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Ein Skandal ist nicht genug


Lange war nichts von den Ermittlungen gegen die Fifa und Joseph Blatter nun zu hören. Das hat sich nun geändert.
Die Schweizer Justiz-Behörden haben bestätigt, dass nun auch gegen Blatter ermittelt wird. Endlich!, werden manche sagen. Denn bisher stand die Frage im Raum, warum gegen alle möglichen Mitglieder ermittelt wird, nur nicht gegen den Fifa-Präsidenten, dem angeblich die ganzen korrupten Machenschaften seiner Mitarbeiter verborgen geblieben sind.
Meist ist es so, dass man nur das sieht, was man auch sehen will und ansonsten blind durch die Gegend geht.
Ob es bei Blatter auch so gewesen ist? Tja, das kann ich nicht sagen.
Hat dennoch recht lange gedauert bis die Ermittlungen auch auf den Fifa-Präsidenten ausgeweitet wurden. Vielleicht mussten sie erst einmal erfahren, wo sie denn suchen müssen, um wirklich fündig zu werden.
Aber nicht nur Blatter ist ins Visier der Ermittler geraten, sondern auch Uefa-Präsident Michel Platini.
Dieser hat vor vier Jahren von der Fifa, also von Blatter, zwei Millionen Franken erhalten für angeblich zwischen Januar 1999 und Juni 202 geleistete Dienste.
Im Zuge der Ermittlungen sei Platini deshalb als Zeuge vernommen worden.
Ehrlich gesagt soll Platini auch keine völlig weisse Weste haben. Es wird vermutet, dass er bei der Vergabe der WM 2022 an Katar nicht ganz voreingenommen gewesen sein soll. Angeführt wird dann immer, dass sein Sohn eine Stelle in einer katarischen Firma bekommen hat. Ob das nun Zufall gewesen ist?
Dass er sich nun als Kandidat für das Amt des Fifa-Präsidenten aufgestellt hat, ist eventuell so, als würde man den Teufel mit dem Beezelbub austreiben.
Platini ist nicht der Saubermann, als der er sich nach der Aufdeckung des Fifa-Korruptionsskandals präsentierte. Dennoch haben viele europäische Verbände an ihm festgehalten und werden es gewiss auch weiter tun.
Vielleicht sollte doch der jordanische Prinz zum nächsten Präsidenten gewählt werden. Ob das die allerbeste Lösung ist? Vielleicht immer noch besser als Blatter oder Platini. Recht machen, kann man es ohnehin niemandem. Übrigens, was sagen eigentlich die Leute derjenigen afrikanischen Verbände, die Blatter als Lichtgestalt, als auf die Erde gekommene Gottheit gepriesen haben? Halten sie weiterhin an Blatter fest? Glauben sie, dass es ein Komplott ist, der gegen Blatter in Gange ist? Könnte sein oder auch nicht. Stimmen sind jedenfalls noch keine laut geworden.
Blatter droht durch die Geldgabe an Platini Gefängnis. Entweder fünf Jahre, wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung und treuwidrigen Zahlung, oder sogar zehn Jahre, wenn sich der Verdacht der Unterschlagung erhärten sollte. Denn die Geldzahlung erfolgte zulasten der Fifa, verschwand aber praktisch in irgendeiner Aktennotiz, sodass die ganze Zahlung eben als recht dubios gilt.
Die Fifa hat volle Kooperationsbereitsschaft erklärt, damit alles aufgeklärt wird. Besonders interessant wird es, wie lange Blatter sich noch wird halten können. Zurücktreten will er schliesslich erst Anfang nächsten Jahres, damit die Fifa einen Neuanfang starten kann.
Genauso gut es sein, das Blatter zu dem Zeitpunkt schon verurteilt wurde. Da wird er bereits vorher entweder zurücktreten müssen oder es wird entschieden, dass er das Präsidentenamt mit sofortiger Wirkung aufgeben muss.
Was auch immer sein wird, der Ruf der Fifa ist bis ins nächste Jahrzehnt hinein geschädigt. Ein neuer Präsident wird viel zu tun haben, um den Ruf der Fifa wieder halbwegs herstellen zu können. Aber das kann nicht gehen, wenn der neue Präsident Michel Platini heissen wird.

