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Schlagwort-Archive: Ostern

Ein Skandal ist nicht genug


Lange war nichts von den Ermittlungen gegen die Fifa und Joseph Blatter nun zu hören. Das hat sich nun geändert.
Die Schweizer Justiz-Behörden haben bestätigt, dass nun auch gegen Blatter ermittelt wird. Endlich!, werden manche sagen. Denn bisher stand die Frage im Raum, warum gegen alle möglichen Mitglieder ermittelt wird, nur nicht gegen den Fifa-Präsidenten, dem angeblich die ganzen korrupten Machenschaften seiner Mitarbeiter verborgen geblieben sind.
Meist ist es so, dass man nur das sieht, was man auch sehen will und ansonsten blind durch die Gegend geht.
Ob es bei Blatter auch so gewesen ist? Tja, das kann ich nicht sagen.
Hat dennoch recht lange gedauert bis die Ermittlungen auch auf den Fifa-Präsidenten ausgeweitet wurden. Vielleicht mussten sie erst einmal erfahren, wo sie denn suchen müssen, um wirklich fündig zu werden.
Aber nicht nur Blatter ist ins Visier der Ermittler geraten, sondern auch Uefa-Präsident Michel Platini.
Dieser hat vor vier Jahren von der Fifa, also von Blatter, zwei Millionen Franken erhalten für angeblich zwischen Januar 1999 und Juni 202 geleistete Dienste.
Im Zuge der Ermittlungen sei Platini deshalb als Zeuge vernommen worden.
Ehrlich gesagt soll Platini auch keine völlig weisse Weste haben. Es wird vermutet, dass er bei der Vergabe der WM 2022 an Katar nicht ganz voreingenommen gewesen sein soll. Angeführt wird dann immer, dass sein Sohn eine Stelle in einer katarischen Firma bekommen hat. Ob das nun Zufall gewesen ist?
Dass er sich nun als Kandidat für das Amt des Fifa-Präsidenten aufgestellt hat, ist eventuell so, als würde man den Teufel mit dem Beezelbub austreiben.
Platini ist nicht der Saubermann, als der er sich nach der Aufdeckung des Fifa-Korruptionsskandals präsentierte. Dennoch haben viele europäische Verbände an ihm festgehalten und werden es gewiss auch weiter tun.
Vielleicht sollte doch der jordanische Prinz zum nächsten Präsidenten gewählt werden. Ob das die allerbeste Lösung ist? Vielleicht immer noch besser als Blatter oder Platini. Recht machen, kann man es ohnehin niemandem. Übrigens, was sagen eigentlich die Leute derjenigen afrikanischen Verbände, die Blatter als Lichtgestalt, als auf die Erde gekommene Gottheit gepriesen haben? Halten sie weiterhin an Blatter fest? Glauben sie, dass es ein Komplott ist, der gegen Blatter in Gange ist? Könnte sein oder auch nicht. Stimmen sind jedenfalls noch keine laut geworden.
Blatter droht durch die Geldgabe an Platini Gefängnis. Entweder fünf Jahre, wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung und treuwidrigen Zahlung, oder sogar zehn Jahre, wenn sich der Verdacht der Unterschlagung erhärten sollte. Denn die Geldzahlung erfolgte zulasten der Fifa, verschwand aber praktisch in irgendeiner Aktennotiz, sodass die ganze Zahlung eben als recht dubios gilt.
Die Fifa hat volle Kooperationsbereitsschaft erklärt, damit alles aufgeklärt wird. Besonders interessant wird es, wie lange Blatter sich noch wird halten können. Zurücktreten will er schliesslich erst Anfang nächsten Jahres, damit die Fifa einen Neuanfang starten kann.
Genauso gut es sein, das Blatter zu dem Zeitpunkt schon verurteilt wurde. Da wird er bereits vorher entweder zurücktreten müssen oder es wird entschieden, dass er das Präsidentenamt mit sofortiger Wirkung aufgeben muss.
Was auch immer sein wird, der Ruf der Fifa ist bis ins nächste Jahrzehnt hinein geschädigt. Ein neuer Präsident wird viel zu tun haben, um den Ruf der Fifa wieder halbwegs herstellen zu können. Aber das kann nicht gehen, wenn der neue Präsident Michel Platini heissen wird.

Vom Fifa-Korruptionsskandal, zum Abgas-Skandal von VW. Als bekannt wurde, dass VW bei den Abgasemissionen von verschiedenen Modellen und damit Millionen Autos geschummelt hat. Wobei geschummelt es verharmlost. Betrogen trifft es eher, denn es wurde die Software manipuliert und so viel niedrigere Werte festgestellt, als es eigentlich waren. Damit galten die Autos als sauberer, obwohl sie mehr Emissionen ausstiessen, als getestet wurde.
Der Skandal begann in den USA, wo VW schon im April mitgeteilt haben soll, dass die Autos mehr Schmutz ausstossen als gedacht. Aber richtig losgegangen ist die Lawine erst in den letzten Tagen, wo sich schliesslich offenbarte wie viele Millionen Autos von dem Abgas-Skandal betroffen sind.
Da kauft man sich nichtsahnend ein Auto, denkt, es würde nicht so viel Schmutz in die Atmosphäre schiessen als andere und wird am Ende eines besseren belehrt.
Aber ist es ein Wunder, dass es so gekommen ist? Nein, denn wir wollen immer mehr Hubraum, mehr PS, mehr, mehr, mehr…
Nur dieses mehr geht eben zulasten des Energieverbauchs und damit auch dem Ausstoss an schädlichen Emissionen.
Vor allem sind die Autobauer auch nicht wirklich daran interessiert, emissionsfreie Autos oder welche mit niedrigen Ausstoss zu entwickeln. Es würde so schwierig sein, so kompliziert und welche Ausrede auch immer genommen wird.
Und da eben die Abgasuntersuchung nur ein einziges Mal durchgeführt wird, ist es kein Wunder, dass VW diese Gelegenheit beim Schopfe packte und eben diese Untersuchungen manipulierte. Ganz ehrlich sind doch diejenigen schuld, die entschieden, dass ein Modell nicht mehr als einmal untersucht werden muss. Das ist Blauäugig. Und genau das wird nun bestraft.
VW erlebt nach einem aufregenden Frühjahr, einen genauso aufwühlenden Herbst. Nur dass es nun um weitaus mehr geht als im Frühjahr. Dieser Abgas-Skandal betrifft nicht nur die USA, sondern auch Europa.
Der bisherige Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn musste seinen Hut nehmen und wurde Matthias Müller ersetzt. Doch bereits nach wenigen Tagen werden Stimmen laut, dass Müller nicht die richtige Wahl für den Posten sei. Aber wer soll es denn machen?
VW kommt nicht zur Ruhe, der Aktienkurs ging in die Tiefe, erholte sich, sackte wieder, aber nicht mehr so stark wie zuvor.
Man darf gespannt sein, was noch alles aufgedeckt wird.

Was Autos betrifft, so interessieren sie Elefantendame Mala herzlich wenig. Zwar hat sie auch einmal einen VW getestet, ob er denn genug Stauraum hat, aber ansonsten interessieren sie nur Elefantenstärken. Da sei sie einem Auto an Kraft überlegen, denn sie könne problemlos einen Wagen schieben. Vor allem könne sie ihn ausbeulen, wenn sie sich mit dem Hintern drauf setzt. Ein Scherzkeks bleibt Mala auch in ihrem Alter.
In dieser Woche hatte Mala ganz schön viel zu tun, denn in der Bundesliga war wieder einmal eine englische Woche angesagt. Dass bedeutete für die alte Kuh, anstelle von einem Spiel, musste sie nun zwei tippen oder wie Mala es herausstellte: Gleich drei Stück auf einmal!
Die letzten beiden Spiele gegen Braunschweig sowie Heidenheim hatte Mala richtig getippt. Ein Unentschieden und ein Sieg. St. Pauli scheint in diesem Jahr tatsächlich den Aufstieg anzustreben, wie Mala es sich erhofft. Momentan halten sie sich auf dem Relegationsplatz, nach dem Unentschieden von Freiburg am Donnerstag können sie sich sogar Hoffnungen auf den zweiten Platz machen. Aber dafür brauchen sie Glück und vor allem, Punkte, Punkte, Punkte…
Dennoch sagte Mala, dass ihr Lieblingsverein gegen Paderborn nur Unentschieden spielen würde. Genauso ist es gekommen. Aber wenn die Verfolger in der Tabelle für St. Pauli spielen, dürfte der Relegationsplatz weiter sicher sein.
Die Pusteblume hingegen hat von drei Spielen nur eines richtig getippt, nachdem sie sich zuvor gleich viermal richtig entschieden hatte. Aber mit dem Unentschieden hat sie es nicht so. Tippt lieber auf Sieg oder Niederlage.
Wobei sie beim Paderborn-Spiel kurz für ein Unentschieden plädiert hatte. Vielleicht hat Jonas einfach keine Ahnung, was die Pusteblume ihm sagen will.
Jedenfalls hatte sie das Spiel gegen Heidenheim richtig getippt. Besser als überall daneben zu liegen. Aber so ist das.

