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Hamburg gewinnt und verliert dennoch gegen Berlin


Am gestrigen Tag hat das Stromnetz bewiesen, dass es auch mit erneuerbaren Energien eine plötzliche Finsternis aushalten kann und nicht zusammenbricht.
Es gab eine Sonnenfinsternis über Europa. Bei uns keine totale, wie es beispielsweise auf den Färöer-Inseln war. Dennoch wurde es merklich dunkler, aber mehr in Richtung Dämmerung, und die Temperaturen sanken in den Keller. Das war der kälteste Tag in den letzten Tagen.
Bei der Sonnenfinsternis fürchtete man, dass das Stromnetz zusammenbrechen könnte, denn wenn die Sonne verschwindet, können die Solar-Parneele keine Energie aufnehmen. Folglich sinkt das Stromnetz ab. Das ist weiter kein Problem, denn dem kann man sofort entgegenarbeiten. Schwerwiegener hingegen war die Gefahr, dass das Stromnetz zusammenbricht, wenn plötzlich die ganzen Solar-Parneele wieder arbeiten, weil die Sonne zurückkehrt. Aber auch hier geschah nichts. Man hatte sich gut vorbereitet. Dennoch bleibt die Frage bestehen, was passieren wird, wenn von jetzt auf gleich die Energieleistung herabsinkt oder urplötzlich ansteigt.
Wenn mal die Sonne ausfallen sollte, wie es im Winter meist der Fall ist, brauchen wir keine Angst haben, dass wir im Dunkeln stehen, denn es gibt noch die tollen Windkraftwerke. Meiner Meinung nach verschandeln sie immer noch die Landschaft und sind gefährlich für verschiedene Vogelarten oder sogar Fledermäuse, von der Gefahr für Schweinswale will ich erst gar nicht sprechen. Ausserdem liefern die Dinger so lächerlich wenig Energie. Zudem denkt man, dass der Rotor so schön im Wind kreist, wenn denn Wind herrscht. Und wenn es Wind gibt, darf der nicht zu stark sein.
Aber zur Not haben wir noch die tollen Kohlekraftwerke. Die Energiebilanz ist zwar verheerend, aber man muss schliesslich Kompromisse eingehen, wenn man nicht mehr abhängig sein will von gefährlichen Kernkraftwerken.
Vor kurzem habe ich einen kleinen Artikel über den Gehalt an Radioaktivität gelesen, der durch die Schornsteine an die Luft abgegeben wird. Ich muss sagen, dass dieser Artikel aus dem Jahr 1965 war. Jedenfalls ging es darum, wer mehr Radioaktivität ausstrahlen würde: Kernkraftwerke oder Kohlekraftwerke. Man kam zu dem Schluss, dass Kohlekraftwerke viel schlimmer seien als Kernkraftwerke. Da habe ich gelacht. Sind die verteufelten Kernkraftwerke doch umweltfreundlicher gewesen als Kohlekraftwerke. Gut, inzwischen sind fünfzig Jahre vergangen und in so einen Schornstein kommen jede Menge Filter. Aber wird so auch die Radioaktivität im Schornstein belassen und nicht in die Atmosphäre gepustet? Tja, das würde mich wirklich interessieren.
Wieso man auf Kohlekraftwerke setzt bei der Energiewende, verstehe ich wirklich nicht. Denn sie haben eine schlechte Energiebilanz, auch wenn diese immer besser werden mag, aber uralte Dinger sind immer noch am Netz. Von dem CO2-Ausstoss gar nicht zu sprechen. Da könnte man lieber noch ein paar Kernkraftwerke laufen lassen. Aber man will alles von jetzt auf gleich machen.
Bin wirklich gespannt, wie das Stromnetz einen plötzlichen Energieeinbruch vertragen wird. Wahrscheinlich werden wir dann wirklich im Dunkeln sitzen. Und dann funktionieren auch die Telefone nicht mehr, denn die deutsche Telekom will seine Telefone nun auch digitalisieren. Bei den meisten Drittanbietern hat man bereits einen digitalen Anschluss. Aber ist ja auch egal, wenn das Telefon nicht mehr funktioniert, schliesslich hat man noch sein Handy. Aber das werden andere auch denken und schon ist das Handynetz überlastet und gar nichts funktioniert mehr.
Die Digitalisierung ist schon eine schöne Sache, aber ehrlich gesagt birgt sie auch einige Gefahren. Das ist ein Thema für einen eigenständigen Artikel. Den könnte ich wirklich mal schreiben.

