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Droht ein Börsencrash?


Russland hat ernst gemacht mit seinem Importstopp. Aus Polen werden keine Äpfel mehr importiert, aus der restlichen EU auch nichts mehr. Leer werden die Läden in Russland dennoch nicht bleiben. Wer sich nun die langen Schlangen wie in Zeiten der Sowjetunion vorstellt, dürfte enttäuscht werden. Denn Russland findet immer einen Weg, um sich aus der Misere zu ziehen. Beziehen sie ihr Obst, Gemüse, ihren Käse und ich weiss nicht was noch alles, aus Ländern, die nicht dem Importstopp unterliegen. Ganz schlaue könnten nun beispielsweise in der Türkei über einen Mittelsmann eine Firma aufmachen und dorthin ihre Produkte liefern, die dann Russland angeboten werden.
Dem Moskauer Zoo würde es sicherlich gefallen, denn der hat bisher seine Äpfel aus Polen bezogen. Diese Bezugsquelle fällt nun weg. Woher Ersatz nehmen? Das ist die erste Frage, die zweite: Woher in der gleichen, guten Qualität? Ja, genau das ist das weitere. Denn nicht von überall her wird es die Produkte in der gleichen Qualität zum gleichen Preis geben. Vor allem der Preis wird nun eine Rolle spielen. Denn Russland ist nun der Willkür der anderen Länder ausgesetzt, die nicht dem Einfuhrverbot unterlegen.
Vor allem beim Käse wird es wohl Probleme geben. Der meiste wird nun einmal in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Österreich hergestellt. Die Schweiz darf noch liefern, so weit ich weiss. Aber das sind alles hochklassige Produkte, nicht so ein Billigkram.
Bei den Lebensmitteln sehen die Russen keine grossen Probleme. Anders sieht es hingegen bei technischem Kram aus. Da wird wohl vor allem an Apple-Produkte gedacht, denn was wird eigentlich sonst an Technik-Kram in der EU, Norwegen und den USA hergestellt? Die meisten Produkte stammen aus Japan und die dürfen weiterhin liefern. Wie sieht es allerdings mit Autos aus? Die hochklassigen Autos, also die Statussymbole, stammen aus deutscher Produktion wie Mercedes, BMW oder Audi. Werden auf Russlands Strassen künftig nur noch japanische Autos zu sehen sein? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
An dem Einfuhrverbot von Produkten aus der EU, Norwegen und den USA sieht man, dass Russland die letzten Sanktionen nicht passen, ansonsten wäre es nie zu diesem Schritt gekommen. Im Grunde ist es ein Kräftemessen, wer den längeren Atem hat. Noch sind es die geschassten Staaten, die können sich die Lebensmittel nun untereinander zuschieben. Ich sehe schon, wie wir mit polnischen Äpfeln überschwemmt werden. Elefantendame Mala würde sich freuen, wo sie doch so ein Leckermaul ist.
Was Russland genau damit bezweckt, ist klar. Wir lassen uns nicht alles gefallen, soll es heissen, aber auch: Wir kommen gut ohne euch zurecht. Das letzte allerdings bleibt fraglich, denn das Importverbot geht zulasten der Bevölkerung. Die Preise werden steigen. Die einen wird das nicht weiter kümmern, die anderen werden es hinnehmen, aber den Gürtel enger schnallen. Und andere wissen gar nicht, wo sie nun ihr Obst und Gemüse herbekommen, was sie täglich in grossen Mengen brauche wie beispielsweise der Moskauer Zoo, den ich weiter oben bereits erwähnte.
Für Russlands Wirtschaft ist es nun wirklich nichts. Die liegt bekanntlich schon seit längerem am Boden, seit Januar geht es immer mehr bergab. Inzwischen ist es so schlimm, dass eigentlich nichts mehr zu retten ist. Eine Lösung gibt es noch: Krieg.
Darauf wird es wohl auch irgendwann hinauslaufen. Angeblich gibt es massive Truppenbewegungen an der Grenze zur Ukraine. Manöverübungen nicht zu vergessen. Man muss schliesslich vorbereitet sein, wenn es losgeht. Und wie wird es dann gemacht? Im Sinne von, die Ukraine ist schuld, die haben angefangen, obwohl es verkleidete russische Soldaten gewesen sind? Tja, an was erinnert das bloss? Richtig, an den Beginn des Zweiten Weltkriegs, wo deutsche Soldaten als Polen verkleidet den Sender Gleiwitz „überfielen“. Das wurde als Kriegsgrund anerkannt, wobei es natürlich von langer Hand geplant war, so einen Krieg zu beginnen.
Wir dürfen gespannt sein, wie es weitergehen wird. Das Kräftemessen zwischen EU und Russland geht weiter. Eine praktisch unendliche Geschichte.
Aufgrund der drohenenden Kriegsgefahr in Russland und der Ukraine, im Irak und im Nahen Osten, brachen gestern die Börsekurse ein. Zwischenzeitlich fiel der Dax sogar unter 9.000 Punkte. Zwar erholte er sich wieder, aber was heisst das schon? Die Anleger werden verunsichert. Sie fragen sich, ob ihre Aktien noch sicher sind und stossen sie lieber ab, bevor sie gar nichts mehr dafür kriegen. Das Ende dieses Teufelskreises? Die Kurse fallen weiter – bis ins Bodenlose. Schliesslich gibt es einen Börsenchrash wie anno 1929, der Auslöser einer Weltwirtschaftskrise wurde.
Es gibt bereits Schwarzseher, die solch eine Weltwirtschaftskrise vorhersehen, wo wir alle unser gesamtes Vermögen verlieren werden. Das macht mir jetzt natürlich erst einmal Angst. Aber ist es nicht so, dass es immer Menschen gibt, die uns Angst einjagen wollen? Genau, deshalb höre ich nicht darauf. Natürlich könnte ich nun mein gesamtes Vermögen in Immobilien oder ich weiss nicht was investieren. Aber meine Wohnung reicht mir vollends. Das andere ist gut angelegt, da brechen die Kurse glücklicherweise noch nicht so stark ein. Und wenn die Kurse mal wieder brachliegen, muss ich mal gucken, ob was dabei ist, wo man anlegen könnte. Dividenden finde ich immer schön – wenn es welche gibt.
Dennoch frage ich mich immer, warum die Kurse so einbrechen, wenn irgendwo in der Welt was passiert bzw. etwas droht, dass uns in gewisser Weise nicht wirklich betrifft.

Die USA haben sich nun endlich entschlossen, Luftangriffe auf den Irak zu fliegen, um ISIS zurückzuhalten, im Irak einen Gottesstaat zu errichten. Wie das vom Erfolg gekrönt sein wird, werden wir noch sehen. Aber es ist in gewisser Weise der richtige Schritt, denn die USA haben dem Irak das alles eingebrockt, also müssen sie die Suppe auch wieder auslöffeln.
Ob ISIS sich davon zurückwerfen lässt, ist allerdings fraglich. Meist bergen Luftangriffe die Gefahr, dass unschuldige Zivilisten ums Leben kommen. Das wird ISIS mal wieder für sich ausnutzen. Also ein Teufelskreis.

