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Wenn Elefanten sprechen


Elefanten können sprechen. Wer nun an dieses Grollen und Brüllen gedacht hat, mag nicht falsch liegen, aber das meine ich nicht. In Korea gibt es einen asiatischen Elefanten, der tatsächlich die menschliche Sprache beherrscht. Nun gut, mehr als fünf Wörter sind es nicht. Und es wird auch stark von den Wissenschaftlern bezweifelt, ob der Elefant wirklich weiss, was er da sagt.
Elefantenbulle Koshik soll nicht der erste graue Riesen sein, der die menschliche Sprache beherrschen soll. Es gab da einen weitereren Elefanten, der russisch und kasachisch beherrscht hatte. Wissenschaftlich nachgewiesen und untersucht wurde dies aber nicht.
Tja, bei Koshik ist das anders. Da gibt es Youtube-Beiträge, wie er auf koreanisch etwas sagt.
Er nimmt dafür seinen Rüssel zuhilfe, da den Dickhäutern die Oberlippe fehlt. Und so kann er Worte mit Vokalen sagen.
Die Worte soll er sich wahrscheinlich beigebracht haben, da er in seinen ersten Lebensjahren keinen Artgenossen an seiner Seite hatte, sondern nur Menschen. Es wird vermutet, dass er so seine Bindung zu ihnen stärken wollte, indem er eben ihre Sprache imitierte. Man muss wohl vermuten, dass er die Sprache nur imitiert, denn er hat ein Reporterteam mit den Worten begrüsst legt euch hin. Und das ist wohl nicht die richtige Begrüssung, wenn er das Wort hallo behrrscht. Aber warten wir es mal ab, was jetzt noch für Nachrichten über sprechende Tiere kommen.
Ich habe mal einen Artikel über Menschenaffen gelesen, wo man vermutete, dass ein Schimpanse – oder Orang-Utan, weiss nicht mehr, was für ein Menschenaffe es war – sprechen könnte. Dieser Affe war auch von Kind an in menschlicher Obhut gewesen. Ob der Affe sprechen kann, wisse man nicht, da er angeblich sehr hoch sprechen würde. Und das ist für das menschliche Ohr nun einmal nicht hörbar.
Um sprechen zu können, ist das FOXP2-Gen notwendig, dass Menschen besitzen. Ob nun Menschenaffen auch, muss ich erst einmal nachprüfen, aber falls es jemand wissen sollte, es gibt die Kommentar-Funktion.
Besitzen Elefanten nun auch dieses FOXP2-Gen? Wahrscheinlich nicht, aber bei Koshik ist es wohl auch eher die Nachahmung. Und das können Elefanten sehr gut. Ist wissenschaftlich erwiesen.
Jenala würde nun sehr wahrscheinlich sagen, dass Elefantendame Mala auch das Sprechen beherrschen würde. Bloss hätte sie keine Lust, etwas zu sagen, da man ihr sowieso jeden Wunsch von den Lippen ablese.
Wenn sie denn tatsächlich sprechen konnte, was hier mal bezweifle, dann wüsste ich schon ihre Lieblingswörter. Als erstes käme „Hunger“, gefolgt von „Apfel“, danach dann „mehr“, „Erdnüsse“ und ganz neu „keine Bananen mehr“.
Tja, Mala könnte man tatsächlich zutrauen, dass sie die menschliche Sprache behrrscht, schliesslich ist sie doch zu Beginn, als sie noch ganz klein war, ziemlich oft mit ihren Pflegern durch die Gegend gedüst. Zwar hatte sie auch Kontakt zu anderen Elefanten, aber der menschliche Kontakt war eben auch ziemlich hoch. Also, warum sollte sie da nicht sprechen können?
Die Intelligenz dafür hat sie auf alle Fälle.
Und wo ich gerade mal wieder von Intelligenz spreche, Mala hat sich mal wieder als Rüsselorakel betätigt. So hatte sie ja für das Spiel von St. Pauli gegen den VfB Stuttgart in der zweiten Runde im DFB-Pokal gesagt, dass sie schwarzsehen würde. Damit hat sie tatsächlich recht gehabt. Sie tippte letztendlich auf eine Niederlage, was eintrat. St. Pauli verlor sang- und klanglos gegen Suttgart mit 3:0. Nun spielen sie gegen 1860 München. Hier hat sich Mala auch bereits entschieden. St. Pauli würde gegen die Münchener Löwen gewinnen.
Das es die Löwen aus München sind, ist wichtig, es zu erwähnen, denn es gibt auch die Löwen aus Braunschweig. Darüber macht man sich nicht so viele Gedanken, aber man muss es mal sagen, nicht dass es da noch zu Verwechslungen kommt.
Mal sehen, ob die Elefantendame Recht behalten wird.
Morgen jedenfalls wird ihr Wohnort erst einmal für ein halbes Jahr dichtmachen. Das bedeutet, Mala kann ihren 50 Geburtstag am nächsten Wochenende nicht gross feiern, sondern muss mit einem kleinen Kreis vorlieb nehmen. Also mit sich selbst. Da trifft es sich gut, dass sie niemanden eingeladen hat.

Apropos Geburtstag. Heute wird Hans Meyer 70. Und wer mal wieder nicht weiss, wer das ist. Kein Problem, ich sag es schon. Das ist ein Fussballtrainer, der aus den neuen Bundesländern kommt. Er hat unter anderem Mönchengladbach, Hertha BSC und den 1. FC Nürnberg trainiert. Nachgesagt wurde ihm immer, er würde Rosen züchten, was alleridngs nicht stimmt. Dies hat er vor Kurzem noch einmal deutlich in einem Interview in der Zeitschrift „11 Freunde“ gemacht. Ob die Menschen nun aufhören, ihm ständig Rosenstöcke zu schicken?

