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Alles hat einmal ein Ende


Gestern endete eine weitere Ära in der ARD. Es lief die wirklich allerletzte Folge von „Verbotene Liebe“. Nach zwanzig Jahren endete die zweite Daily der ARD. Die Mutter aller Dailys „Marienhof“ musste schon einige Jahre früher abtreten.
Bei „Verbotene Liebe“ hatte die ARD noch versucht, dem Zuschauerschwund entgegenzuwirken und vor allem Produktionskosten zu sparen, indem aus der Daily eine Weekly wurde. Doch damit wurde der Serie der endfültige Todesstoss versetzt. Denn der Freitag ist in der ARD der schlimmste aller Quotentief-Tage. Vielleicht war es Berechnung, als man „Verbotene Liebe“ auf diesen Sendeplatz legte, um die Serie endlich einstellen zu können. In der Mediathek soll „Verbotene Liebe“ angeblich besser gelaufen sein, als im Fernsehen. Aber noch wird diese Quote nicht zu der im Fernsehen gezählt. Dies soll erst im nächsten Jahr kommen. Viel zu spät für die Serie.
Der Freitag war immer der Tag, wo es im Vorabend bei der ARD nicht lief. Aber was da auch für Formate liefen, die wollte niemand sehen wie beispielsweise „Dating Daisy“ oder „Cuckoo“. Was in anderen Ländern vielleicht laufen mag – wobei „Daiting Daisy“ eine deutsche Serie gewesen ist -, muss hier noch lange nicht bei den Zuschauern ankommen.
Nun soll es eine neue Serie besser machen. Aber ob die Folgen über eine Handauflegerin, gespielt von Cordula Stratmann, wirklich besser ankommen werden als all die Serien davor, bleibt fraglich. Ende Juli wird dann die dritte Staffel von „Mord mit Aussicht“ wiederholt werden. Das war für mich die schlechteste der drei Staffeln, auch wenn sie die erfolgreichste gewesen sein mag. Viel zu klamaukartig. Mochte ich nicht, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Die ARD versucht alles, um seinen Vorabend erfolgreicher zu gestalten, aber das scheint ihnen nur mit diesem nervigen Spin-off von „In aller Freundschaft“ zu gelingen. Wobei man da auch dazu gezwungen wird, die Folgen der jeweils anderen Serie sich anzusehen, weil sie sich überschneiden.
Seltsam fand ich, dass die „Hubert und Staller“-Folge von Mittwoch so erfolgreich war – für eine Wiederholung. Beinahe zwei Millionen sollen sich die Folge angesehen haben. Allen Folgen zuvor merkte man an, dass sie Wiederholung waren und selbst die aktuellen Folgen der vierten Staffel kamen nicht besonders an.
Aber was haben wir nun gelernt: Die Zuschauer wollen lieber Kochsendungen oder Quizshows sehen als eine altgediente Serie. Wobei sich irgendwann dort auch die Wiederholungen einstellen mit Intrigen und ich weiss nicht was. Bin nur mal gespannt, wann die Telenovelas eingestellt werden. Noch laufen sie, aber irgendwann werden auch die Zuschauer wegsterben – denn es sind meistens ältere, die sich das ansehen.
Was ist eigentlich das tolle an Quizsendungen? Weil ich dabei etwas lernen kann? Bisher habe ich bei den Sendungen nicht wirklich etwas Interessantes gelernt und wusste auf jede Frage noch eine Antwort. Aber so kurz wie ich in diese Sendungen schalte, sehe ich wohl auch nicht, wenn das mal eine Frage kommt, die ich nicht beantworten kann.

