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Wenn die Niederlage als Sieg verkauft wird…


Griechenland hat nicht seinen Willen bekommen, aber Deutschland auch nicht. Worum es geht? Natürlich um das liebe Geld, das Griechenland bekanntlich nicht hat, aber haben will, damit sie nicht den Staatsbankrott erklären müssen.
Griechenland wollte eine Verlängerung der EU-Finanzhilfen, dafür aber kein Entgegenkommen zeigen. Kein Wunder, dass die Bundesregierung damit nicht einverstanden war. Nun hat Deutschland nicht die Macht mit seinem Nein alles zu blockieren, die anderen EU-Länder haben auch noch ein Wörtchen mitzureden. Aber ein wenig hat Deutschlands Stimme schon Gewicht, ansonsten hätte Tsipras nicht mit Merkel telefoniert, nachdem das Nein bekannt wurde.
Nun kam es zu einem Ergebnis: Die Finanzhilfen werden noch um vier Monate bis Juni verlängert, im Gegenzug wird Griechenland weiter sparen. Und das war der Streitpunkt. Griechenland sah nicht ein, warum sie sparen sollten. Aus dem Grund wurde Tsipras auch gewählt, weil er Schluss machen wollte mit den Einsparungen.
Aber wie will er Geld verprassen, dass er nicht hat und auch nicht bekommt? Genau, da muss man zurückrudern, klein beigeben und all das machen, was gefordert wird.
Es war bereits spekuliert worden, dass Griechenland aus dem Euro austreten wird, wenn die Finanzhilfen nicht verlänger werden. Vom sogenannten Grexit war die Rede. Wer auch immer sich das ausgedacht hat, ich muss da eher an eine Echse denken als an den Euro-Austritt Griechenlands.
Und obwohl Griechenland nun weiterhin Gelder bekommen wird, klafft weiterhin eine Finanzlücke im Land, die sich nicht so schnell schliessen wird.
Irgendwie bleibt fraglich, ob Griechenland sich wirklich in den nächsten Jahren erholen wird. Warum gehen sie nicht in den Bankrott? Das ist manchmal eine gute Sache.
Griechenland bekommt seine Finanzhilfen, macht die bekannten Zugeständnisse wie bisher und was macht Griechenlands Ministerpräsident? Der wertet die Einigung der Euro-Länder in Brüssel für sich. Denn Griechenland brauche ab nun nicht mehr sparen und sich von der Troika, die aus der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) besteht, nicht überwachen lassen. Gut, letztere Institutionen werden nicht mehr Troika genannt, erfüllen aber weiterhin dieselbe Aufgabe, die sie zuvor als Troika erfüllt haben. Kurz gesagt schauen sie Griechenland auf die Finger, ob die denn auch zur Zufriedenheit der EU handeln und nicht das Geld verprassen. Fällt deren Bericht nun positiv aus, wird Geld freigegeben.
Was hat Tsipras da nur verstanden? Griechenland muss weiterhin sparsam sein, muss das Geld sinnvoll einsetzen. Doch nein, Tsipras ist der MEinung, dass nun nicht mehr gespart werden müsse und überwacht würde Griechenland auch nicht mehr, ob das Geld auch sinnvoll verwendet wird.
So verkauft man seinen Landsleuten eine Niederlage als Sieg. Genau so funktioniert es. Haben schon andere versucht, wie beispielsweise Napoleon, der den Franzosen das Fiasko des Russland-Feldzugs als grossen Sieg verkaufen wollte.
Nun ja, nach den grossen Worten schlägt Tsipras leisere Töne an und sagt, dass noch vieles getan werden müsse, um Griechenland aus der Krise zu holen und nicht mehr auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Ausserdem würde es nun möglich werden Reformen voranzutreiben, damit Korruption und Steuerhinterziehung bekämpft werden können.
Ich bin wirklich gespannt, was sich in Griechenland weiter tun wird. Bis Ende Juni wird es erst einmal weiter Geld geben. Aber die eigentliche Frage bleibt doch, wie lange Griechenland der EU noch auf der Tasche liegen wird. Wäre ein Staatsbankrott nicht die einfachere Lösung?

Seit letzter Woche sollen in der Ostukraine die Waffen ruhen. Zu schlimmen Gefechten wie in der Vergangenheit kam es auch nicht mehr, dennoch gibt es keinen wirklichen Frieden. Die prorussischen Separatisten haben die zuvor eingeschlossene Stadt Dewalzewo erobert. Schafft man so etwas, wenn Waffenruhe herrscht? Vielleicht hat man psychologische Kriegsführung betrieben, nur glaube ich nicht daran, dass die prorussischen Separatisten solch ein psychologisches Geschick an den Tag setzen. Also doch mit Waffengewalt erobert.
Nun aber das Seltsame: Trotz offenkundiger Verletzung der Waffenruhe wird weiterhin daran festgehalten. Es kommt nicht einmal zu einer grossen Rüge. Nun gut, Hollande hat gesagt, dass nun endlich die Waffen ruhen müssten, ansonsten würde es weitere Sanktionen gegen Russland geben. Darüber lacht Russland doch.
Worüber Russland weniger lachen wird, ist die Tatsache, dass sie von der Ratingagentur Moody’s nur noch auf Ramschniveau rangieren. Sie sind weiter abgestuft worden. Das ärgert Russland, aber Sanktionen interessieren sie nicht weiter.
Und ich habe im Grunde auch keine Lust mehr, über die Krim-Krise zu schreiben. Immer nur das gleiche. Keiner hält sich an die Absprachen, der eine schiebt dem anderen die Schuld in die Schuhe. Man weiss überhaupt nicht mehr, was man eigentlich glauben soll.
Ob die Eroberung der Krim nur der Anfang von Russlands Träumen, die einstige frühere Grösse zu erreichen, war, bleibt dahingestellt. Befürchtet wird es jedenfalls. Nun sagt auch der Vizekommandeur der Nato in Europa, Sir Adrian Bradshaw, dass Russland weitere Gebiete der Nato erobern könne.
Man muss auf alles vorbereitet sein. Solange Putin an der Macht ist, kann alles passieren. Vielleicht will er die Gebiete der ehemaligen DDR zurück. Zwei-plus-Vier-Vertrag, was ist das nur?
Hat eigentlich jemand diese sehenswerte Dokumentation über Putin am Dienstag auf dem ZDF gesehen. Sehr informativ und vor allem weitaus interessanter als die gefühlte hunderste Staffel „Um Himmels Willen“ in der ARD. Da heisst es nur noch, dass die Serie weit entfernt von einstigen Spitzenquoten ist. Im wie vielten Jahr läuft die Serie bereits? Die Serie ist auserwählt, aber das hat die ARD noch nicht begriffen, sondern hält weiterhin daran fest. Die Serie hatte vor Jahren ihren Reiz, aber das ist lange vorbei. Nun muss die ARD nur noch den Mut finden, die Serie einzustellen. Bei „Verbotene Liebe“ haben sie es doch auch geschafft und die Daily zu einer Weekly gemacht. Wobei ich mich frage, ob die Quoten von „Verbotene Liebe“ nicht besser waren als beim „Quizduell“. Die Werte sind grottenschlecht. Übrigens hat Jonas mir erzählt, dass in der Hamburger Innenstadt am frühen Nachmittag Leute angesprochen würden, ob sie am Abend live als Zuschauer beim „Quizduell“ sitzen möchten. Jonas gehörte zu diesen Personen und hat sofort angenommen. Wenn er was umsonst geboten bekommt, nimmt er sofort an. Gefallen hat es ihm nicht. Er weiss nun definitiv, warum er sich die Quizshow bisher nicht angetan hat. Nun ist er um eine Erfahrung reicher und nimmt vielleicht nicht alles, was es umsonst gibt.

