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Ein Elefant mit dem Namen eines Waschmittels? Wählt Siam!


Hatte ich letzte Woche nicht geschrieben, es würde ein Super-GAU werden, wenn der kleine „Brausepaul“ den Namen eines Waschmittels erhalten würde? So sieht es leider noch immer aus. Den Besuchern scheint egal zu sein, dass der kleine Bulle nach einem Waschmittel benannt werden soll, Hauptsache, die Bedeutung stimmt. Und wieso eigentlich Waschmittel? Raj wird doch „Radsch“ ausgesprochen.
Ja, wird es, aber niemand sagt es. Alle sagen „Rei“ und das ist nun einmal ein Waschmittel. Rei in der Tube kennt jeder, auch wenn es nicht jeder benutzt. In den letzten Jahren mag es vielleicht etwas in Vergessenheit geraten sein, aber es gibt es immer noch und gerade deshalb ist es für „Brausepaul“ ein Hohn, den Namen eines Waschmittels zu bekommen. Im Übrigen klingt der Name Raj auch nicht besser, wenn er richtig ausgesprochen wird. Das hört sich dann nämlich an, als würde man Papier oder Stoff zerreissen. Auch nicht schön, wenn man einen Namen hat, den man mit so etwas assoziiert.
Das einzige, was man vielleicht positiv mit dem Namen Raj in Verbindung setzen kann, ist die Geldwährung Rai, die auf der Südseeinsel Yap galt und aus Kalziumkarbonat besteht. Sie ist deshalb so wertvoll gewesen, weil sie von der 450 Kilometer entfernten Insel Palau abgebaut werden musste. Eine kleine Kostbarkeit also. Allerdings und da ist der Haken, wird diese Währung Rei ausgesprochen und damit sind wir wieder beim Waschmittel gelandet.
Wie ich bereits letzte Woche sagte: Man sollte nie einen Namen wählen, der anders geschrieben wie ausgesprochen wird. Also vergesst Raj. Der kleine Brausepaul will nicht den Namen eines Waschmittels erhalten.
Der Name Chang ist in der Wahl weit abgeschlagen und wird es wohl auch nicht mehr schaffen die anderen beiden zu überholen.
Dagegen habe ich nichts, denn wie gesagt, in erster Linie ist der Name für mich nicht asiatisch, sondern chinesisch/taiwanesisch. Namensträger ist ein Tennisspieler aus den 90ern – Michael Chang. Dazu kommt noch die „Tim und Struppi“-Figur Tschang. Ja, die wird anders geschrieben, aber genauso ausgesprochen und man darf sicher sein, dass auch die Schreibweise Chang nicht falsch ist.
Kommen wir zu meinem absoluten Namensfavoriten: Siam.
Wie ich letzte Woche schrieb, trug diesen Namen einer der bekanntesten und erfolgreichsten Zuchtbullen Europas. Ja, neben Hussein aus Hamburg gab es noch einen anderen potenten Elefantenbullen. Sein Name war Siam und wer ihn heute sehen möchte, der fährt nach Paris, kauft sich eine Eintrittskarte des Naturkundemuseums und sieht ihn sich dort an. Denn der imposante Kerl wurde nach seinem Tode ausgestopft. Es war ein Grossereignis, als er ins Pariser Naturkundemuseum gebracht wurde. Denn Siam war bei den Menschen sehr beliebt, obwohl er eigenwillig war.
Na gut, die Bedeutung des Namens Siam ist nicht besonders grossartig, denn es ist der ehemalige Name von Thailand. Raj hingegen heisst Herrschaft, Herrscher, König und stammt aus dem Hindi. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass die Mutter von Brausepaul aus Vietnam stammt. Da ist ein indischer Name doch wirklich fehl am Platz. Also nehmt Siam. Es kann nur einen Namen geben.
Jonas hat sich schon ausgedacht, eine ganze Tüte weißer Bohnen in die Siamtonne zu werfen. Aber das macht er nicht, denn was er ankündigt tut er nie.
Welchen Namen sollt ihr wählen, wenn ihr in Hamburg in den Tierpark geht? Richtig, den Namen Siam, denn das ist der richtige Name für Brausepaul.
Es steht übrigens eine weitere Wahl im Hamburger Tierpark an. Dabei handelt es sich um das am 17. Juni geborene Walrossjungtier. Wie schon Thor ist auch dieser Nachwuchs von Mutter Dyna männlich. Es stehen drei Namen zur Auswahl bei der ich mir die Haare raufen könnte. Die sind nämlich genauso entsetzlich wie bei Brausepaul. Ich möchte wirklich wissen, wer sich da immer die Namen ausdenkt. Vielleicht sollte mal jemand anderes damit betraut werden, der auch wirklich etwas davon versteht.
Zur Auswahl stehen Halvar, Snorre und Hodor.
Ja, ganz richtig gelesen, Hodor. Das ist der geistig zurückgebliebene, der immer nur Hodor sagt, aber liebenswert und freundlich ist.
Nichts gegen den Charakter, der fein gezeichnet ist, aber für ein Walross absolut ungeeignet. Erstens ist es eine Figur aus einem Buch und geht damit schon einmal nicht und zweitens beginnt der Name mit dem Buchstaben H. Falls der Walrossbulle irgendwann umziehen sollte und es ihn zufällig nach Russland verschlägt, hat man ein kleines, besser grosses, Problem. Denn in Russland gibt es den Buchstaben H nicht. Ja, im kyrillischen Alphabet existiert er, steht aber für den lateinischen Buchstaben N. Würde Hodor also im Russischen nun Odor heißen? Nein, es würde ein Godor daraus werden. Und damit ist der Name schon mal raus.
Kommen wir zu Halvar, das Hüter des Felsens bedeutet. Welches Felsens erst einmal? Ja, weiss ich auch nicht. Auch dieser Name beginnt mit dem Buchstaben H und damit würde Halvar in Russland Galvar heissen. Ebenfalls keine gute Wahl. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser Name an eine pappige, klebrige Süssspeise erinnert, die einem die nicht vorhandenen Füllungen aus den Zähnen zieht, wenn man es ist und sich der Mund einem unwillkürlich zusammenzieht, weil das Zeug im Mund einfach nur pappsüss ist.
Halvar ist für mich eine Süssspeise aus Sonnenblumenkernen und garantiert nicht der passende Name für ein Walross.
Kommen wir zum letzten der drei Namen. Es handelt sich um Snorre, das der Schnelle bedeutet. Ja, so ein Walross kann im Wasser schnell sein. An Land wirkt es mit seinen Speckmassen eher behebig. Aber ob Snorre der richtige Name für ein Walross ist? Skandinavisch, dazu glaube ich, den schon einmal in irgendeiner Astrid Lindgren-Geschichte gelesen zu haben. Ganz sicher bin ich mir nicht. Jedenfalls ist der Name für mich schwedisch und das kann ich nun gar nicht mit einem Walross in Verbindung bringen. Aber es ist auch der einzige Name, den man wählen kann, denn den kann man überall auf der Welt aussprechen. Und das ist das Wichtigste.
Also, wählt Snorre fürs Walross und wenn ihr in Hamburg im Tierpark seid, dann werft eure Bohne in die Säule für Siam.

Und jetzt noch eine Warnung für alle, die doch zu den Romantiknächten Ende August, Anfang September gehen wollen, aber auf schlechte Musik verzichten wollen. Wählt den Nebeneingang Gazellenkamp oder kommt bereits vor 17 Uhr, denn dann könnt ihr alle sicher sein die schlechteste Musikgruppe Hamburgs und Deutschlands nicht hören zu müssen.
Mir tun nur die Elefanten leid, die sich das seelenlose Getröte stundenlang anhören müssen. Elefanten sind sehr sensibel und schlechte Musik mögen die gar nicht. Aber um die Besucher vor dieser Gruppe zu bewahren, wusste man sich anscheinend nicht anders zu helfen, als sie bereits direkt zu Beginn hinzusetzen. Ein Ausladen war wohl nicht mehr möglich, obwohl ich bereits im vergangenen Jahr diese Gruppe kritisiert habe. Man muss auch lesen, was ich schreibe. Anfang Juni tat ich es noch einmal, als ich aus gut unterrichteter Quelle erfuhr, dass man leider den Fehler erneut begangen hat, die schlechteste Musikgruppe Hamburgs zu buchen. Auch auf Facebook wurde explizit gegen diese Gruppe gewettert – nicht von mir – und auch wenn sie nicht ausgeladen wurden, so haben sie den schlechtesten Platz bekommen, den eine Gruppe zugewiesen bekommen kann. Denn die Besucher müssen nur einmal an denen vorbei und können schnell flüchten, wenn sie die seelenlosen Noten hören, die von den Instrumenten erzeugt werden. Dort wird sich niemand lange aufhalten, ausser er kann tatsächlich nicht hören, dass dieses Terzett nicht mit Herzblut spielt, sondern nur, weil es spielen muss. Das ist der Tod eines jeden Stücks und verleidet einem die Musik gewaltig.
Es ist zu hoffen, dass diese Gruppe nie, nie wieder eingeladen wird. Für mich war es immer ein Genuss, der Musik der dort auftretenden Gruppen zu lauschen. Dieses Terzett hat es mir im letzten Jahr verleidet und selbst wenn ich Massnahmen in diesem Jahr ergreifen kann, um mir nicht derren seelenloses Getröte anhören zu müssen, bleibe ich lieber fern.

