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Die große Gentechnik-Lüge


Vor beinahe einer Woche verkündete die Fastfood-Kette McDonalds, dass sie seit April ihren Hühnerfleisch-Lieferanten erlauben, gentechnisch veränderte Futtermittel wie Soja und Mais verwenden zu dürfen. Und der Grund? Weil es immer schwieriger werden würde gentechnikfreies Soja zu bekommen. Ha, das ist natürlich ein Grund – denn er stimmt nicht. Aber da macht es sich McDonalds wirklich leicht.
Eine Sauerei, wie ich finde. Gut, so selten wie ich zu McDonalds gehe, dürfte es mich nicht interessieren. Aber man muss beachten, dass das gentechnisch veränderte Futter nicht nur die Hühnerfleischlieferanten betrifft, sondern auch die Rindfleischlieferanten. Diese haben wohl immer gentechnisch veränderte Futtermittel verwendet, ohne dass es uns Konsumenten störte. Wohlgemerkt, die meisten wussten es wohl auch nicht. Ich genauso wenig, sonst hätte ich der Fastfoodkette schon seit Jahren keinen Besuch mehr abgestattet.
Die allergrösste Sauerei ist, dass gentechnisch veränderte Futtermittel nirgendwo gekennzeichnet werden müssen, wenn das Fleisch derjenigen Tiere in den Handel gelangt.
Das betrifft natürlich nicht nur McDonalds, sondern auch den ganz normalen Einzelhandel. Was wissen wir da denn schon, welches Futter die Tiere bekamen, die uns Fleisch oder Milchprodukte liefern? Es herrscht dafür einfach keine Kennzeichnungspflicht in der EU.
Bleibt uns also nur die Möglichkeit, Veganer zu werden? Tja, da wird ja nicht nur Gemüse und Obst gegessen, sondern auch gerne Produkte aus Soja, wie beispielsweise Tofu oder eben Weizenprodukte aus Seitan. Letzteres schmeckt leider furchtbar pappig – meine persönliche Meinung. Ausserdem wird Soja auch als Milchersatzprodukt genutzt. Hafer, Dinkel oder Reis kann man natürlich auch nehmen, aber das gibt es meist nur als Trunk und kann dann fürs Müsli genutzt werden.
Zurück zum Soja. Weiss ich da wirklich, dass es nicht von gentechnisch veränderten Pflanzen stammt? Eigentlich müsste es gekennzeichnet sein, also nehme ich an, dass es nicht von gentechnisch veränderten Pflanzen stammt. Bei Direktprodukten wie beispielsweise Sojamilch – eine richtige Milch ist es ja nicht, sondern nur eingeweicht und gepresst, was man leider auch schmeckt, wie ich finde – muss gekennzeichnet werden, ob es sich um gentechnisch veränderte Produkte handelt. Allerdings werden wir für dumm verkauft, wenn es um Schokolade, Milch, Quark, Joghurt oder eben Fleisch geht. Da muss nichts gekennzeichnet werden, weil die EU es so entschiedenen hat. Wir werden praktisch belogen und betrogen mit dem Segen der Politik.
Zurück bleiben wir Verbraucher, die dumm aus der Wäsche gucken. Aber wir können uns wehren. Gehen wir eben nicht mehr in den Supermarkt und kaufen dort das Fleisch, weil wir es billig haben wollen. Gehen wir zum Metzger unseres Vertrauens, der genau weiss, woher das Fleisch kommt und wie es gefüttert wird. Ob es nur irgendeine Silage ist oder auch Mais- und Sojaschrot dabei ist. Ob er dann auch weiss, dass das Futter entweder gentechnisch verändert oder eben nicht gentechnisch verändert ist? Tja, ich denke schon, dass der Metzger unseres Vertrauens das wüsste.
