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Schlagwort-Archive: Stromerzeugung

Die unüberlegte Energiewende kostet uns nur Geld


Das kalte Wetter scheint nun endlich vorbei zu sein. Wobei, die Eisheiligen sind noch nicht gewesen, also kann es immer noch zu einer richtigen Kaltfront kommen.
Aber die Heizungen können endlich abgestellt werden, künstliche Wärmeregulierung ist nicht mehr nötig. In diesem Jahr wird sich das schlechte und vor allem kalte Wetter wieder einmal auf unserer Stromrechnung niederschlagen.
Seitdem die Bundesregierung im Jahr 2011 beschlossen hat, dass die Energieerzeugung durch die Kernenergie abgeschafft wird und Deutschland stattdessen auf erneuerbare Energien setzt, kannten die Stromkosten nur noch einen Weg – den nach oben.
Und warum ist das so? Wurde uns nicht gesagt, dass die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien nicht billiger sei als aus konventionellen Quellen? Ja, so wurde es gesagt, doch die Wahrheit ist eine andere.
Doch wieso ist das so? Tja, das liegt daran, dass Deutschland grossartig gesagt hat, wir wollen erneuerbare Energien, sich aber nicht darum gekümmert hat, ob dieser erzeugte Strom auch wirklich abgenommen werden kann.
Es wurde also der zweite Schritt vor dem ersten gemacht.
Halten wir fest: Es wird genügend Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, dieser Strom muss von den Stromanbietern wie Vattenfall, e.on oder RWE abgenommen werden. Dabei ist es egal, ob sie ihn verwenden können oder nicht. Das Geld muss dennoch gezahlt werden.
Genau hier liegt der Haken. Denn der erzeugte Strom kann gar nicht zum Endverbraucher kommen, weil die nötigen Netze fehlen. Nun kann man natürlich sagen, dass der NEtzausbau schnell nachgeholt werden kann. Kleines Problem: Überlandleitungen sind am besten dafür geeignet, doch die will niemand direkt vor sich haben. Ich habe auch mal an einer Überlandleitung gelebt. Da litt ich an Überempfindlichkeiten, das kann man sich nciht vorstellen. Seitdem wir da weg waren, ging’s mir bestens.
Unterirdisch können die Leitungen natürlich auch verlegt werden, allerdings nur mit einer bestimmten Dicke und die Kosten sind natürlich auch wieder höher. Die zweitbeste Lösung.
Momentan ist noch nichts getan worden, um die Netze weiter auszubauen. Stattdessen wird weiterhin Strom erzeugt, der nciht genutzt werden kann. Es wird dafür Geld gezahlt und wir – die Stromabnehmer – sind am Ende die Dummen. Denn auf den Kosten bleiben wir sitzen und nicht die tollen Politiker, die sich in nullkommanix für die Energiewende entschlossen haben. Auch nur, weil alle Angst hatten wegen Japan und dem, was in Fukushima passiert ist. Dazu muss man mal sagen, dass das gar nicht in Deutschland passieren kann, denn wir sind kein Erdbebengebiet wie eben Japan, der Iran oder die USA. Aber es passte so gut ins Konzept, dass sich die Bundesregierung schnell dazu entschloss, auf die erneuerbaren Energien zu setzen. Und dabei dachten sie nicht daran, dass die Stromnetze dafür gar nicht gemacht sind.
Oder nehmen wir doch einmal die Off-Shore-Windparks. Momentan wird doch nicht weitergebaut und funktionieren tun die meisten auch nicht. Ausserdem ist es lächerlich, wie viel MW die Dinger eigentlich produzieren. Die können gerade mal ein Kernkraftwerk ersetzen, mehr auch nicht.

Und noch einmal zum neuen Elefantenbullen in Hamburg. Er hat sich gut eingelebt, wie es scheint, bereits Kontakt aufgenommen zu den Kühen. Ausserdem sind auch zwei – Yashoda und Tochter Kandy – bei ihm auf der Anlage gewesen. Mal sehen, wie er sich machen wird. Werde den neuen Pappsack – so nennt ihn Jonas – bald in seiner neuen Umgebung besuchen, nachdem ich ihn seit 2010 nicht mehr gesehen habe.