 
 

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Von Musik und einem HSV, der nicht absteigen darf


Wie jedes Jahr steht heute wieder ein Mix aus Musik und Entertaiment an. Es ist der Tag, wo das Finale des ESC, des Eurovision Song Contest stattfindet. Langweilig wie immer, aber es wird in Europa geguckt.
Favoriten? Hm, natürlich wird Elaiza dazugezählt, aber auch die österreichische Wurst, also Conchita Wurst – so viel Zeit muss sein. Ja, falls der Travestiekünstler gewinnt, dann nur, weil das eben was anderes ist. Aber wie wird man in Russland damit umgehen? Einige Minuten lang das Bild abschalten, sodass nur der Ton gehört wird? Denn in Russland wird kein Livebild übertragen, dass ist dort gesetzlich verboten. Deshalb bekamen bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele die russischen Zuschauer, aber auch die amerikanischen, nicht mit, dass der eine Stern nicht zu einem Stern aufgegangen war. Man hatte einfach das Bild der Generalprobe reingeschnitten.
Es wird einen breiten Mix der verschiedensten Genres geben. Entweder mag man es oder man ignoriert es. Ich gehöre zu letzterer Kategorie.
Besonders interessiert mich, wie wohl Russland und die Ukraine abschneiden werden, denn beide Länder haben sich fürs Finale qualifiziert. Wie viele Stimmen wird es geben? Wer wird vor dem anderen liegen? Ja, das möchte ich wirklich wissen. Die Punkteverteilung kann man doch irgendwo später nachlesen oder nicht?
Mein persönlicher Favorit? Ohne einen Ton des Liedes gehört zu haben, tendiere ich zu Conchita Wurst. Singen soll er können, also warum nicht auch siegen. Besonders originell finde ich an Wurst, dass er zwar als Frau auftritt, aber dafür auch mit Bart.

Während heute ABend fleissig gesungen werden wird, haben sich unterdessen Merkel und Hollande auf Rügen getroffen. Und was haben sie da besprochen? Sie drohen mit weiteren Sanktionen gegen Russland. Was soll das denn werden? Putin interessiert das sowieso nicht. Damit machen sie sich nur lächerlich und merken es gar nicht, aber so was gibt es. Man merkt nicht, in welche Nesseln man sich eigentlich setzt. Besonders weit verbreitet in der Politik. Hauptsache die Wähler nehmen einen gut wahr, der Rest ist egal.
So momentan auch dieses Hau-Drauf mit der neuen Rente ab 63. Man darf vermuten, dass damit Schindluder getrieben wird. Hauptsache, die SPD kann ihr Wahlversprechen durchsetzen, egal wie. Aber so ist nun einmal Politik. Wenn das so weiter geht, überlege ich mir ernsthaft, ob ich nicht auch in die Politik gehe. Das kann ich. Ich kann von Dingen reden, von denen ich überhaupt keine Ahnung habe und das auch noch so, als hätte ich das grösste Wissen darüber. Ja, so sieht es aus.

Gegen Aldi hatte es eine Klage gegeben, weil eine Kundin ranzige Butter gekauft hatte und deshalb Einsicht in Labortests haben wollte. Bevor es nun zur Gerichtsverhandlung kam, lenkte Aldi Nord ein und gab die nötigen Papiere heraus.
Also ranzige Butter habe ich auch schon öfters gehabt. Handelte sich aber nicht um irische Butter. Dafür aber um Markenware wie Weihenstephan oder Antje-Butter. Letztere schmeckt aber auch so schon nicht besonders. Regina hat mal wieder was davon gekauft, obwohl sie damals selbst gesagt hatte, dass wir die nie wieder kaufen sollen. Und was war das Endergebnis? Die Antje-Butter schmeckt einfach scheusslich. Als wäre es fettreduzierte – nur das es keine gewesen ist. Und die Weihenstephan-Butter war auch so ein Reinfall. Eigentlich wollte ich eine andere Butter kaufen, aber diese war nicht geliefert worden, dafür gab es Weihenstephan als Ersatz. Für den Preis nicht zu verachten, aber ich hätte ahnen müssen, dass irgendwas nicht damit stimmte. Die Butter schmeckte alt, bald ranzig.
Ich will jetzt dem Hersteller keinen Vorwurf machen, denn ich weiss nicht, wie die Butter im Supermarkt gelagert wird. Bei einem Discounter – nicht Aldi – habe ich so den Verdacht, dass sie bestimmte Sachen erst mal einfrieren und dann wieder auftauen. Butter gehört dazu aber auch Mozzarella. Wenn ich den kaufe, kann es sein, dass die Lake nach einer Woche im Kühlschrank, bereits verdorben schmeckt. Mit meiner Kühlkette hat das nichts zu tun, denn es passiert sommers wie winters. Oder aber Salate. Habe ich gekauft, drei Tage später schon verdorben und die Packung war aufgebläht. Wieder hin. Die fragen, ob ich das nicht richtig transportiert hätte, denn es war im Sommer passiert. Allerdings habe ich meinen Kühlkorb für so was. Der hält wirklich alles kühl. Dann sah ich einige Monate später, wie ähnliche Produkte in dem Laden eine halbeewigkeit auf dem Wagen standen. Anderswo befindet sich das noch in einer Art Kühlbox, aber ob das was bringt? Jedenfalls liegt es meistens an den Läden, die unsachgemäss mit den Produkten umgehen. Aber wieso die eine Buttermarke in jeder Stadt so schlecht schmeckt, dass muss wohl doch an der Herstellung liegen. Jedenfalls mag ich die Butter nicht, genauso wenig Regina.

Eine ganz schlechte Nachricht gibt es für die Heiter bis tödlich-Reihe. Die Serie „Akte Ex“ wird leider… fortgesetzt! Ich kann es nicht glauben. Diese Serie ist neben Morden im Norden eine der schwächsten und schlechtesten Serien. Dennoch wird sie nun schon wieder fortgesetzt. Bei „Alles Klara“ ist immer noch alles in der Schwebe. Da weiss man nichts. Übrigens ist diese blöde Entscheidung um Verlängerung einer weiteren Staffel für mich ein guter Grund nachzufragen, warum denn so tolle Serien wie „Nordisch herb“ oder „Fuchs & Gans“ es in keine Fortsetzung geschafft haben. Beide Serien waren in der Quote nicht schlechter als beispielsweise „Morden im Norden“, da lag „Nordisch herb“ sogar gleichauf. Aber das sind die willkürlichen Entscheidungen der Verantwortlichen. Die sollten lieber auf gute Drehbücher achten als auf die Quote. Denn ein gutes Drehbuch ist die Hälfte des Erfolgs, die andere Hälfte dann die Schauspieler.
Übrigens, hat jemand gestern die Neuauflage des ZDF-Klassikers „Ein Fall für Zwei“ gesehen? War ein guter Einstand, auch ein wenig Humor gab es. Ja, kann man sich weiter ansehen. Zudem sage ich immer, dass man nach einer Folge noch lange nicht sagen kann, ob man die Serie nun gut findet oder nicht. Aber der Plot war schon einmal nicht schlecht geschrieben. Bei der ARD-Serie „Koslowski & Haferkamp“ ist man direkt an der Pilotfolge gescheitert, weil die so grottenschlecht war. Und so sind viele Zuschauer dort weggeblieben.
Den Fehler hat man bei der Neuauflage von „Ein Fall für Zwei“ nicht gemacht. Tja, da scheint man im ZDF noch ein bisschen mehr auf die Drehbücher zu achten, auch wenn das wohl auch die Drehbücher von Angehörigen verwendet werden, wie es beim NDR geschah.

Nun noch ein wenig Fussball. Wen es nicht interessiert, der lässt es einfach aus. Aber ich empfehle ich es dennoch zu lesen. Denn ich sage hier, warum ich dafür bin, dass der HSV in der Ersten Bundesliga bleiben soll, obwohl ich den Verein überhaupt nicht leiden kann.
So, heute wird sich entscheiden, wer die Erste Bundesliga verlassen muss: der HSV, Nürnberg oder Braunschweig. Und ebenfalls entscheidet sich heute, wer noch hoffen darf, weil er auf dem Relegationsplatz gelandet ist: der HSV, Nürnberg oder Braunschweig.
Ja, ganz richtig gelesen. Alle drei Vereine können auf einen Abstiegsplatz kommen, haben aber genauso die Gelegenheit auf dem Relegationsplatz zu landen. Die grössten Chancen hat im Grunde genommen Braunschweig, denn die spielen gegen Hoffenheim, die sich in letzter Zeit nicht wirklich mit Ruhm bekleckert haben. Und wenn der HSV endlich begreifen würde, wo denn nun das gegnerische Tor steht, könnten auch sie auf dem Relegationsplatz bleiben. Ob sie dann allerdings gegen Greuther Fürth bestehen können? Tja, das ist eine ganz andere Frage.
Ich selbst plädiere dafür, dass der HSV heute gegen Mainz gewinnt und auch die beiden Relegationsspiele übersteht, um in der Ersten Liga verbleiben zu können. Das sage ich nicht, weil ich Fan des HSV bin. Nein, dazu ist mir der Verein mitsamt seinen Fans viel zu unsympathisch. Ich bin dafür, dass sie bleiben, weil so der Verursacher der Misere im Verein bleiben muss. Von wem ich rede? Von Rafael van der Vaart. Denn er hat nach dem Rausschmiss von Torsten Fink immer gesagt, dass Bert van Marwijk geholt werden solle, weil das so ein toller Trainer sei. Der HSV tat es und landete auf den Abstiegsrängen. Genau deshalb soll van der Vaart bleiben. Und dann würde ich ihn in die zweite Mannschaft abschieben, schliesslich kostet er Geld. Ich bin nicht der Trainer, aber so würde ich es machen, um ihn abzustrafen, denn Leistung hat er auch nicht wirklich gebracht – noch nie. Als er das erste Mal beim HSV nicht – da hat er gerne mit Trikots von anderen Mannschaften posiert – und jetzt ebenfalls nicht.
Torsten Fink sagte vor einigen Wochen, dass der HSV mit ihm nicht auf einem Abstiegsrang stehen würde. Ja, er hat recht und man kann ihm nichts anderes beweisen. Wieso allerdings noch ein paar Wochen nach dieser Aussage auf einmal Sportchef Kreuzer darauf reagiert, weiss ich beim besten Willen nicht.
Mit van Marwijk ging es bergab. Der hat damals beim BVB schon nichts gebracht, mag mit der niederländischen Nationalmannschaft Vize-Weltmeister 2010 geworden sein, aber erinnert sich noch jemand an die EM 2012? Tja, danach war er weg, denn in der Mannschaft war sich jeder selbst der nächste. So jemanden holt man doch nicht zum HSV, auch wenn ein Spieler ihn fordert, weil er ihn von der Nationalmannschaft kennt.
Ich drücke mal dem HSV die Daumen, obwohl ich es auch Braunschweig gönne. Aber aus den bereits erwähnten Gründen, bin ich für den HSV.

