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Schlagwort-Archive: Til Schweiger

Ein Papst der Armen und dennoch umstritten


Nachdem man sich tagelang fragte, ob sich Papst Franziskus wirklich nach dem heiligen Franz von Assisi benannt hat, haben wir nun Gewissheit. Bei einem ersten Treffen des Papstes mit Medienvertretern erklärte der Pontifex, wie er sich im Laufe des Konklaves für den Namen Franziskus entschied, der Franz von Assisi seine Reverenz erweise.
Zuvor hatten bereits die Kardinäle Dolan, Marx und Woelki dazu etwas gesagt.
Morgen wird der neue Papst sein erstes Angelusgebet halten und am Dienstag wird seine Amtseinführung sein.
Seinen Schwerpunkt wird der neue Papst auf die Armen in der Welt legen. Nicht wirklich verwunderlich, da er bereits den Spitznamen „Engel der Armen“ trägt. Armut wichtiges Thema, aber ob es auch passend für Europa ist, bleibt ein grosses Fragezeichen. Denn hier herrschen ganz andere Probleme. Hier geht es darum, ob der Zölibat noch zeitgemäss ist oder die veralteten Ansichten der Kirche zu Verhütung und gleichgeschlechtlichen Ehen. Gerade hier muss die katholische Kirche mit der Zeit gehen.
Doch auch den Menschen den Glauben an Gott wieder näherzubringen, ist wichtig. Und da dürfte Franziskus, wie es momentan den Anschein hat, der richtige sein. Seine bodenständige, herzliche Art ist es, die die Menschen für ihn einnehmen.
Da fuhr er am Donnerstag mit einem VW Phaeton zur Kirche Maria Maggiore zum beten, anstatt ein luxoriöseres Auto zu nehmen. Prompt brachte ihm das Kritik aus den eigenen Reihen ein, da ein Papst doch nicht mit so einem einfachen Auto fahren könne. Er kann doch, wie man sieht. Allerdings stellt sich die Frage, wie lange er die Dinge durchsetzen kann, die er für richtig hält.
Papst Johannes Paul I. starb nach nur 33 Tagen unter mysteriösen Umständen. Es wird vermutet, dass er vergiftet wurde, weil er die Kurie umkrempeln wollte. Indirekt macht das Franziskus auch, indem er auf soviel Prunk und Pomp wie möglich verzichtet. Bereits die Messe zum Abschluss des Konklaves machte dies deutlich. Seine Mitra (hatte er mitgebracht) war sehr schlicht, auch der Umhang mit den aufgestickten Muscheln.
Wir werden uns an eine neue Schlichtheit gewöhnen müssen. Wie sagte noch jemand beim TV-Sender Phoenix? „Das Amt des Zeremonienmeisters scheint überflüssig zu werden.“ Ganz so schlimm ist es auch wieder nicht. Wir werden Guido Marini und eventuell einen Nachfolger von ihm sicherlich weiterhin sehen. Denn der Zeremonienmeister ist auch für den Ablauf der Messe zuständig und nicht für Prunk und Pomp.
Seien wir gespannt, wie sich das Pontifikat von Franziskus entwickeln wird.

Und dann sind da noch die Vorwürfe, die gegen den Pontifex erhoben werden. Wie nun soll man seine Rolle in Argentinien während der Militärdiktatur deuten? Hat er Dreck am stecken, wie die Mehrheit der Stimmen sagt oder hat er sein grösstmögliches getan, um seinen Mitbrüdern zu helfen und nicht selbst in den Foltergefängnissen zu laden?
Der Vatikan weist die Anschuldigungen zurück. Verständlich, denn wie es momentan aussieht, wird versucht, den Papst durch die Vorwürfe gleich wieder zum Rücktritt zu zwingen. Wenn das geschieht, ist die katholische Kirche nicht mehr glaubwürdig. – Das ist sie heute schon an einigen Stellen nicht, aber dann hat sie alles verspielt.

