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Ägypten – Ein Land zerstört sich selbst


Erschreckende Bilder aus Ägypten, halten die Welt in Atem. Hilflos muss man mitansehen, wie das Land am Nil sich selbst zerstört.
Hätten die Demonstranten von 2011 auch nur im Ansatz geahnt, was sie mit ihren damaligen Demonstrationen gegen Mubarak heraufbeschwören würden, hätten sie ihn weghaben wollen. Denn so sehr Mubarak wie ein Diktator herrschte, so war unter ihm doch alles relativ friedlich. Alles, was nach ihm kam, machte es nur schlimmer. Es gab keine wirkliche Besserung. Mubarak hatte dafür gesorgt, dass die Muslimbrüder in Ägypten verboten waren, nun waren sie zugelassen und stellten natürlich prompt den Präsidenten. Und was machte Mursi? Tja, er setzte eine schleichende Islamisierung in Gang. Wieder gab es Proteste, Mursi wurde schliesslich vom Militär abgesetzt. Im Grunde genommen die einzige richtige Lösung. Wobei man sich natürlich fragen kann, was denn nun richtig bedeutet. Einerseits war so gewährleistet, dass die Demonstranten ihren Willen bekamen und sich die Lage beruhigte, andererseits wurden nun die Anhänger Mursis und damit die Muslimbrüder auf den Plan gerufen. Die einen Demonstranten waren zufrieden und freuten sich, dass sie ihren Willen bekommen hatten, die anderen hingegen begannen zu demonstrieren, dass man die Demokratie mit Füssen getreten und den rechtmässig gewählten Präsidenten gestürzt habe. Dabei bleibt die Frage im Raum stehen, ob Mursi tatsächlich ohne Wahlbetrug gewählt wurde. Denn das es ihn bei seiner Wahl gab, ist bewiesen. Allerdings sollen die letztplatzierten Kandidaten betrogen haben. Finde ich persönlich nur komisch. Mursi stand mit weisser Weste da, das war wohl die Hauptsache.
Mursi wurde vom Militär unter Arrest gestellt und kam schliesslich in Untersuchungshaft. Dort harrt er sehr wahrscheinlich noch immer aus und wartet der Dinge, die da kommen.
Unterdessen radikalisierten sich die Demonstranten. Jede Seite behauptete, die gegnerische hätte sie bedroht und vor allem beschossen. Was am Ende nun stimmte, wusste wohl selbst niemand.
Die Gewalt nahm zu, die Mursi-Anhänger fühlten sich unterdrückt, machten ihren Ärger Luft. Schnell radikalisierte sich das Ganze. Noch kochte es nur in Kairo, nun ist die Wut weiter gewandert. Urlaubern wird dringend von einer Reise nach Ägypten abgeraten, man ist nicht mehr sicher, nicht einmal mehr in Luxor oder Assuan.
Damit ist der Super-GAU eingetreten. Zwar wird noch nicht davon gesprochen, aber eigentlich ist es kaum noch ein grosser Schritt bis zum Bürgerkrieg. Seit Tagen versinkt Ägypten in Gewalt und Terror. Hunderte Menschen kommen täglich ums Leben. Und wofür? Ja, das ist die Frage aller Fragen. Denn im Grunde genommen geht es gar nicht mehr darum, dass die eine Seite Demoktatie möchte und die andere Mursi zurück will. Denn der Grund ist aus den Augen verloren worden. Jetzt sehen die radikalen Islamisten ihre Chance gekommen, alles Unislamische auszulöschen. Gestern, am Tag der Wut, wurden mehrere christliche Kirchen zerstört. Und darum geht es nur noch: Um die Zerstörung von allem, was nicht in den Augen der Radikalen islamisch ist.
Ägypten ist weniger als einen Schritt vor einem Bürgerkrieg entfernt. Das, was im Land am Nil stattfindet, ist bereits Krieg. Es geht nicht mehr um die Ideale, die 2011 gefordert wurden, davon hat man sich meilenweit entfernt.
Das Militär geht gegen den Terror vor, die Toten werden mehr, die Märtyrer sowieso. Getötet in einem Kampf für die gerechte Sache, wird es heissen. Den Sohn eines hohen Anführers der Muslimbrüder hat es bereits erwischt. Sein Tod ist traurig, aber die Muslimbrüder und deren Anhänger werden dies nutzen.
Nun erwägt das Militär, ob sie die Mulimbruderschaft auflösen. Kommt dieser Gedanke nicht reichlich spät? Sie hätten nach Mubaraks Sturz niemals zugelassen werden dürfen. Nur aufgrund dessen, ist es überhaupt zu diesem ganzen Chaos gekommen.
Einen Schuldigen wird man nicht mehr ausmachen können, was würde es auch bringen? Das Malheur ist passiert, man kann es nicht mehr ändern. Man kann nur noch hoffen, dass die Situation sich beruhigen wird.
Grosse Hoffnung hege ich nicht. Es wird erst Ruhe herrschen, wenn eine Seite klein beigibt. Bis dahin kann das halbe Land zerstört sein. Vor allem denke ich da an die ganzen Überbleibsel der Antike. Werden die Pyramiden und Tempel den Terror unbeschadet überstehen? 2011 wurde das Ägyptische Museum in Kairo geplündert. Die bis heute verschwundenen Sachen tauchen nun nach und nach auf dem Kunstschwarzmarkt auf. In den Nekropolen finden bereits Raubgrabungen statt, Relikte aus Tempeln werden verkauft.
Wo immer TError herrscht, findet sich ein Weg, noch Profit aus den Sachen zu ziehen, die für das Land stehen. Und ausser Altertümern hat Ägypten nicht wirklich was zu bieten. Keine Goldadern, keine seltenen Erden, keine Diamantenvorkommen, mit Erdöl sieht es auch nicht besser aus.
Hilflos müssen wir mitansehen, wie ein Land sich selbst zerstört. Wir können nur zusehen, wie auch alle Politiker. Die schwingen dazu aber noch kluge Reden, obwohl es nichts bringt.
Wann sich die Situation in Ägypten beruhigen wird, ist ungewiss. Inzwischen geht es gar nicht mehr um Demokratie, sondern darum, alles Unislamische auszulöschen. So verkehrt sich eine Sache ins Gegenteil. Ob es helfen wird, wenn die Muslimbruderschaft erneut verboten wird? Schlimmer geht es immer heisst es und wenn man sich ansieht, was seit 2011 in Ägypten passiert ist, dann trifft der Spruch hundertprozentig zu.