Viele Fleischproduzenten – so nenne ich sie mal alle der Einfachheit halber – wählen den einfachen Weg und kaufen das konventionelle Futter, das aus gentechnisch veränderten Pflanzen produziert wurde. Es ist eher erhältlich, auch billiger. Bei den Dumpingpreisen, die es für die Fleischabnahme gibt, schon verständlich. Aber es kann doch nicht sein, dass wir Verbraucher deshalb am Ende auf der Strecke bleiben.
Ja, ein Paradoxon. Wir wollen es billig haben, erwarten allerdings die beste Behandlung der Tiere und natürlich das gesündeste Futter. Das passt leider allerdings nicht alles zusammen. Denn entweder gesundes Futter oder Billigpreise fürs Fleisch und gentechnisch veränderte Futtermittel. Da müssen wir uns schon entscheiden.
Deshalb können wir auch nicht einfach mit dem Finger auf jemanden zeigen und uns beschweren.
Bei McDonalds hingegen ist es ganz etwas anderes. Sie können darauf bestehen, dass ihre Fleischlieferanten keine gentechnisch veränderten Futtermittel benutzen dürfen. Stattdessen haben sie es nach 13 Jahren ihren Hühnerfleisch-Lieferanten wieder erlaubt. Die Rindfleischlieferanten durften es weiterhin. Die Mehrkosten, die normale Futtermittel kosten, sind so unerheblich, dass es sich kaum auf den Burgerpreis draufschlägt.
Aber stattdessen macht McDonalds es sich einfach. Da können wir nur eins machen: Boykottieren!
Oder wir gehen zur Konkurrenz, wenn es denn unbedingt Fastfood sein muss. Allerdings sieht BurgerKing auch nicht gerade besser aus. Da geht es nun nicht um gentechnisch veränderte Futtermittel, sondern um die Sauberkeit in den einzelnen Filialen. Das will man eigentlich gar nicht alles wissen, was da eine RTL-Reportage aufgedeckt hat. Abgelaufene Lebensmittel scheint noch das harmloseste zu sein.
Und was ist mit KFC? Diese Fastfood-Kette steht immer wieder in der Kritik, dass die Hühner nicht artgerecht gehalten werden. Davon habe ich lange nichts gehört und wie ist es eigentlich in Europa? Oder wo kommt das Hähnchenfleisch her?
Ja, ich wäre sehr daran interessiert, wie es neben McDonalds die anderen grossen Fastfoodketten mit den Futtermitteln ihrer Fleischlieferanten halten. Wäre doch gerade jetzt ein guter Anstoss, um das nachzuforschen und uns interessierten Kunden mitzuteilen. Aber wer ist wirklich interessiert? Nur eine kleine Minderheit? Das ist die Frage.
Dabei sollte Gentechnik alle angehen. Es ist nicht zu leugnen, dass es schädlich für den Organismus ist, der es aufnimmt. Falls es mal ab und an geschieht, im Grunde kein Problem. Aber wenn es kontinuierlich der Fall ist, dann sieht die Sachen völlig anders aus. Es gibt eine Filme über die Folgen von gentechnisch verändertem Futter, besonders für Tiere. Dies betrifft meist die Firma, die auch für das Nervengift Agent Orange verantwortlich gewesen ist. Die Folgen sind klar und deutlich aufgezeichnet, werden aber immer noch nicht ernst genommen. Unfruchtbarkeit ist nur eine der Folgen. Welche Spätfolgen es tatsächlich gibt, wenn man andauernd gentechnisch veränderte Futtermittel oder Produkte konsumiert, die ebenjene Futtermittel gefressen haben, ist noch lange nicht ausgeforscht. Das sollte uns zu denken geben, aber wir sind nur Endverbraucher, also müssen wir hinnehmen, was es gibt.
Aber vielleicht wollen wir auch für dumm verkauft werden, gar nicht wissen wollen, welche schädlichen Zutaten in unseren Lebensmitteln stecken oder wie sie produziert werden. Hauptsache es ist billig und schmeckt. Oft wird uns aber auch nicht die Möglichkeit gegeben, zu erfahren, was sich wo drin befindet.
Wir müssen mit Scheuklappen durch die Welt gehen. Ist es nicht eine verrückte Welt?