Es ist entschieden: Hamburg wird Deutschland bei der Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 vertreten. Das ist aber auch das einzige Mal in den letzten Tagen, wo Hamburg über Berlin triumphieren konnte.
Bei der Olympia-Bewerbung konnte sich Hamburg nicht nur bei der Empfehlung gegen Berlin durchsetzen, sondern auch bei der DOSB-Versammlung. Hamburg wird anstelle von Berlin ins Rennen um die Olympischen Spiele 2024 gehen.
Auf Olympia-Ebene mag Hamburg vielleicht über die deutsche Hauptstadt triumphiert haben, aber im Fussball hatte Berlin am gestrigen Tag die Nase vorn – und das zwei Mal!
Erst spielte in der Zeiten Liga der FC St. Pauli gegen Union Berlin. Lange Zeit tat sich überhaupt nichts, man konnte beinahe schon von einem müden torlosen Unentschieden ausgehen. Und dann kam natürlich wieder die Schlussphase und St. Pauli fing sich einen Treffer ein. So verloren sie mit 1:0 und stehen im Abstiegskampf erneut mit dem Rücken zur Wand. Bereits letzte Woche hatten sie nur Unentschieden gespielt. Gut, ein Punkt mag immer noch besser als gar nichts sein, aber es ist am Ende doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Das erste Duell Hamburg gegen Berlin ging verloren. Dann spielte abends der HSV gegen Hertha BSC Berlin. Und auch dieses Spiel ging verloren. Damit triumphierte Berlin in Liga eins und zwei über Hamburg.
Das Desaster war komplett, aber hauptsache Hamburg wird nun Olympiastadt. Ob sie tatsächlich ausgewählt werden, ist eine ganz andere Frage, wo schon die Kostenfrage ins Unermessliche steigen wird. Angeblich soll bereits eine Milliarde Euro verplant sein, aber darin würde noch nicht die Infrastruktur und die Übernachtungsmöglichkeiten der Sportler eingerechnet sein. Da fragt man sich, ob es so was werden wird wie die Elbphilarmonie. Auch ein Fass ohne Boden. Wie hoch ist die Summe jetzt eigentlich, die der Bau kostet? Irgendwann verliert man den Überblick, wenn es immer nur um neue Zahlen geht.
Elefantendame Mala ist sehr sauer auf den FC St. Pauli. Sie würden einfach nicht genug kämpfen und am Ende auch noch den Schlusspfiff herbeisehnen, sodass sie die Konzentration verlieren. Anders kann sich die alte Kuh nicht erklären, wieso ihr Lieblingsverein immer in den letzten Minuten eines Spiels verliert.
Noch immer träumt Mala davon, für ihren Lieblingsverein aufzulaufen. Am liebsten als Torwart, aber sie nimmt auch jede andere Position, die sie kriegen kann. Wir erinnern uns, am liebsten würde sie die Rolle des Abstaubers übernehmen. Wie man mit einem Ball umgeht, weiss sie seit über vierzig Jahren und damit sie auch nicht aus der Übung kommt, übt sie immer fleissig mit der Futterkugel, die ihr Heu enthält. Vorteil davon, sie geht nicht kaputt und rollt auch nicht weg.
Natürlich hatte sie wieder vorhergesehen, dass St. Pauli versagen würde, denn immer wenn es wichtig wird, dann versagt St. Pauli So ist es immer gewesen und wird es auch immer bleiben.
Jonas ist auch fröhlich, denn die liebe Pusteblume hatte ebenfalls auf eine Niederlage getippt. Das wird wahrscheinlich wieder Zufallen gewesen sein, aber er glaubt daran, dass die Pusteblume nun endlich den Dreh raus hat. Bis zum Spiel am Mittwoch, wo Deutschland gegen Australien spielen wird.
Das Testspiel hat Mala bereits getippt. Noch hat sie zwei Wochen Ruhe bis kurz vor Ostern ihr Wohnort wieder aufmachen wird. Dann hat sie wieder viel zu tun. Sie muss sich wie in jedem Jahr von den Besuchern bewundern lassen. Dabei hofft sie, dass ihr die grossen Pandas auch in diesem Jahr nicht noch mehr den Rang ablaufen werden. Wenn es so sein sollte, erwägt sie wirklich, ob sie nicht mal ihrer Lieblingsfeindin einen längeren Besuch abstattet. Wie sie das bewerkstelligen will, weiss sie allerdings noch nicht.
Das Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Australien werden sie gewinnen, sagt die alte Kuh. Und was sagt die Pusteblume? Die sagt genau dasselbe. Kein Wunder, Deutschland steht für die linke Seite und genau diese Seite bevorzugt sie.

 

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Wie gewonnen, so zerronnen


Das Thema Alzheimer/Demenz – inzwischen ist beides ja ein und dasselbe – kann ich im Fernsehen wirklich nicht mehr sehen. Seit beinahe zwei Wochen geht das nun so. Als ob es keine wichtigeren Themen geben würde. In drei Monaten wird sich niemand mehr daran erinnern, auch dass Rudi Assauer Alzheimer hat, werden dann nur noch wenige im Gedächtnis haben. In unserer kurzlebigen Welt ist alles schnell vergessen. So ist es nun einmal. Erst wird sich auf ein Thema gestürzt und so oft wiedergekaut, bis man darüber nichts mehr sehen oder hören will, und dann verschwindet es so urplötzlich, wie es gekommen ist. Aber so ist das.

Erinnert sich noch jemand an die Einträge, wo ich über Holger Stanislawski als Trainer geschrieben habe? Damals sagte ich ja, dass er die Saison in Hoffenheim nicht überstehen wird. So ist es nun gekommen. Am Donnerstag wurde bekannt gegeben, dass Stanislawski mitsam Co-Trainer Trulsen und Torwart-Trainer Nemet entlassen ist. Jenalas Cousin Jonas hatte Stanislawski ja nur bis Dezember gegeben. Die Hinrunde hat er auf alle Fälle überstanden, aber nun nach dem DFB-Pokal-Aus war Schluss mit Lustig. Und so musste Stanislawski gehen, dem dort ohnehin keine Zukunft bevorstand. Der ist nun einfach kein Trainer. Mag ja seine Ausbildung als Jahrgangsbester ausgeschlossen haben. Oder wie Jonas immer sagt: Der hat zuvor die Lösungen bekommen, damit er das auch alles kann. Keine Ahnung, ob das stimmt. Das Gerücht hält sich jedenfalls weiterhin hartnäckig.
Als Spieler nicht besonders gewesen und als Trainer genauso wenig. Wie sagte Jonas? Eine Pflaume bleibt eine Pflaume. Nun gut, dass will ich jetzt nicht sagen, aber als ewiges Talent können wir ihn schon bezeichnen.
Und warum ging Stanislawski eigentlich nach Hoffenheim? Angeblich, weil er wollte, dass er HSV ihn irgendwann holt. Das wird wohl ein Wunschtraum bleiben, wenn es wirklich wahr ist. Denn der HSV wird ihn nicht einmal holen, selbst wenn er der letzte Trainer auf Erden sei.
Manche werden sich fragen, warum Hoffenheim als Tabellenachter den Trainer entlässt. Tja, eigentlich weit entfernt von den Abstiegsplätzen, möchte man meinen. Doch näher betrachtet, sind es vom achten bis zum 16 Platz nur wenige Punkte. Von all den Vereinen, die auf den Plätzen stehen, könnte jeder noch absteigen. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Es gibt eine Führungsgruppe aus vier Vereinen: Dortmund, Bayern, Schalke und Gladbach. Danach folgt Bremen, die aber schon erheblich weniger Punkte haben als die Vierergruppe. Und dann kommt eigentlich schon der Strudel, wer auf einem Abstiegsplatz landen könnte. Ein Mittelfeld existiert dieses Mal gar nicht, wie es scheint.