Sturm „Sandy“ ist über die Ostküste der USA gefegt und hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Unter anderem hat es die Grossstadt New York besonders schwer getroffen. Stromausfälle, weil ein Umspannwerk explodierte. Abgebrannte Häuser in Queens und noch immer sind die Aufräumarbeiten nicht beendet. Auch sind noch nicht alle Stadtteile wieder an das Stromnetz angeschlossen. In einigen Stadtteilen wie unter anderem der Lower East Side herrscht des Nachts Anarchie. Da möchte niemand mehr vor die Haustür gehen, aber in den eigenen vier Wänden fühlt man sich auch nicht sicher. Dies ist einer der Stadtteile, die von den Helfern vergessen zu sein scheinen. Niemand würde kommen und ihnen helfen, heisst es.
Die Wallstreet sei sozusagen die Stromgrenze. Ein Teil hat welchen, der andere nicht. Ich habe Bilder gesehen, wo in Banken Kunden ihre Handys aufladen konnten. Die Menschen flüchten aus den Hochäusern, da sie zu Fuß in ihr Stockwerk gelangen müssen. Wer also nun im 40. Stock wohnt, muss den ganzen Weg zu Fuss durch ein unbeleuchtetes Treppenhaus gehen. Anstrengend kann man das nennen. Ich würde dazu kostenlose Sportstunde sagen.
Der New York Marathon wurde Freitagabend von Bürgermeister Bloomberg doch noch abgesagt. Was anderes hatte man auch nicht erwartet.
Erstaunlich finde ich ja, dass so ein hochentwickeltes Land wie die USA immer noch diese primitiven Überlandleitungen haben, die ich bei uns höchstens noch auf dem Land sehe. Wenn es sie überhaupt noch gibt. Die knicken beim erstbesten starken Windhauch weg wie nichts. Das ist etwas, was mich immer wieder erstaunt. Warum halten die USA an diesen Strommasten fest, die wie Telegrafenmasten aussehen? In welchem Jahrhundert leben wir? Scheint wohl kein Wunder zu sein, dass die USA bei Stürmen als erstes immer unter Stromausfällen leiden. Wobei es in New York einen anderen Grund hat. Da war es nun einmal das Umspannwerk. Und das kann überall passieren.

 

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… und sind genauso schlau als wie zuvor


Nachdem ich in meiner Statistik sehen konnte, dass in den vergangenen Woche die Suche nach dem Obduktionsergebnis von Hussein zugenommen hat, also immer mehr Besucher meiner Seite wissen wollten, woran denn nun der imposante Elefantenbulle gestorben ist, kann ich nun etwas dazu sagen. Das Ergebnis ist da, aber ob wir es nun kennen oder nicht kennen, es ändert nichts an der Tatsache, dass wir Aussenstehenden genauso schlau als wie zuvor sind, um es einmal mit Goethes Faust zu sagen.
Also hier das Obduktionsergebnis, dass im NDR-Fernsehen verbreitet wurde und auf dem hauseigenen Internetauftritt des Tierparks steht. In einer Zeitung hat es nicht gestanden.
Man hat aus offizieller Sicht nicht den Grund herausgefunden, woran Hussein nun wirklich gestorben ist. Klar ist, dass der Elefantenbulle an Herz-Kreislaufversagen starb. Ob nun eine Überdosis an Beruhigungsmittel, wie ich bereits kurz nach Husseins Tod vermutete, dass wird nicht ersichtlich aus dem Text.
Hussein habe eine „routinemässige Beruhigungsspritze“ bekommen. Das klingt nun beinahe danach, als wäre es nur eine gewesen. Im Artikel „Tod eines Patriarchen“ vom 18. Juni 2012 aus dem Hamburger Abendblatt geht aus dem Text hervor, dass man Hussein noch einmal nachgespritzt hat, weil er noch zu wach wirkte. Kurz nach der zweiten Dosis, die nicht höher als die zuvor ausgefallen ist, legte der Dickhäuter sich in seiner Box hin und verstarb. Lebensrettende Massnahmen konnten ihm nicht mehr helfen.
Eine Vorerkrankung kann ausgeschlossen werden, dennoch bleibt rätselhaft, woran er nun gestorben ist. Eine Medikamentenunverträglichkeit könnte möglich sein, muss aber nicht. Man weiss es nicht. Oder wir erfahren nicht, was wirklich ist. Alles ist möglich.
Der medizinische Laie gibt sich mit einem Herz-Kreislauf-Versagen zufrieden. Habe mal Lei gefragt, die vom Fach ist, sie sagte mir, dass es bei einer Überdosierung zu einem Herz-Kreislauf-Versagen kommen könne, genauso wie bei einer Unverträglichkeit. Also, es kann sein, muss aber nicht, möglich wäre es.
Das Ergebnis ist bekannt, doch irgendwie bleibt dieser leise Hauch, als solle uns – der Öffentlichkeit – Sand in die Augen gestreut werden. Die Wahrheit werden wir nie erfahren. Aber das schrieb ich im letzten Monat ja schon in einem Artikel.
Freunden wir uns vielleicht mit der Version an, dass Hussein einfach nicht seine Heimat hatte verlassen wollen nach 25 Jahren. Vielleicht hat er sich gesagt: ‚Ohne Mala gehe ich nicht.‘ Dann hat er aufgehört zu atmen und ist gestorben. Möglich ist alles, vor allem bei diesem nichtssagenden Obduktionsergebnis.

Und wo ich gerade die einzig wahre Mala erwähnt habe: Jenala hat ein Bild von Mala in ihrem neuen Zuhause (ihre Heimat ist immer noch Hamburg und wird Pairi Daiza niemals werden) gesehen. Auf den ersten Blick sehe die Elefantin zufrieden aus. Aber Jenala kennt sie besser und sie sagt, dass Mala nicht glücklich ist. Zwar weine sie nicht, aber das ist noch nie Malas Art gewesen, selbst wenn sie tieftraurig war, höchstens Hussein war wieder nicht nett zu ihr gewesen. Sie scheint nicht glücklich, was man an der Haltung sehen könne, wie sie da steht und wie sie guckt. Gut, ich sehe da nichts, aber Jenala kennt Mala besser als andere.
Zwei Elefanten werden Pairi Daiza irgendwann wieder verlassen. Sandry (Tochter von Hussein) und Claudy (deren Mutter). Sandry ist trächtig und wenn alles gut geht, werden beide zurück nach Rapperswil gehen. Mala wird nicht alleine zurückbleiben, aber ist der Ort dort wirklich besser? Wenn ich an den afrikanischen Elefanten denke, wird mir ganz mulmig, aber da bin ich nicht der einzige, der das denkt. Habe mir auf Youtube mal angesehen, was da – glaube dreimal täglich – mit den Elefanten gemacht wird. Eine völlig abstruse Show für die Zuschauer. Da mag Mala dann Bewegung haben, aber ich glaube kaum, dass ihr das sehr gefallen wird. Sie mag es lieber ruhig und gemächlich und natürlich schönes Futter, das ist ein Muss.
Und im November wird sie ihren 50. Geburtstag feiern. Am 10.11.12, also dem 10. November 2012.
Noch gibt Jenala die Hoffnung nicht auf, dass Mala zurückkehren wird. Wie heisst es so schön: Die Hoffnung stirbt immer noch zuletzt.