Freue mich immer noch ziemlich darüber, dass das Walross aus Hamburg meinen Namensfavoriten Thor bekommen hat. Das erste Mal, dass es auch wirklich so rausgekommen ist, wie ich es wollte. Habe für den Namen schon am 05. Juli plädiert, falls sich noch jemand daran erinnert – ich schreibe viel, wenn der Tag lang ist. Jedenfalls ein schöner Name für einen kleinen Wonneproppen.
Gestern hat St. Pauli gespielt, was Elefantendame Mala natürlich wieder getippt hatte. Sie tendierte für eine Niederlage, womit sie mal wieder goldrichtig lag. So langsam kennt sie ihre Pappenheimer. Natürlich ärgert sie sich masslos über die Niederlage, hofft sie doch, dass St. Pauli wenigstens in dieser Saison aufsteigen wird. Momentan sieht es danach eher nicht aus. Tja, so ist das eben. Aber die Saison ist noch jung, da kann alles mögliche passieren, auch, dass St. Pauli vielleicht doch noch aufsteigt. Wobei ich persönlich nicht daran glaube, denn wenn sie wollten, hätten sie es schon in der vergangenen Saison geschafft aufzusteigen. Wobei der Relegationsplatz nicht angestrebt wurde, wegen des HSV. Gegen den wollte man einfach nicht spielen und den ausversehen in die Zweite Liga schiessen.
Jonas ist ebenfalls sauer. Nicht auf St. Pauli, sondern auf sein Orakel den Schlaubeutel. Denn sie hat schon wieder daneben gelegen. Mit grosser Überzeugung hatte sie auf einen Sieg St. Paulis getippt. Wieder war es falsch. Er verzweifelt noch an ihr. Bei der WM hätte sie so eine gute Figur gemacht und nun enttäuscht sie und ihre Quote sinkt und sinkt. Vielleicht muss sie auch nur wieder etwas warmwerden. Denn ich erinnere mich, dass sie zu Beginn ihrer Tätigkeit als Fussballorakel auch nicht richtig gelegen hat. Sie wird sich schon noch machen und wenn nicht, kann Jonas immer noch zum wohlgenährten Dickerchen wechseln. Die macht sich gewiss auch, wenn sie ihre Schmarotzer nicht um sich stehen hat.
Aber Mala ist froh, dass sie die grosse Konkurrenz nicht zu fürchten braucht. Übrigens hat sie schon einen Plan für 2016 gefasst. Was es ist, will sie noch nicht verraten, aber es soll ein ganz grosses Projekt sein. Jedenfalls solle sich das Faltenmonster schon mal warm ansehen. Wen sie da nur wieder meint?

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Der ewige Konflikt


Der Konflikt in der Ukraine geht weiter. Erst spricht Putin davon, dass die Ukraine nicht weiter provozieren soll. Dann ruft Poroschenko zu einer Waffenruhe in der Ost-Ukraine auf und fordert die pro-russischen Milizen auf, ihre Waffen niederzulegen. Zudem würden alle, die keine „schwerwiegenden“ Verbrechen – was auch immer das heissen mag – begannen haben, unter eine allgemeine Amnestie fallen.
Dieser Friedensplan wird von Obama, Merkel und Hollande – es gibt nur noch diese drei Länder, die der Ukraine-Konflikt kümmert – sehr begrüsst.
Bloss einer macht dem allen wieder einen Strich durch die Rechung. Ganz recht, es ist Russlands Präsident Wladimir Putin. So heisst es, dass dies kein Weg zum Frieden sei, sondern ein Ultimatum an die Milizen. Aber wie soll dort Frieden herrschen, wenn jeder mit der Waffe in der Hand den anderen bedroht. Irgendjemand muss nun einmal anfangen und das dies nicht das ukrainische Militär sein kann, ist klar. Denn die pro-russischen Milizen würden das wieder für sich ausnutzen und wer weiss was anstellen. Nein, ich sehe hier nicht komplett schwarz. Es ist einfach so, wie ich sage. Im Grunde kann man niemanden trauen. Und egal was passieren wird, der schwarze Peter wird allen zugeschoben, nämlich jede Seite schiebt ihn der anderen zu.
Im Grunde wird es nicht anders sein, dass der Ukraine-Konflikt bis in alle Ewigkeit dauern wird.
Und dann immer die halbherzigen Aktionen, dass es neue Sanktionen gegen Russland gibt. Wann begreifen Obama, Merkel und Hollande denn endlich, dass Putin das nicht interessiert? Der fühlt sich doch mit allem im Recht. Der wettert nur über diese Ungerechtigkeit, dass er als das Böse dargestellt wird. Ansonsten lacht er doch nur darüber, dass niemand ihm wirklich etwas anhaben kann.
Warum berichte ich eigentlich noch über die Ukraine-Krise? Keine Ahnung, vielleicht wollte ich mal wieder etwas Politik in den Artikel reinbringen.

Nicht nur Titelverteidiger Spanien wird sich bereits nach der Vorrunde verabschieden, sondern auch England. Das erste Spiel gegen Italien verloren und dann bekleckern sie sich nicht einmal mit Ruhm beim Spiel gegen Uruquay. Dabei waren die auch nicht besonders, als sie gegen Costa Rica spielten. Aber so ist das nun einmal beim Fussball. Nicht der Top-Favorit gewinnt, es gibt stattdessen jede Menge Überraschungen. Oder man könnte auch sagen: Der Glücklichere gewinnt.
Diese WM ist schon eine WM der Überraschungen, wobei es bei Spanien und England nicht wirklich überraschend kam. England war ja schon am stöhnen, als sie erfuhren, mit wem sie in einer Gruppe sein würden. Da war man sich bereits sehr sicher, nicht die Vorrunde zu überstehen. Das ist nun geschehen. Damit sind sie nicht die ersten und werden sie auch nicht die letzten sein. Es zeigt sich allerdings wieder, dass die Unkenrufe eingetreten sind. Wenn man schon vor Beginn eines Ereignisses der Meinung ist, dass man es zu nichts bringt, wird es garantiert eintreffen.
Ich erinnere gerne daran, wie Frankreich 2002 sang- und klanglos in der Vorrunde ausschied, weil sie der festen Überzeugung waren, dass sie ohne Zidane nicht spielen könnten. Und als Zidane doch noch halbwegs fit fürs dritte und letzte Vorrundenspiel wurde, da brachte er auch nichts. Frankreich schied torlos aus, obwohl sie das Achtelfinale im letzten Spiel noch durchaus hätten erreichen können.
Aber das ist alles Vergangenheit, oder erinnert sich noch irgendjemand daran, dass die Niederlande 2002 nicht mit bei der WM waren? Und fehlte England nicht 2008 bei der EM? Oder täusche ich mich da? Ich weiss es gerade nicht. Aber es ist kein Untergang. Ausser es passiert Deutschland – das versteht sich von selbst.
Frankreich hat sein zweites Spiel in der Vorrunde ebenfalls gewonnen. Es ging gegen die Schweiz, die ihr erstes Spiel nur knapp gewonnen hatte. Aber 2010 sah es bei den Schweizern auch gar nicht schlecht aus. Spanien war so gut wie draussen und dann versagte die Schweiz, dass sie in der Vorrunde ausschieden. Genauso kann es jetzt auch wieder kommen. Das letzte Spiel gegen Honduras wird es entscheiden. Ausserdem hängt es davon ab, wie Frankreich gegen Ecuador spielen wird.
Aber das Spiel Schweiz gegen Frankreich war gestern Abend schon war. Als erstes konnten die Nationalhymnen abgespielt werden, das war schon einmal sehr viel.
Dann habe ich mir die ersten Minuten angesehen, so bis zur 14. Minute, war kurz mal weg und als ich wieder hinsehe, steht es doch tatsächlich 2:0 für Frankreich! Das passiert mir immer wieder. Wenn ich nicht gucke, dann fallen die Tore für meine Mannschaft. Ist das ärgerlich! Dann kurz mal ein Zittern, als Benaglio einen Elfmeter von Benzema gehalten hat. Tja, vielleicht sollte der Trainer der Équipe schon einmal überlegen, ob er Benzema bei einem Elfmeterschiessen einsetzen wird. Schliesslich fiel vor der Halbzeit noch das 3:0. Danach wurden noch ein paar Tore geschossen, auch von den Schweizern, nur leider, leider, – wieso leider? – reichte es nicht ganz. Frankreich gewann überlegen mit 5:2 gegen die Schweiz und ist damit so gut wie weiter. Aber passieren kann natürlich immer noch was, denn was ist schon sicher?
Benzema jedenfalls wütet über den Schiedsrichter, der ihm ein Tor genommen hat, indem er einfach abpfiff. Das sei schon das zweite Mal gewesen, dass ein Tor von ihm bei dieser WM wegen des Schiedsrichters nicht anerkannt worden sei. Er würde längst die Torjägerliste anführen. Natürlich ist es einerseits ärgerlich, wenn einem durch eine willkürliche Schiedsrichterentscheidung ein Tor genommen wird, besonders ärgerlich, wenn es schon das zweite Mal ist, andererseits ist es nun wirklich nicht wichtig, ob Frankreich nun 6:2 gewinnt oder man eine Torjägerliste anführt. Das ist falscher Ehrgeiz.
Ich freue mich jedenfalls sehr über Frankreichs Sieg, werde mich allerdings hüten, sie bereits als künftigen Weltmeister zu sehen. Deutschland ist ja schon nach einem Spiel praktisch zum Weltmeister gekürt worden. Das sind noch sechs Spiele, die ihnen bis zum Titel bevorstehen.
Jonas ist ein wenig sauer, das Frankreich gewonnen hat, denn sein Fussballorakel hatte sich auf ein Unentschieden festgelegt. Er hatte sie mehrmals befragt und immer sei sie für ein Unentschieden gewesen. Vielleicht dachte sie auch, dass es um das Spiel Brasilien gegen Mexiko gehen würde. Wer weiss, wer weiss? Elefantendame Mala hingegen hat sich natürlich für einen Sieg der Blauen entschieden. Sie kann schliesslich auf eine jahrzehntelange Erfahrung als Fussballexpertin zurückblicken. Der Schlaubeutel hingegen ist noch eine blutige Anfängerin. Aber dennoch hat sie sich gemacht. Bislang hat sie alle Spiele richtig getippt, wie das Eröffnungsspiel, das erste Spiel der Franzosen und das Spiel Deutschland gegen Portugal. Das muss ihr erst einmal jemand nachmachen. Mala natürlich nicht dazugerechnet, denn sie ist nicht zu toppen. Gut, bei der EM2012 hat sie auch enttäuscht, als sie das Eröffnungsspiel falsch tippte. Aber ansonsten hatte sie alle Spiele richtig getippt und sogar gewusst, dass Deutschland gegen Italien verlieren würde, als beide gegen ihren Viertelfinal-Gegner noch gar nicht gespielt hatten. Ja, das ist Erfahrung – oder einfach Glück. Denn interessiert sich Mala wirklich für Fussball? Hat sie sich nicht einfach für irgendwas entschieden, was man ihr hinhielt? Genauso dürfte es nicht nur bei ihr gewesen sein, sondern auch beim Schlaubeutel. Und wenn diese sich für ein Unentschieden entscheidet, dann ist das eben so. Ihr ist völlig egal, was man von ihr will, hauptsache sie bekommt was zu futtern.
Aber was haben nun beide Fussballorakel für das Spiel Deutschland gegen Ghana gesagt?
Tja, da sind beide wieder einer Meinung und sagen, dass Ghana gegen Deutschland verlieren wird.
Aber ob sie damit nun recht behalten? Das werden wir spätestens um zehn vor elf heute Nacht wissen, wenn das Spiel abgepfiffen worden ist.
Natürlich spricht einiges dafür, dass Deutschland auch gegen Ghana gewinnen wird. Aber vielleicht haben die sich darauf eingestellt und passen jetzt genau auf, dass Müller nicht von irgendwoher den Ball bekommen kann. Aber dann gibt es auch noch Götze. Der einzige Spieler, der wirklich mit dem Ball umgehen kann, der schnell nach vorne durchprescht, wenn man ihn lässt.
Die Frage ist ja noch immer, ob Hummels spielen kann. Wäre einerseits ärgerlich, wenn es nicht geht, aber wenn nicht, dann nicht. Denn: Jeder ist ersetzbar!
Und so warten wir auf ein schönes Spiel und dass Deutschland wieder drei Punkte holt. Falls es so weitergehen sollte, kann ich vielleicht wirklich noch auf mein Traumfinale hoffen: Frankreich gegen Deutschland! Möge dann der bessere gewinnen.

