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Entscheidung in Syrien? Der Countdown läuft!


Noch ist der Bericht der UN-Inspektoren nicht offiziell, dennoch sind bereits wichtige Einzelheiten durchgesickert: Es hat den Nachweis auf Giftgas und Chemiewaffen gegeben! Damit wäre die Vermutung der USA bestätigt. Also alles klar für einen Militärschlag?
Nein, davon ist auf einmal keine Rede mehr. Liegt vielleicht auch daran, dass Obama einfach keine Unterstützung für seinen „kleinen Spaziergang“ findet. Warum Spaziergang? Nun ja, er redet immer von einem 60tägigen Militärschlag und das ist so formuliert, als würde es sich um einen Spaziergang handeln. Mal kurz hin, auf den Tisch hauen und wieder raus aus dem Land. Doch so einfach, wie es sich anhört, dürfte es gewiss nicht sein. Das beste Beispiel ist der Irak, wo nun nach zehn Jahren das Land immer noch nicht befriedet ist. Im Grunde genommen, war es unter Saddam Hussein friedlicher als es heutzutage ist. Ja, Saddam war auch kein harmloser Diktator, aber unter ihm haben wenigstens die einzelnen Religionen friedlich zusammengelebt.
Binnen einer Woche soll nun Syrien sein Chemiewaffenarsenal aufdecken, also angeben, was sie alles besitzen. Ob das offen und ehrlich geschehen wird, ist eine andere Sache. Denn verstecken kann man immer was. Auch dass die UN-Inspektoren zurückkehren und den kompletten Zugangen zu den Chemiewaffendepots und Herstellungsorten erhalten, bedeutet nichts. Bis Mitte 2014 sollen dann alles zerstört sein. Das ist eine lange Zeit in der noch allerhand passieren kann. Dennoch gut, dass nicht gleich der Militärschlag kommt, wie es Obama immer forderte. Denn so was bringt nur Leid und noch mehr Tote. Man sollte immer erst versuchen, die Dinge friedlich zu lösen. Zudem sogar Russland damit einverstanden ist.
Wenn wir uns erinnern, war Russland, allen voran Wladimir Putin, gegen einen Militärschlag der USA und forderten Beweise für deren Behauptung, es gebe Chemiewaffen in Syrien. Nun muss man einmal bedenken, dass Russland an Syrien jede Menge Waffen liefert. Warum also die Quelle kappen, die einen tränkt? Allerdings soll Assad bereits das Geld ausgegangen sein. Denn wie einige Leute berichten, würden bereits Kunstschätze in russische Frachtflugzeuge und Hubschrauber verpackt werden. Der Ausverkauf hat begonnen! Klammheimlich geschieht das natürlich und falls man Russland darauf ansprechen würde, werden die das sicherlich dementieren und behaupten, diese Dinge besässen sie bereits seit Jahrzehnten. Wer will das schon beweisen?
Aber ist es nicht traurig, wie die Altertümer verscherbelt werden? Von einem Diktator zum anderen. Quasi als Tauschgeschenk. Aleppo soll angeblich nicht mehr wiederzuerkennen sein. Nicht durch die Zerstörung durch die Kämpfe, sondern auch der Raub der Altertümer.
Aber so lange es immer willige Abnehmer gibt, wird es überall so weitergehen.
Ein Militärschlag gegen Syrien scheint also vom Tisch zu sein. Wenigstens etwas, denn ein Krieg hat noch nie etwas gebracht, ausser Toten und Verletzten.

Morgen wird hier in Bayern gewählt. Ich kann mir einen faulen Tag machen, denn ich habe bereits per Briefwahl gewählt. Einmal Landtagswahl und die Bundestagswahl auch. Finde ich unheimlich praktisch. Zudem macht die Deutsche Post immer Reklame dafür, dass sie hundertausende Wahlhelfer haben. Allerdings nicht in Bremen, denn dort waren die meisten Wahlunterlagen unzustellbar. Wieso auch immer, denn die Adressen waren korrekt verzeichnet. Vielleicht ein Fehler im System der Post? Aber normale Briefe sind scheinbar angekommen. Vielleicht auch eine Verschwörung? Vielleicht sind das alles SPD-Wähler und die sollten ihre Stimme nicht abgeben können. Die betroffenden Personen können auch ohne Wahlbenachrichtigung wählen gehen.
Die Briefwahl hat für die Parteien den Nachteil, dass sie mit ihrer Infopost häufig viel zu spät in den Briefkästen lagen. Als ich bereits meine Wahlen getätigt hatte, bekam ich auf einmal Post. Bloss leider zu spät. Hätte die betreffende Partei eh nicht gewählt. Oder dann die Wahlauftritte überall, wo man hingeht. Ich habe mir nichts andrehen lassen und immer nur den Kommentar abgegeben, dass ich bereits gewählt hätte. Darauf kamen dann so blöde Kommentare wie „hoffentlich uns.“ Ich entgegnete nur: „Das werden sie dann sehen, falls sie über die fünf Prozenthürde gekommen sind.“ Hätte auch was anderes sagen können, aber bevor ich da dämliche Diskussionen abhalte, komme ich noch zu spät zur Arbeit.
Wer wohl morgen gewinnen wird? Vom Prozentanteil her sicherlich die CSU mit Horst Seehofer. Aber wird es auch reichen, um Ministerpräsident zu bleiben? Wird er eine absolute Mehrheit holen oder muss er wieder mit der FDP zusammengehen? Vielleicht sogar auch noch mit den Freien Wählern? Ja, ja, diese Partei scheint nicht ganz zu wissen, was sie will. Einmal will Aiwanger mit der CSU zusammengehen, dann wieder mit SPD und Grünen. Warum denn nicht gleich eine grosse Koalition? Vielleicht schafft die SPD auch die Sensation und löst die CSU ab. Danach kann Seehofer nur noch auswandern. Wieder ab nach Preussen, nach Berlin.
Im Grunde genommen denke ich nur wieder an de Nockherberg und seine Darsteller. Da hat man solche wie Söder und Ude liebgewonnen und will sie auch weiterhin sehen. Da bleibt nur eine grosse Koalition. Aber die wird niemals kommen, eher spaltet sich Bayern von Deutschland ab.
Und nächste Woche dann die grosse Wahl. Steinbrück oder Merkel? Haifischgrinsen oder Sabberlinien? Das ist die Frage aller Fragen. Vielleicht auch beide, denn angeblich würden CDU und FDP keine Mehrheit bekommen. Dann würde es zu einer grossen Koalition kommen. Ganz sicher, denn die Grünen wollen sicherlich nicht mit der CDU zusammenarbeiten. Und ob die SPD wirklich die Linke haben will als Koalitionspartner dürfte auch dahingestellt sein. Wobei, manchmal frisst der Teufel Fliegen, um ans Ziel zu kommen. So muss man das sehen und darf auch da überrascht sein.