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O’zapft is! – Fast so schlimm wie Weihnachten im September


Weihnachtssachen im September nerven. Was ich bereits vor zwei Wochen feststellte, hat nun eine Studie auch ausgesagt. Ob nun mein Artikel den Anstoss zu dieser Studie gegeben hat, die am Donnerstag in einer Fernsehzeitschrift veröffentlicht wurde, weiss ich nicht.
Die Vorlaufzeit einer Zeitschrift beträgt eine Woche, so eine Studie kann durchaus noch eingefügt worden sein ins aktuelle Heft. Allerdings denke ich eher, dass jemand der Redakteure darauf gekommen ist, denn bereits Anfang September gab es die ersten Weihnachtsnaschereien bei Aldi zu kaufen. Da kommt man dann auf solche Ideen.
Bei uns würde es so laufen, dass bei einem Brainstorming die interessantesten Ideen gesammelt und dann bei der grossen Konferenz besprochen werden. Was vom Chefredakteur durchgewunken wird, hat es ins Heft geschafft, der Rest wird verworfen.
Aber interessant, dass nicht nur ich mich über Weihnachtssachen aufrege, die bereits im September angeboten werden.
Das braucht doch wirklich keiner. Im September muss man sich erst einmal auf den Herbst einstellen. Gerade ist der Sommer vorbeigegangen, ein paar warme Tage gibt es noch, aber der Herbst steht unmittelbar vor der Tür. Und bevor Weihnachten ist, kommt ja noch Halloween. Also laut den ganzen Süssigkeitenherstellern. Denn Halloween ist etwas eingewandertes, was vor allem durch die Süssigkeiten- und Spielzeugindustrie (Faschingskostüme etc.) gefördert wird. Also reiner Kommerz, der keine Tradition hat, ausser wir würden uns in den USA befinden. Es gibt zwar einen ähnlichen Brauch, wo die Kinder von Tür zu Tür gehen und etwas bekommen, aber das ist am Martinstag und auch nur in einer bestimmten Region Deutschlands.
Wenn Weihnachten vorbei ist, können wir spätestens im Februar bereits Ostersachen einkaufen gehen. Da könnte man wirklich vermuten, dass die Weihnachtsmänner eingeschmolzen und neu verwendet werden als Osterhasen. Ob Gerücht oder Wahrheit. Der eine sagt so, der andere so.
Ich jedenfalls will noch keine Weihnachtssachen im September und ich gehöre garantiert nicht in die Altersklasse 40 plus.

In Griechenland wird morgen gewählt. Vorn liegt wieder Alexis Tsipras, der auch schon zuvor Ministerpräsident gewesen ist. Manche fragen sich, warum er überhaupt Neuwahlen wollte. Meiner Meinung nach hat er das getan, weil er zwar den Rückhalt in der Bevölkerung hatte, aber nicht mehr in der eigenen Partei. Wenn er nun wiedergewählt werden sollte, kann der den parteieigenen Kritikern sagen, was sie eigentlich wollen, das Volk sei doch mit seiner Arbeitsweise zufrieden.
Das scheint es tatsächlich zu sein, obwohl er nicht genau das eingehalten hat, was er anfangs versprach. Aber so ist nun einmal Politik. Man verspricht etwas und kann es am Ende nicht einhalten. Als Ausrede muss dann meistens herhalten, dass die anderen Schuld seien. Hier vor allem Deutschland und inbesondere Schäuble.
Um Griechenland ist es momentan ruhig geworden, denn die Flüchtlingskrise hat Griechenland aus dem Fokus der Öffentlichkeit verbannt.

Heute um 12 Uhr, oder um 11.59 Uhr, wurde wie in jedem Jahr die Wies’n eröffnet. Dieses Mal brauchte der Münchener OB Dieter Reiter nur zwei Schläge. Im letzten Jahr waren es noch vier gewesen. Vier sind auch nicht schlecht, aber von Christian Ude war man halt nur bis zu drei Schläge jedes Jahr beim traditionellen Anstich gewöhnt.
Das Oktoberfest ist eröffnet und wieder strömen die Massen auf die Theresienwiese, um sich eine Mass oder gleich mehrere zu genehmigen.
Ehrlich gesagt, kann ich nicht verstehen, wieso ich mich gerade auf dem Oktoberfest besaufen muss. Ist das zünftig? Jedenfalls kann ich auch andernorts ein Bier trinken, das vielleicht genauso schlecht eingeschenkt sein mag, aber gewiss vom Preis her billiger ist. Mehr als zehn Euro soll man nun pro Mass zahlen. Wer macht das denn? Gut, ich bin auch nicht der Biertrinker. Mir schmeckt der Gerstensaft nicht und was dort gezapft wird, erst recht nicht. Steve würde sich da ganz zuhause fühlen. Und wenn er Zeit hätte, würde er bestimmt nach München kommen und das Oktoberfest unsicher machen.
Ehrlich gesagt, ist die Wies’n doch nichts anderes als eine grosse Saufbühne. Jeder betrinkt sich, weil er glaubt, nur dadurch wirklich auf dem Oktoberfest gewesen zu sein. So einen Blödsinn habe ich noch nicht gehört.
Ich jedenfalls werde einen grossen Bogen um die Wies’n machen – wie jedes Jahr. Deshalb drücke ich mich auch davor, Interviews in den Zelten mit Prominenten zu führen. Meine Kollegin, die glaubt, sie könne schreiben, wird das schon machen. Tja, schreiben kann sie nicht, aber dafür reden. Deshalb ist sie wohl auch noch bei uns, denn ihre Artikel sind wirklich nichts dolles.
Bin ich jetzt eigentlich so ein Kirmesmuffel oder so, weil ich auf das alles keine Lust habe?
Wobei, die oide Wiesn fand und finde ich ganz schön. Die ist nicht immer, aber wenn sie ist, muss man da schon hin. Da gibt es noch die ganz alten Schaugeschäfte von früher. Aber der Rest der Wiesn kann mir wirklich gestohlen bleiben, denn da geht es den meisten vorrangig darum in ein Zelt zu kommen und sich mit Bier abzfüllen. Das ist für mich nicht nachvollziehbar, aber manches muss und will ich auch gar nicht verstehen.

Elefantendame Mala wurde mal wieder im Fernsehen gezeigt, wie ich anhand meiner Besuchszahlen sehen konnte, wo ein bestimmter Artikel über die alte Kuh sehr oft angeklickt wurde.
Seit Jahren schreibe ich nun über die Elefantin und werde auch nicht müde, es weiter zu tun. Aber auf eines möchte ich gerne noch einmal hinweisen: Malas Augen mögen ihren Glanz verloren haben, aber sie sind weder erloschen noch tot. Ich wollte damit nur sagen, dass die Fröhlichkeit Malas Augen nicht mehr erreicht.
Gut, dann wieder immer zur grossen Orakelentscheidung.
Was sagt Mala, wie der FC St. Pauli gegen Eintracht Braunschweig spielen wird?
Die alte Kuh ist der MEinung, dass ihr Lieblingsverein gegen Braunschweig nur Unentschieden spielen wird. Bereits gegen Duisburg hätten sie sich sehr schwer getan und viel Glück gehabt, überhaupt zwei Tore geschossen zu haben. Das erste Tor war ein umstrittener Elfmeter, das zweite Tor wurde dann kurz vor Schluss geschossen. Da bekommt sonst St. Pauli immer einen Treffer rein.
Und was sagt die Pusteblume, die einen neuen Rekord aufgestellt hat? Vier Spiele hintereinander hat sie nun schon richtig getippt, wo Jonas immer schon dachte, dass sie wieder danebenliegen würde. Doch nein, sie hatte immer recht gehabt. Nun allerdings ist er wieder skeptisch, denn die Pusteblume habe sich mal wieder als äusserst penetranter Linksrüssler entpuppt. So hätte sie denn auch entschieden, dass Braunschweig gegen St. Pauli gewinnen wird. Na, ob sie da wirklich recht behalten wird? Man wird es sehen.
Aber das war natürlich nicht das einzige Spiel, dass Elefantendame Mala und die Pusteblume getippt haben. Nächste Woche ist nämlich mal wieder eine englische Woche in der Bundesliga angesagt, wo die Vereine auch am Dienstag und Mittwoch spielen.
Am Mittwoch wird der FC St. Pauli auf Heidenheim treffen.
Bei diesem Spiel hat sich Mala dafür entschieden, dass St. Pauli gewinnen wird.
Auch die Pusteblume ist mit ihr einer Meinung. Man wird sehen, was am Ende herauskommt. Momentan spielt St. Pauli oben mit. Aber das kann sich alles noch ändern. Gerade bei St. Pauli wäre das nichts Besonderes.