Übrigens, ich habe mich in diesem Artikel eigentlich nur über Soja ausgelassen, aber es betrifft Mais genauso. Vor allem ist auch wegen der Enthaltung Deutschlands der Anbau einer gentecnisch veränderten Sorte in der EU erlaubt. Wir wissen gar nicht, was wir alles für die nachfolgenden Generationen anrichten.
Und noch etwas: In Österreich und Frankreich wird weiterhin auf Gentechnik verzichtet, weil die Kunden es sich so wünschen. Da bekommen die Fleischlieferanten sogar eine Prämie, wenn sie darauf verzichten, was natürlich ein Ansporn ist. Und das Gute: Den Kunden kostet es nicht einen Cent extra. Und wie sieht es in Deutschland aus? Tja, wir nehmen ja immer alles hin. Nur Kernkraftwerke nicht.

So, das vorletzte Spiel der aktuellen Bundesliga-Saison steht an. Jonas hat wieder einmal den Schlaubeutel befragt, wie denn der FC St. Pauli gegen den 1. FC Köln spielen wird. Tja, er war sehr überrascht, denn der Schlaubeutel sagte ihm, dass St. Pauli gewinnen würde.
Letzte Woche hatte sie noch gesagt, dass Aalen gewinnen wird. Damit hatte sie auch recht. Nun muss man allerdings bedenken, dass sie beide Male das Futter aussuchte, dass sich aus ihrer rechten Seite befand. Damit ist für Nina der Fall klar: Schlaubeutel ist ein Rechtsrüssler, also ein Rechtshänder. Die meisten Elefanten sind Rechtsrüssler, Elefantendame Mala gehört ebenfalls zu der Riege.
Also einfach alles reiner Zufall? Tja, es kommt immer auf die Methode an, die angewendet wird. Bei Elefantendame Citta aus dem Zoo Krakau wurde der Fehler begangen, dass sie immer von der Seite kam und somit das erstbeste Stück Obst nahm, das ihr vor den Rüssel kam.
Diesen Fehler begeht Jonas natürlich nicht, denn er hält sich genau an die Anweisungen seiner Cousine, die genauestens mit Mala geübt hat und noch heute sagt, dass sie das beste Rüsselorakel überhaupt sei – auch wenn sie nicht immer richtig lag. Nun ja, die Legende lebt.
Ausserdem tippt Mala selbst in ihrem belgischen Exil fleissig weiter. So hat sie auch das Spiel von St. Pauli gegen Köln getippt. Sie geht davon aus, dass beide Vereine in Freundschaft spielen und deshalb Unentschieden spielen werden.
Na, wer wird recht behalten? Jonas jedenfalls hat sich schon entschieden, den Schlaubeutel als sein neues Rüsselorakel für die WM zu verwenden. Nun kann er nur hoffen, dass sie nicht noch während oder kurz vor der WM umziehen muss. Das wäre natürlich ärgerlich.

Am Dienstag wird in Frankreich eine DVD-Box mit Jean Epstein-Filmen herauskommen unter anderem auch „Le Lion des Mongols“ mit Ivan Mosjoukine. Auf den Film warte ich schon lange, umso mehr freut mich die Veröffentlichung dieser Box. Und es ist mal wieder eine willkommene Gelegenheit, um den TV-Sender Arte darauf aufmerksam zu machen, dass sie im September nicht den Ivan-Mosjoukine-Themenabend vergessen. Gibt schöne Stummfilme, wie auch Tonfilme und eine Dokumentation gib es über den Schauspieler ebenfalls.

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Darf die Politik uns vorschreiben, wie wir leben sollen?


Immer wenn eine Bundestagswahl näherrückt, kommen die Grünen auf die absurdesten Ideen. Die neueste: In den deutschen Kantinen sollte doch ein vegetarischer Tag, kurz Veggie-Day, eingeführt werden.
