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Es geht in die nächste Runde…


Es sollte der längste Streik der Lokführer werden. Nun wird er überraschend heute Abend um 18 Uhr beendet. Hat das nun damit zu tun, dass die Bahn geklagt hat, der Streik müsse beendet werden, kein Geld mehr in der GDL-Streikkasse ist oder die GDL in der Bevölkerung nun völlig unten durch ist?
Ja, es bleibt die Frage aller Fragen, warum die GDL auf einmal umschwenkt und den Streikt bereits am Samstag um 18 Uhr beendet anstatt am Montag um 2 Uhr.
Mir egal, hauptsache ich kann wieder problemlos von A nach B kommen, ohne dass ich ein Stück zu Fuss gehen muss. Abends mag das weniger ein Problem sein, aber morgens bedeutet es, dass ich bald eine halbe Stunde früher los muss. Nein, nicht aufstehen, denn in der halben Stunde gehe ich immer erst einmal durch, was ich noch so zu erledigen habe und packe mir meine Mittagsmahlzeit ein. Ja, ich esse nicht in der Kantine. Die haben da meist Sachen, die ich nicht mag.
Die Bahn hatte gegen den Streik geklagt, aber nicht auf eigene Initiative hin, sondern weil Verkehrsminister Dobrindt dies gesagt hatte. – Ja, das ist der, der sich diese hübsche PKW-Maut ausgedacht hat, die niemand von uns haben will.
Natürlich glaubte die Bahn nicht, dass sie Erfolg haben werde vor Gericht – denn Streik ist in Deutschland ein Grundrecht -, weshalb sie diesen Schritt auch bisher gescheut hatten. Und tatsächlich, wie nicht anders zu erwarten verlor die Bahn in erster wie auch in zweiter Instanz. Dennoch ist ein negativer Fleck auf der Weste der GDL geblieben, denn der Richter schlug einen Vergleich vor, den die Bahn sofort angenommen hätte, bloss die GDL wollte natürlich nicht.
Und je öfters gestreikt wird, desto weniger Verständnis bringt man für die Lokführer und vor allem die GDL auf.
Es mag schön und gut sein, dass die GDL für die Rechte der Lokführer kämpft, aber was haben sie denn mit den Zugbegleitern zu tun? Hier herrscht eindeutig ein Machtkampf, wer die stärkere Gewerkschaft ist: Die GDL oder die EVG.
Nun wird also der Streik heute schon beendet? Wurde ein Kassensturz bei der GDL gemacht und festgestellt, dass man nicht mehr genügend Geld auf dem Konto hat? Denn man muss bedenken, dass Gewerkschaften immer dann zum Streik aufrufen, wenn sie zuviel Geld auf dem Konto haben. Das müssen sie loswerden und deshalb wird gestreikt. Denn die Gewerkschaftsmitglieder bekommen dann Streikgeld anstelle ihres normalen Lohns.
Aber vielleicht ist noch eine kleine Reserve da, denn die GDL hat angekündigt, dass sie weiter streiken wollen. Wenn auch nicht mehr morgen, am 09. November, dem 25. Jahrestags des Mauerfalls.
So oder so ist die GDL nun so langsam unten durch bei den Menschen.

Die Situation in der Ukraine scheint wieder einmal zu eskalieren. So langsam kann man es wirklich nicht hören. Dass das russische Militär die prorussischen Separatisten ausbilden soll, ist nun wirklich nichts Neues. Jetzt sollen mal wieder russsische Panzer auf ukrainischen Boden gekommen. Angeblich war es dieses Mal kein Grenzversehen, sondern volle Absicht und sie waren auch weit hinter der Grenze und mehr als nur ein Panzer. Die nächste Provokation folgt gleich im Anschluss.
Militär-Transporter mit Ausrüstung sollen sich auf den Weg zu den pro-russischen Separatisten gemacht haben. Da folgt praktisch eine Hiobsbotschaft der nächsten und man fragt sich wirklich, was davon noch echt ist und was nicht. Damit will ich der ukrainischen Regierung nicht unterstellen, dass sie sich was ausdenken würden, um Russland als Buhmann hinzustellen. Aber wieso scheint sich erst die Situation zu entspannen und dann eskaliert sie wieder? Alles Taktik von Putin oder was?
Nein, so langsam habe ich keine Lust mehr, davon zu berichten, deshalb werde ich es nun auch endlich sein lassen. Es reicht langsam.
Dennoch ein kleiner Nachtrag: Michail Gorbatschow macht den Westen für die Ukraine-Krise verantwortlich. Hätte Russland denn nicht einfach sagen können. Schön, die Krim will zu uns, das ist ganz nett, aber sie gehört zur Ukraine. Da soll sie auch bleiben. Aber wenn da jemand an der Spitze des Staates ist, der sich als neuer Imperator sieht, der den Westen erobern bzw. zurückerobern will, dann eskaliert die Situation eben. Natürlich hätte der Westen auch einfach zusehen können und hätte geschwiegen. Wobei die ganzen Sanktionen recht lächerlich waren und die Wirtschaft des Westens auch in Mitleidenschaft gezogen hat. Aber man Opfer bringen, wenn man was durchsätzen will, das stimmt.
Gorbatschow warnt weiter vor einem neuen Kalten Krieg. Das habe ich bereits letzte Woche erwähnt, dass praktisch ein neuer Kalter Krieg drohen kann. Und so wie es momentan aussieht, könnte es tatsächlich dazu kommen, auch wenn die Politiker gerne vom Gegenteil überzeugt sind. Aber Politiker sagen viel, wenn der Tag lang ist, das kennen wir doch.

