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Zwei Jahre – Europas klügster Elefant wartet noch immer


Auf den Tag genau vor 750 Tagen oder eben zwei Jahren musste sich Europas klügster Elefant auf den Weg zu seinem neuen Wohnort machen.
46 Jahre und einen Monat hatte sie in Hamburg verbracht – fast ihr ganzes Leben.
Nun lebt Mala seit zwei Jahren in Belgien, in Brugelette, im Pairi Daiza, dem ehemaligen Parc Paradiso.
Anfangs war Mala allein auf einer Anlage, wurde von Zeit zu Zeit zum Elefantenbaden geführt. Später wurde sie mit der inzwischen verstorbenen Ani und dem Neuzugang Rani, hier old Rani genannt, vergesellschaftet. Die Elefantendame akzeptierte die anderen beiden, aber wirklich was mit ihren zu tun haben, wollte sie nicht. Deutlich wurde es, als Ani operiert werden musste. Kümmern tat sich fast nur old Rani um die dann später Verstorbene. Auch wollte Mala anfangs nicht, dass jemand sie der anderen am Schwanz anfasst. Da wurden wohl alte Erinnerungen wach, als sie Mogli in den Schwanz biss, oder sie mochte es einfach nicht, weil es zwanzig Jahre bei ihr nicht gemacht wurde. Inzwischen hat sie es akzeptiert und so laufen Mala und old Rani auch immer ins Elefantenbad ein.
Doch warum musste die Elefantendame eigentlich gehen? Sie war der Liebling der Besucher. Wer sie nicht sah, verpasste das Beste, wie es hiess.
Hätte man versuchen können, Mala wieder in die Gruppe zu integrieren? Die Elefantendame ist ein sehr kluger Elefant, die genau weiss, dass sie sich nur dann was erlauben kann, wenn kein Pfleger zusieht. Folglich hätte sie unter Dauerbewachung gestellt werden müssen. Denn ihre Konkurrenten schmiss sie immer in den Graben, wenn niemand zusah, genauso biss sie Mogli in den Schwanz, weil sie wusste, dass sie unbeobachtet war. Aber das erfordert wieder erhöhtes Personal und nur Mala und Thura im Auge zu behalten, geht nun auch nicht lückenlos.
Genauso gut hätte man versuchen können, dass Mala sich bei Shandra einschmeichelt, denn Shandra ist der Schlüssel der Herde. Mogli konnte nur durch Shandras Hilfe 1992 Leitkuh werden. Mala hingegen hatte niemanden, weshalb sie verlor, was sie nie akzeptierte, denn sie war schliesslich acht Jahre länger da als Mogli. Doch wie gesagt, Mogli hatte ihre Freundin Shandra, beide waren 1974 gemeinsam gekommen, die ihr half, den Posten der Leitkuh zu bekommen. Nun, 22 Jahre später, hat der Zahn der Zeit an Mogli nicht halt gemacht, ihre Füsse machen Probleme, sie bewegt sich nur noch langsam vorwärts. Dennoch ist sie weiterhin Leitkuh, obwohl es jüngere Anwärterinnen gibt wie den Spukbeutel Yashoda. Doch solange Shandra lebt, wird Mogli Leitkuh bleiben. Deshalb hatte Mala damals keine Chance, jemals Leitkuh zu werden, denn sie hatte keinen Vertrauten unter den Elefanten, und wenn es so gewesen war, war diese Elefantin entweder tot oder woanders hingekommen. Mala vertraute und vertraut immer noch eher den Menschen um sie herum, denn in jungen Jahren wurde sie auf den Menschen fehlgeprägt. Deshalb hätte man Mala theoretisch auch allein halten können, denn solange sie menschliche Aufmerksamkeit bekommt, geht es ihr gut. Aber dazu hätte sie nicht weben dürfen, was sie immer noch tut – schlimmer als früher.
Das soll nun nicht heissen, dass Mala den lieben langen Tag weben und trauern würde. Nein, den Anschein will ich nicht erwecken. So wie wir eben nicht unentwegt an die Kopf-, Rücken- oder sonstigen Schmerzen denken, die uns plagen, ist es auch bei Mala. Sie denkt nicht immer daran, dass sie lieber zu Hause wäre. Genauso webt sie auch nicht immer. Das hat sie schon in Hamburg so gehalten. Es wurde gewebt, aber eben nicht immer. Manchmal steht sie nur herum, wirkt entspannt und dann webt sie wieder. Nina sagt immer, dass Mala das so in sich drin hat. Sie muss ab und zu halt weben.
Ja, Mala webt, immer noch, immer wieder, wird es immer tun. Inzwischen hat sich ihr normales Weben, wenn sie sich langweilt bzw. wenn sie einfach mal weben muss, in ein stetes Einsamkeitsweben verwandelt. Es ist ein minimal schnelleres Weben, als sie es in Hamburg getan hat. Mala hat alles, was sie hat: Darf endlich, endlich Leitkuh sein, führt ihre Tricks vor, die sie vor langer Zeit gelernt hat, wird gehegt und gepflegt. Und dennoch, dennoch ist Mala nicht glücklich. Das Weben ist zwar ein sichtbares Zeichen, kann aber nur schwer analysiert werden, wenn man Malas vorheriges Weben nicht kennt. Nun gut, Mala hat auch in ihrer Hamburger Zeit das Einsamkeitsweben gezeigt, aber das war dann, wenn Hussein sie arg malträtiert hatte, wie beispielsweise im August 2010. Die Verletzung von damals sieht man immer noch an Malas Hüfte.
Aber ganz deutlich ist, dass Malas Augen ihren Glanz verloren haben. Ich würde zwar nicht davon sprechen, dass sie erloschen sind, aber dieser besondere Glanz, den sie ausstrahlten, ist verschwunden.
Selbst wenn sie beschäftigt oder an bestimmten Zeiten von den Besucher gefüttert wird, kehrt dieser Glanz nicht wieder. Sie wirkt dann zwar fröhlicher, aber das ist eine Maske. Mala hat es immer beherrscht, nicht genau zu zeigen, wie es ihr wirklich geht. Die Meisterin der Maske, das ist sie.
Man darf nie vergessen, dass 46 Jahre eine verdammt lange Zeit sind. Und im Grunde gilt dann der Satz, einen alten Baum verpflanzt man nicht. Man hätte wenigstens eine Zusammenführung versuchen können.
Ich und andere können darauf noch so lange rumreiten, wie wir wollen. Mala ist fort und dabei wird es bleiben. Wie es ihr wirklich geht? Egal.
Aber warum wird dann noch mit ihr Werbung gemacht? Stärker denn je, seitdem sie nicht mehr da ist. Es gibt Leinenbeutel, auf denen sie zu sehen ist und sei es nur ihre Silhouette, dazu die Plakate, wo auch Malas Kopf neben anderen zu sehen ist. Nun gut, der normale Besucher erkennt das nicht. Aber die Mala erkennen, die ärgert es.
Warum mit jemandem Werbung machen, der gar nicht mehr da ist? Ja, das ist die Frage aller Fragen. Wobei, kein Elefant ist schöner als Mala anzusehen. Sie sieht nett aus, wirkt immer, als würde sie lächeln. Da können Salvana, Lai Sinh, Mogli, Shandra, Kandy, Thura oder Shila nicht mithalten. Die eine hat eine eingefallene Mundpartie, die andere sieht immer etwas traurig aus, die nächste ist faltig ohne Ende, wieder eine andere, hat ein zu weissgescheuertes Gesicht und die nächste guckt irgendwie hinterhältig, als hätte sie schon wieder irgendetwas ausgeheckt.
Wie würde die Elefantendame sich entscheiden, wenn man sie fragen würde und sie antworten könnte? Nach Hause oder hierbleiben? Eine Frage, die nicht beantwortet werden kann.
Mala macht weiterhin bei den Vorführungen mit, wo sie gebadet wird. Doch so langsam scheint es ihr keinen richtigen Spass mehr zu machen. Der Elan ist weg, den sie anfangs noch zeigte. Aber überere mehrere Monate zweimal am Tag immer wieder ja und nein sagen zu müssen, kann irgendwann auch nerven. Bald ist damit auch wieder Schluss und wird erst im nächsten Jahr weitergehen.
Wo Mala nun zwei Jahre weg ist, frage ich mich natürlich, wie es mit dem letzten noch verbliebenen Problemelefanten in Hamburg weitergehen wird. Vielleicht erinnert sich jemand, dass ich 2012 schrieb, dass Thura spätestens im Jahr 2014 gehen wird. Das Jahr haben wir nun. Ende 2013 sollte es wohl schon einmal so weit sein, es kam aber doch nicht zu einem Umzug. Aber das Jahr 2014 ist noch lang. Wir haben erst Anfang Juli. Es kann also noch viel passieren. Und Thura wird definitiv gehen, obwohl sie sich eigentlich recht gut integriert hat in den letzten Monaten. Aber sie hat immer wieder ihre Aussetzer.

Mala wird nie vergessen sein, dafür hat sie zu viele Spuren hinterlassen und dafür wird auch noch viel zuviel Werbung mit ihr gemacht. Nun, wo sie nicht mehr da ist, triumphiert sie endlich über ihre ärgste Konkurrentin.
Im Gegensatz zu Mogli hat die Elefantendame die Ehre erfahren dürfen, zu einer Romanfigur zu werden. Sie stand unter anderem Patin für die Figur Bertha in dem Thriller „Die Rollen des Seth“. Doch nicht nur in diesem Roman taucht sie auf, sondern auch in den folgenden Abenteuern der Isis Just-Reihe, dann immer als sie selbst.
Ja, Mala hat es geschafft – doch auf ihre Rückkehr wartet sie vergebens!

 

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Wetten, dass die Sendung heute die allerletzte sein wird?


