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Ein Skandal ist nicht genug


Lange war nichts von den Ermittlungen gegen die Fifa und Joseph Blatter nun zu hören. Das hat sich nun geändert.
Die Schweizer Justiz-Behörden haben bestätigt, dass nun auch gegen Blatter ermittelt wird. Endlich!, werden manche sagen. Denn bisher stand die Frage im Raum, warum gegen alle möglichen Mitglieder ermittelt wird, nur nicht gegen den Fifa-Präsidenten, dem angeblich die ganzen korrupten Machenschaften seiner Mitarbeiter verborgen geblieben sind.
Meist ist es so, dass man nur das sieht, was man auch sehen will und ansonsten blind durch die Gegend geht.
Ob es bei Blatter auch so gewesen ist? Tja, das kann ich nicht sagen.
Hat dennoch recht lange gedauert bis die Ermittlungen auch auf den Fifa-Präsidenten ausgeweitet wurden. Vielleicht mussten sie erst einmal erfahren, wo sie denn suchen müssen, um wirklich fündig zu werden.
Aber nicht nur Blatter ist ins Visier der Ermittler geraten, sondern auch Uefa-Präsident Michel Platini.
Dieser hat vor vier Jahren von der Fifa, also von Blatter, zwei Millionen Franken erhalten für angeblich zwischen Januar 1999 und Juni 202 geleistete Dienste.
Im Zuge der Ermittlungen sei Platini deshalb als Zeuge vernommen worden.
Ehrlich gesagt soll Platini auch keine völlig weisse Weste haben. Es wird vermutet, dass er bei der Vergabe der WM 2022 an Katar nicht ganz voreingenommen gewesen sein soll. Angeführt wird dann immer, dass sein Sohn eine Stelle in einer katarischen Firma bekommen hat. Ob das nun Zufall gewesen ist?
Dass er sich nun als Kandidat für das Amt des Fifa-Präsidenten aufgestellt hat, ist eventuell so, als würde man den Teufel mit dem Beezelbub austreiben.
Platini ist nicht der Saubermann, als der er sich nach der Aufdeckung des Fifa-Korruptionsskandals präsentierte. Dennoch haben viele europäische Verbände an ihm festgehalten und werden es gewiss auch weiter tun.
Vielleicht sollte doch der jordanische Prinz zum nächsten Präsidenten gewählt werden. Ob das die allerbeste Lösung ist? Vielleicht immer noch besser als Blatter oder Platini. Recht machen, kann man es ohnehin niemandem. Übrigens, was sagen eigentlich die Leute derjenigen afrikanischen Verbände, die Blatter als Lichtgestalt, als auf die Erde gekommene Gottheit gepriesen haben? Halten sie weiterhin an Blatter fest? Glauben sie, dass es ein Komplott ist, der gegen Blatter in Gange ist? Könnte sein oder auch nicht. Stimmen sind jedenfalls noch keine laut geworden.
Blatter droht durch die Geldgabe an Platini Gefängnis. Entweder fünf Jahre, wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung und treuwidrigen Zahlung, oder sogar zehn Jahre, wenn sich der Verdacht der Unterschlagung erhärten sollte. Denn die Geldzahlung erfolgte zulasten der Fifa, verschwand aber praktisch in irgendeiner Aktennotiz, sodass die ganze Zahlung eben als recht dubios gilt.
Die Fifa hat volle Kooperationsbereitsschaft erklärt, damit alles aufgeklärt wird. Besonders interessant wird es, wie lange Blatter sich noch wird halten können. Zurücktreten will er schliesslich erst Anfang nächsten Jahres, damit die Fifa einen Neuanfang starten kann.
Genauso gut es sein, das Blatter zu dem Zeitpunkt schon verurteilt wurde. Da wird er bereits vorher entweder zurücktreten müssen oder es wird entschieden, dass er das Präsidentenamt mit sofortiger Wirkung aufgeben muss.
Was auch immer sein wird, der Ruf der Fifa ist bis ins nächste Jahrzehnt hinein geschädigt. Ein neuer Präsident wird viel zu tun haben, um den Ruf der Fifa wieder halbwegs herstellen zu können. Aber das kann nicht gehen, wenn der neue Präsident Michel Platini heissen wird.

Vom Fifa-Korruptionsskandal, zum Abgas-Skandal von VW. Als bekannt wurde, dass VW bei den Abgasemissionen von verschiedenen Modellen und damit Millionen Autos geschummelt hat. Wobei geschummelt es verharmlost. Betrogen trifft es eher, denn es wurde die Software manipuliert und so viel niedrigere Werte festgestellt, als es eigentlich waren. Damit galten die Autos als sauberer, obwohl sie mehr Emissionen ausstiessen, als getestet wurde.
Der Skandal begann in den USA, wo VW schon im April mitgeteilt haben soll, dass die Autos mehr Schmutz ausstossen als gedacht. Aber richtig losgegangen ist die Lawine erst in den letzten Tagen, wo sich schliesslich offenbarte wie viele Millionen Autos von dem Abgas-Skandal betroffen sind.
Da kauft man sich nichtsahnend ein Auto, denkt, es würde nicht so viel Schmutz in die Atmosphäre schiessen als andere und wird am Ende eines besseren belehrt.
Aber ist es ein Wunder, dass es so gekommen ist? Nein, denn wir wollen immer mehr Hubraum, mehr PS, mehr, mehr, mehr…
Nur dieses mehr geht eben zulasten des Energieverbauchs und damit auch dem Ausstoss an schädlichen Emissionen.
Vor allem sind die Autobauer auch nicht wirklich daran interessiert, emissionsfreie Autos oder welche mit niedrigen Ausstoss zu entwickeln. Es würde so schwierig sein, so kompliziert und welche Ausrede auch immer genommen wird.
Und da eben die Abgasuntersuchung nur ein einziges Mal durchgeführt wird, ist es kein Wunder, dass VW diese Gelegenheit beim Schopfe packte und eben diese Untersuchungen manipulierte. Ganz ehrlich sind doch diejenigen schuld, die entschieden, dass ein Modell nicht mehr als einmal untersucht werden muss. Das ist Blauäugig. Und genau das wird nun bestraft.
VW erlebt nach einem aufregenden Frühjahr, einen genauso aufwühlenden Herbst. Nur dass es nun um weitaus mehr geht als im Frühjahr. Dieser Abgas-Skandal betrifft nicht nur die USA, sondern auch Europa.
Der bisherige Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn musste seinen Hut nehmen und wurde Matthias Müller ersetzt. Doch bereits nach wenigen Tagen werden Stimmen laut, dass Müller nicht die richtige Wahl für den Posten sei. Aber wer soll es denn machen?
VW kommt nicht zur Ruhe, der Aktienkurs ging in die Tiefe, erholte sich, sackte wieder, aber nicht mehr so stark wie zuvor.
Man darf gespannt sein, was noch alles aufgedeckt wird.