 

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Ablenkung ist alles – Die FIFA und kein Ende


Der ISIS-Vormarsch auf Iraks Hauptstadt Bagdad geht weiter voran. Einige hundert Kilometer von der Hauptstadt entfernte Städte sind eingenommen worden. Der Irak selbst scheint hilflos zu sein, auch wenn es ihnen gelungen sein soll, eine Stadt zurückzuerobern.
Aber die Frage ist doch eigentlich, was machen die USA? Nichts, erst wurde darüber beraten, ob man dem Irak hilft, sprach von Luftangriffen. Dann wiederum hiess es, dass der Irak das selber lösen müsse.
Also, man darf doch wirklich nicht vergessen, wer das im Irak verbockt hat. Als im Jahr 2003 die Vereinigten Staaten von Amerika in den Irak einmarschierten, herrschte dort Saddam Hussein. Unter ihm verschwanden unliebsame Menschen für immer – in anderen Regimes passiert und passierte so was auch, was aber keine Entschuldigung sein soll -, denn Saddam war ein Despot, ein Tyrann, eben Iraks Diktator. Aber unter ihm lebten alle Religionen friedlich nebeneinander. Es gab keine abgeschotteten Viertel, wo nur Christen lebten oder nur Sunniten oder nur Schiiten. Doch seitdem die USA im Irak einmarschiert sind, hat sich das radikal geändert. Eine Stadt hat sich komplett von der Aussenwelt abgeschottet, dort leben die noch verbliebenen irakischen Christen, die nicht geflüchtet sind. Sie müssen sich schützen, damit sie nicht getötet werden.
Und nun kommt ISIS, die nicht nur gegen Christen vorgehen, sondern auch gegen alle Muslime, die keine Sunniten sind. Hierbei muss man auch bedenken, dass die irakische Regierung aus Schiiten besteht, die sich mit den sunnitischen Parteien zwar nicht überworfen haben, aber auch nicht wirklich verstehen.
Zu Bedenken ist, dass selbst Al-Qaida ISIS zu radikal ist. Und auch der Iran beäugt misstrauisch das Geschehen im Irak. Denn im Iran sind die Mehrheit Schiiten, also das Gegenteil von ISIS.
Erst wollte der Iran gar nichts machen, will vor allem keine iranischen Truppen in den Irak schicken. Aber Irans Präsident Ruhani kann sich eine Kooperation mit den USA vorstellen. Man stelle sich das nur mal vor. Unter Ahmadinedschat – dessen Namen ich garantiert falsch geschrieben habe – wäre so etwas undenkbar gewesen. Aber Ruhani überrascht immer wieder.
Irgendwas muss im Irak passieren. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn der Irak es mit seinen eigenen Truppen schafft, die radikale ISIS zurückzuschlagen. Aber versaut haben es vor elf Jahren die USA. Also müssen sie auch etwas tun, damit im Irak wieder Frieden – halbwegs jedenfalls – einkehrt.