Vom Fifa-Korruptionsskandal, zum Abgas-Skandal von VW. Als bekannt wurde, dass VW bei den Abgasemissionen von verschiedenen Modellen und damit Millionen Autos geschummelt hat. Wobei geschummelt es verharmlost. Betrogen trifft es eher, denn es wurde die Software manipuliert und so viel niedrigere Werte festgestellt, als es eigentlich waren. Damit galten die Autos als sauberer, obwohl sie mehr Emissionen ausstiessen, als getestet wurde.
Der Skandal begann in den USA, wo VW schon im April mitgeteilt haben soll, dass die Autos mehr Schmutz ausstossen als gedacht. Aber richtig losgegangen ist die Lawine erst in den letzten Tagen, wo sich schliesslich offenbarte wie viele Millionen Autos von dem Abgas-Skandal betroffen sind.
Da kauft man sich nichtsahnend ein Auto, denkt, es würde nicht so viel Schmutz in die Atmosphäre schiessen als andere und wird am Ende eines besseren belehrt.
Aber ist es ein Wunder, dass es so gekommen ist? Nein, denn wir wollen immer mehr Hubraum, mehr PS, mehr, mehr, mehr…
Nur dieses mehr geht eben zulasten des Energieverbauchs und damit auch dem Ausstoss an schädlichen Emissionen.
Vor allem sind die Autobauer auch nicht wirklich daran interessiert, emissionsfreie Autos oder welche mit niedrigen Ausstoss zu entwickeln. Es würde so schwierig sein, so kompliziert und welche Ausrede auch immer genommen wird.
Und da eben die Abgasuntersuchung nur ein einziges Mal durchgeführt wird, ist es kein Wunder, dass VW diese Gelegenheit beim Schopfe packte und eben diese Untersuchungen manipulierte. Ganz ehrlich sind doch diejenigen schuld, die entschieden, dass ein Modell nicht mehr als einmal untersucht werden muss. Das ist Blauäugig. Und genau das wird nun bestraft.
VW erlebt nach einem aufregenden Frühjahr, einen genauso aufwühlenden Herbst. Nur dass es nun um weitaus mehr geht als im Frühjahr. Dieser Abgas-Skandal betrifft nicht nur die USA, sondern auch Europa.
Der bisherige Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn musste seinen Hut nehmen und wurde Matthias Müller ersetzt. Doch bereits nach wenigen Tagen werden Stimmen laut, dass Müller nicht die richtige Wahl für den Posten sei. Aber wer soll es denn machen?
VW kommt nicht zur Ruhe, der Aktienkurs ging in die Tiefe, erholte sich, sackte wieder, aber nicht mehr so stark wie zuvor.
Man darf gespannt sein, was noch alles aufgedeckt wird.

Was Autos betrifft, so interessieren sie Elefantendame Mala herzlich wenig. Zwar hat sie auch einmal einen VW getestet, ob er denn genug Stauraum hat, aber ansonsten interessieren sie nur Elefantenstärken. Da sei sie einem Auto an Kraft überlegen, denn sie könne problemlos einen Wagen schieben. Vor allem könne sie ihn ausbeulen, wenn sie sich mit dem Hintern drauf setzt. Ein Scherzkeks bleibt Mala auch in ihrem Alter.
In dieser Woche hatte Mala ganz schön viel zu tun, denn in der Bundesliga war wieder einmal eine englische Woche angesagt. Dass bedeutete für die alte Kuh, anstelle von einem Spiel, musste sie nun zwei tippen oder wie Mala es herausstellte: Gleich drei Stück auf einmal!
Die letzten beiden Spiele gegen Braunschweig sowie Heidenheim hatte Mala richtig getippt. Ein Unentschieden und ein Sieg. St. Pauli scheint in diesem Jahr tatsächlich den Aufstieg anzustreben, wie Mala es sich erhofft. Momentan halten sie sich auf dem Relegationsplatz, nach dem Unentschieden von Freiburg am Donnerstag können sie sich sogar Hoffnungen auf den zweiten Platz machen. Aber dafür brauchen sie Glück und vor allem, Punkte, Punkte, Punkte…
Dennoch sagte Mala, dass ihr Lieblingsverein gegen Paderborn nur Unentschieden spielen würde. Genauso ist es gekommen. Aber wenn die Verfolger in der Tabelle für St. Pauli spielen, dürfte der Relegationsplatz weiter sicher sein.
Die Pusteblume hingegen hat von drei Spielen nur eines richtig getippt, nachdem sie sich zuvor gleich viermal richtig entschieden hatte. Aber mit dem Unentschieden hat sie es nicht so. Tippt lieber auf Sieg oder Niederlage.
Wobei sie beim Paderborn-Spiel kurz für ein Unentschieden plädiert hatte. Vielleicht hat Jonas einfach keine Ahnung, was die Pusteblume ihm sagen will.
Jedenfalls hatte sie das Spiel gegen Heidenheim richtig getippt. Besser als überall daneben zu liegen. Aber so ist das.

