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Zerbricht Europa in Kleinstaaten?


Nun versucht auch Katalonien sich durch ein Referendum vom ungeliebten Spanien zu lösen. Am 09. November schon soll es so weit sein.
Allerdings gibt es ein Problem: Die spanische Regierung in Madrid hält dieses Referendum für verfassungswidrig und will es unter allen Umständen verhindern, denn Katalonien ist praktisch die reichste Region Spaniens. So was lässt man ungern ziehen.
Nach dem schottisches Referendum war klar, dass in absehbarer Zeit, eine weitere Region in einem anderen EU-Land ebenfalls ein Referendum auf die Beine stellen würde, um aus dem ungeliebten Land austreten zu können. Heissester Anwärter war neben Südtirol auch Katalonien. Nun haben die Katalonier den ersten Schritt getan.
Aber so einfach, wie sie sich das vorgestellt haben, wird das nicht. Denn die spanische Regierung hat ihrerseits auch Schritte eingeleitet, um das Referendum unter allen Umständen zu verhindern. Dazu soll am Montag auf einer Sondersitzung des Kabinetts über eine Verfassungsklage entschieden werden. Wird darüber entschieden, dass es zu einer Verfassungsklage kommen soll und diese vom Gericht zugelassen wird, wird das Referendum automatisch ausgesetzt. Heisst, dass Katalonien sich auf unbestimmte Zeit nicht dafür entscheiden kann, ob sie unabhängig werden wollen.
Dabei soll das Referendum angeblich nicht bindend sein. Wenn also die Katalonier für eine Abspaltung votieren, muss es nicht heissen, dass sich die Region auch abspalten wird. Angeblich soll es nur als Votum gelten, wie die Katalonier davon denken und ob sie sich eine Eigenständigkeit vorstellen könnten.
So kann man es natürlich auch sagen, wenn man im Grunde nur darauf aus ist, endlich eigenständig zu werden. Man versucht der spanischen Regierung Sand in die Augen zu streuen. Aber die haben, wie gesagt, etwas dagegen. Eine der reichsten Regionen will eigenständig werden, so geht das nun gar nicht. Wobei Katalonien schon seit ewigen eiten versucht, sich aus dem ungeliebten Spanien zu befreien. Seit dem schottischen Referendum werden wir nun wohl noch mehr von solchen Referenden hören. Aber dann eine Kleinstaaterei? Das hatten wir doch alles schon.
In der Schule lernte ich, dass vor Napoleon in Deutschland eine Kleinstaaterei sondergleichen herrschte. Da kam man kaum vorwärts, weil alle paar Meter oder Kilometer ein anderes Gebiet erreicht wurde. Soll das nun auch in Europa geschehen? Man darf gespannt sein, wie sich das noch alles entwickeln wird.
Vor allem frage ich mich, wann denn nun Bayern wieder einmal auf seine Unabhängigkeit pochen. Aber wenn es so weit kommt, dann bin ich hoffentlich hier lange weg.

Nächstes Jahr wird es in der ARD einige Veränderungen geben. Seit Ende 2011 läuft seit Montag bis Freitag die mehr schlecht als recht laufende „Heiter bis Tödlich“-Reihe. Diese soll wohl im nächsten Jahr aufgegeben werden bzw. läuft sie nur noch dienstags und mittwochs. Donnerstags soll ein Ableger von „IN aller Freundschaft“ laufen. Aber da bin ich mir ziemlich sicher, dass auch dieses Format scheitern wird. Solange die ARD nicht begreift, dass die Sendungen um genau 19 Uhr anfangen müssen, wird das nichts werden. Denn viele sehen sich um 18 Uhr eine der vielen Sokos im ZDF an. Diese gehen bis kurz vor sieben, da läuft die „heiter bis tödlich“-Serie bereits. Und viele verstehen gar nicht, worum es eigentlich in der Folge geht, wenn sie den Anfang verpasst haben. Also sehen sie sich das erst gar nicht an. Des weiteren kommt manchmal noch erschwerend hinzu, dass die Folgen so dermassen schlecht geschrieben sind – meine persönliche MEinung -, dass sich niemand die weiteren Folgen der Serie ansieht, auch wenn die weitaus besser sind. So war es beispielsweise bei „Koslowski & Haferkamp“. Die erste Folge war grosser Mist, eigentlich waren erst die letzten Folgen so richtig gut. Aber mit der ersten Folge hatte man es sich versaut.
Inzwischen sollen schon Serien auf Eis liegen, weil sie beim Testpublikum durchgefallen sind. „Der Mama“ soll angeblich dieses Schicksal getroffen haben, obwohl es immer noch heisst, dass die Serie wohl im nächsten Frühjahr gezeigt werden wird.
Die ARD wird nie einen Blumentopf auf dem Vorabendsendeplatz gewinnen, da können sie sich noch so sehr anstrengen. Vielmehr sollten sie versuchen, gute Serie zu produzieren. Das meiste soll massentauglich sein, was oft auch heisst, dass es sehr einseitig ist. Es muss doch der Anreiz der öffentlich-rechtlichen Sender sein, dass sie gute Serienformate produzieren. Stattdessen versuchen sie das ewig gleiche, weil es ja so gut funktioniert hat. Natürlich kommt nicht alles bei den Zuschauern an. Aber was ist mit diesen Zoo-Dokus? Will die eigentlich noch jemand sehen? So bei einer Million-Zuschauern dümpelt die aktuelle „Nashorn, Zebra & Co.-Doku herum. Wie das nun bei den anderen war, weiss ich nicht, da habe ich noch nicht regelmässig nach der Zuschauerquote geguckt.
Die neuesten Krimi-Spass-Serien werden nun nicht mehr für die „heiter bis tödlich“-Reihe produziert. Heisst das nun, dass die Reihe gescheitert ist? Ich bleibe weiter dabei: Die Uhrzeit, wann die Serien beginnen, ist das Problem.

