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Schlagwort-Archive: Plätzchen

Fröhliche Weihnacht


Heute mein letzter Titel, der von einem Weihnachtslied ist. Wie viele sind es jetzt eigentlich geworden? 24 sind es auf alle Fälle nicht, auch wenn ich in dieser Woche jeden Tag etwas geschrieben habe. Wer sehen will, welche Weihnachtslieder es sind, kann sich die Zusatzseite ansehen, die links am Rand steht. Da befinden sich alle Titel von Weihnachtsliedern, die ich genutzt habe.
Aber eine ganz schöne Liste ist dazugekommen. Dabei sagt Regina immer, sie regt es furchtbar auf, dass überall fast nur noch amerikanische Weihnachtslieder gespielt würden. Wo sie es mir sagte, fiel es mir auch auf. Vor allem „White Christmas“, gesungen von Bing Crosby. Aber Winterwonderland ist auch dabei gewesen. Und ein ziemlich unbekanntes habe ich auch des öfteren gehört: „Christmas in Killarny“ (oder wie man es auch immer schreiben mag), gesungen von Nat King Cole. Das Lied kenne ich, weil Lei das auf ihrer Weihnachts-CD hat, wo amerikanische Schauspieler eben Weihnachtslieder singen.
Lei & Co. haben es gestern nachmittag sogar geschafft irgendwann anzukommen. Schienen fertig mit den Nerven zu sein, aber bei dem Wetter auch kein Wunder. Es ist nicht wirklich eine Besserung eingetreten, obwohl ab und zu auch mal die Sonne scheint. Aber es taut nichts. Rein gar nichts, ausser den schönen Eiszapfen, die nun gefährlich an den Dächern der Häuser hängen. In Bielefeld ist schon die Feuerwehr im Einsatz, um den gefährlichen Zapfen den Garaus zu machen.
Enttäuscht war ich ein wenig, als ich erfuhr, dass Lei überhaupt keine Weihnachtskekse gebacken hat. Da habe ich mich so wahnsinnig darüber gefreut. Und was ist dann? Gar nichts ist. Nun muss ich mit Reginas Keksen vorlieb nehmen. Nun gut, besser als nichts, auch wenn sie nicht das nonplusultra sind. Aber verstehe einer mal die Frauen. Da backen sie jahrelang Weihnachtskekse und auf einmal tun sie das nicht mehr. Versteht das jemand? Muss doch wohl einen Grund haben, das man mich so enttäuscht.
Das Weihnachtsprogramm sieht recht mau aus. Wer sich die Mumie ansehen will, wird aber belohnt werden. Und heute läuft „Der Name der Rose“. Wer es sehen will. Ist sehr wahrscheinlich leichter zu verstehen als das gleichnamige Buch. Jedenfalls glaube ich das, denn ich lese gerade „Das Foucaultsche Pendel“, auch von Umberto Eco. Und das ist wahnsinnig langweilig und schweift andauernd ab. Das ist einfach nur furchtbar, aber es gibt noch schlimmere Bücher. Aber darüber will ich mich heute gar nicht auslassen. Es ist Heiligabend, das Fest der Liebe und der Versöhnung. Und es gibt natürlich Geschenke. Auf die freue ich mich besonders, auch wenn ich die Hälfte sicherlich wieder nicht gebrauchen kann. Aber das ist eine andere Geschichte.
Jetzt wünsche ich erst einmal allen FROHE WEIHNACHTEN!

