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Russlands Wirtschaft – Eine Gefahr für Europa


Das neue Jahr ist nun drei Tage alt und zeigt noch nicht, auf was wir uns in diesem Jahr gefasst machen müssen.
Ich kann mich am Dienstag auf einen schönen freien Tag freuen. Manchmal mag ich die ganzen Feiertage in Bayern.

Die Krise in Russland verschärft sich immer weiter. Am ersten Januar ging zwar eine Wirtschaftsunion unter russischer Führung an den Start, doch ist es im Grunde nur eine Trotzreaktion auf die EU. Schade allerdings, dass niemand diese Wirtschaftsunion ernstnehmen wird. Ausserdem musste Putin schon hinnehmen, dass die Ukraine nicht Mitglied wurde. Im Grunde genommen ist Putins eigenmächtiges Handeln in der Ukraine-Krise schuld daran, dass sich die Wirtschaftslage in Russland so sehr verschlechtert hat.
Denn anstatt das die Welt hinnahm, dass die Krim sich zu Russland zugehörig gehörte und Russland – allen voran Präsident Putin – dies mit gewisser Freude vernahm, hagelte es Kritik von allen Seiten. Allen voran von den USA und der EU. Sanktionen über Sanktionen wurden beschlossen. Die meisten waren recht lächerlich, aber es führte dazu, dass Russland sich genötigt sah, ebenfalls Sanktionen zu beschliessen. Am Ende kam es zu einem Importverbot von Lebensmitteln und Technik aus der EU. Russland traf das schwer, denn bis auf wenige Lebensmittel wird das meiste eingeführt. So kam es schliesslich zu einer Lockerung. Diätlebensmittel werden weiter eingeführt – mehr allerdings auch nicht.
Natürlich traf dieses Importverbot beispielsweise auch die Obstbauern in Deutschland. Auf einmal wurden sie ihre Äpfel nicht mehr los. Folglich verfiel der Preis. Im letzten wie auch in diesem Jahr bekommt man ein Kilo Äpfel für gerade einmal 50 Cent das Kilo. Das hat es seit Jahren nicht gegeben. Deshalb lassen die Apfelbauern lieber die Äpfel an den Bäumen verfaulen, als sie zu pflücken.
Nun könnte man argumentieren, dass sie doch wie bei den Erdbeeren ein selber pflücken anbieten könnten. Da würde allerdings mehr kaputtgehen als am Ende herauskommen würde. Ist auch ein Argument.
Dennoch halte ich es für eine Lebensmittelverschwendung sondergleichen. Ich habe als Kind immer zu sagen bekommen, dass ich froh sein soll, genug zu essen zu haben.
Da hätte die Bundesregierung sich wirklich was überlegen können. Aber die ist lieber damit beschäftigt, dass die Krankenkassen nun mehr Geld bei den Beitragszahlern einkassieren können. Wenn ich sehe, was ich zahlen muss und welche Leistung ich kriege, dann bin ich einfach nur wütend. Wenn ich soviel zahle, dann will ich auch, dass sämtliche Kosten erstattet werden. Ich will nicht noch andere Extra-Versicherungen abschliessen müssen, nur damit ich später mich beim eventuellen Zahnersatz nicht dumm und dämlich zahle. Natürlich gibt es spezielle Verträge mit Ärzten oder auch Krankenhäusern – wie in den USA -, wo die Versicherungen mehr von den Kosten übernehmen, dennoch stelle ich mir wirklich die Frage, warum man überhaupt versichert ist. Die meiste Zeit zahlt man nur und wenn man das was hat, will die Kasse es nicht bezahlen. – Ist doch meist so.
Damit will ich natürlich nicht sagen, dass man nun seine Krankenversicherung kündigen sollte, denn man weiss nie, was das spätere Leben noch bringen wird. Aber solange man gesund ist, zahlt man sich halt dumm und dämlich und bekommt nichts raus.
