RSS

Schlagwort-Archive: Saddam Hussein

Ablenkung ist alles – Die FIFA und kein Ende


Der ISIS-Vormarsch auf Iraks Hauptstadt Bagdad geht weiter voran. Einige hundert Kilometer von der Hauptstadt entfernte Städte sind eingenommen worden. Der Irak selbst scheint hilflos zu sein, auch wenn es ihnen gelungen sein soll, eine Stadt zurückzuerobern.
Aber die Frage ist doch eigentlich, was machen die USA? Nichts, erst wurde darüber beraten, ob man dem Irak hilft, sprach von Luftangriffen. Dann wiederum hiess es, dass der Irak das selber lösen müsse.
Also, man darf doch wirklich nicht vergessen, wer das im Irak verbockt hat. Als im Jahr 2003 die Vereinigten Staaten von Amerika in den Irak einmarschierten, herrschte dort Saddam Hussein. Unter ihm verschwanden unliebsame Menschen für immer – in anderen Regimes passiert und passierte so was auch, was aber keine Entschuldigung sein soll -, denn Saddam war ein Despot, ein Tyrann, eben Iraks Diktator. Aber unter ihm lebten alle Religionen friedlich nebeneinander. Es gab keine abgeschotteten Viertel, wo nur Christen lebten oder nur Sunniten oder nur Schiiten. Doch seitdem die USA im Irak einmarschiert sind, hat sich das radikal geändert. Eine Stadt hat sich komplett von der Aussenwelt abgeschottet, dort leben die noch verbliebenen irakischen Christen, die nicht geflüchtet sind. Sie müssen sich schützen, damit sie nicht getötet werden.
Und nun kommt ISIS, die nicht nur gegen Christen vorgehen, sondern auch gegen alle Muslime, die keine Sunniten sind. Hierbei muss man auch bedenken, dass die irakische Regierung aus Schiiten besteht, die sich mit den sunnitischen Parteien zwar nicht überworfen haben, aber auch nicht wirklich verstehen.
Zu Bedenken ist, dass selbst Al-Qaida ISIS zu radikal ist. Und auch der Iran beäugt misstrauisch das Geschehen im Irak. Denn im Iran sind die Mehrheit Schiiten, also das Gegenteil von ISIS.
Erst wollte der Iran gar nichts machen, will vor allem keine iranischen Truppen in den Irak schicken. Aber Irans Präsident Ruhani kann sich eine Kooperation mit den USA vorstellen. Man stelle sich das nur mal vor. Unter Ahmadinedschat – dessen Namen ich garantiert falsch geschrieben habe – wäre so etwas undenkbar gewesen. Aber Ruhani überrascht immer wieder.
Irgendwas muss im Irak passieren. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn der Irak es mit seinen eigenen Truppen schafft, die radikale ISIS zurückzuschlagen. Aber versaut haben es vor elf Jahren die USA. Also müssen sie auch etwas tun, damit im Irak wieder Frieden – halbwegs jedenfalls – einkehrt.

