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Hamburg gewinnt und verliert dennoch gegen Berlin


Am gestrigen Tag hat das Stromnetz bewiesen, dass es auch mit erneuerbaren Energien eine plötzliche Finsternis aushalten kann und nicht zusammenbricht.
Es gab eine Sonnenfinsternis über Europa. Bei uns keine totale, wie es beispielsweise auf den Färöer-Inseln war. Dennoch wurde es merklich dunkler, aber mehr in Richtung Dämmerung, und die Temperaturen sanken in den Keller. Das war der kälteste Tag in den letzten Tagen.
Bei der Sonnenfinsternis fürchtete man, dass das Stromnetz zusammenbrechen könnte, denn wenn die Sonne verschwindet, können die Solar-Parneele keine Energie aufnehmen. Folglich sinkt das Stromnetz ab. Das ist weiter kein Problem, denn dem kann man sofort entgegenarbeiten. Schwerwiegener hingegen war die Gefahr, dass das Stromnetz zusammenbricht, wenn plötzlich die ganzen Solar-Parneele wieder arbeiten, weil die Sonne zurückkehrt. Aber auch hier geschah nichts. Man hatte sich gut vorbereitet. Dennoch bleibt die Frage bestehen, was passieren wird, wenn von jetzt auf gleich die Energieleistung herabsinkt oder urplötzlich ansteigt.
Wenn mal die Sonne ausfallen sollte, wie es im Winter meist der Fall ist, brauchen wir keine Angst haben, dass wir im Dunkeln stehen, denn es gibt noch die tollen Windkraftwerke. Meiner Meinung nach verschandeln sie immer noch die Landschaft und sind gefährlich für verschiedene Vogelarten oder sogar Fledermäuse, von der Gefahr für Schweinswale will ich erst gar nicht sprechen. Ausserdem liefern die Dinger so lächerlich wenig Energie. Zudem denkt man, dass der Rotor so schön im Wind kreist, wenn denn Wind herrscht. Und wenn es Wind gibt, darf der nicht zu stark sein.
Aber zur Not haben wir noch die tollen Kohlekraftwerke. Die Energiebilanz ist zwar verheerend, aber man muss schliesslich Kompromisse eingehen, wenn man nicht mehr abhängig sein will von gefährlichen Kernkraftwerken.
Vor kurzem habe ich einen kleinen Artikel über den Gehalt an Radioaktivität gelesen, der durch die Schornsteine an die Luft abgegeben wird. Ich muss sagen, dass dieser Artikel aus dem Jahr 1965 war. Jedenfalls ging es darum, wer mehr Radioaktivität ausstrahlen würde: Kernkraftwerke oder Kohlekraftwerke. Man kam zu dem Schluss, dass Kohlekraftwerke viel schlimmer seien als Kernkraftwerke. Da habe ich gelacht. Sind die verteufelten Kernkraftwerke doch umweltfreundlicher gewesen als Kohlekraftwerke. Gut, inzwischen sind fünfzig Jahre vergangen und in so einen Schornstein kommen jede Menge Filter. Aber wird so auch die Radioaktivität im Schornstein belassen und nicht in die Atmosphäre gepustet? Tja, das würde mich wirklich interessieren.
Wieso man auf Kohlekraftwerke setzt bei der Energiewende, verstehe ich wirklich nicht. Denn sie haben eine schlechte Energiebilanz, auch wenn diese immer besser werden mag, aber uralte Dinger sind immer noch am Netz. Von dem CO2-Ausstoss gar nicht zu sprechen. Da könnte man lieber noch ein paar Kernkraftwerke laufen lassen. Aber man will alles von jetzt auf gleich machen.
Bin wirklich gespannt, wie das Stromnetz einen plötzlichen Energieeinbruch vertragen wird. Wahrscheinlich werden wir dann wirklich im Dunkeln sitzen. Und dann funktionieren auch die Telefone nicht mehr, denn die deutsche Telekom will seine Telefone nun auch digitalisieren. Bei den meisten Drittanbietern hat man bereits einen digitalen Anschluss. Aber ist ja auch egal, wenn das Telefon nicht mehr funktioniert, schliesslich hat man noch sein Handy. Aber das werden andere auch denken und schon ist das Handynetz überlastet und gar nichts funktioniert mehr.
Die Digitalisierung ist schon eine schöne Sache, aber ehrlich gesagt birgt sie auch einige Gefahren. Das ist ein Thema für einen eigenständigen Artikel. Den könnte ich wirklich mal schreiben.