Die Empörung war natürlich gross, denn wer lässt sich von einer Partei, die immer noch von Atomkraftwerken (was falsch ist, wenn auch verwendet werden kann) redet, etwas vorschreiben? Niemand, also gab es Kritik ohne Ende.
Im Grunde genommen ist es keine schlechte Idee, wieso es nun gerade der Donnerstag- oder wars der Freitag? – sein soll, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Beim Freitag wäre es klar, denn das ist früher der traditionelle Fastentag gewesen, wo es Fisch gab. Da war man auch noch bibelfester als heute. Hat sich alles geändert.
Aber der Fleischkonsum sinkt tatsächlich, wenn auch nur um wenige Milliprozente. Dafür will der Verbraucher nicht mehr soviel Rindfleisch. Bekanntlich sorgen Rinder hauptsächlich für eine Schädigung des Klimas. Nicht nur sind sie andauernd am pupsen und rülpsen, sondern der Anbau ihres Futters geht auch ins Klima. Da scheinen wir also gelernt zu haben.
Aber kann man den Menschen einfach so vorschreiben, dass sie an einem Tag nur Gemüse essen sollen? Es gibt sehr leckere Rezepte, die gänzlich ohne Fleisch auskommen. Wenn jemand mal eine eine bekannte vegetarische Zeitschrift guckt, wird man schon fündig werden. Es gibt gute Gerichte und anderes, was man eben weniger mag. Aber Geschmäcker sind verschwinden. Man braucht doch auch nicht von jetzt auf gleich, völlig auf Fleisch verzichten. Fisch gibt es auch noch, wobei man da genau aufpassen sollte, was man isst, da viele Fischbestände gefährdet sind. Karpfen kann man bedenkenlos essen, aber der schmeckt nicht jedem und ist auch recht fett.
Und wenn die Grünen möchten, dass die Deutschen weniger Fleisch essen, sollten sie es mal mit den Kindern versuchen. Im Kindergarten und in der Schule kann denen noch viel beigebracht werden, wir Erwachsenen lassen uns kaum noch was vorschreiben. Da muss schon viel passieren.
Nun werden die Grünen wer weiss wie kritisiert, was sie uns alles verbieten wollen: Fleisch essen, Plastikbeutel, Raserei auf der Autobahn. Nun ja, mit einem haben sie recht, aber wir Deutschen mögen es nun einmal nicht, wenn da eine Partei daherkommt und alles besser weiss. So ist das eben nun einmal.

Seit letzter Woche läuft immer dienstags um 20.15 Uhr auf der ARD „Hubert & Staller“. Das ist sehr schön, aber mittwochs um 18.50 Uhr, also einen Tag später, läuft die Serie noch einmal. Nicht mit derselben Folge, aber eben die gleiche Serie.
Und das ist es, was mich aufregt. Das mag eine erfolgreiche Serie sein, ich mag sie schliesslich auch, aber doch nicht zwei Tage direkt hintereinander. Das hält niemand aus. Warum wird nicht stattdessen dienstags „Fuchs und Gans“ gezeigt? Da könnte die Serie endlich beweisen, dass sie doch erfolgreich gewesen wäre, hätte sie nicht so eine blöde Sendezeit gehabt. Aber nein, die Serie wird nciht gezeigt. Während der Bundesliga-Pause habe ich mich auf „Fuchs und Gans“ gefreut. Was war? Nichts, um die Zeit lief dieses blöde „Liga-Fieber“, was nun in jedem Dritten Programm wiederholt wird. Da wäre das wirklich besser ausgehoben gewesen. Ich wollte „Fuchs und Gans“ sehen und nicht Fussball.
Nun muss ich dienstags mit „Hubert und Staller“ leben. Nun gut, wenn es nicht anders geht, kann man nicht ändern. Aber dann nicht auch noch mittwochs. Am besten sehe ich mir die Serie gar nicht mehr an bis Ende des Jahres die neuen Folgen gezeigt werden.
Ich möchte dienstag um 20.15 Uhr „Fuchs und Gans“ sehen und nicht die erfolgreichste Serie der „Heiter bis tödlich“-Reihe.