Am Mittwoch berichtete ich, dass die aktuelle Titanic-Ausgabe gerichtlich verboten wurde. Und danach setzte genau der Hype ein, den ich prophezeit habe. Die aktuelle Ausgabe ist fast überall ausverkauft. Bei Ebay werden zum Teil 25 Euro oder mehr für eine Ausgabe gezahlt. Hätte ich das zuvor gewusst, ich hätte doch noch mehr als nur die eine Ausgabe gekauft. Aber wer hätte mir dann die Aufgabe bei Ebay abgenommen? Ich will damit nämlich nichts zu tun haben. Na gut, ich hätte schon einen Arbeitskollegen gefunden, der das für mich erledigt hätte. Aber mit dem dann auch noch das Geld teilen? Nee, da kenne ich keine Freunde mehr, denn bei Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf.
Aber es ist die beste Reklame für die Satirezeitschrift. So was nennt sich übrigens der „Streisand-Effekt“. Benannt nach Barbra Streisand, die 2003 gegen ein Foto vorging, wo ihr Haus abgebildet war. Danach wurde man natürlich erst recht darauf aufmerksam. Genauso ist es hier auch. Die Ausgabe ist verboten worden mit dem Cover, die Öffentlichkeit erfährt es und schon sind sie wie nichts in die Zeitungsläden gestürmt, um sich eine Ausgabe zu sichern oder gleich mehrere, um den grossen Reibach machen zu können.
Ich habe eine Ausgabe, die ich auch nicht verkaufen werde. In einigen Monaten kräht eh kein Hahn mehr danach.

Heute ist wie alljährlich französischer Nationalfeiertag. Damit wird bekannt an den Sturm auf die Bastille erinnert, mit der die französische Revolution 1789 begonnen hat. Was damals blutig begann, wurde im Laufe der Jahre noch blutiger, erinnern wir uns nur an die Guillotine. Der Grande Terreur mit Robbespierre an der Spitze. Am Ende frass dann die Revolution ihre eigenen Kinder: Danton und schliesslich Robbespierre. Und irgendwann dann kam Napoleon.
Und mich erinnert dieses Datum nur wieder daran, dass ich in drei Tagen Geburtstag habe. Und zu meiner aller Ärger habe ich dieses Jahr nicht frei bekommen. Ich habe immer an meinem Geburtstag frei gehabt, denn da will ich nirgendwo sein, wo man mir gratuliert. Das hasse ich, weshalb ich mich immer dann verdrücke. Und ich bin auch nicht wirklich interessiert daran, was die Kollegen sich wieder für mich ausgedacht haben. Dabei habe ich das schon Anfang des Jahres genehmigt haben wollen, aber nein, da war nichts zu machen. Haben die das extra gemacht? Wahrscheinlich hängt es damit zusammen, dass niemand wusste, ob ich denn überhaupt nach meiner Volontärzeit auch übernommen würde. Aber das kann man doch nicht auf meinen Schultern ausbaden. Ich will frei haben!

Heute soll ein ziemlicher Sonnensturm herrschen. Ich habe es auch schon gemerkt, als ich mein Internet eine halbe Stunde lang nicht funktionierte. Jetzt geht es wieder, aber ich sollte diesen Artikel schnellstmöglich beenden.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 14. Juli 2012 in Elefant, Fernsehen, Kultur, Real life, Sommer, Technik, Tiere, Wetter, Zoo

 

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Wenn der Betrüger zum Betrogenen wird


Deutschland hat die Betonmauer am gestrigen Abend überwunden und 4:2 gegen Griechenland gewonnen. Und das trotz Anwesenheit der Bundeskanzlerin. Vielleicht wollte sie einfach auch nur kommen, weil sie hoffte, das neue griechische Oberhaupt anzutreffen. Ich habe niemanden aus der griechischen Politik gesehen, bloss wie Merkel wie eine verrückte feierte. Am Ende wollte sie die Hand von Niersbach gar nicht mehr loslassen.
Und Niersbach habe ich noch nie Lachen sehen. Bei den dunklen Zähnen auch kein Wunder, aber gestern schaffte er es doch tatsächlich, seinen Mund zu verziehen.
Podolski hat nach drei enttäuschenden Spielen endlich pausieren dürfen. Keine einzige Minute stand er auf dem Platz. Für ihn spielte Reus. Und auch Müller spielte nicht von Anfang an, für ihn durfte Schürrle beginnen. Dieser schoss dieses Mal kein Tor, denn das passiert nur, wenn er eingewechselt wird. Dann ist Schürrle immer für ein Tor gut, aber nicht von Anfang an. Und zu aller Überraschung, pausierte auch erst einmal Gomez bis zur 80. Minute. Klose durfte von Beginn an spielen und schon gleich sorgte er für die nötige Torgefahr. Er schoss am Ende nicht nur selbst ein Tor, sondern bereitete auch eines vor. Wenn auch eher unfreiwillig, schliesslich versuchte er selbst das Tor zu erzielen, dass dann Reus schoss.
Ein gutes Spiel, die Griechen spielten so, wie wir sie kennen, aber wenn endlich mal schnell gespielt wird und nicht immer nur klein-klein, kommt man auch zu was. Und so spielte die deutsche Mannschaft. Es lief schneller, besser und am Ende auch erfolgreich.
Dennoch war es immer noch nicht perfekt. Gegen England oder Italien muss es im Halbfinale besser werden. Wie es sich gestern anhörte, würde Löw lieber gegen England spielen als gegen Italien. Wird wohl wieder auf ein Elfmeterschiessen gehofft. Und dann gewinnen dieses Mal die Engländer. Da lache ich mich aber kaputt. Aber erst einmal müssen die sich fürs Halbfinale überhaupt qualifizieren.
Und Deutschland ist noch nicht im Finale. 1994 dachten auch alle, jetzt kommt das Halbfinale und dann verteidigen wir den Titel. Und dann kam im Viertelfinale Bulgarien und Letchkov. Ich erinnere mich an kein einziges Spiel während der WM, aber an die Szenen, wo Letche den Ball ins Tor köpfte. Kennt noch irgendjemand die bulgarische Nationalmannschaft? Wurde die nicht mal von Lothar Matthäus trainiert?
Ja, Matthäus hat die Bulgaren von September 2010 bis September 2011 trainiert. Zuvor hatte er unter anderem auch die Ungarn trainiert und dabei während eines Spiels die deutsche Nationalmannschaft geschlagen. Vielleicht ein Grund, warum er zwar bei allen Vereinen irgendwie bei einer vakanten Trainerstelle im Gespräch ist, aber garantiert nicht genommen wird. Ich kann nicht wirklich sagen, wie er als Trainer ist, als schlechter als Stanislawski kann er schon nicht sein.
Aber eher hört und liest man von Matthäus eher was in der Boulevardpresse. Oder neuerdings auf dem RTL-Ableger Vox. Dort ist er in einer Doku zu sehen und zwar so, wie er wirklich ist. Wie schön, bloss wer will das sehen? Zudem läuft es auch noch zu einer Uhrzeit, wo jeder normal arbeitende Mensch schläft, weil er am nächsten Tag früh raus muss. Sonntags um 23.15 Uhr, direkt nach Prominent, was auch niemand sehen will.
Stammgast ist Matthäus ja bei „Waldis (EM-/WM-) Club“. Natürlich parodiert von Matze Knop, wobei die Sendung sehr gelitten hat, wie ich finde. Die letzten EM-Ausgaben waren nicht wirklich besonders. Gut, wenn Ede Geyer kommt, wird es noch mal interessant, weil der wirklich Ahnung vom Fussball hat und auch wirklich das sieht, was der Zuschauer nicht unbedingt sieht. Aber ansonsten ist die Sendung nichts. Beispielsweise frage ich mich immer noch, warum eigentlich Bettina Tietjen eingeladen wurde. Sie hat doch kaum was zur Sendung beigetragen, wenn man mal davon absieht, dass sie gesehen hat, dass Robben immer so komische hautenge Trikots trägt. Das scheint wohl irgendwie nur Frauen aufzufallen. Jedenfalls fand ich immer nur, dass Robben irgendwie seltsam aussieht, konnte mir aber nie erklären, was es war. Jetzt weiss ich es.

