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Im Dschungel sind die Wassermassen los


Im Norden ist nun auch Schnee gefallen. Womit nicht gerechnet wurde und schon brach mal wieder das Chaos aus. Scheint aber nicht ganz so schlimm zu sein, wie hier in den Alpenregionen. Da war und ist es immer noch schlimm. Schnee ohne Ende, niemand weiss mehr, wohin eigentlich damit. Jenala berichtete mir bloss, dass bei ihr alles eisig glatt sei, da bei ihr wohl weder gestreut noch von den Anwohnern was gemacht werden müsse. Was ist das denn für eine Stadt?
Der Dauerregen hält weiter im Dschungelcamp an, von der Aussenwelt abgeschnitten, dass sogar das Team dort übernachten musste bzw. muss. Es wird das Dschungelcamp der Extreme genannt. Anfangs eine mörderische Trockenheit, dann nur noch Regen, Regen, Regen. Überschwemmungen sind nun nichts Aussergewöhnliches mehr. Das Flüsschen ist zu einem reissenden Fluss geworden. Mäuse – ich würde eher von einer Ratte sprechen – finden einen Weg in den Trinkwassersack und ertrinken. Es herrscht Ausnahmezustand und kein Ausweg, dass sich etwas ändern wird. Heute Abend ist Finale, mal sehen, ob die Kandidanten dann den Weg ins Hotel finden oder weiter dort festgehalten werden? Da bin ich wirklich gespannt.
So, das Dreigespann fürs Finale steht. Es ist so gekommen, wie ich es mir bereits nach wenigen Tagen gedacht hatte, dass so die Konstellation aussehen würde, die ins Finale kommt: Brigitte Nielsen, Rocco Stark und Kim Debkowski alias Kim Gloss.
Micaela Schäfer war die letzte, die vor dem Finale rausgewählt wurde. Sie hat gewusst, dass sie es sein würde, bereits am Tag zuvor galt sie ja als „vielleicht“-Kandidatin. Ich hätte sie lieber im Finale gesehen, als Rocco Stark, was nicht damit zusammenhängt, dass ich Micaelas nackten Hintern oder ihre nackten Brüste so toll fand. Absolut unerotisch, aber das ist meine Sichtweise, über die ich mich hier lang und breit auslassen könnte, es aber nciht tue.
Vincent Raven fing am Ende ja wieder mit seiner Masche an: „Bitte wählt mich nicht. Ruft nicht mehr an. Ich will hier raus!“ Jawohl, und gehen musste dann doch erst einmal Ailton. Und als der Raben-Magier ins Hotel wollte, musste er dort bleiben – auf dem Gelände. Tja, erneut war das Gelände von der Aussenwelt abgeschnitten.
Heute fällt die Entscheidung, wobei eigentlich klar sein dürfte, dass Brigitte Nielsen gewinnen wird.
Erstens bekommt sie die meiste Gage: 150.000 Euro und ist, wie Vincent Raven schon sagte, der einzig ware Star unter allen Teilnehmern.
Wer mich enttäuscht hat, ist Rocco Stark, der immer blasser wurde. Am Ende blieb er nur noch ein langweiliger Schwätzer. Tut mir leid, wenn ich der einzige sein mag, der das so sieht, aber so ist es nun einmal. Kann ich auch nicht ändern.
Bei Brigitte Nielsen muss man darauf achten, dass sie wie das Fähnlein nach dem Winde agiert. Bei der Essensstreitfrage konnte man es sehr gut sehen. Da war sie auf Roccos Seite, der ja für sie einstand. Am nächsten Tag dann war sie gegen ihn, als Radost Bokel mit ihr sprach, wegen ebendieser Angelegenheit. Aber so ist das nun einmal. Mit allen gut Freund sein, dann hat man keine Feinde und ist fein raus.
Aber man darf dennoch nicht vergessen, dass die Sachen, die dort passieren, eh irgendwie abgesprochen sind. Da kann man mir hundertmal das Gegenteil erzählen, aber ich werde von meiner Meinung nicht abweichen.
Heute Abend wird es entschieden. Ich weiss nicht, ob ich es mir wirklich ansehen werde. Irgendwie bin ich der Sendung überdrüssig geworden.
