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Kopflos und führungslos – Kommt nun die Wende oder ist es das Ende?


Die beiden wichtigsten Fussballverbände (Fifa und Uefa) sind praktisch führungslos. Wird das nun der Anfang vom Ende der Amtszeit von Fifa-Präsident Blatter sein? Neunzig (90) Tage ist er von allen Ämtern suspendiert und dennoch scheint ihn nichts davon aufzuhalten, den grossen Kongress Anfang nächsten Jahres vorzubereiten, wo er sein Präsidentenamt zur Verfügung stellt. Natürlich nicht ganz freiwillig, wie man betonen muss. Das sieht man schon daran, dass er nicht ganz zurückgetreten ist, obwohl es gefordert wurde. Er wolle so lange im Amt bleiben bis die Neuwahl anstehe. Bis dahin wolle er mithelfen, den Korruptionsskandal erfolgreich aufzuklären.
Blatter scheint sich weiterhin keiner Schuld bewusst zu sein, obwohl die Schlinge sich immer enger um ihn zu ziehen scheint.
Das sieht man daran, dass er nun mit dieser 90-Tage-Sperre, die oft als Schutzsperre bezeichnet wird, belegt wurde.
Ausgelöst wurde das durch eine Geldzahlung an den Uefa-Präsidenten Michel Platini, der auch einer der Vertreter Blatters ist und sich als Kandidat für Blatters Nachfolge als Fifa-Präsident beworben hat. Und weil diese Geldzahlung ein wenig seltsam ist, wer bekommt Jahre nachdem er irgendwelche Dienste geleistet hat, das Geld, ohne dass es noch dazu irgendwo richtig verzeichnet wird? Ja, da werden Stimmen laut, die von Schmiergeld sprechen. Was es am Ende wirklich gewesen ist, wird wahrscheinlich nicht herauskommen, aber Blatters und Platinis Bild haben erhebliche Kratzer bekommen, die sich nicht so leicht wegpolieren lassen.
Michel Platini wurde wegen dieser Geldzahlung übrigens auch mit einer 90-Tage-Sperre belegt. Auch er ist sich keiner Schuld bewusst und will weiter an seiner Kandidatur für das Amt des Fifa-Präsidenten festhalten.
Ja, ja, irgendwie gibt es nur Unschuldslämmer und Bauernopfer. Wirklich schuldig ist niemand. Alles nur haltlose Verdächtigungen, die der eigenen Person schaden sollen. Aber man gibt nicht auf, lässt sich nicht unterkriegen, denn man selbst ist überzeugt, unschuldig zu sein.
Nur bleibt die Frage bestehen, wie jeder Schuld und Unschuld definiert. Und hierbei wird es schwierig. Vom Gesetz her nicht, denn das sagt klar und deutlich, was legal ist und was strafbar bzw. ungesetzlich. Aber wenn jemand selbst sagen soll, ob er irgendwie was ungesetzliches getan hat, wird er garantiert nicht sagen, dass es so gewesen ist. Manche sagen ja noch, dass sie unschuldig seien, selbst wenn ihre Schuld eindeutig bewiesen ist.
Platini war ohnehin schon angezählt wegen der Arbeit seines Sohnes bei einer katarischen Firma. Da war immer gesagt worden, dass er keine weisse Weste mehr habe. Ob es da nun einen Zusammenhang gibt oder es einfach nur Zufall ist, wer weiss?
Jedenfalls sind zwei der wichtigsten Fussballverbände auf einmal führungslos.
Bei Blatter hat man sich ohnehin gefragt, warum er nicht endlich mal gesperrt wird bzw. nicht gleich ganz aus dem Amt geworfen wird. Aber auch diese Sperre wird Blatter sehr wahrscheinlich nicht davon abhalten, sein Ding durchzuziehen. Das heisst, sich so gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen und eventuell als armes Opfer einer Verschwörung dazustehen.
Aber was bedeutet diese Sperre nun für die Uefa und die Fifa? Sind nun beide Verbände angeschlagen? Muss Platini eventuell als Uefa-Präsident zurücktreten?
Nein, das sehr wahrscheinlich nicht, ausser es finden sich weitere erhärtende Beweise, die sagen, dass Platini bei der Vergabe zur WM 2022 nicht ganz uneigennützig entschieden hat.

In Berlin wird gegen das umstrittende TTIP demonstriert, das von den Politikern immer noch forciert wird, obwohl die Bürger es nicht haben wollen.
Die Befürchtungen gegen dieses Freihandelsabkommen sind berechtigt, denn es ist praktisch ein Freifahrtsschein für Sachen, die bei uns eigentlich verboten sind, doch einzuführen. Ich spreche hier nicht von Chlorhühnchen, die immer gern genannt werden. Dass Geflügel in den USA mit Chlor behandelt wird, hat den Grund, damit es frei von Keimen ist. Bei uns wird gleich durch eine Hygienekette versucht, dass sich Keime gar nicht erst bilden können. Übrigens sei dieses Chlor überhaupt nicht schädlich und würde spätestens beim erhitzen verschwinden.
Zum Thema Chlorhühnchen muss ich erwähnen, dass die EU seit Jahren an die USA ein hohes jährliches Strafgeld zahlt, um kein Fleisch einzuführen, wo die Tiere mit speziellen Präparaten behandelt wurden. Diese Mittel sollen angeblich völlig harmlos sein, aber die EU-Bürger würden so etwas nicht wollen. Laut einem Gesetz müssten wir aber dieses Fleisch einführen, was wir aber eben nicht tun, weil wir solches Fleisch für gefährlich halten. Aus diesem Grund klagten die USA und bekamen Recht. Seitdem wird jährlich ein Strafgeld fällig. Und das wird wahrscheinlich noch höher ausfallen, wenn das Freihandelsabkommen in Kraft treten sollte.
Denn unsere Gesetze sind halt ein wenig anders als die in den USA. Ausserdem haben wir auch eine ganz andere Sichtweise. Das kann man daran sehen, dass wir dem Fracking gegenüber negativ eingestellt sind. Wir sehen überall die Gefahren, während in den USA das Fracking zwar nicht mehr das Allheilmittel darstellt, aber immer noch gefördert wird. Wir hingegen wollen das Fracking nicht, müssen uns aber wieder einmal der Politik beugen, weil die das so toll findet.
Und genauso wird es auch mit dem Freihandelsabkommen TTIP sein. Die Politik wird es durchdrücken, egal ob es gewünscht wird oder nicht.
Dabei ist nicht von der Hand zu weisen, dass es keine wirklichen Vorteile für uns birgt. Es ist zwar keine Entmündigung Europas kommt dem dennoch sehr nah.
In Berlin wird gegen das TTIP demonstriert und in Pjöngjang, der Hauptstadt Nordkoreas, findet eine Militärparade statt. Kim Jong Un demonstriert wieder einmal seine militärische Stärke und schreckt wieder einmal nicht mit Provokationen zurück. Sein Militär sei so gut aufgestellt, dass es gegen die USA in den Krieg ziehen könnte. Tja, alles nur leere Worte eines Herrschers, der mal wieder ein Erfolgserlebnis braucht? Oder sind diese Drohungen ernstzunehmen? Atomsprengköpfe soll Nordkorea besitzen. Allerdings weiss man nicht wie viele und ob diese wirklich alle funktionstüchtig sind.
Im Grunde genommen hält man Kim Jong Un nur für einen Schwätzer, der Stärke demonstrieren muss, um sich so seinem Volk zu zeigen. Und das glaubt in der Mehrheit auch, was ihr Herrscher ihnen sagt.
Vor wenigen Tagen dachte ich mir noch, dass Kim Jong Un sein Volk sehr gut in Griff hat, wenn diese es immer noch erdulden, dass sie praktisch immer noch kaum Fortschritt haben und Hungersnöte, wie man sie sonst nur aus Zentralafrika gekannt hat.
Aber Nordkoreas Volk muckt nicht auf. Stoisch lassen sie alles über sich ergehen. Wenn die DDR-Bürger sich das alles gefallen lassen hätten, hätten wir vergangene Woche nicht 25 Jahre Wiedervereinigung gefeiert. Wir hätten am 03. Oktober keinen Nationalfeiertag, sondern immer noch am 17. Juni.
Vielleicht wird Nordkorea irgendwann sehen, dass es so nicht weitergehen kann. Aber bis dahin werden garantiert noch ein paar Köpfe rollen.

