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Spielt Russland wieder falsch?


Nach einem 16stündigen Verhandlungsmarathon wurde am Donnerstagmorgen in Minsk das Ergebnis verkündet: Ab dem 15. Februar wird in der Ostukraine eine Waffenruhe herrschen.
So sagte Russlands Präsident Putin, aber er soll auch gesagt haben, dass es nicht die prorussischen Separatisten wären, die andauernd die vereinbarten Waffenruhen unterbrechen würden, sondern die Ukrainer. Haben die sich verkleidet, sich in das Gebiet der „Abtrünnigen“ geschlichen und dort dann abgefangen zu schiessen und Raketen loszuschicken? Anscheinend ist es wohl so laut russischer Sicht geschehen. Na ja, es gibt immer zwei Seiten und jede sagt was anderes.
Aber nun soll es also ab morgen eine Waffenruhe geben. Wie lange wird sie dieses Mal halten? Laut USA soll Russland schwere Waffen ins umkämpfte Gebiet verlagern und auch für weiteren Nachschub für die Rebellen sorgen. Auch der ukrainische Präsident Poroschenko glaubt nicht wirklich daran, dass Russland sich an die Waffenruhe halten werde, hätte Russland seine militärische Offensive doch weiter verstärkt. Das Minsker Abkommen würde damit in Gefahr sein. Doch nun hat Russland völlig überraschend eine UN-Resolution eingebracht. Angeblich, um damit zu gewährleisten, dass die Waffenruhe auch wirklich eingehalten wird. Politisches Kalkül oder Augenwischerei?
Interessant ist erst einmal, dass Russland sich nur als Bürge des Friedensabkommens sehe. Was dort vor Ort geschehe, können sie nicht beeinflussen. Im Grunde genommen ist das, was Kreml-Sprecher Peskow gesagt hat, praktisch ein Freifahrtsschein dafür, dass Russland sich die Hände in Unschuld wäscht, wenn auf der Krim wieder Kämpfe ausbrechen und es nichts mehr ist mir der Waffenruhe.
Gerade deshalb ist es so überraschend, dass Russland einen Resolutionsentwurf in den Weltsicherheitsrat eingebracht hat. Dieser Entwurf soll alle Konfliktparteien dazu aufrufen, dass Minsker Abkommen auf der Krim umzusetzen.
Im Text spielt sich Russland als der grosse Friedensmacher auf, denn man sei „tief besorgt über die furchtbaren Ereignisse“ in der Ostukraine. Nur mit friedlichen Mitteln – wie auch immer nach Moskaus Meinung aussehen mögen – sei eine Lösung möglich.
Wieso glaube ich, dass dies Augenwischerei ist und am Ende die Ukraine als die Bösewichte dastehen werden, die die Waffenruhe nicht gewahrt haben? Und genau das wird eintreten.
Interessant ist weiterhin, dass Russland bisher alle eingebrachten Resolutionen blockiert hatte, da sie ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates sind.
Wer übrigens gedacht hat, dass in der Ostukraine sich die Situation entschärfen würde, nachdem die Waffenruhe ab dem 15.Februar verkündet wurde, hat sich geirrt. Denn seitdem sind die Kämpfe noch einmal ordentlich angeschwollen. Es sieht so aus, als wollen die prorussischen Separatisten eine Entscheidung erzwingen bis es zur Waffenruhe kommt.
So schön der Erfolg in Minsk vielleicht sein mag, wird er dennoch keine Lösung im Streit um die Krim zwischen der Ukraine und Russland sein. Dort wird erst Schluss sein bis Russland samt Putin erreicht hat, was sie haben wollen.
Es wird schon seit längerem davon gesprochen, dass Russland wieder sein Gebiet erweitern will und auf die Masse aus Sowjetzeiten zurückwill. Dazu gibt es auch die Breschnew-Doktrin, von der ich vor einigen Wochen/Monaten bereits einmal gesprochen habe. Damit ist es Russland legal möglich in ein anderes Land einzumarschieren, wenn sich die dort lebenden Russen benachteiligt fühlen.
Deshalb wird auch gerne gewitzelt, dass die ehemalige DDR, also die Bundesländer, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Meckelnburg-Vorpommern sowie Ost-Berlin wieder von Russland einverleibt werden. Deshalb taucht auf öfters der Witz auf, dass das Finale der WM 2018 in Ost-Berlin stattfinden würde. Kürzlich bei der Fastnacht in Franken wurde darauf wieder eingegangen, auch wenn es dann eher darum ging, dass in Bayern andauernd der Strom ausfällt, weil es von sämtlichen Stromtrassen abgeschnitten ist.
Aber zurück zum Minsker Abkommen. So schön das Ergebnis sein und klingen mag, ich glaube nicht daran, dass es allzulange halten wird. Vielleicht einen Monat, wenn überhaupt. Dann werden die Kämpfe dort weitergehen. Wahrscheinlich wird es wieder heissen, dass die Ukraine begonnen hätte. Selbst wenn das Gegenteil bewiesen wird, werden die prorussischen Separatisten bei ihrer Wahrheit bleiben.
Eine Lösung wird es in der Ostukraine bis auf weiteres nicht geben.