Die Weltmeisterschaft in Brasilien ist erst drei Tage alt und schon hat es eine grosse Überraschung gegeben. Die Niederlande haben gestern Abend – MEZ – den Weltmeister Spanien deklassiert. Wobei ich nochmals anmerken muss, das Spanien 2010 nur durch Glück Weltmeister wurde. Wenn die Schweiz in der Vorrunde nicht so abgestürzt wäre, Spanien wäre noch in der Vorrunde ausgeschieden und Weltmeister wäre irgendjemand anderes geworden.
Bedenklich, dass Spaniens einziger Treffer auch noch durch einen Elfmeter fiel. Das ist mehr als kläglich. Ist nun also die glorreiche Geschichte des spanischen Fussballs vorbei? Kommen nun die Niederlande und werden Weltmeister? Nö, sage ich. Da kann noch eine Menge passieren. Vor allem sind die Niederländer noch nie Weltmeister geworden. Weder 1974, noch 1978 noch 2010. Auch 2014 werden sie es nicht werden – auch wenn van der Vaart nicht dabei ist.
Morgen wird erst einmal meine Lieblingsmannschaft spielen: Frankreich. Pünktlich dazu habe ich auch mein Frankreich-Trikot wiedergefunden, dass ich tief im Schrank vergraben hatte, um nicht die Barthez-Unterschrift zu sehen. Ich bin noch heute sauer auf Lei, dass sie mein Trikot entweiht hat. Anno 2006, als die WM in Deutschland weilte, schnappte sie sich mein Trikot und liess eben jenen Torwart dort unterschreiben, den ich nun gar nicht mochte. Seitdem trage ich das Trikot kaum noch, weil mir das so peinlich ist. Wenn es wenigstens ein Autogramm von Zidane gewesen wäre. Nein, sie wollte mich damals unbedingt ärgern.
Nun gut, ich muss mich damit abfinden, kann es nicht mehr ändern.
Gegen Honduras sollte Frankreich doch gewinnen.
Auch Rüsselorakel Mala hat sich für einen Sieg Frankreichs entschieden. Bloss Jonas konnte sein Orakel nicht ganz deuten. Er sagt, dass der Schlaubeutel auf einen Sieg Frankreichs tippen würde, aber genauso gut könnte sie auch ein Unentschieden gemeint haben. Ja, was denn nun? Es gibt nur eine Möglichkeit.
Beim Deutschland-Spiel gegen Portugal sind sich dann Mala und der Schlaubeutel sehr sicher, dass Deutschland gewinnen wird. Torakel Nelly aus Hodenhagen hingegen hat auf einen Sieg Portugals getippt. Allerdings möchte ich hier noch einmal daran erinnern, dass sie bei den letzten beiden Spielen bei der EM 2012 danebengelegen hat. Warum sollte sie also dieses Mal recht behalten?
Ausserdem tippt Mala noch das Spiel Belgien gegen Algerien. Hier sagt sie, dass Belgien gewinnen werde.
Erinnert sich eigentlich noch jemand daran, wie Deutschland das Spiel gegen Algerien in der Vorrunde bei der WM 1982 in Spanien verlor? Im letzten Spiel ging es gegen Österreich. Dieses Spiel ging als Schande von Gijon in die Fussball-Geschichte ein. Deutschland reichte ein 1:0, damit sie weiterkämen. Österreich war ebenfalls weiter bei dem Ergebnis. Und so wurde das 1:0 geschossen und danach passierte nichts mehr. Ein Hin- und Hergeschiebe, aber grossartig passieren tat nichts mehr. Danach wurde übrigens beschlossen, dass das letzte Gruppenspiel immer zeitgleich gespielt wird, damit so etwas nicht noch einmal passieren kann.
Joseph Blatter will sich schon wieder zum Präsidenten der FIFA wählen lassen. Der europäische Kontinent hat allerdings keine Lust mehr auf ihn, vor allem wegen der skandalösen WM-Vergabe an Katar.
Nun versucht Blatter wieder von sich abzulenken. Neuestes Opfer dieser Strategie ist Franz Beckenbauer, der 90 Tage von der FIFA gesperrt wurde. Grund: Er hat einen Fragebogen zur WM-Vergabe 2018 und 2022 nicht beantwortet. Tja, da interessiert einen doch, warum Beckenbauer diesen Fragebogen nicht beantwortet hat. Hat er ihn vielleicht überhaupt nicht bekommen oder ist er in der FIFA-Zentrale verloren gegangen? Nein, der Fragebogen soll laut Beckenbauer in einem Juristen-Englisch verfasst gewesen sein. Und als Beckenbauer um einen Fragebogen auf Deutsch gebeten habe, wurde ihm das verweigert. So kann man das natürlich auch machen, wenn man jemanden kalt stellen will. Dabei ist doch Beckenbauer wirklich kein ernsthafter Gegner für Blatter. Will sich Beckenbauer etwa als Gegenkandidat aufstellen lassen? Nein, will er nicht. Aber einen Buhmann braucht es immer und so hat sich Blatter eben Beckenbauer ausgesucht, schliesslich habe der wohl eine viel zu weisse Weste.
Gutes Ablenkungsmanöver von Blatter, wirklich. Allerdings frage ich mich, warum der FIFA-Präsident nicht einfach die Satzung ändert und sich das Präsidentenamt auf Lebenszeit gibt. Zwar wird er danach jede Menge Vorkoster und Bodyguards beschäftigen müssen, aber er wird sich nicht mehr der Diskussion aussetzen müssen, dass er an seinem Stuhl klebte.
Europa hat sich von Blatter abgewandt, aber alle anderen Kontinente und damit Verbände stehen hinter ihm. Aber ist es nicht erstaunlich, wie sehr Blatter die Politik der Ablenkung beherrscht? Bei seiner letzten Wahl war es genauso. Irgendwann ist doch wirklich Schluss!

