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Alles hat einmal ein Ende


Gestern endete eine weitere Ära in der ARD. Es lief die wirklich allerletzte Folge von „Verbotene Liebe“. Nach zwanzig Jahren endete die zweite Daily der ARD. Die Mutter aller Dailys „Marienhof“ musste schon einige Jahre früher abtreten.
Bei „Verbotene Liebe“ hatte die ARD noch versucht, dem Zuschauerschwund entgegenzuwirken und vor allem Produktionskosten zu sparen, indem aus der Daily eine Weekly wurde. Doch damit wurde der Serie der endfültige Todesstoss versetzt. Denn der Freitag ist in der ARD der schlimmste aller Quotentief-Tage. Vielleicht war es Berechnung, als man „Verbotene Liebe“ auf diesen Sendeplatz legte, um die Serie endlich einstellen zu können. In der Mediathek soll „Verbotene Liebe“ angeblich besser gelaufen sein, als im Fernsehen. Aber noch wird diese Quote nicht zu der im Fernsehen gezählt. Dies soll erst im nächsten Jahr kommen. Viel zu spät für die Serie.
Der Freitag war immer der Tag, wo es im Vorabend bei der ARD nicht lief. Aber was da auch für Formate liefen, die wollte niemand sehen wie beispielsweise „Dating Daisy“ oder „Cuckoo“. Was in anderen Ländern vielleicht laufen mag – wobei „Daiting Daisy“ eine deutsche Serie gewesen ist -, muss hier noch lange nicht bei den Zuschauern ankommen.
Nun soll es eine neue Serie besser machen. Aber ob die Folgen über eine Handauflegerin, gespielt von Cordula Stratmann, wirklich besser ankommen werden als all die Serien davor, bleibt fraglich. Ende Juli wird dann die dritte Staffel von „Mord mit Aussicht“ wiederholt werden. Das war für mich die schlechteste der drei Staffeln, auch wenn sie die erfolgreichste gewesen sein mag. Viel zu klamaukartig. Mochte ich nicht, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Die ARD versucht alles, um seinen Vorabend erfolgreicher zu gestalten, aber das scheint ihnen nur mit diesem nervigen Spin-off von „In aller Freundschaft“ zu gelingen. Wobei man da auch dazu gezwungen wird, die Folgen der jeweils anderen Serie sich anzusehen, weil sie sich überschneiden.
Seltsam fand ich, dass die „Hubert und Staller“-Folge von Mittwoch so erfolgreich war – für eine Wiederholung. Beinahe zwei Millionen sollen sich die Folge angesehen haben. Allen Folgen zuvor merkte man an, dass sie Wiederholung waren und selbst die aktuellen Folgen der vierten Staffel kamen nicht besonders an.
Aber was haben wir nun gelernt: Die Zuschauer wollen lieber Kochsendungen oder Quizshows sehen als eine altgediente Serie. Wobei sich irgendwann dort auch die Wiederholungen einstellen mit Intrigen und ich weiss nicht was. Bin nur mal gespannt, wann die Telenovelas eingestellt werden. Noch laufen sie, aber irgendwann werden auch die Zuschauer wegsterben – denn es sind meistens ältere, die sich das ansehen.
Was ist eigentlich das tolle an Quizsendungen? Weil ich dabei etwas lernen kann? Bisher habe ich bei den Sendungen nicht wirklich etwas Interessantes gelernt und wusste auf jede Frage noch eine Antwort. Aber so kurz wie ich in diese Sendungen schalte, sehe ich wohl auch nicht, wenn das mal eine Frage kommt, die ich nicht beantworten kann.

Ja, ich weiss, dass Griechenland inzwischen mehr als durchgekaut ist. Deshalb habe ich es heute auch nicht mehr als Themenaufhänger genommen. Denn praktisch ist Griechenland nur noch einen winzigen Schritt vom Staatsbankrott entfernt. Tsipras tut zwar immer so, als wolle er alles dafür tun, dass Griechenland die Bedingungen erfüllt, zugleich stemmt er sich dagegen und tut so, als ob Griechenland nicht nach Lösung suche müsste und nicht mit dem Rücken zur Wand stehe. Das scheint nun gerächt zu werden. Denn wie es momentan aussieht, werden die Hilfspakete zum 30. Juni auslaufen und dann wird Griechenland nichts anderes übrig bleiben, ausser den Staatsbankrott zu erklären. Natürlich könnten sie es immer noch abwenden, wenn sie entweder den Reformplänen zustimmen oder aber einen reichen Geldgeber finden, der ganz Griechenland übernimmt. Will Katar es nicht versuchen. Dann könnte die WM 2022 auch im Sommer stattfinden und Stadien wären auch bereits vorhanden, auch wenn sie erst einmal modernisiert und vergrössert werden müssten. Aber dazu kann sich Katar gleich auf die Arbeitskraft der einheimischen Bevölkerung sicher sein. KJlingt das nicht nach einer tollen Lösung? Griechenland verkauft sich für, sagen wir mal, zehn Jahre an Katar und kassiert für diese Zeit so viel Geld, dass sie saniert und wieder flüssig sind. Wenn Griechenland schon seine Häfen China und Russland überlässt, kann man doch gleich das ganze Land einem anderen Staat verpachten.
Gut, bleiben wir realistisch, denn so was wird es nicht geben.
Die Reformpläne wurden vorgestellt, wo Griechenland erneut massiv zum Geld sparen aufgefordert wird. Tsipras hingegen kann oder will sich deshalb zu keiner Entscheidung durchringen, sondern versucht den schwarzen Peter den Griechen zuzuschieben, die natürlich mit „Nein“ stimmen sollen. Das soll bereits am 05. Juli sein, doch dann ist es bereits zu spät. Denn am 30. Juni läuft alles aus. Da kann Tsipras noch so sehr seine Hände in Unschuld waschen, er hat es am Ende versaut. Vorher waren es natürlich andere, die Griechenland in die Misere brachten. Wenn man es genau betrachtet, hätte Griechenland mit seinen frisierten Bilanzen nie in den EU-Vorgänger aufgenommen werden dürfen und später auch nicht in den Euro. Wobei andere Länder auch ihre Bilanzen geschönt haben mögen, um den Euro zu bekommen, aber nicht dermassen, dass sie den Euro nicht verdient hätten.
Und nun hängt Griechenland wie eine nervige dicke Warze an der EU und will Geld und Geld und noch mal Geld. Doch anstatt auch etwas gegen die Krise zu tun, wird weiterhin die Hand aufgehalten und so getan, als müsse man überhaupt nichts tun – vor allem nicht sparen.
Und wer ist der böse Staat, der Griechenland so viele Bürden auferlegt? Tja, laut Griechen ist das Deutschland, die den Untergang Griechenlands wollen. Die sollten aufpassen, was sie sagen, denn aus welchem Land kommen die meisten Touristen, um in Griechenland Urlaub zu machen? Ja, es sind immer noch ie Deutschen. Warum man dann gerade dieses Land dermassen diffamiert, bleibt schleierhaft, aber Schuld sind bekanntlich immer die anderen an der eigenen Misere.
Am 30. Juni, am Dienstag, laufen die Hilfsprogramme aus. Daran wird sich sehr wahrscheinlich nichts ändern. Dann wird der Grexit kommen – längst überfällig, aber durch Geldzahlungen immer hinausverzögert worden. Damit ist es nun wahrscheinlich vorbei.
Griechenland hat sich selbst ins Abseits gestellt. Natürlich sind daran auch Tsipras und Varoufakis schuld, die immer so getan haben, als liege es nicht an ihnen, dass Griechenland auf keinen grünen Zweig kommt, sondern immer mehr Geld braucht. Das Fass ohne Boden ist am Ende. Und die Menschen stehen Schlange vor den Geldautomaten, um noch schnell ihr Erspartes in hartem Euro bei sich zuhause zu bunkern.
Nächste Woche dann sehr wahrscheinlich noch einmal Griechenland, aber dann ist wohl endgültig Schluss.

Die Auftaktspiele der neuen Bundesliga-Saison wurden bekannt gegeben. Gleich im ersten Spiel kann der HSV beweisen, dass er den Neuanfang geschafft hat, denn es geht gegen den Rekordmeister, gegen Bayern München. Auch qewenn ich kein HSV-Fan sein mag, hoffe ich, dass sie es den Bayern zeigen werden. Darf ich hier in München gar nicht laut sagen, aber ich will nun mal nicht, dass Bayern München einen Rekord nach dem anderen einheimst. Jetzt wollen sie auch noch einen weiteren Rekord für sich allein beanspruchen: viermal hintereinander Deutscher MEister geworden zu sein. Bisher mussten sie sich den Rekord – dreimal hintereinander Meister geworden zu sein – mit Mönchengladbach teilen. Nun wollen sie ein weitewres Alleinstellungsmerkmal. Das geht mir gehörig gegen die Hutschnur. In den letzten Jahren hat Bayern so viele Rekorde eingestellt, dass es an der Zeit ist, dass sie mal Pause machen. Ich fordere nicht gleich, dass sie im Mittelfeld der Tabelle landen. Von mir aus können sie dreimal hintereinander die Champions League gewinnen, interessiert mich überhaupt nicht.
Aber wenigstens gibt es momentan noch einen Rekord, den sie nicht durch Leistung erringen werden. Als einziger Verein nicht aus der Bundesliga abgestiegen zu sein. Diesen Rekord hält, wie bekannt, der Dino der Liga, der HSV. Und gerade deshalb muss man dem HSV schon wünschen, dass er nie absteigen möge. Denn auch wenn man den Verein nicht leiden kann, sollte man ihm diesen Rekord gönnen, weil Bayern München auf diesen Rekord verzichten muss.

Mich gewundert, warum WordPress in Regenbogenfarben erscheint. Die Erklärung: Damit wird die Legalisierung der Homo-Ehe in sämtlichen US-Bundesstaaten gefeiert. Das ist wirklich ein Fortschritt, denn bekanntlich ist die USA äusserst konservativ. Aber sie sind fortschrittlicher als Deutschland, wo man sich immer noch nicht einigen kann, ob man es legalisiert oder nicht. Die CDU und vor allem die CSU stemmen sich dagegen. Vielleicht nennt man es einfach mal anders, denn Homo-Ehe finde ich nicht so schön. Gleichgeschlechtliche Ehe mag länger und komplizierter sein, aber es klingt immer noch schöner als Homo, denn bei dem Wort muss ich an ein Schimpfwort denken und als nächstes an die Vorfahren des Homo Sapiens.
Im Bundestag kann man sich zu nichts einigen. Dafür ist man nun im Arbeitsministerium von Andrea Nahles wieder zurückgerudert, was die Personenumlaufaufzüge betrifft. Nachdem nur Mitarbeiter des Gebäudes diese nach Einweisung benutzen durften, soll nun wieder jeder die Paternoster benutzen dürfen. Dazu sollen aber auch Hinweise zur Benutzung angebracht werden. Ich würde mal vorschlagen, dass dort steht, nicht hinausspringen und nicht zu früh oder zu spät einsteigen. Natürlich auch keine Rollwagen mit Akten oder ähnliches mit reinnehmen wollen. Passt erstens nicht und zweitens kann da wirklich was passieren.

Die Namen der Teilnehmer für das Sommer-Dschungelcamp sind bekannt. Es sind einige Namen dabei, die man erwartet hat, wie beispielsweise Ingrid van Bergen, die immer gesagt hat, dass sie gerne einmal dorthin zurückwolle. Auch Walter Freiwald ist natürlich wieder mit von der Partie sowie Jay Khan, Costa Cordalis oder Brigitte Nielsen. Grosse Überraschungen gibt es nicht, aber will überhaupt jemand das Sommer-Dschungelcamp sehen? Gezwigt wird es ab dem 31. Juli. Könnte interessant werden, weil es 31 Kandidaten sind von denen es nur einer schaffen wird, ins Dschungelcamp in Australien zurückzukehren.
Ich tue mir die Sendung jedenfalls nicht an, da auch Michael Wndler wieder dabei sein wird. Den muss ich wirklich nicht sehen, bei PromiBigBrother hat er mir letztes Jahr wirklich gereicht.

