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Danke ZDF! Nun kommt doch die langersehnte Terra X – Folge


Erinnert sich noch jemand an meinen Eintrag vom 27. Februar? Ich vermute mal nicht, deshalb will ich kurz darauf eingehen. In dem Eintrag regte ich mich fürchterlich über das ZDF und seine Sendepolitik auf. Denn in der Woche zuvor, am 19. Februar sollte auf dem ZDF die Terra X – Folge „Expedition in die Südsee – Georg Forster“ laufen. Die fiel allerdngs aus, da Merkel dem Druck der anderen Oarteien nach gegeben und Joachim Gauck als neuen Bundespräsidenten akzeptierte. Da die Folge auch die Woche darauf, am 26. Februar nicht lief, war ich erbost und sah mich einer Folge beraubt, auf die ich mich in der dreiteiligen Serie am meisten gefreut hatte.
Meinem Ärger machte ich Luft und rügte das ZDF für seine Programmgestaltung. Denn ich vermutete, dass die Folge nie gezeigt würde, da sie ja auf Neo gezeigt wurde und in der Mediathek auch verfügbar sei. Da ich aber weder die Mediathek noch den Digitalkanall Neo nutze, guckte ich dementsprechend in die Röhre. Würde also nie diese Folge über Georg Forster sehen.
Und was sehe ich gestern im Nachspann? Die verlorene Folge läuft nächste Woche um 19.30 Uhr.
Da kann ich doch nur eines sagen: Danke, liebes ZDF, das ihr doch noch die Folge zeigt.
Ich glaube zwar nicht, dass mein Eintrag damals was genutzt hat, aber es werden sich wohl noch mehr Menschen als ich beschwert haben. Und so wird die Folge nun endlich gezeigt.
Einige werden jetzt wahrscheinlich gar nicht verstehen, warum ich mich da so aufrege, denn ihnen gefallen die ZDF-Dokus ohnehin nicht. Na ja, ich muss sagen, dass ich auch nicht jede Sendung gucken. Dirk Steffens und diesen anderen namens Kieling, gucke ich mir nicht an. Ist mir viel zu langweilig, was die da zeigen.
Jetzt freue ich mich erst einmal auf nächste Woche. Geduld zahlt sich manchmal eben aus.

Bayern hingegen steht die zweite Saison ohne einen Titel da. Am Samstag verspielten sie auch die Champions League. Wenn jetzt jemand Olic oder Schweinsteiger die Schuld gibt, weil die ihre Elfmeter verschossen haben, muss ich sagen, dass das zwar blöd war, dass sie nicht trafen, aber Schuld sind sie nicht. Die trifft hingegen mehr Robben, da der in der Verlängerung bereits einen Elfmeter verschoss. Wer den auch immer als Elfmeterschützen auserkoren hat, weiss ich beim besten Willen nicht. Der ist dafür nicht zu gebrauchen.
Aber im Grunde genommen hat Bayern selbst Schuld. Was mussten die auch sie spielen, als würden sie 10:0 führen. Die haben viel zu überheblich, langsam und vor allem ideenlos gespielt. Alleine ihm Robben. Immer wenn der vor dem gegnerischen Strafraum schiessen wollte, wurde der der Schuss abgeblockt. War ja auch immer an der gleichen Stelle. Oder das hin und her geschiebe des Balles. Chelsea hat die Champions League verdient gewonnen.
Und nun noch die Frage: Wann tritt Heynckes zurück?
Morgen haben sie nich ein Spiel, aber absolut keine Lust. Es geht gegen die niederländische Nationalmannschaft. Hängt mit der Verletzung von Robben zu.sammen. Da wollte Bayern doch Entschädigung haben Uhr man einigte sich auf ein Freundschaftsspiel.
Mich eine Frage, für wie alt würde man Robben schätzen. Ich sagte, der würde kurz vor der Fussball-Rente stehen, dabei ist der gerade mal nur ein Jahr älter als ich. Aber er sieht mindestens zehn Jahre älter aus.

