RSS

Schlagwort-Archive: Shanti

Eine Terrorwarnung will uns den Fußball verleiden


Heute Abend entscheidet es sich, wer nun den Pokal nach Hause bringen wird. Nach Deutschland kommt er ohnehin, aber in welche Stadt? Nach Dortmund oder nach München?
Das ist die Frage aller Fragen, die heute Abend endlich gelöst werden wird.
Um 20.45 Uhr geht es im Wembley-Stadion los.
Viele Tierorakel haben sich gemeldet, um den Gewinner vorab zu tippen. Da ist einmal ein Esel, der auf Dortmund tippt, und auch die Fischotter in Aue sagen, dass der BVB siegen wird. Nur Elefantin Nelly aus Hodenhagen ist für den FC Bayern als Sieger des Champions League-Finales. Tja, damit sind die wichtigsten Tierorakel genannt. Wirklich? Halt, nein, natürlich fehlt noch das erfolgreichste lebende Orakel unter ihnen. Elefantendame Mala möchte auch noch ihren Senf dazugeben. Und zwar tippt das grosse Fussballorakel, dass es heute Abend einen deutschen Sieg geben wird.
Ha, ha, sehr lustig, nicht wahr? Richtig, denn Mala ist bekanntlich ein Scherzkeks, weshalb sie sich erst einmal diese Antwort entlocken liess. Aber ihre Vorhersage sagte sie dann doch: Mala glaubt fest daran, dass der FC Bayern München heute Abend den Pokal gewinnen und nach Hause bringen wird. Ob ihre Entscheidung etwa daran lag, dass Dortmund in den Farben einer Banane spielt? Schliesslich stöhnt sie doch immer, dass sie Bananen nicht mehr sehen könne.
Nun gut, heute Abend werden wir sehen, welches Tierorakel Recht behalten wird.

Unterdessen ist die Terrorgefahr auf den Public Viewing-Plätzen gross. Terrorwarnungen gehen raus, machen uns Angst und verleiden uns womöglich noch die ganze schöne Fussballparty.
Wieso gerade jetzt so eine Warnung? Weil man nicht damit rechnet, dass so etwas geschieht. Aber wenn nun diese Warnung raus ist, wird dann wirklich was geschehen? Ich wage es zu bezweifeln. Vor allem wo jetzt eine erhöhte Aufmerksamkeit herrscht. Warum sollte überhaupt etwas geschehen? Weil vor einiger Zeit wieder Terrordrohungen durchgegangen sind.
Meist kommt da nichts, und wenn man gar nicht mehr damit rechnet, ist es dann so weit.
Ich lasse mir jedenfalls nicht das Spiel vermiesen, habe ohnehin einen schönen Ort, wo ich es mir ansehe.
Im Hamburger Zoo, wo heute Abend wieder Dschungelnacht ist und dazu eben auch Public Viewing. Kann nur hoffen, dass es nicht so ein furchtbarer Regentag wird, wie es letzte Woche gewesen sein soll. Jonas war da und kam sich beinahe vor, als wäre er so ganz allein dort unterwegs. Kaum eine Menschenseele zu sehen, je später es wurde. Aber so was mag Jenalas Cousin, weshalb er ausnahmsweise auch bis ganz zum Schluss blieb.
Ich will mir endlich Gajendra ansehen, der angeblich schon in Aktion getreten sein soll bei Spucktante Yashoda, wie mir Jonas berichtete. Die beiden Pappnasen Shahruhk und Shanti werde ich leider nicht mehr antreffen, da sie sich vor zwei Tagen auf den Weg nach Osnabrück gemacht haben. Schade, hätte sie gerne noch mal gesehen. Nun ist die ehemalige Mutter-Kind-Anlage wieder frei. Und was heisst das? Richtig, damit ist nun endlich der Platz gegeben, der für knapp ein Jahr nicht gegeben war.
Gut, ich rede ziemlich geschwollen, also, worum es geht: Um Elefantendame Mala, die immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben hat, endlich nach Hause zurückzukehren. Nun ist endlich der Platz da, sie könnte sich ganz heimisch fühlen, endlich wieder auf Tuchfühlung mit den Besuchern gehen. Bloss mit dem Abstauben der Leckereien ist das so eine Sache, denn Mala kam mit Übergewicht im Pairi Daiza an. Tja, da müsste man einiges ändern. Etwa ein Plakat im Sinne von: Ich muss auf meine Figur achten und fresse nur Gemüse.
Für Malas Rückkehr spricht viel. Einerseits machte man mit ihrem Konterfei bei verschiedenen Aktionen Werbung oder tut es immer noch, andererseits ist sie als Silhouette weiterhin präsent. So auch auf dem aktuellen Dschungelnächte-Handzettel. Welcher Elefant legt da seinen Rüssel an die Stirn? Richtig, es kann nur eine geben.
Und wenn sie eben allein ist auf der Anlage, kann man sie mit Hühnern vergesellschaften oder eben etwas, was es auch in Indien gibt. Dann ist sie immer irgendwie beschäftigt und sie ist wieder in ihrem guten alten Zuhause, wo sie sich am wohlsten fühlte.

Die Terrorwarnung soll übrigens aus Russland kommen. Und wir müssen uns nun deswegen auf verstärkte Sicherheitskontrollen gefasst machen. Da wird einem das doch alles völlig verleidet. Und wer weiss, ob wirklich was geschehen wird. Das wird geschehen, wenn gar niemand daran denken wird. Nun wird erst einmal wieder die Hysterie geschürt. Das wird auch das einzige sein, was passieren wird. Also nicht aus der Ruhe bringen lassen und zum Public Viewing gehen, falls man es denn vorhaben sollte.

Nichtsdestotrotz rollt der Ball heute Abend wieder und das Fernsehprogramm ist dementsprechend schlecht. Was also tun? Mal wieder einen Roman lesen. Was gibt es da denn nur? Ich empfehle den gut recherchierten Thriller “Die Rollen des Seth” von Helen Dalibor. Noch dazu ein ebook, sodass man nicht extra in den nächsten Buchladen rennen muss, um ein Exemplar zu ergattern.
In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau “Am Nil” zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Isis Just kommt hinter das Geheimnis, das ihre Familie seit Generationen überschattet. Doch die Bruderschaft ist ihr dicht auf den Fersen. Schliesslich gelingt es ihnen, die junge Ägyptologin zu entführen.
Wird Isis Just wie ihr Vorfahr Masut enden und wie gelangte eigentlich der Krug ins alte Eismeer, wo er beim Abriss desselbigen gefunden wird? Das muss jeder selbst lesen.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Und wer Elefantendame Mala mag, wird den Thriller “Die Rollen des Seth” mögen, denn sie kommt dort drin sogar zweimal vor. Einmal als Tausendschön, also als sie selbst, und dann noch als Bertha.
Und wer lieber Fantasy mag, dem sei diese Kurzgeschichte empfohlen: “Mit List und Tücke” von Henrik Quedburg.
Es geht um den Zauberer Aenroc, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Weltbild, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Wer es nicht so mit Fussball hat und auch das restliche Fernsehprogramm nichts zu bieten hat, der kann ein gutes Buch lesen, vielleicht ist ja bei meinen Tipps etwas dabei gewesen, was gefällt. Im Zuge der Dschungelnächte, die 30jähriges Jubiläum feiern, empfehle ich natürlich „Die Rollen des Seth“.

Bin recht sauer auf Arte, die am Mittwoch einen Stummfilm zeigten. Im Videotext war angegeben, dass der Film um zehn nach zwölf beginnen sollte. Bloss als ich dann um fünf nach zwölf den Sender einschaltete, lief der Stummfilm bereits. Ich war dementsprechend sauer. Kein Wunder, schliesslich werde ich den Film wohl vorerst nicht auf DVD bekommen. Aber glücklicherweise gibt es die Mediathek. Ohne die wäre ich wirklich aufgeschmissen. Muss ich jetzt dann immer mindestens einen Puffer von einer halben Stunde einbauen, damit ich meine Filme auch wirklich herunterladen kann?
Eine freudige Nachricht gibt es hingegen von der ARD, die ab heute wieder die Serie „Fuchs und Gans“ wiederholt. Die erste Folge ist bereits vor einiger Zeit gelaufen, als die Sportschau nicht lief. Da nun wieder die bundesligafreie Zeit begonnen hat, zeigt die ARD um 18.55 Uhr nun immer die Serie „Fuchs und Gans“. Ich freue mich, da es eine wirklich gute Serie gewesen ist. Leider hat der SWR es nicht so gesehen, schliesslich war die Quote nicht gerade berauschend. Wie steht es da eigentlich mit der momentanen Heiter bis tödlich-Serie „Zwischen den Zeilen“? Grenzdebil bis zum geht nicht mehr, in dieser Serie gibt es entweder Dussel oder Schussel. Und so ganz nebenbei wird ein Mordfall gelöst. Höchst originell ist was anderes. Das war „Fuchs und Gans“, auch wenn das Sprechen mit den Tieren anfangs seltsam war.
Die ARD wird kaum meinem Rat gefolgt sein, die Serie in der fussballfreien Zeit zu wiederholen, aber doch schön, wenn man so einen Vorschlag macht und es dann tatsächlich so kommt.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Kommt der Terror auch zu uns oder ist er bereits da?