Der Napoleon des Irans lässt auch mal wieder von sich hören. – Warum Napoleon? Weil er so klein ist. Und kleine Leute sind bekanntlich gefährlich. – Ahmadinedschad prahlt mit Irans Atomprogramm. Sie würden sehr gut vorankommen. Entweder will er unbedingt sich mal wieder ins Gespräch bringen oder aber er will einfach nur provozieren. Nehmen wir mal letzteres an. Denn diese Aussage ist am 33. Jahrestag der islamischen Revolution getätigt worden. Sie war nicht die einzige, denn zudem kündigte unser iranischer Napoleon an, dass es auch neue Atomprojekte gebe. Das kennen wir ja schon, aber worum geht es dabei eigentlich? Was für neue Projekte? Da schweigt sich Ahmadinedschad aus. Nur so viel: Der Iran wird die Welt verändern.
Aha, das ist doch schon mal was. Und was soll das nun sein? Eine Megaatombombe, die alle Zivilisationen zerstört, ausser den Iran? Nein, keine Atombombe, die verstrahlt schliesslich alles. Also doch lieber eine Neutronenbombe? Alles wird im Umkreis der detonierenden Bombe zerstört, aber danach kann man gleich in das Gebiet gehen, denn es gibt keine schädliche Strahlung. Bloss Mensch und Tier, die dort lebten, sind alle tot. Aber das ist auch schon alles. Kann man verschmerzen, nicht wahr? Tja, irgend so etwas in der Art, scheint Ahmadinedschad wohl zu planen. Haben diese ganzen eingeschleusten Viren in den Computern nichts gebracht. Wenn jemand was will, setzt er es auch durch, egal wie lange es dauert, bis das Ergebnis zufriedenstellend ist.
Der Iran sollte weiter beobachtet werden, aber gegen die grössenwahnsinnigen Pläne, werden wir nichts ausrichten können. Das können nur die wahlberechtigten Iraner. Aber wenn wir uns da erinnern, hat es Ahmadinedschad durch Manipulation ja zu seiner gegenwärtigen Amtszeit gebracht. Erinnern wir uns an die grüne Revolution. Gebracht hat sie am Ende nichts. Was mich doch mal wieder an Russland erinnert. Da wird auch gegen Putin und seine Partei demonstriert, aber es bringt einfach nichts. Das Volk scheint machtlos zu sein, wie in Syrien, wo mit Waffengewalt gegen die Demonstranten und unliebsame Regimegegner vorgegangen wird. Seit einer Woche ist es wirklich schlimm dort geworden. Wir hören die Nachrichten und fragen uns, warum dagegen nichts getan wird. Jedenfalls geht es mir so. Warum tut keine Staatengemeinschaft etwas dagegen? Macht die UN nichts. Was fürchten sie? Ich weiss es nicht. Es kann doch nicht sein, dass ein Regime seine Gegner einfach umbringt. Die Zeiten, wo das passiert ist, dürften doch wirklich lange vorbei sein. Aber es passiert ja nicht nur da. Im Verborgenen geschieht es in Nordkorea und China. Und was in Russland passiert, will ich lieber gar nicht wissen.

Wo ich von Syrien sprach. Dort hat die Gewalt inzwischen die Hauptstadt Damaskus erreicht. Zudem soll nach „offiziellen“ Angaben – was bedeutet da offiziell? Manipuliert? – ein syrischer ranghoher Offizier ermordet worden sein. Der General namens Issa al Chuli soll beim verlassen seines Hauses erschossen worden sein. Er war Arzt im Militärkrankenhaus. Da frage ich mich, ob der absichtlich ermordet wurde oder aber es sich um ein Versehen handelte, wenn er denn wirklich tot ist. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die Rebellen einen Arzt töten, auch wenn er den Gegnern angehört. Aber wie beweisen, ob es wirklich stimmt? Die Leiche will ich jetzt nicht unbedingt sehen, obwohl so was doch ein gutes Mittel des syrischen Regimes wäre, um zu zeigen, wie gefährlich und rücksichtslos die Regimegegner sind. Meiner Meinung nach, ist dies nur ein Vorwand, um die Gewalt gegen die Rebellen zu rechtfertigen.
Homs wird seit einer Woche unter Beschuss gehalten. 400 Menschen sind schon getötet worden, dennoch sind die Rebellen weiter auf dem Vormarsch. Seit elf Monaten geht die Offensive der Rebellen gegen den syrischen Präsidenten Baschar Assad und letztendlich hat es seitdem nur Gewalt und Tote gegeben. Was muss dort noch alles passieren, bis wieder Frieden im Land einkehrt? Aber am Beispiel Ägypten kann man sehen, dass selbst dort noch nicht aller Tage Abend ist. Das Militär versucht alles, um sich weiter an der Macht zu halten. Sie schrecken vor Anschlägen nicht zurück, wollen damit zeigen, wie sicher es unter ihnen war. Darf ich an 1997 erinnern, als über ein Dutzend Touristen im Totentempel der Hatschepsut niedergemetzelt wurde. Oder Jahre später in Sharm el-Sheik. Sind diese Attentate verhindert worden? Nein, auch wenn es sich nur um Touristenhochburgen handelt und nicht um ein Fussballstadion. Dennoch kann es nicht sein, dass das Militär so reagiert.