Eine Entscheidung ist bei Hertha BSC noch gefallen: Sie steigen ab. Was anderes war nicht zu erwarten gewesen.
Ich wünschte ihnen ein Wiederholungsspiel, glaubte aber nicht, dass so entschieden würde. Sonst wäre das Spiel am Dienstag auch abgebrochen worden. Aber das geschah nicht, also würde es auch kein Wiederholungsspiel geben. Tja, so sieht es aus.

Robin Gibb hat tot. Ohne zynisch wirken zu wollen. Aber ich war schon verwunde, dass er überhauot noch aus dem Koma erwacht ist. Aber die Musik Welt verliert mit Robin Gibb einen guten Musiker. Es ist schade, dass der Krebs ihn besiegt hat.

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Mutterglück an Freitag, dem 13. – Lai Sinh hat das Rennen vor Salvana gemacht


Die Obduktion des kleinen Elefantenbullen hat ergeben, dass Hoa ihn tatsächlich totgetrampelt hat. Infolge seiner inneren Blutungen starb er. Eine traurige Nachricht.
Ich bin aber immer noch überzeugt davon, dass Hoa es nicht mit Absicht gemacht hat, sondern ihn nur zum aufstehn ermuntern wollte und dabei zu fest zugetreten hat.
Gestern auf den Aufnahmen von „Elefanten, Tiger & Co.“ konnte man nicht wirklich viel erkennen. Was für mich jetzt aber definitiv feststeht: Das war eine Unfähigkeit, die es überhaupt nicht gab. Gucken wir mal an den Monitoren, da werden wir ja alles sehen. Die hätten ja in zu Hoa direkt in die Halle sollen, aber wenn sie an dem Durchgang gestanden und manchmal mit ihr gesprochen hätten, dass wäre schon ein wenig tröstlich für sie gewesen. Immer noch besser, als ganz allein zu sein.
Und sie hat wahnsinnige Schmerzen gehabt, brüllte, was wir wegen des Infraschalls nicht hören konnten, nahm einen langes Stück Holz und hielt sich daran fest.
Bösartigkeit kann man ihr wirklich nicht unterstellen. Sie hat getrauert, das sah man ihr an. Ihre Augen waren nass und sie guckte traurig. – Jedenfalls sagt das Jenala und die muss das wissen.
Vielleicht hätten sie es doch mit Saida versuchen sollen, auch wenn sie Hoa nicht besonders mag. Aber in der Situation hätte sie ihr sehr wahrscheinlich beigestanden.
So ist es aber so, wie es gekommen ist. Man kann es nicht ändern. Hoa kann immer noch weiteren Nachwuchs bekommen.