Das Chaos der Bahn scheint sich zu legen. Der Mainzer Bahnhof wird nun wieder planmässig angefahren. Zeit ist es geworden, wurde in den letzten Tagen die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt doch nicht mal mehr tagsüber angefahren, also nicht immer. Nachts war es schon nichts Besonderes mehr gewesen, doch nun auch noch tagsüber, man konnte es nicht glauben. Was ist mit der Deutschen Bahn los, warum dieses Chaos? Dass im Winter die Heizungen in den Zügen nicht funktionieren und im Sommer nicht die Klimaanlagen, ist nun wirklich nichts Neues mehr. Dass einfach Züge ausfallen und durch minderwertige ersetzt werden, muss man ebenfalls hinnehmen. Aber was bezweckt die Bahn damit? Das man nur noch mit dem Auto fährt oder das Flugzeug nimmt? Beides ist ungefähr genauso teuer wie eine Bahnfahrt.
Nun scheint sich das Chaos zu legen, aber was sagt uns, dass es nicht irgendwo anders ausbrechen wird? Vielleicht mal wieder in Berlin? Da ist seit dem S-Bahn-Chaos lange nichts mehr losgewesen. Warten wir einfach mal ab.
Und wer nicht weiss, was er/sie machen soll, wenn es irgendwo mal nicht vorwärts geht, dann empfehle ich ein schönes Ebook. Wie wäre es mit einem Thriller, in dem es um ein 3.000 Jahre altes Geheimnis geht, dass niemals an Licht kommen darf. Zudem wird das Rätsel geklärt, was auch Hatschepsut und Nofretete wurde. Und natürlich darf man Elefantendame Mala nicht vergessen, die in diesem Roman eine grosse Rolle spielt. Der Titel? Die Rollen des Seth von Helen Dalibor.
Und schon ab der nächsten Woche soll es die ersten Kapitel des Nachfolgebandes geben.
Oder wie wäre es mit einer Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg. Einfach mal unter meinen Gesammelten Werken die Seite Lesenswert anklicken und sehen, worum es genau geht in den Geschichten und wo sie erhältlich sind.

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Deutschland schwitzt – Die Hitze hat uns fest im Griff


„Das ist Matti von Greuther Fürth.“
„Nein, Knacki Deuser.“
(Gestriger Kommentar von Jenalas Schwester während einer Fernsehsendung des WDR)

Die Hitze hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Zwar gibt es ab und an ein paar Regenschauer, aber wirklich kühler wird es nicht. Zudem ist der Schauer auch nur kurz, erfrischt einen nicht wirklich.
Die Sonne knallt weiterhin schmerzhaft vom Himmel. Man muss sich fragen, wie lange das noch so gehen wird. Angeblich soll es in den nächsten Tagen besser werden, aber ich glaube nicht daran. Wenn es vor allem nur warm wäre, wäre das nicht so schlimm, aber es herrscht eine Schwüle, die nicht zu ertragen ist. Es drückt einen nieder, lässt einen schwitzen wie einen Stinkmolch.
Ich sehne mich immer noch nach einem eingebauten Pool, aber den werde ich nicht bekommen. Was sollen da erst andere denken? In Texas badet ein kleiner Elefant in einem Planschbecken. Wie wir als Kinder hatten, sodass jedes Mal das Wasser ausläuft, wenn des das Elefäntchen ins kühle Nass stürzt. Das scheint ihn nicht zu stören, denn von Aussen gibt es mit dem Wasserschlauch immer Nachschub.
Schlimm finde ich, dass man nicht einmal Lüften kann, da man so die warme Luft nach drinnen trägt. So schwitzt man nicht nur draussen, sondern auch drinnen. Gerade das macht das Wetter so unerträglich. Am besten, man hält sich an einem kühlen Ort auf. Aber was soll ich die ganze Zeit im Keller? Ausserdem habe ich heute viel zu tun und muss mit der Hitze und dem Regen fertig werden. Aber gegen Wasser von oben habe ich noch nie etwas gehabt, ausser er kommt von einem Elefanten. Aber da muss man nichts befürchten.
Es soll wieder kühler werden, hoffen wir darauf. Jede Hitzewelle geht einmal vorbei.

Nachdem Annette Schavans Doktortitel kassiert wurde wegen nicht zitierten Passagen, sind nun auch Zweifel an der Doktorarbeit von Bundestagspräsident Norbert Lammert lautgeworden. Eigentlich nur von einer einzelnen Person, die auf 42 Seiten Unregelmässigkeiten festgestellt haben will. Angeblich habe Lammert aus einem Buch zitiert, dass gar nicht existieren würde.
Na und, sage ich nun dazu, schliesslich ist Lammerts Doktorarbeit mehr als 40 Jahre her und somit sind alle Vergehen verjährt. Denn wie wir uns erinnern, verjähren Delikte bezüglich einer Promotion nach 30 Jahren in Nordrhein-Westfalen. Das gilt auch für Lammerts Doktorarbeit, deren Überprüfung der Bundestagspräsident die Universität Bochum bat. Und Bochum liegt bekanntlich in NRW, oder nicht? Gut, habe nichts verpasst, also sollten diese Kinkerlitzchen wohl vergessen sein.
Zu bedenken ist allerdings, dass die Universität Göttingen Annette Schavan den Doktortitel aberkannte, obwohl deren Promotion bereits drei Jahre über der Verjährungsfrist lag und grobe Fahrlässigkeit oder bewusstes Täuschen nicht zu erkennen war. Schavan wollte gerichtlich gegen diue Entscheidung vorgehen. Was ist daraus geworden? Ich habe noch nichts davon gehört. Deutschlands Mühlen der Justiz mahlen langsam, oft nicht gründlich und meist auch nicht für den, der sich Rcht erhofft. Also mal abwarten.
Zu dem Buch aus dem Lammert zitiert hat und das es angeblich nicht geben soll. Das ist falsch, was der Autor des Buches Wolfgang Jäger aus bestätigt. Der Titel sei fehlerhaft wiedergegeben worden, aber das Buch würde wirklich existieren.
Hat eigentlich jemand, der in uralten Doktorarbeiten herumwühlt, nichts Besseres zu tun? Hat er kein Hobby oder ist es sein Hobby, anderen ans Bein zu pinkeln, indem er jede noch so kleine Wunde – bildlich gesehen für einen Fehler in der Promotion – legt und dann laut Betrug ruft?
Ausserdem frage ich mich, warum es eigentlich nur CDU-Politker betrifft, die in der aktuellen Regierung was zu sagen haben. Ist das nicht ein wenig auffällig? Ich würde sagen, ja, das ist schon sehr komisch. Versucht da jemand ganz gezielt, alle möglichen Politiker auszuschalten und die aktuelle Regierung schlechtzumachen?
Oder sind bei SPD, den Grünen, den Linken oder der FDP (nun ja, die waren auch schon betroffen, nur falls es jemand vergessen haben sollte) keine Politiker mit Doktortitel zu finden?
Warten wir auf das Ergebnis der Uni Bochum ab, wobei da der anonyme Plagiatjäger vermutet, dass es für Lammert ausgehen wird, weil dieser Honorarprofessor ist. Pah, was interessiert das denn? Aber da will jemand Lammert ganz gezielt Schaden, jedenfalls kommt es so rüber.