Elefantendame Mala ärgert sich mal wieder über ihren Lieblingsverein, den FC St. Pauli. Gegen Greuther Fürth verloren sie am Montag glücklos mit 1:0. Glücklos auch deshalb, weil St. Pauli einen Elfmeter zugesprochen bekam und der Linienrichter diesen Elfmeter wieder aufhob.
Wenn St. Pauli diesen Elfmeter bekommen hätte, vielleicht hätten sie ein Unentschieden zustande bekommen. Dann hätten zwar Mala und die Pusteblume auch daneben gelegen – wobei die Pusteblume anfangs wohl zu einen Unentschieden tendiert hätte, aber Mala war für einen Sieg gewesen.
Ja, ganz richtig gelesen. Das grösste aller Rüsselorakel hatte sich vertippt. Mala war für einen Sieg St. Paulis gewesen, schliesslich schwächelte Greuther Fürth schon seit einigen Spielen. Nur gegen St. Pauli, da schaffen sie natürlich einen Sieg. So langsam glaubt Mala wirklich daran, dass St. Pauli absteigen will.
Dennoch hat sie mal wieder die Parole ausgegeben, dass sie bereit stehe, weil sie Zeit hätte. Bei der alten Kuh klingt es allerdings schöner: „Ich steh bereit, ich hab Zeit.“
Sie würde jede Position übernehmen, am liebsten die eines Torwarts, aber die ist gerade besetzt. Ihre zweitliebste Position ist die eines Abstaubers, denn das beherrsche sie besonders gut. Wobei ich allerdings glaube, dass sie mit Abstauben eher das abstauben von Futter meint. Darin ist sie Weltmeister, das stimmt.
Mala tippte das heutige Spiel von St. Pauli gegen 1860 München. Die 60er haben vor einigen Tagen ihren Trainer MArkus von Aalen beurlaubt. 1860 steht nur einen Platz über St. Pauli, also auf dem vorletzten Platz. Nun könnte man natürlich meinen, dass St. Pauli endlich erkannt hätte, was es geschlagen hat und gegen den Vorletzten muss man unbedingt gewinnen, vor allem wenn es nächste Woche gegen den Drittletzten geht. Nur leider ist das so eine Sache, wenn ein vermeintlich leichtes Spiel ansteht, versaut St. Pauli sich das garantiert. Ausserdem muss man bedenken, dass 1860 München eben den Trainer beurlaub hat. Deshalb sah Mala auch schwarz und tippte auf eine Niederlage, genauso wie die Pusteblume. Jonas war der festen Überzeugung, dass sein Fussballorakel dieses Mal recht haben würde. Zeit wurde es, ihre Quote ist bekanntlich unterirdisch schlecht.
Was soll man sagen? Ja, St. Pauli hat das Spiel verloren. 2:1 hiess es am Ende. Dabei hat St. Pauli sogar zwei Tore geschossen, nur leider war das erste Tor für 1860 ein Eigentor. Praktisch der Anfang vom Ende für St. Pauli, könnte man sagen. Torchancen wurden versiebt ohne Ende. Was nützt es, wenn man den Torschuss übt, aber im Spiel selbst es zu keinem Erfolg kommt?
Mala bietet sich immer noch an, denn sie habe bekanntlich Zeit und stehe bereit.
Und die Pusteblume hat endlich mal wieder ein Spiel richtig getippt. Gegen Aue sieht sie übrigens einen Sieg voraus. Nicht, dass sie nun zu forsch wird.

 

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Entscheidung in Syrien? Der Countdown läuft!


Noch ist der Bericht der UN-Inspektoren nicht offiziell, dennoch sind bereits wichtige Einzelheiten durchgesickert: Es hat den Nachweis auf Giftgas und Chemiewaffen gegeben! Damit wäre die Vermutung der USA bestätigt. Also alles klar für einen Militärschlag?
Nein, davon ist auf einmal keine Rede mehr. Liegt vielleicht auch daran, dass Obama einfach keine Unterstützung für seinen „kleinen Spaziergang“ findet. Warum Spaziergang? Nun ja, er redet immer von einem 60tägigen Militärschlag und das ist so formuliert, als würde es sich um einen Spaziergang handeln. Mal kurz hin, auf den Tisch hauen und wieder raus aus dem Land. Doch so einfach, wie es sich anhört, dürfte es gewiss nicht sein. Das beste Beispiel ist der Irak, wo nun nach zehn Jahren das Land immer noch nicht befriedet ist. Im Grunde genommen, war es unter Saddam Hussein friedlicher als es heutzutage ist. Ja, Saddam war auch kein harmloser Diktator, aber unter ihm haben wenigstens die einzelnen Religionen friedlich zusammengelebt.
Binnen einer Woche soll nun Syrien sein Chemiewaffenarsenal aufdecken, also angeben, was sie alles besitzen. Ob das offen und ehrlich geschehen wird, ist eine andere Sache. Denn verstecken kann man immer was. Auch dass die UN-Inspektoren zurückkehren und den kompletten Zugangen zu den Chemiewaffendepots und Herstellungsorten erhalten, bedeutet nichts. Bis Mitte 2014 sollen dann alles zerstört sein. Das ist eine lange Zeit in der noch allerhand passieren kann. Dennoch gut, dass nicht gleich der Militärschlag kommt, wie es Obama immer forderte. Denn so was bringt nur Leid und noch mehr Tote. Man sollte immer erst versuchen, die Dinge friedlich zu lösen. Zudem sogar Russland damit einverstanden ist.
Wenn wir uns erinnern, war Russland, allen voran Wladimir Putin, gegen einen Militärschlag der USA und forderten Beweise für deren Behauptung, es gebe Chemiewaffen in Syrien. Nun muss man einmal bedenken, dass Russland an Syrien jede Menge Waffen liefert. Warum also die Quelle kappen, die einen tränkt? Allerdings soll Assad bereits das Geld ausgegangen sein. Denn wie einige Leute berichten, würden bereits Kunstschätze in russische Frachtflugzeuge und Hubschrauber verpackt werden. Der Ausverkauf hat begonnen! Klammheimlich geschieht das natürlich und falls man Russland darauf ansprechen würde, werden die das sicherlich dementieren und behaupten, diese Dinge besässen sie bereits seit Jahrzehnten. Wer will das schon beweisen?
Aber ist es nicht traurig, wie die Altertümer verscherbelt werden? Von einem Diktator zum anderen. Quasi als Tauschgeschenk. Aleppo soll angeblich nicht mehr wiederzuerkennen sein. Nicht durch die Zerstörung durch die Kämpfe, sondern auch der Raub der Altertümer.
Aber so lange es immer willige Abnehmer gibt, wird es überall so weitergehen.
Ein Militärschlag gegen Syrien scheint also vom Tisch zu sein. Wenigstens etwas, denn ein Krieg hat noch nie etwas gebracht, ausser Toten und Verletzten.

Morgen wird hier in Bayern gewählt. Ich kann mir einen faulen Tag machen, denn ich habe bereits per Briefwahl gewählt. Einmal Landtagswahl und die Bundestagswahl auch. Finde ich unheimlich praktisch. Zudem macht die Deutsche Post immer Reklame dafür, dass sie hundertausende Wahlhelfer haben. Allerdings nicht in Bremen, denn dort waren die meisten Wahlunterlagen unzustellbar. Wieso auch immer, denn die Adressen waren korrekt verzeichnet. Vielleicht ein Fehler im System der Post? Aber normale Briefe sind scheinbar angekommen. Vielleicht auch eine Verschwörung? Vielleicht sind das alles SPD-Wähler und die sollten ihre Stimme nicht abgeben können. Die betroffenden Personen können auch ohne Wahlbenachrichtigung wählen gehen.
Die Briefwahl hat für die Parteien den Nachteil, dass sie mit ihrer Infopost häufig viel zu spät in den Briefkästen lagen. Als ich bereits meine Wahlen getätigt hatte, bekam ich auf einmal Post. Bloss leider zu spät. Hätte die betreffende Partei eh nicht gewählt. Oder dann die Wahlauftritte überall, wo man hingeht. Ich habe mir nichts andrehen lassen und immer nur den Kommentar abgegeben, dass ich bereits gewählt hätte. Darauf kamen dann so blöde Kommentare wie „hoffentlich uns.“ Ich entgegnete nur: „Das werden sie dann sehen, falls sie über die fünf Prozenthürde gekommen sind.“ Hätte auch was anderes sagen können, aber bevor ich da dämliche Diskussionen abhalte, komme ich noch zu spät zur Arbeit.
Wer wohl morgen gewinnen wird? Vom Prozentanteil her sicherlich die CSU mit Horst Seehofer. Aber wird es auch reichen, um Ministerpräsident zu bleiben? Wird er eine absolute Mehrheit holen oder muss er wieder mit der FDP zusammengehen? Vielleicht sogar auch noch mit den Freien Wählern? Ja, ja, diese Partei scheint nicht ganz zu wissen, was sie will. Einmal will Aiwanger mit der CSU zusammengehen, dann wieder mit SPD und Grünen. Warum denn nicht gleich eine grosse Koalition? Vielleicht schafft die SPD auch die Sensation und löst die CSU ab. Danach kann Seehofer nur noch auswandern. Wieder ab nach Preussen, nach Berlin.
Im Grunde genommen denke ich nur wieder an de Nockherberg und seine Darsteller. Da hat man solche wie Söder und Ude liebgewonnen und will sie auch weiterhin sehen. Da bleibt nur eine grosse Koalition. Aber die wird niemals kommen, eher spaltet sich Bayern von Deutschland ab.
Und nächste Woche dann die grosse Wahl. Steinbrück oder Merkel? Haifischgrinsen oder Sabberlinien? Das ist die Frage aller Fragen. Vielleicht auch beide, denn angeblich würden CDU und FDP keine Mehrheit bekommen. Dann würde es zu einer grossen Koalition kommen. Ganz sicher, denn die Grünen wollen sicherlich nicht mit der CDU zusammenarbeiten. Und ob die SPD wirklich die Linke haben will als Koalitionspartner dürfte auch dahingestellt sein. Wobei, manchmal frisst der Teufel Fliegen, um ans Ziel zu kommen. So muss man das sehen und darf auch da überrascht sein.