Ja, ich weiss, dass Griechenland inzwischen mehr als durchgekaut ist. Deshalb habe ich es heute auch nicht mehr als Themenaufhänger genommen. Denn praktisch ist Griechenland nur noch einen winzigen Schritt vom Staatsbankrott entfernt. Tsipras tut zwar immer so, als wolle er alles dafür tun, dass Griechenland die Bedingungen erfüllt, zugleich stemmt er sich dagegen und tut so, als ob Griechenland nicht nach Lösung suche müsste und nicht mit dem Rücken zur Wand stehe. Das scheint nun gerächt zu werden. Denn wie es momentan aussieht, werden die Hilfspakete zum 30. Juni auslaufen und dann wird Griechenland nichts anderes übrig bleiben, ausser den Staatsbankrott zu erklären. Natürlich könnten sie es immer noch abwenden, wenn sie entweder den Reformplänen zustimmen oder aber einen reichen Geldgeber finden, der ganz Griechenland übernimmt. Will Katar es nicht versuchen. Dann könnte die WM 2022 auch im Sommer stattfinden und Stadien wären auch bereits vorhanden, auch wenn sie erst einmal modernisiert und vergrössert werden müssten. Aber dazu kann sich Katar gleich auf die Arbeitskraft der einheimischen Bevölkerung sicher sein. KJlingt das nicht nach einer tollen Lösung? Griechenland verkauft sich für, sagen wir mal, zehn Jahre an Katar und kassiert für diese Zeit so viel Geld, dass sie saniert und wieder flüssig sind. Wenn Griechenland schon seine Häfen China und Russland überlässt, kann man doch gleich das ganze Land einem anderen Staat verpachten.
Gut, bleiben wir realistisch, denn so was wird es nicht geben.
Die Reformpläne wurden vorgestellt, wo Griechenland erneut massiv zum Geld sparen aufgefordert wird. Tsipras hingegen kann oder will sich deshalb zu keiner Entscheidung durchringen, sondern versucht den schwarzen Peter den Griechen zuzuschieben, die natürlich mit „Nein“ stimmen sollen. Das soll bereits am 05. Juli sein, doch dann ist es bereits zu spät. Denn am 30. Juni läuft alles aus. Da kann Tsipras noch so sehr seine Hände in Unschuld waschen, er hat es am Ende versaut. Vorher waren es natürlich andere, die Griechenland in die Misere brachten. Wenn man es genau betrachtet, hätte Griechenland mit seinen frisierten Bilanzen nie in den EU-Vorgänger aufgenommen werden dürfen und später auch nicht in den Euro. Wobei andere Länder auch ihre Bilanzen geschönt haben mögen, um den Euro zu bekommen, aber nicht dermassen, dass sie den Euro nicht verdient hätten.
Und nun hängt Griechenland wie eine nervige dicke Warze an der EU und will Geld und Geld und noch mal Geld. Doch anstatt auch etwas gegen die Krise zu tun, wird weiterhin die Hand aufgehalten und so getan, als müsse man überhaupt nichts tun – vor allem nicht sparen.
Und wer ist der böse Staat, der Griechenland so viele Bürden auferlegt? Tja, laut Griechen ist das Deutschland, die den Untergang Griechenlands wollen. Die sollten aufpassen, was sie sagen, denn aus welchem Land kommen die meisten Touristen, um in Griechenland Urlaub zu machen? Ja, es sind immer noch ie Deutschen. Warum man dann gerade dieses Land dermassen diffamiert, bleibt schleierhaft, aber Schuld sind bekanntlich immer die anderen an der eigenen Misere.
Am 30. Juni, am Dienstag, laufen die Hilfsprogramme aus. Daran wird sich sehr wahrscheinlich nichts ändern. Dann wird der Grexit kommen – längst überfällig, aber durch Geldzahlungen immer hinausverzögert worden. Damit ist es nun wahrscheinlich vorbei.
Griechenland hat sich selbst ins Abseits gestellt. Natürlich sind daran auch Tsipras und Varoufakis schuld, die immer so getan haben, als liege es nicht an ihnen, dass Griechenland auf keinen grünen Zweig kommt, sondern immer mehr Geld braucht. Das Fass ohne Boden ist am Ende. Und die Menschen stehen Schlange vor den Geldautomaten, um noch schnell ihr Erspartes in hartem Euro bei sich zuhause zu bunkern.
Nächste Woche dann sehr wahrscheinlich noch einmal Griechenland, aber dann ist wohl endgültig Schluss.