Habe ich vor einigen Wochen nicht geschrieben, dass das Militär in Ägypten gar keine andere Möglichkeit hatte, als Mursi zu stürzen, um wieder die Demokratie ins Land zu bringen? Ja, ich habe es geschrieben, während allewelt von einem Staatsstreich gesprochen hatte. Nun hat US-Aussenminister John Kerry den Militärputsch in Ägypten als richtig bezeichnet, um die Demokratie wiederherzustellen. Natürlich sind die Muslimbrüder ob solcher Äusserungen mehr als empört. Langsam hatte und schleichend hatte Mursi die Demokratie untergraben, immer mehr den Islam als einzig Wahres herausgehoben. Nicht einmal bei der Wahl scheint sicher, ob Mursi nicht betrogen hat, obwohl es andere Kandidaten gewesen sein sollen.
Leider herrscht immer noch Chaos im Land, schlimmer als man es ahnen kann. Jeder geht gegen jeden los, wenn er einem anderen anhängt. Schlimm ist besonders, dass die Grabräuberei zugenommen hat. Überall sind Löcher im Boden zu finden. Es gibt Gruppen, die die Gräber beschützen sollen, es allerdings nicht können, weil die Grabräuber organisiert und viel besser bewaffnet sind. Ein Land zerstört sich selbst. Unter Mubarak mag es keine Demokratie gegeben haben, aber er war immer noch besser als all das, was nach ihm gekommen ist. Das heisst allerdings nicht, dass nun Mubarak zurückkehren sollte. Er wird es auch nicht mehr richten, genauso wenig wie jemand anderes.
Ägypten steht kurz vor einem Bürgerkrieg. Das zu verhindern wird kaum möglich sein.
Nur eines ist sicher: Die Muslimbrüder dürfen auf keinen Fall zurück an die Macht. Es mögen vielleicht nur Gerüchte sein, aber auch diese mögen einen nachdenklich machen. Angeblich wollten sie Ägypten vollständig vom Tourismus abschotten, damit hätten sie das Land vollständig dem Untergang geweiht, aber wenn es nun kaum noch was als Löcher gibt, nun ja. Jedenfalls sollten angeblich die Sphinx und die Pyramiden zerstört werden. Das war bereits einmal vor einigen Jahrhunderten versucht worden. Die Sphinx wie auch die Pyramiden haben es überlebt. Aber wie wird es mit Ägypten weitergehen?

An diesem Wochenende hat die 1. Runde des DFB-Pokals begonnen. Bereits gestern gab es einige Begegnungen. Heute, morgen und übermorgen wird sich zeigen, wer Glück hatte und wer noch ein wenig in die Vorbereitungsphase stecken sollte.
Elefantendame Mala findet den DFB-Pokal immer interessant. Dieses Mal hatte sie besonders viel zu tun, gleich vier Vereine musste sie tippen. Und was sagt die alte Kuh nun?
Victoria Hamburg wird gegen Hannover verlieren, der HSV hingehen gewinnt, obwohl sie gegen Dresden eine 0:4-Klatsche eingefangen haben. Der KSC wird gegen Wolfsburg hingegen verlieren. Und Malas Lieblingsverein? Wie hat sie sich für St. Pauli entschieden? Die spielen gegen Preußen Münster, kein leichtes Los. Deshalb ist Mala überzeugt, dass St. Pauli es mal wieder nicht schaffen und bereits in der 1. Runde des DFB-Pokals ausscheiden wird. Entweder fangen sie sich mal wieder ein Tor in allerletzter Minute ein oder sie finden den Weg zum Tor nicht. Ihr bester Torschütze ist nun bei Nürnberg. Nun suchen sie noch einen Stürmer. wer kein Selbstvertrauen hat, wird eben verlieren. Ausserdem ist St. Pauli bekannt dafür, meist in der 1. Runde gleich rauszufliegen.
Und was macht die Elefantendame sonst?
Tja, sie lässt es sich gutgehen, frisst Möhren ohne Ende und lässt sich die Füsse verschönern. Sie ist halt eitel, besonders im Alter wird das bekanntlich immer schlimmer. Ansonsten ist sie traurig, dass sie heute nicht der Musik lauschen kann.
Fussball läuft im Fernsehen, es ist draussen warm, dass man sich nur drinnen aufhalten kann. Was macht man da? Man liest mal wieder was. Und das wäre? Wie wäre es mit einer Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg oder vielleicht dem Thriller des Sommers „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Letzterer mit Elefantendame Mala in zwei Rollen. Einmal als sie selbst und dann als Dickhäuterin Berta. Wer es nicht selbst liest, hat etwas verpasst. Wo es erhältlich ist steht auf meiner Seite Lesenswert, gleich oben unter dem Titel des Blogs zu finden oder unter gesammelte Werke.

 

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Deutschland hat Fieber – Droht uns der Hitzekollaps?


Deutschland stöhnt unter der Hitze, selbst in der Nacht scheint es nicht abzukühlen. Europa scheint unter Fieber zu leiden, denn die Temperaturen steigen und steigen. An diesem Wochenende soll es in Teilen Deutschlands bis zu vierzig Grad warm werden.
Mit dem Blick auf die aktuelle Temperaturanzeige könnte man durchaus denken, dass nun die globale Erwärmung ihre Nachteile zeigt. Aber ist es wirklich so? Sind das die Folgen? Eine Sommerhitze hat es immer mal wieder im Sommer gegeben, auch wenn ich mich an solche extremen Temperaturen nicht erinnern kann. Vor allem ist es so schlimm, dass ich lüften kann wie ich will und es ist dennoch brütend warm in der Wohnung. Jetzt müsste man einen Deckenventilator haben oder eine schöne Klimaanlage. Aber das kostet nun wieder Strom.
Am Abend soll es angeblich Gewitter und richtige Unwetter mit Hagel und allem möglichen geben. Dann morgen noch einmal solch eine Fieberhitze und dann ist es angeblich vorbei? Wieso nur glaube ich das nicht? Es kann doch nicht urplötzlich wieder kälter werden, als wäre nichts geschehen. Als wäre es immer schon so kurz vor dreissig Grad warm gewesen.
Für meinen Geschmack könnte die Temperatur dennoch ein wenig runtergehen. Hat mir schon meinen Geburtstag versaut und nun das ganze Wochenende. Das ist doch wirklich nicht das, was ich mir von Sommer vorstelle. Aber was bedeutet Sommer eigentlich? Sonne, Hitze, Strand, Baden, Durst? Ach, den Urlaub habe ich noch vergessen und für alle Schüler natürlich die Ferien.
Inzwischen ist es so unerträglich schwül, dass ich mir schon überlege, ins nächste Schwimmbad zu gehen. Das ist wahrscheinlich total überfüllt, aber was soll ich sonst machen? Mir ein viel zu grosses Plantschbecken auf den viel zu kleinen Balkon stellen? Wieso habe ich nur keine Dachterrasse, da würde so was ohne Probleme draufpassen. Habe ich leider nicht. Aber ein Plantschbecken wäre schön. Da gehe ich dann den ganzen Tag nicht mehr raus. Anders lässt sich das Wetter wirklich nicht ertragen.
Was machen eigentlich die Zootiere bei so einem Wetter? Von Jonas habe ich gehört, dass sich sogar Elefanten ins Wasser trauen, die sonst eigentlich immer nur nachts baden gehen, wenn es ihnen möglich ist. Gemeint ist Malas Lieblingsfeindin Mogli, die in dieser Woche so richtig schön geplantscht haben soll. So was lässt sich dann ihre Stellvertreterin nicht zweimal sagen und geht auch ins Badebecken, so dass dann neben Mogli schon Shandra drin war. Und da Shandra eine Bohnenstange ist, passten auch noch mehr Elefanten rein. Aber irgendwie wollten die nicht. Kühler Schlamm war ihnen lieber.
So was lässt sich Mala nie zweimal sagen, wenn es ums Baden oder Schlammbaden geht, ist sie immer vorneweg mit dabei. Da wird sie wieder zu einem kleinen Elefanten und plantscht vergnügt im kühlen Nass.
Zwischendrin sagt sie dann noch, wie St. Pauli gegen den KSC spielen wird. Da ist sie überzeugt, dass St. Pauli nur zu einem Unentschieden kommen wird. Das alte Rüsselorakel hat gesprochen.