Interessant ist übrigens, dass niemand mehr von der Prophezeiung des Malachias spricht. – Deshalb tue ich an dieser Stelle das einmal. – Nicht, dass ich daran glaube, denn wie so viele Prophezeiungen wird sich auch diese nicht erfüllen. Erinnern wir uns noch an die Weltuntergangsstimmung Ende Dezember letzten Jahres? Und das nur, weil ein Kalender der Maya endete.
Die Prophezeiung des Malachias ist, was die Namen betrifft, nachweislich eine Fälschung. Die Namen wurden erst in Ende des 16. Jahrhunderts hinzugefügt. Und so kam man nun darauf, wenn man weiterzählte, dass Papst Benedikt XVI. der vorletzte Papst vor dem letzten und damit 112. auf der Liste sei. Dass nun dieser nicht dran ist, sieht man schon daran, dass wir keinen Petrus II. aus Rom als Papst haben.

Das Verfahren gegen Bestechlichkeit gegen Christian Wulff und David Groenewold wird mit ziemlicher Sicherheit eingestellt. Die Staatsanwaltschaft Hannover will das Verfahren einstellen, wenn Wulff und Groenewold diese im Gegenzug einen Geldauflage in fünfstelliger Höhe bezahlen.
Damit dürfte das schon einmal vom Ex-Bundespräsidenten abgewendet sein. Fragt sich nur, ob das auch uns Bürgern gefällt? Mir ist das recht egal, denn Wulffs Ruf ist eh nicht mehr zu retten, da macht dieses eingestellte Verfahren den Kohl auch nicht mehr fett.
Stattdessen warten wir gespannt darauf, was beim Prozess gegen Wulffs ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker herauskommen wird.

Die ARD kann sich mal wieder im eigenen Schatten sonnen. – Ja, ich weiss, das passt nicht zusammen, aber gerade so ist es auch gedacht. – Erst sehen sich mehr als 12 Millionen Zuschauer den ersten Einsatz von Til Schweiger im Tatort an und dann gibt es auch noch einen Rekordabruf in der Mediathek für diesen.
Beim Fernsehen erkläre ich es mir so, dass genug Werbung gemacht wurde, damit auch wirklich der letzte Fernsehverweigerer mitbekommt, wer da am Sonntag sein Debüt geben würde. Und die Mediathek erkläre ich mir so, dass nun all jene sich den Tatort ansehen, um irgendwie nachvollziehen zu können, warum gerade diese Folge so frenetisch gefeiert wurde. Ich empfehle dazu den Ton auszuschalten, eventuell die Folge gleich herunterzuladen, um sie dann im Schnelldurchgang zu gucken. Ausser viel Geballer und einigen Humoreinlagen bezüglich des Kollegen wird man nicht viel zu sehen bekommen.
Ton aus deshalb, weil Til Schweiger sich immer anhört, als hätte er schon wieder ein paar Weinflaschen zuviel getrunken. Ist mir früher nie so aufgefallen, aber seit seinem denkwürdigen Auftritt, empfinde ich das so.
Kann bloss hoffen, dass der nach zwei Folgen aufhören wird. Ich möchte viel lieber Wotan Wilke Möhring sehen, das ist ein weitaus besserer Schauspieler. Wieso ist Schweiger bloss für die Lindenstrasse entdeckt worden? Wenn man das doch nur rückgängig machen könnte.

 

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Der Weltuntergang und der Papst


