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Droht dem Vatikan die Apokalypse? – Papst Benedikt XVI. tritt zurück


Die Nachricht schlug am Montag ein wie eine Bombe: Papst Benedikt XVI. Tritt am 28. Februar um 20 Uhr zurück!
Als ich die Nachricht im Internet las, wollte ich es gar nicht glauben. Ich war immer überzeugt, dass Benedikt bis zum Schluss sein Amt ausführen würde. Tja, da habe ich mich geirrt. Und somit muss ich an dieser Stelle meinem ehemaligen Dozenten Herrn Berthold recht geben, der sagte, dass Benedikt zurücktreten würde. In einem Punkt irrte allerdings auch er. Denn der Papst tritt nach knapp acht Jahren zurück und nicht nach fünf, wie mein Dozent vorher sagte.
Im Grunde genommen ist es ein vernünftiger Entschluss. Bereits bei der Weihnachtsmesse konnte man sehen, dass der Papst körperlich abgebaut hatte. Mit einem Fahrgestell wurde er in den Petersdom geführt. Ob seine Schwäche von der gerade überstandenen Herz-OP kam, kann nur spekuliert werden. Aber es war letztendlich nur der Höhepunkt dessen, dass sich bei Benedikt sichtbar sein Alter für uns Zuschauer bemerkbar machte. Er sah ja schon seit einiger Zeit nicht mehr wie das junge Leben aus, dass man sich Sorgen machte, ob er denn das Amt noch würde ausführen können.
Der mutige Schritt zurückzutreten dürfte auch daher gekommen sein, dass er den Menschen und vor allem sich selbst nicht zumuten wollte, wie seine Kraft immer weiter schwindet. Benedikt wollte kein Opfer begehen wie Johannes Paul II., bei dem man am Ende nur noch darauf wartete, dass er doch endlich von seinen Leiden erlöst werden möge.
Ja, die letzten Jahre in der Amtszeit von Johannes Paul II. Führten uns vor Augen, dass ein Papst auch nur ein Mensch ist. Doch wie lange dieser körperliche Verfall dauerte und alle Welt davon Aug zeuge wurde, war erschreckend. Man soll Benedikts Vorgänger bereits nahegelegt haben zurückzutreten, was dieser mit der Begründung alehnte, Jesus sei auch nicht vom Kreuz gestiegen. Damit mag er recht gehabt haben, aber kann man einem Papst an der spitze des katholischen Glaubens noch dulden, dem der Sabber aus dem Mundwinkel läuft? Drastisch formuliert, aber genau die Frage habe ich mir damals auch gestellt.
Und dann kam Josef Ratzinger, der gerade seinen 78. Geburtstag vollendet hatte. Ein Übergangspapst, wie es hiess. Knapp acht Jahre ist er nun im Amt. Acht Jahre, die mehr Tiefen als Höhen hatten. In Benedikts Pontifikat fällt die Aufdeckung des Missbrauchskandals, nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA und weiteren Ländern. Dann kommt Benedikts Herabstufung des evangelischen Glaubensgemeinschaften, die nicht das Recht hätten, sich Kirche zu nennen. Bei einen radikalen evangelischen Gruppierungen kann man das durchaus nachvollziehen, aber doch nicht beispielsweise für die evangelisch-lutherische Kirche. Das war ein klarer Rückschritt in Sachen Ökomene. Aber Benedikts Hauptaugenmerk lag auch eher in der Vertiefung des Religionsaustausches mit den orthodoxen Christen und dem Islam. Bei letzterem hatte er sich 2006 einen Fauxpas geleistet, als er in seiner Regensburger Rede ein Zitat benutzte, dass den Islam auf den ersten Blick verunglimpfte. Solche Schnitzer sind Benedikt während seiner Amtszeit noch einige Male passiert. Für seine Fehler, die er während seiner Amtszeit begangen haben mag, entschuldigte er sich am Montag in seiner Rede. Auch eine schöne Geste, die zeigt, dass er sich nicht unfehlbar hält, obwohl er das Papst Amt innehat. Zwar steht er nicht konkret für einen bestimmten Fehler ein, dennoch ist es besser als nichts.
Benedikt XVI. Wird erst der zweite Papst sein, der von seinem Amt zurück tritt. Eigentlich ist er der dritte Papst, aber Gregor XII. zählt man nicht, da er als Gegenpapst gilt. Gregor dankte 1415 ab, als gleichzeitig drei Päpste geherrscht hatten. Auf dem Konzil in Konstanz war deren Absetzung beschlossen worden, doch nur Gregor zeigte sich einsichtig und dankte aus freien Stücken ab. Natürlich nicht ohne ein paar Zugeständnisse zu erhalten.
Da Gegenpäpste bis auf wenige Ausnahmen nicht gezählt werden, wird er hier auch weggelassen, weshalb Benedikt der zweite Papst in der Geschichte des Petrus-Amtes ist, der zurück tritt.
Der erste Papst vor 719 Jahren war Coelestin V., bürgerlich Pietro del Morrone. Dieser war nach zweijähriger sedisvakanz gewählt worden, nachdem sich die Kardinäle auf keinen geeigneten Kandidaten einigen konnten. Piertro del Morrone war ein Eremit, der letztendlivh mit den Intrigen und dem Verwaltungsapparat nicht zurecht kam und schliesslich am 14. Dezember 1294 abdankte.
Er wurde von seinem Nachfolger Bonifaz VIII. Im Kastel Fumone inhaftiert, da dieser befürchtete, dass es zu einem Schisma kommen könnte. Bereits 1296 starb Coelestin V. Und wurde bereits 1313 heilig gesprochen.
Zurücktreten kann jeder Papst, wenn er dafür vernünftige Gründe nennen kann. Ein einfaches ich habe keine Lust mehr.‘ genügt nicht. Dazu muss schon etwas weiter aus geholt werden, so wie es Benedikt getan hat. Ihm konnte man ansehen, dass es ihm immer schwerer fiel, das Amt so auszuüben, wie er es wollte.
Es ist ein mutiger Schritt, ein moderner Entschluss. Es ist ein Meilenstein in der Geschichte des Papsttums, von der man auch noch in einigen hundert Jahren sprechen wird.
Grosses mag Benedikt XVI. Vielleicht nicht geleistet haben, was mitunter eventuell auch an seinem Umfeld gelegen haben mag. Denn als der Hardliner, wie er als Präfekt der Glaubenskongregation galt, führte er sein Amt nicht aus. Gut, bei einigen Dingen, die er von sich gegeben hat, mochte man sich fragen, ob er das tatsächlich ernst meint. Alles in allem hat er überrascht.