In Ägypten ist wieder der Teufel los. Ex-Präsident Mursi befindet sich in Untersuchungshaft. Folglich kam es erneut zu Demonstrationen von seinen Anhängern. Und weil solche Unruhen nie friedlich verlaufen, hat es auch Tote gegeben. Warum kann nicht endlich Ruhe und Frieden im Land einkehren? Die Menschen sind müde, wollen einfach nur, dass alles aushört.
Es muss weitergehen, Touristen wollen nicht mehr ins Land. Die Haupteinnahmequelle der Mehrheit der Ägypter fällt weg. Derweil schlagen sich die Menschen in Kairo die Köpfe ein. Natürlich ist es nicht in Ordnung, dass Mursi einfach durchs Militär abgesetzt wurde. Aber was hätte denn getan werden sollen, als ihn auf diesen Weg zu stürzen? Ja, ein Attentat hätte auch ihn verübt werden können. Das ist dann also die Lösung aller Lösungen? Ein Tyrannenmord? Damit würde Mursi zum Märtyrer werden, was er nicht verdient hat. Aber bereits jetzt, ist er auf gutem Weg dahin, seine Anhänger sorgen schon dafür.
Selbst Tunesien macht nun Schlagzeilen. Dabei sah es da eigentlich ganz gut aus. Gut, eine Islamisierung war auch da nicht zu leugnen, aber ganz so schlimm, als wie in Ägypten schien es nicht zu sein. Ich betone das Wort „schien“, denn wirkliche Nachrichten haben wir doch nach dem arabischen Frühling aus Tunesien nicht erhalten. Einen Bericht aus dem Geo, mehr dürfte es nicht gewesen sein.

Nun hat es auch Max Bahr erwischt. Und das nur, weil ein Warenkreditversicherer einen Rückzieher gemacht hat. Ist das nicht eine Frechheit? Die Baumarktkette läuft doch, aber eben auch nicht perfekt. – Was ist heute schon perfekt? – Und dieser Warenkreditversicherer hat nun alles versaut. Da muss man doch zwangsläufig denken, dass das ein abgekartertes Spiel ist. Schliesslich profitieren einige andere Baumärkte von einer Praktiker- und Bahr-Insolvenz. Will jetzt keine Namen nennen, aber ich finde ich recht komisch.
Das Geschäft bei Max Bahr läuft weiter. Was sollen sie auch anderes machen? Alle Mitarbeiter stellen sich in eine Ecke und gehen eine Runde heulen? Das hilft ihnen auch nicht. Ich kann bloss hoffen, dass Max Bahr noch glimpflich aus der ganzen Sache herauskommen und nicht eingestampft wird. Die Baumarktkette ist ein Traditionsunternehmen. Ich habe so viele schöne Kindheitserinnerungen an den Laden. Da dürfen die nicht einfach verschwinden. Gut, schnell noch in einen Laden und den Umsatz ankurbeln. Ich bräuchte da noch ein paar Schrauben. Nichts Besonderes, aber Kleinvieh macht auch Mist. Und Lei braucht noch Batterien für ihren Fotoapparat. Die gibt es bei Max Bahr für die Hälfte weniger als in anderen Geschäften. Und die Qualität ist nicht schlechter, sie halten genauso lange wie auch die anderen Batterien.
Aber es kann doch nicht sein, dass es an einzigen Stelle hängt und eine ganze Baumarktkette in die Insolvenz gehen muss, wenn diese Stelle verschwindet. Hat man so was schon erlebt? Sicherlich, bloss kann ich mich gerade an nichts dergleichen erinnern.
Für mich klingt das nach einem abgekarterten Spiel, von dieser Meinung rücke ich auch nicht ab.

Auf der Arbeit habe ich gleich zwei Wetten auf einmal gewonnen. Die erste war nicht so besonders, da mehr als die Hälfte der Kollegen auch darauf getippt hatte, dass der royale Nachwuchs in England männlich sein würde. Dass er den Namen George bekommt, wusste ich dann ganz allein. War doch irgendwie klar, dass es nur dieser Name sein konnte. Zum einen ist dieser Name gerade sehr beliebt in Grossbritannien und zum anderen hiess der Urgrossvater von Prinz William George. Genau genommen war es einer seiner weiteren Namen, denn sein eigentlicher Name war Albert. Wer „The King’s Speech“ gesehen hat, dem wird vielleicht aufgefallen sein, dass immer der Namen „Bertie“ fiel.
Das nur so am Rande, damit habe ich diese Information auch hinter mich gebracht. Wochenlang gab es in der Presse kein anderes Thema, als wann denn nun endlich der royale Nachwuchs geboren würde. Recht nervig, als ob es nichts Wichtigeres gebe. Aber wenn man beruflich in Yellow macht, geht es leider nicht anders.

Und noch was für alle Lindenstraße-Fans. In der letzten Woche wurde die Folge einfach auf Mitternacht verlegen wegen des Viertelfinals mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Nächste Woche kommt es noch besser: Wegen des DFB-Pokals lässt die ARD die älteste Soap Deutschlands (wenn auch nicht Daily) ausfallen. Jawohl, richtig gelesen. Lindenstraße fällt nächste Woche aus wegen des blöden Fussballs, den sowieso niemand interessiert. Aber seit ARD und ZDF den Zuschlag für die WM-Quali 2018 folgende verpasst haben, müssen sie sich war anderes einfallen lassen. So sieht es nun also aus.
Also, wer nicht weiss, was er in der Hitze dieses Wochenendes tun soll, weil er keinen Fuss vor die Tür setzen möchte, und wer in der nächsten Woche wegen des Fussballwochenendes nicht weiss, was es sonst an Wiederholungen im Fernsehen gibt, dem empfehle ich ein Ebook von Helen Dalibor oder Henrik Quedburg. Nächste Woche soll auch eine neue Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg erscheinen.