Am Donnerstag kam die dritte Ausgabe der „Zeitungszeugen“ heraus. Anfangs gross angekündigt, dass Auszüge von Hitlers krudem Werk „Mein Kampf“ enthalten wären. Der Freistaat Bayern hat dagegen interveniert. Völlig rechtens, denn schliesslich halten sie bis zum Jahr 2015 noch die Urheberrechte an dem Buch. Bis dahin wird es in Deutschland nicht vertrieben werden. Ich weiss auch nicht, wer dass ausser Historikern und Möchtegern-Braunen kaufen sollte. Das Buch ist zwar das meistverkaufte im Dritten Reich gewesen, dabei muss man aber bedenken, dass jedes Hochzeitspaar eines geschenkt bekam. Ob es dann gelesen wurde, ist etwas völlig anderes. Denn dieses Buch soll so wirr geschrieben worden sein, dass da jemand wohl nur kurz einen Blick reingeworfen hat und es dann im Regal verschwand. Dennoch machte es Hitler zu einem reichen Mann. Denn die Gemeinden mussten das Buch ja kaufen, bevor es dann verschenkt wurde.
Weiss übrigens jemand, wann Hitler seine letzte Steuererklärung abgab? Das war 1935, daraus wird ersichtlich, wieviel er an seinem Buch verdiente.
„Zeitungszeugen“ hat sich entschieden, dass Buch ohne die Auszüge aus dem Buch zu drucken, nur mit den wissenschaftlichen Erläuterungen versehen. Ich weiss nicht, was es bringt, wenn man nur die Hälfte sieht. Deshalb hätte man sich eigentlich die ganze Beilage sparen können.
Ein völliger Irrsinn ist ja, dass das Buch in Deutschland nicht erscheint, aber in bald jedem anderen Land der Welt ist es erhältlich. Es gibt da diese Geschichte, dass der ehemalige Fussballer Didi Hamann – der jetzt kein Geld mehr haben soll – von seinen neuen Vereinskameraden in England als Geschenk „Mein Kampf“ bekam. Typisch Engländer! Aber daran sieht man, das Buch ist erhältlich, nur eben nicht in Deutschland. Und wer noch Grosseltern hat, kann die ja fragen, ob sie noch dieses Buch haben, wenn sie denn im Dritten Reich geheiratet haben. Falls in interessiert, worauf die Erläuterungen in der Beilage von „Zeitungszeugen“ sich beziehen. Ansonsten ist das Buch einfach nicht beachtenswert.
2015 wird es sich ändern, aber für mich kein Grund, mir den Termin vorzumerken. Es interessiert mich einfach nicht.
Was ich allerdings nicht verstehe: Warum bringt es der Freistaat Bayern nicht fertig, eine kommentierte Ausgabe bis 2015 herauszubringen? Muss doch möglich sein. Aber dazu wird kein Anlass gesehen. Ich bin dennoch der Meinung, dass das gemacht werden sollte. Denn die Menschen sollten auf das Buch vorbereitet werden.
Warum ich das überhaupt angesprochen habe? Vor zwei Wochen habe ich ein Urteil wegen eines Zitats von Karl Valentin gelesen. In diesem Ausspruch von Valentin geht es um dürfen, wollen und können. Dies darf nur verwendet werden, wenn zuvor die Nachkommen Valentins um Erlaubnis gefragt werden. Ansonsten ist das illegal, denn es ist urheberrechtlich geschützt. Karl Valentin starb im Februar 1948, also wird es 2018 – siebzig Jahre nach seinem Tod – freigegeben sein. Dann wird es Allgemeingut und jeder kann es verwenden.
So ist das deutsche Urheberrecht geregelt. Siebzig Jahre Schutzfrist nach dem Tod des Autors.
Und nun noch zu meinem allseitigen Lieblingsthema, obwohl man kaum noch etwas hört. Nachdem Bundespräsident Wulff bei all seinen Aktivitäten nach und nach reingewaschen wurde, wird nun gesagt, dass die Kreditvergabe völlig normal verlief. HAt irgendjemand da was anderes behauptet? Ich glaube nicht, es wurde nur kritisiert, dass der Kredit zu viel günstigeren Konditionen geschlossen wurde, als üblich ist. Das wurde inzwischen geändert. Aber was nützt das noch? Das Ansehen des Bundespräsidenten ist dahin, aber zurücktreten wird er nicht. Und deshalb hier mein Satz: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

 

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Abbruch des Dschungelcamps?


