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Das wird 2013 – Ein Ausblick


Das Jahr 2013 ist wenige Stunden alt und sogleich muss man sich fragen, was uns erwarten wird?
Vielleicht der Weltuntergang, schliesslich ist die dreizehn eine Pechzahl. Werden alle abergläubischen Menschen nun zuhause bleiben und ein ganzes Jahr nicht mehr aus ihrem Bett aufstehen?
In anderen Ländern wird die siebzehn als Unglückszahl angesehen. Ausserdem haben die Menschen das Jahr 1913 auch überlebt. Auch wenn im Jahr darauf der Erste Weltkrieg begann. Das muss allerdings nichts heissen.
Als erstes wird die Praxisgebühr abgeschafft, die leider nicht die erhoffte Wirkung zeigte. Die Menschen gingen dennoch genauso oft zum Arzt wie zuvor. Bei mir erfüllte diese Gebühr auch nicht ihren Sinn und Zweck, denn ich ging bereits zuvor schon kaum zum Arzt, was sich danach auch nicht geändert hat. Die Krankenkassen sollen durch den Verlust der Praxisgebühr anderweitig entschädigt werden. Wudnert mich ein wenig, schliesslich habe ich einen Bericht gelesen, wo stand, dass die Krankenversicherungen sich ein ganz schönes Geldpolster angelegt hätten. Wieso brauchen die dann noch mehr Geld?

Die GEZ fällt weg. Dennoch kein Grund zum Jubeln, denn jetzt kommt die Rundfunkgebühr, die für jeden Haushalt gilt. Pauschal muss jeder 17,98 Euro zahlen, egal wie viele Geräte er zu Hause stehen hat. Selbst wenn er weder Radio, noch Fernseher noch internetfähigen Computer besitzt, ist man verpflichtet, diese Gebühr zu entrichten. Befreit werden davon können nun auch nur noch Bafög- und Hartz IV-Empfänger. Blinde oder Gehörlose haben nun das Nachsehen.
Es wird bereits gegen diese neue Gebühr geklagt, da sie eine Steuer sei. Ob da was rauskommen wird, werden wir in diesem Jahr erfahren. Grosse Hoffnungen habe ich keine.

Ab dem 19. Januar sind Führerscheine nur noch 15 Jahre lang gültig und müssen dann erneuert werden. Gesundheitstests oder eine neue Fahrprüfung, wie es in den USA der Fall ist, wird es voraussichtlich nicht geben. Aber mal sehen, was in zwanzig Jahren sein wird. Alle anderen Führerscheine die vor dem 19. Januar ausgestellt wurden, sind noch bis zum 18. Januar 2033 gültig.
Dies ist der neue Euro-Führerschein. Durch die Erneuerung wird gewährleistet, dass immer ein aktuelles Foto auf dem Führerschein zu sehen ist.
Was soll das bringen? Es wird Geld kosten, das ist alles und Zeit auch.

Ab August wird das umstrittene Betreuungsgeld eingeführt werden. Damit erhält jede Familie 100 Euro (jetzt hätte ich doch beinahe Mark geschrieben, und das nach zehn Jahren Euro) pro Monat für ein bis zweijährige Kinder, die nicht in die Kita geschickt werden.

Und was sonst noch so passieren könnte:
Deutschland steigt aus dem Euro aus und führt wieder die D-Mark ein. Allerdings zum gleichen Kurs wie der Euro. Dadurch verteuert sich noch einmal alles und der Mythos D-Mark wird Geschichte sein.
Griechenland verlässt die EU und kocht fortan sein eigenes Süppchen. Sie leiten den Staatsbankrott ein und erholen sich wieder.
In Spanien hingegen wird es weiter Proteste von jungen Menschen geben, die keine Arbeit finden.
Elefantendame Mala kehrt aus ihrem Exil zurück und erfreut sich bester Gesundheit in ihrem alten Zuhause.
Helen Dalibor wird einige Bücher veröffentlichen. Ich könnte bereits die Titel nennen, aber ausser „Die Rollen des Seth“ werde ich nichts weiter sagen.
Bayern München wird nicht Deutscher Meister werden. Im letzten Spiel entscheidet es sich und da haben die Bayern ausnahmsweise das Nachsehen.
Bei der Landtagswahl in Bayern wird die CSU nach über sechzig (?) Jahren abgewählt. Christian Ude war einfach überzeugender als ein mitunter ziemlich verwirrender Horst Seehofer. Man erinnere sich nur an seinen Quellekatalog oder diese komische Facebookparty.
Bei der Bundestagswahl wird die FDP souverän in den Bundestag einziehen, während die Piraten-Partei an der fünf-Prozent-Hürde scheitert.
Im Winter wird es Schnee geben, vor allem im Norden.

