RSS

Schlagwort-Archive: Niederlage

Hamburg will grüner werden und lässt die Parks bebauen – Ein Tag im April


Vor genau einem Jahr wurden die kostenlosen Plastiktüten verboten. Seitdem hat sich viel getan. So kann man bei Rewe nicht einmal mehr Plastiktüten kaufen. Penny, der Discounter gehört ebenfalls zu Rewe, hat vor einigen Wochen nachgezogen. Einige Edeka-Läden haben ebenfalls nur noch Papiertüten anstelle der Plastiktüten. Hier geht es mitunter so weit, dass man auch keine Obst- und Gemüsebeutel aus Plastik mehr bekommt, sondern welche aus Papier. Der Bioladen denn’s bietet ebenfalls keine kostenlosen Obstbeutel mehr an. Es bleibt nur noch eine Frage der Zeit bis man diese in keinem Laden mehr vorfinden wird.
Nur stellt sich jetzt die berechtigte Frage, ob Papier wirklich die Lösung ist. Denn diese sind vielleicht etwas stabiler als normales Schreibpapier, aber wenn ich damit in den Regen komme, kann ich die wegschmeissen und den Inhalt gleich mit, weil er mir durch den Boden gerutscht und Matsch ist. Tomaten möchte ich ebenfalls nicht in einem Papierbeutel transportieren, denn diese könnten auf dem Weg nach Hause zerdrückt werden und versauen mir den Rucksack. Ausserdem packe ich die Sachen in einem Obst-Beutel aus hygienischer Sicht, weil ich nicht will, dass jeder das anfässt, aber bei einem Papierbeutel muss die kassierende Person in den Beutel sehen und das finde ich nicht schön. Die haben andauernd Geld und ich weiss nicht was in der Hand. Reicht es nicht schon, wenn die erkältet sind und ich Rückgeld bekomme? Nein, Papierbeutel kommen bei mir nicht in Benutzung. Die würde ich nur einmal benutzen und dann wegwerfen. Genau das sollte nicht bezweckt werden, denn dadurch sorge ich wieder für mehr Müll. Mag nur Papier sein, mögen einige sagen, aber es ist bewiesen, dass Papier nicht die Lösung gegen Plastik sein kann.
Deshalb hat die EU nun beschlossen, dass auch Papiertüten in den nächsten Jahren verboten werden sollen. Stattdessen soll man wiederverwendbare Taschen wie Leinen- oder Jutebeutel benutzen oder diese Plastiktaschen, die auch Einwegflaschen gemacht werden und oft in dem Laden getauscht werden können, wo man sie gekauft hat, falls sie kaputt oder verdreckt sein sollten. Bei dm und Rossmann ist das allerdings nicht möglich. Alnatura hat auch schon vorgelegt und verkauft wiederverwendbare Obst- und Gemüsebeutel, die man waschen kann. Diese so genannten Veggie-Beutel können so oft benutzt werden bis sie verschmutzt sind. Danach steckt man sie einfach in die Waschmaschine und wäscht sie, um sie danach wieder zu benutzen. Eine gute Idee, aber wenn diese kleine Löcher enthalten, ist die Idee auch wieder nicht so toll. Aber weitaus besser als Papiertüten. Umweltfreundlich sind sie auch, da man die wiederverwendbaren Obstbeutel einfach mit anderen Kleidungsstücken waschen kann. Das spart Energie, Waschmittel und Wasser.
Papiertüten sollten die Plastiktüte beerben, doch noch während sie versucht, ihren Siegeszug anzutreten, wird sie bereits aussortiert und ersetzt.
Und nicht nur der Papiertüte geht es an den Kragen, sondern auch der Einwegflasche, die wieder verstärkt gegen die Mehrwegflasche ersetzt werden soll. Den Leuten soll auch besser erklärt werden, warum Mehrweg besser für die Umwelt ist.

Erinnert sich noch jemand daran, wie ich letztes Jahr davon schrieb, dass in Hamburg nur abgerissen wird, anstatt die alten Dinge zu erhalten? Ja, das hat sich leider immer noch nicht geändert. Jetzt soll das Commerzbank-Hochhaus weichen. Hamburg hat immer noch nichts gelernt. Dafür hat es aber eine Überraschung vor einiger Zeit gegeben, als beschlossen wurde, die City-Hochhäuser doch nicht abzureissen und sie zu erhalten. Man ist auch davon angerückt, dort Wohnungen und Büros zu bauen. Stattdessen soll dort das neue hamburgische Naturkunde Museum entstehen. In der Nähe des Standorts, wo heute ein grosser Elektronikmarkt steht, stand bis 1943 das grösste Naturkundemuseum Deutschlands. Dieses fiel den Luftangriffen der „Operation Gomorrha“ zum Opfer. Seitdem hat Hamburg kein Naturkundemuseum mehr. Es gibt an der Universität mehrere Standorte, wo man sich verschiedene Dinge ansehen kann, die früher in dem Naturkundemuseum alle zusammen angesehen werden konnten.
Vor Jahren hatte man kurz den Plan gehabt, ein Naturkundemuseum in die Hafen-City zu verfrachten, nur was hat dort ein Museum zu suchen? Touristen rennen lieber zur Elbphilharmonie als dorthin. Inzwischen ist mehr von einem Science-Center die Rede, obwohl es ein ähnliches bereits in Harburg gibt, worum sich die Stadt mal kümmern könnte. Aber Museen sind nicht wirklich das, was die Hansestadt interessiert. Sie will sich in der Welt profilieren. Mit Museen ist das recht schwierig, denkt man dort anscheinend.
Jedenfalls wurde nun vor kurzem beschlossen, das Naturkundemuseum in die City-Häuser zu verfrachten. In jeden dieser Türme kommt eines der heute in drei Sammlungen geteilte Museum. Der vierte soll als Lager und Arbeitsstätte dienen. Der Platz dürfte wahrlich ausreichen, wenn man mal die City-Türme gesehen hat. Mit einer Brücke soll jeder Turm mit dem anderen verbunden werden.
Mal sehen, ob das tatächlich etwas werden wird. Hamburg reisst so gerne ab und baut an Orten, wo man nicht bauen sollte.
Hamburg hat nur eine gewisse Grösse, kann sich nicht mehr weiter ausdehen, braucht aber laut Bürgermeister und anderen Politikern immer neue Wohnungen. Als nun die Flüchtlingswelle kam, wusste die Stadt nicht wohin mit ihnen, weshalb sie unter anderem in Baumärkten untergebracht wurden. Da diese nun auch Wohnungen brauchen, entschloss man sich, einfach dort zu bauen, wo es gerade passte – ins Naturschutzgebiet oder in Teilen von Parks. Was sich nun anhört, wie ein Scherz ist wahrlich keiner. Hamburg liess Flächen bebauen, weil dort noch nichts stand. Letztes Beispiel ist der Öjendorfer Park, wo einfach gebaut wird. Dagegen wird protestiert, aber was das bringt, weiss man bekanntlich. Nichts! Und nach dem Öjendorfer Park werden noch andere Hamburger Parks dran glauben müssen. Man stelle sich nur das wieder eröffnete Planetarium neben vier- oder fünfstöckigen weissen Würfeln vor. Ein Bild, das schockieren dürfte, aber Wirklichkeit werden wird. Pläne dazu liegen längst vor, werden aber noch geheim gehalten, dennoch dringt immer mal wieder etwas durch.
Um den Verlust an Grünflächen auszugleichen, sollen die Dächer Hamburgs begrünt werden. Bereits vor zwei Jahren wurde ein entsprechendes Projekt gestartet, damit bis 2019 die Fläche der grünen Dächer um etwa 100 Hektar erhöht wird. Drei Millionen Euro werden dafür zur Verfügung gestellt, um den nötigen Anreiz zu geben. Der Witz an der Sache ist, dass diese „Gründachstrategie“ sogar vom Bundesumweltministerium gefördert wird.
Man löst also die Parks auf und stattdessen müssen dafür die Dächer grün werden. Ist das nicht verrückt?