Die Alpen ächzen unter dem Schnee, den sie doch so herbeigesehnt haben. Tja, nun wissen sie nicht wohin mit der weissen Pracht. Bahnstrecken sind gesperrt, Strassen erst recht und in Davos wird alle paar Minuten gesprengt, damit die Lawinen kontrolliert runtergehen, denn dort ist einwichtiges Treffen, dessen Namen ich leider vergessen habe. Wer es weiss, bitte schreiben.
Das Dschungelcamp versinkt in Wassermassen. Seit drei Tagen hat es dort ununterbrochen geregnet. Vakuiert werden musste das Camp noch nicht, dafür ist es von der Aussenwelt abgeschnitten. Ausnahmezustand total. Es wird sogar erwogen, dass Dschungelcamp abzubrechen, falls die Campbewohner durch die Wassermassen gefährdet würden. Auf alle Fälle ist das eine tolle Schlagzeile, damit wir alle heute Abend gucken, was los sein wird.
Ach, was war das doch toll! Wunderbar, ich hätte jubeln können vor Freude, als ich vorgestern hörte, wer das Dschungelcamp verlassen muss: Oberintrigantin Jazzy. Und Radost Bokel fing dann erst einmal zu weinen an, schliesslich hatte sie ja aus ihre Lästerfreundin verloren. Nun ist diese blasse Person auch raus und wir dürfen gespannt sein, wer denn als nächstes gehen muss.
Ich hoffe immer noch auf den Zauber Vincent Raven, der sich wieder gefangen hat, Micaela Schäfer und Kim Dembkowski (ich hoffe, sie heisst auch so). Ailton, Brigitte Nielsen und Rocco Stark können bleiben. Brigitte Nielsen wird Dschungel-Königin, da bin ich mir ziemlich sicher. Wer, wenn nicht sie, sollte es sonst werden? Sie ist der einzig wahre Star dort im Dschungel, da hat Vincent Raven schon Recht gehabt.
Ramona Leiß soll sich ja noch sehr darüber aufgeregt haben, dass sie das schlechteste Bett bekommen hat. Die ist doch jeden Tag umgezogen und hat ein anderes Bett belegt, darüber hat sich sogar Ailton aufgeregt. Wahrscheinlich wollte sie, dass Rocco ihr seine Doppelluftmatratze überlässt. Hat wohl nicht geklappt. Dafür kann sie jetzt aber heilfroh sein, dass sie bei diesem Regen, der dort herrscht, nicht mehr im Camp ausharren muss. Letztes Jahr hat das Camp wegen extremen Regengüssen kurzzeitig geräumt werden müssen. Aber da hat das nicht so lange geregnet, wie es jetzt der Fall ist. Da regnet es ja eigentlich immer, hat man das Gefühl. Am besten, man übernachtet gleich im Dschungel-Telefon.
Interessant ist ja, wie Radost Bokel ihren Rauswurf kommentierte. Das komme nur davon, weil sie bei der Dschungelprüfung die ganzen Sachen nicht essen wollte. Ausreden braucht man immer, wenn man einfach zu blass war. Und das war sie nun einmal. Anfangs merkte man doch gar nicht, dass sie eigentlich da war. Und dann, machte sie nur auf sich aufmerksam, weil sie sich mit Jazzy verbrüdert/verschwestert hatte und lästerte, was das Zeug hielt. Und solche Leute mögen die Zuschauer einfach nicht. Kann man an der letzten Staffel sehen, wo Peer Kusmagk von Indira Weiss und Jay Khan sowie Thomas Rupprath und Katy Karrenbauer (von den letzten beiden weniger) gemobbt wurde. Er war ab dem Zeitpunkt erster, wo er der Aussenseiter war. Daran sieht man, dass der Zuschauer nicht zu manipulieren ist.
Apropos, was machen eigentlich Indira Weiss und Jay Khan? Also jeder für sich, meine ich. Weiss niemand? Ja, ich auch nicht.
Hat sich jemand die erste Folge von „Gottschalk Live“ gesehen? Aus Neugier habe ich mal reingeschaut und fand es furchtbar langweilig. Worüber wurde eigentlich geredet? Über irgendeine Krawatte von Günther Jauch, die er am Sonntag in seiner Talkshow getragen haben soll. Wenn man eine tolle Begründung schreibt, warum man sie haben möchte, konnte man sie gewinnen. Darauf konnte ich wirklich verzichten.
Dann Michael Bully Herbig zu Gast, der da ein wenig über seinen neuen Film geredet hat. „Wetten, dass..?“ im Kleinformat, was man wirklich nicht braucht. Mal sehen, wie lange die Sendung laufen wird. Ich gebe ihr einen Monat, mehr nicht.
Ach ja, heute Abend bei DSDS mal wieder Dauerkandidat Mehrzad Marashi. Ich sehe es mir nicht an, dafür interessiert mich das einfach nicht. Und weg damit.
Jahrestag in Ägypten. Heute vor einem Jahr begann mit den Versammlungen auf dem Tahrir-Platz die Revolution, in deren Folge Hosni Mubarak am 11. Februar zurück trat. Was hat sich seitdem getan? Es haben Wahlen stattgefunden, die Notgesetze sollen aufgehoben werden und das Parlament ist erstmals zusammengetreten.
Von Wulff gibt es auch schon wieder was Neues, aber ehrlich gesagt, kann man es doch einfach nicht mehr hören. Warum tritt er nicht endlich zurück? Schlimmer geht es doch eigentlich gar nicht mehr, denkt man. Aber schlimmer geht immer, wie man weiss.
Und nun mein allseits beliebtes Ritual: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