In Köln hat der dritte Elefant die Pocken. Was nun schlimm klingt, ist es in dem Sinne nicht, dass es nur eine weitere Infizierung gab. Meist infizieren sich alle anderen Elefanten auch, dass die gesamte Herde erkrankt. Das ist im Kölner Zoo nun nicht der Fall – noch nicht. Hoffentlich bleibt das auch so. Bei der dritten Elefantin ist es sehr früh erkannt worden und sie wird nun behandelt. Bei den anderen beiden soll es ja schon Anzeichen von Veränderungen an den Fusssohlen gegeben haben, als man endlich auf Pocken erkannte. Man denkt nun einmal auch nicht sofort an Pocken, sondern fürchtet erst einmal das Schlimmste: eine Herpes-Infektion. Für asiatische Elefanten kann das tödlich enden, denn in der einen Sekunde geht es ihnen noch gut, man kann nichts feststellen und am nächsten Tag sind sie tot, gestorben an einer Herpesinfektion. Übrigens finde ich es recht interessant, dass afrikanische Elefanten weder an Pocken noch an Herpes erkranken können.
Überträger der Pocken sind Nagetiere wie Mäuse, Ratten oder Eichhörnchen, aber auch Katzen. Ja, ganz recht gehört, auch Katzen können Pocken übertragen. Davon gab es in den letzten dreissig Jahre einige wenige Fälle in Deutschland, traf aber Menschen und keine Elefanten. Diese Zoonose ist nicht ungewöhnlich, wenn man mit den Stubentigern einen engen Kontakt pflegt.
Wie gut, dass ich mit Katzen absolut nichts anfangen kann und die mir nicht in die Wohnung kommen. Nun kenne ich den Grund.

Elefantendame Mala hatte diese Woche sehr viel zu tun, da mal wieder eine englische Woche war. Will heissen, sie musste drei Spiele innerhalb einer Woche tippen. Das findet sie immer ein wenig stressig, aber so oft kommt das nun auch wieder nicht vor. Wie hat sie da eigentlich nur die WM überstanden? Da musste sie alle paar Tage drei Spiele tippen.
Was sagt Mala nun zum Spiel des FC St. Pauli gegen den FSV Frankfurt? Da sagt die alte Kuh, dass St. Pauli nur unentschieden spielen wird. Es handelt sich beim FSV Frankfurt um den Tabellenletzten und gegen den sehen sie nie gut aus, wie man schon beim Spiel gegen Aue sehen konnte. Vielleicht reissen sie sich auch zusammen und schiessen ein Tor mehr als der Gegner. Dass sie das können, haben sie bereits gegen Braunschweig bewiesen. Bloss glaubt Mala nicht daran.
Jonas ist wieder ein wenig obenauf, nachdem sein neues Orakel wenigstens das Spiel gegen Braunschweig richtig tippte. Auch das Spiel hatte der Schlaubeutel noch getippt und war wie die Pusteblume dafür gewesen, dass Braunschweig gegen St. Pauli verliert. Das Spiel gegen Aue hatten sie bekanntlich falsch getippt, als sie beide für einen Sieg St. Paulis votiert hatten. Mala hatte es gewusst, dass St. Pauli ohne Punkte wieder heimfahren würde. Sie kennt nicht nur ihre Pappenheimer, sondern sie weiss genau, dass St. Paulis Trauma Erzgebirge Aue heisst. Gegen den Verein verlieren sie entweder fast jedes Spiel oder sie lassen dort drei Punkte liegen und müssen sich mit einem Unentschieden zufrieden geben.
Jonas freut sich, dass sich die Quote der Pusteblume ein wenig verbesser hat, allerdings ist er weiterhin unzufrieden mit ihr. Sie sei ein absolut penetranter Linksrüssler, weshalb er die letzten Spiele, nach denen er sie fragte, noch einmal wiederholt fragen muss. Sie hätte nicht gewählt, sondern einfach das genommen, was direkt vor ihrem Rüssel stand.
Ich habe ich schon ein paarmal gesagt, dass er es doch mal mit dem wohlgenährten Dickerchen versuchen soll. Die wird das vielleicht hinkriegen. Ansonsten soll er aufhören, immer herumzumaulen. Oder er soll sich endlich eine bessere Methode überlegen, wo er dann auch weiss, was die Pusteblume ihm sagen will. Wie hat er dann denn beim Schlaubeutel gemacht? Ich weiss es, aber ich verstehe es dennoch nicht.
Der Schlaubeutel hat auf einen Sieg von St. Pauli getippt, während die Pusteblume für einen Sieg des FSV Frankfurt votiert.
Drei Elefanten, drei Ergebnisse. Wer wird recht behalten?

 

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Sind Quizsendungen besser als Serien?