Dann zum zweiten Verein der Hansestadt Hamburg, dem FC St. Pauli. Vergangene Woche hatte Jonas den Schlaubeutel – Nachfolgerin des legendräen Rüsselorakels Mala – gefragt, wie denn St. Pauli gegen Köln spielen würde. Sie war für einen Sieg St. Paulis, was Jonas skeptisch machte. Und richtig, sie lag daneben. Dabei war sie angeblich so überzeugt gewesen. Als Jonas sie nun aufsuchte, hat sich der Schlaubeutel kein bisschen geschähmt. Wieso auch, die weiss doch gar nicht, was Jonas da eigentlich von ihr will. Der ist völlig egal, was beim Fussball passiert, hauptsache sie bekommt etwas zu futtern. Da ist sie Mala sehr ähnlich. Allerdings ist sie nicht die einzige, die sich geirrt hat. Elefantendame Mala hat ebenfalls danebengelegen, als sie auf ein Unentschieden tippt. Man kann nicht immer recht haben, auch nicht als Elefant und wenn man Mala heisst.
Der Schlaubeutel hat nun das letzte Spiel des FC St. Pauli getippt, das gegen Erzgebirge Aue ist. Und was hat sie gesagt? Ein Sieg für St. Pauli! Auch noch gegen diesen Verein, wo die Statistik für Aue spricht. Sie ist wirklich höchst optimistisch oder aber das Futter, das für Aue stand, war einfach verführerischer.
Was Mala sagt? Tja, sie hatte in dieser Woche wieder viel zu tun. Möhren und andere Leckereien zu bestimmten Zeiten bei den Besuchern abstauben, sich waschen lassen und die Besucher nass machen und natürlich sich morgen auf die grosse Feier vorbereiten, die zum 20jährigen Bestehen des Pairi Daiza ansteht. Genau einen Monat später wird dann Malas offizieller fünfzigster Geburtstag gefeiert werden. Mala ist schon ganz ungeduldig, aber die Gästeliste steht.
So, wie hat sich Mala denn nun entschieden? Die Elefantendame plädiert für ein Unentschieden des FC St. Pauli, denn wie bereits geschildert, sehen sie gegen Erzgebirge Aue immer alt aus. Zwar werden sie erst einmal den Führungstreffer erzielen, aber danach können sie das wieder nicht halten.
Na, dann wollen wir mal sehen, ob sie recht behält.

Und wer heute Abend nicht weiss, was er gucken soll wegen des Eurovision Song Contests, dem empfehle ich was zu lesen. Beispielsweise eine Aneba-Kurzgeschichte oder gleich den Fortsetzungsroman „Aneba. Die Rückkehr“ oder aber den Thriller „Die Rollen des Seth“. Gibt es unter anderem bei Amazon und Weltbild.

 

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Wetten, dass die Sendung heute die allerletzte sein wird?


Vergangenes Jahr lautete einer meiner Aprilscherze, dass Wetten, dass..? abgesetzt würde. Nun sieht es mehr danach aus, als ob es tatsächlich so käme. Allerdings gibt es noch das zweite Gerücht, dass Markus Lanz nicht mehr weitermachen würde. Wie auch immer es kommen wird, die Sendung braucht eine völlige Generalüberholung und einen spontanen Moderator, fall sie wirklich weitergeführt werden soll. Denn eine Umfrage hat ergeben, dass die jüngeren Befragten, also die bis 44 bzw. 49 die Sendung gerne weitersehen würden, aber mit einem anderen Moderator. In dieser Altersklasse wird auch Markus Lanz für den Niedergang verantwortlich gemacht.
Ganz ehrlich, dass habe ich von Anfang an gesagt. Ich habe Lanz bereits mehrmals live bei anderen Sachen erlebt, wo nur Journalisten anwesend waren. Wenn er mir nicht zuvor unsympathisch gewesen wäre, danach war er es mir auf jeden Fall.
Nun gut, heute wird noch mal alles aufgefahren, was es so gibt. Gespannt dürfte man auf den Auftritt von Hape Kerkeling sein, der nun Schlagerlieder aus seiner Kindheit singt. Hatte er nicht gesagt, dass er nach seinem 50. Geburtstag nichts mehr macht? Irgendwo habe ich es mal gelesen. Momentan hört man nur was von einer Dokumentation zum Geburtstag. Nun ja, wieso nicht?
Die restlichen Gäste mögen auch recht interessant sein, aber mich interessieren sie nicht. Ich finde die ganze Sendung langweilig. Wie wurde sie früher noch genannt? Die längste Kaffeeklatsch-Sendung des deutschen Fernsehens. In unserer Zeit hat sich dieses Format tot gelaufen. Keine Ahnung, was man da ändern will. Von mir aus, stellt man es ganz ein. Ich werde dem Format keine Träne nachweinen.
Bin gespannt, wie viele die Show sich heute Abend ansehen werden. Gut, es gibt mal wieder nichts passendes als Ausgleich, aber wozu gibt es Mediatheken? Ich empfehle da zwei „Heiter bis tödlich“-Serien, die vielfach gescholten werden. Dabei handelt es sich um „Monaco 110“ und „Koslowski & Haferkamp“. Bei Monaco 110 wird moniert, dass diese Serie so übertrieben sei, dass der Zuschauer diesen Polizeialltag nicht glauben könne. Ganz ehrlich: Das ist doch der Witz an dieser Serie, weil alles so überspitzt und übertrieben ist. Das macht den Reiz der Serie aus. Bloss erkennen das die meisten nicht. Ausserdem gibt es mindestens ein Polizeirevier in Deutschland, wo solche Zustände tatsächlich gegeben sind. Will mich hier nicht darüber ausbreiten, aber diese Wache gibt es. Wer zudem Ende des Jahres mal die Polizeiberichte liest – natürlich ist das nur ein Best-of -, dann ist das gar nicht so abwegig, was bei Monaco 110 gezeigt wird.
Bei „Koslowski & Haferkamp“ war ich nach der ersten Folge nicht überzeugt, habe der Serie aber eine zweite Chance gegeben. Es wurde besser. Ja, manches ist bei der Serie noch im Argen, aber die Serie entwickelt sich. Im Gegensatz zu „Morden im Norden“, die Serie wird einfach nur noch schlechter. Habe die Sendung nie gemocht, aber von Staffel zu Staffel war es einfach nur noch bergab gegangen, dennoch erfreut sich diese Serie grosser Beliebtheit. Ist das zu verstehen? Habe ich so einen seltsamen Geschmack?
Die Gerüchte, dass „Alles Klara“ abgesetzt wird, reissen leider nicht ab. Es ist noch nichts offiziell, aber es sieht nicht gut aus. Nun versucht schon die Politik, sich einzumischen, damit die Serie erhalten bleibt. Das ist wirklich eine der wenigen Serien, die gut war und auch fortgeführt wurde. Sie jetzt abzusetzen, ist meines Erachtens eine schlechte Idee. Dann soll die ARD doch gleich die ganze Heiter bis tödlich-Reihe absetzen.
Wenn ich da immer lese, wo ist Hubert & Staller, kann ich das nicht verstehen? Die Serie war gut, aber in der letzten Staffel stellte sich mir einfach nur die Frage, wie die eigentlich alle Polizisten werden konnten, wenn sie so trottelig sind. Vor allem Revierleiter Girwiz wurde nur noch als depperter Volltrottel dargestellt, der von nichts eine Ahnung hat. Wenn das realer sein soll als Monaco 110 dann weiss ich auch nicht.
Wenn die Nachfolge-Serien alle nur noch Quatsch sind, wieso macht die ARD nicht einmal einen Aufruf, dass man Ideen liefert für einen neuen Ableger der Reihe. Das wäre doch mal was. Natürlich bedeutet es Arbeit, aber vielleicht wird die Serie dann erfolgreich. Gut, vielleicht nicht ein Abklatsch von Hubert & Staller, sondern eine richtig gute und lustige Krimi-Serie. Das muss doch möglich sein.

