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Leichenfledderei geht über Schnäppchenjagd


Mit dem heutigen Tag hört die Drogerie-Kette Schlecker auf zu existieren. Die aller letzten Läden, wo es noch Restposten zu kaufen gab, machen heute dicht. Damit gibt es nun im hart umkämpften Geschäft einen Konkurrenten weniger.
Zuletzt hat es in den Läden, die noch Waren anzubieten hatten, 90 Prozent Rabatt gegeben. Ich bin nicht hin gegangen, obwohl ich sonst eigentlich kein einziges Schnäppchen auslasse. Hier allerdings wäre ich mir wie ein Leichenfledderer vorgekommen. Da sollten andere hingehen, um wirklich noch das letzte Laden zu holen. Kann man sich überhaupt darüber freuen, was man da günstig erstanden hat? Das müssen die beantworten, die dort für fast umsonst eingekauft haben.
Man kann nur hoffen, dass die Schlecker-Mitarbeiter möglichst bald eine neue Arbeitsstätte finden. Sie sind schliesslich schuldlos an der ganzen Misere. Ein Teil wird wohl von Rossmann und den anderen Drogerie-Ketten wie dm-Drogeriemarkt übernommen werden. Aber der größte Te dem il wird wohl keine neue Arbeit finden.
Machen wir uns doch nichts vor, die meisten werden arbeitslos bleiben, selbst wenn ihnen versprochen werden sollte, alle würden etwas Neues finden. Solch ein Versprechen gibt es nicht. Im Himmel findet kein Jahrmarkt statt.
Nun stellt sich die Frage, was aus der Schlecker-Tochter „Ihr Platz“ werden wird. Ich muss sagen, dass ich den Laden eigentlich nur in meinem Ski-Utlaub aufgesucht habe. Liegt aber auch daran, dass ich sonst an dem Laden gar nicht vorbeikomme, eher an dm oder Rossmann. Doch selbst in den Läden halte ich mich kaum auf. Die Hygieneartikel finde ich allesamt beim Discounter. Von der Zahnpasta über den Deoroller zu den Dingen, die Regina lieber selbst einkaufen sollte, als mich damit zu beauftragen. Ich finde es mehr als peinlich ihre Monatsartikel besorgen zu müssen. Wie sieht denn das aus?
Schlecker existiert nicht mehr, ist nur noch ein verblassender Fussabdruck in der Geschichte.

Und damit komme ich zu der bekanntesten Schildkröte der Welt: Lonesame (Einsamer) George.
Mit bedauern erfuhr ich am Montag, dass die letzte Schildkröte ihrer Art gestorben ist und damit ausgestorben. Alle Versuche, George zur Fortpflanzung zu bewegen, haben nicht gefruchtet. Der betagte Schildkröten Mann starb im besten Schildkröten-Mannesalter von hundert Jahren an Altersschwäche, genauer an Herzversagen. Er hinterlässt einige Weibchen, einer nah verwandten Unterart, die ihm Gesellschaft geleistet hatten. Mit innen hatte er auch züchten sollen. Was, wie bereits erwähnt, leider fehlschlug.
Lonesome George wird nicht vergessen. Er soll ausgestopft werden. Und zwar der gesamte Körper und nicht nur der Panzer. Das ist eine Anspielung auf den Hamburger Elefantenbullen Hussein, bei dem nur der Kopf präpariert werden wird. Vom Obduktionsergebnis hat man auch noch nichts gehört. So langsam fragt man sich, ob da auch noch was kommen wird.