Und wer nun keinen Fussball mag und nichts im Fernsehen findet, weil wieder nur Konserven laufen. Der kann ja mal wieder was lesen.
Wie wäre es mit der neuen Fantasy-Kurzgeschichte von Henrik Quedburg? Am Platz der Wahrheit angekommen, kann Ackhare nur knapp einer Entführung entgehen. Und ihr Begleiter Dormi stellt ihr eine Frage, die die Auserwählte durcheinander bringt. Eine idyllische Tempelruine, die alles anderes als idyllisch ist.
Oder eben was anderes. Mal kurz auf Lesenswert!!! klicken, dort gibt es weitere Anregungen.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Entscheidung in Syrien? Der Countdown läuft!


Noch ist der Bericht der UN-Inspektoren nicht offiziell, dennoch sind bereits wichtige Einzelheiten durchgesickert: Es hat den Nachweis auf Giftgas und Chemiewaffen gegeben! Damit wäre die Vermutung der USA bestätigt. Also alles klar für einen Militärschlag?
Nein, davon ist auf einmal keine Rede mehr. Liegt vielleicht auch daran, dass Obama einfach keine Unterstützung für seinen „kleinen Spaziergang“ findet. Warum Spaziergang? Nun ja, er redet immer von einem 60tägigen Militärschlag und das ist so formuliert, als würde es sich um einen Spaziergang handeln. Mal kurz hin, auf den Tisch hauen und wieder raus aus dem Land. Doch so einfach, wie es sich anhört, dürfte es gewiss nicht sein. Das beste Beispiel ist der Irak, wo nun nach zehn Jahren das Land immer noch nicht befriedet ist. Im Grunde genommen, war es unter Saddam Hussein friedlicher als es heutzutage ist. Ja, Saddam war auch kein harmloser Diktator, aber unter ihm haben wenigstens die einzelnen Religionen friedlich zusammengelebt.
Binnen einer Woche soll nun Syrien sein Chemiewaffenarsenal aufdecken, also angeben, was sie alles besitzen. Ob das offen und ehrlich geschehen wird, ist eine andere Sache. Denn verstecken kann man immer was. Auch dass die UN-Inspektoren zurückkehren und den kompletten Zugangen zu den Chemiewaffendepots und Herstellungsorten erhalten, bedeutet nichts. Bis Mitte 2014 sollen dann alles zerstört sein. Das ist eine lange Zeit in der noch allerhand passieren kann. Dennoch gut, dass nicht gleich der Militärschlag kommt, wie es Obama immer forderte. Denn so was bringt nur Leid und noch mehr Tote. Man sollte immer erst versuchen, die Dinge friedlich zu lösen. Zudem sogar Russland damit einverstanden ist.
Wenn wir uns erinnern, war Russland, allen voran Wladimir Putin, gegen einen Militärschlag der USA und forderten Beweise für deren Behauptung, es gebe Chemiewaffen in Syrien. Nun muss man einmal bedenken, dass Russland an Syrien jede Menge Waffen liefert. Warum also die Quelle kappen, die einen tränkt? Allerdings soll Assad bereits das Geld ausgegangen sein. Denn wie einige Leute berichten, würden bereits Kunstschätze in russische Frachtflugzeuge und Hubschrauber verpackt werden. Der Ausverkauf hat begonnen! Klammheimlich geschieht das natürlich und falls man Russland darauf ansprechen würde, werden die das sicherlich dementieren und behaupten, diese Dinge besässen sie bereits seit Jahrzehnten. Wer will das schon beweisen?
Aber ist es nicht traurig, wie die Altertümer verscherbelt werden? Von einem Diktator zum anderen. Quasi als Tauschgeschenk. Aleppo soll angeblich nicht mehr wiederzuerkennen sein. Nicht durch die Zerstörung durch die Kämpfe, sondern auch der Raub der Altertümer.
Aber so lange es immer willige Abnehmer gibt, wird es überall so weitergehen.
Ein Militärschlag gegen Syrien scheint also vom Tisch zu sein. Wenigstens etwas, denn ein Krieg hat noch nie etwas gebracht, ausser Toten und Verletzten.