Und nun geht die Frage los, wer wird Benedikts Nachfolger? Genannt worden sind schon einige, darunter leider auch Tarcisio Bertone, die so genannte Nummer zwei im Vatikan. Er ist unter anderem auch der Camerlengo. Leder schreibe ich deshalb, weil Bertone eine absolute Nullnummer ist. Neben Italienisch – seiner Muttersprache – beherrscht er gerade mal Latein. Wie er dann nur die Nummer zwei im Vatikan werden konnte, wo man dort mindestens neben den beide gerade genannten Sprachen mindestens zwei bis drei weitere beherrschen sollte, bleibt mir ein Rätsel. Zudem wurde er durch den Vati-Leaks-Skandal als relativ unfähig entlarvt. Dass er auch noch Berlusconi-Anhänger ist, ist schon fast wieder unwichtig.
Als weiterer Kandidat, der ebenfalls aus Italien stammt, gilt der Mailänder Erzbischof Angelo Scola. Nicht zu vergessen der Kanadier Ouellent, der Franzose Tauran, der Erzbischof von Manila Tagle, den Ghanaer Turkson – den Benedikt als dunkelhäutigen Papst interessant fand – und der Brasilianer Scherer, der deutsche Vorfahren hat.
All die genannten gelten als papabile. Doch wie heisst es so schön? Wer als Papst ins Konklave geht, kommt als Papst wieder heraus. Bei Benedikt traf dies nicht zu. Er galt als haushoher Favorit und wurde im kürzesten aller Konklave zum Papst gewählt.
Wir dürfen gespannt sein, wer es werden wird. Sollte es tatsächlich kein Europäer werden, räume ich von den genannten Scherer Chancen ein.
Man darf aber auch hier nicht vergessen, dass laut der angeblichen Prophezeiung des Malachias, Benedikt XVI. Als der 111. Papst in der Aufzählung galt und sein Nachfolger, der 112., der letzte Papst sein soll. Angeblich würde er Petrus, der Römer heissen. Und laut der Malachias-Prophezeiung würde Rom zerstört und der letzte Papst getötet werden.
Für Liebhaber von Endzeit-Vorhersagen ist das gewiss ein gefundenes Fressen. Wobei sie hier genauso auf die Schnauze fliegen können, wie bereits beim angeblichen Weltuntergang im Dezember letzten Jahres.
Man muss zu aller erst wissen, dass die Prophezeiung des Malachias als Fälschung eingestuft wird. Malachias selbst hat tatsächlich im 12. Jahrhundert gelebt und war ein Weggefährte des Bernhard von Clairvaux.
Die Prophezeiung besteht aus 112 kurzen Beschreibungen oder Orakelsprüchen. Bei Coelestin II. beginnt die Beschreibung der Amtszeit der Päpste mit Namen und endet bei Clemens VIII., der ab 1592 Papst war.
Die Malachias-Prophezeiung soll um 1590 entstanden sein, als wieder mal eine Papst Wahl anstand. Der nächste Papst wurde als aus dem Alter der Stadt‘ angekündigt, da Girolamo Simoncelli als Favorit galt. Bloss wurde es dann ein anderer, weshalb der lateinische Spruch ‚ Ex antiquitate urbis‘ zu ‚Liebhaber von Altertümern“ um gedeutet wurde.
Damit liegt also die Vermutung nahe, dass es die Prophezeiung des Malachias tatsächlich gibt, die aber laut Bernhard von Clairvaux nie einem Papst zugeschrieben worden sein soll. Damit erhärtet sich also der Verdacht, dass diese nachträglich hinzugefügt wurden.
Ist Benedikt folglich gar nicht der vorletzte Papst vor der Apokalypse? Und steht diese überhaupt an? Ist mit der Zerstörung der Siebenhügelstadt wirklich Rom gemeint? Vielleicht nicht auch der Vatikan? Seit den weltweiten Missbrauchsfällen ist die katholische Kirche mehr als angeschlagen. Gut möglich, das also dort irgend etwas geschehen wird.
Falls Tarcisio Bertone trotz aller Unzulänglichkeiten tatsächlich der nächste Papst werden sollte, steht der Vatikan einem Untergang näher als jemals zuvor. Dennoch scheint dieser sprachunbegabte Geistliche eine grössere Lobby zu haben – denn er spricht Latein. Und das scheint wichtiger zu sein als jede andere Fremdsprache und jeder Fehler, den er hat. Denn als Papst ist er unfehlbar, egal was für einen Labsus er sich leistet.
Wir werden es sehen. Frühestens am 16. März wird das Konklave beginnen.