Die Weltmeisterschaft in Brasilien ist erst drei Tage alt und schon hat es eine grosse Überraschung gegeben. Die Niederlande haben gestern Abend – MEZ – den Weltmeister Spanien deklassiert. Wobei ich nochmals anmerken muss, das Spanien 2010 nur durch Glück Weltmeister wurde. Wenn die Schweiz in der Vorrunde nicht so abgestürzt wäre, Spanien wäre noch in der Vorrunde ausgeschieden und Weltmeister wäre irgendjemand anderes geworden.
Bedenklich, dass Spaniens einziger Treffer auch noch durch einen Elfmeter fiel. Das ist mehr als kläglich. Ist nun also die glorreiche Geschichte des spanischen Fussballs vorbei? Kommen nun die Niederlande und werden Weltmeister? Nö, sage ich. Da kann noch eine Menge passieren. Vor allem sind die Niederländer noch nie Weltmeister geworden. Weder 1974, noch 1978 noch 2010. Auch 2014 werden sie es nicht werden – auch wenn van der Vaart nicht dabei ist.
Morgen wird erst einmal meine Lieblingsmannschaft spielen: Frankreich. Pünktlich dazu habe ich auch mein Frankreich-Trikot wiedergefunden, dass ich tief im Schrank vergraben hatte, um nicht die Barthez-Unterschrift zu sehen. Ich bin noch heute sauer auf Lei, dass sie mein Trikot entweiht hat. Anno 2006, als die WM in Deutschland weilte, schnappte sie sich mein Trikot und liess eben jenen Torwart dort unterschreiben, den ich nun gar nicht mochte. Seitdem trage ich das Trikot kaum noch, weil mir das so peinlich ist. Wenn es wenigstens ein Autogramm von Zidane gewesen wäre. Nein, sie wollte mich damals unbedingt ärgern.
Nun gut, ich muss mich damit abfinden, kann es nicht mehr ändern.
Gegen Honduras sollte Frankreich doch gewinnen.
Auch Rüsselorakel Mala hat sich für einen Sieg Frankreichs entschieden. Bloss Jonas konnte sein Orakel nicht ganz deuten. Er sagt, dass der Schlaubeutel auf einen Sieg Frankreichs tippen würde, aber genauso gut könnte sie auch ein Unentschieden gemeint haben. Ja, was denn nun? Es gibt nur eine Möglichkeit.
Beim Deutschland-Spiel gegen Portugal sind sich dann Mala und der Schlaubeutel sehr sicher, dass Deutschland gewinnen wird. Torakel Nelly aus Hodenhagen hingegen hat auf einen Sieg Portugals getippt. Allerdings möchte ich hier noch einmal daran erinnern, dass sie bei den letzten beiden Spielen bei der EM 2012 danebengelegen hat. Warum sollte sie also dieses Mal recht behalten?
Ausserdem tippt Mala noch das Spiel Belgien gegen Algerien. Hier sagt sie, dass Belgien gewinnen werde.
Erinnert sich eigentlich noch jemand daran, wie Deutschland das Spiel gegen Algerien in der Vorrunde bei der WM 1982 in Spanien verlor? Im letzten Spiel ging es gegen Österreich. Dieses Spiel ging als Schande von Gijon in die Fussball-Geschichte ein. Deutschland reichte ein 1:0, damit sie weiterkämen. Österreich war ebenfalls weiter bei dem Ergebnis. Und so wurde das 1:0 geschossen und danach passierte nichts mehr. Ein Hin- und Hergeschiebe, aber grossartig passieren tat nichts mehr. Danach wurde übrigens beschlossen, dass das letzte Gruppenspiel immer zeitgleich gespielt wird, damit so etwas nicht noch einmal passieren kann.
Joseph Blatter will sich schon wieder zum Präsidenten der FIFA wählen lassen. Der europäische Kontinent hat allerdings keine Lust mehr auf ihn, vor allem wegen der skandalösen WM-Vergabe an Katar.
Nun versucht Blatter wieder von sich abzulenken. Neuestes Opfer dieser Strategie ist Franz Beckenbauer, der 90 Tage von der FIFA gesperrt wurde. Grund: Er hat einen Fragebogen zur WM-Vergabe 2018 und 2022 nicht beantwortet. Tja, da interessiert einen doch, warum Beckenbauer diesen Fragebogen nicht beantwortet hat. Hat er ihn vielleicht überhaupt nicht bekommen oder ist er in der FIFA-Zentrale verloren gegangen? Nein, der Fragebogen soll laut Beckenbauer in einem Juristen-Englisch verfasst gewesen sein. Und als Beckenbauer um einen Fragebogen auf Deutsch gebeten habe, wurde ihm das verweigert. So kann man das natürlich auch machen, wenn man jemanden kalt stellen will. Dabei ist doch Beckenbauer wirklich kein ernsthafter Gegner für Blatter. Will sich Beckenbauer etwa als Gegenkandidat aufstellen lassen? Nein, will er nicht. Aber einen Buhmann braucht es immer und so hat sich Blatter eben Beckenbauer ausgesucht, schliesslich habe der wohl eine viel zu weisse Weste.
Gutes Ablenkungsmanöver von Blatter, wirklich. Allerdings frage ich mich, warum der FIFA-Präsident nicht einfach die Satzung ändert und sich das Präsidentenamt auf Lebenszeit gibt. Zwar wird er danach jede Menge Vorkoster und Bodyguards beschäftigen müssen, aber er wird sich nicht mehr der Diskussion aussetzen müssen, dass er an seinem Stuhl klebte.
Europa hat sich von Blatter abgewandt, aber alle anderen Kontinente und damit Verbände stehen hinter ihm. Aber ist es nicht erstaunlich, wie sehr Blatter die Politik der Ablenkung beherrscht? Bei seiner letzten Wahl war es genauso. Irgendwann ist doch wirklich Schluss!

Und wer nun keinen Fussball mag und nichts im Fernsehen findet, weil wieder nur Konserven laufen. Der kann ja mal wieder was lesen.
Wie wäre es mit der neuen Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg? Am Platz der Wahrheit angekommen, kann Ackhare nur knapp einer Entführung entgehen. Und ihr Begleiter Dormi stellt ihr eine Frage, die die Auserwählte durcheinander bringt. Eine idyllische Tempelruine, die alles anderes als idyllisch ist.
Oder eben was anderes. Mal kurz auf Lesenswert!!! klicken, dort gibt es weitere Anregungen.

 

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Wer schweigt, hat nicht unrecht – Glaubt die USA und macht aus Snowden den ewigen Buhmann


Nicht nur Angela Merkel wurde von der NSA, sondern auch der Vatikan. Um die Jahreswende herum, soll dies geschehen sein. Damit waren die USA wohl noch früher als wir von den Rücktrittsplänen vom inzwischen zurückgetretenen Papst Benedikt XVI. Nicht einmal vor der Kirche schreckt die NSA zurück, aber vor Politikern ja auch nicht. Damit hält sich das die Waage.
Warum die NSA in dem grossen Stil abhört, weiss ich immer noch nicht. Ist denen so langweilig, dass sie das machen? Oder sehen sie überall potenzielle Terroristen? Entweder auch bei führenden Politikern? Ich glaube kaum, dass unsere Bundeskanzlerin mit irgendwelchen Leuten aus dem nahen Osten irgendwelche dunklen Geschäfte macht. Oder vielleicht der Vatikan? Na ja, vielleicht wollte die NSA da nur wissen, wo die Vatikanbank ihr ganzes Geld versteckt hat und um wie viel es sich eigentlich handelt. Papst Franziskus hat in diesem Jahr zum ersten Mal eine Bilanz der Vatikanbank herausgegeben.
Immer noch erbost darüber, in welchem Umfang die Bundeskanzlerin ausgespäht wurde, werden Antworten aus den USA und auch von Obama verlangt. Doch da kommt nichts. Irgendwie scheint es immer noch so, als ob Obama bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht gewusst habe, dass Angela Merkel überhaupt ausgespäht wird. Aber was ist mit seinem Vorgänger George W. Bush gewesen? Hat der davon gewusst? Und das finde ich doch komisch, denn schliesslich begann die Überwachung von Merkel bereits 2002. Da war von Obama noch überhaupt nicht die Rede als Präsident. Was also wusste Bush? Würde ich gerne mal wissen.
Jedenfalls mauern die USA, aber da bietet sich Hilfe von unerwarteter Seite – Edward Snowden. Der Mann, der die grosse Spionage der NSA öffentlich machte, und sich gegenwärtig im russischen Asyl befindet, will ins Detail gehen und sagen, was die NSA alles ausgespäht hat. Stein des Anstosses war „der Grüne Ströbele“ (hier muss ich wirklich mal Herrn Deppendorf zitieren), der sich nach Russland auf den Weg gemacht hatte und hatte den US-Whistleblower am Donnerstag getroffen. Dieser gab Ströbele einen Brief mit, an der Aufklärung der Sachverhalte beteiligen wolle.
Nun bleibt nur noch die Frage, wo die Befragung stattfinden wird. In Deutschland oder in Russland? Natürlich könnte er nach Deutschland reisen, bloss ob er hier auch Asyl bekommen wird, ist mehr als fraglich. Ist Snowden hier und bekommt kein Asyl, dann wird er höchstwahrscheinlich an die USA ausgeliefert. Also bleibt er lieber in Russland und eine Bundestags-Delegation reist zu ihm.
Die USA erhöhen nun den Druck auf Russland und behaupten, Snowden verletze die Auflagen Russlands. Denn Putin habe Snowden gesagt, dass er von Russland aus die USA nicht weiter schaden dürfe. Wenn er nun Deutschland Informationen gebe, schade er also den USA. Haben die USA sich nicht vielmehr schon selbst geschadet? Sie haben Deutschland, Merkel und uns einfache Bürger ausgespäht. Aber das ist ja vollkommen harmlos, nicht wahr? Gar nicht der Rede wert. Und dann wollen sie nicht einmal sagen, was sie alles ausgespäht haben. Nur nach und nach erfährt man was. Da bietet sich dann jemand an, diese unangenehme Aufgabe zu übernehmen und was sagt die USA? Diese Person schade ihnen.
Kein Wunder, dass Russland sagt, dass Snowden nicht gegen die Auflagen verstosse. Er versucht bloss zu helfen, das zu tun, wozu sich die USA und die NSA nicht imstande sieht.
Interessant finde ich noch, dass der BND angeblich eng mit dem britischen Geheimdienst GCHQ zusammen gearbeitet haben soll. Bewiesen ist nichts, dementiert wird alles. Nun ja, warum sollte es nciht stimmen. Wenn der eine späht, warum sollte es nicht auch noch der andere tun? Man wäre auch schön blöd, wenn man da nciht mitmachen würde. Man muss sich halt nur geschickt anstellen.
Bin bloss gespannt, wann herauskommt, was die Russen alles ausgespäht haben. Oder haben die sich doppelt abgesichert, dass da niemals etwas an die Öffentlichkeit gelangt?
Google und Yahoo wurden auch ausgespäht. Irgendwie nichts Neues, schliesslich spähen die selbst ihre Kunden aus. So sind viele Nutzerdaten in die Hände der NSA gelangt. Na, da werden sie bei mir ihre helle Freude gehabt haben, was ich da alles für nutzloses Zeug bei Google für meinen Job recherchiert habe. Auf mich selbst werden die wohl kaum selbst gekommen sein. Aber man wird ja auch direkt dazu aufgefordert, Google zu nutzen. Momentan nutze ich bing, aber die sollen ja angeblich freiwillig Daten übermittelt haben. Also überhaupt das Internet noch nutzen? Keine Ahnung, vielleicht ja, vielleicht nein. Ich habe jedenfalls nichts zu verbergen, denn was wirklich wichtig ist, habe ich in einem Computer gelagert, der nicht am Internet hängt.