Was Autos betrifft, so interessieren sie Elefantendame Mala herzlich wenig. Zwar hat sie auch einmal einen VW getestet, ob er denn genug Stauraum hat, aber ansonsten interessieren sie nur Elefantenstärken. Da sei sie einem Auto an Kraft überlegen, denn sie könne problemlos einen Wagen schieben. Vor allem könne sie ihn ausbeulen, wenn sie sich mit dem Hintern drauf setzt. Ein Scherzkeks bleibt Mala auch in ihrem Alter.
In dieser Woche hatte Mala ganz schön viel zu tun, denn in der Bundesliga war wieder einmal eine englische Woche angesagt. Dass bedeutete für die alte Kuh, anstelle von einem Spiel, musste sie nun zwei tippen oder wie Mala es herausstellte: Gleich drei Stück auf einmal!
Die letzten beiden Spiele gegen Braunschweig sowie Heidenheim hatte Mala richtig getippt. Ein Unentschieden und ein Sieg. St. Pauli scheint in diesem Jahr tatsächlich den Aufstieg anzustreben, wie Mala es sich erhofft. Momentan halten sie sich auf dem Relegationsplatz, nach dem Unentschieden von Freiburg am Donnerstag können sie sich sogar Hoffnungen auf den zweiten Platz machen. Aber dafür brauchen sie Glück und vor allem, Punkte, Punkte, Punkte…
Dennoch sagte Mala, dass ihr Lieblingsverein gegen Paderborn nur Unentschieden spielen würde. Genauso ist es gekommen. Aber wenn die Verfolger in der Tabelle für St. Pauli spielen, dürfte der Relegationsplatz weiter sicher sein.
Die Pusteblume hingegen hat von drei Spielen nur eines richtig getippt, nachdem sie sich zuvor gleich viermal richtig entschieden hatte. Aber mit dem Unentschieden hat sie es nicht so. Tippt lieber auf Sieg oder Niederlage.
Wobei sie beim Paderborn-Spiel kurz für ein Unentschieden plädiert hatte. Vielleicht hat Jonas einfach keine Ahnung, was die Pusteblume ihm sagen will.
Jedenfalls hatte sie das Spiel gegen Heidenheim richtig getippt. Besser als überall daneben zu liegen. Aber so ist das.

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HSV – Abstieg in die Bedeutungslosigkeit?


Das gefällt der GDL nun gar nicht. Da haben sie sich breitschlagen lassen, um mit der Bahn zu verhandeln und dann beschliesst der Bundestag doch einfach das Tarifeinheitsgesetz. Das heisst, dass nicht mehr jede Gewerkschaft zu einem Streik aufrufen kann, wenn es unzufrieden ist in einem Betrieb und die Mitglieder mehr Geld erhalten sollen. Nur noch die Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern des Betriebes hat was zu sagen und kann für aklle anderen Gewerkschaften mitverhandeln. Das bedeutet, dass die GDL nun nicht mehr einfach zum nächsten Streik aufrufen kann und uns verärgert, weil kaum noch ein Zug fährt.
Denn die GDL macht grosses Theater, aber in Wirklichkeit ist diese Gewerkschaft gar nicht die grösste bei der Deutschen Bahn. Wer hätte das gedacht? Na gut, es heisst auch immer, viel Lärm um nichts und die Kleinsten sind immer die Lautesten. Das scheint bei der GDL wohl auch zuzutreffen.
Aber es wird deutlich, dass sie dieses Tarifeinheitsgesetz gefürchtet haben, warum sonst zwei Streiks kurz hintereinander? Der angeblich längste Streik aller Zeiten wurde recht schnell nach drei Tagen abgebrochen. Man könnte fast sagen, dass die GDL eingeknickt ist, denn erst grossspurig etwas verkünden und das dann nicht durchhalten. Bis Mitte Juni herrscht nun die Friedenspflicht und es wird nicht gestreikt. Aber danach kann bis zum 30. Juni durchaus gestreikt werden, wenn die Bahn nur auf Zeit spielt und kein vernünftiges Angebot macht. Denn genau das hat die GDL immer gesagt, die Bahn würde die Verhandlungen verschleppen, weil sie aufs Tarifeinheitsgesetz warte.
Indirekt ist es schon eine Ungerechtigkeit, weil es das Streikrecht beschneidet. Denn nun kann nicht mehr jede Gewerkschaft streiken, wenn sie es will, sondern muss sich an die grösste Gewerkschaft des Betriebes halten. Es soll nun nicht mehr jeder sein eigenes Süppchen kochen. Auch wieder richtig, denn was soll das denn, wenn die einen zufrieden sind, sich aber die anderen übervorteilt fühlen? Da fangen die einen zu streiken an, bekommen ihr Prozente. Das führt zum Zornesausbruch der anderen, die nun auch ihr recht haben wollen.
Das kann ewig so weitergehen bis auch die letzte GEwerkschaft für ihre Mitglieder ihr Recht bekommen hat. Ob das gut für den jeweiligen Betrieb ist, interessiert dabei nicht.
Und um genau das zu verhindern, wurde nun das Tarifeinheitsgesetz beschlossen.
Das Gespenst, dass der GDL nun im Nacken sitzt und das sie und andere kleinere Gewerkschaften nicht akzeptieren wollen. Es heisst schon, dass gegen das GEsetz geklagt werden soll. Ist ihr gutes Recht. Und ich bin wirklich gespannt, was am Ende das Gericht entscheiden wird.
Denn es gibt auch Nachteile. Beispielsweise kann ein Betrieb diejenigen Mitarbeiter hofieren, die in der Gewerkschaft mit den meisten Mitgliedern des BEtriebes sind. Alle anderen müssen sehen wo sie bleiben. Und sie können keine Verhandlungen führen, weil sie nun mal eine kleinere Gewerkschaft sind. Nachteile gibt es immer.
Und genau deshalb hat die GDL den Druck auf die Bahn in den letzten Wochen erhöht. Sie wollen eine Entscheidung, bevor das Tarifeinheitsgesetz kommt. Ob sie zufrieden sein werden? Das wird man sehen.