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Ein Kommentar

Verfasst von - 13. Februar 2013 in Blog, Fernsehen, Kultur, Real life, Technik, Wetter, Winter

 

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… und sind genauso schlau als wie zuvor


Nachdem ich in meiner Statistik sehen konnte, dass in den vergangenen Woche die Suche nach dem Obduktionsergebnis von Hussein zugenommen hat, also immer mehr Besucher meiner Seite wissen wollten, woran denn nun der imposante Elefantenbulle gestorben ist, kann ich nun etwas dazu sagen. Das Ergebnis ist da, aber ob wir es nun kennen oder nicht kennen, es ändert nichts an der Tatsache, dass wir Aussenstehenden genauso schlau als wie zuvor sind, um es einmal mit Goethes Faust zu sagen.
Also hier das Obduktionsergebnis, dass im NDR-Fernsehen verbreitet wurde und auf dem hauseigenen Internetauftritt des Tierparks steht. In einer Zeitung hat es nicht gestanden.
Man hat aus offizieller Sicht nicht den Grund herausgefunden, woran Hussein nun wirklich gestorben ist. Klar ist, dass der Elefantenbulle an Herz-Kreislaufversagen starb. Ob nun eine Überdosis an Beruhigungsmittel, wie ich bereits kurz nach Husseins Tod vermutete, dass wird nicht ersichtlich aus dem Text.
Hussein habe eine „routinemässige Beruhigungsspritze“ bekommen. Das klingt nun beinahe danach, als wäre es nur eine gewesen. Im Artikel „Tod eines Patriarchen“ vom 18. Juni 2012 aus dem Hamburger Abendblatt geht aus dem Text hervor, dass man Hussein noch einmal nachgespritzt hat, weil er noch zu wach wirkte. Kurz nach der zweiten Dosis, die nicht höher als die zuvor ausgefallen ist, legte der Dickhäuter sich in seiner Box hin und verstarb. Lebensrettende Massnahmen konnten ihm nicht mehr helfen.
Eine Vorerkrankung kann ausgeschlossen werden, dennoch bleibt rätselhaft, woran er nun gestorben ist. Eine Medikamentenunverträglichkeit könnte möglich sein, muss aber nicht. Man weiss es nicht. Oder wir erfahren nicht, was wirklich ist. Alles ist möglich.
Der medizinische Laie gibt sich mit einem Herz-Kreislauf-Versagen zufrieden. Habe mal Lei gefragt, die vom Fach ist, sie sagte mir, dass es bei einer Überdosierung zu einem Herz-Kreislauf-Versagen kommen könne, genauso wie bei einer Unverträglichkeit. Also, es kann sein, muss aber nicht, möglich wäre es.
Das Ergebnis ist bekannt, doch irgendwie bleibt dieser leise Hauch, als solle uns – der Öffentlichkeit – Sand in die Augen gestreut werden. Die Wahrheit werden wir nie erfahren. Aber das schrieb ich im letzten Monat ja schon in einem Artikel.
Freunden wir uns vielleicht mit der Version an, dass Hussein einfach nicht seine Heimat hatte verlassen wollen nach 25 Jahren. Vielleicht hat er sich gesagt: ‚Ohne Mala gehe ich nicht.‘ Dann hat er aufgehört zu atmen und ist gestorben. Möglich ist alles, vor allem bei diesem nichtssagenden Obduktionsergebnis.