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O’zapft is! – Fast so schlimm wie Weihnachten im September


Weihnachtssachen im September nerven. Was ich bereits vor zwei Wochen feststellte, hat nun eine Studie auch ausgesagt. Ob nun mein Artikel den Anstoss zu dieser Studie gegeben hat, die am Donnerstag in einer Fernsehzeitschrift veröffentlicht wurde, weiss ich nicht.
Die Vorlaufzeit einer Zeitschrift beträgt eine Woche, so eine Studie kann durchaus noch eingefügt worden sein ins aktuelle Heft. Allerdings denke ich eher, dass jemand der Redakteure darauf gekommen ist, denn bereits Anfang September gab es die ersten Weihnachtsnaschereien bei Aldi zu kaufen. Da kommt man dann auf solche Ideen.
Bei uns würde es so laufen, dass bei einem Brainstorming die interessantesten Ideen gesammelt und dann bei der grossen Konferenz besprochen werden. Was vom Chefredakteur durchgewunken wird, hat es ins Heft geschafft, der Rest wird verworfen.
Aber interessant, dass nicht nur ich mich über Weihnachtssachen aufrege, die bereits im September angeboten werden.
Das braucht doch wirklich keiner. Im September muss man sich erst einmal auf den Herbst einstellen. Gerade ist der Sommer vorbeigegangen, ein paar warme Tage gibt es noch, aber der Herbst steht unmittelbar vor der Tür. Und bevor Weihnachten ist, kommt ja noch Halloween. Also laut den ganzen Süssigkeitenherstellern. Denn Halloween ist etwas eingewandertes, was vor allem durch die Süssigkeiten- und Spielzeugindustrie (Faschingskostüme etc.) gefördert wird. Also reiner Kommerz, der keine Tradition hat, ausser wir würden uns in den USA befinden. Es gibt zwar einen ähnlichen Brauch, wo die Kinder von Tür zu Tür gehen und etwas bekommen, aber das ist am Martinstag und auch nur in einer bestimmten Region Deutschlands.
Wenn Weihnachten vorbei ist, können wir spätestens im Februar bereits Ostersachen einkaufen gehen. Da könnte man wirklich vermuten, dass die Weihnachtsmänner eingeschmolzen und neu verwendet werden als Osterhasen. Ob Gerücht oder Wahrheit. Der eine sagt so, der andere so.
Ich jedenfalls will noch keine Weihnachtssachen im September und ich gehöre garantiert nicht in die Altersklasse 40 plus.

In Griechenland wird morgen gewählt. Vorn liegt wieder Alexis Tsipras, der auch schon zuvor Ministerpräsident gewesen ist. Manche fragen sich, warum er überhaupt Neuwahlen wollte. Meiner Meinung nach hat er das getan, weil er zwar den Rückhalt in der Bevölkerung hatte, aber nicht mehr in der eigenen Partei. Wenn er nun wiedergewählt werden sollte, kann der den parteieigenen Kritikern sagen, was sie eigentlich wollen, das Volk sei doch mit seiner Arbeitsweise zufrieden.
Das scheint es tatsächlich zu sein, obwohl er nicht genau das eingehalten hat, was er anfangs versprach. Aber so ist nun einmal Politik. Man verspricht etwas und kann es am Ende nicht einhalten. Als Ausrede muss dann meistens herhalten, dass die anderen Schuld seien. Hier vor allem Deutschland und inbesondere Schäuble.
Um Griechenland ist es momentan ruhig geworden, denn die Flüchtlingskrise hat Griechenland aus dem Fokus der Öffentlichkeit verbannt.