Das mit dem Weltuntergang scheint wohl nicht mehr als heisse Luft und der Beginn eines neuen Zeitzyklus gewesen zu sein. Was anderes habe ich auch gar nicht vermutet, aber irgendwelche Apokalyptiker gibt es ja immer wieder. Und so wurde nicht nur das französische Dorf Bugarach heimgesucht, sondern auch noch andere Orte auf der Welt. Denn diese sollten angeblich vom Weltenende verschont bleibt. Angeblich sollten sogar Ausserirdische auf dem Pic de Bugarach landen. Getan hat sich da auch nichts.
Mit solchen Endzeitangaben sollte man vorsichtig sein. Bis jetzt haben wir noch alles überstanden. Die Jahrtausendwende, die mathematisch gesehen erst ein Jahr später kam, den 11. September, die Prophezeiungen des Nostradamus, die Vorhersagen der Zeugen Jehovas, die nachher immer massenhaft Austritte hatten, und die Eurokrise werden wir auch noch überstehen.
Aber irgendwie ist es schon schade, dass die Welt nicht untergegangen ist. Was wäre uns doch alles erspart geblieben: Markus Lanz als Moderator von „Wetten, dass..?“, Til Schweiger als Tatort-Kommissar, eine verhaltensgestörte Tbc-Bazille als neuer Zuchtbulle im Zuhause von Tausendschön, Russland und seine wunderbare (Vorsicht, Ironie) Demokratie.
Es gibt noch mehr Dinge, bloss fällt mir gerade nicht mehr ein. Dennoch liesse sich die Liste beliebig fortsetzen.
An den Weltuntergang glaubte ich genauso wenig wie Elefantendame Mala. Diese liess das alles kalt, war ganz ruhig und entspannt, liess sich ihr Futter schmecken. Sie hätte schon angezeigt, wenn etwas Schlimmes geschehen würde. Laut Jenala soll sie im letzten Jahr das Erdbeben von Japan vorhergesehen habe. Am Tag zuvor sei sie ganz unruhig gewesen und hätte gebrüllt, als würde Hussein sie durch den Fleischwolf drehen. Bloss stand dieser am Grabenrand und benutzte sie mal nicht als Punchingball. Logische Schlussfolgerung: Mala musste irgendwas gespürt haben, da da ein Unglück geschieht. Bekanntlich sind Elefanten sehr feinfühlig und können auch mit den Füssen hören. Warum sollte es nicht stimmen?
Und noch einmal zum Rüsselorakel zu kommen. Elefantendame Mala macht Pause bis zum nächsten Jahr, wenn der FC St. Pauli wieder spielen wird. Bis jetzt ist Malas Statstik ganz ordentlich. Nicht alles richtig getippt, aber bei ungefähr neunzig Prozent hat sie den richtigen Rüsselriecher bewiesen.

In Ägypten wurde gewählt und wieso geht wieder das Gerücht des Wahlbetrugs um? Hat man denn irgendetwas anderes erwartet? Nein. Aber seltsam klang es schon. Es wäre ein grosses Wahlaufkommen, aber die Wahllokale wären nicht geöffnet gewesen, man wurde beschwatzt, durfte nicht das Kreuzchen da machen, wo man wollte.
Die Unruhen gehen weiter. Wie soll es mit Ägypten bloss weitergehen?

Peter Struck ist gestorben, jener Politiker, der mich irgendwie immer an Bismarck erinnert hat, obwohl da nicht gerade eine grosse Ähnlichkeit herrschte.
Einer der wenigen Politiker, von denen ich etwas hielt, die ihre Arbeit gut gemacht haben und vor allem ein gutes Englisch sprachen. Mit Letzterem ist Struck mir vor allem in Erinnerung geblieben, denn er war der einzige deutsche Politiker, der auf CNN nicht mit einer englischen Voice-over-Übersetzung belegt wurde.
In den letzten Jahren hat man kaum noch etwas von ihm gehört, denn hat er die deutsche Politik jahrelang mitgeprägt.

Wie bereits vermutet, hat nun Papst Benedikt XVI. seinen ehemaligen Kammerdiener begnadigt. Höchstpersönlich sei er bei ihm aufgetaucht, um die gute Nachricht zu verkünden. Weihnachten wird nicht umsonst das Fest der Vergebung genannt, dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass der Papst damals bei der Vati-Leaks-Affäre seine Hände im Spiel hatte. Denn da wurde ja deutlich, was es für nutzlose Leute in der Hierachie eigentlich gibt. Bloss konnte er sie nicht loswerden.
Nun gut, nichts genaues weiss man nicht, bloss dass der Kammerdiener nicht aus eigenem Antrieb gehandelt hat. Aber das werden wir wohl nie lösen.

