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Ein Elefant mit dem Namen eines Waschmittels? Wählt Siam!


Hatte ich letzte Woche nicht geschrieben, es würde ein Super-GAU werden, wenn der kleine „Brausepaul“ den Namen eines Waschmittels erhalten würde? So sieht es leider noch immer aus. Den Besuchern scheint egal zu sein, dass der kleine Bulle nach einem Waschmittel benannt werden soll, Hauptsache, die Bedeutung stimmt. Und wieso eigentlich Waschmittel? Raj wird doch „Radsch“ ausgesprochen.
Ja, wird es, aber niemand sagt es. Alle sagen „Rei“ und das ist nun einmal ein Waschmittel. Rei in der Tube kennt jeder, auch wenn es nicht jeder benutzt. In den letzten Jahren mag es vielleicht etwas in Vergessenheit geraten sein, aber es gibt es immer noch und gerade deshalb ist es für „Brausepaul“ ein Hohn, den Namen eines Waschmittels zu bekommen. Im Übrigen klingt der Name Raj auch nicht besser, wenn er richtig ausgesprochen wird. Das hört sich dann nämlich an, als würde man Papier oder Stoff zerreissen. Auch nicht schön, wenn man einen Namen hat, den man mit so etwas assoziiert.
Das einzige, was man vielleicht positiv mit dem Namen Raj in Verbindung setzen kann, ist die Geldwährung Rai, die auf der Südseeinsel Yap galt und aus Kalziumkarbonat besteht. Sie ist deshalb so wertvoll gewesen, weil sie von der 450 Kilometer entfernten Insel Palau abgebaut werden musste. Eine kleine Kostbarkeit also. Allerdings und da ist der Haken, wird diese Währung Rei ausgesprochen und damit sind wir wieder beim Waschmittel gelandet.
Wie ich bereits letzte Woche sagte: Man sollte nie einen Namen wählen, der anders geschrieben wie ausgesprochen wird. Also vergesst Raj. Der kleine Brausepaul will nicht den Namen eines Waschmittels erhalten.
Der Name Chang ist in der Wahl weit abgeschlagen und wird es wohl auch nicht mehr schaffen die anderen beiden zu überholen.
Dagegen habe ich nichts, denn wie gesagt, in erster Linie ist der Name für mich nicht asiatisch, sondern chinesisch/taiwanesisch. Namensträger ist ein Tennisspieler aus den 90ern – Michael Chang. Dazu kommt noch die „Tim und Struppi“-Figur Tschang. Ja, die wird anders geschrieben, aber genauso ausgesprochen und man darf sicher sein, dass auch die Schreibweise Chang nicht falsch ist.
Kommen wir zu meinem absoluten Namensfavoriten: Siam.
Wie ich letzte Woche schrieb, trug diesen Namen einer der bekanntesten und erfolgreichsten Zuchtbullen Europas. Ja, neben Hussein aus Hamburg gab es noch einen anderen potenten Elefantenbullen. Sein Name war Siam und wer ihn heute sehen möchte, der fährt nach Paris, kauft sich eine Eintrittskarte des Naturkundemuseums und sieht ihn sich dort an. Denn der imposante Kerl wurde nach seinem Tode ausgestopft. Es war ein Grossereignis, als er ins Pariser Naturkundemuseum gebracht wurde. Denn Siam war bei den Menschen sehr beliebt, obwohl er eigenwillig war.
Na gut, die Bedeutung des Namens Siam ist nicht besonders grossartig, denn es ist der ehemalige Name von Thailand. Raj hingegen heisst Herrschaft, Herrscher, König und stammt aus dem Hindi. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass die Mutter von Brausepaul aus Vietnam stammt. Da ist ein indischer Name doch wirklich fehl am Platz. Also nehmt Siam. Es kann nur einen Namen geben.
Jonas hat sich schon ausgedacht, eine ganze Tüte weißer Bohnen in die Siamtonne zu werfen. Aber das macht er nicht, denn was er ankündigt tut er nie.
Welchen Namen sollt ihr wählen, wenn ihr in Hamburg in den Tierpark geht? Richtig, den Namen Siam, denn das ist der richtige Name für Brausepaul.
Es steht übrigens eine weitere Wahl im Hamburger Tierpark an. Dabei handelt es sich um das am 17. Juni geborene Walrossjungtier. Wie schon Thor ist auch dieser Nachwuchs von Mutter Dyna männlich. Es stehen drei Namen zur Auswahl bei der ich mir die Haare raufen könnte. Die sind nämlich genauso entsetzlich wie bei Brausepaul. Ich möchte wirklich wissen, wer sich da immer die Namen ausdenkt. Vielleicht sollte mal jemand anderes damit betraut werden, der auch wirklich etwas davon versteht.
Zur Auswahl stehen Halvar, Snorre und Hodor.
Ja, ganz richtig gelesen, Hodor. Das ist der geistig zurückgebliebene, der immer nur Hodor sagt, aber liebenswert und freundlich ist.
Nichts gegen den Charakter, der fein gezeichnet ist, aber für ein Walross absolut ungeeignet. Erstens ist es eine Figur aus einem Buch und geht damit schon einmal nicht und zweitens beginnt der Name mit dem Buchstaben H. Falls der Walrossbulle irgendwann umziehen sollte und es ihn zufällig nach Russland verschlägt, hat man ein kleines, besser grosses, Problem. Denn in Russland gibt es den Buchstaben H nicht. Ja, im kyrillischen Alphabet existiert er, steht aber für den lateinischen Buchstaben N. Würde Hodor also im Russischen nun Odor heißen? Nein, es würde ein Godor daraus werden. Und damit ist der Name schon mal raus.
Kommen wir zu Halvar, das Hüter des Felsens bedeutet. Welches Felsens erst einmal? Ja, weiss ich auch nicht. Auch dieser Name beginnt mit dem Buchstaben H und damit würde Halvar in Russland Galvar heissen. Ebenfalls keine gute Wahl. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser Name an eine pappige, klebrige Süssspeise erinnert, die einem die nicht vorhandenen Füllungen aus den Zähnen zieht, wenn man es ist und sich der Mund einem unwillkürlich zusammenzieht, weil das Zeug im Mund einfach nur pappsüss ist.
Halvar ist für mich eine Süssspeise aus Sonnenblumenkernen und garantiert nicht der passende Name für ein Walross.
Kommen wir zum letzten der drei Namen. Es handelt sich um Snorre, das der Schnelle bedeutet. Ja, so ein Walross kann im Wasser schnell sein. An Land wirkt es mit seinen Speckmassen eher behebig. Aber ob Snorre der richtige Name für ein Walross ist? Skandinavisch, dazu glaube ich, den schon einmal in irgendeiner Astrid Lindgren-Geschichte gelesen zu haben. Ganz sicher bin ich mir nicht. Jedenfalls ist der Name für mich schwedisch und das kann ich nun gar nicht mit einem Walross in Verbindung bringen. Aber es ist auch der einzige Name, den man wählen kann, denn den kann man überall auf der Welt aussprechen. Und das ist das Wichtigste.
Also, wählt Snorre fürs Walross und wenn ihr in Hamburg im Tierpark seid, dann werft eure Bohne in die Säule für Siam.