 

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Fröhliche Weihnacht


Heute mein letzter Titel, der von einem Weihnachtslied ist. Wie viele sind es jetzt eigentlich geworden? 24 sind es auf alle Fälle nicht, auch wenn ich in dieser Woche jeden Tag etwas geschrieben habe. Wer sehen will, welche Weihnachtslieder es sind, kann sich die Zusatzseite ansehen, die links am Rand steht. Da befinden sich alle Titel von Weihnachtsliedern, die ich genutzt habe.
Aber eine ganz schöne Liste ist dazugekommen. Dabei sagt Regina immer, sie regt es furchtbar auf, dass überall fast nur noch amerikanische Weihnachtslieder gespielt würden. Wo sie es mir sagte, fiel es mir auch auf. Vor allem „White Christmas“, gesungen von Bing Crosby. Aber Winterwonderland ist auch dabei gewesen. Und ein ziemlich unbekanntes habe ich auch des öfteren gehört: „Christmas in Killarny“ (oder wie man es auch immer schreiben mag), gesungen von Nat King Cole. Das Lied kenne ich, weil Lei das auf ihrer Weihnachts-CD hat, wo amerikanische Schauspieler eben Weihnachtslieder singen.
Lei & Co. haben es gestern nachmittag sogar geschafft irgendwann anzukommen. Schienen fertig mit den Nerven zu sein, aber bei dem Wetter auch kein Wunder. Es ist nicht wirklich eine Besserung eingetreten, obwohl ab und zu auch mal die Sonne scheint. Aber es taut nichts. Rein gar nichts, ausser den schönen Eiszapfen, die nun gefährlich an den Dächern der Häuser hängen. In Bielefeld ist schon die Feuerwehr im Einsatz, um den gefährlichen Zapfen den Garaus zu machen.
Enttäuscht war ich ein wenig, als ich erfuhr, dass Lei überhaupt keine Weihnachtskekse gebacken hat. Da habe ich mich so wahnsinnig darüber gefreut. Und was ist dann? Gar nichts ist. Nun muss ich mit Reginas Keksen vorlieb nehmen. Nun gut, besser als nichts, auch wenn sie nicht das nonplusultra sind. Aber verstehe einer mal die Frauen. Da backen sie jahrelang Weihnachtskekse und auf einmal tun sie das nicht mehr. Versteht das jemand? Muss doch wohl einen Grund haben, das man mich so enttäuscht.
Das Weihnachtsprogramm sieht recht mau aus. Wer sich die Mumie ansehen will, wird aber belohnt werden. Und heute läuft „Der Name der Rose“. Wer es sehen will. Ist sehr wahrscheinlich leichter zu verstehen als das gleichnamige Buch. Jedenfalls glaube ich das, denn ich lese gerade „Das Foucaultsche Pendel“, auch von Umberto Eco. Und das ist wahnsinnig langweilig und schweift andauernd ab. Das ist einfach nur furchtbar, aber es gibt noch schlimmere Bücher. Aber darüber will ich mich heute gar nicht auslassen. Es ist Heiligabend, das Fest der Liebe und der Versöhnung. Und es gibt natürlich Geschenke. Auf die freue ich mich besonders, auch wenn ich die Hälfte sicherlich wieder nicht gebrauchen kann. Aber das ist eine andere Geschichte.
Jetzt wünsche ich erst einmal allen FROHE WEIHNACHTEN!