Heute ist also endlich der Tag der Tage: Valentinstag. Bereits seit Tagen werden verstärkt irgendwelche blödsinnigen Sachen angeboten, die man seinem/seiner Liebsten schenken sollte. Pralinen in Herzform, Bonbons, Kekse, ich weiss nicht was noch alles in Herzform angeboten wird. Der Preis ist mehr als unverschämt, denn die normalen Produkte davon kosten nur einen Bruchteil davon.
Kommerz ohne Ende. Vor allem lasse ich mir doch nicht vorschreiben, dass ich am 14.Februar unbedingt etwas für Regina kaufen soll. Das kann und mache ich an jedem anderen Tag. Ganz freiwillig.

Borussia Dortmund hat sich aus dem Keller der Ersten Liga gespielt. Bereits das zweite Spiel in Folge haben sie gewonnen. Ob sie nun doch nicht absteigen werden? Warten wir es ab.
Elefantendame Mala hingegen wartet noch auf den ersten Sieg ihrer Lieblingsmannschaft. Seit letzter Woche läuft der Spielbetrieb der Zweiten Liga wieder und der FC St. Pauli hatte es nur zu einem müden Unentschieden gebracht, weil er den Weg zum Tor nicht zu finden schien. Bis auf eine Riesenchance hat es wohl auch nichts weiter gegeben. Wenn der Verein so weiter spielt, wird er tatsächlich absteigen, denn jetzt zählen nur noch Siege. Alles andere darf es nicht mehr geben.
Am Montag wird es gegen Greuther Fürth gehen. Vor zwei Jahren spielte der Verein in der Ersten Liga, letzte Saison hätten sie aufsteigen können, wenn sie in der Relegation den HSV besiegt hätten. Nun schwächelt der fränkische Verein. Deshalb sagt Mala auch, dass St. Pauli gegen Greuther Fürth drei Punkte holen wird.
Jonas hingegen ist ratlos mit seinem Fussballorakel, denn die Pusteblume entschied sich erst für ein Unentschieden und dann für einen Sieg des FC St. Pauli. Nun weiss er wirklich nicht, was sie denn ihm hatte sagen wollen. Ich würde mal sagen, dass er sich endlich ein anderes Orakel suchen sollte. Das wohlgenährte Dickerchen ist bestimmt ganz wild darauf, sich als neues Orakel zu probieren. Ähnlich wie Mala ist sie sehr verspielt und übermütig, weiss aber genau, wo ihr Platz ist.
Jonas hat sich entschieden, dass die Pusteblume sich für einen Sieg entschlossen hätte. Damit wäre sie also einer Meinung mit Mala. Mal sehen, ob sie beide recht behalten werden. Dürfte inzeressant sein.

 

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Hat Deutschland bei der Hochwasserflut versagt?