Und jetzt noch eine Warnung für alle, die doch zu den Romantiknächten Ende August, Anfang September gehen wollen, aber auf schlechte Musik verzichten wollen. Wählt den Nebeneingang Gazellenkamp oder kommt bereits vor 17 Uhr, denn dann könnt ihr alle sicher sein die schlechteste Musikgruppe Hamburgs und Deutschlands nicht hören zu müssen.
Mir tun nur die Elefanten leid, die sich das seelenlose Getröte stundenlang anhören müssen. Elefanten sind sehr sensibel und schlechte Musik mögen die gar nicht. Aber um die Besucher vor dieser Gruppe zu bewahren, wusste man sich anscheinend nicht anders zu helfen, als sie bereits direkt zu Beginn hinzusetzen. Ein Ausladen war wohl nicht mehr möglich, obwohl ich bereits im vergangenen Jahr diese Gruppe kritisiert habe. Man muss auch lesen, was ich schreibe. Anfang Juni tat ich es noch einmal, als ich aus gut unterrichteter Quelle erfuhr, dass man leider den Fehler erneut begangen hat, die schlechteste Musikgruppe Hamburgs zu buchen. Auch auf Facebook wurde explizit gegen diese Gruppe gewettert – nicht von mir – und auch wenn sie nicht ausgeladen wurden, so haben sie den schlechtesten Platz bekommen, den eine Gruppe zugewiesen bekommen kann. Denn die Besucher müssen nur einmal an denen vorbei und können schnell flüchten, wenn sie die seelenlosen Noten hören, die von den Instrumenten erzeugt werden. Dort wird sich niemand lange aufhalten, ausser er kann tatsächlich nicht hören, dass dieses Terzett nicht mit Herzblut spielt, sondern nur, weil es spielen muss. Das ist der Tod eines jeden Stücks und verleidet einem die Musik gewaltig.
Es ist zu hoffen, dass diese Gruppe nie, nie wieder eingeladen wird. Für mich war es immer ein Genuss, der Musik der dort auftretenden Gruppen zu lauschen. Dieses Terzett hat es mir im letzten Jahr verleidet und selbst wenn ich Massnahmen in diesem Jahr ergreifen kann, um mir nicht derren seelenloses Getröte anhören zu müssen, bleibe ich lieber fern.