Elefantendame Mala ist ganz glücklich, dass St. Pauli heute seine frühe Torführung nicht verspielt hat. Zwar kassierten sie nach der 2:0-Führung noch einen Gegentreffer, aber den knappen Vorsprung hielten sie bis zum Abpfiff durch und dürfen sich nun über drei Punkte freuen.
Die Elefantendame hatte den Sieg bereits vorausgesehen, auch wenn sie kurzzeitig wieder am Zweifeln war. Denn bekanntlich weiss St. Pauli manchmal gar nicht, wie Fussballspielen eigentlich geht. Da schiessen sie innerhalb weniger Minuten zwei Tore und bringen es nciht zustande, diese Führung bis Spielende zu behalten. Dabei muss das Runde doch einfach nur ins Eckige.
Besonders kritisiert Mala das Chaos, das oft auf dem Spielfeld herrscht, so dass der Mannschaft gar nichts gelingt. Auch dass sie oft bei Standardsituationen Tore kassieren, gefällt ihr gar nicht.
Schon oft hat sie sich darüber geärgert und träumte davon, als Torwart das Tor des Vereins sauberzuhalten. Leider dürfen Elefanten nicht aufgestellt werden, was Mala masslos enttäuscht. Und so kann sie nur kommentieren und wüten, wenn St. Pauli wieder leichtfertig einen Sieg aus der Hand gegeben hat. Heute hat sie aber allen Grund zur Freude, denn St. Pauli hat gewonnen!
Und wenn St. Pauli gewinnt, verliert meist der HSV wie auch umgekehrt. Also eine Niederlage für den Verein von Malas Lieblingskonkurrentin Mogli? Wir werden es sehen. Aber es dürfte ziemlich sicher sein, denn es geht gegen den BVB. Zudem scheinen die Tage von Fink gezählt zu sein. Denn erst verbannt er zwei Spieler in die U23, nun will er sie zurückholen, doch dagegen stellt sich nun Sportdirektor Kreuzer. Als Trainer sollte man seine eigene Linie fortsetzen. Aber beim HSV läuft ohnehin seit Jahren nichts mehr. Ob’s an den Spielern liegt oder an den Trainern? Und warum haben sie es nicht geschafft, 100.000 Euro für die Damenmannschaft bereitzustellen? Diese musste deshalb zwangsabsteigen. Das ist das Armutszeugnis schlechthin.

Der Tiefpunkt des deutschen Fernsehens ist mal wieder durch ein neues Format erreicht: Promi Big Brother. Eigentlich nur zum Gucken geeignet, wenn man Psychologe ist oder sich amüsieren will. Wobei das Dschungelcamp weitaus interessanter ist. Big Brother ist nicht umsonst gescheitert, nun versucht man es mit angeblichen Promis von denen man die Hälfte nicht kennt. Der bekannteste dürfte noch David Hasselhoff sein, wobei ich mich frage, was der dort macht? Der kann doch kaum ein Wort deutsch oder besinnt er sich nun auf seine deutschen Vorfahren, die aus Niedersachsen (?) stammten? Einfach vergessen, dass diese Sendung läuft. Bin bloss gespannt, was Oliver Kalkofe dazu sagen wird. Denn mit einem hat er recht. Das deutsche Fernsehen war früher besser. Auch ich habe das schon irgendwann mal erwähnt. Wenigstens bin ich nicht der einzige, der das festgestellt hat.

Mit Aneba. Die Rückkehr scheint es weiterzugehen. Das ist doch mal was…

Edit: Wieso wird ein Artikel wieder nur gespeichert, anstatt dass veröffentlicht wird? Lange ist das Problem nicht aufgetreten, aber ich finde es mehr als nervig, vor allem wenn man das nicht bemerkt.

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Wie vergiftet sind unsere Lebensmittel?