Heute um 12 Uhr, oder um 11.59 Uhr, wurde wie in jedem Jahr die Wies’n eröffnet. Dieses Mal brauchte der Münchener OB Dieter Reiter nur zwei Schläge. Im letzten Jahr waren es noch vier gewesen. Vier sind auch nicht schlecht, aber von Christian Ude war man halt nur bis zu drei Schläge jedes Jahr beim traditionellen Anstich gewöhnt.
Das Oktoberfest ist eröffnet und wieder strömen die Massen auf die Theresienwiese, um sich eine Mass oder gleich mehrere zu genehmigen.
Ehrlich gesagt, kann ich nicht verstehen, wieso ich mich gerade auf dem Oktoberfest besaufen muss. Ist das zünftig? Jedenfalls kann ich auch andernorts ein Bier trinken, das vielleicht genauso schlecht eingeschenkt sein mag, aber gewiss vom Preis her billiger ist. Mehr als zehn Euro soll man nun pro Mass zahlen. Wer macht das denn? Gut, ich bin auch nicht der Biertrinker. Mir schmeckt der Gerstensaft nicht und was dort gezapft wird, erst recht nicht. Steve würde sich da ganz zuhause fühlen. Und wenn er Zeit hätte, würde er bestimmt nach München kommen und das Oktoberfest unsicher machen.
Ehrlich gesagt, ist die Wies’n doch nichts anderes als eine grosse Saufbühne. Jeder betrinkt sich, weil er glaubt, nur dadurch wirklich auf dem Oktoberfest gewesen zu sein. So einen Blödsinn habe ich noch nicht gehört.
Ich jedenfalls werde einen grossen Bogen um die Wies’n machen – wie jedes Jahr. Deshalb drücke ich mich auch davor, Interviews in den Zelten mit Prominenten zu führen. Meine Kollegin, die glaubt, sie könne schreiben, wird das schon machen. Tja, schreiben kann sie nicht, aber dafür reden. Deshalb ist sie wohl auch noch bei uns, denn ihre Artikel sind wirklich nichts dolles.
Bin ich jetzt eigentlich so ein Kirmesmuffel oder so, weil ich auf das alles keine Lust habe?
Wobei, die oide Wiesn fand und finde ich ganz schön. Die ist nicht immer, aber wenn sie ist, muss man da schon hin. Da gibt es noch die ganz alten Schaugeschäfte von früher. Aber der Rest der Wiesn kann mir wirklich gestohlen bleiben, denn da geht es den meisten vorrangig darum in ein Zelt zu kommen und sich mit Bier abzfüllen. Das ist für mich nicht nachvollziehbar, aber manches muss und will ich auch gar nicht verstehen.

Elefantendame Mala wurde mal wieder im Fernsehen gezeigt, wie ich anhand meiner Besuchszahlen sehen konnte, wo ein bestimmter Artikel über die alte Kuh sehr oft angeklickt wurde.
Seit Jahren schreibe ich nun über die Elefantin und werde auch nicht müde, es weiter zu tun. Aber auf eines möchte ich gerne noch einmal hinweisen: Malas Augen mögen ihren Glanz verloren haben, aber sie sind weder erloschen noch tot. Ich wollte damit nur sagen, dass die Fröhlichkeit Malas Augen nicht mehr erreicht.
Gut, dann wieder immer zur grossen Orakelentscheidung.
Was sagt Mala, wie der FC St. Pauli gegen Eintracht Braunschweig spielen wird?
Die alte Kuh ist der MEinung, dass ihr Lieblingsverein gegen Braunschweig nur Unentschieden spielen wird. Bereits gegen Duisburg hätten sie sich sehr schwer getan und viel Glück gehabt, überhaupt zwei Tore geschossen zu haben. Das erste Tor war ein umstrittener Elfmeter, das zweite Tor wurde dann kurz vor Schluss geschossen. Da bekommt sonst St. Pauli immer einen Treffer rein.
Und was sagt die Pusteblume, die einen neuen Rekord aufgestellt hat? Vier Spiele hintereinander hat sie nun schon richtig getippt, wo Jonas immer schon dachte, dass sie wieder danebenliegen würde. Doch nein, sie hatte immer recht gehabt. Nun allerdings ist er wieder skeptisch, denn die Pusteblume habe sich mal wieder als äusserst penetranter Linksrüssler entpuppt. So hätte sie denn auch entschieden, dass Braunschweig gegen St. Pauli gewinnen wird. Na, ob sie da wirklich recht behalten wird? Man wird es sehen.
Aber das war natürlich nicht das einzige Spiel, dass Elefantendame Mala und die Pusteblume getippt haben. Nächste Woche ist nämlich mal wieder eine englische Woche in der Bundesliga angesagt, wo die Vereine auch am Dienstag und Mittwoch spielen.
Am Mittwoch wird der FC St. Pauli auf Heidenheim treffen.
Bei diesem Spiel hat sich Mala dafür entschieden, dass St. Pauli gewinnen wird.
Auch die Pusteblume ist mit ihr einer Meinung. Man wird sehen, was am Ende herauskommt. Momentan spielt St. Pauli oben mit. Aber das kann sich alles noch ändern. Gerade bei St. Pauli wäre das nichts Besonderes.