 

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Morgen kommt der Weihnachtsmann


„Das ist doch Ryan Reynolds.“ „Und welcher Film?“ „Hugo Boss.“ „Kenn‘ ich nicht. Wann wird der gezeigt?“
(Irgendwie scheint Regina für einen Augenblick vergessen zu haben, was Hugo Boss eigentlich ist. Ich war auch erst irritiert, weil ich dachte, es würde sich um Werbung für einen Film handeln. Aber als ich dann Hugo Boss sah, fiel mir wieder ein, dass Reynolds ja das Gesicht der besagten Marke ist.

Wenn man an den Herrn mit Rauschebart jedenfalls glaubt, dann wird er auch tatsächlich kommen. Ich persönlich habe nie wirklich an den Weihnachtsmann geglaubt, bereits mit vier Jahren war ich immer der Meinung, dass mein Vater hinter der Maske stecken würde, was natürlich immer dementiert wurde. Bloss komisch, dass er immer dann gerade noch dringend in die Firma musste, wenn kurz danach der Weihnachtsmann kam. John hat mit zehn noch an den Weihnachtsmann geglaubt, jedenfalls hat er so getan, Bei Sofie war es dann irgendwann mit sieben Jahren so vorbei. Irgendwie kommte man mich nicht hinters Licht führen. Ist auch heute noch ziemlich schwierig, obwohl ich manche Dinge wirklich naiv als wahr annehme.
Das Wetter ist immer noch ein einziges Chaos. Die Bahn rät ihren Kunden ab, mit ihr zu fahren. An den Flughäfen entspannt sich die Lage, dann nimmt sie aber auch mal wieder zu. Dann geht gar nichts mehr und etliche Flüge fallen aus. Das schlimmste wird sicherlich die Ungewissheit sein, wann und ob es überhaupt weitergehen wird. Mich trifft es nicht, denn ich fliege über Weihnachten und Neujahr nicht in ferne Länder.
Dafür hat es aber Lei & Co. getroffen. Die wollten eigentlich mit dem Zug fahren. Aber da sie dann die ganzen Nachrichten sahen, dass die Züge auf der Strecke Leipzig-München oft gar nicht oder sehr verspätet fahren, entschieden sie sich, die Karten zurückzugeben – ist ja kostenlos momentan, nur die Sitzplatzreservierung wird einbehalten. Und so entschied sich Lei, wohl im Alleingang, das sie die Strecke mit dem Auto zurücklegen würden. Ob das wirklich so eine gute Idee war? Denn die Autobahnen sind auch in keinem besseren Zustand, zudem ist heute fast überall der letzte Schultag. Doch meine Einwände wurden weggewischt. Wenn Lei sich etwas in den Kopf setzt, dann wird das auch durchgezogen. Egal was andere dazu sagen. Es wird einfach gemacht. Also eben mit dem Auto. Ich scheine nicht von ihnen verschont zu werden, wie mir scheint.
Dabei stellt sich mir die Frage: Wo hat Lei das Auto her? Die hatten doch nie eins, sondern haben sich immer meines ausgeliehen. Da bin doch wirklich gespannt. Vor allem frage ich mich, ob sie überhaupt heil ankommen. Ich kenne doch Lei und ihren Bleifuss. Die kann doch gar nicht langsam fahren.
Heute morgen irgendwann sind die losgefahren. Angeblich mitten in der Nacht. Melinoh hat kurz mal angerufen und mitgeteilt, dass sie im Stau stecken würden. So lange es keine Verkehrskontrolle ist, ist alles gut. Also werde ich nun hier sitzen und warten, das sie ankommen.
Es ist mein erster freier Tag, ich habe noch ein paar letzte Besorgungen gemacht. Dabei habe ich festgestellt, das ich nicht der einzige war. Schienen noch andere auf die Idee gekommen zu sein. Und die meisten kauften Würstchen und Kartoffelsalat. Wir zuhause haben immer Heringssalat gegessen. Aber so sind halt die Traditionen. Wir haben ja auch eine: Wir essen Fondue. Kann man sich wunderbar bei unterhalten, und es dauert ewig.
Vielleicht sollte ich noch ein paar Weihnachtslieder üben. Lei steht ja total aufs Singen. Also meine eingerosteten Finger ein wenig ölen und dann was spielen. Habe da gerade ein neues Stück am Laufen. Ausserdem muss ich das Lied, das ich für Regina komponiert habe, auch noch einmal üben. Nicht, das ich noch irgendwelche Fehler mache. Das wäre auf alle Fälle peinlich.