 

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Wenn die Bedeutung des Feiertags verloren geht…


Ostern ist im Anmarsch, hat am Gründonnerstag begonnen.
Karfreitag ist im Christentum einer der höchsten Feiertage. Und weil das nun mal so ist, dürfen in den Bundesländern keine Jahrmärkte öffnen und auch keine Tanz- oder Sportveranstaltungen stattfinden. Deshalb gibt es in der Bundesliga keine Freitagsspiele.
Gegen dieses nicht mehr zeitgemässe Gesetz wurde gestern demonstriert. Begründung: Die Mehrheit der Menschen in Deutschland würde sich nicht dafür interessieren, was der Karfreitag bedeute. Für sie sei es nur ein ganz normaler Feiertag und zudem ein Ärgernis, weil es halt dieses Tanzverbot gebe. Wurde deshalb gestern Abend auch nicht „Let’s Dance“ auf RTL gezeigt? Die Möglichkeit sollte man erwägen.
Ich erinnere mich, dass vor Jahren die Diskussion war, ob Kneipen in Bayern an den stillen Feiertagen Punkt Mitternacht schliessen müssen. Die FDP wollte damals, dass auch nach Mitternacht noch die jeweiligen Lokalitäten geöffnet bleiben können. Dagegen wehrte sich die CSU vehement. Am Ende km ein Kompromiss heraus. Kneipen & Co. durften bis 2 Uhr feiern, dann erst kommt die Sperrstunde, wenn ein stiller Feiertag ansteht. Aber danach darf eben nicht mehr getanzt werden.
In der heutigen Zeit mutet es tatsächlich etwas seltsam an, dass weder getanzt oder gefeiert oder sich vergnügt werden darf. Denn im Gegensatz zu früher, sind den meisten Menschen die christlichen Feiertage bedeutungslos geworden. Einerseits weil sie sich als Atheisten sehen, gar nicht wissen, was Ostern eigentlich bedeutet oder eben einer anderen Religion angehören. Wobei ich da denke, dass diese die christlichen Feiertage tolerieren und sich nicht darüber beschweren werden.
Heutzutage freuen sich viele, dass sie einen arbeitsfreien Tag haben, warum das so ist, ist ihnen völlig egal. Nun gut, nicht alle haben an Feiertagen frei, denn der Strom soll bekanntlich dauerhaft aus der Steckdose fliessen und Rettungskräfte können auch nicht sagen, dass sie frei machen, weil Feiertag ist.
Da wurde also gegen das Tanzverbot protestiert. Gut, protestieren kann man gegen alles, nur bleibt am Ende die Frage, ob es auch was bringen wird. Ich glaube nicht, dass sich etwas daran ändern wird. Ausserdem hängt es auch davon ab, in welchem Bundesland man sich befindet. In den vornehmlich katholischen Bundesländern wie beispielsweise Bayern oder Baden-Württemberg wird das Tanzverbot strenger gehandelt als in den Stadtstaaten. Wobei dort natürlich auch keine Jahrmärkte geöffnet haben. In Bremen war in diesem Jahr allerdings eine Ausnahme ergangen wegen des stürmischen Wetters Anfang der Woche, in Hamburg hingegen nicht.

Das kleine Kuhkalb aus dem Leipziger Zoo hat es nicht geschafft. Am Mittwoch musste es eingeschläfert werden, nachdem sich seine Werte verschlechtert hatten. Das ist nun schon das zweite Drama um Elefantin Hoa und ihren Nachwuchs. Erst tritt sie bei ihrem ersten Jungtier zu fest zu, dass dieses stirbt, nun waren die anderen beiden anwesenden Elefanten zu rabiat gegenüber dem kleinen Mädchen und brachem ihm unabsichtlich den Oberschenkel. Keine Frage, dass Kuhkalb war mit 68 Kilo überaus zart. Ich würde fast von Untergewicht sprechen. Hat man da zu sehr bei Hoa darauf geachtet, dass sie nicht zuviel zunimmt? Das wurde immer mal wieder bei „Elefant, Tiger & Co.“ gezeigt. Aber eben nur Spekulation mit der Gewichtsüberwachung.
Nächstes Jahr steht dann die Geburt bei Elefantin Thura an. Gerade der Elefant, die dafür bekannt ist, dass sie ihre Jungtiere hasst wie die Pest und sie nicht trinken lassen will. Wenn das kleine Elefäntchen zu ihr kommt, um zu trinken, dann tritt sie es weg oder attackiert es noch schlimmer. Bei Ratna, ihrem ersten Jungtier, kehrte erst Ruhe ein, als eine ältere Elefantin in die Box neben sie gestellt wurde. Diese Aufgabe übernahm nach deren Tod Elefantin Shandra, die anfangs Angst vor kleinen Elefanten hatte, weil sie selbst diese nicht kannte. Heutzutage merkt man davon nichts mehr, avancierte zum Liebling von Thuras Nachwuchs. Aber Shandra ist weiterhin in Hamburg, Thura in Leipzig.
Thura ist mit ihrer besten Freundin Saida zusammen, die seit April 2006 nicht mehr mit einem Jungtier zusammengekommen ist. Gut, Rani kam letztes Jahr mit ihrer Mutter an, ist erst fünf Jahre alt. Aber Saida mochte sie nicht besonders, sodass Rani am Ende von Mutter und Tante abgetrennt werden musste. Eigentlich hätte man erwarten können, dass Saida Rani vor Thura beschützt. Doch nein, Mutter und Tante vermöbelten Rani. So ist sie nun alleine. Sie soll nun wohl in die Gruppe um Hoa integriert werden. Hoffentlich klappt das, sonst hat man in Leipzig drei Gruppen, aber immer noch keine wirklich funktionierende Herde.
Was wird sein, wenn Saida nicht die Rolle übernimmt, die Elefantin Shandra in Hamburg bei den letzten Jungtieren von Thura übernommen hat. Wird Shandra dann nach Leipzig reisen müssen. Jonas hält von dieser Idee absolut nichts. Einmal wäre Shandra der wichtigste Elefant in der Hamburger Herde und zweitens hätte sie in den letzten Monaten stark abgebaut. Sie sei immer noch hellwach und habe eine gesunden Appetit, aber sie macht dennoch einen schlechten Eindruck. So wäre ein Umzug nach Leipzig für sie nichts.
Dann bleibt nur die Dauerüberwachung durch die Pfleger, so wie es bei Ratna in den ersten acht Wochen nach ihrer Geburt war. Da wird auf Leipzig etwas zukommen.
Was ist eigentlich, wenn Rani nicht in die Gruppe von Don Chung, Trinh und Hoa integriert werden kann? Kehrt sie dann nach Hamburg zurück? Da muss man sagen, dass das EEP bei Thura und Rani lieber nicht auf das Mutter-Tochter-Gespann bestanden hätte. Hinterher ist man immer schlauer. Aber wie ich von Jonas weiss, hatte Rani in Hamburg als engere Freundin nur Shandra und wie lange die das noch machen wird, ist fraglich. Vielleicht hätte man sie mit Salvana vergesellschaften können, denn die soll laut Jonas auch allein in der Gruppe sein. Aber mit Rani hatte sie es nie so. Mal sehen, wie sich das alles entwickeln wird. Vielleicht wird mit Thura und Saida und Thuras Nachwuchs im nächsten Jahr alles gutgehen. Vielleicht aber auch nicht. Dann ist die nächste Katastrophe da.
Nein, ich sehe nicht alles schwarz, ich bin nur realistisch. Thura hätte gar nicht nach Leipzig gehen dürfen, wenn die Vermutung nahelag, dass sie ein weiteres Jungtier bekommt. Aber der Umzug nach Leipzig war schon lange beschlossene Sache und hätte auch schon im Jahr zuvor stattfinden sollen. Aber es ist so, wie es nun einmal ist. Irgendjemand wird immer die Suppe auslöffeln müssen.