Gewiss, es gibt auch diese Prämiensysteme, wo man beispielsweise in ein Fitnessstudio geht und dann Geld zurückbekommt. Erstens kostet mich die Mitgliedschaft für den Fitnessclub Geld, zweitens, wie will die Krankenkasse nachprüfen, ob ich in das Gebäude jemals einen Fuss reinsetze und drittens, wieso wird Hometraining, will sagen, joggen oder Yoga beispielsweise, nicht honoriert?
Auch so eine Sache, weshalb ich vom Prämiensystem nun gar nichts halte. Und von Krankenversicherungen auch nicht. Allein der Fragebogen, den ich jedes Jahr ausfüllen muss. Die wollen mehr wissen, als es beim Zensus der Fall gewesen ist.
Zurück zu Russland. Der Rubel befindet sich seit Wochen im freien Fall, dann stabilisierte er sich wieder. Dennoch fürchten die Russen eine Inflation. Deshalb nahmen sie ihr Erspartes und rannten in die nächsten Läden, um sich mit Elektronik einzudecken. Kurios hingegen war das bunkern von Fahrkartenchips der Metro. So wollte man auch der Inflationen entgegenwirken. Aber die Russen kennen die Inflation nun zur Genüge. Seitdem auseinanderbrechen der Sowjetunion haben sie kaum ein paar stabile Jahre erlebt. Seit Putin an der Macht ist – mit einer kurzen Unterbrechung -, macht Russland mehr Schlagzeilen, dass sie sich fremdes Land aneignen, weil die Bevölkerung angeblich zu Russland möchte. Das Geld verfiel immer mal wieder.
Und nun droht Russland durch den niedrigen Ölpreis auch seine beste Einkommensquelle zu verlieren. Die Exporte sind drastisch eingesunken. Die Devisenrücklagen sind heftig geschwunden. Wenn es ganz schlimm kommt, wird Russland seine Schulden – ja, die hat das Land tatsächlich – nicht bedienen können. Die nächsten zwei Jahre sind wohl noch gesichert, aber wie es danach aussieht, steht in den Sternen.
Um weiterhin seine Schulden bedienen zu können, müsse Russland seine Importe drastisch zurückfahren. Bei europäischen Lebensmitteln nun wirklich kein Problem, die nehmen sie bekanntlich nicht mehr. Aber auch andere Waren dürften nicht mehr importiert werden. Die Leidtragenden wäre wieder einmal die russische Bevölkerung. Aber im Grunde genommen kennt die seit Jahrzehnten nichts anderes. Deshalb kann Putin sich schliesslich halten. Wie sagte noch jemand, in Russland herrsche eine Demokratur. Also etwas zwischen Demokratie und Diktatur. Ich glaube, es war ein Buch, das von einer Demokratur sprach.
Aber die Importeinschränkungen und ein Kollaps der russischen Wirtschaft hätte auch schlimme Auswirkungen auf einige europäische Länder wie beispielsweise Deutschland oder Russland.
Wie man es sehen will, im Grunde müsste man Russland stabilisieren, damit das eigene Land nicht ebenfalls mit in den Abgrund stürzt. Dennoch müsste man Russland in sein Unglück laufen lassen, denn Putin hat das mit seiner Politik selbst diese Misere verursacht.
Vielleicht versteht man nun, warum Russland unbedingt eine enge wirtschaftliche Verbindung zur Türkei wünscht. Denn bis auf Öl und Gas hat Russland kaum etwas anzubieten, was sie exportieren könnten. Da würde es sich lohnen, mit der Türkei ein Büdnis einzugehen. Vielleicht würden sie dann Waren billiger aus der Türkei importieren können. Wer weiss?
Nun verstehe ich auch, warum Russland andauernd von der Ukraine Geld für Gaslieferungen forderte. Immer war es nicht genug, immer gab es eine neue Rechnung. Russland brauchte das Geld für seine eigene Wirtschaft. Nur ewig konnten sie dieses Theater nicht fortführen. Man hat auch lange davon nichts mehr gehört.
Übrigens, weiss eigentlich irgendjemand, dass es in Hamburg (?) eine Agentur gibt, die nur Fotos von Putin nimmt, wo er böse guckt? Finde ich sehr originell.