Die Affäre Wulff geht weiter. Inzwischen ist sogar Westerwelle beliebter als Wulff, und das will schliesslich was heissen. Nach dem Aufdecken des Sylt-Urlaubs, der angeblich vertuscht werden sollte, gibt es nun weitere Dinge, von denen wir nun hören. Einmal der Münchener Filmball, wo das Ehepaar Wulff auftauchte. Die Reise soll von der Firma Zentis bezahlt worden sein, wie eben auch die Freikarten, die Wulff bekommen hatte. Das Land Niedersachsen bemüht sich nun, wie es aussieht, weiteren Schaden vom Bundespräsidenten zu nehmen und forderte eine Rechnung von Zentis, um die Reise zu bezahlen. Dann ist da noch das gesponserte Diensthandy, wo aber sämtliche Rechnungen bezahlt worden sein sollen.
Wenn man das hört, fragt man sich doch, ob da nicht langsam eine absichtliche Kampagne gegen Wulff geschaltet wird. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass auch andere Politiker Dinge geschenkt oder aber auch Vergünstigungen bei Reisen bekommen. Das erfahren wir doch alles nicht. Das soll jetzt aber nicht heissen, dass ich es nicht richtig finde, was da jetzt mit Wulff geschieht. Ehrlich gesagt, warte ich nur auf den Tag, wo er zurücktreten wird. Aber das wird nicht geschehen. Und so wie es aussieht, hat das auch einen guten Grund, warum Wulff an seinem Bundespräsidentenstuhl klebt. Wenn er zurücktritt, käme er sehr wahrscheinlich nicht in den Genuss des Ehrensolds, dass Bundespräsidenten nach ihrer Amtszeit erhalten. Das wäre doch wirklich ein plausibler Grund, warum Wulff immer noch in Amt und Würden ist.
Damit müssen wir wohl leben, auch wenn ich es absolut nicht verstehen kann. Aber Geld regiert die Welt und Geld hat man zu haben, egal aus welcher Quelle, zudem ist es nie verkehrt Geld zu bekommen, um nicht weiter aufs Geld achten zu müssen. Verrückt. Und nun wieder mein bekanntes Sprüchlein: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

 

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2011 – Jahr der Katastrophen


Das ist vielleicht ein Jahr gewesen. Im Grunde genommen könnte man es wirklich das Jahr des Todes nennen, denn was anderes war es nicht. Wenn man nur bedenkt, wer alles dieses Jahr das Zeitliche gesegnet hat. In jüngster Erinnerung natürlich Johannes Heesters und Walter Giller, aber auch Steve Jobs, Friedrich Schoenfelder, Peter Alexander, Vicco von Bülow alias Loriot, Rosel Zech und viele andere, die mir irgendwie entfallen sind. Es ist noch schlimmer gewesen als im letzten oder vorletzten Jahr. Da fand ich das ja schon schlimm, aber dieses Jahr war es am schlimmsten.
Was sonst noch passiert ist? Tja, jede Menge würde ich sagen. Da gab es zu Beginn des Jahres gleich den Dioxin-Skandal. Doch dies war nicht das einzige, was blieb, denn danach gab es die verunreinigten Sprossen aus dem beschaulichen Ort Bienenbüttel. Wer diesen Ort noch nicht kannte, da er dort mit einem ICE noch nie gehalten hat, dann hat er nicht wirklich was verpaßt. Ich kenne auch nur den Bahnhofsplatz, denn irgendwie fuhr der Zug dann doch wieder.
EHEC-Bakterien in Sprossen und alle Welt dachte, dass sie auf Gurken zu finden gewesen wäre. Das Hamburger Gesundheitsministerium gab deshalb eine Verzehrwarnung raus. Das Ende vom Lied heute: Die Stadt wurde von einem spanischen Bauern verklagt. Der soll sich nicht so haben, denn seine Gurken waren schliesslich auch EHEC-verseucht, nur eben mit einem anderen Stamm. Deshalb weiss ich gar nicht, was der eigentlich will, denn das hat er nun wirklich nicht verdient, für verseuchte Gurken auch noch Geld zu bekommen. Soll lieber froh sein, dass seine Gurken keinen Schaden angerichtet haben.
Und als wirklich grösstes Unglück können wir wohl Fukushima bezeichnen. Durch regelrechte Unfähigkeit – anders kann ich es nicht bezeichnen – kam es zu diesem – tja – Unglück. Danach war ganz Deutschland in Aufruhr. Weg mit der Atomkraft hiess es. Denn uns könnte so was ja auch drohen. Das fand ich dann doch ziemlich lächerlich, denn wo sollte es hier schon ein Erdbeben dieses Ausmasses geben? Ich weiss es nicht, aber muss ich das auch irgendwie verstehen. Und da Merkel nun Angst hatte, es könnte sie eine Menge Stimmen kosten, machte sie eine 180-Grad-Wendung und beschloss den Ausstieg aus der Kernenergie. Ich weiss zwar nicht, wie Deutschland es bis 2022 schaffen will, auf erneuerbare Energien umzuschalten. Am besten die ganze Landschaft mit diesem hässlichen und lauten Windrädern vollmüllen. Im Übrigen haben die kaum einen wirklichen Nutzen, was die an Megawatt produzieren ist einfach lächerlich, genauso die ganzen Solarparneele. Sind auch nicht viel besser. Jetzt gibt es ja eine neue Art Windrad, allerdings noch im Versuch. Diese stehen senkrecht und sollen erstens platzsparend und zweitens effizienter sein. Mal sehen, wie das sein wird. Dennoch bin ich immer noch für Windkanäle. Das wäre wirklich mal was, aber wen interessiert das schon?
Was ist noch passiert? Viele, viele Dinge. Guttenberg trat zurück, tauchte dann wieder auf. Ja, wir werden ihn einfach nicht los.
Apropos Politik. Irgendeiner von der Niedersachsen-FDP hat gesagt, dass die Partei wieder sexy werden müsse. Also wie hat er das nun gemeint? Ich will keinen Philipp Rösler als Tarzan-Verschnitt sehen müssen. Tja bin ich wirklich mal gespannt, wie so was umgesetzt würde.
Und wo ich von Tarzan rede. Der Affe, der neben Johnny Weismüller gespielt hat, ist vor wenigen Tagen im biblischen Alter von 80 Jahren an Nierenversagen gestorben. Ein stattliches Alter für einen Schimpansen.