Hat irgendjemand am Dienstag die neue Vorabend-Serie „Rentnercops“ in der ARD gesehen? Das ist eine der besten Serien, die ich seit langem in der ARD gesehen habe.
Die Handlung ist glaubhaft, nicht überdreht, die Witze richtig gesetzt und nicht übertrieben. Vor allem ist es mit Tilo Prückner und Wolfgang Winkler exzellent besetzt. Man nimmt den beiden ihre Rollen als pensionierte Kommissare sofort ab.
Nach dieser schrecklich überdrehten Serie „Unter Gaunern“, die hoffentlich eingestellt werden wird, wird endlich wieder eine Serie gezeigt, auf die man sich freut und nicht genervt nach fünf Minuten wegschaltet.
Aber man sieht, dass diese Folgen von Autoren geschrieben wurden, die bereits Erfahrung darin haben, wie man eine gute Serie schreibt. Denn die Drehbuchautoren zeigen sich auch für „Mord mit Aussicht“ verantwortlich. Gut, die letzte Staffel war ein wenig zu klaumaukhaft, aber immer noch besser als der Blödsinn, der sonst in der ARD gezeigt wird.
Auch die Einschaltquoten der ersten Folge lassen hoffen. 1,96 Millionen Zuschauer haben sich den Einstand angesehen. In der für die ARD so wichtigen werberelevanten Gruppe der 14 bis 49jährigen sahen allerdings weniger als erhofft zu. Vielleicht geht man bei der ARD endlich mal den Weg von RTL und setzt das Alter auf 59 herauf. Dann stimmt die Quote auch wieder.
Aber es ist doch auch so, dass die ARD bedenken muss, dass die jüngeren Zuschauer um die Zeit noch gar nicht zu Hause sind, weil sie noch arbeiten, von der Arbeit kommen oder privaten Hobbys nachgehen. Natürlich gibt es auch Zahlen für die Mediathekabrufe, aber die werden uns nicht bekannt gegeben.
Dennoch stimmt es hoffnungsfroh, dass diese Serie so gut anzukommen scheint. Kann man nur hoffen, dass die Serie es auch die nächsten sieben Folgen auch schafft, die Zuschauer vor den Fernseher zu locken.
Die Handlung ist wirklich gut. Das kann man bei „Hubert & Staller“ leider nicht mehr sagen. Da geht einem Girwidz inzwischen dermassen auf die Nerven, dass man gar nicht mehr gucken will. Inzwischen muss man sich schon fragen, wie der eigentlich Polizist werden konnte, so blöd wie der ist. So verpeilt sind nicht einmal Hubert und Staller, die fallen höchstens mit der Tür ins Haus, weil sie es nicht so mit dem Überbringen einer Todesnachricht haben. Dennoch hat die Serie in der momentan laufenden vierten Staffel sehr nachgelassen.
Das sieht man auch an den Zuschauerzahlen, die sind nicht mehr so hoch, wie sie einstmals waren. Die dümpeln unter der Zwei-Millionen-Marke. Aber irgendwann ist jede Serie vorbei. Und bevor es noch schlimmer wird, sollte man vielleicht einmal darüber nachdenken, ob man nicht einfach aufhört. Spätestens dann, wenn die blauen Uniformen eingeführt werden, die nun Bayern als letztes Bundesland einführen werden.
Aber erst einmal freue ich mich sehr über die neue ARD-Serie „Die Rentnercops“, die hoffentlich noch lange laufen wird.

Dass Toyota mit Elefantendame Mala ein neues Werbegesicht hätte, war eine zu schöne Nachricht, die ich am Mittwoch verkündet habe. Leider war alles nur ein Aprilscherz. Mala hat zwar wirklich mal Kastenwagen getestet, aber noch ist kein Autohersteller an sie herangetreten, um sie als Werbegesicht zu verpflichten.
Ausserdem hat Elefantendame Mala ab sofort nur noch wenig Zeit, denn bei ihr ist wieder geöffnet. Folglich kann sie wieder bewundert werden. Noch wird sie nicht baden gehen und die Besucher nass machen, aber gefüttert wird sie dennoch werden. Darauf freut sie sich schon sehr, denn ein Schleckermaul war sie immer schon.
Natürlich hofft sie, dass nicht alle zu den ollen Pandas, diesen Bambusfressern, stürmen werden, denn sie sei viel netter und vor allem intelligenter.
Obwohl die Elefantendame so viel zu tun hat, fand sie dennoch die Zeit, das Spiel des FC St. Pauli gegen Fortuna Düsseldorf zu tippen. Mala ist wieder höchst euphorisch und sagt einen Sieg gegen Düsseldorf voraus. Hingegen ist die Pusteblume ganz anderer Meinung und sagt, dass St. Pauli Unentschieden spielen würde.
Am Montagabend wird man sehen, ob eines der beiden Rüsselorakel recht behalten hat.

 

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Das Ü-Ei-Experiment – Alles nur Spielzeug?


Deutschland ist auf der Suche nach dem goldenen Marylinchen. 40.000 Stück gibt es insgesamt, aber Sechser-Packs gibt es weitaus mehr, so in etwa 300.000. Angeblich ist sie in jedem siebten Pack zu finden. Nur kann das niemand wirklich bestätigen. Da kaufen einige 50 Packs und haben keine einzige drin, andere kaufen zehn und haben sogar zwei oder drei drin. So ist das eben. Der eine hat Glück, der andere Pech.
Das Sammelfieber ist wieder aufgebrochen. Die aktuelle Serie, die Geburtstagsserie, ist endlich mal wieder was, dass dem Sammler gefällt, denn die Figuren sind schön, wenn auch nicht so schön wie noch zu den Zeiten als sie handbemalt waren. Auf den jetzigen Figuren ist auch Farbe aufgetragen, aber nicht mehr so wie früher. Damals wurden die Figuren in weißer Masse gegossen und dann angemalt. Die Figuren sahen weit schöner aus als die heute. Aber die schlimmsten waren die Kugelköpfe der Crazy Connection und Star Wars. Das war das Schlimmste überhaupt.
Dabei darf nicht vergessen werden, dass nicht Sammler mit den Inhalten befriedigt werden sollen, sondern Kinder. Schliesslich heisst es auch Kinder Überraschung und nicht des Sammlers schönstes Hobby.
In dieser Saison habe ich zum Start ein Experiment begonnen – mit den normalen Eiern, nicht denen für Mädchen. Ich habe mir in einem grösseren Supermarkt, den es überall in Deutschland gibt, eine unberührte Palette gekauft, um zu sehen, wie dort denn die Figurenverteilung ist. Schliesslich wird das Überraschungsei immer mit dem Slogan „In jedem siebten Ei“ beworben.
In dem Eierstapel wühlte ich mich so weit runter, dass ich auf zwei weisse Kartonstreifen traf, die den Stapel stabilisierten.
Dann hiess es 24 Tage lang jeden Morgen ein Ü-Ei. Würden also mindestens drei bis vier Serienfiguren drin sein? Wie viel Spielzeug der letzten Saison wäre drin? Und wie viel Schrott, also Spielzeug mit dem ich nichts anfangen kann, würde ich finden?
Hier nun die Ergebnisse meines Ü-Ei-Experiments:
Insgesamt befanden sich vier Serienfiguren in der 24er-Palette. Es ist also im Schnitt in jedem sechsten und nicht siebten Ei eine Serienfigur drin. Allerdings ist mir aufgefallen, dass diese Verteilung früher weitaus besser war. Selbst in den Weihnachtspaletten waren immer sieben Serienfiguren drin gewesen Jetzt waren es gerade mal vier. Auch schon bei den Schlümpfen und der Micky-Serie fiel mir das negativ auf. Damals waren allerdings ein paar mehr Figuren als vier drin gewesen, nämlich fünf. Ja, ganz toll, nicht wahr? Glücklicherweise tauchte auch nicht zweimal dieselbe Serienfigur auf. Das wäre schon ärgerlich gewesen.
Allerdings frage ich mich, warum die Verteilung der Serienfiguren so schlecht geworden ist. Wird mehr Spielzeug produziert, weil das billiger ist? Oder weil die Endkunden, also Kinder, lieber so was haben möchten? Oder will sich Ferrero einfach eine goldene Nase verdienen, indem sie die Serienfiguren so selten reinstreuen? Oder habe ich einfach eine schlechte Palette erwischt?
Die Sache mit den Geldeinnahmen ist natürlich ein Argument, die momentan besonders gut auf das goldene Marylinchen passt. Dann kann es natürlich sein, dass Kinder viel lieber beispielsweise einen Kreisel oder einen Ball haben möchten, weil sie damit besser spielen können. Und dann kann es natürlich sein, dass ich einfach eine verdammt schlechte Palette erwischt habe. Warum ist mir das aber bei den Schlümpfen und Micky auch passiert? Die habe ich bei einem Discounter gekauft. Die Paletten waren ebenso unberührt, dennoch schlecht bestückt gewesen. Kann man so viel Pech haben? Ja, kann man natürlich. Aber vielleicht sind in den losen Ü-Eiern grundsätzlich nicht mehr so viele Serienfiguren anzutreffen, weil es die Vierer-Packs gibt. Dort sind immer zwei Serienfiguren garantiert. Wenn ich die nun also kaufe, habe ich eine höhere Trefferquote alle Serienfiguren zu bekommen als in einer normalen Palette.
Ist das also der Grund? Tja, ich weiss es nicht. Auffällig finde ich es schon, denn von den Weihnachtsserien gibt es nur die Adventkalender, wo alle Figuren drin sein sollen.
Was mir noch einfällt. Zu Ostern gab es Harry Hase mit einer Ü-Ei-Kapsel im Inneren. In einigen sollte ein Kinderino drin sein. Die Verteilung war ähnlich mies wie bei den Gold-Marylinchen. Da hätte man in Frankreich sein Glück machen müssen, wo in jedem Harry Hase ein Kinderino drin war, allerdings schlug dort der Preis auch sehr zu Buche. Mehr als drei Euro sollte man dort für den Schokohasen zahlen. Hier waren es auch schon zwei Euro, aber wenn man weiss, dass man garantiert einen Kinderino drin hat, dann nimmt man den höheren Preis natürlich auf sich. Oder man hatte gute Beziehungen nach Russland, da gab es die Figur im normalen Ü-Ei.
Erstes Ergebnis meines Experiments: Die Werbe-Aussage „in jedem 7. Ei“ trifft zu. Es ist sogar in jedem sechsten Ei eine Serienfigur zu finden. Dennoch hat sich die Verteilung in den letzten Jahren sehr verschlechtert.

