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China – Die unbekannte Gefahr


Müssen wir uns nicht langsam Gedanken machen, dass China viel zu mächtig wird? Erst sind sie der grösste Schuldner der USA – was ich bis vor einigen Monaten gar nicht wusste – und dann übernehmen sie immer mehr Firmen in Europa.
Mir bekannt sind jetzt zwar „nur“ Medion und neu Saab. Aber ich denke, dass das auch schon ziemlich viel ist. Medion, das ist die Technik-Marke, die den Discounter Aldi mit PCs, Laptops, Fernsehern und ich weiss nicht noch alles beliefert. Und nun haben dort die Chinesen die Mehrheit der Aktien. Und Saab, die schwedische Automarke, stand vor der Pleite. Und bevor es diese Traditionsmarke (?) nicht mehr gibt, haben nun die Chinesen zugeschlagen. So ist das eben.
Fürchteten wir uns früher vor den Russen, kamen dann die Araber und nun sind es die Chinesen, die wir fürchten müssen. Ich habe es ja schon angemahnt, dass wir uns vor den Chinesen in Acht nehmen müssen. Aber so ist das eben. Eben noch davon geredet und schon sind sie da.
Da muss man wirklich beobachten, wie das weitergeht. Die USA sind seit dem platzen der Blase nur noch ein müder Haufen, der es nicht schafft, sich selbst aus dem Dreck zu ziehen. Sie dümpeln dahin und irgendwann werden sie es wirklich in die Pleite schaffen.
Oder sehen wir uns einmal Griechenland an. Wieso wird so verbissen versucht, diesen betrügerischen Pleitegeier zu retten? Die haben doch schon ihre Bilanzen gefälscht, um den Euro zu bekommen. Davon spricht jetzt natürlich niemand mehr. Ich würde Griechenland aus dem Euro schmeissen und dann Pleite gehen lassen. Mehr haben sie nicht verdient.
Statt zu akzeptieren, dass ihr Land pleite ist, streiken die Griechen auch noch und leiern irgendwelche Strassenschlachten an. Wer hat denn das Land in die Misere geführt? Ja, es waren die Politiker, aber auch die Bevölkerung, die bei den Mauscheleien mitgemacht hat. Und nun will niemand die Pleite akzeptieren. Tja, so ist das.
Um noch einmal zu China zurückzukommen. Dass das Land nun alle möglichen Firmen in Europa, und ich weiss nicht wo, übernimmt, dazu auch noch der grösste Schuldner der USA ist, erinnert mich doch an eine Zukunftsversion der Serie „Firefly“. Dort ist die Weltsprache nämlich Chinesisch, also Mandarin. Wir sollten die Augen offen halten, nicht dass es irgendwann nur noch von Chinesen bei uns wimmelt.

Tunesien hat das Ergebnis seiner Wahlen verkündet: Wie von mir erwartet, hat die islamistische Partei gewonnen. Seitdem sich das Land von seinem Diktator befreit hat, ist dort die Islamisierung so ziemlich auf dem Vormarsch. Ob das nun von Vorteil ist oder eher Nachteil, muss das Land selbst wissen. Wir aussenstehenden können eher dazu sagen, dass es gefährlich erscheint.

In Libyen ist Gaddafi beigesetzt worden, nachdem zuvor eine Autopsie stattgefunden hatte. Er wurde erschossen, aber wie und warum, das sind immer noch die Fragen aller Fragen. Ausserdem soll eine Massenhinrichtung in Sierte stattgefunden haben.
Aber irgendwie bin ich immer noch nicht überzeugt, dass der Tote Gaddafi ist. Bezeichnet mich als skeptisch und ich weiss nicht was, aber ich glaube es einfach nicht.
Freie Wahlen sind angesagt worden. Hoffen wir, dass es wirklich dazu kommt. In Ägypten hat sich immer noch nichts getan. Das Militär hält weiterhin die Fäden in der Hand. So haben es sich damals im Februar die Demonstranten nun wirklich nicht gedacht.

Kann mir mal jemand erklären, warum der Tim und Struppi-Film von einigen Medien so sehr in Grund und Boden gelobt wird? Der Film ist nichts, aber anscheinend sehen einige in dem Film nur die Technik. Ein wahrer Tintin-Fan wird diesen Film niemals mögen, den hat Steven Spielberg nicht für die Tintin-Fans gemacht, sonst wäre da ganz etwas anderes herausgekommen. Etwas, der Comic-Serie gerecht geworden wäre. Dieser Film ist Schund!

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Ein Kommentar

Verfasst von - 29. Oktober 2011 in Ägypten, Film, Real life, Technik

 

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Tim und Struppi völlig entzaubert – leider!


