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Russland spielt wieder Theater


Kaum zu glauben, aber Griechenland jammert, dass sie kein Geld hätten. Haben sie nicht gerade erst weitere Finanzhilfen zugesprochen bekommen? Und dennoch scheint es so arg in Griechenland zuzugehen, dass kein einziger Euro mehr vorhanden sein soll. Ministerpräsident Tsipras habe schon mit Jean-Claude Juncker telefoniert und ihm gesagt, dass Griechenland sofort Geld brauche.
Ich frage mich wirklich, was Griechenland mit dem ganzen Geld macht, das sie kriegen. Geht es auf Konten an die sie nicht herankommen? Heben die Griechen das ganze Geld ab und nutzen die Scheine dann, um ein Feuerchen zum wärmen zu entfachen? Versickert es in irgendwelchen Kanälen aus Korruption und Bestechung? Praktisch also alles wie immer, obwohl Tsipras dagegen nun vorgehen wollte. Aber erst einmal muss wieder Geld her, sonst ist Griechenland zahlungsunfähig – bankrott! Aber wieso sieht Griechenland nicht einfach den Tatsachen ins Auge und erklärt den Staatsbankrott? Stattdessen pumpt die EU immer mehr Geld in diesen Fass ohne Boden, wo die Finanzhilfen nur so hindurchströmen und im Nirgendwo versickern.
Das klamme Griechenland, dass nichts gegen Steuerhinterziehung, Korruption und Bestechung ausrichten kann, entwickelt sich zu einer unendlichen Geschichte. Nichts ändert sich, nichts wird besser. Stattdessen verschlingen die Rettungspakete für Griechenland nur Milliarden Euro, die man anderweitig sicherlich besser verwenden könnte. Griechenland bleibt nichts anderes als der bankrott, aber bis sie das begreifen, wird die EU und noch einige Milliarden verpulvern.

Letzte Woche für der Kremlkritiker Boris Nemzow auf einer Brücke, die über die Moskwa führt, mit vier Schüssen in den Rücken getötet. Die Attentäter konnten unerkannt entkommen. Stunden nach dem Mord wurden erste Stimme laut, dass Putin den Auftrag für den Mord gegeben habe. Der war deshalb sofort bemüht darum, dass er jeden Verdacht von sich wies und die nächsten Schritte in die Wege leitete, um die Attentäter zu ermitteln.
In der NDR-Satiresendung „extra 3“ deutete alles nur auf einen Täter hin: Russlands Präsidenten. Sehr schön gemacht und klar erkennbar als Satire. Und das Schöne daran ist, dass Putin gar nichts dagegen machen kann. Nicht einmal den Saft kann er dem NDR abdrehen, wie er es machen würde, wenn so was in Russland gezeigt würde.
In den ersten Tagen der aufgenommenen Ermittlungen tat sich nichts, nun wurde ein „Erfolg“ vermeldet: Zwei Verdächtige wurden verhaftet. Sie sollen aus dem Kaukasus stammen. Man wäre auf ihre Spur gekommen, weil sie anscheinend nicht so viel Wert darauf gelegt hätten, dass sie nichts im Fluchtauto hinterlassen, was auf sie deuten könnte. Ausserdem hätte man zum Teil sehr scharfe Fotos von Sicherheitskameras, die sich in der Nähe des Tatorts befinden, nehmen können. Ich weiss nicht, was für Superkameras das sein sollen, denn keine einzige Sicherheitskamera zeigt gestochen scharfe Bilder an. Man kann jemanden erkennen, aber klar ist dieses Bild nie. Vor allem ist der Mord mitten in der Nacht geschehen und da wir weder Sommer haben noch sich Moskau irgendwo in der Nähe des Polarkreises befindet, wo es im Sommer nicht dunkel wird, dürfte man auch hier gar kein scharfes Bild erhalten. Da widerspricht sich wieder einiges, aber Hauptsache, Russland kann jemanden – hier zwei – vorweisen, der für den Mord an Nemzow verantwortlich ist.
Irgendwie war es nicht anders zu erwarten, dass es so ausgehen wird. Nun müssen nur noch die Gründe bekannt werden und der Fall ist abgeschlossen – für Putin. Wie die Wahrheit wirklich aussieht, werden wir sowieso nie erfahren.

