RSS

Schlagwort-Archive: Spanien

Die Deflation ist erst der Anfang


Das Gespenst geht wieder einmal um. Nein, nicht das Abstiegsgespenst. Das ist beim HSV schon recht heimisch geworden. Nein, es gibt ein weitaus schlimmeres Gespenst. Es nennt sich Deflation.
Was ist denn das nun? Hat es irgendwas mit der Inflation zu tun? Ja, hat es, denn es ist das Gegenteil des Geldverfalls, der Inflation. Nämlich ein Sinken der Preise. Schon seit längerem werden einige Produkte – Nahrungsmittel mal ausgenommen – immer billiger, wie Benzin oder Heizöl. Natürlich ist das auch dem Wetter geschuldet. Schliesslich hatten wir einen recht milden Winter, der nicht zu vergleichen ist mit dem vom vergangenen Jahr oder dem von 2009/10.
In Spanien ist bereits die Deflation angekommen. Seit Wochen wird dort nun alles billiger und billiger. Natürlich freut man sich erst einmal, wenn die Preise sinken. Es wird mehr eingekauft. Anfangs natürlich gut für die Wirtschaft, denn der Handel floriert. Zu Beginn natürlich, denn irgendwann denken sich die Menschen: „Wenn die Preise weiter sinken, sollte ich mit meinen Einkäufen noch warten.“ Und so beginnt der Teufelskreis. Denn nun machen die Unternehmen weniger Gewinn, sie müssen sparen, so dass Mitarbeiter entlassen werden. Die nun Arbeitslosen können sich nicht mehr alles leisten, wie zuvor, als sie noch arbeiteten. So wird ein weiterer Preisdruck ausgelöst. Was weiter? Natürlich sinken die Steuereinnahmen, wenn immer mehr Menschen entlassen werden, dadurch können die Staatsschulden nicht mehr richtig getilgt werden, während die Ausgaben der Sozialleistungen steigen.
Also nichts mit Freude, die Preise sinken. Es bringt keinen Nutzen, sondern nur Elend.
Ich würde mich freuen, wenn die Strompreise sinken würden, aber die gehen immer nur einen Weg: Steil nach oben. Und ewig auf etwas warten, dass es billiger wird, tue ich nur bei wenigen Dingen. Das betrifft dann externe Festplatten, USB-Sticks oder Speicherkarten. Nun ja, die Deflation betrifft gerade eher solche Dinge, denn Lebensmittel muss sich jeder kaufen. Da geht die Preisspirale sowieso mal nach oben oder nach unten. Ausserdem werden wir hier noch einen weiteren Preisanstieg haben, allerdings weitaus langsamer als in der letzten Zeit.
In Spanien ist nun die Deflation angekommen, ob sie noch auf weitere EU-Länder übergreifen wird, ist nicht ersichtlich. Möglich ist es natürlich, aber mal abwarten.

Elefantendame Mala ist mal wieder masslos enttäuscht. Warum? Nun ja, es hängt dieses Mal nicht mit den grossen Pandas zusammen, die ihr wahrscheinlich den Rang ablaufen werden, sondern mit dem FC St. Pauli.
So sehr hoffte sie, dass sie mit ihren Vorhersagen danebenliegen würde, doch leider, leider hatte sie mal wieder recht. Während der englischen Woche hat St. Pauli gerade einmal zwei Punkte erlangt. Das ist nicht nur mager, sondern bald schon peinlich – für einen Aufstiegsaspiranten. Aber ich ich bereits schrieb, will St. Pauli wohl gar nicht aufsteigen. Die haben was anderes zu tun, wenn sie die Mehrzahl ihrer Spieler halten wollen.
Eledantendame Mala jedenfalls ist am toben. Sie fordert mindestens den Relegationsplatz am Ende der Saison. Eigentlich hätte St. Pauli auch uneinholbar auf dem ersten Platz stehen können, wenn sie sich nicht so manchen Lapsus geleistet hätten.
Wenn der Verein besser als Platz drei stehen würde, bräuchten sie auch nicht fürchten, ausversehen in der Relegation gegen den HSV zu gewinnen. Denn das scheint wohl auch ihre grösste Angst zu sein.

Nicht vergessen, dass mal wieder heute Nacht die Sommerzeit beginnt. D.h. uns wird eine Stunde Schlaf geklaut und wir müssen alle nicht-Funkuhren manuell um eine Stunde vorstellen. Man hat ja sonst nichts zu tun.
Eingeführt wurde es 1980, weil man angeblich Strom damit sparen konnte. Natürlich alles Blödsinn, aber noch immer müssen wir laut EU die Uhren stellen. Lassen wir es doch einfach sein, Russland macht es schon seit Jahren nicht mehr. Wieso lernt Europa daraus nicht?

So, bin gerade dabei, mein Jahrbuch für 2011 zu erstellen. Tippfehler und unlogische Sätze werden ausgemerzt. Dann lässt es sich käuflich bei Amazon erwerben. Vielleicht werde ich es bis Ostern schaffen, bin mir noch nicht ganz sicher, denn momentan habe ich wirklich viel zu tun. Ausserdem hat die Schlafkrankheit mich geschlagen. Das Wetter vertrage ich momentan einfach nicht.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Hitze oder Todesgruppe? Die Gruppen der WM 2014 stehen fest