Die Auftaktspiele der neuen Bundesliga-Saison wurden bekannt gegeben. Gleich im ersten Spiel kann der HSV beweisen, dass er den Neuanfang geschafft hat, denn es geht gegen den Rekordmeister, gegen Bayern München. Auch qewenn ich kein HSV-Fan sein mag, hoffe ich, dass sie es den Bayern zeigen werden. Darf ich hier in München gar nicht laut sagen, aber ich will nun mal nicht, dass Bayern München einen Rekord nach dem anderen einheimst. Jetzt wollen sie auch noch einen weiteren Rekord für sich allein beanspruchen: viermal hintereinander Deutscher MEister geworden zu sein. Bisher mussten sie sich den Rekord – dreimal hintereinander Meister geworden zu sein – mit Mönchengladbach teilen. Nun wollen sie ein weitewres Alleinstellungsmerkmal. Das geht mir gehörig gegen die Hutschnur. In den letzten Jahren hat Bayern so viele Rekorde eingestellt, dass es an der Zeit ist, dass sie mal Pause machen. Ich fordere nicht gleich, dass sie im Mittelfeld der Tabelle landen. Von mir aus können sie dreimal hintereinander die Champions League gewinnen, interessiert mich überhaupt nicht.
Aber wenigstens gibt es momentan noch einen Rekord, den sie nicht durch Leistung erringen werden. Als einziger Verein nicht aus der Bundesliga abgestiegen zu sein. Diesen Rekord hält, wie bekannt, der Dino der Liga, der HSV. Und gerade deshalb muss man dem HSV schon wünschen, dass er nie absteigen möge. Denn auch wenn man den Verein nicht leiden kann, sollte man ihm diesen Rekord gönnen, weil Bayern München auf diesen Rekord verzichten muss.

Mich gewundert, warum WordPress in Regenbogenfarben erscheint. Die Erklärung: Damit wird die Legalisierung der Homo-Ehe in sämtlichen US-Bundesstaaten gefeiert. Das ist wirklich ein Fortschritt, denn bekanntlich ist die USA äusserst konservativ. Aber sie sind fortschrittlicher als Deutschland, wo man sich immer noch nicht einigen kann, ob man es legalisiert oder nicht. Die CDU und vor allem die CSU stemmen sich dagegen. Vielleicht nennt man es einfach mal anders, denn Homo-Ehe finde ich nicht so schön. Gleichgeschlechtliche Ehe mag länger und komplizierter sein, aber es klingt immer noch schöner als Homo, denn bei dem Wort muss ich an ein Schimpfwort denken und als nächstes an die Vorfahren des Homo Sapiens.
Im Bundestag kann man sich zu nichts einigen. Dafür ist man nun im Arbeitsministerium von Andrea Nahles wieder zurückgerudert, was die Personenumlaufaufzüge betrifft. Nachdem nur Mitarbeiter des Gebäudes diese nach Einweisung benutzen durften, soll nun wieder jeder die Paternoster benutzen dürfen. Dazu sollen aber auch Hinweise zur Benutzung angebracht werden. Ich würde mal vorschlagen, dass dort steht, nicht hinausspringen und nicht zu früh oder zu spät einsteigen. Natürlich auch keine Rollwagen mit Akten oder ähnliches mit reinnehmen wollen. Passt erstens nicht und zweitens kann da wirklich was passieren.

Die Namen der Teilnehmer für das Sommer-Dschungelcamp sind bekannt. Es sind einige Namen dabei, die man erwartet hat, wie beispielsweise Ingrid van Bergen, die immer gesagt hat, dass sie gerne einmal dorthin zurückwolle. Auch Walter Freiwald ist natürlich wieder mit von der Partie sowie Jay Khan, Costa Cordalis oder Brigitte Nielsen. Grosse Überraschungen gibt es nicht, aber will überhaupt jemand das Sommer-Dschungelcamp sehen? Gezwigt wird es ab dem 31. Juli. Könnte interessant werden, weil es 31 Kandidaten sind von denen es nur einer schaffen wird, ins Dschungelcamp in Australien zurückzukehren.
Ich tue mir die Sendung jedenfalls nicht an, da auch Michael Wndler wieder dabei sein wird. Den muss ich wirklich nicht sehen, bei PromiBigBrother hat er mir letztes Jahr wirklich gereicht.

 

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Schuld sind nur die anderen – Griechenland kann nichts für seine Misere