Die erfolgreichste Serie der „Heiter bis tödlich“-Reihe läuft seit Mittwoch wieder. Eigentlich hätte sie schon vergangene Woche beginnen sollen, stattdessen lief dort aber nur eine Wiederholung von „München 7“. Meine Vermutung: Wegen des zeitgleich laufenden Nockherbergs wollte man nicht, dass sich einige Zuschauer nicht direkt entscheiden können, was sie sich denn nun ansehen. Ich hätte mich ganz klar für den Nockherberg entschieden und mir dann irgendwann später „Hubert und Staller“ angesehen. Aber so hat man sich eben dafür entschieden, die Serie um eine Woche zu verschieben.
Ob es nun acht oder doch 16 Folgen gibt, daraus werde ich nicht so recht schlau. Erst ist immer von acht Folgen die Rede, dann heisst es wieder 16 Folgen werden es sein. Auf alle Fälle werden danach erst einmal Staffel zwei und drei wiederholt. Staffel fünf wird gerade gedreht, auch wenn vor wenigen Tagen der Drehort des Polizeireviers gebrannt hat.

Und noch was zum Fernsehen. Heute Nacht, so um 1.40 Uhr läuft auf dem ZDF der Film „Serenity“, der auf der Serie „Firefly“ basiert. Wer den Film noch nicht gesehen haben sollte und noch wach ist, sollte sich den Film ansehen.

Verbotene Liebe dürfte wohl den endgültigen Weg ins Nirvana angetreten haben. Letzte Woche waren es magere 1,2 Millionen, dieses Mal knapp 1,1 Millionen Zuschauer. Gut, die Leute, die sich die Folge in der Mediathek angesehen haben, sind da noch nicht mitgezählt, aber man sieht doch, dass der Freitag ein toter Tag für die ARD ist. Noch schlimmer als die Tage zuvor. Und da man das Donnerwetter der Fans von „Verbotene Liebe“ fürchtete, wenn man die Soap einstellen würde, machte man einfach aus der Daily eine Weekly. Bleiben die Quoten weiterhin in diesem Tief, kann man einfach sagen, dass es sich nicht mehr lohnt, die Serie weiterzuführen und man sich daher gezwungen sehe, „Verbotene Liebe“ entdgültig einzustellen. Jawohl, genau so macht man das. Ist es in zwei Wochen noch nicht besser, dürfte die Serie eingestellt werden.

Elefantendame Mala ist gut gelaunt. Das liegt nicht nur am Wetter, weil der Frühling endlich da ist, sondern auch daran, dass St. Pauli heute gegen Braunschweig gewonnen hat. Damit besteht noch eine winzige Chance, dass St. Pauli in der Zweiten Liga verbleiben kann.
Mala hatte natürlich auch auf einen Sieg spekuliert. Braunschweig hatte unter der Woche noch im DFB-Pokal gegen Bayern München spielen müssen, so was schlaucht, sagte sich die alte Kuh und tippte auf einen Sieg.
St. Pauli weiss wieder, wie man erfolgreich den Ball ins Tor schiesst.
Nur Jonas ist mit seinen Fussballorakel unzufrieden. Denn die Pusteblume hatte auf ein Unentschieden getippt. Sehr entschlossen sei sie dabei gewesen. Nur leider hat sie mal wieder daneben gelegen. Wobei Jonas nun endlich darauf gekommen ist, dass er die Pusteblume nur befragen kann, wenn niemand anderes in der Nähe ist.
Aber vielleicht entwickelt sie dann den richtigen Riecher und tippt jedes Spiel richtig. Mal abwarten.
Mala jedenfalls gönnt sich nun eine Extra-Möhre, die sie old Rani abgenommen hat. Immer mal wieder muss sie ihrer Genossin zeigen, wer von den beiden das Sagen hat.

 

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Wüstenstrom ist blöd, denn Kohle ist schöner!