Dafür gibt es eine umso schönere Nachricht aus Hamburg. In dortigen Tierpark Hagenbeck erblickte am frühen Freitagmorgen (Freitag, der 13.) ein kleiner Elefantenbulle das Licht der Welt. Doch wer nun mit Salvana als glücklicher Mutter gerechnet hat, der hat sich verrechnet. Denn es war ja noch eine andere Elefantenkuh schwanger. Beide Kühe sollen, wie es heisst, am selben Tag gedeckt worden sein. Die eine in Leipzig, die andere in Hamburg. Lai Sinh, die Elefanten, die gerne auch mal für ein Jungtier gehalten wird, ist die glückliche Mutter. Wobei glücklich relativ ist, besonders bei Lai Sinh. Sie ist leicht autistisch veranlagt und nicht gerade die Mutter, wie man es sich vorstellt. Sie kümmert sich, aber bloss nicht zuviel. Das ist bei ihrer Tochter Shila schon so gewesen, die deshalb zu einer Tante ging, um dort Milch zu trinken. Die hatte dann selbst Nachwuchs und musste nun zwei kleine Elefanten versorgen. Sie wurde dadurch ganz schön dünn, nun wird es langsam wieder.
Übrigens wurde das Jungtier genau zwei Tage nach dem fünften Geburtstag seiner Vollschwester (Mutter und Vater identisch). Da kann man es verstehen, wenn Jenala sagt, Lai Sinh sei autistisch veranlagt. Alles muss gleich sein. Dieses mal wieder in aller Frühe, bloss zwei Stunden eher als das letzte Mal, aber wieder eine Viertelstunde.
Jenala ist gestern gleich hin und war recht erstaunt, dass Salvana sich so gar nicht für die Gruppe und den Nachwuchs interessierte. Als würde sie gar nicht zur Gruppe gehören, sondern wäre ein Fremdkörper. Vielleicht auch erste Anzeichen für Wehen? Wir wissen es nicht.
Der kleine Bulle soll immer versucht haben zu trinken, bloss suchte er die Milchbar immer vergeblich bei Tante und Halbschwester. Da gab es dann natürlich nichts. Aber besonders auf die Halbschwester hatte er es abgesehen. Und die liess alles geduldig über sich ergehen.
Jenala hatte prophezeit, dass es ein Bullenkalb werden würde. Hat irgendwelche Berechnungen angestellt bezüglich des Nachwuchs des Vaters und dem der Mutter. Und da stand dann die Chance höher, dass es ein Bullenkalb würde.
Hier ein Bild von dem neuen Elefanten.

Und was ist heute noch für ein Tag? Richtig, vor 100 Jahren sank die Titanic in die Fluten des Ozeans. Ein Schiff, das als unsinkbar galt, wurde zum Mythos. Warum eigentlich? Wegen der missglückten Schiffstaufe? Wegen der Tatsache, dass das Schiff als unsinkbar galt? Wegen der fehlenden Rettungsboote?
Bezüglich der Rettungsboote kann man nur sagen, dass damals nicht vorgeschrieben wurde, wie viele Rettungsboote sich an Bord befinden mussten. Es war eine Sache der Reederei. Da kann man nur sagen, dass die White Star Line sogar mehr Rettungsboote als überhaupt nötig zugelassen hat. Wird gerne vergessen, aber Rettungsboote waren nun wirklich nicht Pflicht.
Bei der Schiffstaufe ging wirklich nicht die Flasche kaputt. Das wird dann gleich als schlechtes Omen angesehen. Nun ja, ist nun mal so. Kann man nicht ändern.
Im Grunde genommen, ist die Titanic wahrscheinlich zum Mythos geworden wegen mehrerer Tatsachen: 1. Das Schiff galt als unsinkbar.
2. Viele Menschen sind gestorben.
3. Die genauen Umstände, wieso es eigentlich zu dem Unglück kam, sind nie geklärt worden.
James Cameron’s Film ist nun auch wieder in 3D im Kino zu bewundern und die Leuten strömen immer noch wegen des Films in die Kinos. Ich habe den schon 1997 nicht gesehen und falls nun Regina auf die Idee kommen würde, dass ich mir den mit ihr ansehen muss, würde ich jeglichen Konsequenzen in Kauf nehmen. Aber ich will diese Schnulze nicht sehen. Was anderes ist der Film nun mal nicht.
Gestern wurde eine der deutschen Fassungen gezeigt. Nicht der Stummfilm von 1912, sondern der Film von 1943. Kann man sich schon vorstellen, wie das war. Ein wenig einseitig gefärbt, aber ansonsten eben ein Spielfilm mit Dramatik.
Nächste Woche kommt an selber Stelle übrigens ein ganz anderer Film. Jenala hat gesagt, dass ich darauf aufmerksam machen soll: Klein Erna auf dem Jungfernstieg.
Wurde 1969 in Hamburg gedreht, die Handlung ist nicht besonders, aber ein ganz spezieller Elefant ist dort zu sehen. Um wen es sich handelt? Gibt doch nur eine Elefantenkuh, die seit mehr als 45 Jahren in Hagenbeck ansässig ist. Jenalas Ersatzelefant Mala. Die hat sich nach eigener Aussage gestern übrigens sehr den Bauch vollgeschlagen.