Über so etwas schüttelt Elefantendame Mala nur den Kopf, aber das tut sie immer, wenn sie hört, was da in Hamburg wieder geplant wird, um die Stadt zu verschandeln. Einzig die Idee mit dem Naturkundemuseum gefällt ihr, wo sie doch eines fernen Tages nach ihrem Tod dort stehen und die Besucher begrüssen möchte.
Die alte Kuh ärgert sich über das gestrige Spiel des FC St. Pauli, der wieder einmal gegen einen vermeintlich leichten Gegner leichtsinnig drei Punkte liegen liess. Gegen Erzgebirge Aue verloren sie mit 1:0. Das Tor fiel in der ersten halben Stunde und St. Pauli gelang es nicht, wenigstens den Aussgleichstreffer zu erzielen. Mala hatte es vorhergesehen, denn sie kennt ihren Lieblingsverein, der gegen Vereine, die unter ihnen spielen, fast immer versagt.
Die Pusteblume hingegen lag nach ihren beiden richtig getippten Spielen der deutschen Nationalmannschaft leider daneben. Anfangs hätte sie für eine Niederlage von St. Pauli plädiert, sich schliesslich für ein Unentschieden entschieden. Offensichtlich war sie zu zuversichtlich.
Trotz des Ärgers freut sich Elefantin Mala heute sehr, auch wenn sie im letzten Monat nicht für das Facebook-Titelbild genommen wurde, wo die Tage bis zum Eröffnungstag heruntergezählt wurden, denn heute am 1.April haben sich endlich wieder die Tore ihres Wohnorts geöffnet. Ab jetzt kann die alte Kuh jeden Tag bewundert werden. Baden tut sie noch nicht. Es ist zwar schon recht warm, aber so warm nun auch wieder nicht. Auf einen Schnupfen kann Mala verzichten.
Sie hofft, dass die Besucher eifrig zu ihr strömen werden und die ollen Bambusfresser links liegenlassen. Gestern hat sie sich einer grossen Dusche gewidmet und ihre Füsse sind auch pedikürt worden. Zwar findet sie, dass ihre Füsse früher besser ausgesehen haben, aber sie ist und bleibt verwöhnt, weshalb sie mit dem aktuellen Zustand nie zufrieden ist.
Mala hat sich etwas ausgedacht, wenn bei ihr nicht geöffnet ist. Dann hat sie nicht so viel zu tun und manchmal ist ihr schon langweilig. Vor allem will sie so den Hannoveranern entkommen, die ihr auf die Nerven fallen.
So hat sich die alte Kuh gedacht, ein Baumfäll-Unternehmen zu gründen. Es trägt den Namen „Ich fälle jeden Baum“. Sie sorgt dafür, dass der störende Baum entfernt wird. Damit hat sie Erfahrung und weiss genau, was sie zu tun hat. Allerdings übernimmt sie keine Haftung dafür, wo der Baum hinfällt und dass die Umgebung nach ihrer Arbeit wie ein Acker aussieht.
Mala macht dies nur in der Zeit vom 1. November bis zum 28. Februar. Wenn der Boden gefroren ist, wird sie zu Hause bleiben. Um den Abtransport kümmert sie sich nur, wenn der betreffende Baum zu ihren Leibspeisen zählen sollte. Das sind vor allem Weide, Haselnuss, Apfel. Diese Bäume fällt sie am liebsten.

Na, hat irgendjemand auf das heutige Datum geachtet? Ganz richtig, heute ist wieder einmal der Tag, wo man die Leute in den April schicken kann. In diesem Text sind wie in jedem Jahr Wahrheiten und Aprilscherze untergebracht. Was wahr ist und was nicht? Nun, das werde ich nicht verraten, sondern soll jeder selbst für sich herausfinden.

Advertisements
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Hysterie macht unser Leben kaputt


Das Herz Europas befindet sich im Ausnahmezustand. Nachdem letzte Woche in Paris mehrere Terroranschläge verübt wurden und Deutschland Anfang der Woche einen Terroranschlag befürchtete, ist es nun Belgien, das befürchten muss, das nächste Ziel von IS-Terroristen zu werden.
Es gäbe Hinweise auf Anschläge mit Waffen und Sprengstoff, gab Belgiens Premierminister Michel bekannt.
Aufgrund dessen wurde die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Bahnen fahren nicht mehr. Wenn möglich solle man zuhause bleiben und sich nicht auf den Weg in Einkaufszentren machen und Versamlungen vermeiden.
Die Hysterie nimmt zu. Denn ob es tatsächlich stimmt, dass in den nächsten Minuten, Stunden oder Tagen ein terroristischer Anschlag geplant ist, weiss man nicht mit Sicherheit. Das konnte man besonders gut am Dienstag sehen, als anderthalb Stunden vor Beginn des Freundschaftsspiels zwischen Deutschland und den Niederlanden das Spiel abgesagt wurde. Auch das wurde damit begründet, dass eine konkrete Terrorgefahr bestanden hätte.
Das Stadion wurde mehrfach vor Einlass kontrolliert, die Polizeipräsenz war enorm. Was sollte da passieren? Gut, wenn Bundeskanzlerin und Innenminister Angst um ihr Leben haben, sollen sie eben dem Fussball fernbleiben. Klingt zynisch? Ja, das stimmt. Denn diese Hysterie wäre sicherlich nicht entstanden, wenn Merkel und de Maizière sich nicht angekündigt hätten. So hatte man sich dem Terror gebeugt.
Ja, es gibt andere Stimmen, die sagen, dass es richtig gewesen sei, das Spiel abzusagen. Das kann man so oder so sehen. Jedenfalls konnte man sehen, dass die Terrorgefahr auch teilweise in Hysterie umschlug. Herrenlose Koffer und Pakete wurden gemeldet, weil sie eventuell Sprengstoff enthalten haben könnten.
Lange habe ich die Durchsage an den Bahnhöfen, dass man sein Gepäck nicht unbeaufsichtigt lassen soll, gehört. Ich schätze, dass es längst wieder aus dem Archiv geholt wurde und ab und an abgespielt wird.
Aus Psychologensicht betrachtet, geht ein Terrorist doch ganz anders vor. Aber das ist eine andere Sache, die ich nicht erläutern mag.
Nun ist es also Belgien, das den grossen Schlag fürchtet.
Das spielt den Terroristen doch in die Hände. Versetzen wir Europa in Angst und Schrecken, um ihnen klarzumachen, dass sie keine Kontrolle über ihr eigenes Leben mehr haben, sondern immer fürchten müssen, dass etwas passieren könnte. Damit wollen sie uns klarmachen, dass wir nicht Herr über unser selbstbestimmtes Leben sein können.
Doch das dürfen wir nie zulassen. Deshalb muss diese Hysterie enden. Natürlich sollte man seine Augen nicht blind verschliessen und denken, dass sowieso nicht passiert. Aber die Angst, dass etwas passieren könnte, darf nie Besitz von uns ergreifen, denn sonst haben diese verblendeten Fanatiker gewonnen.

Von den beiden gesperrten FIFA-Funktionären hört man auch wieder einmal etwas. Nachdem Joseph Blatter gegen seine Sperre nichts unternehmen wollte, scheint er es nun doch getan zu haben. Jedenfalls ist er sehr enttäuscht, dass seine Sperre aufrecht erhalten bleibt. Dennoch gibt er die Hoffnung nicht auf, dass sein Name von jedem Makel reingewaschen wird. Vor einem gerechten Ausschuss würde er das auch schaffen. Ich vermute mal, dass diesem Ausschuss am besten er selbst vorstehen sollte, damit er auch garantiert unschuldig aus dem herausgeht.
UEFA-Chef Michel Platini hingegen legt einfach so oft Einspruch gegen seine Sperre ein, wie es ihm möglich ist. Nachdem die Ethikkomission der FIFA entschied, dass seine Sperre nicht aufgehoben wird, wendete er sich an den CAS, die letzte Instanz, wenn gar nichts mehr geht. Beim ersten Mal wurde sein Gesuch abgeschmettert, doch einen Versucht hat er noch – und der wird natürlich genutzt. Aufgeben gilt nicht, auch wenn das Ergebnis bereits feststehen dürfte.
Ich weiss gar nicht, warum diese Strafe icht einfach akzeptiert wird. Blatter und Platini sind ohnehin keine Kandidaten bei der Wahl für das Amt des FIFA-Präsidenten. Da können sie die Strafe auch aussitzen.
Oder sie geben eine deutlichere Erklärung ab, wofür Platini von Blatter bezahlt wurde. Denn das ist immer noch recht undurchsichtig, auch wenn beide beteiligten Parteien höchstwahrscheinlich etwas anderes behaupten würden.
Beim DFB-Skandal hat sich auch etwas Neues aufgetan. So soll die Unterschrift von Franz Beckenbauer auf den Vertrag mit Jack Warner eine Art Blanco-Unterschrift gewesen sein. Das Papier wurde unterschrieben aber wohl nicht gelesen.
Könnte durchaus sein, auch wenn es sich vollkommen absurd anhört. Wer unterschreibt heute etwas, ohne dass er zuvor den Vertrag nicht gelesen hat?
Ich gehöre jedenfalls nicht dazu, obwohl ich damit aufzufallen scheine. Denn ich erinnere mich an Szenen, wo ich bei mehreren Bankgeschäften dazu genötigt wurde, zu unterschreiben, obwohl ich erst mal alles noch einmal in Ruhe durchlesen wollte. Gesagtes und Geschriebenes ist nämlich nicht immer gleich. Oder auch als ich meinen Vertrag erneut unterschreiben musste, weil sich ein Fehler eingeschlichen hatte. Man muss doch wissen, ob alles seine Richtigkeit hat. Nur in unserer schnelllebigen Welt ist so etwas nicht erwünscht. Dadurch kann es durchaus möglich sein, dass Franz Beckenbauer etwas unterschrieb, ohne es zuvor gelesen zu haben.