Nun stehen sie endlich fest: Die WM-Gruppen!
Deutschland wird gegen Portugal, Ghana und die USA spielen. Ob sie das schaffen werden? Nun ja, wenn sie nicht völlig versagen, dann sollte das möglich sein. Eine wahre Todesgruppe ist es nicht. Die hat England erwischt. Ach Mensch, schon wieder die Engländer. Entweder kommen sie nicht weiter, weil sie vom Elfmeterpunkt nicht treffen oder sie sind in einer Todesgruppe gelandet. Nun ja, die Gegner sind nicht wirklich leicht mit Italien, Uruguay und Costa Rica. Da will jeder weiterkommen und sind eigentlich auch fast alle bei den letzten Weltmeisterschaften recht weit gekommen. Also abwarten, der Glücklichere schafft es garantiert.
Und wer hat nun ein leichtes Los erhalten? Es gibt machbare Gruppen, aber eine ganz leichte entdecke ich nicht. Eine weitere schwere Gruppe könnte die Gruppe B sein mit Spanien, den Niederlanden, Australien und Chile.
Übrigens gibt es schon mal eine Ausrede für die deutsche Nationalmannschaft, falls sie bereits in der Vorrunde ausscheiden sollte. Das Klima ist in Brasilien nicht verträglich. So furchtbar warm. Aha, wollten wir immer schon wissen, denn das wussten wir ja noch gar nicht.
Bei der richtigen Vorbereitung sollte das kein Problem sein. Und vielleicht sollte Löw auch niemanden mitnehmen, der warme Temperaturen nicht vertragen kann. Dazu empfehle ich die Gondwana-Halle im Zoo Leipzig. Da herrscht eine drückende Luftfeuchtigkeit, dass man sich ganz schlecht fühlt. Deshalb sollte man mit Herzproblemen sich dort auch nicht aufhalten. Denn im Grunde geht es am Ende um die Luftfeuchtigkeit. Hitze ist völlig egal, aber die Luftfeuchtigkeit ist es, die einen so niederdrückt.
Dann mal sehen, wie weit Deutschland bei der Weltmeisterschaft kommen wird. Es wäre ja mal wirklich wieder Zeit für einen Titel. Und die nächste WM findet auch nur in Russland statt. Da ist der Weg zum Confed-Cup nicht so weit.

Das Orkantief Xaver ist weitergezogen. Noch sind die Schäden nicht alle beziffert, aber man kann sagen, dass es durchaus hätte schlimmer ausgehen können.
Gefürchtet hatte man starke Sturmfluten, schielte immer zu den Deichen, ob sie auch halten würden. Gerne wurde mit der Sturmflut von 1962 verglichen. Aber die Gegebenheiten sind völlig andere gewesen. Damals waren beispielsweise in Hamburg die Deiche völlig durchlöchert. Man kümmerte sich nicht wirklich um die Funktion, nutzte sie stattdessen als Vorratspeicher.
Heutzutage kann im Grunde so etwas gar nicht mehr passieren wie vor fünfzig Jahren. Nun gut, jetzt mögen einige die Frühjahrsflut einem vor Augen halten. Aber das war etwas vollkommen anderes. Natürlich auch ein Wetterphänomenen, aber kein Orkan. Deshalb vernachlässige ich das auch mal.
Hamburg hat es gut überstanden, bis auf ein Tor konnten alle Schleusentore geschlossen werden, die vor Jahren gebaut wurden, aber noch nie im Einsatz waren. Man war vorbereitet, wusste ungefähr, was auf einen zukäme.
Fraglich blieb es bei Bauten, die vor dem Deich standen, also ungeschützt dem Wasser ausgesetzt waren. Da herrschte natürlich die bange Frage, welchen Schaden das Wasser nun anrichten wird.
Dann der Wind, auch so eine Sache. Heruntergekommene Dachziegel sind noch das harmloseste. Wenn man einen natürlich auf den Kopf bekommt, ist es nicht so toll, genauso wenig, wenn das Auto was abkriegt.
Nun ist das Orkantief weitergezogen. Aber das nächste kommt bestimmt. Vielleicht nicht so schlimm wie Xaver. Mal abwarten.
Jedenfalls bedeutete der Orkan leider auch Schnee ohne Ende. Es soll in den nächsten Tagen noch wärmer werden, aber ob das allen Schnee vertreiben wird?

Die mehrfach ausgezeichnete Serie „Der Tatortreiniger“ wurde in die USA verkauft. Zwar handelt es sich nur um einen kleinen US-Sender, der die Serie zeigen will, aber das muss nichts heissen. Da man in den USA nicht synchronisiert, wird „Der Tatortreiniger“ mit englischen Untertiteln laufen. Immer noch besser als wenn die Serie gleich neu gedreht wird. Bei der Serie muss man allerdings nicht viel an amerikanische Verhältnisse anpassen. Vielleicht eine andere Wortwahl, aber ansonsten wird der Humor garantiert verstanden werden.
Ist doch schön, wenn so eine tolle Serie auch im Ausland Anklang findet. Und ich freue mich schon auf neue Folgen.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Wie weit darf Religion gehen?


Manchmal frage ich mich doch wirklich, was die ganzen Polit-Talkshows denn in dieser Woche zu berichten gehabt hätten, wenn es nicht Rainer Brüderle geben würde.
Denn welches Thema beschäftigte die ganzen Sendungen? Ja, es war Brüderle und wie weitverbreitet sexuelle Belästigung ist.
Ich will jetzt nicht auch noch meinen Senf dazugeben. Nur soviel: Das ist doch nichts Neues. In der Redaktion haben wir darüber auch schon geredet. Und da konnte man raushören, dass es in anderen Redaktionen tatsächlich auch schon so abgelaufen ist, dass die weiblichen Mitarbeiterinnen da indirekt Freiwild für die männlichen Vorgesetzten waren.
Manches war schon heftig, was da die Kolleginnen erzählt haben. Aber dann frage ich mich auch wieder, ob sie es nicht auch mit ihrer Kleiderordnung herausfordern.
Das Thema könnte man nun ewig weiterführen und bevor ich etwas sage, was falsch verstanden werden könnte, lasse ich es lieber bleiben.