Weiter oben sprach ich von Sanktionen. Die USA haben weitere Sanktionen gegen Nordkorea beschlossen, das sie immer noch hinter dem Cyberangriff auf Sony sehen. Inzwischen wird auch gemunkelt, dass die Aktion von ehemaligen Sony-Mitarbeitern gewesen sein soll. Wie es auch immer gewesen ist, die USA glauben daran, dass es Nordkorea war.
Seit Jahren schon provoziert das kommunistische Land mit seinem Atomprogramm. Deshalb beschlossen die USA damals die ersten Sanktionen, nun sind neue hinzugekommen, die dafür sorgen, dass eine Bergbaugesellschaft, ein Handelsunternehmen und – welch Zufall – ein Geheimdienst, der für Hackerangriffe bekannt ist, auf dem US-Finanzmarkt künftig nichts mehr zu suchen haben. Wenn das die Lösung sein soll… Die Sanktionen gegen Russland haben auch zu nichts geführt, ausser das Unternehmen oder beispielsweise Obstbauern einen Gewinneinbruch haben. Aber wenn das die Lösung sein soll, dass man sich gegenseitig ruiniert, nur um damit seine Empörung kundzutun. Von mir aus.

Vor zwei Tagen lief mal wieder eine Folge vom „Traumschiff“. Gestern wurde das Insolvenzverfahren für die MS Deutschland und die Reederei eröffnet. Genauso wurde am gestrigen Tag bekannt, dass das ZDF auf der Suche nach einem neuen Traumschiff ist. Es gibt wohl schon ein paar Schiffe, die sich in der engeren Auswahl befinden. Angeblich ist die „Amadea“ die aussichtsreichste Kandidatin.
Ich bin eher dafür, dass die Serie endlich eingestellt wird. Die Handlung ist nur noch hanebüchen. Aber die Leute gucken es. Vielleicht in Ermangelung an anderen Filmen zur selben Sendezeit? Würde ich nicht sagen, denn Donnerstag lief zur selben Zeit der zweite Fall für das Weimarer Ermittlerteam. Warum also läuft das Traumschiff überhaupt noch?
Weil man ferne Länder sehen will, wo man selbst vielleicht nicht hinkommt? Aber wie viel wird wirklich von den Reisezielen gezeigt. Hochgerechnet sind es vielleicht 30 Minuten. Der Rest findet auf dem Schiff statt oder wird mit irgendwelchem Geplänkel vertrödelt.
Ja, es stimmt, das sich seit 30 Jahren nichts am Konzept geändert hat. Ich kenne auch einige Folgen aus der Anfangszeit des Traumschiffs. Da war die Handlung auch schon relativ flach, aber nicht so klamaukartig wie heutzutage. Ich weiß wirklich nicht, wieso mit allen Mitteln versucht wird, etwas Lustiges in die Handlung hinzuzufügen. Denn meist mag es vielleicht lustig sein, dennoch hat es immer einen übertriebenen Hang. Da kann ich mir ein paar Max Davidson-Comedies ansehen oder Filme von Dick und Doof. Dafür brauche ich wirklich nicht das „Traumschiff“.
Die Serie wird wohl noch ewig weitergehen – auf welchem Schiff auch immer.
Die „Amadea“ oder wie der Nachfolger der MS Deutschland heissen wird, wird das vierte Schiff sein.