Zum ersten Mal ist Elefantendame Mala froh darüber, dass ihr Wohnort bereits geschlossen hat. Zwar glaubt sie nicht daran, dass Anschläge dort verübt würden, wo sie nun lebt, aber man weiss ja nie.
Im übrigen ist sie mal wieder etwas verstimmt, weil man ihr die Hannoveraner deutlich vorzuziehen scheint. So wurde das sechs monatige Jubiläum von Nang Faa gefeiert. Mala ist beleidigt, denn ihren Geburtstag hätte man ignoriert und nicht gross verbreitet. Sie hat sehr daran zu knapsen, dass sie nicht mehr die grosse Nummer eins ist, wie sie es noch bei ihrer Ankunft gewesen ist. Dabei sagt sie, dass es nur einen Dickhäuter zu geben hat, der hofiert wird und das ist natürlich sie allein. Wenn das nicht langsam wieder gemacht würde, will sie streiken. Ausserdem würde sie immer noch gerne nach Hause.
Besonders jetzt hat sie allen Grund dazu, wo der FC St. Pauli gegen 1860 München versagt hat. Innerhalb von drei Minuten kassierten sie zwei Tore der 60er. Am Ende fuhren sie mit null Punkten nach Hause.
Mala hatte es vorhergesehen, da 1860 einen neuen Trainer hat und St. Pauli Länderspielpausen noch nie wirklich für sich nutzen konnte.
Die Pusteblume hingegen hatte auf ein Unentschieden getippt, was am Ende falsch war. Tja, da lag sie daneben, wo sie in der letzten Zeit doch oft den riechtigen Riecher besessen hatte.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Kopflos und führungslos – Kommt nun die Wende oder ist es das Ende?


Die beiden wichtigsten Fussballverbände (Fifa und Uefa) sind praktisch führungslos. Wird das nun der Anfang vom Ende der Amtszeit von Fifa-Präsident Blatter sein? Neunzig (90) Tage ist er von allen Ämtern suspendiert und dennoch scheint ihn nichts davon aufzuhalten, den grossen Kongress Anfang nächsten Jahres vorzubereiten, wo er sein Präsidentenamt zur Verfügung stellt. Natürlich nicht ganz freiwillig, wie man betonen muss. Das sieht man schon daran, dass er nicht ganz zurückgetreten ist, obwohl es gefordert wurde. Er wolle so lange im Amt bleiben bis die Neuwahl anstehe. Bis dahin wolle er mithelfen, den Korruptionsskandal erfolgreich aufzuklären.
Blatter scheint sich weiterhin keiner Schuld bewusst zu sein, obwohl die Schlinge sich immer enger um ihn zu ziehen scheint.
Das sieht man daran, dass er nun mit dieser 90-Tage-Sperre, die oft als Schutzsperre bezeichnet wird, belegt wurde.
Ausgelöst wurde das durch eine Geldzahlung an den Uefa-Präsidenten Michel Platini, der auch einer der Vertreter Blatters ist und sich als Kandidat für Blatters Nachfolge als Fifa-Präsident beworben hat. Und weil diese Geldzahlung ein wenig seltsam ist, wer bekommt Jahre nachdem er irgendwelche Dienste geleistet hat, das Geld, ohne dass es noch dazu irgendwo richtig verzeichnet wird? Ja, da werden Stimmen laut, die von Schmiergeld sprechen. Was es am Ende wirklich gewesen ist, wird wahrscheinlich nicht herauskommen, aber Blatters und Platinis Bild haben erhebliche Kratzer bekommen, die sich nicht so leicht wegpolieren lassen.
Michel Platini wurde wegen dieser Geldzahlung übrigens auch mit einer 90-Tage-Sperre belegt. Auch er ist sich keiner Schuld bewusst und will weiter an seiner Kandidatur für das Amt des Fifa-Präsidenten festhalten.
Ja, ja, irgendwie gibt es nur Unschuldslämmer und Bauernopfer. Wirklich schuldig ist niemand. Alles nur haltlose Verdächtigungen, die der eigenen Person schaden sollen. Aber man gibt nicht auf, lässt sich nicht unterkriegen, denn man selbst ist überzeugt, unschuldig zu sein.
Nur bleibt die Frage bestehen, wie jeder Schuld und Unschuld definiert. Und hierbei wird es schwierig. Vom Gesetz her nicht, denn das sagt klar und deutlich, was legal ist und was strafbar bzw. ungesetzlich. Aber wenn jemand selbst sagen soll, ob er irgendwie was ungesetzliches getan hat, wird er garantiert nicht sagen, dass es so gewesen ist. Manche sagen ja noch, dass sie unschuldig seien, selbst wenn ihre Schuld eindeutig bewiesen ist.
Platini war ohnehin schon angezählt wegen der Arbeit seines Sohnes bei einer katarischen Firma. Da war immer gesagt worden, dass er keine weisse Weste mehr habe. Ob es da nun einen Zusammenhang gibt oder es einfach nur Zufall ist, wer weiss?
Jedenfalls sind zwei der wichtigsten Fussballverbände auf einmal führungslos.
Bei Blatter hat man sich ohnehin gefragt, warum er nicht endlich mal gesperrt wird bzw. nicht gleich ganz aus dem Amt geworfen wird. Aber auch diese Sperre wird Blatter sehr wahrscheinlich nicht davon abhalten, sein Ding durchzuziehen. Das heisst, sich so gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen und eventuell als armes Opfer einer Verschwörung dazustehen.
Aber was bedeutet diese Sperre nun für die Uefa und die Fifa? Sind nun beide Verbände angeschlagen? Muss Platini eventuell als Uefa-Präsident zurücktreten?
Nein, das sehr wahrscheinlich nicht, ausser es finden sich weitere erhärtende Beweise, die sagen, dass Platini bei der Vergabe zur WM 2022 nicht ganz uneigennützig entschieden hat.

In Berlin wird gegen das umstrittende TTIP demonstriert, das von den Politikern immer noch forciert wird, obwohl die Bürger es nicht haben wollen.
Die Befürchtungen gegen dieses Freihandelsabkommen sind berechtigt, denn es ist praktisch ein Freifahrtsschein für Sachen, die bei uns eigentlich verboten sind, doch einzuführen. Ich spreche hier nicht von Chlorhühnchen, die immer gern genannt werden. Dass Geflügel in den USA mit Chlor behandelt wird, hat den Grund, damit es frei von Keimen ist. Bei uns wird gleich durch eine Hygienekette versucht, dass sich Keime gar nicht erst bilden können. Übrigens sei dieses Chlor überhaupt nicht schädlich und würde spätestens beim erhitzen verschwinden.
Zum Thema Chlorhühnchen muss ich erwähnen, dass die EU seit Jahren an die USA ein hohes jährliches Strafgeld zahlt, um kein Fleisch einzuführen, wo die Tiere mit speziellen Präparaten behandelt wurden. Diese Mittel sollen angeblich völlig harmlos sein, aber die EU-Bürger würden so etwas nicht wollen. Laut einem Gesetz müssten wir aber dieses Fleisch einführen, was wir aber eben nicht tun, weil wir solches Fleisch für gefährlich halten. Aus diesem Grund klagten die USA und bekamen Recht. Seitdem wird jährlich ein Strafgeld fällig. Und das wird wahrscheinlich noch höher ausfallen, wenn das Freihandelsabkommen in Kraft treten sollte.
Denn unsere Gesetze sind halt ein wenig anders als die in den USA. Ausserdem haben wir auch eine ganz andere Sichtweise. Das kann man daran sehen, dass wir dem Fracking gegenüber negativ eingestellt sind. Wir sehen überall die Gefahren, während in den USA das Fracking zwar nicht mehr das Allheilmittel darstellt, aber immer noch gefördert wird. Wir hingegen wollen das Fracking nicht, müssen uns aber wieder einmal der Politik beugen, weil die das so toll findet.
Und genauso wird es auch mit dem Freihandelsabkommen TTIP sein. Die Politik wird es durchdrücken, egal ob es gewünscht wird oder nicht.
Dabei ist nicht von der Hand zu weisen, dass es keine wirklichen Vorteile für uns birgt. Es ist zwar keine Entmündigung Europas kommt dem dennoch sehr nah.
In Berlin wird gegen das TTIP demonstriert und in Pjöngjang, der Hauptstadt Nordkoreas, findet eine Militärparade statt. Kim Jong Un demonstriert wieder einmal seine militärische Stärke und schreckt wieder einmal nicht mit Provokationen zurück. Sein Militär sei so gut aufgestellt, dass es gegen die USA in den Krieg ziehen könnte. Tja, alles nur leere Worte eines Herrschers, der mal wieder ein Erfolgserlebnis braucht? Oder sind diese Drohungen ernstzunehmen? Atomsprengköpfe soll Nordkorea besitzen. Allerdings weiss man nicht wie viele und ob diese wirklich alle funktionstüchtig sind.
Im Grunde genommen hält man Kim Jong Un nur für einen Schwätzer, der Stärke demonstrieren muss, um sich so seinem Volk zu zeigen. Und das glaubt in der Mehrheit auch, was ihr Herrscher ihnen sagt.
Vor wenigen Tagen dachte ich mir noch, dass Kim Jong Un sein Volk sehr gut in Griff hat, wenn diese es immer noch erdulden, dass sie praktisch immer noch kaum Fortschritt haben und Hungersnöte, wie man sie sonst nur aus Zentralafrika gekannt hat.
Aber Nordkoreas Volk muckt nicht auf. Stoisch lassen sie alles über sich ergehen. Wenn die DDR-Bürger sich das alles gefallen lassen hätten, hätten wir vergangene Woche nicht 25 Jahre Wiedervereinigung gefeiert. Wir hätten am 03. Oktober keinen Nationalfeiertag, sondern immer noch am 17. Juni.
Vielleicht wird Nordkorea irgendwann sehen, dass es so nicht weitergehen kann. Aber bis dahin werden garantiert noch ein paar Köpfe rollen.