Die Angst geht wieder um: Die Angst vor einem Terroranschlag. Anlass dazu, war der Anschlag am Montag während des Boston-Marathons.
Nicht nur, dass es gerade während so einer Veranstaltung zu einem Bombenanschlag kam, ist perfide, sondern das es gerade an diesem Tag geschehen ist. Dazu muss ich nun ein klein wenig ausholen, weil es sonst niemand verstehen wird.
Der Boston-Marathon findet immer am dritten Montag im April statt, denn dieser Tag ist ein Feiertag: der Patriot’s day. Auf Deutsch also der Tag der Patrioten oder Patriotentag. Das heisst nichts anderes, als an diesem Tag die Liebe zum Vaterland gefeiert wird. Und gerade in den USA ist patriotisches Gehabe sehr wichtig. Wenn wir in Deutschland damit kämen, würden wir gleich in die braune Ecke gestellt werden. Aber in den USA ist man nun einmal patriotisch veranlagt. Da hiess es oft: Wer gegen den Irak-Krieg ist, der ist kein Patriot. Heutzutage wird der Satz wohl nicht mehr genannt werden.
Zurück zum Bombenanschlag in Boston.
Der Terroranschlag, als solcher wird er eingestuft, kam völlig unerwartet. Geradezu überrascht und geschockt war man, als die Bomben hochgingen. Wie schon 2001 waren die USA völlig unvorbereitet getroffen worden. Wie damals wusste man zwar von den Tätern, mochte sie vielleicht auch mal überprüft haben, aber man fand nichts.
Der ältere Attentäter der beiden Brüder, wurde vor wenigen Jahren extra überprüft, weil er sich so verändert hatte. Doch man konnte ihm nichts nachweisen, dass er ein radikaler Islamist war, in eines der Terrorlager wollte. Wenn man so was machen will, dann kriegt man das auch hin, ohne dass jemand davon etwas mitbekommt. Zweithandy unter falschem Namen, ich weiss nicht was, was man da noch alles machen kann. Nicht den eigenen PC benutzen beispielsweise, irgendwo ins öffentliche Internet gehen. Dazu mit einem Computer, den man ansonsten nie benutzt, der keine eigenen Daten enthält. Man sieht, es ist ganz leicht.
Der ältere der beiden Attentäter, ein Tschetschne, genauso wie sein Bruder, wurde bereits nach dem Bombenanschlag erschossen. Sein 19 Jahre alter Bruder befand sich auf der Flucht. Gestern war Boston wieder im Ausnahmezustand, denn Watertown war abgeriegelt worden, da dort der zweite Attentäter gesehen worden war. Eine Ausgangssperre wurde verhängt, das Handynetz lahmgelegt, Türen und Fenster mussten geschlossen gehalten werden. Immer mehr Polizisten und weitere bewaffnete Einheiten kamen nach Watertown. Endlos zäh schien die Zeit zu sein, die nicht verstreichen wollte. Und dann kam die Nachricht: Der zweite Attentäter ist gefasst. Verletzt, aber er lebt und kann Auskunft geben über den Bombenanschlag. Falls er Reden wird natürlich.
So könnte geklärt werden, ob wirklich nur die Brüder die Attentäter waren oder ob es noch einen dritten Komplizen gab. Vor allem müsste die Frage geklärt werden, ob die beiden Tschetschenen wirklich ganz allein dafür verantwortlich sind.
Dass der Patriot’s Day gewählt wurde, war äusserst schlau. Die USA wiegten sich in Sicherheit und dann passiert so was. Warten wir also ab, ob nicht noch am 04. Juli, dem Unabhängigkeitstag, etwas passieren wird. Vielleicht war dies nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird.
Vor allem stellt sich die Frage, ob nicht nur die USA betroffen sein werden und nicht vielleicht auch andere Länder wie Deutschland. Es wurden vor einigen Wochen Terrordrohungen gegen Deutschland ausgesprochen. Bis jetzt ist glücklicherweise nichts geschehen, aber wer weiss, was da noch alles kommen kann.
Dazu ein Ratschlag, jetzt bloss nicht in Panik verfallen. Passieren kann immer was und wenn man nur die Rolltreppe hinauffällt.
Nun kommt wieder die Debatte in Deutschland auf, ob denn nicht die Videoüberwachung weiter ausgeweitet werden soll. Denn die beiden US-Attentäter wurden nur deshalb so schnell enttarnt, weil sie auf Kameras gesichtet worden waren. Im Dies könnte auch in Deutschland nützlich sein, falls es hier zu einem Anschlag kommen sollte. Allerdings halte ich das für überzogen. Muss alles überwacht werden, nur damit man sich sicherer fühlt? Schon jetzt werden doch bereits Telefongespräche und Emails überwacht. Bei Schlüsselwörtern springt die Überwachung an. Ganz sicher wird auch dieser Text sorgsam unter die Lupe genommen, weil er einige Schlüsselwörter enthält. Ging ja auch gar nichts anders oder soll ich immer von einer „gefakten Kartoffel“ reden?

Letzte Woche berichtete ich darüber, dass Gajendra aus dem Leipziger Zoo nach Hamburg umziehen würde. Am Dienstag war es so weit. Der König der Elefanten lebt nun in der Hansestadt, wo er allerdings noch nicht „bewundert“ (das Wort wird eigentlich immer für Mala verwendet, irgendwie scheint das jemand für Gajendra in einem Artikel übernommen zu haben. Aber eigentlich ist das Wort ausschliesslich für Elefantendame Mala reserviert) werden kann. Der Dickhäuter soll sich erst einmal an seine neue Umgebung und vor allem an seine neuen Pfleger gewöhnen. Das kann schon ein wenig dauern. Aber falls er dann draussen sein sollte, werde ich Bescheid geben. Jonas macht das schon.
Wie es aussieht, ist Thisiam alias TBC-Bazille wieder positiv auf Tuberkulose getestet worden. Und da wurde sich endlich entschieden, ihn nicht zu nehmen. Hat lange gedauert, aber besser spät als nie, bevor es gänzlich zu spät ist.
Nun ist Gajendra da, was mich wirklich für ihn freut. Denn seit Januar 2011 stand er allein in Leipzig, kein direkter Kontakt zu den anderen Elefanten, da dies nicht gewünscht war. Gewünscht deshalb nicht, weil es in Leipzig bereits einen Zuchtbullen gibt und zweitens Gajendra dort auch gar nicht züchten sollte. Nun hatte das EEP entschieden, dass Gajendra nach Hamburg umziehen darf. Dort warten ja angeblich schon einige Zuchtkühe sehnsüchtig auf ihn. Wie eben so schön in den Zeitungsartikeln geschrieben wird. Dies sind kurz gesagt die Kühe: Indra, Kandy, Lai Sinh sowie Yashoda (wirkt reichlich ausgezehrt durch ihre Dauerammendienste) und Thura (da ist es fraglich, ob die Elefantenkuh nicht doch noch abgegeben wird, da sie nicht tragbar ist). Shila ist zwar nun sechs Jahre alt, aber meiner Meinung nach zu jung. Vor allem ist sie auch nicht gerade die grösste. Zwar steigt sie nun auch schon über den Zaun, um sich füttern zu lassen, aber das heisst noch lange nichts.
Ewig wird Gajendra in Hamburg nicht bleiben. Bereits Ende nächsten Jahres, also 2014, soll der Dickhäuter nach Hellabrunn zurückkehren. Dann ist nämlich aller Voraussicht nach das Elefantenhaus wieder in Ordnung. Jetzt herrscht dort eine grosse Baustelle. Und bis dahin, darf sich Gajendra in Hamburg vergnügen. Wollen wir mal hoffen, dass sein Aufenthalt dort von Erfolg gekrönt sein mag.
Dadurch, dass Thisiam nicht nach Hamburg kommen kann, weiss man nun nicht, wohin mit den beiden Jungbullen Shanti und Shahruhk. Diese sollten im Gegenzug nach Polen ins Thisiams Zoo kommen. Das ist nun hinfällig geworden und sie besetzten weiterhin die Mutter-Kind-Anlage.
Darüber ärgert sich besonders eine: Elefantendame Mala. Denn noch immer hofft sie, nach Hause zurückkehren zu dürfen. Zwar wird sie im Pairi Daiza genügend hofiert, wie sie es seit Jahrzehnten schon nicht mehr in ihrem Zuhause erleben durfte, dennoch ist sie weiterhin unglücklich mit ihrer Situation. Sie hat sich zwar arrangiert, aber dennoch sehnt sie sich nach Hause. Nach 46 Jahren an einem Ort grundsätzlich nachzuvollziehen.