Vergangenes Jahr lautete einer meiner Aprilscherze, dass Wetten, dass..? abgesetzt würde. Nun sieht es mehr danach aus, als ob es tatsächlich so käme. Allerdings gibt es noch das zweite Gerücht, dass Markus Lanz nicht mehr weitermachen würde. Wie auch immer es kommen wird, die Sendung braucht eine völlige Generalüberholung und einen spontanen Moderator, fall sie wirklich weitergeführt werden soll. Denn eine Umfrage hat ergeben, dass die jüngeren Befragten, also die bis 44 bzw. 49 die Sendung gerne weitersehen würden, aber mit einem anderen Moderator. In dieser Altersklasse wird auch Markus Lanz für den Niedergang verantwortlich gemacht.
Ganz ehrlich, dass habe ich von Anfang an gesagt. Ich habe Lanz bereits mehrmals live bei anderen Sachen erlebt, wo nur Journalisten anwesend waren. Wenn er mir nicht zuvor unsympathisch gewesen wäre, danach war er es mir auf jeden Fall.
Nun gut, heute wird noch mal alles aufgefahren, was es so gibt. Gespannt dürfte man auf den Auftritt von Hape Kerkeling sein, der nun Schlagerlieder aus seiner Kindheit singt. Hatte er nicht gesagt, dass er nach seinem 50. Geburtstag nichts mehr macht? Irgendwo habe ich es mal gelesen. Momentan hört man nur was von einer Dokumentation zum Geburtstag. Nun ja, wieso nicht?
Die restlichen Gäste mögen auch recht interessant sein, aber mich interessieren sie nicht. Ich finde die ganze Sendung langweilig. Wie wurde sie früher noch genannt? Die längste Kaffeeklatsch-Sendung des deutschen Fernsehens. In unserer Zeit hat sich dieses Format tot gelaufen. Keine Ahnung, was man da ändern will. Von mir aus, stellt man es ganz ein. Ich werde dem Format keine Träne nachweinen.
Bin gespannt, wie viele die Show sich heute Abend ansehen werden. Gut, es gibt mal wieder nichts passendes als Ausgleich, aber wozu gibt es Mediatheken? Ich empfehle da zwei „Heiter bis tödlich“-Serien, die vielfach gescholten werden. Dabei handelt es sich um „Monaco 110“ und „Koslowski & Haferkamp“. Bei Monaco 110 wird moniert, dass diese Serie so übertrieben sei, dass der Zuschauer diesen Polizeialltag nicht glauben könne. Ganz ehrlich: Das ist doch der Witz an dieser Serie, weil alles so überspitzt und übertrieben ist. Das macht den Reiz der Serie aus. Bloss erkennen das die meisten nicht. Ausserdem gibt es mindestens ein Polizeirevier in Deutschland, wo solche Zustände tatsächlich gegeben sind. Will mich hier nicht darüber ausbreiten, aber diese Wache gibt es. Wer zudem Ende des Jahres mal die Polizeiberichte liest – natürlich ist das nur ein Best-of -, dann ist das gar nicht so abwegig, was bei Monaco 110 gezeigt wird.
Bei „Koslowski & Haferkamp“ war ich nach der ersten Folge nicht überzeugt, habe der Serie aber eine zweite Chance gegeben. Es wurde besser. Ja, manches ist bei der Serie noch im Argen, aber die Serie entwickelt sich. Im Gegensatz zu „Morden im Norden“, die Serie wird einfach nur noch schlechter. Habe die Sendung nie gemocht, aber von Staffel zu Staffel war es einfach nur noch bergab gegangen, dennoch erfreut sich diese Serie grosser Beliebtheit. Ist das zu verstehen? Habe ich so einen seltsamen Geschmack?
Die Gerüchte, dass „Alles Klara“ abgesetzt wird, reissen leider nicht ab. Es ist noch nichts offiziell, aber es sieht nicht gut aus. Nun versucht schon die Politik, sich einzumischen, damit die Serie erhalten bleibt. Das ist wirklich eine der wenigen Serien, die gut war und auch fortgeführt wurde. Sie jetzt abzusetzen, ist meines Erachtens eine schlechte Idee. Dann soll die ARD doch gleich die ganze Heiter bis tödlich-Reihe absetzen.
Wenn ich da immer lese, wo ist Hubert & Staller, kann ich das nicht verstehen? Die Serie war gut, aber in der letzten Staffel stellte sich mir einfach nur die Frage, wie die eigentlich alle Polizisten werden konnten, wenn sie so trottelig sind. Vor allem Revierleiter Girwiz wurde nur noch als depperter Volltrottel dargestellt, der von nichts eine Ahnung hat. Wenn das realer sein soll als Monaco 110 dann weiss ich auch nicht.
Wenn die Nachfolge-Serien alle nur noch Quatsch sind, wieso macht die ARD nicht einmal einen Aufruf, dass man Ideen liefert für einen neuen Ableger der Reihe. Das wäre doch mal was. Natürlich bedeutet es Arbeit, aber vielleicht wird die Serie dann erfolgreich. Gut, vielleicht nicht ein Abklatsch von Hubert & Staller, sondern eine richtig gute und lustige Krimi-Serie. Das muss doch möglich sein.

Das Leben von Elefantendame wird nicht verfilmt, obwohl sie es laut Nina natürlich verdient hätte. Dabei wäre Shila wirklich geeignet, die junge Mala zu spielen. Aber was nicht ist, kann durchaus noch kommen.
Jonas ist übrigens auf der Suche nach einem neuen Fussballorakel. Nun hat er sich dazu den Schlaubeutel ausgesucht. Eine schon ältere, aber nicht betagte Elefantenkuh, die keinen guten Stand in der Herde hat. Er hat sie bereits vor wenigen Tagen getestet, war allerdings ein wenig enttäuscht. Er hätte gerade mal herausgefunden, dass sie ein Rechtsrüssler sei. Was er denn vom besagten Schlaubeutel wissen wollte: Wie geht das Spiel Sandhausen gegen St. Pauli aus. Der Schlaubeutel sagte jedes Mal St. Pauli, da sie sich das Futter schnappte, das für den Kiezverein stand. Damit lag sie richtig, genauso wie Elefantendame Mala. Denn auch diese hatte auf einen heutigen Sieg getippt. Mala glaubt auch weiterhin fest daran, dass St. Pauli es noch auf den Relegationsplatz schafft. Jetzt, wo der HSV sich wieder ein wenig Luft verschafft hat, wird dieser wohl nicht mehr auf dem Relegationsplatz landen, so dass St. Pauli keine Angst haben muss, gegen den HSV ausversehen zu gewinnen, damit aufsteigt und der HSV zum ersten Mal in der Bundesligageschichte absteigt.
Mal sehen, wie der FC St. Pauli sich noch machen wird. Chancen haben sie noch allemal, da Paderborn gepatzt hat. Nur irgendwie glaube ich nicht daran, dass sie aufsteigen wollen.
Jonas wird nun weiter mit den Schlaubeutel testen, ob sie als WM-Orakel geeignet ist. Falls sie dann noch in Hamburg sein sollte, denn es geht das Gerücht um, dass sie nach Leipzig umziehen soll. Jonas ist empört, denn der Schlaubeutel hätte sich in letzter Seite sehr in die Gruppe eingefügt. Nina erwidert darauf nur, dass die Kuh mal psychologisch betreut werden sollte. So könne man ergründen, warum sie so ist, wie sie ist. Soll wohl irgendwas mit der Zeit in Spanien zu tun haben, bevor sie dann nach Hamburg kam.

So, wer trotz „Wetten, dass..?“ oder den Mediatheken nicht weiss, was er heute Abend machen soll. Das Wetter ist ja reichlich gemischt. Bei den einen regnet’s, bei den anderen scheint die Sonne, der kann auch ein schönes ebook lesen. Wie wäre es mit „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Da gibt es dann ein Wiedersehen mit Elefantendame Mala, dem klügsten Elefanten Europas. Oder einfach mal unter lesenswert gucken. Da gibt es noch ein paar Lesetipps.

 

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Wie die DFL Fouls zukünftig verhindert oder ein Tag im April


Manchmal frage ich mich wirklich, was sich die Discounter eigentlich denken. Im Grunde genommen rede ich nur von einem, nämlich Penny. Genauer gesagt geht es um meine Lieblingsjoghurtsorte: Bircher Müsli. Die gibt es bei Penny von ihrer Eigenmarke elite, die zuvor schon ganz andere Namen trug, aber immer derselbe Inhalt blieb. Leider bekomme ich kaum noch diese Sorte. Es sind in jeder Palette höchstens fünf drin und meist sind genau die weg. Bleibt mir als Ersatz nur die Banane-Birne und Blutorange-Ananas-Sorten. Oder aber ich nehme gleich die Joghurts mit den Sorten Schokoballs. Die werden hier überhaupt nicht verkauft, werden angeboten wie Sauerbier, weil die niemand mag. Aber jetzt, wo es wieder Sommer wird, kommen die Schokoballs vermehrt zurück, während die Sorte Bircher Müsli ausgesetzt wird. So habe ich das von Mitarbeitern erfahren.
Ist denn das zu verstehen? Da wird die Lieblingssorte der Kunden kaum ausgeliefert und dann im Sommer auch noch ganz eingestellt? Was soll das? Hier will niemand die Sorte Schokoballs und in all den anderen Läden, wo ich schon drin war, war das auch immer die Sorte, die übrigblieb. Warum also wird das noch angeboten?
Das schlimme ist, dass ich nirgendwo Ersatz finde. Bircher Müsli wird gar nicht mehr von anderen Joghurtherstellern angeboten. Früher gab es das wenigstens noch von Almighurt, aber selbst dort wurde irgendwann auf Schokoballs und Mohn-Marzipan umgestellt. Heutzutage kann ich froh sein, wenn Lidl mal einen Liter-Eimer Bircher Müsli anbietet. Aber das ist bisher nur einmal geschehen.
Sicher, ich kann mir den Joghurt auch selbst machen, aber dann schmeckt er nicht so, wie ich ihn kenne. Zudem wäre das auch teurer, als wenn ich die Becher bei Penny kaufe. Im übrigen sind 39 Cent auch nicht gerade billig. Also wieso gibt es diese Sorte so selten und wieso im Sommer überhaupt nicht, während da die Schokoballs Hochsaison haben? Die können doch nicht einfach meine Lieblingssorte aus dem Programm nehmen!