Ein Lebensmittel-Skandal jagt den nächsten. Erst das Pferdefleisch in der Tiefkühl-Lasagne, dann der Missbrauch des Bio-Siegels und schliesslich das mit einem Schimmelpilz verunreinigte Tierfutter.
Was können wir noch essen? Was ist wirklich so angebaut bzw. aufgewachsen, dass wir es guten Gewissens verzehren können?
Das mit einem Schimmelpilz verunreinigte Tierfutter, der Krebs auslösen kann, ist für den Menschen angeblich nicht gefährlich. Milch von Tieren, die dieses Futter gefressen haben, soll für den Menschen unbedenklich sein. Stimmt das wirklich oder ist das nur so ein Spruch, damit keine Hysterie entfacht wird? Im Grunde genommen sind wir Verbraucher doch ahnungslos. Wir kaufen Dinge, von denen erwarten wir, dass sie auch so sind, wie sie sein sollen. Also wenn Bio draufsteht, muss auch Bio drin sein. Wie wir nun anhand der Eier aus Niedersachsen erfahren haben, ist das nicht immer der Fall. Aber das ist ja nicht der einzige Fall. Es gibt eine kleine regionale Bio-Siegel, die weitaus strenger sind, als die grossen. Da wird wirklich darauf geachtet, dass die vorgegebenen Massnahmen auch wirklich eingehalten werden. Da sind allerdings auch nicht hunderte oder tausende Betriebe drin. Also ist das auch weitaus leichter zu überprüfen. Und wenn zuviele in einem grossen Bio-Siegel sind, kommt eben das raus, was eben mit dem Hühnerbetrieb in Niedersachsen war. Eine Masse an Tieren auf einem Haufen, die zwar ein Bio-Siegel tragen, aber im Grunde genommen dagegen verstossen. Bloss bemerkt dies niemand. Ist also Bio wirklich die grosse Alternative? Es ist schon besser, aber auch nicht perfekt.
Sollen wir nun aufgrund der ganzen Lebensmittelskandale eigentlich Vegetarier werden? Ist das die grosse Zukunft? Nur noch Obst, Gemüse, Milch, Käse und Joghurt? Ist es das, was die Zukunft bringt? Können wir so den Lebensmittelskandalen entgehen?
Ich glaube kaum, denn anhand des neuesten Skandals mit dem kontaminierten Tierfutters, zeigt sich, dass es überall passieren kann. Nichts ist sicher. Erinnern wir uns doch an die EHEC-Epidemie vor zwei Jahren. Da wurden Bakterien auf spanischen Gurken gefunden. Auf einmal waren diese wie auch Salate und Tomaten verpönt, denn überall könnten sich die Erreger ja befinden. Am Ende war es ganz etwas anderes: Bockshornkleesamen aus Ägypten. In einem Betrieb in Bienenbüttel waren diese zum keimen gebracht worden und wurden schliesslich als Sprossen verkauft. Das war der Auslöser, der sich über ganz Deutschland ausbreitete.
Vor allem dürfen wir nicht vergessen, dass man als Vegetarier nicht automatisch ein besser umweltverträgliches Leben führt. Man hat im Gegenteil sogar festgestellt, dass es der Welt schlecht bekommen würde, wären alle Menschen auf einmal Vegetarier. Kaum zu glauben, aber wahr. Denn wenn wir Vegetarier würden, würden wir den Konsum von Milchprodukten verdoppeln. Und wie wir alle wissen, verbraucht ein Rind nicht nur viel Wasser und Tierfutter, sondern sorgt auch noch dafür, dass der Methangehalt ansteigt, was wiederum schlecht für die Atmosphäre der Erde ist.
Am besten wären noch Veganer dran, allerdings nehmen diese wiederum Sojaprodukte zu sich. Und für Soja wird bekanntlich Regenwald zerstört. Ausserdem weiss man nicht, wie sich diese genveränderten Pflanzen auf den menschlichen Körper auswirken. Bei Schweinen wurde festgestellt, dass die Vermehrungsrate stetig sinkt, also die Fruchtbarkeit kaum noch gewährleistet ist.
Das ist übrigens auch noch so etwas, was mich persönlich aufregt. Zwar müssen Produkte gekennzeichnet sein, die genveränderte Zutaten enthalten. Allerdings braucht kein Fleisch gekennzeichnet werden, wenn das Tier mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurde. Genauso Milchprodukte. Also wissen wir wirklich, was wir da zu uns nehmen? Vergiften wir uns nicht selbst langsam?
Warum boomt gerade das selbst anbauen von Obst und vor allem Gemüse. Überall schiessen diese kleinen Vereinigungen aus dem Boden. Denn Bio ist nicht nur in, wenn man es selbst anbaut, weiss man wenigstens, was man getan hat, welchen Dünger man verwendete und wie man seinen Ertrag steigern kann, ohne dazu starke Chemiekeulen zu verwenden. Das einzige, was noch problematisch werden könnte, wäre die Erde, der Boden, wo man sein Gemüse anbaut. Selbst Gemüse anbauen ist die Zukunft. Da können nur noch die Samen verunreinigt sein, aber wenn man selbst Gemüse zieht und danach deren Samen aufhebt, sollte man diesem Kreislauf entfleuchen können.

Die 25 beliebtesten TV-Tiere wurden am Donnerstag in der ARD vorgestellt. An erster Stelle schaffte es natürlich Flipper, aber danach kam eine Zeichentrickfigur – Biene Maja. Und das war nicht das einzige nicht reale Tier, das auf einem der 25 Plätze landete. Da waren unter anderem noch Samson aus der Sesamstrasse, Alf oder Tom & Jerry. Das sind für mich keine TV-Tiere. Vor allem Alf ist kein Tier, sondern irgendein Ausserirdischer, der am liebsten Katzen verspeist. Die hätten bei den TV-Tieren darauf achten sollen, dass es diese auch in der Realität gibt. Also eben keine Zeichentrick oder sonst welche Figuren. Natürlich sind Flipper, Lassie & Co. genauso wenig echt, da es nur Charaktere einer Tierart sind. Aber die kann man sich eben auch in echt ansehen. Zeichentrick, bleibt einfach nur eine animierte Zeichnung. Und ich bin echt enttäuscht, dass „Mr Ed, das sprechende Pferd“ nicht unter den Top 25 war, genauso wenig habe ich Lama Horst vermisst. Stattdessen kam das kleine Nashorn aus Leipzig vor. Das ist doch wirklich kein Niedlichkeitsfaktor. Wenn ich gewusst hätte, dass die beliebtesten TV-Tiere gewählt werden können, hätte ich sofort meine Wahl abgegeben. Und die wäre weitaus anders ausgegangen. Flipper niemals an erster Stelle, eher noch Kommissar Rex, Lama Horst oder eben Mr Ed. Stattdessen kommt Fury auf den vierten Platz. Ein langweiliges Pferd, aber wohl noch immer aktuell. Wobei mich mal das Durchschnittsalter der Wähler dieser Liste interessieren würde. Denn bei denen scheint Lassie absolut unpopulär zu sein. Ausserdem kommt noch das echte Walross Antje auf Platz 22 vor. Und das ist seit knapp zehn Jahren tot, war aber jahrzehntelang das Maskottchen des NDR, bevor es dann eine Figur von Janosch wurde.
Und welche Biene Maja wurde überhaupt auf den zweiten Platz gewählt? Die Zeichentrick-Biene, die wir kennen oder die neue 3D-animierte, die zu Ostern auf dem ZDF laufen soll? An der überholten Biene scheiden sich die Geister.
Sie sei zu dünn und sehe hässlich aus, heisst es auf der einen Seite, die andere hingegen findet sie modern und den neuen Sehgewohnheiten angepasst. Selbst Kindergartenkinder wissen nicht genau, für welche Biene sie sich entscheiden sollen. Der eine findet die alte gut, der andere die neue Maja.
Meine Meinung dazu: Ich bin mit der 70er Jahre Maja aufgewachsen, auch wenn ich nur selten die Serie geguckt habe, hatte vielmehr ein Malbuch von der Biene Maja. Dadurch ist für mich die alte Maja die einzig wahre. Nur sie ist es, die ich gut finde. Die neue hingegen sieht so aus, wie nun viele Zeichentrickserien ablaufen. Sie mag modern sein, aber der Kopf wirkt zum Körper riesig und sie wirkt tot. Lebendiger war die alte Zeichentrickfigur, nicht einmal Willi mag zu überzeugen. Der sieht aus, als habe er mit einer Diät übertrieben. Gesund ist bei Willi etwas anderes, eher krank, so wirkt er. Hingegen ist Flip, der Grashüpfer der einzige, der so ist, wie er war. Vielleicht hat mich da auch nur der Ausschnitt getäuscht, aber er sah noch so aus, wie man ihn kannte.
An Ostern kann dann jeder selbst entscheiden, welche Biene Maja er bevorzugt – die Neue oder die Alte.
Gut, zurück zur Auswahl der beliebtesten TV-Tiere. Man kann nicht erwarten, dass genau die Tiere gewählt werden, die man sich selbst wünscht, aber man kann doch wenigstens erwarten, dass keine Zeichentrick- oder Puppen-Tiere in so einer Liste auftauchen. Da könnte doch bei den beliebtesten Kino-Darstellerinnen genauso gut Betty Boop auftauchen. Auch eine Zeichentrickfigur, allerdings auch eine Frau. Man sieht, wie man es dreht und wendet, der Begriff TV-Tier ist ein grosser. Er schliesst nichts aus.
Wenn es nach Jenala gegangen wäre, hätte auch Elefantendame Mala einen Platz verdient, schliesslich hatte sie eine relativ grosse Rolle in der ZDF-Serie „Unsere Hagenbecks“. Bloss wäre wahrscheinlich wieder Mogli genommen worden, allerdings mit Malas Bildern, denn Mala hat Mogli beinahe in jeder Szene gedoubelt.