Berichtete ich letzte Woche davon, dass Helen Dalibors Roman „Die Rollen des Seth“ auf Neobooks und Xinxii erhältlich ist, kann man sich den Roman nun auch endlich auf Amazon herunterladen. Suchkriterien: Die Rollen des Seth oder aber Helen Dalibor. Und schon ist man kurz davor, den Roman herunterladen zu können. Also nicht lange zögern, sondern sich schnell zu Amazon oder einem der weiteren Anbieter begeben. Der Roman ist jeden Cent wert. Ein Geheimtipp von mir, dem man ruhig vertrauen kann. Ich habe schon so viele Bücher gelesen, dass ich sagen kann, ob das Buch schlecht ist oder nicht. Dieses hier ist vorzüglich. Also lesen!

Dieser Artikel ist jetzt garantiert überprüft worden, weil er das Wort Anschlag und dazu das Wort Bombe enthält. Das könnte ja sonst was bedeuten, wenn beide Worte in einem Text auftauchen. Wie ich oben schon einmal erwähnte, kann man auch was über das Thema schreiben, ohne die Schlüsselworte überhaupt zu erwähnen.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Wie vergiftet sind unsere Lebensmittel?


Ein Lebensmittel-Skandal jagt den nächsten. Erst das Pferdefleisch in der Tiefkühl-Lasagne, dann der Missbrauch des Bio-Siegels und schliesslich das mit einem Schimmelpilz verunreinigte Tierfutter.
Was können wir noch essen? Was ist wirklich so angebaut bzw. aufgewachsen, dass wir es guten Gewissens verzehren können?
Das mit einem Schimmelpilz verunreinigte Tierfutter, der Krebs auslösen kann, ist für den Menschen angeblich nicht gefährlich. Milch von Tieren, die dieses Futter gefressen haben, soll für den Menschen unbedenklich sein. Stimmt das wirklich oder ist das nur so ein Spruch, damit keine Hysterie entfacht wird? Im Grunde genommen sind wir Verbraucher doch ahnungslos. Wir kaufen Dinge, von denen erwarten wir, dass sie auch so sind, wie sie sein sollen. Also wenn Bio draufsteht, muss auch Bio drin sein. Wie wir nun anhand der Eier aus Niedersachsen erfahren haben, ist das nicht immer der Fall. Aber das ist ja nicht der einzige Fall. Es gibt eine kleine regionale Bio-Siegel, die weitaus strenger sind, als die grossen. Da wird wirklich darauf geachtet, dass die vorgegebenen Massnahmen auch wirklich eingehalten werden. Da sind allerdings auch nicht hunderte oder tausende Betriebe drin. Also ist das auch weitaus leichter zu überprüfen. Und wenn zuviele in einem grossen Bio-Siegel sind, kommt eben das raus, was eben mit dem Hühnerbetrieb in Niedersachsen war. Eine Masse an Tieren auf einem Haufen, die zwar ein Bio-Siegel tragen, aber im Grunde genommen dagegen verstossen. Bloss bemerkt dies niemand. Ist also Bio wirklich die grosse Alternative? Es ist schon besser, aber auch nicht perfekt.
Sollen wir nun aufgrund der ganzen Lebensmittelskandale eigentlich Vegetarier werden? Ist das die grosse Zukunft? Nur noch Obst, Gemüse, Milch, Käse und Joghurt? Ist es das, was die Zukunft bringt? Können wir so den Lebensmittelskandalen entgehen?
Ich glaube kaum, denn anhand des neuesten Skandals mit dem kontaminierten Tierfutters, zeigt sich, dass es überall passieren kann. Nichts ist sicher. Erinnern wir uns doch an die EHEC-Epidemie vor zwei Jahren. Da wurden Bakterien auf spanischen Gurken gefunden. Auf einmal waren diese wie auch Salate und Tomaten verpönt, denn überall könnten sich die Erreger ja befinden. Am Ende war es ganz etwas anderes: Bockshornkleesamen aus Ägypten. In einem Betrieb in Bienenbüttel waren diese zum keimen gebracht worden und wurden schliesslich als Sprossen verkauft. Das war der Auslöser, der sich über ganz Deutschland ausbreitete.
Vor allem dürfen wir nicht vergessen, dass man als Vegetarier nicht automatisch ein besser umweltverträgliches Leben führt. Man hat im Gegenteil sogar festgestellt, dass es der Welt schlecht bekommen würde, wären alle Menschen auf einmal Vegetarier. Kaum zu glauben, aber wahr. Denn wenn wir Vegetarier würden, würden wir den Konsum von Milchprodukten verdoppeln. Und wie wir alle wissen, verbraucht ein Rind nicht nur viel Wasser und Tierfutter, sondern sorgt auch noch dafür, dass der Methangehalt ansteigt, was wiederum schlecht für die Atmosphäre der Erde ist.
Am besten wären noch Veganer dran, allerdings nehmen diese wiederum Sojaprodukte zu sich. Und für Soja wird bekanntlich Regenwald zerstört. Ausserdem weiss man nicht, wie sich diese genveränderten Pflanzen auf den menschlichen Körper auswirken. Bei Schweinen wurde festgestellt, dass die Vermehrungsrate stetig sinkt, also die Fruchtbarkeit kaum noch gewährleistet ist.
Das ist übrigens auch noch so etwas, was mich persönlich aufregt. Zwar müssen Produkte gekennzeichnet sein, die genveränderte Zutaten enthalten. Allerdings braucht kein Fleisch gekennzeichnet werden, wenn das Tier mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurde. Genauso Milchprodukte. Also wissen wir wirklich, was wir da zu uns nehmen? Vergiften wir uns nicht selbst langsam?
Warum boomt gerade das selbst anbauen von Obst und vor allem Gemüse. Überall schiessen diese kleinen Vereinigungen aus dem Boden. Denn Bio ist nicht nur in, wenn man es selbst anbaut, weiss man wenigstens, was man getan hat, welchen Dünger man verwendete und wie man seinen Ertrag steigern kann, ohne dazu starke Chemiekeulen zu verwenden. Das einzige, was noch problematisch werden könnte, wäre die Erde, der Boden, wo man sein Gemüse anbaut. Selbst Gemüse anbauen ist die Zukunft. Da können nur noch die Samen verunreinigt sein, aber wenn man selbst Gemüse zieht und danach deren Samen aufhebt, sollte man diesem Kreislauf entfleuchen können.