Weihnachten steht nun definitiv vor der Tür. In genau zwei Tagen ist Heiligabend. Ich fürchte es schon, vor allem weiss ich ja bereits, wer mich heimsuchen wird. Jenala ist harmlos, aber Steve und Lei sind nun wirklich nicht gerade das, was man sich wünscht. Gut, ich übertreibe wie masslos, denn eigentlich sind sie harmlos, bloss ein wenig chaotisch. Und beinahe hätte ich noch Melinoh vergessen, aber sie nimmt man leider auch kaum wahr. So ist sie halt.
Der Tannenbaum steht im Wohnzimmer, muss nur noch geschmückt werden und die Kekse stehen auch kurz vor der Vollendung. Lange hat das wieder gedauert, aber das ist wohl auch eine Aufgabe, vor der man sich so lange wie möglich drückt.
Freuen tue ich mich jetzt erst einmal auf die wunderbaren Stummfilme, die auf 3sat laufen werden. Zwar erst nach Weihnachten, doch das ist mir egal. Hauptsache ein paar Filme, die ich noch nicht aufgenommen habe. Zwei von dreien fehlen mir noch. Zudem bin ich nun endlich im Besitz der Nibelungen-DVD. Gibt doch nichts Schöneres.

 

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Der Hamburg Tatort ist zum Untergang verdammt


Wenn ich diese Nachricht bereits am Samstag gewusst hätte, ich hätte ganz etwas anderes geschrieben. Aber so ist es zu dem Eintrag gekommen, den ich ohnehin geplant hatte.
Erinnert sich noch jemand, wie ich mich über das Gerücht aufgeregt habe, dass Til Schweiger der neue Hamburger Tatort-Kommissar werden könnte. Ich hoffe ja, denn leider hat sich das Gerücht bestätigt. Ich kann es nicht glauben, will es immer noch nicht fassen, dass der NDR wirklich diesen fernsehtechnischen Selbstmord begangen, und diesen Typen zum neuen Tatort-Kommissar gekrönt hat. Ab 2012 wird er dann ermitteln – und hoffentlich untergehen.
Mein Fazit steht damit umunwunden fest: Der Hamburg-Tatort steht völlig auf den Abstellgleis und ist nicht mehr zu retten. Nach dem Ende des beliebten Ermittlerduos Krug/Brauer alias Stoever und Brockmöller, ging es immer weiter stetig bergab. Das fing beim Nachfolger Robert Atzorn an, der anfangs durchaus noch gut war bis dann Ursula Karven auftauchte. Danach war dann Schluss. Und der noch gegenwärtige Ermittler, dargestellt von Mehmet Kurtulus. Von dem habe ich gerade mal die erste Folge gesehen, weil einige Szenen im Tropen-Aquarium Hagenbeck gedreht wurden. So konnte ich mir über die Einrichtung schon einmal einen ersten Einblick verschaffen, denn selbst gesehen habe ich sie erst später.
Aber zurück zum neuen Tatort-Ermittler. Ich weiss nicht, was den NDR geritten hat, Til Schweiger zu verpflichten. War es der riesige Artikel in der Bild-Zeitung oder wieso, weshalb, warum? Denn ich kann Schweiger nichts abgewinnen. Ja, ich gebe zu – wieder einmal -, dass ich den Typen nicht ausstehen kann, dass ich das kotzen kriege, wenn ich nur dessen Stimme höre. Mag übertrieben klingen, ist aber wirklich so. Zudem spricht er auch noch ziemlich verwaschen, hat keinerlei Ausstrahlung und vor allem kein Benehmen. Kann man daran erkennen, dass er bei der Verleihung des Querdenker-Preises völlig besoffen auf die Bühne getreten ist. Und das soll ein Vorbild sein? Nein, definitiv nicht, und seine Ausrede, die er dazu geliefert hat, eh nicht. Der soll mal überlegen was er tut. Am Samstag bei Wetten, dass…? soll er angeblich sich mit seinem Handy beschäftigt haben, als er gerade nicht dran war. Aber das kann ich nicht mit Sicherheit sagen, da ich es selbst nicht gesehen habe. Vorstellen kann ich es mir aber doch.
Wenn Horst D. Scheel Til Schweiger nicht für die Lindenstrasse entdeckt hätte und dieser anschliessend auch noch für Manta, Manta und Der bewegte Mann besetzt worden wäre, Deutschland und vor allem der Hamburger Tatort wäre vor diesem Typen verschont geblieben. Und wer sich jetzt fragt, wann hat der denn in der Lindenstraße gespielt. Tja, das ist Anfang der 90er Jahre gewesen. Er verdrängt es gerne, wie er seinen Entdecker nach dessen eigenen Aussagen und nicht mehr zu kennen scheint. Also ist er wohl auch noch undankbar. Aber wie heisst es so schön: Undank ist der Welten Lohn.
Ich kann bloss hoffen, dass die Quoten des Tatorts noch weiter sinken werden, wenn Schweiger auf dem Bildschirm erscheint. Trost mag sein, dass er nur eine Folge pro Jahr drehen wird. Aber selbst das ist noch zuviel.
Der NDR hat sich hier die grösste Fehlentscheidung seit ich weiss nicht wann geleistet. Aber früher oder später – ich nehme mal letzteres an – wird der Sender noch merken, was er da getan hat. Das ist der Untergang des Hamburg-Tatorts. Schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden, aber wie heisst es so schön: Schlimmer geht immer. Hierbei hat man es ja gesehen.