Über die Probleme würde Elefantendame Mala nur lachen, wenn sie davon wüsste. Zwar hätte sie gerne mal wieder ein paar gekochte Kartoffeln, aber ansonsten wird sie sehr verwöhnt, wenn auch immer auf ihr Gewicht geachtet wird.
Wie aus gut unterrichteter Quelle zu vernehmen ist, hat Mala grosse Neuigkeiten zu berichten: Ihr Leben wird verfilmt!
Erlebt hat sie in ihren 52 Lebensjahren schon allerhand. Wie sie damals in Indien die Strassen unsicher machte, ein paar Schrotkugeln verpasst bekam, dann nach Hamburg übersiedelte, ein grosser Star wurde und schliesslich in der Versenkung verschwand. Erst mit ihrem Umzug nach Belgien wurde sie wieder hofiert, um nun wieder ihren Stern sinken zu sehen, seitdem die grossen Pandas im Pairi Daiza angekommen sind.
Umso mehr freut sich die Elefantin, dass zu ihrem offiziellen fünfzigsten Geburtstag ein Film über ihr Leben erscheinen wird. Die Rollen sind bereits verteilt worden. Als junge Mala wird Shila aus Malas Zuhause brillieren, weil sie genauso schön am Grabenrand stehen könne, wie Mala in ihrem Alter Ende der 60er Jahre tat. Außerdem sei sie genauso wohlgenährt. Allerdings solle Shila nicht beigebracht werden, Menschen nasszuspritzen. Da sie ein wenig übermütig sei, würde sie das jedes Mal machen, wenn sie auf sich aufmerksam machen wollte. Ansonsten sei sie perfekt für die Rolle.
Und wer spielt die erwachsene Mala? Tja, wer wohl? Ganz recht, es ist die Jubilarin selbst, denn niemand anderes sei so hübsch. Am liebsten hätte die Elefantin sich auch in jungen Jahren gespielt, schliesslich sei sie damals zwar sehr jung gewesen, aber genauso hübsch wie heute. Bloss wer würde Mala mit ihrem 52 Jahren einen etwa sieben Jahre alten Elefanten abnehmen? Ganz recht, niemand. Deshalb wurde auch Shila dazu verpflichtet, die schon ganz wild darauf ist, Mala darstellen zu dürfen.
Die Dreharbeiten werden heute beginnen. Der Film wird exklusiv an Malas offiziellem Geburtstag am 08. Juni vor ausgewähltem Publikum gezeigt werden. Der Titel des Films ist noch nicht bekannt, wird aber rechtzeitig bekannt gegeben werden.
Unterdessen hat der Pairi Daiza bekannt gegeben, dass sie bereits zwei Tage vor der offiziellen Öffnung am 05. April ihre Pforten öffnen werden. Bereits ab Donnerstag kann nicht nur Mala bewundert werden, sondern man kann sich auch die beiden großen Pandas ansehen. Elefantendame Mala freut sich schon auf die Besucher, wurde es ihr in letzter Zeit doch arg langweilig.

In der Ligaversammlung in Frankfurt wurde letzte Woche nicht nur die Torlinientechnik abgelehnt, sondern etwas viel wichtigeres beschlossen.
Nachdem der FC St. Pauli wegen seines schadhaften Rasens zu einer drastischen Massnahme griff, um Geld zu sparen, hat diese Methode zu einem absturzartigen Rückgang von Fouls geführt. Das war dem DFB und ebenfalls der DFL nicht verborgen geblieben. Schnell wurde es besprochen, dann in der Ligaversammlung noch einmal vorgestellt und schließlich zur Abstimmung gebracht. Nur ganz knapp kam der Vorschlag durch. Aber es hat gereicht.
Ach so, worum es eigentlich geht. Tja, darüber redet der DFB nicht so gern, weshalb man den Punkt in den meisten Artikeln über die Ligaversammlung nicht findet.
Alles begann mit dem FC St. Pauli und seinem Rasen. Dieser war mal wieder in einem katastrophalen Zustand, eine komplette Neuverlegung war dem Kiezclub allerdings zu teuer. So wurde nach anderen Möglichkeiten gesucht und schliesslich auch gefunden. Der Rasen wurde einfach an den entsprechenden schadhaften Stellen gedüngt. Aber nicht mit irgendeinem Dünger, sondern mit Elefantenködeln! Zwar sind Mogli & Co. als HSV-Fans bekannt, doch dem Konkurrenz-Verein helfen sie auch gerne, hat dieser in der Nähe ihres Zuhauses seine Trainingsstätte. Und so wurde der Rasen mit einer Mischung aus Ködeln und Wasser besprengt, ähnlich wie es beim güllen auf den Feldern der Fall ist. Der Rasen erholte sich, aber nicht nur das, es stellte sich auch ein anderer Effekt ein. Die Fouls der Spieler gingen schlagartig zurück. Auf einmal wollte niemand mehr auf dem Rasen zum liegen kommen. Wer kann es den Spielern auch verdenken? Niemand möchte in der Scheisse von anderen herumrutschen, selbst wenn es die von Elefanten sein mag. Ob es auch eine Anweisung der Zeugwarte gab, weil die den Dreck aus den Trikots waschen müssen, ist nicht bekannt. Kaum noch Fouls gab es, die wenigen, die es doch noch gab, wurden von Spielern der Gastmannschaften ausgeführt, die nichts davon wussten, wie der Rasen präpariert worden war.
Natürlich blieb dem DFB nicht verborgen, dass sich die Anzahl der Fouls bei Heimspielen des FC St. Pauli drastisch reduziert hatten. Also forschten sie nach der Ursache und wurden schnell fündig: Düngung des Rasens durch natürlichen Dünger, der aus Elefantenködeln hergestellt wurde.
Der DFB dachte darüber nach, fand die Idee schliesslich ganz wunderbar und beschloss, dass die DFL sie bei der nächsten Ligaversammlung vorstellen sollte. Man wollte in Sachen Fair Play nun Vorreiter für andere Länder werden. Und so wurde in der vergangenen Woche abgestimmt. Grosse Hoffnungen machte man sich nicht, schliesslich war es ein recht unorthodoxer Vorschlag. Aber mit einer knappen Mehrheit wurde der Beschluss gefasst, dass zukünftig alle Rasen – kein Kunstrasen – der Erst und Zweitligavereine mit tierischen Exkrementen wie beispielsweise von Elefanten gedüngt werden sollen. Denn dadurch würden Fouls verhindert und Verletzungen vorgebeugt werden.
Es wird noch diskutiert, ob der Beschluss als Vorschlag bei UEFA und FIFA eingereicht werden soll, schliesslich prädigen beide schon seit langem Fair Play.
Der Rasen des FC St. Pauli hat sich jedenfalls durch die Ködel-Wasser-Mischung erholt. Nur das Problem der leichten Geruchsbelästigung muss noch überacht werden. Aber da wird sich sicherlich noch eine Lösung finden.

Lustig macht man sich in Argentinien in der letzten Zeit über das wM-Maskottchen. Es heisst Fuleco, das eine Wort Kombination aus futebol und ecologica ist. Leider war den schlauen Ideengebern nicht klar, dass Fuleco im Jugendslang „Arsch“ bedeutet. Kein Wunder also, dass Argentinien sich amüsiert und jetzt wahrscheinlich auch der Rest der Welt.
Seltsam sieht das Kugelgürteltier auch noch aus, aber da gab es schon weitaus schlimmere Maskottchen.

Wie gerade bekannt wurde, soll bei der nächsten Sitzung des IOC eine neue Sportart bei den olympischen Spielen zugelassen werden. Es handelt sich hierbei um das so genannte Stand-Up-Paddling. Einige mögen davon vielleicht noch nicht gehört haben. Dabei handelt es sich um ein Surfbrett, auf dieses stellt man sich und bewegt sich dann mithilfe eines Paddels gemächlich vorwärts. Gewinnen tut derjenige, der als schnellster durchs Ziel kam und selten bis gar nicht vom Brett gefallen ist. Denn für das ins Wasser fallen gibt es Strafpunkte.
Eine äusserst langweilige Disziplin? Ja, das dachte ich zuerst auch, bis ich dann las, dass es einen Parcours geben wird. Da wird es natürlich erheblich schwerer, außerdem soll es nicht in allzu ruhigen Gewässern stattfinden. Mal sehen, wie lange sich diese Disziplin wird halten können. Zu Beginn der olympischen Spiele der Neuzeit war sogar Boule olympisch.

So, liebe Leserinnen und Leser dieses Artikels, wer sich nun fragt, was das eigentlich für seltsames Zeug gewesen ist, der sollte einmal einen Blick auf das Datum des Artikels werfen. Richtig, genau der Tag ist heute. Nichtsdetotrotz gibt es auch wahre Begegebenheiten, über die ich berichtet habe. Welche es sein mögen? Nun ja, das mag jeder selbst herausfinden oder einfach nachfragen. Über Kommentare freue ich mich immer – so lange es kein Spam ist.

 

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Kommt der Terror auch zu uns oder ist er bereits da?


Die Angst geht wieder um: Die Angst vor einem Terroranschlag. Anlass dazu, war der Anschlag am Montag während des Boston-Marathons.
Nicht nur, dass es gerade während so einer Veranstaltung zu einem Bombenanschlag kam, ist perfide, sondern das es gerade an diesem Tag geschehen ist. Dazu muss ich nun ein klein wenig ausholen, weil es sonst niemand verstehen wird.
Der Boston-Marathon findet immer am dritten Montag im April statt, denn dieser Tag ist ein Feiertag: der Patriot’s day. Auf Deutsch also der Tag der Patrioten oder Patriotentag. Das heisst nichts anderes, als an diesem Tag die Liebe zum Vaterland gefeiert wird. Und gerade in den USA ist patriotisches Gehabe sehr wichtig. Wenn wir in Deutschland damit kämen, würden wir gleich in die braune Ecke gestellt werden. Aber in den USA ist man nun einmal patriotisch veranlagt. Da hiess es oft: Wer gegen den Irak-Krieg ist, der ist kein Patriot. Heutzutage wird der Satz wohl nicht mehr genannt werden.
Zurück zum Bombenanschlag in Boston.
Der Terroranschlag, als solcher wird er eingestuft, kam völlig unerwartet. Geradezu überrascht und geschockt war man, als die Bomben hochgingen. Wie schon 2001 waren die USA völlig unvorbereitet getroffen worden. Wie damals wusste man zwar von den Tätern, mochte sie vielleicht auch mal überprüft haben, aber man fand nichts.
Der ältere Attentäter der beiden Brüder, wurde vor wenigen Jahren extra überprüft, weil er sich so verändert hatte. Doch man konnte ihm nichts nachweisen, dass er ein radikaler Islamist war, in eines der Terrorlager wollte. Wenn man so was machen will, dann kriegt man das auch hin, ohne dass jemand davon etwas mitbekommt. Zweithandy unter falschem Namen, ich weiss nicht was, was man da noch alles machen kann. Nicht den eigenen PC benutzen beispielsweise, irgendwo ins öffentliche Internet gehen. Dazu mit einem Computer, den man ansonsten nie benutzt, der keine eigenen Daten enthält. Man sieht, es ist ganz leicht.
Der ältere der beiden Attentäter, ein Tschetschne, genauso wie sein Bruder, wurde bereits nach dem Bombenanschlag erschossen. Sein 19 Jahre alter Bruder befand sich auf der Flucht. Gestern war Boston wieder im Ausnahmezustand, denn Watertown war abgeriegelt worden, da dort der zweite Attentäter gesehen worden war. Eine Ausgangssperre wurde verhängt, das Handynetz lahmgelegt, Türen und Fenster mussten geschlossen gehalten werden. Immer mehr Polizisten und weitere bewaffnete Einheiten kamen nach Watertown. Endlos zäh schien die Zeit zu sein, die nicht verstreichen wollte. Und dann kam die Nachricht: Der zweite Attentäter ist gefasst. Verletzt, aber er lebt und kann Auskunft geben über den Bombenanschlag. Falls er Reden wird natürlich.
So könnte geklärt werden, ob wirklich nur die Brüder die Attentäter waren oder ob es noch einen dritten Komplizen gab. Vor allem müsste die Frage geklärt werden, ob die beiden Tschetschenen wirklich ganz allein dafür verantwortlich sind.
Dass der Patriot’s Day gewählt wurde, war äusserst schlau. Die USA wiegten sich in Sicherheit und dann passiert so was. Warten wir also ab, ob nicht noch am 04. Juli, dem Unabhängigkeitstag, etwas passieren wird. Vielleicht war dies nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird.
Vor allem stellt sich die Frage, ob nicht nur die USA betroffen sein werden und nicht vielleicht auch andere Länder wie Deutschland. Es wurden vor einigen Wochen Terrordrohungen gegen Deutschland ausgesprochen. Bis jetzt ist glücklicherweise nichts geschehen, aber wer weiss, was da noch alles kommen kann.
Dazu ein Ratschlag, jetzt bloss nicht in Panik verfallen. Passieren kann immer was und wenn man nur die Rolltreppe hinauffällt.
Nun kommt wieder die Debatte in Deutschland auf, ob denn nicht die Videoüberwachung weiter ausgeweitet werden soll. Denn die beiden US-Attentäter wurden nur deshalb so schnell enttarnt, weil sie auf Kameras gesichtet worden waren. Im Dies könnte auch in Deutschland nützlich sein, falls es hier zu einem Anschlag kommen sollte. Allerdings halte ich das für überzogen. Muss alles überwacht werden, nur damit man sich sicherer fühlt? Schon jetzt werden doch bereits Telefongespräche und Emails überwacht. Bei Schlüsselwörtern springt die Überwachung an. Ganz sicher wird auch dieser Text sorgsam unter die Lupe genommen, weil er einige Schlüsselwörter enthält. Ging ja auch gar nichts anders oder soll ich immer von einer „gefakten Kartoffel“ reden?