 

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Ich will nicht Windows 10 – Wieso liegt es auf meiner Festplatte bereit?


Was habe ich mich über Microsoft und Windows aufgeregt, als ich nach dem letzten Update-Modus in meiner Taskleiste einen Button fand, wo ich Windows 10 für mich registrieren konnte. Ich wollte das nicht, aber den Button konnte ich auch nicht aus der Taskleiste verschwinden lassen. Also änderte ich es ein wenig, dass ich diesen nicht immer sah.
Dann wunderte ich mich, warum meine Festplatte auf einmal derartig zusammengeschrumpft war. Ich hatte auf einmal mehr als vier Gigabyte verloren und wusste überhaupt nicht, wie das möglich gewesen sein konnte. Ich hatte nichts heruntergeladen, was diese Schrumpfung erklärte.
Des Rätsels Lösung: Microsoft hat einfach heimlich das neue Windows 10 auf meiner Festplatte abgelegt, obwohl ich das überhaupt nicht wollte.
Nun bin ich nicht der einzige, dem das passiert ist. Bei mir gibt es auch keine grossen Probleme wegen Überschreitung des Datenvolumens oder dass meine Festplatte explodiert, weil sie voll ist. Aber ich wäre doch wirklich gerne gefragt worden, ob ich will, dass Windows 10 sich auf meiner Festplatte einistet. Stattdessen wurde ich überrumpelt, angeblich nur mit den besten Absichten, um es denen leichter zu machen, die es später doch noch wollen.
Aber zu denen werde ich nicht zählen, denn ich sehe keine Vorteile bei Windows 10. Erstens wird man durch das Betriebsprogramm nur noch mehr ausspioniert und zweitens ist das Design einfach nur das letzte. Wie bereits Windows 8 und 8.1 wurde es vornehmlich für Tablets gemacht und nicht für normale PCs oder Laptops. Deshalb ist es mir zu eintönig, zu steril, zu eckig. Selten habe ich etwas so Scheussliches gesehen wie Windows 10 und seinen Vorgänger 8 bzw. 8.1.
Vor allem wird man Windows 10 erst los, wenn man das dafür vorgesehene Update löscht. Ich sehe mir immer vorher an, was für Updates installiert werden, aber aus genau diesem Update wurde nicht deutlich, was ich mir da einfing. Ansonsten hätte ich es gar nicht erst installiert.
Nun habe ich es herausgefunden und dieses blöde Update deinstalliert. Siehe da, der blöde Button ist verschwunden und auch der Speicherplatz ist wieder grösser geworden. Was will man mehr?
Aber ih finde es schon eine Frechheit, dass Windows einfach einem was aufs Auge drückt, was man gar nicht haben will. Das ist doch so, als bekomme man schon einmal vorsorglich ein Antibiotikum verabreicht, weil man sich einen Zeckenstich zuziehen könnte.
Bin mich nun am fragen, ob ich Windows nicht weiter erlauben soll, automatisch nach Updates zu suchen. Denn genau so habe ich mir dieses dämliche Update mit den Spätfolgen eingehandelt.
Bei Microsoft muss man wirklich aufpassen wie ein Schiesshund, wobei die natürlich nicht die einzigen sind, die einem indirekt vorschreiben, was man zu tun und zu lassen hat. Nachbarn versuchen das auch oder die Werbung oder Arbeitskollegen, irgendwo wird immer versucht, die eigene Meinung zu torpedieren.
Aber so langsam macht sich Windows bei mir als Betriebssystem wirklich unbeliebt. Wenn das so weitergeht, werde ich wirklich noch zu Linux umschwenken, auch wenn mir das Betriebssystem noch nie wirklich zugesagt hat. Aber bevor ich weiter ausspioniert werde und mir Dinge aufgeschwatzt werden, die ich gar nicht haben will. Da muss man eben solche Schritte vollziehen.
Könnte einen beinahedaran erinnern, wie bei den Mailanbietern immer versucht wird, einem etwas Besseres aufzuschwatzen, was natürlich nicht kostenlos ist. Aber dem kann man noch irgendwie entkommen.
Ich entscheide immer noch selbst, was ich haben und nicht haben will. Ansonsten kaufe ich mir einen Kühlschrank, der gleich im nächsten Supermarkt bestellt, was in meinem Kühlschrank fehlt. Aber das würde bedeuten, immer dasselbe essen zu müssen. Und da ich nicht immer Appetit auf die gleichen Sachen habe, will ich auch so einen Kühlschrank nicht. Was geht Kühlschränke eingentlich an, was sie in sich haben? Die sollen die Waren kühlen und damit hat es sich.
Aber überall, wo man hinsieht, wird einem vorgschrieben, was man tun soll. Manchmal mag es richtig sein, oft ist es einfach nur darauf ausgelegt, den Kommerz zu steigern.
Und welchen Nutzen bringt Windows 10? Tja, ich weiss das auch nicht. Das Design ist jedenfalls das letzte. Habe mein Windows 7 sogar so verändert, dass es mit XP Ähnlichkeit, was auf meinem PC sogar noch läuft. Dieser ist übrigens nicht mit dem Internet verbunden, deshalb darf er ruhig ein veraltetes Betriebssystem haben.