Die 25 beliebtesten TV-Tiere wurden am Donnerstag in der ARD vorgestellt. An erster Stelle schaffte es natürlich Flipper, aber danach kam eine Zeichentrickfigur – Biene Maja. Und das war nicht das einzige nicht reale Tier, das auf einem der 25 Plätze landete. Da waren unter anderem noch Samson aus der Sesamstrasse, Alf oder Tom & Jerry. Das sind für mich keine TV-Tiere. Vor allem Alf ist kein Tier, sondern irgendein Ausserirdischer, der am liebsten Katzen verspeist. Die hätten bei den TV-Tieren darauf achten sollen, dass es diese auch in der Realität gibt. Also eben keine Zeichentrick oder sonst welche Figuren. Natürlich sind Flipper, Lassie & Co. genauso wenig echt, da es nur Charaktere einer Tierart sind. Aber die kann man sich eben auch in echt ansehen. Zeichentrick, bleibt einfach nur eine animierte Zeichnung. Und ich bin echt enttäuscht, dass „Mr Ed, das sprechende Pferd“ nicht unter den Top 25 war, genauso wenig habe ich Lama Horst vermisst. Stattdessen kam das kleine Nashorn aus Leipzig vor. Das ist doch wirklich kein Niedlichkeitsfaktor. Wenn ich gewusst hätte, dass die beliebtesten TV-Tiere gewählt werden können, hätte ich sofort meine Wahl abgegeben. Und die wäre weitaus anders ausgegangen. Flipper niemals an erster Stelle, eher noch Kommissar Rex, Lama Horst oder eben Mr Ed. Stattdessen kommt Fury auf den vierten Platz. Ein langweiliges Pferd, aber wohl noch immer aktuell. Wobei mich mal das Durchschnittsalter der Wähler dieser Liste interessieren würde. Denn bei denen scheint Lassie absolut unpopulär zu sein. Ausserdem kommt noch das echte Walross Antje auf Platz 22 vor. Und das ist seit knapp zehn Jahren tot, war aber jahrzehntelang das Maskottchen des NDR, bevor es dann eine Figur von Janosch wurde.
Und welche Biene Maja wurde überhaupt auf den zweiten Platz gewählt? Die Zeichentrick-Biene, die wir kennen oder die neue 3D-animierte, die zu Ostern auf dem ZDF laufen soll? An der überholten Biene scheiden sich die Geister.
Sie sei zu dünn und sehe hässlich aus, heisst es auf der einen Seite, die andere hingegen findet sie modern und den neuen Sehgewohnheiten angepasst. Selbst Kindergartenkinder wissen nicht genau, für welche Biene sie sich entscheiden sollen. Der eine findet die alte gut, der andere die neue Maja.
Meine Meinung dazu: Ich bin mit der 70er Jahre Maja aufgewachsen, auch wenn ich nur selten die Serie geguckt habe, hatte vielmehr ein Malbuch von der Biene Maja. Dadurch ist für mich die alte Maja die einzig wahre. Nur sie ist es, die ich gut finde. Die neue hingegen sieht so aus, wie nun viele Zeichentrickserien ablaufen. Sie mag modern sein, aber der Kopf wirkt zum Körper riesig und sie wirkt tot. Lebendiger war die alte Zeichentrickfigur, nicht einmal Willi mag zu überzeugen. Der sieht aus, als habe er mit einer Diät übertrieben. Gesund ist bei Willi etwas anderes, eher krank, so wirkt er. Hingegen ist Flip, der Grashüpfer der einzige, der so ist, wie er war. Vielleicht hat mich da auch nur der Ausschnitt getäuscht, aber er sah noch so aus, wie man ihn kannte.
An Ostern kann dann jeder selbst entscheiden, welche Biene Maja er bevorzugt – die Neue oder die Alte.
Gut, zurück zur Auswahl der beliebtesten TV-Tiere. Man kann nicht erwarten, dass genau die Tiere gewählt werden, die man sich selbst wünscht, aber man kann doch wenigstens erwarten, dass keine Zeichentrick- oder Puppen-Tiere in so einer Liste auftauchen. Da könnte doch bei den beliebtesten Kino-Darstellerinnen genauso gut Betty Boop auftauchen. Auch eine Zeichentrickfigur, allerdings auch eine Frau. Man sieht, wie man es dreht und wendet, der Begriff TV-Tier ist ein grosser. Er schliesst nichts aus.
Wenn es nach Jenala gegangen wäre, hätte auch Elefantendame Mala einen Platz verdient, schliesslich hatte sie eine relativ grosse Rolle in der ZDF-Serie „Unsere Hagenbecks“. Bloss wäre wahrscheinlich wieder Mogli genommen worden, allerdings mit Malas Bildern, denn Mala hat Mogli beinahe in jeder Szene gedoubelt.

Am Mittwoch lief der allseits beliebte jährliche Starkbieranstich auf dem Nockherberg auf dem Bayerischen Rundfunk. Wer’s verpasst haben sollte, findet das Stück auf youtube oder der Mediathek des BR.
Wie bekannt, inszenierte in diesem Jahr zum aller ersten Mal Marcus H. Rosenmüller das Singspiel. Bis fast zuletzt war noch nicht viel herausgekommen. Worum würde es gehen, welche Politiker würden dieses Mal auf die Schippe genommen werden?
Nach der recht deftigen Fastenrede von Mutter Bavaria, die allerdings als nicht so scharf angesehen wurde, wie ich sie fand, begann das Singspiel.
Das Stück konnte nur besser werden als die letzten zwei Jahre, obwohl es immer heisst: Schlimmer geht immer.
Doch dieses Mal wurden die Zuschauer nicht enttäuscht. Im Wald sind bekanntlich die Räuber, dieses Mal die Münchener Politiker. Allen voran Horst Seehofer mit seinem Schlattenschammes Markus Söder. Hier wurde wieder die Tradition fortgeführt, wie es am Ende bei der Konstellation Stoiber/Söder. Der eine gibt vor, der andere folgt ihm wie sein Schatten, buckelt und hofft auf die Nachfolge. Dies war in diesem Jahr aber nicht Söder, sondern Ilse Aigner, die Kronprinzessin, die 333 Dirndl zuhause hätte und der sogar ein Dirndl nachwächst, wenn sie mal gar nichts trägt.
Dann die bekannte Opposition, mit Uli Bauer als Christian Ude, der nach drei Aufführungen Abstinenz endlich wiederkehrte. Bauer ist der bessere Ude. Bei dem anderen Ude-Darsteller sah man doch zu sehr heraus, dass er mal Schröder gespielt hatte. Uli Bauer spielte auch auf seine Rückkehr an, indem er sagte, dass sich nach all den Jahren nicht viel verändert hätte. Ob wir Bauer auch im nächsten Jahr sehen werden, hängt davon ab, ob Ude mit der SPD und seinen Koalitionspartnern, die wahrscheinlich aus Grünen und eventuell den Freien Wählern besteht, Seehofer stürzen kann. Dann werden wir allerdings auf Wolfgang Krebs und Stephan Zinner verzichten müssen. Auch irgendwie schade, aber vielleicht kehren sie in kleinen Röllchen wieder. Auf Guttenberg wurde in diesem Jahr ganz verzichtet, dennoch war sein Darsteller präsent auf der Bühne, denn er spielt den Freie Wähler-Kandidaten Aiwanger. Und auch wenn das Gebiss Bayerns im Singspiel nur kurz erwähnt wurde, kann ihre Darstellerin dennoch vor, als Ilse Aigner, wo sie viel besser zur Geltung kam als wie die letzten beiden Jahre als Haderthauer.
Plötzlich tauchte noch Peer Steinbrück auf, der Darsteller hatte früher Beckstein dargestellt, der in eine Bärenfalle getreten war. Er hielt einen grossen Vortrag, der immer wieder unterbrochen wurde durch ein Piepen, wo in seine Geldbörse Bares gefüllt wurde, damit er weitersprach. Am Ende verlor er noch ein Bein, aber hauptsache er bekam sein Geld und wenn es bei einem Vortrag über Motivation war.
Interessant war auch die Szene, wo plötzlich im Zuschauerraum das Rösler-Double auftauchte. Ich hatte ihn da zuvor schon sitzen sehen und gedacht, was macht der denn da? Und kurz darauf meldete er sich zu Wort und wurde prompt aus dem Saal geführt.
Am besten war dann das plötzliche Auftauchen des Revierförsters, der sich als unehelicher Sohn von Franz Josef Strauß herausstellte. Und wie man es vom Nockherberg kennt, wurde er gleich zu einem Sozialdemokraten umgewandelt.
Am Ende schwächelte das Stück dann ein wenig, aber im Grossen und Ganzen das beste Singspiel seit eigentlich 2009. Damals hatte zum letzten Mal ein Team sich für das Singspiel verantwortlich gezeichnet, dass nach herber Kritik zurückgetreten war. Zu den Schreibern hatte unter anderem auch Uli Bauer gehört. Danach sollte etwas Neues kommen. Mit „Bavaria sucht den Super-Politiker“ war man schon angenehm überrascht, doch danach ging es nur bergab. Letztes Jahr war es wieder etwas besser, aber dennoch schwach.
Wer es ein wenig CSU-lastig fand, mag schon recht haben, aber es geht hier hauptsächlich um Bayern, da ist die Bundespolitik nur Nebensache.
Was mir noch aufgefallen ist: Es wird anscheinend mehr darauf geachtet, dass die Darsteller auch wirklich singen können. Wenn ich da an die frühere Darstellerin von Angela Merkel denke, das war furchtbar. Letztes Jahr hatte dann auch die Darstellerin gewechselt, die war besser.
Dieses Jahr war das Singspiel in der Tradition der Singspiele, die man früher kannte. Lustig, nicht langweilig und vor allem richtig auf den Punkt. Marcus H. Rosenmüller hat seine Sache gut gemacht. Hoffen wir, dass es so bleiben wird.