Heute ist mal wieder der Tag, wo sich Europa zum grossen Singen trifft. Zum grossen Jubiläum ist dieses Mal auch ein Land vertreten, das mit Europa nicht viel zu tun hat. Nun gut, es gehört zum Commonwealth, also zu Grossbritannien, aber das ist auch schon die einzige Verbindung. Von welchem Land ich spreche? Na, von Australien, die sehr grosse Fans des alljährig stattfindenen Eurovision Song Contest sind. Kaum zu glauben, aber die Australier finden das toll. Und weil sie so treue Fans sind, dürfen sie dieses Jahr auch mitmachen. Das Lied soll angeblich nicht ausser Konkurrenz laufen, aber falls das australische Lied gewinnen sollte, wird der Wettbewerb im nächsten Jahr nicht in Australien stattfinden. Ist nun einmal nicht Europa.
Als Favoriten werden Schweden oder Russland genannt. Wie oft hat Schweden in den letzten Jahren jetzt gewonnen? Wissen die, wie man einfach einen Siegertitel schreibt oder ist es einfach nur Glück?
Wie wird das eigentlich aussehen, wenn Russland gewinnen sollte. Ausser den Verbündeten wird niemand mitmachen oder wie sieht das aus? Denn der Ukraine-Konflikt wird dann immer noch nicht beigelegt sein. Dürfte lustig werden. Russland macht den offiziellen ESC und im restlichen Europa findet dann eine Gegenveranstaltung statt, weil man mit Russland und vor allem Putin nichts zu tun haben will.
Aber wer sagt, dass Russland gewinnen wird? Genauso wird Ann-Sophie nicht gewinnen. Das Lied erinnert zwar in entfernter Weise an den Siegertitel von Lena Meyer-Landruth, aber ansonsten ist es nichts Besonderes. Mittelfeld, wenn nicht sogar darunter. Da sehe ich persönlich Deutschlands Platzierung.
Die Finnen, auch als Favoriten gehandelt, haben es leider nicht ins Finale geschafft. Dafür ist Belgien drin, die sollen auch nicht schlecht sein, habe ich mir sagen lassen. Aber ansehen tue ich es mir nicht. Da lese ich lieber ein Buch. Das ist besser.

So, komme ich endlich zu dem Thema, dass ich als Überschrift gewählt habe.
Der HSV steht heute vor seinem letzten grossen Spiel in dieser Saison. Sie müssen gewinnen, um noch den Hauch einer Chance zu haben, um in der Ersten Liga zu bleiben. Natürlich müssen auch alle anderen Mannschaften vor ihnen so spielen, dass der HSV drinbleibt. Das bedeutet, dass Freiburg gegen Hannover gewinnen sollte und Stuttgart Unentschieden spielt. Dann wäre der HSV ohne in die Relegation zu müssen gerettet. Aber in dem Spiel Freiburg gegen Hannover muss es einen Sieger geben, sonst ist praktisch alles vorbei, falls Suttgart mindestens einen Punkt in Paderborn holt.
Der HSV hat es letztewoche selbst versaut, als sie gegen Stuttgart verloren. Mindestens ein Unentschieden hätte ihnen besser getan. Aber wenn man nicht zum Torabschluss kommt…
Der HSV ist schon seit JAhren das Sorgenkind der Bundesliga. Stolz darauf noch nie abgestiegen zu sein, haben sie in letzter Zeit eigentlich nur in den Nachrichten gestanden, weil sie mal wieder einen Trainer entlassen haben. Damit könnte der HSV tatsächlich den Hauptgewinn erzielen.
Liegt es etwa daran, dass die Trainer nichts getaugt haben oder sie einfach nicht mit den Spielern zurechtgekommen sind? Man weiss es einfach nicht. Aber wahrscheinlich dürfte es eher daran liegen, dass die Spieler sich untereinander nicht grün sind. Wie kann es sonst sein, dass sich mannschaftskollegen in der Halbzeitpause prügeln? Das demoralisiert auch die anderen. Animositäten sollte man ausserhalb des Spielfeldes klären und zwar besser mit Worten als mit den Fäusten. Aber im Abstiegskampf liegen die NErven blank, heisst es immer. Wieso ist dann aber eine Mannschaft wie Paderborn ganz anders eingestellt? Die kämpfen bis zum Abpfiff. Mögen vielleicht dennoch verlieren, aber sie geben nicht auf. Und genau das hat der HSV in dieser Saison oft getan.
In der vergangenen Saison stand es schon auf MEssers Schneide und der HSV kam nur durch Glück in die Relegation, die sie ebenfalls durch ein glückliches Unentschieden gewannen.
Aber nun stehen sie mit dem Rücken zur Wand. Sie müssen gewinnen und ebenfalls darauf hoffen, dass die anderen Vereine vor ihnen so spielen, dass sie doch noch in der Liga bleiben. Ansonsten heisst es Abstieg und der Bundesliga-Dino war einmal.
Vor allem steht zu befürchten, dass der HSV bei einem Abstieg nicht wieder auf die Beine kommen wird. Praktisch die gesamte Mannschaft wird den Verein bei einem Absiteg verlassen. Bei einigen kann man darauf auch nur hoffen, weil sie viel Geld gekostet haben und nie wirklich etwas brachten. Zudem steht es finanziell auch nicht zum besten. BEi einem Abstieg bedeutet das noch einmal, dass es weniger Geld gibt.
Auch mit weniger Geld kann man arbeiten und auch eine gute Mannschaft zusammenkriegen. Nur daran hapert es beim HSV. In den letzten Jahren haben sie wahllos Leute eingekauft, die zwar in ihren vorherigen VEreinen Leistung brachtenund Tore erzielten, nur beim HSV waren sie dann ein Fehleinkauf. Das ist doch seltsam, denn das ist nicht nur einmal vorgekommen, sondern mehrfach.
Der HSV muss heute kämpfen und hoffen, dass sie Schützenhilfe bekommen. Wenn nicht, dann ist der Abstieg in die Zweite Liga nicht mehr aufzuhalten.
Die Pusteblume hat vorhergesagt, dass der HSV gegen Schalke gewinnen wird. Aber ob der HSV auch die Klasse halten wird, dazu wollte sie nichts sagen.
Falls sie absteigen, könnten sie in der nächsten Saison zwei Spiele gegen einen Gegner haben, dem sie schon lange nicht mehr begegnet sind. Die Anfahrt wäre sogar mit dem Fahrrad machbar. Aber dazu muss der FC St. Pauli auch erst einmal die Klasse halten. Und ob sie das schaffen, ist fraglich. Sie stehen relativ gut, aber gerettet sind sie nicht. Immer noch können sie absteigen. Sie müssen gegen Darmstadt gewinnen, um ganz sicher zu sein, in der Zweiten Liga zu verbleiben. Aber immer wenn es wichtig wurde, verlor St. Pauli. ISt immer so gewesen.
Deshalb glaubt hier die Pusteblume auch nicht, dass St. Pauli gegen Darmstadt gewinnen wird. Vor allem will Darmstadt noch aufsteigen. Also wollen sie drei Punkte.
Und während die Pusteblume an eine Niederlage glaubt, ist Elefantendame Mala mehr von einem Unentschieden überzeugt. Das hilft ihnen zwar auch nicht viel weiter, aber damit haben sie noch eine reele Chance, die Klasse zu halten.
Noch nie war der letzte Spieltag spannender. Der deutsche Meister steht seit längerem fest, aber wer absteigen wird, das wird sich erst mit dem Abpfiff entscheiden.
Elefantendame Mala ist froh, wenn diese Saison endlich vorbei ist. Zuviel hat sie mit ihrem Lieblingsverein gezittert und sich über ihn aufgeregt. Deshalb sehnt sie die Ruhe herbei.
Doch leider ist ihr das nicht vergönnt. Denn vor wenigen Tagen hat eine der Hannoveranerinnen ein Jungtier zur Welt gebracht. Es ist ein Mädchen und quietschfidel.
Ich war nur etwas überrascht, dass es schon das dritte Kind für Farina sein soll. Dabei ist die doch gerade einmal elf Jahre alt. Wenn man da nach hamburg sieht. Da bekommt Kandy nun mit 12 ihr erstes Jungtier. Das ist ein ordentliches Alter, meiner Meinung nach. Vor allem achtet man in Hamburg auch auf eine Erholung der Mutter und schickt sie nicht gleich danach wieder zum Bullen. In Hannover geht das immer Schlag auf Schlag. Furchtbar, wie ich finde. Ein Elefant ist doch keine Reproduktionsfabrik.