 

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Schuld sind nur die anderen – Griechenland kann nichts für seine Misere


Langsam wird die Zeit knapp für Griechenland. Bis zum 30. Juni muss nicht nur das geliehene Geld der IWF zurückgezahlt werden, sondern auch endlich konkrete Plänestehen, wie Griechenland weiter Geld einsparen will, um sich aus der Krise zu stemmen.
Nur hat man das Gefühl, dass weder der griechische Ministerpräsident Tsipras noch der Finanzminister Varoufakis die Situation wirklich ernst nehmen. Sie tun so, als sei Griechenland vollkommen unverschuldet in Not geraten und müsste nun von den anderen EU-Ländern gerettet werden, weil es deren Pflicht sei. Verpflichtungen müsse Griechenland auch nicht eingehen. Und überhaupt: Schulden zurückzahlen? Nein, das braucht das Land nicht. Das hat nun auch eine völlig „unabhängige“ Prüfungskommission festgestellt. Griechenland trägt keinerlei Schuld an der eigenen Misere und müsse deshalb auch keine Schulden zurückzahlen. Ausserdem schuldet Deutschland Griechenland immer noch Geld – Reparationen.
Wenn Deutschland endlich einmal die Güte hätte, die Milliarden zu überweisen, wäre Griechenland auch wieder flüssig. Aber wenn das reichste Land Europas nicht zahlen will, dann kommt man eben auf keinen grünen Zweig.
Gut, das ist ein wenig überspitzt geschildert, aber man kann sich gut vorstellen, dass Ähnliches im Kopf von Tsipras und Varoufakis herumspukt.
Denn wieso geht es mit Griechenland nicht bergauf? Man müsste doch den Ansatz von Besserung erkennen, denn die Krise hat doch nicht erst gestern Griechenland lahmgelegt.
Die Geriechen jedenfalls befürchten schon das Schlimmste und leeren ihre Konten, um nichtnoch ihr Erspartes zu verlieren, wenn die Banken in die Pleite rauschen. Dabei übersehen sie, dass sie mit ihren überstürzten Kontenleerungen diese Pleiten nur anfeuern. Deshalb haben die Banken schon um Unterstützung bei der IWF gebeten, um weiterhin Bargeld zur Verfügung zu haben. Doch wäre es nicht besser, wenn sie das Abheben von Geld auf ein Minimum beschränken würden? Wäre das nicht eine bessere Lösung? Natürlich würde es dann auch die Touristen treffen, die danach auch nur noch das ausgegebene Minimum abheben können. Und wenn Griechenland tatsächlich aus dem Euro fliegt und die Banken zusammenbrechen, dann kann man seine EC-Karte vergessen. Wer also einen Griechenland-Urlaub plant, sollte sich eine Kreditkarte besorgen, falls man die noch nicht hat. Denn damit kann man zahlen, auch wenn sonst nichts mehr geht.
Griechenland steht das Wasser bis zum Halsund was machen sie? Da mit der EU nicht mehr gut zu reden ist, suchen sie sich bessere Geschäftspartner und da kommt das gechasste Russland gerade recht. Vor einiger Zeit schrieb ich, dass Russland durch Griechenland eine Pipeline bis in die Türkei ziehen wolle. Das ist nun besiegelt worden und Griechenland bekommt auf einen Schlag das Geld, was eigentlich erst Jahr für Jahr gezahlt werden sollte. Bei Russland sollte man auch lieber gleich das ganze Bargeld verlangen, denn die Finanzen des Landes sind auch nicht gwrade rosig. Auch nicht erst seit den Sanktionen, aber seitdem ist die Lage noch prekärer geworden. Pleite gehen wird Russland nicht, solange sie Krieg führen kurbelt das die Wirtschaft an, auch wenn es sich irgendwann ins Gegenteil umkehren kann, wenn man den Zustand zu lange anhalten lässt.
Aber Griechenland hat immer noch nicht verstanden, was nun Sache ist. Schuld sind natürlich immer die anderen, vor allem die EU, die ihnen nicht einfach die Schlden erlässt. Ach was, Schulden haben sie ja gar nicht, aber das muss man der EU natürlich erst einmal begreiflich machen. Und so lange wird eben mit denen gespielt. Man macht ein paar Zugeständnisse, streut ihnen Sand in die Augen und am Ende wird doch das gemacht, was man schon die ganze Zeit wollte. Natürlich erst, wenn man das nötige Geld kassiert hat, um wieder flüssig zu sein. Und dann nach mir die Sintflut.

Neben dem ganzen Theater mit Griechenland hat die EU noch Zeit gefunden, sich um andere Probleme zu kümmern. Zweites Lieblingsthema der EU ist Russland. So wurde beschlossen, dass die Sanktionen gegen Russland noch mindestens bis 2016 dauern sollen, wenn nicht sogar darüber hinaus, sollte sich nichts an den russischen „Eroberungsplänen“ ändern. Ich frage mich zwar immer noch, was das bringen soll, denn es ist nichts anderes als ein Kräftemessen – von beiden Seiten.
Vorteil haben weder die EU noch Russland, dafür jede Menge Nachteile. Eigentlich hatte es Russland treffen sollen, aber im Grunde genommen erwachsen den Firmen, die keine Geschäfte mehr mit Russland machen dürfen, weitaus grössere Nachteile. Denn ihre Gewinne gehen zurück, die sie nirgendwo ausgleichen können.
Aber Hauptsache, die Politiker haben ihren Willen bekommen und bieten Putin immer schön eine Angriffsfläche.
Wenn man Russland wirklich treffen will, soll man das anders machen. Putin überall einladen, aber ihn wie Luft behandeln. Das wird ihn vielmehr wurmen als irgendwelche Sanktionen. Genauso hätten sie es auch beim G7-Gipfel in Ellmau machen sollen. Putin wird als Gast eingeladen, aber sprechen will niemand mit ihm, auch lässt sich niemand mit ihm ablichten. Der wäre so sauer gewesen. Aber diese Chance hat man nun verpasst. Aber was nicht ist, kann immer noch werden.

Die erste allein geschriebene Enzyklika von Papst Franziskus wurde am Donnerstag im Vatikan vorgstellt. Sie ist an alle mMenschen guten Willens gerichtet, also nicht nur an Katholiken. Das hat Franziskus so eingeführt, dass er nicht prinzipiell die Katholiken anspricht, sondern eben alle Menschen anzusprechen versucht. Zwar sind auch unter seiner Amtszeit die Katholiken die einzig wahren Christen, aber er betont das nicht so sehr, wie es beispielsweise sein Vorgänger, der emeritierte Papst Benedikt XVI., getan hat.
Und mit diesem päpstlichen Rundschreiben oder Lehrschreiben mit dem Titel „Laudato Si“befasst sich Franziskus mit dem Bewahren der Schöpfung
Das klingt nun so, als würde es um irgendetwas in der Bibel gehen. Das tut es nicht, denn es geht darum, dass wir Menschen verantwortungsvoll mit der Erde umgehen. Natürlich nicht nur mit der Erde, sondern mit allem, was dort auch so kreucht und fleucht. Wir sollen uns auf uns selbst besinnen, aufhören die Erde auszubeuten oder Dinge zu manipulieren, die man nicht verändern sollte.
Interessant an der Enzyklika ist, dass er auch diejenigen angreift, die mit der Bibel argumentieren, aber nur ihren eigenen Vorteil darin sehen, also praktisch die Bibel so auslegen, wie es ihnen gerade passt.
Das Lehrschreiben entspricht dem, was Franziskus seit seinem Amtsantritt anmahnt. Nun hat er es in schriftliche Worte gefasst. Bleibt allein die Frage, ob es mehr als nur ein Echo aufwerfen wird? Einige angesprochene Dinge in dem Rundschreiben sind es wert, darüber nachzudenken, andere Themen sind ein wenig heikel. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass die katholische Kirche immer noch recht konservativ ist.
Dennoch ist es eine Enzyklika, die man nicht einfach in die Ecke stellen und verstauben lassen sollte.

Vor einer Woche bestritt die deutsche Nationalmannschaft sein EM-Qulifikations-Rückspiel gegen Gibraltar. Die erste Halbzeit war höchst mau gewesen, gerade einmal ein Tor hatte die deutsche Mannschaft zustande gebracht, dazu einen Elfmeter verschossen. Beinahe sah es so aus, alks würde Gibraltar über die Deutschen triumphieren, obwohl es keine Profi-Fussballer sind. Elefantendame Mala war am toben, denn so eine Leistung hatte sie nicht erwartet. Aber in der zweiten Halbzeit, als dann die Tore fielen, war sie zufriedengestellt. Die alte Kuh hatte getippt, dass Deutschland gewinnen würde, dass es aber so schwierig wäre, hätte sie nicht gedacht. Das hatte hingegen die Pusteblume vorausgesehen, die laut Jonas getippt hätte, dass Gibraltar sich ein paar Chancen herausarbeiten würde. Letztendlich hatte sie aber auch auf einen Sieg der deutschen Nationalmannschaft getippt.
Aktuell ist die deutsche Mannschaft zweiter hinter Tabellenführer Polen. Wenn im Oktober das Rückspiel erfolgt, gibt es vielleicht keine zweite Schlacht von Tannenberg 1410 wie noch beim Hinspiel.
Elefantendame Mala kann sich nun endlich erholen, wo die Bundesliga beendet ist und auch keine EM-Qualifikationsspiele mehr anstehen. Natürlich könnte die alte Kuh nun auch die Spiele der U21 oder der Frauen-Nationalmannschaft tippen. Aber dazu hat sie keine Lust. Sie drückt beiden Mannschaften den Rüssel, dass sie gut abschneiden mögen, ist ist aber auch schon alles.
Stattdessen will sie nun der Faulheit frönen, nur unterbrochen von Schlammbädern, Baden, oder fressen. So will sie ihre Tage verbringen. Die fussballfreie Zeit ist auch schnell wieder vorbei.
In zwei Wochen jährt sich zum dritten Mal Malas Abreise.

 

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Scheuklappen auf türkische Art


Gestern jährte sich zum hundersten Mal der Beginn eines Ereignisses, von dem die Türkei immer noch sagt, dass es so nicht stattgefunden habe: Der Völkermord an den Armeniern.
Wie kann ein Land, das der Nachfolgestaat des Landes ist, diesen Völkermord noch immer so vehement bestreiten, obwohl es eine Tatsache ist. Das ist doch praktisch so, als würde Deutschland behaupten, den Holocaust hätte es nie gegeben, sondern die Juden wären an einer Art Pest gestorben, die praktisch nur sie getroffen habe. Deshalb hätten sie auch in spezielle Einrichtungen gebracht werden müssen, damit diese Krankheit nicht noch die übrige Bevölkerung befällt.
Wenn das oder etwas ähnliches die Bundesregierung sagen würde, dann wäre der Aufschrei in der Welt und vor allem in Israel gross. Aber die Türkei kann anscheinend immer noch mit Scheuklappen durch die Welt laufen und sich aufregen, wenn man von einem Völkermord an den Armeniern spricht.
Neueste Unperson in der Türkei ist Bundespräsident Joachim Gauck, der am Donnerstagabend das Massaker an den Armeniern als Völkermörd bezeichnete. Kurz schilderte er auch, wie die armenische Minderheit im osmanischen Reich ihren Tod fand.
Am nächsten Tag reagierte das türkische Aussenministerium in Ankara sofort auf diese „bodenlose Unverschämtheit“ und sagte, dass das türkische Volk diese Aussagen Gauck nicht verzeihen würde. Zudem regten sich auch ein paar Zeitungen dermassen über die Rede auf, dass man sich fragen musste, ob Gauck nicht von ganz etwas anderem gesprochen hätte. Wenn man dann aber sah, welche Zeitungen Gaucks Rede kritisierten, konnte man nur abwinken. Denn diese Zeitungen stehen der türkischen Regierung sehr nah. Ich will nicht sagen, dass Erdogan denen auch die Artikel einflüstert, aber sie schlagen auf alle Fälle in dieselbe Kerbe.
Wie lange will die Türkei eigentlich noch mit ihrer Scheuklappentaktik weitermachen?Eigentlich sollte man eher von einer Ignoranz sprechen, denn genau das ist es. Es ist nicht zu leugnen, was damals passiert ist. Die Armenier wurden, wenn sie nicht zuvor schon erschossen worden waren, in der syrischen Wüste ausgesetzt – ohne Essen und Trinken. Und wenn sie nicht während diesem Gewaltmarsch durch die Wüste starben, wurden sie erschossen oder geköpft. Kinder trugen die Köpfe ihrer Eltern in den Händen.
Solche Bilder muss man sich mal vorstellen. Alles, was ihnen blieb, war ein Kopf, der in der Hitze allzu schnell zu verwesen begann. Der Gestank muss unerträglich gewesen sein.
Und das alles ist also nicht passiert? Die Armenier sind alle freiwillig in die Wüste gegangen? Natürlich, sie wollten wie Moses durch die Wüste ziehen.
So langsam muss die Türkei doch erkennen, dass sie mit dem Rücken zur Wand steht. Die Bundesregierung spricht inzwischen auch von Völkermord. Und nicht nur in Deutschland wird dieser BEgriff verwendet. Vielleicht nicht in Russland, aber Putin versucht schliesslich auch Geschäftsbeziehungen zur Türkei zu knüpfen. Allerdings habe ich davon jetzt seit längerem nichts gehört.
Aber die Aussagen von Gauck belasten nun die Beziehungen zur Türkei. War zu erwarten gewesen, aber manchmal muss man auch mal das aussprechen, was der andere nicht hören will. Es steht eine diplomatische Krise bevor bzw. ist sie bereits eingetreten. Zurücknehmen sollte Gauck seine Worte nicht, auch nicht abmildern. Die Türkei muss endlich lernen sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Deutschland hat das auch getan und tut es immer noch. Wobei, beim Völkermord an den Armeniern muss auch Deutschland noch ein wenig aufholen, denn die kaiserlichen Soldaten haben auch dort mitgemischt. Das darf auch nicht vergessen werden.