 

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In der Weihnachtsbäckerei


Es duftet nach Plätzchen, Arbeit und Schweiß. Denn Regina hat gestern den ganzen Tag in der Küche gestanden und Plätzchen gebacken. Von Anisplätzchen über Vanillekipferl, Zimsterne und Mutzenmandeln. Schmeckt alles ganz schön, aber leider muss ich sagen, dass Leis Plätzchen besser schmecken. Ich weiss den Unterschied nicht, denn Regina hat von Lei die Rezepte genommen, aber sie schmecken einfach anders.
Freitag wird Lei kommen, und dann gibt es ihre altbewährten Plätzchen. Wenn sie denn kommt, denn momentan sieht es ja eher so aus, als würde gar nichts mehr gehen. Überall fallen die Flüge aus, Zügen fahren – wenn überhaupt – nur verkürzt und langsamer. Ich bilde mir sogar ein, dass ich einen ICE gesehen habe, der am Ende eine ganz normale Lok hatte anstelle eines ICE-Abschlusses. Vielleicht mag ich es mit einem IC/EC verwechselt haben, aber ich bin mir sehr sicher. Aber ist es nicht wie Ende letzten Jahres? Da waren plötzlich auch alle überrascht, dass es so stark geschneit hatte. Darauf muss man sich doch irgendwie einstellen, oder ist das nicht möglich? Das Winter ist und es eventuell schneien könnte, ist doch nicht Neues. Allerdings scheine nur ich das zu wissen. Hier in München muss man sowieso immer mit Schnee rechnen. Sogar im Mai kann es noch sein, dass es plötzlich anfängt. Das ist dann nicht so verheerend wie jetzt, aber man sollte immer mit allem rechnen und auch mit dem Schlimmsten. Aber momentan scheint der Schnee einfach kein Ende zu nehmen. Erinnert bald an den Jahrhundertwinter 1978, den ich nur aus Erzählungen und Dokus kenne. Da sind Kühe gestorben, weil sie nicht gemolken werden konnten, weil der Weg nach draussen durch Schnee versperrt war. Und in der Bundesliga fielen bald alle Spiele und die Nachholspiele aus. Bis in den Mai hinein gab es dann Nachholspiele. Solche Probleme hat man heute nicht mehr, jedenfalls nicht die grossen Vereine. Denn die haben alle eine Rasenheizung. Und die kleinen Vereine, die haben ihre Fans. Ein Aufruf zum Schneeschippen und als Belohnung eine Eintrittskarte, schon kommen die Leute und helfen. So hat es am Wochenende der Drittligist Heidenheim gemacht. Der Rasen war vom Schnee befreit und der Verein bedankte sich nicht nur mit Freikarten, sondern auch mit einem Sieg bei den fleissigen Helfern. Es war die einzige Partie in der dritten Liga, die stattfinden konnte. Probleme, mit denen die Erstligisten zu kämpfen haben, sind eher solche, dass die Mechanik des Daches eingefroren ist, weshalb es sich nicht schliessen lässt. Natürlich könnte auch die Rasenheizung ausfallen, aber davon habe ich noch nicht gehört.
Aber welch ein Wetter, durch das ich mich jeden Tag kämpfen muss, um zur Arbeit zu gelangen.
Muss auch noch zur Post und kann nur hoffen, dass die Geschenke bei meinen Eltern und Geschwistern rechtzeitig ankommen werden. Dauert ja momentan alles länger, wie die Post mitgeteilt hat. Aber wann ist die Post schon mal pünktlich? Nicht immer, aber meistens jedenfalls, im Gegensatz zur Deutschen Bahn. Da habe ich schon Sachen erlebt, die ich jetzt gar nicht erwähnen möchte.

 

