RSS

Schlagwort-Archive: Quote

Wenn Gerechtigkeit nichts als Ungerechtigkeit ist


Nun ist endlich Promi Big Brother zu Ende gegangen. Sieger darf sich David Odonkor nennen, wobei ich gar keinen der verbliebenen fünf Kandidaten im Finale den Sieg gegönnt habe.
Bis Dienstagabend vor der Sendung wäre ich noch klar für Odonkor gewesen, aber danach nicht mehr. Warum? Erst tut er so auf gut Freund mit Nino de Angelo, der sich zu oft was aus einer Wein- oder Champagnerflasche einschenkte, dann will er ihn raushaben und nominiert ihn. Klar, dass Nino de Angelo sauer darauf reagiert.
Aber gegen Ende war eigentlich niemand mehr wirklich ehrlich. Alle nicht bis auf einen – Nino de Angelo.
Man kann über ihn sagen, was man will, aber er ist tatsächlich ehrlich geblieben, trotz seiner Selbstinzenierungen und Selbstgespräche.
Ich frage mich zwar immer noch, ob sein Ausbruch, als er seinen „Freund“ Rudi völlig missgestaltet vorfand, echt oder gespielt war. Die Brille schien jedenfalls bruchfest gewesen zu sein. Sah schon irgendwie echt aus, aber es kann genauso gut gespielt gewesen sein. Denn schauspielerische Erfahrung hat Nino de Angelo. In der RTL-Serie „Unter uns“ spielte er in mehreren Episoden mit.
Die aktuelle Staffel lief nicht ganz so erfolgreich wie im vergangenen Jahr. Ehrlich gesagt, ist es kein Wunder gewesen, denn viel passiert ist hier auch nicht. Von JJ hat man praktisch gar nichts mitbekommen. Man fragte sich, warum sie es eigentlich auf Platz fünf geschafft hat. Desirée (nicht Desire) Nick war nur am lästern und mitunter auch beleidigen, dass man es irgendwann nicht mehr sehen konnte. Anfangs mochte es noch gegangen sein, nur irgendwann muss man die Kurve kriegen. Das hat sie leider nicht geschafft, weshalb sie kurz vor dem Finale rausgewählt wurde. Wobei sich auch niemand mehr das Finale angesehen hätte, wenn Nino de Angelo nicht mehr dabei gewesen wäre. Der hat immer für Unterhaltung gesorgt.
David Odonkor hat gewonnen und Menowin Fröhlich wurde wieder einmal nur zweiter. Das kennt er bereits von „Deutschland sucht den Superstar“. Aber im Gegensatz zum Sieger Merzad Marashi (oder wie er auch immer geschrieben wird) war er immer mal wieder kurz im Gespräch. Marashi nur noch kurz danach und dann gar nichts mehr. Wobei man von den ganzen DSDS-Siegern diejenigen an einer einzigen Hand abzählen kann, die wirklich erfolgreich sind und von denen man noch Jahre nach ihrem Sieg spricht. Mir fallen da nur Alexander Klaws und Beatrice Egli ein. Irgendjemanden vergessen?
Der Sieger der Herzen ist Wilfried Gliem, der kleinere der beiden Wildecker Herzbuben. Ihn hätte ich gerne als Sieger gesehen, aber er ist freiwillig gegangen, weil es für ihn unten im Keller nicht so gut zu leben war. Erinnern wir uns an seine Schlafmaske.
Wie nannte ihn Cindy aus Marzahn noch? Einen liebenswerten Weihnachtsmann? Irgendwie so was ist es gewesen. Jedenfalls musste man ihn einfach mögen, auch wenn er vielleicht nicht so viel zur Unterhaltung der Zuschauer beigetragen hat.

In Russland konnte man vor wenigen Tagen wieder einmal sehen, dass wahre Gerechtigkeit und Putins Gerechtigkeit zwei ganz andere Sichtweisen sind.
Dort wurde der ukrainische Regisseur Oleg Senzow zu zwanzig Jahren Straflager verurteilt, obwohl es bewiesen ist, dass Zeugen massgeblich zu Falschaussagen gezwungen wurden. Aber je mehr der Westen sich empörte, desto mehr fühlte sich Russland bemüssigt, Senzow zu bestrafen. Und so kamen die zwanzig Jahre im Straflager raus. Vielleicht wird er in einigen Jahren von Putin begnadigt werden. Aber was wird bis dahin aus ihm geworden sein?
Gerechtigkeit liegt oft im Auge des Betrachters, aber das es sich hier um Ungerechtigkeit handelt, sollte leicht zu erkennen sein.
Als das Urteil gesprochen wurde, stimmte man die ukrainische Nationalhymne an. Das Urteil ist gesprochen, aber gebrochen ist Oleg Senzow (noch) nicht.

Ähnlich wie der Ukraine ergeht es übrigens Georgien, das hilflos mit ansehen muss, wie Russland immer mehr georgisches Land in Besitz nimmt wie beispielsweise für die autonome Republik Südossetien. Denn Russland will seine Macht im Kaukasus verstärken und vor allem verhindern, dass Georgien sich weiter an den Westen bindet.
Wer nicht tut, was Russland macht, wird als Feind angesehen und so lange mürbe gemacht, bis er einknickt. Deshalb ruft Georgien den Westen um Hilfe an, aber der hat momentan ganz andere Probleme. Die nicht abreissenden Flüchtlingsströme aus dem Balkan und natürlich aus Syrien und Libyen.

Elefantendame Mala geniesst die Sonnenstrahlen, nimmt wie bald jeden Tag ein schönes Bad und macht die Besucher nass. Und wenn sie dann nichts zu tun hat, tippt sie die Spiele ihres Lieblingsvereins, des FC St. Pauli, oder die Spiele der deutschen Nationalmannschaft.
Die alte Kuh hat sich sehr über den Sieg gegen RB Leipzig gefreut und bleibt bei ihrer Meinung, dass St. Pauli dieses Mal den Aufstieg schaffen würde.
Dennoch ist sie der Meinung, dass St. Paulis Glückssträhne reissen wird und zwar gegen den nächsten Gegner, den FSV Frankfurt. Gegen diesen Verein würden sie leider verlieren und damit den Halt an der Spitze verlieren und zurückfallen.
Auch die Pusteblume ist mit der alten Kuh einer Meinung und tippt ebenfalls auf eine Niederlage. Letzte Woche war sie für ein Unentschieden gewesen und hatte sich wieder einmal mit ihrem falschen Tipp blamiert. Nun tendiert sie zu einer Niederlage des FC St. Pauli, wie Elefantendame Mala. Na, da bin ich wirklich gespannt, ob Mala und die Pusteblume recht behalten werden..
Ausserdem hat Mala auch schon das EM-Qualifikationsspiel gegen Polen getippt. Sie sagt, dass Deutschland dieses Mal gewinnen wird. Müssen sie auch, wenn sie sich direkt qualifizieren wollen. Die Pusteblume sagt ebenfalls, dass Deutschland gegen Polen gewinnt und sich die „Schlacht von Tannenberg“ anno 1410 nicht wiederholen wird.
Die Pusteblume hält sich genau an die Vorhersagen der alten Kuh, als hätten sich beide abgesprochen. Das ist natürlich nicht der Fall.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Das Chaos geht weiter


Das dritte Hilfspaket für Griechenland wurde durch den Bundestag genehmigt, auch wenn nicht alle dafür gestimmt haben. War zu erwarten gewesen, denn niemand glaubt daran, dass es das letzte Hilfspaket bleiben wird. Bereits jetzt fragt man sich, ob am Weihnachten nicht bereits das siebte Hilfspaket kommen wird und doch nichts bringt.
Nun ist auch Ministerpräsident Alexis Tsipras zurückgetreten. Es wird Parlamentsneuwahlen geben und schon jetzt mahnt die EU an, dass auch mit einem neuen Parlament und einem sehr wahrscheinlich neuen Ministerpräsidenten die Forderungen erfüllt werden müssen.
Tsipras hat sich aus der Verantwortung verabschiedet, auch wenn er es anders nennen mag. Dabei genoss er bereits in der eigenen Partei nicht mehr den Rückhalt wie noch zu Beginn des Wahlkampfs, wo er schliesslich mit seiner Partei Syriza als Sieger hervorging.
Nun gibt es eine neue Partei, aber was daraus werden wird. Man darf gespannt sein. Das Chaos in Griechenland geht weiter.

Bei Promi Big Brother musste gestern der erste Bewohner einen der beiden Bereiche verlassen. Es war der ehemalige Tennisspieler Daniel Köllerer.
Ich habe mich gestern erst einmal informiert, warum der damals beim Tennis überhaupt gesperrt wurde. Erst hatte ich an Doping gedacht, aber dafür wird man nicht lebenslang gesperrt. Wegen angeblicher Spielmanipulationen wurde Köllerer gesperrt und dieses Urteil wurde später auch vom CAS bestätigt, aber die Geldstrafe wurde entlassen. Das ist nun vier Jahre her. Ist das gross durch die Presse gegangen? Ich habe davon überhaupt nichts mitbekommen. Aber Tennis geht eh an mir vorbei. War mal ein grosser Sport, aber die wirklich markanten Typen à la Joe McEnroe fehlen.
Daniel Köllerer und Nina Kristin, von der ich immer noch nicht weiss, was sie eigentlich mal gemacht hat – standen zur Abwahl. Am Ende durfte Nina Kristin – soll ich sie It-Girl nennen? – noch ein wenig länger verweilen. Wahrscheinlich deshalb, weil es noch schönen Gesprächsstoff im Keller geben wird wegen ihrer Äusserung, dass JJ nicht nach oben in den Luxusbereich wollte. Wenn man besagliche Szene oberflächlich betrachtet hat, hatte es auch diesen Anschein.
Ehrlich gesagt, war Nina Kristin von Anfang an die Aussenseiterin, aber es fiel nicht weiter auf. Nun ist es deutlich und sie würde lieber draussen sein, als von allen Seiten „angefeindet“ zu werden.
Interessant in der gestrigen Ausgabe war eigentlich nur die Diskussion, wer denn der bekannteste unter den Bewohnern im Luxusbereich sei.
Nino de Angelo, der seit der Champagner-Flasche nur noch Vino de Angelo genannt wird, war der Meinung, er sei der Bekannteste unter ihnen. Da bekam er Gegenwind von Wilfried Gliem, der sagte, nach einer Umfrage, würden 98 Prozent die Wildecker Herzbuben kennen. Dieser Umfrage glaube ich sogar, denn selbst wer sich nicht für Volksmusik interessiert, die Wildecker Herzbuben sind einem schon mal untergekommen. Ausserdem haben sie auch in Kalkofes Film „Der Wixxer“ eine Rolle übernommen, wo sie die Bande des Schreckens darstellten.
Und so musste sich Nino de Angelo mit dem zweiten Platz zufrieden geben. In der Redaktion hätten wir sicherlich einen Kommentar parat, der passen würde, den ich hier aber lieber nicht schreibe, weil das nicht nett gemeint ist.
Als grosse Challenge gab es gestern ein Schlammcatchen. Dazu wurden JJ und Judith Hildebrand mit Öl eingeschmiert, was die ganze Sache noch erschwerte. Den Blödsinn habe ich mir nicht angetan, weshalb ich danach erst einmal im Unklaren war, wer denn nun gewonnen hätte. Es war mal wieder der Luxusbereich.
Monowin Fröhlich durfte wieder nach oben ziehen, als letzter. Nun wird rausgewählt.
Spannung kommt immer noch nicht auf, dafür gibt Cindy aus Marzahn deutliche Tipps, wer denn gewählt werden sollte, um in den Keller zu müssen. So war es, als noch niemand rausgewählt werden konnte. Ist eigentlich einmal etwas anderes rausgekommen, als was die „Mother of Big Brother“ wollte? Ich erinnere mich nicht.
Nächsten Freitag ist es endlich vorbei. Wie ich gestern gehört habe, soll es auch wieder eine ganz normale Big Brother-Staffel geben. Wenn Promi Big Brother schon nicht auf der Beliebtheitsskala weit oben ist, dann wird das normale Big Brother genauso wenig ein Hit werden. Nicht umsonst wurde es vor wenigen Jahren nicht weiter gemacht.