Am Samstag war es nun endlich so weit: Die letzte Sendung von Wetten, dass…? mit Thomas Gottschalk als Moderator wurde gezeigt. Herausragend war die Sendung nicht gerade. Dafür hat sich Gottschalk einige Schlüpfrigkeiten geleistet, die er sonst nicht von sich gegeben hätte. Die Wetten waren bis auf die Golf/Basketball-Wette eigentlich recht ordentlich. Ich fand die Toilettenspülung am besten, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.
Wenn man die Show nicht gesehen hat, man hat nichts verpasst. Bei der Wetteinlösung ging es nur immer darum, dass Günther Jauch diesen blauen Anzug mit Leopardenmuster und passenden Schuhen bei seiner nächsten Sendung anziehen sollte. Allerdings verlor keiner der Wettpaten. Aber Jauch bot sich eh an, den Anzug auch ganz freiwillig zu tragen. Muss aber noch geändert werden, weshalb er gestern beim RTL-Jahresrückblick ihn nicht anhatte. Aber es wäre eh witziger,  wenn er ihn bei seiner ARD-Talkshow anhat.
Ich kann sagen, dass ich die gesamte Sendung gesehen habe, falls ich mal irgendwann gefragt werden sollte. Aber unvergesslich wird sie nicht bleiben. Am Ende redete Thomas Gottschalk so, als ob er nun erst einmal zur ARD gehe und schliesslich doch wieder zu Wetten, dass..? zurückkehre, wenn es dort nicht klappen sollte. So hat er sich nicht ausgedrückt, aber man hätte es so interpretieren können. 1992 hörte er ja auch und kam dann wieder, da Wolfgang Lippert sich nicht durchsetzen konnte. Bei dem frage ich mich immer noch, warum sie den genommen haben. Jedenfalls sagte damals Hape Kerkeling auch schon ab. Er es noch nicht wusste, weiss es jetzt.
Aber wer soll es denn jetzt machen? Gottschalk selbst brachte nun Günther Jauch noch ins Gespräch. Aber der macht es natürlich nicht, denn er hat ja sonntags seine Talkshow, also geht das schlecht. Auch wenn es nur einige Samstage im Jahr sein mögen. Aber Jauch ist so spontan wie eine Schlaftablette, was man von Johannes B. Kerner auch sagen kann. Der gilt jetzt nämlich als heissester Kandidat für die Nachfolge. Markus Lanz hat glücklicherweise abgesagt. – Nach meinem Eintrag? Nein, das will ich jetzt nicht behaupten. – Der wäre eine absolute Katastrophe gewesen. Aber auch Kerner ist nicht viel besser. Der kann eine Talkshow moderieren und als Reporter für die Champions League herhalten, doch das war es dann auch schon. Für solch eine Riesenshow wie Wetten, dass…? ist er einfach nicht geeignet, auch wenn er schon Quizsendungen gemacht hat. Aber die sind doch wirklich ein anderes Kaliber.
Ansonsten hätte ich noch den Erfinder der Show: Frank Elstner. Der ist zwar auch schon fast siebzig (im April nächsten Jahres nullt er), aber warum sollte er das nicht machen? Weil er bei der ARD festhängt? Was macht er denn da noch? Eine Quizshow mit Ranga Yogeshwar, aber das war’s dann auch schon, wenn ich mich recht erinnere. Die ARD-Fernsehlotterie macht ja jetzt die Lierhaus, obwohl die niemand sehen will. Die Kritik an ihr verletzt sie sehr, aber wenn es nciht stimmen würde, hätte sie dazu nichts gesagt. Denn es stimmt doch, die will niemand mehr sehen. Sie soll erst einmal weiter ihre Reha weitermachen oder wie man es auch immer nennt und dann kann sie eventuell zurück an den Bildschirm. Aber nicht so wie jetzt. Da kriegt man doch das Grausen, wie sehr sie wieder in die öffentlichkeit drängt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass sie gegen jede Veröffentlichung geklagt hat, die in einer Klatschzeitung über sie gebracht wurde. Aber mit Gaby Köster ist es da dasselbe. Aber genug von diesem Exkurs, hat nichts mit dem Thema zu tun.
Ich sehe keinen Nachfolger und ich sehe auch keine Zukunft von Wetten, dass..? Die Sendung ist fertig. Dreissig Jahre waren eine schöne Zeit, aber sie sind genug.