Lange habe ich nicht über die Krim-Krise geschrieben. Einfach deswegen, weil es immer um die gleichen Dinge ging. Putin fordert sein Recht, während die EU und der Rest der Welt dagegen sind. Tja, das geht immer noch so weiter. Nun geht es mal wieder um das leidige Thema Gas. Das will Russland erneut der Ukraine abdrehen, was auch bedeuten würde, dass es Engpässe in Deutschland und weiteren Ländern geben würde. Hängt unter anderem mit dem Druckabfall zusammen und war vor ein paar Jahren schon einmal eingetreten. Es gibt um Gasschulden, die irgendwie nie weniger werden. Und wenn Russland nicht weiter weiss, dann drehen sie der Ukraine eben das Gas ab. Nun will RWE (E.on wars nicht) der Ukraine Gas liefern, bekommen es aber unter anderem auch aus Russland. Irgendwie ein Paradoxon, dennoch gut, wenn so Russlands Drohung wirkungslos bleibt.
Der Konflikt verschärft sich gerade wieder einmal, denn auf der Krim wurde ein weiteres Behördengebäude gestürmt. Das hat zur Folge, dass Russland im Ansehen der EU, der USA und der Nato weiter sinkt. Das Abrüstungsabkommen der Atombomben ist ebenfalls in Gefahr. Putin hatte schon damit gedroht, das Abkommen mit den USA aufzukündigen, wenn diese weitere Sanktionen gegen Russland beschliessen. Vor allem sind Wirtschaftssanktionen nun gar nicht gut für die Weltwirtschaft. Diese hat sich seit 2008 noch nicht wirklich erholt, da kommt dann gleich die nächste Krise. Russland hat schon Probleme mit seiner Wirtschaft, dass wird nun noch schlimmer. Und wenn dann weitere Sanktionen kommen, wird ein Teufelskreis begonnen, den man nicht aufhalten kann.
Tja, wie es aussieht, wird der Krim-Konflikt noch für jede MEnge Gesprächsstoff in den nächsten Wochen und vielleicht auch Monaten sorgen. Und das in Zeiten, wo vor hundert Jahren der Erste Weltkrieg begann.
Will Putin eigentlich auch die Restukraine für Russland beanspruchen? Es sieht zeitweise immer so aus, aber nichts Genaues weiss man nicht.
Ich frag mich wirklich, was eigentlich mit der Krimbesetzung bezweckt werden soll. Will Putin beweisen, welche Macht Russland besitzt und sie die EU samt den USA in die Knie zwingen können? Ich verstehe es einfach nicht, denn bisher zieht er überhaupt keinen Nutzen davon. Er ist in der Weltpolitik nicht mehr angesehen, die russische Wirtschaft erholt sich nicht und es gibt nur noch mehr Probleme.
Was macht man, wenn die Wirtschaft am Boden liegt? Richtig, man zettelt einen Krieg an. Zu Beginn wird dadurch die Wirtschaft angekurbelt, aber je länger dieser Krieg dauert, desto schlechter für die Wirtschaft.

Die Kernenergie hat in Deutschland keine Zukunft mehr seit der Fukuschima-Katastrophe im März 2011. Die erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne wurden zum neuen Ziel erklärt. Bloss werden momentan mehr Kohlkraftwerke hochgezogen als Windräder oder Solaranlagen. Umweltschonend ist das nun wirklich nicht. Aber Merkel hat schliesslich dafür gesorgt, dass die Emissionen nicht weiter gesenkt werden müssen. Wie clever, nciht wahr?
Tja, da Deutschland nicht gerade als Sonnenland verschrien ist und auch der Wind nicht immer gerade so weht, wie er soll, hatte man sich überlegt, in ein Projekt namens Desertec zu investieren. Desertec will Strom aus Wind und Sonne in der Wüste gewinnen. Anfangs waren auch viele deutsche Unternehmen Feuer und Flamme. Das hat sich nun allerdings geändert. Nun ist E.on (nicht REW, Erklärung weiter oben im Text) raus. Wollen sich mehr auf ihre heimischen Erzeugnisse konzentrieren. Sieht also ganz so aus, als ob Dersertec ein Schuss in den Ofen wäre. Eigentlich schade, denn für die Pflege der Solarpanele hätte man doch ein paar Langzeitarbeitslose nehmen können. Die hätten diese immer vom Wüstenstaub befreien müssen. Was da die Arbeitenlosenquote gesunken wäre.
Bitte nicht ganz ernst nehmen. Wer meine Artikel nun schon länger liest, der weiss, dass ich das Thema vor drei Jahren immer gern aufgegriffen habe, da ich immer noch glaube, dass der schnelle Ausstieg aus der Kernenergie absolut unüberlegt ist.

