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Der ESC wird eine deutsche Enttäuschung


Heute Abend werden wieder einige in Europa vor den Fernsehern sitzen und sich die Lieder von verschiedenen Interpreten antun. Das nennt sich dann Eurovision Song Contest, früher bekannt als Grand Prix.
In diesem Jahr ist für Deutschland die Band Cascada am Start, die den deutschen Vorentscheid nur gewann, da die Jury für sie war. Damals wurden Stimmen laut, dass der Sieg manipuliert gewesen sei. Grund: In der Jury sassen mehrere Interpreten, deren Vertriebsfirma die gleiche wie bei Cascada ist. Und als das nichts half kamen eben die üblichen Gerüchte auf, dass das Lied abgekupfert worden sei. Hierbei sollte es sich um das Siegerlied vom Vorjahr handeln. Kruz gesagt: Eine Ähnlichkeit war nicht zu leugnen, aber war da wirklich geklaut worden? Ein Sachverständiger wurde engagiert, der am Ende sagte, dass es Ähnlichkeiten gebe, aber eindeutig keine Übereinstimmungen.
Ganz ehrlich, ob geklaut oder nicht, das Lied wird eh nicht gewinnen. Was in dem einen Jahr funktioniert, wird im anderen nicht mehr gehen.
Warum findet so etwas wie der Eurovision Song Contest überhaupt noch statt? Ist es nicht langsam an der Zeit, es zu beenden, vor allem in Zeiten, wo das Geld nicht mehr so locker sitzt? Einige Länder machen bereits nicht mehr mit, weil sie Angst haben, dass sie gewinnen könnten. – Griechenland zählt nicht dazu.
Muss man sich zwei Halbfinals antun, einen Sieger auswählen und dann ein drittes Mal sich vor dem Fernseher abfinden, um sich dann noch das Finale anzusehen und wieder all die Lieder anzutun? Muss das wirklich sein?
Ja, aus dem Text geht hervor, dass ich kein Fan dieses Gesangspektakels bin. Früher habe ich das durchaus vom Anfang bis zum Ende geguckt. Doch mit der Zeit wurde es für mich nur noch zu einem langweiligen Spektakel. Auch die Lieder waren nicht wirklich mehr was, vor allem die von Deutschland nicht.
Wie wurde Lena Meyer-Landruth mit „Satellite“ in Grund und Boden gelobt, vor allem als sie tatsächlich den Sieg errang. Ich frage mich heute noch, wie man für so ein schlechtes Lied nur anrufen konnte. Aber da habe ich scheinbar einen gänzlich anderen Musikgeschmack.
Gut, zurück zu Cascada mit ihrem Lied „Glorious“. Nicht nur ich bin davon überzeugt, dass das Lied grandios scheitern wird. Nimmt man die ganzen Umfragen, sieht es nicht anders aus. Vor allem wird es wie eine schlechte Kopie vom Vorjahressiegerlied „Euphoria“ angesehen.
Aber ich lasse mich gerne überraschen. Wenn dann der Sieger gekürt ist, werde ich schnell mal den Fernseher einschalten, ansonsten lese ich lieber ein gutes Buch.
Wobei gutes Buch stark übertrieben ist. Es handelt sich um den neuen Roman von Dan Brown. Was ich anfangs bereits befürchtet hatte, bewahrheitet sich nun. Es ist der letzte Schrott, den ich da lesen muss. Fand ich schon die drei Vorgänger schlecht recherchiert, so hat sich das nicht wirklich gebessert. In Sachen Langatmigkeit, hat sich im Gegensatz zum Vorgänger zwar einiges getan, dennoch kommt für mich wirklich keine Spannung auf. Ich weiss auch nicht, was ich dazu sagen soll. Aber kennt man einen der Robert-Langdon-Romane von Dan Brown, braucht man einen weiteren eigentlich nicht zu lesen. Grund: Alle sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Zudem ist das Ende so vorhersehbar. Ich muss noch einige Seiten lesen, weiss aber schon jetzt, wie es ausgeht. Das war beim Vorgänger schon nicht gut gelöst, aber jetzt ist es noch schlechter geworden.
Es gibt natürlich auch immer welche, die diesen Thriller in Grund und Boden loben. Ich gehöre auf alle Fälle nicht dazu. Und wenn sich nun jemand fragt, warum ich überhaupt diesen Roman lese, obwohl ich ihn zuvor schon als schlecht einstufte, dem sage ich, dass ich das beruflich machen muss. Also alles andere als freiwillig. Weiss sowieso nicht, warum wir eigentlich so ein Freiexemplar bekommen haben, bei uns passt das überhaupt nicht in die Sparte. Rosi ist so ein Roman, ob nun schlecht recherchiert oder nicht, viel zu hoch. Die denkt doch, dass die göttliche Komödie etwas mit Gotteslästerung im Theater zu tun hat.
Wer wirklich einen guten und vor allem auch gut recherchierten Thriller lesen will, der sollte sich an den Roman „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor halten.
In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau “Am Nil” zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Isis Just kommt hinter das Geheimnis, das ihre Familie seit Generationen überschattet. Doch die Bruderschaft ist ihr dicht auf den Fersen. Schliesslich gelingt es ihnen, die junge Ägyptologin zu entführen.
Wird Isis Just wie ihr Vorfahr Masut enden und wie gelangte eigentlich der Krug ins alte Eismeer, wo er beim Abriss desseligen gefunden wird? Das muss jeder selbst lesen.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Und wer Elefantendame Mala mag, wird den Thriller „Die Rollen des Seth“ mögen, denn sie kommt dort drin zweimal vor. Einmal als Tausendschön, also als sie selbst und dann noch als Bertha.
Und wer lieber Fantasy mag, dem sei diese Kurzgeschichte empfohlen: „Mit List und Tücke“ von Henrik Quedburg.
Es geht um den Zauberer Aenroc, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
Das ebook kann bei folgenden Anbietern gekauft und heruntergeladen werden: Amazon, neobooks, Weltbild, Xinxii, buch.de, buecher.de, Thalia, ciando, apple ibookstore.
Wer nicht weiss, was er heute wegen des ESC machen soll, lädt sich einfach ein gutes ebook herunter. Bei den beiden vorgestellten lohnt sich jeder Cent.