Morgen wird hier in Bayern gewählt. Ich kann mir einen faulen Tag machen, denn ich habe bereits per Briefwahl gewählt. Einmal Landtagswahl und die Bundestagswahl auch. Finde ich unheimlich praktisch. Zudem macht die Deutsche Post immer Reklame dafür, dass sie hundertausende Wahlhelfer haben. Allerdings nicht in Bremen, denn dort waren die meisten Wahlunterlagen unzustellbar. Wieso auch immer, denn die Adressen waren korrekt verzeichnet. Vielleicht ein Fehler im System der Post? Aber normale Briefe sind scheinbar angekommen. Vielleicht auch eine Verschwörung? Vielleicht sind das alles SPD-Wähler und die sollten ihre Stimme nicht abgeben können. Die betroffenden Personen können auch ohne Wahlbenachrichtigung wählen gehen.
Die Briefwahl hat für die Parteien den Nachteil, dass sie mit ihrer Infopost häufig viel zu spät in den Briefkästen lagen. Als ich bereits meine Wahlen getätigt hatte, bekam ich auf einmal Post. Bloss leider zu spät. Hätte die betreffende Partei eh nicht gewählt. Oder dann die Wahlauftritte überall, wo man hingeht. Ich habe mir nichts andrehen lassen und immer nur den Kommentar abgegeben, dass ich bereits gewählt hätte. Darauf kamen dann so blöde Kommentare wie „hoffentlich uns.“ Ich entgegnete nur: „Das werden sie dann sehen, falls sie über die fünf Prozenthürde gekommen sind.“ Hätte auch was anderes sagen können, aber bevor ich da dämliche Diskussionen abhalte, komme ich noch zu spät zur Arbeit.
Wer wohl morgen gewinnen wird? Vom Prozentanteil her sicherlich die CSU mit Horst Seehofer. Aber wird es auch reichen, um Ministerpräsident zu bleiben? Wird er eine absolute Mehrheit holen oder muss er wieder mit der FDP zusammengehen? Vielleicht sogar auch noch mit den Freien Wählern? Ja, ja, diese Partei scheint nicht ganz zu wissen, was sie will. Einmal will Aiwanger mit der CSU zusammengehen, dann wieder mit SPD und Grünen. Warum denn nicht gleich eine grosse Koalition? Vielleicht schafft die SPD auch die Sensation und löst die CSU ab. Danach kann Seehofer nur noch auswandern. Wieder ab nach Preussen, nach Berlin.
Im Grunde genommen denke ich nur wieder an de Nockherberg und seine Darsteller. Da hat man solche wie Söder und Ude liebgewonnen und will sie auch weiterhin sehen. Da bleibt nur eine grosse Koalition. Aber die wird niemals kommen, eher spaltet sich Bayern von Deutschland ab.
Und nächste Woche dann die grosse Wahl. Steinbrück oder Merkel? Haifischgrinsen oder Sabberlinien? Das ist die Frage aller Fragen. Vielleicht auch beide, denn angeblich würden CDU und FDP keine Mehrheit bekommen. Dann würde es zu einer grossen Koalition kommen. Ganz sicher, denn die Grünen wollen sicherlich nicht mit der CDU zusammenarbeiten. Und ob die SPD wirklich die Linke haben will als Koalitionspartner dürfte auch dahingestellt sein. Wobei, manchmal frisst der Teufel Fliegen, um ans Ziel zu kommen. So muss man das sehen und darf auch da überrascht sein.