Die Flut hält Deutschland weiterhin in Atem. Nachdem zuerst Bayern, Thüringen und Sachsen arg mit Wasser überschwemmt wurde, dringen die Massen nun über Sachsen-Anhalt weiter nach Norddeutschland.
Gelernt hat man scheinbar seit der so genannten „Jahrhundertflut“ im Jahr 2002 nicht. Oder wie soll man sich dann die Deichbrüche erklären? Elf Jahre sind seither vergangen, die Deiche angeblich immer wieder überprüft. Und warum weichen sie dann durch und drohen zu brechen?
Vergleiche mit der Hamburger Sturmflut von 1962 kann man nicht anstellen, obwohl da auf die Deiche auch nicht sonderlich geachtet wurde. Damals gruben die Menschen Keller in die Deiche, um Waren kühl zu halten. Das Ende vom Lied ist bekannt. Die Deiche brachen und die Hamburger Stadtteile um Wilhelmsburg wurden überflutet.
Aber man muss doch einmal bedenken. Innerhalb von elf Jahren scheint nichts getan worden zu sein. In Hamburg, dass von Wasser durchzogen wird, sind Verstärkertore noch nicht erneuert worden. Hat man nicht für nötig erachtet. – Und wo der Stadtstaat wegen des Zensus-Ergebnisses wieder zum Geberland wird, dürfte es noch weiter dauern. – Und es ist in gewisser Weise auch nicht dringend notwendig. Wobei natürlich immer gewaltige Wassermassen kommen können, denen die Deiche nicht standhalten können.
Bei Deggendorf in Bayern brach ein Deich, der die Landschaft überflutete. Nur noch die Dächer der Häuser ragten aus den Fluten hinaus. Mehrere Städte wurden evakuiert. Dann entspannte sich die Lage, während sie sich in Sachsen und nun Sachsen-Anhalt zuspitzte.
In Sachsen-Anhalt ist ein Deich gebrochen, die Wassermassen finden neue Wege, um sich auszubreiten. Kurzzeitige Entspannung für die kommenden Städte an den überfluteten Flüssen. Aber dort, wo sich das Wasser nun einen Weg bahnt, gibt es keine Rettung für die Häuser. Gnadenlos kommt das schmutzige Nass und nimmt gefangen, was fest steht und nicht rechtzeitig flieht. Sein Hab und Gut hat so mancher bei der Flut vor elf Jahren verloren, nun ist es wieder so weit.
Mir stellt sich immer die Frage, was ich alles mitnehmen würde, wenn ich weiss, mein Haus und vor allem die Inneneinrichtung wird höchstwahrscheinlich zerstört werden. Also, einen riesigen Koffer in den ich alles packe, was wichtig ist. Vielleicht ein wenig Wechselwäsche, aber Kleidung kann man neu kaufen, ist also nicht so wichtig. Meinen Laptop würde ich retten, meine externen Festplatten, USB-Sticks natürlich, meine Lieblingsbücher, Fotoalben, Negative, Videokassetten, meine Fotoausrüstung und sonstige Wertgegenstände, die nicht viel Platz wegnehmen. Das ist eine Menge, passt aber in einen grossen Koffer. Einiges, was zerstört wird durch die Wassermassen, mag vielleicht versichert sein, aber dennoch gibt es mir nicht das zurück, was ich verloren habe. Deshalb auch meine Aufzählung der Sachen, die ich mitnehmen würde. Da geht es nicht um Werte, denn die Sachen sind ab dem Zeitpunkt wertlos, wenn ich sie das allererste Mal benutze. Aber die Dinge, die darauf gespeichert sind, die sind mir wichtig. Oder eben alte Fotos, weil sie mich an Dinge erinnern, die ich früher gemacht habe, weil sie Menschen zeigen, die mir wichtig waren, inzwischen allerdings verstorben sind. All das kann man inzwischen digitalisieren, aber so etwas kostet Zeit. Ausserdem muss ich dann meine externen Festplatten wieder retten.
Ein bisschen geht einem die Flut schon auf die Nerven. ARD und ZDF senden jeden Abend Brennpunkte bzw. Sondersendungen. Keine Sendung, die noch pünktlich beginnt. Auch auf den anderen Sendern der betroffenen Bundesländer geht es nur um die Flut: Bayern und der MDR. Beim RBB weiss ich es nicht, da ich den nie gucke. Will man als nicht betroffener Mensch so etwas sehen? Als Betroffener vielleicht? Zweimal nein. Die ersten Tage mochte es noch gehen, jetzt will man nur noch wegschalten, es nicht mehr sehen, an was anderes denken, froh darüber sein, dass man selbst nciht davon betroffen ist.
Denn genauso ist es doch. Solange man selbst nicht betroffen ist oder betroffen sein könnte, will man von solchen Hiobsbotschaften nicht wissen. Der Mensch an sich steckt lieber den Kopf in den Sand, als der Wahrheit ins Gesicht zu blicken. Gut, dass man nicht auf alle zutreffen, aber bei vielen ist es so, vor allem bei den Politikern. Da hätte schon viel eher was passieren müssen, damit genau so etwas nicht passiert, wie es jetzt ist.
Eine Stadt wie Magdeburg, an denen die Elbe vorbeifliesst, erwartet die höchste Überschwemmung seit Beginn der Aufzeichungen. In Passau wurde der Höchststand bereits eingestellt.
Bei Passau frage ich mich, warum das dort eigentlich immer noch passiert. Jedes Jahr tritt in der Dreiflüsse-Stadt das Wasser über die Ufer. Aber was genau soll getan werden, damit die Schäden geringer ausfallen. Man könnte wie in Venedig, alles in den Ersten Stock verlegen. Aber Läden im ersten Stock und unten gar nichts drin? Nein, das rentiert sich wirtschaftlich nicht einmal. Aber es würde nicht alles durch die Wasserfluten zerstört werden. Und Deiche bzw. Tore errichten? Verschandeln nur das Stadtbild, würden zu viel Platz wegnehmen und ob sie tatsächlich von Nutzen sind, ist eine ganz andere Sache. Also kommt das Wasser wie es kommt und am Ende räumen alle auf, was die nasse Flut hinterlassen hat – Schlamm, Dreck und Gestank.
Sachsen-Anhalt und Brandenburg sind die Bundesländer, die nun die Wassermassen fürchten. Und wieder sieht man einmal, dass in unserer Zeit, wo wir so hochtechnisiert sind, etwas gegen die nasse Flut unternehmen können. Jahrhunderte waren die Menschen dem Wasser hilflos ausgeliefert, Deiche schufen Abhilfe, schützten, allerdings nicht für die Ewigkeit, wie man nun sieht.
Eines steht fest: Die nächste Hochwasser-Flut kommt bestimmt.

