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Hamburg gewinnt und verliert dennoch gegen Berlin


Am gestrigen Tag hat das Stromnetz bewiesen, dass es auch mit erneuerbaren Energien eine plötzliche Finsternis aushalten kann und nicht zusammenbricht.
Es gab eine Sonnenfinsternis über Europa. Bei uns keine totale, wie es beispielsweise auf den Färöer-Inseln war. Dennoch wurde es merklich dunkler, aber mehr in Richtung Dämmerung, und die Temperaturen sanken in den Keller. Das war der kälteste Tag in den letzten Tagen.
Bei der Sonnenfinsternis fürchtete man, dass das Stromnetz zusammenbrechen könnte, denn wenn die Sonne verschwindet, können die Solar-Parneele keine Energie aufnehmen. Folglich sinkt das Stromnetz ab. Das ist weiter kein Problem, denn dem kann man sofort entgegenarbeiten. Schwerwiegener hingegen war die Gefahr, dass das Stromnetz zusammenbricht, wenn plötzlich die ganzen Solar-Parneele wieder arbeiten, weil die Sonne zurückkehrt. Aber auch hier geschah nichts. Man hatte sich gut vorbereitet. Dennoch bleibt die Frage bestehen, was passieren wird, wenn von jetzt auf gleich die Energieleistung herabsinkt oder urplötzlich ansteigt.
Wenn mal die Sonne ausfallen sollte, wie es im Winter meist der Fall ist, brauchen wir keine Angst haben, dass wir im Dunkeln stehen, denn es gibt noch die tollen Windkraftwerke. Meiner Meinung nach verschandeln sie immer noch die Landschaft und sind gefährlich für verschiedene Vogelarten oder sogar Fledermäuse, von der Gefahr für Schweinswale will ich erst gar nicht sprechen. Ausserdem liefern die Dinger so lächerlich wenig Energie. Zudem denkt man, dass der Rotor so schön im Wind kreist, wenn denn Wind herrscht. Und wenn es Wind gibt, darf der nicht zu stark sein.
Aber zur Not haben wir noch die tollen Kohlekraftwerke. Die Energiebilanz ist zwar verheerend, aber man muss schliesslich Kompromisse eingehen, wenn man nicht mehr abhängig sein will von gefährlichen Kernkraftwerken.
Vor kurzem habe ich einen kleinen Artikel über den Gehalt an Radioaktivität gelesen, der durch die Schornsteine an die Luft abgegeben wird. Ich muss sagen, dass dieser Artikel aus dem Jahr 1965 war. Jedenfalls ging es darum, wer mehr Radioaktivität ausstrahlen würde: Kernkraftwerke oder Kohlekraftwerke. Man kam zu dem Schluss, dass Kohlekraftwerke viel schlimmer seien als Kernkraftwerke. Da habe ich gelacht. Sind die verteufelten Kernkraftwerke doch umweltfreundlicher gewesen als Kohlekraftwerke. Gut, inzwischen sind fünfzig Jahre vergangen und in so einen Schornstein kommen jede Menge Filter. Aber wird so auch die Radioaktivität im Schornstein belassen und nicht in die Atmosphäre gepustet? Tja, das würde mich wirklich interessieren.
Wieso man auf Kohlekraftwerke setzt bei der Energiewende, verstehe ich wirklich nicht. Denn sie haben eine schlechte Energiebilanz, auch wenn diese immer besser werden mag, aber uralte Dinger sind immer noch am Netz. Von dem CO2-Ausstoss gar nicht zu sprechen. Da könnte man lieber noch ein paar Kernkraftwerke laufen lassen. Aber man will alles von jetzt auf gleich machen.
Bin wirklich gespannt, wie das Stromnetz einen plötzlichen Energieeinbruch vertragen wird. Wahrscheinlich werden wir dann wirklich im Dunkeln sitzen. Und dann funktionieren auch die Telefone nicht mehr, denn die deutsche Telekom will seine Telefone nun auch digitalisieren. Bei den meisten Drittanbietern hat man bereits einen digitalen Anschluss. Aber ist ja auch egal, wenn das Telefon nicht mehr funktioniert, schliesslich hat man noch sein Handy. Aber das werden andere auch denken und schon ist das Handynetz überlastet und gar nichts funktioniert mehr.
Die Digitalisierung ist schon eine schöne Sache, aber ehrlich gesagt birgt sie auch einige Gefahren. Das ist ein Thema für einen eigenständigen Artikel. Den könnte ich wirklich mal schreiben.