Das Leben von Elefantendame wird nicht verfilmt, obwohl sie es laut Nina natürlich verdient hätte. Dabei wäre Shila wirklich geeignet, die junge Mala zu spielen. Aber was nicht ist, kann durchaus noch kommen.
Jonas ist übrigens auf der Suche nach einem neuen Fussballorakel. Nun hat er sich dazu den Schlaubeutel ausgesucht. Eine schon ältere, aber nicht betagte Elefantenkuh, die keinen guten Stand in der Herde hat. Er hat sie bereits vor wenigen Tagen getestet, war allerdings ein wenig enttäuscht. Er hätte gerade mal herausgefunden, dass sie ein Rechtsrüssler sei. Was er denn vom besagten Schlaubeutel wissen wollte: Wie geht das Spiel Sandhausen gegen St. Pauli aus. Der Schlaubeutel sagte jedes Mal St. Pauli, da sie sich das Futter schnappte, das für den Kiezverein stand. Damit lag sie richtig, genauso wie Elefantendame Mala. Denn auch diese hatte auf einen heutigen Sieg getippt. Mala glaubt auch weiterhin fest daran, dass St. Pauli es noch auf den Relegationsplatz schafft. Jetzt, wo der HSV sich wieder ein wenig Luft verschafft hat, wird dieser wohl nicht mehr auf dem Relegationsplatz landen, so dass St. Pauli keine Angst haben muss, gegen den HSV ausversehen zu gewinnen, damit aufsteigt und der HSV zum ersten Mal in der Bundesligageschichte absteigt.
Mal sehen, wie der FC St. Pauli sich noch machen wird. Chancen haben sie noch allemal, da Paderborn gepatzt hat. Nur irgendwie glaube ich nicht daran, dass sie aufsteigen wollen.
Jonas wird nun weiter mit den Schlaubeutel testen, ob sie als WM-Orakel geeignet ist. Falls sie dann noch in Hamburg sein sollte, denn es geht das Gerücht um, dass sie nach Leipzig umziehen soll. Jonas ist empört, denn der Schlaubeutel hätte sich in letzter Seite sehr in die Gruppe eingefügt. Nina erwidert darauf nur, dass die Kuh mal psychologisch betreut werden sollte. So könne man ergründen, warum sie so ist, wie sie ist. Soll wohl irgendwas mit der Zeit in Spanien zu tun haben, bevor sie dann nach Hamburg kam.

So, wer trotz „Wetten, dass..?“ oder den Mediatheken nicht weiss, was er heute Abend machen soll. Das Wetter ist ja reichlich gemischt. Bei den einen regnet’s, bei den anderen scheint die Sonne, der kann auch ein schönes ebook lesen. Wie wäre es mit „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Da gibt es dann ein Wiedersehen mit Elefantendame Mala, dem klügsten Elefanten Europas. Oder einfach mal unter lesenswert gucken. Da gibt es noch ein paar Lesetipps.

 

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Das heiter bis tödlich-Karussell dreht sich weiter


Wie es scheint, hat sich die „heiter bis tödlich“-Reihe in der ARD im Vorabendprogramm etabliert. Allerdings sind alle Serien der Reihe immer noch mässig erfolgreich. Ist eben eine hartumkämpfte Zeit ab 18.50 Uhr.
Die beliebteste Serie ist nach wie vor „Hubert & Staller“, die ich damals zu Beginn der ganzen „Heiter bis tödlich“-Reihe schon am besten fand. Anfang Staffel drei schwächelte die Serie leicht, fand dann aber zu alter Stärke zurück. Besonders hervorzuheben ist, dass man der Figur Riedl – die Dumpfbacke schlechthin – grösseren Raum gegeben hat. Nervig wird es aber so langsam mit der Dummheit des Polizeichefs. Das ist doch nicht mehr normal. So langsam glaubt man wirklich, Girwiz wurde aus dem Ruhrpott in die bayerische „Provinz“ versetzt, damit er bloss kein Unheil mehr anrichten kann. Genaue Gründe sind ja bis jetzt nicht genannt worden oder habe ich da mal was verpasst?
Jedenfalls wird diese Serie nun in die vierte Runde gehen, während andere bereits nach der ersten Staffel in der Versenkung verschwanden. Besonders schade ist dies bei „Fuchs & Gans“ und „Nordisch Herb“. Beide Serien waren schön gemacht, nicht zu verrückt und vor allem hatten sie Herz.
Dann gibt es Serien, die verlängert werden, wo ich mich frage, wer die eigentlich gut findet. So bei „Akte Ex“ oder „München 7“, wobei letzteres ein bayerisches Grosstadtrevier ist. Und da ich bereits die Serie nicht leiden kann…
Bei „Morden im Norden“ muss ich sagen, dass ich gegen eine Verlängerung nichts hatte, auch wenn es nicht meine Serie war. Aber die zweite Staffel war überhaupt nichts. Der wichtigste Punkt, die nervigen Tanten des Kommissars, verschwanden nach und nach ganz aus der Serie. Das ist wirklich schade, denn mit den beiden hat die Serie gelebt, jetzt gibt das nur noch den Schreibtischkollegen, der Punkt fünf den Stift fallen lässt, auch wenn er gerade etwas Wichtiges zu bearbeiten hat. Mag ja lustig sein, aber die Serie hat viel verloren. Besonders nervig ist der Chef der Truppe geworden. Weil er es zu Hause, nachdem ihn seine Frau mit den Kindern verlassen hat, in der Einsamkeit nicht mehr aushält, nervt er seine Truppe und will bei den Ermittlungen mitmischen. Das geht auch weniger penetrant, ie ich finde.
Nun wird am Dienstag die dritte Staffel beginnen. Ich bin schon gespannt, was sich dieses Mal alles geändert hat und ob sich nicht alles zum noch schlechteren wenden wird. Kann natürlich passieren. Bei „Hauptstadtrevier“ hat sich nur in so viel was geändert, dass das Haus der Familie Klug nicht mehr mitspielt und somit auch kein Einblick ins Familienleben gewährt wird, genauso ist Karlas Imbiss kaum noch zu sehen. Das ist zu verkraften. Seltsam ist nur, dass es plötzlich nicht mehr nur um Betrug geht, sondern auch um Mord und Totschlag. Hat sich da wegen der Sparmassnahmen in Berlin irgendwas geändert?

Bei der Serie „Alles Klara“ geht das Gerücht um, dass die Serie nicht um eine weitere Staffel verlängert wird. Also, wenn das stimmen sollte, ist das eine bodenlose Gemeinheit und Frechheit. Denn das ist die mit Abstand zweitbeste Serie der „Heiter bis tödlich“-Reihe. Gut, vielleicht mag die Zuschauerquote nicht stimmen. Aber hier geht es nicht immer nur um Quote, sondern darum, was die Zuschauer sehen wollen, selbst wenn es nur eine Handvoll sein mag. Wofür zahlen wir eigentlich Gebühren – auch wenn der Rundfunkbeitrag nun um einige Cent gesenkt wird -, wenn wir nur Mist präsentiert bekommen? Da kann man doch wohl erwarten, dass eine Serie wie „Alles Klara“ fortgesetzt wird. Aber mit „Fuchs & Gans“ wurde ja auch im Müllkadtenprinzip verfahren. Was nicht die richtige Quote erreicht, kommt weg. Das ist eine intelligente Serie gewesen und wird in der letzten Zeit von vielen Heiter bis tödlich-Fans auf Facebook nachgefragt, ob es noch eine weitere Staffel geben wird. Da sollte der SWR vielleicht noch einmal überlegen.
Glücklicherweise wird nach der Pilotfolge „Wenckes Verbrechen“ diese abscheuliche Serie nicht weitergeführt. Ich hatte immer gedacht, dass es nach „Zwischen den Zeilen“ nichts Schlimmeres geben würde. Ich hatte mich getäuscht. „Wenckes Verbrechen“ toppte alles. Bei der Sendung bin ich sogar zwischendurch aufgestanden und habe mich irgendwelchen blöden Arbeiten gewidmet, nur damit ich nicht durchdrehe. Das war das erste Mal, dass ich so was gemacht habe. Die Serie war noch schlimmer als grenzdebil.
Nun kommt am Donnerstag eine neue Serie in der Reihe: „Koslowski & Haferkamp“. Also der letzte Name erinnert mich an Tatort und Hansjörg Felmy. In den 70ern hat er nämlich einen Tatort-Kommissar gleichen Namens gespielt. Als das mal im WDR wiederholt wurde, habe ich einige Folgen gesehen. War gar nicht schlecht. Mal sehen, wie die neue Serie werden wird. Ich hoffe mal, dass sie gut wird.
Und ab übernächste Woche läuft anstelle von „Hubert & Staller“ dann „Monaco 110“. Tja, da muss ich dann an Helmut Fischer denken und an sein „Spatzl, schau wie i schau.“ Zu schön, aber so wird es natürlich nicht sein. Auch da bin ich recht gespannt.
Weitere neue Serien der „heiter bis tödlich“-Reihe sind bereits angekündigt. Das ist einmal „Unter Gaunern“, das von jemandem handelt, der aus einer Gaunerfamilie stammt. Und dann noch „Der Mama“, wo es um einen frühpensionierten Kommissar geht, der das ermitteln nicht lassen kann. In der Hauptrolle Hansa Czypionka, was mich insofern freut, weil man diesen Darsteller viel zu selten sieht und dann meist als Bösewicht. Die Serie klingt auch recht vielversprechend, im Gegensatz zu „Unter Gaunern“. Das wird wohl wieder so eine pleite werden. Aber ich lasse mich gerne überraschen.
Und das mit „Fuchs & Gans“ sollte sich der SWR wirklich noch einmal überlegen. Eine Super-Serie, und nicht nur ich denke so.