 

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Führt Russland alle an der Nase herum?


Themen gab es diese Woche einige, doch nur eines beherrscht schon seit Wochen die Nachrichten.
Soll ich schon wieder über die Ukraine-Krise schreiben? Ich habe letzte Woche erstmals wieder darüber berichtet. Da gab es auch Neuigkeiten, doch jetzt? Die Krise spitzt sich weiter zu, ich weiss wirklich nicht, ob ich darüber berichten soll, denn es ändert sich einfach nichts. Russlands und damit Putin macht was es will, die EU und die USA denken sich immer neue Sanktionen gegen Russland aus. Aber ändert sich daran etwas? Es ist ein ewigwährender Kreislauf, der nur durch einen Krieg durchbrochen werden wird. Und danach sieht es immer noch aus. Je mehr ich über ein Thema spreche, dass seit Wochen die Nachrichten und Zeitungen beherrscht, desto langweiliger finden es die Menschen. Einerseits richtig, aber andererseits auch traurig, denn das die Krim-Krise ist wichtig. Nur es tut sich einfach nichts, ausser das Putin den starken Mann markiert und der Rest der Welt wie EU und USA sich mit erhobenen Sanktionen lächerlich macht und nicht ernst genommen wird.
Wenn die Situation nicht so ernst wäre, könnte man darüber lachen, was da vor aller Augen für ein Kasperletheater aufgeführt wird. Da verständigen sich Russland und die Ukraine in Genf wegen der Krim-Krise, doch am Ende ist es nicht einmal den Dreck unterm Nagel wert. Nun werfen sich Russland und die USA gegenseitig vor, die Übereinkünfte, die in Genf getroffen wurden, nicht einzuhalten, also zu brechen. Das ist der grösste Kleinkinderkram, der mir eh untergekommen ist. Kann man da Weltpolitik noch ernst nehmen? Wenn man die Krim-Krise genauer betrachtet kommt man zum Schluss, dass es dort so lange weiterschwelen wird, bis es zum grossen Knall kommt. Doch ob wir den wirklich haben wollen?
Das Schlimme ist übrigens, dass sich nicht nur die Politiker bekriegen, sondern auch Zivilisten es nicht hinbekommen, sich friedlich zu verhalten. Stattdessen werden die OSZE-Beobachter als Nato-Spione bezeichnet. Man kann es sich wirklich einfach machen. Da werden neutrale Beobachter als Spione bezeichnet, um so die Wut in der Bevölkerung noch weiter zu schüren. Eigentlich ein genialer Schachzug, vor allem im Hinblick darauf, dass die prorussischen Separatisten die OSZE-Beobachter festgesetzt haben und Russland diese nun wieder freibekommen will. So wird Russland wieder als das Land, dass nur das Gute will, gezeichnet. Im Sinne von: Wir wollen Frieden, aber was können wir dafür, wenn die anderen nicht so friedlich denken? So geht es doch schon seit Wochen hin und her. Russland der grosse Retter, der Friedensstifter. Wie lange soll das noch weitergehen bis irgendjemand erkennt, was da für ein Spiel gespielt wird. Kann nicht endlich mal Schluss sein?
Dann macht halt Krieg, wenn ihr euch nicht einigen könnt. Aber beschränkt euch auf euer eigenes Staatsgebiet, also Russland und eben die Halbinsel Krim. Der Rest der Welt will damit nichts zu tun haben, denn die Politiker kriegen es eh nicht hin. Sonst hätten sie längst etwas getan und sich nicht hinter irgendwelchen Sanktionen versteckt.
Ich habe bald wirklich keine Lust mehr über die Krim-Krise zu berichten, denn was da abläuft ist eine Farce. Anders kann ich es nicht mehr bezeichnen.

So schrecklich der Tod von 16 Sherpas auf dem Mount Everest ist. Ein Gutes scheint die Sache zu haben. Denn einige Veranstalter haben ihre Mount Everest-Touren für die nächste Zeit abgesagt. Damit ist der Tourismus auf den Berg erst einmal ausgedünnt worden. Natürlich ist das für die verbliebenen Sherpas nicht so schön, da sie auf das Geld aus diesen Touren angewiesen sind. Aber oft setzen sie ihr Leben für die Bergsteigertouristen aufs Spiel. Und es hat sich in den letzten Jahren zu einem Abenteuerspaziergang entwickelt, den man mal so auf einer Liste der Dinge abhakt, die man unbedingt in seinem Leben getan haben sollte. Doch das Besteigen des Mount Everests ist kein Abendspaziergang, sondern erfordert Erfahrung und vor allem Kondition. Pro Jahr kommen etliche dieser Bergsteigertouristen ums Leben, weil sie einfach keine grosse Ahnung haben, was sie tun sollen, leichtsinnig reagieren und nicht nur sich, sondern auch andere, vor allem die Sherpas, in Gefahr bringen.
Die nepalesische Regierung hat nun dafür gesorgt, dass die Familien der Sherpas, die bei der Besteigung des Mount Everest ums Leben kommen, eine monitäre Entschädigung bekommen, damit sie nicht mittellos zurückbleiben.
Hat sich mal jemand das Basislager angesehen? Ja, es mag aus Zelten bestehen, aber man hat allen Komfort, den man sich nur wünschen kann. Internet, Strom, einfach alles Mögliche. Das hat doch nichts mehr mit Bergsteigen zu tun. Ich wäre wirklich froh, wenn dieser Tourismus auf dem Mount Everest nachlassen würde. Man kann nur das tun, was man wirklich beherrscht.

