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Sagt Großbritannien der EU Goodbye und probt den Aufstand?


Erst wurde über einen „Grexit“ gesprochen, der wahrscheinlich irgendwann kommen wird und die Europäische Union nicht weiter kümmert. Doch das Wort „Brexit“ fürchtet die EU mehr als der Teufel das Weihwasser. Was ist geschehen?
In Grossbritannien wurde gewählt. Hiess es in den Umfragen noch, dass Labour vorne wäre, hiess es anfangs der Auszählung, weder Labour noch Camerons Partei hätten eine Mehrheit. Dann aber war schnell klar, dass die Torys den Sieg davontragen würden. Cameron bleibt Premier und kann auch noch allein regieren.
Was heisst das nun für Europa und vor allem für die Europäische Union? Denn Cameron hat bereits mehrfach gesagt, dass er aus der EU austreten will. Gekommen ist es dazu nicht, aber was nicht ist, kann noch werden. Cameron versprach, dass die Briten über einen Verbleib Grossbritanniens in der EU über 2017 hinaus abstimmen können. Was bei diesem Volksentscheid herauskommen wird, steht in den Sternen, aber die Vermutung liegt nahe, dass die Briten sich wahrscheinlich für einen Austritt entscheiden werden. Oder gibt es eine Überraschung? Bei der Abspaltung Schottlands von Grossbritannien gab es auch Umfragen, wo es hiess, die Abspaltung liege vor. Am Ende kam etwas ganz anderes raus.
Die alles entscheidende Frage: Warum wird der „Brexit“ gefürchtet?
Das Wort, das wie ein Brechreiz klingt, heisst nichts anderes, als das Grossbritannien aus der EU austreten könnte. Ganz ähnlich wie „Grexit“, wo es um den Ausstieg Griechenlands aus der EU geht.
Wenn Griechenland sich endlich mal entscheiden könnte, die EU zu verlassen, würde dem Land niemand der anderen EU-Mitglieder eine Träne nachweinen, denn ein Geldfass ohne Boden hat das rettende Schiff verlassen. Grossbritannien allerdings ist nicht knapp bei Kasse, zahlt immer fleissig seine Gelder. Wenn dies nun ausbleibt, werden die anderen Länder diese Beiträge übernehmen müssen. Allen voran Deutschland. Mehr als zwei Millarden Euro dürften es mehr sein. Etwas, dass Finanzminister Schäuble nun gar nicht in seine Pläne passt, wo er doch den Schuldenabbau Deutschlands vorantreibt.
Ausserdem hat es natürlich auch wirtschaftliche Folgen, die erst einmal nicht riesig ins Gewicht fallen, aber mit der Zeit schon spürbar werden. Und da sich die Situation mit Russland sowieso nicht entspannen wird solange Putin an seinen Allmachtsphantasien festhält, ist der „Brexit“ ein weiterer Punkt, dass die Wirtschaft nicht stärker wird. Und die stärker die Wirtschaft ist, desto mehr Steuern gibt es und je mehr Steuern, desto mehr Geld für den Staat und das ist gut für den Schuldenabbau.
Für Grossbritannien hätte es natürlich auch wirtschaftliche Einbussen, zudem könnte der Einfluss des Landes in der Welt schwinden, so Kritiker des „Brexit“.
Ein Austritt aus der EU kann nur Nachteile haben, auch wenn Grossbritannien schon immer gern sein eigenes Süppchen gekocht hat. Aber will Grossbritannien wirklich aus der EU aussteigen? Zielt David Cameron nicht darauf, dass mit einem angedrohten Austritt aus der EU, die anderen Mitglieder alles versuchen werden, um Grossbritannien zu halten? Bessere Bedingungen, vielleicht sogar mehr Einfluss? Alles ist möglich, was sich Cameron mit seiner Aussage gedacht hat, dass er das Volk abstimmen lassen will, ob Grossbritannien die EU verlassen soll.
Wenn sie gehen wollen, sollen sie doch gehen. Niemand wird sie aufhalten, aber die Nachteile werden sie dann selbst auslöffeln müssen.

Letzte Woche berichtete ich an dieser Stelle noch, dass ein weiterer Streik der GDL anstehen könne. Nun befinden wir uns mittendrin und ärgern uns masslos. Aber wir ärgern uns nicht über die Bahn, sondern über Claus Weselsky, die GDL und die streikenden Lokführer.
Wieder fährt kaum ein Zug, S-Bahnen nur alle halbe Stunde, wenn die Strecke nicht gleich eingestellt wurde. Aber obwohl der Streik so lange dauert, bin ich irgendwie der Meinung, dass mehr Züge fahren, als bei den letzten Streiks. Dazu würde vielleicht auch passen, dass nicht alle Lokführer streiken. Ich meine nicht die verbeamteten, sondern Lokführer, die in der GDL drin sind.
Ich wollte mich mit dem Fahrrad eigentlich zur Arbeit machen, aber aus irgendeinem Grund nahm ich doch das Auto und war am Ende froh darüber, denn das Unwetter hatte uns fest im Griff. Vielleicht nicht so schlimm wie im Norden, aber dafür war der Regen hier auch recht heftig. So stand ich im Stau und ärgerte mich über die GDL, denn ich hätte schön mit der Bahn fahren können, aber das war mir zu heikel.
Was will die GDL mit diesem Marathon-Streik nun eigentlich erreichen? Ausser der Tatsache, dass niemand in der Bevölkerung mehr für einen Streik Verständnis hat.
Im Bundestag wird über ein Tarifeinheitsgesetz verhandelt. Damit wäre die GDL nicht mehr in der Lage, auch für andere Gewerkschaften zu verhandeln, wie sie es momentan anstreben. Ein Streikverbot bedeutet dieses Gesetz nicht, aber die Macht der GDL würde massiv eingeschränkt werden. Und deshalb wird jetzt verstärkt auf die Bahn Druck ausgeübt, damit noch vor dem ersten Juli ein Ergebnis erzielt wird. Ob tatsächlich etwas daraus werden wird? Keine Ahnung, das muss man sehen.