Wie ist das nun mit Spielzeug aus dem letzten Jahr. Macht es wirklich die Hälfte aus oder ist das auch wieder übertrieben?
Hier muss ich sagen, dass ich vier Sachen drin hatte, die vom letzten Jahr waren. Unter anderen war es ein Airbus, der mir noch fehlte, weil ich die Viererpacks nicht gekauft hatte. Über den freute ich mich natürlich sehr. Die anderen drei Sachen waren nur belangloses Spielzeug, von manchen als Schrott bezeichnet.
Damit ist tatsächlich die These belegt, dass altes Spielzeug recycelt wird, wie manche Sammler bemängeln. In den Sonderpacks soll der Anteil besonders hoch sein, was ich bisher nicht bestätigen konnte. Ganz schlimm sei es nun in den Sechser-Packs. Eine Serienfigur und dann nur ewig das gleiche und vor allem alte. Wenn man Glück hat eine limitierte Figur, aber da muss man viel Glück haben.
Ergebnis zwei: Etwa 16,67 Prozent altes Spielzeug von der letzten Saison ist enthalten. Manchmal können es auch Sachen sein, die bei uns nie erschienen sind. Habe ich auch schon einmal gehabt. Scheint aber wohl nicht so häufig zu sein. Aber Ferrero recycelt seine alten Spielsachen. Solange es nicht einen Wert von 20 Prozent ist alles in Ordnung und wenn es dann noch was ist, was mir fehlte, freue ich mich sogar darüber.

Das letzte Experiment: Wie viel Spielzeug würde ich vorfinden?
Es gibt jede Menge Nebenserien wie verschiedene Natoons-Serien, die sich immer allgemeiner Beliebtheit erfreuen. Doch wie viele Natoons fand ich vor? Einen, gerade mal einen. Das war doch wirklich nicht zu fassen.
Dann gab es noch ein schönes Auto und mehrere Mountainbikes und ein Motorrad. Solche Sachen mag ich, während ich Kreisel und andere gomove-Sachen nicht so toll finde.
Von den Malstiften, die seit zwei Jahren auch in immer anderer Ausstattung dabei sind, hatte ich nur einen gehabt. Ansonsten war wirklich nur Spielzeug dabei mit dem ich nichts anfangen konnte. Das wird bei mir nicht einmal zusammengebaut, weil es mir sonst zuviel Platz wegnimmt. Es war wirklich auffällig, dass kaum Natoons dabei waren und nur irgendwelche Bastelsachen, da war ich wirklich enttäuscht.
Besonders ärgerlich: Von dem Mountainbike hatte ich am nächsten Tag noch einmal genau das Gleiche drin und fand später noch ein Mountainbike der Serie vor. Nun aber ein anderes.
Genauso traf es mich mit dem Tricky Kreisel. Diesen fand ich auch zweimal vor, allerdings waren es zwei verschiedene gewesen.
Spielzeug ohne Ende, kaum Autos, ganze zwei waren es. Da kenne ich sonst bessere Zusammenstellungen. Pech mit der Palette gehabt. Muss so gewesen sein. Kann man nicht ändern.
Für Kinder ist das sicherlich besser, denn die basteln noch gerne und können mit Kreiseln und anderen Sachen mehr anfangen als ich oder andere Sammler. Wir wollen lieber Serienfiguren oder Natoons haben. Aber nicht Schrott, wie es gerne genannt wird, weil wir damit nichts anfangen können.
Aber man darf einfach nicht vergessen, dass es für Kinder gemacht wird. Die haben andere Interessen als wir. Wobei ich sagen muss, dass das Spielzeug von früher weitaus schöner war als das jetzige. Haben wir uns so weit verändert, dass wir nur noch irgendwelche Frisbees oder Kreisel haben wollen? Können Kinder von heute damit mehr anfangen? Wollen sie unbedingt Massbänder haben oder Lupen? Ich weiss es nicht, aus dem Kleinkindalter bin ich lange raus.
Kurzum, hier das Ergebnis des dritten und letzten Experiments: Es ist sehr viel Spielzeug enthalten gewesen in dieser Palette, obwohl es richtig schöne Nebenserien gibt wie die Natoons oder aber die Mini-Cooper. Letztere sind momentan nur vereinzelt enthalten und werden erst gegen Ende der Saison massenhaft drin auftauchen. So war es bei den Porsche-Autos auch immer. Ich kaufe mir die Viererpacks, weil ich die Porsche in den Eiern nicht finde und danch werde ich von den Porsche nahezu überschwemmt.
Man könnte vermuten, dass das Spielzeug sich weitaus leichter herstellen lässt. Zudem müssen dafür keine Lizenzen beantragt werden wie bei den Mini Cooper oder Porsche oder Smart oder Airbus-Flugzeugen.
Also eine billige Alternative zu schönen Sachen. Sind die heutigen Kinder eigentlich so anspruchslos geworden? Ich weiss es nicht, ich weiss es nicht.

Beschädigt war kein einziges Ü-Ei, dafür aber eine Kapsel. Sie war oben eingedrückt. Die Figur, die sich drin befand, ist aber nicht beschädigt worden. Also alles halb so wild, obwohl eine eingedrückte Kapsel auch nicht vorkommen sollte. Ich mach noch mal ein Bild davon, damit jeder sehen kann, was ich meine.
Natürlich könnte ich deswegen an Ferrero schreiben, aber wegen einer Kleinigkeit so einen Terz machen? Nö, muss nicht sein. Wenn der Inhalt beschädigt gewesen wäre, dann ja, aber sonst nicht.
Figuren waren weder beschädigt noch unvollständig noch kam ein Teil zweimal vor. Das ist schon mal was, denn Unvollständigkeit musste ich in den letzten Jahren schon mehrmals monieren. Wo ich auch sofort Ersatz zugeschickt bekam.

Was ich aus diesem Experiment gelernt habe: Wenn ich Serienfiguren haben will, sollte ich mir die Viererpacks kaufen. Die hatte Penny vor einigen Wochen auch im Angebot zu einem unschlkagbar günstigen Preis. Ansonsten kann ich natürlich Überraschungseier kaufen, wenn diese für 44 Cent irgendwo im Angebot sind. Ausserdem kann ich mich auch auf den Weg zu einem Flohmarkt machen und mit Glück ein paar Figuren abstauben.
Ich kann mir die Gewichte der Serienfiguren besorgen und die Ü_Eier mit einer Löffelwaage abwiegen oder zur Not zur Gemüsewaage gehen. Letztere ist allerdings nicht so genau, selbst die bei Real und Kaufland nicht, wo man sein Obst abwiegen muss. Die ändern andauernd die Grammzahl nach dem Komma.
Man wird schiefe Blicke ernten und eventuell wird auch mal jemand fragen, was man da mache, aber man wird nicht aus dem Laden geworfen werden, denn man öffnet die Ü-Eier schliesslich nicht.
Mir ist mal passiert, dass ich an einem Strichcodeleser gefragt wurde, ob ich die Ü-Eier wiegen würde. Wie man das an dem Gerät macht, weiss ich wirklich nicht. Damals hatte ich bloss wissen wollen, ob die Sondereier auch im Angebot seien. Da ging es bei mir übrigens nach Gehör, denn so kommt man auch an seine Sachen. Damals bei den Stinkern hatteich eine Ausbeute von 100 Prozent gehabt. Obwohl man sagen muss, dass dennoch einige Figuren sehr selten vorkamen und andere andauernd im Ei zu finden waren.

Falls jemand ähnliches erlebt hat, kann er es gerne schildern oder er noch eine Methode kennt, wie man garantiert die Serienfiguren aus den losen Ü-Eiern fischt, kann er es gerne schreiben.

Nun muss ich mal gucken, ob ich irgendwo ein Sechser-Pack finde und auch ein goldenes Marylinchen drin vorfinde. Wird das Glück mir hold sein? Ich werde es sehen. Aber 100 Packs werde ich sicherlich nicht kaufen. Ich will nicht, dass Ferrero sich an mir ein goldenes Näschen verdient und ich keine Sonderfigur vorfinde.

 

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Führt Russland alle an der Nase herum?