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Wird Russland tollkühn?


Letzte Woche gab es eine Waffenruhe im Nahen Osten. Gebracht hat sie nichts. Es geht weiter. Nun ist ein israelischer Soldat entführt worden, den das israelische Militär nun mit Hochdruck sucht. Militante Palästinenser sollen ihn entführt haben. Eine neue Anfachung des Konflikts beider Länder. Wobei ich so langsam mich frage, was das eigentlich soll? Da wird jemand aus dem Feindeslager entführt, seine Landsleute sind auf Rache aus, es gibt Tote und Verletzte noch und nöcher, ohne dass sich wirklich etwas bessert. Wollen Palästinenser und Israelis ihre beiden Staaten in eine Trümmerwüste verwandeln, wo nichts und niemand mehr Leben kann. Wäre auch eine Idee, dann würde es den Konflikt in dem Bereich nicht mehr geben.
Aber mit Krieg wird man nicht weiterkommen. Dennoch wird es bei Konflikten überall als Lösung angesehen, wo es doch nur Not, Elend und Tod bringt. Was ist denn das gute am Krieg? Gibt es das überhaupt? Naja, kurzzeitig kann durch einen Krieg die Wirtschaft angekurbelt werden. Mehr allerdings nicht. Ansonsten bringt ein Krieg keine Vorteile. Ausserdem sollte man in der heutigen Zeit wirklich erkennen, dass ein Krieg nicht die Zukunft ist. Allerdings ist Waffengewalt im Nahen Osten, auch im Irak und in Afghanistan, die Lösung schlechthin. Sie schadet Menschen, man macht auf sich aufmerksam und man übt Rache an denen, die es angeblich verdient haben. Damit terrorisiert man die Menschen, verunsichert sie und letztendlich sorgt man so dafür, dass man selbst mit seinen Zielen weiterkommt.
Was nun Israel und Palästina angeht, bin ich der Meinung, dass die eigenen Landsleute den Konflikt schüren. Habe das schon vor einiger Zeit erwähnt, als die israelischen und palästinensischen Schüler entführt und getötet wurden. Mag unglaubwürdig klingen, aber es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte dieser Erde, dass so etwas passiert.
Mit dem Nahost-Konflikt werden wir auch noch in den nächsten Wochen konfrontiert werden. Wenn es zu Frieden kommen sollte, wäre es ein Wunder.