Schon die wunderbare Kurzgeschichte Mit List und Tücke von Henrik Quedburg gelesen? Erhältlich ist die Geschichte unter anderem auf neobooks, Weltbild, Thalia, ciando oder apple. Es handelt sich hierbei um Fantasy und geht um einen Zauberer, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
Und natürlich darf hierbei auch nicht der Thriller des Jahres vergessen werden. Nein, dabei handelt es sich nicht um Dan Browns neuen Roman. Es handelt sich hierbei um Die Rollen des Seth von Helen Dalibor. In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau „Am Nil“ zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Wie nun der Krug in das Eismeer gelangt, wo er schliesslich beim Abriss desselbigen gefunden wird, muss jeder selbst lesen.
Es ist eine gute Geschichte. Zu finden auf Amazon, neobooks, Thalia, buch.de und ciando.

 

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Ein Käfig voller Helden


Was für ein schöner Tag ist heute nur, und dass, obwohl ich wieder arbeiten muss und Freitag ist. Ja, ja, heute scheint nicht nur die Sonne und es ist warm, sondern heute beginnt auch ein neues Quartal: Es ist der 01. April. Und was heisst das genau? Richtig, Leute verulken. Habe ich heute auch schon kräftig getan. Meine Scherze sind eigentlich immer schon gut angekommen, weil sie auch so harmlos klingen.
Lust zum Arbeiten habe ich heute wirklich nicht.
Die FDP ist wirklich so ein Luftnummer-Verein. Bloss keine Wählerstimmen verlieren, denn das könnte ja sonst was bedeuten. Aber darüber habe ich mich ja schon vor ein paar Tagen aufgeregt.
Wie kommt es eigentlich, dass die Bahn plötzlich den Bau von Stuttgart 21 gestoppt hat? Weiss das jemand? Die wollten das doch noch nciht mal machen, als heiner Geissler da vermittelt hat. Irgendwas ist da im Busche und ich weiss nicht, was es ist. Das ist gar nicht gut. Wie lange geben wir der Grünen-Regierung eigentlich? Ich sage mal zwei Jahre und dann gibt es Neuwahlen. Die kriegen ihre grünen Wünsche nicht durchgesetzt. Luftschlösser sind das eben, wie ich immer zu sagen pflege.
Dafür hat sich die Bundesregierung nun was ausgedacht. Wenn sie nämlich nicht nur die sieben kernkraftwerke abstellen, sondern gleich alle. Dann haben wirklich bekanntlich den Strom-Gau, weshalb in den Grossstädten so für vier Stunden etwa immer mal der Strom abgestellt wird. Und damit wir Normalbürger das nicht so sehr zu spüren bekommen, wird verordnet, dass wir so kleine Windräder uns an die Fenster oder auf den Balkon oder aufs Dach setzen. Durch diese kleinen Räder wird dann Strom gewonnen, der in einem Akku gespeichert wird. So können wir dann die stromfreien Stunden überstehen, wenn wir nciht gerade alle Geräte im Eigenheim anstellen. Na ja, ob es was bringt, ist fraglich, aber so wird es kommen. Denn wenn alle KKWs weg vom Netz sind, haben wir nicht mehr so viel Strom und die Industrie braucht ihn. Die haben Vorrang vor normalen Haushalten, weshalb wir dann dumm aus der Wäsche schauen und im Dunklen sitzen. Anleitungen, wie man seinen Hometrainer oder sein eigenes Fahrrad als Stromerzeuger umbaut, sollen auch bald verteilt werden. Damit wird dann auch die Fettleibigkeit der Deutschen bekämpft. Die Krankenkassen schicken Leute in die Häuser und überprüfen, ob auch jeder so ein schönes Gerät hat – vor allem bei den etwas sehr vollschlanken Personen wird das überprüft. Durch diese Massnahme soll dem Speck der Kampf angesagt werden.