Der Sieger, wer nach Dänemark zum Eurovision Song Contest fahren darf, steht fest. Zu meiner grossen Freude, ist es nicht der unheilige Sänger aus der Nähe von Aachen, sondern eine völlig unbekannte Gruppe. Elaiza heisst sie.
Ungewöhnliche Musik mit osteuropäischen Anklängen. Kurz, das Lied reisst mit. Und schlechter als letztes Jahr kann es eigentlich gar nicht mehr werden, wo Cascada auf dem 21. Platz landete. Finde es immer noch schade, dass es nicht der letzte Platz wurde. War ein furchtbar schlechtes Lied.

Am Mittwoch nicht die Starkbierprobe auf dem Nockherberg verpassen. Denn das ist seit dem letzten Jahr wieder das beste, was es einmal im Jahr gibt. Eine kleine Änderung in der Besetzung gibt es: Wolfgang Krebs steht nicht mehr als Horst Seehofer zur Verfügung. Einerseits wegen Terminschwierigkeiten und andererseits gefällt ihm das Stück nicht so ganz. Nun ist es wieder der Seehofer-Darsteller von 2009. Der war auch nicht schlecht, aber bei Wolfgang Krebs war eben auch noch die Stimme genau so wie bei Seehofer.
Nicht verpassen, am Mittwoch, den 19. März fängt um 19 Uhr die Starkbierprobe auf dem Nockherberg statt. Am 21. März, dem Freitag, wird es ab 19.45 Uhr noch einmal wiederholt.

Nachdem Elefantendame letzte Woche eine Niederlage voraussagte – wir erinnern uns -, ist sie in dieser Woche wieder ein wenig optimistischer. Allerdings war sie erst einmal der Meinung, dass das Spiel bereits gestern stattfinden würde, doch Kollegin Old Rani konnte sie dann doch überzeugen, dass St. Pauli erst morgen spielen wird. Auch eine so schlaue Kuh wie Mala kann sich mal irren.
Jedenfalls geht sie davon aus, dass St. Pauli gegen Düsseldorf gewinnen wird. Drei Punkte werden es sein, die wichtig für den Aufstieg sind. Denn Hamburg will schliesslich erstklassig bleiben. Dass der HSV wirklich in der Ersten Liga verbleiben wird, steht immer noch in den Sternen. Deshalb ist in Hamburg die nächste Aktion gestartet worden, von der dort ansässigen Zeitung. Diese Aktion ist weitaus präziser formuliert, so dass man nicht sagen kann: St. Pauli steigt auf und HSV steigt ab, deshalb bleibt Hamburg erstklassig. Nein, es gibt den Slogan „Niemals 2. Liga“. Tja, das trifft dann doch nur auf den HSV zu, denn bei St. Pauli würde es heissen: „Nie mehr 2. Liga“ (Willkommen Regionalliga, wie Jonas immer anfügt).
Nun ja, wie Jonas mir heute berichtet hat, wurde sogar in Malas Zuhause (wo sich das befindet, dürfte allgemein bekannt sein. Tipp: Es handelt sich nicht um ihren momentanen Aufenthaltsort) diese Aktion gemacht. Aber zu seiner allgemeinen Überraschung nicht mit Elefant Mogli, sondern mit Eismeer und Walross. Vielleicht hat Faltenmonster Mogli keine Lust mehr, sich für einen Verein in Pose zu stellen, der sowieso nicht hinkriegt. Auch ein alter Elefant hat so seinen Stolz. Und Shandra fällt definitiv aus – als Werder-Fan. Ich vermute, dass es was mit der Kulisse zu tun hat. Da wirkt das Eismeer doch viel besser, als so eine langweilige Elefantenanlage, wo man ausser Sand, Elefanten und deren Hinterlassenschaften (Ködeln) nichts sieht. Wobei, die haben ja ihren eigenen Ködelplatz, sind also erzogen und gehen auf ihre Toilette, da kann man den gut rauslassen. Dennoch nur Weite und nichts Interessantes. Da wirkt das Eismeer gleich viel freundlicher. Und dass, wo der FC St. Pauli gleich in der Nähe seine Trainigsstätte hat. Mala würde sich wahrscheinlich schämen, aber das tut sie erst, wenn Deutschland nicht Weltmeister wird und St. Pauli auch nicht aufsteigt. Also wird sie sich definitiv in diesem Jahr noch schämen müssen. Denn das auch nur einer dieser beiden Punkte eintrifft, ist höchst unwahrscheinlich. Aber jetzt muss sie sich erst einmal auf ihren offiziellen 50. Geburtstag vorbereiten, schliesslich möchte sie nur Gäste haben, die sie auch mag. Wer nicht kommen darf, soll von Old Rani wieder rausgeworfen werden. Die hat sie bereits instruiert. Als Chefin kann sie Anweisungen geben, wie es ihr passt.

 

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Gute Nachrichten aus dem Dschungelcamp – Michael Wendler schmeißt hin


Zuerst einmal die gute Nachricht: Ich werde endlich vom Dschungelcamp berichten, denn Michael Wendler hat in den Sack gehauen und ist endlich raus. Die schlechte Nachricht: In den nächsten Tagen werden wir wohl noch einigen Senf von ihm hören, warum er gegangen ist.
Ärgerlich, dass ich die gute Nachricht erst heute Morgen erfuhr, als ich die ganzen Zeitungen aus meinem Fach in der Redaktion nahm und mir der Titel der Bild-Zeitung sofort ins Auge sprang: Michael Wendler hat das Dschungelcamp freiwillig verlassen.
Die Sensation des Tages und damit natürlich eine Schlagzeile wert. Jedenfalls laut Bild-Zeitung. Die meisten anderen Zeitungen erwähnten die freiwillige Aufgabe Wendlers überhaupt nicht. Damit haben sie auch kein Weltereignis verpasst.
Aber ich finde es erwähnenswert, denn ich habe nicht wirklich daran geglaubt, dass Wendler es lange im Camp aushält. Was mögen aber nun die Gründe für seine freiwillige Aufgabe sein?
Dass er angeblich nur gehungert hat und sich vor Verkeimungen fürchtete?
Also wenn die Toilette regelmässig gesäubert wird und er sich genügend wäscht, vor allem die Hände nach dem Toilettengang und vor dem Essen, dürfte man so was nicht fürchten. Allerdings sind es im Dschungelcamp häufig die Männer, die sich plötzlich nicht mehr waschen und dementsprechend riechen. Wie es in diesem Camp aussieht, weiss ich nun nicht. Aber in den vorherigen Staffeln ist das öfters vorgekommen.
Und wenn einer dermassen gestunken hätte, dass es keiner mehr aushielt, hatte Michael Wendler doch sein eigenes Eau de Parfum dabei. Ob das nun noch mehr stinkt als ein ungewaschenes Wesen, mag mal dahingestellt sein, schliesslich sind Geschmäcker mehr als verschieden.
Dann wollen wir mal über die Fragen Gründe über Wendlers Aufgabe spekulieren, denn bis heute Abend sind es noch ein paar Stunden.
Wendler – auf das schöne Wörtchen „der“ verzichten wir mal, denn er kann es ja nicht mehr für sich allein beanspruchen – war nicht wirklich der Mittelpunkt des Camps. Da lief ihm seit Tagen das „Model“ Larissa den Rang ab. Des Weiteren nahm ihm niemand ab, das man den wirklichen Wendler sah. Selbst von den anderen Camp-Bewohnern nahm ihm das niemand ab. Er wurde von Melanie sogar direkt darauf angesprochen. Und die angeblichen Tränchen, die Wendler verdrückte, habe ich auch nicht gesehen. Aber vielleicht ist mein Fernseher nicht in Ordnung, dass ich es übersehen habe.
Man kann es so sehen: Weil Michael Wendler nicht die grosse Rolle spielte, die er spielen wollte und hinter seinen Erwartungen zurückblieb, haute er in den Sack. Da er das nicht als wahren Grund zugeben wollte, kam er damit, dass er fertig war.
Ich bin nicht wirklich traurig, dass er fort ist. Mit dieser Aktion des freiwilligen Rückzugs hat mir Michael Wendler nur gezeigt, dass er genau das ist, für was ich ihn halte. Ein Schwätzer, der sich selbst als seinen grössten Fan bezeichnet. Wenn er sich solche weiteren Aktionen leistet, wird er irgendwann auch nur als sein einziger Fan übrigbleiben.
Schon das er überhaupt ins Dschungelcamp ging, war so unglaubwürdig. Denn erinnern wir uns nicht noch daran, wie gesagt wurde, dass ein Michael Wendler so was nicht nötig hätte? Tja, irgendwann kommt einmal die Zeit, wo sich jeder zu diesem Schritt genötigt sieht, und wenn er sich nur haushoch blamieren will, um zum Gespött der Nation zu werden.
Man kann sich ja auch fragen, warum Wendler nun wirklich ins Camp gegangen ist. Um seine Gegner noch mehr gegen sich aufzubringen, um dem Dschungelcamp Zuschauer zu kosten, damit sich seine CDs wieder/besser verkaufen? Ach ja, bringt er jetzt nicht eine Best of-CD raus? Da muss er natürlich Werbung für machen, aber doch nicht so. Damit vergrault er doch noch seine allerletzten Fans. Vor allem tat Wendler so, als wäre er völlig überrascht davon, was er im Dschungel vorfand. Das ist doch nicht die erste Staffel, wo man nicht genau wusste, was einen erwartete. Da hätte man noch Unwissenheit vortäuschen können, nicht aber bei der bereits achten Staffel. So bleibt nur alles ein grosser Witz, dem man keine Glaubwürdigkeit schenken kann.
Das ist dort eben nicht so wie in einem Vier-Sterne-Hotel, sondern alles ein wenig primitiver. Camping mit Mehlwürmern. Verhungern muss im Camp übrigens niemand. Die Sterne dienen zwar dazu, Essensrationen zu verdienen, aber wenn es eben keine gibt, dann bleiben immer noch Reis und Bohnen. Nicht nur eine minimale Dosis, dass man am Hungertuch nagt. Natürlich bringen Reis und Bohnen nicht genug Energie, aber bevor man gar nichts hat, genügt es vollauf. Ausserdem ist es ja nicht so, als dass sich alle Camp-Bewohner übermässig anstrengen müssen. Am meisten derjenige, der eine Prüfung absolvieren muss, wenn sie körperliche Anstrengung bedeutet, ansonsten diejenigen, die auf Schatzsuche gehen. Alle anderen können sich in gewisser Weise einen faulen Lenz machen. Nein, stimmt natürlich nicht so ganz. Denn es muss die Toilette gesäubert werden, jemand muss aufs Feuer aufpassen, Holz muss besorgt werden, es muss gekocht werden und es muss natürlich gelästert werden. Und letzteres ist auch anstrengend, denn lachen verbrennt Kalorien und die gibt es natürlich kaum, wenn es nur Reis und Bohnen gibt.
Ach ja, einen wichtigen Grund könnte ich noch nennen, warum Michael Wendler gegangen ist: Sein Haar musste nachgefärbt werden. Vor zwei Tagen fiel mir das auf, als ich mal kurz am Ende einschaltete. Da leuchtete sein Haar so seltsam lilafarben. Und das tut Haar nur, wenn es dunkel gefärbt ist. Als Norbert Schramm im Dschungel-Camp war, haben sich Dirk Bach und Sonja Zietlow darüber mehrfach lustig gemacht. Es leuchtete genauso mit einem lila Stich wie das von Wendler.
Aber egal, warum Wendler gegangen ist, Hauptsache er ist weg und kommt nicht wieder zurück ins Camp. Das ist das wichtigste.