Elefantendame Mala ist ganz glücklich, dass St. Pauli heute seine frühe Torführung nicht verspielt hat. Zwar kassierten sie nach der 2:0-Führung noch einen Gegentreffer, aber den knappen Vorsprung hielten sie bis zum Abpfiff durch und dürfen sich nun über drei Punkte freuen.
Die Elefantendame hatte den Sieg bereits vorausgesehen, auch wenn sie kurzzeitig wieder am Zweifeln war. Denn bekanntlich weiss St. Pauli manchmal gar nicht, wie Fussballspielen eigentlich geht. Da schiessen sie innerhalb weniger Minuten zwei Tore und bringen es nciht zustande, diese Führung bis Spielende zu behalten. Dabei muss das Runde doch einfach nur ins Eckige.
Besonders kritisiert Mala das Chaos, das oft auf dem Spielfeld herrscht, so dass der Mannschaft gar nichts gelingt. Auch dass sie oft bei Standardsituationen Tore kassieren, gefällt ihr gar nicht.
Schon oft hat sie sich darüber geärgert und träumte davon, als Torwart das Tor des Vereins sauberzuhalten. Leider dürfen Elefanten nicht aufgestellt werden, was Mala masslos enttäuscht. Und so kann sie nur kommentieren und wüten, wenn St. Pauli wieder leichtfertig einen Sieg aus der Hand gegeben hat. Heute hat sie aber allen Grund zur Freude, denn St. Pauli hat gewonnen!
Und wenn St. Pauli gewinnt, verliert meist der HSV wie auch umgekehrt. Also eine Niederlage für den Verein von Malas Lieblingskonkurrentin Mogli? Wir werden es sehen. Aber es dürfte ziemlich sicher sein, denn es geht gegen den BVB. Zudem scheinen die Tage von Fink gezählt zu sein. Denn erst verbannt er zwei Spieler in die U23, nun will er sie zurückholen, doch dagegen stellt sich nun Sportdirektor Kreuzer. Als Trainer sollte man seine eigene Linie fortsetzen. Aber beim HSV läuft ohnehin seit Jahren nichts mehr. Ob’s an den Spielern liegt oder an den Trainern? Und warum haben sie es nicht geschafft, 100.000 Euro für die Damenmannschaft bereitzustellen? Diese musste deshalb zwangsabsteigen. Das ist das Armutszeugnis schlechthin.

Der Tiefpunkt des deutschen Fernsehens ist mal wieder durch ein neues Format erreicht: Promi Big Brother. Eigentlich nur zum Gucken geeignet, wenn man Psychologe ist oder sich amüsieren will. Wobei das Dschungelcamp weitaus interessanter ist. Big Brother ist nicht umsonst gescheitert, nun versucht man es mit angeblichen Promis von denen man die Hälfte nicht kennt. Der bekannteste dürfte noch David Hasselhoff sein, wobei ich mich frage, was der dort macht? Der kann doch kaum ein Wort deutsch oder besinnt er sich nun auf seine deutschen Vorfahren, die aus Niedersachsen (?) stammten? Einfach vergessen, dass diese Sendung läuft. Bin bloss gespannt, was Oliver Kalkofe dazu sagen wird. Denn mit einem hat er recht. Das deutsche Fernsehen war früher besser. Auch ich habe das schon irgendwann mal erwähnt. Wenigstens bin ich nicht der einzige, der das festgestellt hat.