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Es schneit, es schneit…


…kommt alle aus dem Haus, die Welt, die Welt, sieht wie verzaubert aus!
So weit das Lied von Rolf Zukowski. Ob es sich hierbei auch um ein Weihnachtslied handelt, weiss ich nicht. Habe es einfach mal dazu gemacht. Aber das Wetter hier ist katastrophal. Erst Schnee, dann Tauphase und schliesslich wieder Schnee und Eis. Ich bin froh, dass ich noch nicht irgendwie ausgerutscht bin. Das tut verdammt weh, wenn man auf seinem Hintern landet. Und dann bei meiner sitzenden Tätigkeit am Arbeitsplatz. Ich hätte ja nur noch stehen können. Cheffe-Vize würde sich garantiert fragen, was mit mir eigentlich los sei. Und Witze auf meine Kosten mag ich nun gar nicht. Da werde ich regelrecht stinkig. Vorgestern hat es ja im Norden Deutschlands eine Unwetterwarnung gegeben. Bei uns natürlich auch, aber hier scheint es ja auch andauernd. Also nichts, worüber man sich noch kümmern müsste. Jedenfalls erzählte Jenala mir gestern, dass wegen dieser Unwetterwarnung ihr Zoo geschlossen hatte. Die befürchteten wohl so ein Unglück, wie Anfang des Jahres im Central Park. (Wieso schreibt man im Englischen ‚Park‘ eigentlich mit ‚k‘?) Dort war ein Ast unter der Schneelast zusammengebrochen und hatte ein Kleinkind erschlagen, während die Mutter schwerverletzt überlebte. Aber so was kann auch ohne Schnee und Sturm passieren. Genausogut kann einem Zuhause ein Regal auf den Kopf fallen. Das erinnert mich daran, wie ich als kleiner Junge mal mit meinen Eltern verreist war. Ich lag im Bett und las noch ein wenig und plötzlich fällt das Regal über mir auf mich drauf. Ich wurde getroffen, blieb aber zum Glück unverletzt. Seitdem zieht John mich immer damit auf, ich hätte was zurückbehalten, wenn ich mal wieder total fahrig und verplant bin. Anfangs regte es mich auf, inzwischen ignoriere ich es, auch wenn es mich immer noch wuschig macht. Aber ein geschlossener Zoo, das wird Jenala aufgeregt haben. Aber vor allem fragt sie sich ja, was denn mit ihrem Ersatzelefanten ist, da der bei Eis und Schnee nicht auf die Anlage kommt. Vielleicht sollte sie der alten Kuh einen Fön mit Verlängerungskabel zu Weihnachten schenken. Dann kann die sich immer ihren Weg freifönen. Bitte nicht ernst nehmen. Das ist nur ein Witz, denn wie kann man ein elektrisches Gerät in der feuchten Umgebung gut lagern, ohne das es zu einem Kurzschluss kommt? Und wenn ich jetzt noch einmal alte Kuh schreibe, bekomme ich es mit Jenala zu tun. Der Elefant mag alt sein, dennoch darf sie nicht so bezeichnet werden. Genauso ist sie auch nicht schön, sondern hübsch. Man lernt nie aus. Gestern habe ich mal wieder „Ein Fall für Zwei“ geguckt. Früher sah ich das recht gerne. Aber seitdem dort die Sekretärin ausgetauscht wurde, gucke ich das nicht mehr. Gestern guckte ich es, weil es um einen Stummfilm-Star ging, den ich überhaupt nicht kannte. Und ich kenne bekanntlich viele Leute. Ich liess mich sogar zu der Aussage hinreissen, dass besagte Lee Parry wohl Brigitte Helm nachempfunden sei. Aber damit lag ich völlig falsch, denn Lee Parry gab es wirklich und hiess in Wirklichkeit Hilde Benz. (Eventuell verwandet mit Carl Benz? Mal wieder keine Ahnung.) Die Filme, die sie gedreht hat, kannte ich alle nicht. Also kein Wunder, dass sie mir nicht bekannt war. Oder hat jemand schon mal was von „Der Liebeskäfig“ (welch affiger Titel) oder „Die Frau mit dem Etwas“ gehört? Ich jedenfalls nicht, auch wenn einige bekannte Schauspieler mit ihr gedreht haben mögen, wie Paul Wegener, Albert Steinrück oder Bela Lugosi (der erste Dracula). Morgen will Regina Kekse backen. Ich hoffe nur, dass am Ende noch das Haus steht und es nicht nur schwarze Raben gibt.

 

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