 

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Dschungelcamp zum einschlafen – So langweilig war es noch nie


So, heute Nacht ist der erste Kandidat aus dem Dschungelcamp rausgeflogen. Es ist Silva Gonzalez, Mitglied der Band Hot Banditoz (oder wie sich die Gruppe auch immer schreibt). Ob nun überraschend oder nicht, Silva ist raus.
Für mich ist dieses Dschungelcamp immer noch das uninteressanteste aller bisherigen Staffeln. Woran es liegt? Da sind einfach keine „Stars“ drin. Bei der Katzenberger-Mutter ist es ja bereits gesagt worden. Bin immer noch der Meinung, dass sie nur Reklame für ihre Kneipe machen will. (Kann bloss hoffen, dass die nicht mehr so schlimm aussieht wie vor drei Jahren.)
Gründe, warum Silva gehen musste? Hat sich nicht wirklich hervorgetan, ausser im Wind drehen und mitstänkern. Aber bei letzterem sind fast alle involviert, insofern zählt das nicht wirklich.
Na ja, er ist blass geblieben, all die anderen allerdings auch. In diesem Dschungelcamp passiert irgendwie nichts, ausserdem sieht man kaum irgendwelche Schatzsuchen. Man sieht Joey, wie er sich seinen Schmerz von der Seele redet, Georgina, die andauernd zur Prüfung antreten muss und ein Theater bei den Krabbeltieren macht. Weiter sieht man, wie alle von Georgina genervt sind, dann mal Olivia Jones, Allegra Curtis, wie sie mit ihrem verbotoxten Gesicht immer gleich guckt.
Meiner Meinung nach ist das, das langweiligste Dschungelcamp aller Zeiten.
Ich weiss nicht einmal, wer die diesjährige Staffel gewinnen könnte. Vermute, dass es mal wieder ein Mann sein wird. Also sage ich mal so ins Blaue: Olivia Jones. Ansonsten kann ich nichts weiter sagen. Ich weiss auch wirklich nicht, was ich über dieses Dschungelcamp berichten sollte. Es ist so furchtbar langweilig. Als hätte RTL auf Teufel komm raus eine neue Staffel zeigen müssen, aber keine „Stars“ gefunden, die da auch reinwollten.
Bis nächste Woche Samstag müssen wir es noch ertragen, falls wir nichts besseres zu tun haben. Aber man kann es auch gut nebenher laufen lassen. Viel verpasst man nicht, falls die Konzentration mal nachlassen sollte.

