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Eine Terrorwarnung will uns den Fußball verleiden


Heute Abend entscheidet es sich, wer nun den Pokal nach Hause bringen wird. Nach Deutschland kommt er ohnehin, aber in welche Stadt? Nach Dortmund oder nach München?
Das ist die Frage aller Fragen, die heute Abend endlich gelöst werden wird.
Um 20.45 Uhr geht es im Wembley-Stadion los.
Viele Tierorakel haben sich gemeldet, um den Gewinner vorab zu tippen. Da ist einmal ein Esel, der auf Dortmund tippt, und auch die Fischotter in Aue sagen, dass der BVB siegen wird. Nur Elefantin Nelly aus Hodenhagen ist für den FC Bayern als Sieger des Champions League-Finales. Tja, damit sind die wichtigsten Tierorakel genannt. Wirklich? Halt, nein, natürlich fehlt noch das erfolgreichste lebende Orakel unter ihnen. Elefantendame Mala möchte auch noch ihren Senf dazugeben. Und zwar tippt das grosse Fussballorakel, dass es heute Abend einen deutschen Sieg geben wird.
Ha, ha, sehr lustig, nicht wahr? Richtig, denn Mala ist bekanntlich ein Scherzkeks, weshalb sie sich erst einmal diese Antwort entlocken liess. Aber ihre Vorhersage sagte sie dann doch: Mala glaubt fest daran, dass der FC Bayern München heute Abend den Pokal gewinnen und nach Hause bringen wird. Ob ihre Entscheidung etwa daran lag, dass Dortmund in den Farben einer Banane spielt? Schliesslich stöhnt sie doch immer, dass sie Bananen nicht mehr sehen könne.
Nun gut, heute Abend werden wir sehen, welches Tierorakel Recht behalten wird.

Unterdessen ist die Terrorgefahr auf den Public Viewing-Plätzen gross. Terrorwarnungen gehen raus, machen uns Angst und verleiden uns womöglich noch die ganze schöne Fussballparty.
Wieso gerade jetzt so eine Warnung? Weil man nicht damit rechnet, dass so etwas geschieht. Aber wenn nun diese Warnung raus ist, wird dann wirklich was geschehen? Ich wage es zu bezweifeln. Vor allem wo jetzt eine erhöhte Aufmerksamkeit herrscht. Warum sollte überhaupt etwas geschehen? Weil vor einiger Zeit wieder Terrordrohungen durchgegangen sind.
Meist kommt da nichts, und wenn man gar nicht mehr damit rechnet, ist es dann so weit.
Ich lasse mir jedenfalls nicht das Spiel vermiesen, habe ohnehin einen schönen Ort, wo ich es mir ansehe.
Im Hamburger Zoo, wo heute Abend wieder Dschungelnacht ist und dazu eben auch Public Viewing. Kann nur hoffen, dass es nicht so ein furchtbarer Regentag wird, wie es letzte Woche gewesen sein soll. Jonas war da und kam sich beinahe vor, als wäre er so ganz allein dort unterwegs. Kaum eine Menschenseele zu sehen, je später es wurde. Aber so was mag Jenalas Cousin, weshalb er ausnahmsweise auch bis ganz zum Schluss blieb.
Ich will mir endlich Gajendra ansehen, der angeblich schon in Aktion getreten sein soll bei Spucktante Yashoda, wie mir Jonas berichtete. Die beiden Pappnasen Shahruhk und Shanti werde ich leider nicht mehr antreffen, da sie sich vor zwei Tagen auf den Weg nach Osnabrück gemacht haben. Schade, hätte sie gerne noch mal gesehen. Nun ist die ehemalige Mutter-Kind-Anlage wieder frei. Und was heisst das? Richtig, damit ist nun endlich der Platz gegeben, der für knapp ein Jahr nicht gegeben war.
Gut, ich rede ziemlich geschwollen, also, worum es geht: Um Elefantendame Mala, die immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben hat, endlich nach Hause zurückzukehren. Nun ist endlich der Platz da, sie könnte sich ganz heimisch fühlen, endlich wieder auf Tuchfühlung mit den Besuchern gehen. Bloss mit dem Abstauben der Leckereien ist das so eine Sache, denn Mala kam mit Übergewicht im Pairi Daiza an. Tja, da müsste man einiges ändern. Etwa ein Plakat im Sinne von: Ich muss auf meine Figur achten und fresse nur Gemüse.
Für Malas Rückkehr spricht viel. Einerseits machte man mit ihrem Konterfei bei verschiedenen Aktionen Werbung oder tut es immer noch, andererseits ist sie als Silhouette weiterhin präsent. So auch auf dem aktuellen Dschungelnächte-Handzettel. Welcher Elefant legt da seinen Rüssel an die Stirn? Richtig, es kann nur eine geben.
Und wenn sie eben allein ist auf der Anlage, kann man sie mit Hühnern vergesellschaften oder eben etwas, was es auch in Indien gibt. Dann ist sie immer irgendwie beschäftigt und sie ist wieder in ihrem guten alten Zuhause, wo sie sich am wohlsten fühlte.