Will ich mal beim Fussball bleiben und über die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Irland schreiben. Ich muss sagen, dass ich mir das Spiel nur für zwei Minuten angesehen habe, aber das hat mir gereicht, um zu sehen, dass Deutschland bei diesem Spiel keinen Blumentopf gewinnen wird. Bälle wurden nicht in die freien Räume gespielt, sondern immer schon dorthin, wo zwar der eigene Mitspieler stand, aber auch jede Menge gegnerische. Oder dann wurde mal in den freien Raum gespielt, aber der betreffende Spieler war gerade von seiner dortigen Position abgerückt, sodass dieses Mal auch wieder ein Gegenspieler eher am Ball war. Abspracheprobleme, Missverständnisse ohne Ende.
Alle bisherigen Spiele, wo eine Mannschaft genau so gespielt hat, ist immer für den Gegner ausgegangen. Deshalb überraschte es mich am Ende auch nicht, als ich später las, dass die Iren gegen Ende noch ein Tor geschossen hatten.
Nun sieht es auf einmal wieder eng aus für das DFB-Team. Natürlich können sie gegen Georgien alles klar machen, angeblich würde sogar ein Unentschieden zum Erreichen der Endrunde der EM in Frankreich genügen. Aber das sollte das deutsche Team nicht erzwingen, denn damit kann man auch scheitern. Es müssen nur alle gegen Deutschland spielen und am Ende heisst es dann, Deutschland kann nach Hause fahren. Dann sind die Niederlande vergessen, die eine blamable Qualifikation gespielt haben und zurecht gescheitert sind. Deutschland wird die neue Lachnummer werden. Als Weltmeister nicht die EM-Qualifikation schaffen und in letzter Sekunde schaffen. Da braucht man sich nie nächsten Jahre wirklich nicht als Deutscher zu erkennen geben in der Welt. Die Lachnummer werden wir sein, wenn Deutschland tatsächlich noch scheitern sollte. Ein Sieg gegen Georgien muss her. Alles andere ist viel zu gefährlich, weil man scheitern könnte. Es mag so schön heissen, am Ende gewännen die Deutschen, doch im Spiel gegen Irland hat man gesehen, dass es nicht stimmt.
Nur gegen Georgien hat sich das deutsche Team bereits im Hinspiel schwergetan. Wie soll denn nun ein Sieg her? Man wird es morgen sehen. Entweder gewinnt Deutschland oder es kann nach Hause fahren.

Auch Elefantendame Mala zittert mit dem deutschen Team. Zwar hat ihre unfreiwillige Wahlheimat Belgien die Qualifikation bereits hinter sich gebracht, aber die alte Kuh möchte unbedingt, dass Deutschland sich ebenfalls qualifiziert. Denn sie sieht sich immer noch als deutscher Elefant, wurde oft genug als solcher bezeichnet. Und wenn man 46 Jahre in dem Land lebt, kann man sich ruhig so bezeichnen, findet Mala.
Im Spiel gegen Irland lag sie mit ihrer Vorhersage daneben, als sie auf ein Unentschieden tippte. Sie hatte sich gedacht, dass die deutsche Mannschaft sich schwertun würde, aber dass sie dermassen versagen würden, dass hat sie dann doch erstaunt und vor allem verärgert. Nun hofft sie gegen Georgien auf einen Sieg, denn das hat sie auch getippt.
Dasselbe hat übrigens auch die Pusteblume gesagt, die sich momentan bei ihren Entscheidungen an Mala zu halten scheint, denn was diese tippt, sagt sie auch. Denn gegen Irland war sie auch für ein Unentschieden gewesen. Ob das jetzt Zufall war oder nicht, jedenfalls war sie nun für einen Sieg, wobei Jonas natürlich wieder einmal betont, dass die Pusteblume ein penetranter Linksrüssler sei. Auch wären ihre letzten Tipps nicht gerade toll gewesen. Nachdem sie sich so gut gemacht hatte, scheint ihr nun wieder die Puste ausgegangen zu sein.

 

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Russlands Wirtschaft – Eine Gefahr für Europa


Das neue Jahr ist nun drei Tage alt und zeigt noch nicht, auf was wir uns in diesem Jahr gefasst machen müssen.
Ich kann mich am Dienstag auf einen schönen freien Tag freuen. Manchmal mag ich die ganzen Feiertage in Bayern.