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Wenn TV-Serien auserzählt sind


Nordkorea schäumt vor Wut und schmeisst mit Schimpfwörtern um sich. Denn Sony hat die Nordkorea-Satire „Das Interview“ freigegeben. In mehr als 300 Kinos in den USA läuft der Film. Und das sehr erfolgreich, denn die Menschen wollen ein Zeichen setzen und gehen aus Trotz in den Film. Damit wollen sie zeigen, dass sie sich nicht einschüchtern lassen.
Denn wie wir uns erinnern, wurde Sony Pictures vor einiger Zeit gehackt. Drehbuchentwürfe und peinliche Emails tauchten auf. Das FBI wurde eingeschaltet und ermittelt gegenwärtig immer noch. Als Verdächtiger wird immer noch Nordkorea angesehen. Bei denen fiel vor einigen Tagen für neun Stunden das komplette Internet aus. Das Land war praktisch doppelt von der Aussenwelt abgeschnitten. Natürlich wurde gleich die USA als Bösewicht angesehen, aber die wiesen gleich jegliche Schuld von sich. Im Übrigen kann der Ausfall des Internets auch Zufall gewesen sein. Man wundert sich sowieso, das die eine Internetverbindung haben.
Praktisch stellte man sich Nordkorea immer nur führend bei Militäraktionen samt Material vor, aber Technik? Uralte Computer aus der Zeit Anfang der 90er, die von USB keine Ahnung haben, geschweige denn eine Internetverbindung. Aber da haben wir uns getäuscht. In gewissen Hierachien gibt es Internet und moderne Computer. Aber da gibt es auch eine ganz normale Essensversorgung wie im Westen. Ansonsten wäre Kim Jong Un sicherlich nicht so „wohlgenährt“.
Sony Pictures wurde gehackt, um eine letzte Warnung abzulassen, dass die Satire „Das Interview“ nicht zu erscheinen habe.
Und nun wurde der Film einfach veröffentlicht, obwohl Nordkorea sich sogar bei der UN wegen des Films beschwert hatte. Man solle keinen Film, mit dem Versuch ein lebendes Staatsoberhaupt zu töten, drehen und auch noch zeigen. Allerdings steht Nordkorea ganz allein mit seiner Meinung – wie so oft.
Im Grunde genommen ist es recht seltsam, dass Nordkorea sich so echauffiert, denn ausser denjenigen, die das grosse Sagen haben, erhält ohnehin niemand der einfachen Bevölkerung Kenntnis. Aber dafür lassen sie sich gut manipulieren, ihnen einzureden, dass das Ansehen ihres „grossen Führers“ beschädigt wurde.
Und nun hat Nordkorea zum ganz grossen Schlag ausgeholt und bezeichnet US-Präsident Barack Obama als „Affe im Urwald“. Das ist Rassismus auf ganz unterster Schiene. Nur wieso wundert man sich nicht, nichts anderes von Nordkorea erwartet zu haben?
Irgendwie traut man dem Land einfach nichts zu. Ob das an ihrem Anführer liegt, der tatsächlich wie eine „schlechte Witzfigur“ wirkt? Obwohl man Kim Jong Un natürlich nicht unterschätzen sollte. In seinem nahen Verwandtenkreis hat er schon ganz schön aufgeräumt. Und nun sind eben die USA dran – das alte Feindbild.
Man darf gespannt sein, was als nächstes kommen wird. Nordkorea legt das Internet in den USA lahm? Wir werden es sehen. Nordkorea hat unter anderem auch noch mit „tödlichen Schlägen“ gedroht. Wird da jetzt die Atombombe gemeint? Aber doch höchstinteressant, wie man ein Land durch einen einzigen Film so in Aufruhr versetzen kann.
Wenn ich es genau überlege, komme ich zu dem Schluss, dass Nordkorea so ein Theater macht, weil die Autorität von Kim Jong-Un nicht gewahrt wird. Die Untertanen könnten erfahren, dass man sich in anderen Ländern über den „grossen Führer“ lustig macht. Folglich könnte er von der eigenen Bevölkerung nicht mehr ganz ernst genommen werden.
Ja, das scheint mir als tatsächlicher Grund, warum Nordkorea so sauer ist.