In Hamburg hat das erste Walross nach dem allseits berühmten Walross Antje letzte Woche sein Wasserbecken verlassen und ist zurück in seinen Heimatzoo gereist. Erst eine Woche später stand es in den Zeitungen und viele waren verwundert, warum Neseyka wieder nach Russland zurückgekehrt. Wer meinen Blog aufmerksam verfolgt, wird sich vielleicht erinnern, dass ich seit zwei Jahren immer wieder betont habe, dass Neseyka nur auf Zeit in Hamburg ist, dies aber totgeschwiegen wird. Indirekt könnte man auch sagen, man hat einen wichtigen Teil weggelassen. Ich habe es jedenfalls die ganze Zeit gesagt, weshalb ich nicht überrascht war, als Jonas mir mitteilte, dass sich nur noch vier Walrösser – die übrigens bleiben werden, gut das Jungtier wird eines Tages gehen, aber der Rest bleibt – übrig sind.
Jetzt bleibt nur noch die Frage, was mit dem „Problem“elefanten passiert. Nun ja, Thura soll sich gut in die Gruppe integriert haben in den letzten Monaten, aber ist das ein Argument, dass sie dauerhaft bleibt? Angeblich soll mein alter Heimatzoo Leipzig, der neue Wohnort von Thura werden. Aber dann hätten die dort drei Gruppen, denn Saida hält sich meist beim Bullen Naing Thein auf – im Grunde ist das Modell-Mala bei ihr gescheitert – und kann nicht zu den anderen wie Don Chung, Trinh und Hoa, weil es sonst Stunk geben würde. Dann also Thura zu Saidas Beschäftigung, schliesslich sind beide dicke Freundinnen. Aber selbst wenn sie zu zweit sind, das wäre nicht optimal. Solange Thura sich so nett mit Darjeeling beschäftigt, soll sie doch in Hamburg bleiben. Darjeeling würde sich Thura schon nicht als Spielkameraden aussuchen, wenn sie frech und böse zu ihm wäre.

Elefantendame Mala freut sich über das schöne Wetter. Zwar scheint die Sonne, aber es weht auch ab und an ein kühles Lüftchen, so dass es sich gut aushalten lässt. Und falls es zu warm werden sollte, wird eben mit einem schönen Schlammbad nachgeholfen. Ab und an werden die Besucher von ihr und old Rani nassgespritzt, wenn es von ihr gefordert wird, aber noch viel lieber würde sie zwischen zwei Pfosten stehen und das Tor sauberhalten.
Denn bei St. Pauli herrscht immer noch ein Torwartproblem. Soviel der Stammkeeper, wie auch sein Ersatz sind verletzt und fallen somit aus. Bleibt der dritte Torwart übrig, der aber nun auch einen Vertreter braucht, falls er ebenfalls verletzt ausfallen sollte. Da dachte man, den Torwarttrainer der U23 zu reaktivieren. Leider spielte der DFB nicht mit, denn Matthias Hain hätte bis zum 31. Dezember vergangenen Jahres dafür gemeldet werden müssen. Wen also nehmen? Den Torwart der U17.
Mala würde auch gerne als Ersatztorwart einspringen, nur leider, leider ist sie ein wenig weit ab vom Schuss. Und so beschränkt sie sich weiterhin drauf, die Spiele des FC St. Pauli zu tippen. Irgendwie muss sie ja mit ihrem Lieblingsverein verbunden bleiben. Viele Spiele bis zum Saisonende sind es nicht mehr, die Mala zu tippen braucht. Aber selbst dann kann sie sich noch nicht auf die faule Haut legen, sondern wird die WM-Spiele tippen. Natürlich nicht alle, sondern die von Deutschland, Frankreich und Belgien. Die Schweiz muss Old Rani selbst tippen, auch wenn sie da noch keinerlei Erfahrung hat. Mala sagt ihr immer, dass sie üben solle, aber ihre Kollegin hat keine Lust dazu. Tja, Elefantendame Mala jedenfalls wird die Schweiz nicht tippen, auch wenn Old Rani das immer noch denkt. Sie hat genug zu tun.
Auch Jonas hat sich ein neues Rüsselorakel gesucht, wird aber aus dem Schlaubeutel immer noch nicht so richtig schlau. Denn was will sie ihm nun eigentlich sagen? So sehr er sich konzentriert, er kommt einfach nicht drauf. Für ein paar Spiele hat er noch Zeit und vielleicht testet er noch einen weiteren Elefanten. Plattfuss fällt bekanntlich aus, da sie nicht geeignet ist, aber was ist denn mit dieser Hektikerin oder mit dem grossen grauen Lama? Da muss doch ein Ersatz zu finden sein.
Jedenfalls hat Jonas den Schlaubeutel gefragt, wie denn St. Pauli gegen den VfR Aalen spielen würde. Anfangs sagte sie, es würde eine Niederlage für St. Pauli geben. Anschliessend hatte sie es sich wohl anders überlegt und sie tippte auf ein Unentschieden. Was also hat sie nun gesagt? Ich weiss es nicht, such dir was aus oder wie? Jonas ist ratlos – wie so oft.
Und was hat die grosse alte Elefantendame getippt? Mala sagt eine Niederlage voraus. Schliesslich sei es ein Verein aus der unteren Tabellenhälfte. Gegen die sieht St. Pauli bekanntlich immer alt aus, wie auch gegen Cottbus. Unentschieden gegen den Tabellenletzten, aber wenn man nicht aufsteigen will, ist es natürlich verständlich.
Denn das sie nicht aufsteigen wollen, haben sie oft genug bewiesen. St. Pauli könnte klar auf dem zweiten Platz stehen – bräuchten also keine Angst haben, ausversehen in der Relegation gegen den HSV zu gewinnen -, aber sie haben so viele Punkte richtiggehend verschenkt. Eine minimale Chance bleibt noch, wenn Paderborn heute und in den nächsten beiden Spielen versagt, genauso wie beispielsweise der KSC. Natürlich muss St. Pauli alle Spiele gewinnen, das ist klar. Glaubt daran irgendjemand? Ich nicht und Elefantendame Mala ohnehin nicht.
Wendet sie sich eben wieder ihrer Gästeliste zu, sie darf schliesslich nicht zu viele Leute einladen.

 

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Die Deflation ist erst der Anfang