Die Tierorakel hatten recht. Nelly aus Hodenhagen und auch das inoffizielle Rüsselorakel Elefantendame Mala. Beide hatten auf einen Sieg Deutschlands getippt. Besonders Mala war von einem Sieg überzeugt. Zielstrebig wählte sie das aus, was für Deutschland stand.
Das Spiel Spanien gegen Frankreich hat sie auch getippt. Die Dickhäuterin sagt, dass Spanien gewinnen wird. Was ich da alles für die Streitigkeiten innerhalb der Equipe tricolore gelesen habe, komme ich auch zu keinem anderen Schluss, als das es so kommen wird.
Und wer würdigt Mala nun? In all den Spielen, die sie bisher getippt hat, lag die nette Elefantenkuh nur einmal daneben. Das war das Eröffnungsspiel, wo sie für einen Sieg von Griechenland votierte. Tja, wenn die den Elfmeter nicht verschossen hätten…
Heute Abend werden wir nach dem Schlusspfiff wissen, ob Mala nun wieder recht hatte oder danebenlag.

Apropos Mala. Die ist ja nun ganz allein im Gehege, seit Hussein tot ist. Jenala ist sehr verwundert, wie gut die Elefantendame damit zurechtkommt. Sie wirkt richtig fröhlich, entspannt und ausgeglichen. Vor allem ist sie nun reichlich wählerisch geworden. Sie nimmt nicht mehr jedes Futter an, was die Besucher ihr reichen. Wenn’s ihr gar nicht gefällt, wirft sie es sogar in den Graben. Das hätte sie früher nie gemacht, wie Jenala sagt. Da war sie froh, wenn sie überhaupt was bekam, da Hussein sie immer verjagte. Das geht ja nun nicht mehr. Und plötzlich benimmt sich Mala wie eine Königin, die Audienz gibt. Wie schnell sich jemand verändern kann. Aber wenn es besondere Leckereien gibt, sei Mala noch ganz die Alte, wie mir Jenala versichert hat. Da bin ich aber froh. Und weben tut sie auch immer noch, auch wenn es nicht mehr so wild wie früher sei. Es sei ein runderes Weben, also rhythmisch.
Zwar würde Mala sich nun auch fast nur noch vorne am Grabenrand aufhalten, aber das heisst nicht, dass sie sich langweilt. Gewebt hat sie immer schon, besonders schlimm sei es in den letzten Wochen vor Husseins Tod gewesen.
Jenala ist überzeugt, dass Mala ganz gut alleine zurechtkommt. Sie sei die einzige. Natürlich argumentiert Jenala so, damit Mala nicht doch noch abgegeben wird. Ihre grösste Angst, denn über Mala schwebt derzeit das Damoklesschwert.

Thomas Gottschalk hat nach der Absetzung seiner Sendung „Gottschalk Live!“ eine neue Sendung gefunden: Das Super-Talent. Und damit er sich gleich wohlfühlt, wird Michelle Hunziker das Jury-Team vervollständigen. Motsi Mabuse und Sylvie van der Vaart hören auf. Nun kommen Gottschalk und Michelle Hunziker. Sie hat ja schon Erfahrung mit Deutschland sucht den Superstar, wenn auch nicht als Jurorin. Wie Gottschalk sich machen wird? Keine Ahnung. Vorzeitig abgesetzt werden wird er wohl dieses Mal nicht. Aber nichts genaues wissen wir nicht. Passiert ist ja schon alles, nicht wahr?
Wann sollte jetzt eigentlich „Wetten, dass..?“ wieder laufen? Nicht, dass es mich interessiert. Ich gucke es mit Markus Lanz eh nicht. Der soll bei seiner Talkshow bleiben.

Seit Mubarak nun klinisch tot oder im Koma liegt, hört man nichts mehr von ihm. Ist er nun tot oder lebt er noch? Scheint wohl noch an den Apparaten zu hängen.
Dafür wird wieder in Kairo auf dem Tahrir-Platz demonstriert – gegen den Obersten Militärrat. Allerdings wohl nicht auf freiwilliger Basis, sondern weil die Muslimbrüder dazu aufgerufen haben. Es gab ja nur bei der letzten Wahl vor einigen Tagen nur zwei Kandidaten. Den der Muslimbrüder und den vom Militär. Viele wollten gar nicht wählen gehen, da sie mit keinem der beiden Kandidaten zufrieden waren. Sie wollten Freiheit und Demokratie, dafür hatten sie gekämpft – und nicht für eine Fortführung des Mubarak-Regimes bzw. den Aufbau eines streng-muslimischen Staates.
Ob nun Wahlboykott oder nicht, einer ist durchgekommen. Doch auch dieser ist nicht genehm.
Wieso wird eigentlich von Wahlkorruption gesprochen, wenn all jene durchgekommen sind, die wahrscheinlich nur durch Manipulation durchgekommen sind. Alle anderen haben angeblich betrogen. Können wir das glauben? Was wissen wir schon, was da wirklich vorgefallen ist.

Endlich ist das Buch, von dem ich gesprochen habe, online. Lange habe ich es angekündigt, nun kann es gelesen werden. Hier ist der Link. Viel Spass beim Lesen!