Es ist entschieden: Hamburg wird Deutschland bei der Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 vertreten. Das ist aber auch das einzige Mal in den letzten Tagen, wo Hamburg über Berlin triumphieren konnte.
Bei der Olympia-Bewerbung konnte sich Hamburg nicht nur bei der Empfehlung gegen Berlin durchsetzen, sondern auch bei der DOSB-Versammlung. Hamburg wird anstelle von Berlin ins Rennen um die Olympischen Spiele 2024 gehen.
Auf Olympia-Ebene mag Hamburg vielleicht über die deutsche Hauptstadt triumphiert haben, aber im Fussball hatte Berlin am gestrigen Tag die Nase vorn – und das zwei Mal!
Erst spielte in der Zeiten Liga der FC St. Pauli gegen Union Berlin. Lange Zeit tat sich überhaupt nichts, man konnte beinahe schon von einem müden torlosen Unentschieden ausgehen. Und dann kam natürlich wieder die Schlussphase und St. Pauli fing sich einen Treffer ein. So verloren sie mit 1:0 und stehen im Abstiegskampf erneut mit dem Rücken zur Wand. Bereits letzte Woche hatten sie nur Unentschieden gespielt. Gut, ein Punkt mag immer noch besser als gar nichts sein, aber es ist am Ende doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Das erste Duell Hamburg gegen Berlin ging verloren. Dann spielte abends der HSV gegen Hertha BSC Berlin. Und auch dieses Spiel ging verloren. Damit triumphierte Berlin in Liga eins und zwei über Hamburg.
Das Desaster war komplett, aber hauptsache Hamburg wird nun Olympiastadt. Ob sie tatsächlich ausgewählt werden, ist eine ganz andere Frage, wo schon die Kostenfrage ins Unermessliche steigen wird. Angeblich soll bereits eine Milliarde Euro verplant sein, aber darin würde noch nicht die Infrastruktur und die Übernachtungsmöglichkeiten der Sportler eingerechnet sein. Da fragt man sich, ob es so was werden wird wie die Elbphilarmonie. Auch ein Fass ohne Boden. Wie hoch ist die Summe jetzt eigentlich, die der Bau kostet? Irgendwann verliert man den Überblick, wenn es immer nur um neue Zahlen geht.
Elefantendame Mala ist sehr sauer auf den FC St. Pauli. Sie würden einfach nicht genug kämpfen und am Ende auch noch den Schlusspfiff herbeisehnen, sodass sie die Konzentration verlieren. Anders kann sich die alte Kuh nicht erklären, wieso ihr Lieblingsverein immer in den letzten Minuten eines Spiels verliert.
Noch immer träumt Mala davon, für ihren Lieblingsverein aufzulaufen. Am liebsten als Torwart, aber sie nimmt auch jede andere Position, die sie kriegen kann. Wir erinnern uns, am liebsten würde sie die Rolle des Abstaubers übernehmen. Wie man mit einem Ball umgeht, weiss sie seit über vierzig Jahren und damit sie auch nicht aus der Übung kommt, übt sie immer fleissig mit der Futterkugel, die ihr Heu enthält. Vorteil davon, sie geht nicht kaputt und rollt auch nicht weg.
Natürlich hatte sie wieder vorhergesehen, dass St. Pauli versagen würde, denn immer wenn es wichtig wird, dann versagt St. Pauli So ist es immer gewesen und wird es auch immer bleiben.
Jonas ist auch fröhlich, denn die liebe Pusteblume hatte ebenfalls auf eine Niederlage getippt. Das wird wahrscheinlich wieder Zufallen gewesen sein, aber er glaubt daran, dass die Pusteblume nun endlich den Dreh raus hat. Bis zum Spiel am Mittwoch, wo Deutschland gegen Australien spielen wird.
Das Testspiel hat Mala bereits getippt. Noch hat sie zwei Wochen Ruhe bis kurz vor Ostern ihr Wohnort wieder aufmachen wird. Dann hat sie wieder viel zu tun. Sie muss sich wie in jedem Jahr von den Besuchern bewundern lassen. Dabei hofft sie, dass ihr die grossen Pandas auch in diesem Jahr nicht noch mehr den Rang ablaufen werden. Wenn es so sein sollte, erwägt sie wirklich, ob sie nicht mal ihrer Lieblingsfeindin einen längeren Besuch abstattet. Wie sie das bewerkstelligen will, weiss sie allerdings noch nicht.
Das Testspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Australien werden sie gewinnen, sagt die alte Kuh. Und was sagt die Pusteblume? Die sagt genau dasselbe. Kein Wunder, Deutschland steht für die linke Seite und genau diese Seite bevorzugt sie.