Eine traurige Nachricht erreicht einen aus dem Pairi Daiza, Elefantendame Malas Wohnort. Letzte Woche Freitag hatten dort bei der schwangeren Ani die Wehen eingesetzt. Am Sonntag wurde dann erst festgestellt, dass das Kind im Becken falsch liegt. Am Ende konnte nur noch der Tod des kleinen festgestellt werden. Die Wehen hatten ausgesetzt und vom Jungtier gab es keinen feststellbaren Herzschlag mehr. Ani geht es momentan den Umständen entsprechend gut. Noch ist das Jungtier in ihr, man hofft aber, dass sie es bald austreiben wird. Sollte dies nicht geschehen, könnte sich eine Steinfrucht bilden und Ani wäre damit ein für alle Mal nicht mehr für die Zucht geeignet.
Rani soll sie bei der Geburt sehr unterstützt haben. Beide waren ja auch bei den Spaziergängen immer ganz eng zusammen. Elefantendame Mala hingegen hat mit den beiden nicht viel am Hut. Sie mag zwar die Chefin der Gruppe sein, aber mehr ist das auch nicht. Die beiden wollen mit ihr nichts zu tun haben und sie nichts mit ihnen. Ein kurzes Interesse mag bestehen, aber mehr auch nicht. Mala ist genauso einsam, wie sie es schon in Hamburg war, als sie mit Hussein zusammenlebte. Das war auch mehr eine Zweckgemeinschaft, wo eigentlich jeder für sich lebte.
Deshalb bleibt es auch unverständlich, warum die Dickhäuterin nach 46 Jahren mit knapp fünfzig einfach abgegeben wurde. Gut, momentan mag kein Gehege frei sein und den neuen Bullen, diese Tbc-Bazille, wollte man Mala wirklich nicht zumuten oder umgekehrt. Aber wenn Shahruhk und Shanti gehen werden, ist die Mutter-Kind-Anlage frei. Und solange nichts frei gewesen wäre, hätte man Mala tagsüber in der Elefantenhalle lassen können, ganz allein zwar, aber mit ein wenig Beschäftigung hätte sie das nicht weiter gestört. Mala hätte in aller Ruhe abnehmen können. Und wenn die anderen Elefanten nicht hätten raus können, wäre Mala eben im alten Nashornstall geblieben. Bei Schnee und Eis kam sie doch eh nie raus. Also wäre es kein Problem gewesen. Aber die Elefantin war zu nichts mehr nütze, sie hatte mit Husseins Tod ihre Schuldigkeit als Gesellschafterin getan. Zudem webt sie auch recht stark, war zuvor niemanden gestört haben schien, obwohl sie dies schon seit mehr als 27 Jahren macht. Aber es fällt mehr auf, wenn ein Elefant allein in einem Gehege steht. Und so verschwand Mala.
Jenala hat es noch nicht aufgegeben, dass die Elefantenkuh zurückkehren wird. Man kann nur hoffen, aber vielleicht wird der Tag kommen, an dem Mala lebend zurückkehren wird.
Nichtsdestotrotz ist die Elefantendame weiterhin als Rüsselorakel aktiv. So hat sie in der letzten Woche wieder einmal bewiesen, den richtigen Riecher zu haben. Morgen wird nun der FC St. Pauli gegen den VfR Aalen spielen. Was Mala sagt, wie dieses Spiel ausgeht? Tja, sie tippt auf einen Sieg St. Paulis. Recht optimistisch, aber wichtig für die Kiezkicker. Zwar werden sie sich um keinen Platz verbessern, aber Boden gutmachen gegen den Abstieg.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Viva España – Wie Italien sich blamierte


Das ist gestern vielleicht ein Spiel gewesen. Wer hätte vorher gedacht, dass Italien so untergehen würde. 4:0 haben sie gegen Spanien gewonnen, damit ist den Iberern die Titelverteidigung gelungen. Drei Titel hintereinander zu gewinnen ist die neue Spitzenleistung.
Elefantenkuh Nelly aus dem Seregetipark Hodenhagen hat damit zum zweiten Mal daneben gelegen. Elefantenkuh Mala hingegen, ja, die alte Dame hat den richtigen Riecher besessen.
Erst war sie dafür, dass Italien im Habfinale gegen Deutschland gewinnt, obwohl beide Mannschaften sich noch nicht qualifiziert hatten. Tja, und dann sah sie Spanien als erneuten Europameister. Ein Hoch auf das inoffizielle Fussball-Orakel aus Hamburg. Den beiden Pappnasen Shahruhk und Shanti hat sie es gezeigt, die selbst nur zwei Spiele getippt haben. Mala hingegen tippte zwölf Spiele und lag nur ein einziges Mal daneben. Tja, so gehört sich das. Ihre Trefferquote lag bei über 95 Prozent. Das muss ihr natürlich erst mal einer nachmachen. Aber mit über vierzig Jahren Fussballerfahrung, weiss man auch, wie der Ball gespielt wird. Eine wirklich schlaue Kuh, die laut Jenala einen neuen unschönen Spitznamen von den Besuchern verpasst bekommen hat: Wackelelefant.
Klingt wirklich nicht schön, vor allem soll Mala das ja auch nun viel weniger machen als früher, obwohl es nun mehr auffällt, da sie allein im Gehege steht.
Jenala verweist dann gerne auf den Tatort „Tod im Elefantenhaus“. In einer der ersten Szenen, die im Elefantenhaus spielen, sieht man im Hintergrund einen Elefanten weben (Laien nehmen dies als Nicken wahr). Dieser Elefant ist Mala und sie steht da nicht allein, sondern neben weiteren Kühen.
Also hat es nichts damit zu tun, dass sie allein ist, sondern es ist einfach in ihr drin. Sie muss es tun, wenn sie nichts zu tun hat. Es ist aber erheblich weniger geworden, wie Jenala betont. Seit Hussein tot ist, ist es nicht mehr so extrem. Außerdem würde die Dickhäuterin auch nicht immer nur am Grabenrand stehen und auf Futter warten. Oft hält sie sich jetzt im hinteren Teil des Geheges auf, um ein Schlamm- oder San Bad zu nehmen. Und sie kommt nicht bei jedem Besucher, der sie füttern will. Vor allem Möhrenfitzel will sie nicht haben. Sie ist eben verwöhnt, seitdem sie alleine lebt. Und es bekommt ihr gut, wird Jenala nicht müde zu betonen.
Es wird ja immer nach dem Ergebnis des Obduktionsberichtes von Hussein gefragt. Leider ist da immer noch nichts bekannt oder es ist noch nicht an die Öffentlichkeit geraten. Wenn ich was weiss, wird es hier sofort stehen. Macht euch mal da keine Gedanken, wir wollen ja alle wissen, woran dieser Prachtbursche wirklich gestorben ist.

Ich bin doch jetzt wirklich ein wenig eingeschnappt. Da will ich meinen Blog in so einen Verzeichnis anmelden, und dann wollen die mich nicht. Dabei habe ich alle Forderungen erfüllt, und dennoch schmeissen die mich wieder raus. Nun gut, werde ich es nochmal versuchen, aber nicht heute. Nächte Woche ist auch noch ein Tag. Aber es ist doch wirklich frech. Wie können die so was machen? Ich gebe mir alle Mühe, schreibe nicht nur alle hundert Jahre etwas und dann kommt so was. Da bin ich wirklich beleidigt.

Ach so, noch etwas zum Hamburger Tierpark: Das Eismeer wird wohl innerhalb der nävhsten Tage komplett geöffnet. Warum ich das sage? Jenala hat die Eisbären auf ihrer Anlage gesehen und das bedeutet, dass die Scheibe eingesetzt worden ist. Damit dürfte einer Komplettöffnung nichts mehr im Wege stehen.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Die größten Ausreden schon vorab der Niederlage – Oranje am Boden


Russland macht wieder einmal von sich reden. Im positiven Sinne nun wirklich nicht. Gerade erst wurde das Versammlungsverbot verschärft, dennoch demonstrieren die Menschen, weil sie Putin nicht haben wollen. Auch auf die Gefahr hin, dass sie verhaftet werden und saftige Geldstrafen aufgebrummt bekommen, lassen sie sich nicht unterkriegen, sondern versuchen sich Gehör zu verschaffen.

Wie es übrigens inzwischen aussieht, hat Putin die Wähler damit bestochen, dass sie umsonst zu den Spielen der russischen Nationalmannschaft gebracht werden. Wie es sich mit den Untwrkünften in Polen verhält, ist nichts bekannt. Wahrscheinlich werden die auch bezahlt, bloss ist das noch nicht an die Öffentlichkeit gedrungen.

Aber so leicht ist es, Wählerstimmen zu kassieren. Und das nennt sich dann Demokratie? Was jetzt in Russland abläuft ist doch genau das, was schon zu Stalins Zeiten dort ablief. Selbst die Gulags gibt es noch, auch wenn das lieber totgeschwiegen wird von den Russen. Das ist kein demokratisches Russland, sondern unter dem Deckmantel der Demokratie herrscht eine Alleinherrschaft, gegen die niemand ankommt.