Russland greift jetzt doch militärisch in Syrien ein, um den lieben Freund und VErbündeten Assad zu unterstützen. Bloss will niemand der anderen Länder, vor allem die USA nicht, dass Russland sich einmischt, weil sie alles nur noch mehr verschlimmern würden.
Seltsam ist es schon, dass Russland sich erst jetzt zu diesem Schritt entschlossen hat. Aber Putin muss der Welt schliesslich zeigen, dass er noch da ist und tun und lassen kann, was er will. Das sieht man in der Ukraine und in Georgien zwar die ganze Zeit, nur ist das aus unserem Gedächtnis eher verschwunden.
Was Putin wirklich mit seinem militärischen Angriffen bezeckt, bleibt fraglich. Nur sind wenige Länder gewillt, die Flugzeuge über ihrem Luftraum zu dulden. Das will was heissen. Russland ist nicht mehr der grosse Freund, sondern der Feind. Und aus diesem Grund muss Russland sich hervortun. Es muss etwas finden, um wieder positiv von der Welt betrachtet zu werden. Wie wäre es mit eingeschleusten Agenten in die IS, die diese aushebeln und vernichten? Dann kann Putin sich feiern lassen, ansonsten ist das nur ein weiteres Gehabe um seine Macht.

Elefantendame Mala hatte sich so sehr darauf gefreut, den amerikanischen Kontinent zu erobern, nun sieht es schon wieder so aus, als würden die Hannoveraner dies tun. Und nicht nur da, sondern auch in anderen Ländern.
Nun ist die alte Kuh zurecht sauer, kennt sie es doch zur genüge, dass man ihr den Rang abläuft. Da hätte sie, wie sie sagt, auch zuhause bleiben können.
Um sich ein wenig zu beruhigen, freut sie sich daran, dass sie mit ihren letzten Fussballvorhersagen wieder einmal richtig gelegen hat. Beide EM-Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft tippte sie richtig. War auch nicht wirklich schwer, denn auch wenn sich die deutsche Mannschaft noch recht schwer tut, hat sie mal wieder mehr Glück als Verstand. Nur ob sie tatsächlich im nächsten Jahr Europameister werden bleibt fraglich. Dazu muss sich in der Mannschaft noch einiges tun. Nicht nur die Abwehr liegt im Argen. Na ja, bis zum Sommer 2016 sind es noch ein paar Monate.
Aber im Gegensatz zu den Niederlanden hat die deutsche Nationalmannschaft es geschafft und wird zur EM nach Frankreich fahren. Oranje hat sich wie schon 2012 masslos blamiert. Nur dieses Mal haben sie gar nicht erst die Qualifikation geschafft.
Überhaupt ist diese EM-Qualifikation seltsam. Länder wie Wales oder Nordirland werden es in die Endrunde schaffen. Wenn irgendwann sich auch Länder Aserbaidschan und Luxemburg qualifizieren und die grossen Länder es nicht schaffen, dann fragt man sich, was da wohl schiefgelaufen ist. Denn das scheint es zu sein oder wie ist auf einmal Island die grosse Fussballnation? Schon komisch. Es wird eine ganz seltsame EM werden, das ist schon mal sicher. Und vielleicht schafft es die deutsche Nationalmannschaft tatsächlich, gegen solche Neulinge wie Island oder Nordirland durchzusetzen und Europameister zu werden.
Elefantendame Mala ist jedenfalls schon ganz gespannt. Aber jetzt kümmert sie sich erst einmal um das nächste SPiel des FC St. Pauli. Es geht gegen den MSV Duisburg.