Die Krise in Russland verschärft sich immer weiter. Am ersten Januar ging zwar eine Wirtschaftsunion unter russischer Führung an den Start, doch ist es im Grunde nur eine Trotzreaktion auf die EU. Schade allerdings, dass niemand diese Wirtschaftsunion ernstnehmen wird. Ausserdem musste Putin schon hinnehmen, dass die Ukraine nicht Mitglied wurde. Im Grunde genommen ist Putins eigenmächtiges Handeln in der Ukraine-Krise schuld daran, dass sich die Wirtschaftslage in Russland so sehr verschlechtert hat.
Denn anstatt das die Welt hinnahm, dass die Krim sich zu Russland zugehörig gehörte und Russland – allen voran Präsident Putin – dies mit gewisser Freude vernahm, hagelte es Kritik von allen Seiten. Allen voran von den USA und der EU. Sanktionen über Sanktionen wurden beschlossen. Die meisten waren recht lächerlich, aber es führte dazu, dass Russland sich genötigt sah, ebenfalls Sanktionen zu beschliessen. Am Ende kam es zu einem Importverbot von Lebensmitteln und Technik aus der EU. Russland traf das schwer, denn bis auf wenige Lebensmittel wird das meiste eingeführt. So kam es schliesslich zu einer Lockerung. Diätlebensmittel werden weiter eingeführt – mehr allerdings auch nicht.
Natürlich traf dieses Importverbot beispielsweise auch die Obstbauern in Deutschland. Auf einmal wurden sie ihre Äpfel nicht mehr los. Folglich verfiel der Preis. Im letzten wie auch in diesem Jahr bekommt man ein Kilo Äpfel für gerade einmal 50 Cent das Kilo. Das hat es seit Jahren nicht gegeben. Deshalb lassen die Apfelbauern lieber die Äpfel an den Bäumen verfaulen, als sie zu pflücken.
Nun könnte man argumentieren, dass sie doch wie bei den Erdbeeren ein selber pflücken anbieten könnten. Da würde allerdings mehr kaputtgehen als am Ende herauskommen würde. Ist auch ein Argument.
Dennoch halte ich es für eine Lebensmittelverschwendung sondergleichen. Ich habe als Kind immer zu sagen bekommen, dass ich froh sein soll, genug zu essen zu haben.
Da hätte die Bundesregierung sich wirklich was überlegen können. Aber die ist lieber damit beschäftigt, dass die Krankenkassen nun mehr Geld bei den Beitragszahlern einkassieren können. Wenn ich sehe, was ich zahlen muss und welche Leistung ich kriege, dann bin ich einfach nur wütend. Wenn ich soviel zahle, dann will ich auch, dass sämtliche Kosten erstattet werden. Ich will nicht noch andere Extra-Versicherungen abschliessen müssen, nur damit ich später mich beim eventuellen Zahnersatz nicht dumm und dämlich zahle. Natürlich gibt es spezielle Verträge mit Ärzten oder auch Krankenhäusern – wie in den USA -, wo die Versicherungen mehr von den Kosten übernehmen, dennoch stelle ich mir wirklich die Frage, warum man überhaupt versichert ist. Die meiste Zeit zahlt man nur und wenn man das was hat, will die Kasse es nicht bezahlen. – Ist doch meist so.
Damit will ich natürlich nicht sagen, dass man nun seine Krankenversicherung kündigen sollte, denn man weiss nie, was das spätere Leben noch bringen wird. Aber solange man gesund ist, zahlt man sich halt dumm und dämlich und bekommt nichts raus.
Gewiss, es gibt auch diese Prämiensysteme, wo man beispielsweise in ein Fitnessstudio geht und dann Geld zurückbekommt. Erstens kostet mich die Mitgliedschaft für den Fitnessclub Geld, zweitens, wie will die Krankenkasse nachprüfen, ob ich in das Gebäude jemals einen Fuss reinsetze und drittens, wieso wird Hometraining, will sagen, joggen oder Yoga beispielsweise, nicht honoriert?
Auch so eine Sache, weshalb ich vom Prämiensystem nun gar nichts halte. Und von Krankenversicherungen auch nicht. Allein der Fragebogen, den ich jedes Jahr ausfüllen muss. Die wollen mehr wissen, als es beim Zensus der Fall gewesen ist.
Zurück zu Russland. Der Rubel befindet sich seit Wochen im freien Fall, dann stabilisierte er sich wieder. Dennoch fürchten die Russen eine Inflation. Deshalb nahmen sie ihr Erspartes und rannten in die nächsten Läden, um sich mit Elektronik einzudecken. Kurios hingegen war das bunkern von Fahrkartenchips der Metro. So wollte man auch der Inflationen entgegenwirken. Aber die Russen kennen die Inflation nun zur Genüge. Seitdem auseinanderbrechen der Sowjetunion haben sie kaum ein paar stabile Jahre erlebt. Seit Putin an der Macht ist – mit einer kurzen Unterbrechung -, macht Russland mehr Schlagzeilen, dass sie sich fremdes Land aneignen, weil die Bevölkerung angeblich zu Russland möchte. Das Geld verfiel immer mal wieder.
Und nun droht Russland durch den niedrigen Ölpreis auch seine beste Einkommensquelle zu verlieren. Die Exporte sind drastisch eingesunken. Die Devisenrücklagen sind heftig geschwunden. Wenn es ganz schlimm kommt, wird Russland seine Schulden – ja, die hat das Land tatsächlich – nicht bedienen können. Die nächsten zwei Jahre sind wohl noch gesichert, aber wie es danach aussieht, steht in den Sternen.
Um weiterhin seine Schulden bedienen zu können, müsse Russland seine Importe drastisch zurückfahren. Bei europäischen Lebensmitteln nun wirklich kein Problem, die nehmen sie bekanntlich nicht mehr. Aber auch andere Waren dürften nicht mehr importiert werden. Die Leidtragenden wäre wieder einmal die russische Bevölkerung. Aber im Grunde genommen kennt die seit Jahrzehnten nichts anderes. Deshalb kann Putin sich schliesslich halten. Wie sagte noch jemand, in Russland herrsche eine Demokratur. Also etwas zwischen Demokratie und Diktatur. Ich glaube, es war ein Buch, das von einer Demokratur sprach.
Aber die Importeinschränkungen und ein Kollaps der russischen Wirtschaft hätte auch schlimme Auswirkungen auf einige europäische Länder wie beispielsweise Deutschland oder Russland.
Wie man es sehen will, im Grunde müsste man Russland stabilisieren, damit das eigene Land nicht ebenfalls mit in den Abgrund stürzt. Dennoch müsste man Russland in sein Unglück laufen lassen, denn Putin hat das mit seiner Politik selbst diese Misere verursacht.
Vielleicht versteht man nun, warum Russland unbedingt eine enge wirtschaftliche Verbindung zur Türkei wünscht. Denn bis auf Öl und Gas hat Russland kaum etwas anzubieten, was sie exportieren könnten. Da würde es sich lohnen, mit der Türkei ein Büdnis einzugehen. Vielleicht würden sie dann Waren billiger aus der Türkei importieren können. Wer weiss?
Nun verstehe ich auch, warum Russland andauernd von der Ukraine Geld für Gaslieferungen forderte. Immer war es nicht genug, immer gab es eine neue Rechnung. Russland brauchte das Geld für seine eigene Wirtschaft. Nur ewig konnten sie dieses Theater nicht fortführen. Man hat auch lange davon nichts mehr gehört.
Übrigens, weiss eigentlich irgendjemand, dass es in Hamburg (?) eine Agentur gibt, die nur Fotos von Putin nimmt, wo er böse guckt? Finde ich sehr originell.

Weiter oben sprach ich von Sanktionen. Die USA haben weitere Sanktionen gegen Nordkorea beschlossen, das sie immer noch hinter dem Cyberangriff auf Sony sehen. Inzwischen wird auch gemunkelt, dass die Aktion von ehemaligen Sony-Mitarbeitern gewesen sein soll. Wie es auch immer gewesen ist, die USA glauben daran, dass es Nordkorea war.
Seit Jahren schon provoziert das kommunistische Land mit seinem Atomprogramm. Deshalb beschlossen die USA damals die ersten Sanktionen, nun sind neue hinzugekommen, die dafür sorgen, dass eine Bergbaugesellschaft, ein Handelsunternehmen und – welch Zufall – ein Geheimdienst, der für Hackerangriffe bekannt ist, auf dem US-Finanzmarkt künftig nichts mehr zu suchen haben. Wenn das die Lösung sein soll… Die Sanktionen gegen Russland haben auch zu nichts geführt, ausser das Unternehmen oder beispielsweise Obstbauern einen Gewinneinbruch haben. Aber wenn das die Lösung sein soll, dass man sich gegenseitig ruiniert, nur um damit seine Empörung kundzutun. Von mir aus.

Vor zwei Tagen lief mal wieder eine Folge vom „Traumschiff“. Gestern wurde das Insolvenzverfahren für die MS Deutschland und die Reederei eröffnet. Genauso wurde am gestrigen Tag bekannt, dass das ZDF auf der Suche nach einem neuen Traumschiff ist. Es gibt wohl schon ein paar Schiffe, die sich in der engeren Auswahl befinden. Angeblich ist die „Amadea“ die aussichtsreichste Kandidatin.
Ich bin eher dafür, dass die Serie endlich eingestellt wird. Die Handlung ist nur noch hanebüchen. Aber die Leute gucken es. Vielleicht in Ermangelung an anderen Filmen zur selben Sendezeit? Würde ich nicht sagen, denn Donnerstag lief zur selben Zeit der zweite Fall für das Weimarer Ermittlerteam. Warum also läuft das Traumschiff überhaupt noch?
Weil man ferne Länder sehen will, wo man selbst vielleicht nicht hinkommt? Aber wie viel wird wirklich von den Reisezielen gezeigt. Hochgerechnet sind es vielleicht 30 Minuten. Der Rest findet auf dem Schiff statt oder wird mit irgendwelchem Geplänkel vertrödelt.
Ja, es stimmt, das sich seit 30 Jahren nichts am Konzept geändert hat. Ich kenne auch einige Folgen aus der Anfangszeit des Traumschiffs. Da war die Handlung auch schon relativ flach, aber nicht so klamaukartig wie heutzutage. Ich weiß wirklich nicht, wieso mit allen Mitteln versucht wird, etwas Lustiges in die Handlung hinzuzufügen. Denn meist mag es vielleicht lustig sein, dennoch hat es immer einen übertriebenen Hang. Da kann ich mir ein paar Max Davidson-Comedies ansehen oder Filme von Dick und Doof. Dafür brauche ich wirklich nicht das „Traumschiff“.
Die Serie wird wohl noch ewig weitergehen – auf welchem Schiff auch immer.
Die „Amadea“ oder wie der Nachfolger der MS Deutschland heissen wird, wird das vierte Schiff sein.