 
 

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Gaddafi ist tot! – Oder doch nicht!


Da hat mich doch gerade in den letzten Minuten eine Nachricht erreicht, die kaum zu glauben ist. – Und mit Verlaub, ich glaube sie wirklich nicht. Aber erst einmal dazu, was ich gehört und gelesen habe: Gaddafi ist tot! Der Irre von Libyen (nicht Syrien) lebt nicht mehr. Er wurde erschossen. Bilder sind auch schon im Umlauf. Aber wirklich erkennen kann man da nun nichts. Aber es soll dennoch Gaddafi sein. Im Gegensatz zu den USA, die im Mai keine Bilder vom toten Osama bin Laden veröffentlichten, wird hier genau das Gegenteil gemacht. Klar, warum das so ist. Damit soll den Leuten gezeigt werden, dass Gaddafi wirklich tot ist und nicht irgendwelche Gerüchte entstehen, dass er eventuell noch am Leben sein könnte. Ja, ja, man muss auf alles vorbereitet sein
Dennoch bin ich nicht so ganz überzeugt, dass der selbsternannte Herrscher von Libyen wirklich das Zeitliche gesegnet hat. Der hat doch gewiss irgendwelche Doppelgänger gehabt. Man sehe sich doch nur die Bilder seiner letzten öffentlichen Auftritte an. Da war er doch nicht mehr er selbst. Wirkte völlig neben sich und musste beinahe geführt werden. Ausserdem war sein Gesicht völlig zerschnitten von einigen Schönheits-OPs zuviel. Da kann genauso jemand aus seinem Verwandtenkreis als Gaddafi selbst aufgetreten sein. Das merkt doch keiner. (wieso fällt mir da jetzt gerade ein Lied von Hans Scheibner ein? „Das macht doch nichts, das merkt ja keiner!“)
Bei Saddam Hussein habe ich damals schon nicht geglaubt, dass der sich einfach so fangen lässt. In einem Erdloch in der Nähe seiner Heimatstadt. Irgendwie zu einfach, wie ich finde. Genauso wie jetzt bei Gaddafi. Der kann genauso gut noch irgendwo im Untergrund sein oder sich längst ins Ausland abgesetzt haben. Der wird doch überall seine Verbündeten haben, auch wenn es Berlusconi und Sarkozy nicht mehr sein würden.
Warten wir nun ab, was aus Libyen werden wird. Der Tyrann ist fort, kommt nun die Demokratie? In Ägypten hat sich seit Mubaraks Sturz auch nicht viel getan. Im Gegenteil! Das Militär herrscht und Demonstrationen werden kategorisch niedergeknüppelt. Ist es das, was die Menschen in Ägypten gewollt haben? Definitiv nicht und dennoch können sie dagegen nichts machen. Zu Reginas aller Freude ist jedenfalls der „Kasper mit Hut“ entlassen worden, also Zahi Hawass.

 
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Verfasst von - 20. Oktober 2011 in Ägypten, Blog, Kultur, Real life, Technik

 

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Hellabrunn ist im Club der 100ter