Will ich mal beim Fussball bleiben und über die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Irland schreiben. Ich muss sagen, dass ich mir das Spiel nur für zwei Minuten angesehen habe, aber das hat mir gereicht, um zu sehen, dass Deutschland bei diesem Spiel keinen Blumentopf gewinnen wird. Bälle wurden nicht in die freien Räume gespielt, sondern immer schon dorthin, wo zwar der eigene Mitspieler stand, aber auch jede Menge gegnerische. Oder dann wurde mal in den freien Raum gespielt, aber der betreffende Spieler war gerade von seiner dortigen Position abgerückt, sodass dieses Mal auch wieder ein Gegenspieler eher am Ball war. Abspracheprobleme, Missverständnisse ohne Ende.
Alle bisherigen Spiele, wo eine Mannschaft genau so gespielt hat, ist immer für den Gegner ausgegangen. Deshalb überraschte es mich am Ende auch nicht, als ich später las, dass die Iren gegen Ende noch ein Tor geschossen hatten.
Nun sieht es auf einmal wieder eng aus für das DFB-Team. Natürlich können sie gegen Georgien alles klar machen, angeblich würde sogar ein Unentschieden zum Erreichen der Endrunde der EM in Frankreich genügen. Aber das sollte das deutsche Team nicht erzwingen, denn damit kann man auch scheitern. Es müssen nur alle gegen Deutschland spielen und am Ende heisst es dann, Deutschland kann nach Hause fahren. Dann sind die Niederlande vergessen, die eine blamable Qualifikation gespielt haben und zurecht gescheitert sind. Deutschland wird die neue Lachnummer werden. Als Weltmeister nicht die EM-Qualifikation schaffen und in letzter Sekunde schaffen. Da braucht man sich nie nächsten Jahre wirklich nicht als Deutscher zu erkennen geben in der Welt. Die Lachnummer werden wir sein, wenn Deutschland tatsächlich noch scheitern sollte. Ein Sieg gegen Georgien muss her. Alles andere ist viel zu gefährlich, weil man scheitern könnte. Es mag so schön heissen, am Ende gewännen die Deutschen, doch im Spiel gegen Irland hat man gesehen, dass es nicht stimmt.
Nur gegen Georgien hat sich das deutsche Team bereits im Hinspiel schwergetan. Wie soll denn nun ein Sieg her? Man wird es morgen sehen. Entweder gewinnt Deutschland oder es kann nach Hause fahren.

Auch Elefantendame Mala zittert mit dem deutschen Team. Zwar hat ihre unfreiwillige Wahlheimat Belgien die Qualifikation bereits hinter sich gebracht, aber die alte Kuh möchte unbedingt, dass Deutschland sich ebenfalls qualifiziert. Denn sie sieht sich immer noch als deutscher Elefant, wurde oft genug als solcher bezeichnet. Und wenn man 46 Jahre in dem Land lebt, kann man sich ruhig so bezeichnen, findet Mala.
Im Spiel gegen Irland lag sie mit ihrer Vorhersage daneben, als sie auf ein Unentschieden tippte. Sie hatte sich gedacht, dass die deutsche Mannschaft sich schwertun würde, aber dass sie dermassen versagen würden, dass hat sie dann doch erstaunt und vor allem verärgert. Nun hofft sie gegen Georgien auf einen Sieg, denn das hat sie auch getippt.
Dasselbe hat übrigens auch die Pusteblume gesagt, die sich momentan bei ihren Entscheidungen an Mala zu halten scheint, denn was diese tippt, sagt sie auch. Denn gegen Irland war sie auch für ein Unentschieden gewesen. Ob das jetzt Zufall war oder nicht, jedenfalls war sie nun für einen Sieg, wobei Jonas natürlich wieder einmal betont, dass die Pusteblume ein penetranter Linksrüssler sei. Auch wären ihre letzten Tipps nicht gerade toll gewesen. Nachdem sie sich so gut gemacht hatte, scheint ihr nun wieder die Puste ausgegangen zu sein.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Ein Skandal ist nicht genug


Lange war nichts von den Ermittlungen gegen die Fifa und Joseph Blatter nun zu hören. Das hat sich nun geändert.
Die Schweizer Justiz-Behörden haben bestätigt, dass nun auch gegen Blatter ermittelt wird. Endlich!, werden manche sagen. Denn bisher stand die Frage im Raum, warum gegen alle möglichen Mitglieder ermittelt wird, nur nicht gegen den Fifa-Präsidenten, dem angeblich die ganzen korrupten Machenschaften seiner Mitarbeiter verborgen geblieben sind.
Meist ist es so, dass man nur das sieht, was man auch sehen will und ansonsten blind durch die Gegend geht.
Ob es bei Blatter auch so gewesen ist? Tja, das kann ich nicht sagen.
Hat dennoch recht lange gedauert bis die Ermittlungen auch auf den Fifa-Präsidenten ausgeweitet wurden. Vielleicht mussten sie erst einmal erfahren, wo sie denn suchen müssen, um wirklich fündig zu werden.
Aber nicht nur Blatter ist ins Visier der Ermittler geraten, sondern auch Uefa-Präsident Michel Platini.
Dieser hat vor vier Jahren von der Fifa, also von Blatter, zwei Millionen Franken erhalten für angeblich zwischen Januar 1999 und Juni 202 geleistete Dienste.
Im Zuge der Ermittlungen sei Platini deshalb als Zeuge vernommen worden.
Ehrlich gesagt soll Platini auch keine völlig weisse Weste haben. Es wird vermutet, dass er bei der Vergabe der WM 2022 an Katar nicht ganz voreingenommen gewesen sein soll. Angeführt wird dann immer, dass sein Sohn eine Stelle in einer katarischen Firma bekommen hat. Ob das nun Zufall gewesen ist?
Dass er sich nun als Kandidat für das Amt des Fifa-Präsidenten aufgestellt hat, ist eventuell so, als würde man den Teufel mit dem Beezelbub austreiben.
Platini ist nicht der Saubermann, als der er sich nach der Aufdeckung des Fifa-Korruptionsskandals präsentierte. Dennoch haben viele europäische Verbände an ihm festgehalten und werden es gewiss auch weiter tun.
Vielleicht sollte doch der jordanische Prinz zum nächsten Präsidenten gewählt werden. Ob das die allerbeste Lösung ist? Vielleicht immer noch besser als Blatter oder Platini. Recht machen, kann man es ohnehin niemandem. Übrigens, was sagen eigentlich die Leute derjenigen afrikanischen Verbände, die Blatter als Lichtgestalt, als auf die Erde gekommene Gottheit gepriesen haben? Halten sie weiterhin an Blatter fest? Glauben sie, dass es ein Komplott ist, der gegen Blatter in Gange ist? Könnte sein oder auch nicht. Stimmen sind jedenfalls noch keine laut geworden.
Blatter droht durch die Geldgabe an Platini Gefängnis. Entweder fünf Jahre, wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung und treuwidrigen Zahlung, oder sogar zehn Jahre, wenn sich der Verdacht der Unterschlagung erhärten sollte. Denn die Geldzahlung erfolgte zulasten der Fifa, verschwand aber praktisch in irgendeiner Aktennotiz, sodass die ganze Zahlung eben als recht dubios gilt.
Die Fifa hat volle Kooperationsbereitsschaft erklärt, damit alles aufgeklärt wird. Besonders interessant wird es, wie lange Blatter sich noch wird halten können. Zurücktreten will er schliesslich erst Anfang nächsten Jahres, damit die Fifa einen Neuanfang starten kann.
Genauso gut es sein, das Blatter zu dem Zeitpunkt schon verurteilt wurde. Da wird er bereits vorher entweder zurücktreten müssen oder es wird entschieden, dass er das Präsidentenamt mit sofortiger Wirkung aufgeben muss.
Was auch immer sein wird, der Ruf der Fifa ist bis ins nächste Jahrzehnt hinein geschädigt. Ein neuer Präsident wird viel zu tun haben, um den Ruf der Fifa wieder halbwegs herstellen zu können. Aber das kann nicht gehen, wenn der neue Präsident Michel Platini heissen wird.

