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Wenn Gerechtigkeit nichts als Ungerechtigkeit ist


Nun ist endlich Promi Big Brother zu Ende gegangen. Sieger darf sich David Odonkor nennen, wobei ich gar keinen der verbliebenen fünf Kandidaten im Finale den Sieg gegönnt habe.
Bis Dienstagabend vor der Sendung wäre ich noch klar für Odonkor gewesen, aber danach nicht mehr. Warum? Erst tut er so auf gut Freund mit Nino de Angelo, der sich zu oft was aus einer Wein- oder Champagnerflasche einschenkte, dann will er ihn raushaben und nominiert ihn. Klar, dass Nino de Angelo sauer darauf reagiert.
Aber gegen Ende war eigentlich niemand mehr wirklich ehrlich. Alle nicht bis auf einen – Nino de Angelo.
Man kann über ihn sagen, was man will, aber er ist tatsächlich ehrlich geblieben, trotz seiner Selbstinzenierungen und Selbstgespräche.
Ich frage mich zwar immer noch, ob sein Ausbruch, als er seinen „Freund“ Rudi völlig missgestaltet vorfand, echt oder gespielt war. Die Brille schien jedenfalls bruchfest gewesen zu sein. Sah schon irgendwie echt aus, aber es kann genauso gut gespielt gewesen sein. Denn schauspielerische Erfahrung hat Nino de Angelo. In der RTL-Serie „Unter uns“ spielte er in mehreren Episoden mit.
Die aktuelle Staffel lief nicht ganz so erfolgreich wie im vergangenen Jahr. Ehrlich gesagt, ist es kein Wunder gewesen, denn viel passiert ist hier auch nicht. Von JJ hat man praktisch gar nichts mitbekommen. Man fragte sich, warum sie es eigentlich auf Platz fünf geschafft hat. Desirée (nicht Desire) Nick war nur am lästern und mitunter auch beleidigen, dass man es irgendwann nicht mehr sehen konnte. Anfangs mochte es noch gegangen sein, nur irgendwann muss man die Kurve kriegen. Das hat sie leider nicht geschafft, weshalb sie kurz vor dem Finale rausgewählt wurde. Wobei sich auch niemand mehr das Finale angesehen hätte, wenn Nino de Angelo nicht mehr dabei gewesen wäre. Der hat immer für Unterhaltung gesorgt.
David Odonkor hat gewonnen und Menowin Fröhlich wurde wieder einmal nur zweiter. Das kennt er bereits von „Deutschland sucht den Superstar“. Aber im Gegensatz zum Sieger Merzad Marashi (oder wie er auch immer geschrieben wird) war er immer mal wieder kurz im Gespräch. Marashi nur noch kurz danach und dann gar nichts mehr. Wobei man von den ganzen DSDS-Siegern diejenigen an einer einzigen Hand abzählen kann, die wirklich erfolgreich sind und von denen man noch Jahre nach ihrem Sieg spricht. Mir fallen da nur Alexander Klaws und Beatrice Egli ein. Irgendjemanden vergessen?
Der Sieger der Herzen ist Wilfried Gliem, der kleinere der beiden Wildecker Herzbuben. Ihn hätte ich gerne als Sieger gesehen, aber er ist freiwillig gegangen, weil es für ihn unten im Keller nicht so gut zu leben war. Erinnern wir uns an seine Schlafmaske.
Wie nannte ihn Cindy aus Marzahn noch? Einen liebenswerten Weihnachtsmann? Irgendwie so was ist es gewesen. Jedenfalls musste man ihn einfach mögen, auch wenn er vielleicht nicht so viel zur Unterhaltung der Zuschauer beigetragen hat.

In Russland konnte man vor wenigen Tagen wieder einmal sehen, dass wahre Gerechtigkeit und Putins Gerechtigkeit zwei ganz andere Sichtweisen sind.
Dort wurde der ukrainische Regisseur Oleg Senzow zu zwanzig Jahren Straflager verurteilt, obwohl es bewiesen ist, dass Zeugen massgeblich zu Falschaussagen gezwungen wurden. Aber je mehr der Westen sich empörte, desto mehr fühlte sich Russland bemüssigt, Senzow zu bestrafen. Und so kamen die zwanzig Jahre im Straflager raus. Vielleicht wird er in einigen Jahren von Putin begnadigt werden. Aber was wird bis dahin aus ihm geworden sein?
Gerechtigkeit liegt oft im Auge des Betrachters, aber das es sich hier um Ungerechtigkeit handelt, sollte leicht zu erkennen sein.
Als das Urteil gesprochen wurde, stimmte man die ukrainische Nationalhymne an. Das Urteil ist gesprochen, aber gebrochen ist Oleg Senzow (noch) nicht.

