RSS

Schlagwort-Archive: singen

Osama bin Laden ist tot!


Die Nachricht kam gerade erst rein, bzw. habe ich sie gerade erst gesehen: Osama bin Laden soll tot sein! Glauben mag ich es irgendwie nicht, schliesslich hiess es schon so oft, er wäre tot. Aber nun soll es definitiv so sein. In Pakistan hätten ihn amerikanische Spezialkräfte in einer Kommandooperation getötet, heisst es.
US-Präsident Obama: „Der Gerechtigkeit wurde Genüge getan.“ Ob das wirklich stimmt? Von Osama hat man lange nichts mehr gehört. Aber das muss nichts heissen. Schliesslich sagte mir Jenala andauernd, sie hätte ihn in Deutschland gesehen. Für voll habe ich sie nie genommen, wobei ich sagen muss, das mir auch mal jemand über den Weg lief, der Osama bin Laden hätte sein können. Ein gestutzter Bart, dann eher europäische Kleidung und schliesslich auch gefärbte Haare. Da sieht man kaum noch, ob es sich wirklich um bin Laden handelt oder doch nur um einen harmlosen Menschen aus der arabischen Welt.
Jetzt soll er also tot sein, oder ist es doch nur ein Doppelgänger? Am Samstag lief ja auf Vox zwölf Stunden lang verschiedene Dokus über Hitler und seine Genossen. Da kam ja auch die Spekulation auf, dass er gar nicht tot gewesen sein soll, sondern geflüchtet sei. Nachprüfen lässt es sich schlecht, aber solche Gerüchte halten sich. Genauso wie Prinzessin Diana auch noch leben soll oder aber Saddam Hussein. Gestorben sind nur Doppelgänger. Was mich dann an Christopher Marlowe erinnert, der plötzlich durch einen Streit zu Tode kam und kurz danach William Shakespeare zu einer Art Superstar wurde. Damit will ich sagen, dass Marlowe als Shakespeare weiterlebte. Und wie auch immer, mysteriös bleiben Tode von berühmten Personen allemal.
Aber zurück zum Chef des Terrornetzweks Al Kaida, Osama bin Laden. Seine Leiche soll sich in den Händen der USA befinden. Wo denn auch sonst. Damit auch niemand herausfinden kann, dass bin Laden gar nicht tot ist. Und mit Zahndaten brauchen die mir erst gar nicht zu kommen, dass kann man alles wunderbar fälschen, wie man gerade wieder gestern im „Tatort“ sehen konnte.
Also ob nun tot oder nicht, die Welt wird sich dennoch weiterdrehen.

So auch in Hamburg, wo aus Leipzig eine Elefantenkuh an ihre Geburtsstätte zurückgekehrt ist. Allerdings allein, ohne ihre Mutter. Das ist leider sehr traurig, denn Mutter und Tochter verband ein sehr enges Band. Und nun ist Saida, die ich ja auch persönlich kenne – einige werden sicherlich wissen, warum -, wieder allein. Und zwar wirklich allein, denn mit der Herde hat sie nicht wirklich was zu tun, mit dem Bullen versteht sie sich nicht. Jenala ist ganz traurig, als sie das hörte. Vor allem weiss sie gar nicht, wie alle Elefanten, wenn es nächstes Jahr doppelten Nachwuchs gibt, in die Halle passen sollen. Im Aussengehege sei es kein Problem, denn das ist gross, aber drinnen sei nicht so viel Platz. Vor allem fürchtet jetzt Jenalas Ersatzelefant, dass ihr fünfzigster Geburtstag im nächsten Jahr völlig untergehen wird bei auch noch zwei Jungtieren. Bei einem kein Problem, aber bei zweien? Tja, da hat sie sich einfach das falsche Jahr ausgesucht, vielleicht sollte sie ja dieses Jahr noch wählen, um zu feiern.

Freitag war es in der Redaktion einfach die Hölle. Es ging nur um diese verdammte Hochzeit. Ich habe mich so weit es ging geflüchtet. Kopfhörer auf die Ohren und möglichst laut mir irgendwas auf Youtube angesehen. War da wirklich der einzige in der Redaktion, der das gemacht hat. Und dann haben die mich auch noch damit aufgezogen, dass mir so was auch irgendwann bevorsteht. Das hat mir dann völlig gereicht. Hochzeiten sind einfach nicht mein Ding.
Und wo ich gerade von youtube rede. Samstag lief ja mal wieder „Wetten, dass..?“ auf dem ZDF. Habe bloss mal reingeschaltet, und wer kam da gerade aus den Kulissen? Hugh Laurie alias „Dr. House“. Tja, der ist ja gerade hier in Deutschland und gibt seine Musik zum besten. Ein Lied hat er auch gesungen. Das will ich aber nun nicht vorstellen, sondern eines, wo sie einen Ausschnitt von gezeigt haben. Hier ist es:

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Morgen kommt der Weihnachtsmann


„Das ist doch Ryan Reynolds.“ „Und welcher Film?“ „Hugo Boss.“ „Kenn‘ ich nicht. Wann wird der gezeigt?“
(Irgendwie scheint Regina für einen Augenblick vergessen zu haben, was Hugo Boss eigentlich ist. Ich war auch erst irritiert, weil ich dachte, es würde sich um Werbung für einen Film handeln. Aber als ich dann Hugo Boss sah, fiel mir wieder ein, dass Reynolds ja das Gesicht der besagten Marke ist.

Wenn man an den Herrn mit Rauschebart jedenfalls glaubt, dann wird er auch tatsächlich kommen. Ich persönlich habe nie wirklich an den Weihnachtsmann geglaubt, bereits mit vier Jahren war ich immer der Meinung, dass mein Vater hinter der Maske stecken würde, was natürlich immer dementiert wurde. Bloss komisch, dass er immer dann gerade noch dringend in die Firma musste, wenn kurz danach der Weihnachtsmann kam. John hat mit zehn noch an den Weihnachtsmann geglaubt, jedenfalls hat er so getan, Bei Sofie war es dann irgendwann mit sieben Jahren so vorbei. Irgendwie kommte man mich nicht hinters Licht führen. Ist auch heute noch ziemlich schwierig, obwohl ich manche Dinge wirklich naiv als wahr annehme.
Das Wetter ist immer noch ein einziges Chaos. Die Bahn rät ihren Kunden ab, mit ihr zu fahren. An den Flughäfen entspannt sich die Lage, dann nimmt sie aber auch mal wieder zu. Dann geht gar nichts mehr und etliche Flüge fallen aus. Das schlimmste wird sicherlich die Ungewissheit sein, wann und ob es überhaupt weitergehen wird. Mich trifft es nicht, denn ich fliege über Weihnachten und Neujahr nicht in ferne Länder.
Dafür hat es aber Lei & Co. getroffen. Die wollten eigentlich mit dem Zug fahren. Aber da sie dann die ganzen Nachrichten sahen, dass die Züge auf der Strecke Leipzig-München oft gar nicht oder sehr verspätet fahren, entschieden sie sich, die Karten zurückzugeben – ist ja kostenlos momentan, nur die Sitzplatzreservierung wird einbehalten. Und so entschied sich Lei, wohl im Alleingang, das sie die Strecke mit dem Auto zurücklegen würden. Ob das wirklich so eine gute Idee war? Denn die Autobahnen sind auch in keinem besseren Zustand, zudem ist heute fast überall der letzte Schultag. Doch meine Einwände wurden weggewischt. Wenn Lei sich etwas in den Kopf setzt, dann wird das auch durchgezogen. Egal was andere dazu sagen. Es wird einfach gemacht. Also eben mit dem Auto. Ich scheine nicht von ihnen verschont zu werden, wie mir scheint.
Dabei stellt sich mir die Frage: Wo hat Lei das Auto her? Die hatten doch nie eins, sondern haben sich immer meines ausgeliehen. Da bin doch wirklich gespannt. Vor allem frage ich mich, ob sie überhaupt heil ankommen. Ich kenne doch Lei und ihren Bleifuss. Die kann doch gar nicht langsam fahren.
Heute morgen irgendwann sind die losgefahren. Angeblich mitten in der Nacht. Melinoh hat kurz mal angerufen und mitgeteilt, dass sie im Stau stecken würden. So lange es keine Verkehrskontrolle ist, ist alles gut. Also werde ich nun hier sitzen und warten, das sie ankommen.
Es ist mein erster freier Tag, ich habe noch ein paar letzte Besorgungen gemacht. Dabei habe ich festgestellt, das ich nicht der einzige war. Schienen noch andere auf die Idee gekommen zu sein. Und die meisten kauften Würstchen und Kartoffelsalat. Wir zuhause haben immer Heringssalat gegessen. Aber so sind halt die Traditionen. Wir haben ja auch eine: Wir essen Fondue. Kann man sich wunderbar bei unterhalten, und es dauert ewig.
Vielleicht sollte ich noch ein paar Weihnachtslieder üben. Lei steht ja total aufs Singen. Also meine eingerosteten Finger ein wenig ölen und dann was spielen. Habe da gerade ein neues Stück am Laufen. Ausserdem muss ich das Lied, das ich für Regina komponiert habe, auch noch einmal üben. Nicht, das ich noch irgendwelche Fehler mache. Das wäre auf alle Fälle peinlich.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,