Und was droht uns nun 2012? Angeblich im Dezember der Weltuntergang. Gut möglich, ich glaube da nicht wirklich dran. Die Maya werden schon ihre Gründe gehabt haben, weshalb ihr Kalender nun einmal am 21. Dezember 2012 endet. Vielleicht hatten sie einfach nichts zu schreiben. Möglich ist alles.

 

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Die spinnen die Griechen – Der Absturz des Euro


Die Griechen scheinen aus ihrer Krise nicht schlau zu werden. Oder wie lässt es sich erklären, dass sie ihren Regierungschef beschimpfen und streiken? Wessen Schuld ist es denn, wenn nicht die der Griechen selbst? Papandreou versucht doch nur noch zu retten, was zu retten ist. Er will Griechenland nicht in eine Pleite laufen lassen. Aber was bleibt dem Land denn noch anderes übrig? Ausser der Pleite ist doch nichts mehr. Zudem sollten die anderen EU-Staaten sich endlich dazu durchringen können, Griechenland aus dem Euro rauszuschmeissen. Haben doch damals schon ihre Bilanzen gefälscht – oder sollen wir sagen geschönt? -, um überhaupt den Euro zu bekommen. Ich bin dafür, dass sie den Euro abgeben müssen und den Drachme wieder einführen. Das ist das einzig Wahre. Allerdings habe ich gehört, dass auch Italien in arge Bedrängnis geraten würde, falls Griechenland aus dem Euro fliegt. Angeblich würden die dann auch pleite gehen. Irgendwie habe ich das dann doch nicht wirklich verstanden. Aber Griechenland muss aus dem Euro raus, da gibt es gar keine andere Lösung. Sehen wir uns doch nur die Börsen an. Alle auf Talfahrt. Das wird wahrscheinlich die Russen und Chinesen freuen. Aber können wir – eher die Politiker – zulassen, dass wir auch noch mit in diese Krise gezogen werden? Griechenland hat betrogen und muss akzeptieren, dass sie die Konsequenzen zu tragen haben. Aber das wollen die Menschen dort nicht. Sie sehen sich scheinbar als unschuldige Opfer, die betrogen wurden. Wer hat denn zugelassen, dass Korruption immer weiter gefördert wurde? Waren das nicht die griechischen Bürger selbst? Haben sie nicht gegen diese Misswirtschaft aufbegehrt? Nein, taten sie nciht, sondern zahlten fleissig. Und so entstand ein Teufelskreis, den nun ein Mann – Papandreou – zu durchbrechen sucht. Aber er hat es schwer, denn er wird nur als Halbgrieche gesehen, da er in den USA geboren wurde und zudem auch noch aus einer Politiker-Dynastie stammt. Ja, er hat es schwer, aber wer soll es sonst richten?
Sind die Griechen nicht verrückt? Gegen alles aus Brüssel sind sie, vor allem gegen die Sparpakete, aber gleichzeitig wollen sie den Euro behalten. Das ist doch wirklich verrückt, ja shizophren. Nehmt ihnen den Euro weg, dann sollen sie sehen, wie sie weiterkommen. Es wird nur der vollständige bankrott übrigbleiben. Was denn noch? Sollen wir anderen EU-Länder auch noch für die Misswirtschaft zahlen, den dieses Land sich selbst zuzuschreiben hat? Nein, so darf es nicht kommen.