Elefantendame Mala ist ganz glücklich, dass St. Pauli heute seine frühe Torführung nicht verspielt hat. Zwar kassierten sie nach der 2:0-Führung noch einen Gegentreffer, aber den knappen Vorsprung hielten sie bis zum Abpfiff durch und dürfen sich nun über drei Punkte freuen.
Die Elefantendame hatte den Sieg bereits vorausgesehen, auch wenn sie kurzzeitig wieder am Zweifeln war. Denn bekanntlich weiss St. Pauli manchmal gar nicht, wie Fussballspielen eigentlich geht. Da schiessen sie innerhalb weniger Minuten zwei Tore und bringen es nciht zustande, diese Führung bis Spielende zu behalten. Dabei muss das Runde doch einfach nur ins Eckige.
Besonders kritisiert Mala das Chaos, das oft auf dem Spielfeld herrscht, so dass der Mannschaft gar nichts gelingt. Auch dass sie oft bei Standardsituationen Tore kassieren, gefällt ihr gar nicht.
Schon oft hat sie sich darüber geärgert und träumte davon, als Torwart das Tor des Vereins sauberzuhalten. Leider dürfen Elefanten nicht aufgestellt werden, was Mala masslos enttäuscht. Und so kann sie nur kommentieren und wüten, wenn St. Pauli wieder leichtfertig einen Sieg aus der Hand gegeben hat. Heute hat sie aber allen Grund zur Freude, denn St. Pauli hat gewonnen!
Und wenn St. Pauli gewinnt, verliert meist der HSV wie auch umgekehrt. Also eine Niederlage für den Verein von Malas Lieblingskonkurrentin Mogli? Wir werden es sehen. Aber es dürfte ziemlich sicher sein, denn es geht gegen den BVB. Zudem scheinen die Tage von Fink gezählt zu sein. Denn erst verbannt er zwei Spieler in die U23, nun will er sie zurückholen, doch dagegen stellt sich nun Sportdirektor Kreuzer. Als Trainer sollte man seine eigene Linie fortsetzen. Aber beim HSV läuft ohnehin seit Jahren nichts mehr. Ob’s an den Spielern liegt oder an den Trainern? Und warum haben sie es nicht geschafft, 100.000 Euro für die Damenmannschaft bereitzustellen? Diese musste deshalb zwangsabsteigen. Das ist das Armutszeugnis schlechthin.

Der Tiefpunkt des deutschen Fernsehens ist mal wieder durch ein neues Format erreicht: Promi Big Brother. Eigentlich nur zum Gucken geeignet, wenn man Psychologe ist oder sich amüsieren will. Wobei das Dschungelcamp weitaus interessanter ist. Big Brother ist nicht umsonst gescheitert, nun versucht man es mit angeblichen Promis von denen man die Hälfte nicht kennt. Der bekannteste dürfte noch David Hasselhoff sein, wobei ich mich frage, was der dort macht? Der kann doch kaum ein Wort deutsch oder besinnt er sich nun auf seine deutschen Vorfahren, die aus Niedersachsen (?) stammten? Einfach vergessen, dass diese Sendung läuft. Bin bloss gespannt, was Oliver Kalkofe dazu sagen wird. Denn mit einem hat er recht. Das deutsche Fernsehen war früher besser. Auch ich habe das schon irgendwann mal erwähnt. Wenigstens bin ich nicht der einzige, der das festgestellt hat.

Mit Aneba. Die Rückkehr scheint es weiterzugehen. Das ist doch mal was…

Edit: Wieso wird ein Artikel wieder nur gespeichert, anstatt dass veröffentlicht wird? Lange ist das Problem nicht aufgetreten, aber ich finde es mehr als nervig, vor allem wenn man das nicht bemerkt.

 

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In Ägypten ist der Teufel los


Ägyptens Präsident Mursi wurde vom Militär gestürzt, Ruhe ist im Land der Pharaonen dennoch nicht eingekehrt.
Einerseits sind die Muslimbrüder sauer, dass das Militär eingegriffen hat und ihren Präsidenten entmachtete. Andererseits betonen sie immer wieder, dass ein demokratisch gewählter Präsident gestürzt wurde.
Moment mal, habe ich mich da verhört? Demokratisch gewählt? Wie war das vor einem Jahr noch einmal? War nicht von Wahlbetrug die Rede? Ach ja, nicht Mursi hatte sich widerrechtlich Stimmen angeeignet, sondern die Kandidaten, die auf den Plätzen vier und fünf landeten. Ja, ja, richtig, das war der Wahlbetrug gewesen. Eine weisse Weste für Mursi, der völlig ohne Betrug gewählt wurde. Ja, ja, demokratisch halt.
Das einzige, was sich nicht leugnen lässt, es sind freie Wahlen gewesen. Daran gibt es nichts zu zweifeln. Allerdings sind selbst die freien Wahlen ein wenig genauer zu betrachten. Wieso sind nur Kandidaten aufgestellt worden, die die Mehrheit der Menschen, also der jungen Leute, nicht haben wollte? Die sind aus diesem Grund nicht zur Wahl gegangen und haben indirekt Mursi seinen Weg ins Präsidentenamt geebnet, denn wie ich bereits letzte Woche schrieb, stimmt man mit einer Enthaltung immer dem Ja zu, hier eben Mursi.
Er war der ungeliebte Präsident der jungen Menschen, aber er stand auch für eine neue Ära in Ägypten. Seit über sechzig Jahren war Ägypten vom Militär regiert worden. Also nicht direkt von diesem, aber der aktuelle Machthaber stammte daraus.
Mursi war demokratisch gewählt worden, doch was er dann tat, empörte die Menschen, denn er begann mit der schleichenden Islamisierung des Landes. Genau das, was sich die Mehrheit nicht erhofft hatte und auch gar nicht wollte. So begannen sie aufzubegehren bis es in den letzten Wochen zu den Demonstrationen ausartete, wie es sie bereits im Februar 2011 gegeben hatte.
Mursi wollte nicht klein beigeben, seine Anhänger, vor allem die Muslimbrüder, unterstützten und unterstützen ihn. Schlägertrupps zogen durch die Gegend und sorgten für Gewalt und Terror. Offiziell seien es bezahlte Trupps vom Mubarak-Regime gewesen, so Mursi. Wissen wir das?
Die Situation begann sich zu verschärfen, ein winziger Funke hätte genügt, um einen Brandherd zu entfachen. Da sagte sich das Militär: Jetzt ist genug, entweder Mursi tritt innerhalb von 48 Stunden zurück oder er wird entmachtet. Genau genommen ein Staatsstreich, denn das Militär ist nicht demokratisch gewählt. Mursi liess das Ultimatum verstreichen, er wurde vom Militär abgesetzt. So weit, so gut.
Die Menschen freuen sich darüber. Scheinbar ist ihnen gar nicht bewusst, was diese Aktion eigentlich bedeutet. Schliesslich zeigt es, dass das Militär immer noch die heimliche Macht im Staat ist. Wie kann es sonst sein, dass so ein Putsch erfolgreich ist?
Besorgt äussern sich die Länder dieser Welt über das Geschehen in Ägypten.
Ehrlich gesagt, kritisiere ich das vorgehen des Militärs nicht. Sie haben eingegriffen, bevor schlimmeres passiert. Die Menschen wollten Mursi weghaben, aber der klebte an seinem Stuhl, wie es Mubarak tat. Mursi wurde unblutig aus dem Amt gehoben. Ausserdem hat das Militär zügig dafür gesorgt, dass ein Übergangspräsident gewählt wird. Sie haben betont, dass sie nicht die Macht wollen.
Ich bin jetzt mal so naiv und glaube deren Äusserungen. Deshalb kritisiere ich nichts und sage, dass sie versucht haben Schlimmeres zu verhindern.
Die Mursi-Gegner feierten. Ständig feuerten sie Feuerwerkskörper in den nachtschwarzen Himmel. Doch die Muslimbruderschaft will es nicht kampflos hinnehmen. Es gab weitere Demonstrationen und Zusammenstösse zwischen Mursi-Gegnern und -Anhängern. Nun stieg die Zahl der Toten rasant um das zehnfache. Und es wird einfach nicht besser.
Inzwischen hat sich eine Islamisten-Gruppe gebildet, die in Ägypten die Sharia einführen will, also die Bestrafung gemäss des Korans. Mursi hatte dafür bereits den Weg geebnet, indem er den Richtern erlaubte, die Sharia zur Urteilsfindung verwenden zu durfen. Das ist genau das, was Mubarak immer zu verhindern gewusst hat. Unter ihm war nicht alles gut, aber es gab Gleichberechtigung, alle Religionen waren gleich viel wert. Genau das ist nicht mehr gegeben. Und ich befürchte, dass es eine lange Zeit brauchen wird, bis endlich wieder Ruhe und Frieden in Ägypten einkehren wird.
Das ist traurig für die Menschen, die nur ein freies Land haben wollten. Sie haben den Teufel mit dem Beezelbub ausgetrieben. So etwas passiert häufig. Aber gerade Ägypten hätte etwas anderes verdient. Das Land lebt von den Touristen, diese bleiben aus. Das Auswärtige Amt hat inzwischen herausgegeben, dass man nun ganz Ägypten meiden soll, nicht nur Kairo und Alexandria.
Es ist schade, dass im Land am Nil kein Frieden einkehrt. Wir können nur hilflos zusehen, wie dort alles immer schlimmer wird und ein Bürgerkrieg immer näherrückt. Werden wir eines Tages das Erbe der alten Ägypter noch einmal betrachten können? Ja, ich gebe diese Hoffnung nicht auf. Irgendwann will ich mir die Tempel noch einmal ansehen.