Eine Nachricht, die mich ein wenig gefreut hat, war, dass in Timbuktu mehrere 10.000 historische Bücher gerettet werden konnten, weil sie sich gar nicht in der Stadt befanden. Unrettbare Exemplare gingen bei der Zerstörungswut der Islamisten verloren.
Ich frage mich immer, wie weit religiöser Fanatismus gehen muss. Dürfen dann Dinge zerstört werden, die mehrere hundert bis tausend Jahre alt sind, der jeweiligen Religion widersprechen? Meiner Meinung nach, sollte man diese Dinge bewahren, egal wie sehr es der Religion widerspricht.
Aber es ist nicht nur der Islam wo so verfahren wurde bzw. zum Teil immer noch wird. Sehen wir uns doch einmal das 16. bis 17. Jahrhundert an. Wie wurde denn mit den Inka und Azteken umgegangen? Ihre Codices wurden zerstört, denn sie waren heidnisch. Kunstvoller Schmuck wurde eingeschmolzen und so wichtige Dinge zerstört, die uns die Völker näher gebracht hätten. Und das ist nur das extremste Beispiel für Missionierung. Anderswo mag es vielleicht nicht so heftig zugegangen sein.
Ausserdem ist der Islam eigentlich eine relativ friedliche Religion, wie auch jede andere, wenn sie eben nicht mit Fanatismus verwechselt wird. Im Spanien lebten bis 1492 die drei grossen Religion friedlich nebeneinander, als die Mauren an der Macht waren und regierten. Erst mit dem Niedergang der Nasriden und den Eroberungen des spanischen Königspaares Isabella und Ferdiand änderte sich alles. Fortan waren die Juden unerwünscht und mussten das Land verlassen. Menschen mussten Angst haben, dass in ihrem Stammbaum sich ein Jude befinden könnte. Wurde dies festgestellt, versank man in der Bedeutungslosigkeit. Schliesslich wurden die Mauren erst einmal gedemütigt, mussten sich Zwangstaufen lassen und hatten dennoch keine Rechte. Am Ende mussten sie schliesslich auch das Land verlassen. Als das osmanische Reich Serbien und die umliegenden Gebiete eroberte, traten viele zum Islam über. Nicht, weil sie dazu gezwungen wurden, sondern weil sie wollten. Natürlich hiess es, dass sie als Muslime keine Kopfsteuer zahlen mussten, was ein attraktiver Grund war. Aber sie haben den Schritt zur Konvertierung freiwillig getan. Und das ist einer der grossen Unterschiede, die das Christentum vom Islam während des Mittelalters unterscheidet.
Im Grunde genommen, ist das Christentum gar nicht so friedlich, wie es heute den Anschein hat. Gegen wir doch achthundert bis knapp tausend Jahre zurück. Da gab es die Kreuzzüge, die im übrigen nicht nur gegen die Heiden gingen, die Muselmanen, wie gerne gesagt wurde, wenn von den Muslimen die Rede war, sondern am Ende sogar gegen die eigenen Glaubensbrüder. Der vierte Kreuzzug 1204 gegen Byzanz, das von Venedig angegriffen wurde, weil diese ihre Vormachtsstellung nicht verlieren wollten. Zudem galt Byzanz ja auch nicht richtig als christlich, da es dem heute genannten christlich-orthodoxen Glauben anhing. Es war das Ostrom, dass oft im Klinch mit dem heute noch existierenden Westrom lag.
Während des Ersten Kreuzzugs wurden sogar Christen hingemetzelt mit der Begründung, der Herrgott wird die Seinen schon erkennen. Dieselbe Floskel wurde auch während des Albigenserkreuzzugs geführt. Denn Menschen sieht man nicht an, was sie wirklich glauben.
Was nicht passte, wurde angegriffen und vernichtet. So ist es heute noch. Und da ist es egal, ob Religion eine Rolle spielt. Gründe, so etwas zu tun, findet man genügend, seien sie noch so abwegig.

Vorgestern wurde bekannt gegeben, wer in Bad Segeberg den Winnetou spielen wird. Ich habe ja an viele Schauspieler gedacht, aber nicht an Jan Sosniok. Nun ja, wenn man ihn sich so ansieht, kann man eine sehr weit entfernte Ähnlichkeit zu Erol Sander sehen. Aber sehr weit entfernt. Und da am Kalkberg wohl die Befürchtung herrscht, es können nicht genügend Zuschauer kommen, da ja kein Publikumsmagnet wie Erol Sander mehr mitspielt, holen sie sich den altgedienten Gojko Mitic als Winnetous Vater. Also genau so ein Zugpferd wie es Helmut Berger beim diesjährigen Dschungelcamp war.
Nun also ein blauäugiger Indianerhäuptling. Kann mir relativ egal sein, schliesslich habe ich mich nie für Winnetou oder überhaupt Karl May interessiert. Selbst die Filme aus den 60ern sind mir relativ fremd. Ausschnitte kenne ich zwar, aber ansonsten habe ich sie mir nie angesehen. Hat mich nie interessiert.
Aber auch nicht mich muss es kümmern, sondern die Zuschauer, die sich für Karl May und speziell Winnetou interessieren. Deshalb werde ich auch keine Bewertungen abgeben, ob Jan Sosniok nun geeigent ist oder nicht. Das sollen wirklich andere entscheiden.