 

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In Ägypten ist der Teufel los


Ägyptens Präsident Mursi wurde vom Militär gestürzt, Ruhe ist im Land der Pharaonen dennoch nicht eingekehrt.
Einerseits sind die Muslimbrüder sauer, dass das Militär eingegriffen hat und ihren Präsidenten entmachtete. Andererseits betonen sie immer wieder, dass ein demokratisch gewählter Präsident gestürzt wurde.
Moment mal, habe ich mich da verhört? Demokratisch gewählt? Wie war das vor einem Jahr noch einmal? War nicht von Wahlbetrug die Rede? Ach ja, nicht Mursi hatte sich widerrechtlich Stimmen angeeignet, sondern die Kandidaten, die auf den Plätzen vier und fünf landeten. Ja, ja, richtig, das war der Wahlbetrug gewesen. Eine weisse Weste für Mursi, der völlig ohne Betrug gewählt wurde. Ja, ja, demokratisch halt.
Das einzige, was sich nicht leugnen lässt, es sind freie Wahlen gewesen. Daran gibt es nichts zu zweifeln. Allerdings sind selbst die freien Wahlen ein wenig genauer zu betrachten. Wieso sind nur Kandidaten aufgestellt worden, die die Mehrheit der Menschen, also der jungen Leute, nicht haben wollte? Die sind aus diesem Grund nicht zur Wahl gegangen und haben indirekt Mursi seinen Weg ins Präsidentenamt geebnet, denn wie ich bereits letzte Woche schrieb, stimmt man mit einer Enthaltung immer dem Ja zu, hier eben Mursi.
Er war der ungeliebte Präsident der jungen Menschen, aber er stand auch für eine neue Ära in Ägypten. Seit über sechzig Jahren war Ägypten vom Militär regiert worden. Also nicht direkt von diesem, aber der aktuelle Machthaber stammte daraus.
Mursi war demokratisch gewählt worden, doch was er dann tat, empörte die Menschen, denn er begann mit der schleichenden Islamisierung des Landes. Genau das, was sich die Mehrheit nicht erhofft hatte und auch gar nicht wollte. So begannen sie aufzubegehren bis es in den letzten Wochen zu den Demonstrationen ausartete, wie es sie bereits im Februar 2011 gegeben hatte.
Mursi wollte nicht klein beigeben, seine Anhänger, vor allem die Muslimbrüder, unterstützten und unterstützen ihn. Schlägertrupps zogen durch die Gegend und sorgten für Gewalt und Terror. Offiziell seien es bezahlte Trupps vom Mubarak-Regime gewesen, so Mursi. Wissen wir das?
Die Situation begann sich zu verschärfen, ein winziger Funke hätte genügt, um einen Brandherd zu entfachen. Da sagte sich das Militär: Jetzt ist genug, entweder Mursi tritt innerhalb von 48 Stunden zurück oder er wird entmachtet. Genau genommen ein Staatsstreich, denn das Militär ist nicht demokratisch gewählt. Mursi liess das Ultimatum verstreichen, er wurde vom Militär abgesetzt. So weit, so gut.
Die Menschen freuen sich darüber. Scheinbar ist ihnen gar nicht bewusst, was diese Aktion eigentlich bedeutet. Schliesslich zeigt es, dass das Militär immer noch die heimliche Macht im Staat ist. Wie kann es sonst sein, dass so ein Putsch erfolgreich ist?
Besorgt äussern sich die Länder dieser Welt über das Geschehen in Ägypten.
Ehrlich gesagt, kritisiere ich das vorgehen des Militärs nicht. Sie haben eingegriffen, bevor schlimmeres passiert. Die Menschen wollten Mursi weghaben, aber der klebte an seinem Stuhl, wie es Mubarak tat. Mursi wurde unblutig aus dem Amt gehoben. Ausserdem hat das Militär zügig dafür gesorgt, dass ein Übergangspräsident gewählt wird. Sie haben betont, dass sie nicht die Macht wollen.
Ich bin jetzt mal so naiv und glaube deren Äusserungen. Deshalb kritisiere ich nichts und sage, dass sie versucht haben Schlimmeres zu verhindern.
Die Mursi-Gegner feierten. Ständig feuerten sie Feuerwerkskörper in den nachtschwarzen Himmel. Doch die Muslimbruderschaft will es nicht kampflos hinnehmen. Es gab weitere Demonstrationen und Zusammenstösse zwischen Mursi-Gegnern und -Anhängern. Nun stieg die Zahl der Toten rasant um das zehnfache. Und es wird einfach nicht besser.
Inzwischen hat sich eine Islamisten-Gruppe gebildet, die in Ägypten die Sharia einführen will, also die Bestrafung gemäss des Korans. Mursi hatte dafür bereits den Weg geebnet, indem er den Richtern erlaubte, die Sharia zur Urteilsfindung verwenden zu durfen. Das ist genau das, was Mubarak immer zu verhindern gewusst hat. Unter ihm war nicht alles gut, aber es gab Gleichberechtigung, alle Religionen waren gleich viel wert. Genau das ist nicht mehr gegeben. Und ich befürchte, dass es eine lange Zeit brauchen wird, bis endlich wieder Ruhe und Frieden in Ägypten einkehren wird.
Das ist traurig für die Menschen, die nur ein freies Land haben wollten. Sie haben den Teufel mit dem Beezelbub ausgetrieben. So etwas passiert häufig. Aber gerade Ägypten hätte etwas anderes verdient. Das Land lebt von den Touristen, diese bleiben aus. Das Auswärtige Amt hat inzwischen herausgegeben, dass man nun ganz Ägypten meiden soll, nicht nur Kairo und Alexandria.
Es ist schade, dass im Land am Nil kein Frieden einkehrt. Wir können nur hilflos zusehen, wie dort alles immer schlimmer wird und ein Bürgerkrieg immer näherrückt. Werden wir eines Tages das Erbe der alten Ägypter noch einmal betrachten können? Ja, ich gebe diese Hoffnung nicht auf. Irgendwann will ich mir die Tempel noch einmal ansehen.

Der Abhörskandal nimmt langsam ungeahnte Ausmasse an. Denn nun scheinen nicht nur die NSA und der britische Geheimdienst die Abhörwanzen Nummer eins zu sein, sondern auch der französische Geheimdienst. Besonders komisch, denn Frankreich zeigte sich ebenfalls höchst erbost über die Abhörmethoden der NSA. Dabei hat man selbst Dreck am Stecken. Aber wie es bekanntlich so heisst, man fühlt lieber im Abfall der anderen, als selbst in der eigenen Ecke zu kehren.
Innenminister Friedrich machte sogleich deutlich, dass der deutsche Geheimdienst nicht die USA abhören würde. Schön, haben wir eine andere Antwort erwartet?
Zugleich will die CDU/CSU nichts mehr von der Vorratsdatenspeicherung wissen. Einst das Lieblingsprojekt der Schwesterparteien, ist es nun zum ungeliebten Stiefkind geworden. Besonders Horst Seehofer tut sich hierbei hervor. Irgendwie muss er sich ja bei seinen bayerischen Wählern einschmeicheln, will er eine Woche vor der Bundestagswahl im September das Ministerpräsidentenamt behalten. Und das Merkel sowieso Wählerstimmen (nicht Wühlerstimmen) sucht, ist ebenfalls nichts Neues. In den letzten drei Monaten vor der Wahl fangen die Parteien an, einem das Blaue vom Himmel zu versprechen. Die Grünen wollen 500.000 neue Jobs schaffen. Wie schön, dann bin ich mal gespannt, wie sie das machen wollen, auch wenn sie das bereits grob anschneiden. Vor allem im Bereich der neuen Energien sollen diese Stellen zu finden sein. Falls sie also gewählt werden, haben sie vier Jahre Zeit, diese Vorgabe zu erfüllen. Die Grünen sind so optimistisch, dass sie glauben, diese Zahl noch zu überschreiten.
Welche Partei war eigentlich noch für ein monatliches Grundeinkommen? Muss sofort gewählt werden, denn dann kann ich zuhause faul auf dem Sofa liegen, mir dämliche Reality-Soaps ansehen und kriege dennoch was. Warum also noch arbeiten? Wäre doch völlig unnütz, denn ich kriege doch Geld.