Am Mittwoch lief der allseits beliebte jährliche Starkbieranstich auf dem Nockherberg auf dem Bayerischen Rundfunk. Wer’s verpasst haben sollte, findet das Stück auf youtube oder der Mediathek des BR.
Wie bekannt, inszenierte in diesem Jahr zum aller ersten Mal Marcus H. Rosenmüller das Singspiel. Bis fast zuletzt war noch nicht viel herausgekommen. Worum würde es gehen, welche Politiker würden dieses Mal auf die Schippe genommen werden?
Nach der recht deftigen Fastenrede von Mutter Bavaria, die allerdings als nicht so scharf angesehen wurde, wie ich sie fand, begann das Singspiel.
Das Stück konnte nur besser werden als die letzten zwei Jahre, obwohl es immer heisst: Schlimmer geht immer.
Doch dieses Mal wurden die Zuschauer nicht enttäuscht. Im Wald sind bekanntlich die Räuber, dieses Mal die Münchener Politiker. Allen voran Horst Seehofer mit seinem Schlattenschammes Markus Söder. Hier wurde wieder die Tradition fortgeführt, wie es am Ende bei der Konstellation Stoiber/Söder. Der eine gibt vor, der andere folgt ihm wie sein Schatten, buckelt und hofft auf die Nachfolge. Dies war in diesem Jahr aber nicht Söder, sondern Ilse Aigner, die Kronprinzessin, die 333 Dirndl zuhause hätte und der sogar ein Dirndl nachwächst, wenn sie mal gar nichts trägt.
Dann die bekannte Opposition, mit Uli Bauer als Christian Ude, der nach drei Aufführungen Abstinenz endlich wiederkehrte. Bauer ist der bessere Ude. Bei dem anderen Ude-Darsteller sah man doch zu sehr heraus, dass er mal Schröder gespielt hatte. Uli Bauer spielte auch auf seine Rückkehr an, indem er sagte, dass sich nach all den Jahren nicht viel verändert hätte. Ob wir Bauer auch im nächsten Jahr sehen werden, hängt davon ab, ob Ude mit der SPD und seinen Koalitionspartnern, die wahrscheinlich aus Grünen und eventuell den Freien Wählern besteht, Seehofer stürzen kann. Dann werden wir allerdings auf Wolfgang Krebs und Stephan Zinner verzichten müssen. Auch irgendwie schade, aber vielleicht kehren sie in kleinen Röllchen wieder. Auf Guttenberg wurde in diesem Jahr ganz verzichtet, dennoch war sein Darsteller präsent auf der Bühne, denn er spielt den Freie Wähler-Kandidaten Aiwanger. Und auch wenn das Gebiss Bayerns im Singspiel nur kurz erwähnt wurde, kann ihre Darstellerin dennoch vor, als Ilse Aigner, wo sie viel besser zur Geltung kam als wie die letzten beiden Jahre als Haderthauer.
Plötzlich tauchte noch Peer Steinbrück auf, der Darsteller hatte früher Beckstein dargestellt, der in eine Bärenfalle getreten war. Er hielt einen grossen Vortrag, der immer wieder unterbrochen wurde durch ein Piepen, wo in seine Geldbörse Bares gefüllt wurde, damit er weitersprach. Am Ende verlor er noch ein Bein, aber hauptsache er bekam sein Geld und wenn es bei einem Vortrag über Motivation war.
Interessant war auch die Szene, wo plötzlich im Zuschauerraum das Rösler-Double auftauchte. Ich hatte ihn da zuvor schon sitzen sehen und gedacht, was macht der denn da? Und kurz darauf meldete er sich zu Wort und wurde prompt aus dem Saal geführt.
Am besten war dann das plötzliche Auftauchen des Revierförsters, der sich als unehelicher Sohn von Franz Josef Strauß herausstellte. Und wie man es vom Nockherberg kennt, wurde er gleich zu einem Sozialdemokraten umgewandelt.
Am Ende schwächelte das Stück dann ein wenig, aber im Grossen und Ganzen das beste Singspiel seit eigentlich 2009. Damals hatte zum letzten Mal ein Team sich für das Singspiel verantwortlich gezeichnet, dass nach herber Kritik zurückgetreten war. Zu den Schreibern hatte unter anderem auch Uli Bauer gehört. Danach sollte etwas Neues kommen. Mit „Bavaria sucht den Super-Politiker“ war man schon angenehm überrascht, doch danach ging es nur bergab. Letztes Jahr war es wieder etwas besser, aber dennoch schwach.
Wer es ein wenig CSU-lastig fand, mag schon recht haben, aber es geht hier hauptsächlich um Bayern, da ist die Bundespolitik nur Nebensache.
Was mir noch aufgefallen ist: Es wird anscheinend mehr darauf geachtet, dass die Darsteller auch wirklich singen können. Wenn ich da an die frühere Darstellerin von Angela Merkel denke, das war furchtbar. Letztes Jahr hatte dann auch die Darstellerin gewechselt, die war besser.
Dieses Jahr war das Singspiel in der Tradition der Singspiele, die man früher kannte. Lustig, nicht langweilig und vor allem richtig auf den Punkt. Marcus H. Rosenmüller hat seine Sache gut gemacht. Hoffen wir, dass es so bleiben wird.