Ist eh alles Konserve was momentan in der Reihe läuft. Bis auf Freitags, aber das ist eine österreichische Serie, wo ich die dritte Staffel gelungener fand als die jetzige vierte. Gut, ich kenne die vierte Staffel auch schon, weil es die bereits auf DVD gibt, deshalb kann ich das sagen.
Neue Folgen von „Hauptstadtrevier“ werden gerade gedreht. Das war auch so eine Serie, die ich grenzwertig fand. Es gab einige gute Episoden, aber die Hauptdarstellerin fand ich recht nervig. Bloss irgendwie ist das bei fast allen Serien der Reihe so.
Eine Serie, die meiner Meinung nach sehr abgebaut hat, ist „Morden im Norden“. Fand ich die erste Staffel schon nicht berauschend, ist es nun bei der zweiten Staffel völlig bergab gegangen. Einzig und allein liegt es daran, dass die Tanten von Finn Kiesewetter nicht mehr mitspielen. Die haben immer noch für einen Lacher gesorgt, jetzt ist es einzig Schröter. Aber das wird dann auch mit der Zeit langweilig. Man hat den gesamten Rahmen der Serie umgestaltet und das hat „Morden im Norden“ sehr geschadet. Wer sich ein Bild davon machen will, kann sich ja die alten Folgen ansehen, die gerade gesendet werden. Die waren noch hundert Mal besser, als das, was ab dem 02. April gesendet worden war. Da wäre „Nordisch herb“ viel besser gewesen. Wenn ich jetzt die Wiederholungen sehe, muss ich immer noch drüber lachen. Und „Fuchs und Gans“ versteht man beim zweiten Mal besser als beim ersten. Vielleicht war das der Fehler der Serie. Ich weiss es nicht.
Werde ich eben wieder was Gutes lesen. Bald gibt es die Leseprobe von Isis Justs neuesten Abenteuer, das den vorläufigen Titel „Das Geheimnis des Denkmals“ trägt, zu lesen sein. Bis dahin werde ich mir mit der Kurzgeschichte „Sechs Reiter“ von Henrik Quedburg die Zeit vertreiben und eventuell meinen eigenen Roman noch einmal heraussuchen. Falls ihn die Motten nicht gefressen haben.

Nachdem Elefantendame Mala letzte Woche gleich vier Spiele tippen musste und bei allen vieren richtig gelegen hat, ist es nun wieder ein Spiel: St. Pauli gegen Bielefeld. Was sagt die alte Kuh? Nun ja, Mala tippt auf ein Unentschieden, denn bereits im letzten Spiel gegen den KSC brachte St. Pauli nichts zustande. Und so wird auch das ein trostloses Spiel werden. Beide Mannschaften schiessen ein Tor, wobei St. Pauli natürlich wieder einmal den Sieg in allerletzter Minute verspielt. So kennen wir die Mannschaft, denn seit Jahrzehnten geht das so. Kennt Mala eigentlich die Bielefeld-Theorie? Sie weiss doch sonst alles…

 

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Vergiften wir uns durch billige Lebensmittel?


Der Pferdefleisch-Skandal entwickelt sich zu einem Lebensmittel-Skandal, der ganz Europa in Atem hält. Begonnen hat es in Grossbritannien. Da konnten wir noch hämisch rübergrinsen und sagen: „Bei dem, was die Briten kochen, ist es kein Wunder, dass sie Pferde- nicht von Rindfleisch unterscheiden können.“ Doch schneller als uns lieb war, schwappte der Skandal auch nach Deutschland rüber. Erst war es Lasagne von Tengelmann, schliesslich Real, die sowieso durch den früheren Gammelfleisch-Skandal in Verruf geraten sind. Ich habe mir einen Tag nachdem die Nachricht mit der „Tip“ Lasagne kam, mal auf Facebook umgesehen. Die Kommentare der Nutzer waren manchmal ganz schön einseitig, denn hier kann Real nun wirklich nichts zu. Würde es sich um Frischfleisch handeln, wäre das ganz etwas anderes. Aber bei der Lasagne ist der Hersteller für verantwortlich und nicht der Laden, der es vertreibt. Die können nur erwarten, dass es sich um die Qualität handelt, die man als Kunde erwartet.