Arte weiss wohl auch nicht, was sie eigentlich wollen. Erst hiess es, dass nicht mehr jeden Montag einen Stummfilm gezeigt wird. Seit April wurde praktisch auch keiner mehr gezeigt, wenn man von den Max Davidson-Kurzfilmen absieht, die im Juni liefen und als Dick und Doof-Kurzfilme deklariert wurden. Und nun kommt bald jede Woche ein Stummfilm. Das ist nun wirklich übertrieben. Aber ein Film mit Ivan Mosjoukine ist dennoch nicht dabei. Nächstes Jahr vielleicht? Es gibt da jede Menge Filme. Es muss nicht gerade „Michel Strogoff“ sein, der beinahe drei Stunden läuft, gibt auch noch andere Filme.
Mal sehen, was an Weihnachten gezeigt wird. Bisher war das immer eine einzige Enttäuschung. Letztes Jahr die Charlie Chaplin-Kurzfilme, die schon vor einigen Jahren gezeigt wurden, oder die Max Davidson-Kurzfilme. Gut, vielleicht wollen einige diese Filme sehen, aber ich gehöre einfach nicht dazu. Ich will interessante Filme sehen. Die Stummfilm-Fassung von „Im Western nichts Neues“ wäre doch mal interessant.

Elefantendame Mala schäumt mal wieder. Der Grund? Na, es kann nur einen geben. Nein, es geht nicht darum, dass sie endlich nach Hause will und immer noch in der Ferne festhängt, auch old Rani ist nicht der Grund ihres Ärgernisses. Es ist wieder einmal der FC St. Pauli, der einfach nicht aus dem Ligakeller herausfindet. Heute verloren sie 0:3 gegen Heidenheim. Auch noch ein Heimspiel und dann so sang- und klanglos zu verlieren, ist wirklich armselig. Was ist mit dem Verein eigentlich los?
Mala steht bereits in den Startlöchern, um als Torwart oder in der Abwehr anzuheuern. Da ihr Wohnort am Montag in die Winterpause gegangen ist, hat sie jede Menge Zeit. Ausser am Montag, denn da feiert sie ihren 52. Geburtstag.
Old Rani wird ihr ein Geburtstagsständchen Trompeten, dazu werden die Hannoveraner den Takt schlagen. Die Fresspakete sind auch schon alle angekommen, die sie erwartet hat. Bloss auf das Öffnen der Pakete kann sie kaum noch warten.
Wenn sie dann am Montag die Pakete geöffnet und den Inhalt vertilgt hat, ist erst einmal BEwegung angesagt. Da wird sie sich auf den Weg zu den Pandabären machen und sich wieder einmal die Frage stellen, wenn sie diese beobachtet, wieso die so viel beliebter sind als sie selbst. Verstehen kann sie es wirklich nicht. Dann wird sie sich die neue Baustelle ansehen, wo bis nächstes Jahr eine grosse Anlage unter anderem für die Hannoveraner entstehen wird. Mala ist froh, dass sie nicht mit denen zusammensteht, die sind ihr manchmal doch ein wenig zu laut und quirlig. Sie ist schliesslich nicht mehr die Jüngste. Da will sie auch ab und an mal ihre Ruhe haben.
Was aber nicht heisst, sie wäre alt. Mitnichten! Sie ist noch so flott wie ein Jungspund namens Darjeeling. Bloss piekt sie nicht jedem ihre Stosszähnchen in den Rüssel. Kann sie auch gar nicht mehr, seitdem sie diese Anfang der 90er Jahre verloren hat. Denn wenn man so was hat, nutzt man es auch gerne, um jemand anderen zu piesacken. Da stellt Mala keine Ausnahme dar.
Aber wie hatte Mala denn nun das Spiel St. Pauli gegen Heidenheim getippt. Sie war für eine Niederlage St. Paulis gewesen, denn Heidenheim sei Anfang der Saison ziemlich gut gewesen, auch wenn sie nachgelassen haben und noch nicht auswärts gesiegt hatten.
Die Pusteblume hingegen tippte auf einen Heimsieg, also dass St. Pauli gewinnen würde. Aber Jonas nimmt sie eh nicht mehr ernst. Ein penetranter Linksrüssler sei sie, weshalb man ihre Tipps nicht für bare Münze nehmen sollte. Deshalb wird er sich wohl nach der Winterpause ein neues Orakel suchen. Bin ich nur gespannt, wer das sein wird. Zwei stehen zur Auswahl: Plattfuss oder das wohlgenährte Dickerchen.