Die Fussball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine nähert sich ihrem ultimativen Ende. Die Begegnungen stehen fest.
Spanien wird gegen Portugal spielen und Deutschland gegen Italien.
Ja, unser geliebtes Italien, gegen die wir in einem Wettbewerb noch nie gewinnen konnten. Nun treffen wir sie wieder. Erneut im fHalbfinale, wie anno 2006 bei der WM im eigenen Land. Revance wird gefordert, aber werden die Deutschen es wirklich schaffen, gegen Italien endlich den historischen Siegt zu machen?
Torakel Nelly aus dem Serengetipark Hhndodenhagen ist überzeugt, dass Deutschland es packen wird und versenkte den Ball im gegnerischen Tor. Elefantendame Mala, das inoffizielle Rüsselorakel, hingegen ist da weniger opitimistisch. Gegen England traute sie den Deutschen einen Sieg zu, aber gegen Italien sieht sie schwarz. Mala glaubt, dass Italien weiterkommen wird. Und bis jetzt hat sich noch jede ihrer Prognosen als richtig erwiesen – wenn man vom Eröffnungsspiel einmal absieht.
Auch beim Viertelfinal-Spiel Frankreich gegen Spanien lag die Elefantenkuh richtig, als sie für Spanien war. Aber das hätte auch jeder Blinde getippt, schliesslich waren sich die Franzosen untereinander ja wieder einmal nicht grün. Mala wusste von den Streitereien allerdings nichts, hat nämlich keinen Fernseher in ihrer Box stehen, obwohl sie angeblich schon lange mit dieser Wunderkiste liebäugelt.
Nelly sagt, Deutschland gewinnt, Mala sagt, Italien gewinnt. Einer von beiden wird gewinnen, am Ende wird sich zeigen, wer recht hatte. Spätestens um halb zwölf morgen Nacht werden wir den Sieger kennen. Vielleicht ist es Deutschland, aber vielleicht schon wieder Italien. Wir wissen es nicht.
Das einzige, was man mit Sicherheit sagen kann: Die Engländer werden ihren Elfmeter-Fluch einfach nicht los. Seit 1990 haben sie noch jedes Elfmeterschiessen verloren, meist gegen die Deutschen. Dieses Mal gegen Italien. Da kann man so viel üben, wie man will, es wird einfach nichts.
Beim Halbfinal-Spiel Spanien gegen Portugal sieht Mala übrigens die Portugiesen vorn. Die haben C. Ronaldo, der gut Fußball spielen kann, ansonsten aber nicht weiter erwähnenswert ist, außer bei „Waldis Club“.
Eine traurige Meldung hat mich aus Hellabrunn erreicht. Gestern starb die 53 Jahre alte Tina. Schon seit Monaten ging es ihr nicht gut, hatte extrem abgenommen und war auch sonst nicht ganz auf der Höhe. Ihre beste Freundin Steffi, die mit der Rüsselschwäche, stand ihr bei. Tina hatte sich hingelegt, Steffi stand neben ihr. So fand man sie am Morgen und entschied sich, die betagte Elefantendame einzuschläfern. Tina war die Leitkuh der Damenriege in Hellabrunn. Wer nun ihren Job machen wird? Ich weiss es nicht. Steffi hat eine Freundin verloren, ihre beste und engste Freundin, die sie seit 44 Jahren kannte. Niemand wird ihr diese ersetzen können, doch möge sie ihre Trauer bald überwinden. Das Leben geht weiter, auch wenn nun ein teil fehlen wird, der das eigene Leben bereichert hat.
Ruhe in Frieden, liebe Tina. Du wirst nicht vergessen werden.

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Von Elefanten und Möchtegern-Stars


Samstag sprach ich noch davon, dass der Münchener Tierpark Hellabrunn eine Herz-OP bei dem kleinen Elefantenmädchen Lola versuchen will.
Gestern Abend dann die traurige Nachricht: Lola starb noch vor der OP an einer schweren Lungenembolie. So ist es also entschieden worden, ohne dass etwas gemacht wurde.
Schade um die kleine Kuh, denn man hätte ihr gewünscht, dass sie das übersteht. Besonders traurig ist, dass Panang nun bereits ihr zweites Jungtier verloren hat. Denn besagte Elefantenkuh war auch die Mutter von Jamuna Toni gewesen, die im Sommer 2010 eingeschläfert werden musste. Jamuna Toni litt an einer Stoffwechselerkrankung, die der Glasknochenkrankheit ähnlich war. Sie musste damals eingeschläfert werden, als sie vor lauter Schmerzen – ihre Knochen waren alle in Mitleidenschaft gezogen – nicht mehr fressen wollte. Bei Lola hatte man versucht, ihr noch das Leben zu retten, indem eine Herz-OP anberaumt wurde. Doch bei den Vorbereitungen erlitt Lola eine schwere Lungenembolie, konnte nicht mehr wiederbelebt werden.
Nun hat sie ihren Frieden gefunden.
Die anderen Elefanten nahmen von ihr Abschied, was ich sehr wichtig finde. Denn so suchen sie das kleine Wesen nicht mehr und wissen, dass es gegangen ist. Zwar werden sie Lola die ersten Tagen noch suchen, aber sie wissen, dass sie nicht mehr wiederkommen wird. Damals, als Kathi eingescläfert werden musste, war es genauso. Dies wurde bei der Zoo-Doku „Nashorn, Zebra & Co.“ gezeigt.
Man sollte nun aber weiterhin in Betracht ziehen, ob Panang nicht an einem genetischen Defekt leidet. denn es ist doch wirklich seltsam, dass ihre Jungtiere alle eine Krankheit haben, auch wenn es äusserlich betrachtet, nicht dieselbe sein mag. Dennoch ist es seltsam. Und Panang hatte auch zwei Fehlgeburten gehabt. Wobei Fehlgeburten nun nichts damit zutun haben müssen. Aber ich will dieses Thema nicht weitervertiefen, da mir dazu die nötigen Kenntnisse fehlen. Ich kann hier nur Vermutungen anstellen.
Jetzt bleibt Ludwig allein zurück und wann das nächste Mal Nachwuchs kommen wird, steht in den Sternen, denn Zuchtbulle Gajendra steht momentan in Leipzig und wird erst in drei Jahren zurückkehren, wenn das Elefantenhaus komplett überholt ist. Denn wie ich vor einiger Zeit erwähnte, ist es einsturzgefährdet, so dass die Elefanten auch in einem Ausweichquartier verbringen. Deshalb musste Gajendra nach Leipzig ziehen, denn in Hellabrunn wäre der protected contact nicht mehr mit ihm möglich gewesen.
Was aus Panang wird, werden wir sehen. Ob sie weiter züchten darf oder eben nicht mehr. Mit ihr würde ein zuchtfähiger Elefant ausfallen und das ist schade, denn asiatische Elefanten sind viel stärker gefährdet als ihre afrikanischen Verwandten. Auch wenn wir mehr asiatische als afrikanische Elefanten in Zoos sehen. Der Grund dürfte eben die Gefährdung sein und das man asiatische Elefanten eher im hands-on hält, da die Kühe keine grossen Stosszähne haben. Einige haben schon längere, aber bei den meisten Elefantenkühen sind sie verkümmert.