 

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Warum aus Elefantenbulle Hussein eine Trophäe wird


Noch immer ist die Todesursache nicht geklärt. Zehn Tage soll es wohl dauern bis das Endergebnis feststeht und bekannt gegeben wird, woran Elefantenbulle Hussein nun wirklich gestorben ist. Nina und ich halten an einer Überdosierung fest, Jonas glaubt daran, dass Hussein seine Heimat nicht verlassen wollte und beschlossen hatte, zu sterben. Damit liegt Jonas übrigens nicht allein. Ich habe mehr als ein Dutzend Stimmen gelesen, die das auch vermuten. Es mag möglich sein, denn Nina schilderte Hussein schon als ein wenig verändert. Zwar war er immer noch recht ruppig zu Mala, aber Nina selbst gegenüber benahm er sich anders. Er war recht anhänglich geworden und folgte ihr auf Schritt und Tritt, was sie recht nervig fand, da sie ja Mala locken wollte und nicht Hussein.
Wir werden sehen, was zu Husseins Tod geführt hat, aber wenn es tatsächlich eine Überdosierung des Beruhigungsmittels gewesen sein sollte…
Ganz vergessen werden soll er nicht, sondern, wie ich in einem Zeitungsartikel im Internet gelesen habe, präpariert werden. Allerdings nicht der ganze Körper, sondern nur sein Kopf, denn die restliche Haut sei fürs Ausstopfen nicht mehr zu gebrauchen. Da frage ich mich doch wirklich, ob das stimmt oder ob die nicht einfach nur Geld sparen wollen. Heutzutage können Präparatoren durchaus an einigen Stellen mogeln. Nina erinnert sich noch daran, dass die Haut vom weltberühmten Walross Antje auch nicht im allerbesten Zustand war – damals wegen der Sommerhitze. Und heute steht sie im Zoologischen Museum der Universität Hamburg und begrüsst die Besucher.
Wobei sich vielleicht nicht nur die Frage nach dem nötigen Kleingeld, sondern auch die Frage nach dem Platz steht. Nina sagt, dass im Zoologischen Museum nicht mehr wirklich viel Platz ist und Hussein im Ganzen sehr beengt bis gar nicht stehen könnte.
Also nur der Kopf, was ich für schlimmer halte als gar nichts. Denn so verkommt Hussein zur Jagdtrophäe. Erinnert mich doch sehr an die Grosswildjäger in Afrika, die sich die Köpfe ihrer Beute präparieren lissen Nr lassen, damit sie anschliessend von der Wand auf einen hinabstarren. Und genauso wird Hussein auch verkommen – zur Jagdtrophäe.
Dieser Prachtbursche hat wirklich in beseres Schicksal verdient, als dass nur sein Kopf für die Nachwelt erhalten bleibt.
Da stellt sich mir die Frage, wieso Husseins Haut eigentlich so unrettbar zerstört sein soll. Ich habe mal die Obduktion an einem Elefanten gesehen. Dem wurde unten am Bauch ein Schnitt verpasst, so dass sofort sämtliche Organe herausquollen. Solche Schnitte hätten kaschiert werden können. Aber wissen wir, wie Husseins Kadaver aus seiner Box manövriert wurde? Das wollen wir wahrscheinlich auch gar nicht wissen.
Dennoch erscheint es mir so unglaubwürdig, dass Husseins Haut für eine Ganzkörperpräparation nicht zu Verfügung stehe.
Ein Kopf ist immer eine Jagdtrophäe und so wie ich werden garantiert auch noch andere denken, die sich fragen, warum es gerade der Kopf sein muss.
Und da ist ja auch noch nicht geklärt, ob nur der Schädel präpariert werden wird oder die Haut.

Es wird wohl ein wenig auf Ablenkung von Husseins Tod gehofft, denn heimlich still und leise hat das Eismeer eröffnet. Also, nicht zu früh freuen. Der Bauzaun ist weg und man kann sich die ganzen Aussengehege ansehen, der Rundgang durchs Innere ist weiterhin geschlossen. Nina vermutet neben der Ablenkung wegen Hussein noch einen anderen Grund. In einer Zeitung soll sich massiv darauf beschwert worden sein, dass die Eintrittspreise um 25 Prozent erhöht wurden, aber das Eismeer immer noch geschlossen ist. Die Aussengehege waren ja fertig, nur im Inneren muss sich noch was tun, eine Scheibe muss ersetzt werden. Es wird die dritte sein, denn die zweite ging beim Transport bereits kaputt.
Ein Walross soll auch schon zu sehen sein. Heisst das, dass Mala jetzt nach Russland muss? Wollen wir es nicht hoffen.
Ach ja, falls Mala eines Tages sterben sollte, möchte Nina, dass sie ausgestopft wird. Und zwar nicht nur der Kopf, sondern der ganze Körper. Nina möchte nicht, dass die Elefantendame ausgeschlachtet wird, wie es mit Vilja geschehen ist. Sie soll im Ganzen der Nachwelt erhalten bleiben. Darauf spart Nina bereits.
Wobei mir da einfällt, dass das Geld für die Ganzkörperpräparation von Hussein sicherlich in Nullkommanix zusammenkäme, wenn ein Spendenaufruf getätigt würde. Denn Hussein war der Star bei Hagenbeck, auch wenn man davon nie viel merkte. Doch alle wollten ihn und seine“Hörner“ sehen. Stoßzähne heisst das natürlich, aber meistens waren es Hörner oder sogar Zahnstocher.