Elefantendame Mala ist am jubeln, denn ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli hat sein nächstes Spiel gewonnen. Es ging gegen Kaiserslautern und St. Pauli war der Aussenseiter in diesem Spiel, denn Kaiserslautern will unbedingt in die erste Liga aufsteigen. Aber erst einmal wurden ihnen heute ein Dämpfer verpasst. Gut, es war auch einiges an Glück dabei, dass St. Pauli heute gewonnen hat. Aber wie sagt Mala immer: ‚Ein Sieg ist ein Sieg und drei Punkte sind drei Punkte.‘ Recht hat sie.
Die erste Halbzeit dümpelte vor sich hin, doch in der zweiten Halbzeit ging es los. Zwei Minuten gespielt und das erste Tor fiel. Glücklich, aber Tor ist Tor. Dann der Elfmeter, der gepfiffen werden konnte oder nicht. Wieder ein Tor. Damit führte St. Pauli mit 2:0. Doch das heisst bei diesem Verein nichts. Meist lassen sie sich in der letzten Viertelstunde das Spiel aus der Hand nehmen. Nein, dieses Mal nicht. Kaiserslautern kämpfte, aber St. Pauli hielt konnte die Führung über die Zeit bringen und fährt nun mit drei weiteren wichtigen Punkten heim.
Und Mala freut sich doppelt, hatte sie doch auf einen Sieg getippt. Im Gegensatz zur Pusteblume, die sagte, dass St. Pauli verlieren würde.
Jonas vermutet nun, dass die Pusteblume Heidenheim und Kaiserslautern verwechselt hätte. Wie sie das gemacht haben soll, weiss ich nicht, denn da lag schliesslich noch Leipzig dazwischen. Aber er sucht nun mal nach Erklärungen, warum es nicht das gewünschte Ergebnis gab.
Mala erfreut sich wieder an den Besuchern und seitdem sie weiss, dass sie so vielen Menschen wichtig ist, geht es ihr noch gleich viel besser. Selbst die Pandas stören sie nicht mehr, denn die könnten ihr nie den Rang ablaufen. Dafür gefällt ihr allerdings weniger, dass schon wieder mit ihr Werbung gemacht wird. In einer Hamburger Zeitung macht die HSH Nordbank Reklame mit ihr und ihrem Zuhause. Das taten sie schon im Mai 2012 und 2013 und jetzt wieder. Mala hat nichts dagegen, wenn mit ihr Werbung gemacht wird, denn sie sagt von sich, dass sie äusserst fotogen sei, aber sie möchte dann bitteschön auch dort leben, wo ihr Konterfei für herhalten soll.
Aber welchen anderen Elefanten gibt es auch als sie, der so schön und fotogen ist? Ihr fällt niemand ein, denn sie sei einfach die allerschönste. Froh ist sie bis heute übrigens, dass sie nicht für die Elbphilharmonie Werbung gemacht hat. Darüber macht sie sich heute noch lustig, dass man da Mogli sehen kann und ausserdem einen Apfel, damit diese ihren Rüssel richtig hält. So was hat Europas klügster Elefant natürlich nicht nötig.
Der HSV hat gestern im so genannten „Sechs-Punkte-Spiel“ zwar nicht drei Punkte geholt, aber wenigstens einen Punkt. Torschütze war wieder einmal Gojko Kacar, der bereits aussortiert worden war und keinen weiteren Vertrag über die Saison hinaus angeboten bekam. Momentan sieht es aber eher danach aus, als ob er doch noch einen Vertrag bekommen wird. Jedenfalls sorgt er mit seinen Last-Minute-Toren dafür, dass der HSV wichtige Punkte holt.
Ein Punkt gegen Freiburg, der ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt ist, ist besser als nichts. Nun muss man nur noch sehen, wie sich Paderborn, Hannover und Stuttgart machen werden. Ich hoffe immer noch, dass Hannover absteigen wird. Wie gesagt, ich mag den Verein nicht.
Bayern München sieht einen weiteren Titel in weite Ferne rücken. Es geht um die Champions League-Trophäe und um den Einzug ins Finale. Am Mittwoch verlor Bayern sang- und klanglos mit 3:0 gegen Barcelona. Ich habe nur zehn Minuten des Spiels gesehen – von der 64. Minute bis zum ersten Messi-Tor -, aber das zeigte mir, dass Bayern gar nicht zu einem Sieg fähig war. Man konnte regelrecht sehen, dass Barcelona bald ein Tor schiessen würde. Ja, ich habe das gesehen, denn Bayern vertändelte den Ball, schoss andauernd zu Neuer zurück, leistete sich Fehlpässe und dödelte mit dem Ball eher rum als wirklich mal zu einem Torschuss zu gelangen. Es schien mir, als würden sie auf ein Unentschieden hoffen und den Ball noch bis zum Abpfiff halten wollen. Daraus wurde nichts und sie verloren. Wie das Rückspiel ausgehen wird? Keine Ahnung, aber die Stadt wird am Dienstag kochen. Und ob man Bayern die Daumen drücken soll? Einen Dämpfer haben sie immer verdient, aber sie sind der letzte verbliebene deutsche Verein in der CL. Da sollte man sich das vielleicht noch mal überlegen. Ausserdem sind die mir immer noch sympathischer als Messi und der ewig foulende Neymar jr.

 

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Mit Streik in die roten Zahlen


Droht jetzt wieder ein Streik der GDL? Da werden ihnen immer weiter Angebote vorgelegt und die Gewerkschaft sagt immer nur ein Wort: Nein!
Und um den Druck weiter auf die Deutsche Bahn zu erhöhen, wird eben gestreikt. Ganz ehrlich, je mehr gestreikt wird, desto schlechter ist das für das Unternehmen und natürlich für den Gewinn. Das kann man gut bei der Lufthansa sehen, wo die Piloten nun schon seit einem Jahr immer wieder gstreikt haben. Natürlich sind die schlechten Zahlen nicht alleine auf die Streiks zurückzuführen, aber es hätte auch ein wenig positiver ausfallen können, wenn es diese Streiks nicht gegeben hätte. Und es ist verständlich, warum die Lufthansa sich so ungenügende Ideen für die Pensionen ausgedacht hat. Denn irgendwann werden diese Kosten dem Kranich die Federn kosten. Denn je mehr Piloten in den Ruhestand gehen, desto mehr muss die Lufthansa blechen.
Zurück zur Bahn und zur GDL. Da wird es in nächster Zeit wohl zu keiner EInigung kommen. Aber man hat als Otto Nomalverbraucher inzwischen auch das Gefühl, dass die GDL unbedingt streiken will. Die hat noch zuviel Geld auf ihren Konten, das sie unbedingt loswerden will. Also wird gestreikt – ohne Rücksicht auf Verluste. Denn wir als Kunden sind verärgert und weichen auf Flugzeug, Bus und Auto aus. Und je weniger Gewinn, desto mehr Einschnitte muss die Firma am Ende machen.
Ich habe nichts gegen Streiks, aber irgendwann muss mal Schluss sein. Vor allem bei der Bahn. Natürlich könnte man sich da fragen, ob die Bahn einfach nicht fähig ist, der GDL ein Angebot zu machen, was die anstandslos annimmt. Oder ist die GDL eine geldgierige Gewerkschaft? Nichts genaues weiss man nicht, nur dass es wahrscheinlich zu einem erneuten Streik kommen wird.

Seit Wochen warte ich nun auf die Nachricht, dass die ARD-Serie „Unter Gaunern“ abgesetzt wird. Leider ist sie immer noch nicht gekommen. So eine überdrehte Serie, die nicht einmal besonders originell ist, sollte nicht in die Verlängerung gehen. Anders sieht es da bei „Monaco 110“ aus. Die Serie wird verlängert, aber nicht für die ARD, sondern den BR. Na gut, besser als nichts. Dennoch sehr enttäuschend von der ARD, dass sie dieser Serie nicht mehr zutraut. Aber die haben auch immer wieder „Akte Ex“ und „Morden im Norden“ in die Verlängerung geschickt, obwohl die Serien nie besonders gut waren und je weiterer Staffel immer schlechter wurden. Aber es wurde immer noch geguckt. Eine Serie scheint sich wohl auch im Giftschrank der ARD zu befinden, weil sie angeblich beim Testpublikum durchgefallen ist: „Der Mama“. An sich klang die Handlung der Serie nicht schlecht, aber es kommt immer darauf an, wie so etwas umgesetzt wird. Und da hat es oft an den Büchern gehapert. „Koslowski & Haferkamp“ ist eine Serie, die zu Beginn keine guten Bücher hatte. Das rächte sich und die Zuschauer blieben aus. Dabei war es eine Serie mit Potential, nur leider hatte die ARD nur ihre Quoten im Kopf. Also Ende nach Staffel eins. Genauso war es bei „Fuchs und Gans“. Hier soll es der SWR gewesen sein, der die Reissleine gezogen hat. Aber die Serie war gut, wenn anfangs auch ein wenig seltsam. Dennoch Schluss. Der Serie trauern heute immer noch einige hinterher, nicht nur ich allein.
Der Höhepunkt ist nun „Monaco 110“, das nicht besonders gut in der ARD lief, aber was läuft schon um zehn vor sieben auf der ARD erfolgreich? Für „Verbotene Liebe“ wird seit Wochen immer Reklame gemacht, dennoch ist die Quote mehr als mies. Ob die Serie überhaupt fortgesetzt wird bei gleichbleibender Schwäche muss wohl fraglich bleiben.
Die ARD sollte endlich ein wenig mehr Atem haben bei Serien, die nicht gleich einschlagen wie eine Bombe. Selbst „Hubert und Staller“, die anfangs recht erfolgreich waren, schwächeln in dieser Staffel ausserordentlich. Aber es ist immer noch die erfolgreichste Serie im ARD-Vorabend, wenn man mal von diesem „In aller Freundschaft“-Spin off am Donnerstag aussieht. Wer das guckt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Aber inzwischen schwächelt selbst das.
Ein Überraschungserfolg gelang dienstags mit dem Start der „Rentnercops“. Eine wunderbar geschriebene und liebevoll gemachte Serie. Startete fulminant, sackte dann ab, aber ist von der Quote eher momentan erfolgreicher als „Hubert und Staller“ – wenn die nicht gerade mal wieder wegen Sport ausfallen.
„Rentnercops“ ist eine Serie, die man immer wieder gerne sieht. Gute Schauspieler, wenn auch bis auf Tilo Prückner udn Wolfgang Winkler die restlichen Darsteller eher Unbekannte sind. Dann ein paar immer wiederkehrende Elemente. Da ist einmal der eingeklemmte Mantel, der immer in der Autotür hängebleibt, oder der geschälte Apfel, wo erst einmal die Schale gegessen wird. Und natürlich die Rumpelkammer, die auch als Denkzentrale dient.
Dieser Serie wird hoffentlichlich um eine weitere Staffel verlängert werden – verdient hätte sie es. Übrigens könnte auch die Facebook-Seite mal gepflegt werden. Niemand kümmert sich darum, dabei wäre es bei der Serie genauso angebracht, wie etwa bei „Unter Gaunern“ oder den anderen „Heiter bis tödlich“-Serien.