Im Dschungelcamp ist niemand geflogen, obwohl der Möchtergern Zauberer Vincent Raven die Zuschauer anbettelt, sie mögen doch bitte nicht für ihn anrufen. Auch Ailton forderte dies ja von seinen Fans: „Rufe an – nicht!“ Das „nicht“ kam aber so spät, dass man eigentlich schon den Anruf getätigt hatte, bevor dieses Wörtchen kam. Und gestern wollte er dann auch nicht mehr raus. Warum keiner gestern abend rausgeflogen ist? Ganz einfach: Martin Kesici ging ja freiwillig raus und an dem Tag wäre eigentlich niemand geflogen, doch Daniel Lopes musste dennoch gehen. Vielleicht wollte RTL Vincent Raven noch ein bisschen quälen oder einfach uns Zuschauer bzw. Anrufer (zu denen ich nicht zähle) veräppeln.
Von den Kandidaten, die ich nicht mehr sehen will, ist bis jetzt nur Ramona Leiß raus. Bei der sieht es bald so aus, als habe sie im Camp eher zu- als abgenommen. Aber hiess es bei ihr nicht auch, dass sie immer die erste beim Essen sei?
Als nächstes können nach mir Radost Bokel – äusserst blass – und Jazzy – für mich immer noch eine Intrigantin, die sich überall einmischt – rausgehen. Vincent Raven soll noch ein bisschen „leiden“. Ich glaube nicht wirklich, dass er das tut, denn irgendwie ist es wohl so gefordert. Schliesslich herrschen immer noch die Gerüchte, dass jeder dort eine Rolle spielen muss und es irgendwie ein Drehbuch mit Stichworten gibt. Am Ende entscheidet natürlich der Zuschauer, dennoch wird nicht alles so sein, wie wir es sehen.
Ach ja, Micaela Schäfer habe ich vergessen. Ich weiss wirklich nicht, warum sie eigentlich noch drin ist, denn ich finde sie wirklich nicht schön. Wurde bei ihr nicht schon der Witz gemacht, dass sie bald einen Anruf aus Frankreich bekommt, weil sie auch das Industrie-Silikon in den Brüsten hat? Ich glaube schon. Also wirklich, die kann raus, denn langsam wird einem das wirklich zuviel mir ihr. Wenigstens hat sie sich gestern selbst in Fleisch geschnitten, als sie die Prüfung in einem Hauch von Nichts absolvieren musste. War recht amüsant.
Meine Favoriten fürs Finale: Brigitte Nielsen (wenn sie nicht gewinnt, weiss ich auch nicht), Rocco Stark (dem man zwar anschieht, wer sein Vater ist, aber nicht so hässlich ist, wie seine beiden Halbbrüder) und Ailton. Also gewinnen wird eine Frau, denn bis jetzt ging das mit dem Gewinn immer abwechselnd. Erst ein König, dann eine Königin und so weiter.

Ich habe heute eine lustige Zahl entdeckt bei meinen Statistiken: 2.222 Aufrufe. Darüber mögen manche vielleicht bloss lächeln, weil es recht wenig erscheinen mag, aber ich bin nun mal nicht so sensationsheischend, dass ich über alles mögliche schreibe.
Doch über eines schreibe ich jetzt doch: die Trennung von Heidi Klum und Seal.
Da ich ja bekanntlich in einer Klatschredaktion arbeite, weiss ich darüber etwas besser bescheid als andere. Ich sage nur soviel: Es war nur eine Frage der Zeit, bis es offiziell wurde. Seit zwei Jahren werden bei uns die Fotos von deren urlauben analysiert und wir kamen immer zum selben Schluss: Das ist nur noch Show, mehr auch nicht. Haben auch schon entsprechende Artikel geschrieben, wo natürlich immer dementiert wurde, aber wir wissen, was wir gesehen haben. Und nun ist es eben offiziell. Fehlt ja nur noch der zweite Knaller, nämlich wer wirklich der Vater von Heidi Klums erstem Kind ist. Ich sage nur so viel, Flavio Briatore soll es nicht sein, sondern ein Deutscher. Mehr sage ich aber auch nicht, denn das sind wirklich Interna, die ich nicht verraten will.