Genauso ein Wunder wäre es, wenn der Konflikt in der Ukraine endlich beigelegt würde. Aber auch da tut sich nichts. Noch immer werden nach Leichen aus dem abgestürzten Flugzeug MH17 gesucht, nun mit Spürhunden. Die Arbeit ist immer wieder gestört worden, obwohl angeblich an einem reibungslosen Ablauf gelegen sei. Die Stimmen gehen auseinander, wobei die Bilder, die wir von dort zu sehen bekommen, natürlich eine eindeutige Sprache sprechen. Die Helfer werden von den pro-russischen Separatisten abgehalten, Sachen der Opfer liegen herum und es sieht nicht so aus, dass was getan wurde.
Nun sind wieder Sanktionen gegen Putin und Genossen beschlossen worden. Irgendwie haut mich das nun wirklich nicht vom Hocker, denn Sanktionen wurden schon mehrere gegen Russland beschlossen, die Putin und Genossen nicht interessierten. Dieses Mal sollen sie besonders die Wirtschaft in Russland betreffen. Wobei natürlich immer im Auge behalten werden muss, das nicht nur irgendwelche europäischen Firmen dadurch beeinträchtigt werden. Noch ist da nichts Schlimmes zu befürchten, aber wenn es so weiter geht, glaube ich nicht, das diese Sanktionen wirklich förderlich sind.
Zumindest scheint nun erst einmal erreicht, dass Putin die jetzigen Sanktionen nicht gefallen, denn er bzw. das russische Aussenministerium suchte die Flucht nach vorn und drohte gleichfalls damit, dass Banken aus der EU es nicht mehr so leicht haben würden. Ach nee, die Nichtregierungs-Organisationen kennen das nun bereits zur Genüge, da können sie die Banken dann beraten, wie sie in Zukunft schikaniert würden. Ausserdem würden die Energiepreise für Erdgas in Zukunft drastisch erhöht werden.
Was hat das nun für die EU-Länder zu bedeuten? Mit den Banken, kann ich das nicht voraussehen, aber was ist mit den Gaspreisen?
Jetzt könnte ich sagen, da bin ich fein raus, heize ich doch nicht mit Gas und kochen tue ich damit auch nicht. Ja, schön wär’s, wenn ich das guten Gewissens sagen könnte. Allerdings zieht eine Erhöhung des Gaspreises auch immer eine Stromerhöhung mit sich. Zwar nichtz mehr so drastisch, wie es noch vor einigen Jahren gewesen wäre. Dennoch ist Strom bald schon ein Luxusgut. Hiess es nicht, dass Strom durch die erneuerbaren Energien billiger würde? Davon sehe ich bis jetzt nicht, stattdessen wird jedes Jahr der Strom teurer ohne Ende. Ich spare schon wie verrückt, nutze für vieles nur noch den Nachtstrom, dennoch zahle ich mich dumm und dämlich. Aber woran es hapert, dass der Strom immer teurer wird, ist recht einfach. Die Off-Shore-Parks auf dem Meer liegen momentan auf Eis. Das gibt natürlich Verluste bei den Stromanbietern und diese Verluste holen sie sich wieder von ihren Kunden.
Aber die Drohung Russlands, die Gaspreise zu erhöhen, zeigt deutlich, dass Russland dieses Mal nicht mehr über die weltweiten Sanktionen lacht. Dieses Mal scheint es wohl endlich zu greifen. Rüstungsexporte wird es nicht mehr geben – was ist eigentlich mit Frankreich? Liefern sie noch die Hubschrauberträger aus? – und EU-Exportlizenzen für Spitzentechnologie zur Erdölförderung auch nicht mehr. Das mit den Banken und den Militärexportgütern kann Russland noch so verschemrzen, aber dass es keine Exportlizenzen für Spitzentechnologie zur Erdölförderung gibt, ist nicht zu akzeptieren. Denn wie soll Russland nun Erdöl in der Arktis fördern? Nachdem sie den Nordpol, also den unterirdischen Nordpol annektiert haben, suchen sie da fleissig nach Erdgas und Erdöl. Ohne die nötige Technologie ist das allerdings nicht möglich.
Ja, das ist nun wirklich schmerzhaft. Deshalb auch die umgehende Antwort. Übrigens nicht direkt von Putin, wie ich schon erwähnte, sondern vom Aussenministerium, das natürlich nach Putins Gnaden handelt.
Vielleicht war Putin auch damit beschäftigt, zu analysieren, wie die Bekanntgabe seines Tagesablaufs aussieht. Möglich ist alles.
Aber vielleicht wollte Russland auch einfach mal tollkühn sein und zurückwettern. Wobei, tollkühn sind sie immer schon gewesen, sonst würde es das Beutekunst-Gesetz nicht geben. Oder russische Soldaten würden keine Selfies ins Internet stellen, die zeigen, dass sie sich nicht in Russland befänden, sondern auf der Krim, wo sie nichts zu suchen haben. Ob das nun stimmt, keine Ahnung, vielleicht haben sich auch nur ein paar Ukrainer als russische Soldaten verkleidet und heizen nun wieder den Konflikt an.
Damit wäre ich wieder bei Israel und den Palästinensern. Da hat Israel seine militärischen Handlungen massiv ausgeweitet, seit der Entführung des israelischen Soldaten. Ausserdem lehnt Israel eine Nahost-Verhandlung ab. Wie kann das angehen? Erst scheitert die Feuerpause und dann so was. Wie soll denn da endlich Frieden herrschen. Und so langsam kann ich verstehen, dass gegen Israel gewütet wird, wobei ich nicht damit einverstanden bin, dass es gegen die jüdische Religion geht. Denn die hat damit überhaupt nichts zu tun.