Wenn heute Abend Schalke gegen St. Pauli spielen wird, wird es zu einer kleinen Sensation kommen. Lange ist beim DFB diskutiert worden, ob es überhaupt zulässig ist und ob irgendwelche Regeln dagegen sprechen. Selbst bei der UEFA und der FIFA sind sie vorstellig geworden, doch selbst die hatten nach langen Phasen der Überlegung nichts dagegen. Und deshalb wird heute Abend im Tor des FC St. Pauli nicht wie gewohnt Thomas Kessler im Tor stehen, sondern ein grauer Riese namens Mala. Schon lange träumte die Elefantenkuh davon, ihrem Lieblingsverein zur Seite zu stehen und im Abstiegskampf zu helfen. Sie wolle das Tor sauberhalten, so wandte sie sich an den Trainer von St. Pauli. Nachdem sie auch versprach, weder auf den Ball zu treten, keine Trikots oder den Boden zu fressen oder Elefantenködel auf dem Spielfeld zu hinterlassen, bekam sie das okay spielen zu dürfen. Und nachdem nun auch der DFB nichts dagegen hat, werden wir uns heute Abend auf ein schönes Spiel freuen dürfen. Im Tor mit der Nummer 49 wird Mala sein, ihres Zeichens grauer Riese und Elefantenkuh aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck. Auf die Frage, wie sie denn das Tor sauberhalte, sagte Mala nur: „Ich mache alles dicht und wenn ein Ball ankommt, dann puste ich ihn weg oder fange ihn direkt aus der Luft.“
Über die Gage wurde nichts berichtet, es wird aber gemunkelt, dass Mala nach Ende des Spiels zwei grosse Säcke mit Erdnüssen und Obst und Gemüse aus dem Angebot des Tages mit nach Hause nehmen darf. Ob die gage den Weg bis nach Hause schafft oder zuvor bereits in den Magen von Mala wandert, wollte die ballfreudige Elefantenkuh leider nciht verraten.
Falls sich Mala gut anstellen sollte, wird eventuell erwogen, sie auch beim Spiel gegen Bayern einzusetzen. Allerdings muss man Mala dann noch davon überzeugen, dass sie Bayerns Trainer van Gaal nicht das Toupet vom Kopf pusten soll. Aber seien wir erst einmal auf heute Abend gespannt. Sollten sich weitere Abwehrprobleme stellen, hat Mala versprochen, noch einen Artgenossen mitzubringen, der ein grosses Ballgefühl besitzt und seit Wochen täglich übt. Allerdings weiss sie noch nicht, ob ein etwa zweieinhalbjähriger Elefant überhaupt eine Spielerlaubnis bekomme. Zudem müsse ihm erst einmal abgewöhnt werden, mit seinen Stosszähnchen den Gegner in den Hintern zu pieken.
Die Bahnen streiken auch wieder, aber die Vertragsbahnen, nicht die deutsche Bahn. Was mich gefreut hat, denn ich hätte nicht gewusst, wie ich sonst von Berlin nach München zurückgekommen wäre.
Hoffe, ihr habt ein paar Aprilscherze entdecken können. Einen habe ich von Jenala geklaut, aber das wird sie mir verzeihen.
Heute beginnt der Monat, wo ich als Themenüberschrift TV-Serien wähle. Den heutigen Titel habe ich gewählt, weil es sich um die Comedy-Serie handelt, die wahnsinnig komisch war. Und weil mein Beitrag heute auch wahnsinnig komisch ist.

 