Das Gespenst geht wieder einmal um. Nein, nicht das Abstiegsgespenst. Das ist beim HSV schon recht heimisch geworden. Nein, es gibt ein weitaus schlimmeres Gespenst. Es nennt sich Deflation.
Was ist denn das nun? Hat es irgendwas mit der Inflation zu tun? Ja, hat es, denn es ist das Gegenteil des Geldverfalls, der Inflation. Nämlich ein Sinken der Preise. Schon seit längerem werden einige Produkte – Nahrungsmittel mal ausgenommen – immer billiger, wie Benzin oder Heizöl. Natürlich ist das auch dem Wetter geschuldet. Schliesslich hatten wir einen recht milden Winter, der nicht zu vergleichen ist mit dem vom vergangenen Jahr oder dem von 2009/10.
In Spanien ist bereits die Deflation angekommen. Seit Wochen wird dort nun alles billiger und billiger. Natürlich freut man sich erst einmal, wenn die Preise sinken. Es wird mehr eingekauft. Anfangs natürlich gut für die Wirtschaft, denn der Handel floriert. Zu Beginn natürlich, denn irgendwann denken sich die Menschen: „Wenn die Preise weiter sinken, sollte ich mit meinen Einkäufen noch warten.“ Und so beginnt der Teufelskreis. Denn nun machen die Unternehmen weniger Gewinn, sie müssen sparen, so dass Mitarbeiter entlassen werden. Die nun Arbeitslosen können sich nicht mehr alles leisten, wie zuvor, als sie noch arbeiteten. So wird ein weiterer Preisdruck ausgelöst. Was weiter? Natürlich sinken die Steuereinnahmen, wenn immer mehr Menschen entlassen werden, dadurch können die Staatsschulden nicht mehr richtig getilgt werden, während die Ausgaben der Sozialleistungen steigen.
Also nichts mit Freude, die Preise sinken. Es bringt keinen Nutzen, sondern nur Elend.
Ich würde mich freuen, wenn die Strompreise sinken würden, aber die gehen immer nur einen Weg: Steil nach oben. Und ewig auf etwas warten, dass es billiger wird, tue ich nur bei wenigen Dingen. Das betrifft dann externe Festplatten, USB-Sticks oder Speicherkarten. Nun ja, die Deflation betrifft gerade eher solche Dinge, denn Lebensmittel muss sich jeder kaufen. Da geht die Preisspirale sowieso mal nach oben oder nach unten. Ausserdem werden wir hier noch einen weiteren Preisanstieg haben, allerdings weitaus langsamer als in der letzten Zeit.
In Spanien ist nun die Deflation angekommen, ob sie noch auf weitere EU-Länder übergreifen wird, ist nicht ersichtlich. Möglich ist es natürlich, aber mal abwarten.

Elefantendame Mala ist mal wieder masslos enttäuscht. Warum? Nun ja, es hängt dieses Mal nicht mit den grossen Pandas zusammen, die ihr wahrscheinlich den Rang ablaufen werden, sondern mit dem FC St. Pauli.
So sehr hoffte sie, dass sie mit ihren Vorhersagen danebenliegen würde, doch leider, leider hatte sie mal wieder recht. Während der englischen Woche hat St. Pauli gerade einmal zwei Punkte erlangt. Das ist nicht nur mager, sondern bald schon peinlich – für einen Aufstiegsaspiranten. Aber ich ich bereits schrieb, will St. Pauli wohl gar nicht aufsteigen. Die haben was anderes zu tun, wenn sie die Mehrzahl ihrer Spieler halten wollen.
Eledantendame Mala jedenfalls ist am toben. Sie fordert mindestens den Relegationsplatz am Ende der Saison. Eigentlich hätte St. Pauli auch uneinholbar auf dem ersten Platz stehen können, wenn sie sich nicht so manchen Lapsus geleistet hätten.
Wenn der Verein besser als Platz drei stehen würde, bräuchten sie auch nicht fürchten, ausversehen in der Relegation gegen den HSV zu gewinnen. Denn das scheint wohl auch ihre grösste Angst zu sein.

Nicht vergessen, dass mal wieder heute Nacht die Sommerzeit beginnt. D.h. uns wird eine Stunde Schlaf geklaut und wir müssen alle nicht-Funkuhren manuell um eine Stunde vorstellen. Man hat ja sonst nichts zu tun.
Eingeführt wurde es 1980, weil man angeblich Strom damit sparen konnte. Natürlich alles Blödsinn, aber noch immer müssen wir laut EU die Uhren stellen. Lassen wir es doch einfach sein, Russland macht es schon seit Jahren nicht mehr. Wieso lernt Europa daraus nicht?

So, bin gerade dabei, mein Jahrbuch für 2011 zu erstellen. Tippfehler und unlogische Sätze werden ausgemerzt. Dann lässt es sich käuflich bei Amazon erwerben. Vielleicht werde ich es bis Ostern schaffen, bin mir noch nicht ganz sicher, denn momentan habe ich wirklich viel zu tun. Ausserdem hat die Schlafkrankheit mich geschlagen. Das Wetter vertrage ich momentan einfach nicht.

 

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Über Sanktionen lacht Russlands Zar nur – und die EU guckt zu


Erneut sind neue Sanktionen gegen Russland im Gespräch. Es wird nicht mehr gedroht, sondern Nägel mit Köpfen gemacht. Bloss was bringt es? Denn Putin lacht darüber und kontert seinerseits mit Sanktionen. Wo soll das nur enden? Wenn man es genau betrachtet gibt es nur ein Wort: Krieg.
Seit Tagen, Wochen, regt sich die halbe Welt über Russlands Verhalten in der Krim-Krise auf. Empörung auf allen Seiten, Sanktionen, ich weiss nicht was. Bloss, Russland, folglich Putin, interessiert es nicht wirklich. Das russische Militär ist auf der Krim und besetzt einen ukrainischen Stützpunkt nach dem anderen. Die ukrainischen Soldaten müssen die Stürzpunkte verlassen, wenn sie nicht überlaufen – meist in Zivilkleidung wie Jogginganzüge gekleidet.
Die EU und die USA sehen zu, regen sich auf und denken sich Sanktionen aus. Als ob die etwas bringen würden, anscheinend haben sie es noch nicht begriffen.
Letzte Woche hat es auf der Krim eine Abstimmung gegeben, ob dieser Teil der Ukraine zu Russland oder bei der Ukraine verbleiben soll. Natürlich kam das raus, was von Anfang an feststand: Die Halbinsel Krim will zu Russland. Mit mehr als 90 Prozent, kam aus der Abstimmung heraus. Allerdings sind viele derjenigen, die für einen Verbleib in der Ukraine gestimmt hätten, wie beispielsweise die Krimtataren, gar nicht erst zur Wahl gegangen. Einerseits aus Angst, andererseits glaubten sie nicht daran, dass ihre Stimme was genützt hätte. Tja, da sage ich immer: Eine Enthaltung ist immer eine Ja-Stimme. Praktisch haben diejenigen, die nicht zur Wahl gegangen sind, für einen Anschluss an Russland gestimmt. Aber sie werden ihre Gründe gehabt haben, nicht hinzugehen. Nur traurig, dass sie nicht, wie sechzig Jahre zuvor, ihre Heimat erneut verlassen müssen, nachdem sie vor zehn Jahren erst wiedergekehrt sind.
Es gibt noch einen weiteren Grund, warum viele nicht zur Abstimmung gegangen sind. Sie konnten es einfach nicht, weil man ihnen die Ausweispapiere abgenommen hatte. So etwas ähnliches soll in den USA im Jahr 2001 bei der Präsidentenwahl im Bundesstaat Florida auch stattgefunden haben. Da traf es die schwarze Bevölkerung, der man keine Wahlunterlagen zugestand, wenn sie irgendwie mal mit dem Gesetz in Komflikt gekommen waren. Gründe findet man immer. In den USA sollte damit verhindert werden, dass Al Gore gewählt wird. Was auf der Krim bezweckt wurde, ist klar und braucht nicht noch erklärt werden. Ist das irgendwie kritisiert worden, was da geschehen ist? Dass das Ergebnis nicht die Wahrheit wiedergibt?
Ich habe immer gesagt, dass Putin macht, was er will, sich schlimmer aufführt als früher der Zar. Im Grunde genommen ist er eine Mischung aus Zar und Stalin. Deshalb interessiert ihn auch nicht, was die Welt, d.h. die anderen Länder, über ihn denken, sagen oder welche Sanktionen sie sich auch immer ausdenken mögen.
Er schlägt einfach zurück und verhängt ebenfalls Sanktionen. Am Ende dreht er der EU das Gas ab. Glücklicherweise wird es langsam Frühling, aber was ist, wenn der Winter noch einmal zurückkommt? Jeder, der nicht mit Erdgas oder Heizöl seine vier Wände heizt, kann froh sein. So ist es immer warm, selbst wenn der Erdgas-Hahn zugedreht wurde.
Wenn nun alle Sanktionen nicht helfen und Putin weiterhin russische Soldaten auf die Krim schickt, somit provoziert, was wird kommen? Im Grunde genommen scheint Russland nur auf einen Krieg zu warten. Denn seit Anfang des Jahres ist der Rubel stetig gefallen. Auch die Kurse an der Börse zeigen eher ins Bodenlose, als dass sie steigen. Dabei hätte man doch das Gegenteil erwartet, wenn Russland die Krim annektiert. Da habe ich mich wohl getäuscht. Wenn dann noch die Wirtschaft am Boden liegt, gibt es nichts anderes mehr, als nur ein Wort, um alles wieder anzukurbeln: Krieg.
Kurzzeitig ist das gut für die Wirtschaft, aber je länger so ein Krieg dauert, desto mehr kehrt sich das alles wieder um.
Die EU und die USA sollten aufpassen, was sie tun, schliesslich hat Russland immer noch ein paar Atombomben.
Sollen sie weiter Sanktionen über Russland verhängen, aber nutzen wird es nichts. Putin wird weiterhin machen was er will und sich im Gegenzug Gemeinheiten ausdenken. Und wenn er Russland von der Aussenwelt isolieren wird. Ihn stört es nicht. Fragt sich nur, wie lange die Menschen das akzeptieren werden.