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Wüstenstrom ist blöd, denn Kohle ist schöner!


Lange habe ich nicht über die Krim-Krise geschrieben. Einfach deswegen, weil es immer um die gleichen Dinge ging. Putin fordert sein Recht, während die EU und der Rest der Welt dagegen sind. Tja, das geht immer noch so weiter. Nun geht es mal wieder um das leidige Thema Gas. Das will Russland erneut der Ukraine abdrehen, was auch bedeuten würde, dass es Engpässe in Deutschland und weiteren Ländern geben würde. Hängt unter anderem mit dem Druckabfall zusammen und war vor ein paar Jahren schon einmal eingetreten. Es gibt um Gasschulden, die irgendwie nie weniger werden. Und wenn Russland nicht weiter weiss, dann drehen sie der Ukraine eben das Gas ab. Nun will RWE (E.on wars nicht) der Ukraine Gas liefern, bekommen es aber unter anderem auch aus Russland. Irgendwie ein Paradoxon, dennoch gut, wenn so Russlands Drohung wirkungslos bleibt.
Der Konflikt verschärft sich gerade wieder einmal, denn auf der Krim wurde ein weiteres Behördengebäude gestürmt. Das hat zur Folge, dass Russland im Ansehen der EU, der USA und der Nato weiter sinkt. Das Abrüstungsabkommen der Atombomben ist ebenfalls in Gefahr. Putin hatte schon damit gedroht, das Abkommen mit den USA aufzukündigen, wenn diese weitere Sanktionen gegen Russland beschliessen. Vor allem sind Wirtschaftssanktionen nun gar nicht gut für die Weltwirtschaft. Diese hat sich seit 2008 noch nicht wirklich erholt, da kommt dann gleich die nächste Krise. Russland hat schon Probleme mit seiner Wirtschaft, dass wird nun noch schlimmer. Und wenn dann weitere Sanktionen kommen, wird ein Teufelskreis begonnen, den man nicht aufhalten kann.
Tja, wie es aussieht, wird der Krim-Konflikt noch für jede MEnge Gesprächsstoff in den nächsten Wochen und vielleicht auch Monaten sorgen. Und das in Zeiten, wo vor hundert Jahren der Erste Weltkrieg begann.
Will Putin eigentlich auch die Restukraine für Russland beanspruchen? Es sieht zeitweise immer so aus, aber nichts Genaues weiss man nicht.
Ich frag mich wirklich, was eigentlich mit der Krimbesetzung bezweckt werden soll. Will Putin beweisen, welche Macht Russland besitzt und sie die EU samt den USA in die Knie zwingen können? Ich verstehe es einfach nicht, denn bisher zieht er überhaupt keinen Nutzen davon. Er ist in der Weltpolitik nicht mehr angesehen, die russische Wirtschaft erholt sich nicht und es gibt nur noch mehr Probleme.
Was macht man, wenn die Wirtschaft am Boden liegt? Richtig, man zettelt einen Krieg an. Zu Beginn wird dadurch die Wirtschaft angekurbelt, aber je länger dieser Krieg dauert, desto schlechter für die Wirtschaft.