Kommen wir lieber zu „Wetten, dass..?“, Deutschlands einziger riesigen Werbe-Labersendung im Öffentlich-Rechtlichen. Nachdem Hape Kerkeling abgesagt hat, wurde ja immer wieder der Name Pilawa genannt. Obwohl es dann mal hiess, er wolle nicht, sagte er später, dass ihn die Sendung doch reize, wenn das Konzept überarbeitet und gestrafft würde. Und nun soll er doch tatsächlich wieder der Wunschkandidat sein, wie jedenfalls der Spiegel berichtet. Es wurde ja vonseiten des ZDF bereits gesagt, ein Kandidat sei gefunden. Aber nun wirklich diese dämliche Grinsrübe von Pilawa? Kann doch wirklich nicht wahr sein. Aber eine Tatsache spricht dafür: Er moderiert sonntags die Sendung „Fünf Sterne“, und die hat früher Gottschalk moderiert. Also wird es wohl so sein. Aber ich sage gleich: Für mich ist „Wetten, dass..?“ gestorben, wenn dieser blöde Kerl wirklich die Sendung übernimmt. Das ist mir Johannes B. kerner noch viel lieber. Als Ersatzkandidat wird übrigens Markus Lanz gehandelt. Genauso schlimm wie Pilawa und absolut nicht geeignet, selbst wenn er schon einige Galas moderiert haben mag. Ich kann bloss hoffen, dass die Zuschauer die Sendung ignorieren werden, falls wirklich Pilawa oder Lanz „Wetten, dass..?“ übernehmen werden. Als Ausweichkandidaten gelten übrigens noch zwei Moderatoren von ZDFneo. Einer von beiden heisst Joko Winterscheidt. Der andere hat einen Doppelnamen. Die beiden habe ich an Silvester auf dem ZDF gesehen und dachte, es würde sich bei beiden um Clowns handeln. Auch nicht geeignet. Aber wer dann? Lasst die Sendung doch einfach einschlafen, damit wäre allen geholfen!

Mal was Neues zur Affäre Wulff. Dieses Mal geht es nicht um seinen Kredit oder anderes Geld oder die Urlaubsreisen, sondern um den Nord-Süd-Dialog.
Angeblich soll die Landesregierung im niedersächischen Landtag unter Ministerpräsident Wulff damals falsche Angaben zur Finanzierung gemacht haben. 2010 wurde nach Anfrage der SPD gesagt, dass für die Veranstaltung kein Steuergeld geflossen sei. Allerdings kam nun heraus, dass für fast 3.500 Euro Kochbücher gekauft worden waren, die an die Gäste der Veranstaltung verschenkt wurden. Aufgrund desse, will die Niedersachsen-SPD nun vor dem Staatsgerichtshof klagen. Unter anderem wird gesagt, dass das Parlament vorsätzlich falsch informiert wurde und somit ein Verfassungsbruch der Regierung Wulff festgestellt wurde.
Schlussendlich bleibt dann zu sagen, dass ein Bundespräsident, der gegen die Verfassung verstossen hat, natürlich nicht im Amt bleiben kann.
Tja, die Schlinge schliesst sich immer enger um den Hals von Wulff. Nicht einmal genügend Rückhalt findet er mehr auf Seiten der Bundesbürger. Dort ist die Mehrheit inzwischen auch dafür, dass er zurücktritt. Aber ich denke, darauf werden wir ewig warten können, sonst häte er diesen Schritt bereits getan.
Zu guter letzt mein Lieblingssatz: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

 