Reden wir ein wenig über Politik. Da gibt es zwar einige Themen, aber das dringendste ist wohl Thomas de Maizière und die so genannte „Drohnen-Affäre“.
Die Aufklärungsdrohne Euro Hawk verspricht nicht das, was sie eigentlich sollte. Funktionieren tut sie schon, bloss ist sie viel teurer als gedacht. Und das hängt allein damit zusammen, dass die Zulassung der Drohne in Europa nicht automatisch gewährleistet war. In den USA entwickelt, dort getestet, schien man nicht auf die Zulassung geachtet zu haben. Und das ist das einzige Versäumnis, denn die Dinge, die diese Drohne bietet, wie die Signalerkennung, lassen sich auch in andere Flugobjekte einbauen. Bis September läuft das Testprogramm noch, kostet weiter Geld. Und wofür? Für nichts und wieder nichts. Aber Geld hat man ja zu haben, egal aus welcher Quelle, wie es so schön im Jura-Studium heisst.
Einen Rücktritt schliesst Thomas de Maizière aus. Das haben bisher alle Minister getan, die in die Ecke gedrängt worden waren. Welche sind geblieben? Ich erinnere mich an niemanden. Irgendwann wird halt der Druck zu gross, dass einem nichts mehr übrig bleibt, als zurückzutreten.
Kenntnis soll de Maizière, der mich immer noch an einen Nager erinnert, bereits durch den Flurfunk bekommen haben. Nur gibt er darauf nichts, sondern wartet ab, bis jemand zu ihm kommt und nicht nur Gerüchte vorlegt. Meiner Meinung nach, sind an Gerüchten immer was Wahres dran. Worum es meist geht zwar nicht, aber bei den Nebensächlichkeiten.
Momentan wird der Euro Hawk noch von der Hochwasserflut aus dem oberen Teil der Medien verdrängt, aber was dann sein wird? Abwarten.