Es ist entschieden: Hamburg wird Deutschland bei der Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 vertreten. Das ist aber auch das einzige Mal in den letzten Tagen, wo Hamburg über Berlin triumphieren konnte.
Bei der Olympia-Bewerbung konnte sich Hamburg nicht nur bei der Empfehlung gegen Berlin durchsetzen, sondern auch bei der DOSB-Versammlung. Hamburg wird anstelle von Berlin ins Rennen um die Olympischen Spiele 2024 gehen.
Auf Olympia-Ebene mag Hamburg vielleicht über die deutsche Hauptstadt triumphiert haben, aber im Fussball hatte Berlin am gestrigen Tag die Nase vorn – und das zwei Mal!
Erst spielte in der Zeiten Liga der FC St. Pauli gegen Union Berlin. Lange Zeit tat sich überhaupt nichts, man konnte beinahe schon von einem müden torlosen Unentschieden ausgehen. Und dann kam natürlich wieder die Schlussphase und St. Pauli fing sich einen Treffer ein. So verloren sie mit 1:0 und stehen im Abstiegskampf erneut mit dem Rücken zur Wand. Bereits letzte Woche hatten sie nur Unentschieden gespielt. Gut, ein Punkt mag immer noch besser als gar nichts sein, aber es ist am Ende doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Das erste Duell Hamburg gegen Berlin ging verloren. Dann spielte abends der HSV gegen Hertha BSC Berlin. Und auch dieses Spiel ging verloren. Damit triumphierte Berlin in Liga eins und zwei über Hamburg.
Das Desaster war komplett, aber hauptsache Hamburg wird nun Olympiastadt. Ob sie tatsächlich ausgewählt werden, ist eine ganz andere Frage, wo schon die Kostenfrage ins Unermessliche steigen wird. Angeblich soll bereits eine Milliarde Euro verplant sein, aber darin würde noch nicht die Infrastruktur und die Übernachtungsmöglichkeiten der Sportler eingerechnet sein. Da fragt man sich, ob es so was werden wird wie die Elbphilarmonie. Auch ein Fass ohne Boden. Wie hoch ist die Summe jetzt eigentlich, die der Bau kostet? Irgendwann verliert man den Überblick, wenn es immer nur um neue Zahlen geht.
Elefantendame Mala ist sehr sauer auf den FC St. Pauli. Sie würden einfach nicht genug kämpfen und am Ende auch noch den Schlusspfiff herbeisehnen, sodass sie die Konzentration verlieren. Anders kann sich die alte Kuh nicht erklären, wieso ihr Lieblingsverein immer in den letzten Minuten eines Spiels verliert.
Noch immer träumt Mala davon, für ihren Lieblingsverein aufzulaufen. Am liebsten als Torwart, aber sie nimmt auch jede andere Position, die sie kriegen kann. Wir erinnern uns, am liebsten würde sie die Rolle des Abstaubers übernehmen. Wie man mit einem Ball umgeht, weiss sie seit über vierzig Jahren und damit sie auch nicht aus der Übung kommt, übt sie immer fleissig mit der Futterkugel, die ihr Heu enthält. Vorteil davon, sie geht nicht kaputt und rollt auch nicht weg.
Natürlich hatte sie wieder vorhergesehen, dass St. Pauli versagen würde, denn immer wenn es wichtig wird, dann versagt St. Pauli So ist es immer gewesen und wird es auch immer bleiben.
Jonas ist auch fröhlich, denn die liebe Pusteblume hatte ebenfalls auf eine Niederlage getippt. Das wird wahrscheinlich wieder Zufallen gewesen sein, aber er glaubt daran, dass die Pusteblume nun endlich den Dreh raus hat. Bis zum Spiel am Mittwoch, wo Deutschland gegen Australien spielen wird.
Das Testspiel hat Mala bereits getippt. Noch hat sie zwei Wochen Ruhe bis kurz vor Ostern ihr Wohnort wieder aufmachen wird. Dann hat sie wieder viel zu tun. Sie muss sich wie in jedem Jahr von den Besuchern bewundern lassen. Dabei hofft sie, dass ihr die grossen Pandas auch in diesem Jahr nicht noch mehr den Rang ablaufen werden. Wenn es so sein sollte, erwägt sie wirklich, ob sie nicht mal ihrer Lieblingsfeindin einen längeren Besuch abstattet. Wie sie das bewerkstelligen will, weiss sie allerdings noch nicht.
Das Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Australien werden sie gewinnen, sagt die alte Kuh. Und was sagt die Pusteblume? Die sagt genau dasselbe. Kein Wunder, Deutschland steht für die linke Seite und genau diese Seite bevorzugt sie.

 

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Wüstenstrom ist blöd, denn Kohle ist schöner!