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Da waren’s nur noch neun


Damit hat wohl niemand gerechnet: Also, dass Daniel Lopes als erster gehen muss, wohl weniger, denn diese Meinung habe ich ja schon vor Einzug ins Dschungelcamp vertreten. Dennoch war Daniel Lopes nicht der erste, der das Dschungelcamp verliess. Nein, auch Vincent Raven war es nicht. Den halte ich persönlich für einen Schwätzer, der nur viel Geplärre macht, aber nicht das tut, was er ankündigt. Nein, völlig überraschend sagte das „Vier-Finger-Faultier“ Martin Kesici den Satz aller Sätze. Warum? Tja, darüber kann man nur spekulieren. Er selbst begründete es damit, er wolle sich nicht länger eingesperrt fühlen. Tja, das hat er doch von Anfang an gewusst, was ihn da erwartet. Aber der Lockruf des Geldes war wohl wichtiger. Wie begründete seine Begleitung es: Er wolle abends auf ein Konzert. Nun ja, auch möglich. Aber mal ehrlich, was hat Kesici eigentlich gezeigt? Kaum etwas, ausser seiner Haarpracht und seinen Tattoes. Deshalb bekam er ja den Spitznamen „Vierfinger-Faultier“ verpasst. Ach ja, wie er rumrotzte, furzte und rülpste, wurde uns in einer Collage noch nähergebracht. Ja, danke, so was hat mir bei „Die Alm“ schon gereicht.
Vielleicht hatte Kesici einfach die Befürchtung, dass er als erstes aus dem Camp fliegt. Viele bekommen da ja die Torschlusspanik, denn niemand will der erste sein.
Und damit bin ich dann wieder bei Daniel Lopes angekommen. Wie gesagt, keine Überraschung, dass er als erster gehen musste. Vor einigen Tagen wollte er ja noch selbst gehen, kam dann aber doch zurück. Nun ist er weg und beinahe fällt es auch gar nicht auf. Für Ailton ist es schwer, denn mit Lopes hat er sich auf Portugiesisch unterhalten, wie man erfahren konnte, als die „Latino-Lusche“ das Camp verlassen wollte.
Ich muss mal sagen, dass sich Ailton ganz gut schlägt, auch wenn er einige Sprachprobleme hat. Aber man kann sagen, was man will: Er kümmert sich um das Feuer und hat das Geschirr gespült, als er dazu verdonnert worden war. Zwar hatte er gemeckert, es sei Frauenarbeit, aber im Gegensatz zu Kesici, machte er es auch dann. Kesici stand nur da und motzte rum, er macht so was nicht.
Mal jetzt dazu, wen ich noch gerne aus dem Camp gewählt sehen würde: Jazzy, eine Intrigantin, die ich von Anfang an nicht leiden konnte. Erst fiel sie mir auf, weil ich sie immer nur am Rauchen sah. Aber jetzt versucht sie durch Intrigen die Zuschauer auf ihre Seite zu ziehen. Wie es aussieht, kommt sie damit an. Aber wie lange noch?
Radost Bokel, die einfach nur blass ist. Zudem erweckt sie den Eindruck, als versuche sie überall Anschluss zu haben, weshalb sie bei Lästereien (meist von jazzy aus) als Zuhörerin zu agieren. Ob das was bringen wird? Bis jetzt hat sie bis aufs Kochen (ihre Aussage) nichts geleistet. Nicht einmal eine Dschungelprüfung hat sie im Gegensatz zu Daniel Lopes bestritten. Ich finde sie äusserst blass und ob sie nun da ist oder nicht, wird niemandem auffallen.
Micaela Schäfer macht eigentlich nur auf sich aufmerksam, indem sie leicht bis gar nicht bekleidet herumläuft. Die Camp-Bewohner nervt es, ich finde, dass sie keinen schönen Anblick bietet. Aber meine Entscheidung, müssen andere besser wissen.
Vincent Raven, der nun wirklich immer sagt, er geht und es dann doch nicht tut. Schade eigentlich, denn ihn braucht man nun wirklich nicht. Wenn er raus ist, braucht er keine „schwule“ rote Hose mehr tragen und kann wieder seine 80 Zigaretten am Tag rauchen.
Wen haben wir noch? Ja, Kim Gloss, ihren richtigen Nachnamen kann ich mir nicht merken, die auch nicht wirklich auffiel, von ihrer Dschungelprüfung mal abgesehen. Und was mit Rocca Stark auch immer vorgehen mag.
Ramona Leiss soll beim Essen immer die erste sein, macht nichts, verteilt aber gern Arbeiten. Ob es sich wirklich so abspielt, wie wir es sehen? Keine Ahnung, aber sie war die einzige, die ein vernünftiges Statement zustande bekam, warum für sie angerufen werden soll.
Was ein wenig seltsam war: Obwohl Martin Kesici freiwillig ging, wurde dennoch einer rausgewählt. Heisst das, dass am Ende dann die drei verbliebenden Kandidaten einen Tag länger zusammen ausharren müssen? Nun gut, soll mir gleich sein, solange endlich Jazzy rausfliegt.
Aus elf Kandidaten sind plötzlich neun geworden. Martin Kesici und Daniel Lopes sind nicht mehr dabei.
Vermissen werde ich beide nicht. Weder den einen, noch den anderen. Selten habe ich ein Dschungelcamp auch so langweilig empfunden. Es scheint nur Streitereien und Lästereien zu geben. Vielleicht kommt mir das ja nur so vor, aber in den Staffeln davor wurde das nicht so extrem gezeigt.

Und für alle Castle-Fans noch eine gute Nachricht: Ab dem 02. März soll auf Kabeleins die vierte Staffel ausgestrahlt werden. Damit hat das Warten ein Ende. Sehe mir gerade die dritte Staffel auf DVD an. Eigentlich nur wegen der Kommentare und Extras, denn die Folgen kenne ich alle.