Auf ein neues Jahr 2013!

 
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Verfasst von - 1. Januar 2013 in Blog

 

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Mutterglück an Freitag, dem 13. – Lai Sinh hat das Rennen vor Salvana gemacht


Die Obduktion des kleinen Elefantenbullen hat ergeben, dass Hoa ihn tatsächlich totgetrampelt hat. Infolge seiner inneren Blutungen starb er. Eine traurige Nachricht.
Ich bin aber immer noch überzeugt davon, dass Hoa es nicht mit Absicht gemacht hat, sondern ihn nur zum aufstehn ermuntern wollte und dabei zu fest zugetreten hat.
Gestern auf den Aufnahmen von „Elefanten, Tiger & Co.“ konnte man nicht wirklich viel erkennen. Was für mich jetzt aber definitiv feststeht: Das war eine Unfähigkeit, die es überhaupt nicht gab. Gucken wir mal an den Monitoren, da werden wir ja alles sehen. Die hätten ja in zu Hoa direkt in die Halle sollen, aber wenn sie an dem Durchgang gestanden und manchmal mit ihr gesprochen hätten, dass wäre schon ein wenig tröstlich für sie gewesen. Immer noch besser, als ganz allein zu sein.
Und sie hat wahnsinnige Schmerzen gehabt, brüllte, was wir wegen des Infraschalls nicht hören konnten, nahm einen langes Stück Holz und hielt sich daran fest.
Bösartigkeit kann man ihr wirklich nicht unterstellen. Sie hat getrauert, das sah man ihr an. Ihre Augen waren nass und sie guckte traurig. – Jedenfalls sagt das Jenala und die muss das wissen.
Vielleicht hätten sie es doch mit Saida versuchen sollen, auch wenn sie Hoa nicht besonders mag. Aber in der Situation hätte sie ihr sehr wahrscheinlich beigestanden.
So ist es aber so, wie es gekommen ist. Man kann es nicht ändern. Hoa kann immer noch weiteren Nachwuchs bekommen.

Dafür gibt es eine umso schönere Nachricht aus Hamburg. In dortigen Tierpark Hagenbeck erblickte am frühen Freitagmorgen (Freitag, der 13.) ein kleiner Elefantenbulle das Licht der Welt. Doch wer nun mit Salvana als glücklicher Mutter gerechnet hat, der hat sich verrechnet. Denn es war ja noch eine andere Elefantenkuh schwanger. Beide Kühe sollen, wie es heisst, am selben Tag gedeckt worden sein. Die eine in Leipzig, die andere in Hamburg. Lai Sinh, die Elefanten, die gerne auch mal für ein Jungtier gehalten wird, ist die glückliche Mutter. Wobei glücklich relativ ist, besonders bei Lai Sinh. Sie ist leicht autistisch veranlagt und nicht gerade die Mutter, wie man es sich vorstellt. Sie kümmert sich, aber bloss nicht zuviel. Das ist bei ihrer Tochter Shila schon so gewesen, die deshalb zu einer Tante ging, um dort Milch zu trinken. Die hatte dann selbst Nachwuchs und musste nun zwei kleine Elefanten versorgen. Sie wurde dadurch ganz schön dünn, nun wird es langsam wieder.
Übrigens wurde das Jungtier genau zwei Tage nach dem fünften Geburtstag seiner Vollschwester (Mutter und Vater identisch). Da kann man es verstehen, wenn Jenala sagt, Lai Sinh sei autistisch veranlagt. Alles muss gleich sein. Dieses mal wieder in aller Frühe, bloss zwei Stunden eher als das letzte Mal, aber wieder eine Viertelstunde.
Jenala ist gestern gleich hin und war recht erstaunt, dass Salvana sich so gar nicht für die Gruppe und den Nachwuchs interessierte. Als würde sie gar nicht zur Gruppe gehören, sondern wäre ein Fremdkörper. Vielleicht auch erste Anzeichen für Wehen? Wir wissen es nicht.
Der kleine Bulle soll immer versucht haben zu trinken, bloss suchte er die Milchbar immer vergeblich bei Tante und Halbschwester. Da gab es dann natürlich nichts. Aber besonders auf die Halbschwester hatte er es abgesehen. Und die liess alles geduldig über sich ergehen.
Jenala hatte prophezeit, dass es ein Bullenkalb werden würde. Hat irgendwelche Berechnungen angestellt bezüglich des Nachwuchs des Vaters und dem der Mutter. Und da stand dann die Chance höher, dass es ein Bullenkalb würde.
Hier ein Bild von dem neuen Elefanten.