Langsam wird die Zeit knapp für Griechenland. Bis zum 30. Juni muss nicht nur das geliehene Geld der IWF zurückgezahlt werden, sondern auch endlich konkrete Plänestehen, wie Griechenland weiter Geld einsparen will, um sich aus der Krise zu stemmen.
Nur hat man das Gefühl, dass weder der griechische Ministerpräsident Tsipras noch der Finanzminister Varoufakis die Situation wirklich ernst nehmen. Sie tun so, als sei Griechenland vollkommen unverschuldet in Not geraten und müsste nun von den anderen EU-Ländern gerettet werden, weil es deren Pflicht sei. Verpflichtungen müsse Griechenland auch nicht eingehen. Und überhaupt: Schulden zurückzahlen? Nein, das braucht das Land nicht. Das hat nun auch eine völlig „unabhängige“ Prüfungskommission festgestellt. Griechenland trägt keinerlei Schuld an der eigenen Misere und müsse deshalb auch keine Schulden zurückzahlen. Ausserdem schuldet Deutschland Griechenland immer noch Geld – Reparationen.
Wenn Deutschland endlich einmal die Güte hätte, die Milliarden zu überweisen, wäre Griechenland auch wieder flüssig. Aber wenn das reichste Land Europas nicht zahlen will, dann kommt man eben auf keinen grünen Zweig.
Gut, das ist ein wenig überspitzt geschildert, aber man kann sich gut vorstellen, dass Ähnliches im Kopf von Tsipras und Varoufakis herumspukt.
Denn wieso geht es mit Griechenland nicht bergauf? Man müsste doch den Ansatz von Besserung erkennen, denn die Krise hat doch nicht erst gestern Griechenland lahmgelegt.
Die Geriechen jedenfalls befürchten schon das Schlimmste und leeren ihre Konten, um nichtnoch ihr Erspartes zu verlieren, wenn die Banken in die Pleite rauschen. Dabei übersehen sie, dass sie mit ihren überstürzten Kontenleerungen diese Pleiten nur anfeuern. Deshalb haben die Banken schon um Unterstützung bei der IWF gebeten, um weiterhin Bargeld zur Verfügung zu haben. Doch wäre es nicht besser, wenn sie das Abheben von Geld auf ein Minimum beschränken würden? Wäre das nicht eine bessere Lösung? Natürlich würde es dann auch die Touristen treffen, die danach auch nur noch das ausgegebene Minimum abheben können. Und wenn Griechenland tatsächlich aus dem Euro fliegt und die Banken zusammenbrechen, dann kann man seine EC-Karte vergessen. Wer also einen Griechenland-Urlaub plant, sollte sich eine Kreditkarte besorgen, falls man die noch nicht hat. Denn damit kann man zahlen, auch wenn sonst nichts mehr geht.
Griechenland steht das Wasser bis zum Halsund was machen sie? Da mit der EU nicht mehr gut zu reden ist, suchen sie sich bessere Geschäftspartner und da kommt das gechasste Russland gerade recht. Vor einiger Zeit schrieb ich, dass Russland durch Griechenland eine Pipeline bis in die Türkei ziehen wolle. Das ist nun besiegelt worden und Griechenland bekommt auf einen Schlag das Geld, was eigentlich erst Jahr für Jahr gezahlt werden sollte. Bei Russland sollte man auch lieber gleich das ganze Bargeld verlangen, denn die Finanzen des Landes sind auch nicht gwrade rosig. Auch nicht erst seit den Sanktionen, aber seitdem ist die Lage noch prekärer geworden. Pleite gehen wird Russland nicht, solange sie Krieg führen kurbelt das die Wirtschaft an, auch wenn es sich irgendwann ins Gegenteil umkehren kann, wenn man den Zustand zu lange anhalten lässt.
Aber Griechenland hat immer noch nicht verstanden, was nun Sache ist. Schuld sind natürlich immer die anderen, vor allem die EU, die ihnen nicht einfach die Schlden erlässt. Ach was, Schulden haben sie ja gar nicht, aber das muss man der EU natürlich erst einmal begreiflich machen. Und so lange wird eben mit denen gespielt. Man macht ein paar Zugeständnisse, streut ihnen Sand in die Augen und am Ende wird doch das gemacht, was man schon die ganze Zeit wollte. Natürlich erst, wenn man das nötige Geld kassiert hat, um wieder flüssig zu sein. Und dann nach mir die Sintflut.

Neben dem ganzen Theater mit Griechenland hat die EU noch Zeit gefunden, sich um andere Probleme zu kümmern. Zweites Lieblingsthema der EU ist Russland. So wurde beschlossen, dass die Sanktionen gegen Russland noch mindestens bis 2016 dauern sollen, wenn nicht sogar darüber hinaus, sollte sich nichts an den russischen „Eroberungsplänen“ ändern. Ich frage mich zwar immer noch, was das bringen soll, denn es ist nichts anderes als ein Kräftemessen – von beiden Seiten.
Vorteil haben weder die EU noch Russland, dafür jede Menge Nachteile. Eigentlich hatte es Russland treffen sollen, aber im Grunde genommen erwachsen den Firmen, die keine Geschäfte mehr mit Russland machen dürfen, weitaus grössere Nachteile. Denn ihre Gewinne gehen zurück, die sie nirgendwo ausgleichen können.
Aber Hauptsache, die Politiker haben ihren Willen bekommen und bieten Putin immer schön eine Angriffsfläche.
Wenn man Russland wirklich treffen will, soll man das anders machen. Putin überall einladen, aber ihn wie Luft behandeln. Das wird ihn vielmehr wurmen als irgendwelche Sanktionen. Genauso hätten sie es auch beim G7-Gipfel in Ellmau machen sollen. Putin wird als Gast eingeladen, aber sprechen will niemand mit ihm, auch lässt sich niemand mit ihm ablichten. Der wäre so sauer gewesen. Aber diese Chance hat man nun verpasst. Aber was nicht ist, kann immer noch werden.