Der Abhörskandal nimmt langsam ungeahnte Ausmasse an. Denn nun scheinen nicht nur die NSA und der britische Geheimdienst die Abhörwanzen Nummer eins zu sein, sondern auch der französische Geheimdienst. Besonders komisch, denn Frankreich zeigte sich ebenfalls höchst erbost über die Abhörmethoden der NSA. Dabei hat man selbst Dreck am Stecken. Aber wie es bekanntlich so heisst, man fühlt lieber im Abfall der anderen, als selbst in der eigenen Ecke zu kehren.
Innenminister Friedrich machte sogleich deutlich, dass der deutsche Geheimdienst nicht die USA abhören würde. Schön, haben wir eine andere Antwort erwartet?
Zugleich will die CDU/CSU nichts mehr von der Vorratsdatenspeicherung wissen. Einst das Lieblingsprojekt der Schwesterparteien, ist es nun zum ungeliebten Stiefkind geworden. Besonders Horst Seehofer tut sich hierbei hervor. Irgendwie muss er sich ja bei seinen bayerischen Wählern einschmeicheln, will er eine Woche vor der Bundestagswahl im September das Ministerpräsidentenamt behalten. Und das Merkel sowieso Wählerstimmen (nicht Wühlerstimmen) sucht, ist ebenfalls nichts Neues. In den letzten drei Monaten vor der Wahl fangen die Parteien an, einem das Blaue vom Himmel zu versprechen. Die Grünen wollen 500.000 neue Jobs schaffen. Wie schön, dann bin ich mal gespannt, wie sie das machen wollen, auch wenn sie das bereits grob anschneiden. Vor allem im Bereich der neuen Energien sollen diese Stellen zu finden sein. Falls sie also gewählt werden, haben sie vier Jahre Zeit, diese Vorgabe zu erfüllen. Die Grünen sind so optimistisch, dass sie glauben, diese Zahl noch zu überschreiten.
Welche Partei war eigentlich noch für ein monatliches Grundeinkommen? Muss sofort gewählt werden, denn dann kann ich zuhause faul auf dem Sofa liegen, mir dämliche Reality-Soaps ansehen und kriege dennoch was. Warum also noch arbeiten? Wäre doch völlig unnütz, denn ich kriege doch Geld.

Und wer so gar nicht weiss, was er im Sommer lesen soll. Einfach mal auf meine Seite Lesenswert klicken. Dort gibt es ein paar Lesetipps.

 

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Nach dem Pferdefleisch kommt der Gammelfleisch-Skandal


Es scheint eng zu werden für Christian Wulff, Bundespräsident a.D. Wurde von der Staatsanwaltschaft Hannover anfangs noch geprüft, ob er sich der Vorteilsnahme im Amt als Ministerpräsident schuldig gemacht hat, wird ihm nun auch noch Bestechlichkeit und Bestechung vorgeworfen. Wulff ist sich keiner Schuld bewusst und forderte über seine Anwälte eine Einstellung des Verfahrens. Das wird natürlich nicht geschehen und wenn es am Ende nur darum geht, an ihm ein Exempel zu statuieren.
Tiefer kann ein Politiker nicht mehr sinken.
Aber im Grunde genommen hat er sich das irgendwie auch selbst zuzuschreiben. Denn der allseits Politiker war er nie. Bundespräsident wurde er auch nicht, weil er dieser Aufgabe gewachsen war, sondern weil Angela Merkel ihn loswerden wollte. Schliesslich hätte er ihr ja gefährlich werden können. So hat sie ihn ins Amt des Bundespräsidenten gelobt. Man kann es doch schon als Blamage ansehen, dass er erst im dritten Wahlgang ins höchste deutsche Amt gewählt wurde. Wenn die Linke sich nicht der Stimmen enthalten, sondern diese Joachim Gauck gegeben hätte, wäre uns einiges erspart geblieben und Christian Wulff erst recht. All die ganzen Dinge, die da vor über einem Jahr rauskamen, wären sicherlich nie publik geworden.
Interessant wird es jetzt, da gegen Wulffs ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker und den Partyveranstalter Manfred Schmidt Anklage erhoben wurde. Das wird Christian Wulff noch einmal ins Rampenlicht bringen. Man wird noch einmal alles schön ausschlachten und ganz tief im Dreck wühlen. Und dann wird der ehemalige Bundespräsident für immer in der Versenkung verschwinden. Bloss das Geld in Höhe von knapp 200.000 Euro, weil er mal Bundespräsident war, bekommt er weiterhin. Irgendwie ungerecht.