Kennt jemand Bernd Clüver? Ich weiss zwar nicht warum, aber bei dem Namen fällt mir immer ein Mineralwasser ein, zudem verbinde ich den Namen mit irgendeinem Golfer. Bernd Clüver war ein Sänger, also Schlagersänger, dessen grösster – und wohl auch in gewisser Weise einziger – Hit „Der Junge mit der Mundharmonika“ war. Den Titel kannte ich nun, auch wenn mir der Sänger dahinter nun völlig unbekannt war.
Im Zuge unserer Siebziger-Jahre-Serie hatte ich die Aufgabe bekommen, alte Bravos durchzusehen, wer sich denn da auf dem Cover befand. (Kann übrigens jeder machen. Im Internet gibt es dazu ein paar Seiten.) Und so tauchte Bernd Clüver da eben auch auf. Erst alleine, dann mit seiner späteren ersten Frau, die in den Siebzigern Bravo-Mädchen des Jahres war. – So was gab es damals wirklich, auch der Bravo-Junge des Jahres wurde gewählt. Bloss Ute Kittelberger blieb die bekannteste von ihnen.
Warum ich jetzt eigentlich auf diesen Schlagerfuzzi gekommen bin. Nun ja, er ist tot. Anfangs wurde gesagt, es handle sich um einen häuslichen Unfall, infolgedessen er zu Tode gekommen sei. In der Redaktion wurde gleich drauflosgesponnen, was das denn sein könnte. Ich nur: „Der ist besoffen die Treppe heruntergefallen.“ Nachdem noch weitere harmlose Varianten kamen, wie von der Leiter gefallen oder beim Fensterputzen aus dem Fenster, wurde es dann schon härter. Plötzlicher Herztod bei einer anstrengenden Aktivität. Will jetzt nicht näher drauf eingehen, was das ist, aber es war kein Wunder, dass das von unserem In-Redakteur kam, der ja immer gerne zweideutige Dinge von sich gibt.
Am nächsten Tag waren wir dann alle schlauer. Und ich hatte Recht behalten. Bernd Clüver war eine Treppe heruntergefallen, eine ziemlich steile noch dazu. Ob er nun besoffen war, ist nicht durchgesickert. Aber das werden die uns auch gewiss nicht verraten.

Hellabrunn, der Tierpark hier in München feiert heuer (heute auf bayerisch) seinen 100. Geburtstag. Schon letzte Woche war ja vom bayerischen Fernsehen eine Geburtstagsshow gezeigt wurden. Ich hatte da hingemusst, weil die Redaktion wohl dachte, es würden sich ein paar Interviewchancen ergeben. Aber Pustekuchen. Und ich sass im nasskalten Wetter inmitten anderer Leute. Also falls jemand die Sendung gesehen haben sollte, ich bin der griesgrämig dreinblickende junge Mann. Als ob ich nichts besseres zu tun gehabt hätte.
Wie gesagt, Hellabrunn feiert heute den 100. Ob ich dazu jetzt noch was sagen soll? Elefant Ludwig ist Bayerns schönstes Zoo-Baby geworden. Kein Wunder, Elefanten gewinnen solche Wettbewerbe immer. Die haben einfach den Niedlichkeitsfaktor, obwohl ich mich frage, warum. Denn junge Elefanten sehen wirklich alle gleich aus. Rote Glubschaugen, ein winziger Rüssel und ganz zerschrumpelt. Da lobe ich mir doch die adulten Elefanten. Die haben auch schon einen ausgeprägten Charakter. Aber ich denke da auch ein wenig anders. Wir mehr über Hellabrunn lesen möchte, sollte sich den Artikel von Jenalas Ersatzelefanten durchlesen. Die hat sich in ihrem Beitrag ein wenig mit Hellabrunn beschäftigt.

 
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Verfasst von - 1. August 2011 in Blog, Elefant, Kultur, Real life, Tiere, Zoo

 

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Osama bin Laden ist tot!