 

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Wenn TV-Serien auserzählt sind


Nordkorea schäumt vor Wut und schmeisst mit Schimpfwörtern um sich. Denn Sony hat die Nordkorea-Satire „Das Interview“ freigegeben. In mehr als 300 Kinos in den USA läuft der Film. Und das sehr erfolgreich, denn die Menschen wollen ein Zeichen setzen und gehen aus Trotz in den Film. Damit wollen sie zeigen, dass sie sich nicht einschüchtern lassen.
Denn wie wir uns erinnern, wurde Sony Pictures vor einiger Zeit gehackt. Drehbuchentwürfe und peinliche Emails tauchten auf. Das FBI wurde eingeschaltet und ermittelt gegenwärtig immer noch. Als Verdächtiger wird immer noch Nordkorea angesehen. Bei denen fiel vor einigen Tagen für neun Stunden das komplette Internet aus. Das Land war praktisch doppelt von der Aussenwelt abgeschnitten. Natürlich wurde gleich die USA als Bösewicht angesehen, aber die wiesen gleich jegliche Schuld von sich. Im Übrigen kann der Ausfall des Internets auch Zufall gewesen sein. Man wundert sich sowieso, das die eine Internetverbindung haben.
Praktisch stellte man sich Nordkorea immer nur führend bei Militäraktionen samt Material vor, aber Technik? Uralte Computer aus der Zeit Anfang der 90er, die von USB keine Ahnung haben, geschweige denn eine Internetverbindung. Aber da haben wir uns getäuscht. In gewissen Hierachien gibt es Internet und moderne Computer. Aber da gibt es auch eine ganz normale Essensversorgung wie im Westen. Ansonsten wäre Kim Jong Un sicherlich nicht so „wohlgenährt“.
Sony Pictures wurde gehackt, um eine letzte Warnung abzulassen, dass die Satire „Das Interview“ nicht zu erscheinen habe.
Und nun wurde der Film einfach veröffentlicht, obwohl Nordkorea sich sogar bei der UN wegen des Films beschwert hatte. Man solle keinen Film, mit dem Versuch ein lebendes Staatsoberhaupt zu töten, drehen und auch noch zeigen. Allerdings steht Nordkorea ganz allein mit seiner Meinung – wie so oft.
Im Grunde genommen ist es recht seltsam, dass Nordkorea sich so echauffiert, denn ausser denjenigen, die das grosse Sagen haben, erhält ohnehin niemand der einfachen Bevölkerung Kenntnis. Aber dafür lassen sie sich gut manipulieren, ihnen einzureden, dass das Ansehen ihres „grossen Führers“ beschädigt wurde.
Und nun hat Nordkorea zum ganz grossen Schlag ausgeholt und bezeichnet US-Präsident Barack Obama als „Affe im Urwald“. Das ist Rassismus auf ganz unterster Schiene. Nur wieso wundert man sich nicht, nichts anderes von Nordkorea erwartet zu haben?
Irgendwie traut man dem Land einfach nichts zu. Ob das an ihrem Anführer liegt, der tatsächlich wie eine „schlechte Witzfigur“ wirkt? Obwohl man Kim Jong Un natürlich nicht unterschätzen sollte. In seinem nahen Verwandtenkreis hat er schon ganz schön aufgeräumt. Und nun sind eben die USA dran – das alte Feindbild.
Man darf gespannt sein, was als nächstes kommen wird. Nordkorea legt das Internet in den USA lahm? Wir werden es sehen. Nordkorea hat unter anderem auch noch mit „tödlichen Schlägen“ gedroht. Wird da jetzt die Atombombe gemeint? Aber doch höchstinteressant, wie man ein Land durch einen einzigen Film so in Aufruhr versetzen kann.
Wenn ich es genau überlege, komme ich zu dem Schluss, dass Nordkorea so ein Theater macht, weil die Autorität von Kim Jong-Un nicht gewahrt wird. Die Untertanen könnten erfahren, dass man sich in anderen Ländern über den „grossen Führer“ lustig macht. Folglich könnte er von der eigenen Bevölkerung nicht mehr ganz ernst genommen werden.
Ja, das scheint mir als tatsächlicher Grund, warum Nordkorea so sauer ist.

Weihnachten ist traditionell die Zeit, wo im Fernsehen nichts Vernünftiges läuft. Pro7 hatte sein Augenmerk auf blutige Filme gelegt, während ARD und ZDF wieder mit Märchen ohne Ende punkteten. Also wirklich, sollen die Kinder den ganzen Vormittag vor dem Fernseher hocken und sich Märchen ansehen? Davon halte ich persönlich nichts. Wobei die Filme bis in den späten Nachmittag gingen, also viel zu lange, als das man Kinder so lange vor dem Fernseher hocken lassen sollte.
Ärgerlich fand ich aber ganz etwas anderes und zwar die allzu seichten Geschichten, die dem Zuschauer geboten werden. Da war einmal das Weihnachtsspecial von „Um Himmels Willen“ am ersten Weihnachtstag. Der Film hätte nach gut der Hälfte, also 45 Minuten vorbei sein können. Stattdessen musste man sich einen Schwachsinn ansehen, der nun wirklich nicht mehr lustig war.
Ich bin ohnehin der Meinung, dass die Serie auserzählt ist. Aber nein, jedes Jahr kommt von neuem eine weitere Staffel mit weiteren hergeholten Geschichten. Was bei „Don Camillo und Peppone“ noch lustig war, hat sich hier ins Gegenteil gekehrt.
Vielleicht haben das auch endlich die Zuschauer erkannt, denn der Film kam auch gerade einmal knapp vier Millionen Zuschauer. Eventuell haben alle anderen sich auch Helene Fischer angetan. Ich freue mich immer noch wie ein Schneekönig, dass nun Robbie Williams für VW Reklame macht. Könnte er eventuell auch für Meggle-Butter das neue GEsicht werden oder irgend jemand anderes. Ich würde das Produkt gerne mal wieder kaufen, aber solange Helene Fischer dafür Reklame macht…
Mit den schlechten Handlungen ist es beim ZDF-Traumschiff ähnlich wie bei „Um Himmels Willen“. Der Drehort, also die MS Deutschland, hat gerade damit zu kämpfen, ob sie überhaupt noch weiterfahren kann. Es muss ein Investor gefunden werden und da sieht es momentan düster aus. Also eigentlich kein Problem, die Serie nach nun 30 Jahren endlich einzustellen. Denn was da gestern wieder lief, war erstens zu langwierig und zweitens an vielen Stellen auch noch unglaubwürdig. Ganz so ein Blödsinn wie die Neujahrsfolge wars zwar nicht, aber gleich darunter.
Hat es nicht vor Jahren schon geheissen, dass die Serie auserzählt sei? Ich glaube mich an so etwas zu erinnern. Alles sei schon mal da gewesen. Mir ist egal, ob eine Handlung einer anderen ähnelt, hauptsache die Geschichte ist gut. Und das ist es leider nicht.
Was macht man also? Richtig, man sieht sich das nicht mehr an. Aber da scheine ich in der Minderheit zu sein, denn beide Serien sind immer noch sehr beliebt. Gestern war das „Traumschiff“ der grosse Quotensieger. Wobei das kein Wunder ist, wenn auf der ARD nur ein Tatort aus Saarbrücken läuft. Der Krimi mag zwar neu gewesen sein, aber wirklich beliebt ist der Saarbrücker Tatort nicht mehr, seitdem das Team dort ausgetauscht wurde. Die Handlung ist abstrus, nicht wirklich nachvollziehbar und nicht witzig, obwohl Witze eingebaut wurden. Es mag besser geworden sein, aber dennoch ist der Saarbrücker Tatort meilenweit von seinen Vorgängern entfernt.
Oder dann gibt es die Filme, Krimis natürlich, die so geschrieben sind, dass man sofort auf ein Detail stösst und sofort die richtigen Schlussfolgerungen zieht. Deshalb hat man schon Ewigkeiten vor dem Kommissar den Täter entlarvt und wartet nur noch müde auf eine Bestätigung. Wobei es auch den Fall gibt, dass der Täter eben der ist, der am bekanntesten ist. Zu prominent besetzt, kann man das nennen.
Man sollte nicht ständig vor der Glotze hocken. Ein Geheimnis ist es auch nicht mehr, das das Fernsehprogramm immer schlechter wird. Und das die Handlungen der Serien und Filme auch nicht intelligenter werden, ist auch nichts Neues. Dennoch werde ich es immer wieder erwähnen – auch wenn sich höchstwahrscheinlich nichts ändern wird.

