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Wer braucht denn so eine Zahnversicherung?


Meine Krankenversicherung nimmt zwar keine Zusatzbeiträge, aber nun versucht sie, mich anderweitig zu ködern. Sie will mir eine Zusatzversicherung andrehen – für meine Zähne. Dabei bezieht sich die Zahnversicherung eindeutig nur auf Kronen, Implantate sowie Brücken und von all den Dingen deren Reparaturen. Bloss leider (wieso leider? Zum Glück!) habe ich gar nicht solche Sachen. Ich habe ja nicht einmal ein Loch in meinem bisherigen Leben gehabt. Das muss mir einer mit 26 Jahren erst einmal nachmachen. Wer hat bis zu dem Alter nicht wenigstens ein einziges Loch gehabt?
Und wenn man mal die DFV Familienversicherung ansieht, dann liest man, dass die einfach nur den gleichen Betrag zahlen wie die normale Krankenkasse, mehr aber auch nicht. Den grössten Teil muss man als Zahnpatient dann immer noch selbst zahlen.
Ich bin seit Jahrzehnten bei einer Zahnzusatz-Versicherung und habe sie bis heute (toi, toi, toi und auf Holz geklopft) noch nie gebraucht. Wenn man mal von der Knirscherschiene absieht, denn die haben sie mir bezahlt. Ja, dafür habe ich sie gut gebrauchen können, aber ansonsten kostet sie mich noch nur Geld. Aber wer weiss, was mich in einigen Jahren erwarten wird. Ich habe beispielsweise einen sichtbaren Riss in einem Zahn. Aber anscheinend hat es ausser mir noch nie jemand gesehen. Zudem sitzen meine Weisheitszähne wie sie wollen. Im Grunde genommen könnte ich sie entfernen lassen, denn für mein Gebiss sind sie einfach nichts.
Aber die DFV kannte ich bis vor einigen Tagen überhaupt nicht und dann sehe ich auch noch im Fernsehen, wie sie für eine Pflegeversicherung Reklame macht. Und das nicht auf ARD oder ZDF, sondern auf Vox. So ist die mir noch unseriöser als ich gedacht habe. Aber das ist meine persönliche Meinung. Vielleicht ist sie doch nicht so schlimm wie die Ergo-Direkt-Versicherung, wo man nur Geld zahlt und am Ende nichts kriegt. Ich jedenfalls bleibe bei meiner Versicherung und ignoriere diese Werbung.
Aber vielleicht dachte meine Krankenversicherung, dass ein 26jähriger Mann wohl gewiss schlechte Zähne haben wird, inklusive Löchern, Kronen und eventuell auch Brücken. Also das habe ich nicht und möchte ich auch nicht haben. Meine Zähne sind nun einmal einzigartig und das mit nur einmal täglich Zähneputzen. Aber es kommt auch aufs Essen und Trinken an. Das ist enorm wichtig.

Bei uns in der Redaktion haben wir kein anderes Thema mehr als Gaby Köster. Ich weiss wirklich nicht, warum die erst jahrelang verschwunden bleibt und dann in bald jeder erdenklichen Sendung auftaucht, dass man sich von ihr schon verfolgt fühlt. Und das nur, weil sie ihr Buch vermarkten will. Wer auch immer das lesen möchte. Wahrscheinlich werde ich das auch wieder tun müssen, wenn wir unser Freiexemplar haben. Oder haben wir das schon? Keine Ahnung, aber ich will das nicht lesen.
Lustig finde ich ja, wie am Tag nach dem Auftritt – oder war es gestern? – die Bildzeitung schrieb, dass ihr damaliger Freund sie verlassen habe. Genau diese Geschichte brachte auch Anfang letzten Jahres eine Klatschzeitschrift und wurde dafür gehörig verurteilt, sogar der Redakteur, der es geschrieben hatte, musste persönlich dafür haften. Keine Ahnung, wieso die Bildzeitung das jetzt bringen kann, wahrscheinlich, weil es auch in diesem Buch steht.
Interessant war ja, dass Gaby Köster sich über einen Fotografen beschwerte, der ihr aufgelauert hatte. Wieso hat sie nicht vorab eine presserechtliche Information über ihren Anwalt rausgegeben, dass Bilder von ihr oder ihrem Haus nicht veröffentlicht werden dürfen, ansonsten gibt es eine saftige Geldstrafe? Das kann man doch alles machen, wurde letztes Jahr bei Lena Meyer-Landrut doch auch gemacht. Und andere machen es auch. Später klagen kann man natürlich auch, aber erst einmal ist es gedruckt worden und in einer Zeitschriftendatenbank ist es bis in alle Ewigkeit zu finden, auch wenn der Artikel gesperrt bleibt. Der Text ist weiter ausdruckbar, nur eben der eingescannte Artikel nicht.
Was man doch nicht so alles erfährt, wenn man in einer Klatschredaktion arbeitet. Nun ja, falls ich mal berühmt werden sollte, weiss ich nun auf alle Fälle, was ich zu tun habe, damit ich auch weiter in Ruhe leben kann. Vor allem keine Interviews geben, das ist schon mal klar.