Die Zustände bei meinem Lieblingsdiscounter (ein Scherz) Penny werden auch immer schlimmer (leider wahr). Ich bin ja nun nicht so klein, dass ich an die Waren im Kühlregal, also Joghurt und sonstiges nicht komme. Allerdings wird das nun dort so gestapelt, dass Personen, die kleiner gewachsen sind als ich, nicht an die Produkte kommen. Da diese auch noch in Kartons eingepackt sind, werden die Kartons zerrissen. Wer Pech hat, dem fallen die Produkte entgegen und es gibt eine Schweinerei.
Aber das ist noch nicht alles, denn die Mitarbeiterinnen kommen beim einräumen der Produkte selbst nicht ganz nach oben. Um nun die Höhe auszugleichen, steigen sie mit ihren dreckigen Schuhen auf die unterste Kante des Kühlregals. Das ist so was von unhygnisch, denn ich will gar nicht wissen, wo die mit ihren Schuhen überall reingetreten sind bzw. wie sauber der Boden im Discounter eigentlich ist, wo eine Masse an Leuten den Tag lang durchläuft und das auffüllen der Regale während der Öffnungszeiten, auch abends, stattfindet.Einen Hilfstritt, ein so genannter Elefantenfuss, sucht man vergebens. Angeblich wäre diese Order, die Regale aufzufüllen bis der Kunde nicht mehr drankommt, von der Hauptzentrale gekommen. So langsam weiss ich nun, warum die Produkte, die ich bei Penny kaufe, trotz längerem Haltbarkeitsdatum schon nach mehreren Tagen für dieTonne sind. Ja, ich kaufe da kaum noch gekühlte Produkte, weil die bei mir trotz Haltbarkeitsdatum schon nicht mehr zum Verzehr geeignet sind. Geht man dann zu Penny und beschwert sich, heisst es, man solle mal seinen Kühlschrank überprüfen, ob der kaputt sei. Wieso passiert mir das denn immer mit Produkten von Penny und beispielsweise nicht von anderen Supermärkten? Ja, die Frage kann ich leider nicht beantworten.
Auf jeden Fall gehe ich nicht mehr zu Penny, solange diese unhaltbaren Zustände sich dort nicht gebessert haben. Kann doch nicht sein, das Kunden nicht an die Produkte kommen und Mitarbeiter auf die Kante mit ihren Schuhen steigen, weil sie die Produkte anders nicht dort hinbekommen. Bei Kaufland war das früher auch so, aber da hat sich das gebessert.

Seit zweieinhalb Jahren lebt Elefantendame Mala nun in Belgien. Sie hat sich damit arrangiert nicht mehr in ihrem Zuhause zu sein, aber immer noch plagte und plagt sie das Heimweh. Weiterhin hofft sie, dass sie doch irgendwann wieder nach Hause käme. Malas fröhlich leuchtende Augen haben ihren Glanz verloren. Sie wirkt fröhlich, aber ihre Augen sagen etwas anderes.
Anfang der Woche ging es der alten Kuh gar nicht gut, dass sogar die tägliche Fütterung durch die Besucher ausfallen musste. Mala ist mit ihren 52 Jahren nicht mehr die Jüngste, aber bisher hatte sie nie grosse Wehwehchen, dass man sich gross um sie kümmern musste. Da soll es laut Jonas Shandra viel schlechter gehen. Manchmal mache diese einen wirklich schlechten Eindruck, aber momentan sei sie wieder ganz auf der Höhe und frech wie immer. Auch ein Elefant kann schlechte Tage haben, nur wenn es Europas klügsten Elefanten betrifft, wird man hellhörig.
Dennoch hat Mala es geschafft, das nächste Spiel des FC St. Pauli zu tippen. Es geht gegen Heidenheim, die weitaus besser stehen als St. Pauli. Und so tippt sie denn auch auf eine Niederlage des FC St. Pauli. Im Abstiegskampf ist das natürlich das absolut schlimmste, was passieren kann. Aber Mala sieht eben schwarz.
Die Pusteblume geht übrigens von etwas ganz anderem aus. Sie ist für einen Sieg des FC St. Pauli. Die letzten beiden Spiele hat sie richtig getippt, aber wird sie auch zum dritten Mal recht haben? Seitdem Jonas eine neue Fragetechnik benutzt, hat sich die Quote der Pusteblume stark verbessert.
Der HSV muss heute gegen Augsburg gewinnen, ansonsten steht der Weg in die Zweitklassigkeit fest. Und wenn sie erst einmal in der zweiten Liga sind, werden sie da nicht so schnell wieder hinauskommen. Dann war es das mit dem Bundesliga-Dino. Wirklich vermissen werde ich den HSV nicht. Aber kann man sich solche Vereine wie Ingolstadt oder Darmstadt in der Ersten Liga vorstellen? Wobei Darmstadt immer noch zittern muss. Haben gerade den Relegationsplatz an den KSC verloren. Man wird sehen, wie sich der HSV heute schlagen wird. Ich bin ja immer noch dafür, dass Hannover absteigt. Ich mag den Verein einfach nicht.

 

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Ausverkauf in Griechenland


Griechenland ist immer auf der Suche nach Geld, um eine drohende Staatspleite abzuwenden. Nachdem sie mit den Reparationen, die Deutschland in Milliardenhöhe an sie zahlen soll, nicht weiterkommen, hat man sich was Neues ausgedacht.
Wie ich bereits letzte Woche erwähnte, war Griechenlands Ministerpräsident Tsipras in Russland. Dort versuchte er Geldgeber für sein marodes Land zu finden. Russische Investoren sollen in griechische Firmen einsteigen und das Gasvorkommen vor der Küste Griechenlands ausbeuten. Auch der neueste Coup hat mit Gas zu tun, allerdings nicht mit eigenem. Es geht um eine Gaspipeline aus Russland, die über griechisches Territorium ins übrige Europa führen soll. Da der Ukraine seit Jahren immer wieder das Gas abgedreht wird wegen irgendwelcher nicht bezahlten Rechnungen und dadurch der Gasdruck sinkt, will Russland nun einen anderen Weg, um Europa zu versorgen. Das Projekt kommt Griechenland natürlich sehr gelegen und will sich das Vorhaben vergolden lassen. So sollen angeblich bis zu fünf Milliarden Euro an Griechenland gezahlt werden, damit die Pipeline auf griechischem Territorium gebaut werden kann. Ja, richtig gelesen, Griechenland bekommt das Geld als Vorauszahlung, erst danach wird die bereits vorhandene Pipeline verlängert werden. Sozusagen bekommt Griechenland die Transitgebühren der nächsten Jahre schon mal im Voraus bezahlt. Mag schön und gut sein, aber dann ist das Geld für die Jahre weg. Dann wird sich ein weiteres Loch auftun, dass auch wieder gestopft werden muss. Ein Teufelskreis, der nie enden wird. Ausser Griechenland erklärt endlich seinen Stattsbankrott.
Ob das Pipeline-Projekt wirklich in trockenen Tüchern steht, ist nicht bekannt. Vor allem frage ich mich, wo Russland fünf Millionen Euro hernehmen will. Die Wirtschaft sieht dort nicht gerade rosig aus, der Rubel befindet sich in einem steten Verfall. Die EU-Sanktionen greifen, auch wenn Russland Präsident Wladimir Putin davon nichts sehen will und von „blühenden Landschaften“ berichtet. Will sagen, er redet sich die Krise schön. Russland hätte genug Geld. Ja, haben sie auch, wenn man Putins persönliches Vermögen nimmt. Vielleicht zahlt er die Milliarden aus seiner Privatschatuelle. Dann kann er auch gleich zeigen, wie vermögend Russland noch ist. Denn selbst mit Erdgas macht Russland kaum noch Geschäfte. Seit der Ölpreis am Boden ist, wirft das Gasgeschäft auch nicht mehr das grosse Geld ab.
Aber mit Griechenland und Russland haben sich zwei Länder zusammengetan, die momentan nicht besser zusammenpassen könnten. Beide Länder sind gerade nicht wirklich hochangesehen in der EU. Russland wegen seiner Ukraine-Politik und Griechenland, weil es immer Geld fordert, mal was pünktlich zurückzahlt, aber immer kurz vor der Staatspleite steht.
Interessant ist ja, dass Russland angeblich nicht nur Geld im Überfluss habe, sondern auch kein neues Gross-Russland anstrebe. Was sollen wir davon Putin nun wirklich glauben?
Übrigens will Griechenland auch seine Häfen verscherbeln. Für Russland ist, wie letzte Woche berichtet, Thessaloniki vorgesehen, während China Piräus erhalten soll. Ausserdem soll auch China in die griechische Eisenbahn einsteigen. Griechenland sollte aufpassen, dass sie am Ende nicht noch ihre Seele verkaufen, nur um an Geld zu kommen. Zehn Milliarden Euro soll Griechenland angeblich aus China für die Nutzung des Hafens in Piräus bekommen. So schön das alles klingt, aber Griechenland hat mit dem Ausverkauf seiner Güter begonnen. Was am Ende dabei herauskommt? Noch ist es nicht absehbar, aber klar ist, dass das nicht die Lösung sein kann.

Nachdem die GDL uns Ende vergangenen Jahres mit ihren Streiks in Atem hielt, herrschte seit Januar Ruhe. Doch zu früh gefreut, denn nun soll ab nächste Woche wieder gestreikt werden. Wer hätte denn auch gedacht, dass die GDL sich mit dem Angebot der Bahn zufriedengibt? Ja, Wunder mag es geben, aber eben nicht bei der GDL. Und so müssen wir uns wieder darauf einstellen, dass die S-Bahnen und Züge ausfallen oder wenn sie denn fahren, total überfüllt sind.
Hat man Verständnis mit der GDL? Nein, wirklich nicht mehr. Und je öfters es passiert und man selbst betroffen ist, ist das Verständnis irgendwann aufgebraucht. Aber total!
Aber das Wetter ist schön, dann werde ich eben mit dem Fahrrad nzur Arbeit fahren. Wäre es Winter, würde es mir weit weniger gefallen, aber so ist es kein Problem. Allerdings muss ich mich dann jeden Morgen auf die Suche nach einem Fahrradstellplatz machen, denn die sind immer heiss begehrt im Verlag.

Die Spargelsaison hat begonnen und Elefantendame Mala hofft, dass sie von diesen geschmacklosen Wasserstangen keine angeboten bekommt. Die würde sie allesamt entweder ihrer Genossin old Rani überlassen oder den Hannoveranern schenken. Da old Rani aber näher liege, würde sie dieser die Wasserstangen geben. Was die dann damit macht, sei ihr völlig egal. Aber Mala hat noch keinen Spargel bekommen und hofft auch, dass es dabei bleibt. Ihr sind Möhren, Äpfel, süsse Birnen und Bananen viel lieber. Nicht zu vergessen ein Sieg ihres Lieblingsvereins, des FC St. Pauli. So freut sich die alte Kuh wie eine Schneekönigin, dass ihr Lieblingsverein wieder ein Spiel gewonnen hat. Lange sah es gestern gegen Nürnberg nach einem Unentschieden aus. Gerade mal zwei Chancen konnte sich St. Pauli erspielen, aber eine davon wurde zu einem Tor und bedeutete, dass St. Pauli drei Punkte sicher hatte.
Nun müssen nur noch die anderen Vereine hinter und vor St. Pauli in der Tabelle Punkte lassen und schon ist der Verein zwar nicht gerettet, aber ein Stück weit mehr näher dran beim Nichtabstieg. Aber solange St. Pauli auf dem Relegationsplatz steht, muss man weiterhin fürchten, dass sie doch noch in die Dritte Liga absteigen werden.
Aber es besteht Hoffnung, dass sie den direkten Verbleib in Liga zwei schaffen.
Elefantendame Mala jedenfalls glaubt fest daran.
Sie hatte gestern auch auf einen Sieg getippt und war schon ganz enttäuscht, dass sie danebenliegen würde, weil es nach einem Unentschieden aussah. Dann kam das Last-Minute-Tor und sie freute sich.
Genauso gefreut hat sich auch Jonas, denn die Pusteblume hat das Spiel ebenfalls richtig getippt. Das ist besonders erwähnenswert, ist es doch schon das zweite Spiel in Folge, wo sie richtig getippt hat. Seitdem Jonas sie nur noch fragt, wenn keine Konkurrenz bei ihr ist, hat sie bisher immer recht gehabt. So langsam scheint sich die Pusteblume wirklich zu machen.
Und was wird nun aus dem HSV? Tja, der hat seinen vierten Trainer in dieser Saison verpflichtet: Bruno Labbadia. Bereits vor fünf Jahren war Labbadia Trainer des HSV. Anfangs konnte er Erfolge vorweisen, später wurden die Erfolge mauer. Dennoch hat Labbadia immer noch den besten Punktedurchschnitt eines HSV-Trainers seit seinem ersten Amtsantritt.
Morgen wird sich entscheiden, ob Labbadia diesen zusammengekauften Haufen, der sich Mannschaft nennen soll, zu einer Einheit geformt hat, die auch wissen, dass der Ball ins gegnerische Tor muss. Denn Tore und Punkte müssen her, damit der HSV nicht zum allerersten Mal in seiner Geschichte aus der Ersten Bundesliga absteigen wird.
Dazu muss man auch einen Blick auf die direkten Konkurrenten des HSV werfen. Theoretisch könnte der HSV morgen den Relegationsplatz erreichen, wenn sie erstens gegen Werder Bremen im Nordderby gewinnen werden und zweitens Paderborn und Stuttgart verlieren. Und genauso muss es in den nächsten Wochen auch sein. Der HSV holt Punkt um Punkt und direkte Konkurrenten wie Paderborn, Stuttgart, Hannover oder Freiburg verlieren. Insgeheim hoffe ich, dass Freiburg und Stuttgart es noch schaffen werden. Paderborn hatte ein schönes Jahr in der Bundesliga, starteten gut und fielen dann immer weiter ab, weil ihnen der lange Atem fehlte. Und Hannover? Ist nicht schade, wenn der Verein absteigt, ich persönlich mochte den Verein nie, aber das tut hier nichts zur Sache.