Hat sich gestern jemand zufälligerweise auf den TV-Sender des bayerischen Rundfunks verirrt? Beispielsweise, als bei „Castle“ oder sonstwo gerade Werbung war? Wenn ja, vielleicht hat ja irgendjemand diese seltsame Mischung aus Marilyn Monroe und Olivia Jones gesehen, neben der Horst Seehofer sich ein wenig verloren vorkam. Tja, wer das wohl gewesen sein könnte? Wer nicht darauf gekommen ist, kann ja mal bei Google nachschauen. Oder ich sag es einfach mal: Es ist Markus Söder gewesen, der in Marilyn Monroe-Verkleidung kam. Bilder gibt es übrigens bei Google.
Und wo ich gerade von der CSU rede. Ich bin schon sehr gespannt auf den Starkbieranstich auf dem Nockherberg. Der Regisseur hat ja wieder gewechselt. Wenigstens sind die meisten Darsteller noch dieselben. Letztes Jahr war ja besser als 2011. Franz Josef Strauß könnte dieses Mal wieder dabei sein. Auf jeden Fall wird es interessant werden, denn jedes neue Team bringt Veränderungen. Also warten wir es mal ab. Im März werden wir das neue Singspiel auf dem Nockherberg sehen.

Elefantendame Mala meldet sich als Rüsselorakel zurück. Der Schnee ist passé, nun regnet es. Ein Wetter, mit dem Mala mehr anfangen kann, obwohl sie gegen Schnee auch nichts hat. Wenn es bloss nicht so kalt wäre.
Zurück zum Fussball. Gestern hat die Zweite Bundesliga wieder begonnen. Und wie es nun einmal ihre Art ist, hat sie gleich wieder das erste Spiel des FC St. Pauli getippt. Der Verein wird gegen Energie Cottbus spielen.
Während ihres Trainingslagers hat St. Pauli kein einziges Spiel verloren. Da könnte man nun glauben, dass sie auch das Spiel gegen Cottbus mit Leichtigkeit gewinnen. Na, warten wir es ab. Und was sagt das Rüsselorakel? Tja, Mala glaubt an ein Unentschieden. Eine Niederlage schliesst sie kategorisch aus.
Also, Mala sagt St. Pauli mit einem Punkt aus dem Spiel kommen wird. Morgen sind wir schlauer.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Das wird 2013 – Ein Ausblick


Das Jahr 2013 ist wenige Stunden alt und sogleich muss man sich fragen, was uns erwarten wird?
Vielleicht der Weltuntergang, schliesslich ist die dreizehn eine Pechzahl. Werden alle abergläubischen Menschen nun zuhause bleiben und ein ganzes Jahr nicht mehr aus ihrem Bett aufstehen?
In anderen Ländern wird die siebzehn als Unglückszahl angesehen. Ausserdem haben die Menschen das Jahr 1913 auch überlebt. Auch wenn im Jahr darauf der Erste Weltkrieg begann. Das muss allerdings nichts heissen.
Als erstes wird die Praxisgebühr abgeschafft, die leider nicht die erhoffte Wirkung zeigte. Die Menschen gingen dennoch genauso oft zum Arzt wie zuvor. Bei mir erfüllte diese Gebühr auch nicht ihren Sinn und Zweck, denn ich ging bereits zuvor schon kaum zum Arzt, was sich danach auch nicht geändert hat. Die Krankenkassen sollen durch den Verlust der Praxisgebühr anderweitig entschädigt werden. Wudnert mich ein wenig, schliesslich habe ich einen Bericht gelesen, wo stand, dass die Krankenversicherungen sich ein ganz schönes Geldpolster angelegt hätten. Wieso brauchen die dann noch mehr Geld?

Die GEZ fällt weg. Dennoch kein Grund zum Jubeln, denn jetzt kommt die Rundfunkgebühr, die für jeden Haushalt gilt. Pauschal muss jeder 17,98 Euro zahlen, egal wie viele Geräte er zu Hause stehen hat. Selbst wenn er weder Radio, noch Fernseher noch internetfähigen Computer besitzt, ist man verpflichtet, diese Gebühr zu entrichten. Befreit werden davon können nun auch nur noch Bafög- und Hartz IV-Empfänger. Blinde oder Gehörlose haben nun das Nachsehen.
Es wird bereits gegen diese neue Gebühr geklagt, da sie eine Steuer sei. Ob da was rauskommen wird, werden wir in diesem Jahr erfahren. Grosse Hoffnungen habe ich keine.

Ab dem 19. Januar sind Führerscheine nur noch 15 Jahre lang gültig und müssen dann erneuert werden. Gesundheitstests oder eine neue Fahrprüfung, wie es in den USA der Fall ist, wird es voraussichtlich nicht geben. Aber mal sehen, was in zwanzig Jahren sein wird. Alle anderen Führerscheine die vor dem 19. Januar ausgestellt wurden, sind noch bis zum 18. Januar 2033 gültig.
Dies ist der neue Euro-Führerschein. Durch die Erneuerung wird gewährleistet, dass immer ein aktuelles Foto auf dem Führerschein zu sehen ist.
Was soll das bringen? Es wird Geld kosten, das ist alles und Zeit auch.

Ab August wird das umstrittene Betreuungsgeld eingeführt werden. Damit erhält jede Familie 100 Euro (jetzt hätte ich doch beinahe Mark geschrieben, und das nach zehn Jahren Euro) pro Monat für ein bis zweijährige Kinder, die nicht in die Kita geschickt werden.