Und wo ich gerade die einzig wahre Mala erwähnt habe: Jenala hat ein Bild von Mala in ihrem neuen Zuhause (ihre Heimat ist immer noch Hamburg und wird Pairi Daiza niemals werden) gesehen. Auf den ersten Blick sehe die Elefantin zufrieden aus. Aber Jenala kennt sie besser und sie sagt, dass Mala nicht glücklich ist. Zwar weine sie nicht, aber das ist noch nie Malas Art gewesen, selbst wenn sie tieftraurig war, höchstens Hussein war wieder nicht nett zu ihr gewesen. Sie scheint nicht glücklich, was man an der Haltung sehen könne, wie sie da steht und wie sie guckt. Gut, ich sehe da nichts, aber Jenala kennt Mala besser als andere.
Zwei Elefanten werden Pairi Daiza irgendwann wieder verlassen. Sandry (Tochter von Hussein) und Claudy (deren Mutter). Sandry ist trächtig und wenn alles gut geht, werden beide zurück nach Rapperswil gehen. Mala wird nicht alleine zurückbleiben, aber ist der Ort dort wirklich besser? Wenn ich an den afrikanischen Elefanten denke, wird mir ganz mulmig, aber da bin ich nicht der einzige, der das denkt. Habe mir auf Youtube mal angesehen, was da – glaube dreimal täglich – mit den Elefanten gemacht wird. Eine völlig abstruse Show für die Zuschauer. Da mag Mala dann Bewegung haben, aber ich glaube kaum, dass ihr das sehr gefallen wird. Sie mag es lieber ruhig und gemächlich und natürlich schönes Futter, das ist ein Muss.
Und im November wird sie ihren 50. Geburtstag feiern. Am 10.11.12, also dem 10. November 2012.
Noch gibt Jenala die Hoffnung nicht auf, dass Mala zurückkehren wird. Wie heisst es so schön: Die Hoffnung stirbt immer noch zuletzt.

Am Mittwoch berichtete ich, dass die aktuelle Titanic-Ausgabe gerichtlich verboten wurde. Und danach setzte genau der Hype ein, den ich prophezeit habe. Die aktuelle Ausgabe ist fast überall ausverkauft. Bei Ebay werden zum Teil 25 Euro oder mehr für eine Ausgabe gezahlt. Hätte ich das zuvor gewusst, ich hätte doch noch mehr als nur die eine Ausgabe gekauft. Aber wer hätte mir dann die Aufgabe bei Ebay abgenommen? Ich will damit nämlich nichts zu tun haben. Na gut, ich hätte schon einen Arbeitskollegen gefunden, der das für mich erledigt hätte. Aber mit dem dann auch noch das Geld teilen? Nee, da kenne ich keine Freunde mehr, denn bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf.
Aber es ist die beste Reklame für die Satirezeitschrift. So was nennt sich übrigens der „Streisand-Effekt“. Benannt nach Barbra Streisand, die 2003 gegen ein Foto vorging, wo ihr Haus abgebildet war. Danach wurde man natürlich erst recht darauf aufmerksam. Genauso ist es hier auch. Die Ausgabe ist verboten worden mit dem Cover, die Öffentlichkeit erfährt es und schon sind sie wie nichts in die Zeitungsläden gestürmt, um sich eine Ausgabe zu sichern oder gleich mehrere, um den grossen Reibach machen zu können.
Ich habe eine Ausgabe, die ich auch nicht verkaufen werde. In einigen Monaten kräht eh kein Hahn mehr danach.

Heute ist wie alljährlich französischer Nationalfeiertag. Damit wird bekannt an den Sturm auf die Bastille erinnert, mit der die französische Revolution 1789 begonnen hat. Was damals blutig begann, wurde im Laufe der Jahre noch blutiger, erinnern wir uns nur an die Guillotine. Der Grande Terreur mit Robbespierre an der Spitze. Am Ende frass dann die Revolution ihre eigenen Kinder: Danton und schliesslich Robbespierre. Und irgendwann dann kam Napoleon.
Und mich erinnert dieses Datum nur wieder daran, dass ich in drei Tagen Geburtstag habe. Und zu meiner aller Ärger habe ich dieses Jahr nicht frei bekommen. Ich habe immer an meinem Geburtstag frei gehabt, denn da will ich nirgendwo sein, wo man mir gratuliert. Das hasse ich, weshalb ich mich immer dann verdrücke. Und ich bin auch nicht wirklich interessiert daran, was die Kollegen sich wieder für mich ausgedacht haben. Dabei habe ich das schon Anfang des Jahres genehmigt haben wollen, aber nein, da war nichts zu machen. Haben die das extra gemacht? Wahrscheinlich hängt es damit zusammen, dass niemand wusste, ob ich denn überhaupt nach meiner Volontärzeit auch übernommen würde. Aber das kann man doch nicht auf meinen Schultern ausbaden. Ich will frei haben!