Weihnachten ist traditionell die Zeit, wo im Fernsehen nichts Vernünftiges läuft. Pro7 hatte sein Augenmerk auf blutige Filme gelegt, während ARD und ZDF wieder mit Märchen ohne Ende punkteten. Also wirklich, sollen die Kinder den ganzen Vormittag vor dem Fernseher hocken und sich Märchen ansehen? Davon halte ich persönlich nichts. Wobei die Filme bis in den späten Nachmittag gingen, also viel zu lange, als das man Kinder so lange vor dem Fernseher hocken lassen sollte.
Ärgerlich fand ich aber ganz etwas anderes und zwar die allzu seichten Geschichten, die dem Zuschauer geboten werden. Da war einmal das Weihnachtsspecial von „Um Himmels Willen“ am ersten Weihnachtstag. Der Film hätte nach gut der Hälfte, also 45 Minuten vorbei sein können. Stattdessen musste man sich einen Schwachsinn ansehen, der nun wirklich nicht mehr lustig war.
Ich bin ohnehin der Meinung, dass die Serie auserzählt ist. Aber nein, jedes Jahr kommt von neuem eine weitere Staffel mit weiteren hergeholten Geschichten. Was bei „Don Camillo und Peppone“ noch lustig war, hat sich hier ins Gegenteil gekehrt.
Vielleicht haben das auch endlich die Zuschauer erkannt, denn der Film kam auch gerade einmal knapp vier Millionen Zuschauer. Eventuell haben alle anderen sich auch Helene Fischer angetan. Ich freue mich immer noch wie ein Schneekönig, dass nun Robbie Williams für VW Reklame macht. Könnte er eventuell auch für Meggle-Butter das neue GEsicht werden oder irgend jemand anderes. Ich würde das Produkt gerne mal wieder kaufen, aber solange Helene Fischer dafür Reklame macht…
Mit den schlechten Handlungen ist es beim ZDF-Traumschiff ähnlich wie bei „Um Himmels Willen“. Der Drehort, also die MS Deutschland, hat gerade damit zu kämpfen, ob sie überhaupt noch weiterfahren kann. Es muss ein Investor gefunden werden und da sieht es momentan düster aus. Also eigentlich kein Problem, die Serie nach nun 30 Jahren endlich einzustellen. Denn was da gestern wieder lief, war erstens zu langwierig und zweitens an vielen Stellen auch noch unglaubwürdig. Ganz so ein Blödsinn wie die Neujahrsfolge wars zwar nicht, aber gleich darunter.
Hat es nicht vor Jahren schon geheissen, dass die Serie auserzählt sei? Ich glaube mich an so etwas zu erinnern. Alles sei schon mal da gewesen. Mir ist egal, ob eine Handlung einer anderen ähnelt, hauptsache die Geschichte ist gut. Und das ist es leider nicht.
Was macht man also? Richtig, man sieht sich das nicht mehr an. Aber da scheine ich in der Minderheit zu sein, denn beide Serien sind immer noch sehr beliebt. Gestern war das „Traumschiff“ der grosse Quotensieger. Wobei das kein Wunder ist, wenn auf der ARD nur ein Tatort aus Saarbrücken läuft. Der Krimi mag zwar neu gewesen sein, aber wirklich beliebt ist der Saarbrücker Tatort nicht mehr, seitdem das Team dort ausgetauscht wurde. Die Handlung ist abstrus, nicht wirklich nachvollziehbar und nicht witzig, obwohl Witze eingebaut wurden. Es mag besser geworden sein, aber dennoch ist der Saarbrücker Tatort meilenweit von seinen Vorgängern entfernt.
Oder dann gibt es die Filme, Krimis natürlich, die so geschrieben sind, dass man sofort auf ein Detail stösst und sofort die richtigen Schlussfolgerungen zieht. Deshalb hat man schon Ewigkeiten vor dem Kommissar den Täter entlarvt und wartet nur noch müde auf eine Bestätigung. Wobei es auch den Fall gibt, dass der Täter eben der ist, der am bekanntesten ist. Zu prominent besetzt, kann man das nennen.
Man sollte nicht ständig vor der Glotze hocken. Ein Geheimnis ist es auch nicht mehr, das das Fernsehprogramm immer schlechter wird. Und das die Handlungen der Serien und Filme auch nicht intelligenter werden, ist auch nichts Neues. Dennoch werde ich es immer wieder erwähnen – auch wenn sich höchstwahrscheinlich nichts ändern wird.