Mit Aneba. Die Rückkehr scheint es weiterzugehen. Das ist doch mal was…

Edit: Wieso wird ein Artikel wieder nur gespeichert, anstatt dass veröffentlicht wird? Lange ist das Problem nicht aufgetreten, aber ich finde es mehr als nervig, vor allem wenn man das nicht bemerkt.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Bewegung in Syrien – Ist Obama seines Friedensnobelpreises noch würdig?


Seit knapp zwei Jahren tobt nun ein Bürgerkrieg in Syrien. Man könnte es so formulieren: Assad gegen den Rest der Welt. Noch immer hat er keinen Millimeter seiner Macht abgeben müssen, obwohl viele Syrer ihn nicht mehr haben wollen. Versucht wurde alles, doch Assad blieb wo er war, im Amt.
Nun wurde vergangene Woche bekannt gegeben, dass Assads Leute einen Giftgasanschlag verübt hätten. Bisher hat nur die USA diese Behauptung aufgestellt. Und da liegt nun auch der Hund begraben.
UN-Inspektoren wurden ins Land gelassen, die prüfen sollten, ob denn nun wirklich Giftgas freigesetzt wurde oder es sich nur um ein böswilliges Gerücht handelte.
Inzwischen sind die Inspektoren ausgeflogen worden – von der Bundesregierung – und sind am Schreiben ihres Berichtes. Ergebnis ist also noch offen. In frühestens zehn Tagen werden wir wohl erfahren, ob es wirklich Giftgas war oder nicht.
Nun scharren die USA bereits mit den Hufen, weil sie keine Lust mehr haben, sich von Syrien veralbern zu lassen.
Es sieht ganz so aus, als würde es einen Militärschlag der USA gegen Syrien geben. Nur wie passt das mit Präsident Obama zusammen?
Erinnern wir uns daran, dass er für keinen Krieg einstehen wollte, bekam sogar den Friedensnobelpreis. Nun die Kehrwendung: Er will gegen Syrien vorgehen.
Irgendwie nicht verwunderlich, denn als Präsident der USA muss er für sein Land das beste wollen. Ausserdem könnte so ein Krieg die Wirtschaft ankurbeln und das ist für das hochverschuldete Land doch immer gut. So ein Krieg bringt manchmal Vorteile. Anfangs jedenfalls, am Ende kostet er nicht nur Leben, sondern auch jede Menge Geld. Denn diese geldliche Misere ist dem Irakkrieg zu verdanken und dem damaligen Präsidenten George W. Bush. Wegen Erdöl wurde der Krieg begonnen und hält immer noch an. So langsam ziehen die Truppen nach und nach ab. Doch zurück bleibt ein Trümmerfeld. Unter Saddam Hussein war nicht alles gut. Menschen verschwanden und dennoch haben die verschiedenen Konfessionen friedlich nebeneinander gelebt. Heutzutage ist das nicht mehr möglich. Viele Christen sind aus dem Irak geflüchtet, die verbliebenen leben in einer abgesicherten Stadt, um sich zu schützen.
Da stellt sich die Frage, war ein Militärschlag wirklich nötig?
Wie ist das nun mit Syrien? Die Mehrheit der Menschen möchte Assad nicht mehr, sehen in ihm einen Tyrannen und Diktator. Sie wollen ihn loswerden, aber Assad geht nicht. Ein Bürgerkrieg entwickelte sich, lange wurde darüber gerätselt, warum die Welt nur zusieht.
Eigentlich ist es ganz einfach. Es wurde versucht, Sanktionen gegen Syrien zu erlassen, allerdings scheiterte das vor allem an Russland. Die haben einen ständigen Sitz in der UNO, wie auch China oder die USA. Und wenn einer von denen ein Veto einlegt, dann hat eigentlich die Vorlage schon keine Chance mehr.
Nun ist es auch wieder Russland bzw. Putin, der anzweifelt, dass es wirklich einen Giftgasanschlag in Syrien gegeben hat und die USA dies nur nutzt, um endlich im Land einmarschieren zu können. Ja, es könnte so sein, wie Putin es vermutet. Bloss weil es Putin vermutet, werden die meisten eh nicht seine Kritik ernst nehmen. Ausserdem muss man sich die Frage stellen, warum er Assad schützt. Weil er dessen Regime Waffen liefert? Oder hat er plötzlich den Frieden für sich entdeckt?
Unterdessen sucht die USA noch nach Verbündeten, die mit ihnen gemeinsame Sache gegen Syrien machen. Mal abwarten, ob Grossbritannien wieder an deren Seite stehen wird.
Werden die USA nun zwei Wochen durchhalten, um das Ergebnis der UN-Inspektoren sich anzuhören? Oder werden sie einfach ins Land einmarschieren, weil sie unmittelbare Beweise haben, dass Assad sich gegen sein Volk wendet?
Ersteres wie letzteres ist möglich. Momentan deutet alles auf einen Einmarsch in wenigen Tagen hin. Aber noch zögert Obama. Dabei sollte er bleiben.

