RSS

Schlagwort-Archive: Palmöl

Droht ein Dritter Weltkrieg?


Warum kann es in unserer Zeit einfach keinen Frieden auf der Welt geben? Von Syrien hört man gerade kaum etwas, da haben die Nachbarländer nichts Besseres zu tun, als sich mal wieder bis aufs Blut zu bekriegen. Es geht um Israel und Palästina und den Gaza-Konflikt.
Seit Tagen gehen die Luftangriffe von Israel auf den Gazastreifen nun schon. Natürlich wird das von der Hamas ihrerseits mit Raketen beantwortet. 39 Palästinenser und drei Israelis sind bis jetzt getötet worden. Wahrscheinlich alles Zivilisten, denn meist trifft es bei solchen Aktionen immer nur Unbeteiligte.
Wie es aussieht, ist das nur der Beginn einer weit grösseren Aktion. Israel zieht immer mehr Bodenpersonal zusammen, also Soldaten. Das deutet auf eine Bodenoffensive hin, die es vor einigen Jahren schon einmal gegeben hat.
Ich weiss nicht, was genau die Luftangriffe Israels ausgelöst hat und irgendwie rechtfertigt. Habe versucht es zu finden, aber nur als Grund Provokationen seitens der Hamas gefunden. Das klingt für mich irgendwie nicht logisch. Wie kann das ein Grund sein, den Gazastreifen aus der Luft anzugreifen?
Vor allem weiss man nicht, was sich daraus noch alles entwickeln kann. Der Iran wartet doch nur auf eine Gelegenheit, um einen Angriff auf Israel zu starten. Und was das mit sich zieht, kann man sich denken. Alle gegen den Iran, der sehr wahrscheinlich die Atombombe besitzt. Wobei das Spekulation ist, schliesslich ist Ahmadinedschad bisweilen ein Schwätzer.
Aber wenn man jetzt richtig schwarz sieht, könnte daraus ein richtig grosser Krieg entstehen. Vielleicht nicht der 3. Weltkrieg, aber auf alle Fälle ein atomarer Krieg. Und das in heutiger Zeit.
Wie schrieb Erich Maria Remarque noch mal in seinem Roman „Im Westen nichts Neues“? Die Oberen der Länder sollen sich zu Boxkämpfen verabreden und wer am Ende gewonnen hat, der hat Recht. Tja, das wird nicht geschehen, aber so würden keinen unschuldigen Menschen ums Leben kommen.

In Frankreich soll die so genannte „Nutella-Steuer“ vervierfacht werden. Im Grunde genommen ist es eine Steuer auf Palmöl und genau ist ist in Nutella enthalten wie auch in anderen Nuss-Nougat-Cremes ob Billigmarke oder Reformhaus. Vielleicht wird so ein Tierpfleger aus einem deutschen Zoo/Tierpark endlich einmal darauf aufmerksam gemacht, dass Palmöl nicht nur in Lippenstiften und sonstigen Dingen drin ist, wie er immer gerne erzählt, sondern auch in Nutella. Denn das isst er selbst, was man in einer Fernsehdoku-Reihe in Staffel eins und zwei sehen kann. Dort bietet er es spasseshalber sogar einem seiner Schützlinge an. – Passt also nicht ganz zusammen, dass er einerseits gegen Palmöl wettert, es dann aber selbst zu sich nimmt, in Form von Nutella. – Wenn er jetzt die Nuss-Nougat-Creme der Firma „Rapunzel“ essen würde, könnte man dagegen nichts sagen. Da ist zwar auch Palmöl drin, aber das stammt erstens nicht aus Sumatra oder Borneo, sondern aus Südamerika. Wer nun fragt, was daran besser sein soll, denn dort wird die Umgebung für neue Palmölplantagen schliesslich auch gerodet. Rapunzel bezieht sein Palmöl von einer Plantage, wo nachhaltig gewirtschaftet wird. D. h. dort wird kein Regenwald gerodet. Wer mehr über das Projekt wissen möchte, der sollte sich die Februarausgabe von Natur & Kosmos (jetzt natur) aus dem Jahr 2010 lesen. Auf dem Cover ist Thilo Sarrazin mit einem Waschbären auf der Schulter abgebildet.
Wer übrigens noch nicht wusste, dass in Nutella Palmöl drin ist, wird es auf der Zutatenliste sehr wahrscheinlich auch nicht entdecken. Meist wird Palmöl nämlich als pflanzliches Fett bezeichnet, so dass wir Verbraucher ahnungslos etwas kaufen und damit die Regenwaldrodung unterstützen. In Waschmitteln, Fertiggerichten, ja, sogar in Eis ist Palmöl drin. Und natürlich in allerlei Kosmetika, nicht nur in Lippenstiften, sondern auch in Cremes. Dort meist als Glyzerin getarnt.
Warum Palmöl so gerne verwendet wird? Weil es nicht ranzig wird und verdirbt, wie es eben die Eigenschaft von anderen Ölen ist. Dass durch den erhöhten Konsum der Regenwald mutwillig zerstört wird, wird dabei übersehen.
Hauptsächlich geht es bei der Nutella-Steuer aber um Produkte, die Zucker enthalten.