Die Kernenergie hat in Deutschland keine Zukunft mehr seit der Fukuschima-Katastrophe im März 2011. Die erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne wurden zum neuen Ziel erklärt. Bloss werden momentan mehr Kohlkraftwerke hochgezogen als Windräder oder Solaranlagen. Umweltschonend ist das nun wirklich nicht. Aber Merkel hat schliesslich dafür gesorgt, dass die Emissionen nicht weiter gesenkt werden müssen. Wie clever, nciht wahr?
Tja, da Deutschland nicht gerade als Sonnenland verschrien ist und auch der Wind nicht immer gerade so weht, wie er soll, hatte man sich überlegt, in ein Projekt namens Desertec zu investieren. Desertec will Strom aus Wind und Sonne in der Wüste gewinnen. Anfangs waren auch viele deutsche Unternehmen Feuer und Flamme. Das hat sich nun allerdings geändert. Nun ist E.on (nicht REW, Erklärung weiter oben im Text) raus. Wollen sich mehr auf ihre heimischen Erzeugnisse konzentrieren. Sieht also ganz so aus, als ob Dersertec ein Schuss in den Ofen wäre. Eigentlich schade, denn für die Pflege der Solarpanele hätte man doch ein paar Langzeitarbeitslose nehmen können. Die hätten diese immer vom Wüstenstaub befreien müssen. Was da die Arbeitenlosenquote gesunken wäre.
Bitte nicht ganz ernst nehmen. Wer meine Artikel nun schon länger liest, der weiss, dass ich das Thema vor drei Jahren immer gern aufgegriffen habe, da ich immer noch glaube, dass der schnelle Ausstieg aus der Kernenergie absolut unüberlegt ist.

Elefantendame Mala ist sauer, denn St. Pauli hat gestern Abend sämtliche Aufstiegschancen verspielt. Wie sagt Jonas noch immer so schön? Wer eins null führt, der stets verliert. Und genauso ist es gewesen. Da führen sie nach einer knappen Viertelstunde, um dann einen Gegentreffer zu kassieren, der wieder einmal nach einer Standardsituation gefallen ist. Aber das sei typisch St. Pauli, wie Jonas mir sagte. Genauso wie sie immer in der letzten Viertelstunde oder in der Nachspielzeit verlieren würden. War schon zu Stanislawskis Zeiten so – als er noch Spieler war – und hat sich seitdem nicht wirklich geändert. Woran es liegen mag? Die TRainer haben seitdem öfters gewechselt, nur das ist geblieben. Unkonzentriertheit? Überheblichkeit? Irgendwas muss es ja sein.
Jonas ärgert sich, dass sein Testobjekt, der Schlaubeutel versagt hat. Denn die Elefantin tippte auf einen Sieg St. Paulis. Anfangs hätte sie auf eine Niederlage getippt, aber dann habe Jonas die Auswahl geändert und Schlaubeutel tippte auf einen Sieg. Tja, nun will er sie noch einmal testen. Wenn sie wieder danebenliegen sollte, wird er sich auf Plattfuss konzentrieren. Seine Probleme möchte ich haben. Aber es ist einfach nicht zu leugnen, dass Elefantendame Mala das beste Rüsselorakel ist, das es gibt. Denn sie tippte gleich auf eine Niederlage St. Paulis. Sie weiss auch, dass St. Pauli gar nicht aufsteigen will. Die Gründe dafür habe ich bereits vor einiger Zeit ausführlich erläutert. Der Schlaubeutel muss vielleicht noch ein wenig trainieren, denn so fehlerlos ist Mala anfangs auch nicht gewesen, wenn ich daran einmal erinnern darf. Besonders an die falsche Angabe beim Eröffnungsspiel der EM 2012 erinnere ich gerne.
Neuigkeiten aus Hamburg gibt ebenfalls. Dort ist gestern erstmals der diesjährige Nachwuchs der Kamschatkabären gezeigt worden. Zwei Männchen und ein Weibchen, deren Namen alle mit dem Buchstaben I beginnen. Sie heissen Igor, Iwan und Irina. Ich sage jetzt mal, dass sie alle nach russischen Künstlern benannt wurden. Nach einer russischen Sängerin, dann nach einem Komponisten (Strawinski) und schliesslich nach einem Schauspieler (Mosjukin, hier verwende ich die deutsche Schreibvariante, weil der Vorname in der deutschen Variante geschrieben wurde). -Übrigens Arte, nicht den Themenabend im September vergessen. Es gibt einige schöne Filme mit Ivan Mosjoukine (hier die französische Variante des Namens).
Jonas war ganz überrascht, als er davon hörte, denn eigentlich hatte er gedacht, es würde in nächster Zeit kein Nachwuchs gewünscht sein, schliesslich sind die beiden Bärenbrüder von vor drei Jahren auch noch da und ein Abnehmer ist weit und breit nicht in Sicht – offiziell. Vielleicht gehen sie ja nach Moskau, schliesslich haben die ihre Walrösser abgegeben. Da wollen die auch Ersatz haben. Also abwarten, was sich da tun wird. Sonst heisst es momentan einfach Schichtbetrieb auf der alten Anlage. Wobei, so überrascht war Jonas dann doch nicht, wo er die Bärin schon seit Wochen nicht draussen auf der Anlage sah. Da musste was im Busche sein, wie er fand.