Lange wurde über das Aus gemunkelt, seit gestern ist die Befürchtung nun Wirklichkeit geworden. Die ARD stellt die seit knapp zwanzig Jahren laufende Daily-Soap „Verbotene Liebe“ ein. Anfang 2015 wird die letzte Folge zu sehen sein.
Nun ja, ich bin nicht wirklich traurig darüber, habe ich der Soap nie etwas abgewinnen können. Nun wird auch die letzte der noch überlebenden Daily-Soaps der ARD eingestellt. Vor drei Jahren musste schon die Mutter aller täglichen Seifenopern Adieu sagen: Marienhof. Nun hat auch das ehemals zweite Zugpferd der ARD ausgedient.
Die Begründung seien andere Fernsehgewohnheiten der Zuschauer. Hm, von der Quote her mag es stimmen, dennoch macht es mich nachdenklich. Denn ich frage mich, warum läuft denn „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ auf RTL immer noch? Die Daily ist auch schon mehr als zwanzig Jahre alt, läuft aber immer noch.
Man muss sich mal eines vor Augen halten. Die Zuschauer von vor zwanzig Jahren waren in etwa zwischen zehn und zwanzig Jahre alt. Zwanzig Jahre später also etwa dreissig bis vierzig. „Verbotene Liebe“ läuft immer um 18 Uhr, früher mal um 17.55 Uhr, aber zu einer Uhrzeit, wo die meisten noch arbeiten oder von der Arbeit auf den Weg nach Hause sind. Also sieht man sich diese Daily nicht mehr an. Einerseits, weil man berufstätig ist oder andererseits einfach aus dem Alter raus ist, wo man sich für die immerwährenden Intrigen und Liebesgeschichten interessiert. Denn das ist das Problem der Serie: Die Zuschauer sind älter geworden und ihre Interessen auch zwangsläufig andere. Warum allerdings noch „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ läuft? Einerseits die Uhrzeit. Um die Zeit sind die meisten, die nicht im Schichtdienst arbeiten, zu Hause. Damit können sich jüngere, aber auch die Generation von vor zehn oder zwanzig Jahren mit identifizieren. Weiss wirklich nicht, was die anders machen bei RTL, aber anscheinend läuft es da noch ein wenig besser. Vielleicht hat man auch einfach den längeren Atem.
Bloss den Ersatz, den die ARD nun ab dem nächsten Jahr bietet, ist nun wirklich überholt. Das „Quizduell“ mit Jörg Pilawa. Ich erinnere mich noch daran, wie vor etwa zehn bis fünfzehn Jahren kein einziger Sender ohne eine Quizshow im Vorabendprogramm auskam. Ganz vorneweg die ARD mit Jörg Pilawa als Moderator. Nach dem Quiz-Hype kamen die Kochsendungen. Hier ist die ARD nie auf das aufgezäumte Pferd aufgesprungen, sondern suchte lieber nach neuen Formaten. Einzig „Türkisch für Anfänger“ erwies sich als erfolgreich im Vorabendprogramm. Selbst Bruce Darnell scheiterte, obwohl Mode damals hoch en vogue war. Aber da war die ARD wohl ihrer Zeit voraus. Jetzt haben wir für so was die „Shopping-Queen“. Ein furchtbares Format wie die Sendung „Das perfekte Dinner“. Aber was einem nicht gefällt, muss man sich schliesslich nicht ansehen.
Wer sieht sich eigentlich eine Quizshow an? Mag anfangs vielleicht noch ankommen, aber danach wird die Quote sich auch stetig senken. Garantiert!
Im übrigen krankt es bei der ARD im Vorabend doch seit Jahren. Nun hat man 2011 die heiter bis tödlich-Reihe begonnen, aber wirklich überzeugen konnte keine einzige der Serien. Einige waren wirklich gut, weil sie skurril waren, wie beispielsweise „Nordisch herb“ oder „Fuchs und Gans“. Aber diese beiden gehören leider zu den Serien, die nicht fortgesetzt wurden. Man ging von der Krimi-Spur weg und widmete sich sozusagen dem Schwachsinn wie beispielsweise bei „Zwischen den Zeilen“, die nur noch von „Wenckes Verbrechen“ getoppt wurde. Selbst die altgedienten Serien, „Hubert & Staller“ ist die Ausnahme, sinken immer mehr ab. Besonders „Morden im Norden“ hat sich derart verschlechtert, wie man es nicht gedacht hat. Ich fand die Serie nie besonders, aber die dritte Staffel war nur noch eine Farce. Anscheinend bin ich allerdings wohl der einzige, der das so sieht.
Heute sollte eigentlich mal wieder eine „Fuchs & Gans“-Folge in der ARD gezeigt werden. Die gerade mal sechste in zwei Jahren nach dem Aus. Aber was ist nun? Gestern musste ich mit Erschrecken feststellen, dass man anstelle dieser schönen Serie ein WM-Extra sendet. Was interessieren mich die schönsten Szenen der WM und das Philipp Lahm aus der Nationalelf zurückgetreten ist? Das interessiert doch wirklich niemanden. Aber mit uns Gebührenzahlern kann man es ja machen und sendet einfach was anderes. Und da wundert sich die ARD, dass die Zuschauer ausbleiben?
Das Grundproblem, warum der Vorabend hakt, ist nicht nur, dass die Zuschauer von früher älter geworden sind und sich entweder nicht mehr für die Sendung interessieren oder einfach wegen ihres Berufes nicht mehr dazu kommen „Verbotene Liebe“ sich anzusehen. Meist wollen sie das dann auch nicht mit der Mediathek nachholen. Ich würde das auch nicht machen. Ausserdem läuft parallel dazu auf dem ZDF jeden Tag eine andere Soko-Serie. Momentan alles nur Konserven, aber selbst die mögen interessanter sein als die ewigen immergleichen Intrigen. Wobei, warum laufen dann eigentlich die Telenovelas auf der ARD? Da geht es doch auch immer nur um das gleiche, jedes Mal etwas anders für den Zuschauer verpackt. Doch im Grunde genommen, sieht man immer das Gleiche. Liebe und Intrigen, mal nette Nebenhandlungen, aber ansonsten immer der gleiche Schmuh. Man braucht doch bloss den Vorspann sich ansehen, wo die Darsteller vorgestellt werden, und man weiss, wie diese Jahresepisode ausgehen wird. Meine ganz persönliche Meinung. Dennoch läuft das. Das ZDF ist damit nach seiner „Wege zum Glück“-Telenovela gescheitert. Vielleicht waren die Tierdokumentationen auf der ARD einfach besser. Wobei ich die inzwischen auch ziemlich ausgelutscht finde. Irgendwann gibt es nichts mehr zu erzählen.
Ein weiteres Problem, warum der Vorabend in der ARD nicht funktioniert ist die Uhrzeit, wann die „heiter bis tödlich“-Serien beginnen. Um zehn vor sieben, wobei inzwischen wohl schon ein paar Minuten später, aber immer noch direkt vor 19 Uhr. Warum ich das anmerke? Ganz einfach, die Soko-Serien enden erst um kurz vor 19 Uhr. Und wenn man nun vom ZDF zur ARD schaltet, hat dort bereits die Serie begonnen. Man weiss nicht, wie viel man schon verpasst hat. Das ärgert einen und man sieht es sich gar nicht erst an. Oder aber die Pilotfolge einer neuen Serie beginnt derart blödsinnig, dass man sich die nächsten Folgen überhaupt nicht mehr ansieht. Auch so wird die ARD in der Reihe nie auf einen grünen Zweig kommen. Gute Bücher sind wichtig, dann ist selbst die Uhrzeit egal.