Frankreich unterstützt das Militär von Mali. Einen ersten Erfolg können sie bereits verbuchen, die malische Stadt Kona ist aus den Händen der islamistischen Rebellen gerissen worden. Ein kleiner Erfolg. Dennoch wird die Truppe aufgestockt. Man fragt sich nur, was es bringen wird. Eine Geiselnahme in Algerien ist die Folge gewesen. Einige Geiseln konnten fliehen, andere sind umgekommen, dabei auch einige der Geiselnehmer. So wird es verlautbart. Abwarten, wie sich die Lage entwickeln wird. Vor allem wird gefordert, dass Frankreichs Soldaten bald von Afrikanern – welcher Nation habe ich nicht herausgefunden – abgelöst werden sollen.
Bundestagspräsident Lammert kritisiert, dass Deutschland Mali-Engagement zu gering sei. Sollen deutsche Soldaten etwa auch noch nach Mali? Sind nicht schon genügend Soldaten in Afghanistan, die, wenn sie zurückkommen, sich mit einem posttraumatischen Belastungssyndrom herumschlagen? In Mali wird es nicht anders sein.

Die Bundesliga-Rückrunde hat gestern begonnen. Mit einem Torfestival bezwang Schalke Hannover mit 5:4. Das lässt doch auf noch mehr hoffen – bei allen Vereinen.
Elefantendame Mala bleibt noch ein wenig in der Winterpause, denn die Zweite Liga beginnt erst Anfang Februar. Momentan hat sie sowieso eher damit zutun, sich damit abzufinden, dass es bei ihr in Belgien nun auch geschneit hat. Da freute sie sich so, dass Mogli Boxen-Arrest hat, und nun muss sie sich selbst damit abfinden. Vielleicht kommt sie nun mehr dazu, Französisch zu lernen.
Ihr Geburtstagslied ist recht erfolgreich. Mehr als 120 Mal wurde es bereits angeklickt. Da ist also noch Luft nach oben.

Auch bei Real eine Riesenmurmel heute abgestaubt? Musste dringend was einkaufen, denn solche Fünfzig-Euro-Aktionen mache ich sonst nicht mit. Was ich damit nun anfangen soll? Vielleicht aufbewahren und in fünfzig Jahren irgendwo als Rarität versteigern. Vielleicht kann man dann damit Geld machen. Mal abwarten.
Ist wie mit den Überraschungseiern. Momentan kann man für den Inhalt kaum etwas verlangen, weil es Massenware ist. Aber wie sieht das in fünfzig Jahren aus? Denn wer hat dann noch die Figuren, die heute im Ü-Ei waren? Ja, ein paar Sammler wird es dann auch noch geben, selbst wenn es das Ü-Ei nicht mehr gibt.

Am Donnerstag wird die letzte Folge von „Fuchs und Gans“ in der ARD gezeigt. In der Woche darauf gibt es noch eine Wiederholung der dritten Folge, aber dann ist erst einmal Schluss. Ich weiss nicht, ob die Serie danach fortgesetzt werden wird. Sehr schwach ist die Serie gestartet, aber was danach kam, weiss ich nicht. Ich hoffe dennoch, dass die Serie fortgesetzt wird. Denn sie ist lustig, mal anders und Tiere kommen auch drin vor.
Da sollte sich die ARD wirklich noch einmal überlegen, ob die Serie eingestellt wird. Bei „Nordisch herb“ haben sie es einfach gemacht, obwohl die im Durchschnitt besser lief als „Morden im Norden“. Letztere Serie wird gerade gedreht und ich frage mich, warum gerade diese Serie fortgeführt wird. Ich finde die nur langweilig.
„Alles Klara“ ist ja bereits die zweite Staffel gedreht worden. Lief auch nicht besonders, aber welche der „Heiter bis Tödlich“-Serien läuft wirklich gut? „Hubert und Staller“ vielleicht? Finde ich nun auch schon langweilig, aber wenigstens spielte in der zweiten Staffel Monika Gruber kaum mit.
Also, „Fuchs und Gans“ sollte unbedingt fortgesetzt werden. Da wird oft so ein Schund im Fernsehen gezeigt, da hebt sich diese Krimiserie doch mal heraus.

 

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Droht ein Dritter Weltkrieg?