Der FC St. Pauli hat auf seiner Homepage nicht das Logo seines kommenden Gegners RB Leipzig abgebildet. Ebenjenes Logo musste bereits von Leipzig drei Mal geändert werden, weil es zu sehr an den Hauptsponsor des Vereins erinnerte. Aber auch das aktuelle Logo lässt sofort erkennen, dass RedBull der Sponsor des Vereins ist. Das lässt sich auch an der Abkürzung RB erkennen, die allerdings nicht für RedBull, sondern für RasenBallsport steht. Letzteres, weil die DFL und auch der DFB keine Werbung im Namen des Vereins haben wollen. Warum sich Leverkusen dann allerdings Bayer nennen darf… Egal, die Diskussion würde eh zu nichts führen.
Ich verstehe ja nicht, warum so viele dieses klebrige Zeug trinken, dass schon meilenweit am süsslichen Gestank zu erkennen ist und an irgendeinen Kinderhustensaft erinnert. Es wird immer gesagt, es würde hellwach machen. Energydrinks wirken bei mir genau umgekehrt. Falls ich schlafen gehen möchte, brauche ich nur einen Energydrink, ob RedBull oder Relentless oder ich weiss nicht was, trinken und spätestens eine Stunde später bin ich im Traumland angekommen. RedBull wirkt bei mir übrigens schneller als alles andere. Habe darüber schon in meinem alten Blog geschrieben. Den Artikel nannte ich „Flügel zum Zubett gehen“.
Woran es liegt, dass mich diese Energydrinks umhauen und mir nicht neue Energie geben? Das liegt ganz einfach am Zuckergehalt, der extrem hoch ist. Denn es gibt tatsächlich einen Energydrink, der bei mir wirkt: Relentless zuckerfrei. Wir hatten hier mal Dosen zum probieren bekommen in der Redaktion. Ich war gar nicht überzeugt, probierte aber eine Dose und bin nicht gleich eingeschlafen, wie es mir sonst immer passiert ist. Tja, und das nur, weil kein Zucker drin war. Allerdings werde ich dennoch kein Fan von Energydrinks werden, denn dazu schmecken die einfach grauselig. Habe gestern gesehen, dass es nun schon einen Bio-Energydrink gibt. Der ist mit Guarana. Ob da auch so viel Zucker drin ist, wie in den anderen? Das muss ich doch mal überprüfen.
Elefantendame Mala sind Energydrinks völlig gleich, genauso wenig interessiert sie, ob St. Pauli nun das Logo von RB Leipzig abbildet oder nicht. Ihr geht es einzig und allein darum, dass ihr Lieblingsverein endlich den Aufstieg in die Erste Liga schafft und dazu ordentlich Punkte holt.
Eigentlich wäre es mal wieder so weit, dass St. Pauli aufsteigt. Lange genug sind sie nun in der Zweiten Liga gewesen, da ist erneut ein Intermezzo in Liga Eins fällig wie die letzten Male.
Aber was sagt denn nun die alte Kuh? Wie wird St. Pauli gegen RB Leipzig spielen?
Beide Vereine seien in etwa gleich stark und ambitioniert aufzusteigen. Wobei Leipzig mehr Ehrgeiz hätte als St. Pauli, die eher alles auf sich zukommen lassen.
Nichtsdestotrotz sagt Mala, dass St. Pauli gegen RB Leipzig gewinnen wird. Denn Leipzig will viel, schafft aber nicht das, was sie sich vorgenommen haben. Ausserdem ist bekannt, dass St. Pauli oft mehr Glück als Verstand hat und so entweder in der Liga verbleiben oder ein Spiel gewinnen, wo man es nicht gedacht hätte.
Und was sagt die Pusteblume? Die tendiert zu einem Unentschieden. Ein Wunder, wo sie doch ein penetranter Linksrüssler sei, wie Jonas immer zu sagen pflegt, wenn sie mal wieder nur für eine Seite plädiert. Manchmal hat sie sogar recht.
Wenn man sich mal diese Saison ansieht, muss man sagen, dass die Pusteblume bis auf einmal bisher alle Spiele richtig getippt hat. Beim DFB-Pokal lag sie beim HSV daneben, aber da hätte ich selbst auch falsch getippt. Woher soll man wissen, dass der HSV seine beiden letzten Spielzeiten erneut wiederholt?
Morgen werden wir alle schlauer sein und wissen, ob Elefantendame Mala oder die Pusteblume recht gehabt hat.

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 22. August 2015 in Blog

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Ja, woher muss man die denn kennen? – Rätselraten bei Promi Big Brother


Da ging letzte Woche endlich das langweilige Sommer-Dschungelcamp zu Ende und nun werden wir mit einem weiteren dieser Formate genervt: Promi Big Brother.
Natürlich braucht man es sich nicht ansehen, wenn man nicht will. Ein erster Blick auf den Einzug sollte man werfen, damit man weiss, warum man es garantiert nicht sehen will.
Bei einigen Kandidaten muss der Zuschauer sich wieder einmal fragen, wer das denn überhaupt ist. Oder wie Desirée Nick gestern Nina Kristin fragte, woher man sie kennen würde. Genau die Frage hatte ich mir auch gestellt. Gut, ich habe von einigen Leuten noch nie gehört, die als It-Girls oder ich weiss nicht was bezeichnet werden. Anfangs dachte ich wirklich, dass wäre jemand, der sich nach dem Aufruf vom letzten Jahr gemeldet hätte. Wäre durchaus denkbar gewesen.
Als Michael Ammer erschien, dachte ich erst, dass Roland Kaiser kommen würde und war völlig verwirrt. Aber dann stellte sich heraus, dass ich mich geirrt hatte. Vielleicht hätte ich auch besser meine Kontaktlinsen vorher nicht rausgenommen, dann hätte ich es vielleicht gleich erkannt.
Der Name von Michael Ammer war mir bekannt, aber ich war der Meinung, dass der vor einiger Zeit noch um einige Kilos leichter war, als ich ihn im Fernsehen gesehen hatte.
Mit Roland Kaiser lag ich dann doch nicht so verkehrt, denn seine Ex-Frau Anja Schüte ist ebenfalls eine der Kandidaten. Ihre bekannteste Rolle ist die des „Trotzkopf“. Ich kenne den Film, weshalb ich wusste, wer das ist, aber die Mehrheit der Zuschauer dürfte sich gefragt haben, wer das sein soll. Man hat sie in letzter Zeit nicht oft gesehen. Ich erinnere mich noch an „Forsthaus Falkenau“, aber das ist auch schon Jahre her. Damals spielte noch Christian Wolff die Hauptrolle.
Beim Namen Wilfried Gliem war ich kurz am Überlegen, woher ich den Namen denn kennen würde. Schliesslich sah ich, dass es der kleinere der Wildecker Herzbuben war. Wer sich nun fragt, was er da macht. Ich denke, dass sie so ein paar jüngere Fans gewinnen wollen.
Ist Gliem eigentlich derjenige, der mit Bruce Willis verwandt ist oder ist das sein Kollege? Ich weiss es gerade nicht, aber ich wusste auch nicht, dass Steve Martin Banjo spielt und bereits mehrere erfolgreiche Alben aufgenommen hat. Manches geht dann doch an mir vorbei.
Am Ende wurde Desirée Nick in den Keller gewählt. Gefallen haben wird es ihr nicht. Aber es ist die beste Möglichkeit, um einen der vorderen Plätze zu ergattern. Claudia Effenberg wurde im letzten Jahr nur zweite, weil sie fast die ganze Zeit im Keller gelebt hat. Wenn die im Luxusbereich gewesen wäre, hätte sie garantiert als eine der ersten gehen müssen.
Man wird sehen, wer die diesjährige Staffel gewinnen wird. Desirée Nick dürfte ganz vorne mitspielen. Alle anderen, mal sehen.

Gestern begann nun auch die Erste Bundesliga. Abends trafen Bayern München und der HSV aufeinander. Am Ende hiess es 5:0 für Bayern. Damit endete eine Horrorwoche für den HSV mit einer weiteren Niederlage.
Erst in der Nachspielzeit gegen den Viertligisten Jena in der ersten Runde des DFB-Pokals verloren, dann wurde ein Rucksack mit Gehaltslisten gefunden und schliesslich verlor der HSV gegen Bayern das Auftaktspiel der neuen Bundesligasaison.
Da kann doch alles nur besser werden – oder nicht?
Müssen die Fans des HSV wieder bangen, ob ihr Verein zum allerersten Mal in der Geschichte der Bundesliga absteigen wird? Ein drittes Mal werden sie sich sicherlich nicht retten können. Aber man wird sehen, wie sie sich von der Niederlage erholen werden.
Elefantendame Mala ist weniger am HSV als am FC St. Pauli interessiert. Nachdem sie am Donnerstag bald durch ein starkes Unwetter abgesoffen wäre, hat sie nun in aller Ruhe das nächste Spiel ihres Lieblingsvereins getippt.
St. Pauli wird gegen Greuther Fürth gewinnen. Nachdem sie gegen Mönchengladbach aus dem DFB-Pokal am Montag flogen, können sie sich nun voll und ganz auf die Zweite Liga konzentrieren. Greuther Fürth hingegen kommt seit der Relegation vor zwei Jahren nicht mehr auf die Beine. Auch in diesem Jahr ist es äusserst mau.
Und deshalb werden sie keinen Punkt in Hamburg holen.
Auch die Pusteblume ist derselben Meinung, die auch gesagt hatte, dass St. Pauli gegen Gladbach verlieren würde.
So langsam macht sie sich, aber herausragend wird sie wohl nie sein. Dafür hat Mala einfach viel zuviel Erfahrung vorzuweisen.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Alles nur Schiebung? – Überraschende Entscheidung im Sommer-Dschungelcamp