Und wer so gar nicht weiss, was er im Sommer lesen soll. Einfach mal auf meine Seite Lesenswert klicken. Dort gibt es ein paar Lesetipps.

 

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Ägypten – Ein Land vor dem Bürgerkrieg?


Protestierende Menschen, die einen für, die anderen gegen den Präsidenten. Seit Mursis Wahl, die sich am Sonntag zum ersten Mal jährt, ist Ägypten zweigeteilt. Die einen sind für ihn, die anderen würden ihn am liebsten zum Mond schiessen.
Schon Mursis Wahl war nicht so ganz einwandfrei. Hatte nun ein Wahlbetrug stattgefunden, durch den er letztendlich an die Macht kam? Mursi bestritt es, gab aber zu, dass die Wahl nicht ganz einwandfrei abgelaufen sei. Betrogen hätten der viert- und fünftplatzierte der Präsidentschaftswahl.
Schon damals kam einem das wie eine Ausrede vor. Denn wieso sollten gerade die das machen? Damit sie nicht letzter werden? Glauben wir das wirklich? Aber was sollte gegen die Aussage getan werden? Das Gericht hatte entschieden und fertig. Mursi hatte seine weisse Weste.
Bereits damals regte sich Unmut, viele riefen zu einem Wahlboykott auf. Ein schlechter Rat, denn so kommt garantiert der Kandidat durch, gegen den man ist. Denn auch Enthaltungen zählen und zwar immer für eine Sache als dagegen. Das sollte man wissen, bevor man sich zu einer Stimmenthaltung entschliesst.
In Kairo soll es recht friedlich zugehen, während in Port Said und Alexandria die Gewalt eskaliert. Aber es braucht nur einen kleinen Funken bis auch in Kairo das Chaos und die Gewalt losgehen wird.
Man muss einen Bürgerkrieg fürchten, denn Mursi wird nicht gehen. Inzwischen lässt er sich schon zu Aussagen hinreissen, wo er das frühere Mubarak-Regime beschuldigt, dass sie Schlägertrupps bezahlen würden. Am Ende kommt heraus, dass Mursis Leute die bezahlt haben, hauptsache dem Gegner wird Schaden zugefügt.
Ganz abwegig mag es nicht sein, dass Mubarak-Anhänger Chaos stiften. Aber was soll der Sinn des Ganzen sein? „Seht her, ihr seid zu nichts fähig. Unter uns wäre es nie so weit gekommen?“ Ich kann mir gut vorstellen, dass Mursis Leute die Schlägertrupps bezahlen, damit die „harmlosen“ Demonstranten als die Bösen dargestellt werden, die Mubarak wiederhaben wollen.
Man kann es drehen und wenden, wie man will, aber unter Mubarak herrschte wenigstens so etwas wie Kontinuität. Die Muslimbrüder waren verboten, eine Islamisierung wurde weitesgehend verhindert. Natürlich war da auch nicht alles schön, dass will ich gar nicht leugnen. Aber war es wirklich schlechter? Ägypten hat seit Mursis Amtsantritt erhebliche Probleme. Die Wirtschaft liegt danieder, viele Menschen sind arbeitslos und die Touristen bleiben weg. Gerade das ist das schlimmste, was Ägypten passieren kann. Denn das Land lebt von den Touristen.
In Luxor verhungern die Pferde, die die Touristen-Kutschen ziehen, weil die Besitzer sich das Futter nicht mehr leisten können. Von den Nilschiffen sind nur mehrere Dutzend ausgelastet und in Betrieb. Die Menschen wissen nicht, wie sie an Geld kommen sollen und verscherbeln nun das, wofür die Touristen immer ins Land gekommen waren – altägyptische Kunstschätze. Es ist eine Schande, was mit dem Land passiert.
Ich glaube kaum, dass die Menschen, die damals gegen Mubarak auf die Strasse gegangen sind, das gewollt haben. Sie wollten ein freies Land. Das haben sie bekommen und irgendwie auch wieder nicht.
Das Land steckt in einer Zwickmühle und ob es sich selbst daraus befreien kann ist mehr als fraglich. Mursi wird so lange bleiben, wie er sich an der Macht halten kann.
15 Millionen Menschen sollen eine Rücktrittsforderung der Oppositionsbewegung unterschrieben haben. Klingt unglaublich, könnte mir aber vorstellen, dass es tatsächlich stimmt. Bei dieser Zahl werden die ein oder andere Million weniger kaum was ausmachen.
Es wird deutlich, dass Mursi verschwinden soll. Doch wie konnte er eigentlich gewählt werden, wenn ihn kaum jemand wollte? Das ist die Frage aller Fragen, die mich momentan beschäftigt. Da bleibt eigentlich nur eine Möglichkeit übrig: Wahlbetrug. Das wurde auch zugegeben, allerdings waren die Schuldigen die anderen Kandidaten. Mursi hingegen hatte eine weisse Weste. Irgendwie hätte man sich das denken können. Putin schafft es schliesslich auch immer wieder, obwohl kaum jemand ihn haben will. Dennoch ist er wieder zum Präsidenten gewählt wurden.
Wenn jemand an die Macht will, findet er schon einen Weg. Das war immer so und wird immer so bleiben.
Mursi soll weg, die Forderung ist klar. Aber so friedlich wie vor zwei Jahren läuft es nun nicht mehr ab. Die Situation eskaliert, ein Bürgerkrieg könnte drohen. Inzwischen ist die ägyptische Armee ausgerückt, um wieder für Ordnung zu sorgen. Wie das aussieht, können wir uns vorstellen: Mit Gewalt wird alles niedergeknüppelt, was nicht rechtzeitig fliehen kann. Da wird sich Ägypten nicht von der Türkei oder von Russland unterscheiden. Denn Recht haben und Recht bekommen, sind immer schon zwei verschiedene Paar Schuhe gewesen. So bekommt man eben Prügel, wenn man auf der falschen Seite der Demonstranten steht.
Doch was wird geschehen, falls Mursi tatsächlich zurückgehen sollte? Wird in Ägypten endlich Ruhe und Frieden einkehren? Nach Mubaraks Rücktritt hatte es so ausgesehen, dann kam Mursi und die Muslim-Bruderschaft. Von Anfang an war das Verhältnis gespannt bis es schliesslich eskalierte. Anfangs noch harmlose Proteste, jetzt könnte es ein zweiter ägyptischer Frühlinger werden, wie im Jahr 2011. Bloss glaube ich einfach nicht daran. Weder an einen Umsturz, anders kann man es nicht nennen. Denn die Menschen werden nicht eher ruhen bis Mursi weg ist. Wenn nun alles friedlich verlaufen sollte, Mursi tritt einfach zurück, was wird kommen? Wird sich die Situation verbessern?
Nein, das wird mit ziemlicher Sicherheit nicht geschehen. Anfangs dachte man nach Mubaraks Rücktritt auch, dass nun goldene Zeiten anbrechen werden. Was kam? Genau das, was die Mehrheit befürchtet hatte. Die Muslimbrüder waren nicht mehr verboten und nutzten diese Situation, um an die Macht zu kommen. Eine schleichende Islamisierung greift um sich. Da wird ein landesweit bekannter und beliebter Komiker verhört, weil er Witze über Mursi und den Islam gemacht hat.
Unsere Polizeistationen in Deutschland wären restlos überlastet, wenn das bei uns geschehen würde. Bei uns heisst das Kabarett und ist die Art, die Schwächen der Politiker in humorvoller Weise zu zeigen. Natürlich geht da auch mal was unter die Gürtellinie, aber das ist noch lange kein Grund, jemanden wie einen Schwerverbrecher zu behandeln. Natürlich dürfen gewisse Themen bei uns nicht aufgegriffen werden oder als Vergleich dienen. Erinnern wir uns doch mal an einen vergangenen Nockherberg, wo Bruder Barnabas alias Michael Lerchenberg bei Guido Westerwelle eine Anspielung auf Auschwitz gab. Da war die Empörung gross. Gut, ein krasses Beispiel, denn hier muss man sich fragen, ob man vonseiten unserer Geschichte her, so eine Anspielung machen darf.
Ich kann nur hoffen, dass die Situation sich in Ägypten bessern wird. Vielleicht wird Mursi einsehen, dass er zutreten muss, damit wieder Frieden einkehrt im Land.
Denn es muss wieder Ruhe einkehren, sonst bleiben die Touristen aus. Und diese sind die grösste Einnahmequelle des Landes.