Von Japan hat man ja schon lange nichts mehr gehört. Und nun hat wieder einmal das allseits beliebte Nuklearkraftwerk (da ich keine Lust mehr auf Kern- oder Atomkraftwerk habe, rede ich nur noch von Nuklearkraftwerken und halte mich da ans englische: nuclear power station. Die Abkürzung KKW behalte ich aber bei.) Fukushima von sich Reden gemacht. Dort soll es nun angeblich zu einer Kernschmelze gekommen sein. In Reaktor 2 wurden Gase festgestellt, die bei einer Kernschmelze entstehen. Sind also die Brennstäbe noch aktiv? Es scheint wohl so. Also hat die Betreiberfirma Tepco nicht wirklich was hinbekommen. Haben wir wirklich etwas anderes erwartet? Irgendwie nicht. Die haben das damals nach dem Beben nicht hinbekommen und jetzt verschleiern sie auch lieber, als das sie etwas sagen. So ist das eben. Das Gesicht zu verlieren wiegt bei den Japanern schwer. Und das würden sie definitiv, wenn sie zugeben würden, was bei ihnen alles in KKW schiefgelaufen ist. Was ist das nur? Müssen wir weiter fürchten, dass alles sich nur noch zum schlimmeren hinwendet? Keine Ahnung, die Wahrheit werden wir doch nie erfahren, nur das, was durchsickert.
Unbeeindruckt davon sind in vielen Ländern weitere KKWs geplant. Auch in unseren Nachbarländern Polen und Tschechien, die diese direkt an der Grenze zu Deutschland errichten wollen. Viele Anwohner wissen noch gar nichts davon, aber wenn es ihnen gesagt wird, befürchten sie gleich das Schlimmste. Tja, bei Polen und Tschechien bin ich mir auch nicht so ganz sicher, wie stabil die KKWs sein werden. Aber Deutschland schafft seine ab und an der Grenze werden neue gebaut. Ja, so hat man das gern. Im Übrigen könnte man das ja als Verschwörung sehen. Und zwar der Russen und Chinesen. Schliesslich sind wir nach dem aus der Nuklearenergie auf andere Dinge angewiesen, mit denen wir Strom erzeugen können. Windkraftwerke bringen kaum etwas, verschandeln nur die Landschaft. Und Solarpaneele sind auch nicht wirklich was für uns, wo im Norden weniger Sonne scheint als im Süden, aber dafür mehr Wind weht. Der Wirkungsgrad beider Anlagen ist noch viel zu gering. Da gibt es das Moore’sche Gesetz nicht, obwohl es wünschenswert wäre. Aber nun gut, so ist das eben. Also müssen wir auf Öl, und Kohle bauen. Übrigens zwei ziemliche CO2-Schleudern. Erdgas darf natürlich nicht vergessen werden. Sind wir aber reich an all diesen Rohstoffen? Nein, sind wir nicht. Haben ja nicht einmal Ölsande, wie es in Kanada der Fall ist. Wobei man hier von Glück reden kann, denn die Ölsande sind eine ziemliche Umweltkatastrophe. Aber wer besitzt nun Öl und Gas im Überfluss? Richtig, das ist Russland. Und wer besitzt Kohle im Überfluss, auch wenn sie es meist selbst verbrauchen und der Abbau recht fragwürdig ist? Noch einmal richtig: Es ist China. Also, wenn man da nicht von einer Verschwörung sprechen kann, dann weiss ich auch nicht. Aber erst einmal abwarten. Die Kehrtwende ist ja schon mehrmals gekommen. Ausserdem gibt es immer noch genügend Leute, die sagen, dass die Kernenergie die einzig wahre Möglichkeit ist, um effizient und umweltfreundlich Strom zu erzeugen. Das Endprodukt ist dann weniger umweltfreundlich, aber da hat die Menschheit eben noch nichts gefunden, um auch das richtig zu verwerten.

Hier in Hellabrunn ist mal wieder einige los, denn es wurde am Freitag ein weibliches Elefantenkalb geboren. Die Mutter ist die von Jamuna Toni. Es scheint alles glattzulaufen, denn bis jetzt gibt es keine Probleme. Allerdings wird Panang ja gerne ein negatives Image unterstellt. Dabei kann sie nun wirklich nichts dazu. Bloss weil sie Jamuna Toni verstossen hatte. Aber dafür hat sie gewiss ihre Gründe gehabt, wie ich mal vermute. Vielleicht hatte sie dann auch noch eine Art Baby-Blues, den auch Elefantenmütter bekommen können. Jenala hat es mal bei einer Elefantin festgestellt und erst im letzten jahr wurde das sogar bestätigt.  Gesehen habe ich das Jungtier noch nicht, denn es ist schon einigermassen kalt. Ausserdem sind die Elefanten nicht im Haus anzutreffen, da dieses vollkommen restauriert wird – ist einsturzgefährdet. Und in dem Behelfsbau kann man als Besucher nicht hinein. Schon schade, so muss ich mit Bildern vorlieb nehmen, aber wenn es nun einmal so ist.

Habt ihr auch schon von dem Buch „Die Rollen des Seth“ gehört? Soll ja der Thriller schlechthin sein. Ich warte erst einmal ab. Wenn ich es gelesen habe, kann ich mir ein Urteil bilden.

 

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Der Kaiser auf dem Golfmobil