Larissa hingegen entwickelt sich zur Rekordanwärterin auf die meisten Dschungelprüfungen. Bisher soll sie sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben. Aber so jemanden wie sie gibt es in jeder Staffel.
Ein wenig erinnert sie wirklich an Sarah Knappik, allerdings wie eine schlechte Kopie. Sie hat sich von dieser die Sachen angesehen und versucht es nun nachzumachen. Bloss kommt es nicht rüber. Ausserdem kommt sie nun wirklich nicht sympathisch rüber. Mir geht sie jedenfalls auf die Nerven. Ich habe bisher nur wenig gesehen, aber immer wenn sie kam, habe ich gleich weggeschaltet, weil ich ihre Art nicht abkann.
Die Zuschauer haben sich jedenfalls auf sie eingeschossen und wählen sie fleissig in jede weitere Prüfung. Und wie weit sie wirklich kommen wird? Tja, warten wir mal ab.
Aber nun ist erst einmal Michael Wendler raus. Die erste Hürde ist geschafft.

 

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Die Stimme des Grauens der Hamburger U-Bahn


Da ist man mal wieder in Hamburg, ahnt nichts Böses, als man eine U-Bahn-Station betritt und dann wird man dort von einer Stimme angekeift, dass man zusammenzuckt und sich fragt, was man eigentlich verbrochen habe.
Wovon ich spreche? Jedenfalls nicht von jemandem, der sich über mich aufgeregt hat, sondern über die neue Stimme der Hamburger U-Bahn. Wer hat die denn bitteschön ausgesucht und wieso keift die die ganze Zeit so? Besonders schlimm ist es bei „Zurückbleiben!“, da fühlt man sich schon schuldig, auch wenn man nur auf dem Bahnsteig steht oder in der U-Bahn sitzt. Und dann die englischen Ansagen. An die berühmte „opportunity“-Rede kommt es zwar nicht heran – die war wenigstens noch lustig -, aber die Aussprache könnte um einiges besser sein. Vor allem rätselt man erst einmal, was da gerade gesagt wird, bis man darauf kommt, dass es sich um Englisch handelt.
Meiner Meinung nach ist die Stimme völlig fehlbesetzt. Leider musste ich sie dann auch noch auf der IGS in der Monorail ertragen. Wer hat die eigentlich ausgesucht?
Mit der guten Erreichbarkeit wird es begründet. Pah, eine blöde Ausrede, da hätte man auch jemanden wie beispielsweise Jan Fedder nehmen können, der bei den Promi-Ansagen die Haltestelle St. Pauli eingesprochen hatte.
Wozu gibt es eigentlich Castings, wenn am Ende doch nur der letzte Müll rauskommt? Anders kann ich es nicht sagen, denn die neue U-Bahn-Stimme erfüllt mich mit einem Grauen, wie ich das noch nie erlebt habe. Nehmt von mir aus Judith Rakers, aber doch nicht Antje Harnack. Ist schon schlimm genug, dass die so oft im NDR-Fernsehen auftaucht, aber da kann man wenigstens noch wegschalten. In der U-Bahn geht es nicht. Und ich kann doch nicht die ganze Fahrt über meine Ohren mit irgendeiner Musik beschallen, dass ich halbtaub werde und alle um mich im Waggon herum gleich mit beschalle, nur damit ich diese Stimme nicht höre. Aber was anderes bleibt mir wohl nicht mehr übrig, sollte ich in den nächsten Jahren wieder in Hamburg sein und mit der U-Bahn fahren müssen. Am besten überlege ich es mir gleich zweimal und werde auf S-Bahn oder Bus umsteigen. So werde ich zum Ziel zwar länger brauchen, aber ich entkomme dieser Stimme.
Ja, so sollte man es wirklich machen. Die ganze U-Bahn boykottieren, so lange die Stimme des Grauens zu hören ist. Für mich als Nicht-Hamburger kein grosses Problem, aber alle anderen? Da dürfte es schwierig werden.
Ich kann ja verstehen, wenn die Ansagen modernisiert werden müssen, aber dann wenigstens mit einer Stimme, die nett, freundlich und richtig betonen kann. Was ich mir da anhören musste, klang nach einem Anfänger, der zum ersten Mal eine Aufnahme macht.
Bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht der einzige bin, dem es so geht, wenn er mit der Hamburger U-Bahn fährt.
Glücklicherweise erwischte ich bei der Rückfahrt einen Wagen mit alter Ansage. Das war eine Wohltat für die Seele.
Die Hochbahn will die Stimme nicht ändern. Warum auch? Hat schliesslich Geld gekostet, die ganzen Ansagen aufzunehmen. Allerdings hätten sie vielleicht zu Beginn ein richtiges Stimmencasting veranstalten sollen und nicht einfach eine Stimme nehmen, bloss weil die einen andauernd in Radio und Fernsehen beschallt. Denn jemanden oft zu hören oder zu sehen bedeutet nicht, dass diese Person auch wirklich beliebt bei der Mehrheit der Menschen ist.
Nun ist es zu spät und die U-Bahn-Fahrer müssen mit dieser Stimme leben, aber es ist und bleibt eine Stimme des Grauens. Beschallt mit ihr eine Geisterbahn, Am besten im neuen Eismeer, wo die Gänge lang und dunkel sind. Das würde wahrlich passen.