Elefantendame Mala hatte mit ihrer letzten Vorhersage wieder einmal Recht gehabt, als sie sagte, dass der FC St. Pauli nur Unentschieden spielen wird gegen den VfL Bochum. Ein müdes 1:1 ist es gewesen. Aber nicht so müde, wie das Spiel vom Mittwoch. Die deutsche Nationalmannschaft lieferte sich mit der niederländischen ein Schachspiel ohnegleichen. Wer sich das freiwillig angesehen hat, ist selbst Schuld.
Aber zurück zum Rüsselorakel. Sie hat das nächste Spiel getippt. Am Montag wird St. Pauli gegen Hertha BSC spielen. Mala sagt, dass der Kiezklub dieses mal verlieren wird. Sie sieht also mal wieder schwarz. Wahrscheinlich wollen die auch nicht aufsteigen.

Letzte Woche hatte ich hier Malas Geburtstagslied angepriesen. Leider zeigte sich später, dass dieser Song mit einem Hintergrundgespräch geschmückt war. Nun ist eine neue Version des Liedes hochgeladen worden, die um eine Begleitung erweitert wurde und auch einige Noten scheinen anders zu sein.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Ohne Worte


Montag wird hier ein Spruch stehen, der auch bei Todesanzeigen öfters benutzt wird.
(Ich sammle die Dinger, aber habe gerade keinen zur Hand, weil die in meinem Heft sind, das auf der Arbeit liegt.)

Letzten Monat habe ich weder über ein totes Tier noch über jemanden geschrieben, der gestorben ist. Diesen Monat nun tote Tiere und ein toter Tierpfleger.
In Indien hat es einen Umfall gegeben, wo sieben Elefanten starben, als ein Güterzug in sie hineinraste. Einer der Elefanten wurde 400 Meter weit geschleudert. Ich könnte jetzt Bilder zeigen, aber die sind so schrecklich, das ich es unterlasse. Denn tote Elefanten, die auf dem Rücken liegen mit Füssen in der Luft, oder mit einem Kran von den Gleisen gehievt werden, will ich einfach nicht zeigen. Wer sie sehen will, sollte bei Google news „Elefant“ und „Güterzug“ oder „elephant“ und „train“ eingeben. Da werden schon genügend Bilder kommen. Ich bin gestern auf dieses Unglück gestossen, als mir einer meiner Kollegen eine Zeitungsseite gab, auf der ein Artikel stand, wo ich etwas recherchieren sollte. Und da habe ich ein Foto und eben den Bericht über den Unfall gelesen. Die armen Elefanten. Die hatten sicherlich gehört, dass der Güterzug kam und wollten den beiden Baby-Elis helfen, die sich auf den Gleisen irgendwie verheddert hatten, das sie nicht mehr da runter kamen. Vielleicht wollten die Elefanten sie vor dem Zug schützen und haben sich vor sie gestellt. Doch sie sind auch umgekommen: Die Kleinen wie die Grossen. Es ist schrecklich, denn der asiatische Elefant ist mehr gefährdet als der afrikanische, dessen Bestand hat sich nämlich erholt, auch wenn er immer noch kritisch ist. Der Lebensraum der asiatischen Elefanten wird immer kleiner, da die Menschen sich ausbreiten oder Palmölplantagen aufbauen. Das ist besonders in Borneo schlimm. Einen Artikel darüber gab es letztes Jahr mal im National Geographic. Wer das also mal nachlesen will. Und bezüglich des Palmöls. Wenn wir dieses Öl boykottieren, können wir vielleicht etwas ausrichten, dass der Lebensraum der Tiere, nicht nur der Elefanten, geschützt bleibt. Keine Chips kaufen, die mit Palmöl gemacht wurden. Heutzutage steht meist auch drauf, dass es sich um Sonnenblumenöl handelt. Aber Palmöl ist in so vielen Dingen drin. Und für die Stromerzeugung wird es auch benutzt.
Ich gedenke der sozialen Elefanten, die ihre kleinen retten wollten und bei diesem Versuch umgekommen sind. Auf das es seltener passiert, aber es kommen immer Elefanten um, die mit Zügen „zusammenstossen“. Nur dann ist es eben ein einzelner und eben nicht gleich sieben.
Jenala ist tief bestürzt und sieht sich in ihrer Aufgabe bestätigt, eines Tages nach Asien zu gehen und die „Jane Godall der Elefanten“ zu werden. Mal sehen, wann es so weit sein wird, denn sie knüpft dieses Vorhaben an das Leben zweier Elefanten. Wenn die beiden tot sind, wird sie nach Asien gehen. Ich habe vor einigen Wochen schon mal darüber geschrieben.

Meine zweite Bestürzung gilt dem Tod von Reimon Opitz. Einigen wird dieser Name nichts sagen, wenn sie nie die RBB-Doku „Panda, Gorilla & Co.“ oder „Berliner Schnauzen“ gesehen haben. Opitz war der Chef-Pfleger im Affenhaus und ging immer sehr liebevoll mit seinen Schützlingen um. Er starb am Montag an den Folgen seines Herzinfarktes. Für den Zoo und seine Affen ist es ein Verlust, der nicht zu ersetzen ist. Ich weiss nicht, was ich noch über ihn schreiben soll, denn mir fehlen immer noch die Worte. Wer etwas über ihn lesen möchte: Google news und dann den Namen Reimon Opitz eingeben.
Erst stirbt Thomas Dörflein vor zwei Jahren und nun Reimon Opitz. Die besten gehen immer zuerst. Aber so ist das Leben.

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 25. September 2010 in myblog

 

Schlagwörter: , , , , , , ,