In England hat das Warten endlich ein Ende. Herzogin Catherine hat eine Tochter zur Welt gebracht. Damit haben die wettwütigen Briten ausnahmsweise recht gehabt mit ihrer Vermutung. Und ich habe am Montag etwas zu Schreiben. Seit unser Adels-Experte krank ist, muss ich mich um diese Seite kümmern. Ich kenne mich eben aus in den europäischen Königshäusern. Habe ich nun eine eigene Rubrik -vorläufig. Soll ich mir jetzt schon was überlegen? Nö, mache ich nicht. Indirekt haben wir schon etwas vorbereitet, das wird jetzt gross aufgemacht und fertig. So läuft das manchmal. Aber ich werde nicht anfangen, wie andere meiner Kollegen, in meiner Freizeit für die Zeitschrift was vorzubereiten. Meine Freizeit ist und bleibt mir heilig!

Elefantdame Mala geht es schon viel besser. Nachdem man einen Schrecken bekam, weil die Fütterung ausfiel, da es ihr nicht besonders ging, geht es ihr nun wieder gut. Wie es eben einem Elefanten geht, der in diesem Jahr 53 Jahre alt wird. Es stimmt schon, dass man bei Mala immer an das Schlimmste denkt, wenn man hört, sie sei krank. Aber sie ist nun mal nicht mehr die Jüngste und war in den letzten Jahrzehnten eigentlich nie besonders schwerkrank. Konnte sie sich auch nicht leisten, weil Hussein das sofort ausgenutzt hätte. Aber es gab in den letzten Jahren ihres Zusammenlebens mit dem alten Pappsack schon ein paar Blessuren, die etwas schwerwiegender waren. Auch hatte er mal versucht, sie in den Graben zu schieben. Aber Mala, ganz schlaue Kuh, setzte sich einfach auf ihren Hintern.
Jenala ist jedenfalls erleichtert, dass es der alten Dame wieder bessergeht.
Interessant war zu sehen bzw. zu lesen, wie gross das Interesse am Wohlergehen der Elefantin war. Immer wieder kamen besorgte Anfragen, wie es Mala denn gehe.
Was Mala denn nun genau hatte, ist nicht bekannt. Vielleicht hat sie sich nur einfach zuviel an old Ranis Futter bedient. Oder eben ein kleines Alterswehwehchen. Alles ist möglich.
Aber Mala ist niemand, die sich in ihrer Krankheit ausruht. So tippte sie auch wieder fleissig das aktuelle Spiel des FC St. Pauli. Wie sie richtig vermutet hatte, verlor St. Pauli gegen Heidenheim. Wenn Mala sieht, wie ihr Lieblingsverein seine letzten Chancen versiebt, um den Klassenerhalt zu schaffen, könnte sie sich wieder aufregen. Aber das ist nicht dafür verantwortlich, dass sie in der vorherigen Woche unpässlich gewesen ist.
Fleissig wie sie war, hat sie das morgige Spiel des FC St. Pauli gegen Leipzig getippt. Sie sagt, dass St. Pauli dieses Spiel gewinnen wird. Zwar würde Leipzig sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg in die Erste Liga machen und könne jeden Punkt gebrauchen, aber St. Pauli braucht auch jeden Punkt, sind mal wieder das Schlusslicht der Liga, also Träger der roten Laterne. Im Hinspiel liessen sie gegen Leipzig Punkte und verloren mit 4:0. Das soll dieses Mal nicht passieren. Das hofft eben auch Mala. Und so soll St. Pauli sich drei Punkte holen.
Die Pusteblume sagt dieses Mal nichts anderes und schliesst sich mit ihrer Meinung der alten Kuh an. In der letzten Woche hatte die Pusteblume auf einen Sieg St. Paulis gegen Heidenheim getippt und prompt mal wieder daneben gelegen. Dabei hatte Jonas so gehofft, dass die Pusteblume endlich den Bogen raushaben würde. Doch nein, zu früh gefreut. St. Paulis Sieg war nur ein schöner Traum. Dabei hatte Jonas sie doch in seiner neuen Technik befragt. Und dennoch hat die Pusteblume „versagt“. Na ja, bis zur EM im nächsten Jahr ist auch noch ein wenig Zeit. Da wird sie sich gewiss verbessern. Aber nichts geht gegen das Original.
Was sagt die Pusteblume denn nun, wie St. Pauli gegen RB Leipzig spielen wird? Tja, sie sagt, St. Pauli würde gewinnen. Sie sei so überzeugt gewesen, aber das war sie letzte Woche angeblich ebenfalls. Na gut, lassen wir uns überraschen, wie St. Pauli nun morgen spielen wird. Sie brauchen drei Punkte, ansonsten sieht es düster aus.
Auch der HSV ist immer noch nicht gerettet. Zwar haben sie mit ihren Sieg vergangene Woche gegen Augsburg den Hauch einer Chance gewahrt, um in der Ersten Liga zu verbleiben, doch dürfen sie sich nicht darauf ausruhen, sondern müssen weiter bei jedem noch ausstehenden Spiel um drei Punkte kämpfen. Morgen geht es gegen Mainz, die zwar nicht fürchten müssen abzusteigen, aber auch nicht besonders gut stehen.
Ich bin immer noch dafür, dass Hannover absteigt und Stuttgart drinbleibt. Begründung: Ich mag Hannover einfach nicht. Hat mit dem Verein an sich nichts zu tun, nur ich mag die ganze Stadt nicht und da zählt der Fussballverein nun auch einmal dazu.
Beim DFB-Pokal-Halbfinale ist zu meinem Bedauern Bielefeld ausgeschieden. Ich hätte es dem Verein wirklich gegönnt. Na ja, man kann nicht immer alles haben, wo am Tag zuvor doch schon Bayern aus dem Pokal flog. Vier Elfmeter verschossen. Kann man gar nicht glauben. Da muss sich einem doch die Vermutung aufstellen, dass der FC Bayern kaum das Elfmeterschiessen üben würde, weil sie ohnehin genug Tore in einem Spiel schiessen, dass es gar nicht erst so weit kommen muss. Ich kann mir wirklich nicht erklären, wie gleich vier Elfmeter verschossen werden können. Wenn der Ball vom Torwart gehalten wird, hat man halt Pech gehabt, aber an die Latte, den Pfosten oder gleich in den Himmel zu schiessen, da müssen die Schützen ein wenig zuviel überlegt haben.
Bayern ist raus, kann das Triple nicht mehr machen, nur noch das Double. Nur, werden sie tatsächlich gegen Barcelona ins CL-Finale einziehen? Man wird sehen.

 

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Es geht in die nächste Runde…