Inzwischen sind auch Edeka, Aldi Süd und Lidl betroffen. Bloss von Aldi Nord hat man noch nichts gehört. Ob da auch noch was kommt? Vielleicht.
Betroffen scheint übrigens nur Lasagne mit Rindfleisch zu sein. Dabei wusste ich gar nicht, dass es die überhaupt in dieser Sorte gibt. Für mich gab es immer nur die mit Schweinefleisch. Von der habe ich auch noch drei Packungen im Kühlfach liegen. Regina will, dass ich es wegwerfe, aber ich sage, es wäre Schweinefleisch. Momentan wird noch abgewartet.
Man fragt sich nun natürlich, wieso Pferdefleisch so leicht in Rindfleischprodukten landen kann. Problem ist, dass Pferdefleisch aussieht und riecht wie Rindfleisch. Man kann es nur mühsam mit einem Text nachweisen. Und der kostet Zeit und natürlich Geld.
Im Grunde genommen ist Pferdefleisch nicht schädlich, auch wenn viele die Nasen rümpfen mögen, wie man so etwas essen kann. Rinder, Schweine oder Geflügel essen wir doch auch. Da beschwert sich niemand, auch nicht, dass die Tiere so süss und niedlich seien. Irgendwie scheint das bei Pferden anders zu sein. Warum? Ich weiss es nicht, denn mit Pferden konnte ich noch nie viel anfangen. Und wie ich immer sage, so lange ich das Tier nicht persönlich kenne, esse ich es auch.
Pferdefleisch soll sehr bekömmlich und gesünder sein als Rindfleisch. Wenn es nicht von Rennpferden stammt. So wird vermutet. Und gerade die Pferde erhalten Antibiotika und andere Medikamente, die die Organe eines Menschen irreparabel schädigen können.
Das Pferdefleisch soll aus Rumänien stammen und das Land identifiziere ich nun nicht mit Rennpferden, sondern alten Kleppern, die viel zu schwere Wagen ziehen müssen, selbst kaum Fleisch auf den Rippen haben und meist schlecht gepflegt sind. Und diese gerade beschriebenen Tiere dürften nun wirklich nicht mit solch lebensgefährlichen Medikamenten behandelt worden sein, weil diese zu teuer sind.
Jedenfalls zeigt dieser Lebensmittelskandal wieder einmal, dass wir uns selbst der ewigen Billigstrategie selbst ein Bein stellen. Wie lange wollen wir noch immer alles möglichst billigst haben und auch noch erwarten, dass es die allerhöchste Qualität ist?
Erinnert mich an den Ingwer, den Kaufland alle paar Monate bzw. Wochen anbietet. Der Preis ist wunderbar mit knap 2,50 Euro, aber die Qualität ist einfach nur grottig. Da sind die Stücke vertrocknet, verschimmelt oder sehen sonst wie alt aus. Wie ich immer sage: Der letzte Abschaum. Und das wird auch noch gekauft. Also da kaufe ich lieber teureren Ingwer, wenn da die Qualität besser ist. Übrigens ist der Aufdruck „Bio“ in gewisser Weise Etikettenschwindel, denn Ingwer kann nur biologisch und nicht anders angebaut werden.
Der Pferdefleisch-Skandal wird nicht der letzte sein, der Deutschland und Europa heimsuchen wird. Es wird immer etwas geben, wenn wir als Konsumenten uns nicht ändern.
Nun wird ein Test eingeführt, der Pferde- von Rindfleisch unterscheiden lässt. Wieso passiert so was erst, wo bereits etwas passiert ist? Und wieso beschliesst die EU die blödsinnigsten Gesetze, wenn sie sich dabei kaum auf Lebensmittel spezialisieren? Ist das im Grunde genommen nicht das Wichtigste überhaupt?