Und was sonst noch so passieren könnte:
Deutschland steigt aus dem Euro aus und führt wieder die D-Mark ein. Allerdings zum gleichen Kurs wie der Euro. Dadurch verteuert sich noch einmal alles und der Mythos D-Mark wird Geschichte sein.
Griechenland verlässt die EU und kocht fortan sein eigenes Süppchen. Sie leiten den Staatsbankrott ein und erholen sich wieder.
In Spanien hingegen wird es weiter Proteste von jungen Menschen geben, die keine Arbeit finden.
Elefantendame Mala kehrt aus ihrem Exil zurück und erfreut sich bester Gesundheit in ihrem alten Zuhause.
Helen Dalibor wird einige Bücher veröffentlichen. Ich könnte bereits die Titel nennen, aber ausser „Die Rollen des Seth“ werde ich nichts weiter sagen.
Bayern München wird nicht Deutscher Meister werden. Im letzten Spiel entscheidet es sich und da haben die Bayern ausnahmsweise das Nachsehen.
Bei der Landtagswahl in Bayern wird die CSU nach über sechzig (?) Jahren abgewählt. Christian Ude war einfach überzeugender als ein mitunter ziemlich verwirrender Horst Seehofer. Man erinnere sich nur an seinen Quellekatalog oder diese komische Facebookparty.
Bei der Bundestagswahl wird die FDP souverän in den Bundestag einziehen, während die Piraten-Partei an der fünf-Prozent-Hürde scheitert.
Im Winter wird es Schnee geben, vor allem im Norden.

Auf ein neues Jahr 2013!

 
Hinterlasse einen Kommentar

Verfasst von - 1. Januar 2013 in Blog

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Das war 2012 – Ein Rückblick


Es ist Silvester, das aktuelle Jahr wird in wenigen Stunden Geschichte sein.
In diesem Jahr ist viel passiert. Woran man sich sofort erinnert? Tja, da ist einmal die Euro-Krise, Griechenland und die Wulff-Affäre. Das fällt mir spontan ein. Doch nicht nur das geschah im Jahr 2012, sondern auch noch einige andere Dinge.

Elefanten-Freunde mussten unter anderem von den Elefanten Lola aus Hellabrunn, Chumpol aus Köln und Hussein aus Hamburg Abschied nehmen. Elefantenbaby Lola starb Ende Januar kurz vor ihrer Herz-OP an einer Lungenembolie. Sie hatte eine Herzerkrankung und zuvor stark an Gewicht genommen. Es wäre die erste Herz-OP bei einem Elefanten gewesen. Chumpol wurde von ihrer Gruppe sozusagen zu Tode gemobbt, da sie sich nicht hatte einfügen wollen. Am Tag zuvor hatte sie einige erhebliche Blessuren davongetragen und wollte nicht mit in die Halle. Am nächsten Tag wurde Chumpol tot aufgefunden.
Elefantenbulle Hussein verstarb kurz bevor er in seine Tranportbox geleitet werden konnte. Sein Tod erscheint immer noch rätselhaft, da eine Todesursache laut Veröffentlichung nicht gefunden wurde. Also einen Auslöser, der letztendlich zum Herz-Kreislauf-Versagen führte. Wer einen Zeitungsartikel gelesen hat, der wenige Tage nach dem Tod des Elefantenbullen erschien und zudem Ahnung von Medizin hatte, könnte sich einen Reim darauf machen, wie es abgelaufen sein könnte. Aber das sind Vermutungen, mehr nicht. Sagen wir einfach, Hussein wollte sein Zuhause, wo er 25 Jahre gelebt hat, nicht verlassen.
Auch Elefantendame Mala musste nach 46 Jahren ihr Zuhause in Hamburg verlassen und ihr neues Heim im belgischen Brugelette, im Pairi Daiza, dem früheren Parc Paradiso, beziehen. Monatelang, von Juli bis Ende November stand sie allein und war mehr als unglücklich, was man an ihrer Art des Webens erkennen konnte. Nun lebt sie mit Ani und Rani zusammen und scheint sich als Chefin aufzuspielen. Etwas, das sie in Hamburg nicht tun durfte. Warum sie allerdings nicht bereits vor zwanzig Jahren abgegeben wurde, sondern erst jetzt, bleibt die Frage aller Fragen. Kurz gesagt, war sie noch gut genug, um während der zwei Jahrzehnte als Reitelefant und Gesellschafterin von Hussein herzuhalten. Als beides wegfiel, war sie unnütz geworden, denn in die Gruppe konnte sie angeblich wegen Mogli nicht zurück.
Keine Ahnung, ob in den letzten zwei Jahren versucht wurde, Mala wieder mit der Gruppe zu vergesellschaften. Vielleicht hätte es funktioniert. Mit Thura geht es ja auch, obwohl das angeblich immer schlimmer werden soll.
Als Fussball-Orakel hatte sich Mala bei der Fussball-EM in Polen und der Ukraine bewährt. Bis auf das Eröffnungsspiel tippte sie alle Spiele der französischen und deutschen Nationalmannschaft richtig, wie auch das zweite Halbfinale und natürlich das Finale.
Damit konnte Mala zwar nicht Wunderkrake Paul das Wasser reichen, aber sie war weitaus erfolgreicher als ihre Kolleginnen Nelly aus Hodenhagen oder Kurzzeit-Genossin Citta aus Krakau. Letztgenannte lag kein einziges Mal richtig, was wahrscheinlich auch daran lag, wie sie auf die Honigmelonen losgelassen wurde.
Als Fussball-Orakel tritt Mala weiterhin in Aktion und tippt unentwegt die Spiele des FC St. Pauli. Ihr grosser Traum ist es, einmal als Torwart auflaufen zu dürfen.
Weiter musste Abschied von zwei Jungtieren genommen werden, die beide vom Leipziger Bullen Naing Thein waren. Das Bullenkalb von Hoa starb kurz nach der Geburt, als die unerfahrene Elefantenkuh unabsichtlich etwas härter zutrat, als gut war. Ich bin immer noch überzeugt, dass sie es nicht absichtlich gemacht hat. Das andere Kalb, hier war es ein Kuhkalb, starb während des Geburtsmarathons von über fünfzig Stunden. Damit hat Salvana aus Hamburg den Rekord für eine Geburt eingestellt. Ihre Artgenossin Lai Sinh brachte es auf mehr als 24 Stunden. Auch da war ihr erstes Jungtier eine Totgeburt. Bei Salvana ist es besonders traurig, weil es eben ein Kuhkalb war und Naing Thein nun einmal meist Bullenkälber zeugt.
Aber das Zeitfenster für beide Elefantenkühe hat sich mit diesen Geburten nicht verschlossen. Das ist die Hauptsache.
In Rostock feierte in diesem Jahr Elefantkuh Sara ihren fünfzigsten Geburtstag. Sie lebt dort in Gesellschaft von Kamerunziegen und ihrem Liebling Giesbert, ohne den sie keinen Schritt macht.
Auch Elefantendame Mala wurde im Exil fünfzig Jahre alt. Sie hofft noch weitere dreissig Jahre und eine bessere Zukunft mit schönem Futter.