Letzte Woche berichtete ich darüber, dass Gajendra aus dem Leipziger Zoo nach Hamburg umziehen würde. Am Dienstag war es so weit. Der König der Elefanten lebt nun in der Hansestadt, wo er allerdings noch nicht „bewundert“ (das Wort wird eigentlich immer für Mala verwendet, irgendwie scheint das jemand für Gajendra in einem Artikel übernommen zu haben. Aber eigentlich ist das Wort ausschliesslich für Elefantendame Mala reserviert) werden kann. Der Dickhäuter soll sich erst einmal an seine neue Umgebung und vor allem an seine neuen Pfleger gewöhnen. Das kann schon ein wenig dauern. Aber falls er dann draussen sein sollte, werde ich Bescheid geben. Jonas macht das schon.
Wie es aussieht, ist Thisiam alias TBC-Bazille wieder positiv auf Tuberkulose getestet worden. Und da wurde sich endlich entschieden, ihn nicht zu nehmen. Hat lange gedauert, aber besser spät als nie, bevor es gänzlich zu spät ist.
Nun ist Gajendra da, was mich wirklich für ihn freut. Denn seit Januar 2011 stand er allein in Leipzig, kein direkter Kontakt zu den anderen Elefanten, da dies nicht gewünscht war. Gewünscht deshalb nicht, weil es in Leipzig bereits einen Zuchtbullen gibt und zweitens Gajendra dort auch gar nicht züchten sollte. Nun hatte das EEP entschieden, dass Gajendra nach Hamburg umziehen darf. Dort warten ja angeblich schon einige Zuchtkühe sehnsüchtig auf ihn. Wie eben so schön in den Zeitungsartikeln geschrieben wird. Dies sind kurz gesagt die Kühe: Indra, Kandy, Lai Sinh sowie Yashoda (wirkt reichlich ausgezehrt durch ihre Dauerammendienste) und Thura (da ist es fraglich, ob die Elefantenkuh nicht doch noch abgegeben wird, da sie nicht tragbar ist). Shila ist zwar nun sechs Jahre alt, aber meiner Meinung nach zu jung. Vor allem ist sie auch nicht gerade die grösste. Zwar steigt sie nun auch schon über den Zaun, um sich füttern zu lassen, aber das heisst noch lange nichts.
Ewig wird Gajendra in Hamburg nicht bleiben. Bereits Ende nächsten Jahres, also 2014, soll der Dickhäuter nach Hellabrunn zurückkehren. Dann ist nämlich aller Voraussicht nach das Elefantenhaus wieder in Ordnung. Jetzt herrscht dort eine grosse Baustelle. Und bis dahin, darf sich Gajendra in Hamburg vergnügen. Wollen wir mal hoffen, dass sein Aufenthalt dort von Erfolg gekrönt sein mag.
Dadurch, dass Thisiam nicht nach Hamburg kommen kann, weiss man nun nicht, wohin mit den beiden Jungbullen Shanti und Shahruhk. Diese sollten im Gegenzug nach Polen ins Thisiams Zoo kommen. Das ist nun hinfällig geworden und sie besetzten weiterhin die Mutter-Kind-Anlage.
Darüber ärgert sich besonders eine: Elefantendame Mala. Denn noch immer hofft sie, nach Hause zurückkehren zu dürfen. Zwar wird sie im Pairi Daiza genügend hofiert, wie sie es seit Jahrzehnten schon nicht mehr in ihrem Zuhause erleben durfte, dennoch ist sie weiterhin unglücklich mit ihrer Situation. Sie hat sich zwar arrangiert, aber dennoch sehnt sie sich nach Hause. Nach 46 Jahren an einem Ort grundsätzlich nachzuvollziehen.

Berichtete ich letzte Woche davon, dass Helen Dalibors Roman „Die Rollen des Seth“ auf Neobooks und Xinxii erhältlich ist, kann man sich den Roman nun auch endlich auf Amazon herunterladen. Suchkriterien: Die Rollen des Seth oder aber Helen Dalibor. Und schon ist man kurz davor, den Roman herunterladen zu können. Also nicht lange zögern, sondern sich schnell zu Amazon oder einem der weiteren Anbieter begeben. Der Roman ist jeden Cent wert. Ein Geheimtipp von mir, dem man ruhig vertrauen kann. Ich habe schon so viele Bücher gelesen, dass ich sagen kann, ob das Buch schlecht ist oder nicht. Dieses hier ist vorzüglich. Also lesen!

Dieser Artikel ist jetzt garantiert überprüft worden, weil er das Wort Anschlag und dazu das Wort Bombe enthält. Das könnte ja sonst was bedeuten, wenn beide Worte in einem Text auftauchen. Wie ich oben schon einmal erwähnte, kann man auch was über das Thema schreiben, ohne die Schlüsselworte überhaupt zu erwähnen.

 

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Bye-bye Elefant Hussein – Ruhe in Frieden, alter Pappsack!


Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume. Ich leb‘ in euch und geh‘ durch eure Träume.
Michelangelo Buonarotti

Diese Nachricht habe ich wirklich nicht erwartet. Ich musste es zweimal lesen, um es wirklich zu glauben. Elefantenbulle Hussein ist tot!
Gestern, kurz vor dem Verladen legte er sich in seiner Box hin, litt wahrscheinlich unter Atemnot. Sofort eingeleitete Rettungsmassnahmen konnten ihm nicht mehr helfen. Wenige Minuten später, war dieser liebenswerte Bulle tot.
In einer Todesanzeige würde nun stehen, er hinterlässt seine trauernde Mitbwohnerin Mala sowie seine Haremsdamen und seine Kinder.
Nina jedenfalls ist total geschockt, was ich ihr nicht verdenken kann. Am Donnerstag noch hat sie ihn besucht, um von ihm Abschied zu nehmen. Nichts deutete darauf hin, dass er am nächsten Tag um die Zeit schon nicht mehr leben würde. Wie immer war er bei Nina recht anhänglich. Auch konnte sie beobachten, wie er sich von einem Kind bereitwillig den Rüssel streicheln liess, obwohl er das eigentlich total verabscheute. Vielleicht wusste er da schon, dass er nicht mehr lange leben würde.
Er war ein imposanter, ruhiger, liebenswerter Bulle. Zu Mala war er in den letzten zwei Jahren nicht immer nett gewesen, aber die Gesellschaft der beiden ist zwanzig Jahre eigentlich recht gut gewesen.
Nach Belgien hätte er gehen sollen, nach Planckendael, einer Aussenstelle des Zoo Antwerpen. Er hätte noch viele glückliche Jahre verleben können. Doch nun ist er tot. Vierzig Jahre ist er alt geworden. Kein Alter für einen Elefanten, für einen Zooelefanten sehr wohl. Der Schnitt, wie alt Zooelefanten werden, liegt bei gerade mal 35 Jahren.
So ein imposanter Kerl. Nicht immer nett zu Mala, aber äusserst liebenswert, ruhig und verständig. Nina ist der Meinung, dass er sie genau verstanden hat, dass er nachvollziehen konnte, warum sie manchmal wütend auf ihn war. Hussein hat sie respektiert, dass habe ich gesehen, wenn ich sie begleitet habe, so wie sie ihn respektiert hat.
Manchmal war er recht schüchtern, blieb in einiger Entfernung stehen, wenn Mala gefüttert wurde und guckte immer, ob er nicht auf was bekommt. Dann stand er neben Mala und suchte auf der Mauer, ob da nicht was für ihn liegt. Es war aber auch das Zeichen dafür, dass er etwas haben wollte.
Nina hat sich oft über ihn aufgeregt, war zornig auf ihn, weil er sich so frech gegenüber Mala benommen hat, aber sie hat ihn doch im tiefsten Inneren ihres Herzens immer gemocht.
Der Titel für diesen Eintrag spukte mir seit zwei Wochen im Kopf herum. Bloss der Zusatz mit dem „Ruhe in Frieden“ ist neu, da hätte eigentlich etwas anderes stehen sollen. Makaber, dass man den Titel auf zweierlei Weise benutzen kann.
Nina hat bis heute morgen nichts gewusst, dann lass sie in der Zeitung „Trauer um Hussein“. Erst dachte sie, es würde getrauert werden, weil er gegangen war. Doch dann las sie den Artikel weiter und es wurde klar, dass er gestorben war.
Wahrscheinlich ein anaphylaktischer Schock durch das Narkosemittel. Nina glaubt nicht, dass sie ihn nicht sediert haben, obwohl von Hussein wirklich keine Gefahr ausgegangen sein dürfte. Aber wenn der Pfleger nicht mehr da ist, der die engste Bindung hatte, wird es schwierig. Dennoch war er ein ganz ruhiger und lieber Bulle.
In Indien war er Arbeits- und Tempelelefant gewesen, bevor er den Weg nach Hamburg fand und dort erfolgreich züchtete. Sein jüngster Nachwuchs rennt gerade durch das grosse Gehege und sorgt für allerlei Unruhe. Ein kleiner Wirbelwind, der am liebsten bei Tante Yashoda am „Rockzipfel“ hängt und von Schwester Shila bewacht wird, wenn er schläft.
Er wird nicht vergessen werden, sondern in seinen Nachkommen weiterleben. In Ratna, Corny, Kandy, Shila, Assam (alias Darjeeling), Thai, Shahruhk, Sandry, Salvana (Indra) und Rani.
Ruhe in Frieden, Hussein. Schade, dass es so gekommen ist. Mach’s gut, alter Pappsack!