Und wie kann es sein, dass in Mehl Schweineborsten zu finden sind? Über solche Dinge habe ich im letzten Jahr bereits berichtet. Wir werden betrogen, wo es nur geht, weil wir es wollen, denn billig ist alles.

Hat irgendjemand diese neue „Heiter bis tödlich“-Serie am Donnerstag gesehen? Lief als Doppelfolge und begann bereits um 17.55 Uhr. Dafür musste „Verbotene Liebe“ weichen. Da will man wohl testen, wie gut die Serie um fünf vor sechs läuft. Heisst das nun, dass die Soap „Verbotene Liebe“ genauso eingestellt wird wie „Marienhof?“ Vorstellbar ist bei der ARD inzwischen alles. Besonders seit „Verbotene Liebe“ auch mit einem Zuschauerschwund zu kämpfen hat. Allerdings erst, seitdem die Folgen der Soap 45 Minuten betragen. Das hält man bekanntlich nicht aus, ausserdem wird dadurch eine Geschichte nur künstlich in die Länge gezogen.
Genau so ist es übrigens auch bei der Serie „Zwischen den Zeilen“. Das ist die bis jetzt blödeste und dämlichste Serie aus der ganzen „heiter bis tödlich“-Reihe. Ich weiss gar nicht, wie man solch einen Blödsinn überhaupt verfilmen kann. Aber inzwischen scheint die ARD wohl wirklich nicht mehr zu wissen, wie sie jüngere Zuschauer locken soll, als mit so einer grenzdebilen Serie. Was war „Fuchs und Gans“ doch noch witzig und interessant. Bei der eingestellten Serie hat man nicht entnervt auf die Werbung oder das Ende der Folge gewartet. Im Grunde genommen hätte ich am liebsten gleich weggeschaltet, aber ich hatte wirklich noch die Hoffnung, die Serie würde besser werden. Da habe ich mich getäuscht und ich glaube kaum, dass es besser werden wird. Eher noch schlimmer – einfach dämlich.
Und was sollte das eigentlich, alle drei „Heiter bis tödlich“-Serien bereits um 17.55 Uhr beginnen zu lassen? Hat das irgendeine besondere Bewandtnis, weil im ZDF die „Soko“-Serien nicht liefen? Möglich wäre es. Zudem versuchte die ARD gewiss durch diese Aktion, die „Verbotene Liebe“-Zuschauer für die „Heiter bis tödlich“-Serien zu gewinnen. Wobei ich nicht glaube, dass das funktioniert hat. Wer das eine guckt, der guckt eher selten das andere. Und der Erfolg um 18 Uhr aller Folgen dürfte einfach nur damit zusammenhängen, dass im ZDF Sport lief. Würde zur selben Zeit eine der „Soko“-Serien laufen, würden die Einschaltquoten sicherlich ganz anders aussehen.
Ich bin nicht davon überzeugt, dass „Zwischen den Zeilen“ länger als eine Staffel laufen wird. Allein wenn man diese Quitschstimme von Sekretärin hört, fragt man sich schon, warum man sich diese Serie überhaupt antut. Und dann der Assistent der Kommissarin, einfach nicht auszuhalten. Die Tollpatschigkeit der Hauptfigur ist überhaupt nicht zu ertragen. Ab und an mag es ja noch lustig sein, aber andauernd und die blödesten Situationen ist doch irgendwann wirklich zuviel.
Das einzig interessante an dieser Serie mag noch sein, dass beispielsweise Informationen, die eine Figur sieht oder schreibt, für uns Zuschauer in der Luft erscheinen, damit auch wir wissen, worum es geht oder wie es aussieht. Das ist originell, aber auch das einzige an dieser Serie, was gut ist.