Über der Ukraine wurde vor zwei Tagen ein Passagierflugzeug abgeschossen. Wahrscheinlich sind es die pro-russischen Separatisten gewesen. Aber da scheiden sich die Geister, denn einerseits hätten diese die Möglichkeit dazu, weil sie ein Militärstützpunkt vor längerem erobert hatten, andererseits könnte sich auch die Ukraine gesagt haben, dass sie es den Separatisten in die Schuhe schieben. Also eine Pattsituation, wie so oft. Der eine schiebt dem anderen die Schuld zu.
Vor allem fragt man sich, was das eigentlich sollte. Welche Seite auch immer es nun gewesen ist, sollte damit ein internationaler Vergeltungsschlag herbeigeführt werden?
Im Grunde hat es doch nichts gebracht, ausser das beinahe 300 unschuldige Menschen ums Leben gekommen sind. Viele Aids-Experten, die auf dem Weg nach Melborune zu einem Aids-Kongress waren. Da könnte man doch die Verschwörungstheorie aufstellen, dass dieses Flugzeug aus diesem Grund abgeschossen wurde. Beweisen kann man nichts. Nun geht es erst einmal darum, aufzuklären, wer nun das Flugzeug abgeschossen hat.
Immer wenn man denkt, dass aus der Ukraine nichts mehr kommt, gibt es wieder was, wo man nur den Kopf schütteln kann. Aber das es so eskalieren muss…
Ein internationales Team soll nun Aufklärungsarbeit leisten, was mit MH17 passiert ist und wer es am Ende war. Angeblich würden die prorussischen Separatisten versuchen, die Arbeit zu behindern. Ob es das ist, was Putin sich gedacht hat, als die Krim-Region sich abspaltete? Man wird sehen, was noch kommen wird.

Heute ist das wieder ein Wetter. Ich würde am liebsten mein altes Planschbecken hervorholen, wenn ich es denn im Keller liegen hätte, und es mit Eiswürfeln füllen. Bin gerade dermassen am zerfliessen. Sommer mag schön sein, aber ich vertrage es einfach nicht. Ich brauche nur einen Fuss vor die Tür setzen und schon fange ich an zu schwitzen. Also bleibe ich lieber drin, aber selbst hier ist es nicht kühler. Und wenn ich von draussen in einen klimatisierten Raum komme, läuft der Schweiss bald eine halbe Stunde in Strömen.
Das ist doch nicht mehr normal, so zu schwitzen. Wobei, mein Arzt meint, das sei noch nicht wirklich was, das behandelt werden müsste. Ich leide doch darunter und nicht er. Aber früher habe ich das nie gehabt, ist erst seit ein paar Jahren so.
Aber morgen werde ich garantiert rausgehen, denn morgen gibt es Eis für lau. Das lasse ich mir natürlich nicht entgehen, auch wenn es angeblich regnen soll. Regen ist schön, aber bitte nur dann, wenn ich nicht gerade draußen bin.