Eine traurige Nachricht erreicht einen aus dem Pairi Daiza, Elefantendame Malas Wohnort. Letzte Woche Freitag hatten dort bei der schwangeren Ani die Wehen eingesetzt. Am Sonntag wurde dann erst festgestellt, dass das Kind im Becken falsch liegt. Am Ende konnte nur noch der Tod des kleinen festgestellt werden. Die Wehen hatten ausgesetzt und vom Jungtier gab es keinen feststellbaren Herzschlag mehr. Ani geht es momentan den Umständen entsprechend gut. Noch ist das Jungtier in ihr, man hofft aber, dass sie es bald austreiben wird. Sollte dies nicht geschehen, könnte sich eine Steinfrucht bilden und Ani wäre damit ein für alle Mal nicht mehr für die Zucht geeignet.
Rani soll sie bei der Geburt sehr unterstützt haben. Beide waren ja auch bei den Spaziergängen immer ganz eng zusammen. Elefantendame Mala hingegen hat mit den beiden nicht viel am Hut. Sie mag zwar die Chefin der Gruppe sein, aber mehr ist das auch nicht. Die beiden wollen mit ihr nichts zu tun haben und sie nichts mit ihnen. Ein kurzes Interesse mag bestehen, aber mehr auch nicht. Mala ist genauso einsam, wie sie es schon in Hamburg war, als sie mit Hussein zusammenlebte. Das war auch mehr eine Zweckgemeinschaft, wo eigentlich jeder für sich lebte.
Deshalb bleibt es auch unverständlich, warum die Dickhäuterin nach 46 Jahren mit knapp fünfzig einfach abgegeben wurde. Gut, momentan mag kein Gehege frei sein und den neuen Bullen, diese Tbc-Bazille, wollte man Mala wirklich nicht zumuten oder umgekehrt. Aber wenn Shahruhk und Shanti gehen werden, ist die Mutter-Kind-Anlage frei. Und solange nichts frei gewesen wäre, hätte man Mala tagsüber in der Elefantenhalle lassen können, ganz allein zwar, aber mit ein wenig Beschäftigung hätte sie das nicht weiter gestört. Mala hätte in aller Ruhe abnehmen können. Und wenn die anderen Elefanten nicht hätten raus können, wäre Mala eben im alten Nashornstall geblieben. Bei Schnee und Eis kam sie doch eh nie raus. Also wäre es kein Problem gewesen. Aber die Elefantin war zu nichts mehr nütze, sie hatte mit Husseins Tod ihre Schuldigkeit als Gesellschafterin getan. Zudem webt sie auch recht stark, war zuvor niemanden gestört haben schien, obwohl sie dies schon seit mehr als 27 Jahren macht. Aber es fällt mehr auf, wenn ein Elefant allein in einem Gehege steht. Und so verschwand Mala.
Jenala hat es noch nicht aufgegeben, dass die Elefantenkuh zurückkehren wird. Man kann nur hoffen, aber vielleicht wird der Tag kommen, an dem Mala lebend zurückkehren wird.
Nichtsdestotrotz ist die Elefantendame weiterhin als Rüsselorakel aktiv. So hat sie in der letzten Woche wieder einmal bewiesen, den richtigen Riecher zu haben. Morgen wird nun der FC St. Pauli gegen den VfR Aalen spielen. Was Mala sagt, wie dieses Spiel ausgeht? Tja, sie tippt auf einen Sieg St. Paulis. Recht optimistisch, aber wichtig für die Kiezkicker. Zwar werden sie sich um keinen Platz verbessern, aber Boden gutmachen gegen den Abstieg.

 

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2030 Minus 18 Jahre gleich 2012 – Guttenbergs Comeback?


Na, auch zu denen gehört, die den Zapfenstreich bewusst nicht geguckt oder zu den Demonstranten gehört haben? Ich gehöre zu ersterer Sorte, denn da in der Kälte zu stehen und mit einer Vuvuzela oder einer Trillerpfeife meinem Unmut Luft zu machen, wäre mir definitiv zu kalt gewesen. Zudem hätte ich ja auch nach Berlin fahren müssen, was nun wieder eine halbe Ewigkeit mit dem Zug dauert. Und am nächsten Tag mußte ich auch noch arbeiten.
Habe nichts vom Zapfenstreich gesehen, bewusst die ARD um die Zeit ignoriert. Aber gewiss wird der Zapfenstreich doch von einigen geguckt worden sein, und sei es nur, weil sie neugierig waren, wie Wulff nun aussieht. Ich habe gestern Bilder von ihm gesehen. Ich sag’s mal so: Wulff sah um zwanzig Jahre gealtert aus. Steckt er wohl doch nicht so ganz weg, dass fast das gesamte deutsche Volk gegen ihn ist. Die Türken würden angeblich traurig sein, dass er nicht mehr Bundespräsident ist, da er so etwas Ähnliches gesagt haben soll, dass auch der Islam zu Deutschland gehört. Da kann Wulff dann doch in die Türkei auswandern, irgendjemand seiner Zweckbündnisse wird schon dort ein Ferienhaus haben. Interessant war ja auch die neue Frisur seiner Frau. Hat sich die Haare kürzen lassen. Das gab bei uns in der Redaktion wieder Anlass für Spekulation. Denn es heisst, dass eine Frau sich eine neue Frisur zulegt, wenn sich in ihrem Privatleben etwas ändert. Deshalb wurden bei uns schon Wetten abgeschlossen, wann denn nun die Trennung der Wulffs bekannt gegeben wird. An was wir schon alles denken, man glaubt es nicht. Und das nur anhand von ein paar Bildern, die wir analysieren.
Der Zapfenstreich war ja eine reichlich unbedeutende Veranstaltung, schliesslich fehlten alle noch lebenden Bundespräsidenten, alle wichtigen Politiker der Opposition und es wollten nicht einmal die hingehen, die nicht eingeladen waren. Tja, das ist mal was Neues und zeigt auch, wie wenig von Wulff von gehalten wird.
Dafür demonstrierten hunderte vor dem Schloss Bellevue. Es war sogar im Hof noch zu hören, wenn da gerade keine Musik ertönte. Das hat es bis jetzt noch nie gegeben. Aber auch noch nie sind die Deutschen von einem Bundespräsidenten so enttäuscht worden, wie von Wulff. In Berlin seien ja sogar die ganzen Vuvuzelas ausverkauft gewesen. Ein paar hatte ich auch gehört, aber vornehmlich Trillerpfeifen. Das sollte Wulff doch wirklich zu denken geben. Er hätte den Zapfenstreich absagen und somit darauf verzichten sollen. Aber er ist jemand, der auf so was nicht verzichtet, dass sieht man daran, dass er auch das Ehrensold und alle weiteren Ansprüche haben will, die ihm als Bundespräsident zustehen. Dabei war er gerade mal 598 Tage im Amt, nicht einmal zwei Jahre. Hat so jemand es verdient, dem deutschen Staat auf der Tasche zu liegen? Nein, hat er nicht. Und genau so sieht es auch die Mehrheit der Deutschen. Deshalb haben hunderte vor dem Schluss Bellevue gestanden und demonstriert. Aber wir können nichts ändern, das ist ja das Schlimme an der ganzen Sache. Wir gönnen nur hoffen, dass Wulff der Himmel auf den Kopf fällt. Dann sind wir die leidigen Zahlungen los. Oder kriegt dann seine Frau das Geld weiter? Aber die ist ja eh bald weg, wenn man nach der Frisur geht.
Es sollen aus dem Fall Wulff Konsequenzen gezogen werden, das beispielsweise ein Bundespräsident nur die vollen Bezüge erhält, wenn er nicht die volle Amtszeit abgeleistet hat. Leider wird das auf Wulff nicht mehr zutreffen, ausser es würde rückwirkend greifen. Sonst gilt es erst ab Joachim Gauck.
Wie grossspurig tat Wulff doch, als er bezüglich des Ehrensolds befragt wurde und es für überholt hielt. Aer selbst wollte er wohl nicht darauf verzichten, wie es bereits bei seiner schwammigen Antwort zu verstehen war.
Und nun will er alles haben, was ihm auch zusteht. Ihm ist ja eine Blankovollmacht erstellte worden, nachdem das Bundespräsidinalamt verkündete, ihm stehe der Ehrensold zu, da er aus politischenGründen zurückgetreten sei. Dass er das tat, weil ihm drohte, die Immunität genommen zu werden, wird schlichtweg vergessen. Denn damit ist es eindeutig kein politischer Grund. Wenn Wulff noch einen Hauch Ehre im Leib hätte, würde er auf all das verzichten. Aber die hat er wohl schon lange nicht mehr – seine Ehre.
Kritisiert wurde Wulff ja auch dafür, dass er sich vier Stücke wünschte. Wieviele Stücke sich jemand wünschen darf, ist nirgends vorgeschrieben. Doch bei Wulff wird alles kritisiert, sogar seine Musikwünsche. Wie eben bei „Over the Rainbow“. Judy Garland sang es im Film „The wizard of Oz“, wo ein Mädchen in Roten Schuhen in ein Märchenland gelangt. Paul Kuhn kritisierte dieses Lied, da es recht realitätsfern sei und von Wünschen handle. Tja, da passt es doch wie die Faust aufs Auge. Wünscht sich Wulff doch nichts weiter, als wieder Everybodies Darling zu sein. Aber das hat er ein für allemal versaut.