Elefantendame Mala ist sauer, denn St. Pauli hat gestern Abend sämtliche Aufstiegschancen verspielt. Wie sagt Jonas noch immer so schön? Wer eins null führt, der stets verliert. Und genauso ist es gewesen. Da führen sie nach einer knappen Viertelstunde, um dann einen Gegentreffer zu kassieren, der wieder einmal nach einer Standardsituation gefallen ist. Aber das sei typisch St. Pauli, wie Jonas mir sagte. Genauso wie sie immer in der letzten Viertelstunde oder in der Nachspielzeit verlieren würden. War schon zu Stanislawskis Zeiten so – als er noch Spieler war – und hat sich seitdem nicht wirklich geändert. Woran es liegen mag? Die TRainer haben seitdem öfters gewechselt, nur das ist geblieben. Unkonzentriertheit? Überheblichkeit? Irgendwas muss es ja sein.
Jonas ärgert sich, dass sein Testobjekt, der Schlaubeutel versagt hat. Denn die Elefantin tippte auf einen Sieg St. Paulis. Anfangs hätte sie auf eine Niederlage getippt, aber dann habe Jonas die Auswahl geändert und Schlaubeutel tippte auf einen Sieg. Tja, nun will er sie noch einmal testen. Wenn sie wieder danebenliegen sollte, wird er sich auf Plattfuss konzentrieren. Seine Probleme möchte ich haben. Aber es ist einfach nicht zu leugnen, dass Elefantendame Mala das beste Rüsselorakel ist, das es gibt. Denn sie tippte gleich auf eine Niederlage St. Paulis. Sie weiss auch, dass St. Pauli gar nicht aufsteigen will. Die Gründe dafür habe ich bereits vor einiger Zeit ausführlich erläutert. Der Schlaubeutel muss vielleicht noch ein wenig trainieren, denn so fehlerlos ist Mala anfangs auch nicht gewesen, wenn ich daran einmal erinnern darf. Besonders an die falsche Angabe beim Eröffnungsspiel der EM 2012 erinnere ich gerne.
Neuigkeiten aus Hamburg gibt ebenfalls. Dort ist gestern erstmals der diesjährige Nachwuchs der Kamschatkabären gezeigt worden. Zwei Männchen und ein Weibchen, deren Namen alle mit dem Buchstaben I beginnen. Sie heissen Igor, Iwan und Irina. Ich sage jetzt mal, dass sie alle nach russischen Künstlern benannt wurden. Nach einer russischen Sängerin, dann nach einem Komponisten (Strawinski) und schliesslich nach einem Schauspieler (Mosjukin, hier verwende ich die deutsche Schreibvariante, weil der Vorname in der deutschen Variante geschrieben wurde). -Übrigens Arte, nicht den Themenabend im September vergessen. Es gibt einige schöne Filme mit Ivan Mosjoukine (hier die französische Variante des Namens).
Jonas war ganz überrascht, als er davon hörte, denn eigentlich hatte er gedacht, es würde in nächster Zeit kein Nachwuchs gewünscht sein, schliesslich sind die beiden Bärenbrüder von vor drei Jahren auch noch da und ein Abnehmer ist weit und breit nicht in Sicht – offiziell. Vielleicht gehen sie ja nach Moskau, schliesslich haben die ihre Walrösser abgegeben. Da wollen die auch Ersatz haben. Also abwarten, was sich da tun wird. Sonst heisst es momentan einfach Schichtbetrieb auf der alten Anlage. Wobei, so überrascht war Jonas dann doch nicht, wo er die Bärin schon seit Wochen nicht draussen auf der Anlage sah. Da musste was im Busche sein, wie er fand.