Ähnlich wie der Ukraine ergeht es übrigens Georgien, das hilflos mit ansehen muss, wie Russland immer mehr georgisches Land in Besitz nimmt wie beispielsweise für die autonome Republik Südossetien. Denn Russland will seine Macht im Kaukasus verstärken und vor allem verhindern, dass Georgien sich weiter an den Westen bindet.
Wer nicht tut, was Russland macht, wird als Feind angesehen und so lange mürbe gemacht, bis er einknickt. Deshalb ruft Georgien den Westen um Hilfe an, aber der hat momentan ganz andere Probleme. Die nicht abreissenden Flüchtlingsströme aus dem Balkan und natürlich aus Syrien und Libyen.

Elefantendame Mala geniesst die Sonnenstrahlen, nimmt wie bald jeden Tag ein schönes Bad und macht die Besucher nass. Und wenn sie dann nichts zu tun hat, tippt sie die Spiele ihres Lieblingsvereins, des FC St. Pauli, oder die Spiele der deutschen Nationalmannschaft.
Die alte Kuh hat sich sehr über den Sieg gegen RB Leipzig gefreut und bleibt bei ihrer Meinung, dass St. Pauli dieses Mal den Aufstieg schaffen würde.
Dennoch ist sie der Meinung, dass St. Paulis Glückssträhne reissen wird und zwar gegen den nächsten Gegner, den FSV Frankfurt. Gegen diesen Verein würden sie leider verlieren und damit den Halt an der Spitze verlieren und zurückfallen.
Auch die Pusteblume ist mit der alten Kuh einer Meinung und tippt ebenfalls auf eine Niederlage. Letzte Woche war sie für ein Unentschieden gewesen und hatte sich wieder einmal mit ihrem falschen Tipp blamiert. Nun tendiert sie zu einer Niederlage des FC St. Pauli, wie Elefantendame Mala. Na, da bin ich wirklich gespannt, ob Mala und die Pusteblume recht behalten werden..
Ausserdem hat Mala auch schon das EM-Qualifikationsspiel gegen Polen getippt. Sie sagt, dass Deutschland dieses Mal gewinnen wird. Müssen sie auch, wenn sie sich direkt qualifizieren wollen. Die Pusteblume sagt ebenfalls, dass Deutschland gegen Polen gewinnt und sich die „Schlacht von Tannenberg“ anno 1410 nicht wiederholen wird.
Die Pusteblume hält sich genau an die Vorhersagen der alten Kuh, als hätten sich beide abgesprochen. Das ist natürlich nicht der Fall.

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Ganz Europa wird von Russland überrollt – die Breschnew-Doktrin