Heute Abend wird eine Ära im deutschen Fernsehen enden. Zum allerletzten Mal wird im Fernsehen eine Live-Ziehung der Lottozahlen gezeigt. Beim ZDF war bereits am Mittwoch Schluss, heute folgt die ARD. Nach fünfzig Jahren wird man die Ziehung nun nur noch im Internet verfolgen können.
Ob ein Grund für diesen Umbruch war, dass zwei Kugeln (eigentlich sind das Tischtennisbälle, wenn ich mich recht entsinne) vor einigen Wochen festhingen, sodass eine Ziehung für ungültig erklärt werden musste? So wird es gewesen sein. Ausserdem frage ich mich, wer sich das überhaupt noch live angesehen hat. Im ZDF gab es eine feste Uhrzeit um kurz vor sieben, aber in der ARD wurde das immer später und später. Da guckt das doch niemand mehr. Man muss einfach sehen, dass die Übertragung einer Lottoziehung nicht mehr zeitgemäss ist. Allerdings gibt es Wetten, dass..? auch noch.

Elefantendame Mala ist umgezogen. Bevor jetzt die grossen Freudensprünge kommen, muss ich ein wenig zurückrudern. Nein, Mala ist nicht nach Hamburg zurückgekehrt, auch wenn dort immer noch kräftig Werbung mit ihr gemacht wird. Wie sagt Jenala immer: Zurückholen oder sein lassen.
Also, Mala ist in ein neues Gehege gezogen. Sehr viel grosszügiger als das Gehege, das sie zuvor bewohnt hat. Sieht nicht schlecht aus und irgendwie scheint sie fröhlicher zu sein als sonst. Ausserdem lässt sie sich tatsächlich von Rani am Schwanz anfassen. Scheint sie wohl nicht mehr zu befürchten, dass diese ihr in denselbigen beissen könnte. Bei Ani hatte sie das gar nicht gemocht.
Mala scheint zufriedener zu sein, allerdings muss man sie weiter beobachten, schliesslich ist sie eine Meisterin der Maske.
Und werft mal einen Blick in die Rubrik Lesenswert!!!

 

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Sommer im Winter – Die Klimakatastrophe kommt


Das war vielleicht ein Weihnachten. Sommerliche Temperaturen, ein Heiligabend wie ich ihn noch nie erlebt habe. Und nun das genaue Gegenteil. Schnee ohne Ende, als ob das Wetter auf die plötzliche Idee gekommen sei, sich nun endlich Jahreszeitengemäss zu verhalten. Ein Wetterchaos wie es gar nicht geht. Aber in Zeiten der Klimaerwärmung muss man sich überhaupt nicht mehr wundern.
Na ja, meine Heimsuchung ist wieder Richtung Leipzig verschwunden, dafür habe ich anderen hohen Besuch. Mein Bruder ist da. Will sich wohl bloss meine Wohnung ansehen, wie ich vermute. Anderweitig kann ich mir nicht wirklich erklären, was er sonst will.
Nun gut, über Weihnachten hat sich viel getan, vor allem sind bekannte Leute gestorben wie die Fliegen. Allen voran Jack Klugman, den viele als „Quincy“ aus der gleichnamigen Serie kennen. Lief jahrelang erfolgreich auf RTL bis es dann irgendwann im Abendprogramm von SuperRTL wieder auftauchte. Auf DVD sind die Staffeln inzwischen auch erschienen. Habe ich mir lange nicht angesehen.
Mit Klugman ist in diesem Jahr der dritte grosse US-Serienstar gestorben. Aller Anfang machte Andy Griffith, bekannt als „Matlock“, ihm folgte vor wenigen Wochen Larry Hagman und nun Jack Klugman.

Ägypten hat eine neue Verfassung, doch muss man sich wieder fragen, ob alles mit rechten Dingen abgelaufen ist. Angebllich soll den Menschen ein Leben im Paradies nach dem Tod versprochen worden sein, wenn sie für Mursis Verfassung (so nenne ich die einfach mal) stimmen. Zudem hätte es weitere Wählerbeeinflussungen gegeben, Wahllokale wurden zu spät geöffnet oder man erhielt bereits ausgefüllte Wahlscheine.
In der Kritik ist die Verfassung, weil sie in einigen Punkten nicht demokratisch sei und einem in die Religionsansichten reingeredet werde.
Ich glaube so langsam, dass die Menschen, die vor knapp zwei Jahren gegen Mubarak demonstriert haben, nicht geahnt haben, dass alles nur schlimmer würde. Unter Mubarak gab es so etwas wie die Religionsfreiheit, die Scharia durfte nicht zur Urteilsfällung hinzugezogen werden und die Muslim-Brüder waren verboten. All dies hat sich geändert. Momentan tut sich noch nicht viel, allerdings müssen wir weiterhin ein Auge auf Ägypten haben, um dessen Entwicklung weiter zu verfolgen. Denn: Schlimmer geht immer.