Die erste allein geschriebene Enzyklika von Papst Franziskus wurde am Donnerstag im Vatikan vorgstellt. Sie ist an alle mMenschen guten Willens gerichtet, also nicht nur an Katholiken. Das hat Franziskus so eingeführt, dass er nicht prinzipiell die Katholiken anspricht, sondern eben alle Menschen anzusprechen versucht. Zwar sind auch unter seiner Amtszeit die Katholiken die einzig wahren Christen, aber er betont das nicht so sehr, wie es beispielsweise sein Vorgänger, der emeritierte Papst Benedikt XVI., getan hat.
Und mit diesem päpstlichen Rundschreiben oder Lehrschreiben mit dem Titel „Laudato Si“befasst sich Franziskus mit dem Bewahren der Schöpfung
Das klingt nun so, als würde es um irgendetwas in der Bibel gehen. Das tut es nicht, denn es geht darum, dass wir Menschen verantwortungsvoll mit der Erde umgehen. Natürlich nicht nur mit der Erde, sondern mit allem, was dort auch so kreucht und fleucht. Wir sollen uns auf uns selbst besinnen, aufhören die Erde auszubeuten oder Dinge zu manipulieren, die man nicht verändern sollte.
Interessant an der Enzyklika ist, dass er auch diejenigen angreift, die mit der Bibel argumentieren, aber nur ihren eigenen Vorteil darin sehen, also praktisch die Bibel so auslegen, wie es ihnen gerade passt.
Das Lehrschreiben entspricht dem, was Franziskus seit seinem Amtsantritt anmahnt. Nun hat er es in schriftliche Worte gefasst. Bleibt allein die Frage, ob es mehr als nur ein Echo aufwerfen wird? Einige angesprochene Dinge in dem Rundschreiben sind es wert, darüber nachzudenken, andere Themen sind ein wenig heikel. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass die katholische Kirche immer noch recht konservativ ist.
Dennoch ist es eine Enzyklika, die man nicht einfach in die Ecke stellen und verstauben lassen sollte.

Vor einer Woche bestritt die deutsche Nationalmannschaft sein EM-Qulifikations-Rückspiel gegen Gibraltar. Die erste Halbzeit war höchst mau gewesen, gerade einmal ein Tor hatte die deutsche Mannschaft zustande gebracht, dazu einen Elfmeter verschossen. Beinahe sah es so aus, alks würde Gibraltar über die Deutschen triumphieren, obwohl es keine Profi-Fussballer sind. Elefantendame Mala war am toben, denn so eine Leistung hatte sie nicht erwartet. Aber in der zweiten Halbzeit, als dann die Tore fielen, war sie zufriedengestellt. Die alte Kuh hatte getippt, dass Deutschland gewinnen würde, dass es aber so schwierig wäre, hätte sie nicht gedacht. Das hatte hingegen die Pusteblume vorausgesehen, die laut Jonas getippt hätte, dass Gibraltar sich ein paar Chancen herausarbeiten würde. Letztendlich hatte sie aber auch auf einen Sieg der deutschen Nationalmannschaft getippt.
Aktuell ist die deutsche Mannschaft zweiter hinter Tabellenführer Polen. Wenn im Oktober das Rückspiel erfolgt, gibt es vielleicht keine zweite Schlacht von Tannenberg 1410 wie noch beim Hinspiel.
Elefantendame Mala kann sich nun endlich erholen, wo die Bundesliga beendet ist und auch keine EM-Qualifikationsspiele mehr anstehen. Natürlich könnte die alte Kuh nun auch die Spiele der U21 oder der Frauen-Nationalmannschaft tippen. Aber dazu hat sie keine Lust. Sie drückt beiden Mannschaften den Rüssel, dass sie gut abschneiden mögen, ist ist aber auch schon alles.
Stattdessen will sie nun der Faulheit frönen, nur unterbrochen von Schlammbädern, Baden, oder fressen. So will sie ihre Tage verbringen. Die fussballfreie Zeit ist auch schnell wieder vorbei.
In zwei Wochen jährt sich zum dritten Mal Malas Abreise.