Am Mittwoch gab es das alljährliche Derbleckn auf dem Nockherberg. Ich muss sagen, ich bin enttäuscht. Ich habe viel erwartet und doch nicht wirklich was gesehen.
Für mich war dies das schwächste Singspiel, seitdem ich das gucke. Also seit Stoibers Abschiedsvorstellung, wo er als weinender Clown auftrat. 2007 oder wann war das? Jedenfalls fand ich es ja letztes Jahr schon schwach mit Rösker, der deutschen Aische und dem Wutbürger. Dieses Jahr waren diese seltsamen Figuren verschwunden, dafür gab es den Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten, der sich freute, dass er durch Fukushima an die Macht gekommen ist. Das hat Claudia Roth später kritisiert, weil man nicht auf Kosten von Menschen Witze machen sollte. Aber es ist die Wahrheit gewesen. Wenn Fukushima nicht stattgefunden hätte, wären die Grünen niemals zweitstärkste Macht in Baden-Württemberg geworden. Das muss man einmal bedenken, und so sehe ich diesen Witz auch nicht als allzu ernst an.
Ein Wiedersehen gab es auch mit Guttenberg, der sogar ein Vierfach-Comeback versuchte, aber immer wieder scheiterte. Obwohl er ja alles hat, was man als CSU-Politiker braucht, wie Seehofer zugab. Also die Doubles natürlich.
Die Lieder waren recht müde und nicht so, wie man es sonst kannte. Allerdings verstand man nun, warum die Merkel-Darstellerin ausgetauscht worden war. Die vorherige Darstellerin sieht zwar ähnlicher aus, aber dafür kann sie nicht besonders singen und gerade hier wäre sie beim diesjährigen Singspiel grandios gescheitert.
Erwartet hatte man irgendwie Christian Wulff, doch von dem war höchstens mal die Rede, aber höchstselbst tauchte er nicht auf. Tja, war wohl irgendwie nicht in der Handlung unterzukriegen gewesen.
Recht schwach, dafür war dann schon Mama Bavarias Rede besser, auch wenn sie an einigen Stellen doch schwächelte. Mutig war ja, dass auf Seehofers uneheliches Kind angespielt wurde. Viele empfanden das unter der Gürtellinie. Aber ich finde, dass sich darüber ruhig Witze lassen machen, denn schliesslich kann man nicht leugnen, dass dieses Kind existiert. Ob nun einige daran erinnert werden möchten, ist eine andere Sache.
Nach dem Singspiel wurde Seehofer bezüglich eines Comebacks von Guttenberg angesprochen, ob das noch vor 2030 stattfinden würde. Daraufhin sagte Seehofer, dass es 2030-18 sein würde. Und jeder, der rechnen kann, kam auf das Jahr 2012. Also noch in diesem Jahr? Das wäre wahrlich eine Sensation. Allerdings sollte man es eher skeptisch sehen, denn Seehofer redet schliesslich viel, wenn der Tag lang ist. Bei ihm weiss man ihn, ob er es nun ernst meint, oder doch eher als Witz sieht.

Griechenland, das Land in dem das Geld in den Olivenpressen verschwindet, gibt es auch noch. Das zweite Hilfspaketist beschlossen worden, das Griechenland wieder jede Menge Geld in den Hintern schiebt. Und nun heisst es, dass Land soll seinen Schuldenschnitt geschafft haben. Soll man das nun positiv oder eher negaitiv sehen? So ganz schlau, scheint niemand daraus zu werden. Und vom IWF gibt es auch noch einmal Geld. Zwar weniger als erhofft, aber immer noch zuviel, wie ich finde. Mein Rat: Lasst Griechenland endlich pleitegehen! Das Geld, dass Griechenland bekommt, wird niemand jemals wiedersehen. Das ist ein Fass ohne Boden, aber das wird man wohl erst sehen, wenn es zu spät ist. Griechenland wird noch ganz Europa in den Abgrund stürzen. Auch wenn es noch nicht so aussieht, es wird so passieren, dessen bin ich mir sicher.