Papst Franziskus hat einen neuen Kardinalstaatssekretär benannt. Damit wird nun endlich der von allen Seiten kritisierte Tarcisio Bertone abgesetzt. Neuer Staatssekretär und Nummer zwei im Vatikan wird Pietro Parolin.
Wir erinnern uns noch einmal an Bertone, dem nachgesagt wird, dass er nur Italienisch und Latein beherrschen würde. Nach seinen eigenen Worten, seien es noch ein paar mehr Sprachen, aber ob das wirklich stimmt? Beliebt war er nie und im Grunde genommen auch nie wirklich geeignet für das Amt. Bertone wurde hinter vorgehaltener Hand für den Rücktritt von Benedikt XVI. verantwortlich genannt. Aber der hatte ihn 2006 selbst ernannt. Nun ja, die Gründe bleiben im Dunklen.
Nun ist Bertone also bald Geschichte, was ohnehin nur eine Frage der Zeit war, denn er wurde unter Vorbehalt nach Franziskus Wahl im Amt bestätigt.
Bertones Rücktrittsgesuch sei vom Papst angenommen worden. Der Amtswechsel soll um den 15. Oktober stattfinden.
Ein zwanzig Jahre jüngerer wird der zweite Mann im Vatikan. Mal sehen, wie er sich machen wird.

Und noch etwas Interessantes: Von Henrik Quedburg ist der Prolog des ersten Aneba-Romans erschienen. In wenigen Tagen wird er neben Bookrix auch auf anderen Vertriebskanälen wie Amazon erhältlich sein.

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 31. August 2013 in Bücher, Blog, Kultur, Real life, Sommer, Wetter

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Was will Nordkorea?