So, heute Abend ist mal wieder totale Fernsehflaute. Na ja, bis auf den Donna Leon-Krimi mit Peter Fitz in einer seiner letzten Rollen. Ansonsten herrscht allerdings totale Langeweile. Deshalb erfolgt hier zum letzten Mal mein Hinweis auf zwei ebooks. Das letzte Mal deshalb, weil ich die Buchempfehlungen auf eine extra Seite generieren werde. Einige werden es sicherlich begrüssen. Da es allerdings immer am Ende des Artikels erfolgte, sollte es so störend nicht gewesen sein.
Als erstes empfehle ich den gut recherchierten Thriller “Die Rollen des Seth” von Helen Dalibor.
Für mich ein wunderbarer Roman, wo es um ein ägyptisches Rätsel und einen klugen Elefanten geht.
In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau “Am Nil” zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Isis Just kommt hinter das Geheimnis, das ihre Familie seit Generationen überschattet. Doch die Bruderschaft ist ihr dicht auf den Fersen. Schliesslich gelingt es ihnen, die junge Ägyptologin zu entführen.
Wird Isis Just wie ihr Vorfahr Masut enden und wie gelangte eigentlich der Krug ins alte Eismeer, wo er beim Abriss desselbigen gefunden wird? Das muss jeder selbst lesen.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: neobooks, Amazon, thalia.de, ciando, ibookstore, bol.de, buch.de/ch, ebook.de, libreka.de, txtr.com, schweizer-online.de und xinxii.com.
Und wer Elefantendame Mala mag, wird den Thriller “Die Rollen des Seth” mögen, denn sie kommt dort drin sogar zweimal vor. Einmal als Tausendschön, also als sie selbst, und dann noch als Bertha.
Und wer lieber Fantasy mag, dem sei diese Kurzgeschichte empfohlen: “Mit List und Tücke” von Henrik Quedburg.
Es geht um den Zauberer Aenroc, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
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Enttäuscht bin ich ein wenig von der ARD, dass es mit den Wiederholungen von „Fuchs & Gans“ nicht weitergeht. Stattdessen laufen dort Bundesliga-Sondersendungen und anderes. Ich will die Wiederholungen einer wirklich guten Serie sehen und keinen Sport und auch keinen Fussball.

 