Themen gab es diese Woche einige, doch nur eines beherrscht schon seit Wochen die Nachrichten.
Soll ich schon wieder über die Ukraine-Krise schreiben? Ich habe letzte Woche erstmals wieder darüber berichtet. Da gab es auch Neuigkeiten, doch jetzt? Die Krise spitzt sich weiter zu, ich weiss wirklich nicht, ob ich darüber berichten soll, denn es ändert sich einfach nichts. Russlands und damit Putin macht was es will, die EU und die USA denken sich immer neue Sanktionen gegen Russland aus. Aber ändert sich daran etwas? Es ist ein ewigwährender Kreislauf, der nur durch einen Krieg durchbrochen werden wird. Und danach sieht es immer noch aus. Je mehr ich über ein Thema spreche, dass seit Wochen die Nachrichten und Zeitungen beherrscht, desto langweiliger finden es die Menschen. Einerseits richtig, aber andererseits auch traurig, denn das die Krim-Krise ist wichtig. Nur es tut sich einfach nichts, ausser das Putin den starken Mann markiert und der Rest der Welt wie EU und USA sich mit erhobenen Sanktionen lächerlich macht und nicht ernst genommen wird.
Wenn die Situation nicht so ernst wäre, könnte man darüber lachen, was da vor aller Augen für ein Kasperletheater aufgeführt wird. Da verständigen sich Russland und die Ukraine in Genf wegen der Krim-Krise, doch am Ende ist es nicht einmal den Dreck unterm Nagel wert. Nun werfen sich Russland und die USA gegenseitig vor, die Übereinkünfte, die in Genf getroffen wurden, nicht einzuhalten, also zu brechen. Das ist der grösste Kleinkinderkram, der mir eh untergekommen ist. Kann man da Weltpolitik noch ernst nehmen? Wenn man die Krim-Krise genauer betrachtet kommt man zum Schluss, dass es dort so lange weiterschwelen wird, bis es zum grossen Knall kommt. Doch ob wir den wirklich haben wollen?
Das Schlimme ist übrigens, dass sich nicht nur die Politiker bekriegen, sondern auch Zivilisten es nicht hinbekommen, sich friedlich zu verhalten. Stattdessen werden die OSZE-Beobachter als Nato-Spione bezeichnet. Man kann es sich wirklich einfach machen. Da werden neutrale Beobachter als Spione bezeichnet, um so die Wut in der Bevölkerung noch weiter zu schüren. Eigentlich ein genialer Schachzug, vor allem im Hinblick darauf, dass die prorussischen Separatisten die OSZE-Beobachter festgesetzt haben und Russland diese nun wieder freibekommen will. So wird Russland wieder als das Land, dass nur das Gute will, gezeichnet. Im Sinne von: Wir wollen Frieden, aber was können wir dafür, wenn die anderen nicht so friedlich denken? So geht es doch schon seit Wochen hin und her. Russland der grosse Retter, der Friedensstifter. Wie lange soll das noch weitergehen bis irgendjemand erkennt, was da für ein Spiel gespielt wird. Kann nicht endlich mal Schluss sein?
Dann macht halt Krieg, wenn ihr euch nicht einigen könnt. Aber beschränkt euch auf euer eigenes Staatsgebiet, also Russland und eben die Halbinsel Krim. Der Rest der Welt will damit nichts zu tun haben, denn die Politiker kriegen es eh nicht hin. Sonst hätten sie längst etwas getan und sich nicht hinter irgendwelchen Sanktionen versteckt.
Ich habe bald wirklich keine Lust mehr über die Krim-Krise zu berichten, denn was da abläuft ist eine Farce. Anders kann ich es nicht mehr bezeichnen.

So schrecklich der Tod von 16 Sherpas auf dem Mount Everest ist. Ein Gutes scheint die Sache zu haben. Denn einige Veranstalter haben ihre Mount Everest-Touren für die nächste Zeit abgesagt. Damit ist der Tourismus auf den Berg erst einmal ausgedünnt worden. Natürlich ist das für die verbliebenen Sherpas nicht so schön, da sie auf das Geld aus diesen Touren angewiesen sind. Aber oft setzen sie ihr Leben für die Bergsteigertouristen aufs Spiel. Und es hat sich in den letzten Jahren zu einem Abenteuerspaziergang entwickelt, den man mal so auf einer Liste der Dinge abhakt, die man unbedingt in seinem Leben getan haben sollte. Doch das Besteigen des Mount Everests ist kein Abendspaziergang, sondern erfordert Erfahrung und vor allem Kondition. Pro Jahr kommen etliche dieser Bergsteigertouristen ums Leben, weil sie einfach keine grosse Ahnung haben, was sie tun sollen, leichtsinnig reagieren und nicht nur sich, sondern auch andere, vor allem die Sherpas, in Gefahr bringen.
Die nepalesische Regierung hat nun dafür gesorgt, dass die Familien der Sherpas, die bei der Besteigung des Mount Everest ums Leben kommen, eine monitäre Entschädigung bekommen, damit sie nicht mittellos zurückbleiben.
Hat sich mal jemand das Basislager angesehen? Ja, es mag aus Zelten bestehen, aber man hat allen Komfort, den man sich nur wünschen kann. Internet, Strom, einfach alles Mögliche. Das hat doch nichts mehr mit Bergsteigen zu tun. Ich wäre wirklich froh, wenn dieser Tourismus auf dem Mount Everest nachlassen würde. Man kann nur das tun, was man wirklich beherrscht.

In Hamburg hat das erste Walross nach dem allseits berühmten Walross Antje letzte Woche sein Wasserbecken verlassen und ist zurück in seinen Heimatzoo gereist. Erst eine Woche später stand es in den Zeitungen und viele waren verwundert, warum Neseyka wieder nach Russland zurückgekehrt. Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt, wird sich vielleicht erinnern, dass ich seit zwei Jahren immer wieder betont habe, dass Neseyka nur auf Zeit in Hamburg ist, dies aber totgeschwiegen wird. Indirekt könnte man auch sagen, man hat einen wichtigen Teil weggelassen. Ich habe es jedenfalls die ganze Zeit gesagt, weshalb ich nicht überrascht war, als Jonas mir mitteilte, dass sich nur noch vier Walrösser – die übrigens bleiben werden, gut das Jungtier wird eines Tages gehen, aber der Rest bleibt – übrig sind.
Jetzt bleibt nur noch die Frage, was mit dem „Problem“elefanten passiert. Nun ja, Thura soll sich gut in die Gruppe integriert haben in den letzten Monaten, aber ist das ein Argument, dass sie dauerhaft bleibt? Angeblich soll mein alter Heimatzoo Leipzig, der neue Wohnort von Thura werden. Aber dann hätten die dort drei Gruppen, denn Saida hält sich meist beim Bullen Naing Thein auf – im Grunde ist das Modell-Mala bei ihr gescheitert – und kann nicht zu den anderen wie Don Chung, Trinh und Hoa, weil es sonst Stunk geben würde. Dann also Thura zu Saidas Beschäftigung, schliesslich sind beide dicke Freundinnen. Aber selbst wenn sie zu zweit sind, das wäre nicht optimal. Solange Thura sich so nett mit Darjeeling beschäftigt, soll sie doch in Hamburg bleiben. Darjeeling würde sich Thura schon nicht als Spielkameraden aussuchen, wenn sie frech und böse zu ihm wäre.

Elefantendame Mala freut sich über das schöne Wetter. Zwar scheint die Sonne, aber es weht auch ab und an ein kühles Lüftchen, so dass es sich gut aushalten lässt. Und falls es zu warm werden sollte, wird eben mit einem schönen Schlammbad nachgeholfen. Ab und an werden die Besucher von ihr und old Rani nassgespritzt, wenn es von ihr gefordert wird, aber noch viel lieber würde sie zwischen zwei Pfosten stehen und das Tor sauberhalten.
Denn bei St. Pauli herrscht immer noch ein Torwartproblem. Soviel der Stammkeeper, wie auch sein Ersatz sind verletzt und fallen somit aus. Bleibt der dritte Torwart übrig, der aber nun auch einen Vertreter braucht, falls er ebenfalls verletzt ausfallen sollte. Da dachte man, den Torwarttrainer der U23 zu reaktivieren. Leider spielte der DFB nicht mit, denn Matthias Hain hätte bis zum 31. Dezember vergangenen Jahres dafür gemeldet werden müssen. Wen also nehmen? Den Torwart der U17.
Mala würde auch gerne als Ersatztorwart einspringen, nur leider, leider ist sie ein wenig weit ab vom Schuss. Und so beschränkt sie sich weiterhin drauf, die Spiele des FC St. Pauli zu tippen. Irgendwie muss sie ja mit ihrem Lieblingsverein verbunden bleiben. Viele Spiele bis zum Saisonende sind es nicht mehr, die Mala zu tippen braucht. Aber selbst dann kann sie sich noch nicht auf die faule Haut legen, sondern wird die WM-Spiele tippen. Natürlich nicht alle, sondern die von Deutschland, Frankreich und Belgien. Die Schweiz muss Old Rani selbst tippen, auch wenn sie da noch keinerlei Erfahrung hat. Mala sagt ihr immer, dass sie üben solle, aber ihre Kollegin hat keine Lust dazu. Tja, Elefantendame Mala jedenfalls wird die Schweiz nicht tippen, auch wenn Old Rani das immer noch denkt. Sie hat genug zu tun.
Auch Jonas hat sich ein neues Rüsselorakel gesucht, wird aber aus dem Schlaubeutel immer noch nicht so richtig schlau. Denn was will sie ihm nun eigentlich sagen? So sehr er sich konzentriert, er kommt einfach nicht drauf. Für ein paar Spiele hat er noch Zeit und vielleicht testet er noch einen weiteren Elefanten. Plattfuss fällt bekanntlich aus, da sie nicht geeignet ist, aber was ist denn mit dieser Hektikerin oder mit dem grossen grauen Lama? Da muss doch ein Ersatz zu finden sein.
Jedenfalls hat Jonas den Schlaubeutel gefragt, wie denn St. Pauli gegen den VfR Aalen spielen würde. Anfangs sagte sie, es würde eine Niederlage für St. Pauli geben. Anschliessend hatte sie es sich wohl anders überlegt und sie tippte auf ein Unentschieden. Was also hat sie nun gesagt? Ich weiss es nicht, such dir was aus oder wie? Jonas ist ratlos – wie so oft.
Und was hat die grosse alte Elefantendame getippt? Mala sagt eine Niederlage voraus. Schliesslich sei es ein Verein aus der unteren Tabellenhälfte. Gegen die sieht St. Pauli bekanntlich immer alt aus, wie auch gegen Cottbus. Unentschieden gegen den Tabellenletzten, aber wenn man nicht aufsteigen will, ist es natürlich verständlich.
Denn das sie nicht aufsteigen wollen, haben sie oft genug bewiesen. St. Pauli könnte klar auf dem zweiten Platz stehen – bräuchten also keine Angst haben, ausversehen in der Relegation gegen den HSV zu gewinnen -, aber sie haben so viele Punkte richtiggehend verschenkt. Eine minimale Chance bleibt noch, wenn Paderborn heute und in den nächsten beiden Spielen versagt, genauso wie beispielsweise der KSC. Natürlich muss St. Pauli alle Spiele gewinnen, das ist klar. Glaubt daran irgendjemand? Ich nicht und Elefantendame Mala ohnehin nicht.
Wendet sie sich eben wieder ihrer Gästeliste zu, sie darf schliesslich nicht zu viele Leute einladen.