 

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Winterwonderland


„Und das ist der Weg ins Internet.“
„Das ist der Bildschirmschoner.“

Das Lied, das ich nur in der Version von Doris Day kenne, passt wirklich zu der momentanen Winterzeit. Schnee ohne Ende, und Winter haben wir nun auch. Denn gestern war die TagundNacht-Gleiche, obwohl ich eigentlich schon an den Tagen zuvor dachte, dass es gar nicht mehr dunkel werden würde. Es war, als wäre Vollmond, doch das stimmt nicht, und dennoch war es so hell. Der meterologische Winter hat begonnen und das Wetter bessert sich einfach nicht. Egal, was man auch hofft. Vor allem Jenala hofft ja auf Regen, aber es tut sich nicht wirklich was. Und so wird sie an Weihnachten wohl auch nicht ihren Ersatzelefanten sehen können. Da wird sie wirklich traurig sein. Aber man kann schliesslich nicht alles haben. Aber sie hat ja noch die Spucker vom Dienst. Die sind sicherlich auch hoch erfreut Jenala zu sehen.
Aber der Schnee ist ziemlich feucht, dann wird es mal wärmer und der untere Teil des Schnees beginnt irgendwie zu schmilzen, dann wird es wieder kälter und es friert. Also ist der Untergrund glatt. Da muss man aufpassen, wo man überhaupt hintritt. Ein falscher Schritt und schon liegt man auf der Schnauze. Und das tut bekanntlich weh. Soll ich von meinem neuerlichen Erlebnis mit einer Eispfütze erzählen? Ist mir gestern passiert, als ich nur schnell eine Abkürzung nehmen wollte, um die Strassenbahn noch zu erreichen. Ich renne los, bei Schnee ja immer ein Wagnis, bin froh, dass ich überhaupt vorwärtskomme, und dann ist es doch tatsächlich so, dass unter dem Schnee sich eine Pfütze befindet. Bei den arktischen Temperaturen ist sie natürlich gefroren. Ich habe die Pfütze aber weder gesehen noch erahnt, und so passiert, was passieren muss. Ich fliege richtig schön auf die Schnauze. Begreife gar nicht richtig, was eigentlich passiert ist. Nur das ich voller Schnee bin und auf meinem Hintern sitze, der schmerzte wie Hölle. Ich rappel mich wieder hoch, bedenke aber die Pfütze nicht und schon liege ich wieder auf der Schnauze. Hilflos wie ein Marienkäfer, der auf dem Rücken liegt, kam ich mir vor. Dann kroch ich ein wenig weg von dieser Eispfütze und konnte mich endlich aufrappeln. Meine Knie und mein Hintern schmerzten. Von meinem Rücken ganz zu schweigen, der so was ja immer zum Anlass nimmt, um sich zu melden. Der Sturz erinnerte mich mal wieder daran, dass ich zuviele Muskeln am Rücken habe, die mal trainiert werden müssten. Aber seitdem ich diese dämliche Schreibtischarbeit erledigen muss, finde ich zu kaum noch etwas Zeit.