In Hellabrunn hat das vor drei Monaten geborene Elefäntchen Lola einen angeborenen Herzfehler, weshalb sich davor entschlossen wurde, es zu operieren. Es zeige allerhand Lebensfreude, weshalb man sich zu dem Schritt entschlossen habe. Schon an diesem Wochenende soll die OP angeblich stattfinden. Man kann bloss hoffen, dass alles gutgeht. Was mir, und auch Jenala, allerdings eher durch den Kopf geht: Lola ist das Jungtier von Panang, die auch die Mutter von Jamuna Toni war. Da könnte man schon irgendwie vermuten, dass das erblich bedingt ist. Aber ich will hier nicht den Teufel an die Wand malen.
Mal sehen, wie die OP verlaufen wird, danach sehen wir weiter.

Und schon wieder was Neues vom Bundespräsidenten. Nicht direkt von Wulff selbst, es geht hierbei um seinen ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker. Dieser soll stärker von seiner guten Beziehung zum Partyveranstalter Manfred Schmidt profitiert haben, als bislang angenommen. Denn auch Gratisflüge soll er neben seinen Gratis-Urlauben bekommen haben. Dazu muss man wissen, dass Air Berlin spezielle Karten verteilte, mit denen unter anderem Manfred Schmidt Gratis in der ganzen Welt herumfliegen konnte. ABer nicht er nur, sondern auch seine Familie und Freunde. Ende letzten Jahres wurde das von Hartmut Mehdorn dann aufgehoben.
Pikant an der Sache ist, dass Glaeseker diese Angebote noch wahrnahm, als er bereits als Sprecher im Bundespräsidialamt arbeitete.
Bestechlichkeit ohne Ende. Bei Glaeseker wird man wohl zu einem Urteil kommen, im Gegensatz zum Bundespräsidenten, wo das ja alles in einem normalen Rahmen abgelaufen sein soll. Wir müssen es hinnehmen, aber brauchen es nicht.
Kein Wunder, dass er entlassen wurde. Dass dies nun mit der Geldspenden-Affäre aufgedeckt wird, kann Zufall sein. Aber vielleicht auch nicht.
Und nun noch mein allerliebster Satz, den ich nun immer ans Ende des Blogs stelle: Im Übrigen bin ich dafür, dass Bundespräsident Wulff wegen der Geldaffäre zurücktreten muss.

 

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Die spinnen die Griechen – Der Absturz des Euro


Die Griechen scheinen aus ihrer Krise nicht schlau zu werden. Oder wie lässt es sich erklären, dass sie ihren Regierungschef beschimpfen und streiken? Wessen Schuld ist es denn, wenn nicht die der Griechen selbst? Papandreou versucht doch nur noch zu retten, was zu retten ist. Er will Griechenland nicht in eine Pleite laufen lassen. Aber was bleibt dem Land denn noch anderes übrig? Ausser der Pleite ist doch nichts mehr. Zudem sollten die anderen EU-Staaten sich endlich dazu durchringen können, Griechenland aus dem Euro rauszuschmeissen. Haben doch damals schon ihre Bilanzen gefälscht – oder sollen wir sagen geschönt? -, um überhaupt den Euro zu bekommen. Ich bin dafür, dass sie den Euro abgeben müssen und den Drachme wieder einführen. Das ist das einzig Wahre. Allerdings habe ich gehört, dass auch Italien in arge Bedrängnis geraten würde, falls Griechenland aus dem Euro fliegt. Angeblich würden die dann auch pleite gehen. Irgendwie habe ich das dann doch nicht wirklich verstanden. Aber Griechenland muss aus dem Euro raus, da gibt es gar keine andere Lösung. Sehen wir uns doch nur die Börsen an. Alle auf Talfahrt. Das wird wahrscheinlich die Russen und Chinesen freuen. Aber können wir – eher die Politiker – zulassen, dass wir auch noch mit in diese Krise gezogen werden? Griechenland hat betrogen und muss akzeptieren, dass sie die Konsequenzen zu tragen haben. Aber das wollen die Menschen dort nicht. Sie sehen sich scheinbar als unschuldige Opfer, die betrogen wurden. Wer hat denn zugelassen, dass Korruption immer weiter gefördert wurde? Waren das nicht die griechischen Bürger selbst? Haben sie nicht gegen diese Misswirtschaft aufbegehrt? Nein, taten sie nciht, sondern zahlten fleissig. Und so entstand ein Teufelskreis, den nun ein Mann – Papandreou – zu durchbrechen sucht. Aber er hat es schwer, denn er wird nur als Halbgrieche gesehen, da er in den USA geboren wurde und zudem auch noch aus einer Politiker-Dynastie stammt. Ja, er hat es schwer, aber wer soll es sonst richten?
Sind die Griechen nicht verrückt? Gegen alles aus Brüssel sind sie, vor allem gegen die Sparpakete, aber gleichzeitig wollen sie den Euro behalten. Das ist doch wirklich verrückt, ja shizophren. Nehmt ihnen den Euro weg, dann sollen sie sehen, wie sie weiterkommen. Es wird nur der vollständige bankrott übrigbleiben. Was denn noch? Sollen wir anderen EU-Länder auch noch für die Misswirtschaft zahlen, den dieses Land sich selbst zuzuschreiben hat? Nein, so darf es nicht kommen.