Hellabrunn hat nun endlich einen neuen Direktor. Der noch amtierende wird in der nächsten Zeit nach Berlin gehen und dort die beiden Einrichtungen von seinem skandalträchtigen Vorgänger übernehmen. Ich hoffe, er findet noch Tiere vor, denn angeblich soll sein Vorgänger jede Menge Tiere verkauft haben. Habe mal so einen Bericht gesehen, wo das gezeigt wurde. Ob es stimmt, ist eine andere Sache.
Hellabrunns neuer kommt aus Leipzig, wo er auch für die Gondwanahalle verantwortlich war. Hoffentlich wird hier nicht auch so was hingesetzt. Die Luftfeuchtigkeit in der Gondwanahalle ist nichts für mich. Es soll sich hier wieder mehr auf den Geo-Zoo konzentriert werden. Und natürlich geht es auch um das Elefantenhaus. Bis zum nächsten Jahr sollen die Restaurierungsarbeiten und Instandsetzungen dauern. Dann wird Gajendra wiederkehren und Hamburg verlassen. Dort gibt es bereits eine freudige Nachricht zu vermelden. Das alte Lama, Mutter von Kandy, alias Yashoda ist schwanger. Ob es bei ihrer Tochter ebenfalls geklappt hat, steht noch in den Sternen. In den letzten Wochen ist sie jedenfalls wieder bei ihm zu Besuch gewesen, allerdings soll er sich nicht sehr interessiert an ihr gezeigt haben, wie Jonas mir berichtete. Na ja, mal abwarten.

Wo ich gerade von Malas Zuhause spreche, darf die Elefantendame natürlich auch nicht fehlen. Letzte Woche hatte sie auf einen Sieg St. Paulis gegen Düsseldorf getippt. Man war skeptisch, schliesslich verliert der Verein gerne gegen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte. Doch nein, es war ein eindeutiges Ergebnis.
Und was sagt Mala nun, wo eine englische Woche ansteht?
Momentan läuft gerade das Spiel gegen Ingolstadt. Die Dickhäuterin hat auf ein Unentschieden getippt. Ingolstadt gehört zur unteren Tabellenhälfte, deshalb wird das nichts mit einem Sieg. Damit kann sich St. Pauli natürlich wieder nichts kaufen im Aufstiegskampf. Sie müssen gewinnen, um sich den Relegationsplatz zu sichern. Aber wollen sie den auch haben? Bisher sah es nicht so aus. Denn wenn sie nicht gegen Bochum und andere vermeintlich leichte Gegner verloren hätten, würden sie ziemlich sicher auf dem zweiten Tabellenplatz stehen, wenn nicht sogar auf dem ersten.
Deshalb glaubt Mala auch nicht, dass sie mehr als ein Unentschieden hinbekommen. Genauso schwarz, wenn nicht sogar schwärzer, sieht sie für das Spiel gegen Paderborn am Dienstag. Da tippte die Dickhäuterin sogar auf eine Niederlage.
Na, wollen wir mal hoffen, dass es nicht stimmt. Aber bisher hat sie zu 95 Prozent immer recht gehabt. Also wahrscheinlich auch diesmal.
Fürchtet sich St. Pauli vielleicht, dass ihr Gegner in der Relegation etwa der HSV ist? In den letzten beiden Partien war St. Pauli klar besser gewesen, gewann sogar das letzte Spiel durch ein Tor von Asamoah. Das könnte in der Relegation auch passieren. Dann bleibt Hamburg zwar erstklassig, aber der HSV steigt eben ab. Oder es hat andere Gründe. Die werde ich dann versuchen zu entschlüsseln, falls St. Pauli am Dienstag tatsächlich gegen Paderborn verlieren sollte. Mal abwarten, ansonsten wird Mala mal wieder aus der Haut fahren.