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Wenn Elefanten sprechen


Elefanten können sprechen. Wer nun an dieses Grollen und Brüllen gedacht hat, mag nicht falsch liegen, aber das meine ich nicht. In Korea gibt es einen asiatischen Elefanten, der tatsächlich die menschliche Sprache beherrscht. Nun gut, mehr als fünf Wörter sind es nicht. Und es wird auch stark von den Wissenschaftlern bezweifelt, ob der Elefant wirklich weiss, was er da sagt.
Elefantenbulle Koshik soll nicht der erste graue Riesen sein, der die menschliche Sprache beherrschen soll. Es gab da einen weitereren Elefanten, der russisch und kasachisch beherrscht hatte. Wissenschaftlich nachgewiesen und untersucht wurde dies aber nicht.
Tja, bei Koshik ist das anders. Da gibt es Youtube-Beiträge, wie er auf koreanisch etwas sagt.
Er nimmt dafür seinen Rüssel zuhilfe, da den Dickhäutern die Oberlippe fehlt. Und so kann er Worte mit Vokalen sagen.
Die Worte soll er sich wahrscheinlich beigebracht haben, da er in seinen ersten Lebensjahren keinen Artgenossen an seiner Seite hatte, sondern nur Menschen. Es wird vermutet, dass er so seine Bindung zu ihnen stärken wollte, indem er eben ihre Sprache imitierte. Man muss wohl vermuten, dass er die Sprache nur imitiert, denn er hat ein Reporterteam mit den Worten begrüsst legt euch hin. Und das ist wohl nicht die richtige Begrüssung, wenn er das Wort hallo behrrscht. Aber warten wir es mal ab, was jetzt noch für Nachrichten über sprechende Tiere kommen.
Ich habe mal einen Artikel über Menschenaffen gelesen, wo man vermutete, dass ein Schimpanse – oder Orang-Utan, weiss nicht mehr, was für ein Menschenaffe es war – sprechen könnte. Dieser Affe war auch von Kind an in menschlicher Obhut gewesen. Ob der Affe sprechen kann, wisse man nicht, da er angeblich sehr hoch sprechen würde. Und das ist für das menschliche Ohr nun einmal nicht hörbar.
Um sprechen zu können, ist das FOXP2-Gen notwendig, dass Menschen besitzen. Ob nun Menschenaffen auch, muss ich erst einmal nachprüfen, aber falls es jemand wissen sollte, es gibt die Kommentar-Funktion.
Besitzen Elefanten nun auch dieses FOXP2-Gen? Wahrscheinlich nicht, aber bei Koshik ist es wohl auch eher die Nachahmung. Und das können Elefanten sehr gut. Ist wissenschaftlich erwiesen.
Jenala würde nun sehr wahrscheinlich sagen, dass Elefantendame Mala auch das Sprechen beherrschen würde. Bloss hätte sie keine Lust, etwas zu sagen, da man ihr sowieso jeden Wunsch von den Lippen ablese.
Wenn sie denn tatsächlich sprechen konnte, was hier mal bezweifle, dann wüsste ich schon ihre Lieblingswörter. Als erstes käme „Hunger“, gefolgt von „Apfel“, danach dann „mehr“, „Erdnüsse“ und ganz neu „keine Bananen mehr“.
Tja, Mala könnte man tatsächlich zutrauen, dass sie die menschliche Sprache behrrscht, schliesslich ist sie doch zu Beginn, als sie noch ganz klein war, ziemlich oft mit ihren Pflegern durch die Gegend gedüst. Zwar hatte sie auch Kontakt zu anderen Elefanten, aber der menschliche Kontakt war eben auch ziemlich hoch. Also, warum sollte sie da nicht sprechen können?
Die Intelligenz dafür hat sie auf alle Fälle.
Und wo ich gerade mal wieder von Intelligenz spreche, Mala hat sich mal wieder als Rüsselorakel betätigt. So hatte sie ja für das Spiel von St. Pauli gegen den VfB Stuttgart in der zweiten Runde im DFB-Pokal gesagt, dass sie schwarzsehen würde. Damit hat sie tatsächlich recht gehabt. Sie tippte letztendlich auf eine Niederlage, was eintrat. St. Pauli verlor sang- und klanglos gegen Suttgart mit 3:0. Nun spielen sie gegen 1860 München. Hier hat sich Mala auch bereits entschieden. St. Pauli würde gegen die Münchener Löwen gewinnen.
Das es die Löwen aus München sind, ist wichtig, es zu erwähnen, denn es gibt auch die Löwen aus Braunschweig. Darüber macht man sich nicht so viele Gedanken, aber man muss es mal sagen, nicht dass es da noch zu Verwechslungen kommt.
Mal sehen, ob die Elefantendame Recht behalten wird.
Morgen jedenfalls wird ihr Wohnort erst einmal für ein halbes Jahr dichtmachen. Das bedeutet, Mala kann ihren 50 Geburtstag am nächsten Wochenende nicht gross feiern, sondern muss mit einem kleinen Kreis vorlieb nehmen. Also mit sich selbst. Da trifft es sich gut, dass sie niemanden eingeladen hat.