Der alte Bundestag existiert offiziell nicht mehr, wird aber noch kommissarisch weitergeführt. Also existiert die FDP dort noch, falls sich jemand wundern sollte immer noch von Westerwelle zu hören.
Die Koalitionsverhandlungen verlaufen schleppend. Wenigstens ist man sich endlich beim Mindestlohn einig geworden. Nun sollen auch Praktikanten diesen erhalten. Davon hätte ich vor zwei Jahren wirklich träumen können, obwohl ich nicht für lau gearbeitet habe, aber das, was ich bekam, war gerade mal ein Taschengeld.
Nun hapert es bei der PKW-Maut. Die CSU will sie um jeden Preis, die SPD nicht. Und was will die CDU? Die hat dabei nichts zu vermelden.
Persönlich habe ich nichts gegen die Maut, schliesslich soll ich nicht mehr zahlen, denn mir wird sie durch Zahlung der KFZ-Steuer erlassen bzw. habe ich sie so bezahlt. Dafür müssen aber alle Autos, die nicht in Deutschland gemeldet sind, künftig eine Maut zahlen müssen. Eigentlich nur gerecht, denn in Frankreich, Italien, der Schweiz oder Österreich müssen wir schliesslich auch Maut zahlen. Und diese soll hier in Deutschland in die Reparatur der Autobahnen fliessen. Also nicht für irgendwelchen anderen dämlichen Projekte. Deutschlands Autobahnen haben es nötig. Im Sommer kam es schliesslich schon zu Unfällen, weil Asphalt einfach aufplatzte. Warten wir ab, was daraus wird. Bin bloss gespannt, wer Aussenminister werden wird? Gabriel etwa? Da sagte gestern jemand in der Redaktion, dass der bald ein Zelt brauche, um sich anständig zu kleiden. Ist er nicht der einzige, der das bemerkt hat.

Das Dschungelcamp macht wieder einmal von sich reden. Will man jetzt eigentlich schon davon hören? Eigentlich nicht. Ich sag’s nur mal so. Von den Kandidaten, die momentan bekannt sind, ist Tanja Schumann noch die bekannteste. Den Rest kenne ich nicht und will ich zum Teil auch gar nicht kennen. Nun gut, es wird ohnehin eine Frau gewinnen, so viel steht schon einmal fest.

Isis Justs neuestes Abenteuer von Helen Dalibor ist nun auf allen wichtigen Vertriebskanälen erhältlich. Es handelt sich erst einmal um den Prolog, aber bereits in der nächsten Woche wird das erste Kapitel folgen. Das ebook heisst „Im Zeichen des Denkmals“.

 

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Kompromisse, um an die Macht zu kommen – Die SPD fällt um


Eigentlich hatte ich heute einen Artikel über Die Sammelaktion von Penny schreiben wollen, weil die Plüschtiere in keiner einzigen Filiale mehr vorhanden waren und man an die Herstellerfirma der Knuddelvitamine schreiben sollte, um noch welche zu ergattern. Allerdings war ich – und nicht nur ich allein – der Meinung, dass Penny in der Pflicht sei, die Plüschtiere in den Filialen bereitliegen zu haben. Denn so weit ich mich erinnere stand im Sammelheft nicht ein „Solange der Vorrat“ reicht, sondern so was wie ‚wenn das Gewünschte nicht erhältlich sein sollte, wird für gleichwertigen Ersatz gesorgt‘. Also, Penny muss mir das Plüschtier geben.
Aber bis gestern Abend herrschte in den Läden gähnende Leere, immer wieder kamen Kunden und fragten danach. Ich war bereits kurz davor, den Discounter zu meiden und auf andere Läden auszuweichen. Aber heute Morgen bin ich noch einmal hin, war schliesslich der letzte Tag, wo man die Sammelpunkte eintauschen konnte. Und siehe da, es waren genügend Knuddelvitamine wieder erhältlich. Gleich was rausgesucht, bezahlt und mitgenommen. Damit habe ich meine Aufgabe für meine Verwandten erfüllt, die was haben wollten. Denn ich sammle so was nicht für mich. Aus dem Plüschtierzeitalter bin ich wirklich raus.
Aber ich war schon sauer, als ich nichts mehr bekam. Und das war bereits Ende letzter Woche so. Überall herrschte gähnende Leere oder es gab nur noch diese olle Möhre, die niemand bei mir bestellt hatte. Und nein, ich bin nicht selbst schuld, dass ich erst so spät die Sammelzettel einlösen wollte. Eher habe ich die beiden letzten nicht zusammenbekommen. Und selbst da hatte ich noch Glück, dass der eine überhaupt noch voll wurde.
Jetzt habe ich die Dinger und fertig. Die nächste Sammelaktion ist bereits angekündigt, aber Besteck brauche ich wirklich nicht. Habe auch schon die Sammelaktionen von Rewe und Edeka ausgelassen, wobei Edeka aktuell noch läuft und Rewe heute zu Ende geht. Man muss nicht immer nur Geld ausgeben.
Zurück zu wichtigeren Themen.

Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD sind in der heissen Phase. Allerdings gibt es zwei Punkte in denen beide Parteien nicht übereinstimmen. Der erste Punkt heisst Steuererhöhungen gegen die die CDU ausdrücklich ist, auch wenn Schäuble bereits Zustimmung signalisiert hat. Ausserdem gibt es da noch das Thema Maut, das Lieblingsprojekt von Horst Seehofer. Der bayerische Ministerpräsident beharrt auf der Maut und will kein Stück davon abrücken.
Ehrlich gesagt bin ich persönlich gar nicht so abgeneigt gegen eine Maut, denn sie betrifft schliesslich nur diejenigen, die durch Deutschland fahren wollen und deren Auto hier nicht gemeldet ist. Mit der KFZ-Steuer sollen die Deutschen ihre Maut gezahlt haben, während Fahrer aus anderen Ländern eine Maut zahlen müssen. Ich verstehe wirklich nicht, warum man sich dagegen stellen sollte. Es ist doch nur gerecht. In der Schweiz und in Italien müssen wir schliesslich auch Maut bezahlen. Das wird hingenommen, aber dass es nun auch in Deutschland für ausländische Auto- und Motoradfahrer eingeführt wird, ist also nicht in Ordnung. Das Geld, was man dort einnimmt, könnte man in die Erneuerung von Strassen und Autobahnen nutzen. Vor allem das Streckenetz der Autobahnen müsste dringend erneuert werden. Im Sommer kam es zum sogenannten Blow-up, weil der Zustand der Strassen einfach nur noch mässig ist. Aber Deutschland hat dafür kein Geld. Und so kommt es zu aufplatzenden Fahrstrecken und schweren Unfällen.
Aber die Maut scheint das Streitthema Nr. 1 zwischen beiden Parteien zu sein. SPD-Mann Torsten Albig forderte sogar, notfalls ohne CSU eine Koalition zu bilden. Na, das wird Seehofer aber gar nicht gefallen, wo er doch so haushoch in Bayern die Landtagswahl gewonnen hat. Da bildet er sich doch ein, dass er nun auch in Berlin zu bestimmen hat. Wer weiss, ob das wirklich stimmt. Aber die Maut will er haben.
Wie ich beim letzten Mal bereits vermutete, würde Sigmar Gabriel zu allem notfalls ja und amen sagen, nur damit er mit seiner Partei mitregieren darf. Wie es nun aussieht, wird Gabriel zum Umfaller und wird wohl auf Steuererhöhungen verzichten. Tja, manchmal muss man Kompromisse machen, aber bei Gabriel ist es absehbar gewesen. Vor allem bleibt der CDU auch gar kein anderer Partner als die SPD und natürlich umgekehrt. Als letztes bleiben höchstens Neuwahlen, aber das ist absolut utopisch. Aber die FDP würde es garantiert wieder in den Bundestag schaffen.
Vielleicht wird es Steuererhöhungen geben, aber sicherlich nicht in dem Umfang, wie es die SPD in ihrem Wahlprogramm gefordert hat.

In den USA herrscht immer noch das Zwangssparen, wie ich immer gerne sage. Also Beamte sind im unbezahlten Zwangsurlaub, die Behörden arbeiten kaum noch, von den Museen ganz zu schweigen, nicht einmal mehr in den Nationalparks sind Ranger zu sehen. Touristen mussten alle Nationalparks verlassen, was ich nun wirklich nicht verständlich finde. Denn das sind in einigen Punkten gute Einnahmequellen. Aber so ist das nun einmal.
Weil die Republikaner im Kongress sich bei einem Übergangs-Etat querstellten kam es nach knapp zwei Jahrzehnten – siebzehn Jahre um genau zu sein – wieder zu solch einem Shutdown. Wem damit nun geschadet werden soll, weiss ich wirklich nicht. Denn die Dummen sind einzig und allein die Republikaner. Alle anderen Kongressabgeordneten freuen sich, dass sie davon nicht betroffen sind. Vor allem sieht man daran, was passiert, wenn eine Partei die Oberhoheit in einem „Parlament“ (ist es nicht wirklich, deshalb die Anführungszeichen) hat und nur seine eigenen Ideen durchsetzen will, egal ob sie machbar sind oder nicht. Hauptsache man verhindert all das, was die anderen wollen. Ob nun von Vorteil oder nicht, interessiert nicht, denn nur der eigene Vorteil zählt.
Was am Ende bleibt? Entnervte US-Amerikaner, die sich von den Republikanern abwenden, leere Nationalparks, verärgerte Touristen und natürlich eine Verschärfung der Vermögensmisere der US-Amerikaner. Daran scheint niemand zu denken. Aber hauptsache, die Republikaner haben ihren Willen bekommen.
Dabei will ich gar nicht alle über einen Kamm scheren, denn einige Parteigenossen (das Wort Genosse wird in den USA immer scheel angesehen, wegen der Verbindung zum Kommunismus) kritisieren ihre eigenen Leute. Denn die Befürchtung ist gross, dass die Amerikaner die Republikaner nicht mehr ernst nehmen und dies in den nächsten Wahlen, vor allem der Präsidentschaftswahl, die noch ein wenig hin ist, zeigen werden.

Hat sich irgendjemand das ZDF-Special der Soko-Serien angetan? Ich bin von Anfang an nicht von der Handlung mitgerissen worden. Oft fragte ich mich, warum denn nun gerade der Soko-Ableger noch mitwirken muss. Anstatt fünf Folgen von etwa 43 Minuten zu drehen, hätte man das ganze auf gut 90 Minuten kürzen können und selbst das wäre noch zu lang gewesen. Einfach nur enttäuschend, was da geboten wurde.
Aber die Serie „Der Alte“ hat sich auch ins Negative entwickelt. Das ist alles so unglaubwürdig geworden, nicht mehr das, was es früher mal war. Jan-Gregor Kremp ist ein toller Schauspieler, aber in dieser Serie gefällt er mir überhaupt nicht. Ich finde ihn dort absolut unglaubwürdig und fehlbesetzt. Am meisten stören mich aber die Drehbücher, die so vorhersehbar geschrieben worden sind. Muss das so einfach sein, weil die meisten Zuschauer der Handlung nicht mehr folgen können. In den ersten drei Folgen war ziemlich schnell klar, wer der Täter ist und bei der Folge gestern wusste man überhaupt nicht, woran man eigentlich war. Die Folge war nicht so einfach geschrieben wie die Folgen zuvor, aber hier stimmte es irgendwie nicht im Team. Nur kleine Nuancen, aber mir ist es aufgefallen.
Ich weiss ja, dass nichts besser wird im Fernsehen, aber so langsam nimmt es Überhand.
Heute Abend ist es dann mal wieder so weit und es läuft überhaupt nichts im Fernsehen. Werde ich mal wieder was lesen. Vorrat habe ich genug.
Und wer vielleicht nicht weiss, was er in nächter Zeit lesen soll, der kann ja mal hier gucken, was es alles gibt.

 

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Entscheidung in Syrien? Der Countdown läuft!