Hussein, ein Tag vor seinem Tod

Was wird nun aus Mala werden? Wie wird es ihr gehen, einen Tag nachdem Hussein gestorben ist? Durfte sie sich von ihm verabschieden? Wie geht es der restlichen Herde? Alles Fragen, die ich nicht beantworten kann, da ich über 800 Kilometer entfernt bin. Nina wird es sagen können, aber seit heute morgen schweigt sie.

Deutschland hat gegen die Niederlande gewonnen, wie es Elefantenkuh Nelly gesagt hat. Shahruhk und Shanti lagen mit ihrem Unentschieden daneben, dafür hat Elefantendame Mala ebenfalls mit ihrer Voraussage richtig gelegen. Wie sie auch sagte, dass Frankreich gegen die Ukraine gewinnen wird.
Etwas skeptisch war ich bis zum Beginn der zweiten Halbzeit schon, ob Mala sich da nicht geirrt hätte.
Aber erst einmal war nach vier Minuten Schluss. Der Schiedsrichter unterbrach die Partie, da es nicht nur goss wie aus Kübeln, sondern auch blitzte. Und die Sicherheit der Spieler geht immer vor. Das schüttete so sehr, wie man es nicht für möglich gehalten hat. Vor allem konnte man wegen des Regenteppichs die Hand vor Augen nicht mehr sehen. Und dann schien noch die Drainage des Rasens das Wasser nicht aufnehmen zu können, dass dort nachgeholfen werden musste. Das erinnerte doch ein wenig an die Bilder der WM 1974. Damals in Frankfurt beim Spiel Deutschland gegen Polen hatte es vor dem Spiel einen wahren Regenschauer gegeben. Das Wasser stand auf dem Rasen. Am Ende wurde dieser platt gewalzt, damit das Wasser endlich nicht mehr auf der Spielfläche stand. Denoch ging das Spiel als Wasserschlacht in die Geschichte ein.
Nach einer Stunde ging das Spiel endlich weiter. Wegen der Verzögerung wurde England-Schweden eine Viertelstunde später angepfiffen.
Frankreich schien erst nicht recht ins Spiel zu finden, dann in der zweiten Halbzeit innerhalb von drei Minuten, schossen die Blauen zwei Tore und die Ukraine konnte dem nichts entgegensetzen. Es schien, als würden sie sich in der Schicksal ergeben, die Niederlage abkzeptieren. Dabei sahen die in der ersten Halbzeit doch beinahe wie der klare Sieger aus.
Mala hatte Recht, als sie auf Sieg entschied.

Deutschland hat die Niederlande nass gemacht, die überhaupt nicht ins Spiel zu finden schienen. Kein Wunder, wenn sie sich alle selbst Spinne Feind zu sein scheinen.
Beste Szene, wo Robben bei der Auswechslung einfach über die Bande sprang. Es wurde als kürzester Weg bezeichnet, aber im Grunde genommen dürfte er sauer gewesen sein. Er hat ja nichts gebracht, kein Tor geschossen, gar nichts. Philipp Lahm stand da, wartete und nahm Robben dann den Ball ab. Denn Robben spielt immer das gleiche. Das wissen allerdings wohl noch nicht alle.
Lustig fand ich ein Transparent: „Welche Tiere schiessen keine Tore?“ „Robben!“
Natürlich eine Verhöhnung, aber ich finde es lustig. Wird er ja wohl wahrscheinlich auch nicht gesehen haben.

Das nächste Spiel von Deutschland hat Mala übrigens auch schon entschieden. Sie tippt auf einen Sieg für Deutschland.
Sie sollten auch besser gewinnen, denn sie können trotz sechs Punkten immer noch ausscheiden.
Bei Frankreich gegen Schweden ist sie noch ein wenig Unentschlossen, Sie tendiert zwischen Sieg für Frankreich und Unentschieden hin und her.

Wer übrigens mal sehen möchte, wie Thisiam aussieht. Hier gibt es ein paar Bilder.

 

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Tod des Elefanten Chumpol – Wenn die Elefantengruppe einen Ruhestörer verstößt


„Die sieht aus wie Monki.“
„Wie was?“ (Ich musste an Monk denken und verstand nicht, wie Carla Bruni wie der aussehen könnte, nach ihrer Gesichtserneuerung.)
„Wie Monki. Du weisst schon, der wie ein Schwein aussah.“
„Ach, du meinst Pigsy.“ (Regina sprach vom Monkey King. Ein Wunder, dass sie sich an so was erinnert.)

Eigentlich habe ich gedacht, dass mit dem Eintrag vom 28. April mein Elefanten-Themen wirklich erschöpft wären. Doch nein, in Köln ereignete sich am Mittwoch ein wahres Elefantendrama. Gegen Mittag ging die bereits schwer angeschlagene Elefantendame Chumpol Richtung Badeteich, wo sie zur Seite sackte und reglos liegen blieb. Erschütternde Besucher bekam mit, wie die Elefantenkuh starb.
In der Nacht war Chumpol von den anderen Elefanten rüde attacktiert worden. Sie hatte unter anderem mehre Zehen verloren (abgerissen), trug Muskelverletzungen und Abschürfungen davon. Dazu eine Auskugelung des Hüftgelenks, was nicht wieder hätte eingerenkt werden können. Die Gruppe hatte sich gegen sie aufgelehnt. Seit Chumpol mit den anderen Thais im Jahr 2006 gekommen war, hatte sie nur herumgestänkert. Sie akzeptierte die Rangordnung nicht, legte der Leitkuh öfters den Rüssel auf den Rücken, wollte mit den Jungtieren nichts zutun haben. Folglich: Eine Krawallmacherin ohnegleichen. Ansonsten war sie aber recht ruhig und friedfertig. Auch eine Krawallmacherin stänkert nicht 24 Stunden am Tag herum.
Nun hatten die anderen Elefanten anscheinend die Schnauze voll von Chumpol, statuierten an ihr Exempel und schlossen sie aus der Gruppe aus.
Warum ich sage, dass sie aus der Gruppe ausgeschlossen wurde? Als am Morgen die Elefanten von der Halle in ihre Boxen geführt wurden, wollte die Dickhäuterin nicht reinkommen. Erst da sahen sie, was geschehen war. Chumpol wurde behandelt, dann aber wieder zu den anderen Elefanten auf die Aussenanlage gelassen.
Gegen Mittag dann das „Drama“. Chumpol geht zum Wasser, sackte zur Seite und ist tot. Sie ist nicht im Wasser ertrunken, sondern, wie eine Obduktion ergeben hat, an Herz-Kreislauf-Versagen infolge eines posttraumatischen Schocks mit extremer Adrenalinausschüttung gestorben. Eigentlich für einen Elefanten Mitte dreissig kein Grund, um sein Leben auszuhauchen. Tja, wenn es da nicht die Vermutung gegeben hätte, dass sie wesentlich älter sei. Grund dafür einmal die Haut. Aber genau hätte man das Alter feststellen können, wenn man Chumpols Zähne betrachtet hätte. Problem: Chumpol liess sich nicht ins Maul gucken. Warum auch immer, jedenfalls machte sie nicht das Maul auf, damit sich ihre Zähne ansehen liessen.
Es gab immer die Vermutung, dass die Elefantenkuh aus einer schlechten Haltung käme. Vielleicht ein grund, dass sie ihr Maul verschlossen hielt und gegenüber den anderen Elefanten recht oft am stänkern war.
Die Obduktion brachte nun ans Licht, dass Chumpol in etwa 55 Jahre alt war. Also eine recht betagte Seniorin. Es gibt Elefanten, die zehn Jahre jünger und schon gebrechlich sind, oder auch Elefanten die fast zehn jahre älter und immer noch recht fit wie ein Turnschuh sind. Aber das ist wie beim Menschen, die Gene machen es aus. Nicht jeder ist mit sechzig noch so flott unterwegs, wie mit zwanzig.
Chumpol war eine „alte Kuh“ (so würde sich jetzt Jenala ausdrücken und meint es gar nicht beleidigend) und so war die Stresssituation für sie nicht zu verkraften. Schade, dass es so gekommen ist, aber so traten auch nicht weitere Probleme auf. Die da wären: Was wäre aus Chumpol geworden, nachdem sie aus der Gruppe ausgeschlossen und verstossen wurde? Sie konnte nicht woanders hingehen, sondern hätte sich irgendwo auf der Anlage in eine Ecke verdrücken müssen.
Wir dürfen allerdings bei aller Trauer nicht vergessen, dass es auch noch andere Tierarten gibt, wo es zu Rangeleien wegen Unverträglichkeit kommt. In Zürich (müsste dort gewesen sein), ist eine Tigerin ihren Verletzungen erlegen, nachdem sie mit dem Tigermännchen zusammengeführt wurde. Beide konnten sich nicht leiden. Oder aber bei Degus, deren Schwänze aussehen, als hätten sie die Milben. Das ist Folge von Stress und Unverträglichkeit der Gruppe. Das kann überall vorkommen, aber gerade bei den Elefanten wird so etwas schnell publik, denn die grauen Riesen sind nun einmal Publikums-Lieblinge.
In anderen Zoos wird der betreffende Elefant zum Bullen abgeschoben (siehe Hamburg mit Mala oder Leipzig mit Saida) oder er bekommt eine Dauerbewachung (siehe Hamburg).
Was mit Chumpol passiert ist, ist traurig, aber nicht zu ändern. Sie hat sich nicht in die Gruppe eingefügt, so dass es irgendwann dazu kommen musste. Sechs Jahre sind es nun gewesen, die relativ friedlich verlaufen sind. Vielleicht hätte was geändert werden können, wenn die Pfleger eher reagiert hätten. Aber wohin mit Chumpol? Das wäre ein Problem gewesen, denn ich denke nicht, dass irgendjemand diesen „Problemelefanten“ aufnehmen wollte.
Interessant finde ich ja noch die Tatsache, dass Elefanten in Zoos zum Badeteich geben, um dort ihr Leben auszuhauchen. Chumpol ist nicht die einzige gewesen, da gibt es noch andere, wo mir jetzt gerade aber nur die Elefantenkuh aus Heidelberg einfällt, die mit Illona vergesellschaftet war und aus einer schlechten Zirkushaltung kam. Die müssen wohl irgendeine Verbindung zum Wasser herstellen, anders kann ich es mir jedenfalls nicht erklären.
Chumpol wäre so oder so in den Elefantenhimmel gekommen. Das ausgekugelte Hüftgelenk hätte nicht ins Gelenk zurückgebracht werden können. Folglich hätte sie eingeschläfert werden müssen. Bevor das geschah, hörte ihr Herz einfach auf zu schlagen. Chumpol wusste es und ging zum Wasserbecken. Warum auch immer, aber es muss etwas zu bedeuten haben.