 

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Der Strom wird grün – und UNBEZAHLBAR


An dieser Stelle möchte ich all jenen „Atom!kraftgegnern meinen Dank zollen, denn ihnen ist es zu verdanken, dass der Strom nun beinahe unbezahlbar wird.
Wir sind ja so sehr bedroht von Tsunamis und starken Erdbeben. Ach, noch gar nicht gewusst? Tja, da sind sich jedenfalls die Atomkraftgegner sich, dass uns ein Erdbeben dahinraffen wird. Und nicht nur die denken das, sondern auch die EU. Die deutschen Kernkraftwerke seien nicht sicher, wurde in einer Untersuchung festgestellt. Beanstandet wurde vor allem, dass die KKWs nicht gegen Erdbeben völlig sicher seien. Wo findet denn hier in Deutschland ein Erdbeben der Stärke 5 aufwärts statt? Ich weiss es jedenfalls nicht.
Aber dank Fukushima ist es nun zum Ausstieg aus der Kernenergie gekommen. Denn Merkel & Co. hatten Angst, dass die Wähler sich von ihnen abwenden würden. Und das will man ja nicht. Also wurde schnell der Ausstieg beschlossen. Die Konsequenzen bekommen nun wir, die Verbraucher zu spüren.
Strom wird zu Beginn des nächsten Jahres deutlich teurer und zwar noch teurer als gedacht. Zudem ist es nicht das einzige, was sich dadurch verteuert, denn am Strom hängt vieles und beinahe alles. Die Bahnpreise steigen auch.
Strom wird praktisch unbezahlbar und all das haben wir den Kernkraftgegnern zu tun, die nur das Wort Atom hören brauchen, um gleich das Schlimmste anzunehmen. Atom hat nicht immer was mit Atombombe zu tun. Ausserdem heisst es Kernenergie und Kernkraftwerk. Letzteres wurde auf einer Konferenz vor einigen Jahrzehnten beschlossen. Aber Atom klingt ja so schön gefährlich.
Meiner Meinung nach wissen die „Atom“kraftgegner nicht genau, wie eigentlich ein Kernkraftwerk funktioniert und welche Sicherheitsstandards es dort gibt. Sie bekommen ja auch was mit, wenn mal wieder über Risse, angebliche Partys und kaputte Trafos gesprochen wird. Andere Dinge sind weit langweiliger, weshalb dies nicht den Weg in die Nachrichten findet.
Also, freuen wir uns: Strom wird teurer!
Ich persönlich bin dafür, dass all jene die erhöhten Gebühren zahlen sollten, die auch ein Ende der Kernenergie gefordert haben. Ach ja, ausserdem soll direkt vor ihrer Haustür ein Windrad gebaut werden. Da möchte ich mal sehen, wie weit die Kernenergie-Gegner da dann noch dafür sind.
Wieso muss ich persönlich für etwas zahlen, was ich gar nicht will? Ich mag Kernkraftwerke, was auch damit zu tun hat, dass mein Onkel in verschiedenen gearbeitet hat. Also weiss ich, wie die Arbeit dort abläuft und welche Sicherheitsstanddards es gibt und welch einen Unsinn bei Fukushima verzapft wurde. Die haben da vollständig versagt und verschleiert. Aufgrund dessen ist es zu dieser Katastrophe gekommen. Und Tschernobyl? Tja, das ist hausgemacht gewesen. Unfähigkeit, wo einfach nicht erkannt wurde, was nun eigentlich Sache ist. Und das passiert nicht nur in KKWs, sondern auch anderswo.
Und wie sollen wir eigentlich unseren Strom produzieren? Die Offshore-Windparks in der Nordsee werden vorläufig nciht weitergebaut. Und so wie es aussieht, wird das auch recht lange nicht weitergehen. Eine Firma ist deswegen schon in Geldschwierigkeiten geraten, weil sie sich darauf spezialisiert hat und nun die Aufträge ausbleiben.
Windräder auf dem Festland will auch niemand haben, denn diese verschandeln die Landschaft, ausserdem sind sie eine Gefahr für Vögel. Ausserdem sollen wir Verbraucher auch noch zahlen, wenn ein Windrad kaputt ist. Was kann ich denn persönlich dafür?
Solarpaneele sind auch wieder nicht gewünscht. Ausserdem können sie nicht auf jedes Haus installiert werden. Denn das hängt von der Neigung des Daches und dessen Ausrichtung ab. Und wenn das Dach nun nach Norden rausgeht, kann man sich die Solarpaneele sparen. Denn dort kommt die Sonne einfach nicht hin, wenn wir uns mal an den Merkspruch erinnern, wo die Sonne aufgeht.
In der Landschaft sehen die Solarpaneele auch nicht besonders schön aus. Mehr hübschhässlich, nehmen Platz weg.
Ich bin ja nun noch stärker dafür, dass wir unsere Fahrräder umbauen, um diese als Stromerzeugnis zu nutzen. Nur noch einen fähigen Akku anschliessen und fertig. Damit kann man prima Strom sparen.
Ich erinnere mich noch daran, wie gesagt wurde, dass grüner Strom, also Öko-Strom, billiger sein wird. Momentan ist aber eher das Gegenteil der Fall.
Und warum müssen wir aus der Kernenergie aussteigen, wenn ein Land wie Frankreich daran festhält? Und die haben bekanntlich die unsichersten Europas, wie auch von der EU festgestellt wurde. Ausserdem unterstützt die Bundesrepublik im Ausland auch Neubauten von Kernkraftwerken. Scheinheiligkeit hoch drei kann ich dazu nur sagen.
Ich will meine Kernkraftwerke wieder zurückhaben, obwohl ich nicht leugnen kann, dass das Problem der Endlagerung der Brennstäbe immer noch nicht gelöst ist. Asse und Gorleben sind nicht geeignet. Stattdessen sollte es so wie in den Niederlanden gemacht werden: Ein Bunker, der alles aufnimmt und speziell gesichert ist. Will auch niemand vor der Haustür haben, aber den Ort wird man auch hier in Deutschland noch finden.

Heute sollte eigentlich Jogi Löw zum „aktuellen Sportstudio“ kommen und Fragen der Zuschauer beantworten. Hatte auch schon eine wahnsinnig schöne Frage parat, allerdings hat Löw krankheitsbedingt abgesagt. Wollte wohl nicht auf dieses sagenhafte Spiel gegen Schweden angesprochen werden. Na ja, kann man verstehen. Zu dem Spiel sage ich nichts mehr, aber absolut nichts.
Rede ich doch lieber vom FC St. Pauli. Mit neuem Trainer, Michael Frontzek, geht es morgen gegen Paderborn. Das bekannte Rüsselorakel, Elefantendame Mala, sagt, dass St. Pauli gegen Paderborn nur Unentschieden spielen wird. Bereits beim letzten Spiel gegen Union Berlin lag sie richtig, wie auch bei den WM-Qualifikationsspielen von Deutschland und Frankreich.
Im Übrigen soll sie angeblich vorhaben in ihrem neuen Zuhause in einen Bananenstreik zu treten. Doch daran was Wahres dran ist, kann ich nicht sagen. Aber jeden Tag immer nur Bananen von den Besuchern nach der Aufführung zu bekommen, kann schon recht eintönig sein. Vor allem ist Mala bekannt dafür, dass sie am liebsten Erdnüsse mag. Aber die darf sie nicht futtern, schliesslich ist sie immer noch auf Diät.

Da fällt mir ein, dass ich noch ein Lied komponieren muss. Drei Wochen Zeit bleiben mir, das wird knapp. Aber es wird schon zu schaffen sein.

 
 

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