Heute soll ein ziemlicher Sonnensturm herrschen. Ich habe es auch schon gemerkt, als ich mein Internet eine halbe Stunde lang nicht funktionierte. Jetzt geht es wieder, aber ich sollte diesen Artikel schnellstmöglich beenden.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 14. Juli 2012 in Elefant, Fernsehen, Kultur, Real life, Sommer, Technik, Tiere, Wetter, Zoo

 

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Einmal ist es zuviel! – Mit dem Papst ist nicht zu spaßen


Über die Nachricht habe ich mich wirklich sehr gefreut. Der Hamburger Tatort bekommt noch einen weiteren Kommissar hinzu. Dargestellt wird dieser durch Wotan Wilke Möhring.
Das mag vielleicht kein Weltstar sein wie Til Schweiger, dafür hat er aber hundertmal mehr Klasse. Leider wird nur der erste Tatort direkt in Hamburg spielen, die anwderen werden im Umland stattfinden. So soll dann die Konkurrenz zu Schweiger verhindert werden. Eigentlich schade, denn es dürfte doch schon jetzt klar sein, wen die Zuschauer lieber sehen wollen. Und das ist nicht der Nuschelpott vom Dienst.
Warum dem die Rolle eines Tatort-Kommissars eigentlich angeboten wurde, frage ich mich jetzt noch. Der hat weder Ausstrahlung, Charisma noch kann er die Leute wirklich begeistern. Ja, seine Erfolge mögen vielleicht für ihn sprechen, aber dennoch muss es einem doch irgendwie komisch vorkommen, wenn sich ein Schauspieler in mehreren Filmen, wo er als Regisseur tätig ist und noch dazu das Drehbuch geschrieben hat, selbst als Hauptdarsteller auftritt. Entweder bedeutet das ein überdimensionales Ego oder aber derjenige bekommt nicht die großen Hauptrollen für andere Filme angeboten. Was mag denn nun stimmen? Vielleicht gibt es sogar noch eine dritte Möglichkeit.
Irgendwie könnte man zu ersterem tendieren, aus dem Grund, weil Schweiger nach seinem Engagement beim Tatort die Sprache auf den vierzig Jahre alten Vorspann der Sende-Reihe brachte. Er hielt ihn für angestaubt und wollte was Neues, also für seine Tatort-Filme. Glücklicherweise wurde sich dagegen entschieden. Denn auch wenn der Vorspann angestaubt sein mag – ich persönlich finde ihn zeitlos -, so ist er doch das Erkennungszeichen. Gut, der Vorspann des Polizeiruf 110 mag in den letzten zwanzig Jahren mindestens dreimal verändert worden sein, aber da fällt das irgendwie nicht auf. Zudem ist es auch eine andere Sende-Reihe.
Es gibt einen Disney-Film, den hat meine kleine Schwester gehasst wie die Pest: Hercules. Gegen die Handlung hatte sie nichts, aber sie mochte die Stimme von Hercules nicht. Und wer hat diese Figur gesprochen? Richtig, Til Schweiger. Und damit komme ich auch schon dazu, was der grösste Kritikpunkt an diesem Darsteller ist, seine Stimme. Nicht nur, dass er beinahe sämtliche Worte durch sein nuscheln undeutlich ausspricht, dass man sich fragen muss, was der denn genommen haben könnte, nein, diese Stimme ist auch absolut nicht für die Ohren geeignet. Ich weiss, warum ich sofort wegschalte, wenn er irgendwo auftaucht, denn diese Stimme ist die reinste Folter. Ein Grund weshalb ich ihn auch niemals interviewen will. Das würde ich einfach nicht durch stehen.
Wie ich schon vor Monaten erwähnte, werde ich den Schweiger-Tatort boykottieren. Weiss nicht, was es bringen wird, aber wenn das wirklich ein Flopp mit dem werden sollte, kann ich sagen, ich hab’s auch nicht gesehen.
Wotan Wilke Möhring ist die weitaus bessere Wahl. In seinen Tatorten, die leider auch nur einmal im Jahr gezeigt werden, wird Wert auf die Polizei Arbeit gelegt und nicht auf das Geplänkel dazwischen. Ddenn in vielen Krimis wird dem Privatleben des Ermittlers beinahe ein höherer Stellenwert eingeräumt als dem eigentlichen Fall. Bei der ZDF-Krimireihe „Stolberg“ ist das etwas anders. Da wird mehr Wert auf den Fall gelegt. Allerdings hat die Serie nun schon ihren dritten Sendeplatz. Von Freitag 20.15 Uhr auf Samstag 22 Uhr irgendwas auf nun Dienstag 20.15 Uhr. Und gerade der Dienstag ist ein toter Tag, da auf der ARD um die Zeit recht erfolgreiche Serien laufen, wie momentan „Der Dicke“ mit Dieter Pfaff.
Zurück zum Tatort. Die Dreharbeiten mit Möhring als Kommissar haben am Dienstag, also gestern, begonnen. Wir dürfen gespannt sein, was für ein Krimi es werden wird. Besser als der mit Schweiger auf jeden Fall. Das macht allein schon der Hauptdarsteller aus.
Möhring ist weder affektiert, noch will er sich im Scheinwerferlicht sonnen. Ihm nimmt man die Rollen ab, die er darstellt.
Ich hoffe, dass die Zuschauer es auch so sehen und seine Tatort-Fälle mehr gucken, auch in der Wiederholung, als die von Schweiger. Dessen Tatorte sollte man einfach nur boykottieren. Jedenfalls werde ich das machen und ich weiss, dass aus meiem Freundes- und Bekanntenkreis mehr als zwei Dutzend das auch machen werden.