Die Nachricht kam gerade erst rein, bzw. habe ich sie gerade erst gesehen: Osama bin Laden soll tot sein! Glauben mag ich es irgendwie nicht, schliesslich hiess es schon so oft, er wäre tot. Aber nun soll es definitiv so sein. In Pakistan hätten ihn amerikanische Spezialkräfte in einer Kommandooperation getötet, heisst es.
US-Präsident Obama: „Der Gerechtigkeit wurde Genüge getan.“ Ob das wirklich stimmt? Von Osama hat man lange nichts mehr gehört. Aber das muss nichts heissen. Schliesslich sagte mir Jenala andauernd, sie hätte ihn in Deutschland gesehen. Für voll habe ich sie nie genommen, wobei ich sagen muss, das mir auch mal jemand über den Weg lief, der Osama bin Laden hätte sein können. Ein gestutzter Bart, dann eher europäische Kleidung und schliesslich auch gefärbte Haare. Da sieht man kaum noch, ob es sich wirklich um bin Laden handelt oder doch nur um einen harmlosen Menschen aus der arabischen Welt.
Jetzt soll er also tot sein, oder ist es doch nur ein Doppelgänger? Am Samstag lief ja auf Vox zwölf Stunden lang verschiedene Dokus über Hitler und seine Genossen. Da kam ja auch die Spekulation auf, dass er gar nicht tot gewesen sein soll, sondern geflüchtet sei. Nachprüfen lässt es sich schlecht, aber solche Gerüchte halten sich. Genauso wie Prinzessin Diana auch noch leben soll oder aber Saddam Hussein. Gestorben sind nur Doppelgänger. Was mich dann an Christopher Marlowe erinnert, der plötzlich durch einen Streit zu Tode kam und kurz danach William Shakespeare zu einer Art Superstar wurde. Damit will ich sagen, dass Marlowe als Shakespeare weiterlebte. Und wie auch immer, mysteriös bleiben Tode von berühmten Personen allemal.
Aber zurück zum Chef des Terrornetzweks Al Kaida, Osama bin Laden. Seine Leiche soll sich in den Händen der USA befinden. Wo denn auch sonst. Damit auch niemand herausfinden kann, dass bin Laden gar nicht tot ist. Und mit Zahndaten brauchen die mir erst gar nicht zu kommen, dass kann man alles wunderbar fälschen, wie man gerade wieder gestern im „Tatort“ sehen konnte.
Also ob nun tot oder nicht, die Welt wird sich dennoch weiterdrehen.

So auch in Hamburg, wo aus Leipzig eine Elefantenkuh an ihre Geburtsstätte zurückgekehrt ist. Allerdings allein, ohne ihre Mutter. Das ist leider sehr traurig, denn Mutter und Tochter verband ein sehr enges Band. Und nun ist Saida, die ich ja auch persönlich kenne – einige werden sicherlich wissen, warum -, wieder allein. Und zwar wirklich allein, denn mit der Herde hat sie nicht wirklich was zu tun, mit dem Bullen versteht sie sich nicht. Jenala ist ganz traurig, als sie das hörte. Vor allem weiss sie gar nicht, wie alle Elefanten, wenn es nächstes Jahr doppelten Nachwuchs gibt, in die Halle passen sollen. Im Aussengehege sei es kein Problem, denn das ist gross, aber drinnen sei nicht so viel Platz. Vor allem fürchtet jetzt Jenalas Ersatzelefant, dass ihr fünfzigster Geburtstag im nächsten Jahr völlig untergehen wird bei auch noch zwei Jungtieren. Bei einem kein Problem, aber bei zweien? Tja, da hat sie sich einfach das falsche Jahr ausgesucht, vielleicht sollte sie ja dieses Jahr noch wählen, um zu feiern.