Es sollte der längste Streik der Lokführer werden. Nun wird er überraschend heute Abend um 18 Uhr beendet. Hat das nun damit zu tun, dass die Bahn geklagt hat, der Streik müsse beendet werden, kein Geld mehr in der GDL-Streikkasse ist oder die GDL in der Bevölkerung nun völlig unten durch ist?
Ja, es bleibt die Frage aller Fragen, warum die GDL auf einmal umschwenkt und den Streikt bereits am Samstag um 18 Uhr beendet anstatt am Montag um 2 Uhr.
Mir egal, hauptsache ich kann wieder problemlos von A nach B kommen, ohne dass ich ein Stück zu Fuss gehen muss. Abends mag das weniger ein Problem sein, aber morgens bedeutet es, dass ich bald eine halbe Stunde früher los muss. Nein, nicht aufstehen, denn in der halben Stunde gehe ich immer erst einmal durch, was ich noch so zu erledigen habe und packe mir meine Mittagsmahlzeit ein. Ja, ich esse nicht in der Kantine. Die haben da meist Sachen, die ich nicht mag.
Die Bahn hatte gegen den Streik geklagt, aber nicht auf eigene Initiative hin, sondern weil Verkehrsminister Dobrindt dies gesagt hatte. – Ja, das ist der, der sich diese hübsche PKW-Maut ausgedacht hat, die niemand von uns haben will.
Natürlich glaubte die Bahn nicht, dass sie Erfolg haben werde vor Gericht – denn Streik ist in Deutschland ein Grundrecht -, weshalb sie diesen Schritt auch bisher gescheut hatten. Und tatsächlich, wie nicht anders zu erwarten verlor die Bahn in erster wie auch in zweiter Instanz. Dennoch ist ein negativer Fleck auf der Weste der GDL geblieben, denn der Richter schlug einen Vergleich vor, den die Bahn sofort angenommen hätte, bloss die GDL wollte natürlich nicht.
Und je öfters gestreikt wird, desto weniger Verständnis bringt man für die Lokführer und vor allem die GDL auf.
Es mag schön und gut sein, dass die GDL für die Rechte der Lokführer kämpft, aber was haben sie denn mit den Zugbegleitern zu tun? Hier herrscht eindeutig ein Machtkampf, wer die stärkere Gewerkschaft ist: Die GDL oder die EVG.
Nun wird also der Streik heute schon beendet? Wurde ein Kassensturz bei der GDL gemacht und festgestellt, dass man nicht mehr genügend Geld auf dem Konto hat? Denn man muss bedenken, dass Gewerkschaften immer dann zum Streik aufrufen, wenn sie zuviel Geld auf dem Konto haben. Das müssen sie loswerden und deshalb wird gestreikt. Denn die Gewerkschaftsmitglieder bekommen dann Streikgeld anstelle ihres normalen Lohns.
Aber vielleicht ist noch eine kleine Reserve da, denn die GDL hat angekündigt, dass sie weiter streiken wollen. Wenn auch nicht mehr morgen, am 09. November, dem 25. Jahrestags des Mauerfalls.
So oder so ist die GDL nun so langsam unten durch bei den Menschen.

Die Situation in der Ukraine scheint wieder einmal zu eskalieren. So langsam kann man es wirklich nicht hören. Dass das russische Militär die prorussischen Separatisten ausbilden soll, ist nun wirklich nichts Neues. Jetzt sollen mal wieder russsische Panzer auf ukrainischen Boden gekommen. Angeblich war es dieses Mal kein Grenzversehen, sondern volle Absicht und sie waren auch weit hinter der Grenze und mehr als nur ein Panzer. Die nächste Provokation folgt gleich im Anschluss.
Militär-Transporter mit Ausrüstung sollen sich auf den Weg zu den pro-russischen Separatisten gemacht haben. Da folgt praktisch eine Hiobsbotschaft der nächsten und man fragt sich wirklich, was davon noch echt ist und was nicht. Damit will ich der ukrainischen Regierung nicht unterstellen, dass sie sich was ausdenken würden, um Russland als Buhmann hinzustellen. Aber wieso scheint sich erst die Situation zu entspannen und dann eskaliert sie wieder? Alles Taktik von Putin oder was?
Nein, so langsam habe ich keine Lust mehr, davon zu berichten, deshalb werde ich es nun auch endlich sein lassen. Es reicht langsam.
Dennoch ein kleiner Nachtrag: Michail Gorbatschow macht den Westen für die Ukraine-Krise verantwortlich. Hätte Russland denn nicht einfach sagen können. Schön, die Krim will zu uns, das ist ganz nett, aber sie gehört zur Ukraine. Da soll sie auch bleiben. Aber wenn da jemand an der Spitze des Staates ist, der sich als neuer Imperator sieht, der den Westen erobern bzw. zurückerobern will, dann eskaliert die Situation eben. Natürlich hätte der Westen auch einfach zusehen können und hätte geschwiegen. Wobei die ganzen Sanktionen recht lächerlich waren und die Wirtschaft des Westens auch in Mitleidenschaft gezogen hat. Aber man Opfer bringen, wenn man was durchsätzen will, das stimmt.
Gorbatschow warnt weiter vor einem neuen Kalten Krieg. Das habe ich bereits letzte Woche erwähnt, dass praktisch ein neuer Kalter Krieg drohen kann. Und so wie es momentan aussieht, könnte es tatsächlich dazu kommen, auch wenn die Politiker gerne vom Gegenteil überzeugt sind. Aber Politiker sagen viel, wenn der Tag lang ist, das kennen wir doch.

Arte weiss wohl auch nicht, was sie eigentlich wollen. Erst hiess es, dass nicht mehr jeden Montag einen Stummfilm gezeigt wird. Seit April wurde praktisch auch keiner mehr gezeigt, wenn man von den Max Davidson-Kurzfilmen absieht, die im Juni liefen und als Dick und Doof-Kurzfilme deklariert wurden. Und nun kommt bald jede Woche ein Stummfilm. Das ist nun wirklich übertrieben. Aber ein Film mit Ivan Mosjoukine ist dennoch nicht dabei. Nächstes Jahr vielleicht? Es gibt da jede Menge Filme. Es muss nicht gerade „Michel Strogoff“ sein, der beinahe drei Stunden läuft, gibt auch noch andere Filme.
Mal sehen, was an Weihnachten gezeigt wird. Bisher war das immer eine einzige Enttäuschung. Letztes Jahr die Charlie Chaplin-Kurzfilme, die schon vor einigen Jahren gezeigt wurden, oder die Max Davidson-Kurzfilme. Gut, vielleicht wollen einige diese Filme sehen, aber ich gehöre einfach nicht dazu. Ich will interessante Filme sehen. Die Stummfilm-Fassung von „Im Western nichts Neues“ wäre doch mal interessant.

Elefantendame Mala schäumt mal wieder. Der Grund? Na, es kann nur einen geben. Nein, es geht nicht darum, dass sie endlich nach Hause will und immer noch in der Ferne festhängt, auch old Rani ist nicht der Grund ihres Ärgernisses. Es ist wieder einmal der FC St. Pauli, der einfach nicht aus dem Ligakeller herausfindet. Heute verloren sie 0:3 gegen Heidenheim. Auch noch ein Heimspiel und dann so sang- und klanglos zu verlieren, ist wirklich armselig. Was ist mit dem Verein eigentlich los?
Mala steht bereits in den Startlöchern, um als Torwart oder in der Abwehr anzuheuern. Da ihr Wohnort am Montag in die Winterpause gegangen ist, hat sie jede Menge Zeit. Ausser am Montag, denn da feiert sie ihren 52. Geburtstag.
Old Rani wird ihr ein Geburtstagsständchen Trompeten, dazu werden die Hannoveraner den Takt schlagen. Die Fresspakete sind auch schon alle angekommen, die sie erwartet hat. Bloss auf das Öffnen der Pakete kann sie kaum noch warten.
Wenn sie dann am Montag die Pakete geöffnet und den Inhalt vertilgt hat, ist erst einmal BEwegung angesagt. Da wird sie sich auf den Weg zu den Pandabären machen und sich wieder einmal die Frage stellen, wenn sie diese beobachtet, wieso die so viel beliebter sind als sie selbst. Verstehen kann sie es wirklich nicht. Dann wird sie sich die neue Baustelle ansehen, wo bis nächstes Jahr eine grosse Anlage unter anderem für die Hannoveraner entstehen wird. Mala ist froh, dass sie nicht mit denen zusammensteht, die sind ihr manchmal doch ein wenig zu laut und quirlig. Sie ist schliesslich nicht mehr die Jüngste. Da will sie auch ab und an mal ihre Ruhe haben.
Was aber nicht heisst, sie wäre alt. Mitnichten! Sie ist noch so flott wie ein Jungspund namens Darjeeling. Bloss piekt sie nicht jedem ihre Stosszähnchen in den Rüssel. Kann sie auch gar nicht mehr, seitdem sie diese Anfang der 90er Jahre verloren hat. Denn wenn man so was hat, nutzt man es auch gerne, um jemand anderen zu piesacken. Da stellt Mala keine Ausnahme dar.
Aber wie hatte Mala denn nun das Spiel St. Pauli gegen Heidenheim getippt. Sie war für eine Niederlage St. Paulis gewesen, denn Heidenheim sei Anfang der Saison ziemlich gut gewesen, auch wenn sie nachgelassen haben und noch nicht auswärts gesiegt hatten.
Die Pusteblume hingegen tippte auf einen Heimsieg, also dass St. Pauli gewinnen würde. Aber Jonas nimmt sie eh nicht mehr ernst. Ein penetranter Linksrüssler sei sie, weshalb man ihre Tipps nicht für bare Münze nehmen sollte. Deshalb wird er sich wohl nach der Winterpause ein neues Orakel suchen. Bin ich nur gespannt, wer das sein wird. Zwei stehen zur Auswahl: Plattfuss oder das wohlgenährte Dickerchen.