 

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Griechenland zahlt und schleimt


Was tut man, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht und nicht mehr weiss, wo man nun sein Geld herbekommen? Ganz recht, man sucht sich Geldgeber. Möglichst solche, die nicht viele Fragen stellen und ihre Geldbörse öffnen.
Ich rede von Griechenland und Russland, wo sich vor einigen Tagen der griechische Ministerpräsident Tsipras und der russische Präsident Putin getroffen haben. – Ja, Putin ist wieder da, aber schon seit längerem. Wenn man ihn so sieht, verkommt sein Gesicht zu einer roboterhaften Maske.
Und was will Tsipras von Putin? Natürlich Geld – was denn sonst? Gerade musste ein Kredit fristgerecht an die IWF zurückgezahlt werden. Das Geld ist angekommen, aber nun muss man sich fragen, wo Griechenland das Geld wieder abgezeigt hat. Wo haben sie noch Geld liegen, dass sie eben mal so nehmen können? Ich habe keine Ahnung, bin aber davon überzeugt, dass es irgendwo immer etwas gibt. Denn wie heisst es so schön: Geld hat man zu haben – egal aus welcher Quelle.
Tsipras hätte es gern, dass Russland sich an verschiedenen Unternehmen beteiligt. So sollen russische Firmen an der griechischen Eisenbahn interessiert sein, aber auch am umsatzstärksten Hafen Griechenlands – Thessaloniki. Russland selbst kann sich eigentlich nicht beteiligen, schliesslich hat das Land auch kaum Geld. Vor kurzem wurde verkündet, dass die Bauten für die WM 2018 in Russland drastisch zurückgefahren werden müssen. Einiges wird gar nicht erst gebaut, anderes nur so, dass es was gibt. Mindestanforderungen werden erfüllt, alles darüber hinaus ist nicht mehr möglich. Da fragt man sich wirklich, was das für eine WM werden wird? Wird da überhaupt jemand hinfahren? Wer weiss, was bis dahin noch alles auf der Krim und sonstwo passieren wird.
Griechenland besitzt sogar ein Gasvorkommen. Anstatt aber selbst damit den grossen Reibach zu machen – zugegeben, momentan gibt es dafür nicht viel -, wollen sie das lieber Russland machen lassen und lieber hohe Summen für die Ausbeutung der Gasvorkommen verlangen. In gewisserweise auch schlau, denn der Festpreis kann höher sein als das Gas am Ende tatsächlich wert ist.
Ob das nun momentan was wird, dürfte allerdings fraglich sein, schliesslich gibt es die ganzen Sanktionen gegen Russland, die weder zulassen, dass russische Firmen irgendwo einsteigen dürfen, noch das die EU-Staaten Geschäfte mit Russland machen können.
Aber selbst der deutsche Wirtschaftsminister Gabriel redet schon wieder davon, dass man wieder Geschäfte mit Russland machen sollte. Natürlich, die deutschen Firmen haben Einbussen zu vermelden, da der russische Sektor komplett wegfällt, aber daran ist bisher noch niemand Pleite gegangen. Russland selbst hat mit erheblichen Wirtschaftsproblemen zu kämpfen. Der Rubel fällt unaufhörlich.
Wenn mans ich den Besuch von Tsipras in Russland ansieht, dann war das wirklich ein Versuch, um von Russland Geld zu bekommen. So redete Tsipras auch über das Importverbot von EU-Lebensmitteln, das die griechischen Bauern besonders hart getroffen habe. Da scheint sich eventuell eine Lösung anzubahnen und Tsipras gibt sich zuversichtlich, dass griechische Waren bald wieder nach Russland exportiert werden dürfen. Das bringt Geld und das freut die Griechen.
In einem Punkt hat Taipras sogar recht, wenn er sagt, dass die EU-Sanktionen gegen Russland nichts bringen. Frieden in der Ukraine würde es durch Sanktionen nicht geben, das sage ich auch seit langem. Diese Sanktionen sind vielmehr der hilflose Versuch, Russland klarzumachen, dass sie ihren Weg so nicht weitergehen können. Bloss wen in Russland interessiert das? Putin sowieso nicht. Der hat immer schon gemacht, was er wollte.
Tsipras schleimt sich ein wenig bei Putin ein, damit wieder griechische Lebensmittel importiert werden. Das mit den Firmenbeteiligungen ist schln geplant, aber momentan wegen der Sanktionen gar nicht möglich. Auch ein Grund, warum Tsipras sich gegen die EU-Sanktionen aussprach. Man muss immer alle Seiten einer Medaille betrachten, wie es so schön heisst.

Einen historischen Handschlag hat es heute Morgen europäischer Zeit in Panama zum Auftakt des Amerika Gipfels gegeben. US-Präsident Barack Obama und Kubas Staatschef Raúl Castro haben sich zur Begrüssung die Hand gereicht. Was wie ein völlig normales Begrüssungsritual erscheint, ist ein grosser Meilenstein in der Geschichte Kubas und den USA.
Schon seit längerem deutete sich eine Annäherung der beiden Länder an, nachdem zwischen ihnen jahrzehntelange Feindschaft herrschte. Seit Fidel Castro nicht mehr an der Macht ist, sondern sein Bruder, nähert sich Kuba langsam dem Westen an. Hätte es so etwas nicht auch unter Fidel geben können? Nein, eher nicht. Da hat Fidel jahrzehntelang gegen die USA gewettert und auf einmal ist er auf Versöhnung bemüht. Das hätte sehr komisch gewirkt und vor allem wäre Castro nicht mehr glaubhaft gewesen. Es musste erst zu einem Machtwechsel kommen, um diesen Schritt zur Aussöhnung einzuleiten.
Wie lange nun aber die Sanktionen gegen Kuba noch aufrecht erhalten werden, ist fraglich. Zwar wurden sie Mitte Januar gelockert, aber bis auf weiteres werden sie nicht aufgehoben werden. Denn es gibt noch eineDifferenze zwischen beiden Ländern, die erst einmal bereinigt werden müssen. Seien es die Menschenrechtsverletzungen in Kuba oder Guantanamo-Bay. Es muss noch einiges geschehen, bevor die USA und Kuba sich restlos akzeptieren, aber ein kleiner Schritt ist getan.

Elefantendame Mala lässt es sich wieder gutgehen. Sie wird zu bestimmten Zeiten von den Besuchern mit Möhren gefüttert. Im Gegensatz zu der Bohnenstange, ist sie keine Kostverächterin und futtert beinahe alles, was ihr vor den Rüssel kommt.
Aber ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli kann ihr wirklich den Appetit verderben. Da verlieren sie gestern sang- und klanglos mit 3:0 gegen den Karlsruher SC, nachdem sie am Montag sensationell mit 4:0 gegen Düsseldorf gewonnen hatten. Woran es gelegen hat? Zu wenig Zeit gehabt, um sich zu regenerieren? Na, daran dürfte es weniger gelegen haben, eher an dem altbekannten Problem, dass St. Pauli mal wieder nicht ins Spiel fand und alle Chancen versiebte. Nach einem Sieg tritt das besonders häufgi auf. Man könnte auch glauben, sie spielen extra so, damit sie die Chance gewahren, dass sie doch noch absteigen, falls der HSV das erste Mal in der Geschichte der Bundesliga absteigen würde. Zu einem anderen Schluss kann man gar nicht mehr kommen. Oder werden wir heute erleben, dass der HSV 3:0 gegen den Vfl Wolfsburg gewinnen wird? Wunder gibt es bekanntlich öfters, aber ob sie auch geschehen?
Beim FC St. Pauli ist jedenfalls wieder alles offen, ob sie nun absteigen werden oder nicht. Doch mit jedem Spiel, wo sie keine drei Punkte holen, wird die Chance geringer, dass sie den Klassenerhalt schaffen. Dann heisst es: „Nie mehr zweite Liga! Lieber dritte!“
Mala ärgert sich über die gestrige Niederlage, obwohl sie genau wie die Pusteblume auf eine Niederlage getippt hatte. Aber manchmal möchte man eben auch danebenlegen. Jonas hingegen kümmert die Niederlage weniger, stattdessen freut er sich, dass die Pusteblume mal wieder ein Spiel richtig getippt hat. Momentan liegt sie bei jedem zweiten Spiel richtig. Da kann man noch Hoffnung haben, dass sie irgendwann ihre Quote verbessern wird.

 

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Stürzt die USA Europa in einen Krieg?