Warum kann es in unserer Zeit einfach keinen Frieden auf der Welt geben? Von Syrien hört man gerade kaum etwas, da haben die Nachbarländer nichts Besseres zu tun, als sich mal wieder bis aufs Blut zu bekriegen. Es geht um Israel und Palästina und den Gaza-Konflikt.
Seit Tagen gehen die Luftangriffe von Israel auf den Gazastreifen nun schon. Natürlich wird das von der Hamas ihrerseits mit Raketen beantwortet. 39 Palästinenser und drei Israelis sind bis jetzt getötet worden. Wahrscheinlich alles Zivilisten, denn meist trifft es bei solchen Aktionen immer nur Unbeteiligte.
Wie es aussieht, ist das nur der Beginn einer weit grösseren Aktion. Israel zieht immer mehr Bodenpersonal zusammen, also Soldaten. Das deutet auf eine Bodenoffensive hin, die es vor einigen Jahren schon einmal gegeben hat.
Ich weiss nicht, was genau die Luftangriffe Israels ausgelöst hat und irgendwie rechtfertigt. Habe versucht es zu finden, aber nur als Grund Provokationen seitens der Hamas gefunden. Das klingt für mich irgendwie nicht logisch. Wie kann das ein Grund sein, den Gazastreifen aus der Luft anzugreifen?
Vor allem weiss man nicht, was sich daraus noch alles entwickeln kann. Der Iran wartet doch nur auf eine Gelegenheit, um einen Angriff auf Israel zu starten. Und was das mit sich zieht, kann man sich denken. Alle gegen den Iran, der sehr wahrscheinlich die Atombombe besitzt. Wobei das Spekulation ist, schliesslich ist Ahmadinedschad bisweilen ein Schwätzer.
Aber wenn man jetzt richtig schwarz sieht, könnte daraus ein richtig grosser Krieg entstehen. Vielleicht nicht der 3. Weltkrieg, aber auf alle Fälle ein atomarer Krieg. Und das in heutiger Zeit.
Wie schrieb Erich Maria Remarque noch mal in seinem Roman „Im Westen nichts Neues“? Die Oberen der Länder sollen sich zu Boxkämpfen verabreden und wer am Ende gewonnen hat, der hat Recht. Tja, das wird nicht geschehen, aber so würden keinen unschuldigen Menschen ums Leben kommen.

In Frankreich soll die so genannte „Nutella-Steuer“ vervierfacht werden. Im Grunde genommen ist es eine Steuer auf Palmöl und genau ist ist in Nutella enthalten wie auch in anderen Nuss-Nougat-Cremes ob Billigmarke oder Reformhaus. Vielleicht wird so ein Tierpfleger aus einem deutschen Zoo/Tierpark endlich einmal darauf aufmerksam gemacht, dass Palmöl nicht nur in Lippenstiften und sonstigen Dingen drin ist, wie er immer gerne erzählt, sondern auch in Nutella. Denn das isst er selbst, was man in einer Fernsehdoku-Reihe in Staffel eins und zwei sehen kann. Dort bietet er es spasseshalber sogar einem seiner Schützlinge an. – Passt also nicht ganz zusammen, dass er einerseits gegen Palmöl wettert, es dann aber selbst zu sich nimmt, in Form von Nutella. – Wenn er jetzt die Nuss-Nougat-Creme der Firma „Rapunzel“ essen würde, könnte man dagegen nichts sagen. Da ist zwar auch Palmöl drin, aber das stammt erstens nicht aus Sumatra oder Borneo, sondern aus Südamerika. Wer nun fragt, was daran besser sein soll, denn dort wird die Umgebung für neue Palmölplantagen schliesslich auch gerodet. Rapunzel bezieht sein Palmöl von einer Plantage, wo nachhaltig gewirtschaftet wird. D. h. dort wird kein Regenwald gerodet. Wer mehr über das Projekt wissen möchte, der sollte sich die Februarausgabe von Natur & Kosmos (jetzt natur) aus dem Jahr 2010 lesen. Auf dem Cover ist Thilo Sarrazin mit einem Waschbären auf der Schulter abgebildet.
Wer übrigens noch nicht wusste, dass in Nutella Palmöl drin ist, wird es auf der Zutatenliste sehr wahrscheinlich auch nicht entdecken. Meist wird Palmöl nämlich als pflanzliches Fett bezeichnet, so dass wir Verbraucher ahnungslos etwas kaufen und damit die Regenwaldrodung unterstützen. In Waschmitteln, Fertiggerichten, ja, sogar in Eis ist Palmöl drin. Und natürlich in allerlei Kosmetika, nicht nur in Lippenstiften, sondern auch in Cremes. Dort meist als Glyzerin getarnt.
Warum Palmöl so gerne verwendet wird? Weil es nicht ranzig wird und verdirbt, wie es eben die Eigenschaft von anderen Ölen ist. Dass durch den erhöhten Konsum der Regenwald mutwillig zerstört wird, wird dabei übersehen.
Hauptsächlich geht es bei der Nutella-Steuer aber um Produkte, die Zucker enthalten.