Frankreich und England haben sich als letzte Mannschaften fürs Viertelfinale qualifiziert. Wie von mir erhofft, hat sich Frankreich als Gruppenzweiter qualifiziert, so treffen sie auf Deutschland erst im Finale. Ja, wenn sie bis dahin überhaupt kommen. Denn im Viertelfinale geht es gegen Spanien und so wie Frankreich gestern gespielt hat, darf man wirklich nicht erwarten, dass sie weiterkommen. Was ich schade finde, denn Frankreich hat es mal wieder verdient. Spanien hat genug Titel gesammelt und darf endlich nach Haus fahren.
Übrigens stellt sich ja noch die Frage, ob Spanien überhaupt beim letzten Spiel verdient gewonnen hat. Kroatien sollen angeblich zwei Tore nicht gezählt worden sein. Ich weiss nur von dem Elfmeter, der nicht gegeben wurde. Und da weiss man nicht, ob der auch wirklich verwandelt worden wäre. Stark nun zum Sündenbock zu machen. In beiden Fällen hätte der Torlinienschiedsrichter eher was sehen müssen, als Stark. Denn der hatte eine weit bessere Sicht auf das Geschehen.
Doch nicht nur Kroatien wurde um einen Punkt betrogen, der Ukraine erging es nicht besser. Da war der Ball vollständig über der Torlinie und dann wird nicht auf Tor entschieden. Was hat der Torschiedsrichter da eigentlich gesehen? Ich weiss es nicht, ich weiss es nicht.
Aber brauchen wir wegen solcher Fehlurteile wirklich den Videobeweis? Im Hockey gibt es ihn und da dauert es nun wirklich nicht lange, die Szene sich noch einmal anzusehen. Aber im Fußball ist das nicht erwünscht.
Deutschland kann im Halbfinale auf England treffen. Erinnert an die EM 1996, wo Deutschland auch im Halbfinale auf England traf und schliesslich im Elfmeterschiessen weiter kam. Ob sich das wiederholen wird? Vielleicht auch gegen Italien, dann wird Rache genommen für 2006.
Aber erst einmal muss Deutschland sich fürs Halbfinale qualifizieren. Und das dürfte mehr als schwierig werden, sind die Griechen doch für ihren Mauerfussball und ihre Manndeckung bekannt. Aber das sollte doch wohl kein Problem sein, oder doch?
Fussballorakel Nelly aus dem Serengetipark Hodenhagen sagt, dass Griechenland gegen Deutschland verlieren wird. Gleiches gilt für Rüsselorakel Mala, die nun bereits ihr achtes Spiel tippt und bei den vergangen sieben Spielen bei nur einem danebengelegen hat. Und Mala steht nicht direkt vor einem Tor, um dort reinzuschiessen, genauso wenig bekommt sie verschiedene Leckereien, um sich für ein Land zu entscheiden. Nein, hier geht es ganz gerecht zu. Mala entscheidet selbständig, was sie will. Bloss für ein Unentschieden darf sie nun nicht mehr sein. Aber das weiss Mala, hat sie doch mehr als vierzig Jahre Fussballerfahrung hinter sich.
Drücken wir den deutschen Team die Daumen, dass sie gegen den griechischen Beton ankommen werden. Denn wenn die Deutschen verlieren, geht es nicht um Fußball, sondern um den Euro.
Die Bilanz sieht positiv aus, aber wer hätte vor der EM geglaubt, dass Deutschland haushoch gegen die Schweiz verliert?
Vor allem hat sich Angela Merkel angekündigt, und immer wenn sie bei wichtigen Spielen anwesend ist, verliert Deutschland. Die soll hübsch zuhause bleiben, sonst wird es noch die Blamage von Danzig geben.

Hosni Mubarak, Ägyptens Ex-Diktator, soll klinisch tot sein. Aber nichts genaues weiss man nicht, denn immer wird etwas anderes gesagt. Die einen sagen, er sei klinisch tot, die anderen wiederum sagen, man könne noch nichts genaues sagen und solle abwarten. Was stimmt denn nun?
Mubarak soll einen Herzinfarkt und einen Schlaganfall gestern Abend erlitten haben. Sein Gehirn zeige keine Funktionen mehr, nur noch die Maschinen halten ihn am Leben.
Darüber dürfte in Ägypten niemand traurig sein, außer seiner Familie und seinen Anhängern.
Da fällt mir ein, was macht eigentlich Ariel Sharon? Der lag doch im Wachkoma.

 

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Quo vadis, Mala?


Noch steht die Todesursache nicht fest, woran Elefantenbulle Hussein aus Hamburg nun gestorben ist. Die ersten Untersuchungen hätten nichts ergeben, weshalb nun auf das Ergebnis der Gewebeuntersuchungen gewartet wird.
Doch wie man dem Zeitungsartikel des Hamburger Abendblattes entnehmen kann, ist die Todesursache wohl klar, auch wenn sie nicht genannt wird.
Am Samstag schrieb ich, dass Hussein sehr wahrscheinlich sediert wurde, obwohl er ein sehr ruhiger Zeitgenosse war und von ihm sehr wahrscheinlich keine Gefahr ausging. Und ich schrieb weiter, dass der Dickhäuter die Narkose nicht veragen hätte. Wie es aussieht, habe ich, oder besser gesagt Nina, Recht gehabt. Hussein wurde sediert, wie man dem Zeitungsartikel entnehmen kann, blieb aber zu wach und es wurde nachgespritzt. Danach passierte das Unglück. Wonach sieht das nun aus?
Bei Menschen wirken Beruhigungsmittel auch nicht alle gleich, bei einigen kann es sogar sein, dass sie davon richtig aufgekratzt sind. Ob es bei Hussein auch so gewesen ist? Die zweite Dosis schien wohl zu viel für ihn zu sein.
Nina ist unendlich traurig. Zwar hat sie Hussein nicht immer gemocht, aber das er nun so gar nicht mehr da ist, kann sie einfach nicht glauben.
Sie ist übrigens überzeugt davon, dass der Elefantenbulle keine Sedierung nötig gehabt hätte. Einzig die Person, der er am meisten vertraute hätte da sein müssen und ihn in die Transportbox leiten müssen. Doch nach Nina ist diese Person nicht mehr da. Ich weiss nicht, wen sie meint, aber man soll es in einer Folge der ZDF-Serie „Unsere Hagenbecks“ sehen. Dort würde er mit Hussein aus einer Transportbox kommen.
Man kann es nicht ändern, ist nur erfüllt von Trauer und Hilflosigkeit.
Und sehr wahrscheinlich hat Nina nicht nur Hussein verloren, sondern wird auch Elefantendame Mala verlieren.
Denn sie wird allein bleiben, zu diesem verrückten Bullen Thisiam sie zu stecken, wäre Wahnsinn. Der kommt ja manchmal nicht mit sich selbst zurecht, was man über ihn gelesen hat.
Am Samstag wirkte Mala wider erwarten weder traurig noch sonst irgendwie bedrückt. Wahrscheinlich war sie erleichtert, dass sie nun das Gehege ganz für sich allein hatte. Sie soll viel ruhiger und aufmerksamer gewirkt haben. Aber was wird aus ihr?
Es bleibt doch eigentlich gar nichts anderes, als dass Mala abgegeben wird. Ihr würde es nichts ausmachen, allein zu sein, schliesslich wird sie als pure Einzelgängerin beschrieben. Aber da werden sich jede Menge Tierschützer beschweren, dass das nicht gemacht werden könne. Schon jetzt bei Husseins Tod haben sie sich wieder eingemischt. Teils mögen sie ja recht haben, aber sie argumentieren so aggressiv, dass man es lieber wieder vergessen will.
Stuttgart bleibt als einzige Option, wobei Ninas Cousin Pascal ja schon unkt, dass Mala gegen ein paar Walrösser eingetauscht wird. Dann würde sie nach Russland kommen. Ein Wahnsinn für einen fast 50jährigen Elefanten. Aber so langsam muss man denen alles zutrauen.
Hussein ist tot, daran können wir nichts mehr ändern, aber in unseren Herzen wird er weiterleben.