 

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Geld und Gerüchte lenken ab von Problemen


Geld her, Geld her oder wir pfänden euch!
Ja, ja, der griechischen Regierung ist momentan kein Mittel zu unverschämt, um an Geld zu kommen. Jetzt kommen sie wieder damit an, dass Deutschland Reparationen zahlen muss, obwohl nicht nur die deutsche Regierung der Meinung ist, dass das abgegolten ist, sondern sogar der europäische Gerichtshof. Dennoch will die griechische Regierung nun deutsche Einrichtungen in Grichenland pfänden lassen vornehmlich das Goethe-Institut. Auch das dürfen sie eigentlich nicht, aber wenn es darum geht, Deutschland um Geld zu erpressen, ist Griechenland jedes Mittel recht, hat man das Gefühl.
Vor allem ist es doch sehr auffällig, dass Griechenland gerade dann Reparationen fordert, wo sie wieder absolut pletite sind und dringende Gespräche mit der EU führen, weil sie Geld brauchen.
Was macht man, um sich zu sanieren? Man nimmt das Land, das sich am meisten gegen weitere Geldspritzen stellt und fordert es auf, dass es Geld zahlen muss. Die Geschichte mag Griechenland vielleicht recht geben, nur leider ist das inzwischen abgegolten und es gibt auch nichts mehr, auch wenn Griechenland pleite sein mag.
Mehr als 300 Milliarden Euro sollen es sein, die Deutschland angeblich an Griechenland zu zahlen hat, wie eine griechische Studie im Jahr 2013 feststellte. Damals wurden diese Zahlen noch geheim gehalten, aber wo man nun mit dem Rücken zur Wand steht und dringend Geld braucht, da kann man die Zahlen ruhig veröffentlichen.
Griechenland will sich auf Deutschlands Kosten sanieren, wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber eigentlich lachen.
Vor allem frage ich mich, wofür denn die Reparationen verwendet würden? Irgendwelche Löcher stopfen, die seit hundert Jahren nicht geflickt werden können? Da ist das Geld schneller weg als man es in Händen halten konnte.
Aber deutsche Einrichtungen zu pfänden, die Griechen sind ideenreich. Was kommt als nächstes? Deutsche Urlauber bis auf den letzten Euro pfänden, weil deren Vorfahren an den Gräueln des Zweiten Weltkriegs mitgewirkt haben könnten in Griechenland? Dann wird niemand mehr aus Deutschland in Griechenland noch Urlaub machen wollen. Und das nur, weil die griechische Regierung einfach nicht mit Geld umgehen kann und nicht weiss, woher sie die nächsten Euros nehmen sollen.
Aber das ist noch nicht alles, was sich Griechenland momentan leistet.
Da gibt es noch den griechischen Finanzminister, der eine Homestory machen lässt. Dafür muss er einige Häme einstecken, denn das ist nun wirklich nicht das, was die gebeutelte griechische Bevölkerung sehen will. Bescheidenheit ist halt eine Zier, nur die steht nicht mir, mag sich Varoufakis denken. Allerdings kommt man so nicht weit.
Zudem macht er von sich Reden, indem er behauptet, dass Schäuble ihn beleidigt habe. Nun wissen wir zwar nicht genau, was Schäuble zu ihn gesagt hat, aber irgendwie können wir uns denken, dass er masslos übertreibt. Es passt ihm nicht, dass nicht alle blind das tun, was er haben will. Vor allem will er Geld und das am liebsten sofort und auf der Stelle.
Das grösste Feindbild der Griechen scheint momentan Finanzminister Schäuble zu sein, der jetzt vom griechischen Verteidigungsminister Kammenos daran erinnert wird, was er für eine Rolle in der CDU-Spendenaffäre gespielt hat. Wie sagte Schäuble damals noch im Sinne von Sokrates? Ich weiss, das ich nichts weiss. So oder so ähnlich ist es gewesen. Aber das Griechenland nun damit ankommt, muss doch heissen, dass sie Schäuble ziemlich zu fürchten scheinen. Anscheinend befürchtet die griechische Regierung, dass Schäuble die anderen EU-Länder beeinflussen könnte. Denn Griechenlands schlimmster Alptraum ist, dass ihnen der Geldhahn zugedreht wird.
Aber vorher werden noch mal schnell ein paar deutsche Einrichtungen gepfändet. Die eigenen Reservetöpfe geben kaum noch was her.