Anfang des Jahres machte die Wulff-Affäre grosse Runden. Ich war so empört darüber, dass ich meine Blogartikel in ähnlicher Weise wie einst Cato der Ältere am Ende seiner Reden, immer einen Satz wiederholte. Bei mir war es: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.
Und schliesslich trat Wulff zurück. Allerdings tat er so, als ob er völlig unschuldig wäre. Bezüge erhält er auch, obwohl er gerade einmal 595 Tage im Amt war. Eine Frechheit. Aber Merkel war einen potentiellen Konkurrenten ums Kanzleramt losgeworden, als Wulff 2010 Bundespräsident wurde.
Wenige Monate später erschien von Bettina Wulff ein Buch, bei dem man sich bis heute fragen muss, was das eigentlich sollte? Begriffen hat es niemand und aus der Spiegel-Bestsellerliste verschwand es auch recht schnell. Kurz vor Erscheinen des Buches hatte Bettina Wulff noch schnell einmal auf sich medienwirksam auf sich aufmerksam gemacht. Genutzt hat es am Ende nichts, obwohl einige Bücher über die Ladentheke gingen.
Gewählt zum Bundespräsidenten wurde dann der knapp zwei Jahre zuvor unterlegene Joachim Gauck, der beim DFB-Pokalfinale mit den BVB-Spielern ihren Titel feierte. – Das Bild davon ist einfach toll.
Gauck macht seine Sache ordentlich, redet nicht zuviel von seinem Lieblingsthema Freiheit, sondern auch von Solidarität und anderen wichtigen Dingen. Mit ihm hat Deutschland endlich wieder jemanden, der würdig ist, das Amt des Bundespräsidenten innezuhaben.

In Ägypten wurde ein neuer Präsident gewählt, der allerdings nicht beim gesamten Volk beliebt ist. Es gab Proteste gegen Präsident Mursi, dessen Wahl auch ein wenig seltsam war. In der letzten Zeit wurde gegen die neue Verfassung demonstriert, die dennoch durchgekommen ist. Unter welchen fragwürdigen Umständen auch immer.

Die Euro-Krise traf Europa in diesem Jahr besonders stark. Griechenland stand kurz vor dem Staatsbankrott, war aber nicht bereit zu sparen. Stattdessen war Deutschland der Buhmann. Wir erfuhren, wie stark Griechenland seine Bilanzen frisiert hatte, damit sie in den Euro aufgenommen werden konnten. Fassungslos mussten wir feststellen, dass ohne Bestechungsgelder in Griechenland gar nichts läuft, nicht einmal die Anmeldung eines Autos.
Aber was haben wir gelernt? Griechenland ist nicht schuld an der Krise, sondern Deutschland. Denn die haben im Zweiten Weltkrieg in Griechenland gewütet. Ah ja, welch eine schönes Erklärung. Siebzig Jahre konnten die Griechen damit nicht zurechtkommen, weshalb sie nun beinahe bankrott sind. Aus dem Euro wollten sie auch nicht aussteigen, stattdessen wurden immer noch Rettungspakete geschnürt. Perfekt, um die ohnehin gebeutelte europäische Wirtschaft weiter zu demoralisieren.
Und nicht nur Griechenland trug dazu bei, dass der Euro zu schwächeln begann, sondern auch Spanien und schliesslich Italien bekamen auch die Krise. In Spanien nichts Neues, in Italien gut verschleiert unter Berlusconi.

Aber nicht nur die Europa steckt in der Krise, sondern auch die USA. Da ist es so schlimm, da im neuen Jahr sehr wahrscheinlich die Fiskalklippe kommen wird. Der Anfang vom Ende sozusagen.
Im November wurde Präsident Obama in seinem Amt bestätigt. Anfangs schien es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu werden, doch letztendlich entschied souverän Obama die Wahl für sich.
Nun kann er die Dinge durch den Senat und Kongreß treiben, die er für wichtig hält. Denn wiedergewählt werden kann er nicht, also muss er sich da auch keine Mühe geben, dem Volk zu gefallen.

Gestorben sind in diesem Jahr einige bekannte Persönlichkeiten. Soviele, dass ich sie hier nicht alle aufzählen kann. Allein in den letzten Tagen sind mehr gestorben, als man sich denken kann.

Es ist natürlich noch weit mehr passiert, aber all das hat hier keinen Platz mehr gefunden. Nun muss ich Schluss machen.
Ich wünsche allen Lesern ein gutes Neues Jahr 2013!