Mit dem letzten Absatz habe ich eine wunderbare Überleitung zu meinem eigentlichen Bericht geschaffen. Denn vom Eismeer und den anderen – weit besseren – Attraktionen will ich berichten.
Alljährlich im August finden an drei Samstagen die Romantischen Nächte im Hamburger Tierpark statt. Und da ich bis jetzt in den letzten Jahren immer dabei gewesen bin, musste ich auch dieses Mal hin. Meine Schwester natürlich wieder im Schlepptau. Sie hat endlich Sommerferien und natürlich nichts besseres zu tun, als ihren Lieblingsbruder „heimzusuchen“.
Wir kamen an und unser Weg führte uns zu den Elefanten. Darjeeling hängt immer noch am Rockzipfel seiner Tante, dem alten Lama. Ist aber nicht mehr so schlimm wie im letzten Jahr. Auch ist er kein Krawallmacher mehr, dass hat nun Gajendra übernommen. Der steht am Schmusegitter und haut immer dazwischen. Einige Elefanten scheinen sich dann immer zu überlegen, ob sie nicht zu ihm hingehen sollten. Geschah aber nicht. Der alte Schlaubeutel entschied sich dann auch dafür, noch ein paar Kohlrabistücke zu futtern. Die kleine, übermütige Shila darf nun auch von den Besuchern gefüttert. Darauf hatte sie seit mindestens drei Jahren gewartet. Nun also besteht die Möglichkeit, dennoch geht sie meist leer aus, denn man kommt einfach nicht bis zu ihr hin. Übersteigen und reinwerfen geht nicht, also was tun? Einfach ein paar lange Stücke parat haben und natürlich lange Arme. Als Jonas von einem Kind gefragt wurde, wie denn der kleine Elefant heisse und er dann auch noch von Lai Sinh und Yashoda erzählte, fragte ihn der Junge, ob ihm die Elefanten gehören würden. Da habe ich beinahe einen Lachanfall bekommen. Man stelle sich Jonas als Herr der Elefanten vor. Zu komisch. Jedenfalls verneinte das Jenalas Cousin mit dem Zusatz, dass dann noch Hagenbecks grösster Star hier wäre und nicht im fernen Belgien. Damit konnte nur eine gemeint sein: Mala!
Von Gajendra war bis auf das Randalieren am Schmusegitter wenig zu hören und vor allem zu sehen. Wenn er am Schmusegitter steht, sieht man absolut nichts von ihm und wenn er mal auf der Anlage auf und ab geht, dann kann man seinen Hintern bewundern. Gut, kurz hat er sich mal geschubbert, wie es Hussein öfters gemacht hatte, aber ansonsten war vom Pappsack wirklich nichts zu sehen.
Mit dem Randalieren kann man irgendwie verstehen. In Hellabrunn hat er öfters mal eine Dame bei sich gehabt und wenn es nur Mangala gewesen ist, die ihn wie einen Bruder ansieht. Ansonsten hatte er seine Hühner, die ihm zur Beschäftigung dienten. Hier hat er nichts. Einen Blick kann er zu den Kühen werfen und wenn er Glück hat, kommt auch mal eine vorbei. Geschieht recht selten, dass er nun frustriert zu sein scheint, weil er sich einsam fühlt.
Vielleicht hätte man doch lieber Mala behalten sollen. So langsam komme ich zu dieser Schlussfolgerung. Es wäre weit besser gewesen, die alte Dame zu behalten. Mit Gajendra wäre sie gut ausgekommen. Er ist recht friedlich und auch gutmütig, ähnlich wie Hussein, nur eben als Bastler bekannt. Mala hätte dann nicht mehr gefüttert werden dürfen, aber das hätte sie sicherlich verkraftet, zudem wäre es gut für ihre Figur gewesen. Aber vor über einem Jahr ging man noch davon aus, dass die TBC-Bazille Thisiam kommen würde. Dabei war dieser bereits 2006 mehrmals positiv auf Tuberkulose getestet worden. Danach fiel der Test immer negativ aus. Aber wie nun auch wissenschaftlich bewiesen ist, wer einmal Tuberkulose hatte und danach negativ getest wurde, hat es dennoch. Denn der Erreger verzieht sich ins Rückenmark, um irgendwann wieder auszubrechen. Also einmal positiv immer positiv. Und so kam Thisiam letztendlich nicht, dafür Gajendra, der nun ein wenig langweilig zu sein scheint. Mala hatte derweil das Feld räumen müssen, aber wer sie gesehen hat, sagt, dass sie sich in ihrem neuen Wohnort nicht wohlfühlt, auch wenn sie dort alles hat, was das Herz begehrt. Aber das Zuhause kann man ihr nun einmal nicht ersetzen. Ihre Augen haben ihren Glanz verloren. Ich habe es so oft schon geschrieben, aber das kann man gar nicht oft genug wiederholen.
Irgendwo setzten wir uns dann hin, wo wir von mehreren Musikgruppen beschallt wurden. Allerdings waren wir ein wenig enttäuscht, denn anfangs klang es für uns so, als würden die Gruppen sich noch finden müssen. Als hätten sie nie zusammen gespielt und müssten sich nun einspielen. Denn mit der Zeit wurde es besser.
Die besten Gruppen sind übrigens die im Sala-Tempel, die Blechbläser am Eingang und die Musiker auf dem Japan-Teich.
Den Tempel konnte man übrigens begehen. Das ist schon an normalen Tagen nicht möglich. Ich habe das natürlich gleich genutzt, um einige schöne Details zu fotografieren. Wann kommt man sonst schon dazu?
Bei den Orang-Utans noch eine lustige Szene beobachtet. Chef Tuan wurde von einer der beiden jüngsten Artgenossen mit Wasser nassgespritzt. Natürlich lachten die Besucher um mich herum, denn die Szene war auch zu komisch. Sofort kam Tuan nach vorne und es schien, als würde er sich alle Besucher ansehen, um sich zu merken, wer da alles über ihn gelacht habe. Dann entfernte er sich kurz und kam noch einmal zurück. Er wirkte immer noch wütend und sah wieder uns Besucher an. Sehr interessant, ich wartete nur noch darauf, dass er mit Wasser spritzen würde.
Die Walrösser schwammen alle eifrig umher. Im Herbst wird das erste Walross Deutschlands nach Antje wieder seinen Heimweg nach Russland antreten. Gemeint ist Neseyka. Diese schwamm immer mit Odin durch die weiten des Beckens. Ein anderes Walross musste den Felsen anbrüllen oder besser anprusten. Die beiden Eisbären waren am dösen. Tage vorher sollen sie durchs Wasser geschwommen sein, wie mir Jonas verriet. Davon sah ich jetzt nichts. Immer noch besser, als wenn Blizzard immer irre durch die Gegend läuft. Rostock ist wahrscheinlich immer noch heilfroh, ihn los zu sein.
Schnell durch die Gänge gehuscht, die immer noch als Geisterbahn zweckentfremdet werden könnten. Was anderes fällt mir dazu nicht ein, denn da gibt es ausser irgendwelchen Fotos, die an die ansonsten kahlen Wände angebracht worden sind, kaum was zu sehen. Ach ja, ein paar Sprüche von Menschen, die mit Nord- oder Südpol zutun hatten. Aber ansonsten gibt es da nichts.
Und ich bin ja nicht der einzige, dem das aufgefallen ist. Wenn man die Kinder so hört, die da durchgehen, dann hört man oft das Wort gruselig.
Im Grunde kann ich auch nicht verstehen, warum das die Attraktion des Jahres sein soll. Ich habe noch nie etwas so langweiliges gesehen. Da drin hält man sich doch nur eine Viertelstunde auf, weil man nicht einfach zwischendurch rauskommt, sondern dem Weg folgen muss.
In der Vogelvoliere gibt es nun überhaupt keine Papageientaucher mehr. Traurig, denn das waren nett anzusehende Vögel. Aber da hatte wahrscheinlich der Marder etwas anderes im Sinn, falls der es denn gewesen ist. Alle anderen Seevögel sind noch da und eifrig gegen die Wellen anschwimmend. Da interessiert mich am meisten der Mechanismus, wie die Wellenmaschine funktioniert. Und der Kühlschrank natürlich, wo man sich gut eine Erkältung holen kann. Viel sieht man dort nicht. Schwimmende Eselspinguine und dann natürlich die faulen Säcke – Königspinguine. Da kann ich gut verstehen, dass einer der beiden Chefs eine weitere Pinguingruppe kaufen wollte. Aber ein Dutzend für über 200.000 Euro hört sich viel an. Aber erstens muss man den Transport berechnen, da die Pinguine in Japan sind und zweitens gibt es nichts umsonst. Doch der zweite Chef, der für die Finanzen, stellte sich quer und blockierte den Kauf. So kam diese Sache vor Gericht und ein Richter musste nun über Kauf oder Nicht-Kauf entscheiden. Es kam zu letzterem, die Zügelpinguine mussten in Japan bleiben.
Dass, was sich anhört, wie aus einem schlechten Film, war nur der neuerliche Höhepunkt eines Familienstreits. Inzwischen ist man im Stadium Kleinkindergarten angelangt im Sinne von: „Bäh, du bist doof! Ich mag dich nicht!“ „Du bist noch blöder! Dir zeig‘ ich’s!“
Und so wird gestritten, was das Zeug hält. Das kostet jede Menge Geld, eine sechsstellige Summe monatlich heisst es. Aber beide Parteien werden wohl eine Rechtsschutzversicherung haben – übrigens die wichtigste Versicherung nach der Haftpflicht. Wenn sie keine hätten, würden sie wohl auch die Streitigkeiten längst eingestellt haben – mangels Geld.
Die Zeitungen freuen sich über die Streiterien, haben sie doch was zu berichten. Bloss wie schädlich das für das Unternehmen ist und die Mitarbeiter nicht wissen, was sie eigentlich machen sollen, um nicht abgemahnt zu werden, weil der eine Hüh und der andere Hott sagt, daran denkt niemand der beiden Parteien. Die Spenden und Testamente bleiben aus, die Besucher sowieso. Schon jetzt haben seit Malas Weggang viele Jahreskartenbesitzer nicht mehr ihre Karte nach Auslaufen verlängert. Jenala ist eine von ihnen und sie ist konsequent. Ohne Mala kein Hagenbeck. Und so denken auch andere. Doch Mala ist das kleinere Übel. Denn wenn man liest, dass die Streiterein monatlich eine sechsstellige Summe kosten, werden sich potenzielle Spender es sich zweimal überlegen, wohin sie ihr Geld geben. Denn es könnte durchaus angehen, dass das Geld nicht den Tieren zugute kommt, sondern für einen lächerlichen Rechtsstreit verwendet wird. So wird es natürlich nicht sein, aber ein bitterer Nachgeschmack bleibt. Dieser Kleinkinderkram bringt Schaden, den man in fünfzig Jahren nicht wieder gutmachen kann.
Das sind erwachsene Menschen, die sollten es doch schaffen, sich zusammenzuraufen. Gut, es gibt seit Jahrzehnten Gerüchte, dass dort mit Geld gemauschelt würde, aber wieso ist das nun auf einmal so wichtig? Weil eine der beiden Personen im Grunde genommen nichts mehr mit dem Unternehmen zu tun hat? Nur noch durch die Nachkommen damit verbunden ist? Ist das der Grund? Bald scheint es so zu sein, denn das fing erst an, nachdem es eine Neuverheiratung gab. Nun gut, dass sind Spekulationen, aber man sucht eben nach Gründen.
Wenn man jemandem von diesen Querelen erzählen würde, der käme auf den Gedanken, dass es sich um einen schlechten Film handeln würde. Ich habe es weiter oben bereits erwähnt.
Darüber könnte man wirklich eine Serie machen, wenn es nicht so traurig wäre, was da abläuft.
Carl Hagenbeck würde sich in seinem Grab umherdrehen, momentan „wandelt“ er gerade während der Musiksamstage durch den Park und erzählt Anekdoten. Zum Kleinkinderkram wird er lieber schweigen.