Heute hat diese Sendung endlich ein Ende. Neun schnarchlangweilige Sendungen, nur um am Ende zu erfahren, wer denn noch einnmal ins Dschungelcamp darf. Bisher haben sich fast immer die Favortien durchgesetzt. Nur bei der dritten Ausgabe fragte man sich, wieso es Barbara Engel wurde und dass gestern Michael Wendler weiter gewählt wurde, war klar. Genauso wie sicher war, dass Gabby sdie erste sein würde, die nicht weiterkommt. Dafür hätte sie sich ein wenig den Zuschauern anders präsidentieren müssen. Nein, nicht mit wenig Haut, sondern einfach mutiger. So mutig wie es eben Wendler tat, der sich auch prompt das Handgelenk brach.. Ob das nun der Grund war, warum er anstelle von Melanie Müller ins heutige Finale gewählt wurde? Denn ein wenig seltsam war es. Wendler war nicht live im Studio, sondern von seinem Zuhause ins Dinslaken zugeschaltet. Ganz nachzuvollziehen war das nicht, schliesslich war es „nur“ das Handgelenk, dass lädiert ist. Wieso also war er nicht im Studio?
Dazu muss ich sagen, dass ich nicht weiss, ob er dazu etwas gesagt hat, denn ich habe mir nicht die ganze Sendung angetan. Denn die ganzen Shows sind dermassen in die Länge gezogen, dass man dabei gut noch wichtigere Dinge erledigen kann und zwischendurch mal reinschaut, nur um wieder wegzuschalten.
Besonders erfolgreich ist die Sommerausgabe auch nicht wirklich. So um die zwei Millionen Zuschauer tun sich das tagtäglich an. Es ist nuhn auch völlig anders als das, was man jedes Jahr im Januar zu sehen bekommt. Da hat man Australien und ein praktisch abgeschlossenes Camp. Die so genannten Promis gehen sich selbst auf den Geist und müssen „leiden“, weil sie ausser <Reis und Bohnen nichts zu essen haben.
Ab und an geht jemand freiwillig und der Zuschauer freut sich, was die dann erzählen, um ihre Aufgabe glaubhaft zu erklären.
Gestern wurde Michael Wendler ins heutige Finale gewählt. Für manche mag es überraschend gewesen sein, aber eigentlich war es von vornherein klar, dass er es werden würde. Denn er hat Einsatz gezeigt und sich dabei sogar "schwer" verletzt. Da ist alles andere egal, dass er im letzten Jahr nach wenigen Tagen einfach aufgegeben hat.
Ich bin inzwischen bei der Vermutung angelangt, dass das damals mit Wendlers freiwilliger Aufgabe auch von RTL geplant war. Zwar machte sich Wendler zur Witzfigur, indem er wieder in den Dschungel zurückwollte. Aber er sorgte bis zum Ende der Staffel immer wieder für Gesprächsstoff. Da kommt man doch irgendwie zu der Annahme, dass das alles geplant war. Aber wie gesagt, dass sind nur Vermutungen.
Wendler war auf einmal eine Art Held. Da konnte niemand mithalten. Egal wie RTL das gedreht haben mag, Wendler wäre immer ins Finale gewählt worden. Da kann Melanie Müller vermuten was sie will oder nicht will. Man sollte ein fairer Verlierer sein, auch wenn man im ersten Augenblick natürlich wütend darüber sein kan, dass man selbst es nicht geworden ist.
Interessant dürfte heute Abend aber wirklich werden, ob Michael Wendler live im Studio auftauchen wird.
Gewinnen wird er die Finalsendung sicherlich nicht. Da muss man sich eher fürchten, dass Sarah Knappik es schaffen wird.
Walter Freiwald dürfte ausser Konkurrenz sein, auch wenn er sicherlich davon überzeugt ist, er sei es, der gewinnen wird.
Vor wenigen Tagen wunderte ich mich, warum im Fernsehen auf einnmal ein Bericht über Angelina Heger lief. Seit gestern weiss ich, dass sie und nicht Tanja Tischewitsch heute neben Sara Kulka und Walter Freiwald auftreten wird. Wollte sie vorab schon mal erneut von sich reden machen. Aber sie glaubt hoffentlich nicht ernsthaft, dass sie nach ihrem blamablen Abgang in der diesjährigen Staffel auch nur den Hauch einer Chance hat, ins nächste Dschungelacmp erneut einzuziehen? Wenn das passieren sollte, dann kann man von Schiebung reden.
Aber wer von den ganzen Finalisten wird es denn nun? Costa Cordalis, Willi Herren, Barbara Engel, INgrid van Bergen, Sarah Knappik, Joey Heindle, Michael Wendler und Brigitte Nielsen stehen bereits fest. Nur wer aus der diesjährigen Staffel noch dabei sein wird, muss noch entschieden werden.
Drei Stunden soll die Sendung heute Abend gehen. Drei Stunden zuviel, meiner Meinung nach. Ich gucke zwischendurch mal rein und werde mich die meiste Zeit über interessanteren Dingen widmen.
Übrigens konnte man von Staffel zu Staffel sehen, wie immer weniger "Stars" ins Dschungelcamp gingen. Nach Brigitte Nielsen kam poraktisch nichts mehr. Es war zwar immer noch ein halbwegs bekannter dabei, aber der Rest war doch nichts.
Ich vermute mal, dass es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Brigitte Nielsen und Ingrid van Bergen geben wird. Ich würde ketztere gerne noch einmal sehen, aber was auch immer entschieden wird, ich habe darauf keinen Einfluss. Sonst wären in den letzten beiden Staffeln einige gar nicht so weit gekommen, wie sie am Ende kamen.
Aber das war von RTL alles dramaturgisch gut gemacht worden, dass der Zuschauer sich praktisch eine eigene Meinung boldete, diese aber eher die Meinung von RTL war. Wer sich mit dieser Sendung aktiv beschäftigt, wird es bestätigen. Das ist keine Schiebung, sondern eine gut gemachte und völlig legale Manipulation, auf die einige der Zuschauer hereinfallen. Andere durchschauen es, interessieren sich aber nicht weiter darum.

Elefantendame Mala ist diese Woche sehr präsent im deutschen Fernsehen gewesen. Zwar ging es jedes Mal um einen oder mehrere andere Elefanten, aber sie hatte dennoch immer eine wichtige Rolle inne.
Am Mittwoch lief, wie bereits letzte Woche erwähnt, der bald dreissig Jahre alte Tatort "Tod im Elefantenhaus". Hauptrolle hat natürlich Malas ewige Konkurrentin Mogli gehabt, aber wer erkannte in der Gegenüberstellung den Mörder? Ganz recht, dass war Europas klügster Elefant – die einzig wahre Mala.
Am Tag darauf lief auf dem ZDF in der Nachrichtensendung "heute – in Europa" ein Bericht über die drei neuen Elefanten, die dort ihr Rentendasein verbringen werden. Am Ende wurde auch Mala wieder gezeigt. Es war das "Bad der Elefanten", das mal mit Mala oder mal mit Rani stattfindet. Gemeinsam treten sie jedenfalls nicht mehr auf. Ob sie sich nicht mehr allzu gut vertragen? Eigentlich macht old Rani nicht den Eindruck, dass sie Mala als Chefin vom Dienst nicht mehr akzeptiert. Was nun mit Aye Chan May ist, bleibt fraglich. Denn eigentlich soll die im geschützten Kontakt gehalten werden, ist nun allerdings mit bei Mala in der Gruppe und wird in direktem Kontakt gehalten. Theoretisch wäre eine Mischhaltung aus direktem und geschützten Kontakt möglich, ist aber ein wenig kompliziert und zeitintensiv.
Und dann sind da noch die drei neuen Elefantenkühe, die vor kurzem gekommen sind und dort ihren Lebensabend verbringen sollen. Diese werden mit ziemlicher Sicherheit mit Mala und old Rani vergesellschaftet werden, wobei das auch schiefgehen könnte. Aber Mala akzeptiert jeden, der sich ihr unterordnet. Sie handelt nämlich nach der Devise: Wer zuerst da war, der darf herrschen. Daran hat sich Mogli nicht gehalten. Kam später und nahm sich dann heraus, die neue Leitkuh zu werden. Das hat ihr Mala bis heute nicht verziehen, vor allem haben sie das bis heute nie richtig "ausdiskutiert".
Mala lässt erst einmal alles auf sich zukommen, mag es aber gar nicht, wenn man behauptet, sie würde Mützen oder ähnliches verspeisen. Vielleicht greift sie mal danach, aber fressen will sie es nicht. Das würde nur Mogli machen.
Diese Woche musste Mala einige Spiele tippen, denn es steht die erste Runde des DFB-Pokals an.
So tippte sie alle drei Spiele der Hamburger Vereine, die beim DBF-Pokal mitmachen. Der HSV würde gegen Carl Zeiss Jena gewinnen. Alles andere wäre peinlich, fügt sie hinzu. Der Verein Barmbek-Uhlenhorst würde gegen den Absteiger SC Freiburg verlieren und der FC St. Pauli würde gegen Mönchengladbach, wird am Montag auf der ARD übertragen, leider, leider verlieren.
Genauso hat die Pusteblume übrigens auch getippt. Sie ist dieses Mal ein penetranter Rechtsrüssler gewesen. Ob sie sich durch leidige Konkurrenz bedrängt gefühlt hat? Laut Jonas nicht, sie sei allein gewesen. Denn darauf achtet er, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird.
Mala tippte noch zwei weitere Spiele. Einmal das Spiel des Karlsruher SC, für den sie Sympathien hegt. Auch hier sagt sie, dass der KSC gegen Reutlingen gewinnen und in die zweite Runde einziehen wird. Auch Werder wird es schaffen. Das Spiel hat sie wegen ihrer lieben Freundin Bohnenstange getippt, die heimlicher Werder-Fan unter lauter HSV-Fans ist.
Und nun gönnt Mala sich wieder etwas Ruhe. Nächste Woche muss ein weiteres Spiel getippt werden.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Sommer-Dschungelcamp – Zum einschlafen langweilig


Na, auch gestern for dem Fernseher gesessen, sich die Sommerausgabe des Dschungelcamps angesehen und dabei eingerschlafen?
Mir ist das passiert, denn die Show war dermassen langweilig, dass ich kaum meine Augen offenhalten konnte. Ich wachte erst wieder auf, als Costa Cordalis als grosser Sieger der Sendung verkündet wurde.
Nun ist er aber nicht der grosse GEwinner der Sommerausgabe und darf im Januar in den australischen Dschungel. Nein, er steht als erster Finalist fest, der sich am 08. August gegen acht weitere Finalisten messen muss. Erst wenn er dann ebenfalls als Sieger heraustritt, wird er im januar in den australischen Dschungel fahren.. Bis dahin erwarten uns leider noch acht weitere Ausgaben, die sich nicht wirklich von der gestrigen unterscheiden dürfte.
Ich habe mich selten so gelangweilt, dass ich vor dem Fernseher eingeschlafen bin, aber ich muss auch sagen, dass ich von diesem Format nicht wirklich erwartet habe. Es spielt halt nicht im australischen Dschungel, da kann man einfach nichts anderes erwarten.
Und so gab es auch nichts Besonderes zu sehen. Der Höhepunkt der ganzen Sendung war wohl noch die Drohung von Werner Böhm in Richtung des Antreibers Ivan, dass er mit ihm noch eine Rechnung offen hätte. Ansonsten gab es einfach nichts zu sehen. Keine Schaben, Motten oder dergleichen, dafür konnte man sehen, dass Männer keine Toilette brauchen, sondern sich überall erleichtern können. Wollten wir das sehen? Nein, wollten wir nicht.
Interessant wurde es erst bei der letzten Prüfung, die auch im Dschungelcamp in Australien schon mehrmals verwendet wurde. Unter anderem hat dort Norbert Schramm dringestanden.
Immer wenn eine Antwort falsch war, kam eine eklige Ladung von oben. Tapfer liessen die Kandidaten das über sich ergehen – bis auf einen. Der wurde am Ende genauso rausgewählt wie Werner Böhm.
Heute Abend werden sich übrigens Nadja Abd el Farrag, Carsten Spengemann und Willi Herren sich messen. Wer von den dreien es am Ende schaffen wird? Ich habe wirklich keine Ahnung, aber es interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht. Von dieser Sendung kann man sich eine Zusammenfassung ansehen und damit hat es sich.
Wie will eigentlich Michael Wendler mitmachen, wenn er einen gebrochenen Arm hat? Vielleicht wird dieSendung interessant sein, die nächsten Freitag laufen wird. Dann wird Walter Freiwald dabei sein. Aber ansonsten wüsste ich nicht, warum ich mir noch irgendeine Show antun sollte. Es ist einfach langweilig. ADabei war ich gar nicht mit allzu grossen Erwartungen an die Sendung rangegangen. Und dennoch wurde ich enttäuscht. Lässt sich nicht ändern. Seine Zuschauer werden die Sendungen dennoch finden. Und wenn man es sich nur ansieht, weil man endlich mal schnell einschlafen will.

Griechenlands Börse wird voraussichtlich am Montag wieder öffnen. Die Banken haben bereits geöffnet. Was mit dem Athener Zoo ist, weiss ich nicht. Der konnte die Rechnungen für sein Futter nicht bezahlen, weil Auslandszahlungen und Bankzahlungen einfach nicht möglich waren. Das dürfte sich nun wieder ins Positive gekehrt haben. Davon hat man nur nichts gehört.
Die IWF wird sich nicht an einer weiteren Rate für Griechenland beteiligen. Recht so, kann man nur sagen. Allerdings hängt es eher damit zusammen, dass Griechenland das bereits erhaltene Geld nicht an die IWF zurückgezahlt hat. Die erste Zurückzahlung erfolgte, aber danach kam nichts mehr. Deshalb wird es auch kein Geld mehr von der IWF geben.
Dennoch bleibt der Internationale Währungsfond nicht untätig und fordert einen Schuldenerlass für Griechenland. Das ständig von der Pleite bedrohte Land fordert es seit längerem, aber bisher stiess man überall auf Granit. Vor allem von deutscher Seite her ist kein Schuldenerlass erwünscht. Aus diesem Grund wird der Vorschlag des IWF auch nicht besonders gut aufgenommen. Einerseits ist das zu verstehen, nur irgendwie muss Griechenland auch wieder auf die Beine kommen. Ich halte auch nichts von einem Schuldenerlass, denn Griechenland ist ohnehin ein Fass ohne Boden. Ob man nun Schulden erlässt oder neues Geld ins Land pumpt. Am Ende wird es Griechenland doch nicht helfen.