In Russland wurde am Wochenende gewählt. Wie zu erwarten, wurde mal wieder kräftig mainupuliert und betrogen. Aber das ist in Russland ja nichts besonderes. Fehlte nur noch, das bereits angekreuzte Wahlzettel an die Wähler verteilt würden. Aber stattdessen werden zuvor eben schon die Urnen mit Zetteln gefüllt oder zwischendurch werden die nicht verschlossenen Wahlurnen geöffnet.
Und wieso hat dann Putin nicht einmal 50% der Stimmen auf sich vereinen können, wird nun gefragt werden? Tja, was soll man da sagen? Einfache Antwort: Dann ist es nicht so auffällig, wie sehr manipuliert wurde. Alles Taktik, wenn man mich fragt. Da wird nichts rauskommen, obwohl alle Welt weiss, dass da betrogen wurde. Selbst der OSZE sagt es, aber was will man machen? Russland boybottieren? Da könnten wir gleich unsere Heizungen abschalten, schliesslich liefert Russland das meiste Erdgas an uns. Schlimm, wenn man so von einem Land abhängig ist.

Und weitaus wichtiger ist momentan, dass auf Europa-Ebene darum gestritten wird, ob nun die Euro-Bonds kommen oder nicht. Was sind Euro-Bonds. Nun, ganz verallgemeinert gesagt bedeutet es, dass alle EU-Länder für das Land einstehen werden, welches hohe Schulden hat. Also alle jetzt beispielsweise für Griechenland. Ich finde, dass wir diesen Euro-Bonds nicht zustimmen sollten. Denn warum sollen wir für was zahlen, was ein anderes Land verbockt hat? Genauso sieht es übrigens auch Angela Merkel. Unsere Bundeskanzlerin – auch wenn ich sie nicht gewählt habe – möchte diese Euro-Bonds auch nicht. Wolfgang Schäuble sieht die Wirtschaft in Gefahr.
Aber isolieren wir uns wegen dieser Entscheidung in Europa? Helmut Schmidt, einer der beliebtesten Altbundeskanzler – ja, der Mann, der überall raucht -, sagt, dass wir aufpassen müssen. Denn vor Beginn des Ersten Weltkriegs war Deutschland in Europa auch isoliert. Das hatte zwar einen anderen Grund, nämlich Wilhelm II., der unter einem Minderwertigkeitskomplex litt. Und wenn schon, irgendjemand muss nun einmal der Buhmann sein, dann ist es eben Deutschland, ist dann eben so. Zum Dritten Weltkrieg wird es dann eh nicht kommen. Okay, der letzte Satz war ziemlich salopp, aber so sage ich es nun einmal.
Kein Euro-Bonds und fertig. Es kann doch nicht sein, dass wir für die Fehler anderer zahlen sollen. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