Noch ist die Überschrift reine Utopie, aber sie kann schnell wahr werden. Mehr dazu weiter unten im Text.
Die Ukraine und kein Ende. Von Entspannung keine Spur. Stattdessen spitzt sich die Lage auf der Halbinsel Krim in der Ukraine immer weiter zu. Angeblich will Russland nur die ethnischen Russen verteidigen, die um Hilfe gebeten haben. Aber im Grunde geht es nur darum, den Teil der Ukraine abzuspalten und entweder Russland zuzuschlagen oder eigenständig werden zu lassen. Das hat man 2008 in Georgien ja gesehen, wie es gehen kann.
Laut der Breschnew-Doktrin dürfen russische Soldaten zum Schutz russischer Bürger im Ausland eingesetzt werden. Für mich heisst das, nicht nur in der Ukraine, sondern auf der ganzen Welt. Theoretisch auch in Deutschland, schliesslich leben hier recht viele Russen, meist Russland-Deutsche, die vor über dreihundert Jahren nach Russland gelockt wurden und nach der Grenzöffnung nach Deutschland kamen. Ob die nun tatsächlich Russland um Hilfe bitten würden, mag mal dahingestellt sein. Die einen verleugnen, dass sie Russen sind, die anderen sind dem Land immer noch treu ergeben.
Wie genau das in der Ukraine ablief, weiss man auch nicht genau. Kann natürlich direkt auf Betreiben Janukowitsch‘ geschehen sein, schliesslich glaubt dieser immer noch, er sei der rechtmässige Präsident der Ukraine. Und er wird es irgendwann bestimmt wieder werden.
Für Putin ist es natürlich die Gelegenheit, mal wieder zu zeigen, wie stark Russland eigentlich ist und was er für eine Macht hat. Tja, ich sage immer wieder, dass Putin der neue Zar ist. So führt er sich auf – wie ein Alleinherrscher. Noch von der Demokratie abgesegnet, wenn man es so nennen will.
Aber eines ist auf alle Fälle klar: Putin interessiert nicht im geringsten, was die EU, die USA und die ganze restliche Welt denkt. Deshalb verstehe ich gar nicht, warum die EU und die USA Sanktionen androhen. Da lacht Putin drüber, denkt sich irgendeine Gemeinheit aus und fertig. Der macht doch, was er will, wieso begreift das niemand?
Offiziell hält er immer noch die Version aufrecht, er wolle die Belange der Russen auf der Halbinsel Krim verteidigen. Und wieso wird dann niemand von der OSZE hineingelassen? Die internationalen Militärbeobachter haben an mehreren Punkten versucht, auf die Krim zu gelangen, aber immer wieder wurde ihnen der Zugang durch Bewaffnete verweigert. Zuletzt wurde sogar auf sie geschossen. Was sagt man dazu? Sehr verdächtig das Ganze. Oder ein Hamlet-Zitat ein wenig abgewandelt: Da ist etwas faul auf der Halbinsel Krim.
Zudem haben russische Soldaten gestern eine ukrainische Militärbasis eingenommen. Was ist der Grund? Alles nur ein Missverständnis? Nun gut, vielleicht wird Russland das in seinen Gesprächen klären, die sie nun mit der Ukraine führen. Ich glaube nicht daran, dass es da zu einer Lösung kommen wird, aber lassen wir uns überraschen.
Putin ist inzwischen so weit, dass er die gegenseitigen Atomwaffen-Inspektionen zwischen den USA und Russland auf Eis legen will, wenn es noch weiter US-Sanktionen geben sollte. Selbst vor der EU schreckt er nicht zurück. Dabei versucht sogar schon China zu besänftigen. Und wenn die das schon tun, muss das wirklich was heissen. Bei der Eröffnungsfeier der paralympischen Spiele sind die Chinesen allerdings mit russischen Fähnchen eingelaufen. Neben China war das nur noch Griechenland, aber die Griechen brauchen schliesslich Geldgeber, da ist ihnen jedes Mittel recht. Alle anderen Länder kamen nur mit eigenen Flaggen und die Ukraine schickte nur ihren Fahnenträger. Zuvor war noch diskutiert worden, ob sie Sotschi boykottieren würden. Haben sie schliesslich nicht getan, was gut ist. Denn Russland und vor allem Putin können sie am besten ärgern, wenn sie antreten und dann den Russen die Medaillenchancen nehmen. Gut, das ist vielleicht utopisch, aber das wäre was.
Ein tosender Applaus brach los, als die Ukraine gestern bei der Eröffnungsfeier angekündigt wurde. Ich weiss nicht, ob die Zuschauer das freiwillig gemacht haben oder es von Putin vorgegeben war. Gezeigt wurde der übrigens nicht, als dann der Fahnenträger kam. Hätte mich doch zu gerne interessiert.
Eine Teilung der Ukraine soll übrigens laut Putin nicht vorangetrieben werden. Warum wird dann in Russland alles für eine Aufnahme der Krim ins eigene Land vorbereitet? Widerspricht das eine nicht dem anderen oder überblicke ich das alles nicht mehr?
Es wird schon über einen Boykott der WM 2018 in Russland nachgedacht. Also wirklich, das sind noch über vier Jahre. Bis dahin kann noch vieles passieren. Entweder herrscht Putin dann über ganz Europa oder er ist völlig weg vom Fenster. Wie? Nun ja, da gibt es Möglichkeiten, die ich nicht erörtern will. Aber die WM in Russland in Frage zu stellen. Aber es sind halt keine wirtschaftlichen Sanktionen, die etwas bringen. Notfalls kann Putin und somit Russland da zu noch härteren Mitteln greifen, dass alles nur noch schlimmer wird. Den Gashahn zuzudrehen, wäre nur das erste, Enteignungen europäischer Firmen der nächste Schritt und der Rauswurf aller europäischen Leute, die sich in Russland aufhalten, also dort leben und arbeiten, der letzte Schritt.
Mit Sanktionen braucht man Putin gar nicht zu kommen, da lacht er nur drüber und denkt sich Gemeinheiten gegenüber denjenigen aus, die die Sanktionen ausgesprochen haben. Putin ist ein Zar, der lässt sich nirgendwo reinreden. Wenn die Politiker dieser Welt es begriffen haben, können sie gegen ihn vorgehen. Ansonsten ist das eine seltsame Angelegenheit, die immer Putin zu seinen Gunsten nutzen wird.
Wenn ich das so alles betrachte, kommt mir immer wieder die Sowjetunion in den Sinn. Da wurde auch die Breschnew-Doktrin geschaffen, 1988 von Gorbatschow wieder abgeschafft und seit 2009 gilt sie im Grunde wieder. Zu Zeiten der Zaren wurden alle Slawen geschützt, egal in welchem Land sie lebten. So kam es schliesslich zum Ersten Weltkrieg. dann kam die Sowjetunion mit seinen ganzen Satellitenstaaten, schliesslich wurde Russland wieder frei. Das ist es theoretisch heute noch, aber wenn man es genau betrachtet…
Ich warte nur darauf, dass Russland seine Fühler auf weitere Staaten in Europa ausstrecken wird. Die Breschnew-Doktrin macht es bekanntlich möglich.