 

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Russland macht der EU Konkurrenz – Ein Witz


Russland scheint das Wasser bis zum Hals zu stehen. Die Wirtschaftslage sieht nicht gerade rosig aus und in der Welt ist das Land auch nicht mehr sehr beliebt, falls es das überhaupt irgendwann einmal beliebt war.
Wie sonst lässt sich erklären, dass Russland auf einmal eine Wirtschaftszone, ähnlich der EU gründet? Interessant sind die Mitgliedsstaaten: Kasachstan und Weissrussland. Also nicht gerade sehr viele Mitglieder. Aber dennoch interessant. Denn Alle drei Staaten haben eines gemeinsam: Sie haben einen Präsidenten, der im Grunde absolustisch herrscht, natürlich unter dem Deckmantel der Demokratie. Dieser Präsident steht über allem und ist in der Welt nicht gerade sonderlich hoch angesehen.
Kein Wunder, dass Putin sich genau diese beiden Länder als Wirtschaftsverbündete gesucht hat. Zudem ist Kasachstan ein recht reiches Land. Man muss sich nur mal die Hauptstadt Almaty ansehen. Das würde man einer ehemaligen Sowjetrepublik nie zutrauen.
Im Grunde genommen will Putin nur zeigen, dass er weder auf die EU noch auf jemand anderen angewiesen ist. Das hat er mit seinem grossen Gasvertrag mit China bewiesen. Allerdings interessiert China so was nun gar nicht. Die nehmen, was sie kriegen können und sind nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Vielleicht wiess Putin das nicht oder er will es nicht merken.
Seit der Ukraine-Krise ist Putin in der Welt nicht mehr angesehen, da muss er sich Verbündete suchen. Und wenn das welche aus den eigenen Reihen sind wie Weissrussland und Kasachstan, die einen genauso schweren Stand in der Welt haben.
Wie ich bereits anmerkte, alle Präsidenten dieser drei Länder regieren, wie es ihnen gefällt, ohne Rücksicht auf VErluste. Nun ja, da verbündet man sich dann auch irgendwann. So ist es nun einmal.
Lächerlich finde ich die Aktion dennoch. Was will Putin damit beweisen? Ich bin nicht unterzukriegen? Keine Ahnung, sollte man weiter beobachten.

Nach der Europa-Wahl scheint es nun so, als ob sich die Mehrheit für Jean-Claude Juncker als Präsident der Europäischen Komission entschieden zu haben. Selbst Merkel hat auf einmal umgeschwenkt und ist für ihn. Dabei ist Juncker nicht unumstritten. Im jahr 2013 stellte ein Untersuchungsausschuss in Luxemburg fest, dass Juncker für die unkontrollierten Aktivitäten des luxemburgischen Geheimdienstes SREL die volle politische Verantwortung trage.
Will man so jemanden als EU-Präsidenten haben? Muss man sich noch einmal überlegen, aber Martin Schulz ist nun wirklich keine Alternative. Hat inzwischen auch zurückgezogen. Aber wer bleibt noch?
Englands Premierminister David Cameron ist gegen Juncker, während inzwischen fast alle grossen deutschen Parteien – die Splitterplätze nehme ich mal nicht ernst – für Juncker votieren.

Noch eine Woche bis Elefantendame Mala ihren offiziellen fünfzigsten Geburtstag feiern wird. Sie freut sich schon sehr und hofft, dass auch wirklich eine Feier stattfinden wird. Ihre Gästeliste steht schon seit einem Monat, aber sie weiss einfach nicht, ob auch jeder kommt, den sie eingeladen hat. Jedenfalls soll aber Genossin Rani als Rausschmeisserin fungieren, um diejenigen zu entfernen, die ungeladen erschienen sind. Da gibt es einige, die Mala nicht sehen will. Vor allem jene nicht, die sie schmählich im Stich gelassen haben.
Passend zum grossen Ehrentag läuft wieder einmal der Tatort „Tod im Elefantenhaus“ am Mittwoch, den 04. Juni um 22.15 Uhr im WDR. Mala taucht dreimal im Krimi auf. Die grosse Hauptrolle hat natürlich Konkurrentin Mogli bekommen, obwohl die gar nicht so klug sei, wie Mala noch heute betont. Deshalb musste am Ende auch Mala Moglis Part übernehmen, als die Elefantin den Täter bei einer Gegenüberstellung identifiziert. Denn nur Mala kann auf Kommando trompeten.
Eine der wichtigsten Szenen im ganzen Tatort. Und ausgerechnet die wird nicht von Mogli übernommen. Tja, deshalb ist das Malas Film, obwohl sie nicht wirklich zur Geltung kommt. Aber wie sagt sie immer? Unbedingt anschauen und mich bewundern, als ich noch jung war, aber genauso hübsch wie heute.
Ja, der Tatort „Tod im Elefantenhaus“ lohnt sich wirklich. Auch wegen der Schauspieler und dem unnachahmlichen Gespann Stoever und Brockmöller. Alle nachfolgenden Hamburger Tatort-Kommissare waren nichts. Es wurde sogar immer schlimmer, bis es jetzt mit Nick Tschiller seinen traurigen Höhepunkt erreicht hat.
Mala kann sich übrigens noch nicht ein wenig erholen, bevor die WM beginnt. Denn morgen spielt Deutschland gegen Kamerun, die von Volker Finke trainiert werden. Was sagt die Elefantendame? Unentschieden, denn Kamerun ist eine starke Mannschaft, wohingegen Deutschland sich noch nicht ganz gefunden hat und an kranken Spielern laboriert.
Was sagt Jonas‘ neues Fussball-Orakel? Tja, er hat es mir noch nicht verraten, was der Schlaubeutel gesagt hat. Aber heute Abend weiss ich es ganz bestimnmt, besuche ich da doch Malas grosse Nachfolgerin als Fussballorakel. Mal sehen, ob sie mir auch eine Antwort geben wird. Bin wirklich gespannt.
Wie schätze ich eigentlich die deutschen WM-Chancen ein? Hm, nicht wirklich gut. Entweder scheitern sie bereits in der Vorrunde oder gleich im Achtelfinale. Ich glaube wieder fest an Frankreich. Brasilien wird auch nichts zustande bringen.
Die Mitarbeiter der Zeitschrift DBmobil sind hingegen sehr optimistisch, was Deutschlands Weg zum WM-Titel angeht. Da gibt es sogar einen Spielplan drin, wo Deutschlands Weg bis ins Finale vorgezeichnet ist. Na ja, es ist Zeit für den nächsten Titel. 24 Jahre sind ins Land gegangen seit dem letzten WM-Titel. Aber seit Jugoslawien nicht mehr existiert, wird es schwer für Deutschland werden, einen Titel zu gewinnen. Denn sie haben immer gegen Jugoslawien gewonnen, bevor sie einen Titel holten. Dennoch darf man nicht vergessen, dass Deutschland zwar nur drei WM-Titel haben mag, dennoch sind sie eine der erfolgreichsten Mannschaften überhaupt.

EDIT:
Ich durfte den Schlaubeutel persönlich danach fragen, wie Deutschland gegen Kamerun spielen würde. Sie sagte mir ein Unentschieden voraus, wie Jonas sagte. Erst war sie für Kamerun, dann für Deutschland, schliesslich nahm sie mir beide Sachen weg. Das würde laut Jonas Unentschieden bedeuten.
Das Armenien-Spiel durfte sie dann auch gleich tippen. Hier war sich der Schlaubeutel sehr sicher, es würde Deutschland siegen, sagte sie.
Dann wollen wir nun mal abwarten, ob sie recht behält und sie Elefantendame Mala wirklich noch Konkurrenz macht.