Wer übrigens nun endlich wissen möchte, welches Geschlecht das tote Jungtier von Salvana hatte: Es war ein Mädchen. Das ist wirklich traurig, wo Naing Thein doch fast nur Bullen zeugt. Schade, aber es lässt sich nicht ändern. Vielleicht wäre die Sache anders verlaufen, wenn Salvana mit den Elefanten zusammen gewesen wäre, denen sie vertraut. Aber das ist Spekulation und kann auch nichts mehr ändern.
Darjeeling läuft durchs Gehege, immer verfolgt von Kandy oder Shila. Tante Yashoda ist auch oft mit von der Partie. Mutter Lai Sinh kümmert sich mehr als bei Shila. Jedenfalls empfindet Jenala dies so. Ich kann dazu nichts sagen, war noch nicht da. Habe nur einige Bilder von dem kleinen Racker gesehen. Der wesentlich bessere Namen hätte kriegen können, als nach einer indischen Teesorte benannt zu werden, die zudem auch noch recht bayerisch anmutet.

Morgen die grosse Stichwahl in Frankreich zwischen dem Amtsinhaber Sarkozy und seinem Herausforder Hollande. Merkel favorisiert natürlich ihren Liebling Sarkozy, denn alles andere würde viel zu viele Umwälzungen bedeuten.
Ich vermute, dass Sarkozy wohl wirklich aus dem Elysée Palast ausziehen muss. Frankreich hat die Schnauze voll von ihn, da nützt nicht einmal seine Frau etwas. Die soll sich ja einer Gesichts-OP unterzogen haben. Völlig aufgequollen und ich weiss nicht was. Ist ihr Gesicht, nicht meins. Also soll sie machen, was sie für richtig hält.

Jenala hat sich einen neuen Laptop gekauft und ist nur am motzen. Kommt mit der Bedienoberfläche überhaupt nicht klar. Na ja, von Windows XP zu Windows 7 ist auch ein extremer Übergang. Aber da wird es doch wohl auch eine klassische Ansicht geben. Ausserdem findet sie, dass es das grösste Billigding ist, was es je gegeben hat. Nun ja, wenn sie findet. Kann ich nicht ändern. Allerdings frage ich mich, warum sie sich diesen Laptop dann überhaupt gekauft hat? Wahrscheinlich hofft sie immer noch, ihr alter Laptop würde sich in einer Art Selbstheilungsprozess selbst reparieren. Daran glaube ich nicht. Wenigstens hat sie ihn nun mal aufgeschraubt bekommen, um festzustellen, dass er völlig verstaubt ist. Allerdings kommt sie nicht an den Lüfter heran. Also zur Reparatur. Aber das wird bei ihr wohl noch dauern. Kann ich verstehen, aber mein PC war wirklich ein anderer Fall.

Bei den aktuellen KinderJoy mit der Hauptserie Ice Age 4 soll es beinahe eine Ausbeute von 100 Prozent geben, wenn man weiss, wie man die Figuren denn heraushören kann. Ich habe mal die Probe aufs Exempel gemacht und tatsächlich hatte ich eine Ice Age-Figur drin, wenn auch nicht eine der Hauptfiguren. Aber den Preis finde ich äusserst happig: 89 Cent soll man dafür berappen. Ich habe mich schon 2006 über die enormen Preise beschwert, aber das ist einfach ungeheurlich.

Wie lange noch bis der Roman „Die Rollen des Seth“ erscheint? Anderthalb Wochen noch, wenn ich richtig gerechnet habe, nicht wahr? Müsste so sein. Also nicht vergessen, denn das ist der Roman des Frühjahrs und Sommers. „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Wer diesen Roman – Sparte Thriller – nicht liest, hat wirklich was verpasst.

 

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Wie originell! – Ein hamburgischer Elefant bekommt einen bayerischen Namen


Der kleine Bulle in Hamburg ist nicht mehr namenlos, sondern heisst jetzt Assam. Absolut unoriginell? Ja, toll finde ich den Namen auch nicht, und wenn ich den schon nicht toll finde, wie wird ihn da erst Jenala finden. Grauenhaft, scheusslich, völlig unpassend. Das sind ihre Worte gewesen. Vor allem schäumt sie, dass nicht das Herkunftsland von Mutter Lai Sinh berücksichtigt wurde, die bekanntlich aus Vietnam stammt und nicht aus Indien. Anscheinend wird aber mit asiatischer Name immer gleich indischer Name gleichgesetzt. Nun ein Tee-Name. Wer Shahruhk schon bescheuert fand, wird diesen Namen noch weniger mögen. Ich frage mich, wie der sich eigentlich gut rufen lassen soll. As-saam! Nicht besonders, eher gewöhnungsbedürftig. Aber wenn die da so entschieden haben, sollen sie damit glücklich werde. Mainstream nennt sich das wohl, nach dem sie gehen, war ja bei Rani nicht anders. Auch ein Allerweltsname. Da finde ich wirklich, dass der kleine Bulle lieber einen vietnamesischen Namen hätte bekommen sollen. Hätte ja nicht Dung Hung sein müssen. Jenala hat Thao favorisiert, was meiner Meinung nach reichlich chinesisch klingt. Vielleicht bin ich da aber auch einfach „The Closer“ behaftet, wo einer der Hauptnebencharaktere Tao heisst.
Vietnamesisch wäre wirklich besser gewesen, vor allem kenne ich das auch so, dass die Kinder nach dem Herkunftsland der Mutter benannt werden. Deshalb habe ich ja auch einen finnischen Vornamen, der in der Schule immer für allerlei Verwirrung gesorgt hat. Anfangs jedenfalls.
Für mich steht der Name Assam ja nicht nur für eine Tee-Sorte, sondern auch für ein bayerisches Brüderpaar. Die werden zwar nur mit einem S geschrieben, aber ausgesprochen wird’s genauso. Deshalb ist der Name für mich bayerisch. Das wird die ganz schön wurmen, dass sie sich da so einen vieldeutigen Namen ausgesucht haben. Zurück können sie es nicht mehr nehmen, aber eventuell mal darüber nachdenken, wenn sich irgendwann mal wieder Nachwuchs bei den Elefanten ankündigen sollte. Falls da überhaupt noch was kommen wird. Der neue Elefantnbulle Thisiam soll schliesslich seit mehreren Jahren schon keinen Artgenossen mehr gesehen haben, weshalb er auch ziemlich unleidlich sein soll. Mit dem jetzigen Zuchtbullen Hussein haben sie grosses Glück gehabt, der benutzte bloss Mala mal als seinen Punchingball. Aber wie das mit Thisiam werden wird? Das könnte noch was werden. Hoffentlich dann ohne besagte Mala als seine Gesellschafterin, dazu ist sie wirklich zu alt. Und alt meine ich nun wörtlich. Jenala hat mir Bilder von letzter Woche geschickt, da war ich schon etwas geschockt. Mala wird alt, bekommt rosa Stellen und Altersflecken. Niemand ist davor gefeiht, auch ein Elefant nicht.
Zu Salvana noch kurz: Ihr geht es augenscheinlich gut. Jenala konnte keine grosse Traurigkeit an ihr entdecken. Hat einen gesunden Appetit und steht nun nicht nur bei Thura an der Box in der Elefantenhalle, sondern auch bei Shandra. Dennoch will sie mit ihrer eigenen Gruppe immer noch nichts zu tun haben.
Und der kleine Darjeeling hält sich oft bei Tante Yashoda auf, liegt unter Schwester Shilas Bauch und ruht sich aus oder rennt unter dem Bauch von Mutter Lai Sinh hindurch. Noch kann der kleine Racker das, aber schon bald wird er zu gross dafür sein.
Ein bayerischer Name für einen hamburgischen Elefanten. Ich amüsiere mich darüber immer noch.
Gestern titelte die Bild-Zeitung, die wir ja alle kennen und lieben, dass Dieter Bohlen die Bundesrepuboik Deutschland wegen Verletzung der Menschenrechte verklagt hat – vor dem Europäischen Gerichtshof in Strassburg. Worum es eigentlich geht?
Um eine alte Werbung von Lucky Strike aus dem Jahr 2008. Ich habe die damals auch gesehen, mir aber nichts weiter dabei gedacht, weil ich eh nicht rauche und auch noch nie geraucht habe. Dieter Bohlen war damals nicht der einzige, der von dieser Werbung „betroffe“ war, sondern auch Ernst-August von Hannover, der mit einer zerknüllten Zigarettenschachtel und dem Spruch „War das Ernst oder August?“ dargestellt wurde. Wir sollten uns daran erinnern, dass Ernst August als „Prügelprinz“ Einzug in die Medien gehalten hat, da er unter anderem auf einen Kameramann oder Fotografen mit einem Schirm losgegangen ist. Aber das lässt sich alles im Internet nachlese, weshalb ich darauf verzichte ausführlicher zu werden.
Dieter Bohlen und Ernst August von Hannover fühlten sich durch die Zigarettenreklame verunglimpft und verlangten Schadensersatz. Da haben sie noch nicht genug Geld, mag man sich da fragen. Der Bundesgerichtshof wies die Klagen ab, das war 2008, nachdem das Oberlandesgericht Hamburg beiden eine fiktive Lizengebühr zugesprochen hatte. Ein Jahr später, also 2009, zogen beide vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
In der Zwischenzeit sind drei Jahre fast vergangen. Nun aber soll es zu einer Entscheidung kommen. Hat der Bundesgerichtshof richtig entschieden, als er beider Klagen abwies? Die Begründung war, dass der Name Prominenter benutzt werden darf, wenn es satirisch gemeint ist. Und das war die Werbng eindeutig, obwohl ich damals schon dachte, dass Ernst August sich das sicherlich nicht gefallen lässt. Hörte nur nie was davon.
Nun hat die Bild-Zeitung, eventuell in Ermangelung grossartiger Schlagzeilen, einen langweiligen Fall herausgekramt, der eigentlich niemanden zu interessieren hat.
Egal wie entschiden werden wird, was lernen wir daraus? Nehmt nie ungefragt einen Prominenten für irgendeine Werbung, selbst wenn sie ironisch gemeint ist.