 

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Wetten, dass die Sendung heute die allerletzte sein wird?


Vergangenes Jahr lautete einer meiner Aprilscherze, dass Wetten, dass..? abgesetzt würde. Nun sieht es mehr danach aus, als ob es tatsächlich so käme. Allerdings gibt es noch das zweite Gerücht, dass Markus Lanz nicht mehr weitermachen würde. Wie auch immer es kommen wird, die Sendung braucht eine völlige Generalüberholung und einen spontanen Moderator, fall sie wirklich weitergeführt werden soll. Denn eine Umfrage hat ergeben, dass die jüngeren Befragten, also die bis 44 bzw. 49 die Sendung gerne weitersehen würden, aber mit einem anderen Moderator. In dieser Altersklasse wird auch Markus Lanz für den Niedergang verantwortlich gemacht.
Ganz ehrlich, dass habe ich von Anfang an gesagt. Ich habe Lanz bereits mehrmals live bei anderen Sachen erlebt, wo nur Journalisten anwesend waren. Wenn er mir nicht zuvor unsympathisch gewesen wäre, danach war er es mir auf jeden Fall.
Nun gut, heute wird noch mal alles aufgefahren, was es so gibt. Gespannt dürfte man auf den Auftritt von Hape Kerkeling sein, der nun Schlagerlieder aus seiner Kindheit singt. Hatte er nicht gesagt, dass er nach seinem 50. Geburtstag nichts mehr macht? Irgendwo habe ich es mal gelesen. Momentan hört man nur was von einer Dokumentation zum Geburtstag. Nun ja, wieso nicht?
Die restlichen Gäste mögen auch recht interessant sein, aber mich interessieren sie nicht. Ich finde die ganze Sendung langweilig. Wie wurde sie früher noch genannt? Die längste Kaffeeklatsch-Sendung des deutschen Fernsehens. In unserer Zeit hat sich dieses Format tot gelaufen. Keine Ahnung, was man da ändern will. Von mir aus, stellt man es ganz ein. Ich werde dem Format keine Träne nachweinen.
Bin gespannt, wie viele die Show sich heute Abend ansehen werden. Gut, es gibt mal wieder nichts passendes als Ausgleich, aber wozu gibt es Mediatheken? Ich empfehle da zwei „Heiter bis tödlich“-Serien, die vielfach gescholten werden. Dabei handelt es sich um „Monaco 110“ und „Koslowski & Haferkamp“. Bei Monaco 110 wird moniert, dass diese Serie so übertrieben sei, dass der Zuschauer diesen Polizeialltag nicht glauben könne. Ganz ehrlich: Das ist doch der Witz an dieser Serie, weil alles so überspitzt und übertrieben ist. Das macht den Reiz der Serie aus. Bloss erkennen das die meisten nicht. Ausserdem gibt es mindestens ein Polizeirevier in Deutschland, wo solche Zustände tatsächlich gegeben sind. Will mich hier nicht darüber ausbreiten, aber diese Wache gibt es. Wer zudem Ende des Jahres mal die Polizeiberichte liest – natürlich ist das nur ein Best-of -, dann ist das gar nicht so abwegig, was bei Monaco 110 gezeigt wird.
Bei „Koslowski & Haferkamp“ war ich nach der ersten Folge nicht überzeugt, habe der Serie aber eine zweite Chance gegeben. Es wurde besser. Ja, manches ist bei der Serie noch im Argen, aber die Serie entwickelt sich. Im Gegensatz zu „Morden im Norden“, die Serie wird einfach nur noch schlechter. Habe die Sendung nie gemocht, aber von Staffel zu Staffel war es einfach nur noch bergab gegangen, dennoch erfreut sich diese Serie grosser Beliebtheit. Ist das zu verstehen? Habe ich so einen seltsamen Geschmack?
Die Gerüchte, dass „Alles Klara“ abgesetzt wird, reissen leider nicht ab. Es ist noch nichts offiziell, aber es sieht nicht gut aus. Nun versucht schon die Politik, sich einzumischen, damit die Serie erhalten bleibt. Das ist wirklich eine der wenigen Serien, die gut war und auch fortgeführt wurde. Sie jetzt abzusetzen, ist meines Erachtens eine schlechte Idee. Dann soll die ARD doch gleich die ganze Heiter bis tödlich-Reihe absetzen.
Wenn ich da immer lese, wo ist Hubert & Staller, kann ich das nicht verstehen? Die Serie war gut, aber in der letzten Staffel stellte sich mir einfach nur die Frage, wie die eigentlich alle Polizisten werden konnten, wenn sie so trottelig sind. Vor allem Revierleiter Girwiz wurde nur noch als depperter Volltrottel dargestellt, der von nichts eine Ahnung hat. Wenn das realer sein soll als Monaco 110 dann weiss ich auch nicht.
Wenn die Nachfolge-Serien alle nur noch Quatsch sind, wieso macht die ARD nicht einmal einen Aufruf, dass man Ideen liefert für einen neuen Ableger der Reihe. Das wäre doch mal was. Natürlich bedeutet es Arbeit, aber vielleicht wird die Serie dann erfolgreich. Gut, vielleicht nicht ein Abklatsch von Hubert & Staller, sondern eine richtig gute und lustige Krimi-Serie. Das muss doch möglich sein.