Freitag war es in der Redaktion einfach die Hölle. Es ging nur um diese verdammte Hochzeit. Ich habe mich so weit es ging geflüchtet. Kopfhörer auf die Ohren und möglichst laut mir irgendwas auf Youtube angesehen. War da wirklich der einzige in der Redaktion, der das gemacht hat. Und dann haben die mich auch noch damit aufgezogen, dass mir so was auch irgendwann bevorsteht. Das hat mir dann völlig gereicht. Hochzeiten sind einfach nicht mein Ding.
Und wo ich gerade von youtube rede. Samstag lief ja mal wieder „Wetten, dass..?“ auf dem ZDF. Habe bloss mal reingeschaltet, und wer kam da gerade aus den Kulissen? Hugh Laurie alias „Dr. House“. Tja, der ist ja gerade hier in Deutschland und gibt seine Musik zum besten. Ein Lied hat er auch gesungen. Das will ich aber nun nicht vorstellen, sondern eines, wo sie einen Ausschnitt von gezeigt haben. Hier ist es:

 

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In der Mitte der Nacht


Nun ist nicht mehr Japan das Thema Nr. 1, sondern wieder Libyen. Und hier übertreiben sie im Fernsehen genauso wie bei Japan und der drohenden Reaktor-Katastrophe. Morgens kommen Sondersendungen, mittags Sondersendungen und abends fallen dann ganze Sendungen aus, bloss weil es was über Libyen zu berichten gibt. Was da passiert, ist furchtbar. Aber es reichen doch kurze Infos darüber und nicht ausführliches Widerkäuen von irgendwelchen Informationen, die man auch im Videotext lesen kann. Aber nun wird Libyen bombardiert. Ein Sohn von Gaddafi soll bei diesen Kamikazeflügen ums Leben gekommen sein. Sagen jedenfalls Medienberichte. Jedenfalls hat Gaddafi dann einen guten Grund um weiter zu wettern. Deutschland macht ja nur indirekte Libyen-Hilfe, da sie sich es sich nicht mit Gaddafi verscherzen wollen, schliesslich sagte dieser kürzlich in einem Interview, das man alle Länder Europas vergessen könne. Es seien sozusagen Verräter, aber nicht Deutschland. Mit uns würde er gerne weiter Geschäfte machen. Also bombardieren wir nicht selbst. Überhaupt finde ich es furchtbar, wenn Städte, Dörfer und Gegenden bombardiert werden. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass wir im 21. Jahrhundert leben und immer noch Kriege führen. Aber wie heisst es so schön? Der gefährlichste Gegner des Menschen ist der Mensch, gleich neben der Natur. Und damit schlage ich jetzt den Übergang zu Japan.
Mein Onkel ist immer noch der Meinung, dass die Mitarbeiter dort ziemlich gepennt haben, sonst hätte es zu diesem GAU gar nicht kommen können. Er hält die Kernkraft immer noch für die sauberste Stromerzeugung. Auch wenn er nicht leugnen kann, dass die verbrauchten Brennelemente noch eine Radioaktivität haben, die problematisch ist bei der Aussonderung. Für ihn ist es menschliches Versagen. Und er weiss, wovon er redet. Er hat mir Dinge erzählt, die kann man gar nicht glauben, dass das in deutschen KKWs passiert ist. Und das alles nur, weil die Menschen dort gepennt haben.
Aber die Anti-Atom-Kraft-Bewegung ist in vollem Gange. Am besten alles sofort abschalten. Ich freue mich schon auf den Strom-GAU. Denn daran denkt niemand. Ohne Strom können wir doch gar nichts machen. Was funktioniert denn ohne Strom? Wir sind doch abhängig davon, auch wenn wir es uns nicht wirklich eingestehen wollen. Aber es geht nichts ohne. Genauso abhängig sind wir vom Erdöl. Auch da soll immer die Wende kommen, aber fahren die Autos nun mit Wasserstoff (wozu auch wieder Energie benötigt wird, um den herzustellen) oder Elektrizität? Es ist ein Teufelskreis, es geht einfach nichts ohne Strom. Und wir haben nicht die