Lange hörte man nichts mehr von der Ukraine-Krise, doch vor zwei Wochen änderte sich das, als prorussische Separatisten die ukrainische Stadt Mariupol angriffen.
Die Schuld wurde natürlich mal wieder der Ukraine in die Schuhe geschoben, die die prorussischen Separatisten provozieren wollten. Die eigentlichen Verursacher selbst, nämlich die prorussischen Separatisten, wuschen ihre Hände in Unschuld und behaupteten, sie hätten mit den Angriffen nichts zu tun. Kurz danach hiess es, dass die Offensive auf Mariupol begonnen hätte. Ja, was denn nun? Eines geht nur.
Natürlich war es das letztere. Seitdem herrscht wieder Krisenstimmung in Europa. Die Ukraine fürchtet – vielleicht berechtigt? -, dass Russland nun das übrige Land einnehmen will. Um Den Konflikt zu beenden wird es sicherlich nicht anders gehen. Nur wird sich die Restukraine nicht damit zufriedengeben.
Aber im Grunde genommen fürchtet die Ukraine von den prorussischen Separatisten und den mit ihnen verbündeten Russen überrannt zu werden. Deshalb baten sie Europa um Hilfe und baten auch um Waffen.
Daraufhin flogen Merkel und Hollande in die Ukraine und führten Gespräche, um am nächsten Tag mit Putin zu reden. Als Ergebnis kam zustande, dass nun das nie umgesetzte Minsker Friedensabkommen vom September letzten Jahres mit einigen Änderungen neu verfasst wird. Darin geht es unter anderem um eine Feuerpause, die Schaffung einer entmilitarisierten Zone und der Kontrolle der Einhaltung der Waffenruhe. Letzteres ist für die prorussischen Separatisten ja immer so ein Problem.
Des weiteren wollen sich Merkel, Hollande, Putin und Poroschenko morgen noch bei einer Telefonkonferenz über die letzten Punkte einig werden.
Heute sagte Merkel nun bei der Münchener Sicherheitskonferenz – ein Glück, dass ich gerade in Berlin bin -, dass es keine Waffenlieferungen an die Ukraine geben wird. Es würde in der Krisenregion schon genug Waffen geben und die hätten bisher nur zur Deeskalation geführt, dass es militärisch zu keiner Lösung kommen wird. Auch könne die Ukraine diesen Konflikt nie mit Waffengewalt gewinnen – denn Russland hat genug Material um die prorussischen Separatisten zu versorgen. Muss man immer im Hinterkopf behalten. Wenn beide Seiten dieselbe Waffenstärke hätte, das würde ein Blutbad ohne Ende geben. Und ob nur die Ukraine in Mitleidenschaft gezogen würde und nicht noch die umliegenden Länder ist auch eine Frage, die man nicht beantworten kann. Wenn dort ein Krieg ausbricht, dann wird dieser sich höchstwahrscheinlich nicht nur auf die Region beschränken, sondern sich auf halb Europa ausbreiten. Das mag man sich nicht vorstellen. Es ist gerade siebzig Jahre her, dass der Zweite Weltkrieg endete. Hundert Jahre, dass der Erste Weltkrieg begann. Irgendwann sollte die Menschheit doch aus all dem gelernt haben.
Der russische Aussenminister sieht als Grund für den Konflikt den Fall des Ostblocks und der Sowjetunion. Denn in den letzten fünfundzwanzig Jahren habe die USA versucht, sich in Europa als einzig grosser Verbündeter zu dienen.
Seit dem Wegfall der Sowjetunion gab es nur noch eine Supermacht, das waren die USA. Aber nun greift auch China nach der Macht und Russland will sich ein Stück vom alten Kuchen zurückholen, nur greifen sie zu Mitteln, die keiner duldet.
Frankreichs Präsident Hollande warnt vor einem Krieg, der kommen wird, wenn folgenden Gespräche mit Russlands Präsident Putin nicht zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen werden.
Ex-Präsident Sakozy hingegen warnt vor einem neuen Kalten Krieg und sagt lapidar, dass die Menschen auf der Krim sich für Russland entschieden hätten. Dass die Abstimmung nicht mit rechten Dingen zugegangen ist, weiss jeder. Und wieso mischt sich Sarkozy auch noch ein? Stimmen die Gerüchte, dass er sich bei den nächsten Präsidentschaftswahlen wieder aufstellen lassen will?
Merkel hat die Lieferung von Waffen an die Ukraine abgelegt. Dafür bekommt sie Schelte aus den USA und zwar von keinem geringeren als John McCain. Ja, das ist der, der 2008 gegen Obama antrat und verlor. Man hört mal wieder was von ihm.
Er halte es für falsch, keine Waffen an die Ukrainer zu liefern, damit die sich verteidigen können und so getötet werden. Denn die Ukrainer werden getötet oder abgeschlachtet, wie es überall heisst. Ja, das stimmt sogar, doch Vergeltung auf Vergeltung bringt nichts ausser Blut und Tränen und Trauer und Wut und am Ende Tod.
Für McCain ist es, als ob die deutsche Regierung die Augen vor der Wahrheit verschliessen würde und nicht erkenne, dass die Ukrainer abgeschlachtet werden. Ganz Europa verhalte sich in den Konflikt enttäuschend, was man nicht anders habe erwarten können. Alle wissen, was los ist, aber keiner will es sehen.
Wenn man McCain so hört, haben die USA längst entschieden, was sie tun werden. Seit Anfang der Woche wird in den Vereinigten Staaten über die Frage debattiert, ob Waffen an die Ukraine geliefert werden oder nicht. Als grösster Befürworter tut sich dabei ebenjener John McCain hervor, der jetzt auf Deutschland und die EU wettert. Bleibt nur die Frage, wie gross McCains Lobby ist und die USA tatsächlich Waffen an die Ukraine liefern werden. Angeblich werden sie es tun, wenn nun keine Fortschritte mit Putin erzielt werden.
Die EU versucht es mit Reden und Sanktionen und dieUSA versuchen es eben mit Waffen.
Wie sagte schon Bismarck: Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die grossen Fragen der Zeit entschieden, sondern durch Eisen und Blut.
Also durch Waffen und Krieg.
Wenn das wirklich so kommen sollte, dann gute Nacht…

Erinnert sich noch jemand, dass es vor kurzem in der Duma hiess, Deutschland hätte die DDR sich auch widerrechtlich einverleibt? Ohne jedwede Erlaubnis von anderen hätte die Bundesrepublik einfach beschlossen, dass die DDR nun wieder zur Bundesrepublik gehöre.
Da hat wohl jemand vorschnell den Finger auf ein anderes Land zeigen wollen, dass es nicht besser als Russland sei. Nur blöd, wenn man dabei den 2-plus-vier-Vertrag vergisst. Denn dieser Vertrag gewährleistete von den vier Alliierten, also den USA, Grossbritannien, Frankreich und Russland/Sowjetunion, abgesegnet, dass die Gebiete der DDR der Bundesrepublik beitreten konnten. Also nicht einfach annektiert, sondern ganz legal gewesen, noch dazu ohne Wahlbetrug oder Waffengewalt. Das hat Russland in der Ukraine nicht geschafft, weshalb sie mit dem Rücken zur Wand stehen, denn die EU und die USA sind deshalb ungehalten. Also musste Russland sich was ausdenken, um einen der grossen Wortführer zu diskreditieren. Leider fehlgeschlagen!
Aber ein Wunder, dass die Gebiete der ehemaligen DDR nicht von Russland für sich beansprucht wurden. – Kommt vielleicht auch noch, wenn mal der Ukrainekonflikt beigelegt sein sollte.

Elefantendame Mala ist seit heute wieder als Rüsselorakel aktiv, denn die Zweite Liga hat begonnen. Endlich kann Mala wieder mit ihrem Lieblingsverein mitfiebern und sich aufregen, wenn dieser erneut nicht weiss, wo sich das gegnerische Tor befindet.
St. Pauli spielte heute Mittag gegen Sandhausen. Erstes Spiel und erster Sieg? Nein, so euphorisch war die alte Elefantin dann doch nicht. Sie tippte auf ein Unentschieden.
Das Fussballorakel von Jonas, die hochgeschätzte Pusteblume, hattehingegen auf einen Sieg St. Paulis getippt. Aber wir kennen ihre Quote und die ist bekanntlich nicht die beste. Tja, so lag sie auch heute wieder daneben. Ob Jonas noch weiter an ihr festhalten wird? Es gibt noch das wohlgenährte Dickerchen, die gewiss ganz wild drauf wäre, das neue Fussballorakel zu werden.
Aber der Schlaubeutel war auch nicht besonders, erst als es wirklich wichtig wurde, waren ihre Tips auch wirklich richtig. Vielleicht wird die Pusteblume dann bei der EM dann auch machen im nächsten Jahr – falls Deutschland sich qualifiziert.

 

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Russlands Wirtschaft – Eine Gefahr für Europa


Das neue Jahr ist nun drei Tage alt und zeigt noch nicht, auf was wir uns in diesem Jahr gefasst machen müssen.
Ich kann mich am Dienstag auf einen schönen freien Tag freuen. Manchmal mag ich die ganzen Feiertage in Bayern.

Die Krise in Russland verschärft sich immer weiter. Am ersten Januar ging zwar eine Wirtschaftsunion unter russischer Führung an den Start, doch ist es im Grunde nur eine Trotzreaktion auf die EU. Schade allerdings, dass niemand diese Wirtschaftsunion ernstnehmen wird. Ausserdem musste Putin schon hinnehmen, dass die Ukraine nicht Mitglied wurde. Im Grunde genommen ist Putins eigenmächtiges Handeln in der Ukraine-Krise schuld daran, dass sich die Wirtschaftslage in Russland so sehr verschlechtert hat.
Denn anstatt das die Welt hinnahm, dass die Krim sich zu Russland zugehörig gehörte und Russland – allen voran Präsident Putin – dies mit gewisser Freude vernahm, hagelte es Kritik von allen Seiten. Allen voran von den USA und der EU. Sanktionen über Sanktionen wurden beschlossen. Die meisten waren recht lächerlich, aber es führte dazu, dass Russland sich genötigt sah, ebenfalls Sanktionen zu beschliessen. Am Ende kam es zu einem Importverbot von Lebensmitteln und Technik aus der EU. Russland traf das schwer, denn bis auf wenige Lebensmittel wird das meiste eingeführt. So kam es schliesslich zu einer Lockerung. Diätlebensmittel werden weiter eingeführt – mehr allerdings auch nicht.
Natürlich traf dieses Importverbot beispielsweise auch die Obstbauern in Deutschland. Auf einmal wurden sie ihre Äpfel nicht mehr los. Folglich verfiel der Preis. Im letzten wie auch in diesem Jahr bekommt man ein Kilo Äpfel für gerade einmal 50 Cent das Kilo. Das hat es seit Jahren nicht gegeben. Deshalb lassen die Apfelbauern lieber die Äpfel an den Bäumen verfaulen, als sie zu pflücken.
Nun könnte man argumentieren, dass sie doch wie bei den Erdbeeren ein selber pflücken anbieten könnten. Da würde allerdings mehr kaputtgehen als am Ende herauskommen würde. Ist auch ein Argument.
Dennoch halte ich es für eine Lebensmittelverschwendung sondergleichen. Ich habe als Kind immer zu sagen bekommen, dass ich froh sein soll, genug zu essen zu haben.
Da hätte die Bundesregierung sich wirklich was überlegen können. Aber die ist lieber damit beschäftigt, dass die Krankenkassen nun mehr Geld bei den Beitragszahlern einkassieren können. Wenn ich sehe, was ich zahlen muss und welche Leistung ich kriege, dann bin ich einfach nur wütend. Wenn ich soviel zahle, dann will ich auch, dass sämtliche Kosten erstattet werden. Ich will nicht noch andere Extra-Versicherungen abschliessen müssen, nur damit ich später mich beim eventuellen Zahnersatz nicht dumm und dämlich zahle. Natürlich gibt es spezielle Verträge mit Ärzten oder auch Krankenhäusern – wie in den USA -, wo die Versicherungen mehr von den Kosten übernehmen, dennoch stelle ich mir wirklich die Frage, warum man überhaupt versichert ist. Die meiste Zeit zahlt man nur und wenn man das was hat, will die Kasse es nicht bezahlen. – Ist doch meist so.
Damit will ich natürlich nicht sagen, dass man nun seine Krankenversicherung kündigen sollte, denn man weiss nie, was das spätere Leben noch bringen wird. Aber solange man gesund ist, zahlt man sich halt dumm und dämlich und bekommt nichts raus.
Gewiss, es gibt auch diese Prämiensysteme, wo man beispielsweise in ein Fitnessstudio geht und dann Geld zurückbekommt. Erstens kostet mich die Mitgliedschaft für den Fitnessclub Geld, zweitens, wie will die Krankenkasse nachprüfen, ob ich in das Gebäude jemals einen Fuss reinsetze und drittens, wieso wird Hometraining, will sagen, joggen oder Yoga beispielsweise, nicht honoriert?
Auch so eine Sache, weshalb ich vom Prämiensystem nun gar nichts halte. Und von Krankenversicherungen auch nicht. Allein der Fragebogen, den ich jedes Jahr ausfüllen muss. Die wollen mehr wissen, als es beim Zensus der Fall gewesen ist.
Zurück zu Russland. Der Rubel befindet sich seit Wochen im freien Fall, dann stabilisierte er sich wieder. Dennoch fürchten die Russen eine Inflation. Deshalb nahmen sie ihr Erspartes und rannten in die nächsten Läden, um sich mit Elektronik einzudecken. Kurios hingegen war das bunkern von Fahrkartenchips der Metro. So wollte man auch der Inflationen entgegenwirken. Aber die Russen kennen die Inflation nun zur Genüge. Seitdem auseinanderbrechen der Sowjetunion haben sie kaum ein paar stabile Jahre erlebt. Seit Putin an der Macht ist – mit einer kurzen Unterbrechung -, macht Russland mehr Schlagzeilen, dass sie sich fremdes Land aneignen, weil die Bevölkerung angeblich zu Russland möchte. Das Geld verfiel immer mal wieder.
Und nun droht Russland durch den niedrigen Ölpreis auch seine beste Einkommensquelle zu verlieren. Die Exporte sind drastisch eingesunken. Die Devisenrücklagen sind heftig geschwunden. Wenn es ganz schlimm kommt, wird Russland seine Schulden – ja, die hat das Land tatsächlich – nicht bedienen können. Die nächsten zwei Jahre sind wohl noch gesichert, aber wie es danach aussieht, steht in den Sternen.
Um weiterhin seine Schulden bedienen zu können, müsse Russland seine Importe drastisch zurückfahren. Bei europäischen Lebensmitteln nun wirklich kein Problem, die nehmen sie bekanntlich nicht mehr. Aber auch andere Waren dürften nicht mehr importiert werden. Die Leidtragenden wäre wieder einmal die russische Bevölkerung. Aber im Grunde genommen kennt die seit Jahrzehnten nichts anderes. Deshalb kann Putin sich schliesslich halten. Wie sagte noch jemand, in Russland herrsche eine Demokratur. Also etwas zwischen Demokratie und Diktatur. Ich glaube, es war ein Buch, das von einer Demokratur sprach.
Aber die Importeinschränkungen und ein Kollaps der russischen Wirtschaft hätte auch schlimme Auswirkungen auf einige europäische Länder wie beispielsweise Deutschland oder Russland.
Wie man es sehen will, im Grunde müsste man Russland stabilisieren, damit das eigene Land nicht ebenfalls mit in den Abgrund stürzt. Dennoch müsste man Russland in sein Unglück laufen lassen, denn Putin hat das mit seiner Politik selbst diese Misere verursacht.
Vielleicht versteht man nun, warum Russland unbedingt eine enge wirtschaftliche Verbindung zur Türkei wünscht. Denn bis auf Öl und Gas hat Russland kaum etwas anzubieten, was sie exportieren könnten. Da würde es sich lohnen, mit der Türkei ein Büdnis einzugehen. Vielleicht würden sie dann Waren billiger aus der Türkei importieren können. Wer weiss?
Nun verstehe ich auch, warum Russland andauernd von der Ukraine Geld für Gaslieferungen forderte. Immer war es nicht genug, immer gab es eine neue Rechnung. Russland brauchte das Geld für seine eigene Wirtschaft. Nur ewig konnten sie dieses Theater nicht fortführen. Man hat auch lange davon nichts mehr gehört.
Übrigens, weiss eigentlich irgendjemand, dass es in Hamburg (?) eine Agentur gibt, die nur Fotos von Putin nimmt, wo er böse guckt? Finde ich sehr originell.