Die Terrorwarnung soll übrigens aus Russland kommen. Und wir müssen uns nun deswegen auf verstärkte Sicherheitskontrollen gefasst machen. Da wird einem das doch alles völlig verleidet. Und wer weiss, ob wirklich was geschehen wird. Das wird geschehen, wenn gar niemand daran denken wird. Nun wird erst einmal wieder die Hysterie geschürt. Das wird auch das einzige sein, was passieren wird. Also nicht aus der Ruhe bringen lassen und zum Public Viewing gehen, falls man es denn vorhaben sollte.

Nichtsdestotrotz rollt der Ball heute Abend wieder und das Fernsehprogramm ist dementsprechend schlecht. Was also tun? Mal wieder einen Roman lesen. Was gibt es da denn nur? Ich empfehle den gut recherchierten Thriller “Die Rollen des Seth” von Helen Dalibor. Noch dazu ein ebook, sodass man nicht extra in den nächsten Buchladen rennen muss, um ein Exemplar zu ergattern.
In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau “Am Nil” zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Isis Just kommt hinter das Geheimnis, das ihre Familie seit Generationen überschattet. Doch die Bruderschaft ist ihr dicht auf den Fersen. Schliesslich gelingt es ihnen, die junge Ägyptologin zu entführen.
Wird Isis Just wie ihr Vorfahr Masut enden und wie gelangte eigentlich der Krug ins alte Eismeer, wo er beim Abriss desselbigen gefunden wird? Das muss jeder selbst lesen.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Und wer Elefantendame Mala mag, wird den Thriller “Die Rollen des Seth” mögen, denn sie kommt dort drin sogar zweimal vor. Einmal als Tausendschön, also als sie selbst, und dann noch als Bertha.
Und wer lieber Fantasy mag, dem sei diese Kurzgeschichte empfohlen: “Mit List und Tücke” von Henrik Quedburg.
Es geht um den Zauberer Aenroc, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Weltbild, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Wer es nicht so mit Fussball hat und auch das restliche Fernsehprogramm nichts zu bieten hat, der kann ein gutes Buch lesen, vielleicht ist ja bei meinen Tipps etwas dabei gewesen, was gefällt. Im Zuge der Dschungelnächte, die 30jähriges Jubiläum feiern, empfehle ich natürlich „Die Rollen des Seth“.

Bin recht sauer auf Arte, die am Mittwoch einen Stummfilm zeigten. Im Videotext war angegeben, dass der Film um zehn nach zwölf beginnen sollte. Bloss als ich dann um fünf nach zwölf den Sender einschaltete, lief der Stummfilm bereits. Ich war dementsprechend sauer. Kein Wunder, schliesslich werde ich den Film wohl vorerst nicht auf DVD bekommen. Aber glücklicherweise gibt es die Mediathek. Ohne die wäre ich wirklich aufgeschmissen. Muss ich jetzt dann immer mindestens einen Puffer von einer halben Stunde einbauen, damit ich meine Filme auch wirklich herunterladen kann?
Eine freudige Nachricht gibt es hingegen von der ARD, die ab heute wieder die Serie „Fuchs und Gans“ wiederholt. Die erste Folge ist bereits vor einiger Zeit gelaufen, als die Sportschau nicht lief. Da nun wieder die bundesligafreie Zeit begonnen hat, zeigt die ARD um 18.55 Uhr nun immer die Serie „Fuchs und Gans“. Ich freue mich, da es eine wirklich gute Serie gewesen ist. Leider hat der SWR es nicht so gesehen, schliesslich war die Quote nicht gerade berauschend. Wie steht es da eigentlich mit der momentanen Heiter bis tödlich-Serie „Zwischen den Zeilen“? Grenzdebil bis zum geht nicht mehr, in dieser Serie gibt es entweder Dussel oder Schussel. Und so ganz nebenbei wird ein Mordfall gelöst. Höchst originell ist was anderes. Das war „Fuchs und Gans“, auch wenn das Sprechen mit den Tieren anfangs seltsam war.
Die ARD wird kaum meinem Rat gefolgt sein, die Serie in der fussballfreien Zeit zu wiederholen, aber doch schön, wenn man so einen Vorschlag macht und es dann tatsächlich so kommt.