Lange habe ich nicht über die Krim-Krise geschrieben. Einfach deswegen, weil es immer um die gleichen Dinge ging. Putin fordert sein Recht, während die EU und der Rest der Welt dagegen sind. Tja, das geht immer noch so weiter. Nun geht es mal wieder um das leidige Thema Gas. Das will Russland erneut der Ukraine abdrehen, was auch bedeuten würde, dass es Engpässe in Deutschland und weiteren Ländern geben würde. Hängt unter anderem mit dem Druckabfall zusammen und war vor ein paar Jahren schon einmal eingetreten. Es gibt um Gasschulden, die irgendwie nie weniger werden. Und wenn Russland nicht weiter weiss, dann drehen sie der Ukraine eben das Gas ab. Nun will RWE (E.on wars nicht) der Ukraine Gas liefern, bekommen es aber unter anderem auch aus Russland. Irgendwie ein Paradoxon, dennoch gut, wenn so Russlands Drohung wirkungslos bleibt.
Der Konflikt verschärft sich gerade wieder einmal, denn auf der Krim wurde ein weiteres Behördengebäude gestürmt. Das hat zur Folge, dass Russland im Ansehen der EU, der USA und der Nato weiter sinkt. Das Abrüstungsabkommen der Atombomben ist ebenfalls in Gefahr. Putin hatte schon damit gedroht, das Abkommen mit den USA aufzukündigen, wenn diese weitere Sanktionen gegen Russland beschliessen. Vor allem sind Wirtschaftssanktionen nun gar nicht gut für die Weltwirtschaft. Diese hat sich seit 2008 noch nicht wirklich erholt, da kommt dann gleich die nächste Krise. Russland hat schon Probleme mit seiner Wirtschaft, dass wird nun noch schlimmer. Und wenn dann weitere Sanktionen kommen, wird ein Teufelskreis begonnen, den man nicht aufhalten kann.
Tja, wie es aussieht, wird der Krim-Konflikt noch für jede MEnge Gesprächsstoff in den nächsten Wochen und vielleicht auch Monaten sorgen. Und das in Zeiten, wo vor hundert Jahren der Erste Weltkrieg begann.
Will Putin eigentlich auch die Restukraine für Russland beanspruchen? Es sieht zeitweise immer so aus, aber nichts Genaues weiss man nicht.
Ich frag mich wirklich, was eigentlich mit der Krimbesetzung bezweckt werden soll. Will Putin beweisen, welche Macht Russland besitzt und sie die EU samt den USA in die Knie zwingen können? Ich verstehe es einfach nicht, denn bisher zieht er überhaupt keinen Nutzen davon. Er ist in der Weltpolitik nicht mehr angesehen, die russische Wirtschaft erholt sich nicht und es gibt nur noch mehr Probleme.
Was macht man, wenn die Wirtschaft am Boden liegt? Richtig, man zettelt einen Krieg an. Zu Beginn wird dadurch die Wirtschaft angekurbelt, aber je länger dieser Krieg dauert, desto schlechter für die Wirtschaft.

Die Kernenergie hat in Deutschland keine Zukunft mehr seit der Fukuschima-Katastrophe im März 2011. Die erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne wurden zum neuen Ziel erklärt. Bloss werden momentan mehr Kohlkraftwerke hochgezogen als Windräder oder Solaranlagen. Umweltschonend ist das nun wirklich nicht. Aber Merkel hat schliesslich dafür gesorgt, dass die Emissionen nicht weiter gesenkt werden müssen. Wie clever, nciht wahr?
Tja, da Deutschland nicht gerade als Sonnenland verschrien ist und auch der Wind nicht immer gerade so weht, wie er soll, hatte man sich überlegt, in ein Projekt namens Desertec zu investieren. Desertec will Strom aus Wind und Sonne in der Wüste gewinnen. Anfangs waren auch viele deutsche Unternehmen Feuer und Flamme. Das hat sich nun allerdings geändert. Nun ist E.on (nicht REW, Erklärung weiter oben im Text) raus. Wollen sich mehr auf ihre heimischen Erzeugnisse konzentrieren. Sieht also ganz so aus, als ob Dersertec ein Schuss in den Ofen wäre. Eigentlich schade, denn für die Pflege der Solarpanele hätte man doch ein paar Langzeitarbeitslose nehmen können. Die hätten diese immer vom Wüstenstaub befreien müssen. Was da die Arbeitenlosenquote gesunken wäre.
Bitte nicht ganz ernst nehmen. Wer meine Artikel nun schon länger liest, der weiss, dass ich das Thema vor drei Jahren immer gern aufgegriffen habe, da ich immer noch glaube, dass der schnelle Ausstieg aus der Kernenergie absolut unüberlegt ist.