 

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Wird Nordkorea unterschätzt?


„Der wird geliebt – von seinem Hund!“
(Kommentar über Wladimir Putin)

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass Sony Pictures von Unbekannten gehackt wurde. Nun weiss man, oder vermutet es, wer dahinter steckt: Nordkorea.
Grund soll eine Komödie über den grossen Führer Kim Jong-Un sein. Das gefiel Nordkorea nicht, weshalb sie Sony Pictures hackten und an geheime Informationen gelangten.
Folge war, dass daraufhin der Film zurückgezogen wurde, der eigentlich am 25. Dezember in die Kinos kommen sollte.
Wieso gibt Sony so schnell klein bei? Will man wirklich Nordkorea die Genugtuung gönnen?
Oder ist es in Wirklichkeit gar nicht Nordkorea gewesen, sondern irgendeine andere Macht? Eigentlich sollte man doch meinen, dass man jemandem nicht seinen Willen lässt, wenn er etwas angestellt hat. Vielleicht war das Hacken nicht das einzige, aber das einzige, was an die Öffentlichkeit gedrungen ist.
Hat Nordkorea noch mit einer Atombombe gedroht?
Bei dem grossen Führer weiss man wirklich nicht, was er tatsächlich ausführen lässt. Sogar China hat sich schon ab und an von Kim Jong-Un distanziert.
Vor allem nimmt ihn im Westen sowieso niemand ernst, auch wenn er in der Schweiz studiert haben mag.
Wenn wir ein Bild von Kim Jong-Un sehen, kommt uns erst einmal der Gedanke, der ist schon wieder fetter geworden. Kein Wunder, dass er ab und an nicht auftreten kann, weil er an Gicht leidet. Und das in seinem Alter. Der ist doch gerade erst über dreissig.
Er wird immer dicker, während sein Volk hungert. Aber die kennen es schon gar nicht mehr anders. Was traurig ist. Das letzte Land, dass rigoros den Kommunismus umsetzt. Selbst Vietnam oder Kuba sind nicht so extrem. Mit der Zeit haben die Länder sich geöffnet. Mussten sie auch, wenn sie nicht untergehen wollten. Aber Nordkorea hält sich weiterhin und wird sich auch bestimmt weiter halten.
Am besten, ich sage nichts mehr über Nordkorea, nicht das sie auch noch in meinen Account wollen. Mehrmals hat schon ein Server aus Nordkorea meinen Blog besucht, auch gerade in der letzten Woche. Wenn man das alles so betrachtet, kann einem schon anders werden.
Müssen wir Nordkorea jetzt fürchten?
Diese Attacke gegen Sony Pictures zeigt, dass Nordkorea ein Land ist, dass wir bislang unterschätzt haben. Zwar wissen wir, dass sie sehr wahrscheinlich im Besitz von Atomwaffen sind, aber nehmen wir das wirklich ernst? Nein, nicht wirklich. Genauso sehen wir in Kim Jong-Un auch nur eine Witzfigur, ein dickes Männchen, das grosse Reden schwingt und am liebsten in der eigenen Familie aufräumt, damit diese ihm nicht gefährlich werden können. Aber so jemand wird doch niemals gefährlich werden. Die haben doch noch nicht einmal die Technik, um sich irgendwo einzuhacken. Nun, jetzt haben wir gesehen, dass sie es können. Man sollte nie jemanden unterschätzen.
Aber der Film sollte dennoch gezeigt werden. Gerade damit kann man Nordkorea so richtig schön ärgern.