Nachdem sich nun bestätigt hat, dass die Bockshornkleesamen aus Ägypten Schuld an der EHEC-Epidemie sind, werden überall Bockshornkleesamen vom Marktgenommen. Sogar Medikamente, die Bockshornklee enthalten. Selbst in unserer Küche macht die Ausmistung nicht Halt. Regina hat alles abgesucht, aber nichts gefunden. Wozu benutzen wir die auch?
Bei der Energieversorgung kommen der Regierung wohl auch langsam Zweifel, ob die ab 2022 von Erneuerbaren Energien gestemmt werden kann. Im Sommer sei es ja kein Problem – sagen sie, was sie wohl aus meinem Blog haben -, aber im Winter ist das schon ganz was anderes. Wenn da die Sonne nicht scheint und eventuell auch noch eine Flaute herrscht? Dann ist es nichts mit den Erneuerbaren Energien, dann sitzen die Menschen im Dunklen. Besonders der Süden sei davon betroffen. Aber ich hoffe, im Jahr 2022 nicht mehr im Süden Deutschland leben zu müssen. Dafür ist mir München einfach zu kostspielig.
Wo ich gerade bei München bin. Natürlich ist die Stadt nicht für 2018 als Ausrichter der Olympischen Winterspiele ausgewählt worden. Habe ich es nicht immer gesagt? Natürlich hatte ich Recht.
Wer nicht komplett hinter der Bewerbung steht, bekommt die Spiele eben nicht. Und da gibt es eben einige Menschen in Garmisch-Patenkirchen und in Oberammergau, die einfach nicht die Spiele haben wollten. Nun ist die Bevölkerung enttäuscht, aber haben wir nicht schon einmal verloren? Damals, als das kleine, unbekannte Leipzig gegen London verlor? Wäre es Hamburg gewesen oder wenigstens Düsseldorf, dann wäre das ganz etwas anderes gewesen. Aber doch nicht Leipzig. Na gut, damals lag es daran, dass Leipzig einfach zu „popelig“ war. Dieses Mal an dem fehlenden Rückhalt in der Bevölkerung, was das IOC bekanntlich nicht mag. Ausserdem fand ich Franz Beckenbauer als Olympia-Botschafter nun völlig fehl am Platze. Oder kann sich jemand Beckenbauer – den Kaiser – bei einer Wintersportart, wie beispielsweise Skifahren, vorstellen? Tja, ich auch nicht. Nicht einmal beim Curling oder sogar Golfen geht das über meine Vorstellungskraft hinaus. Ich sehe Beckenbauer höchstens nur, wie er mit dem Golfmobil über das Green düst.
Und so hat es nun also Südkorea bekommen, was ich mir nun gar nicht vorstellen konnte. Aber die hatten sich bereits zum dritten Mal beworben und das ganze Land war heiss darauf, endlich die Oympischen Winterspiele zu bekommen. Nun müssen sie nur noch rechtzeitig alles aus dem Boden stampfen und gut ist, oder auch nicht.
Jenalas Schwester glaubt, in Rom den Castle (Casle)-Darsteller Nathan Fillion gesehen zu haben. Damit könnte sie durchaus Recht haben, denn laut seinem Twitter-Account hielt er sich tatsächlich vor ein paar Tagen in Rom auf, nun ist er aber in Venedig angekommen. Angeblich sollen sich in Italien die allermeisten Castle-Fans befinden. Also von den Kommentaren auf Youtube, würde ich eher an Deutschland glauben. Aber das hängt eben davon ab, wie viele italienische Follower sich bei Nathan Fillion eingetragen haben. Wenn das eben mehr sind als Deutsche, ist es eben so. Lei und Jenala wird es wahrscheinlich geärgert haben, dass er nicht nach Deutschland gekommen ist.
Heute spielt Deutschland gegen Japan im Viertelfinale. Ich glaube nicht daran, dass sie gewinnen werden. Selbst die Krake ist nicht überzeugt. Und seit Paul wissen wir: Kraken haben immer Recht.
Kann mir eigentlich mal jemand erklären, warum niemand auch nur einen Kommentar geschrieben hat? Bin ich auf einmal so uninteressant geworden? Ich versteh’s nicht.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 9. Juli 2011 in Castle, Fernsehen, Fußball, Serien

 

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Die Energiewende kommt und wir stehen im Dunkeln…


Ich habe es jetzt mal durchgerechnet: In etwa siebzehn (in Zahlen: 17) Wochen dürfte auf Kabel Eins wieder die dritte Staffel von Castle laufen. Allerdings wieder mit den ersten Folgen, die wir alle schon kennen. Bis dann mit Folge zwölf oder dreizehn die Folgen beginnen, die wir noch nicht gesehen haben. Ausser man hat sie natürlich schon auf Youtube gesehen, dann ist das was anderes und man wartet eigentlich nur auf die deutsche Übersetzung.
Im Bundestag wurde nun der Anfang vom Ende beschlossen. Wovon ich spreche? Natürlich von dem Energiechaos, das uns drohen wird, wenn wir das Jahr 2022 erreicht haben. Der Ausstieg aus der Kernenergie wurde beschlossen, darum geht es. Oder wie überall gesagt wird: Atomenergie. Ich frage mich ja immer noch, wie denn bis dahin die ganze Energie, die mithilfe der Kernkraftwerke erzeugt wird, mithilfe der Erneuerbaren Energien erzeugt werden wird. Vor allem im Winter, wo nicht so oft die Sonne scheint. Oder werden wir alle selbst unseren Strom produzieren? Ich sehe schon, wie die Verordnung kommen wird, dass wir alle Solarpanelle aufs Dach schrauben bzw. diese neuen Dachpfannen verlegen lassen und uns ein Fahrrad anschaffen, das einen Akku enthält, den wir durch strampeln aufladen werden.
Und noch einmal Politik, auch wenn das eher mich betrifft, schliesslich wohne ich in Bayern. Im Jahr 2013 scheint die nächste Landtagswahl hier im Süden anzustehen und die SPD sinnt mit allen Mitteln auf einen Regierungswechsel. Ich hoffe nur, dass es ihnen nicht gelingt. Diese roten Socken mag ich einfach nicht, vor allem wenn ich da an das Walross denke. Aber wenn der SPD tatsächlich das unmögliche gelingen sollte, kann Seehofer nur noch auswandern – nach Preussen oder noch weiter weg. Denn der SPD zu unterliegen, ist eine Schmach, die in einem Land wie Bayern nicht geht. Nur ungern erinnert man sich deshalb auch an die Zeit, wo vor gefühlten hundert Jahren die SPD tatsächlich einmal einen Ministerpräsidenten stellte. Wird gerne totgeschwiegen.
Gestern wurde in Leipzig das neue Tropenhaus, genannt Gondwana wie der gleichnamige Urkontinent, eröffnet. Drei Jahre Bauzeit waren nötig um dieses Bauwerk samt Inhalt fertigzustellen. Die grosse Besonderheit: Man kann mit einem Schiffchen durch die Halle fahren.
Nun sind gegen den nächsten FDP-Europa-Abgeordneten Plagiatsvorwürfe laut geworden. Hört denn das nie mehr auf? So langsam beginnt mich das wirklich zu nerven.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 2. Juli 2011 in Castle, Fernsehen, Kultur, Real life, Serien, Sport, Technik