Das Leben von Elefantendame wird nicht verfilmt, obwohl sie es laut Nina natürlich verdient hätte. Dabei wäre Shila wirklich geeignet, die junge Mala zu spielen. Aber was nicht ist, kann durchaus noch kommen.
Jonas ist übrigens auf der Suche nach einem neuen Fussballorakel. Nun hat er sich dazu den Schlaubeutel ausgesucht. Eine schon ältere, aber nicht betagte Elefantenkuh, die keinen guten Stand in der Herde hat. Er hat sie bereits vor wenigen Tagen getestet, war allerdings ein wenig enttäuscht. Er hätte gerade mal herausgefunden, dass sie ein Rechtsrüssler sei. Was er denn vom besagten Schlaubeutel wissen wollte: Wie geht das Spiel Sandhausen gegen St. Pauli aus. Der Schlaubeutel sagte jedes Mal St. Pauli, da sie sich das Futter schnappte, das für den Kiezverein stand. Damit lag sie richtig, genauso wie Elefantendame Mala. Denn auch diese hatte auf einen heutigen Sieg getippt. Mala glaubt auch weiterhin fest daran, dass St. Pauli es noch auf den Relegationsplatz schafft. Jetzt, wo der HSV sich wieder ein wenig Luft verschafft hat, wird dieser wohl nicht mehr auf dem Relegationsplatz landen, so dass St. Pauli keine Angst haben muss, gegen den HSV ausversehen zu gewinnen, damit aufsteigt und der HSV zum ersten Mal in der Bundesligageschichte absteigt.
Mal sehen, wie der FC St. Pauli sich noch machen wird. Chancen haben sie noch allemal, da Paderborn gepatzt hat. Nur irgendwie glaube ich nicht daran, dass sie aufsteigen wollen.
Jonas wird nun weiter mit den Schlaubeutel testen, ob sie als WM-Orakel geeignet ist. Falls sie dann noch in Hamburg sein sollte, denn es geht das Gerücht um, dass sie nach Leipzig umziehen soll. Jonas ist empört, denn der Schlaubeutel hätte sich in letzter Seite sehr in die Gruppe eingefügt. Nina erwidert darauf nur, dass die Kuh mal psychologisch betreut werden sollte. So könne man ergründen, warum sie so ist, wie sie ist. Soll wohl irgendwas mit der Zeit in Spanien zu tun haben, bevor sie dann nach Hamburg kam.

So, wer trotz „Wetten, dass..?“ oder den Mediatheken nicht weiss, was er heute Abend machen soll. Das Wetter ist ja reichlich gemischt. Bei den einen regnet’s, bei den anderen scheint die Sonne, der kann auch ein schönes ebook lesen. Wie wäre es mit „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor. Da gibt es dann ein Wiedersehen mit Elefantendame Mala, dem klügsten Elefanten Europas. Oder einfach mal unter lesenswert gucken. Da gibt es noch ein paar Lesetipps.

 

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Droht ein Europa-Krieg?