Vom Fifa-Korruptionsskandal, zum Abgas-Skandal von VW. Als bekannt wurde, dass VW bei den Abgasemissionen von verschiedenen Modellen und damit Millionen Autos geschummelt hat. Wobei geschummelt es verharmlost. Betrogen trifft es eher, denn es wurde die Software manipuliert und so viel niedrigere Werte festgestellt, als es eigentlich waren. Damit galten die Autos als sauberer, obwohl sie mehr Emissionen ausstiessen, als getestet wurde.
Der Skandal begann in den USA, wo VW schon im April mitgeteilt haben soll, dass die Autos mehr Schmutz ausstossen als gedacht. Aber richtig losgegangen ist die Lawine erst in den letzten Tagen, wo sich schliesslich offenbarte wie viele Millionen Autos von dem Abgas-Skandal betroffen sind.
Da kauft man sich nichtsahnend ein Auto, denkt, es würde nicht so viel Schmutz in die Atmosphäre schiessen als andere und wird am Ende eines besseren belehrt.
Aber ist es ein Wunder, dass es so gekommen ist? Nein, denn wir wollen immer mehr Hubraum, mehr PS, mehr, mehr, mehr…
Nur dieses mehr geht eben zulasten des Energieverbauchs und damit auch dem Ausstoss an schädlichen Emissionen.
Vor allem sind die Autobauer auch nicht wirklich daran interessiert, emissionsfreie Autos oder welche mit niedrigen Ausstoss zu entwickeln. Es würde so schwierig sein, so kompliziert und welche Ausrede auch immer genommen wird.
Und da eben die Abgasuntersuchung nur ein einziges Mal durchgeführt wird, ist es kein Wunder, dass VW diese Gelegenheit beim Schopfe packte und eben diese Untersuchungen manipulierte. Ganz ehrlich sind doch diejenigen schuld, die entschieden, dass ein Modell nicht mehr als einmal untersucht werden muss. Das ist Blauäugig. Und genau das wird nun bestraft.
VW erlebt nach einem aufregenden Frühjahr, einen genauso aufwühlenden Herbst. Nur dass es nun um weitaus mehr geht als im Frühjahr. Dieser Abgas-Skandal betrifft nicht nur die USA, sondern auch Europa.
Der bisherige Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn musste seinen Hut nehmen und wurde Matthias Müller ersetzt. Doch bereits nach wenigen Tagen werden Stimmen laut, dass Müller nicht die richtige Wahl für den Posten sei. Aber wer soll es denn machen?
VW kommt nicht zur Ruhe, der Aktienkurs ging in die Tiefe, erholte sich, sackte wieder, aber nicht mehr so stark wie zuvor.
Man darf gespannt sein, was noch alles aufgedeckt wird.

Was Autos betrifft, so interessieren sie Elefantendame Mala herzlich wenig. Zwar hat sie auch einmal einen VW getestet, ob er denn genug Stauraum hat, aber ansonsten interessieren sie nur Elefantenstärken. Da sei sie einem Auto an Kraft überlegen, denn sie könne problemlos einen Wagen schieben. Vor allem könne sie ihn ausbeulen, wenn sie sich mit dem Hintern drauf setzt. Ein Scherzkeks bleibt Mala auch in ihrem Alter.
In dieser Woche hatte Mala ganz schön viel zu tun, denn in der Bundesliga war wieder einmal eine englische Woche angesagt. Dass bedeutete für die alte Kuh, anstelle von einem Spiel, musste sie nun zwei tippen oder wie Mala es herausstellte: Gleich drei Stück auf einmal!
Die letzten beiden Spiele gegen Braunschweig sowie Heidenheim hatte Mala richtig getippt. Ein Unentschieden und ein Sieg. St. Pauli scheint in diesem Jahr tatsächlich den Aufstieg anzustreben, wie Mala es sich erhofft. Momentan halten sie sich auf dem Relegationsplatz, nach dem Unentschieden von Freiburg am Donnerstag können sie sich sogar Hoffnungen auf den zweiten Platz machen. Aber dafür brauchen sie Glück und vor allem, Punkte, Punkte, Punkte…
Dennoch sagte Mala, dass ihr Lieblingsverein gegen Paderborn nur Unentschieden spielen würde. Genauso ist es gekommen. Aber wenn die Verfolger in der Tabelle für St. Pauli spielen, dürfte der Relegationsplatz weiter sicher sein.
Die Pusteblume hingegen hat von drei Spielen nur eines richtig getippt, nachdem sie sich zuvor gleich viermal richtig entschieden hatte. Aber mit dem Unentschieden hat sie es nicht so. Tippt lieber auf Sieg oder Niederlage.
Wobei sie beim Paderborn-Spiel kurz für ein Unentschieden plädiert hatte. Vielleicht hat Jonas einfach keine Ahnung, was die Pusteblume ihm sagen will.
Jedenfalls hatte sie das Spiel gegen Heidenheim richtig getippt. Besser als überall daneben zu liegen. Aber so ist das.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

O’zapft is! – Fast so schlimm wie Weihnachten im September


Weihnachtssachen im September nerven. Was ich bereits vor zwei Wochen feststellte, hat nun eine Studie auch ausgesagt. Ob nun mein Artikel den Anstoss zu dieser Studie gegeben hat, die am Donnerstag in einer Fernsehzeitschrift veröffentlicht wurde, weiss ich nicht.
Die Vorlaufzeit einer Zeitschrift beträgt eine Woche, so eine Studie kann durchaus noch eingefügt worden sein ins aktuelle Heft. Allerdings denke ich eher, dass jemand der Redakteure darauf gekommen ist, denn bereits Anfang September gab es die ersten Weihnachtsnaschereien bei Aldi zu kaufen. Da kommt man dann auf solche Ideen.
Bei uns würde es so laufen, dass bei einem Brainstorming die interessantesten Ideen gesammelt und dann bei der grossen Konferenz besprochen werden. Was vom Chefredakteur durchgewunken wird, hat es ins Heft geschafft, der Rest wird verworfen.
Aber interessant, dass nicht nur ich mich über Weihnachtssachen aufrege, die bereits im September angeboten werden.
Das braucht doch wirklich keiner. Im September muss man sich erst einmal auf den Herbst einstellen. Gerade ist der Sommer vorbeigegangen, ein paar warme Tage gibt es noch, aber der Herbst steht unmittelbar vor der Tür. Und bevor Weihnachten ist, kommt ja noch Halloween. Also laut den ganzen Süssigkeitenherstellern. Denn Halloween ist etwas eingewandertes, was vor allem durch die Süssigkeiten- und Spielzeugindustrie (Faschingskostüme etc.) gefördert wird. Also reiner Kommerz, der keine Tradition hat, ausser wir würden uns in den USA befinden. Es gibt zwar einen ähnlichen Brauch, wo die Kinder von Tür zu Tür gehen und etwas bekommen, aber das ist am Martinstag und auch nur in einer bestimmten Region Deutschlands.
Wenn Weihnachten vorbei ist, können wir spätestens im Februar bereits Ostersachen einkaufen gehen. Da könnte man wirklich vermuten, dass die Weihnachtsmänner eingeschmolzen und neu verwendet werden als Osterhasen. Ob Gerücht oder Wahrheit. Der eine sagt so, der andere so.
Ich jedenfalls will noch keine Weihnachtssachen im September und ich gehöre garantiert nicht in die Altersklasse 40 plus.