Wie ich bereits letzte Woche gesagt habe, hat das kleine Kuhkalb aus Hamburg den Namen Anjuli bekommen. Eine überwältigende Mehrheit hat sich für diesen Namen entschieden. Mehr als 7000 haben für diesen Namen gestimmt, dahinter folgte Nisha, wenn auch weit abgeschlagen, wenn auch nicht so extrem wie die restlichen Namensvorschläge. Gottesgeschenk bedeutet der Name, dazu gibt es noch ein paar Zusatzbezeichnungen wie wissen, schön, glücksbringend oder demütig. Interessant übrigens, dass die letzte Bedeutung an einer Stelle unterschlagen wurde. Demütig klingt da wohl nicht so schön.
Der beste der fünf Vorschläge, wobei alle fünf nicht besonders gewesen sind. Wie sagte Jonas noch einmal? Die 25 anderen Vorschläge waren wahrscheinlich noch schlimmer. Nächstes Mal sollten fünf Namen vorgegeben werden. Dann kann man nur hoffen, dass diese besser sein werden, schliesslich soll der Elefant den Namen auch später mit Würde tragen.
So lange nicht der Name Mala in so einer Liste vorkommt, interessiert sich die Elefantendame nicht weiter dafür, wie ein Elefant heissen soll. Denn ihr Name solle erst wieder vergeben werden, wenn sie gestorben sei. So wünscht sie sich das.
Momentan ist die alte Kuh ganz aufgeregt, denn es sind wieder drei neue Elefantinnen in ihrem belgischen Wohnort angekommen. Sie sind etwa zehn Jahre jünger als sie und haben jahrzehntelang als Zirkuselefanten gearbeitet. Nun sollen sie bei Mala ihren Lebensabend verbringen.
Die ist natürlich ganz gespannt, wie die drei so sein mögen. Falls sie tatsächlich mit ihren vergesellschaftet werden sollte, sollen die drei sie als Chefin akzeptieren und gut ist. Ansonsten findet Mala, dass es langsam ein wenig zuviele von ihrer Art sind. Aber wahrscheinlich hat Mala bloss Angst, dass ihr der Rang abgelaufen wird. Damit hat sie bekanntlich Erfahrung.
Seit letzter Woche tippt Mala wieder die Spiele des FC St. Pauli, weil die Zweite Liga begonnen hat. Vorige Woche hatte sie vorhergesagt, dass St. Pauli gegen Bielefeld nur Unentschieden spielen würde. Genauso kam es. Am Ende stand es 0:0, obwohl St. Pauli durchaus in der ersten Halbzeit gekämpft hatte. Nur so lange man nicht das Runde ins Eckige schiesst, wird das halt nichts mit drei Punkten. Dementsprechend schwarz könnte Mala nun auch bei dem Spiel gegen den Karlsruher SC sehen. In der vergangenen Saison hatte St. Pauli beide Spiele recht hoch verloren. Also wäre es nur logisch, wenn es nichts wird mit einem oder gar keinem Punkt gegen den KSC. Muss St. Pauli nach Malas Meinung wieder einmal mit leeren Händen und ohne einen weiteren Punkt auf dem Konto nach Hause fahren?
Was sagt Mala voraus? Dass St. Pauli gegen Karlsruhe gewinnen wird! Die Pusteblume ist natürlich mit der alten Kuh einer Meinung. Vergangene Woche hatte sie etwas anderes gesagt, einen Sieg St. Paulis gegen Bielefeld vorhergesagt, womit sie daneben gelegen hatte. Sie lässt sich nun einmal nicht davon abbringen, dass St. Pauli drei Punkte holen wird.
So hat sie auch dieses Mal wieder auf einen Sieg St. Paulis getippt. Jonas winkt bereits ab und macht sich darauf gefasst, dass er im Sommer nächsten Jahres ein neues Fussballorakel wird suchen müssen, weil ihn die Pusteblume verlassen wird. Aber momentan ist sie noch fleissig am tippen und sie sagt, dass St. Pauli gegen den KSC gewinnen wird. Bleibt nur die Frage, ob sie damit recht hat.
Übrigens wird am Mittwoch wieder einmal – wie jeden Sommer – der fast dreissig Jahre alte Tatort „Tod im Elefantenhaus“ gezeigt. Dieses Mal wieder auf dem NDR. Mala taucht dort mehrfach im Hintergrund auf, aber erst gegen Ende des Krimis hat sie ihren grossen Auftritt, wenn sie bei der Gegenüberstellung den Mörder erkennt. Eigentlich soll es Mogli sein, doch den Part hat an dieser Stelle Elefantendame Mala übernommen. So sieht man in der wichtigsten Szene des Krimis nicht Mogli, sondern Europas klügsten Elefanten.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Namen – Nichts als Schall und Rauch


An der Grenze zu Syrien kam es zu einem Bombenanschlag in einer türkischen Stadt. Es wurde vermutet, dass die Schuldigen bei der IS zu suchen seien. Nun lässt die Türkei Luftabgriffeauf die IS fliegen. Aber das sind nicht die einzigen Ziele, denn es werden auch Luftangriffe auf die kurdische Partei PKK geflogen. Warum nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Die PKK ist der Türkei noch immer ein Dorn im Auge, genauso wie die Kurden. Und wenn es nun gegen die IS geht, wo die Türkei die USA unterstützen, geht es eben auch gegen die PKK. Warum auch nicht? Irgendwie muss man die doch loswerden, wird sich in der Türkei irgendjemand gedacht habe.
Und die USA billigt das. Aber so ist das nun einmal. Wenn man jemanden braucht, dann blendet man aus, was der Bündete Unrechtes tut. Hat sich seit Jahrhunderten nicht geändert. Dass es gerade die USA machen, nun, das ist auch nicht weiter verwunderlich. Es muss nicht immer Russland sein.

Apropos Russland. Dort werden heute Abend die Teilnehmer für die Gruppen der WM-Qualifikation gezogen. Es wird auch wieder einen Auftritt von Joseph Blatter gegben. Ob er dieses Mal nicht nur mit Geld, sondern auch mit Schuhen beworfen wird, ist fraglich. Ich denke nicht, dass es zu irgendeinem Zwischenfall kommen wird, denn Putin wird schon aufpassen, dass nichts passiert. Schliesslich muss sich Russland im rechten Licht zeigen. Und das geht nur, wenn eben nichts bei der Ziehung der WM-Qualifikationsteilnehmer geschieht.
Deutschland befindet sich in Topf 1. Gibraltar wird nicht dabei sein, genauso wenig wie Russland. Ersteres Land nicht, weiles nicht bei der FIFA Mitglied ist. VErwunderlich, da die FIFA doch eigentlich jedes Handtuch als eigenständige Fussballnation anerkennt.Russland ist nicht dabei, weil es der Gastgeber der WM 2018 ist. Wäre ohnehin fraglich, ob sie die Qualifikation überhaupt überstehen würden. Bei der Qualifikation zur EM 2016 in Frankreich stehen sie praktisch vor dem Aus. Der Trainer wurde bereits gewechselt. Ob es das nun bringen wird? Wunder gibt es immer wieder, vor allem in Russland und dort ganz viele Überraschungen.

Vor knapp zwei Wochen bekam die Hamburger Elefantenherde Zuwachs. Das Kuhkalb ist immer noch namenlos, doch Ende nächster Woche wird endlich der Name feststehen, auf den das kleine Elefäntchen hören wird.
Dazu gab es einen Aufruf seinen Namensfovoriten zu schicken, der natürlich asiatisch klingen muss und den auch eine Erwachsene Kuh im Alter mit Würde tragen kann.
Aus den tausenden von Einsendungen wurden dann 30 gezogen und von diesen dreissig wurden dann fünf ausgewählt, die nun zur Wahl stehen.
Als ich die Namenswahl gelesen habe, hatte ich es eigentlich so verstanden, dass aus allen Namenseinsendungen die fünf schönsten gewählt werden und nicht dass aus allen Namenseinsungen 30 gezogen werden und daraus dann fünf Stück ausgewählt werden. Natürlich ist das zweite logischer, weil es weitaus weniger Arbeit macht. Nur ob dann wirklich die besten und schönsten Namen ausgesucht werden, das bleibt fraglich. Denn das sind die fünf Namen, die noch bis 30. Juli acht Uhr zur Auswahl stehen:
Nisha
Mohini
Ishani
Anjuli
Shantiya
Toll finde ich die Namen nun wirklich nicht. Aber seit Darjeeling seinen Namen bekommen hat – wer erinnert sich nicht noch an den bayerischen Namen für einen hamburgischen Elefanten? – muss man sich über gar nichts mehr wundern. Bei Walross Thor konnte der Supergau gerade noch abgewendet werden. Der hatte anfangs den Namen Fiete bekommen. Schrecklich!Schon damals preferierte ich Thor und am Ende wurde es der Name. Nun ist es mir völlig egal, welchen Namen die kleine Elefantenkuh bekommt. Nur sie sind alle nicht besonders.
Führen tut momentan Anjuli, was Gottesgeschenk bedeutet. In Indien ist dieser Name sehr verbreitet und bekommt oft noch eine weitere Bedeutung wie beispielsweise wissend, schön, glücksbringend oder sogar Glücksbringer.
Passend wäre der NAme auch, da der Monat Juli drin vorkommt, wo die Kuh am 13. Juli geboren wurde.
Der Name Nisha steht in der Abstimmung momentan auf Platz zwei. Ich persönlich finde die Namen nicht so toll. Er erinnert mich eher an: „Geh in die Ecke und schäm dich!“. In Wirklichkeit bedeutet Nisha imn Sanskrit Abenddämmerung oder Sonnenuntergang. Zudem ist der Name nicht nur indisch, sondern auch babylonisch und thailändisch. Da bedeutet er Nacht. Alle drei shaben keine passende Bedeutung, die auch ein Elefant im Alter mit Würde tragen kann. Man möchte doch wirklich nicht Abenddämmerung heissen, auch Nacht klingt nicht schön.
Dann gibt es Ishani, was im indischen Frau und im indianischen von den Göttern geschenkt bedeutet. Nur was hat ein asiatischer Elefant mit einem indianischen Namen zu tun? Nichts, ganz recht. Also bleibt nur die indische Bedeutung Frau. Und das es sich bei dem kleinen Elefäntchen um eine Kuh handelt, lässt sich momentan vielleicht noch nicht richtig erkennen, wobei Nina sofort gesagt hat, dass es ein Kuhkalb sei, aber Nina auch auch ziemlich viel Ahnung von grauen Riesen. Und wenn das jetzt noch kleine Kuhkalb erwachsen ist, wird man auf einen Blick erkennen können, dass es weiblich ist und kein Bulle. Da braucht es nicht noch ein Name, der Frau bedeutet. Wobei es auch ein Name der Göttin Kali sein soll. Aber bei Kali muss ich immer an Indiana Jones und die Kinder denken, die im Bergwerk schuften mussten. Der schwächste Film der Reihe. Einzig die Fahrt in der Lore war interessant.
Kommen wir zu Mohini, was die Bezaubernde bedeutet. Natürlich eine schöne Bedeutung, aber wie will man den Namen denn rufen? Vom Klang her ist der Name gar nicht schön. Ausserdem ist ein Elefantenjungtier bezaubernd, aber ein adulter Elefant ist es meist nicht mehr, wobei die viel mehr Charakter haben. Mohini ist auch eine weibliche Inkarnation des indischen Sonnengottes Vishnu.
Als letzter Name bleibt Shantiya übrig. Bei dem Namen war ich ganz überrascht, das er überhaupt ausgewählt wurde, ist die erste Silbe doch mit der altehrwürdigen Shandra gleich. Es sollen keine Dopplungen vorkoemmen, wieso wird dann ein Name ausgewählt, der auf der ersten Silbe mit einem anderen Namen identisch ist? Stimmt es doch, dass Shandra nach Leipzig zu Thura und Saida umziehen soll, um sich um Thuras Jungtier zu kümmern, das 2016 zur Welt kommen soll? Dier Möglichkeit könnte bestehen, denn Thura mag bekanntlich ihre Jungtiere nicht und ob Saida wirklich die Rolle von Shandra übernehmen wird, bleibt fraglich. Aber Shandra wirklich dorthin schicken? Sie hält die Hamburger Herde zusammen. Wenn sie weg ist, wird zwar nicht sofort das Chaos ausbrechen, aber nach eiiniger Zeit wird es so sein. Mogli wird ihren Posten als Leitkuh an Yashoda verlieren und Lai Sinh fühlt sich übergangen und will ihren Rang verteidigen, damit Kandy nicht über ihr steht. Und das Lai Sinh rabiat werden kann, davon kann ihre Tochter Shila ein Lied singen. Denn die bekommt öfters mal von ihrer Mutter mit dem Knie ein paar verpasst, wenn sie wieder angeblich Lai Sinh das Essen wegnimmt. Natürlkich erkennt das Dickerchen auch nicht, dass es dann lieber gehen sollte. Aber das ist Shilas Problem.
Momentan wird nun die Vermutung durch den Namen Shantiya angeheizt, dass Shandra doch noch umziehen soll. Zwar soll sie auch selbst nach dem Posten der Leitkuh gieren, aber noch hält sich Mogli wacker.
Shantiya bedeutet im Sankskrit heiter, geistig oder friedvoll. Das sind die bisher langweiligsten Bedeutungen der ganzen fünf Namen.
Jonas hat so die Vermutung, dass die 25 anderen namen noch schlimmer gewesen seien als diese fünf. Wundern tut ihn allerdings, dass bis auf einen alle Namen aus drei Silben bestehen. Früher hiess es immer, der Name solle möglichst zwei Silben haben, damit er leichter gerufen werden kann.Und gut gerufen werden können von den fünf Namen auch nicht alle. Shantiya ist ein Zungenbrecher, Ishani genauso.
Es wird sehr wahrscheinlich Anjuli werden. Dieser Name hat nicht die schlechteste Bedeutung, aber es hätte auch wirklich bessere Namen gegeben. Wieso gibt es beim nächsten Mal nicht eine Auswahl an Namen und dann können die Leute abstimmen welchen Namen sie am besten finden? Das wäre am einfachsten.