Noch etwas zum Pferdefleisch-Skandal. In Island wurden Fertiggerichte nach Pferdefleisch untersucht. Es handelte sich allesamt um Produkte mit Rindfleisch wie etwa Tortellini. Und was stellten nun die Kontrolleure fest? Also erst einmal, es war keinerlei Pferdefleisch enthalten. Allerdings auch nicht das deklarierte Rindfleisch.
Ironie von der Geschichte: Der Pferdefleisch-Skandal hat einen Etikettenschwindel aufgedeckt. Nun könnte man sagen, dass auch Vegetarierer in Island ganz beruhigt Fertigprodukte mit Rindfleisch essen können, denn Fleisch ist in den Produkten garantiert nicht vorhanden.
Der nächste Fall ist schon etwas schlimmer. In Polen war man ebenfalls auf der Suche nach Pferdefleisch. Und was fand man dort? Es war Gammelfleisch. Dieses wurde einfach weiterverarbeitet. Allerdings nicht nur in Polen, sondern höchstwahrscheinlich auch bei uns. Damit haben wir dann gleich den nächsten Skandal. Immer kommt es schlimmer. Und langsam aber sicher, können wir nur noch Vegetarier werden. Oder eben nur noch Insekten. Das ist der neueste Trend. Mehlwürmer und Heuschrecken sollen angeblich auch gar nicht so schlecht schmecken. Ausprobieren muss ich das jetzt nicht gerade.
Interessant ist übrigens, dass seit den letzten Lebensmittelskandalen, die Wochenmärkte einen ernormen Zulauf verzeichnen können. Verstehen kann man das, aber nachvollziehen kann ich es nicht. Denn viele Stände kaufen ihr Obst und Gemüse auf dem Grossmarkt ein und produzieren nur einen kleinen Teil selbst, wenn überhaupt. Wie kann ich mir also sicher sein, dass die Produkte vom Wochenmarkt wirklich direkt vom Erzeuger sind? Eine Frage, die man sich wirklich stellen sollte.
Also doch eher den nächsten Hofladen aufsuchen oder weiterhin beim Discounter einkaufen? Die Frage aller Fragen, die sich jeder selbst beantworten muss. Qualität bekommt man auch schon beim Discounter um die Ecke. Genauso gut kann auch das schöne biologisch erzeugte Produkt nichts sein.
Am besten, man baut sich sein eigenes Obst und Gemüse an. Aber dafür braucht man mindestens einen Balkon.

Hier in München ist gerade bewiesen worden, dass nicht immer ein Neubau sein muss, wenn das bestehende Gebäude angeblich marode ist und eine Sanierung angeblich viel zu teuer ist. Unter anderem Mehmet Scholl, die Sportfreunde Stiller, Marcus H. Rosenmüller, Luise Kinseher, Dieter Hildebrand und andere haben gezeigt, dass sich eine Sanierung lohnt und auch nicht teuer sein muss. Um die 3100 Euro kostete die Generalüberholung einer Wohnung in einem Gebäude im beliebten Glockenbachviertel. Das ist natürlich keine feste Summe und kann bei den anderen Wohnungen variieren. Aber zeigt dies nicht, dass Dinge möglich sind, die andere nicht sehen wollen?
Eine wunderbare Aktion, wie ich finde. Gerade in Zeiten, wo bezahlbare Wohnungen, vor allem in Grossstädten wie München kaum zu haben sind. In New York übrigens kann die Miete nur erhöht werden, wenn ein Mieter auszieht und der nächste kommt. Wohnt jemand schon seit Jahrzehnten da drin und überschreibt diese jemand anderem, bleibt der Preis der gleiche. So kann es sein, dass eine Wohnung nur wenige hundert Dollar pro Monat kostet, während der Nachbar mehrere tausend zahlen muss.

Im Pairi Daiza, Malas Wohnort, hat sich Grosses ereignet. Wie ich bereits berichtete, war bei Elefantin Ani das Jungtier im Mutterleib gestorben, als die Geburt zu lange dauerte. Es kam nicht heraus, so dass man sich nun entschloss, das Kind rauszuholen, da Anis Zustand sich verschlecherte und sie unter Schwindelanfällen litt. Es musste operativ sein, da beim Elefanten das Kind tief liegt. Man kann also nicht wie bei einer Kuh oder einer Giraffe agieren. Allerdings ist ein Kaiserschnitt bei einem Elefanten nicht möglich, aufgrund des Eigengewichts der Organe.
Ein deutsch-belgisch-tschechisches Team operierte Ani vor wenigen Tagen am Fuße des Ganesha-Tempels in Sichtweite von Rani und Mala. Ein kleiner Schnitt wurde gemacht. Die Operation verlief gut, nur Ani wollte nicht aufstehen. Als schließlich sich auch noch Rani einmischte – inwieweit war Mala nun am ganzen Geschehen interessiert? – wurde Ani aufgerichtet. Sie frass ordentlich und bis jetzt hat es keine Komplikationen gegeben.
Mit dieser Operation hat eine Weltpremiere stattgefunden und Jenalas Traum wurde Wirklichkeit. Denn sie glaubte immer daran, dass es möglich ist einen Elefanten mit minimalen Schnitten zu operieren.
Bei Mala werde ich auch bleiben, denn man wird sie wieder im Fernsehen bewundern können.
Am 25. und 26. April wird man sehen können, wie Elefantendame Mala nach Belgien kommt. Wenn ich mir so den Pressetext ansehe, wird mir jetzt schon schlecht. Denn das ist pures Gedöns was da steht. Und wenn da schon so was zu lesen ist, mag man sich gar nicht vorstellen, was dann kommt. Aber schlimmer geht immer. Bin bloss gespannt, was sie sich hier für Erklärungen bereitgelegt haben. Bis jetzt haben sie sich bei den letzten abgegebenen Erklärungen widersprochen.
Jenala werde ich davon nichts sagen, sonst regt sie sich wieder auf.
Und mal sehen, wann sie von Malas Rückkehr berichten werden.

Zu guter letzt: Am Dienstag wird das Konklave beginnen. Dann werden alle 115 Kardinäle den neuen Papst wählen, der eventuell nicht aus Europa kommen wird. Aber das werden wir sehen, wenn der weisse Rauch aufgestiegen und der Name des neuen Papstes verkündet ist. 26 Stunden wie beim letzten Mal wird es nun wahrscheinlich nicht dauern. Es gibt so viele Namen, die durch die Medien kusieren, dass man sich nur fragt, wer nur wird es werden. Es gibt keinen wirklichen Kandidaten so wie beim letzten Mal.

 

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Wie vergiftet sind unsere Lebensmittel?