Gestern hatte ich mal wieder in einem Zeitschriftenladen gestöbert. Dabei fiel mir die aktuelle „Titanic“-Ausgabe ins Auge, wo der Papst mal wieder übel „veralbert“ (man kann passendere Wörter nehmen, aber die nehme ich nicht mal so in den Mund) wird. Es geht um die Vati-Leaks-Affäre, wo der Kammerdiener des Papstes die Inhalte geheimer Dokumente weitergegeben hat. Bloss weiss man immer noch nicht, wer denn nun der eigentliche Auftraggeber ist. Die Satire-Zeitschrift Titanic titelte dazu: Eilmeldung Leck gefunden!
Auf dem Titel war Benedikt XVI. abgebildet und auf seiner wissen Soutane zeichnete sich ein grosser gelber Urinfleck ab. Betrachtete man nun die Rückseite, war laut Titanic ein weiteres Leck gefunden worden. Nun zierte die weisse Soutane am Gesäss einen braunen Fleck. Nicht wirklich nett, sondern bitterböse, wie sich die Zeitschrift immer wieder gibt. Es ist ja nicht das erste Mal, dass der Papst als Witzfigur für den Titel hin halten musste.
Ich erinnere mich eine recht harmlose Variante, wo der Papst, damals noch Kardinal Ratzinger, auf der Rückseite der Zeitschrift abgebildet war. Es war eine Anti-Ebay-Werbung. Ratzinger war mit Mitra abgebildet und daneben stand im Begleittext, dass man bei Ebay Mohren, Hirtenstäbe und noch mehr Artikel bekommen könne. Das war die März Ausgabe 2005 gewesen. Kann mich noch gut daran erinnern, weil ich diese Ausgabe der Zeitschrift in die Hände bekam, als Ratzinger kurz zuvor zum Papst gewählt worden war.
Danach machte sich Titanic immer mal wieder über den Papst lustig. Höhepunkt des ganzen nun dieses Inkontinenz-Cover.
Dieses Mal allerdings reichte es Benedikt und ließ das Cover durch eine einstweilige Verfügung des Landgerichts Hamburg verbieten. – Frage: Wieso ist das Landgericht Hamburg für solche Sachen eigentlich immer zuständig?
Der Titel der akutellen Juli-Ausgabe der Titanic darf nicht mehr gedruckt oder auf der Internetseite gezeigt werden. Alle bereits ausgelieferten Exemplare dürften aber noch weiter verkauft werden. Das erfuhr ich noch während der Arbeit, sodass ich auf de Nachhauseweg erst einmal den nächsten Zeitschriftenladen stürmte. Leider hat der aber keine Exemplare mehr oder wollte sie mir nicht verkaufe. Wir wissen ja, wie sehr die Bayern katholisch sind. Also ab in eine Bahnhofsfiliale. Dort hatten sie auch noch wenige Exemplare. Ich mir das beste geschnappt und dann gleich gekauft. Erhoffe mir von der Ausgabe jetzt nicht den großen Wert, aber man sollte so was haben. Erinnert mich ein wenig an den Roman „Esra“, der bis heute nicht verkauft werden darf, da zwei der Figuren nur allzu deutlich von ihren realen Vorbildern als diese erkannt wurden. Vor einigen Monaten – oder war’s im letzten Jahr? – wurde erneut entschieden, dass der Roman weiterhin verboten bleibt. Wer da ein Exemplar hat, darf sich freuen, wobei die Handlung nun wirklich nichts ist.
Die Titanic hat reagiert und das Cover von ihrer Internetseite genommen, dennoch wollen sie nicht kampflos aufgeben.
Ich weiss jetzt nicht, warum sie das noch weiter breittreten, aber so schnellen die Verkaufszahlen dieser Ausgabe wahrscheinlich ähnlich in die Höhe wie damals bei der Ausgabe, wo Kurt Beck als Problembär bezeichnet wurde, hatte dieser auch eine einstweilige Verfügung erwirkt. Das Heft entwickelte sich zum Verkaufsschlager. Denn anfangs schienen die Titanic-Leute das gar nicht so ernst zu nehmen. Es war übrigens die Juli-Ausgabe vor sechs Jahren. Ausserdem auch nicht das erste Mal, dass eine einstwilige Verfügung erwirkt wurde. Schon Björn Engholm gefiel nicht, was die Titanic da mit seinem Bild veranstaltet hatte. Bloss Helmut Kohl schien es nicht zu interessieren, obwohl er jahrzehntelange der Häme des Titanic-Magazins ausgesetzt war. Auch Angela Merkel scheint es nicht zu stören. Aber wie heisst es so schön, irgendwann ist der Punkt erreicht, der das Fass zum überlaufen bringt.
Ich besitze jetzt ein Exemplar, wo ich noch meinen Enkeln erzählen kann: Seht her, damals ist dieses Cover verboten worden, aber euer Opa hat sich noch schnell ein Exemplar gesichert.
Titanic jedenfalls kann sich freuen, denn ihr Heft ist in aller Munde. Alle Welt berichtet davon, und jeder der sich darüber aufregt, macht doch nur Reklame dafür.