Elefantendame Mala ist froh, dass sie heisst, wie sie heisst, auch wenn es nur Kranz bedeutet. Sie mag ihren Namen. Er sei schön kurz, prägnant und sehr melodisch. Erleichtert ist sie, dass in der Namensauswahl nicht ihr Name auftauchte, denn noch immer hegt sie die winzige Hoffnung, eines Tages nach Hause zurückkehren zu können. Da wäre es ganz schlecht, wenn eine Elefantin auch so heissen würde wie sie. Schliesslich sei siedas Original und solange sie lebe, sollte der Name nicht mehr vergeben werden.
Ansonsten kümmert sich Mala nicht weiter darum, was in Hamburg passiert, ausser es betrifft ihren Lieblingsverein, den FC St. Pauli.
Und der hat heute nun sein erstes Spiel in der neuen Saison zu bestreiten. Es geht gegen Arminia Bielefeld, was ich vor einiger Zeit schon einmal erwähnte.
Die Vorbereitungsphase ist für St. Pauli sehr gut verlaufen. Von zehn Testspielen wurden neun gewonnen. Da denkt man, dass es in der Zweiten Liga so weitergehen könnte. Aber wer den FC St. Pauli kennt, wird wissen, dass es häufig nicht so ist. Eher das Gegenteil ist der Fall.
Deshalb ist Mala auch der Meinung, dass St. Pauli nicht über ein Unentschieden hinauskommen wird.
Die Pusteblume hingegen ist von einem Sieg St. Paulis überzeugt. Aber das sie ein penetranter Linksrüssler ist, dürfte bekannt sein. So konnte sie nur für einen Sieg St. Paulis sein. Nach Ende des Spiels werden wir sehen, wer recht hatte.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Ein griechischer Märtyrer in Gewissensnöten


Endlich läuft mal eine Quizsendung im Fernsehen, wo es richtig Spass macht, sich diese anzusehen. Vor allem scheint sie im Quoten-Durchschnitt erfolgreicher zu sein, als es Jörg Pilawa mit seinem Quiz ist. „Wer weiss den sowas?“ mit Kai Pflaume als Moderator und Bernhard Hoecker und Elton als Quizkonkurrenten mit jeweils einem Gast als Teampartner ist eine informative Quizreihe, die nicht drög ist und nie langweilig wird.
Schade nur, dass die Quizreihe nur in der Sommerpause von Jörg Pilawas Quizsendung läuft.

Griechenland brauche nur knapp 60 Milliarden, hiess es noch Ende letzter Woche. Dann wurden es zwanzig Milliarden mehr und schliesslich war man dann bei knapp neunzig Milliarden Euro gelandet. Aber so ist Griechenland, erst einmal klein anfangen und ganz am Ende damit herausrücken, was man wirklich braucht. Die EU beriet weiter über die Hilfen an Griechenland. Es stand immer noch ein Grexit im Raum, aber eigentlich ist die Gruppe zu klein gewesen, die wollte, dass Griechenland die Euro-Zone verlässt. Allen voran Deutschland. Auf der anderen Seite stand Frankreich mit dem Rest. Frankreich ist mal wieder Deutschland gegenüber auf Krawall gebürstet. Übrigens haben wir den Euro ebenfalls Frankreich zu verdanken. Die wollten damit erreichen, dass Deutschland mit der Deutschen Mark nicht das bestimmende Land ist. Hat nicht ganz geklappt, denn trotz des Euro hat Deutschland nichts an seiner Macht eingebüsst.
Aber in der Griechenland-Krise kann sich Deutschland nicht durchsetzen, wobei man da auch sehen muss, dass Merkel zwar Nein sagen mag, am Ende allerdings ja, um nicht den Zusammenhalt in der EU zu gefährden. Da ist Schäuble weitaus ernster zu nehmen. Er wird nicht müde, wenigstens einen vorläufigen Grexit anzusprechen. Aber dadurch wird er zum Buhmann abgestempelt. Dabei ist das kein Egoismus, was er da macht, sondrn er denkt weiter. Denn die Zeche werden wir und unsere Kinder und Kindeskinder zahlen müssen. Griechenland wird damit nicht gerettet sein, weder heute noch morgen oder in einem Jahr oder in fünf Jahren. Es wird Jahrzehnte dauern bis Griechenland sich wirklich von der Krise erholt hat und wieder selbständig wirtschaften kann und dabei GEwinn macht. Und bishin zahlt die EU munter weiter und weiter. Da sind 86 Millarden nicht genug.
Tsipras kann jetzt erst einmal auf Geld hoffen. Und den Griechen stellt er sich als Märtyrer dar, der gegen seinen Willen Bedingungen akzeptieren musste, die er gar nicht wollte – Einsparungen. Aber wie sollte er seinen Landsleuten erklären, dass sie in einem Referendum mit „Nein“ gestimmt hatten, er auch für nein war und am Ende sich doch für „Ja“ entschied?
Man könnte jetzt sagen, dass so Politik funktioniert, aber was da in Griechenland geschieht, ist nur ein schlechtes Theaterstück oder auch ein Kräftemessen.
Der griechische Ministerpräsident steht mit dem Rücken zur Wand. Als Konsequenz hat er erst einmal alle aus dem inneren Kreis entfernt, die bei der Parlamentsabstimmung mit Nein gestimmt hatten. So kann man es auch machen, uwenn man noch ein wenig an der Regierung bleiben will. Doch Tsipras hat unter der Bevölkerung an Glaubhaftigkeit verloren. Er wollte sich bei der EU gross aufspielen und scheiterte grandios, indem er trotz Abstimmung sich den Bedingungen der EU beugen musste.
Deutschland und vor allem Finanzminister Schäuble werden als die Bösen hingestellt, die Griechenland unbedingt den Untergang bringen wollen. Es ist so leicht, jemandem die Schuld zu geben, wenn man nicht mehr weiterweiss und mit dem Rücken zur Wand steht. Schäuble scheint der einzige zu sein, der nicht nur an die Gegenwart denkt, sondern auch an die Zukunft. Und da werden wir uns dumm und dämlich zahlen, damit Griechenland vielleicht irgendwann einmal wieder auf die Beine kommt.
Nun hat Schäuble seinen Rücktritt angeboten und zugegeben, dass er nicht immer mit Bundeskanzlerin Merkel einer Meinung war. Aber er ist für die deutschen Finanzen zuständig und so muss er realistisch bleiben. Merkel hingegen kann etwas fordern und am Ende doch etwas anderes sagen. Denn die eigentlichen Fäden hält sie in der Hand.
Aber es wäre richtig, wenn Griechenland in den Bankrott geht. Damit haben sie auch schon viel Erfahrung gemacht, auch wenn das eher im 19. Jahrhundert war. Lange her, aber dennoch. Aber selbst wenn Griechenland aus dem Euro verschwindet, würde die EU weiter zahlen müssen. Nur wenn Griechenland vollständig aus der EU geht, wären sie auf sich allein gestellt. Und das würde Griechenland nie tun, denn warum wirklich was ändern, wenn man so leicht an Geld kommen kann?

Mala geht wieder mal schön baden und nimmt später ein noch viel schöneres Schlammbad. Die Bundesliga, also die Zweite Liga, beginnt in einer Woche. So langsam muss sich die Elefantendame nun Gedanken machen, wie ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli, beim ersten Spiel abschneiden wird. Wie letzte Woche erwähnt, geht es gegen Arminia Bielefeld. Noch hat Mala keine Lust dazu. Lieber gratuliert sie ihrer ehemaligen Genossin Yashoda aus Hamburg zum erneuten Nachwuchs. Sogleich erinnerte sie sich daran, wie sie damals, als Chamundi geboren war, sich auch um ihn gekümmert hatte. Gemeinsam mit ihm schwelgte sie in Erinnerungen und dabei erzählte Chamundi ihr, dass die Bohnenstange Angst vor ihm und seiner Halbschwester gehabt hatte. Daran erinnerte sich die alte Kuh sogar, auch wenn sie selbst nicht dabei gewesen war. Heute ist die Bohnenstange der Liebling aller Jungtiere, vor allem von Thuras Nachwuchs. Von denen ist allerdings niemand mehr da.
Jonas hat erzählt, dass der kleine Wirbelwind, ein Mädchen bereits seit Donnerstag draussen auf der Elefantenanlage zu sehen ist – bei gutem Wetter. Sie sei sehr quierlig und wie Darjeeling verhedderte auch sie sich im Zaun. Jonas ist sehr stolz darauf, dass Yashoda ihm angeblich ihre Tochter gezeigt hätte Wäre nach vorne gekommen,hätte ihn kurz angeguckt und wäre dann wieder in den hinteren Teil der Elefantenhallegegangen. Jonas fühlt sich gebauchpinselt, wo er die alte Schote doch gar nicht besonders mag. Wahrscheinlich war das alles nur ein Zufall und Jonas hat da wieder mehr reininterpretiert als eigentlich war. Wobei er auch glaubt, dass das wohlgenährte Dickerchen einen Narren an ihm gefressen hätte.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Mit Streik in die roten Zahlen


Droht jetzt wieder ein Streik der GDL? Da werden ihnen immer weiter Angebote vorgelegt und die Gewerkschaft sagt immer nur ein Wort: Nein!
Und um den Druck weiter auf die Deutsche Bahn zu erhöhen, wird eben gestreikt. Ganz ehrlich, je mehr gestreikt wird, desto schlechter ist das für das Unternehmen und natürlich für den Gewinn. Das kann man gut bei der Lufthansa sehen, wo die Piloten nun schon seit einem Jahr immer wieder gstreikt haben. Natürlich sind die schlechten Zahlen nicht alleine auf die Streiks zurückzuführen, aber es hätte auch ein wenig positiver ausfallen können, wenn es diese Streiks nicht gegeben hätte. Und es ist verständlich, warum die Lufthansa sich so ungenügende Ideen für die Pensionen ausgedacht hat. Denn irgendwann werden diese Kosten dem Kranich die Federn kosten. Denn je mehr Piloten in den Ruhestand gehen, desto mehr muss die Lufthansa blechen.
Zurück zur Bahn und zur GDL. Da wird es in nächster Zeit wohl zu keiner EInigung kommen. Aber man hat als Otto Nomalverbraucher inzwischen auch das Gefühl, dass die GDL unbedingt streiken will. Die hat noch zuviel Geld auf ihren Konten, das sie unbedingt loswerden will. Also wird gestreikt – ohne Rücksicht auf Verluste. Denn wir als Kunden sind verärgert und weichen auf Flugzeug, Bus und Auto aus. Und je weniger Gewinn, desto mehr Einschnitte muss die Firma am Ende machen.
Ich habe nichts gegen Streiks, aber irgendwann muss mal Schluss sein. Vor allem bei der Bahn. Natürlich könnte man sich da fragen, ob die Bahn einfach nicht fähig ist, der GDL ein Angebot zu machen, was die anstandslos annimmt. Oder ist die GDL eine geldgierige Gewerkschaft? Nichts genaues weiss man nicht, nur dass es wahrscheinlich zu einem erneuten Streik kommen wird.