Elefantendame Mala ist sauer, denn St. Pauli hat gestern Abend sämtliche Aufstiegschancen verspielt. Wie sagt Jonas noch immer so schön? Wer eins null führt, der stets verliert. Und genauso ist es gewesen. Da führen sie nach einer knappen Viertelstunde, um dann einen Gegentreffer zu kassieren, der wieder einmal nach einer Standardsituation gefallen ist. Aber das sei typisch St. Pauli, wie Jonas mir sagte. Genauso wie sie immer in der letzten Viertelstunde oder in der Nachspielzeit verlieren würden. War schon zu Stanislawskis Zeiten so – als er noch Spieler war – und hat sich seitdem nicht wirklich geändert. Woran es liegen mag? Die TRainer haben seitdem öfters gewechselt, nur das ist geblieben. Unkonzentriertheit? Überheblichkeit? Irgendwas muss es ja sein.
Jonas ärgert sich, dass sein Testobjekt, der Schlaubeutel versagt hat. Denn die Elefantin tippte auf einen Sieg St. Paulis. Anfangs hätte sie auf eine Niederlage getippt, aber dann habe Jonas die Auswahl geändert und Schlaubeutel tippte auf einen Sieg. Tja, nun will er sie noch einmal testen. Wenn sie wieder danebenliegen sollte, wird er sich auf Plattfuss konzentrieren. Seine Probleme möchte ich haben. Aber es ist einfach nicht zu leugnen, dass Elefantendame Mala das beste Rüsselorakel ist, das es gibt. Denn sie tippte gleich auf eine Niederlage St. Paulis. Sie weiss auch, dass St. Pauli gar nicht aufsteigen will. Die Gründe dafür habe ich bereits vor einiger Zeit ausführlich erläutert. Der Schlaubeutel muss vielleicht noch ein wenig trainieren, denn so fehlerlos ist Mala anfangs auch nicht gewesen, wenn ich daran einmal erinnern darf. Besonders an die falsche Angabe beim Eröffnungsspiel der EM 2012 erinnere ich gerne.
Neuigkeiten aus Hamburg gibt ebenfalls. Dort ist gestern erstmals der diesjährige Nachwuchs der Kamschatkabären gezeigt worden. Zwei Männchen und ein Weibchen, deren Namen alle mit dem Buchstaben I beginnen. Sie heissen Igor, Iwan und Irina. Ich sage jetzt mal, dass sie alle nach russischen Künstlern benannt wurden. Nach einer russischen Sängerin, dann nach einem Komponisten (Strawinski) und schliesslich nach einem Schauspieler (Mosjukin, hier verwende ich die deutsche Schreibvariante, weil der Vorname in der deutschen Variante geschrieben wurde). -Übrigens Arte, nicht den Themenabend im September vergessen. Es gibt einige schöne Filme mit Ivan Mosjoukine (hier die französische Variante des Namens).
Jonas war ganz überrascht, als er davon hörte, denn eigentlich hatte er gedacht, es würde in nächster Zeit kein Nachwuchs gewünscht sein, schliesslich sind die beiden Bärenbrüder von vor drei Jahren auch noch da und ein Abnehmer ist weit und breit nicht in Sicht – offiziell. Vielleicht gehen sie ja nach Moskau, schliesslich haben die ihre Walrösser abgegeben. Da wollen die auch Ersatz haben. Also abwarten, was sich da tun wird. Sonst heisst es momentan einfach Schichtbetrieb auf der alten Anlage. Wobei, so überrascht war Jonas dann doch nicht, wo er die Bärin schon seit Wochen nicht draussen auf der Anlage sah. Da musste was im Busche sein, wie er fand.

 

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Der Strom wird grün – und UNBEZAHLBAR