 

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Eskaliert die Situation auf der Krim?


„Ostern hat den Status von Weihnachten erreicht.“
(Lei, damit meint sie das Fernsehprogramm, dass sich seit Jahren stetig verschlechtert hat. Früher war das Osterprogramm immer das beste, während Weihnachten nicht zu ertragen war. Nun ist das österliche Fernsehprogramm genauso schlecht wie das weihnachtliche. Fragt sich nur, wie es mit Pfingsten sein wird.)

Nun hat man gedacht, dass es endlich eine Einigung in Sachen Krim-Krise gegeben hätte. Doch nein, der Gipfel in Genf hat nicht wirklich zu einer Entschärfung geführt. Es war mehr ein Sand in die Augen streuen, aber hat man was anderes erwartet? Denn so schnell gibt Putin nicht klein bei.
Die prorussischen Separtatisten halten weiterhin Regierungsgebäude besetzt und denken überhaupt nicht daran, etwas zu ändern. Warum sollten sie auch? Sie wollen ihr Recht durchsetzen und nichts anderes. Da interessiert es sie nicht, ob nun irgendwelche anderen was anderes bestimmt haben. So ist das nun einmal. Es wird nur das gemacht, was einem passt. Ob es der Mehrheit gefällt, ist völlig egal.
Interessant finde ich mal wieder, wie Putin die Wahrheit verdreht. Die Abstimmung des Referendums zum Anschluss Russlands wurde von Putin als demokratisch bezeichnet, wo es keine Manipulationen gab. Niemand sei dazu gezwungen worden, etwas zu wählen, was er nicht wollte, auch nicht mit Waffengewalt. So weit ich gehört habe, wurden den Wählern, die gegen das Referendum stimmen wollten, ihre Ausweispapiere abgenommen. Und ohne die konnten sie nicht wählen gehen. Also hat Putin zwar recht gehabt, dass niemand gezwungen wurde, aber andererseits hat er auch wieder nicht recht. Denn einigen wurde die Möglichkeit genommen, abzustimmen, ob die Krim bei der Ukraine verbleiben soll oder nicht. Natürlich hat auch eine Minderheit die Abstimmung boykottiert, weil sie das Endergebnis schon vor Abstimmung kannten. Aber hauptsächlich geht es darum, dass Putin hier ein paar Tatsachen vertauscht hat. Er will sich wieder reinwaschen, zeigen, dass er eigentlich ganz nett ist und dem Westen sofort freundlich gegenübertreten würde. Aber der Westen einschliesslich der USA stellt Behauptungen auf, die nicht stimmen, machen Russland und Putin bewusst schlecht in der Welt.
Holt sofort alle Taschentücher raus, damit die Tränen der Heuchelung aufgefangen werden können. Das ist doch nicht mehr mit anzuhören, was da abgeht.
Zugleich scheinen die USA dem Frieden nicht zu trauen, denn sie wollen ihre Truppen in Polen verstärken. Zwar nur ein kleines Kontingent von etwa 130 bis 150 Soldaten. Auch die Nato hat ihre Truppen in Osteuropa verstärkt. Noch alles völlig harmlos, aber irgendwas ist da im Busch. Nun ja, Putin kann man nicht trauen. Der hat immer noch was im petto, wie man so schön sagt. Die russische Truppenstärke wurde an der Grenze zur Ukraine verstärkt. Nur ein Zufall? Weil die prorussichen Separatisten eingeschüchtert werden sollen? Nein, gewiss nicht. Zudem erinnere ich noch einmal gerne daran, dass die Wirtschaft in Russland am Boden liegt und der Rubel rasant an Wert verloren hat seit Anfang des Jahres. Was bleibt einem Land nur, wenn es schnellstmöglich diese Abwärtsspirale stoppen will? Richtig, es beginnt einen Krieg. Und darauf wird es früher oder später auch hinauslaufen. Allerdings darf der Krieg nicht zu lange dauern, sonst geht die Wirtschaft wieder zugrunde.
Die Krim-Krise wird also weitergehen? Doch wie lange noch bis die Situation endgültig eskaliert?

Ostern steht vor der Tür, eigentlich ist es fast schon da. Gestern war Karfreitag, ein Feiertag, der mir einen freien Tag bescherte. Ja, ich bin über jeden Feiertag froh, der auf einen Wochentag fällt. Kommt davon, wenn man seine Arbeit nicht mag, aber das Geld braucht, vor allem in einer Stadt wie München.
Nun gut, eigentlich will ich was über das Fernsehprogramm sagen. Früher war das Osterprogramm gar nicht schlecht, aber seit einigen Jahren geht es mit dem Niveau nach unten und kommt nun dem von Weihnachten wirklich nahe. Denn auch an den Weihnachts-Feiertagen kommt kaum noch was Sinnvolles im Fernsehen. Wovon ich rede? Von alten Filmen aus den 40er bis 50er Jahren wie „Der Dieb von Bagdad“ oder „Der Herrscher von Cornwall“. Das sind alles Fantasy-Streifen mit Märchenelementen. Sehr schöne Filme. In die gleiche Riege gehören auch solche wie „Sindbads siebente Reise“ und theoretisch auch noch „Kampf der Titanen“, auch wenn der aus den 80ern stammt. Gezeigt hat diese Filme, also die knapp siebzig Jahre alten, immer Kabel eins. Aber da laufen sie leider nicht mehr. Stattdessen gibt es Wiederholungen von irgendwelchen Filmen, die nicht gerade berauschend sind. Die öffentlich-rechtlichen machen es sich noch einfacher und zeigen ihre Romanzen-Konserven oder wenige Jahre alte Krimis, die zwar amüsant sein mögen, aber die man sich nicht mehr als einmal antun muss. Und so bleibt mir an Ostern nichts anderes übrig, als mal wieder zu lesen. Ist ohnehin besser als ständig vor der Glotze zu hängen, da verblödet man nur. Oder ich mache mich auf den Weg nach Hellabrunn. Allerdings befürchte ich dort Menschenansammlungen noch und nöcher. Das Wetter ist einfach zu gut. Also lesen, muss auch mal sein.
Bei der Heiter bis tödlich-Reihe kommen die beiden neuen Serien „Monaco 110“ und „Koslowski & Haferkamp“ einfach nicht in die Gänge. Während letztgenannte kaum noch Zuschauer vor den Fernseher lockt, begann Monaco ganz vielversprechend und schwächelt nun auch. Bei „Koslowski & Haferkamp“ hängt das einfach mit der sehr schwach geschriebenen ersten Folge zusammen. Die war so blöd, dass viele danach gesagt haben, dass sie sich die Serie nicht mehr antun werden. Ehrlich gesagt, hat die Serie sich entwickelt. Es gibt immer ein paar schwache Stellen in jeder Folge, aber so schlimm wie bei der Pilotfolge ist es nun wirklich nicht. „Monaco 110“ hingegen finde ich höchst amüsant. Man bekommt den Einblick in ein Polizeirevier, wo die Polizisten sich selbst genug sind und die „Kunden“, so sage ich jetzt mal, behandelt werden, als sollten sie sich schämen, dass sie überhaupt gekommen sind. Überhaupt wirken die Polizisten auch irgendwie überfordert. Ganz so, wie es im richtigen Leben auch ist. Was, das stimmt nicht? Doch, irgendwo in Deutschland gibt es genau so ein Polizeirevier. Wo, sage ich nicht, aber die könnten als Vorbilder für diese Serie gedient haben. Gut, irgendwann ging mir auch diese engstirnige Art der Mutter auf die Nerven, die immer noch über ihren längst erwachsenen Bubi bestimmen will. Aber ansonsten ist das eine meiner absoluten Lieblingsserien. Gefällt mir hundert Mal besser als „Morden im Norden“ oder „Akte Ex“. Die habe ich nie gemocht und dennoch sind sie fortgesetzt worden. Warum eigentlich? Viele Stimmen werden nun laut, dass „Fuchs & Gans“ zurückkehren soll, allerdings habe ich nicht die Hoffnung, dass sich da noch was ändern wird. Die Serie war gut, aber sie lief donnerstags und das ist traditionell der Tag, wo kaum eine Serie läuft. Einzig „Alles Klara“ wurde bisher verlängert. Aber da steht die Fortsetzung für eine dritte Staffel in den Sternen. Denn es geht das Gerücht um, dass der Donnerstag nur noch aus irgendwelchen Anwaltsserien bestehen wird. Also wohl so was wie „Die Kanzlei“, vormals bekannt unter dem Titel „Der Dicke“, was gerade als Wiederholung immer freitags um zehn vor sieben läuft.
Eigentlich sollte man komplett aufs Fernsehen verzichten, aber manchmal laufen da auch ganz schöne Sachen.