Morgen ist der Jahrestag des grossen Erdbebens von Japan. Im Gedächtnis geblieben ist uns eigentlich nur das Nuklearkraftwerk Fukushima, wo eine Kernschmelze stattfand und wir hilflos zusehen mussten, wie die Japaner leugneten, was da eigentlich vor sich ging. Die Folge war in Deutschland, dass sofort der konsequente Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen wurde. Als Termin wurde 2022 genannt, inzwischen ist das aber schon längst überholt. Nun gilt 2030 schon als realistisch, weshalb die Grünen ja auch sagen, die Bundesregierung würden den Ausstieg aus der Kernenergie verschleppen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es noch den Rücktritt vom Rücktritt geben wird. Und da nun auch nicht mehr die Solarenergie wirklich gefördert und vergütet wird, dürfte es wohl wirklich schwierig werden. Im Übrigen möchte ich auch keine Solarparnele auf dem Dach haben. Denn in Oberstdorf brannte ein Haus aus, weil es aufgrund der Solardinger auf dem Dach nur schwer zu löschen war. Daran hat wohl niemand gedacht. Aber ich war ja nie wirklich von der Solarenergie überzeugt, der Wirkungsgrad ist zu niedrig und dazu dann auch noch lebensgefährlich.

 

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Zapfenstreich der Frechheiten


Heute Abend kommt endlich, endlich das seit einem Jahr schmerzlich vermisste und lange ersehnte Singspiel auf dem Nockherberg.
Nachdem lange die Frage galt, ob von und zu Guttenberg, denn auch in diesem Jahr vorkommt, weiss ich da schon etwas mehr. Auf der Homepage des Bayerischen Rundfunks sah ich nämlich ein Bild, wo er mit Bart und Trachtler auf der Bühne steht. Also Guttenbergs Double natürlich. Was das Original macht, weiss ich nicht, interessiert mich auch nicht. Hauptsache das Singspiel ist lustig, denn im letzten Jahr fand ich es nicht besonders. Vor allem ist die Bühne jetzt immer so spartanisch gehalten. Nun gut, das scheint wohl modern zu sein. Da war das früher doch besser, aber man sollte nicht zu viel in alten Zeiten schwelgen. Das wird eh nichts. Und mal sehen, ob Wulff auch drin vorkommen wird. Eigentlich müsste er ja, bei dem, was er sich alles geleistet hat.
Und wo wir gerade von Wulff sprechen. Morgen bekommt er doch wirklich seinen Großen Zapfenstreich, den er nun wirklich nicht verdient hat. Mit dieser Meinung stehe ich bekanntlich nicht alleine da, aber interessieren tut es Wulff nicht. Niemand von den wirklich wichtigen Politikern will kommen, wenn man mal von Merkel, Seehofer und de Maizière absieht. Aber Merkel muss ja auch kommen, will sie ihr Gesicht nicht vollends verlieren, schliesslich hat sie ja Wulff ins Amt katapultiert. Und von der Opposition kommt auch niemand. Also bleiben die drei genannten. Niemand will kommen, denn Wulff hat diesen Zapfenstreich nicht verdient. An was erinnern wir uns denn noch, was er getan hat? Also ich weiss es nicht, obwohl da bestimmt mal was war. Aber was? Tja, ich kann es nicht benennen. Im Gedächtnis bleiben wird Wulff nur wegen seiner Geldaffäre, dass er bei Freunden, wohl angeblichen Freunden, eher Zweckbündnissen, in deren Ferienhäusern Urlaub gemacht hat.
Ich werde mir diesen Zapfenstreich nicht ansehen. Sonst mache ich so was ganz gerne, aber hier hat sich das für mich schon von vornerein erledigt, denn ich kann meinen Unmut nur Ausdruck verleihen, indem ich diesen Zapfenstreich ignoriere und nicht die ARD anschalte.
Jetzt gibt es in den Überraschungseiern ja diese Osterserie. Hat es letztes Jahr schon in Italien gegeben. Acht Figuren sind es, sieben habe ich schon, bloss diese blöde Mücke lässt sich nicht blicken. Also muss ich hoffen, dass es die Eier noch einmal im Angebot gibt. Real käme mir hierbei ganz recht, denn diese lustigen Dinger habe ich noch nicht, also ich rede von der Verpackung. Und im Herbst werden wohl wieder die Happy Hippos kommen, dann als Dschungel-Camper. Jedenfalls sieht es so aus. Gut, bis jetzt sind nur die Namen bekannt, sonst nichts. Also mal abwarten und Geld sparen, denn es ist einfach nur noch ein Hobby. Wert sind die Dinger nicht mehr wirklich was. Apropos, bei den Natoons fehlen mir noch genau zwei Figuren: Elefant und Flusspferd. Bei den Plüschnatoons habe ich alle.

 

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Die sieben Säulen der Weisheit


Und schon wieder ein paar Tage Urlaub. Das ist wunderbar! Jeder Tag, den ich nicht in die verdammte Redaktion rennen muss, ist ein glücklicher Tag.
Ich mache eine Rundreise durch einzelne Museen, die schöne Ausstellungen haben, die ich unbedingt sehen muss. Und so führte mich gestern der Weg nach Oldenburg. Tja, eine ziemliche Weltreise von München aus. Man fährt eine halbe Ewigkeit, dann muss man nach Bremen und fährt dort schliesslich mit dem Bummelzug nach Oldenburg. Dort angekommen, tritt man natürlich auf der falschen Seite des Bahnhofs ins Freie und weiss erst mal gar nicht, wo man ist. Also geht man durch den ganzen Bahnhof zurück und nimmt die andere Seite, wo man sofort erkennt, dass man richtig ist.  Dann auf gut Glück, die nächstbeste Strasse genommen, die sich dann als die richtige entpuppte, und micha uf den Weg zum Museum gemacht. Es handelt sich um das Museum Natur und Mensch. Was ich da mir ansehen wollte? Tja, „Thomas Edward Lawrence. Genese eines Mythos“. Dazu muss man wissen, das ich mich vor mehreren Jahren intensiv mit Lawrence befasst habe. Und auch wenn ich es heute nicht mehr tue, so finde ich ihn doch immer noch wahnsinnig interessant. Und das war der Grund, warum ich nun dort hingefahren war.