Demokratie ist in Russland nur ein Wort. Wie in der demokratischen Republik Kongo, die gar nicht so demokratisch war, auch wenn es der Landesname versprach.

Russland ist ja auch ein Störfaktor im Syrienkonflikt. Und niemamd kann dagegen was unternehmen, wie es scheint. Wir müssen hilflos mit ansehen, wie nun schon Kinder in diesen Bürgerkrieg hineingezogen werden. Aber so ist es immer gewesen. Wenn gar nichts mehr geht, werden die Kinder ausgeschickt. So war es in Nazi-Deutschland oder die Kindersoldaten in Afrika.

Kinder sollte man aus so etwas heraushalten, aber sie sind noch jung, lassen sich oft noch manipulieren. Es ist traurig, wenn es so weit kommt.

Aber wir können als Unbeteiligte nur zusehen. Die UN ist da, wo was kann sie schon gross ausrichten? Nichts, denn sie werden ja nicht einmal ernst genommen. Assad hält von Annan und dessen Plänen überhaupt nichts.

Mich wundert, dass noch niemand die Idee geäussert hat, Assad einfach zu erschiessen. Sehr wahrscheinlich hält der sich so gut versteckt, dass dies nicht möglich ist. Mit versteckt meine ich, dass er nicht als lebende Zielscheibe herumläuft.

Am Freitag wird Elefantenbulle Hussein aus Hamburg wohl nun endgültig seine Reise nach Belgien antreten. Eigentlich sollte es ja bereits letzte Woche geschehen, aber vielleicht hatte der Transporteur keine Zeit, schliesslich ist er ja nicht nur für Elefanten zuständig.

Jenala ist schon ganz traurig, obwohl sie über den „alten Pappsack“ in den letzten zwei Jahren ordentlich geschimpft hat und ihm am liebsten einige Male vor Wut angeschrien hätte. Doch im Grundes ihres Herzens hat er einen festen Platz im selbigen. Sie mag und respektiert ihn. So wie er sie respektiert und wohl auch versteht, warum sie manchmal wütend auf ihn ist. Jedenfalls sagt sie das. Ich weiss nicht, ob sie damit Recht hat. Sie versteht mehr von Tierpsychologie als ich.
Am Freitag heisst es Abschied nehmen, oder lieber gleich am Donnerstag, denn Ende der Woche ist er weg – der „alte Pappsack“.
Es wird wohl wirklich der 15. sein. Hier kann man die Bestätigung lesen. Zwar auf flämisch, dennoch verständlich.
Die EM ist im vollen Gange. Der zweite Spieltag am laufen. Heute Abend ist Deutschland wieder dran. Es wird wohl eines der Highlights werden, schliesslich geht es gegen die Niederlande. Ebenjenes Land, dass 1974 im Finale gegen Deutschland verlor. Noch heute versuchen einige Oranje-Fans Gründe zu finden, warum Deutschland der Titel aberkannt werden sollte. Einer ist unter anderem, dass Rainer Bonhof kein Deutscher war und nicht für Deutschland hätte spielen dürfen.

Wird Italien etwa der WM-Titel aberkannt, weil sie 1934 und 1938 betrogen haben? Nein, noch immer darf sich die Squarra Azzura vierfacher Weltmeister nennen. Dagegen sagt auch niemand etwas.

Die Niederlande jedenfalls brauchen einen Sieg, wo sie doch das erste Spiel gegen Dänemark kläglich verloren habe. Wenn sie morgen noch einmal verlieren, dann ist Schluss. Und wie es aussieht, werden sie verlieren. Das sage ich nicht, weil Torakel Nelly aus dem Serengeti-Park Hodenhagen und Rüsselorakel Mala auf einen Sieg der Deutschen entschieden haben.

Nein, in der ganzen Mannschaft scheint es irgendwie nicht zu stimmen. Wenn der Psychologe kommt, nimmt ein Spieler daran nicht teil. Er ist vielmehr dafür, dass die Spieler das untereinander ausmachen sollen. Grundsätzlich hat Sneijder damit Recht. Doch manchmal kommt man so nicht weiter.

Das beste allerdings ist der Unmut, der sich nun verbreitet, weil alle sich über das Quartier in Krakau aufregen. Es sei 1.200 Kilometer vom Spiel Ort entfernt. In Krakau ist es ziemlich kalt, während in Charkow tropische Temperaturen herrschen. Da könne man sich nicht aklimatisieren und sei gehandicappt. Um Ausreden scheint diese Mannschaft wirklich nicht verlegen zu sein, um eine weitere Niederlage zu erklären.

Aber scheint es wirklich so sicher, dass die deutsche Mannschaft gewinnen wird? Wirklich überzeugt haben sie ja am Samstag gegen Portugal nicht. Hatten mehr Glück wie Verstand, dass sie sich nicht ein paar Dinger von den Portugiesen (alias Portugaler wie Matze Knop als Beckenbauer immer sagt) eingefangen haben. Da hat Neuer wirklich einmal, in einer einzigen Aktion, gezeigt, was er kann. Ansonsten betreibt er ein ziemlich risikoreiches Spiel. Steht immer ziemlich weit vor dem Tor. Was auch immer er damit bezweckt, hoffentlich überlupft ihn nicht einmal ein Gegner. Wäre gar nicht schön.

Komme ich zu den Tierorakeln. Das ukrainische Schwein Funtik hat daneben gelegen und nicht mit einem Sieg seiner Mannschaft gerechnet.

Da ist Elefantendame Citta aus Krakau doch weit optimistischer. Bereits zum zweiten Mal tippte sie auf Sieg der polnischen Mannschaft. Dazu muss man sagen, dass diese Honigmelone, die für Polen stand, ganz vorne auf der Absperrung lag. Und Citta kam auch genau so an, dass sie sich gleich auf die erste Melone stürzen würde, die ihr geboten wurde. Dazu muss man sagen, dass sie ein Rechtsrüssler ist. Beim Menschen heisst das Rechtshänder. Und so wird Citta sich immer für die rechte Seite entscheiden, wenn sie seitlich ankommt. Sie hätte von vorn kommen müssen, da wäre die Chance grösser, dass sie auch wirklich unvoreingenommen was nähme.

Denn Citta lag schon wieder daneben. Es gab ein Unentschieden gegen Russland, wobei man da auch vermuten kann, dass das zwischen beiden Verbänden abgesprochen war. Russland und Polen sind sich schliesslich ein rotes Tuch.

Das inoffizielle Rüsselorakel aus Hamburg hingegen hat mit seinen Prognosen eher Recht gehabt, als Citta. Im Eröffnungsspiel lag Elefantenkuh Mala zwar falsch, aber das Deutschland-Spiel und die Partie Frankreich gegen England hat sie richtig getippt. Aber als Dickhäuter mit vierzig Jahren Fussballerfahrung sollte sie wohl auch wissen, welche Mannschaft gewinnt und welche nicht.

Für das heutige deutsche Spiel sagt Mala übrigens einen Sieg voraus. Nicht für die Niederlande, sondern für Deutschland. Ob sie recht behält? Das werden wir heute Abend wissen, wenn das Spiel abgepfiffen wird.

Nehmen wir einmal an, Deutschland gewinnt und Dänemark auch, dann haben beide sechs Punkte auf dem Konto. Das heisst soviel, dass beide Mannschaften sich beim Aufeinandertreffen ein Spiel leisten könnten wie anno 1982 Deutschland gegen Österreich in Gijon, wo den Deutschen ein Sieg reichte, um weiterzukommen. Seitdem werden die letzten Gruppenspiele immer zur gleichen Zeit ausgetragen, damit so ein müdes Hin- und Hergeschiebe nicht mehr vorkommt. Anscheinend wird es aber doch möglich gemacht.

Zurück zu den Tierorakeln.

Das offizielle Elefantenorakel aus dem Hamburger Tierpark hat Unentschieden gesagt. Shahruhk und Shanti naschten von jeweils beiden Landesflaggen. Ob sie auch dieses Mal recht behalten werden? Keine Ahnung, aber wir werden sehen.

Elefantenkuh Nelly aus Hodenhagen hat sich wieder für Deutschland entschieden. Kein Wunder, wenn sie direkt vor dem Tor der Niederlande stand, wo sollte sie da auch sonst hinschiessen? Deshalb finde ich diese Entscheidung nicht wirklich objektiv. Wäre ja gerade so, als würde ich ein Spiel tippen und dann behaupten, mein imaginärer Goldfischon hätte so entschieden.

Bei Mala hingegen kann man sicher sein, dass sie so auswählt, wie es ihr passt und sie nicht irgendwie manipuliert wird. Aber sie ist ein Rechtsrüssler, das darf nicht vergessen werden.