Die brutal in Neu-Dehli vergewaltigte Studentin ist in Singapur ihren schweren Verletzungen erlegen. Das mag nun wenig feinfühlig klingen, aber ich glaube, dass es besser für sie war, das sie gestorben ist. Sie hatte schwerste Kopfverletzungen und ich will gar nicht wissen, wie ihr Unterleib ausgesehen hat.
Und das alles nur, weil sie in einen privaten Bus gestiegen ist. Würde einem da der Gedanke kommen, dass einer Frau dort so etwas passieren kann? Es gibt nun einen Bus, speziell für Frauen. Aber was nützt das, die Umstände, dass Frauen in Indien nicht viel gelten, macht das nicht wett.
Denn immer noch werden weibliche Föten abgetrieben, obwohl es inzwischen ein Regierungsprogramm gibt, dass jedem geborenen Mädchen ein Sparbuch zusagt, damit es im Erwachsenenalter sein eigenes Geld hat. Man muss auch bedenken, dass Mädchen bei Hochzeiten recht kostspielig sind.
Da muss sich in Indien noch viel tun. Vielleicht wird dieses traurige Ereignis die Menschen ausrütteln. Doch für wie lange wird es halten?
Das Kastensystem existiert auch immer noch, obwohl es da auch ein Programm gibt, dass dieses System unterlaufen will. Aber was Tradition ist, kann nur sehr schwer gebrochen werden.
Ich habe mal von einer ehemaligen Kollegin gehört, wie sie von einem Lehrer erzählte, dessen Tochter einen Anruf von ihrer Freundin aus Indien bekam. Diese war dort vergewaltigt worden und wusste nun nicht, was sie tun sollte. Die Tochter des Lehrers setzte von Deutschland aus alle Hebel in Bewegung, dass dort etwas geschah. Wie dann die Sache ausgegangen ist, weiss ich nicht mehr, aber daran erinnerte ich mich in letzter Zeit wieder, wenn in den Nachrichten über die nun tote Studentin berichtet wurde und wird.

 

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Tage des Sturms – Ägypten außer Kontrolle


In Ägypten scheint nach Tagen des Protestes und der Eskalation ein wenig Ruhe eingekehrt zu sein. Vor einigen Tagen sah es noch recht düster aus. Ägypter demonstrierten gegen Präsident Mursi, der die Verfassung zu seinen Gunsten ändern wollte. Mit diesem Ansinnen hätten die Ägypter sich einen neuen Mubarak geschaffen, den sie vor knapp zwei Jahren loswerden wollten.
Doch dieses Mal artete das alles weit mehr aus als damals. Harmlos war es damals schon nicht. Aber jetzt war alles schlimmer. Panzer wurden vor Mursis Amstsitz aufgezogen. Ich will mir gar nicht ausmalen, was da hätte alles passieren können.
Aber dass Mursi sich mehr Macht einräumen würde, war irgendwie vorauszusehen. Bereits die Wahl lief schon seltsam ab. Alle wählbaren Kandidaten hätten betrogen, ausser dem Sieger – Mursi. Da hat einer eine ganz weisse Weste gehabt. Was auch schon wieder verdächtig ist. Aber so ist das nun einmal. Man rückt sich selbst ins beste Licht, während die anderen die Buhmänner sind.
Nun scheint Mursi einzulenken. War der Druck von Aussen zu gross? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, sonst hätte er doch schon eher „kleinbeigegeben“.
Aber irgendwie lenkt er auch nicht ein. Denn er soll sich mit dem Militär verbündet und eine Art neuer Notstandsgesetze ausgehandelt haben. Das Militär könne nun staatliche Einrichtungen schützen, was sie ja bereits tun, wenn ich mal kurz an die Panzer erinnern darf, und dass sie willkürlich Verhaftungen ausführen können. Dies alles gilt bis die Krise bewältigt ist. Erinnert das nicht an Mubarak? Ja, irgendwie schon, nur das es dieses Mal alles nur noch schlimmer ist. Und die Menschen in Ägypten, die auf den Strassen sind und demonstrieren, werden nicht aufhören. Sie wollen endlich Gerechtigkeit und vor allem eine Demokratie, die diesen Namen auch verdient.
Warten wir jetzt erst einmal ab, wie sich die Situation in Ägypten entwickeln wird. Machen können wir doch eh nichts, bloss zusehen.

Wo ich gerade von Demokratie geschrieben habe. Silvio Berlusconi ist wieder da! Bei der nächsten Parlamentswahl in Italien will er erneut antreten, um zum fünften Mal Ministerpräsident zu werden. Ich kann bloss hoffen, dass die Italiener ihn nicht noch einmal wählen, sondern ihn mit Nichtachtung strafen werden. Habe nur irgendwie nicht das Gefühl, das sie wirklich dazugelernt haben.

Wer mich kennt, der weiss, dass ich von Schnee genauso wenig halte wie Weihnachten. Aber Tatsache ist, dass es geschneit hat, nicht erst heute, nicht erst gestern. Also alles eingepudert zum Weihnachtsfest, wie es scheint.
Am Dienstag gab es von Mon Chérie eine besondere Aktion. Zum Barbara-Tag verteilten sie Kirschzweige auf zwanzig Weihnachtsmärkten in Deutschland. Ich also nichts wie hin zum Weihnachtsmarkt. Denn um 15 Uhr hatte ich sogar mal Zeit dazu. An dem Tag hatte ich einen Interviewtermin, der auf sich warten liess. Jedenfalls hatte ich gerade Zeit und war um kurz nach drei da. Fand den Stand auch auf anhieb. Und was passierte dann? Ich wollte mir so ein Mon Chérie nehmen und durfte es nicht. Kommentar: „Ich sei noch nicht alt genug dafür.“ Nun war ich völlig irritiert. Denn mit 27 Jahren sollte man doch wohl Mon Chérie konsumieren dürfen, wenn man es denn möchte. Man hielt mich für noch nicht volljährig. Das habe ich das letzte Mal vor sieben Jahren erlebt, als ich irgendwelche Pralinen für meine Oma kaufen wollte. Kann man das glauben? Ich weiss ja, dass ich nicht aussehe wie 27, sondern ein paar Jahre jünger, aber doch nicht gleich neun Jahre oder noch mehr.
War das nun mangelnde Alterseinschätzung oder soll ich es als Kompliment aufnehmen? Tendiere hierbei zu ersterem.
Ich durfte dann doch so ein Pralinchen nehmen und bekam einen Kirschzweig.
Das ist mal wieder eine Anekdote, die ich in meinem schlauen Heftchen speichern sollte. Damit ich mich immer daran erinnere und aus all den abbstrusen Situationen ein Buch machen kann. Genug habe ich schon. Aber es geht immer noch was.

Die Twistheads Star Wars sollen erst ab dem 17. Dezember auf den Markt kommen, doch wie ich gelesen habe, sind sie bereits bei Penny und Lidl erhältlich. Nicht in allen Läden, muss ich dazu sagen. Und ich habe mir auch keine gekauft, so dass ich nicht sagen kann, ob das tatsächlich stimmt. Man kann die neuen Ü-Eier daran erkennen, dass sie einen kleinen Punkt auf der Folie haben, der grün ist.
Die Mädcheneier mit Barbie-Inhalt sind noch nicht zu bekommen. Ich warte eh auf bessere Zeiten, auf Serien, die an die gute alte Zeit erinnern. Da werde ich wohl ewig warten müssen.

Elefantendame Mala hat wieder mal ein Spiel des FC St. Pauli getippt. Das erste Rückrundenspiel der aktuellen Saison bestreiten sie gegen Erzgebirge Aue. Im letzten Jahr hat St. Pauli dort sechs Punkte gelassen, weshalb sie nicht aufgestiegen sind, weil es diese sechs Punkte waren, die ihnen fehlten. Das Hinspiel haben sie gewonnen, wie Mala vorhergesagt hatte. Und wofür hat Mala sich nun entschieden?
St. Pauli wird gegen Aue verlieren. Davon ist die Dickhäuterin mehr als überzeugt. Da es am Sonntag wieder schneien soll, habe Aue bessere Chancen, denn die würden solch ein Wetter kennen.

 

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