Noch ist der Bericht der UN-Inspektoren nicht offiziell, dennoch sind bereits wichtige Einzelheiten durchgesickert: Es hat den Nachweis auf Giftgas und Chemiewaffen gegeben! Damit wäre die Vermutung der USA bestätigt. Also alles klar für einen Militärschlag?
Nein, davon ist auf einmal keine Rede mehr. Liegt vielleicht auch daran, dass Obama einfach keine Unterstützung für seinen „kleinen Spaziergang“ findet. Warum Spaziergang? Nun ja, er redet immer von einem 60tägigen Militärschlag und das ist so formuliert, als würde es sich um einen Spaziergang handeln. Mal kurz hin, auf den Tisch hauen und wieder raus aus dem Land. Doch so einfach, wie es sich anhört, dürfte es gewiss nicht sein. Das beste Beispiel ist der Irak, wo nun nach zehn Jahren das Land immer noch nicht befriedet ist. Im Grunde genommen, war es unter Saddam Hussein friedlicher als es heutzutage ist. Ja, Saddam war auch kein harmloser Diktator, aber unter ihm haben wenigstens die einzelnen Religionen friedlich zusammengelebt.
Binnen einer Woche soll nun Syrien sein Chemiewaffenarsenal aufdecken, also angeben, was sie alles besitzen. Ob das offen und ehrlich geschehen wird, ist eine andere Sache. Denn verstecken kann man immer was. Auch dass die UN-Inspektoren zurückkehren und den kompletten Zugangen zu den Chemiewaffendepots und Herstellungsorten erhalten, bedeutet nichts. Bis Mitte 2014 sollen dann alles zerstört sein. Das ist eine lange Zeit in der noch allerhand passieren kann. Dennoch gut, dass nicht gleich der Militärschlag kommt, wie es Obama immer forderte. Denn so was bringt nur Leid und noch mehr Tote. Man sollte immer erst versuchen, die Dinge friedlich zu lösen. Zudem sogar Russland damit einverstanden ist.
Wenn wir uns erinnern, war Russland, allen voran Wladimir Putin, gegen einen Militärschlag der USA und forderten Beweise für deren Behauptung, es gebe Chemiewaffen in Syrien. Nun muss man einmal bedenken, dass Russland an Syrien jede Menge Waffen liefert. Warum also die Quelle kappen, die einen tränkt? Allerdings soll Assad bereits das Geld ausgegangen sein. Denn wie einige Leute berichten, würden bereits Kunstschätze in russische Frachtflugzeuge und Hubschrauber verpackt werden. Der Ausverkauf hat begonnen! Klammheimlich geschieht das natürlich und falls man Russland darauf ansprechen würde, werden die das sicherlich dementieren und behaupten, diese Dinge besässen sie bereits seit Jahrzehnten. Wer will das schon beweisen?
Aber ist es nicht traurig, wie die Altertümer verscherbelt werden? Von einem Diktator zum anderen. Quasi als Tauschgeschenk. Aleppo soll angeblich nicht mehr wiederzuerkennen sein. Nicht durch die Zerstörung durch die Kämpfe, sondern auch der Raub der Altertümer.
Aber so lange es immer willige Abnehmer gibt, wird es überall so weitergehen.
Ein Militärschlag gegen Syrien scheint also vom Tisch zu sein. Wenigstens etwas, denn ein Krieg hat noch nie etwas gebracht, ausser Toten und Verletzten.

Morgen wird hier in Bayern gewählt. Ich kann mir einen faulen Tag machen, denn ich habe bereits per Briefwahl gewählt. Einmal Landtagswahl und die Bundestagswahl auch. Finde ich unheimlich praktisch. Zudem macht die Deutsche Post immer Reklame dafür, dass sie hundertausende Wahlhelfer haben. Allerdings nicht in Bremen, denn dort waren die meisten Wahlunterlagen unzustellbar. Wieso auch immer, denn die Adressen waren korrekt verzeichnet. Vielleicht ein Fehler im System der Post? Aber normale Briefe sind scheinbar angekommen. Vielleicht auch eine Verschwörung? Vielleicht sind das alles SPD-Wähler und die sollten ihre Stimme nicht abgeben können. Die betroffenden Personen können auch ohne Wahlbenachrichtigung wählen gehen.
Die Briefwahl hat für die Parteien den Nachteil, dass sie mit ihrer Infopost häufig viel zu spät in den Briefkästen lagen. Als ich bereits meine Wahlen getätigt hatte, bekam ich auf einmal Post. Bloss leider zu spät. Hätte die betreffende Partei eh nicht gewählt. Oder dann die Wahlauftritte überall, wo man hingeht. Ich habe mir nichts andrehen lassen und immer nur den Kommentar abgegeben, dass ich bereits gewählt hätte. Darauf kamen dann so blöde Kommentare wie „hoffentlich uns.“ Ich entgegnete nur: „Das werden sie dann sehen, falls sie über die fünf Prozenthürde gekommen sind.“ Hätte auch was anderes sagen können, aber bevor ich da dämliche Diskussionen abhalte, komme ich noch zu spät zur Arbeit.
Wer wohl morgen gewinnen wird? Vom Prozentanteil her sicherlich die CSU mit Horst Seehofer. Aber wird es auch reichen, um Ministerpräsident zu bleiben? Wird er eine absolute Mehrheit holen oder muss er wieder mit der FDP zusammengehen? Vielleicht sogar auch noch mit den Freien Wählern? Ja, ja, diese Partei scheint nicht ganz zu wissen, was sie will. Einmal will Aiwanger mit der CSU zusammengehen, dann wieder mit SPD und Grünen. Warum denn nicht gleich eine grosse Koalition? Vielleicht schafft die SPD auch die Sensation und löst die CSU ab. Danach kann Seehofer nur noch auswandern. Wieder ab nach Preussen, nach Berlin.
Im Grunde genommen denke ich nur wieder an de Nockherberg und seine Darsteller. Da hat man solche wie Söder und Ude liebgewonnen und will sie auch weiterhin sehen. Da bleibt nur eine grosse Koalition. Aber die wird niemals kommen, eher spaltet sich Bayern von Deutschland ab.
Und nächste Woche dann die grosse Wahl. Steinbrück oder Merkel? Haifischgrinsen oder Sabberlinien? Das ist die Frage aller Fragen. Vielleicht auch beide, denn angeblich würden CDU und FDP keine Mehrheit bekommen. Dann würde es zu einer grossen Koalition kommen. Ganz sicher, denn die Grünen wollen sicherlich nicht mit der CDU zusammenarbeiten. Und ob die SPD wirklich die Linke haben will als Koalitionspartner dürfte auch dahingestellt sein. Wobei, manchmal frisst der Teufel Fliegen, um ans Ziel zu kommen. So muss man das sehen und darf auch da überrascht sein.

Elefantendame Mala ist ganz glücklich, dass St. Pauli heute seine frühe Torführung nicht verspielt hat. Zwar kassierten sie nach der 2:0-Führung noch einen Gegentreffer, aber den knappen Vorsprung hielten sie bis zum Abpfiff durch und dürfen sich nun über drei Punkte freuen.
Die Elefantendame hatte den Sieg bereits vorausgesehen, auch wenn sie kurzzeitig wieder am Zweifeln war. Denn bekanntlich weiss St. Pauli manchmal gar nicht, wie Fussballspielen eigentlich geht. Da schiessen sie innerhalb weniger Minuten zwei Tore und bringen es nciht zustande, diese Führung bis Spielende zu behalten. Dabei muss das Runde doch einfach nur ins Eckige.
Besonders kritisiert Mala das Chaos, das oft auf dem Spielfeld herrscht, so dass der Mannschaft gar nichts gelingt. Auch dass sie oft bei Standardsituationen Tore kassieren, gefällt ihr gar nicht.
Schon oft hat sie sich darüber geärgert und träumte davon, als Torwart das Tor des Vereins sauberzuhalten. Leider dürfen Elefanten nicht aufgestellt werden, was Mala masslos enttäuscht. Und so kann sie nur kommentieren und wüten, wenn St. Pauli wieder leichtfertig einen Sieg aus der Hand gegeben hat. Heute hat sie aber allen Grund zur Freude, denn St. Pauli hat gewonnen!
Und wenn St. Pauli gewinnt, verliert meist der HSV wie auch umgekehrt. Also eine Niederlage für den Verein von Malas Lieblingskonkurrentin Mogli? Wir werden es sehen. Aber es dürfte ziemlich sicher sein, denn es geht gegen den BVB. Zudem scheinen die Tage von Fink gezählt zu sein. Denn erst verbannt er zwei Spieler in die U23, nun will er sie zurückholen, doch dagegen stellt sich nun Sportdirektor Kreuzer. Als Trainer sollte man seine eigene Linie fortsetzen. Aber beim HSV läuft ohnehin seit Jahren nichts mehr. Ob’s an den Spielern liegt oder an den Trainern? Und warum haben sie es nicht geschafft, 100.000 Euro für die Damenmannschaft bereitzustellen? Diese musste deshalb zwangsabsteigen. Das ist das Armutszeugnis schlechthin.