 

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Wird Nordkorea unterschätzt?


„Der wird geliebt – von seinem Hund!“
(Kommentar über Wladimir Putin)

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Sony Pictures von Unbekannten gehackt wurde. Nun weiss man, oder vermutet es, wer dahinter steckt: Nordkorea.
Grund soll eine Komödie über den grossen Führer Kim Jong-Un sein. Das gefiel Nordkorea nicht, weshalb sie Sony Pictures hackten und an geheime Informationen gelangten.
Folge war, dass daraufhin der Film zurückgezogen wurde, der eigentlich am 25. Dezember in die Kinos kommen sollte.
Wieso gibt Sony so schnell klein bei? Will man wirklich Nordkorea die Genugtuung gönnen?
Oder ist es in Wirklichkeit gar nicht Nordkorea gewesen, sondern irgendeine andere Macht? Eigentlich sollte man doch meinen, dass man jemandem nicht seinen Willen lässt, wenn er etwas angestellt hat. Vielleicht war das Hacken nicht das einzige, aber das einzige, was an die Öffentlichkeit gedrungen ist.
Hat Nordkorea noch mit einer Atombombe gedroht?
Bei dem grossen Führer weiss man wirklich nicht, was er tatsächlich ausführen lässt. Sogar China hat sich schon ab und an von Kim Jong-Un distanziert.
Vor allem nimmt ihn im Westen sowieso niemand ernst, auch wenn er in der Schweiz studiert haben mag.
Wenn wir ein Bild von Kim Jong-Un sehen, kommt uns erst einmal der Gedanke, der ist schon wieder fetter geworden. Kein Wunder, dass er ab und an nicht auftreten kann, weil er an Gicht leidet. Und das in seinem Alter. Der ist doch gerade erst über dreissig.
Er wird immer dicker, während sein Volk hungert. Aber die kennen es schon gar nicht mehr anders. Was traurig ist. Das letzte Land, dass rigoros den Kommunismus umsetzt. Selbst Vietnam oder Kuba sind nicht so extrem. Mit der Zeit haben die Länder sich geöffnet. Mussten sie auch, wenn sie nicht untergehen wollten. Aber Nordkorea hält sich weiterhin und wird sich auch bestimmt weiter halten.
Am besten, ich sage nichts mehr über Nordkorea, nicht das sie auch noch in meinen Account wollen. Mehrmals hat schon ein Server aus Nordkorea meinen Blog besucht, auch gerade in der letzten Woche. Wenn man das alles so betrachtet, kann einem schon anders werden.
Müssen wir Nordkorea jetzt fürchten?
Diese Attacke gegen Sony Pictures zeigt, dass Nordkorea ein Land ist, dass wir bislang unterschätzt haben. Zwar wissen wir, dass sie sehr wahrscheinlich im Besitz von Atomwaffen sind, aber nehmen wir das wirklich ernst? Nein, nicht wirklich. Genauso sehen wir in Kim Jong-Un auch nur eine Witzfigur, ein dickes Männchen, das grosse Reden schwingt und am liebsten in der eigenen Familie aufräumt, damit diese ihm nicht gefährlich werden können. Aber so jemand wird doch niemals gefährlich werden. Die haben doch noch nicht einmal die Technik, um sich irgendwo einzuhacken. Nun, jetzt haben wir gesehen, dass sie es können. Man sollte nie jemanden unterschätzen.
Aber der Film sollte dennoch gezeigt werden. Gerade damit kann man Nordkorea so richtig schön ärgern.

Anscheinend sind die Streiks bei der GDL vom Tisch. Da hat in der letzten Woche noch der Beamtenbund so auf den Putz gehauen, dass sie die grössten Streiks aller Zeiten unterstützen würden und dann nimmt die GDL das Angebot der Bahn einfach an. Für das Jahr 2014. Was 2015 sein wird, steht noch in den Sternen, aber solange erst einmal nicht gestreikt wird, kann mir das egal sein.
Woher kommt nun die plötzliche Einlenkung? Hat man sich doch das Ende des Stummfilms „Streik“ angesehen? Ja, das Ende ist recht blutig, zeigt aber auch, dass die Streikenden sich selbst schaden.
Allerdings frage ich mich gerade, ob die Einmalzahlung wirklich ein Vorteil ist, denn meist hat diese einen Nachteil, weshalb Einmalzahlungen sehr beliebt sind.
Will darüber nicht gross schreiben, aber es ist tatsächlich so. Eine Einmalhzahlung sieht gut aus, aber wenn man es genau betrachtet, ist eine Erhöhung um einige Prozentpunkte immer noch besser.

Elefantendame Mala freut sich schon sehr auf Weihnachten. Besonders auf ihre schmackhaften Fresspakete ist sie gespannt. Sie möchte halt mal wieder schwelgen, denn bekanntlich schmaust sie so gern.
Dennoch stellt sich ihr die Frage, ob sie sich auch wirklich auf Weihnachten freuen kann, denn bisher ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli, hochgradig enttäuscht. Nun haben sie einen neuen Trainer, Zettel-Ewald (Lienen), dennoch kam der Umschwung noch nicht.
Aber im letzten Spiel ging es auch gegen den Tabellenführer Ingolstadt. Man schlug sich eigentlich nicht schlecht, auch wenn es am Ende natürlich wieder einmal hiess: Der Sieger ist nicht St. Pauli.
Nun geht es gegen den VfR Aalen. Dieses Spiel muss St. Pauli unbedingt gewinnen, ansonsten kann man wirklich schwarz sehen. Dann sollte sich der Verein darauf gefasst machen, dass er absteigen wird in die Dritte Liga. Aber hat Lienen vor Jahren nicht auch Bielefeld vor dem Abstieg gerettet? Ja, aber das hat dem Verein dann doch nichts genutzt, denn später mussten sie doch absteigen.
Aber noch ist nicht alles verloren, noch hat St. Pauli es selbst in der Hand, zu gewinnen.
Aus diesem Grund ist Mala auch sehr euphorisch und glaubt daran, dass St. Pauli gegen Aalen gewinnen wird. Sie müssen doch endlich einmal das Ruder herumreissen. Aber vielleicht wollen sie ja absteigen, weil der HSV auch absteigen wird? Für den sieht es ebenfalls nicht gut aus, aber für Werder Bremen auch nicht. – Andere Stadt.
Jonas‘ Fussballorakel, die alte Pusteblume, hat die letzten beide Spiele richtig getippt. Damit hat sich ihre Quote deutlich verbessert, sieht aber immer noch schlecht aus. Schlechter als die vom Schlaubeutel oder Malas. Aber sie ist immer noch am üben, wie es ausschaut. Und wie hat sich die Pusteblume dieses Mal entschieden? Sie ist auch für einen Sieg des FC St. Pauli.
Nun gut, dann wollen wir hoffen, dass der Verein begriffen hat, worum es geht und sie ein Tor mehr schiessen als der Gegner und sich nicht in den letzten Minuten ein Tor einfangen werden.
Mala jedenfalls drückt ihren Rüssel für einen Sieg. Sie möchte sich schliesslich nicht Weihnachten versauen lassen.