Ein Lebensmittel-Skandal jagt den nächsten. Erst das Pferdefleisch in der Tiefkühl-Lasagne, dann der Missbrauch des Bio-Siegels und schliesslich das mit einem Schimmelpilz verunreinigte Tierfutter.
Was können wir noch essen? Was ist wirklich so angebaut bzw. aufgewachsen, dass wir es guten Gewissens verzehren können?
Das mit einem Schimmelpilz verunreinigte Tierfutter, der Krebs auslösen kann, ist für den Menschen angeblich nicht gefährlich. Milch von Tieren, die dieses Futter gefressen haben, soll für den Menschen unbedenklich sein. Stimmt das wirklich oder ist das nur so ein Spruch, damit keine Hysterie entfacht wird? Im Grunde genommen sind wir Verbraucher doch ahnungslos. Wir kaufen Dinge, von denen erwarten wir, dass sie auch so sind, wie sie sein sollen. Also wenn Bio draufsteht, muss auch Bio drin sein. Wie wir nun anhand der Eier aus Niedersachsen erfahren haben, ist das nicht immer der Fall. Aber das ist ja nicht der einzige Fall. Es gibt eine kleine regionale Bio-Siegel, die weitaus strenger sind, als die grossen. Da wird wirklich darauf geachtet, dass die vorgegebenen Massnahmen auch wirklich eingehalten werden. Da sind allerdings auch nicht hunderte oder tausende Betriebe drin. Also ist das auch weitaus leichter zu überprüfen. Und wenn zuviele in einem grossen Bio-Siegel sind, kommt eben das raus, was eben mit dem Hühnerbetrieb in Niedersachsen war. Eine Masse an Tieren auf einem Haufen, die zwar ein Bio-Siegel tragen, aber im Grunde genommen dagegen verstossen. Bloss bemerkt dies niemand. Ist also Bio wirklich die grosse Alternative? Es ist schon besser, aber auch nicht perfekt.
Sollen wir nun aufgrund der ganzen Lebensmittelskandale eigentlich Vegetarier werden? Ist das die grosse Zukunft? Nur noch Obst, Gemüse, Milch, Käse und Joghurt? Ist es das, was die Zukunft bringt? Können wir so den Lebensmittelskandalen entgehen?
Ich glaube kaum, denn anhand des neuesten Skandals mit dem kontaminierten Tierfutters, zeigt sich, dass es überall passieren kann. Nichts ist sicher. Erinnern wir uns doch an die EHEC-Epidemie vor zwei Jahren. Da wurden Bakterien auf spanischen Gurken gefunden. Auf einmal waren diese wie auch Salate und Tomaten verpönt, denn überall könnten sich die Erreger ja befinden. Am Ende war es ganz etwas anderes: Bockshornkleesamen aus Ägypten. In einem Betrieb in Bienenbüttel waren diese zum keimen gebracht worden und wurden schliesslich als Sprossen verkauft. Das war der Auslöser, der sich über ganz Deutschland ausbreitete.
Vor allem dürfen wir nicht vergessen, dass man als Vegetarier nicht automatisch ein besser umweltverträgliches Leben führt. Man hat im Gegenteil sogar festgestellt, dass es der Welt schlecht bekommen würde, wären alle Menschen auf einmal Vegetarier. Kaum zu glauben, aber wahr. Denn wenn wir Vegetarier würden, würden wir den Konsum von Milchprodukten verdoppeln. Und wie wir alle wissen, verbraucht ein Rind nicht nur viel Wasser und Tierfutter, sondern sorgt auch noch dafür, dass der Methangehalt ansteigt, was wiederum schlecht für die Atmosphäre der Erde ist.
Am besten wären noch Veganer dran, allerdings nehmen diese wiederum Sojaprodukte zu sich. Und für Soja wird bekanntlich Regenwald zerstört. Ausserdem weiss man nicht, wie sich diese genveränderten Pflanzen auf den menschlichen Körper auswirken. Bei Schweinen wurde festgestellt, dass die Vermehrungsrate stetig sinkt, also die Fruchtbarkeit kaum noch gewährleistet ist.
Das ist übrigens auch noch so etwas, was mich persönlich aufregt. Zwar müssen Produkte gekennzeichnet sein, die genveränderte Zutaten enthalten. Allerdings braucht kein Fleisch gekennzeichnet werden, wenn das Tier mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurde. Genauso Milchprodukte. Also wissen wir wirklich, was wir da zu uns nehmen? Vergiften wir uns nicht selbst langsam?
Warum boomt gerade das selbst anbauen von Obst und vor allem Gemüse. Überall schiessen diese kleinen Vereinigungen aus dem Boden. Denn Bio ist nicht nur in, wenn man es selbst anbaut, weiss man wenigstens, was man getan hat, welchen Dünger man verwendete und wie man seinen Ertrag steigern kann, ohne dazu starke Chemiekeulen zu verwenden. Das einzige, was noch problematisch werden könnte, wäre die Erde, der Boden, wo man sein Gemüse anbaut. Selbst Gemüse anbauen ist die Zukunft. Da können nur noch die Samen verunreinigt sein, aber wenn man selbst Gemüse zieht und danach deren Samen aufhebt, sollte man diesem Kreislauf entfleuchen können.

Die 25 beliebtesten TV-Tiere wurden am Donnerstag in der ARD vorgestellt. An erster Stelle schaffte es natürlich Flipper, aber danach kam eine Zeichentrickfigur – Biene Maja. Und das war nicht das einzige nicht reale Tier, das auf einem der 25 Plätze landete. Da waren unter anderem noch Samson aus der Sesamstrasse, Alf oder Tom & Jerry. Das sind für mich keine TV-Tiere. Vor allem Alf ist kein Tier, sondern irgendein Ausserirdischer, der am liebsten Katzen verspeist. Die hätten bei den TV-Tieren darauf achten sollen, dass es diese auch in der Realität gibt. Also eben keine Zeichentrick oder sonst welche Figuren. Natürlich sind Flipper, Lassie & Co. genauso wenig echt, da es nur Charaktere einer Tierart sind. Aber die kann man sich eben auch in echt ansehen. Zeichentrick, bleibt einfach nur eine animierte Zeichnung. Und ich bin echt enttäuscht, dass „Mr Ed, das sprechende Pferd“ nicht unter den Top 25 war, genauso wenig habe ich Lama Horst vermisst. Stattdessen kam das kleine Nashorn aus Leipzig vor. Das ist doch wirklich kein Niedlichkeitsfaktor. Wenn ich gewusst hätte, dass die beliebtesten TV-Tiere gewählt werden können, hätte ich sofort meine Wahl abgegeben. Und die wäre weitaus anders ausgegangen. Flipper niemals an erster Stelle, eher noch Kommissar Rex, Lama Horst oder eben Mr Ed. Stattdessen kommt Fury auf den vierten Platz. Ein langweiliges Pferd, aber wohl noch immer aktuell. Wobei mich mal das Durchschnittsalter der Wähler dieser Liste interessieren würde. Denn bei denen scheint Lassie absolut unpopulär zu sein. Ausserdem kommt noch das echte Walross Antje auf Platz 22 vor. Und das ist seit knapp zehn Jahren tot, war aber jahrzehntelang das Maskottchen des NDR, bevor es dann eine Figur von Janosch wurde.
Und welche Biene Maja wurde überhaupt auf den zweiten Platz gewählt? Die Zeichentrick-Biene, die wir kennen oder die neue 3D-animierte, die zu Ostern auf dem ZDF laufen soll? An der überholten Biene scheiden sich die Geister.
Sie sei zu dünn und sehe hässlich aus, heisst es auf der einen Seite, die andere hingegen findet sie modern und den neuen Sehgewohnheiten angepasst. Selbst Kindergartenkinder wissen nicht genau, für welche Biene sie sich entscheiden sollen. Der eine findet die alte gut, der andere die neue Maja.
Meine Meinung dazu: Ich bin mit der 70er Jahre Maja aufgewachsen, auch wenn ich nur selten die Serie geguckt habe, hatte vielmehr ein Malbuch von der Biene Maja. Dadurch ist für mich die alte Maja die einzig wahre. Nur sie ist es, die ich gut finde. Die neue hingegen sieht so aus, wie nun viele Zeichentrickserien ablaufen. Sie mag modern sein, aber der Kopf wirkt zum Körper riesig und sie wirkt tot. Lebendiger war die alte Zeichentrickfigur, nicht einmal Willi mag zu überzeugen. Der sieht aus, als habe er mit einer Diät übertrieben. Gesund ist bei Willi etwas anderes, eher krank, so wirkt er. Hingegen ist Flip, der Grashüpfer der einzige, der so ist, wie er war. Vielleicht hat mich da auch nur der Ausschnitt getäuscht, aber er sah noch so aus, wie man ihn kannte.
An Ostern kann dann jeder selbst entscheiden, welche Biene Maja er bevorzugt – die Neue oder die Alte.
Gut, zurück zur Auswahl der beliebtesten TV-Tiere. Man kann nicht erwarten, dass genau die Tiere gewählt werden, die man sich selbst wünscht, aber man kann doch wenigstens erwarten, dass keine Zeichentrick- oder Puppen-Tiere in so einer Liste auftauchen. Da könnte doch bei den beliebtesten Kino-Darstellerinnen genauso gut Betty Boop auftauchen. Auch eine Zeichentrickfigur, allerdings auch eine Frau. Man sieht, wie man es dreht und wendet, der Begriff TV-Tier ist ein grosser. Er schliesst nichts aus.
Wenn es nach Jenala gegangen wäre, hätte auch Elefantendame Mala einen Platz verdient, schliesslich hatte sie eine relativ grosse Rolle in der ZDF-Serie „Unsere Hagenbecks“. Bloss wäre wahrscheinlich wieder Mogli genommen worden, allerdings mit Malas Bildern, denn Mala hat Mogli beinahe in jeder Szene gedoubelt.