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Viva España – Wie Italien sich blamierte


Das ist gestern vielleicht ein Spiel gewesen. Wer hätte vorher gedacht, dass Italien so untergehen würde. 4:0 haben sie gegen Spanien gewonnen, damit ist den Iberern die Titelverteidigung gelungen. Drei Titel hintereinander zu gewinnen ist die neue Spitzenleistung.
Elefantenkuh Nelly aus dem Seregetipark Hodenhagen hat damit zum zweiten Mal daneben gelegen. Elefantenkuh Mala hingegen, ja, die alte Dame hat den richtigen Riecher besessen.
Erst war sie dafür, dass Italien im Habfinale gegen Deutschland gewinnt, obwohl beide Mannschaften sich noch nicht qualifiziert hatten. Tja, und dann sah sie Spanien als erneuten Europameister. Ein Hoch auf das inoffizielle Fussball-Orakel aus Hamburg. Den beiden Pappnasen Shahruhk und Shanti hat sie es gezeigt, die selbst nur zwei Spiele getippt haben. Mala hingegen tippte zwölf Spiele und lag nur ein einziges Mal daneben. Tja, so gehört sich das. Ihre Trefferquote lag bei über 95 Prozent. Das muss ihr natürlich erst mal einer nachmachen. Aber mit über vierzig Jahren Fussballerfahrung, weiss man auch, wie der Ball gespielt wird. Eine wirklich schlaue Kuh, die laut Jenala einen neuen unschönen Spitznamen von den Besuchern verpasst bekommen hat: Wackelelefant.
Klingt wirklich nicht schön, vor allem soll Mala das ja auch nun viel weniger machen als früher, obwohl es nun mehr auffällt, da sie allein im Gehege steht.
Jenala verweist dann gerne auf den Tatort „Tod im Elefantenhaus“. In einer der ersten Szenen, die im Elefantenhaus spielen, sieht man im Hintergrund einen Elefanten weben (Laien nehmen dies als Nicken wahr). Dieser Elefant ist Mala und sie steht da nicht allein, sondern neben weiteren Kühen.
Also hat es nichts damit zu tun, dass sie allein ist, sondern es ist einfach in ihr drin. Sie muss es tun, wenn sie nichts zu tun hat. Es ist aber erheblich weniger geworden, wie Jenala betont. Seit Hussein tot ist, ist es nicht mehr so extrem. Außerdem würde die Dickhäuterin auch nicht immer nur am Grabenrand stehen und auf Futter warten. Oft hält sie sich jetzt im hinteren Teil des Geheges auf, um ein Schlamm- oder San Bad zu nehmen. Und sie kommt nicht bei jedem Besucher, der sie füttern will. Vor allem Möhrenfitzel will sie nicht haben. Sie ist eben verwöhnt, seitdem sie alleine lebt. Und es bekommt ihr gut, wird Jenala nicht müde zu betonen.
Es wird ja immer nach dem Ergebnis des Obduktionsberichtes von Hussein gefragt. Leider ist da immer noch nichts bekannt oder es ist noch nicht an die Öffentlichkeit geraten. Wenn ich was weiss, wird es hier sofort stehen. Macht euch mal da keine Gedanken, wir wollen ja alle wissen, woran dieser Prachtbursche wirklich gestorben ist.

Ich bin doch jetzt wirklich ein wenig eingeschnappt. Da will ich meinen Blog in so einen Verzeichnis anmelden, und dann wollen die mich nicht. Dabei habe ich alle Forderungen erfüllt, und dennoch schmeissen die mich wieder raus. Nun gut, werde ich es nochmal versuchen, aber nicht heute. Nächte Woche ist auch noch ein Tag. Aber es ist doch wirklich frech. Wie können die so was machen? Ich gebe mir alle Mühe, schreibe nicht nur alle hundert Jahre etwas und dann kommt so was. Da bin ich wirklich beleidigt.

Ach so, noch etwas zum Hamburger Tierpark: Das Eismeer wird wohl innerhalb der nävhsten Tage komplett geöffnet. Warum ich das sage? Jenala hat die Eisbären auf ihrer Anlage gesehen und das bedeutet, dass die Scheibe eingesetzt worden ist. Damit dürfte einer Komplettöffnung nichts mehr im Wege stehen.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Geplatzte Titelträume – Warum die Niederlage der Deutschen geplant war