In Griechenland wird morgen gewählt. Vorn liegt wieder Alexis Tsipras, der auch schon zuvor Ministerpräsident gewesen ist. Manche fragen sich, warum er überhaupt Neuwahlen wollte. Meiner Meinung nach hat er das getan, weil er zwar den Rückhalt in der Bevölkerung hatte, aber nicht mehr in der eigenen Partei. Wenn er nun wiedergewählt werden sollte, kann der den parteieigenen Kritikern sagen, was sie eigentlich wollen, das Volk sei doch mit seiner Arbeitsweise zufrieden.
Das scheint es tatsächlich zu sein, obwohl er nicht genau das eingehalten hat, was er anfangs versprach. Aber so ist nun einmal Politik. Man verspricht etwas und kann es am Ende nicht einhalten. Als Ausrede muss dann meistens herhalten, dass die anderen Schuld seien. Hier vor allem Deutschland und inbesondere Schäuble.
Um Griechenland ist es momentan ruhig geworden, denn die Flüchtlingskrise hat Griechenland aus dem Fokus der Öffentlichkeit verbannt.

Heute um 12 Uhr, oder um 11.59 Uhr, wurde wie in jedem Jahr die Wies’n eröffnet. Dieses Mal brauchte der Münchener OB Dieter Reiter nur zwei Schläge. Im letzten Jahr waren es noch vier gewesen. Vier sind auch nicht schlecht, aber von Christian Ude war man halt nur bis zu drei Schläge jedes Jahr beim traditionellen Anstich gewöhnt.
Das Oktoberfest ist eröffnet und wieder strömen die Massen auf die Theresienwiese, um sich eine Mass oder gleich mehrere zu genehmigen.
Ehrlich gesagt, kann ich nicht verstehen, wieso ich mich gerade auf dem Oktoberfest besaufen muss. Ist das zünftig? Jedenfalls kann ich auch andernorts ein Bier trinken, das vielleicht genauso schlecht eingeschenkt sein mag, aber gewiss vom Preis her billiger ist. Mehr als zehn Euro soll man nun pro Mass zahlen. Wer macht das denn? Gut, ich bin auch nicht der Biertrinker. Mir schmeckt der Gerstensaft nicht und was dort gezapft wird, erst recht nicht. Steve würde sich da ganz zuhause fühlen. Und wenn er Zeit hätte, würde er bestimmt nach München kommen und das Oktoberfest unsicher machen.
Ehrlich gesagt, ist die Wies’n doch nichts anderes als eine grosse Saufbühne. Jeder betrinkt sich, weil er glaubt, nur dadurch wirklich auf dem Oktoberfest gewesen zu sein. So einen Blödsinn habe ich noch nicht gehört.
Ich jedenfalls werde einen grossen Bogen um die Wies’n machen – wie jedes Jahr. Deshalb drücke ich mich auch davor, Interviews in den Zelten mit Prominenten zu führen. Meine Kollegin, die glaubt, sie könne schreiben, wird das schon machen. Tja, schreiben kann sie nicht, aber dafür reden. Deshalb ist sie wohl auch noch bei uns, denn ihre Artikel sind wirklich nichts dolles.
Bin ich jetzt eigentlich so ein Kirmesmuffel oder so, weil ich auf das alles keine Lust habe?
Wobei, die oide Wiesn fand und finde ich ganz schön. Die ist nicht immer, aber wenn sie ist, muss man da schon hin. Da gibt es noch die ganz alten Schaugeschäfte von früher. Aber der Rest der Wiesn kann mir wirklich gestohlen bleiben, denn da geht es den meisten vorrangig darum in ein Zelt zu kommen und sich mit Bier abzfüllen. Das ist für mich nicht nachvollziehbar, aber manches muss und will ich auch gar nicht verstehen.

Elefantendame Mala wurde mal wieder im Fernsehen gezeigt, wie ich anhand meiner Besuchszahlen sehen konnte, wo ein bestimmter Artikel über die alte Kuh sehr oft angeklickt wurde.
Seit Jahren schreibe ich nun über die Elefantin und werde auch nicht müde, es weiter zu tun. Aber auf eines möchte ich gerne noch einmal hinweisen: Malas Augen mögen ihren Glanz verloren haben, aber sie sind weder erloschen noch tot. Ich wollte damit nur sagen, dass die Fröhlichkeit Malas Augen nicht mehr erreicht.
Gut, dann wieder immer zur grossen Orakelentscheidung.
Was sagt Mala, wie der FC St. Pauli gegen Eintracht Braunschweig spielen wird?
Die alte Kuh ist der MEinung, dass ihr Lieblingsverein gegen Braunschweig nur Unentschieden spielen wird. Bereits gegen Duisburg hätten sie sich sehr schwer getan und viel Glück gehabt, überhaupt zwei Tore geschossen zu haben. Das erste Tor war ein umstrittener Elfmeter, das zweite Tor wurde dann kurz vor Schluss geschossen. Da bekommt sonst St. Pauli immer einen Treffer rein.
Und was sagt die Pusteblume, die einen neuen Rekord aufgestellt hat? Vier Spiele hintereinander hat sie nun schon richtig getippt, wo Jonas immer schon dachte, dass sie wieder danebenliegen würde. Doch nein, sie hatte immer recht gehabt. Nun allerdings ist er wieder skeptisch, denn die Pusteblume habe sich mal wieder als äusserst penetranter Linksrüssler entpuppt. So hätte sie denn auch entschieden, dass Braunschweig gegen St. Pauli gewinnen wird. Na, ob sie da wirklich recht behalten wird? Man wird es sehen.
Aber das war natürlich nicht das einzige Spiel, dass Elefantendame Mala und die Pusteblume getippt haben. Nächste Woche ist nämlich mal wieder eine englische Woche in der Bundesliga angesagt, wo die Vereine auch am Dienstag und Mittwoch spielen.
Am Mittwoch wird der FC St. Pauli auf Heidenheim treffen.
Bei diesem Spiel hat sich Mala dafür entschieden, dass St. Pauli gewinnen wird.
Auch die Pusteblume ist mit ihr einer Meinung. Man wird sehen, was am Ende herauskommt. Momentan spielt St. Pauli oben mit. Aber das kann sich alles noch ändern. Gerade bei St. Pauli wäre das nichts Besonderes.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Ich will nicht Windows 10 – Wieso liegt es auf meiner Festplatte bereit?