Am Mittwoch lief der allseits beliebte jährliche Starkbieranstich auf dem Nockherberg auf dem Bayerischen Rundfunk. Wer’s verpasst haben sollte, findet das Stück auf youtube oder der Mediathek des BR.
Wie bekannt, inszenierte in diesem Jahr zum aller ersten Mal Marcus H. Rosenmüller das Singspiel. Bis fast zuletzt war noch nicht viel herausgekommen. Worum würde es gehen, welche Politiker würden dieses Mal auf die Schippe genommen werden?
Nach der recht deftigen Fastenrede von Mutter Bavaria, die allerdings als nicht so scharf angesehen wurde, wie ich sie fand, begann das Singspiel.
Das Stück konnte nur besser werden als die letzten zwei Jahre, obwohl es immer heisst: Schlimmer geht immer.
Doch dieses Mal wurden die Zuschauer nicht enttäuscht. Im Wald sind bekanntlich die Räuber, dieses Mal die Münchener Politiker. Allen voran Horst Seehofer mit seinem Schlattenschammes Markus Söder. Hier wurde wieder die Tradition fortgeführt, wie es am Ende bei der Konstellation Stoiber/Söder. Der eine gibt vor, der andere folgt ihm wie sein Schatten, buckelt und hofft auf die Nachfolge. Dies war in diesem Jahr aber nicht Söder, sondern Ilse Aigner, die Kronprinzessin, die 333 Dirndl zuhause hätte und der sogar ein Dirndl nachwächst, wenn sie mal gar nichts trägt.
Dann die bekannte Opposition, mit Uli Bauer als Christian Ude, der nach drei Aufführungen Abstinenz endlich wiederkehrte. Bauer ist der bessere Ude. Bei dem anderen Ude-Darsteller sah man doch zu sehr heraus, dass er mal Schröder gespielt hatte. Uli Bauer spielte auch auf seine Rückkehr an, indem er sagte, dass sich nach all den Jahren nicht viel verändert hätte. Ob wir Bauer auch im nächsten Jahr sehen werden, hängt davon ab, ob Ude mit der SPD und seinen Koalitionspartnern, die wahrscheinlich aus Grünen und eventuell den Freien Wählern besteht, Seehofer stürzen kann. Dann werden wir allerdings auf Wolfgang Krebs und Stephan Zinner verzichten müssen. Auch irgendwie schade, aber vielleicht kehren sie in kleinen Röllchen wieder. Auf Guttenberg wurde in diesem Jahr ganz verzichtet, dennoch war sein Darsteller präsent auf der Bühne, denn er spielt den Freie Wähler-Kandidaten Aiwanger. Und auch wenn das Gebiss Bayerns im Singspiel nur kurz erwähnt wurde, kann ihre Darstellerin dennoch vor, als Ilse Aigner, wo sie viel besser zur Geltung kam als wie die letzten beiden Jahre als Haderthauer.
Plötzlich tauchte noch Peer Steinbrück auf, der Darsteller hatte früher Beckstein dargestellt, der in eine Bärenfalle getreten war. Er hielt einen grossen Vortrag, der immer wieder unterbrochen wurde durch ein Piepen, wo in seine Geldbörse Bares gefüllt wurde, damit er weitersprach. Am Ende verlor er noch ein Bein, aber hauptsache er bekam sein Geld und wenn es bei einem Vortrag über Motivation war.
Interessant war auch die Szene, wo plötzlich im Zuschauerraum das Rösler-Double auftauchte. Ich hatte ihn da zuvor schon sitzen sehen und gedacht, was macht der denn da? Und kurz darauf meldete er sich zu Wort und wurde prompt aus dem Saal geführt.
Am besten war dann das plötzliche Auftauchen des Revierförsters, der sich als unehelicher Sohn von Franz Josef Strauß herausstellte. Und wie man es vom Nockherberg kennt, wurde er gleich zu einem Sozialdemokraten umgewandelt.
Am Ende schwächelte das Stück dann ein wenig, aber im Grossen und Ganzen das beste Singspiel seit eigentlich 2009. Damals hatte zum letzten Mal ein Team sich für das Singspiel verantwortlich gezeichnet, dass nach herber Kritik zurückgetreten war. Zu den Schreibern hatte unter anderem auch Uli Bauer gehört. Danach sollte etwas Neues kommen. Mit „Bavaria sucht den Super-Politiker“ war man schon angenehm überrascht, doch danach ging es nur bergab. Letztes Jahr war es wieder etwas besser, aber dennoch schwach.
Wer es ein wenig CSU-lastig fand, mag schon recht haben, aber es geht hier hauptsächlich um Bayern, da ist die Bundespolitik nur Nebensache.
Was mir noch aufgefallen ist: Es wird anscheinend mehr darauf geachtet, dass die Darsteller auch wirklich singen können. Wenn ich da an die frühere Darstellerin von Angela Merkel denke, das war furchtbar. Letztes Jahr hatte dann auch die Darstellerin gewechselt, die war besser.
Dieses Jahr war das Singspiel in der Tradition der Singspiele, die man früher kannte. Lustig, nicht langweilig und vor allem richtig auf den Punkt. Marcus H. Rosenmüller hat seine Sache gut gemacht. Hoffen wir, dass es so bleiben wird.

Eine traurige Nachricht erreicht einen aus dem Pairi Daiza, Elefantendame Malas Wohnort. Letzte Woche Freitag hatten dort bei der schwangeren Ani die Wehen eingesetzt. Am Sonntag wurde dann erst festgestellt, dass das Kind im Becken falsch liegt. Am Ende konnte nur noch der Tod des kleinen festgestellt werden. Die Wehen hatten ausgesetzt und vom Jungtier gab es keinen feststellbaren Herzschlag mehr. Ani geht es momentan den Umständen entsprechend gut. Noch ist das Jungtier in ihr, man hofft aber, dass sie es bald austreiben wird. Sollte dies nicht geschehen, könnte sich eine Steinfrucht bilden und Ani wäre damit ein für alle Mal nicht mehr für die Zucht geeignet.
Rani soll sie bei der Geburt sehr unterstützt haben. Beide waren ja auch bei den Spaziergängen immer ganz eng zusammen. Elefantendame Mala hingegen hat mit den beiden nicht viel am Hut. Sie mag zwar die Chefin der Gruppe sein, aber mehr ist das auch nicht. Die beiden wollen mit ihr nichts zu tun haben und sie nichts mit ihnen. Ein kurzes Interesse mag bestehen, aber mehr auch nicht. Mala ist genauso einsam, wie sie es schon in Hamburg war, als sie mit Hussein zusammenlebte. Das war auch mehr eine Zweckgemeinschaft, wo eigentlich jeder für sich lebte.
Deshalb bleibt es auch unverständlich, warum die Dickhäuterin nach 46 Jahren mit knapp fünfzig einfach abgegeben wurde. Gut, momentan mag kein Gehege frei sein und den neuen Bullen, diese Tbc-Bazille, wollte man Mala wirklich nicht zumuten oder umgekehrt. Aber wenn Shahruhk und Shanti gehen werden, ist die Mutter-Kind-Anlage frei. Und solange nichts frei gewesen wäre, hätte man Mala tagsüber in der Elefantenhalle lassen können, ganz allein zwar, aber mit ein wenig Beschäftigung hätte sie das nicht weiter gestört. Mala hätte in aller Ruhe abnehmen können. Und wenn die anderen Elefanten nicht hätten raus können, wäre Mala eben im alten Nashornstall geblieben. Bei Schnee und Eis kam sie doch eh nie raus. Also wäre es kein Problem gewesen. Aber die Elefantin war zu nichts mehr nütze, sie hatte mit Husseins Tod ihre Schuldigkeit als Gesellschafterin getan. Zudem webt sie auch recht stark, war zuvor niemanden gestört haben schien, obwohl sie dies schon seit mehr als 27 Jahren macht. Aber es fällt mehr auf, wenn ein Elefant allein in einem Gehege steht. Und so verschwand Mala.
Jenala hat es noch nicht aufgegeben, dass die Elefantenkuh zurückkehren wird. Man kann nur hoffen, aber vielleicht wird der Tag kommen, an dem Mala lebend zurückkehren wird.
Nichtsdestotrotz ist die Elefantendame weiterhin als Rüsselorakel aktiv. So hat sie in der letzten Woche wieder einmal bewiesen, den richtigen Riecher zu haben. Morgen wird nun der FC St. Pauli gegen den VfR Aalen spielen. Was Mala sagt, wie dieses Spiel ausgeht? Tja, sie tippt auf einen Sieg St. Paulis. Recht optimistisch, aber wichtig für die Kiezkicker. Zwar werden sie sich um keinen Platz verbessern, aber Boden gutmachen gegen den Abstieg.