 

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Wie Nordkorea George Orwells 1984 wahrmacht


Die Welt schaut auf Nordkorea. Dieses Mal hat es nichts mit Atombomben zu tun oder einer verheerenden Hungersnot im Land. Nein, es geht um die Machtpolitik des Diktators Kim Jong Un.
Vor wenigen Tagen liess er seinen Onkel verhaften und diesen anschliessend mittels Schnellgericht zum Tode verurteilen. Damit erledigte sich Kim Jong Un der Nummer zwei im Staate. Sein Onkel war damit einer der letzten aus der alten Riege um seinen Vater. Zuvor hatte der Diktator bereits etliche Generäle entmachtet.
Mit der Absetzung und Hinrichtung seines Onkels, hat Kim Jong Un deutliche Zeichen gesetzt. Niemand kann ihm nun noch wirklich gefährlich werden, sich in seine Politik einmischen. Alles geht nun ausschliesslich über ihn.
Jang Song Thaek war der erste Ansprechpartner, wenn beispielsweise die Chinesen oder auch andere Länder ein Anliegen hatten. Es ging stets alles über ihn. Auch wurde er als Reformer bezeichnet. Inwieweit das nun zu deuten ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Auf alle Fälle war er seinem Neffen ein ziemliches Dorn im Auge, das kurzer Prozess mit ihm gemacht wurde.
Der Vorwurf: Jang Song Thaek habe durch mehrere Intrigen einen Umsturz, schöneres Wort: Putsch, geplant und nach kapitalistischem Vorbild gelebt.
Besonders den letzten Punkt finde ich wirklich komisch. Denn dann müsste die gesamte oberste Riege einschliesslich Kim Jong Un verhaftet und abgeurteilt werden. Oder will mir jemand erzählen, dass die genauso wie das einfache nordkoreanische Volk leben? Spartanisch, ohne irgendwelchen Schnickschnack, und dieselben einfachen Speisen – falls vorhanden? Und wieso sehen dann die Funktionäre allesamt recht wohlgenährt aus? Sind das alles Hungerödeme? Kann ja auch sein, was natürlich Quatsch ist. Die lassen es sich gutgehen, während das Volk sich von dem ernähren muss, was da ist.
Mit der Absetzung und Hinrichtung Jang Song Thaek ist es allerdings noch nicht getan gewesen. In der staatseigenen Zeitung wird er als grosser Verräter beschrieben und zudem aus allen Filmen und Fotos getilgt. Damit nicht genug, werden auch sämtliche Artikel gelöscht, die über ihn geschrieben worden waren. Der letzte Punkt erinnert mich sehr an George Orwells „1984“, wo der Protagonist Winston im Ministerium für Wahrheit arbeitet und tagtäglich damit beschäftigt ist, Zeitungsartikel neu zu schreiben, Artikel über angebliche Regimegegner zu entfernen und, und, und… Genau das ist nun in Nordkorea passiert und liefert ein gutes Beispiel dafür, dass Orwells Werk aus dem Jahr 1948 genau 65 Jahre später von einem Staat wahrgemacht wird. Ganz aus der Luft gegriffen, hat diese Tilgung Orwell nicht. Denn bereits mit Trotzki wurde es gemacht und Stalin hat es zur Perfektion damit gebracht.
Vor Gericht habe Jang Song Thaek laut staatlicher KCNA alle seine Taten gestanden. Wer weiß, was ihm angedroht wurde, wenn er es nicht tut. Da war der Tod gewiss noch eine Erlösung.
Besorgt äussert sich Südkorea über das Vorgehen im Nachbarstaat. Denn was heisst das nun?
Kim Jong Un duldet niemanden neben oder über sich. Er ist der alleinige Herrscher und entscheidet, was er für das Land am besten hält.
Auch seinen Mentor Ri hat er aus dem Weg geräumt. Kim Jong Un ist denjenigen, die seinen Weg geebnet und ihn beraten haben, überdrüssig geworden. Nun ist er es, der das Wort führt. Er ganz allein.
Haben wir es nun mit einem rücksichtslosen und unberechenbaren Menschen zu tun? Diese Frage kann man nur bejahen, denn um zu zeigen, welche Stärke er besitzt, schreckt Kim Jong Un vor nichts zurück. Die Verhaftung und Hinrichtung seines Onkels ist das beste Beispiel. Dazu kommen die Drohungen gegen die USA, die in letzter Zeit nachgelassen haben, aber nicht vergessen werden dürfen. Der Besitz oder angebliche Besitz von Atomwaffen spielt ebenfalls eine grosse Rolle. Damit ist Nordkorea gefährlich geworden, für die gesamte Welt. Das Säbelrasseln erklang bereits vor einiger Zeit, doch selbst China war das unheimlich und sie versuchten Nordkorea zu Raison zu bringen. Damals mit Erfolg, aber was wird noch kommen?

Der Abschlussbericht über eventuelle Chemiewaffeneinsätze in Syrien ist nun veröffentlicht worden. Wie zu erwarten, kam die Untersuchungskommission zum Ergebnis, dass Anschläge mit Hilfe von Chemiewaffen verübt wurden. Unklar sei allerdings, von welcher Seite aus dies geschehen sei. Ob nun vom Assad-Regime oder von den Rebellen, könne man nicht sagen.
Fakt hingegen bleibt, dass viele unschuldige Menschen bei den Anschlägen ums Leben gekommen sind. Da stellt sich eher die Frage, ob so was hätte verhindert werden können, anstatt nach den Tätern zu suchen. Die werden sowieso nicht gefunden werden und wenn werden sich beide Seiten das gegenseitig in die Schuhe schieben bzw. behaupten, der Gegner habe damit begonnen und da hätten sie eben nachziehen müssen. Um ein einfaches Menschenleben geht es da doch gar nicht, sondern nur um Macht.
Die gefundenen Chemiewaffen sollen ja jetzt auf dem Meer zerstört werden. Warten wir ab, ob nicht doch noch was gefunden wird.

Elefantendame Mala geht bei schönem Wetter wieder einmal auf dem Gelände des in der Winterzeit geschlossenen Pairi Daiza spazieren. Dennoch findet sie weiterhin die Zeit, die Spiele des FC St. Pauli zu tippen. Damit wird auch bald Schluss sein, weil dann Winterpause ist. Nichtsdestotrotz hat sie das Montagsspiel des FC St. Pauli gegen 1860 München getippt. Nach Malas Meinung wird St. Pauli nicht über ein Unentschieden hinauskommen.
Mal abwarten, ob sie damit richtig liegt. Bis jetzt hat die Elefantendame bis auf wenige Ausnahmen immer richtig gelegen.

Heute Abend gibt es mal wieder absolut nichts im Fernsehen. Das ist doch ein guter Grund, um mal wieder etwas zu lesen. Wie wäre es mit der überarbeiteten Fassung von „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Die letzten Tippfehler wurden beseitigt und dazu noch einige kleiner Erweitertungen hineingeschrieben.
Oder aber etwas aus der Fantasy-Sparte. Da gibt es einerseits die Aneba-Kurzgeschichten oder ganz neu den Roman „Aneba. Die Rückkehr“ von Henrik Quedburg. Der Roman erscheint Kapitel für Kapitel. Bisher sind drei Kapitel plus Prolog erschienen. Also jede Menge, was man lesen kann.