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Feuer der Vergeltung


Weiss einer, was die FDP da jetzt abzieht? Erst verlieren sie bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg über 5 Prozentpunkte und nun kommen sie damit, dass die alten „bösen“ „Atom“meiler nicht mehr ans Netz sollen, die gerade heruntergefahren worden sind. Will die FDP sich so ihrer Wähler wieder sicher sein? Die sind doch wie das Fähnlein nach dem Winde. Hauptsache mit in der Strömung schwimmen, damit ja keine Wähler mehr abhauen. Was für ein Blödsinn. So eine Partei kann man doch nicht mehr ernst nehmen, oder doch? Ich bin nie FDP-Wähler gewesen, weil die immer irgend etwas hatten, was mir suspekt blieb (Westerwelle). Dennoch halte ich das Verhalten der FDP, dieses Zurückrudern für vollkommen schwachsinnig, denn wer sich bereits für eine andere Partei entschieden hat, weil die FDP nicht überzeugen konnte, wird garantiert nicht zurückkehren.
Aber die Kernenergie-Debatte hält weiter an. Ich habe mich mit meinem Onkel mal wieder darüber unterhalten. Wie gesagt, arbeitet er ja in einem Kernkraftwerk, wo er auch schon die tollsten Geschichten erlebt hat. Aber am Ende stellte sich immer heraus, dass nur der Mensch der grösste Feind der Technik ist und für die Fehler verantwortlich ist, die passieren. Denn wir Menschen sind nicht unfehlbar und machen Fehler. Auch wenn Fehler in einem Kernkraftwerk möglichst nicht geschehen sollten. Und so wie Fehler passieren, sind sie eben in Japan passiert. Die müssen da so was von gepennt haben, ich sage es immer wieder und rede da auch ein wenig nach dem Mund meines Onkels. Die Borsäure müssen sie erst hinzugefügt haben, als der GAU schon gekommen war. Da kann man natürlich dann nicht mehr viel ausrichten, nur noch Schlimmeres verhindern. Und eine teilweise Kernschmelze gibt es auch nicht. Entweder sind alle Brennstäbe betroffen oder gar keiner. Aber nicht im Sinne von, ja der eine Brennstab hat was, aber der andere wiederum nicht und der dritte vielleicht, und so weiter und so fort. Das gibt es nicht. Diese Verschleierung, die da in Japan stattfindet ist das allerletzte. Da sollte man zugeben, was wirklich geschehen ist und nicht nach und nach, wenn nichts mehr zu leugnen ist. Das dort was geschehen ist, hat man ja gesehen. Aber die Hysterie ist nicht zu fassen. Plutonium, das in der Umgebung festgestellt wurde, radioaktiv verseuchtes Wasser in den Turbinen. Es wird immer abstruser und man mag es schon gar nicht mehr hören. Aber das Wasser in den Turbinen kann durchaus radioaktiv belastet sein. Das ist sehr gut möglich und somit auch nicht zu leugnen.
Aber bitte, wenn gefordert wird, dass alle Kernkraftwerke – verzeihung, hierzulande spricht die Mehrheit ja von „Atom“kraftwerken – abgeschaltet werden sollen. Machen wir das doch. Hierzulande kommt ja bekanntlich der Strom aus der Steckdose. Jedenfalls scheint die Mehrzahl der Menschen so zu denken. Denn wenn wir alle KKWs abschalten, dann gibt es dennoch weiterhin Strom, denn der kommt ja aus der Steckdose, wie ich bereits sagte. Aber da wird er nicht mehr rauskommen, sondern alles wird zappenduster werden, wenn alle KKWs heruntergefahren worden sind. Denn die ach so tollen Windenergieanlagen oder die Solarparnele haben so eine geringe MW-Zahl, das die niemals an ein Kernkraftwerk heranreicht. Es müssten schon die ganze Nord- und Ostsee zuplakatiert werden mit diesen hässlichen Bauten, und selbst dann hat man nicht einmal annähernd alle KKWs ersetzt. Aber darüber scheint sich wohl auch wieder niemand Gedanken zu machen. Hauptsache der Strom ist irgendwie Öko. Und wenn wir keinen Strom haben, dann müssen wir zukaufen, aus Frankreich, und wie stellen die ihren Strom her? Richtig, ganz konventionell aus Kernenergie. Bringt also nciht viel, ausser das es Deutschland eine Menge Geld kosten würde.
Mein Onkel fand ja die Idee, das jeder sein eigenes Fahrrad umbaut, um wenigstens Fernsehen zu können ganz originell. Ich auch, denn wiederhole ich das Beispiel so gerne.