Wo ich vom Hamburger Tierpark spreche, dort ist Anfang Juni eine Putzfrau von einem entflohenen Riesenotter schwer verletzt worden. Durch ein Loch im Zaun entwischte Beni und fügte der Frau schwere Bisswunden am Arm zu.

Noch wird gerätselt, warum der Riesenotter so aggressiv war. Ist doch logisch, wenn man den Tathergang liest. Die Putzfrau sah den Riesenotter, erschreckte sich und fiel hin. Prompt dachte Beni, dass es sich um Beute handeln würde und verbiss sich in den Arm. Ein völlig natürliches Raubtierverhalten. Wäre die Putzfrau nicht gestürzt, wäre es sehr wahrschenlich glimpflicher ausgegangen. Deshalb griff Beni übrigens auch noch zwei herbeeilende Pfleger an, weil sie ihre Beute verteidgen wollte.

Peta fordert nun Freiheit für die Riesenotter. Fordern sie bei anderen Tieren ja auch, wenn da was passiert ist. Aber sie sollten mal lieber aus der Sicht des Tieres den Tathergang analysieren und nicht wild auf die Gefangenschaft pochen.

Fünfzig Jahre umfallfrei ist Hagenbeck übrigens nicht, wie ich selbst recherchiert habe und Jenala mir sagte. Wenn sie zwanzig Jahre gesagt hätten, wäre das hingekommen. Denn vor zwanzig Jahren griff während einer Dschungelnacht Elefantenkuh Mala ihre Konkurrentin um den Posten der Leitkuh an. Mala biss Mogli in den Schwanz, diese drehte sich um und wollte Mala eine verpassen. Der Elefantenpfleger fiel von Mogli runter und brach sich den Oberschenkel. Elefantenbulle Hussein wurde zwischen beide Streithähne gelenkt und verhinderte Schlimmeres. Aber Hussein ist bekanntlich bald weg. Wenige Tage sind es nur noch, wo noch mal alle von ihm Abschied nehmen können, bevor er sich auf den Weg nach Belgien macht.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Keine Extra-Tour für Politiker trotz Tierorakeln


Die EM hat gestern begonnen. Polen hat gegen Griechenland Unentschieden gespielt. Elefantendame Citta aus Krakau hatte einen Sieg für Polen vorhergesagt. Elefantenkuh Mala hingegen hatte auf die Griechen getippt. Tja, wenn die den Elfmeter nicht verschossen hätten, wäre das gewiss auch richtig gewesen. So lagen aber beide daneben. Vielleicht hätten sie sich zusammentun sollen, dann wäre bestimmt ein Unentschieden herausgekommen.
So aber lag niemand von beiden richtig.
Weit interessanter ist ja, dass Tschechien – die Favoriten – gestern gegen Russland haushoch verloren haben. Alles Taktik, oder was? Ich habe keine Ahnung.
Heute spielt eh erst einmal Deutschland, dann können wir sehen, ob wir es wirklich ins Finale schaffen, die letzten beiden tests nur reine Taktik waren – wie gestern Jürgen von der Lippe sagte (Herberger-Taktik) – oder Deutschland tatsächlich in der Vorrunde ausscheiden wird.
Die Tierorakel haben jedenfalls fleissig getippt. Da ist einmal Elefantenkuh Nelly aus dem Serengeti-Park Hodenhagen. Sie tippte darauf, dass Deutschland gewinnt. Bloss verwirrend, dass sie dazu ins portoguiesische Tor schoss. Im anderen stand Sepp Maier, vielleicht hat sie deshalb dort nicht reingeschossen.
Aus Hamburg kommt nicht nur das inoffizielle Rüsselorakel Mala, sondern auch Shahruhk und Shanti. Die beiden Racker tippten darauf, dass Portugal überrannt wird und Deutschland siegt.
Was hat Mala gesagt? Sie ist weit weniger optimistisch, konnte sich anfangs nämlich gar nicht entscheiden, für wen sie sein sollte. Schließlich wählte sie Deutschland aus, was wohl heisst, es wird eine knappe Entscheidung geben. Orakel Yvonne, die berühmte Kuh aus Aiderbichl, die letzten Sommer die Bayern in Atem hielt, sagt voraus, dass Portugal gewinnt. Aber können Kühe so etwas bewerten, wenn es nicht gerade Elefantenkühe sind?
Ohne Tierorakel geht es nicht mehr, hat man das Gefühl. Was wir dagegen tun können. Uns darüber amüsieren und der deutschen mannschaft die Daumen drücken. Oder eben der französischen nationalelf, für die ich natürlich bin. Für die hat Mala übrigens ein Unentschieden gegen England vorausgesagt. Mal sehen, was da rauskommt, wo doch die Franzosen der Geheimfavorit sind. Mein Favorit sowieso, wo die Deutschen landen, interessiert mich recht wenig. Da werde ich mir wieder Sprüche in der Redaktion anhören müssen. Nun gut, auch egal.

Nächste Woche wird Elefantenbulle Hussein seinen Weg nach Belgien finden. Was dann aus Elefantenkuh Mala werden wird? Ich weiss es genauso wenig wie Jenala oder sonst jemand. Es gibt nur Gerüchte. Angeblich soll sie in eine Renter-WG, dann wieder da bleiben. Stellt sich die Frage, welche Rentner-WG denn das Ziel sein könnte? Mir fällt nur Stuttgart ein. Dort gibt es Pama und Zella (II). Aber eine fast 50jährige Elefantenkuh dorthin verfrachten? Ist das wirklich was, das Mala möchte? Ich glaube nicht. und ich vermute, dass sie auch ganz gut allein zurechtkommt. Aber was würden die Tierschützer sagen? Tja, das ist so eine Sache.
In Rostock lebt eine 50 Jahre alte afrikanische Elefantenkuh zusammen mit Kamerunziegen. Das wäre doch auch eine Überlegung für Mala. Also keine Kamerunziegen, aber Ziegen halt oder Schafe oder ich weiss nicht was. Oder eine ganz andere Überlegung. Das Gehege, was frei wird, wenn die beiden Jungbullen Shahruhk und Shanti gehen werden, wurde vorher als Erholungsstätte für die Jungtiere genutzt. Das könnte man doch weiterhin so halten, bloss das Mala nun dauerhaft dort sich aufhält. Sie ist an Jungtiere gewöhnt und hat als einzige „Feindin“ nur Mogli. So hätte Mala manchmal ein wenig Abwechslung und ansonsten ihre Ruhe.
Problematerische Zusammenführung wäre, wenn sie zu den anderen Elefanten käme, dann müsste sie eine Dauerbewachung bekommen, denn Erzfeindin Mogli wäre ja auch dann in der Nähe. Aber ob Mala noch darauf aus wäre, die Leitkuh zu verprügeln, weil sie im Rang aufsteigen will? Keine Ahnung, jedenfalls wäre sie in der Rangordnung ziemlich weit unten, da sie nicht wirklich Teil der Herde ist seit etwa zwanzig Jahren.
Aber was soll aus Mala werden? Das weiss niemand. Jenala fürchtet bloss, dass die Elefantenkuh gehen wird, dabei ist Mala diejenige, die die meisten Tricks beherrscht. Also wäre der Tierpark schön blöd, sie abzugeben. Aber das dürfte wohl nicht wirklich interessieren.
Gestern jedenfalls hat Mala erst einmal ihr 46jähriges Heimatjubiläum gefeiert. Beachtet hat es wahrscheinlich niemand, aber die Elefantendame ist ja eh irgendwie nur das fünfte Rad am Wagen.

Bleiben wir doch einfach mal beim Fussball und der EM. Co-Trainer Hansi Flick hat sich für einen Satz entschuldigt, wo er sagte, dass die deutschen Spieler einen „Stahlhelm“ aufsetzen würden, um gegen die Freistösse von Cristiano Ronaldo anzugehen.
Ich weiss jetzt nicht, wer sich da alles beschwert hat, aber wenn ich das Wort Stahlhelm höre, denke ich zwar auch gleich an Deutschlands dunkelstens Zeitalter, aber ich habe damit kein Problem. Denn es war ja weder abwertend noch sonst irgendwie anders gemeint. Aber als Deutscher sollte man dieses Wort wohl nicht in den Mund nehmen. Na ja, ist eben so und nicht zu ändern.

Auch Minister können nicht einfach einen teuren Teppich kaufen und ihn unverzollt in Deutschland einführen. Bundeskanzlerin merkel sprach ein Machtwort mit Dirk Niebel, so dass dieser nun einen Antrag auf Nachverzollung gestellt hat. So geht es aber auch wirklich nicht. Otto-Normalverbraucher (übrigens eine Filmrolle mit Gerd Fröbe) muss blechen, aber die Politiker winden sich heraus. In Zeiten von Korruption und Finanzkrise ist so was nun gar nicht gern gesehen.
Stellt sich bloss die Frage: Wer hat da gepetzt? Das wäre jetzt doch wirklich mal interessant.