Elefantendame Mala hatte mit ihrer letzten Vorhersage wieder einmal Recht gehabt, als sie sagte, dass der FC St. Pauli nur Unentschieden spielen wird gegen den VfL Bochum. Ein müdes 1:1 ist es gewesen. Aber nicht so müde, wie das Spiel vom Mittwoch. Die deutsche Nationalmannschaft lieferte sich mit der niederländischen ein Schachspiel ohnegleichen. Wer sich das freiwillig angesehen hat, ist selbst Schuld.
Aber zurück zum Rüsselorakel. Sie hat das nächste Spiel getippt. Am Montag wird St. Pauli gegen Hertha BSC spielen. Mala sagt, dass der Kiezklub dieses mal verlieren wird. Sie sieht also mal wieder schwarz. Wahrscheinlich wollen die auch nicht aufsteigen.

Letzte Woche hatte ich hier Malas Geburtstagslied angepriesen. Leider zeigte sich später, dass dieser Song mit einem Hintergrundgespräch geschmückt war. Nun ist eine neue Version des Liedes hochgeladen worden, die um eine Begleitung erweitert wurde und auch einige Noten scheinen anders zu sein.

 

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Haben die keine richtigen Hobbies?


Guttenbergs Doktortitel ist futsch, der von Stoibers Tochter auch und der von der Koch-Merin bald sehr wahrscheinlich auch. Und dass nur, weil ein paar Leute nichts zu tun zu haben scheinen und Doktorarbeiten nach Plagiaten untersuchen. Das ist ja schön und gut, aber muss das jetzt zum neuen Volkssport werden? Denn auf der Liste stehen jetzt nicht mehr nur Guido Westerwelle und Jürgen Trittin – irgendeine Diplomarbeit – nein, auch Papst Benedikt XVI. soll jetzt dran glauben. Irgendwo hört der Spass doch wirklich auf. Warum werden nicht lieber mal noch schnell die Arbeiten von Philipp Rösler – hat der eigentlich nach seinem Studium alle erforderlichen Praktika geleistet? – oder von unserer Bundeskanzlerin untersucht? Wäre doch viel interessanter, als eine Arbeit zu durchwühlen, die vor über fünfzig Jahren geschrieben, ja sogar umgeschrieben wurde. Also bitte, aber einem hohen Katholiken ans Bein zu pinkeln hat ja schon immer wahnsinnig Spass gemacht. Und wenn dann auch noch dem Papst nachgewiesen wird, dass er geklaut hat. Da wird ein Aufschrei losgehen. Sucht euch ein anderes Hobby, und wenn es Briefmarken sammeln ist.
Heute Abend heisst es wieder Eurovision Song Contest, der ehemalige Grandprix Eurovision de la Chanson. Als Favoriten gelten die irischen Zwillinge Jedward, obwohl Google ja angeblich Lena Meyer-Landruth als erste sieht. Ich persönlich sehe sie als letzte, denn diesen Platz hat sie verdient. Das Lied ist blöd, der Gesang ist blöd und die Sängerin ist arrogant. Und selbst wenn sie nicht letzte werden sollte, in einem Jahr wird sie keiner mehr kennen, selbst die Opel-Werbung mit ihr wird der Vergangenheit angehören. Und seien wir mal ehrlich, können wir uns Lena in einem Opel vorstellen, geschweige denn überhaupt in irgendeinem Auto?
Ich werde den Grandprix nicht gucken, keine einzige Sekunde lang. Warum sollte ich mir das antun? Mir sagen nicht einmal die Moderatoren zu. Werde also ein schönes Buch zur Hand nehmen und fleissig meinen Bücherberg abstottern, denn sinnvolles läuft im Fernsehen als Gegenpart zum Grandprix nicht.
Und wo ich gerade von Fernsehen spreche. Ich war eigentlich überzeugt davon, dass Castle ab nächster Woche wiederholt würde. Doch nein, es läuft weiter die dritte Staffel. Habe ich mich jetzt vertan im Datum oder haben die in ihrer sechs Wochen-Vorschau was anderes angegeben? Werde ich nochmals überprüfen müssen. In den USA wird am Montag aber definitiv die letzte Folge der dritten Staffel laufen.
Hat jemand eigentlich gemerkt, dass gestern ein Unglückstag war? Ja, es war Freitag, der 13. und ich habe es erst am Abend bemerkt. Mein einziges Missgeschick am gestrigen Tag war, dass mir mein Schirm kaputtgegangen ist. Ansonsten lief alles bestens. Aber ich gebe auch nicht etwas auf diese Unglückszahlen. In Italien werden sie ja den Dienstag fürchten, denn dann ist der 17. und das ist bekanntlich in Italien ein Unglückstag. Vielleicht wird Berlusconi dann erfahren, dass die Italiener nicht mehr geschlossen hinter ihm stehen. Oder schlimmer: Der Ätna bricht aus. Der Vulkan ist auf alle Fälle wieder aktiv. Muss Sizilien aufpassen, dass nichts passiert.
Und morgen würde Max Frisch seinen 100. Geburtstag feiern, wenn er denn noch leben würde. Aber das tut er nicht. Und so gedenken wir dennoch seiner.