 

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White Christmas


Das Lied, das eigentlich nur Bing Crosby zu singen scheint, ist momentan aktueller als man denkt. Überall liegt Schnee und nichts geht mehr. Züge und Flüe fallen aus. Ich bin echt froh, keinen Flug auf die Malediven gebucht zu haben. Nicht das ich da unbedingt hinwollte, aber mal angenommen, ich hätte einen Flug gebucht, dann würde ich jetzt auf dem Flughafen festsitzen und nicht vom Fleck kommen. Und man glaubt es doch nicht, dass in unserer heutigen Zeit so etwas wie ein Schneechaos ausbrechen kann. Schnee legt Flughafen lahm, oder aber Vulkanasche legt Flugverkehr lahm. Wie klingt das denn? Völlig absurd und dennoch ist es so.
Aber wegen dem Schnee habe ich mich heute beinahe hingelegt. Ich bin in der Mittagspause kurz zum Discounter. Und ich passe immer auf, dass ich mit nassen Sohlen mich nicht zu schnell fortbewege. Aber selbst das nützte mir hier nicht viel. Ich gehe in den Laden rein und falle beinahe nach hinten, weil der Boden so nass ist. Ich wäre voll in die Scheiben der Glastüren geknallt und sehr wahrscheinlich hätte ich mir dann auch noch den Hals in den Glastüren gequetscht. Ich bin seit einer Folge von „Dead like me“ ein wenig Drehtür und Glastür geschädigt. Da kann man sich schneller das Genick brechen, als man glaubt. Aber ich konnte irgendwie noch mein Gleichgewicht halten und so flog ich nicht auf die Schnauze oder besser gesagt, landete wie eine Schildkröte auf dem Rücken. Aber der Schreck sass mir dennoch in den Gliedern. Aber nicht weiter darüber nachdenken, sondern bloss froh sein, dass ich so einen guten Gleichgewichtssinn habe.
Bin ja fleissig damit beschäftigt, die Filme in ein Format umzuwandeln, damit Lei sie sich ansehen kann. Aber das ist nervig und mühsam. Ich habe drei verschiedene Programme, um die Filme umzuwandeln. Das eine geht recht schnell, allerdings muss ich die Bildgrösse manuell einstellen und es gibt nicht alle Grössen. Also muss dann ein weiteres Programm zur Hilfe kommen. Aber für das brauche ich erst einmal die Daten der Bitrate. Und dafür ist dann das dritte Programm. Eine nervige Angelegenheit.
Zu allem Überfluss spinnt mein PC weiterhin, auch wenn er nun nicht mehr einfach neu hochfährt. Das hat er ja monatelang gemacht und mich in den Wahnsinn getrieben. Aber seitdem er während des erneuten Hochfahrens noch einmal neu startete und dann mitten in einer Aufnahme auch auf diese Idee kam, ist es nicht mehr vorgekommen. Dafür habe ich nun ein neues Problem. Nun sind auf einmal alle Programme verschwunden, ich kann nicht einmal mehr normal herunterfahren. Es gibt nur Benutzer wechseln oder abmelden. Und Programme, Festplatten oder Ordner gibt es überhaupt nicht mehr. Ich beende den PC dann durch den Einschaltknopf. Wenn ich den kurz drücke, fährt er auch runter. Dann warte ich kurze und schalte den PC wieder an. Und es ist, als ob nichts geschehen wäre. Verstehen tue ich es nicht. Aber der PC macht auch so komische Geräusche. Das scheint die Festplatte zu sein, denn wenn man die hört, dann ist nicht mehr weit bis die Festplatte ihr Leben aushaucht. Bis dahin sollte ich meine gesamten Daten extern speichern. Wozu habe ich denn eine externe Festplatte? Die aber leider auch schon fast voll ist.