Und was ist heute noch für ein Tag? Richtig, vor 100 Jahren sank die Titanic in die Fluten des Ozeans. Ein Schiff, das als unsinkbar galt, wurde zum Mythos. Warum eigentlich? Wegen der missglückten Schiffstaufe? Wegen der Tatsache, dass das Schiff als unsinkbar galt? Wegen der fehlenden Rettungsboote?
Bezüglich der Rettungsboote kann man nur sagen, dass damals nicht vorgeschrieben wurde, wie viele Rettungsboote sich an Bord befinden mussten. Es war eine Sache der Reederei. Da kann man nur sagen, dass die White Star Line sogar mehr Rettungsboote als überhaupt nötig zugelassen hat. Wird gerne vergessen, aber Rettungsboote waren nun wirklich nicht Pflicht.
Bei der Schiffstaufe ging wirklich nicht die Flasche kaputt. Das wird dann gleich als schlechtes Omen angesehen. Nun ja, ist nun mal so. Kann man nicht ändern.
Im Grunde genommen, ist die Titanic wahrscheinlich zum Mythos geworden wegen mehrerer Tatsachen: 1. Das Schiff galt als unsinkbar.
2. Viele Menschen sind gestorben.
3. Die genauen Umstände, wieso es eigentlich zu dem Unglück kam, sind nie geklärt worden.
James Cameron’s Film ist nun auch wieder in 3D im Kino zu bewundern und die Leuten strömen immer noch wegen des Films in die Kinos. Ich habe den schon 1997 nicht gesehen und falls nun Regina auf die Idee kommen würde, dass ich mir den mit ihr ansehen muss, würde ich jeglichen Konsequenzen in Kauf nehmen. Aber ich will diese Schnulze nicht sehen. Was anderes ist der Film nun mal nicht.
Gestern wurde eine der deutschen Fassungen gezeigt. Nicht der Stummfilm von 1912, sondern der Film von 1943. Kann man sich schon vorstellen, wie das war. Ein wenig einseitig gefärbt, aber ansonsten eben ein Spielfilm mit Dramatik.
Nächste Woche kommt an selber Stelle übrigens ein ganz anderer Film. Jenala hat gesagt, dass ich darauf aufmerksam machen soll: Klein Erna auf dem Jungfernstieg.
Wurde 1969 in Hamburg gedreht, die Handlung ist nicht besonders, aber ein ganz spezieller Elefant ist dort zu sehen. Um wen es sich handelt? Gibt doch nur eine Elefantenkuh, die seit mehr als 45 Jahren in Hagenbeck ansässig ist. Jenalas Ersatzelefant Mala. Die hat sich nach eigener Aussage gestern übrigens sehr den Bauch vollgeschlagen.