 

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Bricht die Koalition CDU/FDP?


„Hätten Sie einen kurzen Moment, meine Dame?“
Ich habe ja schon viel erlebt, aber das man mich mit einer Frau verwechselt, nun wirklich nicht. Der muss so ziemlich die falsche Brille aufgehabt haben.

Da fragt man sich doch wirklich: Warum denn nicht gleich so? 2010 stand Joachim Gauck schon einmal für das Bundespräsidentenamt zur Wahl. Damals wollten CDU und FDP den DDR-Bürgerrechtler nicht haben. Stattdessen sollte es der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff sein. wohin das geführt hat, haben wir ja gesehen. Wulff ist weg vom Fenster, wegen Geld und Urlaubsreisen.
Wulff ging und die Frage nach seinem Nachfolger wurde laut. Wen bloss aus dem Ärmel ziehen? Wolfgang Schäuble, Norbert Lammert oder gar ganz jemand anderen? Die SPD besann sich mit den Grünen wieder auf ihren Kandidaten von 2010. Irgendwann knickte die FDP auch ein und wollte ebenfalls Joachim Gauck. Bloss eine wollte ihn nicht: Angela Merkel, ihres Zeichens Bundeskanzlerin – noch. sie wollte nicht klein bei eben, aber den drohenden Koalitionsbruch konnte sie dann doch abwenden. Sie, und damit auch die gesamte CDU/CSU, lenkten ein. Damit steht einer Wahl Joachim Gaucks zum Bundespräsidenten nichts mehr im Wege. Es wäre der erste Bundespräsident, der aus der ehemaligen DDR kommt. Zu einer Frau hat es immer noch nicht gereicht. Eigentlich traurig, wo wir doch schon eine Bundeskanzlerin haben.
Merkel ist jetzt natürlich beleidigt, weil sie ja Gauck nun überhaupt nicht haben wollte. Und dann prescht die FDP einfach vor, stellt sich quer und bestimmt Gauck zum neuen Bundespräsident-Kandidaten. Und einen Koalitionsbruch kann sich Merkel momentan wirklich nicht leisten. Sie muss ja Angst haben, dass sie nun gar nicht mehr wiedergewählt wird. Danach sieht es wohl wirklich so aus. Aber dafür ist nun von einem Vertrauensbruch der FDP die Rede. Wieso denn das? Die haben ssich schnell entschieden, denn es gab doch keinen aussichtsreicheren Kandidaten als Gauck.
Dessen Rede gestern fand ich übrigens originell. Ehrlich und mit einer Prise Humor gewürzt. So einen Bundespräsidenten möchte man doch haben.
Regina hat übrigens eine These, warum Merkel nicht Gauck haben wollte. Sie sei mit ihm über hundert Ecken verwandt. Das könne man am Gesicht eindeutig sehen. Nun ja, wenn es Regina sagt, wird es wohl stimmen, schliesslich sieht sie Dinge, die andere nicht sehen.

Fasching ist wieder angesagt. die Redaktion spielt verrückt, schliesslich haben wir hier ein paar Kölner sitzen. Und ich kann dem einfach nicht entfliehen. Das ist so furchtbar gemein! Der größte Karnevalsmuffel, den es überhaupt geben kann. Aber am Aschermittwoch ist bekanntlich alles vorbei.

In Hamburg ist ein sechsjähriges Mädchen an EHEC gestorben. da hat man diese Killer-Seuche für besiegt erklärt, nachdem im letzten Jahr eine regelrechte Epidemie durch verseuchte Bockshornkleesprossen ausgebrochen war. Und nun das. Gut, geben tut es EHEC immer mal wieder in Einzelfällen. deshalb sollte es jetzt zu keiner Panik kommen. Aber im Auge behalten sollte man es dennoch.

Ach ja, wo ich gerade von Hamburg spreche: Wer deutsche Politiker ist neben Christian Wulff noch in Osnabrück geboren worden, tut aber gerne so, als wäre er ein waschechter Hamburger? Es ist kein geringerer, als Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz.

Bayern sieht im Fußball seine Fälle wegschwimmen, jedenfalls was die ymeisterschaft betrifft. aber im Grunde genommen können sie noch alles verspielen: Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League. Dem HSV ist das schon mehrmals gelungen. Aber wenn Bayern mal zwei Saisons hintereinander nicht die Meisterschaft gewinnt, haben sie Angst, den Anschluss an ihre Erfolge zu verpassen. Wieso habe ich da nun überhaupt kein Mitleid?

 

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