Der grosse Traum vom EM-Titel ist ausgeträumt. Donnerstagabend hat Deutschland sang- und klanglos gegen den ewigen Angstgegner Italien verloren. Viele sind masslos enttäuscht, dabei ist es doch wirklich nicht überraschend gekommen. Ich wusste bereits, dass Italien verlieren würde, denn Elefantenkuh Mala hatte das bereits letzte Woche entschieden, als noch gar nicht feststand, dass Deutschland und Italien sich im Halbfinale begegnen würden. Die Dickhäuterin ist eben eine ganz schlaue, was sie wieder einmal bewiesen haben dürfte. Aber so wie Deutschland gespielt hat, war es wirklich kein Wunder, dass sie bereits in der ersten Halbzeit mit 2:0 zurücklagen. Die haben gespielt wie die letzten Stehgeiger. Gelähmt, trifft den richtigen Ausdruck. Und es mag nun wirklich nicht daran gelegen haben, dass es sich um den alten Angstgegner Italien handelte. Man hätte die Squadra Azzura besiegen können, doch sie wollten einfach nicht. Ja, dieser Schluss drängt sich mir auf, denn der Finalgegner von Spanien ist für den Confed-Cup in Brasilien qualifiziert. Wir erinnern uns, der Confed-Cup das ungeliebte Kind. Wenn möglich, versucht Deutschland sich davor zu drücken, schliesslich findet der immer ein Jahr vor der Weltmeisterschaft in dem jeweiligen Austragungsland statt. Tja, deshalb ist Deutschland 2008 mit Berechnung zweiter geworden im Finale der Europameisterschaft, denn 2009 wäre es nach Südafrika gegangen. Und wenn es nicht sein muss, fährt man in so ein entferntes Land nun wirklich nicht. Und so sind sie nun einfach im Halbfinale ausgeschieden, denn sie wären ja für den Confed-Cup qualifiziert gewesen, wenn sie ins Finale gekommen wären. Denn Spanien ist als Weltmeister bereits qualifiziert. Und nach Brasilien wollte die deutsche Mannschaft nun wirklich nicht. Also einfach mal verlieren, ist doch eh der Angstgegner, da fällt das nicht so sehr auf. Aber es gibt noch einen viel erheblicheren als den eben genannten. Angela Merkel hatte nach dem Viertelfinal-Spiel gegen Griechenland gesagt, dass sie zum Finale wiederkommen würde, wenn Deutschland denn tatsächlich das schafft. Klitzekleines Problem dabei: Das Finale findet nicht in Polen, sondern in der Ukraine, in Kiew, statt. Und was hatte Merkel noch mal gesagt: Richtig, in die Ukraine werde sie nicht gehen, wie auch andere Politiker nicht, um ein Spiel der deutschen Nationalmannschaft zu sehen. Was also hatte sie getan? Ein Versprechen gemacht, dass sie nicht halten konnte. Wie es aussah, hatte Merkel nicht bedacht, wo nun eigentlich das Endspiel stattfindet. Man sollte eben erst überlegen und dann sprechen. Wäre bei vielen Dingen wirklich besser, wenn es so ist. Und hier scheint Merkel wirklich erst gesprochen und dann gemerkt haben, was eigentlich Sache ist. Kiew ist die Hauptstadt der Ukraine und genau dort findet am morgigen Tag (01. Juli) das Finale statt. Spanien oder Italien, eine der beiden Mannschaften wird am Ende der Sieger sein. Wenn es nach Elefantenkuh Nelly aus dem Serengetipark Hodenhagen geht, wird Italien der neue Europameister sein. Wenn man mal auf 2006 zurückblickt, dann muss es wohl so sein. Denn da verlor Deutschland ja auch im Halbfinale gegen Italien. Bis jetzt lag Nelly ja immer richtig, wenn man mal vom Halbfinalspiel absieht. Elefantenkuh Mala, das inoffizielle Fussball-Orakel, hingegen ist schon ein alter Hase, was den Fussball betrifft. Auf vierzig Jahre Erfahrung mit dem runden Leder kann sie zurückweisen. Ja, die alte Dame weiss, wer das Spiel machen wird. So wusste sie auch, dass Deutschland gegen Italien verlieren würde. Ihre bisherige Ausbeute bei ihren Vorhersagen der EM kann sich sehen lassen. Bis auf ein Spiel – das Eröffnungsspiel – hat Mala immer richtig gelegen. Die alte Kuh weiss, wie der Ball rollt. Und so sagt sie auch, dass Italien gegen Spanien verlieren wird.
Ich persönlich glaube, dass Deutschland erst frühestens 2014 den nächsten Titel gewinnen wird. Denn von 1930 bis 1954 sind es genau 24 Jahre. Im Jahr 1990 wurde Deutschland das letzte Mal Weltmeister. 2014 ist es genau 24 Jahre her. Richtig, ich habe wieder meine seltsamen mathematischen Theorien hervorgekramt. Die ich bei jeder Weltmeisterschaft hervorhole. Bis jetzt hat es ja nie gestimmt, aber dieses Mal bin ich zuversichtlich, dass es doch mal stimmen könnte. Schliesslich findet sie WM 2018 ja in Russland statt. Und da kann man ruhig den WM-Titel gewinnen. Die Reise dorthin ist bekanntlich nicht so weit, aber die Demokratie ist in dem Land mehr als fraglich. Also, nach Nelly wird Italien morgen Europameister werden. Ist doch auch mal was, wo die ja im eigenen Land mal wieder durch irgendwelche Wettbetrügereien gebeutelt sind.
Elefantendame Mala hingegen hat sich für die Spanier entschieden. Ihnen würde damit nicht nur die Titel Verteidigung gelingen, sondern sie würden auch Sportgeschichte schreiben, da sie dann drei Titel hintereinander gewonnen hätten.

Bei Schlecker sollen angeblich am Donnerstag die allerletzten Artikel für 20 Cent verramscht worden sein. So geht eine Drogeriekette ihrem Ende zu. Besser gesagt ist sie jetzt nur noch Geschichte. So wie es auch die SchleckerXL-Märkte sein werden. Nur Ihr Platz hat noch eine reelle Chance weiter zu bestehen. Aber das hat man anfangs von Schlecker auch gedacht. Und nun gibt es die Läden nicht mehr. Ich komme mehrmals im Monat an Räumen vorbei, wo mal Schlecker drin gewesen ist. Sind da aber schon vor anderthalb Jahren raus. Seitdem stehen die Räume leer. Ist auch nicht besonders gross, aber wie wird es nun mit den jetzigen Läden sein? Werden sie wieder belegt werden? Und wenn ja, was kommt da rein?

Wann kommt denn jetzt eigentlich das Obduktionsergebnis vom Elefantenbullen Hussein? Sind die zehn Tage nun schon um oder nicht? Vielleicht bin ich einfach nur ungeduldig, aber ich will endlich wissen, ob meine Vermutung nun stimmt oder ich mich getäuscht habe. Allerdings frage ich mich, ob wirklich das wahre Ergebnis verkündet werden wird.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,