Im vergangenen Spiel gegen den FSV Frankfurt erlitt St. Pauli einen Dämpfer und verlor das Spiel glücklos. Wird es so nun weitergehen und St. Pauli nicht aufsteigen, obwohl die alte Kuh sich sehr darüber freuen würde.
Beim Spiel gegen Duisburg sagt Mala, dass St. Pauli gewinnen wird. Es geht wieder aufwärts, glaubt sie.
Und was sagt die Pusteblume, die momentan sehr erfolgreich mit ihren Tipps ist. Bereits drei Spiele hintereinander hat sie richtig getippt. Hat sie nun endlich begriffen, wie es läuft? Vielleicht, aber vielleicht hat sie einfach nur Glück gehabt, denn Jonas glaubt nicht wirklich, dass sie es begriffen hätte, dafür sei sie viel zu verrückt.
Beim Spiel gegen Duisburg sagt die Pusteblume jedenfalls, dass St. Pauli gewinnen wird. Damit ist sie derselben Meinung wie Elefantendame Mala.

 

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Ein Pharao regiert Ägypten wie es ihm gefällt


In Ägypten flammen die Proteste wieder auf. Demonstriert wird gegen den neuen Machtinhaber Mursi, der sich zu einem neuen „Pharao“ emporzuheben scheint.
Schon die Wahl ist reichlich abstrus abgelaufen, wenn wir uns erinnern. Da wurden Kandidaten aufgestellt, die die jungen Ägypter nicht haben wollten. Sie wollten nicht wählen gehen, was nun auch wieder nicht richtig ist, da so der Kandidat Chancen bekommt, der garantiert nicht gewünscht wird. Dies ist damals schon Mursi gewesen, der auch als Favorit galt.
Das Wahlergebnis kam, es wurde von Manipulation gesprochen, alles wurde überprüft, aber manipuliert worden waren nur die Ergebnisse des zweiten und dritten. Wollen wir das glauben? Glauben heisst bekanntlich nicht wissen, und so können wir nichts dazu sagen, nur vermuten.
Auf dem Tahrierplatz, dort, wo im Februar 2011 die Ägypter gegen Mubarak demonstierten und ihn schliesslich zum Rücktritt zwangen, kam es erneut zu Protesten, als Amtsinhaber Mursi verkündete, seine Machtbefugnisse auszubauen bis es zu einer Parlamentswahl kommt. Damit widerspricht er den demokratischen Ansätzen, die die Demonstraten gefordert haben. Sie haben nicht Mubarak aus dem Amt gejagt, um den nächsten „Diktator“ oder hier „Pharao“ zu bekommen. So gingen sie auf die Strasse, nicht nur in Kairo, sondern auch in Port Said und Alexandria.
Selbstverständlich wurden diese Demonstrationen nicht geduldet, die Polizei ging gegen die Proteste mit Tränengas vor.
In aller Welt wird mit Besorgnis gesehen, was Mursi tut. Er wird aufgefordert, den demokratischen Prozess nicht zu verzögern oder zu untergraben. Dazu sagt Mursi, dass Ägypten seinen Weg weitergehen und sich dabei nicht aufhalten lasse werde. Er würde im Sinne Gottes und der Nation seine Pflichten erfüllen.
Fragt sich bloss, welcher Nation, denn wenn es Demonstrationen gibt, steht die Nation nicht geschlossen hinter ihm. Zudem muss man bedenken, dass Mursi dem Lager der Muslim-Brüder angehört. Eben jenen, die unter Mubarak verboten waren. Der wird seine Gründe dafür gehabt haben. Es wird seit Mursis Amtsantritt gefürchtet, dass der Islam radikalisiert wird und die Christen, hier die Kopten, verdrängt werden. Noch ist das nicht eingetreten. Aber was jetzt nicht ist, kann immer noch geschehen.
Wir müssen abwarten, was in Ägypten weiter passieren wird. Noch ist es relativ friedlich, das kann sich allerdings schnell ändern.