 

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Kompromisse, um an die Macht zu kommen – Die SPD fällt um


Eigentlich hatte ich heute einen Artikel über Die Sammelaktion von Penny schreiben wollen, weil die Plüschtiere in keiner einzigen Filiale mehr vorhanden waren und man an die Herstellerfirma der Knuddelvitamine schreiben sollte, um noch welche zu ergattern. Allerdings war ich – und nicht nur ich allein – der Meinung, dass Penny in der Pflicht sei, die Plüschtiere in den Filialen bereitliegen zu haben. Denn so weit ich mich erinnere stand im Sammelheft nicht ein „Solange der Vorrat“ reicht, sondern so was wie ‚wenn das Gewünschte nicht erhältlich sein sollte, wird für gleichwertigen Ersatz gesorgt‘. Also, Penny muss mir das Plüschtier geben.
Aber bis gestern Abend herrschte in den Läden gähnende Leere, immer wieder kamen Kunden und fragten danach. Ich war bereits kurz davor, den Discounter zu meiden und auf andere Läden auszuweichen. Aber heute Morgen bin ich noch einmal hin, war schliesslich der letzte Tag, wo man die Sammelpunkte eintauschen konnte. Und siehe da, es waren genügend Knuddelvitamine wieder erhältlich. Gleich was rausgesucht, bezahlt und mitgenommen. Damit habe ich meine Aufgabe für meine Verwandten erfüllt, die was haben wollten. Denn ich sammle so was nicht für mich. Aus dem Plüschtierzeitalter bin ich wirklich raus.
Aber ich war schon sauer, als ich nichts mehr bekam. Und das war bereits Ende letzter Woche so. Überall herrschte gähnende Leere oder es gab nur noch diese olle Möhre, die niemand bei mir bestellt hatte. Und nein, ich bin nicht selbst schuld, dass ich erst so spät die Sammelzettel einlösen wollte. Eher habe ich die beiden letzten nicht zusammenbekommen. Und selbst da hatte ich noch Glück, dass der eine überhaupt noch voll wurde.
Jetzt habe ich die Dinger und fertig. Die nächste Sammelaktion ist bereits angekündigt, aber Besteck brauche ich wirklich nicht. Habe auch schon die Sammelaktionen von Rewe und Edeka ausgelassen, wobei Edeka aktuell noch läuft und Rewe heute zu Ende geht. Man muss nicht immer nur Geld ausgeben.
Zurück zu wichtigeren Themen.

Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/CSU und SPD sind in der heissen Phase. Allerdings gibt es zwei Punkte in denen beide Parteien nicht übereinstimmen. Der erste Punkt heisst Steuererhöhungen gegen die die CDU ausdrücklich ist, auch wenn Schäuble bereits Zustimmung signalisiert hat. Ausserdem gibt es da noch das Thema Maut, das Lieblingsprojekt von Horst Seehofer. Der bayerische Ministerpräsident beharrt auf der Maut und will kein Stück davon abrücken.
Ehrlich gesagt bin ich persönlich gar nicht so abgeneigt gegen eine Maut, denn sie betrifft schliesslich nur diejenigen, die durch Deutschland fahren wollen und deren Auto hier nicht gemeldet ist. Mit der KFZ-Steuer sollen die Deutschen ihre Maut gezahlt haben, während Fahrer aus anderen Ländern eine Maut zahlen müssen. Ich verstehe wirklich nicht, warum man sich dagegen stellen sollte. Es ist doch nur gerecht. In der Schweiz und in Italien müssen wir schliesslich auch Maut bezahlen. Das wird hingenommen, aber dass es nun auch in Deutschland für ausländische Auto- und Motoradfahrer eingeführt wird, ist also nicht in Ordnung. Das Geld, was man dort einnimmt, könnte man in die Erneuerung von Strassen und Autobahnen nutzen. Vor allem das Streckenetz der Autobahnen müsste dringend erneuert werden. Im Sommer kam es zum sogenannten Blow-up, weil der Zustand der Strassen einfach nur noch mässig ist. Aber Deutschland hat dafür kein Geld. Und so kommt es zu aufplatzenden Fahrstrecken und schweren Unfällen.
Aber die Maut scheint das Streitthema Nr. 1 zwischen beiden Parteien zu sein. SPD-Mann Torsten Albig forderte sogar, notfalls ohne CSU eine Koalition zu bilden. Na, das wird Seehofer aber gar nicht gefallen, wo er doch so haushoch in Bayern die Landtagswahl gewonnen hat. Da bildet er sich doch ein, dass er nun auch in Berlin zu bestimmen hat. Wer weiss, ob das wirklich stimmt. Aber die Maut will er haben.
Wie ich beim letzten Mal bereits vermutete, würde Sigmar Gabriel zu allem notfalls ja und amen sagen, nur damit er mit seiner Partei mitregieren darf. Wie es nun aussieht, wird Gabriel zum Umfaller und wird wohl auf Steuererhöhungen verzichten. Tja, manchmal muss man Kompromisse machen, aber bei Gabriel ist es absehbar gewesen. Vor allem bleibt der CDU auch gar kein anderer Partner als die SPD und natürlich umgekehrt. Als letztes bleiben höchstens Neuwahlen, aber das ist absolut utopisch. Aber die FDP würde es garantiert wieder in den Bundestag schaffen.
Vielleicht wird es Steuererhöhungen geben, aber sicherlich nicht in dem Umfang, wie es die SPD in ihrem Wahlprogramm gefordert hat.