Oder lassen wir doch den Bundestag ein Gesetz verabschieden, dass jeder in seinem Garten eine kleine Winderenergieanlage zum Eigenbedarf bauen muss. Spart dann ja auch Stromkosten, die ohnehin sehr viel teurer werden, wenn erst einmal alle KKWs abgeschaltet worden sind. Aber wollen wir unseren Garten mit so was verschandeln? Diesen Lärm ertragen müssen? Und was ist, wenn mal Windstille herrscht? Ach ja, dann haben wir ja unsere Solarparnele auf dem Dach. Und bei Frost? Alles halb so wild, das wird schon.
Wechseln wir also lieber gleich zu einem Öko-Strom-Anbieter, die momentan wie Pilze aus dem Boden in den Zeitungsanzeigen zu spriessen scheinen.
Tchibo bietet ja angeblich auch Strom an. Der wird aus Wasserkraft in Norwegen gewonnen. Und wie kommt dann der Strom aus Norwegen zu uns und aus der Steckdose? Mit Spiegelsignalen? Telegrafenmasten? Denn bis jetzt gibt es noch keine Leitung aus Norwegen nach Deutschland. Das ist mal geplant gewesen, dann waren die Grünen – wer wohl sonst? – dagegen und jetzt ist immer mal wieder die Rede davon. Oder aber gleich Strom aus der Sahara. Ist das nicht kompletter Blödsinn? Nein, es ist Schwachsinn. Da wird die Sahara mit Windenergie-Geräten vollgestellt oder gleich mit Solarenergieparnelen. Die dürfen dann jeden Tag schön geputzt werden, da ja immer der Sandstaub auf ihnen liegen bleibt. Und bei guter Pflege halten sie auch doppelt so lange wie vermutet. Und ein Gutes hat die Sache auch noch: Es werden in der Wüste Arbeitsplätze geschaffen. Denn die Parnele müssen von Menschenhand geputzt werden. Schicken wir also unsere Hartz IV-Empfänger da hin, damit sie diese monotone Arbeit erledigen. Da schlägt man doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Erstens bekommen wir sauberen Strom aus der Sahara und zweitens senken wir so auch noch die Arbeitslosenzahlen. Ist das nicht clever? Jawohl, die Idee ist genial!
Aber wie kommt der Strom aus der Sahara zu uns ins heimische Deutschland? Tja, das ist die Frage aller Fragen und noch nicht wirklich beantwortet. Denn Kabel existieren noch gar nicht. Und wenn es sie geben würde, das wäre für Terroristen das gefundene Fressen. Eine kleine Bombe an der richtigen Stelle platziert und der Strom-GAU wäre vorprogrammiert.
Und wo ich gerade von Anschlagszielen von Terroristen spreche. Wenn die bislang kein Flugzeug in ein Kernkraftwerk gejagt haben, dann werden sie es jetzt auch nicht tun. Der Reaktorraum hat meterdicke Wände, da passiert so schnell mal gar nichts.
Ich könnte noch weiter und ewig über das Thema Kernenergie reden. Werde ich auch tun. In jedem meiner Einträge wird ein Kommentar kommen, warum ich Kernenergie wichtig und richtig finde. Vielleicht werde ich da auf verlorenem Posten stehen, aber schliesslich gilt das Prinzip der Meinungsfreiheit, die ja auch in den Grundrechten des Grundgesetzes verankert ist.

Themenwechsel:
Gestern war ich in Berlin und habe mir die wunderbare Tell-Halaf-Ausstellung angesehen. Wenn man sieht, wie die Figuren wieder zusammengesetzt worden, freut sich das Herz. Max von Oppenheim ist damals, 1943, auch nicht verzweifelt, sondern hat immer daran geglaubt, dass die Figuren eines Tages wieder in ihrer vollen Schönheit erstrahlen werden. Und ihren Platz auf der Museumsinsel werden sie auch finden, allerdings erst in 15 Jahren, also 2026. Da werde ich 40 Jahre alt sein. Also denken wir daran noch nicht, sondern erfreuen uns an den Figuren, die noch bis August, wenn ich mich nicht täusche, auf der Museumsinsel begutachtet werden könnnen.
Und ich glaube, ich werde wieder krank. Das kommt davon, wenn man Jenalas Schwester einen Gefallen tut. Aber ich bin auch einfach zu gutmütig.

 
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Verfasst von - 30. März 2011 in Blog, Kultur, Real life, Technik, Wetter

 

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