Anscheinend sind die Streiks bei der GDL vom Tisch. Da hat in der letzten Woche noch der Beamtenbund so auf den Putz gehauen, dass sie die grössten Streiks aller Zeiten unterstützen würden und dann nimmt die GDL das Angebot der Bahn einfach an. Für das Jahr 2014. Was 2015 sein wird, steht noch in den Sternen, aber solange erst einmal nicht gestreikt wird, kann mir das egal sein.
Woher kommt nun die plötzliche Einlenkung? Hat man sich doch das Ende des Stummfilms „Streik“ angesehen? Ja, das Ende ist recht blutig, zeigt aber auch, dass die Streikenden sich selbst schaden.
Allerdings frage ich mich gerade, ob die Einmalzahlung wirklich ein Vorteil ist, denn meist hat diese einen Nachteil, weshalb Einmalzahlungen sehr beliebt sind.
Will darüber nicht gross schreiben, aber es ist tatsächlich so. Eine Einmalhzahlung sieht gut aus, aber wenn man es genau betrachtet, ist eine Erhöhung um einige Prozentpunkte immer noch besser.

Elefantendame Mala freut sich schon sehr auf Weihnachten. Besonders auf ihre schmackhaften Fresspakete ist sie gespannt. Sie möchte halt mal wieder schwelgen, denn bekanntlich schmaust sie so gern.
Dennoch stellt sich ihr die Frage, ob sie sich auch wirklich auf Weihnachten freuen kann, denn bisher ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli, hochgradig enttäuscht. Nun haben sie einen neuen Trainer, Zettel-Ewald (Lienen), dennoch kam der Umschwung noch nicht.
Aber im letzten Spiel ging es auch gegen den Tabellenführer Ingolstadt. Man schlug sich eigentlich nicht schlecht, auch wenn es am Ende natürlich wieder einmal hiess: Der Sieger ist nicht St. Pauli.
Nun geht es gegen den VfR Aalen. Dieses Spiel muss St. Pauli unbedingt gewinnen, ansonsten kann man wirklich schwarz sehen. Dann sollte sich der Verein darauf gefasst machen, dass er absteigen wird in die Dritte Liga. Aber hat Lienen vor Jahren nicht auch Bielefeld vor dem Abstieg gerettet? Ja, aber das hat dem Verein dann doch nichts genutzt, denn später mussten sie doch absteigen.
Aber noch ist nicht alles verloren, noch hat St. Pauli es selbst in der Hand, zu gewinnen.
Aus diesem Grund ist Mala auch sehr euphorisch und glaubt daran, dass St. Pauli gegen Aalen gewinnen wird. Sie müssen doch endlich einmal das Ruder herumreissen. Aber vielleicht wollen sie ja absteigen, weil der HSV auch absteigen wird? Für den sieht es ebenfalls nicht gut aus, aber für Werder Bremen auch nicht. – Andere Stadt.
Jonas‘ Fussballorakel, die alte Pusteblume, hat die letzten beide Spiele richtig getippt. Damit hat sich ihre Quote deutlich verbessert, sieht aber immer noch schlecht aus. Schlechter als die vom Schlaubeutel oder Malas. Aber sie ist immer noch am üben, wie es ausschaut. Und wie hat sich die Pusteblume dieses Mal entschieden? Sie ist auch für einen Sieg des FC St. Pauli.
Nun gut, dann wollen wir hoffen, dass der Verein begriffen hat, worum es geht und sie ein Tor mehr schiessen als der Gegner und sich nicht in den letzten Minuten ein Tor einfangen werden.
Mala jedenfalls drückt ihren Rüssel für einen Sieg. Sie möchte sich schliesslich nicht Weihnachten versauen lassen.

 

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