 
 

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Zensus 2011 – Wie anonym sind die Daten wirklich?


Ich habe nun von diesem ominösen Befrager ein Kärtchen im Briefkasten gefunden. Es handelt sich um eine Frau und die Uhrzeiten, die sie mir da angeboten hat, sind mir absolut nicht möglich. Schliesslich muss ich arbeiten. Und bloss wegen dieser dämlichen Haushaltsbefragung mache ich doch nicht früher Schlussl, auch wenn ich den Job hasse wie die Pest. Ach ja, solch eine Frage kommt da übrigens nicht vor. „Lieben Sie ihre Arbeit?“ Antwortmöglichkeiten: Ja, nein, ich weiss nicht. Was mir bei hinkommen würde, ist ja klar. Jedenfalls ist diese Befragung der grösste Quatsch, den es gibt. Natürlich von der EU vorgeschrieben, aber von der Bundesrepublik Deutschland auf die Spitze getrieben.
Aber zurück zu dieser Befragerin, die ich mal Sylvie Smallipp nenne. Netterweise hat sie nicht einmal auf dem schönen Infokärtchen eine Telefonnummer oder eine Emailadresse hinterlassen, wo ich mich darüber beschweren kann, dass ich zu besagten Uhrzeiten nicht zuhause bin. Regina im Übrigen auch nicht. Und am Wochenende kann sie wirklich nciht erwarten, dass ich dann eventuell da sein werde. Werde ich eben einen Zettel am Briefkasten befestigen. „Bitte Unterlagen hier reinschmeissen. Fülle es selbständig aus.“ Und fertig ist die Laube, wie es so schön heisst.
Im Übrigen frage ich mich immer noch, wie anonym die Daten wirklich sind. Gut, die Befrager sollen nicht in ihrem eigenen Wohnbezirk herumfragen, aber die brauchten doch nur einen Bekannten beauftragen, dass dieser sich melden soll. Und schon kann der dann eventuell den Nachbarn ausspionieren, von dem man schon immer wissen wollte, was er beruflich eigentlich macht, welchen Schulabschluss er hat oder ob er überhaupt berufstätig ist. Denn die Fragebögen – jedenfalls die, die nicht online oder per Post beantwortet werden – nimmt der Befrager wieder mit und sammelt sie erst einmal bei sich zuhause. Nun kann er natürlich sich heimlich Notizen machen und dann seinem Bekannten zeigen, was denn der Lieblingsnachbar so geschrieben hat. Zwar wurden alle Befrager zur Verschwiegenheit verpflichtet, aber wer prüft denn nach, ob das wirklich auch eingehalten wird? Richtig, macht niemand. Ausserdem liegen dann die Fragebögen auch noch bei dem Befrager einige Tage zuhause. Glaubt ja wohl niemand dran, dass die Fragebögen im Safe eingeschlossen werden. Da kann dann eventuell jeder ran.
Und ausserdem sind die Fragebögen überhaupt nicht anonym. Man kann genau zurückverfolgen, wer die beantwortet hat und ob die Person die Wahrheit gesagt hat. Und wenn sie nicht die Wahrheit sagt, dann droht ein Bussgeld. Und durch dieses wunderschöne Bussgeld werden wieder die Kosten reingeholt, die zuvor ausgegeben worden sind bei diesem Schwachsinnszensus.
Also ich weiss schon, wo ich ein wenig flunkern werde, denn da können die mir nichts unterstellen. Ich mag vielleicht immer noch in der Kirche sein, aber einen Gottesdienst habe ich das letzte Mal besucht, als ich getauft wurde. – Falsch, als ich konfirmiert wurde. Und das ist auch schon tausend Jahre her. Im Übrigen bin ich sowieso nur noch in der Kirche, weil ich denke, dass es für meine späteren Kinder von Vorteil ist. Also haben die nicht so viele Probleme, wenn sie getauft und eventuell auch konfirmiert werden. Ansonsten habe ich mit der Kirche einfach nichts am Hut, kann mich nicht einmal mit Jesus anfreunden. Ich sehe ihn nun einmal nicht als Gottes Sohn an. Aber die Geschichte kann ich auch ein anderes Mal erzählen.
Zensus 2011, ich weiss einfach nicht, was das bringen soll. Die haben doch schon alle Daten aus den Melderegistern, warum muss ich denen dann noch Rede und Antwort stehen? Weiss das jemand? Daten lügen doch nicht, aber Menschen schon. So einfach ist das. Und dann werden die Daten auch noch mindestens vier Jahre gespeichert. Kann ich doch gleich mich bei Google häuslich einrichten. Die Speichern doch auch alles, was sie kriegen können von einem unbescholtenen Internetnutzer. Ich hasse es, wie man die eigenen Daten, die man sorgsam zurückhält und hütet, so preisgegeben werden müssen.
Man hat aus 1987 gelernt, aber ist es das, was gewollt war? Wohl kaum. Man wird zwangsverpflichtet Auskunft zu geben. Und bei manchen Fragen bin ich ja immer noch unsicher, was ich da eigentlich beantworten soll.