An dieser Stelle möchte ich all jenen „Atom!kraftgegnern meinen Dank zollen, denn ihnen ist es zu verdanken, dass der Strom nun beinahe unbezahlbar wird.
Wir sind ja so sehr bedroht von Tsunamis und starken Erdbeben. Ach, noch gar nicht gewusst? Tja, da sind sich jedenfalls die Atomkraftgegner sich, dass uns ein Erdbeben dahinraffen wird. Und nicht nur die denken das, sondern auch die EU. Die deutschen Kernkraftwerke seien nicht sicher, wurde in einer Untersuchung festgestellt. Beanstandet wurde vor allem, dass die KKWs nicht gegen Erdbeben völlig sicher seien. Wo findet denn hier in Deutschland ein Erdbeben der Stärke 5 aufwärts statt? Ich weiss es jedenfalls nicht.
Aber dank Fukushima ist es nun zum Ausstieg aus der Kernenergie gekommen. Denn Merkel & Co. hatten Angst, dass die Wähler sich von ihnen abwenden würden. Und das will man ja nicht. Also wurde schnell der Ausstieg beschlossen. Die Konsequenzen bekommen nun wir, die Verbraucher zu spüren.
Strom wird zu Beginn des nächsten Jahres deutlich teurer und zwar noch teurer als gedacht. Zudem ist es nicht das einzige, was sich dadurch verteuert, denn am Strom hängt vieles und beinahe alles. Die Bahnpreise steigen auch.
Strom wird praktisch unbezahlbar und all das haben wir den Kernkraftgegnern zu tun, die nur das Wort Atom hören brauchen, um gleich das Schlimmste anzunehmen. Atom hat nicht immer was mit Atombombe zu tun. Ausserdem heisst es Kernenergie und Kernkraftwerk. Letzteres wurde auf einer Konferenz vor einigen Jahrzehnten beschlossen. Aber Atom klingt ja so schön gefährlich.
Meiner Meinung nach wissen die „Atom“kraftgegner nicht genau, wie eigentlich ein Kernkraftwerk funktioniert und welche Sicherheitsstandards es dort gibt. Sie bekommen ja auch was mit, wenn mal wieder über Risse, angebliche Partys und kaputte Trafos gesprochen wird. Andere Dinge sind weit langweiliger, weshalb dies nicht den Weg in die Nachrichten findet.
Also, freuen wir uns: Strom wird teurer!
Ich persönlich bin dafür, dass all jene die erhöhten Gebühren zahlen sollten, die auch ein Ende der Kernenergie gefordert haben. Ach ja, ausserdem soll direkt vor ihrer Haustür ein Windrad gebaut werden. Da möchte ich mal sehen, wie weit die Kernenergie-Gegner da dann noch dafür sind.
Wieso muss ich persönlich für etwas zahlen, was ich gar nicht will? Ich mag Kernkraftwerke, was auch damit zu tun hat, dass mein Onkel in verschiedenen gearbeitet hat. Also weiss ich, wie die Arbeit dort abläuft und welche Sicherheitsstanddards es gibt und welch einen Unsinn bei Fukushima verzapft wurde. Die haben da vollständig versagt und verschleiert. Aufgrund dessen ist es zu dieser Katastrophe gekommen. Und Tschernobyl? Tja, das ist hausgemacht gewesen. Unfähigkeit, wo einfach nicht erkannt wurde, was nun eigentlich Sache ist. Und das passiert nicht nur in KKWs, sondern auch anderswo.
Und wie sollen wir eigentlich unseren Strom produzieren? Die Offshore-Windparks in der Nordsee werden vorläufig nciht weitergebaut. Und so wie es aussieht, wird das auch recht lange nicht weitergehen. Eine Firma ist deswegen schon in Geldschwierigkeiten geraten, weil sie sich darauf spezialisiert hat und nun die Aufträge ausbleiben.