Morgen ist der Tag, an den sich garantiert noch alle erinnern, wo sie da vor zehn Jahren waren. Ich war an dem Tag unterwegs, wir hatten einen Ausflug mit der Klasse gehabt. Als wir wieder ins Internat zurückkehrten, herrschte eine betretende Stille und wir erfuhren später beim Essen, was passiert war. Schock empfand ich nicht, Angst erst recht nicht. Es wirkte nur alles so unreal, als sei ich in einem Film.
Ob morgen nun was passiert, werden wir sehen. Eigentlich schon, denn das Datum ist doch zu schön, schliesslich ist 911 die Nummer des Notrufs in den USA.

Gestern liefen vier Folgen „Castle“ hintereinander. Zwei neue und zwei ganz alte, also dritte Staffel und dann erste Staffel. Ich weiss zwar nicht, wer das aushält, aber mir sind das dann doch ein paar Folgen zuviel, obwohl ich zugeben muss, das ich von „Criminal Minds“ durchaus acht Folgen hintereinander sehen könnte, wenn ich denn die Zeit hätte. Natürlich in 1,5facher Geschwindigkeit. Da geht dann die Spielzeit schneller rum, während die normale Zeit normal weiterläuft.
Ab nächste Woche wieder eine Folge von „Castle“ und danach kommt dann „Criminal Minds“. Die erste Staffel wurde auf Sat.1 ja auch um Viertel nach neun gesendet, heutzutage geht das wegen der Altersfreigabe ab 16 nicht mehr. Dabei weiss ich wirklich nicht, was sich an den Folgen eigentlich geändert hat? Die sind nicht härter geworden, bloss die Altersfreigabe, wie mir scheint.

 
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Verfasst von - 10. September 2011 in Blog, Castle, Fernsehen, Real life, Serien, Technik

 

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Von BIOS-gestörten Computern und schielenden Beutelratten


Angesichts dessen, was in Norwegen passiert ist, ist mein Problem völlig unwichtig. Für mich persönlich natürlich weniger, aber das ist nun einmal so. Man ist sich immer selbst der nächste, weshalb einem die eigenen Probleme nähergehen als die fremder Menschen oder Nationen.
Gestern ereignete sich im Regierungsviertel in Norwegens Hauptstadt Oslo eine ziemliche Bombenexplosion. Als ich später Bilder davon sah, dachte ich, dort wäre Krieg gewesen, denn genau so sah es aus. Wie eben ein Schlachtfeld nach mehreren Bombeneinschlägen. Und das in einer europäischen Stadt. Was auch immer das war, daran sieht man, wie schnell etwas passieren kann. Wie schnell so eine Bombe solch eine Verheerung anrichten kann. Es ist schrecklich. Und damit nicht genug. Nach der Bombenexplosion wurde auch noch ein Ferienlager heimgesucht. Tote und Verletzte wohin das Auge blickt. Wer das nun war? Al-Qaida? Bin Laden? Nordkorea? Was wissen wir schon? Jedenfalls ist nun die Terrorismusquote in Europa wieder erhoben worden. Man kann wirklich froh sein, wenn nichts weiter passiert. Gut, ich mag nur in München leben, aber das ist immer noch die drittgrößte Stadt Deutschlands.
Und obwohl nicht schön ist, was dort passiert ist, ist es mir doch indirekt ziemlich egal. Denn ich habe ein ganz anderes Problem. Mein PC hat den Geist aufgegeben. Und ich weiß wirklich nicht, was ich tun soll, um meine Daten zu retten, denn einzig darum geht es.
Ausgelöst habe ich das nicht einmal selbst, sondern Regina. Wir nutzen den PC beide. Und anscheinend hat sie da doch wirklich ein paar Spiele installiert. Jedenfalls spielte sie gerade eines dieser Programme, als plötzlich ein komplett blauer Bildschirm zu sehen war. Was das heisst, kann sich ja jeder vorstellen. Irgendein schwerwiegender Fehler hat den Computer heimgesucht. Ich habe dann den PC ausgeschaltet, schliesslich ging ja gar nichts mehr. Dann wieder angemacht. Der PC fuhr hoch, aber während des hochfahren fuhr er noch einmal hoch. Dann kam eine Fehlermeldung, dass irgend etwas an der Konfiguration geändert worden sei. Windows wurde gestartet. Aber während des Hochfahrens kam nichts mehr, nur ein schwarzer Bildschirm und ein immer wiederkehrendes Piepen. Also bloss den PC aus. Heute morgen habe ich ihn wieder angeschaltet. Dieses Mal kam sogar ein Bild, allerdings mit einer unschönen Nachricht, zudem gibt er jetzt ein nervtötendes Piepen von sich. Und ich habe keinerlei AHnung, was ich eigentlich tun muss, damit der PC wieder läuft und ich vor allem meine Daten habe. Gebe hier mal den Text an, damit jeder weiss, was ich meine:
BIOS ROM checksum Error
Detecting floppy drive A media…
Drive A error. System halt