Was habe ich mich über Microsoft und Windows aufgeregt, als ich nach dem letzten Update-Modus in meiner Taskleiste einen Button fand, wo ich Windows 10 für mich registrieren konnte. Ich wollte das nicht, aber den Button konnte ich auch nicht aus der Taskleiste verschwinden lassen. Also änderte ich es ein wenig, dass ich diesen nicht immer sah.
Dann wunderte ich mich, warum meine Festplatte auf einmal derartig zusammengeschrumpft war. Ich hatte auf einmal mehr als vier Gigabyte verloren und wusste überhaupt nicht, wie das möglich gewesen sein konnte. Ich hatte nichts heruntergeladen, was diese Schrumpfung erklärte.
Des Rätsels Lösung: Microsoft hat einfach heimlich das neue Windows 10 auf meiner Festplatte abgelegt, obwohl ich das überhaupt nicht wollte.
Nun bin ich nicht der einzige, dem das passiert ist. Bei mir gibt es auch keine grossen Probleme wegen Überschreitung des Datenvolumens oder dass meine Festplatte explodiert, weil sie voll ist. Aber ich wäre doch wirklich gerne gefragt worden, ob ich will, dass Windows 10 sich auf meiner Festplatte einistet. Stattdessen wurde ich überrumpelt, angeblich nur mit den besten Absichten, um es denen leichter zu machen, die es später doch noch wollen.
Aber zu denen werde ich nicht zählen, denn ich sehe keine Vorteile bei Windows 10. Erstens wird man durch das Betriebsprogramm nur noch mehr ausspioniert und zweitens ist das Design einfach nur das letzte. Wie bereits Windows 8 und 8.1 wurde es vornehmlich für Tablets gemacht und nicht für normale PCs oder Laptops. Deshalb ist es mir zu eintönig, zu steril, zu eckig. Selten habe ich etwas so Scheussliches gesehen wie Windows 10 und seinen Vorgänger 8 bzw. 8.1.
Vor allem wird man Windows 10 erst los, wenn man das dafür vorgesehene Update löscht. Ich sehe mir immer vorher an, was für Updates installiert werden, aber aus genau diesem Update wurde nicht deutlich, was ich mir da einfing. Ansonsten hätte ich es gar nicht erst installiert.
Nun habe ich es herausgefunden und dieses blöde Update deinstalliert. Siehe da, der blöde Button ist verschwunden und auch der Speicherplatz ist wieder grösser geworden. Was will man mehr?
Aber ih finde es schon eine Frechheit, dass Windows einfach einem was aufs Auge drückt, was man gar nicht haben will. Das ist doch so, als bekomme man schon einmal vorsorglich ein Antibiotikum verabreicht, weil man sich einen Zeckenstich zuziehen könnte.
Bin mich nun am fragen, ob ich Windows nicht weiter erlauben soll, automatisch nach Updates zu suchen. Denn genau so habe ich mir dieses dämliche Update mit den Spätfolgen eingehandelt.
Bei Microsoft muss man wirklich aufpassen wie ein Schiesshund, wobei die natürlich nicht die einzigen sind, die einem indirekt vorschreiben, was man zu tun und zu lassen hat. Nachbarn versuchen das auch oder die Werbung oder Arbeitskollegen, irgendwo wird immer versucht, die eigene Meinung zu torpedieren.
Aber so langsam macht sich Windows bei mir als Betriebssystem wirklich unbeliebt. Wenn das so weitergeht, werde ich wirklich noch zu Linux umschwenken, auch wenn mir das Betriebssystem noch nie wirklich zugesagt hat. Aber bevor ich weiter ausspioniert werde und mir Dinge aufgeschwatzt werden, die ich gar nicht haben will. Da muss man eben solche Schritte vollziehen.
Könnte einen beinahedaran erinnern, wie bei den Mailanbietern immer versucht wird, einem etwas Besseres aufzuschwatzen, was natürlich nicht kostenlos ist. Aber dem kann man noch irgendwie entkommen.
Ich entscheide immer noch selbst, was ich haben und nicht haben will. Ansonsten kaufe ich mir einen Kühlschrank, der gleich im nächsten Supermarkt bestellt, was in meinem Kühlschrank fehlt. Aber das würde bedeuten, immer dasselbe essen zu müssen. Und da ich nicht immer Appetit auf die gleichen Sachen habe, will ich auch so einen Kühlschrank nicht. Was geht Kühlschränke eingentlich an, was sie in sich haben? Die sollen die Waren kühlen und damit hat es sich.
Aber überall, wo man hinsieht, wird einem vorgschrieben, was man tun soll. Manchmal mag es richtig sein, oft ist es einfach nur darauf ausgelegt, den Kommerz zu steigern.
Und welchen Nutzen bringt Windows 10? Tja, ich weiss das auch nicht. Das Design ist jedenfalls das letzte. Habe mein Windows 7 sogar so verändert, dass es mit XP Ähnlichkeit, was auf meinem PC sogar noch läuft. Dieser ist übrigens nicht mit dem Internet verbunden, deshalb darf er ruhig ein veraltetes Betriebssystem haben.

Russland greift jetzt doch militärisch in Syrien ein, um den lieben Freund und VErbündeten Assad zu unterstützen. Bloss will niemand der anderen Länder, vor allem die USA nicht, dass Russland sich einmischt, weil sie alles nur noch mehr verschlimmern würden.
Seltsam ist es schon, dass Russland sich erst jetzt zu diesem Schritt entschlossen hat. Aber Putin muss der Welt schliesslich zeigen, dass er noch da ist und tun und lassen kann, was er will. Das sieht man in der Ukraine und in Georgien zwar die ganze Zeit, nur ist das aus unserem Gedächtnis eher verschwunden.
Was Putin wirklich mit seinem militärischen Angriffen bezeckt, bleibt fraglich. Nur sind wenige Länder gewillt, die Flugzeuge über ihrem Luftraum zu dulden. Das will was heissen. Russland ist nicht mehr der grosse Freund, sondern der Feind. Und aus diesem Grund muss Russland sich hervortun. Es muss etwas finden, um wieder positiv von der Welt betrachtet zu werden. Wie wäre es mit eingeschleusten Agenten in die IS, die diese aushebeln und vernichten? Dann kann Putin sich feiern lassen, ansonsten ist das nur ein weiteres Gehabe um seine Macht.

Elefantendame Mala hatte sich so sehr darauf gefreut, den amerikanischen Kontinent zu erobern, nun sieht es schon wieder so aus, als würden die Hannoveraner dies tun. Und nicht nur da, sondern auch in anderen Ländern.
Nun ist die alte Kuh zurecht sauer, kennt sie es doch zur genüge, dass man ihr den Rang abläuft. Da hätte sie, wie sie sagt, auch zuhause bleiben können.
Um sich ein wenig zu beruhigen, freut sie sich daran, dass sie mit ihren letzten Fussballvorhersagen wieder einmal richtig gelegen hat. Beide EM-Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft tippte sie richtig. War auch nicht wirklich schwer, denn auch wenn sich die deutsche Mannschaft noch recht schwer tut, hat sie mal wieder mehr Glück als Verstand. Nur ob sie tatsächlich im nächsten Jahr Europameister werden bleibt fraglich. Dazu muss sich in der Mannschaft noch einiges tun. Nicht nur die Abwehr liegt im Argen. Na ja, bis zum Sommer 2016 sind es noch ein paar Monate.
Aber im Gegensatz zu den Niederlanden hat die deutsche Nationalmannschaft es geschafft und wird zur EM nach Frankreich fahren. Oranje hat sich wie schon 2012 masslos blamiert. Nur dieses Mal haben sie gar nicht erst die Qualifikation geschafft.
Überhaupt ist diese EM-Qualifikation seltsam. Länder wie Wales oder Nordirland werden es in die Endrunde schaffen. Wenn irgendwann sich auch Länder Aserbaidschan und Luxemburg qualifizieren und die grossen Länder es nicht schaffen, dann fragt man sich, was da wohl schiefgelaufen ist. Denn das scheint es zu sein oder wie ist auf einmal Island die grosse Fussballnation? Schon komisch. Es wird eine ganz seltsame EM werden, das ist schon mal sicher. Und vielleicht schafft es die deutsche Nationalmannschaft tatsächlich, gegen solche Neulinge wie Island oder Nordirland durchzusetzen und Europameister zu werden.
Elefantendame Mala ist jedenfalls schon ganz gespannt. Aber jetzt kümmert sie sich erst einmal um das nächste SPiel des FC St. Pauli. Es geht gegen den MSV Duisburg.
Im vergangenen Spiel gegen den FSV Frankfurt erlitt St. Pauli einen Dämpfer und verlor das Spiel glücklos. Wird es so nun weitergehen und St. Pauli nicht aufsteigen, obwohl die alte Kuh sich sehr darüber freuen würde.
Beim Spiel gegen Duisburg sagt Mala, dass St. Pauli gewinnen wird. Es geht wieder aufwärts, glaubt sie.
Und was sagt die Pusteblume, die momentan sehr erfolgreich mit ihren Tipps ist. Bereits drei Spiele hintereinander hat sie richtig getippt. Hat sie nun endlich begriffen, wie es läuft? Vielleicht, aber vielleicht hat sie einfach nur Glück gehabt, denn Jonas glaubt nicht wirklich, dass sie es begriffen hätte, dafür sei sie viel zu verrückt.
Beim Spiel gegen Duisburg sagt die Pusteblume jedenfalls, dass St. Pauli gewinnen wird. Damit ist sie derselben Meinung wie Elefantendame Mala.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Es weihnachtet wieder sehr – im September!


Nachdem vergangene Woche Russland wieder einmal für negative Schlagzeilen sorgte – wir erinnern uns -, versucht das Land sich nun wieder positiv darzustellen, indem es den Kampf gegen den IS unterstützt. Aber nicht mit Luftangriffen auf IS-Stützpunkte, nein, Russland verfolgt wieder einen anderen Weg.
Russland und damit Präsident Putin, will in Syrien vermitteln, um damit die IS zu bekämpfen. Eigentlich wollen sie nur Assad in Amt und Würden belassen, einer ihrer besten Verbündeten, obwohl dieser auch mitverantwortlich für das Erstarken des IS ist.
Aber Assad sei nun bereit zur Teilung seiner Macht mit denen, die keine bösen Absichten verfolgen. Was er damit nur meint? Diejenigen, die ihn nicht aus dem Amt jagen wollen? Gibt es da überhaupt noch eine Opposition, die sich mit ihm arrangieren will? Dazu soll es auch vorgezogene Parlamentswahlen geben. Wer da am Ende wohl wieder die meisten Stimmen bekommen wird? Was, keine Ahnung? Na, es kann doch nur Assad mit seiner Partei sein. Wer auch sonst. In Russland siegt schliesslich auch immer Putin, auch wenn ihn kaum jemand wählt.
Vielleicht versucht Russland eine Lösung im Kampf gegen den IS zu finden. Nur ist das mit einer Verbrüderung mit Syriens Präsidenten Assad nicht möglich,
Im Übrigen frage ich mich immer noch, warum der IS munter in Palmyra zerstören kann, was er will und niemand tut etwas dagegen. Was nützen Luftangriffe, wenn es nicht die Nester derer trifft, die für einen Islam sind, der von ihnen selbst gemacht ist und in vielen Punkten nicht mit dem Koran vereinbar ist?