Weiter oben sprach ich von Sanktionen. Die USA haben weitere Sanktionen gegen Nordkorea beschlossen, das sie immer noch hinter dem Cyberangriff auf Sony sehen. Inzwischen wird auch gemunkelt, dass die Aktion von ehemaligen Sony-Mitarbeitern gewesen sein soll. Wie es auch immer gewesen ist, die USA glauben daran, dass es Nordkorea war.
Seit Jahren schon provoziert das kommunistische Land mit seinem Atomprogramm. Deshalb beschlossen die USA damals die ersten Sanktionen, nun sind neue hinzugekommen, die dafür sorgen, dass eine Bergbaugesellschaft, ein Handelsunternehmen und – welch Zufall – ein Geheimdienst, der für Hackerangriffe bekannt ist, auf dem US-Finanzmarkt künftig nichts mehr zu suchen haben. Wenn das die Lösung sein soll… Die Sanktionen gegen Russland haben auch zu nichts geführt, ausser das Unternehmen oder beispielsweise Obstbauern einen Gewinneinbruch haben. Aber wenn das die Lösung sein soll, dass man sich gegenseitig ruiniert, nur um damit seine Empörung kundzutun. Von mir aus.

Vor zwei Tagen lief mal wieder eine Folge vom „Traumschiff“. Gestern wurde das Insolvenzverfahren für die MS Deutschland und die Reederei eröffnet. Genauso wurde am gestrigen Tag bekannt, dass das ZDF auf der Suche nach einem neuen Traumschiff ist. Es gibt wohl schon ein paar Schiffe, die sich in der engeren Auswahl befinden. Angeblich ist die „Amadea“ die aussichtsreichste Kandidatin.
Ich bin eher dafür, dass die Serie endlich eingestellt wird. Die Handlung ist nur noch hanebüchen. Aber die Leute gucken es. Vielleicht in Ermangelung an anderen Filmen zur selben Sendezeit? Würde ich nicht sagen, denn Donnerstag lief zur selben Zeit der zweite Fall für das Weimarer Ermittlerteam. Warum also läuft das Traumschiff überhaupt noch?
Weil man ferne Länder sehen will, wo man selbst vielleicht nicht hinkommt? Aber wie viel wird wirklich von den Reisezielen gezeigt. Hochgerechnet sind es vielleicht 30 Minuten. Der Rest findet auf dem Schiff statt oder wird mit irgendwelchem Geplänkel vertrödelt.
Ja, es stimmt, das sich seit 30 Jahren nichts am Konzept geändert hat. Ich kenne auch einige Folgen aus der Anfangszeit des Traumschiffs. Da war die Handlung auch schon relativ flach, aber nicht so klamaukartig wie heutzutage. Ich weiß wirklich nicht, wieso mit allen Mitteln versucht wird, etwas Lustiges in die Handlung hinzuzufügen. Denn meist mag es vielleicht lustig sein, dennoch hat es immer einen übertriebenen Hang. Da kann ich mir ein paar Max Davidson-Comedies ansehen oder Filme von Dick und Doof. Dafür brauche ich wirklich nicht das „Traumschiff“.
Die Serie wird wohl noch ewig weitergehen – auf welchem Schiff auch immer.
Die „Amadea“ oder wie der Nachfolger der MS Deutschland heissen wird, wird das vierte Schiff sein.

 

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Streik – Wer sind wirklich die Leidtragenden?


Da steht man am Bahnsteig oder wartet auf dem Flughafen entnervt darauf, dass es endlich weitergeht. Aber nichts passiert, denn es wird gestreikt. Das beides sich nun beinahe überschneidet ist wahrlich ärgerlich, zudem enden in einigen Bundesländern auch noch die Ferien.
Da ist das Verständnis für die Streikenden bald auf dem absoluten Nullpunkt. Vor allem bei den Lokführern kann man kein Verständnis aufbringen. Denn da geht es nicht nur darum, dass die Tarife der Lokführer verbessert werden, sondern auch darum, welche Gewerkschaft nun für welche Mitarbeitergruppe die Verhandlungen führen darf. Die beiden Gewerkschaften sind die altbekannte und inzwischen verhasste GDL und die EVG, Eisenbahn- und Verkehrsgesellschaft.
Welch ein Kleinkinderkram. Nun gut, ein Streik ist durch das Grundgesetz geschützt, dennoch ärgert es uns masslos, wenn wir nicht von A nach B können. Heute hat es mich nicht getroffen, aber am Montag war auch ich von dem dreistündigen Streik betroffen. Zwar fahre ich nur wenige Stationen mit der S-Bahn, aber dennoch nervte es. Ich musste die Strecke mit dem Bus fahren, was im Feierabendverkehr nun eine halbe Ewigkeit dauerte, ausserdem waren die Busse restlos überfüllt. Das machte wirklich keinen Spass. Da werde ich wirklich sauer. Vor allem habe ich so langsam das Gefühl, als würden die Lokführer alle paar Monate streiken. Bei den Piloten hat es auch beinahe den Anschein, aber da bin ich nicht persönlich als Passagier betroffen.
Dennoch frage ich mich, was diese Streiks bringen sollen. Sie verärgern schliesslich nicht nur die betroffenen Fahrgäste, sondern sind auch noch teuer für das Unternehmen. Ich will jetzt nicht sagen, dass die Deutsche Bahn und die Lufthansa am Hungertuch nagen müssen, wenn weiter gestreikt wird, dennoch ist es nicht gerade förderlich für das jeweilige Unternehmen. Deshalb wird auch gestreikt, um eben das bestreikte Unternehmen unter Druck zu setzen.
Aber die Forderungen der GDL sind einfach unverschämt. Jedenfalls von aussen betrachtet.
Ich werde dann wohl in den nächsten Tagen mit dem Rad zur Arbeit fahren, noch ist Sommer, da macht mir das nichts aus.

In der Ostukraine gibt es nun eine Waffenruhe, allerdings bleibt fraglich wie lange die halten wird und ob Russland die nicht irgendwie für sich nutzen kann.
Zudem plant die EU schon wieder Russland mit Sanktionen zu belegen. Dieses Mal soll es wohl auch Gazprom treffen. Wie soll das aussehen? Die EU nimmt kein Gas mehr aus Russland an? Das will ich sehen!
Ausserdem wurde in den letzten Tagen diskutiert, dass man 2018 die Fussball-WM in Russland boykottieren solle. Ganz ehrlich, das sind noch knapp vier Jahre bis dahin. Zudem kann in diesem Zeitraum noch viel passieren. Und das wichtigste Argument: Damit bestraft man nicht Russland, sondern die Sportler. Da hat Wolfgang Niersbach völlig recht. Nicht das Land wird bestraft, sondern die Sportler. Wenn Russland in vier Jahren immer noch seine imperialistischen Ambitionen hegt, sollte man sich anderes ausdenken. Man verhängt einfach ein Verbot, dass EU-Fussball-Fans nach Russland reisen. Denn damit kann man Russland strafen, indem keine Zuschauer kommen. Das tut dem Land weh, alles andere nicht.
Russland hat übrigens schon mal angekündigt, dass sie sich auch was Schönes überlegen werden, wenn die EU ihre Sanktionen in die Tat umsetzen wird. Was wollen sie denn noch boykottieren? Lebensmittel nehmen sie doch schon nicht mehr. Was gibt es denn noch?
Aber mir geht die Situation in der Ukraine langsam wirklich auf die Nerven. Wieso kommt niemand darauf, den eigentlichen Auslöser zu bestrafen? Dann dürfte mit ziemlicher Sicherheit das Kapitel die Krim ist Neurussland erledigt sein.