Aktuell legt die Uni Bayreuth offen, wie Guttenberg denn nun seine Doktorarbeit zusammengeklaut hat. Viele sind übrigens empört, dass die Gutachter ungeschoren davonkommen sollen. Denn wie kann es sein, dass Guttenbergs Doktorvater nicht einmal gemerkt hat, dass Guttenberg aus dessen eigenen Arbeiten zitiert hat? Richtig, man könnte argumentieren, man hat doch nicht alle seine eigenen Texte im Kopf. Aber es hätte ihm doch bekannt vorkommen müssen.
Guttenberg selbst argumentiert, dass ihm durch seinen Stress als Abgeordneter die Sache über den Kopf gewachsen ist. Dann hätte er eben sich nicht so als Abgeordneter reinhängen sollen. Das eine, was man will, das andere, was man muss. Hätte ja nicht einmal eine herausragende Doktorarbeit werden müssen, hauptsache am Ende hat man den Titel vor seinem Namen stehen. Bayreuth hat in ihrer Pressekonferenz Guttenberg ziemlich auseinandergenommen. Sogar „Studenten arbeiten sorgfältiger.“ Also ich kenne ein paar, bei denen habe ich mich immer gefragt, wie die bloss weitergekommen sind.
Wer den Abschlussbericht lesen möchte: Abschlussbericht Uni Bayreuth

Übrigens hat Stoibers Tochter ihren Doktortitel auch verloren. Sie soll viele Seiten aus einem Werk wörtlich übernommen haben.
Haben die alle noch nie etwas von Exzerpten gehört? Eine blöde Sache so was, aber diese Stichwortaussagen sind so schlecht nun auch wieder nicht. Wenn man das exzerpieren (oder wie es auch immer heisst) auch beherrscht.
Nachteil an der Uni Bayreuth haben nun die Studenten der juristischen Fakultät. Sie will niemand mehr. Deshalb wollen die Studenten sich jetzt selbst mit Guttenbergs Doktorarbeit auseinandersetzen und zudem wollen sie auch, dass die Gutachter auch gerügt werden. Mitgehangen mitgefangen hat es schliesslich so schön.