 

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Kurt Felix ist tot – Eine Fernsehlegende ist abgetreten


Ach ja, das Jahr läuft an mir wieder vorüber, als würde es darum gehen, dass es nur ja als erstes zu Ende geht. Kommt mir das jetzt nur so vor oder ist es wirklich so?
Und wo ich gerade mir Gedanken mache, was ich heute eigentlich schreiben will, da erreicht mich die Nachricht, dass Kurt Felix, der Erfinder von „Verstehen Sie Spaß?“ gestorben ist.
So ganz überraschend kam es nicht, schliesslich litt er seit 2003 an Krebs. Zwischenzeitlich hiess es mal, es wäre überstanden, aber dann kam es wieder.
Lei sagt, wenn der Krebs zurückkehrt, ist er meist schlimmer als zuvor. Ob es stimmt, weiss ich nicht. Lei ist vom Fach.
Ich bin zu jung, um Kurt Felix noch bei „Verstehen Sie Spaß?“ gesehen zu haben. Ich erinnere mich nur an Cherno Jobatey, Dieter Hallervorden, Frank Elsner und jetzt eben Guido Cantz. Der macht das ja erst seit 2010, aber soll angeblich seine Sache nicht schlecht machen. Ich kann dazu nichts sagen, da ich die Sendung nicht gucke, weil sie mich einfach nicht interessiert.
Eine weitere Fernsehlegende, die abgetreten ist. Wobei, Fernsehlegende? Kann man Kurt Felix so bezeichnen? Ich denke schon, schliesslich hat er eine Sendung aus der Taufe gehoben, die sich immer noch recht grosser Beliebtheit erfreut. Wir können in seinem Fall von einer Fernsehlegende sprechen, denn auch nach seinem Ausstieg aus „Verstehen Sie Spaß?“ als Moderator, blieb er den Menschen präsent.
Gegen Ende weniger und man begann sich schon zu fragen, wie lange er denn noch machen würde. Ich finde solche Fragen und Diskussionen äusserst makaber. Aber ganz entziehen kann man sich dem nicht, vor allem wenn man in einem Beruf wie dem meinen arbeitet.

Gestern sollte eigentlich entschieden werden, ob das Spiel Düsseldorf gegen Hertha nun wiederholt wird oder nicht. Tja, das war denen vom DFB wohl ein wenig zu heikel, denn erst am Montag soll nun das Urteil kommen. Zwei Tage mehr Zeit, um zu einem abschliessenden Urteil zu kommen.
Meine Meinung ist nach wie vor dieselbe: Das Spiel muss wiederholt werden.
Bereits als die ganzen Bengalos gezündet wurden, war das Spiel doch nicht mehr sicher. Und dann der verfrühte Freundentaumel der Fortuna-Fans. Wenn das Spiel wirklich wiederholt wird und Hertha gewinnt das Spiel, dann ist der Teufel los. Vor allem natürlich bei den Fortuna-Fans.
Ich habe auch gar nichts dagegen, wenn Düsseldorf nicht in die erste Liga aufsteigt. Dafür mag ich den Verein einfach nicht, dabei bin ich nicht einmal Köln-Fan.
Jonas sagt ja, dass das alles nicht passiert wäre, wenn St. Pauli sich den Relegationsplatz erkämpft hätte. Dann würde es keinen Ärger geben und St. Pauli auch in der nächsten Saison in der zweiten Liga spielen.

Norbert Röttgen ist gegangen worden. Was haben wir auch anderes erwartet? Merkel war er lästig, also durfte er gehen. Und als er es nicht freiwillig machen wollte, zog die Kanzlerin eben die Reissleine. So hat sie es doch bis jetzt noch mit jedem gemacht, der ihr im Amt gefährlich werden könnte. Als erstes Friedrich Merz, schliesslich folgte Christian Wulff, den sie als Bundespräsidenten weglobte, und am Ende Norbert Röttgen.
Das er Ministerpräsident werden würde, glaubte Merkel wahrscheinlich selbst nicht. Dafür hat Röttgen einfach keine Ausstrahlung und mit der Brille wirkte er nicht einmal seriös, sondern wie ein potenzieller Amokläufer.

 

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Bricht die Koalition CDU/FDP?


„Hätten Sie einen kurzen Moment, meine Dame?“
Ich habe ja schon viel erlebt, aber das man mich mit einer Frau verwechselt, nun wirklich nicht. Der muss so ziemlich die falsche Brille aufgehabt haben.

Da fragt man sich doch wirklich: Warum denn nicht gleich so? 2010 stand Joachim Gauck schon einmal für das Bundespräsidentenamt zur Wahl. Damals wollten CDU und FDP den DDR-Bürgerrechtler nicht haben. Stattdessen sollte es der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff sein. wohin das geführt hat, haben wir ja gesehen. Wulff ist weg vom Fenster, wegen Geld und Urlaubsreisen.
Wulff ging und die Frage nach seinem Nachfolger wurde laut. Wen bloss aus dem Ärmel ziehen? Wolfgang Schäuble, Norbert Lammert oder gar ganz jemand anderen? Die SPD besann sich mit den Grünen wieder auf ihren Kandidaten von 2010. Irgendwann knickte die FDP auch ein und wollte ebenfalls Joachim Gauck. Bloss eine wollte ihn nicht: Angela Merkel, ihres Zeichens Bundeskanzlerin – noch. sie wollte nicht klein bei eben, aber den drohenden Koalitionsbruch konnte sie dann doch abwenden. Sie, und damit auch die gesamte CDU/CSU, lenkten ein. Damit steht einer Wahl Joachim Gaucks zum Bundespräsidenten nichts mehr im Wege. Es wäre der erste Bundespräsident, der aus der ehemaligen DDR kommt. Zu einer Frau hat es immer noch nicht gereicht. Eigentlich traurig, wo wir doch schon eine Bundeskanzlerin haben.
Merkel ist jetzt natürlich beleidigt, weil sie ja Gauck nun überhaupt nicht haben wollte. Und dann prescht die FDP einfach vor, stellt sich quer und bestimmt Gauck zum neuen Bundespräsident-Kandidaten. Und einen Koalitionsbruch kann sich Merkel momentan wirklich nicht leisten. Sie muss ja Angst haben, dass sie nun gar nicht mehr wiedergewählt wird. Danach sieht es wohl wirklich so aus. Aber dafür ist nun von einem Vertrauensbruch der FDP die Rede. Wieso denn das? Die haben ssich schnell entschieden, denn es gab doch keinen aussichtsreicheren Kandidaten als Gauck.
Dessen Rede gestern fand ich übrigens originell. Ehrlich und mit einer Prise Humor gewürzt. So einen Bundespräsidenten möchte man doch haben.
Regina hat übrigens eine These, warum Merkel nicht Gauck haben wollte. Sie sei mit ihm über hundert Ecken verwandt. Das könne man am Gesicht eindeutig sehen. Nun ja, wenn es Regina sagt, wird es wohl stimmen, schliesslich sieht sie Dinge, die andere nicht sehen.

Fasching ist wieder angesagt. die Redaktion spielt verrückt, schliesslich haben wir hier ein paar Kölner sitzen. Und ich kann dem einfach nicht entfliehen. Das ist so furchtbar gemein! Der größte Karnevalsmuffel, den es überhaupt geben kann. Aber am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei.

In Hamburg ist ein sechsjähriges Mädchen an EHEC gestorben. da hat man diese Killer-Seuche für besiegt erklärt, nachdem im letzten Jahr eine regelrechte Epidemie durch verseuchte Bockshornkleesprossen ausgebrochen war. Und nun das. Gut, geben tut es EHEC immer mal wieder in Einzelfällen. deshalb sollte es jetzt zu keiner Panik kommen. Aber im Auge behalten sollte man es dennoch.

Ach ja, wo ich gerade von Hamburg spreche: Wer deutsche Politiker ist neben Christian Wulff noch in Osnabrück geboren worden, tut aber gerne so, als wäre er ein waschechter Hamburger? Es ist kein geringerer, als Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz.

Bayern sieht im Fußball seine Fälle wegschwimmen, jedenfalls was die ymeisterschaft betrifft. aber im Grunde genommen können sie noch alles verspielen: Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League. Dem HSV ist das schon mehrmals gelungen. Aber wenn Bayern mal zwei Saisons hintereinander nicht die Meisterschaft gewinnt, haben sie Angst, den Anschluss an ihre Erfolge zu verpassen. Wieso habe ich da nun überhaupt kein Mitleid?

 

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