Mittel, um die Stromerzeugung der KKWs sofort mit Wind- und Sonnenenergie zu ersetzen. Das geht gar nicht und wird niemals funktionieren. Nein, ich bin kein Schwarzmaler, sondern Realist, auch wenn ich mir so keine Freunde mache. Regina sagt bewusst nur noch Atomkraftwerk und in der Redaktion schneiden sie mich bei dem Thema auch schon. Denn ich bin trotz allem immer noch pro-Kernkraftwerke. Da wird mich niemand umstimmen können, egal was passiert. Denn erstens sind wir kein Erdbebengebiet, wie Italien. Und zweitens sind unsere KKWs sicher, ausser die Mitarbeiter machen irgendwelche Fehler. Und das die nötigen Modernisierungen fehlen, ist doch nicht der Fehler der Betreiber. Wer wollte denn schliesslich, dass die KKWs abgeschaltet werden in möglichst allzu schneller Zeit? Das war die rot-grüne-Regierung unter Schröder. Und von dem halte ich sowieso nichts. Der ist nur durch bestimmte Gelder zum SPD-Kanzlerkandidaten geworden.
Die Grünen haben es nun sogar in den Landtag von Sachsen-Anhalt geschafft. Ich wette, dass dies nie geschehen wäre, hätte es nicht die Reaktor-Katastrophe in Japan gegeben und die anschliessenden Diskussionen hier in Deutschland.
Ja, ich gebe es zu: Ich halte nichts von den Grünen, genauso wenig wie von der SPD. Die anderen Parteien, wie die Linken sind auch nicht besser. Im Grunde genommen, kann ich mich mit keiner der Parteien indentifizieren. Im Gegensatz zu meinem Cousin Schleimscheisser. Der ist in der CDU, wo doch unsere Familie durch und durch sozialdemokratisch geprägt ist. Ich falle da auch ziemlich aus der Reihe, aber das habe ich schon immer getan.
Gibt es eigentlich noch ein Thema, das nicht von Weltzerstörung handelt? So lange komme ich mir vor, als habe Nostradamus eine Prophezeiung für dieses Jahr gesagt, die vom Weltuntergang handelt. Noch nie ist es mir so vorgekommen.
Bei Japan wird ja nun gefürchtet, dass der Wind drehen und die radioaktiven Wolken nach China ziehen. Denn aus China beziehen wir viele Exportgüter. Das wäre nicht zu verkraften, wobei Japan kaum etwas ausmacht. Ich kaufe erst einmal nicht beim Asiaten ein. Besser ist. Wobei ich auch gar nicht weiss, wo hier überhaupt einer ist. Habe noch gar keinen ausmachen können.
Aber in Fukushima steigt aus zwei Reaktoren Rauch auf. Tja, das verheisst nichts Gutes. Wir werden es sehen.
Und nun noch ein halbwegs trauriges Thema: Eisbär Knut ist gestorben. Ich vermute mal, dass er einfach tot umfiel. Denn er stand unter erheblichen Stress, weil seine drei Weiber – darunter seine Mutter – ihn nicht als Zuchtbären akzeptierten. Sie verbündeten sich gegen ihn und jagten ihn immer schön ins Wasser. So was macht das Herz irgendwann nicht mehr mit. Er soll nun obduziert werden. Dann wird man mehr wissen. Vielleicht war er ja auch irgendwie krank. Und wenn er dann ausgestopft wird, können seine Fans dann immer noch weiter zu ihm pilgern, auch wenn er längst nicht mehr ist. So bleibt er für immer lebendig, auch wenn er tot ist. Jenala wünscht sich das für ihren Ersatzelefanten ja auch. Sie hat Angst, dass diese genauso enden wird wie Vilja im letzten Jahr. Der wurde nach ihrem Tod – jedenfalls laut Bild-Zeitung und die ist ja immer etwas heikel – ein Stück des Rüssel abgeschnitten, dann noch ein Fuß und die Organe wurden auch untersucht. Jenala möchte nicht, dass ihr Ersatzelefant so ausgeschlachtet wird. Das ist zu verstehen.

 
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Verfasst von - 21. März 2011 in Elefant, Real life, Sport, Technik, Tiere, Wetter, Zoo

 

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