 

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Gehofft und gehofft, doch vergebens – Totgeburt für Elefant Salvana


Es ist das eingetreten, was Jenala und ich bereits gestern vermuteten, es aber noch nicht wussten: Salvana hatte eine Todgeburt. Sehr wahrscheinlich hat die Geburt zu lange gedauert. Bei Lai Sinh war es damals im Jahr 2003 auch nicht anders. Wobei man bei Lai Sinh bedenken muss, dass sie damals noch kleiner und zarter war als heute. Jetzt ist sie für ihre 15-Minuten-Geburten bekannt.
Wenigstens Salvana hat die Geburt überstanden. Es mag schrecklch und traurig sein, dass sie eine Todgeburt hatte, aber das Leben geht weiter. Sie kann noch weitere Kinder bekommen und muss dafür auch nicht mehr umziehen. Im Herbst wie ein neuer Bulle kommen (ich berichtete). Bloss stellt sich dann die Frage, wie der Bulle sich anstellen wird, wo er doch schon seit Jahren keine Artgenossen mehr hatte. Nicht das er so ein fauler Sack wie Mekong ist. Abwarten…
Der Zoo Leipzig kann bloss froh sein, dass Salvana nicht bei ihnen gebleben ist, sonst wäre dies das zweite tote Elefantenbaby innerhalb von zwei Wochen.
Stellt sich natürlich die Frage, ob der lange Geburtsvorgang hätte verhindert oder verkürzt werden können.
Beim Menschen macht man einen Kaiserschnitt, aber bei einem Lefantenist das nicht möglich, da dessen Organe sofort aus dem Schnitt quellen würden. Hab das mal in einer Doku gesehen, wo ein toter Elefant seziert wurde. Ein grosser Schnitt am Bauch wurde gemacht und alles quoll heraus. Und selbst wenn das nicht passieren würde. – Am Konjunktiv dürfte man merken, wie unwahrscheinlich das ist. – Die Naht würde die halten, denn das ganze Gewicht würde darauf drücken und sie immer weder aufreissen lassen. Selbst ein extrem festgewickelt Mega-Verband und das Einbrngen des Elefanten in einen Flaschenzug brächte nichts. Letzteres wäre eh nur Quälerei, dann ein Elefant will sich bewegen und nicht in der Luft schweben. Also keine Möglichkeit. Das Elefantenbaby muss immer den natürlichen Weg nehmen. Vielleicht wird es in einigen Jahrzehnten eine Möglichkeit geben, aber jetzt eben nicht.
Hätte Mutter Saida helfen können? Nein, denn was hätte sie tun können? Ihrer Tochter bei stehen, sie beruhigen und ihr vor allem das Gefühl von Sicherheit geben. Das ist wichtig und in der Gruppe, in der sich Salvana befindet, fühlt sie sich laut Jenala fremd. Sie zeigte kaum Interesse an Lai Sinhs Jungtier, hielt sich immer an der Box von Thura auf. Denn Thura war die beste Freundin von Saida. Und so was wird meist auch auf die Kinder vererbt. Bloss, wie ich schon mehrmals berichtete, gilt Thura als Problem Fall und hat draussen auf der Anlage auch fast immer jemanden der Pfleger neben sich stehen. Damit sie ja nicht Yashoda und deren Nachwchs zu Nahe kommt oder auch Salvana. Jenala hält es bei Salvana sowie Lai Sinh und Shila für Quatsch. Deshalb wäre es wohl für Thura auch nicht schlecht, wenn sie aus der Gruppe genommen und eventuell mit Mala vergesellschaftet wird. Eine Anlage wird frei sein, wenn Thisiam kommt und die könnten beide nutzen. So werden zwei Legen mit einer Klappe geschlagen, denn auch Mala ist ein Problemfall und kann nicht auf die grosse Anlage zu den anderen. Deshalb steht sie auch als Husseins Gesellschafterin im Bullengehege. Laut Jenala ist sie seit mindestens zwei Jahren aber eher sein Punchingball. Der neue Bulle ist so etwa 15 Jahre alt, Mala wird dieses Jahr fünfzig. Also keine gute Kombination.
Und was ist eigentlich damit, dass Mala früher neben mindestens einem afrikanischen Elefanten gestanden hat. Besteht noch irgendwie die Gefahr, dass sie den Herpes-Virus in sich trägt? Dann wäre ein Jungspund von Elefantenbulle absolutes Gift für sie.
Warum ich sage, dass Mala mit afrikanischen Elefanten in Berührung gekommen ist? Früher wurden auch in Hagenbeck beide Elefantenarten auf einer Anlage gehalten, denn man wusste noch nicht, dass der afrikanische Elefant Herpes überträgt, wogegen der asiatische nicht gefeiht ist. Wer sich alte Bilder anguckt oder den Film ‚Klein Erna auf dem Jungfernstieg‘, der wie das sehen. Der genannte Film ist von 1969. Mala ist leicht zu erkennen, sie ist dort zwar erst sechs Jahre alt, aber sie guckt dort schon wie heute die Besucher an – bloss gewebt hat sie nicht.
Zurück zu Salvana, ich habe von der Todgeburt erst durch die Hinweise in den Kommentaren erhalten, die man mir geschrieben hat. In keiner einzigen Zeitung habe ich es gelesen und auf dem Internetauftritt vom Tierpark ist auch nichts zu finden. Als würde das Thema bald abschtlich totgeschwiegen werden. Aber vielleicht brauchen es nur etwas Zeit und ich habe hier auch nicht die richtigen Zeitungen vorliegen (Berliner und Münchener Zeitungen).
Salvana wird schon erholen, wird noch ihre Zeit brauchen, um es zu verkraften. Thura wird ihr helfen können, denn bei der hält sie sich auch jetzt noch meist in der Halle auf.

 

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Elefantenbaby für Salvana – Bald ist es da!


Es scheint sich in Hamburg wieder was anzubahnen. Das ist doch mal eine gute Nachricht.
Jenala ist schon ganz hibbelig. Als ihr Cousin gestern in Hamburg im Tierpark war, konnte er nicht ins Elefantenhaus. Warum? Tja, bei der letzten trächtigen Elefantenkuh hatten die Wehen eingesetzt. Bis jetzt ist aber noch nichts geschehen. Habe mal kurz bei Google-News und der dortigen Internetseite des Tierparks geguckt, aber es steht nach nichts von einem neuen Elefantenbaby. Immer noch ist nur von Lai Sinhs Bullenkalb die Rede. Also macht es Salvana immer noch spannend.
Es sollen sogar zwischenzeitlich mal wieder die Wehen ausgesetzt haben. Scheint wohl normal zu sein, so lange es kein Geburtsmarathon werden wird, wie bei Lai Sinhs erstem, das dann nach 26 Stunden leider tot zur Welt kam. Seitdem ist Lai Sinh bekannt dafür, dass die eigentlich Geburt bei ihr nur eine Viertelstunde dauert. Aber Salvana ist Erstgebährende, da dauert das meist immer etwas länger.
Allein ist sie wenigstens nicht. Sie kann in der Elefantenhalle umherlaufen, sich mal hinlegen oder auf die Unterstützung der anderen Herdenmitglieder hoffen. Wobei Jenala ja sagt, dass sie mit denen, mit denen sie in der Halle zusammen ist, nicht wirklich was zu tun hat. Vor Lai Sinh würde sie gerne mal abhauen, mit Yashoda hätte sie gar nichts Zutun, höchstens mit Kandy war sie zusammen. Aber wehe, es ging um die Rangordnng, da hat Salvana der jüngeren Kandy unmissverständlich klar gemacht, wer das Sagen hat. Am liebsten würde sie an der Box von Thura stehen, die sich nicht mit in der Halle befindet, da sie sich nicht mit Yashoda und deren Nachwuchs verträgt. Keine Ahnung, wieso. Ich erinnere mich noch an Bilder, wo Klein-Kandy und Klein-Thai miteinander gespielt haben. Aber das ist lange her. Erwähnter Thai lebt seit Juni 2010 in der ersten Jungbullen-WG Deutschlands, in Heidelberg.
Jenala schilderte auch, dass Salvana letzte Woche überhaupt kein Interesse an der Gruppe oder Lai Sinhs Jungtier zeigte. Sie stand immer nur bei Thuras Box, holte sich Futter, aber beim Jungtier stand sie nicht. Also warum ist se dann nicht bei Thura? Tja, die Frage aller Fragen, was wahrscheinlich damit zusammenhängt, dass Thura recht problematisch ist. Aber Jenala glaubt, dass sie Salvana gegenüber sich normal verhalten würde, schliesslich sei Salvana die Tochter von Thuras bester Freundin Saida. Kommt einem bekannt vor? Richtig, das erzählte ich bereits das letzte Mal. Ein bisschen Wiederholung muss sein, um es besser zu verstehen.
Jenalas Cousin, Jonas war wohl sein Name, hat gesagt, dass am gestrigen Tag immer wieder lautstarkes Brüllen aus dem Elefantenhaus gekommen wäre. Und zu seiner Überraschng hätte Shahruhk darauf geantwortet. Er schien sehr daran interessiert, was in der Halle vor sich ging. Soll früher auch immer mal mit Salvana über die Anlage gestreift sein, wenn sie wieder Schwangerschaftslaufen hatte. Und sie gab ihm ständig Contra, wenn er mal wieder frech war. Nun oebt er ja mit Shanti zusammen, der aus Hannover gekommen ist. Beide sollen nach Polen übersiedeln, wenn der neue Zuchtbulle von dort nach Hamburg gekommen ist. Dazu muss aber erst einmal der jetzige Zuchtbulle Hussen nach Belgien umziehen. Und das wird immer später. Also dann wohl im Herbst der neue Bulle. Jenala freut sich jedenfalls über den Tag, an dem der neue Zuchtbulle Thisiam noch nicht da ist. Und so hofft sie auch für ihren Ersatzelefanten, dass diese de leere Anlage beziehen wird und nicht zu dem „polnischen Franzosen“ gesteckt wird. Da hört sie nämlich vrschidene Versionen: Eine besagt, dass Mala zu Thisiam kommt, die andere besagt, Mala darf in die Mutter-Kind-Anlage ziehen. Fragt sich nun bloss, was nun stimmt. Ich weiss es nämlich nicht. Und Jenala erst recht nicht, sonst wäre sie nicht so besorgt.
Na ja, erst mal abwarten, was sich nun tut. Das kann sich alles den nächsten Minuten oder Stunden entscheiden. Und dann werden wir weiter sehen.
Über Hoa gibt es auch was zu berichten. Sie hat durch de Geburt etwa 230 Kilo verloren, ist noch genauso verfressen und wasserscheu wie vor der Geburt auch. Dennoch ist nicht zu übersehen, dass sie immer noch traurig ist. Die alte Fröhlichkeit ist noch nicht zurückgekehrt.
Im Übrigen sage ich immer noch, dass Hoa nicht absichtlich He Kind getötet hat. Ihre Tritte waren nur zu kräftig, ansonsten hat se es ja richtig gemacht. Elefantenmütter tretten ihr Neugeborenes, um den Kreislauf n Schwung zu bringen und es zum Aufst zu animieren. Das mag brutal aussehen, ist es aber nicht. Auf Planetopia haben sie am Montag die Geburt von Lai Sinhs Bullenkalb gezeigt. Ganz am Ende, nach dem ganzen Geplänkel ist die Geburt zu sehen. Lai Sinh steht auf der Schräge, die dann ihr Kind heruntersaust. Bei Thura ist das genauso abgelaufen, nur Yashoda hat sich eine Sandkuhle gebaut gehabt, aber vielleicht kennt die das eben so aus Indien.
All Elefanten in der Halle waren beteiligt. Alle? Nein, Salvana hielt schon bei Thura an der Box auf Nr kam keine einzige Sekunde. Ich finde, genauso wie Jenala, dass das doch schon alles sagt. Salvana hat mit dieser Gruppe nichts am Hut.
Ihr kennt ja alle mein Problem mit meinem PC: BIOS Checksum Error und so weiter. Tja, könnte eine leere Bios-Batterie sein, aber ich versuche es jetzt ja mit einem Linux-Rettungssystem. Mal sehen, ob das was bringt. Aber ich kann wenigstens noch was tun, denn Jenalas Laptop sagt überhaupt keinen einzigen Piep mehr. Nur ein schwarzer Bildschirm und sonst nichts. Hat ihren Laptop ganz normal benutzt und am nächsten Tag schaltet sie ihn ein und nichts geht mehr. Sie dachte erst einmal an einen kaputten Bildschirm, also externen Monitor angeschlossen, aber auch da tat sich nichts.
Ihren Roman hat schon bis auf wenige Kapitel anderweitig gespeichtert. Aber ihr ganzes Tagebuch ist da drauf und natürlich ihre Notizen für den Roman, sprich Recherchen. Das ist nun ganz schön ärgerlich. Kann ich gut nachvollziehen, denn auch ich bin auf mene Daten angewiesen. Erinnert mich übrigens daran, dass ich mal wieder meine Daten speichern sollte, extern natürlich. Mein Laptop ist schliesslch auch nicht mehr der jüngste. Aber mir immer noch der liebste, wie Regina immer sagt.
Wie es aussieht, muss Regina mal den Heizlüfter reinigen und Wärmeleitpaste hinzufügen. Wusste überhaupt nicht, dass es so was wie Wärmeleitpaste überhaupt gibt. Wenn es schlimmer kommt ist die Grafikkarte Schrott. Und ganz schlimm kommt es, wenn es das Mainboard sein sollte, dann kann sich Jenala einen neuen Laptop kaufen. Ein Mainboard kostet nämlich bis zu 400 Euro. Und für das Geld gibt es heutzutage schon einen neuen Laptop von Aldi.
Mal sehen, was sie machen wird. Am Ende wohl noch die Festplatte ausbauen. Ich kann bloss hoffen, dass ihr Cousin sich dabei nicht einmischt, sonst ist das Ding schneller Schrott als Jenala das selbst tun könnte.