Alle Welt scheint sich seit Tagen nur noch die Frage zu stellen, wo denn Wladimir Putin sei. Der Kreml behauptet zwar fleissig, dass Putin den Amtsgeschäften nachgehen würde und eifrig Akten wälzen würde. Nur sehen tun wir nichts. Dafür werden Bilder vom Kreml als aktuell veröffentlicht, die bereits in der Woche für Putins Abtauchen aufgenommen wurden und auch veröffentlicht wurden. Zwar nicht in Russland, aber so ganz hinterm Mond sind dann doch nicht alle, dass sie glauben, was ihnen der Kreml weismachen will.
Schon weiss man nicht, was mit Putin los ist, gehen die Gerüchte los. Das harmloseste ist, er ist Skifahren in Sotschi. Was der spanische König im eigenen Land macht, kann sich der russische Präsident erst recht erlauben.
Zweites Gerücht: Seine Gspusi, also Freundin, hätte in der Schweiz ein Kind zur Welt gebracht. So weit die Schweizer Medien.
Neben dem Skifahren heisst er auch noch, dass er irgendwo in der Wildnis angeln sei oder wahlweise auf Bärenjagd gehen würde. Vielleicht guckt er sich aber auch nur irgendwo Tigerbabys an. Wobei, das würde er dann sicherlich per Kameras festhalten, damit alle Welt sieht, dass er auch vor Raubkatzen keine Angst hat.
Dann gibt es noch die Gerüchte, dass Putin tot sei oder totkrank ist. Letzteres habe ich ja schon mal vor einiger Zeit erwähnt, wo ich gelesen hatte, dass er angeblich an Bauchspeicheldrüsenkrebs leiden würde. Danach sieht er nun nicht aus, aber wer weiss, was daran wahr ist.
Und da ich nun auch nicht einfach danebenstehen möchte, will ich hier ebenfalls ein Gerücht streuen: Putin hat sich mal wieder im Gesicht generalüberholen lassen und weil das Gesicht nun noch ein wenig blau und verquollen ist, kann er sich nicht in der Öffentlichkeit sehen lassen. Folglich ist er im Kreml und studiert Akten und bereitet seinen nächsten Coup vor, aber er tritt halt nicht öffentlich auf.
Das er sich schon einmal hat liften lassen, konnte man in der ZDF-Dokumentation über ihn sehen. Also warum soll es nicht stimmen.
Aber ist es nicht komisch, dass sich plötzlich die ganze Welt Sorgen zu machen scheint, wo Russlands Präsident abgeblieben ist?
Nun ja, was muss der Kreml auch Bilder veröffentlichen, die nachweislich schon eine Woche zuvor aufgenommen wurden? Hat da jemand in der Stelle für Öffentlichkeit gepennt? Ich jedenfalls würde mir schon mal Gedanken über eine Namensänderung und einen neuen Job machen, wenn ich die Meldungen rausgegeben hätte.
Der grosse Selbstdarsteller taucht nicht auf und die Welt weiss nicht, was los ist und versinkt in Gerüchten. Kann man sich das bei Fidel Castro oder Kim Jong-Un vorstellen. Bei letzterem gab es auch schon Gerüchte, aber das beschäftigte nicht gleich tagelang die Welt. Da wurde spekuliert und fertig. Aber Putin ist natürlich etwas anderes.
Dem muss das doch runtergehen wie Öl, dass man sich so um seine Person kümmert – nein, nicht sorgt.
Im Grunde ist dieses Nichtauftauchen doch ein toller neuer Schachzug des russischen Präsidenten, um von ganz anderen Dingen abzulenken. Beispielsweise die Ermittlungen im Mord an Boris Nemzow. Seitdem die angeblichen Täter gefasst wurden und einer von ihnen gestanden haben soll, rissen die Vermutungen nicht ab, dass der Verdächtige gefoltert worden ist. Das der Verdächtige und angeblich geständige Täter nicht ganz in Ordnung war, konnte man deutlich sehen. Aber wenn nun ein schnelles Ergebnis gefordert wird, müssen eben Unschuldige über die Klinge springen.
Am Montag wird man spätestens sehen, dass Putin nur grosses Gerede von sich machen wollte. Denn trotz der grossen Ermittlungsergebnisse im Mordfall Nemzow reissen die Gerüchte einfach nicht ab, dass Putin selbst für den Mord verantwortlich ist. Die ganzen Satiresendungen haben sich an Putin festgebissen.
Und was macht man da, wenn man von allem ablenken will? Genau, man taucht unter, lässt Gerüchte streuen und lacht sich ins Fäustchen, weil keiner durchblickt.