In den USA herrscht immer noch das Zwangssparen, wie ich immer gerne sage. Also Beamte sind im unbezahlten Zwangsurlaub, die Behörden arbeiten kaum noch, von den Museen ganz zu schweigen, nicht einmal mehr in den Nationalparks sind Ranger zu sehen. Touristen mussten alle Nationalparks verlassen, was ich nun wirklich nicht verständlich finde. Denn das sind in einigen Punkten gute Einnahmequellen. Aber so ist das nun einmal.
Weil die Republikaner im Kongress sich bei einem Übergangs-Etat querstellten kam es nach knapp zwei Jahrzehnten – siebzehn Jahre um genau zu sein – wieder zu solch einem Shutdown. Wem damit nun geschadet werden soll, weiss ich wirklich nicht. Denn die Dummen sind einzig und allein die Republikaner. Alle anderen Kongressabgeordneten freuen sich, dass sie davon nicht betroffen sind. Vor allem sieht man daran, was passiert, wenn eine Partei die Oberhoheit in einem „Parlament“ (ist es nicht wirklich, deshalb die Anführungszeichen) hat und nur seine eigenen Ideen durchsetzen will, egal ob sie machbar sind oder nicht. Hauptsache man verhindert all das, was die anderen wollen. Ob nun von Vorteil oder nicht, interessiert nicht, denn nur der eigene Vorteil zählt.
Was am Ende bleibt? Entnervte US-Amerikaner, die sich von den Republikanern abwenden, leere Nationalparks, verärgerte Touristen und natürlich eine Verschärfung der Vermögensmisere der US-Amerikaner. Daran scheint niemand zu denken. Aber hauptsache, die Republikaner haben ihren Willen bekommen.
Dabei will ich gar nicht alle über einen Kamm scheren, denn einige Parteigenossen (das Wort Genosse wird in den USA immer scheel angesehen, wegen der Verbindung zum Kommunismus) kritisieren ihre eigenen Leute. Denn die Befürchtung ist gross, dass die Amerikaner die Republikaner nicht mehr ernst nehmen und dies in den nächsten Wahlen, vor allem der Präsidentschaftswahl, die noch ein wenig hin ist, zeigen werden.

Hat sich irgendjemand das ZDF-Special der Soko-Serien angetan? Ich bin von Anfang an nicht von der Handlung mitgerissen worden. Oft fragte ich mich, warum denn nun gerade der Soko-Ableger noch mitwirken muss. Anstatt fünf Folgen von etwa 43 Minuten zu drehen, hätte man das ganze auf gut 90 Minuten kürzen können und selbst das wäre noch zu lang gewesen. Einfach nur enttäuschend, was da geboten wurde.
Aber die Serie „Der Alte“ hat sich auch ins Negative entwickelt. Das ist alles so unglaubwürdig geworden, nicht mehr das, was es früher mal war. Jan-Gregor Kremp ist ein toller Schauspieler, aber in dieser Serie gefällt er mir überhaupt nicht. Ich finde ihn dort absolut unglaubwürdig und fehlbesetzt. Am meisten stören mich aber die Drehbücher, die so vorhersehbar geschrieben worden sind. Muss das so einfach sein, weil die meisten Zuschauer der Handlung nicht mehr folgen können. In den ersten drei Folgen war ziemlich schnell klar, wer der Täter ist und bei der Folge gestern wusste man überhaupt nicht, woran man eigentlich war. Die Folge war nicht so einfach geschrieben wie die Folgen zuvor, aber hier stimmte es irgendwie nicht im Team. Nur kleine Nuancen, aber mir ist es aufgefallen.
Ich weiss ja, dass nichts besser wird im Fernsehen, aber so langsam nimmt es Überhand.
Heute Abend ist es dann mal wieder so weit und es läuft überhaupt nichts im Fernsehen. Werde ich mal wieder was lesen. Vorrat habe ich genug.
Und wer vielleicht nicht weiss, was er in nächter Zeit lesen soll, der kann ja mal hier gucken, was es alles gibt.

 

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Vergiften wir uns durch billige Lebensmittel?