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In der Mitte der Nacht


Nun ist nicht mehr Japan das Thema Nr. 1, sondern wieder Libyen. Und hier übertreiben sie im Fernsehen genauso wie bei Japan und der drohenden Reaktor-Katastrophe. Morgens kommen Sondersendungen, mittags Sondersendungen und abends fallen dann ganze Sendungen aus, bloss weil es was über Libyen zu berichten gibt. Was da passiert, ist furchtbar. Aber es reichen doch kurze Infos darüber und nicht ausführliches Widerkäuen von irgendwelchen Informationen, die man auch im Videotext lesen kann. Aber nun wird Libyen bombardiert. Ein Sohn von Gaddafi soll bei diesen Kamikazeflügen ums Leben gekommen sein. Sagen jedenfalls Medienberichte. Jedenfalls hat Gaddafi dann einen guten Grund um weiter zu wettern. Deutschland macht ja nur indirekte Libyen-Hilfe, da sie sich es sich nicht mit Gaddafi verscherzen wollen, schliesslich sagte dieser kürzlich in einem Interview, das man alle Länder Europas vergessen könne. Es seien sozusagen Verräter, aber nicht Deutschland. Mit uns würde er gerne weiter Geschäfte machen. Also bombardieren wir nicht selbst. Überhaupt finde ich es furchtbar, wenn Städte, Dörfer und Gegenden bombardiert werden. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass wir im 21. Jahrhundert leben und immer noch Kriege führen. Aber wie heisst es so schön? Der gefährlichste Gegner des Menschen ist der Mensch, gleich neben der Natur. Und damit schlage ich jetzt den Übergang zu Japan.
Mein Onkel ist immer noch der Meinung, dass die Mitarbeiter dort ziemlich gepennt haben, sonst hätte es zu diesem GAU gar nicht kommen können. Er hält die Kernkraft immer noch für die sauberste Stromerzeugung. Auch wenn er nicht leugnen kann, dass die verbrauchten Brennelemente noch eine Radioaktivität haben, die problematisch ist bei der Aussonderung. Für ihn ist es menschliches Versagen. Und er weiss, wovon er redet. Er hat mir Dinge erzählt, die kann man gar nicht glauben, dass das in deutschen KKWs passiert ist. Und das alles nur, weil die Menschen dort gepennt haben.
Aber die Anti-Atom-Kraft-Bewegung ist in vollem Gange. Am besten alles sofort abschalten. Ich freue mich schon auf den Strom-GAU. Denn daran denkt niemand. Ohne Strom können wir doch gar nichts machen. Was funktioniert denn ohne Strom? Wir sind doch abhängig davon, auch wenn wir es uns nicht wirklich eingestehen wollen. Aber es geht nichts ohne. Genauso abhängig sind wir vom Erdöl. Auch da soll immer die Wende kommen, aber fahren die Autos nun mit Wasserstoff (wozu auch wieder Energie benötigt wird, um den herzustellen) oder Elektrizität? Es ist ein Teufelskreis, es geht einfach nichts ohne Strom. Und wir haben nicht die Mittel, um die Stromerzeugung der KKWs sofort mit Wind- und Sonnenenergie zu ersetzen. Das geht gar nicht und wird niemals funktionieren. Nein, ich bin kein Schwarzmaler, sondern Realist, auch wenn ich mir so keine Freunde mache. Regina sagt bewusst nur noch Atomkraftwerk und in der Redaktion schneiden sie mich bei dem Thema auch schon. Denn ich bin trotz allem immer noch pro-Kernkraftwerke. Da wird mich niemand umstimmen können, egal was passiert. Denn erstens sind wir kein Erdbebengebiet, wie Italien. Und zweitens sind unsere KKWs sicher, ausser die Mitarbeiter machen irgendwelche Fehler. Und das die nötigen Modernisierungen fehlen, ist doch nicht der Fehler der Betreiber. Wer wollte denn schliesslich, dass die KKWs abgeschaltet werden in möglichst allzu schneller Zeit? Das war die rot-grüne-Regierung unter Schröder. Und von dem halte ich sowieso nichts. Der ist nur durch bestimmte Gelder zum SPD-Kanzlerkandidaten geworden.
Die Grünen haben es nun sogar in den Landtag von Sachsen-Anhalt geschafft. Ich wette, dass dies nie geschehen wäre, hätte es nicht die Reaktor-Katastrophe in Japan gegeben und die anschliessenden Diskussionen hier in Deutschland.
Ja, ich gebe es zu: Ich halte nichts von den Grünen, genauso wenig wie von der SPD. Die anderen Parteien, wie die Linken sind auch nicht besser. Im Grunde genommen, kann ich mich mit keiner der Parteien indentifizieren. Im Gegensatz zu meinem Cousin Schleimscheisser. Der ist in der CDU, wo doch unsere Familie durch und durch sozialdemokratisch geprägt ist. Ich falle da auch ziemlich aus der Reihe, aber das habe ich schon immer getan.
Gibt es eigentlich noch ein Thema, das nicht von Weltzerstörung handelt? So lange komme ich mir vor, als habe Nostradamus eine Prophezeiung für dieses Jahr gesagt, die vom Weltuntergang handelt. Noch nie ist es mir so vorgekommen.
Bei Japan wird ja nun gefürchtet, dass der Wind drehen und die radioaktiven Wolken nach China ziehen. Denn aus China beziehen wir viele Exportgüter. Das wäre nicht zu verkraften, wobei Japan kaum etwas ausmacht. Ich kaufe erst einmal nicht beim Asiaten ein. Besser ist. Wobei ich auch gar nicht weiss, wo hier überhaupt einer ist. Habe noch gar keinen ausmachen können.
Aber in Fukushima steigt aus zwei Reaktoren Rauch auf. Tja, das verheisst nichts Gutes. Wir werden es sehen.
Und nun noch ein halbwegs trauriges Thema: Eisbär Knut ist gestorben. Ich vermute mal, dass er einfach tot umfiel. Denn er stand unter erheblichen Stress, weil seine drei Weiber – darunter seine Mutter – ihn nicht als Zuchtbären akzeptierten. Sie verbündeten sich gegen ihn und jagten ihn immer schön ins Wasser. So was macht das Herz irgendwann nicht mehr mit. Er soll nun obduziert werden. Dann wird man mehr wissen. Vielleicht war er ja auch irgendwie krank. Und wenn er dann ausgestopft wird, können seine Fans dann immer noch weiter zu ihm pilgern, auch wenn er längst nicht mehr ist. So bleibt er für immer lebendig, auch wenn er tot ist. Jenala wünscht sich das für ihren Ersatzelefanten ja auch. Sie hat Angst, dass diese genauso enden wird wie Vilja im letzten Jahr. Der wurde nach ihrem Tod – jedenfalls laut Bild-Zeitung und die ist ja immer etwas heikel – ein Stück des Rüssel abgeschnitten, dann noch ein Fuß und die Organe wurden auch untersucht. Jenala möchte nicht, dass ihr Ersatzelefant so ausgeschlachtet wird. Das ist zu verstehen.

 
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Verfasst von - 21. März 2011 in Elefant, Real life, Sport, Technik, Tiere, Wetter, Zoo

 

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