Am Samstag habe ich ja ganz die EM-Auslosung vergessen zu erwähnen. Niemand hat es gewollt, aber Deutschland ist in einer Hammer-Gruppe gelandet. Mit den Niederlanden und Portugal als Gegner. Ob wir so weiterkommen und noch Chancen auf den Gewinn des Titels haben?
2004 scheiterte Deutschland in der Vorrunde, einer der Gruppengegner waren die Niederlande. Im Jahr 2000 war einer davon Portugal, auch da scheiterten wir in der Vorrunde. Und nun sind beide Länder unsere Gruppengegner in der Vorrunde. Ausserdem finden alle Spiele in der Ukraine statt, wo die Deutsche Nationalmannschaft doch ihr Quartier in Polen, sprich Danzig, aufschlagen wird. Wenn das nicht unvorteilhaft ist.
Wenn man Portugal und die Niederlande momentan betrachtet, so erscheint es leicht, beide zu besiegen oder wenigstens ein Unentschieden rauszuholen, denn beide Teams schwächeln. Aber bis zur EM ist es auch noch ein halbes Jahr hin und während der Zeit kann noch viel passieren. Aber geben wir die Hoffnung nicht auf, denn wie heisst es so schön? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

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Welche Farbe hat die Gefahr?


Ich habe gestern echt nicht daran geglaubt, dass Deutschland gegen die Niederlande wirklich gewinnen würde. Wenn man das katastrophale Spiel gegen die Ukraine nimmt, konnte man wirklich nur auf ein Wunder hoffen. Aber gestern wurde endlich mal so gespielt, wie es sich für jemanden gehört, der Europameister werden will. Die ganze Zeit über nicht, aber es gab einige Szenen, die wirklich gut waren.
Podolski hat doch gespielt. Ich dachte, der würde gar nicht auf dem Platz sein, da ich nie etwas von ihm sah. Aber als er ausgewechselt wurde, sah ich dann, dass er doch tatsächlich gespielt hat. Ich sag nur mal soviel: Ob er nun spielt oder nicht, ist völlig egal. Und das Köln so ein Spektakel um ihn macht, kann ich auch nicht verstehen. Der war nie ein besonders herausragender Spieler. Manchmal mag er mal einen hellen Moment haben, aber dann hat er wieder zuviel Ehrgeiz und drischt den Ball meilenweit ins Aus. Oder erinnern wir uns nur an den verschossenen Elfmeter bei der letzten WM. Auf Podolski können wir wirklich verzichten. Bloss wann wird das endlich auch einmal Löw einsehen?