Anfangs liefen kleine Filmabschnitte im ersten Raum, die ich für ziemlich einfach gestrickt hielt, denn es wurde nicht alles gesagt und eben eher für Kinder gehalten. Nicht alle Hintergründe wurden erörtert, weil es zu kompliziert werden würde. Darüber kann man hinwegsehen, denn manches Mal ist es wirklich seltsam, was da abgelaufen ist. Es wurden Comics und auch Bücher von oder über Lawrence gezeigt. Dabei fiel mir wieder ein, dass ich ja auch noch ein paar Bücher über oder von ihm habe, die ich vor Jahren kaufte und danach nie da rein guckte. Sollte ich mal nachholen, wenn ich Zeit dafür habe. Im zweiten Teil der Ausstellung ging es dann über seine Bachelor-Arbeit und schliesslich auch und natürlich über Arabien und sein Leben danach. Es gab einen Film, wie er so berühmt wurde, denn eigentlich war er ziemlich unbedeutend. Aber wenn man sich das alles noch einmal ansieht, dann wird man einfach das Gefühl nicht los, dass er des Lebens überdrüssig war. Hatte kaum Geld und fand irgendwie auch keine richtige Aufgabe für sich, als ob er gar nicht mehr Leben wollte. Dass er eventuell schwul war, glaube ich nicht. Der ist nie damit zurechtgekommen, dass er unehelich geboren wurde, das hat sehr an ihm genagt und ist sicherlich für sein weiteres Leben bestimmend gewesen.
Als ich das dann mir alles angesehen hatte und feststellte, dass in der Lampe des Fahrrads eine Kerze drin war, habe ich mir die restlichen Ausstellungen angesehen, die immer da sind.
Ein paar Moorleichen betrachtet. Furchtbar gruselig, könnte man sagen. Aber wer hat schon Angst vor Moorleichen? Dann gab es noch mehrere Aquarien, die Fische der heimischen, also niedersäschischen Fauna enthielten. Wusste eigentlich jemand, dass Knurrhähne Beine haben? Ich war total erstaunt, als ich die beiden gesehen habe. Jeweils links und rechts haben sie drei Beinchen. Damit bewegen sie sich auch über den Meeresboden, als würden sie wirklich damit gehen. Der Hecht, den sie hatten, fuhr immer zurück, wenn man mit dem Gesicht zu nahe kam. Aber wenn man mit dem Finger kam, ging er zwar auch zurück, aber er öffnete auch drohend das Maul. Noch ein paar lustige Käfer entdeckt, die wie wild durch das Wasser schwammen, sich mal an irgendwelchen Hindernissen stiessen. Die Molche mussten ihnen ausweichen, und wenn sie mal wieder Sauerstoff zum Atmen brauchte, liessen sie sich schwebend nach oben gleiten und nahmen dann mit dem Hintern den Sauerstoff auf. Danach ging es wieder wie wild durch die Gegend.
Mir dann die Vorgeschichte in Niedersachsen angesehen. In einem Raum hatten sie ausgestopfte Tiere. Ein sehr dünnes Opossum konnte man dort betrachten. Nun weiss man, wie dick Heidi Glubsch wirklich ist. Ein Skelett erkannte ich sofort als Orang-Utan, denn so stellen sich einfach nur die hin. Dann noch ein Marabu-ähnliches Vieh gesehen, war aber was anderes. Ging dann noch mal in die Steinzeit. Als letzte Station blieben noch die Edelsteine. Eines meiner Lieblingsgebiete. Mineralien finde ich nämlich einfach toll. Ich muss sagen, dass ich wirklich nicht wusste, wie sehr ein Diamant eigentlich im Licht strahlt. Da kommt nicht einmal der Zirkon, der Diamant-Ersatz mit. Sehr strahlend. Kann man verstehen, warum Diamanten Frauen so in den Bann ziehen. Sehr schöner Lichteinfall.
Im Shop das Buch zur Sonderausstellung gekauft. Gab noch einige tolle Dinge umsonst, vor allem der Leinenbeutel hat es mir ja angetan.
Also, ich empfehle uneingeschränkt dieses Museum. Noch nie habe ich eines gefunden, wo mir ihre Dauerausstellungen auch gefallen haben. Das ist bei diesem wirklich so. Alles ist äusserst stimmig und ich mag es.
Wer noch die Sonderausstellung zu Thomas Edward Lawrence sehen will, sollte sich schnell auf den Weg machen, denn nur noch morgen ist sie zu sehen. Danach wird sie dann Ende April in Köln aufmachen.
Jetzt fehlt mir nur noch die Tell Halaf-Ausstellung in Berlin, dann habe ich erst einmal alle Museums-Ausstellungen abgeklapptert, die ich sehen will. Berlin ist eine Reise wert, aber vor allem Hamburg. Da wartet noch ein Elefant, der gewiss mich wieder nass machen will. Kenne die Biester doch.
Was ist jetzt eigentlich in den Nachrichten angesagt, ausser das Jupp Heynckes neuer Trainer von Bayern München wird. Die Tomate kehrt zurück. Irgendwie sind es nicht mehr wirklich Libyen und Japan, wobei Japan gerade wieder die neue Oberhand gewinnt. Schliesslich ist Fukushima immer noch das GAU-Gebiet. Ich bin froh, nicht in Japan (hätte beinahe China geschrieben) zu sein. Aber bei uns herrscht immer noch eine ziemliche Panikmache. Kann man ja nicht ertragen.
Nockherberg am Mittwoch oder gestern Abend gesehen? Ich fand es recht lasch. Die Rede, wie auch das Singspiel. Wobei sich letzteres am Ende noch ein wenig steigerte. Söder wird sich gewiss geärgert haben, dass sein Feind Guttenberg noch so gewürdigt wurde, auch wenn sie es sehr auf die Spitze getrieben haben mit den Plagiatsvorwürfen. Aber bei Söder haben sie wieder einmal ganz recht erkannt, dass er unbedingt Seehofers Nachfolger werden will. Gut fand ich auch den Witz: „Wenn du mir das Wasser reichen willst, musst du Kellner werden.“ Insgesamt haben die Schauspieler wohl ein wenig Gesangsunterricht bekommen, denn sie konnten allesamt besser singen, sonst war der Guttenberg-Darsteller der einzige gewesen, der auch schwerere Gesangspassagen singen konnte, aber dieses Mal klappte sogar der halbe Operngesang. Dennoch ziemlich lasch und wo war überhaupt Guido Westerwelle?
Mal sehen, wie lange es dauert, bis auch Söders Doktorarbeit durchgesehen wird. Könnte interessant werden.
Hat gestern jemand Castle gesehen? Der Anfang war doch so ein alter Hut mit Bart, der fünfmal um die Erde reichte. Zwei Leichen in einem Sarg, ist wirklich uralt Lavendel. Oder wie es auf neudeutsch heisst: Asbach uralt. Die Serie wird auch nicht mehr besser, eher schlechter. Aber das haben die Serien so im Laufe der Zeit an sich, wenn man mal von „The Closer“ ansieht.

 

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