Windräder auf dem Festland will auch niemand haben, denn diese verschandeln die Landschaft, ausserdem sind sie eine Gefahr für Vögel. Ausserdem sollen wir Verbraucher auch noch zahlen, wenn ein Windrad kaputt ist. Was kann ich denn persönlich dafür?
Solarpaneele sind auch wieder nicht gewünscht. Ausserdem können sie nicht auf jedes Haus installiert werden. Denn das hängt von der Neigung des Daches und dessen Ausrichtung ab. Und wenn das Dach nun nach Norden rausgeht, kann man sich die Solarpaneele sparen. Denn dort kommt die Sonne einfach nicht hin, wenn wir uns mal an den Merkspruch erinnern, wo die Sonne aufgeht.
In der Landschaft sehen die Solarpaneele auch nicht besonders schön aus. Mehr hübschhässlich, nehmen Platz weg.
Ich bin ja nun noch stärker dafür, dass wir unsere Fahrräder umbauen, um diese als Stromerzeugnis zu nutzen. Nur noch einen fähigen Akku anschliessen und fertig. Damit kann man prima Strom sparen.
Ich erinnere mich noch daran, wie gesagt wurde, dass grüner Strom, also Öko-Strom, billiger sein wird. Momentan ist aber eher das Gegenteil der Fall.
Und warum müssen wir aus der Kernenergie aussteigen, wenn ein Land wie Frankreich daran festhält? Und die haben bekanntlich die unsichersten Europas, wie auch von der EU festgestellt wurde. Ausserdem unterstützt die Bundesrepublik im Ausland auch Neubauten von Kernkraftwerken. Scheinheiligkeit hoch drei kann ich dazu nur sagen.
Ich will meine Kernkraftwerke wieder zurückhaben, obwohl ich nicht leugnen kann, dass das Problem der Endlagerung der Brennstäbe immer noch nicht gelöst ist. Asse und Gorleben sind nicht geeignet. Stattdessen sollte es so wie in den Niederlanden gemacht werden: Ein Bunker, der alles aufnimmt und speziell gesichert ist. Will auch niemand vor der Haustür haben, aber den Ort wird man auch hier in Deutschland noch finden.

Heute sollte eigentlich Jogi Löw zum „aktuellen Sportstudio“ kommen und Fragen der Zuschauer beantworten. Hatte auch schon eine wahnsinnig schöne Frage parat, allerdings hat Löw krankheitsbedingt abgesagt. Wollte wohl nicht auf dieses sagenhafte Spiel gegen Schweden angesprochen werden. Na ja, kann man verstehen. Zu dem Spiel sage ich nichts mehr, aber absolut nichts.
Rede ich doch lieber vom FC St. Pauli. Mit neuem Trainer, Michael Frontzek, geht es morgen gegen Paderborn. Das bekannte Rüsselorakel, Elefantendame Mala, sagt, dass St. Pauli gegen Paderborn nur Unentschieden spielen wird. Bereits beim letzten Spiel gegen Union Berlin lag sie richtig, wie auch bei den WM-Qualifikationsspielen von Deutschland und Frankreich.
Im Übrigen soll sie angeblich vorhaben in ihrem neuen Zuhause in einen Bananenstreik zu treten. Doch daran was Wahres dran ist, kann ich nicht sagen. Aber jeden Tag immer nur Bananen von den Besuchern nach der Aufführung zu bekommen, kann schon recht eintönig sein. Vor allem ist Mala bekannt dafür, dass sie am liebsten Erdnüsse mag. Aber die darf sie nicht futtern, schliesslich ist sie immer noch auf Diät.