Da hat man gedacht, dass die Ukraine endlich zur Ruhe kommen würde, nachdem Janukowitsch abgesetzt wurde. Doch nein, es kommt immer schlimmer als gedacht. Der pro-russische Teil der Ukraine, die Krim, will sich offenbar abspalten. Der ebenfalls pro-russische Politiker Sergej Aksjonow habe dort die Macht übernommen. Das wird aus Kiew heftig kritisiert, denn es verstosse gegen die Verfassung.
Nun ist auch Russland in Alarmbereitschaft, die russische Schwarzmeer-Flotte kooperiert mit der Krim-Regierung. Es beginnt ein Säbelrasseln, wie es das bereits vor 100 Jahren gab.
Gut, damals betraf es halb Europa, ausgelöst durch ein paar Pistolenschüsse. Damals sah sich Russland auch in der Rolle des Beschützers, wie es jetzt auch ist. Das russische Militär will die Krim-Region unterstützen, was natürlich die Rest-Ukraine nicht auf sich sitzen lassen kann. Die mobilisiert nun ihr Militär, nennt nicht nur die Krim-Regierung verfassungswidrig. Falls die „falsche“ Regierung nicht freiwillig zurücktreten sollte, wird wohl das Militär eingreifen.
Und hinter der Ukraine steht dann sehr wahrscheinlich halb Europa und die USA. Allerdings machen die sich meist wichtiger als sie sind. Obama hat schon ein Machtwort gesprochen, aber nutzen wird es ihm nichts. Denn allein kann er gar nichts machen. Aber was ist mit der EU? werden sie ein Machtwort sprechen und Russland auf die Finger hauen? Putin wird sich natürlich nichts sagen lassen, hat er schliesslich noch nie. Ausserdem hat ihn gerade das Kreml-Parlament mit dem Krim-Einsatz beauftragt. Was das nur werden wird?
Kann ein Land das nicht einmal selbst lösen – und dazu noch friedlich?
Entweder verhält sich Russland nun ruhig, was ich persönlich nicht glaube, oder es wird noch einiges geschehen. Einen dritten Weltkrieg wird es nicht geben, dazu ist Europa zu vernünftig. Aber so ganz Europa ist die Ukraine nun auch wieder nicht. Aber aus dem Zeitalter der Kriege sollte man nun langsam raus sein. Alle sollen sich an einen Tisch setzen und vernünftig diskutieren bis eine Lösung gefunden ist. Allerdings wird das sehr wahrscheinlich nicht geschehen. Wieso auch, wenn mit der Hau-Drauf-Taktik auch alles möglich ist und man garantiert seine eigene Meinung durchsetzen kann, wenn man mehr Militär aufzubieten hat? Da setzt man sich doch nicht an einen runden Tisch – der nicht wirklich rund ist, aber man nennt es nun einmal so.
Da können wir nun noch einiges erwarten.
Das scheint nun einzutreten, denn Putin bittet das Parlament um Zustimmung für einen Militäreinsatz. Das Militär der Ukraine ist bereits in Alarmbereitschaft versetzt. Nun beginnt das Säbelrasseln.
Es hat begonnen. Das russische Parlament hat Putin zugestimmt. Angeblich sollen schon 2000 russische Soldaten auf der Krim gelandet sein. Tja, jetzt wird es wirklich spannend. Hoffentlich sind alle Beteiligten besonnen genug, dass es nicht zu Schlimmeren kommt.

Nächste Woche zeigt Arte einen Film und eine Dokumentation über Katharine Hepburn. Ist nicht wirklich ein Themenabend, aber ich nenne es eine willkommene Gelegenheit, um Arte mal wieder darauf aufmerksam zu machen, dass sie im September einen Themenabend über den franco-russischen Schauspieler Ivan Mosjoukine machen sollten. Nein, ich schreibe nicht könnten, denn das wäre nicht fordernd genug.
Also, Arte, im September ein schöner Themenabend. Ich warte schon darauf.