Und, was ist Samstag für ein wunderschöner Tag? Tja, Wochenende könnte man sagen. Aber nein, es kommt noch viel besser. Da ist Grand Prix, also heute besser bekannt unter dem Titel „Eurovision Song Contest“. Die eingebildete Lena soll ihren Titel verteidigen. Sie singt, besser spricht, wie ein Lied, das nach nichts klingt, wie schon der Vorjahrestitel. Ich hoffe, sie wird letzte, so lernt sie auch gleich mal die Schattenseiten des Ruhms kennen, wenn man mal von nervigen Paparazzi absieht. Favoriten sollen die irischen Zwillinge sein. Mir ist es wurscht, hauptsache es gewinnt jemand, dessen Lied auch wirklich ankommt und nicht so ein Blödsinn ist wie die deutsche Beteiligung.
Ich sehe es mir nicht an. Es gibt Besseres, um die Zeit zu vetrödeln. Vielleicht gucke ich mir die Punkteverteilung an und das war’s. Ich habe noch ein paar Bücher, die ich lesen muss. Und der Stapel muss endlich mal niedriger werden.
Und was der Grand Prix alles kostet. Kann bloss froh sein, dass München nie zur Debatte stand. Aber dafür ist ja Olympia 2018 geplant. Der Volksentscheid in Garmisch-Patenkirchen hat ja für Olympia gestimmt. Glaube dennoch nicht dran, dass München das bekommt. Da finde ich ja in Seiten der globalen Erwärmung ja eher Sommerspiele realistischer. Hatte sich da nicht mal Hamburg beworben und war gegen Leipzig ausgebootet worden? Nichts gegen Leipzig, aber die Stadt ist zurecht bei der Olympiavergabe bereits in der ersten Runde gescheitert.

Nach Osama bin Ladens Tod sollen nun seine drei Ehefrauen befragt werden. Und zwar direkt von den USA. Pakistan hat seine Erlaubnis gegeben, dass sie nicht als Zwischenwirt agieren werden. Haben wohl immer noch ein schlechtes Gewissen, das bin Laden so lange bei ihnen unbehelligt leben konnte. Aber warum werden nun die Ehefrauen befragt? Hat jemand den Sinn verstanden Was sollen die sagen, was die USA interessieren könnte. Wer seine Verbündeten sind? Das werden die auch gerade wissen. Ich persönlich halte das für ein weiteres Ablenkungsmanöver. Ausserdem bin ich immer noch der Meinung, dass bin Laden lebt. Der hat 57 Brüder gehabt. Er selbst war der 50. Sohn seines Vaters. Da wird sich schon ein Doppelgänger gefunden haben.

Nach Nordafrika und Umgebung kann man immer noch nicht reisen. In Libyen gehen die Kämpfe unentwegt weiter, wobei das in den nachrichten auch weniger zu werden scheint. Dafür gab es nun wieder Unruhen in Ägypten. Ich hatte ja noch gerade zuvor überlegt, ob ich mit Regina nicht da hinfahren sollte. Aber irgendwie erscheint mir das doch zu unsicher. Aber in Ägypten war es mal wieder das ewige Streitthema: Christen gegen Moslems oder umgekehrt. Jedenfalls ging das Gerücht um, eine Frau solle daran gehindert werden zum Islam zu konvertieren. Und wie es bei einem Gerücht ist, wo es um den Glauben geht, begann die Hetze und endete mit Toten. Warum muss es so etwas in unserer heutigen Zeit noch geben? Warum gibt es immer noch Krieg auf der Welt? Genau so eine berechtigte Frage, die kaum zu beantworten ist.
Nun legt Syrien auch wieder los. Der dortige Präsident hat Dissidenten in Fussballstadien sperren lassen. Unter der Folter (sind wir wirklich noch im Mittelalter?) sollen sie Internet-Passwörter preisgeben oder die Namen ihrer Verbündeten. Viele Internetzugänge sind schon längst gesperrt. In China sind ja bestimmte Seiten auch nciht aufrufbar oder werden ab und an gesperrt.
Syrien sind Sanktionen angedroht worden, die nun auch beschlossen wurden. Dennoch hat der Präsident die Oberhand gewonnen, heisst es. Wird es da nun auch Luftangriffe geben wie in Libyen?

 
2 Kommentare

Verfasst von - 11. Mai 2011 in Ägypten, Blog, Real life, Technik

 

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