Elefantendame Mala hat mal wieder allen Grund zu toben. Nicht nur wollen die meisten Besucher die grossen Pandas sehen, nein, ihr Lieblingsverein hat am Gründonnerstag mal wieder auf ganzer Linie versagt.
St. Pauli spielte gegen Schlusslicht Energie Cottbus. Mala dachte sich bereits, dass das nichts grösses würde, denn gegen die untere Tabellenhälfte verlieren sie meist immer oder spielen ein peinliches Unentschieden. So auch gegen Cottbus. Da führt St. Pauli mit 1:0 seit der 61. Minute und natürlich kriegen sie irgendwann das Gegentor rein. Ein Glück, dass sie dieses Mal in der Nachspielzeit nicht noch einen weiteren Treffer kassiert haben. Dennoch hat St. Pauli zwei Punkte verspielt. Da sieht man mal wieder, dass sie gar nicht aufsteigen wollen.
Jonas hatte den Schlaubeutel nach dem Spiel gefragt. Wie berichtet, sucht er nach einem neuen Fussballorakel für die WM in Brasilien. Noch muss er mit ihr üben, denn er weiss noch nicht genau, was der Schlaubeutel ihm nun sagen will. Als er nun nach dem Ausgang des Spiels fragte, gab der Schlaubeutel ihm zu verstehen, dass St. Pauli gewinnen würde, aber danach tippte sie immer auf ein Unentschieden. Was also wollte sie Jonas sagen? Tja, das wusste er selbst nicht. Nun will er sie für das Spiel gegen Aalen noch einmal testen. Elefant Plattfuss ist schon mal raus aus dem Rennen für das neue Fussballorakel. Sie sei absolut nicht geeignet, würde alles mögliche machen, sich aber nicht für eine Sache entscheiden. Tja, nicht alles Elefanten taugen als Orakel. Da muss man schon Talent für haben. So wie Mala, die auf ein Unentschieden getippt hatte. Den Aufstieg des FC St. Pauli hat sie abgehakt. Muss sie sich auf die nächste Saison freuen, vielleicht darf sie dann jubeln. Nun steht ohnehin erst einmal am 08. Juni ihr offizieller 50. Geburtstag an. Ihre Gästeliste wächst und wächst. Sie möchte feiern und hofft, dass ihr grösster Wunsch erfüllt wird.

 

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Die Deflation ist erst der Anfang


Das Gespenst geht wieder einmal um. Nein, nicht das Abstiegsgespenst. Das ist beim HSV schon recht heimisch geworden. Nein, es gibt ein weitaus schlimmeres Gespenst. Es nennt sich Deflation.
Was ist denn das nun? Hat es irgendwas mit der Inflation zu tun? Ja, hat es, denn es ist das Gegenteil des Geldverfalls, der Inflation. Nämlich ein Sinken der Preise. Schon seit längerem werden einige Produkte – Nahrungsmittel mal ausgenommen – immer billiger, wie Benzin oder Heizöl. Natürlich ist das auch dem Wetter geschuldet. Schliesslich hatten wir einen recht milden Winter, der nicht zu vergleichen ist mit dem vom vergangenen Jahr oder dem von 2009/10.
In Spanien ist bereits die Deflation angekommen. Seit Wochen wird dort nun alles billiger und billiger. Natürlich freut man sich erst einmal, wenn die Preise sinken. Es wird mehr eingekauft. Anfangs natürlich gut für die Wirtschaft, denn der Handel floriert. Zu Beginn natürlich, denn irgendwann denken sich die Menschen: „Wenn die Preise weiter sinken, sollte ich mit meinen Einkäufen noch warten.“ Und so beginnt der Teufelskreis. Denn nun machen die Unternehmen weniger Gewinn, sie müssen sparen, so dass Mitarbeiter entlassen werden. Die nun Arbeitslosen können sich nicht mehr alles leisten, wie zuvor, als sie noch arbeiteten. So wird ein weiterer Preisdruck ausgelöst. Was weiter? Natürlich sinken die Steuereinnahmen, wenn immer mehr Menschen entlassen werden, dadurch können die Staatsschulden nicht mehr richtig getilgt werden, während die Ausgaben der Sozialleistungen steigen.
Also nichts mit Freude, die Preise sinken. Es bringt keinen Nutzen, sondern nur Elend.
Ich würde mich freuen, wenn die Strompreise sinken würden, aber die gehen immer nur einen Weg: Steil nach oben. Und ewig auf etwas warten, dass es billiger wird, tue ich nur bei wenigen Dingen. Das betrifft dann externe Festplatten, USB-Sticks oder Speicherkarten. Nun ja, die Deflation betrifft gerade eher solche Dinge, denn Lebensmittel muss sich jeder kaufen. Da geht die Preisspirale sowieso mal nach oben oder nach unten. Ausserdem werden wir hier noch einen weiteren Preisanstieg haben, allerdings weitaus langsamer als in der letzten Zeit.
In Spanien ist nun die Deflation angekommen, ob sie noch auf weitere EU-Länder übergreifen wird, ist nicht ersichtlich. Möglich ist es natürlich, aber mal abwarten.

Elefantendame Mala ist mal wieder masslos enttäuscht. Warum? Nun ja, es hängt dieses Mal nicht mit den grossen Pandas zusammen, die ihr wahrscheinlich den Rang ablaufen werden, sondern mit dem FC St. Pauli.
So sehr hoffte sie, dass sie mit ihren Vorhersagen danebenliegen würde, doch leider, leider hatte sie mal wieder recht. Während der englischen Woche hat St. Pauli gerade einmal zwei Punkte erlangt. Das ist nicht nur mager, sondern bald schon peinlich – für einen Aufstiegsaspiranten. Aber ich ich bereits schrieb, will St. Pauli wohl gar nicht aufsteigen. Die haben was anderes zu tun, wenn sie die Mehrzahl ihrer Spieler halten wollen.
Eledantendame Mala jedenfalls ist am toben. Sie fordert mindestens den Relegationsplatz am Ende der Saison. Eigentlich hätte St. Pauli auch uneinholbar auf dem ersten Platz stehen können, wenn sie sich nicht so manchen Lapsus geleistet hätten.
Wenn der Verein besser als Platz drei stehen würde, bräuchten sie auch nicht fürchten, ausversehen in der Relegation gegen den HSV zu gewinnen. Denn das scheint wohl auch ihre grösste Angst zu sein.

Nicht vergessen, dass mal wieder heute Nacht die Sommerzeit beginnt. D.h. uns wird eine Stunde Schlaf geklaut und wir müssen alle nicht-Funkuhren manuell um eine Stunde vorstellen. Man hat ja sonst nichts zu tun.
Eingeführt wurde es 1980, weil man angeblich Strom damit sparen konnte. Natürlich alles Blödsinn, aber noch immer müssen wir laut EU die Uhren stellen. Lassen wir es doch einfach sein, Russland macht es schon seit Jahren nicht mehr. Wieso lernt Europa daraus nicht?

So, bin gerade dabei, mein Jahrbuch für 2011 zu erstellen. Tippfehler und unlogische Sätze werden ausgemerzt. Dann lässt es sich käuflich bei Amazon erwerben. Vielleicht werde ich es bis Ostern schaffen, bin mir noch nicht ganz sicher, denn momentan habe ich wirklich viel zu tun. Ausserdem hat die Schlafkrankheit mich geschlagen. Das Wetter vertrage ich momentan einfach nicht.

 

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