Und hier noch ein lustiges Video, ganz passend zur EM:

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Elefantenbaby für Salvana – Bald ist es da!


Es scheint sich in Hamburg wieder was anzubahnen. Das ist doch mal eine gute Nachricht.
Jenala ist schon ganz hibbelig. Als ihr Cousin gestern in Hamburg im Tierpark war, konnte er nicht ins Elefantenhaus. Warum? Tja, bei der letzten trächtigen Elefantenkuh hatten die Wehen eingesetzt. Bis jetzt ist aber noch nichts geschehen. Habe mal kurz bei Google-News und der dortigen Internetseite des Tierparks geguckt, aber es steht nach nichts von einem neuen Elefantenbaby. Immer noch ist nur von Lai Sinhs Bullenkalb die Rede. Also macht es Salvana immer noch spannend.
Es sollen sogar zwischenzeitlich mal wieder die Wehen ausgesetzt haben. Scheint wohl normal zu sein, so lange es kein Geburtsmarathon werden wird, wie bei Lai Sinhs erstem, das dann nach 26 Stunden leider tot zur Welt kam. Seitdem ist Lai Sinh bekannt dafür, dass die eigentlich Geburt bei ihr nur eine Viertelstunde dauert. Aber Salvana ist Erstgebährende, da dauert das meist immer etwas länger.
Allein ist sie wenigstens nicht. Sie kann in der Elefantenhalle umherlaufen, sich mal hinlegen oder auf die Unterstützung der anderen Herdenmitglieder hoffen. Wobei Jenala ja sagt, dass sie mit denen, mit denen sie in der Halle zusammen ist, nicht wirklich was zu tun hat. Vor Lai Sinh würde sie gerne mal abhauen, mit Yashoda hätte sie gar nichts Zutun, höchstens mit Kandy war sie zusammen. Aber wehe, es ging um die Rangordnng, da hat Salvana der jüngeren Kandy unmissverständlich klar gemacht, wer das Sagen hat. Am liebsten würde sie an der Box von Thura stehen, die sich nicht mit in der Halle befindet, da sie sich nicht mit Yashoda und deren Nachwuchs verträgt. Keine Ahnung, wieso. Ich erinnere mich noch an Bilder, wo Klein-Kandy und Klein-Thai miteinander gespielt haben. Aber das ist lange her. Erwähnter Thai lebt seit Juni 2010 in der ersten Jungbullen-WG Deutschlands, in Heidelberg.
Jenala schilderte auch, dass Salvana letzte Woche überhaupt kein Interesse an der Gruppe oder Lai Sinhs Jungtier zeigte. Sie stand immer nur bei Thuras Box, holte sich Futter, aber beim Jungtier stand sie nicht. Also warum ist se dann nicht bei Thura? Tja, die Frage aller Fragen, was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass Thura recht problematisch ist. Aber Jenala glaubt, dass sie Salvana gegenüber sich normal verhalten würde, schliesslich sei Salvana die Tochter von Thuras bester Freundin Saida. Kommt einem bekannt vor? Richtig, das erzählte ich bereits das letzte Mal. Ein bisschen Wiederholung muss sein, um es besser zu verstehen.
Jenalas Cousin, Jonas war wohl sein Name, hat gesagt, dass am gestrigen Tag immer wieder lautstarkes Brüllen aus dem Elefantenhaus gekommen wäre. Und zu seiner Überraschng hätte Shahruhk darauf geantwortet. Er schien sehr daran interessiert, was in der Halle vor sich ging. Soll früher auch immer mal mit Salvana über die Anlage gestreift sein, wenn sie wieder Schwangerschaftslaufen hatte. Und sie gab ihm ständig Contra, wenn er mal wieder frech war. Nun oebt er ja mit Shanti zusammen, der aus Hannover gekommen ist. Beide sollen nach Polen übersiedeln, wenn der neue Zuchtbulle von dort nach Hamburg gekommen ist. Dazu muss aber erst einmal der jetzige Zuchtbulle Hussen nach Belgien umziehen. Und das wird immer später. Also dann wohl im Herbst der neue Bulle. Jenala freut sich jedenfalls über den Tag, an dem der neue Zuchtbulle Thisiam noch nicht da ist. Und so hofft sie auch für ihren Ersatzelefanten, dass diese de leere Anlage beziehen wird und nicht zu dem „polnischen Franzosen“ gesteckt wird. Da hört sie nämlich vrschidene Versionen: Eine besagt, dass Mala zu Thisiam kommt, die andere besagt, Mala darf in die Mutter-Kind-Anlage ziehen. Fragt sich nun bloss, was nun stimmt. Ich weiss es nämlich nicht. Und Jenala erst recht nicht, sonst wäre sie nicht so besorgt.
Na ja, erst mal abwarten, was sich nun tut. Das kann sich alles den nächsten Minuten oder Stunden entscheiden. Und dann werden wir weiter sehen.
Über Hoa gibt es auch was zu berichten. Sie hat durch de Geburt etwa 230 Kilo verloren, ist noch genauso verfressen und wasserscheu wie vor der Geburt auch. Dennoch ist nicht zu übersehen, dass sie immer noch traurig ist. Die alte Fröhlichkeit ist noch nicht zurückgekehrt.
Im Übrigen sage ich immer noch, dass Hoa nicht absichtlich He Kind getötet hat. Ihre Tritte waren nur zu kräftig, ansonsten hat se es ja richtig gemacht. Elefantenmütter tretten ihr Neugeborenes, um den Kreislauf n Schwung zu bringen und es zum Aufst zu animieren. Das mag brutal aussehen, ist es aber nicht. Auf Planetopia haben sie am Montag die Geburt von Lai Sinhs Bullenkalb gezeigt. Ganz am Ende, nach dem ganzen Geplänkel ist die Geburt zu sehen. Lai Sinh steht auf der Schräge, die dann ihr Kind heruntersaust. Bei Thura ist das genauso abgelaufen, nur Yashoda hat sich eine Sandkuhle gebaut gehabt, aber vielleicht kennt die das eben so aus Indien.
All Elefanten in der Halle waren beteiligt. Alle? Nein, Salvana hielt schon bei Thura an der Box auf Nr kam keine einzige Sekunde. Ich finde, genauso wie Jenala, dass das doch schon alles sagt. Salvana hat mit dieser Gruppe nichts am Hut.
Ihr kennt ja alle mein Problem mit meinem PC: BIOS Checksum Error und so weiter. Tja, könnte eine leere Bios-Batterie sein, aber ich versuche es jetzt ja mit einem Linux-Rettungssystem. Mal sehen, ob das was bringt. Aber ich kann wenigstens noch was tun, denn Jenalas Laptop sagt überhaupt keinen einzigen Piep mehr. Nur ein schwarzer Bildschirm und sonst nichts. Hat ihren Laptop ganz normal benutzt und am nächsten Tag schaltet sie ihn ein und nichts geht mehr. Sie dachte erst einmal an einen kaputten Bildschirm, also externen Monitor angeschlossen, aber auch da tat sich nichts.
Ihren Roman hat schon bis auf wenige Kapitel anderweitig gespeichtert. Aber ihr ganzes Tagebuch ist da drauf und natürlich ihre Notizen für den Roman, sprich Recherchen. Das ist nun ganz schön ärgerlich. Kann ich gut nachvollziehen, denn auch ich bin auf mene Daten angewiesen. Erinnert mich übrigens daran, dass ich mal wieder meine Daten speichern sollte, extern natürlich. Mein Laptop ist schliesslch auch nicht mehr der jüngste. Aber mir immer noch der liebste, wie Regina immer sagt.
Wie es aussieht, muss Regina mal den Heizlüfter reinigen und Wärmeleitpaste hinzufügen. Wusste überhaupt nicht, dass es so was wie Wärmeleitpaste überhaupt gibt. Wenn es schlimmer kommt ist die Grafikkarte Schrott. Und ganz schlimm kommt es, wenn es das Mainboard sein sollte, dann kann sich Jenala einen neuen Laptop kaufen. Ein Mainboard kostet nämlich bis zu 400 Euro. Und für das Geld gibt es heutzutage schon einen neuen Laptop von Aldi.
Mal sehen, was sie machen wird. Am Ende wohl noch die Festplatte ausbauen. Ich kann bloss hoffen, dass ihr Cousin sich dabei nicht einmischt, sonst ist das Ding schneller Schrott als Jenala das selbst tun könnte.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,