Die Welt schaut auf Nordkorea und deren wirre Drohungen. Inzwischen hat das Land bereits die Botschaften aufgefordert, ihre Niederlassungen in der Hauptstadt Pjöngjang zu schliessen und das Land zu verlassen.
Was plant Nordkorea, fragt man sich angesichts dieser Anordnungen? Einen Atomschlag gegen die USA, wie es nun schon seit Monaten angekündigt und vermutet wird? Aufmerksamkeit um jeden Preis?
Noch wissen wir es nicht, dennoch ist das Säbelrasseln kein gutes Zeichen. Zwar kennen wir Ähnliches vom Iran, aber vergleichen kann man beides nicht. Denn beim Iran ist mehr Vermutung als Wissen.
Bei Nordkorea ist es in gewisser Weise auch nicht besser, doch muss man sich vor diesen in Acht nehmen. Wie bekannt hat Kim Jong-Un in der Schweiz studiert, ist also nicht so unwissend wie Vater und Grossvater. Gerade das macht ihn gefährlich.
Bereits kurz nach dem Tode von Kim Jong-Un fragte ich, wie es wohl mit Nordkorea weitergehen würde. Anfangs wie bisher. Die Bevölkerung hungert, Religion ist nicht gestattet. Im Grunde genommen ist Nordkorea heutzutage ein gutes Beispiel für den Roman 1984 von George Orwell. Da haben die Menschen keine Rechte, bekommen ihr Essen aufgrund von Lebensmittelmarken, falls es überhaupt erhältlich ist, andere Güter gibt es nur auf dem Schwarzmarkt. Man muss immer aufpassen, was man sagt, wie man sich verhält, ja sogar was man denkt.
Die Lage spitzt sich nun weiter zu. Drohungen waren das erste, jetzt scheint es ernst zu werden. Nordkorea verlegt eine Mittelstreckenrakete an die Küste. Der Süden antwortet mit Kriegsschiffen. Die USA verstärken ihre Standorte. Denn momentan scheint Nordkorea mit seinen Kapazitäten nur die militärischen Standorte angreifen zu können. Dennoch ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.
Ich frage mich nur, wie in unserer heutigen Zeit so etwas überhaupt noch möglich ist. Kann doch einfach nicht sein.
In den Irak sind die USA einfach einmarschiert, weil von Saddam Hussein eine grosse Gefahr ausging. Aber Nordkorea wurde immer vernachlässigt. Stattdessen wandte man sich dem Iran zu. Denn die haben im Gegensatz zu Nordkorea auch ein reichhaltiges Erdölvorkommen. Also weitaus interessanter. Und so war Nordkorea zwar ein Gegner, aber nicht wirklich interessant.
Ob es nun zu spät ist? Das kann ich nicht sagen. Die Zeit wird es zeigen.

Elefantendame Mala ist der grosse Star in ihrem neuen Wohnort. Sie macht Vorführungen, geht im Park spazieren oder posiert mit Besuchern.
Alles Dinge, die sie in ihrem Zuhause in den letzten zwanzig Jahren kaum bis gar nicht gemacht hat. Die wenigen Aktionen könnte man an einer Hand abzählen. Man kann sagen, dass erst in der Ferne ihre Qualitäten erkannt wurden. Ist das nicht ein Armutszeugnis für ihr Zuhause?
Und wo ich gerade von Malas Zuhause spreche. Hat sich mal einer eine der beiden Folgen der neuen vierten Staffel von „Leopard, Seebär & Co.“ angesehen? Der Sprecher ist gewechselt worden. Man muss nun die Synchronstimme von Magnum ertragen. Immer wenn ich diese Stimme höre, muss ich an die Reisesendungen auf Vox denken, die früher auf dem Sender liefen. Und auch sonst sind die Folgen dieses Mal recht lieblos geworden. Als wollte man dieses Mal nicht so viel Zeit zwischen den Staffeln verstreichen lassen. Deshalb schoss man schnell die vierte Staffel hinterher. Geworden ist dies leider nichts. Und von der Themenverteilung her, wird das auch nicht besser werden. Also, mein Rat: Lasst „Leopard, Seebär & Co.“ links liegen. Seht euch lieber andere Zoo-Dokus an, die sind weitaus besser gemacht, als die vierte Staffel von Leopard.

Und hier endlich die Information, dass das Buch von Helen Dalibor online gegangen ist. Es heisst „Die Rollen des Seth“ und ist ab sofort unter Neobooks, Amazon und Xinxii erhältlich. Weitere Ebook-Händler werden in der nächsten Woche folgen. Wer das Werk anlesen möchte, kann dies hier (anklicken) tun.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,