Aus Leipzig hat mir Melinoh berichtet, dass Thura und Saida bereits vergesellschaftet wurden. Beide akzeptieren sich. Wer nun Chefin ist, wurde ihr nicht deutlich. Ihr fiel nur auf, dass der Neuzugang, also Thura, am Weben war. Ja, das hatte ich befürchtet, denn sie muss ständig beschäftigt werden, da die Leipziger Anlage leider etwas reizarm ist. Da webt bald jeder Elefant. Thura machte das nach Ninas und Jonas‘ Aussage allerdings nur, wenn sie rein gar nichts zu tun hatte. Also mehr Beschäftigung. Dazu fiel Melinoh noch auf, dass Saida sich von Rani genervt fühlt, denn diese tritt sie oft weg, wenn die ihr zu nah kommt. Diese fängt dann zu Brüllen an, wo sofort Thura angelaufen kommt. Wenigstens das funktioniert, denn wenn ich Thura mal gesehen habe, war sie an ihrer Tochter nicht wirklich interessiert. Aber Rani soll schon manchmal eine Klette sein. Jonas hat beobachtet, wie sie Shandra so sehr auf die Nerven ging, dass diese unleidlich wurde.
Aber dann hat Melinoh auch beobachtet, dass Thura und Saida eng beieinander standen und sich berüsselten. Dennoch sind es meist Mutter und Tochter die beisammen stehen. Zu Rani hat Thura bei all ihren Jungtieren die engste Bindung, obwohl sie es nie mit Jungtieren hatte – weder mit ihren eigenen noch mit fremden. Das konnte man schon wenige Tage nach Ranis Geburt sehen, wie ich auf Bildern von Nina gesehen habe.
Und Rani würde auch langsam lernen, Saida nicht mehr zu oft zu nerven und sie in Ruhe zu lassen. Die hat auch seit acht Jahren kein Jungtier mehr um sich gehabt, da kann man das Verhalten schon verstehen. Ihre Tochter Salvana ist eine Ausnahme, aber die war damals auch schon neun Jahre alt. Shandra reagierte früher ähnlich auf Jungtiere wie jetzt Saida, sie hatte allerdings Angst vor denen und wollte in Ruhe gelassen werden. nun ist sie die Lieblingstante aller Jungtiere.
Bei „Elefant, Tiger & Co.“ kann man übrigens sehen, dass Saida sich als Chefin aufspielt. Dieses angebliche Schmusen ist ein Unterbuttern. Thura lässt es sich gefallen. Wie lange, das wird man dann sehen. Interessant war, dass sich beide sofort erkannt haben. Es war eine freundliche Kontaktaufnahme. Aber beide haben auch eine schwere Zeit zusammen in Spanien durchgestanden, so was schweisst zusammen, auch wenn man sich bald ein Jahrzehnt nicht gesehen hat.
Wo ich gerade von Leipzig spreche, kann ich auch gleich von Hamburg sprechen, denn da hat Jonas endlich seine Vermutung bestätigt bekommen. Aus gut unterrichteter Quelle – er hat seine Informanten überall – erfuhr er, dass neben Elefant Yashoda auch deren Tochter Kandy sowie Salvana nächstes Jahr Nachwuchs bekommen. Ich hatte mich schon seit Monaten über Jonas lustig gemacht, weil er der festen Überzeugung war, dass Kandy schwanger sei. Begründung: Sie hätte sich mit dem Rüssel so komisch an den Bauch gefasst. Das ist natürlich auch die beste Begründung, die es gibt. Deshalb habe ich es nie wirklich ernst genommen. Wobei ich das letzte Mal, als ich in Hamburg war, mich fragte, ob Jonas nicht recht habe. Denn Kandy wirkte etwas fülliger als sonst, Salvana ebenfalls, aber die ist auch ein wenig verfressen. Denn wenn es heissen würde, als dicken Elefanten seien schwanger, könnte man Shila auch dazuzählen. Aber die ist noch ein wenig klein dafür. Wenn sie noch ein paar Zentimeter gewachsen ist, wird sie sicher auch ein Rendezvous mit dem Elefantenbullen haben. Dann allerdings mit dem Nachfolger von Gajendra, denn dieser wird nächstes Jahr wieder hierher nach Hellabrunn zurückkehren. Bis dahin wird ihn aber wohl auch noch Lai Sinh aufsuchen, denn Darjeeling wird nächstes Jahr drei Jahre alt, da kann sie ihn mal kurz allein lassen. Shila hat das 2010 auch nicht geschadet.
Was noch immer dafür sprach, das Salvana und Kandy schwanger sind, war, dass sie nicht mehr Gajendra besucht haben. Salvana soll nur einmal dagewesen sein, Kandy sogar zweimal. An ihr schien er wohl nicht wirklich interessiert. Habe Bilder von Jonas gesehen, wo sie sich Gajendra anbot, er sich aber nicht um sie kümmerte. Dennoch hat es geklappt. Also dreifacher Nachwuchs im nächsten Jahr für Hamburg.
Mala wird es nicht zurückbringen. Wer noch nicht die Folgen von „Leopard, Seebär & Co.“ gesehen hat, wo die Elefantendame auf ihre Reise nach Belgien vorbereitet wird, kann sich am Mittwoch und Donnerstag die beiden Folgen um 17.10 Uhr auf dem NDR ansehen. Ich erwarte dann auch mal wieder einen Ansturm auf meine Seite. So ist das immer, wenn die Folgen gezeigt werden.
Was macht Mala momentan. Sie geniesst das schöne Wetter, hofft immer noch auf eine Rückkehr und macht weiter bei den Vorführungen mit. Wobei sie dazu so langsam keine Lust mehr hat.
Des weiteren betätigt sie sich immer noch als Fussballorakel. Bei St. Paulis Spiel gegen Greuther Fürth hatte sie auf eine Niederlage St. Paulis getippt, womit sie wie auch der Fressbeutel und die Pusteblume recht hatten. Folge war die Beurlaubung des Trainers und der U23-Trainer Thomas Meggle wurde neuer Trainer der Profi-Mannschaft. Übrigens der erste Trainer seit langer Zeit, der noch einen vollen Haarschopf hat. Denn seit Stanislawski hatten die Trainer alle die Frisur des ehemaligen Kultspielers und jetzigen Supermarkt-Leiters.
Mala jedenfalls freut sich, denn Meggle kenne sie noch aus ihren vergangenen und nie vergessenen Hamburger Zeiten. Das Testspiel gegen Leverkusen hat er schon mal nicht verloren, sondern Unentschieden gespielt. Nun träumt Mala bereits von einem Aufstieg des FC St. Pauli. Aber da sollte sie nicht zu euphorisch sein. Wenn St. Pauli es schaffen sollte, dann haben sie mal wieder sehr viel Glück gehabt. Auf den Relegationsplatz wollen sie wohl auch diesmal nicht, denn der HSV scheint immer noch in der letzten Saison stehen geblieben zu sein. Eine unendliche Geschichte geht weiter.
Heute findet das Abschiedsspiel von Kugelblitz Ailton statt und morgen ist dann der Tag der Legenden. Im Norden ist also eine Menge los.
Die Bundesliga spielt zwar nicht, aber dafür findet das erste EM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft statt. Sie spielen gegen Schottland.
Am Mittwoch hatten sie gegen Argentinien gespielt. Praktisch eine Wiederauflage des WM-Endspiels. Obwohl Messi nicht spielte, wobei der beim Finale und während der ganzen WM schon nichts gezeigt hatte, verlor Deutschland glanzlos mit 4:2. Mala ärgerte sich dermassen, weil sie auf Unentschieden getippt. Dabei war sie noch besser als die Pusteblume gewesen, die getippt hatte, dass Deutschland gewinnen würde. Wobei sich Mala eigentlich darüber ärgert, dass sie nicht auf eine Niederlage getippt hat. Ihr Rüssel juckte und sagte was von Niederlage, aber Mala wollte das nicht glauben, weshalb sie letztendlich auf ein Unentschieden tippte. Mala sollte lieber auf ihren Instinkt hören.
Was sagt sie nun beim EM-Quali-Spiel der deutschen Nationalelf gegen Schottland? Deutschland gewinnt, denn das sei ein wichtiges Spiel. Da kann man sich keinen Patzer leisten, vor allem wenn man unbedingt Europameister werden will. Die Pusteblume ist ebenfalls für einen Sieg der deutschen Mannschaft. Aber Jonas ist inzwischen sicher, dass sie ein penetranter Rechtsrüssler ist. Bisher liegt ihre Quote bei 50 Prozent. Warten wir ab, wie sie sich machen wird. Er kann sich immer noch jemand anderen suchen.

 

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Wann ist Schluss mit dem Irrsinn?


Russische Soldaten in der Ukraine, Tote, Verletzte, abgeschossene Kampfjets. Die unendliche Geschichte geht weiter. Nun scheint es wieder ernst zu werden. Seit April sind mehr als 2500 Menschen in der Ost-Ukraine ums Leben gekommen. Entspannung gab es eigentlich nie, sondern immer mehr spitzte sich die Situation zu.
Ein ukrainischer Kampfjet wurde von einer russischen Rakete abgeschossen. Damit nicht genug, sind nun auch russische Soldaten über die Grenze gekommen. Angeblich aber nur, weil sie die Grenze nicht gesehen haben. Es sei folglich völlig unabsichtlich geschehen. Ja, ja, wer’s glaubt. Bei diesem kleinen Zwischenfall darf man aber nicht die Gerüchte ignorieren, dass russische Soldaten längst die Grenze zur Ukraine überschritten haben. Wenn von einer „russischen Invasion“ gesprochen wird, kann man dem zustimmen. Wobei, laut Putin gehört die Krim schon gar nicht mehr zur Ukraine, sondern wird als „Neurussland“ bezeichnet.
Der grösste Witz ist allerdings, dass Putin die Vorgänge des ukrainischen Militärs mit dem Russlandfeldzug der Nazis vergleicht. Das macht genau der richtige, denn wer ist denn schuld daran, dass es überhaupt so weit gekommen ist? Ach ja, ich vergass, dass die bösen Ukrainer ihren verhassten Präsidenten Janukowitsch gestürzt haben. So was macht man natürlich nicht.
Im Grunde genommen könnte mir das völlig egal sein, was da in der Ukraine geschieht, denn es ist weit weg von mir. Dennoch darf man die Folgen dieses Konflikts nicht übersehen.
Da sind einmal die ganzen Wirtschaftssanktionen gegen Russland, die so langsam die deutschen Firmen zu spüren bekommen. Das ist natürlich noch nicht wirklich bedenklich, aber man darf man nicht vergessen, dass Russland ein stets guter Kunde war, da es viele dieser Produkte nicht selbst produziert. Das fällt nun alles weg. Momentan mag es noch nicht gross ins Gewicht fallen, aber mit der Zeit… Tja, da könnte es düster werden.
Noch wird der Konflikt auf ukranischem Staatsgebiet ausgetragen, aber wie lange noch? Schnell kann so was überschwappen. Man denke sich nur mal, wie schnell vor hundert Jahren es zu einem Flächenbrand kam. Gut, da waren die einzelnen Länder auch verbündet und jeder gab dem anderen Schuld. Im Grunde scheiterte es damals daran, dass niemand wirklich die Feindschaften beilegen wollte. Da brauchte es nur einen Funken, um den Flächenbrand auszulösen. Aber auch jetzt kann es dazu kommen. Es braucht nur irgendetwas Belangloses sein, um einen erneuten Weltkrieg auszulösen.
Deshalb bleibt auch die Frage: Was wird nach der Ukraine kommen? Vielleicht all die Länder, wo Russen leben? Müssen wir also fürchten, dass demnächst oder in einigen Jahren die russische Armee vor unserer Haustür steht? Wenn man Putin so hört, muss man diese Befürchtung haben. Aber wer weiss, ob er überhaupt so lange leben wird.

Promi Big Brother ist vorbei. Der Sieger ist, wie ich bereits letzte Woche andeutete, Aaron Troschke. Halb Deutschland kannte ihn nicht, diese werden ihn jetzt sehr wahrscheinlich auch nicht kennen. Ehrlich gesagt, letzte Woche fand ich es noch gut, wenn Aaron Troschke gewinnen würde. Aber im Laufe der Tage hat er sich regelrecht ins Negative geändert. Dennoch schien er immer noch genügend Fans zu haben. Kein Wunder, seine Mitstreiter waren auch mehr als lächerlich. Aber kann mir mal jemand erklären, warum Claudia Effenbarg auf dem zweiten Platz gelandet ist? Haben die sich verwählt? Ich glaube, dass sie es nur so weit geschafft hat, weil sie schon recht früh in den Keller gewählt wurde. Wäre sie oben geblieben, wäre sie sicherlich recht schnell gegangen worden, genauso wäre es sicherlich auch Michael Wendler gegangen. Aber im Keller war er regelrecht erträglich. Und Ronald Schill, der war mit Hubert Hubsi Kah das regelrechte Dreamteam der Show. Als Hubsi rausgewählt wurde, wurde es ziemlich langweilig. Deshalb habe ich mir auch kaum die Finalsendung angesehen. Es gibt auch noch wahrlich andere Dinge anstatt Fernsehen. Wieso ist der Bachelor eigentlich noch vierter geworden? Nun gut, ich kann ihn nicht ausstehen. Aber seit der Aktion, wo er genauso wie Alexandra Rietz gegen Liz Baffoe gestimmt hat, mit Erklärungen, die ihn praktisch reinwaschen sollten, war er bei mir völlig unten durch. Ich hoffe, man sieht ihn nie wieder. Aber irgendwie findet er immer was, um von sich reden zu machen.
Meinte Jochen Schropp das gestern eigentlich ernst, als er sagte, man könne sich schon für die kommende Promi Big Brother-Staffel im nächsten Jahr bewerben? Meinte er damit wirklich jeden? Könnte ich mich jetzt auch bewerben? Nicht, dass ich das wirklich vorhätte. Es gibt Dinge, die muss ich nicht wirklich machen. Ausserdem bin ich dazu viel zu uninteressant. Also nicht wirklich prominent, auch wenn ich mich vielleicht dafür halten könnte, schliesslich kenne ich Gott und die Welt und habe schon einige Prominente interviewt. Die Beweisfotos will ich hier nun nicht reinstellen, aber es waren schon einige Dutzend. In den letzten vier Jahren ist da schon was zusammengekommen. Aber deshalb bin ich noch lange nicht berühmt. Aber wer kann sich schon berühmt nennen? Denn wer von den „Insassen“ der diesjährigen Staffel war wirklich berühmt oder konnte als Promi angesehen werden? Einige wollten bloss im Gespräch bleiben, die anderen haben längst ihre besten Zeiten hinter sich und der Rest? Welcher Rest? Damit wären die Gründe alle genannt. Ach ja, einen Imagewechsel habe ich noch vergessen. Aber ich glaube kaum, dass das geglückt ist.
Die diesjährige Staffel Promi Big Brother war weitaus interessanter als die Staffel vom letzten Jahr, obwohl dort weitaus bekanntere Leute mitwirkten. Vielleicht lag der Erfolg der diesjährigen Staffel einfach daran, dass Oliver Pocher sie nicht mehr moderierte. – Apropos, was macht Pocher eigentlich, ausser sich als Merkel zu verkleiden?

Elefantendame Mala braucht eine Konkurrentin weniger zu fürchten, wo Thura nun in Leipzig weilt. Aber Jonas hat schon Ersatz gefunden. Er nimmt die Pusteblume als neues Rüsselorakel. Hat sie auch schon getestet. Einmal das Spiel St. Pauli gegen Greuther Fürth und dann Deutschland gegen Argentinien. Jonas beschwert sich zwar noch immer, aber er hat auch schnell einen Ersatz gefunden. An dieser Stelle werde ich aber noch bis zum Düsseldorf-Spiel die Tips vom Schlaubeutel nennen, denn bis zu dem Spiel haben Jonas und ich sie letzte Woche gefragt, als ich in Hamburg war.
Dann hat sich Ninas Cousin doch nicht für das wohlgenährte Dickerchen entschieden, wie ich anfangs dachte, denn er favorisierte sie immer. Allerdings wird sie bekanntlich von zwei „Schmarotzern“ umzingelt, dass es schwierig sein dürfte, sie wählen zu lassen. Und bei der Pusteblume? Ist sie vielleicht nicht zu hektisch und entscheidet sich immer für ein Unentschieden? Ich bin skeptisch, aber bisher soll sie nicht für ein Unentschieden gewesen sein.
Also, was sagt Elefantendame Mala, wie St. Pauli am Montag gegen Greuther Fürth abschneiden wird? Leider wird St. Pauli gegen die Fürther verlieren. Genauso entschied sich auch der liebe Schlaubeutel und ebenso die Pusteblume.
Für die Wiederauflage des WM-Finales hat sich Europas klügster Elefant für ein Unentschieden entschieden. Der Schlaubeutel hat dieses Spiel nicht mehr getippt und Pusteblume votierte für einen Sieg Deutschlands. Na, da scheint jemand ein Linksrüssler zu sein.
Dann wollen wir mal sehen, wie sich die Pusteblume macht. Aber nicht, dass sie in zwei Jahren auch wird gehen müssen. Das will Jonas nun gar nicht. Aber wie gesagt, die unendliche Geschichte geht weiter…

 

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Wird Russland tollkühn?