Weiss da irgendjemand, was ich tun muss, um den PC wieder zum Laufen zu bringen? Bin um jede Hilfe dankbar.
Und wieso will der mein Diskettenlaufwerk haben. Eigentlich ist da doch gar keines dran. Habe nur mal eines extern installiert, aber das ist nur dran, wenn ich es wirklich brauche. Und das ist seit hundert Jahren nicht mehr der Fall gewesen.
Mal wieder zurück zur Tagespolitik. Die elektronische Lohnsteuerkarte und das dazugehörige ELENA-System sind nun abgeschafft worden, und dass, bevor die elektronische Lohnsteuerkarte überhaupt in Aktion treten konnte. Ich habe diesem ELENA-System nie vertraut, dass immer auf meinem sogenannten Verdienstnachweis – welch ein dämliches Wort – zu finden ist. Das war wohl nix mit Elena. Mal sehen, was als nächstes kommt.

Wenn man im Sommer in Leipzig ist und Lei jemanden für die Gartenarbeit sucht, sollte man möglichst reissaus nehmen. Doch mir ist es leider nicht gelungen. Und so hatte ich am Ende am ganzen Arm Brennesselquaddeln. Und obwohl das jetzt schon einige Tage her ist, spüre ich immer noch ein leichtes brennen. Nicht, dass ich empfindlich wäre, aber es ist doch schon komisch, wenn man erst die Quaddeln hat und dann rote Punkte zurückbleiben, wo man diese Quaddeln hatte. So schlimm habe ich noch nie auf das Nesselgift reagiert.
Von Leipzig nur kurz etwas, werde das nächste Mal etwas ausführlicher sein, denn momentan geht mir mein PC ab, was man eventuell nachvollziehen kann. Es war noch relativ leer, als ich in die Gondwanahalle ging, selbst Horschte hatte ich keinen Besuch abgestattet, obwohl mich mein erster Weg immer zu ihm geführt hatte. Ich muss sagen, dass die Halle wirklich schön geworden ist. Ganz anders, als die Tropenhallen, die ich sonst in Zoos gesehen habe. Dies ist wirklich ein Bauwerk der Superlative, anders kann man es nicht nennen. Man ist begeistert, wenn man es sieht und wenn man sich im Inneren befindet, ist man sprachlos. Die Bootsfahrt ist kurzweilig, natürlich muss man auch dort Schlange stehen. Und die schielende Beutelratte habe ich auch gesehen. Eventuell ist das Heidis Schwester gewesen. Die schielt auch und hat Übergewicht. Bloss das Männchen nicht, dass ist ganz dünn. Und hat öfters mal das nachsehen. Habe jetzt wirklich nicht den Nerv, darüber zu reden. Mir geht mein PC einfach nicht aus dem Kopf, denn wie bekomme ich die Daten dort runter? Und warum habe ich nie ein Backup gemacht?

 
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Verfasst von - 23. Juli 2011 in Blog, Real life, Technik, Tiere, Zoo

 

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