Es wird wieder gegen die Strompreiserhöhung gemosert. Kein Wunder, denn das ist schon ein starkes Stück. Inzwischen kostet der normale Strom genauso viel wie Öko-Strom. Und ob der nun wirklich Öko ist, sei mal dahingestellt. Denn da kommt gewiss nicht das durch meine Steckdose an, was ich beziehe. Denn wenn das Netz Eon gehört und ich von einem Öko-Stromanbieter den Strom beziehe, kriege ich den Strom, der gerade durch Eons Leitungen läuft. Und der kann öko sein, muss er aber nicht. Das sehe ich ja nicht.
Und noch einmal der Preis. Es wird jetzt moniert, dass der Preis so hoch sei, weil da noch jede Menge Steuern draufliegen. Das ist nicht falsch, wie beim Benzin, dass auch nur wegen der ganzen Steuern so teuer ist.
Wir bezahlen also Verbraucher also, dass wir Strom aus erneuerbaren Energien haben wollen. Wieso muss ich das dann zahlen? Ich will weiterhin meinen Strom aus der Kernenergie beziehen. So lange das mit den erneuerbaren Energien nicht läuft, halte ich davon absolut nichts. Da zahle ich als Verbraucher drauf.

Larry Hagman ist mit 81 Jahren gestorben. Vor einigen Wochen habe ich über den Dallas-Fiesling noch einen Artikel geschrieben. Aber so kann es kommen. Dallas steht vor einer Neuauflage und das Gesicht dieser Serie – anders kann man es nicht nennen – stirbt. Er war in den letzten zwei Jahren sehr in Deutschland präsent, auch mit der Werbung für Solarenergie.

Elefantendame Mala langweilt sich mal wieder, weshalb sie das nächste Spiel des FC St. Pauli getippt hat. Dieses Mal geht es gegen den MSV Duisburg. Die standen lange Zeit auf dem letzten Platz der Zweiten Liga, nun haben sie bereits zwei Plätze gut gemacht. St. Pauli liegt noch im unteren Mittelfeld, aber der Weg auf einem Abstiegsplatz ist schnell gemacht.
Gegen Hertha gab es eine Niederlage, wie vom alten Rüsselorakel vorhergesagt. In der 85. Minute fiel das Gegentor, so wie man es von St. Pauli kennt. Der Verein fängt immer in der letzten Viertelstunde die meisten Gegentore. Offensichtlich haben sie gegen Ende keine Kraft mehr oder sind sich sicher, einen Sieg bzw. ein Unentschieden einzufahren. Man sollte nie zufrieden sein und kämpfen bis zum Abpfiff.
Mala hat das Spiel gegen Duisburg getippt und ist sehr optimistisch. Sie sagt, dass St. Pauli gegen Duisburg gewinnen wird.
Da wollen wir doch mal sehen, ob das große Rüsselorakel tatsächlich recht haben wird.
Schon Malas Geburtstaglied gehört? Hier ist es: http://youtu.be/ssm0ddGrLLE

 

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