 
 

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Die sieben Säulen der Weisheit


Und schon wieder ein paar Tage Urlaub. Das ist wunderbar! Jeder Tag, den ich nicht in die verdammte Redaktion rennen muss, ist ein glücklicher Tag.
Ich mache eine Rundreise durch einzelne Museen, die schöne Ausstellungen haben, die ich unbedingt sehen muss. Und so führte mich gestern der Weg nach Oldenburg. Tja, eine ziemliche Weltreise von München aus. Man fährt eine halbe Ewigkeit, dann muss man nach Bremen und fährt dort schliesslich mit dem Bummelzug nach Oldenburg. Dort angekommen, tritt man natürlich auf der falschen Seite des Bahnhofs ins Freie und weiss erst mal gar nicht, wo man ist. Also geht man durch den ganzen Bahnhof zurück und nimmt die andere Seite, wo man sofort erkennt, dass man richtig ist.  Dann auf gut Glück, die nächstbeste Strasse genommen, die sich dann als die richtige entpuppte, und micha uf den Weg zum Museum gemacht. Es handelt sich um das Museum Natur und Mensch. Was ich da mir ansehen wollte? Tja, „Thomas Edward Lawrence. Genese eines Mythos“. Dazu muss man wissen, das ich mich vor mehreren Jahren intensiv mit Lawrence befasst habe. Und auch wenn ich es heute nicht mehr tue, so finde ich ihn doch immer noch wahnsinnig interessant. Und das war der Grund, warum ich nun dort hingefahren war.