Von Japan hat man ja schon lange nichts mehr gehört. Und nun hat wieder einmal das allseits beliebte Nuklearkraftwerk (da ich keine Lust mehr auf Kern- oder Atomkraftwerk habe, rede ich nur noch von Nuklearkraftwerken und halte mich da ans englische: nuclear power station. Die Abkürzung KKW behalte ich aber bei.) Fukushima von sich Reden gemacht. Dort soll es nun angeblich zu einer Kernschmelze gekommen sein. In Reaktor 2 wurden Gase festgestellt, die bei einer Kernschmelze entstehen. Sind also die Brennstäbe noch aktiv? Es scheint wohl so. Also hat die Betreiberfirma Tepco nicht wirklich was hinbekommen. Haben wir wirklich etwas anderes erwartet? Irgendwie nicht. Die haben das damals nach dem Beben nicht hinbekommen und jetzt verschleiern sie auch lieber, als das sie etwas sagen. So ist das eben. Das Gesicht zu verlieren wiegt bei den Japanern schwer. Und das würden sie definitiv, wenn sie zugeben würden, was bei ihnen alles in KKW schiefgelaufen ist. Was ist das nur? Müssen wir weiter fürchten, dass alles sich nur noch zum schlimmeren hinwendet? Keine Ahnung, die Wahrheit werden wir doch nie erfahren, nur das, was durchsickert.
Unbeeindruckt davon sind in vielen Ländern weitere KKWs geplant. Auch in unseren Nachbarländern Polen und Tschechien, die diese direkt an der Grenze zu Deutschland errichten wollen. Viele Anwohner wissen noch gar nichts davon, aber wenn es ihnen gesagt wird, befürchten sie gleich das Schlimmste. Tja, bei Polen und Tschechien bin ich mir auch nicht so ganz sicher, wie stabil die KKWs sein werden. Aber Deutschland schafft seine ab und an der Grenze werden neue gebaut. Ja, so hat man das gern. Im Übrigen könnte man das ja als Verschwörung sehen. Und zwar der Russen und Chinesen. Schliesslich sind wir nach dem aus der Nuklearenergie auf andere Dinge angewiesen, mit denen wir Strom erzeugen können. Windkraftwerke bringen kaum etwas, verschandeln nur die Landschaft. Und Solarpaneele sind auch nicht wirklich was für uns, wo im Norden weniger Sonne scheint als im Süden, aber dafür mehr Wind weht. Der Wirkungsgrad beider Anlagen ist noch viel zu gering. Da gibt es das Moore’sche Gesetz nicht, obwohl es wünschenswert wäre. Aber nun gut, so ist das eben. Also müssen wir auf Öl, und Kohle bauen. Übrigens zwei ziemliche CO2-Schleudern. Erdgas darf natürlich nicht vergessen werden. Sind wir aber reich an all diesen Rohstoffen? Nein, sind wir nicht. Haben ja nicht einmal Ölsande, wie es in Kanada der Fall ist. Wobei man hier von Glück reden kann, denn die Ölsande sind eine ziemliche Umweltkatastrophe. Aber wer besitzt nun Öl und Gas im Überfluss? Richtig, das ist Russland. Und wer besitzt Kohle im Überfluss, auch wenn sie es meist selbst verbrauchen und der Abbau recht fragwürdig ist? Noch einmal richtig: Es ist China. Also, wenn man da nicht von einer Verschwörung sprechen kann, dann weiss ich auch nicht. Aber erst einmal abwarten. Die Kehrtwende ist ja schon mehrmals gekommen. Ausserdem gibt es immer noch genügend Leute, die sagen, dass die Kernenergie die einzig wahre Möglichkeit ist, um effizient und umweltfreundlich Strom zu erzeugen. Das Endprodukt ist dann weniger umweltfreundlich, aber da hat die Menschheit eben noch nichts gefunden, um auch das richtig zu verwerten.