Wie ich durch einen Zufall gesehen habe, ist mein Artikel von Samstag, der über Elefantenkuh Mala, verlinkt worden. Dagegen habe ich nichts, aber eine klitzekleine Mitteilung wäre nett gewesen. Ich weiss, dass ich weder eine Impressum-Seite noch meine Email-Adresse hier stehen habe. Dennoch hätte man mir einen Kommentar schicken können, wo mir das mitgeteilt werden.
Ich überlege ja immer noch, wie der Abgang mit Elefantendame Mala gelaufen ist. Es kommt mir bald wie eine Nacht-und-Nebel-Aktion vor. Vor allem das dann auch noch das Eismeer eröffnet wurde und so die Aufmerksamkeit darauf lag. Plötzlich war das Gehege leer und die Elefantin einfach nicht mehr da. Wenn das vorher durchgesickert wäre, ich weiss nicht, ob das jedem Stammbesucher gefallen hätte.
Gut, vielleicht mag es Mala in Belgien wirklich besser gehen, aber wenn man bedenkt, dass sie da in direkter Nähe einer afrikanischen Elefantenkuh ist. Gesundheitlich eine schlechte Lösung.
Es ging wohl nicht nur darum, dass Mala nicht allein stehen sollte, sondern auch, dass die Pfleger nucht mehr andauernd gefragt wurden, was Mala denn da mache, wenn sie mal wieder webte. Dass sei in den letzten zwei Monaten extrem geworden. Vorher fragten vereinzelt mal ein paar Besucher, aber in dem Zeitraum wurde beinahe stündlich mehrmals nachgefragt. Und als Mala dann eben alleine war, fiel es ja noch mehr auf, wie ich bereits geschrieben habe. Das dürfte für mich der Hauptgrund gewesen sein, warum Mala gehen musste.
Als ich mir vorhin einen alten Artikel ansah, sprang mir ins Auge, dass ich Mala damals schon als „greatest Star of all“ bezeichnet hatte. Hatte ich am Samstag ja auch getan, da aber im Zusammenhang mit dem Film „Sunset Boulevard“ und das der Stern der Dickhäuterin im Laufe der Jahre stetig gesunken ist.
Eine der grössten Herden Europas lichtet sich langsam. Als nächstes dürfte Thura gehen, frühestens nächstes Jahr spätestens 2014. Warum? Sie ist ein weiterer Problem Elefant, unter Dauerbewachung. Ihre Tochter ist drei Jahre alt geworden letzte Woche. Noch trinkt sie Milch bei Mutter Thura, was sich im nächsten oder übernächsten Jahr erledigt haben dürfte. Dann endet Thuras Schonfrist und man darf Sucher sein, dass auch sie den Tierpark verlassen wird. Ob sie dann zu Freundin Saida nach Leipzig darf? Die würden sich sicherlich freuen, ein weiteres Problem-Tier zu bekommen. Aber für Saida wäre es gut, denn das Modell Mala ist bei ihr gescheitert. Auch wenn sie noch beim Bullen in der Anlage steht, sieht man, dass das keine Dauerlösung ist. Das ist ein Ignoriere, dass es bei Mala und Hussein so nie gegeben hat. Saida mag Naing Thein nicht und das sieht man. Falls Thura kommen würde, hätte sie wieder jemanden nach dem Weggang ihrer Tochter Salvana.
„Hagenbeck hat an Bedeutung verloren. Da könnten sie hundert Mal das Eismeer abreissen und wieder aufbauen, es ändert nichts an der Tatsache.“ Verbitterte Worte, aber irgendwie hat Nina recht. Denn der Tierpark war Mala. Sie war eine Institution.
Nina jedenfalls ist konsequent. Sie geht überhaupt nicht mehr hin. Aber das sagte sie bereits schon vor einem Jahr: Ab dem Tag, wo Mala nicht mehr da ist, wird sie den Hamburger Tierpark ignorieren.
Was mit dem Ergebnis des Obduktionsberichtes von Elefantenbulle Hussein ist, kann ich nicht sagen. Im Internet ist dazu nichts zu finden. Das bedeutet, dass das Ergebnis noch nicht bekannt ist oder aber nie bekannt gegeben werden soll. Nach zehn Tagen hätte man das obduktionsergebnis vorliegen, hiess es. Also hätte es spätestens am 30. Juni bekannt sein müssen. Aber wir wissen immer noch nichts. In der Zwischenzeit sind in Hamburg weitere Dinge geschehen, die davon ablenken, die Eröffnung des Eismeeres. Für das soll man angeblich anderthalb Stunden brauchen, um es zu durchqueren. Ninas Cousin hätte nur eine halbe Stunde gebraucht. Ist er da durch gerannt, aber das Tropen-Aquarium schafft man auch in gut zwanzig Minuten.