Der Pferdefleisch-Skandal entwickelt sich zu einem Lebensmittel-Skandal, der ganz Europa in Atem hält. Begonnen hat es in Grossbritannien. Da konnten wir noch hämisch rübergrinsen und sagen: „Bei dem, was die Briten kochen, ist es kein Wunder, dass sie Pferde- nicht von Rindfleisch unterscheiden können.“ Doch schneller als uns lieb war, schwappte der Skandal auch nach Deutschland rüber. Erst war es Lasagne von Tengelmann, schliesslich Real, die sowieso durch den früheren Gammelfleisch-Skandal in Verruf geraten sind. Ich habe mir einen Tag nachdem die Nachricht mit der „Tip“ Lasagne kam, mal auf Facebook umgesehen. Die Kommentare der Nutzer waren manchmal ganz schön einseitig, denn hier kann Real nun wirklich nichts zu. Würde es sich um Frischfleisch handeln, wäre das ganz etwas anderes. Aber bei der Lasagne ist der Hersteller für verantwortlich und nicht der Laden, der es vertreibt. Die können nur erwarten, dass es sich um die Qualität handelt, die man als Kunde erwartet.
Inzwischen sind auch Edeka, Aldi Süd und Lidl betroffen. Bloss von Aldi Nord hat man noch nichts gehört. Ob da auch noch was kommt? Vielleicht.
Betroffen scheint übrigens nur Lasagne mit Rindfleisch zu sein. Dabei wusste ich gar nicht, dass es die überhaupt in dieser Sorte gibt. Für mich gab es immer nur die mit Schweinefleisch. Von der habe ich auch noch drei Packungen im Kühlfach liegen. Regina will, dass ich es wegwerfe, aber ich sage, es wäre Schweinefleisch. Momentan wird noch abgewartet.
Man fragt sich nun natürlich, wieso Pferdefleisch so leicht in Rindfleischprodukten landen kann. Problem ist, dass Pferdefleisch aussieht und riecht wie Rindfleisch. Man kann es nur mühsam mit einem Text nachweisen. Und der kostet Zeit und natürlich Geld.
Im Grunde genommen ist Pferdefleisch nicht schädlich, auch wenn viele die Nasen rümpfen mögen, wie man so etwas essen kann. Rinder, Schweine oder Geflügel essen wir doch auch. Da beschwert sich niemand, auch nicht, dass die Tiere so süss und niedlich seien. Irgendwie scheint das bei Pferden anders zu sein. Warum? Ich weiss es nicht, denn mit Pferden konnte ich noch nie viel anfangen. Und wie ich immer sage, so lange ich das Tier nicht persönlich kenne, esse ich es auch.
Pferdefleisch soll sehr bekömmlich und gesünder sein als Rindfleisch. Wenn es nicht von Rennpferden stammt. So wird vermutet. Und gerade die Pferde erhalten Antibiotika und andere Medikamente, die die Organe eines Menschen irreparabel schädigen können.
Das Pferdefleisch soll aus Rumänien stammen und das Land identifiziere ich nun nicht mit Rennpferden, sondern alten Kleppern, die viel zu schwere Wagen ziehen müssen, selbst kaum Fleisch auf den Rippen haben und meist schlecht gepflegt sind. Und diese gerade beschriebenen Tiere dürften nun wirklich nicht mit solch lebensgefährlichen Medikamenten behandelt worden sein, weil diese zu teuer sind.
Jedenfalls zeigt dieser Lebensmittelskandal wieder einmal, dass wir uns selbst der ewigen Billigstrategie selbst ein Bein stellen. Wie lange wollen wir noch immer alles möglichst billigst haben und auch noch erwarten, dass es die allerhöchste Qualität ist?
Erinnert mich an den Ingwer, den Kaufland alle paar Monate bzw. Wochen anbietet. Der Preis ist wunderbar mit knap 2,50 Euro, aber die Qualität ist einfach nur grottig. Da sind die Stücke vertrocknet, verschimmelt oder sehen sonst wie alt aus. Wie ich immer sage: Der letzte Abschaum. Und das wird auch noch gekauft. Also da kaufe ich lieber teureren Ingwer, wenn da die Qualität besser ist. Übrigens ist der Aufdruck „Bio“ in gewisser Weise Etikettenschwindel, denn Ingwer kann nur biologisch und nicht anders angebaut werden.
Der Pferdefleisch-Skandal wird nicht der letzte sein, der Deutschland und Europa heimsuchen wird. Es wird immer etwas geben, wenn wir als Konsumenten uns nicht ändern.
Nun wird ein Test eingeführt, der Pferde- von Rindfleisch unterscheiden lässt. Wieso passiert so was erst, wo bereits etwas passiert ist? Und wieso beschliesst die EU die blödsinnigsten Gesetze, wenn sie sich dabei kaum auf Lebensmittel spezialisieren? Ist das im Grunde genommen nicht das Wichtigste überhaupt?
Und wie kann es sein, dass in Mehl Schweineborsten zu finden sind? Über solche Dinge habe ich im letzten Jahr bereits berichtet. Wir werden betrogen, wo es nur geht, weil wir es wollen, denn billig ist alles.