Anfangs liefen kleine Filmabschnitte im ersten Raum, die ich für ziemlich einfach gestrickt hielt, denn es wurde nicht alles gesagt und eben eher für Kinder gehalten. Nicht alle Hintergründe wurden erörtert, weil es zu kompliziert werden würde. Darüber kann man hinwegsehen, denn manches Mal ist es wirklich seltsam, was da abgelaufen ist. Es wurden Comics und auch Bücher von oder über Lawrence gezeigt. Dabei fiel mir wieder ein, dass ich ja auch noch ein paar Bücher über oder von ihm habe, die ich vor Jahren kaufte und danach nie da rein guckte. Sollte ich mal nachholen, wenn ich Zeit dafür habe. Im zweiten Teil der Ausstellung ging es dann über seine Bachelor-Arbeit und schliesslich auch und natürlich über Arabien und sein Leben danach. Es gab einen Film, wie er so berühmt wurde, denn eigentlich war er ziemlich unbedeutend. Aber wenn man sich das alles noch einmal ansieht, dann wird man einfach das Gefühl nicht los, dass er des Lebens überdrüssig war. Hatte kaum Geld und fand irgendwie auch keine richtige Aufgabe für sich, als ob er gar nicht mehr Leben wollte. Dass er eventuell schwul war, glaube ich nicht. Der ist nie damit zurechtgekommen, dass er unehelich geboren wurde, das hat sehr an ihm genagt und ist sicherlich für sein weiteres Leben bestimmend gewesen.
Als ich das dann mir alles angesehen hatte und feststellte, dass in der Lampe des Fahrrads eine Kerze drin war, habe ich mir die restlichen Ausstellungen angesehen, die immer da sind.
Ein paar Moorleichen betrachtet. Furchtbar gruselig, könnte man sagen. Aber wer hat schon Angst vor Moorleichen? Dann gab es noch mehrere Aquarien, die Fische der heimischen, also niedersäschischen Fauna enthielten. Wusste eigentlich jemand, dass Knurrhähne Beine haben? Ich war total erstaunt, als ich die beiden gesehen habe. Jeweils links und rechts haben sie drei Beinchen. Damit bewegen sie sich auch über den Meeresboden, als würden sie wirklich damit gehen. Der Hecht, den sie hatten, fuhr immer zurück, wenn man mit dem Gesicht zu nahe kam. Aber wenn man mit dem Finger kam, ging er zwar auch zurück, aber er öffnete auch drohend das Maul. Noch ein paar lustige Käfer entdeckt, die wie wild durch das Wasser schwammen, sich mal an irgendwelchen Hindernissen stiessen. Die Molche mussten ihnen ausweichen, und wenn sie mal wieder Sauerstoff zum Atmen brauchte, liessen sie sich schwebend nach oben gleiten und nahmen dann mit dem Hintern den Sauerstoff auf. Danach ging es wieder wie wild durch die Gegend.
Mir dann die Vorgeschichte in Niedersachsen angesehen. In einem Raum hatten sie ausgestopfte Tiere. Ein sehr dünnes Opossum konnte man dort betrachten. Nun weiss man, wie dick Heidi Glubsch wirklich ist. Ein Skelett erkannte ich sofort als Orang-Utan, denn so stellen sich einfach nur die hin. Dann noch ein Marabu-ähnliches Vieh gesehen, war aber was anderes. Ging dann noch mal in die Steinzeit. Als letzte Station blieben noch die Edelsteine. Eines meiner Lieblingsgebiete. Mineralien finde ich nämlich einfach toll. Ich muss sagen, dass ich wirklich nicht wusste, wie sehr ein Diamant eigentlich im Licht strahlt. Da kommt nicht einmal der Zirkon, der Diamant-Ersatz mit. Sehr strahlend. Kann man verstehen, warum Diamanten Frauen so in den Bann ziehen. Sehr schöner Lichteinfall.
Im Shop das Buch zur Sonderausstellung gekauft. Gab noch einige tolle Dinge umsonst, vor allem der Leinenbeutel hat es mir ja angetan.
Also, ich empfehle uneingeschränkt dieses Museum. Noch nie habe ich eines gefunden, wo mir ihre Dauerausstellungen auch gefallen haben. Das ist bei diesem wirklich so. Alles ist äusserst stimmig und ich mag es.
Wer noch die Sonderausstellung zu Thomas Edward Lawrence sehen will, sollte sich schnell auf den Weg machen, denn nur noch morgen ist sie zu sehen. Danach wird sie dann Ende April in Köln aufmachen.
Jetzt fehlt mir nur noch die Tell Halaf-Ausstellung in Berlin, dann habe ich erst einmal alle Museums-Ausstellungen abgeklapptert, die ich sehen will. Berlin ist eine Reise wert, aber vor allem Hamburg. Da wartet noch ein Elefant, der gewiss mich wieder nass machen will. Kenne die Biester doch.
Was ist jetzt eigentlich in den Nachrichten angesagt, ausser das Jupp Heynckes neuer Trainer von Bayern München wird. Die Tomate kehrt zurück. Irgendwie sind es nicht mehr wirklich Libyen und Japan, wobei Japan gerade wieder die neue Oberhand gewinnt. Schliesslich ist Fukushima immer noch das GAU-Gebiet. Ich bin froh, nicht in Japan (hätte beinahe China geschrieben) zu sein. Aber bei uns herrscht immer noch eine ziemliche Panikmache. Kann man ja nicht ertragen.
Nockherberg am Mittwoch oder gestern Abend gesehen? Ich fand es recht lasch. Die Rede, wie auch das Singspiel. Wobei sich letzteres am Ende noch ein wenig steigerte. Söder wird sich gewiss geärgert haben, dass sein Feind Guttenberg noch so gewürdigt wurde, auch wenn sie es sehr auf die Spitze getrieben haben mit den Plagiatsvorwürfen. Aber bei Söder haben sie wieder einmal ganz recht erkannt, dass er unbedingt Seehofers Nachfolger werden will. Gut fand ich auch den Witz: „Wenn du mir das Wasser reichen willst, musst du Kellner werden.“ Insgesamt haben die Schauspieler wohl ein wenig Gesangsunterricht bekommen, denn sie konnten allesamt besser singen, sonst war der Guttenberg-Darsteller der einzige gewesen, der auch schwerere Gesangspassagen singen konnte, aber dieses Mal klappte sogar der halbe Operngesang. Dennoch ziemlich lasch und wo war überhaupt Guido Westerwelle?
Mal sehen, wie lange es dauert, bis auch Söders Doktorarbeit durchgesehen wird. Könnte interessant werden.
Hat gestern jemand Castle gesehen? Der Anfang war doch so ein alter Hut mit Bart, der fünfmal um die Erde reichte. Zwei Leichen in einem Sarg, ist wirklich uralt Lavendel. Oder wie es auf neudeutsch heisst: Asbach uralt. Die Serie wird auch nicht mehr besser, eher schlechter. Aber das haben die Serien so im Laufe der Zeit an sich, wenn man mal von „The Closer“ ansieht.

 

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