 

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Haben die keine richtigen Hobbies?


Guttenbergs Doktortitel ist futsch, der von Stoibers Tochter auch und der von der Koch-Merin bald sehr wahrscheinlich auch. Und dass nur, weil ein paar Leute nichts zu tun zu haben scheinen und Doktorarbeiten nach Plagiaten untersuchen. Das ist ja schön und gut, aber muss das jetzt zum neuen Volkssport werden? Denn auf der Liste stehen jetzt nicht mehr nur Guido Westerwelle und Jürgen Trittin – irgendeine Diplomarbeit – nein, auch Papst Benedikt XVI. soll jetzt dran glauben. Irgendwo hört der Spass doch wirklich auf. Warum werden nicht lieber mal noch schnell die Arbeiten von Philipp Rösler – hat der eigentlich nach seinem Studium alle erforderlichen Praktika geleistet? – oder von unserer Bundeskanzlerin untersucht? Wäre doch viel interessanter, als eine Arbeit zu durchwühlen, die vor über fünfzig Jahren geschrieben, ja sogar umgeschrieben wurde. Also bitte, aber einem hohen Katholiken ans Bein zu pinkeln hat ja schon immer wahnsinnig Spass gemacht. Und wenn dann auch noch dem Papst nachgewiesen wird, dass er geklaut hat. Da wird ein Aufschrei losgehen. Sucht euch ein anderes Hobby, und wenn es Briefmarken sammeln ist.
Heute Abend heisst es wieder Eurovision Song Contest, der ehemalige Grandprix Eurovision de la Chanson. Als Favoriten gelten die irischen Zwillinge Jedward, obwohl Google ja angeblich Lena Meyer-Landruth als erste sieht. Ich persönlich sehe sie als letzte, denn diesen Platz hat sie verdient. Das Lied ist blöd, der Gesang ist blöd und die Sängerin ist arrogant. Und selbst wenn sie nicht letzte werden sollte, in einem Jahr wird sie keiner mehr kennen, selbst die Opel-Werbung mit ihr wird der Vergangenheit angehören. Und seien wir mal ehrlich, können wir uns Lena in einem Opel vorstellen, geschweige denn überhaupt in irgendeinem Auto?
Ich werde den Grandprix nicht gucken, keine einzige Sekunde lang. Warum sollte ich mir das antun? Mir sagen nicht einmal die Moderatoren zu. Werde also ein schönes Buch zur Hand nehmen und fleissig meinen Bücherberg abstottern, denn sinnvolles läuft im Fernsehen als Gegenpart zum Grandprix nicht.
Und wo ich gerade von Fernsehen spreche. Ich war eigentlich überzeugt davon, dass Castle ab nächster Woche wiederholt würde. Doch nein, es läuft weiter die dritte Staffel. Habe ich mich jetzt vertan im Datum oder haben die in ihrer sechs Wochen-Vorschau was anderes angegeben? Werde ich nochmals überprüfen müssen. In den USA wird am Montag aber definitiv die letzte Folge der dritten Staffel laufen.
Hat jemand eigentlich gemerkt, dass gestern ein Unglückstag war? Ja, es war Freitag, der 13. und ich habe es erst am Abend bemerkt. Mein einziges Missgeschick am gestrigen Tag war, dass mir mein Schirm kaputtgegangen ist. Ansonsten lief alles bestens. Aber ich gebe auch nicht etwas auf diese Unglückszahlen. In Italien werden sie ja den Dienstag fürchten, denn dann ist der 17. und das ist bekanntlich in Italien ein Unglückstag. Vielleicht wird Berlusconi dann erfahren, dass die Italiener nicht mehr geschlossen hinter ihm stehen. Oder schlimmer: Der Ätna bricht aus. Der Vulkan ist auf alle Fälle wieder aktiv. Muss Sizilien aufpassen, dass nichts passiert.
Und morgen würde Max Frisch seinen 100. Geburtstag feiern, wenn er denn noch leben würde. Aber das tut er nicht. Und so gedenken wir dennoch seiner.

 
 

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