Letzte Woche gab es eine Waffenruhe im Nahen Osten. Gebracht hat sie nichts. Es geht weiter. Nun ist ein israelischer Soldat entführt worden, den das israelische Militär nun mit Hochdruck sucht. Militante Palästinenser sollen ihn entführt haben. Eine neue Anfachung des Konflikts beider Länder. Wobei ich so langsam mich frage, was das eigentlich soll? Da wird jemand aus dem Feindeslager entführt, seine Landsleute sind auf Rache aus, es gibt Tote und Verletzte noch und nöcher, ohne dass sich wirklich etwas bessert. Wollen Palästinenser und Israelis ihre beiden Staaten in eine Trümmerwüste verwandeln, wo nichts und niemand mehr Leben kann. Wäre auch eine Idee, dann würde es den Konflikt in dem Bereich nicht mehr geben.
Aber mit Krieg wird man nicht weiterkommen. Dennoch wird es bei Konflikten überall als Lösung angesehen, wo es doch nur Not, Elend und Tod bringt. Was ist denn das gute am Krieg? Gibt es das überhaupt? Naja, kurzzeitig kann durch einen Krieg die Wirtschaft angekurbelt werden. Mehr allerdings nicht. Ansonsten bringt ein Krieg keine Vorteile. Ausserdem sollte man in der heutigen Zeit wirklich erkennen, dass ein Krieg nicht die Zukunft ist. Allerdings ist Waffengewalt im Nahen Osten, auch im Irak und in Afghanistan, die Lösung schlechthin. Sie schadet Menschen, man macht auf sich aufmerksam und man übt Rache an denen, die es angeblich verdient haben. Damit terrorisiert man die Menschen, verunsichert sie und letztendlich sorgt man so dafür, dass man selbst mit seinen Zielen weiterkommt.
Was nun Israel und Palästina angeht, bin ich der Meinung, dass die eigenen Landsleute den Konflikt schüren. Habe das schon vor einiger Zeit erwähnt, als die israelischen und palästinensischen Schüler entführt und getötet wurden. Mag unglaubwürdig klingen, aber es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte dieser Erde, dass so etwas passiert.
Mit dem Nahost-Konflikt werden wir auch noch in den nächsten Wochen konfrontiert werden. Wenn es zu Frieden kommen sollte, wäre es ein Wunder.

Genauso ein Wunder wäre es, wenn der Konflikt in der Ukraine endlich beigelegt würde. Aber auch da tut sich nichts. Noch immer werden nach Leichen aus dem abgestürzten Flugzeug MH17 gesucht, nun mit Spürhunden. Die Arbeit ist immer wieder gestört worden, obwohl angeblich an einem reibungslosen Ablauf gelegen sei. Die Stimmen gehen auseinander, wobei die Bilder, die wir von dort zu sehen bekommen, natürlich eine eindeutige Sprache sprechen. Die Helfer werden von den pro-russischen Separatisten abgehalten, Sachen der Opfer liegen herum und es sieht nicht so aus, dass was getan wurde.
Nun sind wieder Sanktionen gegen Putin und Genossen beschlossen worden. Irgendwie haut mich das nun wirklich nicht vom Hocker, denn Sanktionen wurden schon mehrere gegen Russland beschlossen, die Putin und Genossen nicht interessierten. Dieses Mal sollen sie besonders die Wirtschaft in Russland betreffen. Wobei natürlich immer im Auge behalten werden muss, das nicht nur irgendwelche europäischen Firmen dadurch beeinträchtigt werden. Noch ist da nichts Schlimmes zu befürchten, aber wenn es so weiter geht, glaube ich nicht, das diese Sanktionen wirklich förderlich sind.
Zumindest scheint nun erst einmal erreicht, dass Putin die jetzigen Sanktionen nicht gefallen, denn er bzw. das russische Aussenministerium suchte die Flucht nach vorn und drohte gleichfalls damit, dass Banken aus der EU es nicht mehr so leicht haben würden. Ach nee, die Nichtregierungs-Organisationen kennen das nun bereits zur Genüge, da können sie die Banken dann beraten, wie sie in Zukunft schikaniert würden. Ausserdem würden die Energiepreise für Erdgas in Zukunft drastisch erhöht werden.
Was hat das nun für die EU-Länder zu bedeuten? Mit den Banken, kann ich das nicht voraussehen, aber was ist mit den Gaspreisen?
Jetzt könnte ich sagen, da bin ich fein raus, heize ich doch nicht mit Gas und kochen tue ich damit auch nicht. Ja, schön wär’s, wenn ich das guten Gewissens sagen könnte. Allerdings zieht eine Erhöhung des Gaspreises auch immer eine Stromerhöhung mit sich. Zwar nichtz mehr so drastisch, wie es noch vor einigen Jahren gewesen wäre. Dennoch ist Strom bald schon ein Luxusgut. Hiess es nicht, dass Strom durch die erneuerbaren Energien billiger würde? Davon sehe ich bis jetzt nicht, stattdessen wird jedes Jahr der Strom teurer ohne Ende. Ich spare schon wie verrückt, nutze für vieles nur noch den Nachtstrom, dennoch zahle ich mich dumm und dämlich. Aber woran es hapert, dass der Strom immer teurer wird, ist recht einfach. Die Off-Shore-Parks auf dem Meer liegen momentan auf Eis. Das gibt natürlich Verluste bei den Stromanbietern und diese Verluste holen sie sich wieder von ihren Kunden.
Aber die Drohung Russlands, die Gaspreise zu erhöhen, zeigt deutlich, dass Russland dieses Mal nicht mehr über die weltweiten Sanktionen lacht. Dieses Mal scheint es wohl endlich zu greifen. Rüstungsexporte wird es nicht mehr geben – was ist eigentlich mit Frankreich? Liefern sie noch die Hubschrauberträger aus? – und EU-Exportlizenzen für Spitzentechnologie zur Erdölförderung auch nicht mehr. Das mit den Banken und den Militärexportgütern kann Russland noch so verschemrzen, aber dass es keine Exportlizenzen für Spitzentechnologie zur Erdölförderung gibt, ist nicht zu akzeptieren. Denn wie soll Russland nun Erdöl in der Arktis fördern? Nachdem sie den Nordpol, also den unterirdischen Nordpol annektiert haben, suchen sie da fleissig nach Erdgas und Erdöl. Ohne die nötige Technologie ist das allerdings nicht möglich.
Ja, das ist nun wirklich schmerzhaft. Deshalb auch die umgehende Antwort. Übrigens nicht direkt von Putin, wie ich schon erwähnte, sondern vom Aussenministerium, das natürlich nach Putins Gnaden handelt.
Vielleicht war Putin auch damit beschäftigt, zu analysieren, wie die Bekanntgabe seines Tagesablaufs aussieht. Möglich ist alles.
Aber vielleicht wollte Russland auch einfach mal tollkühn sein und zurückwettern. Wobei, tollkühn sind sie immer schon gewesen, sonst würde es das Beutekunst-Gesetz nicht geben. Oder russische Soldaten würden keine Selfies ins Internet stellen, die zeigen, dass sie sich nicht in Russland befänden, sondern auf der Krim, wo sie nichts zu suchen haben. Ob das nun stimmt, keine Ahnung, vielleicht haben sich auch nur ein paar Ukrainer als russische Soldaten verkleidet und heizen nun wieder den Konflikt an.
Damit wäre ich wieder bei Israel und den Palästinensern. Da hat Israel seine militärischen Handlungen massiv ausgeweitet, seit der Entführung des israelischen Soldaten. Ausserdem lehnt Israel eine Nahost-Verhandlung ab. Wie kann das angehen? Erst scheitert die Feuerpause und dann so was. Wie soll denn da endlich Frieden herrschen. Und so langsam kann ich verstehen, dass gegen Israel gewütet wird, wobei ich nicht damit einverstanden bin, dass es gegen die jüdische Religion geht. Denn die hat damit überhaupt nichts zu tun.

Mehrere Wochen war nun das Walrossbaby im Hamburger Zoo nicht zu sehen, weil es zu wenig wog. Damit hat es sich nun, dass Gewicht ist nicht mehr das Problem. Und endlich ist es so weit und das Walross-Baby Zoo bekommt nun seinen richtigen Namen und legt endlich Schiete-Fiete ab. Also eigentlich war es Fiete, der bei der Facebook-Aktion – Facebook ist out -, aber den habe ich so gerne verballhornt, weil ich das mit allen Sachen mache, die mir nicht gefallen.
Jedenfalls ruft die Bild-Zeitung nun zu einem Namenswettbewerb auf. Es sind auch schon Namen vorgegeben, ausnahmlos russisch bis auf meinen grossen Favoriten Thor. Hat da die Zeitung mit den vier Buchstaben etwa bei mir geräubert? Nun ja, ich denke mal, dass sie wegen Vater Odin auf den Namen gekommen sind. Von den russischen Namen favorisiere ich nun wirklich keinen. Da bin ich wirklich gespannt, was am Ende rauskommt. Glücklicherweise ist Fiete nicht dabei, denn der Name mag vielleicht Norddeutsch sein, ich erinnere da mal an die Kinder-Detektiv-Serie „Die Pfefferkörner“, wo eine der Hauptfiguren der ersten Staffeln Fiete hiess. Aber im Ausland ist der Name nun kaum auszusprechen. Da muss was her, dass jeder ohne Probleme nennen kann. Deshalb bin ich für Thor. Genau das ist es und dabei bleibe ich auch. Bitte den Namen favorisieren, damit er auch durchkommt, nicht, dass es noch Vladimir wird. – Wir wollen doch wirklich nicht, dass Putin noch Pate wird. Ha, ha, ha. Alles nur Spass!

Gestern hat die neue Saison der Zweiten Fussball-Bundesliga begonnen. Jonas ist natürlich Feuer und Flamme, denn nun kann er den Schlaubeutel wieder nerven und sie nach ihrer Meinung fragen, wie denn die Spiele des FC St. Pauli ausgehen.
Elefantendame Mala passt das natürlich überhaupt, denn das einzig wahre Rüsselorakel – also das Original – ist sie und allein sie. Aber da sie eben nicht mehr in Jonas‘ Nähe weilt, hat er sich eben Ersatz gesucht. Das ist der Schlaubeutel und wird es auch noch eine ganze Weile bleiben, wobei er zu gerne das wohlgenährte Dickerchen auf ihre Qualitäten als Rüsselorakel prüfen würde, aber die hätte zu viele Schmarotzer um sich stehen. Tja, da muss sich Mala was überlegen. Entweder kommt sie wieder – was sie am liebsten würde, wenn sie denn könnte – oder sie stört sich nicht weiter an der Konkurrenz, schliesslich hat sie immer noch die bessere Quote.
Zudem hatte Mala eigentlich gedacht, dass die Bundesliga-Saison noch ein wenig warten würde. Sie hat momentan so unglaublich viel zu tun und dann ist das Wetter auch noch so warm, dass sie am liebsten den lieben langen Tag in der Schlammkuhle zubringen würde. Aber da hat Genossin Rani noch ein Wörtchen mitzureden, wenn sie auch sonst nicht viel zu sagen hat.
Nach der recht anstrengenden WM, schliesslich musste Mala gleich drei Nationalmannschaften tippen, beginnt nun nach knapp drei Wochen Ruhe wieder der Orakel-Alltag. Dafür hat Mala dann im Winter eine längere Pause. Aber da ist bei ihr ja auch nicht besonders viel los, wo sie dann immer ganz froh ist, wenn sie sich irgendwie beschäftigen kann.
Die Elefantendame hat sich also aufgerafft und das heutige Spiel des FC St. Pauli gegen Ingolstadt getippt. Was sagt sie? St. Pauli wird nur Unentschieden spielen. Zwar hofft sie, dass ihr Lieblingsverein aufsteigen wird, dennoch werden sie im ersten Spiel erst einmal versagen. Aber wie sagt sie immer? Ein Punkt ist besser als gar keiner.
Und was sagt Jonas sein Rüsselorakel? Da gab es eine ganz klare Entscheidung. Der Schlaubeutel geht von einem Sieg St. Paulis aus. Sie soll zielsicher für einen Sieg plädiert haben und war auch nicht von ihrer Meinung abzubringen. Angeblich hätte es ihr sogar Spass gemacht, das Ergebnis zu tippen. Nun gut, was Jonas da wieder interpretiert hat, weiss ich nicht. Seine Fantasie ist unermesslich.

 

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