Elefantendame Mala geht wieder einmal spazieren. Natürlich möchte sie erneut einen Blick auf die beiden Bambusfresser (O-Ton Mala) werfen und andererseits die frühlingshaften Temperaturen geniessen. Es grünt und blüht, die Sonne scheint, dass Mala es einfach nur herrlich findet. Daneben ist Mala auch schon in ihre Geburtstagsvorbereitungen involviert. Wie vielleicht bekannt ist, feiert die alte Kuh am 08. Juni offiziell ihren 50. Geburtstag. Das sind zwar noch auf den Tag genau drei Monate, aber es soll schliesslich pperfekt werden. Und so plant Mala und plant, verwirft und hat neue Ideen. Sie ist sehr beschäftigt.
Nichtsdestotrotz findet sie noch die Zeit, die Spiele des FC St. Pauli zu tippen. Beim Spiel gegen Union Berlin bewies sie wieder einmal den richtigen Riecher, als sie auf einen Sieg tippte. Und was sagt sie nun für das morgige Spiel gegen den FSV Frankfurt. Dieses mal keine drei Punkte, auch nicht einen, sondern keinen. Niederlage soll das heissen. Dabei möchte Mala, dass Hamburg erstklassig bleibt. Ob sie sich dabei auf den HSV oder St. Pauli bezieht, wollte sie nicht verranten. Momentan meint sie wohl eher den HSV. Denn St. Pauli braucht einen Sieg, um sich auf dem Relegationsplatz halten zu können.
Zwischendurch hat die alte Dame auch noch das Spiel Deutschland gegen Chile getippt. Sie war natürlich für Deutschland. Zufrieden war sie allerdings nicht ganz. Deutschland hätte sehr schlecht gespielt und sie könnten froh sein, dass sie so knapp gewonnen hätten. Aber dann sagt sie wieder ganz versöhnlich, dass es sich nur um eine B-Elf gehandelt hat. Weshalb man nicht schwarz sehen sollte. Denn nun werden schon die ersten Stimmen laut, dass Deutschland so keine Chance auf den Gewinn des WM-Pokals hätte. Erst einmal abwarten. Aber wer hat denn schon geglaubt, Deutschland wird in Brasilien Weltmeister? Wobei, es ist wieder an der Zeit. 24 Jahre haben sie zwar immer mal wieder auf dem Treppchen gestanden, aber gewonnen haben sie die WM nicht mehr seit 1990. Es wird Zeit.

Dieses Wochenende ist mal wieder aufs Fernsehen bezogen, sehr mau. Es läuft einfach nichts. Entweder nur langweilige Wiederholungen oder aber Mord und Totschlag, will sagen Tote ohne Ende. Wer will den so was sehen? Deshalb lieber das Fernsehprogramm ignorieren und sich einen schönen Film auf DVD bzw. Blu-Ray ansehen oder aber ein schönes Buch lesen.
Die Auswahl an schönen ebooks ist gross. Einfach mal auf meine Unterseite „Lesenswert!!!“ gucken. Da gibt es ein paar Tipps. Ich widme mich derweil meinen Büchern, die darauf warten, endlich gelesen zu werden. Komme momentan einfach zu nichts.
Besonders morgen ist die Auswahl im Fernsehen gering. Da läuft wirklich überhaupt nichts. Also schön das TV links liegen lassen!

 

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