Hat irgendjemand diese neue „Heiter bis tödlich“-Serie am Donnerstag gesehen? Lief als Doppelfolge und begann bereits um 17.55 Uhr. Dafür musste „Verbotene Liebe“ weichen. Da will man wohl testen, wie gut die Serie um fünf vor sechs läuft. Heisst das nun, dass die Soap „Verbotene Liebe“ genauso eingestellt wird wie „Marienhof?“ Vorstellbar ist bei der ARD inzwischen alles. Besonders seit „Verbotene Liebe“ auch mit einem Zuschauerschwund zu kämpfen hat. Allerdings erst, seitdem die Folgen der Soap 45 Minuten betragen. Das hält man bekanntlich nicht aus, ausserdem wird dadurch eine Geschichte nur künstlich in die Länge gezogen.
Genau so ist es übrigens auch bei der Serie „Zwischen den Zeilen“. Das ist die bis jetzt blödeste und dämlichste Serie aus der ganzen „heiter bis tödlich“-Reihe. Ich weiss gar nicht, wie man solch einen Blödsinn überhaupt verfilmen kann. Aber inzwischen scheint die ARD wohl wirklich nicht mehr zu wissen, wie sie jüngere Zuschauer locken soll, als mit so einer grenzdebilen Serie. Was war „Fuchs und Gans“ doch noch witzig und interessant. Bei der eingestellten Serie hat man nicht entnervt auf die Werbung oder das Ende der Folge gewartet. Im Grunde genommen hätte ich am liebsten gleich weggeschaltet, aber ich hatte wirklich noch die Hoffnung, die Serie würde besser werden. Da habe ich mich getäuscht und ich glaube kaum, dass es besser werden wird. Eher noch schlimmer – einfach dämlich.
Und was sollte das eigentlich, alle drei „Heiter bis tödlich“-Serien bereits um 17.55 Uhr beginnen zu lassen? Hat das irgendeine besondere Bewandtnis, weil im ZDF die „Soko“-Serien nicht liefen? Möglich wäre es. Zudem versuchte die ARD gewiss durch diese Aktion, die „Verbotene Liebe“-Zuschauer für die „Heiter bis tödlich“-Serien zu gewinnen. Wobei ich nicht glaube, dass das funktioniert hat. Wer das eine guckt, der guckt eher selten das andere. Und der Erfolg um 18 Uhr aller Folgen dürfte einfach nur damit zusammenhängen, dass im ZDF Sport lief. Würde zur selben Zeit eine der „Soko“-Serien laufen, würden die Einschaltquoten sicherlich ganz anders aussehen.
Ich bin nicht davon überzeugt, dass „Zwischen den Zeilen“ länger als eine Staffel laufen wird. Allein wenn man diese Quitschstimme von Sekretärin hört, fragt man sich schon, warum man sich diese Serie überhaupt antut. Und dann der Assistent der Kommissarin, einfach nicht auszuhalten. Die Tollpatschigkeit der Hauptfigur ist überhaupt nicht zu ertragen. Ab und an mag es ja noch lustig sein, aber andauernd und die blödesten Situationen ist doch irgendwann wirklich zuviel.
Das einzig interessante an dieser Serie mag noch sein, dass beispielsweise Informationen, die eine Figur sieht oder schreibt, für uns Zuschauer in der Luft erscheinen, damit auch wir wissen, worum es geht oder wie es aussieht. Das ist originell, aber auch das einzige an dieser Serie, was gut ist.
„Zwischen den Zeilen“ sollte keinesfalls fortgesetzt werden. Bei „München 7“ bin ich der gleichen Meinung, aber die läuft zu erfolgreich. Dabei ist das für mich ein furchtbarer Abklatsch vom „Großstadtrevier“, was ich auch schon grässlich finde. Soll „München 7“ doch wieder im Bayerischen Rundfunk laufen, da habe ich gar nichts gegen. Aber nicht mehr in der „Heiter bis tödlich“-Reihe.
„Hauptstadtrevier“ kann hingegen fortgesetzt werden. Mit einigen kleinen Änderungen ist das eine gute Serie. Weniger von dieser neuen Chefin, die nicht zu ertragen ist und auch etwas weniger die Familie von Julia Klug, dann kann das was werden. Die letzte Folge läuft am 26. März und ist ein wenig verrückt. Scheint so bei allen „heiter bis tödlich“-Serien zu sein, dass die letzte Folge irgendwie abstrus ist. Worum es geht, verrate ich hier mal nicht, sonst wäre die Spannung futsch.
Ab dem 02. April läuft dann wieder „Morden im Norden“, eine Serie der ich „Nordisch herb“ vorgezogen hätte. Es wurde leider anders entschieden. Die Dienstagserien der Reihe sind recht erfolgreich, bis auf eine werden alle fortgesetzt bzw. steht es noch in der Schwebe (Hauptstadtrevier). Bei den Donnerstagsserien konnte sich bis jetzt nur eine einzige Serie durchsetzen: „Alles Klara“, die auch nicht gerade gute Quoten hatte. Dennoch traut der MDR der Serie zu, das es besser wird. Im Gegensatz zum SWR, der „Fuchs und Gans“ einfach einstellte. Ich kann es immer noch nicht akzeptieren.
Und ab nächsten Donnerstag wird „Zwischen den Zeilen“ gnadenlos boykottiert, wie ich es schon mit „München 7“ mache.

Bei Elefantendame Mala tut sich grosses. Wie ich gelesen habe, soll der Hormonspiegel von der schwangeren Elefantin Ani gefallen sein. Und das sei ein Zeichen dafür, das die Geburt bald bevorsteht. Wann genau, lässt sich nicht sagen, aber es geht in die heisse Phase. Mala hingegen scheint man nicht zuzutrauen, dass sie eine gute Tante abgibt. Es wurde in dem Gespräch über Ani nur Rani erwähnt, dabei kennt Mala Jungtiere, auch wenn das schon ein wenig mehr als zwanzig Jahre her ist, dass sie direkten Kontakt zu welchen hatte.
Dafür kann Mala nun stolz verkünden, dass sie ordentlich abgenommen hat. An ihrer Hungerkuhle lässt es sich gut erkennen, aber nun gibt es auch zahlen. Knapp über 3,8 Tonnen wiegt Mala nun. Da hat sie eine Menge abgenommen, wog sie doch immer über vier Tonnen. Aber das sie ein Dickmops war, ist bekanntlich nichts Neues. Wie mal gesagt, hat die Dickhäuterin abnehmen müssen, da sie Übergewicht hatte. Jenala hat das immer gesagt.
Kommen wir nun zu Malas neuester Vorhersage, die den FC. St. Pauli betrifft. Beim letzten Spiel gegen Sandhausen tippte Mala, dass St. Pauli verlieren würde. Das trat ein und die Kiezkicker verloren 4:1. Ein Ergebnis, das dafür spricht, dass der Verein nicht wirklich in der Lage zu sein scheint, vernünftig Fussball zu spielen. Was also wird Mala gegen den 1. FC Köln tippen?
Die Elefantendame sagt, das St. Pauli doch wirklich erneut verlieren wird. Ob sie auch hier recht behalten wird? Wir werden es Montagabend wissen. Entweder spielt St. Pauli zu sehr in Freundschaft gegen Köln, dass es wieder nichts mit einem Sieg wird und Mala hat tatsächlich mit ihrer Vorhersage recht. Mal abwarten.
Wenn St. Pauli sich aber nicht bald besinnt, sind sie schneller auf einem Abstiegsplatz, als sie gedacht haben.

 

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