Hier in Hellabrunn ist mal wieder einige los, denn es wurde am Freitag ein weibliches Elefantenkalb geboren. Die Mutter ist die von Jamuna Toni. Es scheint alles glattzulaufen, denn bis jetzt gibt es keine Probleme. Allerdings wird Panang ja gerne ein negatives Image unterstellt. Dabei kann sie nun wirklich nichts dazu. Bloss weil sie Jamuna Toni verstossen hatte. Aber dafür hat sie gewiss ihre Gründe gehabt, wie ich mal vermute. Vielleicht hatte sie dann auch noch eine Art Baby-Blues, den auch Elefantenmütter bekommen können. Jenala hat es mal bei einer Elefantin festgestellt und erst im letzten jahr wurde das sogar bestätigt.  Gesehen habe ich das Jungtier noch nicht, denn es ist schon einigermassen kalt. Ausserdem sind die Elefanten nicht im Haus anzutreffen, da dieses vollkommen restauriert wird – ist einsturzgefährdet. Und in dem Behelfsbau kann man als Besucher nicht hinein. Schon schade, so muss ich mit Bildern vorlieb nehmen, aber wenn es nun einmal so ist.

Habt ihr auch schon von dem Buch „Die Rollen des Seth“ gehört? Soll ja der Thriller schlechthin sein. Ich warte erst einmal ab. Wenn ich es gelesen habe, kann ich mir ein Urteil bilden.

 

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Hellabrunn ist im Club der 100ter


Kennt jemand Bernd Clüver? Ich weiss zwar nicht warum, aber bei dem Namen fällt mir immer ein Mineralwasser ein, zudem verbinde ich den Namen mit irgendeinem Golfer. Bernd Clüver war ein Sänger, also Schlagersänger, dessen grösster – und wohl auch in gewisser Weise einziger – Hit „Der Junge mit der Mundharmonika“ war. Den Titel kannte ich nun, auch wenn mir der Sänger dahinter nun völlig unbekannt war.
Im Zuge unserer Siebziger-Jahre-Serie hatte ich die Aufgabe bekommen, alte Bravos durchzusehen, wer sich denn da auf dem Cover befand. (Kann übrigens jeder machen. Im Internet gibt es dazu ein paar Seiten.) Und so tauchte Bernd Clüver da eben auch auf. Erst alleine, dann mit seiner späteren ersten Frau, die in den Siebzigern Bravo-Mädchen des Jahres war. – So was gab es damals wirklich, auch der Bravo-Junge des Jahres wurde gewählt. Bloss Ute Kittelberger blieb die bekannteste von ihnen.
Warum ich jetzt eigentlich auf diesen Schlagerfuzzi gekommen bin. Nun ja, er ist tot. Anfangs wurde gesagt, es handle sich um einen häuslichen Unfall, infolgedessen er zu Tode gekommen sei. In der Redaktion wurde gleich drauflosgesponnen, was das denn sein könnte. Ich nur: „Der ist besoffen die Treppe heruntergefallen.“ Nachdem noch weitere harmlose Varianten kamen, wie von der Leiter gefallen oder beim Fensterputzen aus dem Fenster, wurde es dann schon härter. Plötzlicher Herztod bei einer anstrengenden Aktivität. Will jetzt nicht näher drauf eingehen, was das ist, aber es war kein Wunder, dass das von unserem In-Redakteur kam, der ja immer gerne zweideutige Dinge von sich gibt.
Am nächsten Tag waren wir dann alle schlauer. Und ich hatte Recht behalten. Bernd Clüver war eine Treppe heruntergefallen, eine ziemlich steile noch dazu. Ob er nun besoffen war, ist nicht durchgesickert. Aber das werden die uns auch gewiss nicht verraten.

Hellabrunn, der Tierpark hier in München feiert heuer (heute auf bayerisch) seinen 100. Geburtstag. Schon letzte Woche war ja vom bayerischen Fernsehen eine Geburtstagsshow gezeigt wurden. Ich hatte da hingemusst, weil die Redaktion wohl dachte, es würden sich ein paar Interviewchancen ergeben. Aber Pustekuchen. Und ich sass im nasskalten Wetter inmitten anderer Leute. Also falls jemand die Sendung gesehen haben sollte, ich bin der griesgrämig dreinblickende junge Mann. Als ob ich nichts besseres zu tun gehabt hätte.
Wie gesagt, Hellabrunn feiert heute den 100. Ob ich dazu jetzt noch was sagen soll? Elefant Ludwig ist Bayerns schönstes Zoo-Baby geworden. Kein Wunder, Elefanten gewinnen solche Wettbewerbe immer. Die haben einfach den Niedlichkeitsfaktor, obwohl ich mich frage, warum. Denn junge Elefanten sehen wirklich alle gleich aus. Rote Glubschaugen, ein winziger Rüssel und ganz zerschrumpelt. Da lobe ich mir doch die adulten Elefanten. Die haben auch schon einen ausgeprägten Charakter. Aber ich denke da auch ein wenig anders. Wir mehr über Hellabrunn lesen möchte, sollte sich den Artikel von Jenalas Ersatzelefanten durchlesen. Die hat sich in ihrem Beitrag ein wenig mit Hellabrunn beschäftigt.

 
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Verfasst von - 1. August 2011 in Blog, Elefant, Kultur, Real life, Tiere, Zoo

 

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