Elefantendame Mala freut sich über das schöne Wetter. Der Frühling hat wieder Einzug gehalten, nicht nur in Belgien, sondern auch hier in Deutschland. Es ist komisch, aber immer so um den 10. März herum beginnt auf einmal die Sonne zu scheinen. Als ob der Frühling nun weiss, dass er dran ist und das Wetter zu bestimmen hat.
Mala lässt sich die Sonne auf den Rücken scheinen, nimmt ein schönes Sandbad und ruft die Hannoveraner zur Ordnung auf, wenn die ihr zu laut sind. Mit denen zusammen ist sie nicht, ihre Gesellschafterin ist immer noch old Rani. Der zeigt sie auch immer noch ab und an, wer von beiden denn das Sagen hätte.
Nichts kann momentan Mala Fröhlichkeit trüben. Der FC St. Pauli hat vergangene Woche gegen Braunschweig gewonnen, wie Mala es vorhergesehen hatte. Sie erinnerte sich noch daran, dass St. Pauli bereits im Hinspiel drei Punkte geholt hatte. Ausserdem war Braunschweig dieses Mal angeschlagen, da sie Tage zuvor im DFB-Pokal gegen den FC Bayern hatten spielen müssen.
Die drei Punkte waren gut für St. Pauli, die immer noch auf den Abstiegsrängen stehen, aber die rote Laterne abgegeben haben. Das kann sich natürlich alles ändern, falls St. Pauli wieder vergisst, wie man denn nun Tore schiesst. Und da letzte Woche alle direkten Konkurrenten des Vereins selbst keine Punkte holten, war das ebenfalls etwas, dass bedeuten könnte, dass St. Pauli noch in der Zweiten Liga verbleiben wird.
Wie bekannt sollte man nicht den Tag vor dem Abend loben und so zeigte St. Pauli heute mal wieder, dass sie zwar wissen, wie man ein Tor schiesst, aber nicht wie man mehr als ein Tor schiesst. Deshalb spielten sie auch nur Unentschieden gegen den FSV Frankfurt. So ganz hat ihnen das jetzt nicht geschadet. Heute haben sie mit dem einen Punkt die direkten Abstiegsränge verlassen und stehen auf dem Relegationsplatz. Aber den werden sie morgen garantiert wieder verlieren, weil der letzte gegen den vorletzten spielen wird: Aalen gegen Aue. Selbst wenn beide Vereine unentschieden spielen werden, wird St. Pauli wieder auf dem 17. Platz landen. Hätten sie heute mal drei Punkte geholt.
Elefantendame Mala ärgert sich auch darüber, wo sie doch so euphorisch war. Aber sie kennt halt ihren Verein und weiss, dass dieser nach einem Sieg meist nicht einen zweiten Sieg holt. So tippte sie denn auch ein Unentschieden. Damit lag sie richtig, im Gegensatz zur Pusteblume. Diese war wohl mal für ein Unentschieden gewesen, aber Jonas musste sie alle Spiele noch einmal neu tippen lassen, weil sie vorher nicht wahllos etwas gewählt hatte. Aber wie es aussieht, bringen selbst die neuen Vorausetzungen nicht das, was er sich erwartet hat. Und auch das wohlgenährte Dickerchen hätte ihn enttäuscht. Da hat er sie zum ersten Mal ein Spiel tippen lassen und gleich liegt sie falsch. Sie war nämlich auch für einen Sieg von St. Pauli gewesen.
Wenn der Verein sich auch nicht so blöd anstellen würde, würde die Pusteblume auch einmal richtig liegen. Und vor allem würde St. Pauli wenigstens den Relegationsplatz festigen können. Ob sie dann nach dem Relegationsspiel dennoch in Liga Zwei verbleiben, ist eine ganz andere Frage.
Aber Mala hofft weiter, dass St. Pauli noch die Kurve kriegen wird. Es ist Frühling, da ist sie immer ein wenig besser gestimmt.

 

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