 

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Was will Nordkorea?


Die Welt schaut auf Nordkorea und deren wirre Drohungen. Inzwischen hat das Land bereits die Botschaften aufgefordert, ihre Niederlassungen in der Hauptstadt Pjöngjang zu schliessen und das Land zu verlassen.
Was plant Nordkorea, fragt man sich angesichts dieser Anordnungen? Einen Atomschlag gegen die USA, wie es nun schon seit Monaten angekündigt und vermutet wird? Aufmerksamkeit um jeden Preis?
Noch wissen wir es nicht, dennoch ist das Säbelrasseln kein gutes Zeichen. Zwar kennen wir Ähnliches vom Iran, aber vergleichen kann man beides nicht. Denn beim Iran ist mehr Vermutung als Wissen.
Bei Nordkorea ist es in gewisser Weise auch nicht besser, doch muss man sich vor diesen in Acht nehmen. Wie bekannt hat Kim Jong-Un in der Schweiz studiert, ist also nicht so unwissend wie Vater und Grossvater. Gerade das macht ihn gefährlich.
Bereits kurz nach dem Tode von Kim Jong-Un fragte ich, wie es wohl mit Nordkorea weitergehen würde. Anfangs wie bisher. Die Bevölkerung hungert, Religion ist nicht gestattet. Im Grunde genommen ist Nordkorea heutzutage ein gutes Beispiel für den Roman 1984 von George Orwell. Da haben die Menschen keine Rechte, bekommen ihr Essen aufgrund von Lebensmittelmarken, falls es überhaupt erhältlich ist, andere Güter gibt es nur auf dem Schwarzmarkt. Man muss immer aufpassen, was man sagt, wie man sich verhält, ja sogar was man denkt.
Die Lage spitzt sich nun weiter zu. Drohungen waren das erste, jetzt scheint es ernst zu werden. Nordkorea verlegt eine Mittelstreckenrakete an die Küste. Der Süden antwortet mit Kriegsschiffen. Die USA verstärken ihre Standorte. Denn momentan scheint Nordkorea mit seinen Kapazitäten nur die militärischen Standorte angreifen zu können. Dennoch ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.
Ich frage mich nur, wie in unserer heutigen Zeit so etwas überhaupt noch möglich ist. Kann doch einfach nicht sein.
In den Irak sind die USA einfach einmarschiert, weil von Saddam Hussein eine grosse Gefahr ausging. Aber Nordkorea wurde immer vernachlässigt. Stattdessen wandte man sich dem Iran zu. Denn die haben im Gegensatz zu Nordkorea auch ein reichhaltiges Erdölvorkommen. Also weitaus interessanter. Und so war Nordkorea zwar ein Gegner, aber nicht wirklich interessant.
Ob es nun zu spät ist? Das kann ich nicht sagen. Die Zeit wird es zeigen.

Elefantendame Mala ist der grosse Star in ihrem neuen Wohnort. Sie macht Vorführungen, geht im Park spazieren oder posiert mit Besuchern.
Alles Dinge, die sie in ihrem Zuhause in den letzten zwanzig Jahren kaum bis gar nicht gemacht hat. Die wenigen Aktionen könnte man an einer Hand abzählen. Man kann sagen, dass erst in der Ferne ihre Qualitäten erkannt wurden. Ist das nicht ein Armutszeugnis für ihr Zuhause?
Und wo ich gerade von Malas Zuhause spreche. Hat sich mal einer eine der beiden Folgen der neuen vierten Staffel von „Leopard, Seebär & Co.“ angesehen? Der Sprecher ist gewechselt worden. Man muss nun die Synchronstimme von Magnum ertragen. Immer wenn ich diese Stimme höre, muss ich an die Reisesendungen auf Vox denken, die früher auf dem Sender liefen. Und auch sonst sind die Folgen dieses Mal recht lieblos geworden. Als wollte man dieses Mal nicht so viel Zeit zwischen den Staffeln verstreichen lassen. Deshalb schoss man schnell die vierte Staffel hinterher. Geworden ist dies leider nichts. Und von der Themenverteilung her, wird das auch nicht besser werden. Also, mein Rat: Lasst „Leopard, Seebär & Co.“ links liegen. Seht euch lieber andere Zoo-Dokus an, die sind weitaus besser gemacht, als die vierte Staffel von Leopard.

Und hier endlich die Information, dass das Buch von Helen Dalibor online gegangen ist. Es heisst „Die Rollen des Seth“ und ist ab sofort unter Neobooks, Amazon und Xinxii erhältlich. Weitere Ebook-Händler werden in der nächsten Woche folgen. Wer das Werk anlesen möchte, kann dies hier (anklicken) tun.

 

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Wie gewonnen, so zerronnen


Das Thema Alzheimer/Demenz – inzwischen ist beides ja ein und dasselbe – kann ich im Fernsehen wirklich nicht mehr sehen. Seit beinahe zwei Wochen geht das nun so. Als ob es keine wichtigeren Themen geben würde. In drei Monaten wird sich niemand mehr daran erinnern, auch dass Rudi Assauer Alzheimer hat, werden dann nur noch wenige im Gedächtnis haben. In unserer kurzlebigen Welt ist alles schnell vergessen. So ist es nun einmal. Erst wird sich auf ein Thema gestürzt und so oft wiedergekaut, bis man darüber nichts mehr sehen oder hören will, und dann verschwindet es so urplötzlich, wie es gekommen ist. Aber so ist das.

Erinnert sich noch jemand an die Einträge, wo ich über Holger Stanislawski als Trainer geschrieben habe? Damals sagte ich ja, dass er die Saison in Hoffenheim nicht überstehen wird. So ist es nun gekommen. Am Donnerstag wurde bekannt gegeben, dass Stanislawski mitsam Co-Trainer Trulsen und Torwart-Trainer Nemet entlassen ist. Jenalas Cousin Jonas hatte Stanislawski ja nur bis Dezember gegeben. Die Hinrunde hat er auf alle Fälle überstanden, aber nun nach dem DFB-Pokal-Aus war Schluss mit Lustig. Und so musste Stanislawski gehen, dem dort ohnehin keine Zukunft bevorstand. Der ist nun einfach kein Trainer. Mag ja seine Ausbildung als Jahrgangsbester ausgeschlossen haben. Oder wie Jonas immer sagt: Der hat zuvor die Lösungen bekommen, damit er das auch alles kann. Keine Ahnung, ob das stimmt. Das Gerücht hält sich jedenfalls weiterhin hartnäckig.
Als Spieler nicht besonders gewesen und als Trainer genauso wenig. Wie sagte Jonas? Eine Pflaume bleibt eine Pflaume. Nun gut, dass will ich jetzt nicht sagen, aber als ewiges Talent können wir ihn schon bezeichnen.
Und warum ging Stanislawski eigentlich nach Hoffenheim? Angeblich, weil er wollte, dass er HSV ihn irgendwann holt. Das wird wohl ein Wunschtraum bleiben, wenn es wirklich wahr ist. Denn der HSV wird ihn nicht einmal holen, selbst wenn er der letzte Trainer auf Erden sei.
Manche werden sich fragen, warum Hoffenheim als Tabellenachter den Trainer entlässt. Tja, eigentlich weit entfernt von den Abstiegsplätzen, möchte man meinen. Doch näher betrachtet, sind es vom achten bis zum 16 Platz nur wenige Punkte. Von all den Vereinen, die auf den Plätzen stehen, könnte jeder noch absteigen. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es gibt eine Führungsgruppe aus vier Vereinen: Dortmund, Bayern, Schalke und Gladbach. Danach folgt Bremen, die aber schon erheblich weniger Punkte haben als die Vierergruppe. Und dann kommt eigentlich schon der Strudel, wer auf einem Abstiegsplatz landen könnte. Ein Mittelfeld existiert dieses Mal gar nicht, wie es scheint.