Seit Wochen warte ich nun auf die Nachricht, dass die ARD-Serie „Unter Gaunern“ abgesetzt wird. Leider ist sie immer noch nicht gekommen. So eine überdrehte Serie, die nicht einmal besonders originell ist, sollte nicht in die Verlängerung gehen. Anders sieht es da bei „Monaco 110“ aus. Die Serie wird verlängert, aber nicht für die ARD, sondern den BR. Na gut, besser als nichts. Dennoch sehr enttäuschend von der ARD, dass sie dieser Serie nicht mehr zutraut. Aber die haben auch immer wieder „Akte Ex“ und „Morden im Norden“ in die Verlängerung geschickt, obwohl die Serien nie besonders gut waren und je weiterer Staffel immer schlechter wurden. Aber es wurde immer noch geguckt. Eine Serie scheint sich wohl auch im Giftschrank der ARD zu befinden, weil sie angeblich beim Testpublikum durchgefallen ist: „Der Mama“. An sich klang die Handlung der Serie nicht schlecht, aber es kommt immer darauf an, wie so etwas umgesetzt wird. Und da hat es oft an den Büchern gehapert. „Koslowski & Haferkamp“ ist eine Serie, die zu Beginn keine guten Bücher hatte. Das rächte sich und die Zuschauer blieben aus. Dabei war es eine Serie mit Potential, nur leider hatte die ARD nur ihre Quoten im Kopf. Also Ende nach Staffel eins. Genauso war es bei „Fuchs und Gans“. Hier soll es der SWR gewesen sein, der die Reissleine gezogen hat. Aber die Serie war gut, wenn anfangs auch ein wenig seltsam. Dennoch Schluss. Der Serie trauern heute immer noch einige hinterher, nicht nur ich allein.
Der Höhepunkt ist nun „Monaco 110“, das nicht besonders gut in der ARD lief, aber was läuft schon um zehn vor sieben auf der ARD erfolgreich? Für „Verbotene Liebe“ wird seit Wochen immer Reklame gemacht, dennoch ist die Quote mehr als mies. Ob die Serie überhaupt fortgesetzt wird bei gleichbleibender Schwäche muss wohl fraglich bleiben.
Die ARD sollte endlich ein wenig mehr Atem haben bei Serien, die nicht gleich einschlagen wie eine Bombe. Selbst „Hubert und Staller“, die anfangs recht erfolgreich waren, schwächeln in dieser Staffel ausserordentlich. Aber es ist immer noch die erfolgreichste Serie im ARD-Vorabend, wenn man mal von diesem „In aller Freundschaft“-Spin off am Donnerstag aussieht. Wer das guckt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Aber inzwischen schwächelt selbst das.
Ein Überraschungserfolg gelang dienstags mit dem Start der „Rentnercops“. Eine wunderbar geschriebene und liebevoll gemachte Serie. Startete fulminant, sackte dann ab, aber ist von der Quote eher momentan erfolgreicher als „Hubert und Staller“ – wenn die nicht gerade mal wieder wegen Sport ausfallen.
„Rentnercops“ ist eine Serie, die man immer wieder gerne sieht. Gute Schauspieler, wenn auch bis auf Tilo Prückner udn Wolfgang Winkler die restlichen Darsteller eher Unbekannte sind. Dann ein paar immer wiederkehrende Elemente. Da ist einmal der eingeklemmte Mantel, der immer in der Autotür hängebleibt, oder der geschälte Apfel, wo erst einmal die Schale gegessen wird. Und natürlich die Rumpelkammer, die auch als Denkzentrale dient.
Dieser Serie wird hoffentlichlich um eine weitere Staffel verlängert werden – verdient hätte sie es. Übrigens könnte auch die Facebook-Seite mal gepflegt werden. Niemand kümmert sich darum, dabei wäre es bei der Serie genauso angebracht, wie etwa bei „Unter Gaunern“ oder den anderen „Heiter bis tödlich“-Serien.

In England hat das Warten endlich ein Ende. Herzogin Catherine hat eine Tochter zur Welt gebracht. Damit haben die wettwütigen Briten ausnahmsweise recht gehabt mit ihrer Vermutung. Und ich habe am Montag etwas zu Schreiben. Seit unser Adels-Experte krank ist, muss ich mich um diese Seite kümmern. Ich kenne mich eben aus in den europäischen Königshäusern. Habe ich nun eine eigene Rubrik -vorläufig. Soll ich mir jetzt schon was überlegen? Nö, mache ich nicht. Indirekt haben wir schon etwas vorbereitet, das wird jetzt gross aufgemacht und fertig. So läuft das manchmal. Aber ich werde nicht anfangen, wie andere meiner Kollegen, in meiner Freizeit für die Zeitschrift was vorzubereiten. Meine Freizeit ist und bleibt mir heilig!

Elefantdame Mala geht es schon viel besser. Nachdem man einen Schrecken bekam, weil die Fütterung ausfiel, da es ihr nicht besonders ging, geht es ihr nun wieder gut. Wie es eben einem Elefanten geht, der in diesem Jahr 53 Jahre alt wird. Es stimmt schon, dass man bei Mala immer an das Schlimmste denkt, wenn man hört, sie sei krank. Aber sie ist nun mal nicht mehr die Jüngste und war in den letzten Jahrzehnten eigentlich nie besonders schwerkrank. Konnte sie sich auch nicht leisten, weil Hussein das sofort ausgenutzt hätte. Aber es gab in den letzten Jahren ihres Zusammenlebens mit dem alten Pappsack schon ein paar Blessuren, die etwas schwerwiegender waren. Auch hatte er mal versucht, sie in den Graben zu schieben. Aber Mala, ganz schlaue Kuh, setzte sich einfach auf ihren Hintern.
Jenala ist jedenfalls erleichtert, dass es der alten Dame wieder bessergeht.
Interessant war zu sehen bzw. zu lesen, wie gross das Interesse am Wohlergehen der Elefantin war. Immer wieder kamen besorgte Anfragen, wie es Mala denn gehe.
Was Mala denn nun genau hatte, ist nicht bekannt. Vielleicht hat sie sich nur einfach zuviel an old Ranis Futter bedient. Oder eben ein kleines Alterswehwehchen. Alles ist möglich.
Aber Mala ist niemand, die sich in ihrer Krankheit ausruht. So tippte sie auch wieder fleissig das aktuelle Spiel des FC St. Pauli. Wie sie richtig vermutet hatte, verlor St. Pauli gegen Heidenheim. Wenn Mala sieht, wie ihr Lieblingsverein seine letzten Chancen versiebt, um den Klassenerhalt zu schaffen, könnte sie sich wieder aufregen. Aber das ist nicht dafür verantwortlich, dass sie in der vorherigen Woche unpässlich gewesen ist.
Fleissig wie sie war, hat sie das morgige Spiel des FC St. Pauli gegen Leipzig getippt. Sie sagt, dass St. Pauli dieses Spiel gewinnen wird. Zwar würde Leipzig sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Erste Liga machen und könne jeden Punkt gebrauchen, aber St. Pauli braucht auch jeden Punkt, sind mal wieder das Schlusslicht der Liga, also Träger der roten Laterne. Im Hinspiel liessen sie gegen Leipzig Punkte und verloren mit 4:0. Das soll dieses Mal nicht passieren. Das hofft eben auch Mala. Und so soll St. Pauli sich drei Punkte holen.
Die Pusteblume sagt dieses Mal nichts anderes und schliesst sich mit ihrer Meinung der alten Kuh an. In der letzten Woche hatte die Pusteblume auf einen Sieg St. Paulis gegen Heidenheim getippt und prompt mal wieder daneben gelegen. Dabei hatte Jonas so gehofft, dass die Pusteblume endlich den Bogen raushaben würde. Doch nein, zu früh gefreut. St. Paulis Sieg war nur ein schöner Traum. Dabei hatte Jonas sie doch in seiner neuen Technik befragt. Und dennoch hat die Pusteblume „versagt“. Na ja, bis zur EM im nächsten Jahr ist auch noch ein wenig Zeit. Da wird sie sich gewiss verbessern. Aber nichts geht gegen das Original.
Was sagt die Pusteblume denn nun, wie St. Pauli gegen RB Leipzig spielen wird? Tja, sie sagt, St. Pauli würde gewinnen. Sie sei so überzeugt gewesen, aber das war sie letzte Woche angeblich ebenfalls. Na gut, lassen wir uns überraschen, wie St. Pauli nun morgen spielen wird. Sie brauchen drei Punkte, ansonsten sieht es düster aus.
Auch der HSV ist immer noch nicht gerettet. Zwar haben sie mit ihren Sieg vergangene Woche gegen Augsburg den Hauch einer Chance gewahrt, um in der Ersten Liga zu verbleiben, doch dürfen sie sich nicht darauf ausruhen, sondern müssen weiter bei jedem noch ausstehenden Spiel um drei Punkte kämpfen. Morgen geht es gegen Mainz, die zwar nicht fürchten müssen abzusteigen, aber auch nicht besonders gut stehen.
Ich bin immer noch dafür, dass Hannover absteigt und Stuttgart drinbleibt. Begründung: Ich mag Hannover einfach nicht. Hat mit dem Verein an sich nichts zu tun, nur ich mag die ganze Stadt nicht und da zählt der Fussballverein nun auch einmal dazu.
Beim DFB-Pokal-Halbfinale ist zu meinem Bedauern Bielefeld ausgeschieden. Ich hätte es dem Verein wirklich gegönnt. Na ja, man kann nicht immer alles haben, wo am Tag zuvor doch schon Bayern aus dem Pokal flog. Vier Elfmeter verschossen. Kann man gar nicht glauben. Da muss sich einem doch die Vermutung aufstellen, dass der FC Bayern kaum das Elfmeterschiessen üben würde, weil sie ohnehin genug Tore in einem Spiel schiessen, dass es gar nicht erst so weit kommen muss. Ich kann mir wirklich nicht erklären, wie gleich vier Elfmeter verschossen werden können. Wenn der Ball vom Torwart gehalten wird, hat man halt Pech gehabt, aber an die Latte, den Pfosten oder gleich in den Himmel zu schiessen, da müssen die Schützen ein wenig zuviel überlegt haben.
Bayern ist raus, kann das Triple nicht mehr machen, nur noch das Double. Nur, werden sie tatsächlich gegen Barcelona ins CL-Finale einziehen? Man wird sehen.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Wenn die Niederlage als Sieg verkauft wird…