Während wir so durch den Park umhergingen, ich die Überreste der Birma-Völkerschau sah, den Brontosaurus mit seinem hohlen Bauch, da musste ich wieder an den Thriller „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor denken. Auf einmal wurde die Handlung, trotz der vielen Leute, lebendig. Man sah förmlich, wie Masut sich im Bauch des Dinosauriers versteckte, wie am Japanteich der Film „Harakiri“ gedreht wurde oder eben Isis mit ihren Freundinnen vor dem Eismeer standen. Die Geschichte wurde lebendig. Genau so sollte ein Roman sein. Wenn man ihn gelesen hat, dann an dem Ort steht, der darin vorkommt, und alles sofort wieder erkennt. Also, schön den Thriller lesen. Wer es nicht tut, hat etwas verpasst. Ausserdem hat Elefantendame eine nicht eben kleine Rolle darin. Wenn auch eher als Bertha.
Im Mai habe ich mich über dieses billige Feuerwerk aufgeregt und dass man am Ende vor lauter Nebel den Weg zum Ausgang nicht fand, sondern blind herumirrte. In den letzten Jahren war auch dieses Feuerwerk sehr enttäuschend geworden, aber in diesem Jahr, war das wirklich erste Sahne.
Es knallte nicht so laut wie sonst und wie Farben des Feuerwerks waren einfach brilliant. Am Ende stand man ergriffen und sann noch über das schöne Feuerwerk nach. Wie es sich anhörte, gab es dieses Mal auch Live-Musik mit mindestens einem Stück aus „Carmen“: Auf in den Kampf Torero. Auch passend für die Familienstreitigkeiten. Aber das nur so nebenbei. Ich persönlich fand die Musik sehr schön abgestimmt zum Feuerwerk.
Wer also heute oder nächste Woche sich in Hamburg aufhält, sollte sich auf den Weg in den Zoo machen – falls sie/er das Geld ausgeben möchte und sich nicht vor der Stimme des Grauens in der U-Bahn fürchtet.

 

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Der ESC wird eine deutsche Enttäuschung


Heute Abend werden wieder einige in Europa vor den Fernsehern sitzen und sich die Lieder von verschiedenen Interpreten antun. Das nennt sich dann Eurovision Song Contest, früher bekannt als Grand Prix.
In diesem Jahr ist für Deutschland die Band Cascada am Start, die den deutschen Vorentscheid nur gewann, da die Jury für sie war. Damals wurden Stimmen laut, dass der Sieg manipuliert gewesen sei. Grund: In der Jury sassen mehrere Interpreten, deren Vertriebsfirma die gleiche wie bei Cascada ist. Und als das nichts half kamen eben die üblichen Gerüchte auf, dass das Lied abgekupfert worden sei. Hierbei sollte es sich um das Siegerlied vom Vorjahr handeln. Kruz gesagt: Eine Ähnlichkeit war nicht zu leugnen, aber war da wirklich geklaut worden? Ein Sachverständiger wurde engagiert, der am Ende sagte, dass es Ähnlichkeiten gebe, aber eindeutig keine Übereinstimmungen.
Ganz ehrlich, ob geklaut oder nicht, das Lied wird eh nicht gewinnen. Was in dem einen Jahr funktioniert, wird im anderen nicht mehr gehen.
Warum findet so etwas wie der Eurovision Song Contest überhaupt noch statt? Ist es nicht langsam an der Zeit, es zu beenden, vor allem in Zeiten, wo das Geld nicht mehr so locker sitzt? Einige Länder machen bereits nicht mehr mit, weil sie Angst haben, dass sie gewinnen könnten. – Griechenland zählt nicht dazu.
Muss man sich zwei Halbfinals antun, einen Sieger auswählen und dann ein drittes Mal sich vor dem Fernseher abfinden, um sich dann noch das Finale anzusehen und wieder all die Lieder anzutun? Muss das wirklich sein?
Ja, aus dem Text geht hervor, dass ich kein Fan dieses Gesangspektakels bin. Früher habe ich das durchaus vom Anfang bis zum Ende geguckt. Doch mit der Zeit wurde es für mich nur noch zu einem langweiligen Spektakel. Auch die Lieder waren nicht wirklich mehr was, vor allem die von Deutschland nicht.
Wie wurde Lena Meyer-Landruth mit „Satellite“ in Grund und Boden gelobt, vor allem als sie tatsächlich den Sieg errang. Ich frage mich heute noch, wie man für so ein schlechtes Lied nur anrufen konnte. Aber da habe ich scheinbar einen gänzlich anderen Musikgeschmack.
Gut, zurück zu Cascada mit ihrem Lied „Glorious“. Nicht nur ich bin davon überzeugt, dass das Lied grandios scheitern wird. Nimmt man die ganzen Umfragen, sieht es nicht anders aus. Vor allem wird es wie eine schlechte Kopie vom Vorjahressiegerlied „Euphoria“ angesehen.
Aber ich lasse mich gerne überraschen. Wenn dann der Sieger gekürt ist, werde ich schnell mal den Fernseher einschalten, ansonsten lese ich lieber ein gutes Buch.
Wobei gutes Buch stark übertrieben ist. Es handelt sich um den neuen Roman von Dan Brown. Was ich anfangs bereits befürchtet hatte, bewahrheitet sich nun. Es ist der letzte Schrott, den ich da lesen muss. Fand ich schon die drei Vorgänger schlecht recherchiert, so hat sich das nicht wirklich gebessert. In Sachen Langatmigkeit, hat sich im Gegensatz zum Vorgänger zwar einiges getan, dennoch kommt für mich wirklich keine Spannung auf. Ich weiss auch nicht, was ich dazu sagen soll. Aber kennt man einen der Robert-Langdon-Romane von Dan Brown, braucht man einen weiteren eigentlich nicht zu lesen. Grund: Alle sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Zudem ist das Ende so vorhersehbar. Ich muss noch einige Seiten lesen, weiss aber schon jetzt, wie es ausgeht. Das war beim Vorgänger schon nicht gut gelöst, aber jetzt ist es noch schlechter geworden.
Es gibt natürlich auch immer welche, die diesen Thriller in Grund und Boden loben. Ich gehöre auf alle Fälle nicht dazu. Und wenn sich nun jemand fragt, warum ich überhaupt diesen Roman lese, obwohl ich ihn zuvor schon als schlecht einstufte, dem sage ich, dass ich das beruflich machen muss. Also alles andere als freiwillig. Weiss sowieso nicht, warum wir eigentlich so ein Freiexemplar bekommen haben, bei uns passt das überhaupt nicht in die Sparte. Rosi ist so ein Roman, ob nun schlecht recherchiert oder nicht, viel zu hoch. Die denkt doch, dass die göttliche Komödie etwas mit Gotteslästerung im Theater zu tun hat.
Wer wirklich einen guten und vor allem auch gut recherchierten Thriller lesen will, der sollte sich an den Roman „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor halten.
In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau “Am Nil” zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Isis Just kommt hinter das Geheimnis, das ihre Familie seit Generationen überschattet. Doch die Bruderschaft ist ihr dicht auf den Fersen. Schliesslich gelingt es ihnen, die junge Ägyptologin zu entführen.
Wird Isis Just wie ihr Vorfahr Masut enden und wie gelangte eigentlich der Krug ins alte Eismeer, wo er beim Abriss desseligen gefunden wird? Das muss jeder selbst lesen.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Und wer Elefantendame Mala mag, wird den Thriller „Die Rollen des Seth“ mögen, denn sie kommt dort drin zweimal vor. Einmal als Tausendschön, also als sie selbst und dann noch als Bertha.
Und wer lieber Fantasy mag, dem sei diese Kurzgeschichte empfohlen: „Mit List und Tücke“ von Henrik Quedburg.
Es geht um den Zauberer Aenroc, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Weltbild, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Wer nicht weiss, was er heute wegen des ESC machen soll, lädt sich einfach ein gutes ebook herunter. Bei den beiden vorgestellten lohnt sich jeder Cent.

 

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