Mehrere Wochen war nun das Walrossbaby im Hamburger Zoo nicht zu sehen, weil es zu wenig wog. Damit hat es sich nun, dass Gewicht ist nicht mehr das Problem. Und endlich ist es so weit und das Walross-Baby Zoo bekommt nun seinen richtigen Namen und legt endlich Schiete-Fiete ab. Also eigentlich war es Fiete, der bei der Facebook-Aktion – Facebook ist out -, aber den habe ich so gerne verballhornt, weil ich das mit allen Sachen mache, die mir nicht gefallen.
Jedenfalls ruft die Bild-Zeitung nun zu einem Namenswettbewerb auf. Es sind auch schon Namen vorgegeben, ausnahmlos russisch bis auf meinen grossen Favoriten Thor. Hat da die Zeitung mit den vier Buchstaben etwa bei mir geräubert? Nun ja, ich denke mal, dass sie wegen Vater Odin auf den Namen gekommen sind. Von den russischen Namen favorisiere ich nun wirklich keinen. Da bin ich wirklich gespannt, was am Ende rauskommt. Glücklicherweise ist Fiete nicht dabei, denn der Name mag vielleicht Norddeutsch sein, ich erinnere da mal an die Kinder-Detektiv-Serie „Die Pfefferkörner“, wo eine der Hauptfiguren der ersten Staffeln Fiete hiess. Aber im Ausland ist der Name nun kaum auszusprechen. Da muss was her, dass jeder ohne Probleme nennen kann. Deshalb bin ich für Thor. Genau das ist es und dabei bleibe ich auch. Bitte den Namen favorisieren, damit er auch durchkommt, nicht, dass es noch Vladimir wird. – Wir wollen doch wirklich nicht, dass Putin noch Pate wird. Ha, ha, ha. Alles nur Spass!

Gestern hat die neue Saison der Zweiten Fussball-Bundesliga begonnen. Jonas ist natürlich Feuer und Flamme, denn nun kann er den Schlaubeutel wieder nerven und sie nach ihrer Meinung fragen, wie denn die Spiele des FC St. Pauli ausgehen.
Elefantendame Mala passt das natürlich überhaupt, denn das einzig wahre Rüsselorakel – also das Original – ist sie und allein sie. Aber da sie eben nicht mehr in Jonas‘ Nähe weilt, hat er sich eben Ersatz gesucht. Das ist der Schlaubeutel und wird es auch noch eine ganze Weile bleiben, wobei er zu gerne das wohlgenährte Dickerchen auf ihre Qualitäten als Rüsselorakel prüfen würde, aber die hätte zu viele Schmarotzer um sich stehen. Tja, da muss sich Mala was überlegen. Entweder kommt sie wieder – was sie am liebsten würde, wenn sie denn könnte – oder sie stört sich nicht weiter an der Konkurrenz, schliesslich hat sie immer noch die bessere Quote.
Zudem hatte Mala eigentlich gedacht, dass die Bundesliga-Saison noch ein wenig warten würde. Sie hat momentan so unglaublich viel zu tun und dann ist das Wetter auch noch so warm, dass sie am liebsten den lieben langen Tag in der Schlammkuhle zubringen würde. Aber da hat Genossin Rani noch ein Wörtchen mitzureden, wenn sie auch sonst nicht viel zu sagen hat.
Nach der recht anstrengenden WM, schliesslich musste Mala gleich drei Nationalmannschaften tippen, beginnt nun nach knapp drei Wochen Ruhe wieder der Orakel-Alltag. Dafür hat Mala dann im Winter eine längere Pause. Aber da ist bei ihr ja auch nicht besonders viel los, wo sie dann immer ganz froh ist, wenn sie sich irgendwie beschäftigen kann.
Die Elefantendame hat sich also aufgerafft und das heutige Spiel des FC St. Pauli gegen Ingolstadt getippt. Was sagt sie? St. Pauli wird nur Unentschieden spielen. Zwar hofft sie, dass ihr Lieblingsverein aufsteigen wird, dennoch werden sie im ersten Spiel erst einmal versagen. Aber wie sagt sie immer? Ein Punkt ist besser als gar keiner.
Und was sagt Jonas sein Rüsselorakel? Da gab es eine ganz klare Entscheidung. Der Schlaubeutel geht von einem Sieg St. Paulis aus. Sie soll zielsicher für einen Sieg plädiert haben und war auch nicht von ihrer Meinung abzubringen. Angeblich hätte es ihr sogar Spass gemacht, das Ergebnis zu tippen. Nun gut, was Jonas da wieder interpretiert hat, weiss ich nicht. Seine Fantasie ist unermesslich.

 

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