Griechenland hat nicht seinen Willen bekommen, aber Deutschland auch nicht. Worum es geht? Natürlich um das liebe Geld, das Griechenland bekanntlich nicht hat, aber haben will, damit sie nicht den Staatsbankrott erklären müssen.
Griechenland wollte eine Verlängerung der EU-Finanzhilfen, dafür aber kein Entgegenkommen zeigen. Kein Wunder, dass die Bundesregierung damit nicht einverstanden war. Nun hat Deutschland nicht die Macht mit seinem Nein alles zu blockieren, die anderen EU-Länder haben auch noch ein Wörtchen mitzureden. Aber ein wenig hat Deutschlands Stimme schon Gewicht, ansonsten hätte Tsipras nicht mit Merkel telefoniert, nachdem das Nein bekannt wurde.
Nun kam es zu einem Ergebnis: Die Finanzhilfen werden noch um vier Monate bis Juni verlängert, im Gegenzug wird Griechenland weiter sparen. Und das war der Streitpunkt. Griechenland sah nicht ein, warum sie sparen sollten. Aus dem Grund wurde Tsipras auch gewählt, weil er Schluss machen wollte mit den Einsparungen.
Aber wie will er Geld verprassen, dass er nicht hat und auch nicht bekommt? Genau, da muss man zurückrudern, klein beigeben und all das machen, was gefordert wird.
Es war bereits spekuliert worden, dass Griechenland aus dem Euro austreten wird, wenn die Finanzhilfen nicht verlänger werden. Vom sogenannten Grexit war die Rede. Wer auch immer sich das ausgedacht hat, ich muss da eher an eine Echse denken als an den Euro-Austritt Griechenlands.
Und obwohl Griechenland nun weiterhin Gelder bekommen wird, klafft weiterhin eine Finanzlücke im Land, die sich nicht so schnell schliessen wird.
Irgendwie bleibt fraglich, ob Griechenland sich wirklich in den nächsten Jahren erholen wird. Warum gehen sie nicht in den Bankrott? Das ist manchmal eine gute Sache.
Griechenland bekommt seine Finanzhilfen, macht die bekannten Zugeständnisse wie bisher und was macht Griechenlands Ministerpräsident? Der wertet die Einigung der Euro-Länder in Brüssel für sich. Denn Griechenland brauche ab nun nicht mehr sparen und sich von der Troika, die aus der EU-Kommission, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) besteht, nicht überwachen lassen. Gut, letztere Institutionen werden nicht mehr Troika genannt, erfüllen aber weiterhin dieselbe Aufgabe, die sie zuvor als Troika erfüllt haben. Kurz gesagt schauen sie Griechenland auf die Finger, ob die denn auch zur Zufriedenheit der EU handeln und nicht das Geld verprassen. Fällt deren Bericht nun positiv aus, wird Geld freigegeben.
Was hat Tsipras da nur verstanden? Griechenland muss weiterhin sparsam sein, muss das Geld sinnvoll einsetzen. Doch nein, Tsipras ist der MEinung, dass nun nicht mehr gespart werden müsse und überwacht würde Griechenland auch nicht mehr, ob das Geld auch sinnvoll verwendet wird.
So verkauft man seinen Landsleuten eine Niederlage als Sieg. Genau so funktioniert es. Haben schon andere versucht, wie beispielsweise Napoleon, der den Franzosen das Fiasko des Russland-Feldzugs als grossen Sieg verkaufen wollte.
Nun ja, nach den grossen Worten schlägt Tsipras leisere Töne an und sagt, dass noch vieles getan werden müsse, um Griechenland aus der Krise zu holen und nicht mehr auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Ausserdem würde es nun möglich werden Reformen voranzutreiben, damit Korruption und Steuerhinterziehung bekämpft werden können.
Ich bin wirklich gespannt, was sich in Griechenland weiter tun wird. Bis Ende Juni wird es erst einmal weiter Geld geben. Aber die eigentliche Frage bleibt doch, wie lange Griechenland der EU noch auf der Tasche liegen wird. Wäre ein Staatsbankrott nicht die einfachere Lösung?

Seit letzter Woche sollen in der Ostukraine die Waffen ruhen. Zu schlimmen Gefechten wie in der Vergangenheit kam es auch nicht mehr, dennoch gibt es keinen wirklichen Frieden. Die prorussischen Separatisten haben die zuvor eingeschlossene Stadt Dewalzewo erobert. Schafft man so etwas, wenn Waffenruhe herrscht? Vielleicht hat man psychologische Kriegsführung betrieben, nur glaube ich nicht daran, dass die prorussischen Separatisten solch ein psychologisches Geschick an den Tag setzen. Also doch mit Waffengewalt erobert.
Nun aber das Seltsame: Trotz offenkundiger Verletzung der Waffenruhe wird weiterhin daran festgehalten. Es kommt nicht einmal zu einer grossen Rüge. Nun gut, Hollande hat gesagt, dass nun endlich die Waffen ruhen müssten, ansonsten würde es weitere Sanktionen gegen Russland geben. Darüber lacht Russland doch.
Worüber Russland weniger lachen wird, ist die Tatsache, dass sie von der Ratingagentur Moody’s nur noch auf Ramschniveau rangieren. Sie sind weiter abgestuft worden. Das ärgert Russland, aber Sanktionen interessieren sie nicht weiter.
Und ich habe im Grunde auch keine Lust mehr, über die Krim-Krise zu schreiben. Immer nur das gleiche. Keiner hält sich an die Absprachen, der eine schiebt dem anderen die Schuld in die Schuhe. Man weiss überhaupt nicht mehr, was man eigentlich glauben soll.
Ob die Eroberung der Krim nur der Anfang von Russlands Träumen, die einstige frühere Grösse zu erreichen, war, bleibt dahingestellt. Befürchtet wird es jedenfalls. Nun sagt auch der Vizekommandeur der Nato in Europa, Sir Adrian Bradshaw, dass Russland weitere Gebiete der Nato erobern könne.
Man muss auf alles vorbereitet sein. Solange Putin an der Macht ist, kann alles passieren. Vielleicht will er die Gebiete der ehemaligen DDR zurück. Zwei-plus-Vier-Vertrag, was ist das nur?
Hat eigentlich jemand diese sehenswerte Dokumentation über Putin am Dienstag auf dem ZDF gesehen. Sehr informativ und vor allem weitaus interessanter als die gefühlte hunderste Staffel „Um Himmels Willen“ in der ARD. Da heisst es nur noch, dass die Serie weit entfernt von einstigen Spitzenquoten ist. Im wie vielten Jahr läuft die Serie bereits? Die Serie ist auserwählt, aber das hat die ARD noch nicht begriffen, sondern hält weiterhin daran fest. Die Serie hatte vor Jahren ihren Reiz, aber das ist lange vorbei. Nun muss die ARD nur noch den Mut finden, die Serie einzustellen. Bei „Verbotene Liebe“ haben sie es doch auch geschafft und die Daily zu einer Weekly gemacht. Wobei ich mich frage, ob die Quoten von „Verbotene Liebe“ nicht besser waren als beim „Quizduell“. Die Werte sind grottenschlecht. Übrigens hat Jonas mir erzählt, dass in der Hamburger Innenstadt am frühen Nachmittag Leute angesprochen würden, ob sie am Abend live als Zuschauer beim „Quizduell“ sitzen möchten. Jonas gehörte zu diesen Personen und hat sofort angenommen. Wenn er was umsonst geboten bekommt, nimmt er sofort an. Gefallen hat es ihm nicht. Er weiss nun definitiv, warum er sich die Quizshow bisher nicht angetan hat. Nun ist er um eine Erfahrung reicher und nimmt vielleicht nicht alles, was es umsonst gibt.

Elefantendame Mala ärgert sich mal wieder über ihren Lieblingsverein, den FC St. Pauli. Gegen Greuther Fürth verloren sie am Montag glücklos mit 1:0. Glücklos auch deshalb, weil St. Pauli einen Elfmeter zugesprochen bekam und der Linienrichter diesen Elfmeter wieder aufhob.
Wenn St. Pauli diesen Elfmeter bekommen hätte, vielleicht hätten sie ein Unentschieden zustande bekommen. Dann hätten zwar Mala und die Pusteblume auch daneben gelegen – wobei die Pusteblume anfangs wohl zu einen Unentschieden tendiert hätte, aber Mala war für einen Sieg gewesen.
Ja, ganz richtig gelesen. Das grösste aller Rüsselorakel hatte sich vertippt. Mala war für einen Sieg St. Paulis gewesen, schliesslich schwächelte Greuther Fürth schon seit einigen Spielen. Nur gegen St. Pauli, da schaffen sie natürlich einen Sieg. So langsam glaubt Mala wirklich daran, dass St. Pauli absteigen will.
Dennoch hat sie mal wieder die Parole ausgegeben, dass sie bereit stehe, weil sie Zeit hätte. Bei der alten Kuh klingt es allerdings schöner: „Ich steh bereit, ich hab Zeit.“
Sie würde jede Position übernehmen, am liebsten die eines Torwarts, aber die ist gerade besetzt. Ihre zweitliebste Position ist die eines Abstaubers, denn das beherrsche sie besonders gut. Wobei ich allerdings glaube, dass sie mit Abstauben eher das abstauben von Futter meint. Darin ist sie Weltmeister, das stimmt.
Mala tippte das heutige Spiel von St. Pauli gegen 1860 München. Die 60er haben vor einigen Tagen ihren Trainer MArkus von Aalen beurlaubt. 1860 steht nur einen Platz über St. Pauli, also auf dem vorletzten Platz. Nun könnte man natürlich meinen, dass St. Pauli endlich erkannt hätte, was es geschlagen hat und gegen den Vorletzten muss man unbedingt gewinnen, vor allem wenn es nächste Woche gegen den Drittletzten geht. Nur leider ist das so eine Sache, wenn ein vermeintlich leichtes Spiel ansteht, versaut St. Pauli sich das garantiert. Ausserdem muss man bedenken, dass 1860 München eben den Trainer beurlaub hat. Deshalb sah Mala auch schwarz und tippte auf eine Niederlage, genauso wie die Pusteblume. Jonas war der festen Überzeugung, dass sein Fussballorakel dieses Mal recht haben würde. Zeit wurde es, ihre Quote ist bekanntlich unterirdisch schlecht.
Was soll man sagen? Ja, St. Pauli hat das Spiel verloren. 2:1 hiess es am Ende. Dabei hat St. Pauli sogar zwei Tore geschossen, nur leider war das erste Tor für 1860 ein Eigentor. Praktisch der Anfang vom Ende für St. Pauli, könnte man sagen. Torchancen wurden versiebt ohne Ende. Was nützt es, wenn man den Torschuss übt, aber im Spiel selbst es zu keinem Erfolg kommt?
Mala bietet sich immer noch an, denn sie habe bekanntlich Zeit und stehe bereit.
Und die Pusteblume hat endlich mal wieder ein Spiel richtig getippt. Gegen Aue sieht sie übrigens einen Sieg voraus. Nicht, dass sie nun zu forsch wird.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Das ZDF hat nichts dazugelernt


Schottland bleibt ein Teil von Grossbritannien. Mit etwa 55 zu 45 Prozent der Stimmen, stimmten die Schotten gegen eine Abspaltung.
Aufatmen beim Premierminister. Nun muss er aber die Zugeständnisse einhalten, die er den Schotten gemacht hat. Und auch Wales, Nordirland und England, wollen mehr Selbstbestimmung haben.
Eine äusserst knappe Entscheidung, aber was wäre gewesen, wenn Schottland für „Ja“ gestimmt hätte?
Die Währung hätte eine andere werden müssen, die Banken wären abgesprungen, man wäre kein EU-Mitglied mehr. Das sind nur einige Punkte, aber ich glaube nicht, dass die Befürworter der Abspaltung wirklich erkannt haben, was es für Schottland bedeutet hätte, wenn es eigenständig geworden wäre.
Übrigens freut sich auch der Rest Europas, abgesehen von den Gebieten, die gerne dem Vorbild Schottlands gefolgt wären. Südtirol beispielsweise oder die Katalanen. Aber sie können es immer noch machen. Was dabei herauskommen würde? Tja, das würden wir dann sehen.
Im Grunde würde es meiner Meinung nach nur Nachteile geben. Denn bislang werden sie von dem Land getragen, zu dem sie gehören. Sie verwalten sich bis zu einem gewissen Grad selbst, aber sie sind in einem Verbund, der alles besser abpuffern kann.
Es gibt Vorteile wie Nachteile. Warten wir ab, was weiter geschehen wird.