Apropos Geburtstag. Heute wird Hans Meyer 70. Und wer mal wieder nicht weiss, wer das ist. Kein Problem, ich sag es schon. Das ist ein Fussballtrainer, der aus den neuen Bundesländern kommt. Er hat unter anderem Mönchengladbach, Hertha BSC und den 1. FC Nürnberg trainiert. Nachgesagt wurde ihm immer, er würde Rosen züchten, was alleridngs nicht stimmt. Dies hat er vor Kurzem noch einmal deutlich in einem Interview in der Zeitschrift „11 Freunde“ gemacht. Ob die Menschen nun aufhören, ihm ständig Rosenstöcke zu schicken?

Sturm „Sandy“ ist über die Ostküste der USA gefegt und hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Unter anderem hat es die Grossstadt New York besonders schwer getroffen. Stromausfälle, weil ein Umspannwerk explodierte. Abgebrannte Häuser in Queens und noch immer sind die Aufräumarbeiten nicht beendet. Auch sind noch nicht alle Stadtteile wieder an das Stromnetz angeschlossen. In einigen Stadtteilen wie unter anderem der Lower East Side herrscht des Nachts Anarchie. Da möchte niemand mehr vor die Haustür gehen, aber in den eigenen vier Wänden fühlt man sich auch nicht sicher. Dies ist einer der Stadtteile, die von den Helfern vergessen zu sein scheinen. Niemand würde kommen und ihnen helfen, heisst es.
Die Wallstreet sei sozusagen die Stromgrenze. Ein Teil hat welchen, der andere nicht. Ich habe Bilder gesehen, wo in Banken Kunden ihre Handys aufladen konnten. Die Menschen flüchten aus den Hochäusern, da sie zu Fuß in ihr Stockwerk gelangen müssen. Wer also nun im 40. Stock wohnt, muss den ganzen Weg zu Fuss durch ein unbeleuchtetes Treppenhaus gehen. Anstrengend kann man das nennen. Ich würde dazu kostenlose Sportstunde sagen.
Der New York Marathon wurde Freitagabend von Bürgermeister Bloomberg doch noch abgesagt. Was anderes hatte man auch nicht erwartet.
Erstaunlich finde ich ja, dass so ein hochentwickeltes Land wie die USA immer noch diese primitiven Überlandleitungen haben, die ich bei uns höchstens noch auf dem Land sehe. Wenn es sie überhaupt noch gibt. Die knicken beim erstbesten starken Windhauch weg wie nichts. Das ist etwas, was mich immer wieder erstaunt. Warum halten die USA an diesen Strommasten fest, die wie Telegrafenmasten aussehen? In welchem Jahrhundert leben wir? Scheint wohl kein Wunder zu sein, dass die USA bei Stürmen als erstes immer unter Stromausfällen leiden. Wobei es in New York einen anderen Grund hat. Da war es nun einmal das Umspannwerk. Und das kann überall passieren.