Deutschland hat gestern in einem recht schwachen Spiel die Dänen besiegt. Ein historischer Sieg, denn damit haben sie nun neun Punkte auf dem Konto stehen. Das beste Ergebnis überhaupt bei einer EM und viel besser als die Nullnummer bei der EM 2000.
Recht hatten mit dem Sieg Elefantenorakel Nelly aus Hodenhagen sowie das inoffizielle Fussballorakel Mala. Die Elefantenkuh tippt bekanntlich nicht nur die deutschen, sondern auch die französischen Spiele. Und bis jetzt hat sie nur beim Eröffnungsspiel danebengelegen. Das hatte Hussein richtig getippt.
Nun wird Deutschland im Viertelfinale gegen Griechenland spielen. Ein besonders brisantes Spiel, denn sollte Deutschland verlieren, wird sich die griechische Häme über Deutschland ergiessen. Denn bei dem Spiel wird es nicht nur um Fußball gehen, sondern auch darum, was wegen der Finanzkrise in Europa los ist.
Wenn Deutschland nicht gewinnt, ist Griechenland oben auf. Der Spartante von Merkel ist es gezeigt worden.
Praktisch ist ein Sieg von Deutschland Pflicht. Aber sie müssen um einiges besser werden, wenn sie nicht verlieren wollen.
Die Niederlande sind draussen. Damit herrscht hier eine ähnliche Schadenfreude wie damals anno 2002, wo die Niederlande sich nicht für die WM qualifizierte. Wie hiess das Lied damals noch? „Ohne Holland, fahr’n wir zur WM.“ Wenn jeder Spieler sich für den größten Star hält und kein „Wasserträger“ dabei ist, bleibt eben nichts als der letzte Platz.
Fussballorakel Mala sagt eine Niderlage für Frankreich voraus. also wird Schweden siegen und dennoch ausscheiden.
Mala soll bei diesem Spiel extrem unentschlossen gewesen sein. Schwenkte mit ihrem Rüssel hin und her bis sie sich dann für Schweden entschied. dann muss die Ukraine allerdings verlieren, sonst ist Frankreich draussen, und das möchte ich nicht. Malas Trefferquote liegt bei 95 Prozent. Mal sehen, was da rauskommt.

 

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Komplott oder Wahrheit?


Wusste gar nicht, dass WordPress auch fünf Sekunden-Umfragen macht. Und im Gegensatz zu gewissen Umfragen von Leuten auf der Strasse oder am Kontoauszugsdrucker an der Bank, habe ich das hier mal nicht weggeklickt. Vielleicht auch deshalb, weil einem ein wenig weisgemacht wird, es sei irgendwie eine Ehre, dass man bei dieser kleinen Umfrage mitmachen darf. Empfehle ich WordPress weiter? Ja, durchaus.

Dann bin ich erfreut darüber, dass mein vorheriger Post sogar jemandem gefällt. Ist die erste Bewertung und von mir aus können gerne noch mehr folgen. Dagegen habe ich wirklich nichts. Im Übrigen ist der Mai sowieso ein sehr schöner Monat. So viele Besucher wie sonst seit November nicht mehr. So könnte es weitergehen. Vor allem gibt es mir ein wenig Bestätigung, dass es besser ist, sich seine eigenen Gedanken über das Weltgeschehen zu machen, als immer nur von sich und seinem Leben zu reden. Da kann man dann auch Tagebuch für sich alleine führen.

Gestern morgen hiess es noch, der IWF-Chef Strauss-Kahn habe ein Alibi. Doch jetzt scheint das ganz anders auszusehen. Denn auf einmal will sein Anwalt darauf plädieren, dass es einvernehmlich geschehen wäre und sich nicht um sexuelle Belästigung und eine Vergewaltigung handle. Also entweder man ist tatsächlich unschuldig oder man ist schuldig. Und wenn man schuldig ist, sollte man auch die Konsequenzen tragen, denn man wusste ja, was dass das, was man getan hat, nicht rechtens war.
In Frankreich glauben sie immer noch an ein Komplott. Ich war auch bis gestern Abend felsenfest davon überzeugt, bis ich davon gehört habe, wie die Strategie des Anwalts lautet.
Strauss-Kahn wird besonders streng überwacht wegen verstärkter Selbstmordgefahr. Schikane oder stimmt es wirklich? Man wird da einfach nicht schlau draus. Deshalb kann ich auch verstehen, dass die Mehrheit der Franzosen an einen Komplott glaubt, vor allem im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr. Strauss-Kahn soll ein ernstzunehmender Gegner gewesen sein. Und Sarkozy gibt seine erlangte Macht bekanntlich nicht gerne ab, da geht es ihm nicht anders als Berlusconi. Also, warum sollte Sarkozy daran nicht gedreht haben? Wobei er es irgendwie wohl auch nciht nötig zu haben scheint, aber vielleicht will er jetzt auch nur ablenken. Warum sonst wird gerade jetzt verkündet, dass seine Frau schwanger sei? Kluger Schachzug, nenne ich das.
Warten wir aber erst einmal die DNA-Analyse ab, ob sich dann herausstellt, dass es wirklich die von Strauss-Kahn ist.
Und wenden wir uns dem Prozess Kachelmann zu. Ihm können bis zu fünf Jahre drohen. Soll man da auch an eine Verschwörung glauben? Nein, ich glaube nicht dran, dafür ist der mir einfach zu suspekt. Was auch immer herauskommen mag, im deutschen Fernsehen kann er in den nächsten jahren erst einmal nicht auftreten. Will er aber auch gar nicht. Lou van Burg ist ja auch nicht mehr als Moderator genommen worden.

Mit den Kernkraftwerken sind die die Politiker auch nicht einige. Markus Söder will Isar 1 ausgeschaltet lassen. Norbert Röttgen redet von irgendwelchen sieben KKWs, die nicht mehr wieder ans Netz sollen. Aber welche sind das denn nun genau und wie wird dann der ganze Strom gewonnen? Mit Windenergie? Diese schönen Windparks, die die Menschen in ihrer näheren Umgebung gar nicht haben wollen und dagegen protestieren? Aber wie dann den Strom herstellen? Ach ja, kaufen wir ihn aus Tschechien und Frankreich doch einfach zu. Öko ist der Strom aber garantiert nicht. Genauso wie ich nicht weiss, was vor Strom aus meiner Steckdose kommt, auch wenn ich bei einem Öko-Stromanbieter bin. Das kann konventioneller Strom sein, denn es wird das in die Leitungen gespeist, was gerade da ist. So sieht es nun mal aus.