Der Tiefpunkt des deutschen Fernsehens ist mal wieder durch ein neues Format erreicht: Promi Big Brother. Eigentlich nur zum Gucken geeignet, wenn man Psychologe ist oder sich amüsieren will. Wobei das Dschungelcamp weitaus interessanter ist. Big Brother ist nicht umsonst gescheitert, nun versucht man es mit angeblichen Promis von denen man die Hälfte nicht kennt. Der bekannteste dürfte noch David Hasselhoff sein, wobei ich mich frage, was der dort macht? Der kann doch kaum ein Wort deutsch oder besinnt er sich nun auf seine deutschen Vorfahren, die aus Niedersachsen (?) stammten? Einfach vergessen, dass diese Sendung läuft. Bin bloss gespannt, was Oliver Kalkofe dazu sagen wird. Denn mit einem hat er recht. Das deutsche Fernsehen war früher besser. Auch ich habe das schon irgendwann mal erwähnt. Wenigstens bin ich nicht der einzige, der das festgestellt hat.

Mit Aneba. Die Rückkehr scheint es weiterzugehen. Das ist doch mal was…

Edit: Wieso wird ein Artikel wieder nur gespeichert, anstatt dass veröffentlicht wird? Lange ist das Problem nicht aufgetreten, aber ich finde es mehr als nervig, vor allem wenn man das nicht bemerkt.

 

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Brennpunkt Syrien: Wie lange ist noch Frieden?


Letzte Woche drängte US-Präsident Barack Obama massiv auf einen Militärschlag gegen Syrien, nachdem vermutet wurde, dass Assad das syrische Volk Giftgas ausgesetzt hätte.
Geschehen ist bis jetzt noch nichts, denn Obama fehlen schlichtweg die Verbündeten. Nicht einmal Grossbritannien steht ihm zur Seite. Premierminister David Cameron hätte ihn gerne unterstützt, allerdings fand er selbst keine Unterstützung und wurde zurückgepfiffen. Peinlich für Cameron!
Nun findet der G20-Gipfel in Russland statt. Mit Spannung wurde das erste Treffen von Obama und Putin erwartet. Vor den Kameras verlief es relativ neutral. Herzlich will man es nicht wirklich nennen, aber unterkühlt war es auch nicht. Wobei Obama ziemlich schnell aus dem Blitzlichtgewitter verschwunden war und sich ins Gebäude zurückzog.
Putin drängt seit letzter Woche darauf, dass Obama genau belegt, dass es sich um einen Giftgasanschlag handelte. Er will Beweise haben, ansonsten sei es nicht ein gerechtfertigter Militärschlag. Was ist schon gerechtfertigt? Obamas Vorgänger genügte die Vermutung, dass der Irak chemische Waffen habe. Es kam zum Militärputsch, der bis heute anhält. Und wozu das Ganze? Dem Irak geht es schlechter als unter Saddam Hussein. Die verschiedenen Religionsgemeinschaften sind heilos zerstritten. Früher konnten Christen und Moslems friedlich nebeneinander leben, heutzutage müssen die Christen sich in einer eigenen Stadt verbarrikadieren. Was ist also besser geworden? Man kann Saddam Hussein kritisieren, wie man will, er war weiss Gott kein Heiliger, aber die Lebensbedingungen, diejetzt im Irak herrschen, hat es in diesem Ausmass nicht gegeben.
Wie es mit Syrien werden wird, ist völlig unklar. Man redet von dem Militärschlag, als wäre es ein Spaziergang. In etwa sechzig Tagen wolle man Syrien befreien.
Das wird genauso ein Desaster werden, wie der Irak oder Vietnam. Aber die USA brauchen Geld, und ein Krieg ist immer gut, um die Wirtschaft anzukurbeln. Momentan ist das sehr günstig, denn die US-Wirtschaft geht wieder nach oben, aber je länger so ein Krieg dauert, desto mehr kehrt es sich um. Warum sind denn die USA so verschuldet? Wenn Lehman Brothers gewiss nicht, sondern wegen des Irak-Krieges. Anfangs gut für die Wirtschaft, kostete und kostet er am Ende Milliarden. Die USA ist verschuldet wie seit langem nicht.
Das Putin Syrien verteidigt, hat natürlich auch seine Gründe, denn Russland liefert Waffen nach Syrien. Ausserdem kann man sich nun wirklich nicht vorstellen, dass Putin so ein Friedensrichter ist.
In der Zwischenzeit haben sich Putin und Obama getroffen, allerdings ist da nicht wirklich was rausgekommen. Hat man was anderes erwartet? Wenn zwei Politiker sich treffen, kommt oft nur heisse Luft raus.
Dafür hat Deutschland nun doch noch eine Erklärung unterzeichnet, die eine starke internationale Antwort auf den Giftgasanschlag. Dabei ist noch gar nicht sicher, ob es überhaupt ein Giftgasanschlag war. Die Antwort wird erst in den nächsten Tagen bis Ende der Woche kommen.
Und was heisst überhaupt starke Antwort? Bedeutet das einen Militärschlag? Und wieso hat es Deutschland unterschrieben? Muss die Bundeswehr sich dann ebenfalls daran beteiligen? Damals, bei der Irak-Frage, war die CDU ebenfalls für eine Unterstützung der USA, allerdings hatte sie damals nichts zu sagen, denn Bundeskanzler war Gerhard Schröder. Und der war absolut dagegen. Was auch richtig war, wie sich in den letzten Jahren gezeigt hat. Im Grunde genommen sollte Deutschland sich ganz da raushalten. Das Land ist weit weg. Manchmal ist Enthaltung nicht so schlimm.

Hat schon jemand das neue Riesenplakat der SPD gesehen? Zum Gruseln!
Warum? Na ja, Peer Steinbrück eignet sich nun einmal nicht als Uncle Sam. Ja, genauso ist dieses Plakat gestaltet. Zwar trägt Steinbrück keinen Anzug in den schwarz-rot-goldenen Farben, aber er zeigt mit dem Finger auf einen und der Slogan ist ähnlich: „Du hast es in der Hand!“ Allerdings grinst Steinbrück so in die Kamera, dass man hinter seinem Rücken ein Schlachtermesser erwartet. Der SPD-Kanzlerkandidat ist nun einmal nicht besonders fotogen und wenn er in die Kamera grinst, hat er irgendetwas hinterhältiges an sich. Da kann er gar nichts für, man nimmt es so wahr.
Jedenfalls gruselt man sich anfangs vor dem Plakat und wenn man es mehrmals gesehen hat, dann lacht man nur noch schallend darüber. Tja, so ist es. Genau so.
Übrigens kommt Steinbrück nicht zur Ruhe. Jetzt wurde bekannt, dass ihn jemand erpresst hat, weil er eine Putzfrau illegal beschäftigt haben soll. Das ist ewig und drei Tage her und nur wieder etwas, um Steinbrück schlechtzumachen. Dabei wird er doch sowieso nicht gewählt werden. Sagen jedenfalls die Umfragen. Auch die Grünen sind auf einem Umfragetief, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Tut mir jetzt wirklich nicht leid, denn wer von Atomkraftwerken redet, sollte nicht regieren.

Die deutsche Nationalmannschaft befindet sich auf direktem Kurs zur WM 2014 in Brasilien. 3:0 gegen Österreich gewannen sie gestern. Einen Sieg prophezeite auch Elefantendame Mala, genauso wie für Dienstag gegen die Färöer. Nicht wirklich ernstzunehmende Gegner, auch wenn die Färöer sich schon gemausert haben. Wobei Frankreich da wohl einen ziemliches Tief hatte, als sie nur mit 1:0 gewannen. Wird Deutschland wohl nicht passieren, aber ein zweistelliges Ergebnis erwarte ich nicht.

Und wenn wieder Fussball läuft, gibt es nichts Schönes im Fernsehen. Kennen wir schon. Und was tun? Lesen! Schon den Prolog von Aneba. Die Rückkehr gelesen? Es ist der Auftakt einer Tetralogie (umfasst vier Bände), wo die Auserwählte Ackhare gegen das Böse auf Aneba kämpfen muss, um ihre Welt zu retten. Natürlich Fantasy, wer es noch nicht bemerkt hat. Wer mehr Aneba-Geschichten oder einen Thriller lesen möchte, klickt mal auf der rechten Leiste auf „Lesenswert!!!“, da steht auch, wo es den Prolog als ebook zu kaufen gibt.

 

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