 

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Ein Papst der Armen und dennoch umstritten


Nachdem man sich tagelang fragte, ob sich Papst Franziskus wirklich nach dem heiligen Franz von Assisi benannt hat, haben wir nun Gewissheit. Bei einem ersten Treffen des Papstes mit Medienvertretern erklärte der Pontifex, wie er sich im Laufe des Konklaves für den Namen Franziskus entschied, der Franz von Assisi seine Reverenz erweise.
Zuvor hatten bereits die Kardinäle Dolan, Marx und Woelki dazu etwas gesagt.
Morgen wird der neue Papst sein erstes Angelusgebet halten und am Dienstag wird seine Amtseinführung sein.
Seinen Schwerpunkt wird der neue Papst auf die Armen in der Welt legen. Nicht wirklich verwunderlich, da er bereits den Spitznamen „Engel der Armen“ trägt. Armut wichtiges Thema, aber ob es auch passend für Europa ist, bleibt ein grosses Fragezeichen. Denn hier herrschen ganz andere Probleme. Hier geht es darum, ob der Zölibat noch zeitgemäss ist oder die veralteten Ansichten der Kirche zu Verhütung und gleichgeschlechtlichen Ehen. Gerade hier muss die katholische Kirche mit der Zeit gehen.
Doch auch den Menschen den Glauben an Gott wieder näherzubringen, ist wichtig. Und da dürfte Franziskus, wie es momentan den Anschein hat, der richtige sein. Seine bodenständige, herzliche Art ist es, die die Menschen für ihn einnehmen.
Da fuhr er am Donnerstag mit einem VW Phaeton zur Kirche Maria Maggiore zum beten, anstatt ein luxoriöseres Auto zu nehmen. Prompt brachte ihm das Kritik aus den eigenen Reihen ein, da ein Papst doch nicht mit so einem einfachen Auto fahren könne. Er kann doch, wie man sieht. Allerdings stellt sich die Frage, wie lange er die Dinge durchsetzen kann, die er für richtig hält.
Papst Johannes Paul I. starb nach nur 33 Tagen unter mysteriösen Umständen. Es wird vermutet, dass er vergiftet wurde, weil er die Kurie umkrempeln wollte. Indirekt macht das Franziskus auch, indem er auf soviel Prunk und Pomp wie möglich verzichtet. Bereits die Messe zum Abschluss des Konklaves machte dies deutlich. Seine Mitra (hatte er mitgebracht) war sehr schlicht, auch der Umhang mit den aufgestickten Muscheln.
Wir werden uns an eine neue Schlichtheit gewöhnen müssen. Wie sagte noch jemand beim TV-Sender Phoenix? „Das Amt des Zeremonienmeisters scheint überflüssig zu werden.“ Ganz so schlimm ist es auch wieder nicht. Wir werden Guido Marini und eventuell einen Nachfolger von ihm sicherlich weiterhin sehen. Denn der Zeremonienmeister ist auch für den Ablauf der Messe zuständig und nicht für Prunk und Pomp.
Seien wir gespannt, wie sich das Pontifikat von Franziskus entwickeln wird.

Und dann sind da noch die Vorwürfe, die gegen den Pontifex erhoben werden. Wie nun soll man seine Rolle in Argentinien während der Militärdiktatur deuten? Hat er Dreck am stecken, wie die Mehrheit der Stimmen sagt oder hat er sein grösstmögliches getan, um seinen Mitbrüdern zu helfen und nicht selbst in den Foltergefängnissen zu laden?
Der Vatikan weist die Anschuldigungen zurück. Verständlich, denn wie es momentan aussieht, wird versucht, den Papst durch die Vorwürfe gleich wieder zum Rücktritt zu zwingen. Wenn das geschieht, ist die katholische Kirche nicht mehr glaubwürdig. – Das ist sie heute schon an einigen Stellen nicht, aber dann hat sie alles verspielt.

Interessant ist übrigens, dass niemand mehr von der Prophezeiung des Malachias spricht. – Deshalb tue ich an dieser Stelle das einmal. – Nicht, dass ich daran glaube, denn wie so viele Prophezeiungen wird sich auch diese nicht erfüllen. Erinnern wir uns noch an die Weltuntergangsstimmung Ende Dezember letzten Jahres? Und das nur, weil ein Kalender der Maya endete.
Die Prophezeiung des Malachias ist, was die Namen betrifft, nachweislich eine Fälschung. Die Namen wurden erst in Ende des 16. Jahrhunderts hinzugefügt. Und so kam man nun darauf, wenn man weiterzählte, dass Papst Benedikt XVI. der vorletzte Papst vor dem letzten und damit 112. auf der Liste sei. Dass nun dieser nicht dran ist, sieht man schon daran, dass wir keinen Petrus II. aus Rom als Papst haben.

Das Verfahren gegen Bestechlichkeit gegen Christian Wulff und David Groenewold wird mit ziemlicher Sicherheit eingestellt. Die Staatsanwaltschaft Hannover will das Verfahren einstellen, wenn Wulff und Groenewold diese im Gegenzug einen Geldauflage in fünfstelliger Höhe bezahlen.
Damit dürfte das schon einmal vom Ex-Bundespräsidenten abgewendet sein. Fragt sich nur, ob das auch uns Bürgern gefällt? Mir ist das recht egal, denn Wulffs Ruf ist eh nicht mehr zu retten, da macht dieses eingestellte Verfahren den Kohl auch nicht mehr fett.
Stattdessen warten wir gespannt darauf, was beim Prozess gegen Wulffs ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker herauskommen wird.

Die ARD kann sich mal wieder im eigenen Schatten sonnen. – Ja, ich weiss, das passt nicht zusammen, aber gerade so ist es auch gedacht. – Erst sehen sich mehr als 12 Millionen Zuschauer den ersten Einsatz von Til Schweiger im Tatort an und dann gibt es auch noch einen Rekordabruf in der Mediathek für diesen.
Beim Fernsehen erkläre ich es mir so, dass genug Werbung gemacht wurde, damit auch wirklich der letzte Fernsehverweigerer mitbekommt, wer da am Sonntag sein Debüt geben würde. Und die Mediathek erkläre ich mir so, dass nun all jene sich den Tatort ansehen, um irgendwie nachvollziehen zu können, warum gerade diese Folge so frenetisch gefeiert wurde. Ich empfehle dazu den Ton auszuschalten, eventuell die Folge gleich herunterzuladen, um sie dann im Schnelldurchgang zu gucken. Ausser viel Geballer und einigen Humoreinlagen bezüglich des Kollegen wird man nicht viel zu sehen bekommen.
Ton aus deshalb, weil Til Schweiger sich immer anhört, als hätte er schon wieder ein paar Weinflaschen zuviel getrunken. Ist mir früher nie so aufgefallen, aber seit seinem denkwürdigen Auftritt, empfinde ich das so.
Kann bloss hoffen, dass der nach zwei Folgen aufhören wird. Ich möchte viel lieber Wotan Wilke Möhring sehen, das ist ein weitaus besserer Schauspieler. Wieso ist Schweiger bloss für die Lindenstrasse entdeckt worden? Wenn man das doch nur rückgängig machen könnte.

 

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Quo vadis, Venezuela?