„Zwischen den Zeilen“ sollte keinesfalls fortgesetzt werden. Bei „München 7“ bin ich der gleichen Meinung, aber die läuft zu erfolgreich. Dabei ist das für mich ein furchtbarer Abklatsch vom „Großstadtrevier“, was ich auch schon grässlich finde. Soll „München 7“ doch wieder im Bayerischen Rundfunk laufen, da habe ich gar nichts gegen. Aber nicht mehr in der „Heiter bis tödlich“-Reihe.
„Hauptstadtrevier“ kann hingegen fortgesetzt werden. Mit einigen kleinen Änderungen ist das eine gute Serie. Weniger von dieser neuen Chefin, die nicht zu ertragen ist und auch etwas weniger die Familie von Julia Klug, dann kann das was werden. Die letzte Folge läuft am 26. März und ist ein wenig verrückt. Scheint so bei allen „heiter bis tödlich“-Serien zu sein, dass die letzte Folge irgendwie abstrus ist. Worum es geht, verrate ich hier mal nicht, sonst wäre die Spannung futsch.
Ab dem 02. April läuft dann wieder „Morden im Norden“, eine Serie der ich „Nordisch herb“ vorgezogen hätte. Es wurde leider anders entschieden. Die Dienstagserien der Reihe sind recht erfolgreich, bis auf eine werden alle fortgesetzt bzw. steht es noch in der Schwebe (Hauptstadtrevier). Bei den Donnerstagsserien konnte sich bis jetzt nur eine einzige Serie durchsetzen: „Alles Klara“, die auch nicht gerade gute Quoten hatte. Dennoch traut der MDR der Serie zu, das es besser wird. Im Gegensatz zum SWR, der „Fuchs und Gans“ einfach einstellte. Ich kann es immer noch nicht akzeptieren.
Und ab nächsten Donnerstag wird „Zwischen den Zeilen“ gnadenlos boykottiert, wie ich es schon mit „München 7“ mache.

Bei Elefantendame Mala tut sich grosses. Wie ich gelesen habe, soll der Hormonspiegel von der schwangeren Elefantin Ani gefallen sein. Und das sei ein Zeichen dafür, das die Geburt bald bevorsteht. Wann genau, lässt sich nicht sagen, aber es geht in die heisse Phase. Mala hingegen scheint man nicht zuzutrauen, dass sie eine gute Tante abgibt. Es wurde in dem Gespräch über Ani nur Rani erwähnt, dabei kennt Mala Jungtiere, auch wenn das schon ein wenig mehr als zwanzig Jahre her ist, dass sie direkten Kontakt zu welchen hatte.
Dafür kann Mala nun stolz verkünden, dass sie ordentlich abgenommen hat. An ihrer Hungerkuhle lässt es sich gut erkennen, aber nun gibt es auch zahlen. Knapp über 3,8 Tonnen wiegt Mala nun. Da hat sie eine Menge abgenommen, wog sie doch immer über vier Tonnen. Aber das sie ein Dickmops war, ist bekanntlich nichts Neues. Wie mal gesagt, hat die Dickhäuterin abnehmen müssen, da sie Übergewicht hatte. Jenala hat das immer gesagt.
Kommen wir nun zu Malas neuester Vorhersage, die den FC. St. Pauli betrifft. Beim letzten Spiel gegen Sandhausen tippte Mala, dass St. Pauli verlieren würde. Das trat ein und die Kiezkicker verloren 4:1. Ein Ergebnis, das dafür spricht, dass der Verein nicht wirklich in der Lage zu sein scheint, vernünftig Fussball zu spielen. Was also wird Mala gegen den 1. FC Köln tippen?
Die Elefantendame sagt, das St. Pauli doch wirklich erneut verlieren wird. Ob sie auch hier recht behalten wird? Wir werden es Montagabend wissen. Entweder spielt St. Pauli zu sehr in Freundschaft gegen Köln, dass es wieder nichts mit einem Sieg wird und Mala hat tatsächlich mit ihrer Vorhersage recht. Mal abwarten.
Wenn St. Pauli sich aber nicht bald besinnt, sind sie schneller auf einem Abstiegsplatz, als sie gedacht haben.

 

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