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Interpretierte Fotos und die Folgen


Ich weiss wirklich nicht, was ddas ZDF sich eigentlich dabei denkt. Am 18.02. fiel die Terra X-Folge über Georg Forster aus, weil es eine einstündige Sondersendung von Maybritt Illner gab. schön und gut, konnte man aus dem gegebenen Anlass ja noch verstehen, schliesslich war das Bundespräsidentenamt zu diesem Zeitpunkt noch vakant. Wir erinnern uns: Merkel wollte partout nich Joachim Gauck als Kandidaten akzeptieren, obwohl bereits die FDP umgeschwenkt war. Später war sie dann doch einverstanden, zähneknirschend zwar, aber immer noch besser als der Bruch der Koalition. Wer hätte ihr da die Wiederwahl garantieren können? Niemand, und so fügte sie sich in ihr Schicksal.
Zurück zum ZDF, dass eben eine TerraX-Folge einfach aus demdem Programm nahm. So weit ich weiss, wurde sie nachts auch nicht wiederholt, was früher immer der Fall war. Da laufwn jetzt stattdessen uralt TerraX-Folgen bzw. Sendungen die heute unter dem Label TerraX fungieren, denn das wirklich TerraX gibt es seit seinem 25jährigen Jubiläum nicht mehr.
Ich hoffte noch darauf, dass die ausgefallene Folge am kpmmenden Sonntag, also gestern gezeigt würde, doch ddies war nicht der Fall. Stattdessen musste ich da diesen blöden Dirk Steffens sehen, der bald überall beliebt ist, aber für Interviews irgendwie nie zu erreichen ist – nicht mal per Mail. Also ich mag ihn nicht und Tier-Dokus noch weniger. aber um Antipathien soll es jjetzt hhier nnicht gehen, ssondern um die Art und Weise, wie das ZDF mit seinen Zuschauern umgeht. Es ist ja nicht das erste Mal, dass das ZDF eine Doku-Folge ausfallen lässt und sie in der darauf folgenden Woche nicht zeigt. das ist schon vor dem Digitalkanal-Ableger ZDFneo geschehen und wird sich auch nicht ändern. Bloss wenn mman ssich heute beachweren würde, bekäme man sehr wwahrscheinlich zur Antwort, dass die Folge auf neo lief und zudem im Internet sich jederzeit angeschaut werden könne. erstens, nicht jeder hat DVB-T, nutzt seinen digitalen Kabelanschluss, seinen Digitalen Sat-Anschluss ( da wird es aber höchste Zeit, schliessloch wird das bbald aabgestellt, also der analoge Empfang) oder guckt ZDFneo. Zweitens, nicht jeder mag sich eeine Sendung im Internet ansehen, zu den Leuten ich gehöre, ausserdem interessiert mich dieser neo-Kanal nicht. Also werde iich die Folge nicht ssehen können. Und damit hänge ich sehr wajrscheinlich nicht alleine da. Aber was interessiert das ZDF das schon? Richtig, überhaupt nicht. Dennoch musste ddas jetzt mal gesagt werden.

Heute Nacht wurden die Oscars vergeben. Sacha Baron Cohen hatte ja Oscar-Verbot bekommen, wenn er als Diktator verkleidet kommen würde. Hat er nnun doch getan. Dabei verstreute eer auch „Asche“ von Kim Jong-Il. Ob ihm nun der Gang ins ehemalige Kodak-Theatre verweigert wurde ist mir nicht bekannt. Wie heisst das Kodak-Theatre überhaupt jetzt oder ist es noch immer namenlos? Vielleicht habe ich das überlesen.
Der grosse Oscar-Favorit „The Artist“ bekam von zehn Oscars fünf, davon die iin den wichtigsten Kategorien, also Bester Film, beste Regie, Bester Hauptdarsteller. Damit zeigt sich, dass der Stummfilm noch lange nicht tot ist, obwohl seit spätestens 1930 nicht mehr oder kaum noch (Charlie Chaplin) verwendet. Ob nun ein paar Klassiker auf DVD erscheonen werden? wenn der Stummfilm boomt, kann man jja hoffen.
„Hugo Capret“, der andere Oscar-Favorit bekam auch fünf Oscars, diese vor allem in den technischen Kategorien. Der Film handelt ja indirekt auch vom Stummfilm, denn hier geht es nicht nur um einen kleien Waisenjungen, sondern auch um den Altmeister der Stummfilm-Kurzfilme: Georges Mėliės. Über diesen Film Meister gibt es zwei wunderbare DVD-Boxen, dies sich wirklich lohnen angesehen zu werden. Gut, viele der Kurzfilme behandeln das Gleiche, dennoch sind auch „Le voyage dans la lune“ (Die Reise zum Mond) und die Reise mit der Eisenbahn ethalten. Beides Meisterwerke, die zur damaligen Zeit konkurrenzlos waren.

Ich habe wirklich ggedacht, meine Tastatur sei ausgetauscht worden. Aber nein, sie macht immer noch ddiese entsetzlichen Buchstabendopplungen. Kann doch nicht sein! Und Haken tut dieser Mac auch immer. Ich brauche einen neuen Computer, denn sso kann ich wirklich nicht arbeiten.