Meine Arbeitskollegin ist wegen der Gebäudebefragung des Zensus nun beruhigt. Sie braucht keine Geldstrafe fürchten. Das wollte ihr ja eine der gerade soeben gewordenen Redakteurinnen weismachen. Aber die besagte übertreibt mit ihren Sachen auch immer. Jedenfalls bekommt wirklich nur einer so eine Aufforderung, falls dann doch ein zweiter Fragebogen kommen sollte, muss da nur eine Frage beantwortet werden und fertig. Kann man auf der Homepage des Zensus2011 auch nachlesen, weshalb ich es hier nicht ausführlich erklären werde.

Dafür eine wunderbare Nachricht von Lei. Sie ist ganz aus dem Häuschen, wie ich sie am Telefon noch nie erlebt habe. Sie ist überglücklich. Aber worüber eigentlich, werden nun einige fragen? Ach ja, ich vergass es zu erwähnen. Leis Sorgenkind, die Birne im Garten, trägt endlich Früchte. Das sei seit zwanzig Jahren das erste Mal, wie Lei mir sagte. Sie habe bei dem Hausbesitzer nachgefragt, und der bestätigte ihr, dass eigentlich seit Mauerfall die Birne keine Früchte mehr getragen hat. Acht Früchte sollen es sein. Und zu Leis aller Freude hat die Birne auch noch keinen Gitterrost. Das ist, glaube ich, Leis größte Freude, denn das ärgerte sie immer. Und es zeigt sich, dass sie Recht gehabt hatte, als sie vor ein paar Jahren eine zweite Birne gekauft hat. Denn eine Birne kann nur Früchte tragen, wenn noch eine andere Birne in der Nähe steht. Muss man nicht verstehen, aber anscheinend stimmt das dennoch. Lei träumt schon von schönen Birnen. Ich frage mich hingegen, ob die überhaupt heranreifen werden, denn wie ich den netten Nachbarn kenne, wird er vor lauter Neid wieder die Früchte vom Baum schlagen. Aber der schreckt ja nicht einmal davor zurück, Vogelnester zu zerstören. Finde es ganz richtig, dass Lei ihm nun einen Blog widmet. Denn nur so kann man darauf aufmerksam machen, was das für ein Heerführer ist. Vermutlich macht er so was ähnliches gewiss auch über Steve, Lei & Co. Ich habe es damals nicht gefunden, aber wenn ich länger und ausführlicher suchen würde, würde ich gewiss fündig werden. Aber dafür suche ich im Internet gerade meine Vorfahren. Habe ja sonst nichts zu tun, wenn mal wieder tote Hose in der Redaktion herrscht und niemand weiss, was er machen soll.

Hat irgend jemand gelesen, was der neue Trainer von Hoffenheim, Holger Stanislawski, von sich gegeben hat? Ich wurde das Gefühl nicht los, dass der total betrunken gewesen sei. Wie der geredet hat, man glaubt es nicht.
Aber Jonas, Jenalas Cousin, gibt ihm ja höchstens bis Weihnachten bei Hoffenheim, dann ist er wieder weg und verschwindet in der Versenkung. Aus derselbigen ist übrigens ein anderer gekommen, mit dem ich gar nicht mehr gerechnet hatte: Thomas Doll. Ihn gibt es also doch noch. Und nun soll er Frankfurt wieder in die erste Liga führen. Ob er das schafft? Ehrlich gesagt ist Thomas Doll so jemand wie Holger Stanislawski. Wobei Stanislawski nur noch schlimmer ist. Jonas kann ja immer noch nicht verstehen, warum St. Pauli um ihn so ein Theater gemacht hat. Ihn bald beim letzten Heimspiel huldigte wie einen Gott. Dabei sei er doch Schuld daran, dass der Verein wieder abgestiegen ist. Denn nur durch seine „Unfähigkeit“ (O-Ton Jonas) ist St. Pauli abgestiegen. Wie er als aktiver Spieler es zu nichts gebracht hatte, so brachte er es auch zu nichts als Trainer, ausser Jahrgangsbester beim Trainerschein, aber da hat Jonas auch seine eigene Meinung, wie es dazu gekommen ist. Deshalb auch nur eine Frist von Jonas für knapp ein halbes Jahr bei Hoffenheim.
Ich glaube übrigens auch nicht, dass Stanislawski dort länger machen wird. Der wird dort regelrecht untergehen, da gebe ich Jonas recht. Mit einem, eigentlich sogar zwei Dingen, hatte Jonas recht: Erstens, dass St. Pauli genau so eine Saison hinlegt wie 2001/02. Damals wurden sie auch letzter und stiegen schnurstraks in die damalige Regionalliga – heute Dritte Liga – ab. Und zweites, dass sie nach dem Sieg gegen den HSV kein einziges Spiel mehr gewinnen konnten. In der Saison 2001/02 war es übrigens der Bayern-Fluch. Denn es soll laut Jonas nur zwei Vereine geben, wo sich der Fluch des ewigen Verlierers erfüllt, wenn gegen Bayern oder den HSV gewonnen wird. Ja, ja, mal sehen, wann St. Pauli wieder aufsteigen wird. Und jetzt ist erst einmal Augsburg in der ersten Liga. Das wird was werden, obwohl ich nicht daran glaube, dass sie mehr als eine Saison überstehen werden. Aber mal sehen…

Jenalas Ersatzelefant lädt nächsten Monat zur grossen Feier ein. Denn am 08. Juni wird sie 45 Jahre im Hamburger Zoo leben. Und so was muss schliesslich gefeiert werden, wo doch ihr fünfzigster Geburtstag im nächsten Jahr wegen der beiden neuen Jungtiere untergehen wird.
Jenalas Ersatzelefant namens Mala wünscht sich ein paar schöne Leckereien (Obst, Gemüse und leckere Erdnüsse), ausserdem hofft sie, dass sie auch eine schöne Quarksahnetorte bekommt, wie Kandy (eine Halbstarke) sie immer an ihren Geburtstagen erhält. Kommen darf wer will, um ihr zu gratulieren. Nur „Faltenmonster“ Mogli ist eine elephas non grata – ein unerwünschter Elefant – sie soll bleiben, wo der Ködelhaufen steht.
Es ist doch immer wieder köstlich, was Jenala so in den Mund ihres Ersatzelefanten legt. Zu komisch aber auch. Besonders immer diese Feindschaft zwischen Mala und Mogli. Da gibt es vielleicht Schimpfworte, das glaubt man gar nicht.

 
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Verfasst von - 18. Mai 2011 in Blog, Elefant, Fußball, Real life, Sport, Technik, Tiere, Zoo

 

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