Da fällt mir ein, dass ich noch ein Lied komponieren muss. Drei Wochen Zeit bleiben mir, das wird knapp. Aber es wird schon zu schaffen sein.

 
 

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In der Mitte der Nacht


Nun ist nicht mehr Japan das Thema Nr. 1, sondern wieder Libyen. Und hier übertreiben sie im Fernsehen genauso wie bei Japan und der drohenden Reaktor-Katastrophe. Morgens kommen Sondersendungen, mittags Sondersendungen und abends fallen dann ganze Sendungen aus, bloss weil es was über Libyen zu berichten gibt. Was da passiert, ist furchtbar. Aber es reichen doch kurze Infos darüber und nicht ausführliches Widerkäuen von irgendwelchen Informationen, die man auch im Videotext lesen kann. Aber nun wird Libyen bombardiert. Ein Sohn von Gaddafi soll bei diesen Kamikazeflügen ums Leben gekommen sein. Sagen jedenfalls Medienberichte. Jedenfalls hat Gaddafi dann einen guten Grund um weiter zu wettern. Deutschland macht ja nur indirekte Libyen-Hilfe, da sie sich es sich nicht mit Gaddafi verscherzen wollen, schliesslich sagte dieser kürzlich in einem Interview, das man alle Länder Europas vergessen könne. Es seien sozusagen Verräter, aber nicht Deutschland. Mit uns würde er gerne weiter Geschäfte machen. Also bombardieren wir nicht selbst. Überhaupt finde ich es furchtbar, wenn Städte, Dörfer und Gegenden bombardiert werden. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass wir im 21. Jahrhundert leben und immer noch Kriege führen. Aber wie heisst es so schön? Der gefährlichste Gegner des Menschen ist der Mensch, gleich neben der Natur. Und damit schlage ich jetzt den Übergang zu Japan.
Mein Onkel ist immer noch der Meinung, dass die Mitarbeiter dort ziemlich gepennt haben, sonst hätte es zu diesem GAU gar nicht kommen können. Er hält die Kernkraft immer noch für die sauberste Stromerzeugung. Auch wenn er nicht leugnen kann, dass die verbrauchten Brennelemente noch eine Radioaktivität haben, die problematisch ist bei der Aussonderung. Für ihn ist es menschliches Versagen. Und er weiss, wovon er redet. Er hat mir Dinge erzählt, die kann man gar nicht glauben, dass das in deutschen KKWs passiert ist. Und das alles nur, weil die Menschen dort gepennt haben.
Aber die Anti-Atom-Kraft-Bewegung ist in vollem Gange. Am besten alles sofort abschalten. Ich freue mich schon auf den Strom-GAU. Denn daran denkt niemand. Ohne Strom können wir doch gar nichts machen. Was funktioniert denn ohne Strom? Wir sind doch abhängig davon, auch wenn wir es uns nicht wirklich eingestehen wollen. Aber es geht nichts ohne. Genauso abhängig sind wir vom Erdöl. Auch da soll immer die Wende kommen, aber fahren die Autos nun mit Wasserstoff (wozu auch wieder Energie benötigt wird, um den herzustellen) oder Elektrizität? Es ist ein Teufelskreis, es geht einfach nichts ohne Strom. Und wir haben nicht die Mittel, um die Stromerzeugung der KKWs sofort mit Wind- und Sonnenenergie zu ersetzen. Das geht gar nicht und wird niemals funktionieren. Nein, ich bin kein Schwarzmaler, sondern Realist, auch wenn ich mir so keine Freunde mache. Regina sagt bewusst nur noch Atomkraftwerk und in der Redaktion schneiden sie mich bei dem Thema auch schon. Denn ich bin trotz allem immer noch pro-Kernkraftwerke. Da wird mich niemand umstimmen können, egal was passiert. Denn erstens sind wir kein Erdbebengebiet, wie Italien. Und zweitens sind unsere KKWs sicher, ausser die Mitarbeiter machen irgendwelche Fehler. Und das die nötigen Modernisierungen fehlen, ist doch nicht der Fehler der Betreiber. Wer wollte denn schliesslich, dass die KKWs abgeschaltet werden in möglichst allzu schneller Zeit? Das war die rot-grüne-Regierung unter Schröder. Und von dem halte ich sowieso nichts. Der ist nur durch bestimmte Gelder zum SPD-Kanzlerkandidaten geworden.
Die Grünen haben es nun sogar in den Landtag von Sachsen-Anhalt geschafft. Ich wette, dass dies nie geschehen wäre, hätte es nicht die Reaktor-Katastrophe in Japan gegeben und die anschliessenden Diskussionen hier in Deutschland.
Ja, ich gebe es zu: Ich halte nichts von den Grünen, genauso wenig wie von der SPD. Die anderen Parteien, wie die Linken sind auch nicht besser. Im Grunde genommen, kann ich mich mit keiner der Parteien indentifizieren. Im Gegensatz zu meinem Cousin Schleimscheisser. Der ist in der CDU, wo doch unsere Familie durch und durch sozialdemokratisch geprägt ist. Ich falle da auch ziemlich aus der Reihe, aber das habe ich schon immer getan.
Gibt es eigentlich noch ein Thema, das nicht von Weltzerstörung handelt? So lange komme ich mir vor, als habe Nostradamus eine Prophezeiung für dieses Jahr gesagt, die vom Weltuntergang handelt. Noch nie ist es mir so vorgekommen.
Bei Japan wird ja nun gefürchtet, dass der Wind drehen und die radioaktiven Wolken nach China ziehen. Denn aus China beziehen wir viele Exportgüter. Das wäre nicht zu verkraften, wobei Japan kaum etwas ausmacht. Ich kaufe erst einmal nicht beim Asiaten ein. Besser ist. Wobei ich auch gar nicht weiss, wo hier überhaupt einer ist. Habe noch gar keinen ausmachen können.
Aber in Fukushima steigt aus zwei Reaktoren Rauch auf. Tja, das verheisst nichts Gutes. Wir werden es sehen.
Und nun noch ein halbwegs trauriges Thema: Eisbär Knut ist gestorben. Ich vermute mal, dass er einfach tot umfiel. Denn er stand unter erheblichen Stress, weil seine drei Weiber – darunter seine Mutter – ihn nicht als Zuchtbären akzeptierten. Sie verbündeten sich gegen ihn und jagten ihn immer schön ins Wasser. So was macht das Herz irgendwann nicht mehr mit. Er soll nun obduziert werden. Dann wird man mehr wissen. Vielleicht war er ja auch irgendwie krank. Und wenn er dann ausgestopft wird, können seine Fans dann immer noch weiter zu ihm pilgern, auch wenn er längst nicht mehr ist. So bleibt er für immer lebendig, auch wenn er tot ist. Jenala wünscht sich das für ihren Ersatzelefanten ja auch. Sie hat Angst, dass diese genauso enden wird wie Vilja im letzten Jahr. Der wurde nach ihrem Tod – jedenfalls laut Bild-Zeitung und die ist ja immer etwas heikel – ein Stück des Rüssel abgeschnitten, dann noch ein Fuß und die Organe wurden auch untersucht. Jenala möchte nicht, dass ihr Ersatzelefant so ausgeschlachtet wird. Das ist zu verstehen.