Zu Kronprinzessin Victoria habe ich mal im Digitalarchiv gewühlt (Kosten über Kosten). Hochgradig interessant.
Ich habe jetzt übrigens eine Vermutung, warum Victoria ein Junge angedichtet wurde: Sie hatte einen Spitzbauch und das deutet auf einen Jungen, allerdings nicht immer, sonst hätte ich heute nämlich keine Schwester, sondern noch einen Bruder. Damals sagten alle zu meiner Mutter, es würde ein Junge. Damit kann man meine Schwester immer noch mit aufheitern. Wir hatten auch einen Experten zurate gegezogen, der zu dem Ergebnis kam, es würde ein Junge, aber da ich intervenierte, und nicht nur ich, wurde das Thema fallengelassen. War ja richtig, wie man heute ssieht.
Aber das kommt davon, wewenn man sich zu sehr aufs interpretieren von Fotos verlässt, mitunter ist man dann verlassen.

 

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Heidi – Heute schon geglubscht?


Mit dem Titel – der einen Film bezeichnet, man erinnere sich bitte an meinen Motto-Monat – wird hoffentlich jeder etwas anfangen können, jedenfalls mit dem ersten Teil. Heidi wird ja wohl jeder kennen, wenigstens die Zeichentrickserie sollte geläufig sein. Der zweite Teil ist weniger verständlich, aber keineswegs irgendwie anzüglich gemeint. Fleissige Gucker von ETC (Elefant, Tiger & Co.) werden sicherlich sofort wissen, was ich meine und aus dem ersten und dem zweiten Teil zusammen das herauslesen, worüber ich heute schreiben will.
Es geht um die momentan wohl berühmteste Beutelratte jenseits der Milchstrasse. Wen ich meine: Heidi Glubsch, das schielende Opossum. Die Beutelratte, so die übersetzte Bezeichnung, ist das neue Maskottchen des Leipziger Zoos, und dabei ist sie noch gar nicht öffentlich ausgestellt. Das hält die Leute aber nicht davor zurück, sie toll zu finden und einen furchtbaren Hype um dieses schielende Wesen zu machen. Schön sieht sie nicht aus. Unförmig, dazu Übergewicht und schielt auch noch. Das Schielen kommt übrigens vom Übergewicht. Und da Heidi momentan auf Diät ist, wird das Schielen auch irgendwann verschwinden und dann wird gewiss auch der Hype aufhören.
Verstehen kann ich den Wirbel nicht, denn was ist an einem Tier besonders, das schielt? Vermenschlichen wir da nicht irgendwas? Jenalas Ersatzelefant jedenfalls hat sich in seinem Blog wahnsinnig über die Menschen aufgeregt, die so etwas wie ein schielendes Opossum toll finden. Jetzt würde sie überlegen, ob sie sich nicht eine Brille anschaffen solle, damit sie auch endlich einmal in die Schlagzeilen gerät und die Menschen ihr die nötige Aufmerksamkeit schenken. Oder sie wird Torwart beim hiesigen Fussballverein, der in der Nähe des Zoos seine Trainingsstätte hat. Dann würde sie auch den wahrscheinlichen Abstieg verhindern. Denn Jenalas Ersatzelefant würde sein Tor sauberhalten. Ein Blog allein reicht nicht, es braucht schon jede Menge Ideen.
Jetzt soll Heidi auch noch bei den Oscars zugeschaltet werden. Ich weiss ja, dass die Amerikaner ein wenig verrückt sind, aber das geht doch nun wirklich zu weit. Ich kann bloss hoffen, dass sich das alles wieder beruhigt.
Und was ist eigentlich mit Horst? Kennt das bekannte Leipziger Lama überhaupt noch jemand? Man muss sich das wirklich fragen, denn von Horschte hört man überhaupt nichts mehr. Früher war er der Star schlechthin, und was ist jetzt? Gar nichts, aber so ist das Leben eines Stars. Eben noch berühmt und jetzt bereits vergessen.
Soll ich doch noch mal von Ägypten anfangen? Die Ausdauer der Menschen dort ist wirklich beachtlich. Aber ob sich wirklich etwas ändern wird? Ob sich Mubarak der Macht der Masse beugen wird? Ich kann es irgendwie nicht glauben, dafür klebt er einfach zu sehr an seinem Stuhl. Er will nicht einsehen, dass die Masse ihn nicht mehr duldet. Sie wollen Erneuerung, Demokratie. Man bedenke doch nur einmal, dass seit 1981 in Ägypten der Kriegszustand herrscht. Nur deshalb konnte sich Mubarak so lange an der Macht halten. Und wir haben das auch noch alle unterstützt, indem wir in das Land gefahren sind und uns dort die Sehenswürdigkeiten einer längst vergangenen Zivilisation angesehen haben. Ganz so schlimm wie bei Idi Amin ist es nicht, aber da hat die Welt auch nur zugesehen und nichts getan, hauptsache er stand auf der richtigen Seite der Welt, nämlich auf der westlichen. Aber heute gibt es den Kalten Krieg nicht mehr und dennoch fürchten wir den Kommunismus immer noch, nur langsam wird er überholt vom Islamismus. Das ist das neue Schreckgespenst der westlichen Welt.

 
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Verfasst von - 5. Februar 2011 in Ägypten, Film, Real life, Tiere, Zoo

 

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