Premiere von Tim und Struppi in Europa. In den USA soll der Film erst zur weihnachtszeit in die Kinos kommen. Denen wird er wohl sehr viel besser gefallen. Jedenfalls vermute ich es. Die Trailer, die ich bis jetzt gesehen habe und dann die Bilder, sagen mir persönlich, dass das der schlechteste Film ist, der jemals ein Tintin-Abenteuer zeigte. Ich habe anfangs die Realverfilmungen aus den sechziger Jahren mit Jean-Pierre Talbot auch nicht besonders gemocht. Aber die sind hundert Mal besser als dieser Mist. – Also der erste Film, der zweite ist zu klamaukartig.
Aber was sich Steven Spielberg hier geleistet hat, weiss ich wirklich nicht. Er wollte etwas für die (Tintin-)Fans machen. Aber doch nicht so! Entweder wird es eine Realverfilmung oder aber ein vollständig am PC animiertes Werk, und damit meine ich einen Zeichentrickfilm. Das was jetzt ab Donnerstag zu sehen ist, ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Es ist eigentlich überhaupt nichts. Sollen wir uns freuen, dass Tintin in 3D herauskommt? Ich finde ohnehin, dass 3D viel zu hoch eingeschätzt wird. Denn es gibt Menschen, die können 3D einfach nicht sehen, bekommen nur Kopfschmerzen.
Der Film wurde im Motion-Capture-Verfahren gedreht. Was soviel heisst, dass die Schauspieler einen speziellen Anzug tragen, der Marker hat. Dies wird mit Kameras aufgenommen und am Computer so bearbeitet, dass etwas völlig Neues herauskommt. Die Darsteller erkennt man nun überhaupt nicht mehr, sondern das, was der Computer aus ihnen gemacht hat. Aber hätte dann nicht wenigstens etwas herauskommen können, was mehr Ähnlichkeit mit Tintin hat? Tim sieht aus wie ein grüner Junge, der nicht weiss, wo es längs geht. Und Haddock sieht aus wie das Saufaus, das er auch zu Beginn war. Und von Schultze und schulze will ich gar nicht erst reden. Die erinnern nun noch mehr an Dick und Doof als zuvor. Dieser Film ist eine Katastrophe. Und wer sich einen Trailer davon ansieht, wird die Ähnlichkeiten mit Indiana Jones nicht übersehen. Vorausgesetzt, er/sie kennt auch Indiana Jones. Soll auch einige geben, die noch nie Indiana Jones gesehen haben.

Steven ist bekanntlich entsetzt, was ich vor langer Zeit ja schon schrieb. Besonders der Hauptdarsteller ist eine Katastrophe für ihn: Jamie Bell, der „Billy Elliot“ gespielt hat. Ich finde ihn auch nicht passend, aber die eigentlich erste Wahl für die Rolle wäre auch nicht besser gewesen.  Ich finde ja sogar Steve noch besser als Tintin. Aber erstens kann der nicht besonders Englisch, also von der Aussprache her, und auch ansonsten wäre er wohl kaum genommen worden. Dazu müßte er mal sein Benehmen ändern.
Wer sich Tintin antun möchte, soll das tun. Ich warte höchstens auf die DVD, denn für diesen Blödsinn werde ich keinen einzigen Cent ausgeben. Spielberg hat ein Heiligtum zerstört. Das beste am Film ist die Musik, die wieder einmal von Spielbergs Stamm-Komponisten John Williams stammt. Mehr an diesem Film ist nicht sehen- oder besser hörenswert. Schade, denn man hatte sich eigentlich grossartiges erwartet. Vielleicht sollte man nicht immer so hoch stapeln, sondern warten, wie das Ergebnis am Ende aussieht.

Wer Tim und Struppi mal nicht als Comic lesen und nicht als Zeichentrickserie oder -film ansehen möchte, dem empfehle ich die beiden Realverfilmungen mit Jean-Pierre Talbot. Die gibt es inzwischen mit deutscher Synchronisation auf DVD. Gewiss auch im Kinderbestand der Stadtbibliotheken erhältlich.

Und nun zu Libyen. Dort wird versprochen, dass innerhalb von acht Monaten Neuwahlen stattfinden werden. Da bin ich aber mal gespannt, was das werden wird. Denn irgendwie kann ich es einfach nicht glauben. Aber bekanntlich glaube ich vieles nicht.
Wie ich auch immer noch nicht glaube, dass Gaddafi tot sein soll. Davon bin ich einfach nicht überzeugt. Aber das muss ich mit mir selbst ausmachen. Dennoch klingt seine Geschichte wie ein Abbild der von Saddam Hussein. Saddam wurde vor Jahren in der Nähe seiner Geburtsstadt in einem Erdgraben oder Erdloch gefunden. Gaddafi in einem Wassergraben. Sehen wir die Ähnlichkeit? Ja, nicht zu übersehen. Dann wurde Gaddafi festgenommen und sehr wahrscheinlich von seinen eigenen Leuten getötet. So weit dazu. Und nun noch die Frage, ob der Tote wirklich Gaddafi ist, denn der wird doch sicherlich Doppelgänger gehabt haben.

Der HSV hat einen neuen Trainer. Extra von FC Basel freigekauft. Das macht der HSV nicht zum ersten Mal, bei Pagelsdorf war das schon so und bei Labbadia auch. Pagelsdorf blieb etwa vier Jahre, Labbadia nicht einmal eine Saison. So kann es gehen. Und nun Thorsten Fink, der mal bei den Bayern gespielt hat. Natürlich wurde ein Sieg erwartet. Aber was kam? Ein mageres Unentschieden, nachdem Wolfsburg bereits ab der zweiten Minute führte. Mager kann man da nur sagen. Und enttäuschend ist es auch. Aber wenn man sich Aachen ansieht, haben die jetzt auch erst ihr erstes Spiel gewonnen, obwohl Funkel nun schon seit einigen Wochen da ist. Bei einigen Vereinen braucht das eben seine Zeit. So auch hier.

 
2 Kommentare

Verfasst von - 24. Oktober 2011 in Fernsehen, Film, Fußball, Kultur, Real life, Schauspieler, Sport, Technik

 

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