Diese Nachricht kam nicht wirklich überraschend: Hugo Chavez, Venezuelas Machtinhaber ist gestern Nachmittag Ortszeit gestorben. Nach den letzten Meldungen vom Wochenende war es nur eine Frage der Zeit, wann uns diese Nachricht erreichen würde. Bis zuletzt hat Chavez versucht, seine Wähler hinters Licht zu führen. Obwohl todkrank gab er den Staatsmann, den so schnell nichts umhaut, der auch von diesen Komplikationen genesen würde. Dabei wusste doch im Grunde jeder vernünftig denke Mensch, dass Chavez nicht zurückkehren würde.
Seine Vereidigung nach dem Wahlsieg war bereits verschoben worden. Nun wird sie für seinen Nachfolger sein.
Was haben wir nun von Venezuela zu erwarten? Wird der Kurs fortgeführt werden, den Chavez seit 1999 eingeschlagen hat? Chavez wurde damals vor allem ins Amt gewählt, weil er versprach, die Benzinpreise niedrig zu halten. Noch heute kann man Benzin dort spottbillig bekommen. Natürlich geht das nicht, ohne woanders zu sparen. Stromausfälle waren an der Tagesordnung, seine Wähler, vor allem seine Familie wurde bevorzugt. Da bekamen seine Verwandten Pöstchen zu geschoben, ob sie dafür geeignet waren oder nicht, Hauptsache es blieb in der Familie. Stundenlang hielt Chavez seine Reden im hauseigenen Sender. Dann redete er meist über seinen Lieblingsfeind die USA. Von ihnen fühlte er sich bedroht, George W. Bush bezeichnete er sogar bei einer UN-Versammlung als Teufel, dessen Schwefel am Rednerpult noch zu riechen sei. Klammheimlich hat Chavez den USA allerdings sein Erdöl verkauft, wie hätte er auch sonst seine ganzen Hilfsprogramme und das subventionierte Benzin bezahlen sollen? Gelddrucken ist natürlich immer möglich, aber das hat eine Inflation zur folge und verschärft die Armut nur noch. Also wird es nicht getan. Stattdessen Krieg führen, wie es Hitler getan hat, als ihm gar keine andere Möglichkeit mehr blieb, da die Wirtschaft im Dritten Reich am Boden lag durch das ewige Aufrüsten? Nein, ebenfalls eine schlechte Idee. Also doch lieber gegen die USA wettern und sich Anti-USA-Freunde suchen wie Ahmadinedschad oder Assad und natürlich Kuba. Dort hat sich Chavez auch bei seiner Krebserkrankung behandeln lassen. Das muss schon was zu bedeuten haben. Denn dort war er besser vor der Presse geschützt und vor allem seinen Gegnern. Denn die Presse kontrollierte er genauso wie das Fernsehen bzw. Liess es von seinen Untergebenen kontrollieren. Denn seit Chavez an der Macht war, wurde die Pressefreiheit massiv eingeschränkt. Zwar gab es sie offiziell noch, aber wenn ein Sender etwas ausstrahlte, was Chavez nicht passte, dann wurde dieser Sender einfach ausgeschaltet.
Tja, was wird nun mit Venezuela werden? In 30 Tagen werden Neuwahlen sein, ob dann Chavez‘ Vize Nicolas Maduro gewählt wird? Vermutlich ja, aber die Lichtgestalt ist weg. Es kann genauso gut sein, dass es ganz anders kommen wird. Schlimmer geht bekanntlich immer. Wir müssen abwarten, was geschehen wird, ob das Land sich irgendwann wieder stabilisiert. Die zeit wird es zeigen.

Das ist nicht der einzige Todesfall, der uns heute Morgen erreichte. Der zweite betrifft die deutsche Fim- und Fernsehwelt. Denn Dieter Pfaff ist mit 65 Jahren gestorben. Mit ihm verliert Deutschland einen großen Schauspieler, einen, der durch seine Rollen wie „Bloch“ oder „Sperling“ die Fernsehwelt geprägt hat.
Wer erinnert sich nicht an Pfaffs Rolle des Polizisten Otto Schatzschneider in der Serie „Der Fahnder“, wo er in jeder Folge irgend etwas anderes zu verkaufen hat? Oder aber die ZDF-Serie „Sperling“, den ihn bekannt machte?
Dieter Pfaff füllte seinen Rollen aus (nicht wegen seines Gewichts), hauchte ihnen Leben ein und versah sie mit einem Augenzwinkern. Nicht immer spielte er den Guten, wie in der RTL-Serie „Die Cleveren“, aber meistens doch. Seine letzte Rolle war die des Balthasar Berg im ZDF mit der der Sender eine neue Reihe mit Dieter Pfaff starten wollte. Es sollte nicht mehr dazu kommen. Die erste Folge war zugleich die Letzte. Ich hatte den Anfang des Films gesehen, als dieser im Fernsehen lief, hatte dann aber recht schnell weggeschaltet, weil mir Pfaff damals schon nicht mehr ganz gesund vor kam und ich es mir deshalb nicht ansehen wollte.
Vor knapp einem halben Jahr Dieter Pfaff bekannt, dass er an Lungenkrebs erkrankt sei. Die Dreharbeiten zu „Der Dicke wurden daraufhin unterbrochen und der Schaupieler unterzog sich einer Chemotherapie. Im Februar verkündete er dann, der Krebs sei weg. In diesem Monat wollte er bereits wieder die Dreharbeiten zu „Der Dicke“ aufnehmen. Dazu kam es nicht mehr.
In der vergangenen Woche musste Dieter Pfaff erneut ins Krankenhaus. Der beginn der Dreharbeiten verschob sich auf unbestimmte Zeit. Nun haben wir leider die Gewissheit, dass der Schauspieler es leider nicht geschafft hat, den Lungenkrebs zu besiegen. Im Kreise seiner Familie schloss er für immer die Augen.
Ich erinnere mich noch gut an den Darsteller, denn er war einer der ersten, die ich Frischling interviewen durfte.
Im Zuge der Recherchen fand ich heraus, dass seine unmittelbaren Vorfahren nicht älter als 57 Jahre alt wurden. So hing diese Zahl immer über ihm bis er den 60. Geburtstag feierte. Acht Jahre mehr hat er geschafft.
Dieter Pfaff mag tot sein, aber durch seine Filme und Serien wird er weiterleben.

In Hamburgs zoologischer Einrichtung scheint sich eine Sensation anzubahnen. Denn wie es aussieht, kehrt Elefantendame Mala zurück! Wie ich darauf komme? Nun, mit Mala wird für die Ferienaktion „Gib mir fünf“ Reklame gemacht. Und das würde man doch nicht tun, wenn die Dickhäuterin weiterhin im belgischen Exil bleiben würde. Die Zeichen stehen gut, daß die Elefantin zurückkehren wird. Noch wird es ein wenig dauern, schliesslich sind Shahruhk und Shanti noch da, aber dann ist der Weg frei, damit Hamburgs schlaueste Elefantenkuh zurückkehren kann.
Interessant ist übrigens, dass Mala in Belgien einen Paten hat, also gesponsert wird. Ist bei den anderen Elefanten nicht so.

 

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2030 Minus 18 Jahre gleich 2012 – Guttenbergs Comeback?