 

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Wenn die Demokratie nur noch auf dem Papier existiert


Auch schon von SuperMUC gehört? Das ist nicht „Der kleine Muck – reloaded“, sondern der stärkste Computer Europas. Der Welt nicht, da ist er auf dem vierten Platz.
SuperMuc steht in Garching bei München im Leibniz-Rechenzentrum. Seit gestern läuft er und man fragt sich, wofür wir so einen Super-Computer eigentlich brauchen? Zu allererst kostet er wahnsinnig viel Energie und davon werden wir ja immer weniger haben. Wie auch schon Altmaier sagte, werden wir wohl bis 2022 nicht alle Energie mit erneubaren ersetzen können. Denn der Stromverbrauch steigt und nicht immer scheint die Sonne, nicht immer weht der Wind in der richtigen Stärke und vor allem will nicht jeder ein Windrad vor der Tür stehen haben, verschandelt schliesslich auch die Landschaft.
Zurück zum Super-Computer. Es ist nicht der erste Hochleistungsrechner, der in Deutschland steht. Es gibt noch den in Jülich und einen in Stuttgart. Zudem soll dieser Rechner in Garching nicht nur den deutschen Forschern zur Verfügung stehen, sondern allen Wissenschaftlern in Europa. – Wie selbstlos.
Aber brauchen wir solchen einen Super-Rechner wirklich? Anscheinend schon, denn die Simulationen der Forscher werden immer komplizierter, braucht also immer mehr Rechenleistung, so dass man diese Rechenmonster braucht. Terrabyte ist schon längst out, wir bewegen uns inzwischen im Penta-Bereich. Vorteil des neuen Super-Rechner ist, dass Simulationen nur noch ein paar Tage brauchen, was früher mindestens ein Jahr dauerte. Wenn das nicht von Vorteil ist. Gebrauchen kann man SuperMUC auch weiter, weil ein europäischer Wissenschaftler das menschliche Gehirn elektronisch nachbaut. Dazu braucht er Rechnerleistung und die bekommt er unter anderem nun auch von SuperMUC.
Weiss das niemand, dass das menschliche Gehirn so nachgebaut wird? Ist ein interessanter Wissenschaftsartikel gewesen, den ich da gelesen habe. Weiss gar nicht mehr, welche Zeitschrift dies war. Kann mir nicht alles merken, sonst würde meine Gehirn noch irgendwann platzen, wenn ich mir jede Kleinigkeit merken würde. Wobei es das auch geben soll. Da ist irgendetwas im Gehirn zerstört, weshalb es Menschen gibt, die sich jede kleinste Kleinigkeit merken können.
Zu Beginn des Artikels sagte ich noch, dass der Hochleistungsrechner Unmengen an Strom kostet. Das ist faktisch auch richtig, auch wenn er energieeffizient arbeitet. Denn er hat eine Warm-Wasser-Kühlung. Mit 55 Grad warmem Wasser werden der Hauptspeicher und die Prozessoren gespeichert. Damit dürfte man erkennen, dass es sich um eine Warmwasserkühlung handelt. Dafür braucht man keine Kühlaggregate, die das Wasser runterkühlen müssen. Und das heisst, es wird Strom gespart. Denn das Wasser muss nicht extrem runtergekühlt werden, sondern ist 55 Grad warm.
Der Stromverbrauch liegt 40 Prozent niedriger als bei einem luftgekühlten System. So verbraucht der Super-Rechner „nur“ noch drei Megawatt, wenn er läuft.
Sind drei Megawatt aber nicht auch ein Windrad? Oder waren das schon acht, was so ein Windrad schafft? Na ja, muss ich noch mal nachschauen, aber viel ist es nicht, was so ein Windrad schafft.