 
 

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In der Weihnachtsbäckerei


Es duftet nach Plätzchen, Arbeit und Schweiß. Denn Regina hat gestern den ganzen Tag in der Küche gestanden und Plätzchen gebacken. Von Anisplätzchen über Vanillekipferl, Zimsterne und Mutzenmandeln. Schmeckt alles ganz schön, aber leider muss ich sagen, dass Leis Plätzchen besser schmecken. Ich weiss den Unterschied nicht, denn Regina hat von Lei die Rezepte genommen, aber sie schmecken einfach anders.
Freitag wird Lei kommen, und dann gibt es ihre altbewährten Plätzchen. Wenn sie denn kommt, denn momentan sieht es ja eher so aus, als würde gar nichts mehr gehen. Überall fallen die Flüge aus, Zügen fahren – wenn überhaupt – nur verkürzt und langsamer. Ich bilde mir sogar ein, dass ich einen ICE gesehen habe, der am Ende eine ganz normale Lok hatte anstelle eines ICE-Abschlusses. Vielleicht mag ich es mit einem IC/EC verwechselt haben, aber ich bin mir sehr sicher. Aber ist es nicht wie Ende letzten Jahres? Da waren plötzlich auch alle überrascht, dass es so stark geschneit hatte. Darauf muss man sich doch irgendwie einstellen, oder ist das nicht möglich? Das Winter ist und es eventuell schneien könnte, ist doch nicht Neues. Allerdings scheine nur ich das zu wissen. Hier in München muss man sowieso immer mit Schnee rechnen. Sogar im Mai kann es noch sein, dass es plötzlich anfängt. Das ist dann nicht so verheerend wie jetzt, aber man sollte immer mit allem rechnen und auch mit dem Schlimmsten. Aber momentan scheint der Schnee einfach kein Ende zu nehmen. Erinnert bald an den Jahrhundertwinter 1978, den ich nur aus Erzählungen und Dokus kenne. Da sind Kühe gestorben, weil sie nicht gemolken werden konnten, weil der Weg nach draussen durch Schnee versperrt war. Und in der Bundesliga fielen bald alle Spiele und die Nachholspiele aus. Bis in den Mai hinein gab es dann Nachholspiele. Solche Probleme hat man heute nicht mehr, jedenfalls nicht die grossen Vereine. Denn die haben alle eine Rasenheizung. Und die kleinen Vereine, die haben ihre Fans. Ein Aufruf zum Schneeschippen und als Belohnung eine Eintrittskarte, schon kommen die Leute und helfen. So hat es am Wochenende der Drittligist Heidenheim gemacht. Der Rasen war vom Schnee befreit und der Verein bedankte sich nicht nur mit Freikarten, sondern auch mit einem Sieg bei den fleissigen Helfern. Es war die einzige Partie in der dritten Liga, die stattfinden konnte. Probleme, mit denen die Erstligisten zu kämpfen haben, sind eher solche, dass die Mechanik des Daches eingefroren ist, weshalb es sich nicht schliessen lässt. Natürlich könnte auch die Rasenheizung ausfallen, aber davon habe ich noch nicht gehört.
Aber welch ein Wetter, durch das ich mich jeden Tag kämpfen muss, um zur Arbeit zu gelangen.
Muss auch noch zur Post und kann nur hoffen, dass die Geschenke bei meinen Eltern und Geschwistern rechtzeitig ankommen werden. Dauert ja momentan alles länger, wie die Post mitgeteilt hat. Aber wann ist die Post schon mal pünktlich? Nicht immer, aber meistens jedenfalls, im Gegensatz zur Deutschen Bahn. Da habe ich schon Sachen erlebt, die ich jetzt gar nicht erwähnen möchte.

 

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