 

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Die Killer-Sprossen sind entdeckt


Tja, so langsam scheint sich doch die EHEC-Quelle aus dem ganzen wirrwarr herauszulösen. Nun sollen es Sprossen sein, die in Lübeck in einem Restaurant auf jedes Gericht als Verzierung kamen. Und wer diese Verzierung gegessen hat, der bekam dann EHEC. Jedenfalls wird das momentan so gesagt. Die Sprossen sollen aus Uelzen stammen und kamen dann über Mölln nach Lübeck. Wenn das wirklich stimmt, und die Sprossen sind der EHEC-Auslöser, wie ist es dazu gekommen, dass daraus so eine Epidemie wurde?
Aber hatte ich nicht recht, als ich vermutete, dass Schleswig-Holstein der Ausgangspunkt sein muss? Ja, ich hatte mal wieder recht. Und das freut mich irgendwie. Auch wenn ich mich dafür jetzt nicht selbst loben möchte. Gemüse wird bei mir zuhause immer noch nicht gekauft, es könnte ja noch woanders dran sein. Mir ist das so was von egal. Bis jetzt habe ich nichts gehabt und werde danach sehr wahrscheinlich auch nichts mehr kriegen. Davon gehe ich jetzt einfach mal aus und werde mir heute in der Mittagspause ein paar Tomaten kaufen. Aber die werden dann zu einer Suppe verarbeitet, sonst motzt Regina wieder rum. Und das will ich natürlich nicht.
Aber Bambussprossen, mal ganz was anderes, was eigentlich niemand auf der Rechung hatte. Also doch kein Bioterror? Aber es soll sich bei dem Erzeuger um einen Bio-Bauern handeln. Wie also kommt dann der EHEC-Erreger auf die Sprossen? Wissen wir es? Nein, also ein Fall für die Lebensmitteldetektive.
Im Übrigen geht mir das Thema EHEC so langsam aber sicher auf die Nerven. Ich schreibe seit zwei Wochen daran, aber wirklich ändern tut sich nichts. Und so langsam gehen mir auch die Argumente aus.
Man kann jetzt nur hoffen, dass die Epidemie so langsam ihren Höhepunkt erreicht hat und nun wieder abflauen wird. Es kann doch nicht angehen, dass immer mehr Menschen daran erkranken und die Quelle einfach nicht gefunden wird. Aber das ist sie wohl nun, obwohl die Leute immer noch allesamt verunsichert sind und kein Gemüse kaufen wollen. Tja, wenn dem eben so ist, ich kaufe es wie gesagt weiterhin. Vielleicht lasse ich bloss die Gurken weg.
Und damit komme ich nun zum momentan Lieblingsthema der Politiker: Und das ist neben EHEC und dem schlechten Abschneiden der FDP und CDU bei den landtagswahlen, die Atom-Politik. Es sind nun die Daten bekannt gegeben worden, wann die restlichen Kernkraftwerke abgeschaltet werden. Die Flüsse wird es freuen, denn wie ich gestern in einer ZDF-Doku gesehen habe, wird durch das Wasser, das dem Fluss entnommen wird, um das Kühlungssystem am Laufen zu halten, der Fluss erhitzt. Zwar gibt es eine Grenze, die besagt, dass bei 25 Grad Celsisus Wassertemperatur nicht mehr Wasser zugeführt werden darf, aber Frankreich hat ganz andere Werte. Da gilt das erst ab 30 Grad Celsisus. Aber was Frankreich betrifft, da scheiden sich eh die Geister.
In Deutschland ist der Ausstieg aus der Kernenergie beschlossene Sache. Und es wird tatsächlich so kommen, wie ich es gesagt habe. Es wird nicht nur auf erneuerbare Energien gesetzt, sondern vor allem auch auf Kohle- und Gaskraftwerke. Und wie wollen wir so unsere CO2-Emissionen einhalten? Tja, daran hat niemand gedacht. Aber erst einmal dem Wähler Sand in die Augen streuen, dass endlich, endlich die elenden AKWs, denn schliesslich wird nur von diesen gesprochen, abgeschaltet werden. Bleiben also alle Kernkraftwerke am Netz? Nein, auch die müssen weichen. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass Vattenfall noch wegen Krümmel klagen wird, schliesslich ist es der grösste Siedewasser-Reaktor der Welt. Und den gibt man so schnell nicht auf, auch wenn es ein Pannen-KKW ist.
Fukushima bessert sich einfach nicht. Japan und der Betreiber haben gepennt. Ausbaden müssen es nun die Anwohner, die bereits evakuiert wurden, aber reicht das wirklich? Im KKW steigt die Radioaktivität immer noch. Wie kann das bloss möglich sein? Aber uns wird ja nichts gesagt. Also können wir nur hilflos zusehen.

Das Wetter spielt immer noch verrückt. Es regnet und hagelt, Keller laufen über und im Norden Deutschland knallt die Sonne vom Himmel. Man glaubt es einfach nicht.

Und noch einmal mache ich darauf aufmerksam, dass am Mittwoch Jenalas Ersatzelefant sein 45. Jubiläum begeht. Sie ist übrigens nun auch bei Twitter vertreten. Ja, diese Adresse darf ich nun bereits bekannt geben. Guckt einmal bei den Links. Dort ist es zu finden.

 
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Verfasst von - 6. Juni 2011 in Blog, Elefant, Frühling, Kultur, Real life, Sommer, Technik, Wetter

 

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