 
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Verfasst von - 21. März 2011 in Elefant, Real life, Sport, Technik, Tiere, Wetter, Zoo

 

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Trouble


Japan und kein Ende. Ich kann es wirklich nicht mehr sehen und hören. Inzwischen scheint es halbwegs unter Kontrolle zu sein, aber ob es die Wahrheit ist, wissen wir nicht. Wir wissen doch einfach nicht, was gesagt wird und wie es wirklich um das KKW Fukushima steht. Nur dass die Arbeiter, die dort hingeschickt wurden, Abschiedsbriefe geschrieben haben, denn sie wissen, dass sie dort nicht wieder gesund herauskommen. In einem Umkreis von etwa 40 Kilometern – oder sind es bereits 50 Kilometer? – sind die Menschen evakuiert worden, jedenfalls wurde es gesagt. Aber irgendwie glaube ich nicht daran. Es wurde einfach viel zu viel verschleiert. Mit Hubschraubern wurden die Reaktorgebäude gekühlt, was nicht wirklich etwas brachte. Aber Sand in die Augen streuen ist ja immer schön. Jetzt haben sie gemerkt, dass wohl anscheinend eine Kühlung gar nicht möglich war, weil die Stromleitung überhaupt nicht funktionierte. Wie kann denn so was nur möglich sein? Ich glaube es einfach nicht. Und inzwischen bin ich nicht der einzige, der sagt, dass man nicht glauben könne, das es sich bei Japan um eine Industrienation handle. Nein, das kann man wirklich nicht. Dieses Chaos, das dort herrscht. Man glaubt es nicht.
Aber durch dieses Unglück im KKW ist es nun so weit gekommen, dass hier in Deutschland die Verlängerung der KKWs erst einmal auf Eis gelegt wurde und einige Kernkraftwerke ausgeschaltet wurden und werden. Jetzt hat die Anti-Atomkraft-Bewegung wieder neuen Rückenwind bekommen. Es wird die sofortige Abschaltung aller KKWS (von den Leuten AKWs genannt) gefordert. Natürlich, schalten wir doch sofort alle ab. Dann können wir dann auch den Strom immer jeden Tag um mehrere Stunden abschalten, weil wir die Energie gar nicht mit den Windkraftanlagen und Kohlekraftwerken aufholen können. Wir müssten Strom aus Frankreich beziehen. Und wie produziert Frankreich seinen Strom? Richtig, mit KKWs. Also ein Teufelskreis ohne Ende. Wir werden niemals genug Strom aus Windkraftanlagen und Solarzellen produzieren können, um unabhängig von den KKWs zu sein. Nein, es ist nicht möglich. Und das jetzt von Merkel so gehandelt wird, liegt doch klar auf der Hand. Morgen sind Landtagswahlen, nächste Woche auch und überhaupt ist dieses Jahr ein Super-Wahljahr. Und die CDU befindet sich überall in einem Umfragetief. Also kein Wunder, dass nun den Menschen erst einmal ein „Geschenk“ gemacht werden soll. Wir können nicht auf die KKWs verzichten. Nicht jetzt, nicht von einer Sekunde auf die andere. Und ich bleibe dabei: KKWs sind wichtig, um den Strombedarf in Deutschland aufrecht zu erhalten. Sollen doch die Leute motzen, aber wir sollten nicht die Probe aufs Exempel machen und alle KKWs auf einmal herunterfahren. Dann wird es nämlich zum Strom-GAU kommen. Die Computer bleiben schwarz, die Kühl- und Eisschränke funktionieren nicht mehr. Aber die Menschen haben ihren Willen bekommen. In welcher Zeit leben wir eigentlich? So lange nicht wirklich eine umweltfreundliche Stromproduzierung gefunden wird, müssen wir an den Kernkraftwerken festhalten. Es wird ausserdem bereits gesagt, dass die Windkraftanlagen keine Zukunft haben. Man denke auch nur daran, wie sie die Landschaft verschandeln und Todesurteile für Vögel sind. Denn so toll sind die Anlagen nicht, zudem sind sie auch noch laut.
Bayern hat nun auch die letzten Titelchancen verloren, denn sie sind aus der Champions League herausgeflogen. Und das sang- und klanglos. Gut, Werder Bremen ist das auch schon passiert. Das Hinspiel gewonnen, wenn auch nur knapp und dann das Rückspiel im eigenen Stadion knapp verloren, aber weil Auswärtstore doppelt zählen, waren sie am Ende draussen. Tja, so ist das Fussballleben. Man kann nicht alles haben. Dennoch blöeibt van Gaal bis Ende der Saison Trainer. Allerdings müssen sie sich jetzt unbedingt den dritten Platz der Tabelle sichern, sonst gibt es nur EuroLeague. Und das gebührt einem FC Bayern ja nicht. Das sind ja Tulpen anstelle von Gladiolen, um es mit van Gaal zu sagen.
Schalke hingegen hat Nägel mit Köpfen gemacht und Magath entlassen. Der hatte aber gleich einen neuen Verein parat: Wolfsburg. Der Verein kennt ihn bereits und er kann nun wieder Manager, Sportdirektor und natürlich Trainer sein. So wird ihm garantiert niemand mehr reinreden, welche Spieler er nun kaufen kann und welche nicht und kann sich die Genehmigungen gleich selbst ausstellen. Aber warum hat ihn  Schalke eigentlich entlassen? Sie stehen im DFB.Pokalfinale, sind in der CL weiter. Nur in der Bundesliga läuft es nicht besonders. Verstehe das wer will, nun ist jedenfalls wieder Ralf Rangnick da, der Schalke auch schon einmal trainierte. Wer da wohl zum HSV kommt? Vielleicht bleibt der jetzige Trainer auch, wenn er sich gut anstellt. Man wird es sehen.
Gestern sah ich durch Zufall, dass neue Folgen von „The Closer“ auf Vox gezeigt werden. Die sechste Staffel und somit die vorletzte. Ich werde die Eigenheiten der Figuren vermissen, vor allem von Provenza, den ich einfach nur lustig finde. Und dann natürlich Kyra Sedgwick, als Brenda Leigh Johnson. Wie sie während einer Vernehmung ihre Schublade mit einem ganzen Karton an Süssigkeiten auffüllte, war einfach göttlich. Und dann bot sie den beiden auch noch etwas davon an. Zu komisch. Dann der Kampf mit dem neuen Gebäude, wo sich niemand zurechtfand. Ich freue mich auf die weiteren Folgen, bloss blöd, dass es bereits anfängt, wo auf Kabel 1 noch „Castle“ läuft. Die Folge gestern war ziemlich deppert. Zweihundert Jahre alte Kugeln schön und gut, aber dann ein Club, der im Jahr 1896 (oder war es 1892) lebt. Das war mir dann doch wirklich zu blöd. Wer aufgepasst hat, dem wird aufgefallen sein, dass im Hintergrund ein Stummfilm von Georges Méliès lief: Die Reise zum Mond (La Voyage sur la Lune) von 1902. Das ist der bekannteste Stummfilm von ihm, von dem mindestens jeder einmal wenigstens das Mondgesicht gesehen haben dürfte, wenn man den Stummfilm selbst schon nicht gesehen hat.
Und wer sich diesen Stummfilm mal ansehen will, hier ist er:

 

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