Die Politiker sind in Aufruhr, denn nun haben sie endlich ein Thema, dass von der Finanzkrise ablenkt. Und es sind dieses Mal nicht die Nuklearkraftwerke, sondern ganz etwas anderes. Etwas, womit niemand gerechnet hat. Nun sind es nicht mehr die Islamisten vor denen wir uns fürchten müssen, sondern die rechtsradikalen Terroristen.
Das schlimme an denen ist, dass sie jahrelang tun und lassen konnten, was sie wollten, ohne dass die Polizei auf sie gekommen wäre. Nur durch einen „Zufall“ – ich will es eigentlich so nicht nennen – ist herausgekommen, dass die wirkliche Gefahr von ganz einer anderen Seite droht als gedacht. Fürchteten wir die Islamisten und die Kommunisten, so sind diese Gefahren vergessen. Tja, vieleicht haben sich Politiker sowie Polizei, Staatsanwaltschaft, Verfassungsschutz und BND auf Dinge eingeschossen, die zwar auch nicht harmlos sind, aber im Hinblick auf das, was da jetzt aufgedeckt wurde, doch wirklich fast unwichtig erscheint.
Wer die braune Gefahr stets fürchtete, hat nun Recht behalten. Völlig unentdeckt haben sie ihre Anschläge ausgeführt und niemand kam darauf, wer eigentlich dahintersteckt. Erinnern wir uns nicht noch an das Phantom? Das sollte ja mal wieder damals bei9 dem Polizistenmord von Heilbronn zugeschlagen haben. Am Ende stellte sich dann heraus, dass eine Mitarbeiterin, wo die sterilen Wattetupfer hergestellt werden, nicht steril gearbeitet hatte. Das war dann sogar CSI: NY eine Episode wert. Die nehmen viele deutsche Themen auf, man glaubt es icht. Also nicht nur CSI, sondern auch Criminal Minds oder Bones.
aber nun wissen wir ja, wie es wirklich war und können es nicht fassen, wie diese rechtsradikalen Terroristen – ich nenne sie einfach mal so – unerkannt arbeiten konnten und das jahrelang!
Wir haben uns vor Kommunisten, Finanzkrisen und radikalen Islamisten gefürchtet, bzw. ist uns das eingeredet worden, dass wir diese fürchten müssen. Dabei ist die eigentliche Gefahr viel näher.
Und ich weiss, wovon ich rede. Ein paar Häuserblocks weiter in meiner Strasse, wohnt auch so eine Familie, die sehr rechts orientiert ist. Und wie es scheint, wollen die uns alle irgendwie aus den Wohnungen raushaben, denn wir haben schon alles mögliche erlebt. Dazu muss man sagen, dass die meisten von uns in Eigentumswohnungen leben und besagte Familie wohnt in einem von zwei Blocks, die für Sozialschwache sind. Obwohl ich mich bei denen frage, wieso die als so gelten. Die fahren die dicksten Autos, feiern die lautesten Partys und gehen uns mit ihren Machenschaften auf die Nerven. Das schärfste ist, dass die Polizei nichts dagegen unternimmt. Und wenn wir direkt etwas sagen würden, müssen wir noch Repressialien fürchten. So geht das doch nicht. Was ist das für ein Staat, der seine Bürger nciht vor solch einem braunen Abschaum bewahrt? Ja, ich rede recht radikal, aber ich kann nicht anders.

Die Bild-Zeitung hat wohl nicht wirklich was zu schreiben, oder warum haben sie diese Titelzeile genommen? Til Schweiger als Hamburger Tatort-Kommissar. Wenn das nur irgendwie wahr sein sollte, ist es das Ende des Tatorts in Hamburg. So einen unsympathischen Typen zu nehmen, der noch dazu nicht einmal eine gute Stimme bzw. Aussprache hat, ist wirklich unter aller Kanone. Ich hoffe nur, dass das wieder so ein Gerücht ist.

Am Freitag ist es nun so weit: Die letzte Folge der dritten Staffel von Castle wird gezeigt. Und wann wird die vierte Staffel kommen? Ich vermute, dass sie vor nächstem Frühjahr nicht gezeigt werden wird. Das ist traurig, wird aber leider so sein. Schliesslich ist die vierte Staffel in den USA erst im September angelaufen, wird noch gedreht und die deutsche Synchronisation hat gewiss auch noch nicht begonnen. Also müssen wir uns gedulden und fleissig warten. Ich wäre ja zufrieden, wenn ich wenigstens die vierte Staffel schon im Original sehen könnte. Aber Disney macht es nicht möglich. Ein Ärger ist das! Sollen gefälligst einen Youtube-Account erstellen, wo man sich die Folge eine Woche lang kostenlos ansehen kann, und zwar weltweit – nicht das die GEMA wieder dawischenfunkt. Aber daran wird nicht gedacht. Jawohl, ich finde es gemein!
Am 01. Dezember kommt übrigens die dritte Staffel auf DVD raus. Wer sich einen weiteren Staubfänger zulegen möchte, kann das gerne tun. – Was bin ich wieder witzig heute.

 

 

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