 

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Und wenn das fünfte Lichtlein brennt…


…hast du Weihnachten verpennt.
Das habe ich definitiv nicht. Auch wenn dieses Weihnachten genau wieder so verlaufen wie, wie alle Weihnachtsfeste davor auch.
Fondue, dann Geschenke und schliesslich haben wir gesungen. Dabei haben Lei und ich uns in die Haare bekommen, ob das Lied nun melodisch klingt oder nicht. Ich war kurz davor zu sagen, dass Lei ihren Mist doch alleine machen soll. Aber weil Weihnachten war, habe ich mich zurückgehalten. Ich habe so gespielt, wie ich es immer spiele und nicht, wie es Madame gefällt. Damit war dann Weihnachten irgendwie im Eimer, was es irgendwie zuvor schon war, weil Regina wieder was zu Melinoh gesagt hatte. Und bei Melinoh erwachen ja immer meine Beschützerinstinkte. Da kann ich gar nichts gegen machen. Also gab es da beim Fondue auch Ärger. Zum guten Schluss spritzte das Öl noch durch die Gegend. Also es war irgendwie eine Katastrophe. Aber es stimmt wirklich, dass die Menschen an Weihnachten vermehrt streiten. Bei uns jedenfalls hier ist noch nie ein Weihnachten gewesen, dass ohne Streiterei war. Egal was ist, wir streiten uns alle garantiert.
Und was rettete den Tag? Das die Sicherung rausfiel. Steve hatte eine Lichterkette mitgebracht. Und als er die in die Leitung steckte, fiel auch prompt der Strom aus. Der Schaden erst einmal nicht behoben werden, da wir den Sicherungskasten nicht fanden. So was gibt’s. Es war so stockduster, das wir überhaupt nichts sahen. Erst nach einigen blauen Flecken auf der Suche nach dem Sicherungskasten und Taschenlampen – die auch funktionierten – gab es dann wieder Licht. Natürlich ohne die Lichterkette, dafür mit ganz normalen Kerzen, die das Wohnzimmer nicht in Nebel hüllten. Vielleicht erinnern sich noch einige daran, dass es mal in Leipzig London-Heathrow im Wohnzimmer gegeben hatte, wegen so schönen Sonderangebotskerzen. Damals stand der Nebel so dicht, das man meine Hand vor Augen nicht sehen konnte. Aber nach diesem Vorfall, war alles wieder in Butter. Halbwegs jedenfalls. Melinoh jedenfalls vermied es, irgendwie aufzufallen.
Ich könnte ja morgen mal in die Stadt, um zu schauen, was denn so alles heruntergesetzt wurde. Bin ja immer wahnsinnig neugierig, was ich alles nicht kaufen will. Ich esse immer weniger Süsskram. Nicht einmal der schöne norwegische Käse von früher schmeckt mir mehr. Ich finde ihn nur noch abartig süss. Und das wird immer schlimmer. Kann das Leben schön sein, wenn einem Süsses viel zuwider ist? Ich bin nie wirklich hinter Süsskram hinterher gewesen, aber nun kann ich überhaupt nichts mehr damit anfangen.
Schnee liegt immer noch und fällt immer noch weiter vom Himmel. So langsam, aber sicher geht es mir wahnsinnig auf die Nerven. Kann sich das nicht endlich ändern.

 
 

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