 

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Mutterglück an Freitag, dem 13. – Lai Sinh hat das Rennen vor Salvana gemacht


Die Obduktion des kleinen Elefantenbullen hat ergeben, dass Hoa ihn tatsächlich totgetrampelt hat. Infolge seiner inneren Blutungen starb er. Eine traurige Nachricht.
Ich bin aber immer noch überzeugt davon, dass Hoa es nicht mit Absicht gemacht hat, sondern ihn nur zum aufstehn ermuntern wollte und dabei zu fest zugetreten hat.
Gestern auf den Aufnahmen von „Elefanten, Tiger & Co.“ konnte man nicht wirklich viel erkennen. Was für mich jetzt aber definitiv feststeht: Das war eine Unfähigkeit, die es überhaupt nicht gab. Gucken wir mal an den Monitoren, da werden wir ja alles sehen. Die hätten ja in zu Hoa direkt in die Halle sollen, aber wenn sie an dem Durchgang gestanden und manchmal mit ihr gesprochen hätten, dass wäre schon ein wenig tröstlich für sie gewesen. Immer noch besser, als ganz allein zu sein.
Und sie hat wahnsinnige Schmerzen gehabt, brüllte, was wir wegen des Infraschalls nicht hören konnten, nahm einen langes Stück Holz und hielt sich daran fest.
Bösartigkeit kann man ihr wirklich nicht unterstellen. Sie hat getrauert, das sah man ihr an. Ihre Augen waren nass und sie guckte traurig. – Jedenfalls sagt das Jenala und die muss das wissen.
Vielleicht hätten sie es doch mit Saida versuchen sollen, auch wenn sie Hoa nicht besonders mag. Aber in der Situation hätte sie ihr sehr wahrscheinlich beigestanden.
So ist es aber so, wie es gekommen ist. Man kann es nicht ändern. Hoa kann immer noch weiteren Nachwuchs bekommen.

Dafür gibt es eine umso schönere Nachricht aus Hamburg. In dortigen Tierpark Hagenbeck erblickte am frühen Freitagmorgen (Freitag, der 13.) ein kleiner Elefantenbulle das Licht der Welt. Doch wer nun mit Salvana als glücklicher Mutter gerechnet hat, der hat sich verrechnet. Denn es war ja noch eine andere Elefantenkuh schwanger. Beide Kühe sollen, wie es heisst, am selben Tag gedeckt worden sein. Die eine in Leipzig, die andere in Hamburg. Lai Sinh, die Elefanten, die gerne auch mal für ein Jungtier gehalten wird, ist die glückliche Mutter. Wobei glücklich relativ ist, besonders bei Lai Sinh. Sie ist leicht autistisch veranlagt und nicht gerade die Mutter, wie man es sich vorstellt. Sie kümmert sich, aber bloss nicht zuviel. Das ist bei ihrer Tochter Shila schon so gewesen, die deshalb zu einer Tante ging, um dort Milch zu trinken. Die hatte dann selbst Nachwuchs und musste nun zwei kleine Elefanten versorgen. Sie wurde dadurch ganz schön dünn, nun wird es langsam wieder.
Übrigens wurde das Jungtier genau zwei Tage nach dem fünften Geburtstag seiner Vollschwester (Mutter und Vater identisch). Da kann man es verstehen, wenn Jenala sagt, Lai Sinh sei autistisch veranlagt. Alles muss gleich sein. Dieses mal wieder in aller Frühe, bloss zwei Stunden eher als das letzte Mal, aber wieder eine Viertelstunde.
Jenala ist gestern gleich hin und war recht erstaunt, dass Salvana sich so gar nicht für die Gruppe und den Nachwuchs interessierte. Als würde sie gar nicht zur Gruppe gehören, sondern wäre ein Fremdkörper. Vielleicht auch erste Anzeichen für Wehen? Wir wissen es nicht.
Der kleine Bulle soll immer versucht haben zu trinken, bloss suchte er die Milchbar immer vergeblich bei Tante und Halbschwester. Da gab es dann natürlich nichts. Aber besonders auf die Halbschwester hatte er es abgesehen. Und die liess alles geduldig über sich ergehen.
Jenala hatte prophezeit, dass es ein Bullenkalb werden würde. Hat irgendwelche Berechnungen angestellt bezüglich des Nachwuchs des Vaters und dem der Mutter. Und da stand dann die Chance höher, dass es ein Bullenkalb würde.
Hier ein Bild von dem neuen Elefanten.

Und was ist heute noch für ein Tag? Richtig, vor 100 Jahren sank die Titanic in die Fluten des Ozeans. Ein Schiff, das als unsinkbar galt, wurde zum Mythos. Warum eigentlich? Wegen der missglückten Schiffstaufe? Wegen der Tatsache, dass das Schiff als unsinkbar galt? Wegen der fehlenden Rettungsboote?
Bezüglich der Rettungsboote kann man nur sagen, dass damals nicht vorgeschrieben wurde, wie viele Rettungsboote sich an Bord befinden mussten. Es war eine Sache der Reederei. Da kann man nur sagen, dass die White Star Line sogar mehr Rettungsboote als überhaupt nötig zugelassen hat. Wird gerne vergessen, aber Rettungsboote waren nun wirklich nicht Pflicht.
Bei der Schiffstaufe ging wirklich nicht die Flasche kaputt. Das wird dann gleich als schlechtes Omen angesehen. Nun ja, ist nun mal so. Kann man nicht ändern.
Im Grunde genommen, ist die Titanic wahrscheinlich zum Mythos geworden wegen mehrerer Tatsachen: 1. Das Schiff galt als unsinkbar.
2. Viele Menschen sind gestorben.
3. Die genauen Umstände, wieso es eigentlich zu dem Unglück kam, sind nie geklärt worden.
James Cameron’s Film ist nun auch wieder in 3D im Kino zu bewundern und die Leuten strömen immer noch wegen des Films in die Kinos. Ich habe den schon 1997 nicht gesehen und falls nun Regina auf die Idee kommen würde, dass ich mir den mit ihr ansehen muss, würde ich jeglichen Konsequenzen in Kauf nehmen. Aber ich will diese Schnulze nicht sehen. Was anderes ist der Film nun mal nicht.
Gestern wurde eine der deutschen Fassungen gezeigt. Nicht der Stummfilm von 1912, sondern der Film von 1943. Kann man sich schon vorstellen, wie das war. Ein wenig einseitig gefärbt, aber ansonsten eben ein Spielfilm mit Dramatik.
Nächste Woche kommt an selber Stelle übrigens ein ganz anderer Film. Jenala hat gesagt, dass ich darauf aufmerksam machen soll: Klein Erna auf dem Jungfernstieg.
Wurde 1969 in Hamburg gedreht, die Handlung ist nicht besonders, aber ein ganz spezieller Elefant ist dort zu sehen. Um wen es sich handelt? Gibt doch nur eine Elefantenkuh, die seit mehr als 45 Jahren in Hagenbeck ansässig ist. Jenalas Ersatzelefant Mala. Die hat sich nach eigener Aussage gestern übrigens sehr den Bauch vollgeschlagen.

 
 

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