Als ich am Dienstag in einen Laden ging, sah ich dort die ersten Weihnachtsartikel ausliegen. Es war nicht viel, nur ein paar Lichter und einige Girlanden, aber es hat mir gereicht, um mich zu fragen, warum es bereits im September geben muss. Weihnachten kommt früh genug, aber mehr als ein Vierteljahr vorher muss wirklich nicht sein.
Als ich dann bei Aldi war, was musste ich dort erblicken? Richtig, Weihnachtsfresssachen ohne Ende. Wir haben Anfang September und nicht Ende Oktober. Wahrscheinlich hat es die Sachen schon am 31. August gegeben. Aber wer will sich bereits im Frühherbst mit Spekulatius, Marzipankartoffeln und Stollen vollstopfen?
So Ende November, wenn der erste Advent kommt, kann ich mir vorstellen, weihnachtliche Nashereien zu kaufen, aber doch nicht jetzt. Wobei, wenn ich sie jetzt kaufe und verzehre sind sie wahrscheinlich frischer als wenn ich sie erst im November oder Dezember kaufe. Wie sage ich immer, jetzt schmeckt es am besten, denn im Dezember schmeckt es nur noch alt.
Aber woher kommt eigentlich die Annahme der Läden, dass wir bereits jetzt Spekulatius – gut, den könnte es auch das ganze Jahr geben -, Printen, Zimtsterne, Vanillekipferl oder Marzipankartoffeln essen wollen? Einige gibt es bestimmt, sonst würde es nicht angeboten werden. Ich kaufe doch auch nicht im Frühling Elisenlebkuchen, obwohl es mir möglich wäre. Aber ich bin froh, wenn ich das nicht essen muss. Gut, wieder was anderes. Ich mag die meisten Weihnachtssüssigkeiten nicht, aber das trifft ja nicht auf die halbe Menschheit in Deutschland zu.
Warum wird es nicht so gemacht, dass es die Sachen das ganze Jahr zu kaufen gibt, nur zu Ostern eben nicht.
Übrigens, es gibt immer noch das Gerücht, die Weihnachtsmänner, die nicht verkauft werden, würden eingeschmolzen und zu Osterhasen. Abgngeblich sei das Gerücht nicht wahr, nur werden dann Stimmen laut, die bei solchen Hohlkörperherstellern gearbeitet haben, wo tatsächlich Menschen beschäftigt sein sollen, die die Schokoladenhohlkörper aus dem Stanniolpapier auspacken und die Schokolade wieder eingeschmolzen wird, um neue Figuren daraus zu machen.
Ob es nun stimmt oder nicht, ist mir völlig egal, denn ich habe diese Hohlkörper nie gemocht, weil ich die Schokolade einfach widerlich vom Geschmack her finde. Damit könnte ich meinen Magen leeren.
Soll man nun bereits im September daran erinnert werden, dass am 24. Dezember wieder Heiligabend ist? Irgendwie weiss man doch, dass Weihnachten im Dezember ist und zwar immer an denselben Tagen, denn im Gegensatz zum Osterfest wird das nicht bestimmt.
Dennoch kommt Weihnachten immer so plötzlich.

Weihnachten ist für Elefantendame Mala noch ganz weit weg. Erst einmal kommt ihr Geburtstag, dann sieht sie weiter.
Übrigen ist Elefantendame Mala schon in Deutschland, Belgien, Frankreich und den umliegenden Ländern bekannt und berühmt. Nun hat sie es auch über den grossen Teich nach Amerika, genauer die USA, geschafft.
Einzig hadert sie damit, dass sie als 55jährige Elefantin bezeichnet wird, denn sie wird in diesem Jahr doch erst 53 Jahre jung! Das jung und nicht alt ist wichtig, denn sie fühlt sich wie ein richtiger Jungspund, auch in ihrem hohen Alter.
Und nachdem nun Mala auch dem amerikanischen Publikum bekannt wird, hat sie sich vorgenommen, auch noch die restliche Welt mit ihrer Liebenswürdigkeit zu erobern.
Südamerika und Australien, auch Asien und Afrika zieht sie in Betracht. Nur ein Land will sie unbedingt auslassen: Russland. Warum? Na ja, die alte Kuh hat Angst, dass Wladimir Putin sie nach Moskau beordern könnte, um sich immer mal wieder mit ihr ablichten zu lassen, weil so ihre Sympathie auch auf ihn abstrahlen könnte.
Aber weder nach Russland noch in die russische Hauptstadt will Mala. Im Winter sei es ihr da zu kalt und im Sommer viel zu warm. Ausserdem verstehe sie die Sprache nicht, auch wenn Putin mit ihr Deutsch reden könnte. Ausserdem hat sie wirklich keine Lust dazu, in ihrem Alter noch eine neue Sprache zu lernen. Sie war schon froh, dass sie vor drei Jahren nicht im Tausch gegen ein paar Walrösser nach Russland musste.
Nein, Russland lässt sie auf ihrem Weg zur grossen Berühmtheit lieber aus. Sicher ist sicher.
Sie lässt das jetzt alles auf sich zukommen und lässt den Erfolg für sich arbeiten.
Erfolgreich war sie auch in den beiden letzten Spielen, die sie getippt hat. Einmal war es das Spiel des FC St. Pauli gegen den FSV Frankfurt, wo sie St. Pauli eine Niederlage zuschrieb. Damit lag sie genauso richtig wie beim EM-Qualifikationsspiel, wo Deutschland gestern gegen Polen die Niederlage im ersten Spiel wieder wettmachte und sich drei wichtige Punkte holte. Sie zogen in der Tabelle an Polen vorbei, die sowieso nur einen Punkt Vorsprung hatten. Schottland verlor überraschend gegen Georgien und kann dem deutschen Team nicht mehr sehr gefährlich werden auf dem Weg Richtung Europameisterschaft in Frankreich.
Dennoch sollte sich die deutsche Nationalmannschaft nicht auf ihren gerade gewonnenen Lorbeeren ausruhen, denn eine Glanzleistung ist das 3:1 nicht gewesen. Es hapert noch auf einzelnen Positionen, besonders die Abwehr ist noch nicht so ganz eingespielt. Bis zum nächsten Sommer wird sich das hoffentlich ändern, ansonsten wird die deutsche Nationalmannschaft wieder ein Debakel erleben wie anno 2000 oder 2004. Wobei, damals gab es nicht diese ganzen schönen Computerstatisken und Auswertungen und ich weiss nicht was. Jedenfalls ist Deutschland mit diesen kleinen Helferlein unter anderem im letzten Jahr Weltmeister geworden.
Viel interessanter ist auch, wie die Niederlande abschneiden werden. Wie es momentan aussieht, werden diese höchstwahrscheinlich nicht mit zur EM nach Frankreich fahren. Katastrophal verloren sie gegen Island im eigenen Land. Die Elftal erlebt ein Debakel nach dem anderen. Noch haben sie Hoffnung, einen Relegationsplatz zu erreichen. Nur das liegt ausgerechnet in dem Zeitraum, wo Deutschland eigentlich in einem Freundschaftsspiel gegen die Niederlande spielen wollte. Sucht man sich eben einen anderen Gegner.
Bei der WM 2002 in Japan und Südkorea waren die Niederlande auch nicht dabei gewesen. Damals gab es doch dieses Lied „Ohne Holland, da fahr’n wir zur WM!“ Vielleicht wird es nächstes Jahr heissen: „Ohne Holland, da fahr’n wir zur EM!“
Zurück zu Elefantendame Mala, die sich natürlich nicht in ihrem Erfolg sonnt, auch wenn sie es könnte. Stattdessen hat sie gleich das nächste Spiel der deutschen Nationalmannschaft getippt, die am Montag gegen Schottland spielen. Für was hat sich die alte Kuh entschieden? Natürlich für einen Sieg, auch wenn Schottland ordentlich Druck machen wird, denn die haben mit ihrer Niederlage gegen Georgien an Boden verloren.
Die Pusteblume tendiert ebenfalls zu einem Sieg. Sie ist momentan wirklich gut mit ihren Vorhersagen, denn die letzten zwei Partien hat sie richtig getippt. Sie macht sich, aber warten wir ab, was Montag herauskommen wird und nächste Woche, wenn wieder der FC St. Pauli spielt.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,