Wieder einmal hat das ZDF seinen Verjüngungswahn ausgelebt. Dieses Mal hat es die Serie „Der Alte“ getroffen.
Genau so unpersönlich ging es auch vor vier Jahren beim „Forsthaus Falkenau“ zu, als Darsteller der ersten Stunde einfach rausgeschrieben wurden. Diese bekamen zu hören, sie bräuchten nicht mehr wiederzukommen.
Damals verlegte man sie Serie von „Küblach“ an einen anderen Ort. Zwei Jahre später, im Oktober 2012, wurde dann vom ZDF verkündet, dass die Serie nicht mehr fortgesetzt werde. Dasselbe Schicksal traf auch die langjährige Serie „Der Landarzt“.
Angeblich seien beide Serien bei den Jüngeren nicht so beliebt gewesen. Ich muss sagen, dass in meiner Familie „Der Landarzt“ und „Forsthaus Falkenau“ nach dem Wechsel der Hauptdarsteller nicht mehr geguckt wurde. Die waren übrigens freiwillig gegangen, nicht das man da dem ZDF auch noch was unterstellt. Ich fand beide Serien nie besonders toll, aber dieses heile Welt-Gefasel im Forsthaus war eh nie mein Fall.
Anfang 2010 war auch die Mutter als Soko-Serien betroffen, als Hartmut Schreier aus der Serie „Soko 5113“ rausgeschrieben würde. Seinen praktischen Rauswurf wollte er damals nicht kommentieren, wie ich von Kollegen erfahren habe. Er hätte vom ZDF noch ein paar Rollen danach bekommen. Also sägt man nicht den Ast ab, auf dem man sitzt und schweigt lieber. Aber ist das wirklich die beste Lösung?
Nun also hat es die Krimi-Serie „Der Alte“ getroffen – übrigens nicht zum ersten Mal. Begonnen hat es damit, dass Walter Kreye einfach abserviert wurde, nachdem er wegen einer Krebserkrankung pausieren musste. Kündigung am Telefon. Auch sehr schön. Irgendwann wird nur noch eine SMS verschickt.
Nach Rolf Schimpf in die Fussstapfen des Alten zu treten, war nicht leicht und ich fand Kreye auch nicht so passend. Aber ich fand und finde ihn immer noch besser als den jetzigen Hauptdarsteller Jan-Gregor Kremp. Nichts gegen Kremp, er ist ein toller Schauspieler, aber je mehr Folgen ich von „Der Alte“ mit ihm in der Hauptrolle gesehen habe, desto mehr kam ich zu der Überzeugung, dass er für die Rolle einfach nicht passt.
Der nächste Wechsel war dann der des Gerichtsmediziners. Zack, ersetzt durch eine jüngere Person, dieses Mal eine Frau. Das soll auch schon unpersönlich vonstatten gegangen sein.
Nun dann die nächste Verjüngungsaktion, die beiden Figuren Axel Richter und Werner Riedmann werden durch jüngere Darsteller ersetzt. Ich tippe mal darauf, dass mindestens eine der neuen Figuren eine Frau sein wird. Wieso? Instinkt könnte ich jetzt sagen. Nein, ich vermute es nur, weil ja bereits der Gerichtsmediziner durch eine Frau ersetzt wurde. Ausserdem herrscht jetzt Gleichberechtigung in den Serien, also muss noch eine Frau dazukommen. Finde ich allerdings nicht passend, denn das macht das ganze Gefüge der Serie kaputt.
Im übrigen weiss ich gar nicht, wieso die Serie eigentlich verjüngt werden soll. Die läuft doch super, die Einschaltquoten sagen auch ihr übriges aus. Warum also eine Veränderung? Weil das ZDF endlich von seinem „Kukident“-Image weg will? Die Freitags-Serien sind nun einmal eher für die mittelalten bis alten Semester reserviert. Selbst ich muss mich mit meinen knapp 30 Jahren schon bald zu den Älteren zählen lassen. Wenn die angestrebte Zielgruppe des ZDF – welche ist das überhaupt? Zehnjährige? – sich die Freitagsserien nicht ansieht, hängt es damit zusammen, dass eben andere Serien laufen, die sie weit mehr interessieren. „Castle“ beispielsweise oder auch „Elementary“ oder ich weiss nicht was. Ausserdem sollte das ZDF mal bedenken, dass die jungen Seher von vor zwanzig Jahren älter geworden sind. Steve und Lei haben Anfang der 1990er begonnen diese Serie zu gucken, sahen sich sogar die damaligen Wiederholungen aus den 80er Jahren an. Die kennen fast alle Folgen und sehen sich die Serie immer noch an. Aber sie sind in all den Jahren auch älter geworden. Die Teenager von damals sind nun Erwachsene, die in ihrem vierten Lebensjahrzehnt sind. Dies trifft auch auf die letzte verbliebene Daily-Soap der ARD zu. Nur hat die mit einem erheblichen Zuschauerschwund zu kämpfen gehabt in den letzten Jahren, was aber an der Uhrzeit liegt und man ab einem bestimmten Alter sich nicht mehr für die Geschichten und Intrigen der Soap interessierte. Ab nächstem Jahr soll „Verbotene Liebe“ dann wöchentlich gezeigt werden. Ob das die Lösung ist? Na ja, ich glaube nicht.
Aber „Der Alte“ hat nicht mit einem schleichenden Zuschauerschwund zu kämpfen. Da mögen die leitenden Ermittler in den letzten Jahren gewechselt haben, aber ansonsten ist alles gleich geblieben. Es gibt einen Mord und es wird ermittelt.
Ich weiss gar nicht, wieso man immer versuchen muss, für die Jüngeren attraktiv zu sein. Wir kennen alle die Studien, die besagen, dass die Älteren im Gegensatz zu den Jüngeren zunehmen werden. Warum also versucht das ZDF dann unter allen Umständen, sich verjüngen zu wollen. Sitzen an den entsprechenden Stellen Menschen, die an der Midlief-Crisis leiden und deshalb einen auf „Verjüngungskur ist das Beste“ machen? So mag es einem Vorkommen, denn die Serie läuft doch, wie ich bereits sagte. Eine Änderung der Figuren bedeutet einen Umbruch, der unter Umständen von den Zuschauern nicht akzeptiert wird. Allerdings gibt es einige wenige, denen das völlig egal ist, wer da nun spielt und worum es überhaupt geht. Die haben den Fernseher bloss laufen, damit sie eine Geräuschkulisse haben.
Bei der Krimi-Serie „Ein Fall für Zwei“ könnte man sagen, dass beide Hauptdarsteller rechtzeitig gegangen sind, bevor es ihnen nicht anders ergangen wäre und sie durch jüngere Darsteller ersetzt worden wären. Mit der Serie in neuem Format kann ich nun wirklich nichts anfangen. Ich habe mir drei der vier Folgen angesehen, die im Mai gezeigt wurden, aber überzeugt hat mich keine der Folgen. Man kann nicht immer dasselbe erwarten, das sehe ich ein. Aber was da umgesetzt wurde, mag ich persönlich nicht.
Aber das ZDF macht sowieso, was es will. Ob sich da nun einer aufregt oder nicht, das ist denen völlig egal. Markus Lanz blieb auch „Wetten, dass..?“-Moderator, obwohl die Kritiken in den ersten drei Sendungen nicht abebbten. Stattdessen wurde so lange auf Lanz gesetzt, dass die Show am Ende praktisch tot war, von einem Quotentief zum nächsten ging. Da hätte man viel früher die Reissleine ziehen müssen, im Grunde genommen hätte man Lanz gar nicht nehmen dürfen. Aber das ZDF hat manchmal Gedankengänge, die Otto Normalverbraucher nicht nachvollziehen kann.
Gut, bei der Serie „Der Alte“ könnte man nun argumentieren, dass man die Figuren Richter und Riedmann auswechseln muss, weil sie ja ungefähr so alt sind wie die Hauptfigur. Wieso bleibt dann aber die Figur Heymann? Ja, das ist die Frage aller Fragen. Ich sage mal, wenn das ZDF diese Figur einfach rausschreibt, werden viele ältere Zuschauer, die Serie nicht mehr gucken. Denn Michael Ande, der Gerd Heymann spielt, ist seit der allerersten Folge von „Der Alte“ dabei – seit 1977. Den kann man nicht so leicht rausschreiben. Da würde es einen Sturm der Entrüstung geben. Aber die anderen Figuren. Ach was, das interessiert doch keinen.
Dabei glaube nicht, dass man heute den Titel „Der Alte“ noch wörtlich nehmen sollte. Diese Serie hat zwar einen Kommissar, der das Wort führt und die Ermittlungen leitet, aber muss der nun älter als seine Kollegen sein? Ja, einen Jungspund von gerade mal dreissig Jahren sollte man vielleicht nicht zum leitenden Ermittler machen, das würde nicht passen. Aber ansonsten ist der Titel der Serie doch heutzutage nicht mehr zwingend dazu gemacht, dass es heisst, der leitende Kommissar muss älter als seine Kollegen sein. Auch wenn der Titel es einem suggerieren mag.
Im Grunde wüssten wir eigentlich noch nichts von diesem Umbruch bei „Der Alte“, wenn Pierre Sanoussi-Bliss, der Darsteller des Axel Richter, gestern nicht ein Video auf seinem Facebook-Account gestellt hätte, wo er von seinem „Rausschmiss“ berichtet.
Im Gegensatz zu anderen, die dasselbe Schicksal ereilt haben, spricht er darüber. Das kann man nun positiv wie negativ sehen. Die einen sagen, der will sich bloss wichtig machen, weil danach nie mehr ein Hahn nach ihm krähen wird, während die anderen sagen, dass es völlig richtig ist, dass er darauf aufmerksam macht und was er davon hält. Dem letzteren schliesse ich mich auch an. Denn dadurch wird uns deutlich, dass die Schauspieler einer Serie praktisch dem Sender schutzlos ausgeliefert sind. Passt jemand nicht mehr ins Konzept, muss er gehen. So ist es hier auch geschehen. Nur hat sich dieses Mal einer der Betroffenen zu Wort gemeldet.
Eine Änderung der Entscheidung des ZDF wird es sehr wahrscheinlich nicht geben. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen, da hat Pierre Sanoussi-Bliss recht, aber man kann immer sagen, dass man es nicht schweigend hingenommen hat.

Das Oktoberfest hat heute wieder begonnen. Im Juli – oder war es August? – sagte einer der Kollegen, dass auf der Theresienwiese wieder die Zelte aufgebaut würden. Da wusste ich schon, dass es bald wieder so weit sein würde.
Ein neuer Oberbürgermeister hat dieses Mal das erste Fass Bier angeschlagen. Ganze vier Schläger brauchte OB Reiter dafür. Im Grunde drei, aber um ganz sicher zu sein, schlug er noch einmal zu. Damit schlug er sich wacker, auch wenn er doppelt so viele Schläge brauchte wie Vorgänger Ude. Aber aller Anfang ist schwer. Ude brauchte sieben oder neun Schläge. Da scheiden sich die Geister, habe beide Angaben mehrmals gefunden.
Bis 05. Oktober geht die Wiesn und ich muss mir wieder ein paar Ausreden überlegen, damit ich dort garantiert nicht hinmuss, um irgendwelche Prominenten zu interviewen. In den letzten Jahren ist es mir gut gelungen, hoffentlich auch in diesem Jahr.

Jonas ist verzweifelt wegen seinem neuen Fussballorakel. Die Pusteblume überzeugt ihn überhaupt nicht. Von fünf Spielen, die sie getippt hat, lag sie nur bei zwei Spielen richtig. Da wollen wir von der Quote lieber erst gar nicht sprechen. Aber selbst der Schlaubeutel hat bei den beiden letzten Spielen daneben gelegen. Ich erinnere noch einmal daran, sie hat noch die Spiele bis zum Gegner Düsseldorf getippt, bevor sie gegangen ist. Also soll Jonas sich gar nicht ärgern.
Das tut Elefantendame Mala – auch so ein Kampf gegen Windmühlen – schon genug, denn St. Pauli verlor auch gestern erneut. Dieses Mal gegen den Tabellenletzten. Da könnte man sich natürlich fragen, woher diese katastrophale Leistung bloss kommt. Wenn man dann allerdings hört, dass St. Pauli gegen Erzgebirge Aue und noch dazu in Aue spielte, war alles klar: Denn gegen Aue lässt St. Pauli immer Punkte – na ja, fast immer. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass St. Pauli auch dieses Mal mit null Punkten heimfahren musste. Aber gleich 3:0 zu verlieren? Nun gut, das ist eine andere Sache.
Kein Wunder, dass sich Elefantendame Mala ärgert. Leichtfertig werden Punkte verschenkt. Will man es nun dem HSV gleichmachen und sich in den Abstiegskampf stürzen? Mala jedenfalls würde sich auf der Stelle zum Trainingsplatz aufmachen, wenn sie könnte und nicht hunderte von Kilometern dazwischen lägen. Muss sie halt auf nächste Woche warten, dass St. Pauli endlich wieder einmal drei Punkte einfährt.
Aber gegen Aue hatte sie eine Niederlage vorhergesagt, Mala kennt schliesslich ihre Pappenheimer.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,