Russland macht mal wieder Schlagzeilen mit seiner sogenannten Demokratie. Nichtregierungsorganisationen die sich für Menschenrechte einsetzen oder das Regime kritisieren werden es künftig schwer in Russland haben.
Putin habe das international umstrittene Gesetz unterschrieben, wie verkündet wurde.
Was aber bedeutet das Gesetz eigentlich, dass es international die Gemüter erregt? Es besagt, dass sich vom Ausland unterstützte Organisationen beim Justizministerium registrieren lassen und zudem regelmässig Rechenschaftsberichte vorlegen müssen. Und wenn dies nicht gemacht wird, dann kann die Organisation ohne Gerichtsurteil für ein halbes Jahr verboten werden. Einzelpersonen droht eine dreijährige Gefängnisstrafe.
Woran erinnert denn das? Richtig, an die Dreissiger Jahre in Deutschland, die Sowjetunion und die DDR – die anderen ehemaligen kommunistischen Länder auch. Natürlich darf China nicht vergessen werden, da verschwindet man schneller hinter Gefängnismauern, als man sich bewusst wird, was man eigentlich getan hat. Man erinnere sich nur da an den Deutschen, der schon seit Monaten in einem chinesischen Gefängnis sitzt, weil er angeblich Kunst geschmuggelt haben soll. Für alles, was ihm vorgeworfen ist, ist er nicht verantwortlich, sondern seine Kunden. Er führt es am Ende nur aus. Tja, die Chinesen sind da anderer Meinung, wer weiss, was sie damit wieder bezwecken.
Zurück zu Russland. Das Gesetz ist doch nur dazu da, um die Aktivitäten von Menschenrechtsorganisationen einzudämmen bis ganz auszuschalten. Russland entfernt sich immer weiter von der Demokratie, was man auch daran sehen kann, dass die Mitglieder der Frauen-Punkband Pussy-Riot bis Januar 2013 in Untersuchungshaft bleiben sollen.
Was erklärt eine Untersuchungshaft von zehn Monaten? Pussy Riot hatte ein Punk-Gebet gegen Putin gesungen, wo sie Maria – die Mutter Gottes – baten, Putin zu verjagen. Dies geschah in einer Moskauer Kathedrale. Im weitesten Sinne eine Gotteslästerung, aber mehr auch nicht. Da könnte die orthodoxe Kirche was gegen sagen und fertig. Aber nein, das geht ja nicht, denn Putin wurde ja angegriffen. Die Mutter Gottes – warum eigentlich Mutter Gottes, schliesslich ist sie nur die Mutter von Jesus, aber mehr auch nicht -, also Maria solle Putin verjagen. Und so was sagt man in einem pseudodemokratischen Staat nicht. Da kommt man dann ins Gefängnis. Und dann wird gegen sie ein Exempel statuiert, wie man es hier sehen kann. Zehn Monate Untersuchungshaft und dann ab nach Sibieren ind die Gulags. Ja, die gibt es immer noch oder wieder, aber definitiv existieren diese Arbeitslager.
Und damit steht fest: Russland ist nur noch nach aussen hin ein demokratischer Staat. Im Inneren ist er längst das geworden, wogegen die Menschen sich in Tunesien, Ägypten und Libyen aufgelehnt haben.
In Syrien dauert der „Kampf“ immer noch an. Die Rebellen sagen, es würde nicht mehr lange dauern, bis Assad gefallen ist. Warten wir ab, der hat bis jetzt immer noch ein Schlupfloch gefunden. Da behindert unter anderem Russland, dass etwas gegen das Assad-Regime unternommen werden kann. Diktatoren müssen zusammenhalten, nicht wahr?
Habe ich eigentlich schon erzählt, dass man seinen Vermögensstand angeben muss, wenn man nach Russland fährt. Die haben wohl Angst, dass man dort bleibt. Also wirklich, wer bleibt den freiwillig in einem Staat, wo sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nur der Name und die Grösse des Landes sich geändert hat? Also mich kriegen da keine zehn Pferde hin.

Die Stimmen werden laut, dass Sepp Blatter endlich als Präsident der FIFA zurücktreten soll. Darüber kann der Schweizer nur müde lächeln, denn er tritt nicht ab, freiwillig schon gar nicht. Da kann kommen was will, er wird bleiben. Und so wird die Kommission bestimmt auch nichts finden, dass Blatter irgendwie in irgendwelche Schmiergeldaffären verstrickt ist.
Die dritte Liga hat gerade begonnen, bald ist die zweite Liga dran. Und wir hören nun mal wieder was von Ailton. Ja, dass ist der, der beim diesjährigen Dschungelcamp mitgemacht hat. In der sechsten Liga, der Verbandsliga, soll er spielen, bei Hassia Bingen. Nur noch die Unterschrift unter dem Vertrag würde fehlen.
Das war mal ein richtig guter Spieler, aber nachdem er bei Werder Bremen weggegangen ist, ging es mit ihm und seiner Karriere bergab. Und nun ist es ein Sechsligist geworden.

 

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