Na, auch zu denen gehört, die den Zapfenstreich bewusst nicht geguckt oder zu den Demonstranten gehört haben? Ich gehöre zu ersterer Sorte, denn da in der Kälte zu stehen und mit einer Vuvuzela oder einer Trillerpfeife meinem Unmut Luft zu machen, wäre mir definitiv zu kalt gewesen. Zudem hätte ich ja auch nach Berlin fahren müssen, was nun wieder eine halbe Ewigkeit mit dem Zug dauert. Und am nächsten Tag mußte ich auch noch arbeiten.
Habe nichts vom Zapfenstreich gesehen, bewusst die ARD um die Zeit ignoriert. Aber gewiss wird der Zapfenstreich doch von einigen geguckt worden sein, und sei es nur, weil sie neugierig waren, wie Wulff nun aussieht. Ich habe gestern Bilder von ihm gesehen. Ich sag’s mal so: Wulff sah um zwanzig Jahre gealtert aus. Steckt er wohl doch nicht so ganz weg, dass fast das gesamte deutsche Volk gegen ihn ist. Die Türken würden angeblich traurig sein, dass er nicht mehr Bundespräsident ist, da er so etwas Ähnliches gesagt haben soll, dass auch der Islam zu Deutschland gehört. Da kann Wulff dann doch in die Türkei auswandern, irgendjemand seiner Zweckbündnisse wird schon dort ein Ferienhaus haben. Interessant war ja auch die neue Frisur seiner Frau. Hat sich die Haare kürzen lassen. Das gab bei uns in der Redaktion wieder Anlass für Spekulation. Denn es heisst, dass eine Frau sich eine neue Frisur zulegt, wenn sich in ihrem Privatleben etwas ändert. Deshalb wurden bei uns schon Wetten abgeschlossen, wann denn nun die Trennung der Wulffs bekannt gegeben wird. An was wir schon alles denken, man glaubt es nicht. Und das nur anhand von ein paar Bildern, die wir analysieren.
Der Zapfenstreich war ja eine reichlich unbedeutende Veranstaltung, schliesslich fehlten alle noch lebenden Bundespräsidenten, alle wichtigen Politiker der Opposition und es wollten nicht einmal die hingehen, die nicht eingeladen waren. Tja, das ist mal was Neues und zeigt auch, wie wenig von Wulff von gehalten wird.
Dafür demonstrierten hunderte vor dem Schloss Bellevue. Es war sogar im Hof noch zu hören, wenn da gerade keine Musik ertönte. Das hat es bis jetzt noch nie gegeben. Aber auch noch nie sind die Deutschen von einem Bundespräsidenten so enttäuscht worden, wie von Wulff. In Berlin seien ja sogar die ganzen Vuvuzelas ausverkauft gewesen. Ein paar hatte ich auch gehört, aber vornehmlich Trillerpfeifen. Das sollte Wulff doch wirklich zu denken geben. Er hätte den Zapfenstreich absagen und somit darauf verzichten sollen. Aber er ist jemand, der auf so was nicht verzichtet, dass sieht man daran, dass er auch das Ehrensold und alle weiteren Ansprüche haben will, die ihm als Bundespräsident zustehen. Dabei war er gerade mal 598 Tage im Amt, nicht einmal zwei Jahre. Hat so jemand es verdient, dem deutschen Staat auf der Tasche zu liegen? Nein, hat er nicht. Und genau so sieht es auch die Mehrheit der Deutschen. Deshalb haben hunderte vor dem Schluss Bellevue gestanden und demonstriert. Aber wir können nichts ändern, das ist ja das Schlimme an der ganzen Sache. Wir gönnen nur hoffen, dass Wulff der Himmel auf den Kopf fällt. Dann sind wir die leidigen Zahlungen los. Oder kriegt dann seine Frau das Geld weiter? Aber die ist ja eh bald weg, wenn man nach der Frisur geht.
Es sollen aus dem Fall Wulff Konsequenzen gezogen werden, das beispielsweise ein Bundespräsident nur die vollen Bezüge erhält, wenn er nicht die volle Amtszeit abgeleistet hat. Leider wird das auf Wulff nicht mehr zutreffen, ausser es würde rückwirkend greifen. Sonst gilt es erst ab Joachim Gauck.
Wie grossspurig tat Wulff doch, als er bezüglich des Ehrensolds befragt wurde und es für überholt hielt. Aer selbst wollte er wohl nicht darauf verzichten, wie es bereits bei seiner schwammigen Antwort zu verstehen war.
Und nun will er alles haben, was ihm auch zusteht. Ihm ist ja eine Blankovollmacht erstellte worden, nachdem das Bundespräsidinalamt verkündete, ihm stehe der Ehrensold zu, da er aus politischenGründen zurückgetreten sei. Dass er das tat, weil ihm drohte, die Immunität genommen zu werden, wird schlichtweg vergessen. Denn damit ist es eindeutig kein politischer Grund. Wenn Wulff noch einen Hauch Ehre im Leib hätte, würde er auf all das verzichten. Aber die hat er wohl schon lange nicht mehr – seine Ehre.
Kritisiert wurde Wulff ja auch dafür, dass er sich vier Stücke wünschte. Wieviele Stücke sich jemand wünschen darf, ist nirgends vorgeschrieben. Doch bei Wulff wird alles kritisiert, sogar seine Musikwünsche. Wie eben bei „Over the Rainbow“. Judy Garland sang es im Film „The wizard of Oz“, wo ein Mädchen in Roten Schuhen in ein Märchenland gelangt. Paul Kuhn kritisierte dieses Lied, da es recht realitätsfern sei und von Wünschen handle. Tja, da passt es doch wie die Faust aufs Auge. Wünscht sich Wulff doch nichts weiter, als wieder Everybodies Darling zu sein. Aber das hat er ein für allemal versaut.

Am Mittwoch gab es das alljährliche Derbleckn auf dem Nockherberg. Ich muss sagen, ich bin enttäuscht. Ich habe viel erwartet und doch nicht wirklich was gesehen.
Für mich war dies das schwächste Singspiel, seitdem ich das gucke. Also seit Stoibers Abschiedsvorstellung, wo er als weinender Clown auftrat. 2007 oder wann war das? Jedenfalls fand ich es ja letztes Jahr schon schwach mit Rösker, der deutschen Aische und dem Wutbürger. Dieses Jahr waren diese seltsamen Figuren verschwunden, dafür gab es den Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten, der sich freute, dass er durch Fukushima an die Macht gekommen ist. Das hat Claudia Roth später kritisiert, weil man nicht auf Kosten von Menschen Witze machen sollte. Aber es ist die Wahrheit gewesen. Wenn Fukushima nicht stattgefunden hätte, wären die Grünen niemals zweitstärkste Macht in Baden-Württemberg geworden. Das muss man einmal bedenken, und so sehe ich diesen Witz auch nicht als allzu ernst an.
Ein Wiedersehen gab es auch mit Guttenberg, der sogar ein Vierfach-Comeback versuchte, aber immer wieder scheiterte. Obwohl er ja alles hat, was man als CSU-Politiker braucht, wie Seehofer zugab. Also die Doubles natürlich.
Die Lieder waren recht müde und nicht so, wie man es sonst kannte. Allerdings verstand man nun, warum die Merkel-Darstellerin ausgetauscht worden war. Die vorherige Darstellerin sieht zwar ähnlicher aus, aber dafür kann sie nicht besonders singen und gerade hier wäre sie beim diesjährigen Singspiel grandios gescheitert.
Erwartet hatte man irgendwie Christian Wulff, doch von dem war höchstens mal die Rede, aber höchstselbst tauchte er nicht auf. Tja, war wohl irgendwie nicht in der Handlung unterzukriegen gewesen.
Recht schwach, dafür war dann schon Mama Bavarias Rede besser, auch wenn sie an einigen Stellen doch schwächelte. Mutig war ja, dass auf Seehofers uneheliches Kind angespielt wurde. Viele empfanden das unter der Gürtellinie. Aber ich finde, dass sich darüber ruhig Witze lassen machen, denn schliesslich kann man nicht leugnen, dass dieses Kind existiert. Ob nun einige daran erinnert werden möchten, ist eine andere Sache.
Nach dem Singspiel wurde Seehofer bezüglich eines Comebacks von Guttenberg angesprochen, ob das noch vor 2030 stattfinden würde. Daraufhin sagte Seehofer, dass es 2030-18 sein würde. Und jeder, der rechnen kann, kam auf das Jahr 2012. Also noch in diesem Jahr? Das wäre wahrlich eine Sensation. Allerdings sollte man es eher skeptisch sehen, denn Seehofer redet schliesslich viel, wenn der Tag lang ist. Bei ihm weiss man ihn, ob er es nun ernst meint, oder doch eher als Witz sieht.

Griechenland, das Land in dem das Geld in den Olivenpressen verschwindet, gibt es auch noch. Das zweite Hilfspaketist beschlossen worden, das Griechenland wieder jede Menge Geld in den Hintern schiebt. Und nun heisst es, dass Land soll seinen Schuldenschnitt geschafft haben. Soll man das nun positiv oder eher negaitiv sehen? So ganz schlau, scheint niemand daraus zu werden. Und vom IWF gibt es auch noch einmal Geld. Zwar weniger als erhofft, aber immer noch zuviel, wie ich finde. Mein Rat: Lasst Griechenland endlich pleitegehen! Das Geld, dass Griechenland bekommt, wird niemand jemals wiedersehen. Das ist ein Fass ohne Boden, aber das wird man wohl erst sehen, wenn es zu spät ist. Griechenland wird noch ganz Europa in den Abgrund stürzen. Auch wenn es noch nicht so aussieht, es wird so passieren, dessen bin ich mir sicher.

Morgen ist der Jahrestag des grossen Erdbebens von Japan. Im Gedächtnis geblieben ist uns eigentlich nur das Nuklearkraftwerk Fukushima, wo eine Kernschmelze stattfand und wir hilflos zusehen mussten, wie die Japaner leugneten, was da eigentlich vor sich ging. Die Folge war in Deutschland, dass sofort der konsequente Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen wurde. Als Termin wurde 2022 genannt, inzwischen ist das aber schon längst überholt. Nun gilt 2030 schon als realistisch, weshalb die Grünen ja auch sagen, die Bundesregierung würden den Ausstieg aus der Kernenergie verschleppen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es noch den Rücktritt vom Rücktritt geben wird. Und da nun auch nicht mehr die Solarenergie wirklich gefördert und vergütet wird, dürfte es wohl wirklich schwierig werden. Im Übrigen möchte ich auch keine Solarparnele auf dem Dach haben. Denn in Oberstdorf brannte ein Haus aus, weil es aufgrund der Solardinger auf dem Dach nur schwer zu löschen war. Daran hat wohl niemand gedacht. Aber ich war ja nie wirklich von der Solarenergie überzeugt, der Wirkungsgrad ist zu niedrig und dazu dann auch noch lebensgefährlich.

 

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