Der Napoleon des Irans lässt auch mal wieder von sich hören. – Warum Napoleon? Weil er so klein ist. Und kleine Leute sind bekanntlich gefährlich. – Ahmadinedschad prahlt mit Irans Atomprogramm. Sie würden sehr gut vorankommen. Entweder will er unbedingt sich mal wieder ins Gespräch bringen oder aber er will einfach nur provozieren. Nehmen wir mal letzteres an. Denn diese Aussage ist am 33. Jahrestag der islamischen Revolution getätigt worden. Sie war nicht die einzige, denn zudem kündigte unser iranischer Napoleon an, dass es auch neue Atomprojekte gebe. Das kennen wir ja schon, aber worum geht es dabei eigentlich? Was für neue Projekte? Da schweigt sich Ahmadinedschad aus. Nur so viel: Der Iran wird die Welt verändern.
Aha, das ist doch schon mal was. Und was soll das nun sein? Eine Megaatombombe, die alle Zivilisationen zerstört, ausser den Iran? Nein, keine Atombombe, die verstrahlt schliesslich alles. Also doch lieber eine Neutronenbombe? Alles wird im Umkreis der detonierenden Bombe zerstört, aber danach kann man gleich in das Gebiet gehen, denn es gibt keine schädliche Strahlung. Bloss Mensch und Tier, die dort lebten, sind alle tot. Aber das ist auch schon alles. Kann man verschmerzen, nicht wahr? Tja, irgend so etwas in der Art, scheint Ahmadinedschad wohl zu planen. Haben diese ganzen eingeschleusten Viren in den Computern nichts gebracht. Wenn jemand was will, setzt er es auch durch, egal wie lange es dauert, bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.
Der Iran sollte weiter beobachtet werden, aber gegen die grössenwahnsinnigen Pläne, werden wir nichts ausrichten können. Das können nur die wahlberechtigten Iraner. Aber wenn wir uns da erinnern, hat es Ahmadinedschad durch Manipulation ja zu seiner gegenwärtigen Amtszeit gebracht. Erinnern wir uns an die grüne Revolution. Gebracht hat sie am Ende nichts. Was mich doch mal wieder an Russland erinnert. Da wird auch gegen Putin und seine Partei demonstriert, aber es bringt einfach nichts. Das Volk scheint machtlos zu sein, wie in Syrien, wo mit Waffengewalt gegen die Demonstranten und unliebsame Regimegegner vorgegangen wird. Seit einer Woche ist es wirklich schlimm dort geworden. Wir hören die Nachrichten und fragen uns, warum dagegen nichts getan wird. Jedenfalls geht es mir so. Warum tut keine Staatengemeinschaft etwas dagegen? Macht die UN nichts. Was fürchten sie? Ich weiss es nicht. Es kann doch nicht sein, dass ein Regime seine Gegner einfach umbringt. Die Zeiten, wo das passiert ist, dürften doch wirklich lange vorbei sein. Aber es passiert ja nicht nur da. Im Verborgenen geschieht es in Nordkorea und China. Und was in Russland passiert, will ich lieber gar nicht wissen.

Wo ich von Syrien sprach. Dort hat die Gewalt inzwischen die Hauptstadt Damaskus erreicht. Zudem soll nach „offiziellen“ Angaben – was bedeutet da offiziell? Manipuliert? – ein syrischer ranghoher Offizier ermordet worden sein. Der General namens Issa al Chuli soll beim verlassen seines Hauses erschossen worden sein. Er war Arzt im Militärkrankenhaus. Da frage ich mich, ob der absichtlich ermordet wurde oder aber es sich um ein Versehen handelte, wenn er denn wirklich tot ist. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die Rebellen einen Arzt töten, auch wenn er den Gegnern angehört. Aber wie beweisen, ob es wirklich stimmt? Die Leiche will ich jetzt nicht unbedingt sehen, obwohl so was doch ein gutes Mittel des syrischen Regimes wäre, um zu zeigen, wie gefährlich und rücksichtslos die Regimegegner sind. Meiner Meinung nach, ist dies nur ein Vorwand, um die Gewalt gegen die Rebellen zu rechtfertigen.
Homs wird seit einer Woche unter Beschuss gehalten. 400 Menschen sind schon getötet worden, dennoch sind die Rebellen weiter auf dem Vormarsch. Seit elf Monaten geht die Offensive der Rebellen gegen den syrischen Präsidenten Baschar Assad und letztendlich hat es seitdem nur Gewalt und Tote gegeben. Was muss dort noch alles passieren, bis wieder Frieden im Land einkehrt? Aber am Beispiel Ägypten kann man sehen, dass selbst dort noch nicht aller Tage Abend ist. Das Militär versucht alles, um sich weiter an der Macht zu halten. Sie schrecken vor Anschlägen nicht zurück, wollen damit zeigen, wie sicher es unter ihnen war. Darf ich an 1997 erinnern, als über ein Dutzend Touristen im Totentempel der Hatschepsut niedergemetzelt wurde. Oder Jahre später in Sharm el-Sheik. Sind diese Attentate verhindert worden? Nein, auch wenn es sich nur um Touristenhochburgen handelt und nicht um ein Fussballstadion. Dennoch kann es nicht sein, dass das Militär so reagiert.

Die Affäre Wulff geht weiter. Inzwischen ist sogar Westerwelle beliebter als Wulff, und das will schliesslich was heissen. Nach dem Aufdecken des Sylt-Urlaubs, der angeblich vertuscht werden sollte, gibt es nun weitere Dinge, von denen wir nun hören. Einmal der Münchener Filmball, wo das Ehepaar Wulff auftauchte. Die Reise soll von der Firma Zentis bezahlt worden sein, wie eben auch die Freikarten, die Wulff bekommen hatte. Das Land Niedersachsen bemüht sich nun, wie es aussieht, weiteren Schaden vom Bundespräsidenten zu nehmen und forderte eine Rechnung von Zentis, um die Reise zu bezahlen. Dann ist da noch das gesponserte Diensthandy, wo aber sämtliche Rechnungen bezahlt worden sein sollen.
Wenn man das hört, fragt man sich doch, ob da nicht langsam eine absichtliche Kampagne gegen Wulff geschaltet wird. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass auch andere Politiker Dinge geschenkt oder aber auch Vergünstigungen bei Reisen bekommen. Das erfahren wir doch alles nicht. Das soll jetzt aber nicht heissen, dass ich es nicht richtig finde, was da jetzt mit Wulff geschieht. Ehrlich gesagt, warte ich nur auf den Tag, wo er zurücktreten wird. Aber das wird nicht geschehen. Und so wie es aussieht, hat das auch einen guten Grund, warum Wulff an seinem Bundespräsidentenstuhl klebt. Wenn er zurücktritt, käme er sehr wahrscheinlich nicht in den Genuss des Ehrensolds, dass Bundespräsidenten nach ihrer Amtszeit erhalten. Das wäre doch wirklich ein plausibler Grund, warum Wulff immer noch in Amt und Würden ist.
Damit müssen wir wohl leben, auch wenn ich es absolut nicht verstehen kann. Aber Geld regiert die Welt und Geld hat man zu haben, egal aus welcher Quelle, zudem ist es nie verkehrt Geld zu bekommen, um nicht weiter aufs Geld achten zu müssen. Verrückt. Und nun wieder mein bekanntes Sprüchlein: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

 

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