So, Elefantendame Mala hat endlich einen Blick auf die beiden neuen Staatsgäste aus China werden dürfen. Ein wenig empört ist Mala allerdings darüber, dass sie beiden Pandas sogar mit einem Staatsempfang bei ihrer Ankunft in Belgien empfangen wurden. Denn die alte Kuh hat darauf leider verzichten müssen. Und dass, wo sie doch Europas klügster Elefant ist. Das dämpfte natürlich ihre Freude darüber, endlich einmal echte grosse Pandas zu sehen. Die kleinen Pandas kannte sie schon, aber das seien nur Katzenbären und viel zu langweilig.
Zu den beiden Neuankömmlingen hat sie nach einem Blick auf schon einen Kommentar abgegeben: „Bambusfresser!“ Ja, die Elefantendame weiss wieder alles.
Mala fürchtet seit der Ankunft der Pandas nun natürlich ihren Status als Star sinken. Denn das beliebteste Tier ist in den letzten beiden anderthalb Jahren immer sie gewesen. Nun ist das Pandapärchen da und wird ihr mit ziemlicher Sicherheit den Rang ablaufen. Das gefällt der alten Kuh nun gar nicht. Da kann sie auch hübsch wieder nach Hause zurückkehren. Da kann sie sich wenigstens noch mit Mogli herumärgern und wird dennoch von allen gemocht. Ausserdem wird da ja noch genügend Werbung mit ihr gemacht. Aber erst einmal will sie ihren offiziellen 50. Geburtstag am 08. Juni abwarten. Falls sie genug hofiert wird, möchte sie noch ein paar Monate bleiben. Aber Zuhause ist es bekanntlich am schönsten. Und da will sie in den nächsten Jahren wieder hin.
Da sie nun nicht immer im Park umherläuft und die Pandas auch nicht so interessant findet, hat sie mal wieder nichts besseres zu tun, als das nächste Spiel des FC St. Pauli zu tippen. Am Montag wird es gegen Union Berlin gehen. Beim letzten Spiel, als es gegen Dresden ging, tippte Mala auf einen Sieg und hatte mal wieder recht. Passiert höchst selten, dass sie mal danebenliegt. Nun also das Spiel gegen Union Berlin. Was sagt die alte Kuh? Sie tippt zielsicher auf einen Sieg des FC St. Pauli. Tja, das ist auch nötig, wenn der Verein den Relegationsplatz schaffen will. Natürlich müssen sie dann noch aus den Relegationsspielen als gloreicher Sieger hervorgehen, damit Hamburg erstklassig bleibt. Denn das der HSV es bleibt, steht weiterhin in den Sternen. Zwar haben sie letzte Woche souverän gegen Dortmund gewonnen, aber der BVB litt auch irgendwie unter einem Blackout.
Heute geht es für den HSV gegen Werder Bremen. Es ist das 100. Nordderby und nicht nur deshalb bisant, weil beide Vereine sich nicht leiden können, denn beide Vereine kämpfen gegen den Abstieg. Werder weitaus weniger als der HSV, aber wirklich gerettet ist keiner von ihnen. Da ist das heutige Spiel ziemlich bedeutend, denn drei Punkte heissen Boden gutmachen gegen den Abstieg. Diese braucht der HSV weitaus dringender als Werder Bremen. Aber werden sie es auch schaffen? Tja, van der Vaart steht schon einmal nicht in der Startelf. Eine gute Entscheidung, wie ich meine, denn in den letzten Spielen hat er nicht wirklich was gebracht. Das sagen nicht nur die Fans – alle natürlich nicht -, sondern auch Lothar Matthäus. Aber wenn man Matthäus etwas sagt, kann man es natürlich nicht ernst nehmen. Dabei kann er von sich sagen, dass er schon die deutsche Nationalmannschaft besiegt hat. Nein, nicht 1998, sondern einige Jahre später, als er Nationaltrainer von Bulgarien war. Gut, gegen Bulgarien verliert Deutschland öfters mal. Mittwoch geht es erst einmal gegen Chile.
Falls der HSV doch noch absteigen sollte, kann St. Pauli aufsteigen, damit bleibt Hamburg dann erstklassig. Ich finde den Radiospruch einfach toll, weil er so furchtbar ungenau ist. Da hat mir Jonas wieder einen Floh ins Ohr gesetzt.
Elefantendame Mala wäre ein Unentschieden im Nordderby lieber. Aber was sie möchte, wird natürlich nicht berücksichtigt. Ihre Lieblingsfreundin Plattfuss hätte natürlich am liebsten einen Sieg. Aber dennoch wird sie sich weiterhin offiziell als HSV-Fan ausgeben. Nur damit sie von Mogli nichts auf die Mütze bekommt.

 

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Wetten, dass es nach der Sommerpause einen Moderatorenwechsel geben wird?


„Hier läuft alles gut – ausser der Verdauung.“
(Winfried Glatzeder im Dschungeltelefon)

Ein neuer Tiefstwert ist erreicht. Es ist zu schön! Trotz der ganzen Aufmerksamkeit, die um die Online-Petition gemacht wurde, Markus Lanz solle vom ZDF abgesetzt werden, haben nicht mehr Menschen die Sendung „Wetten, dass..?“ eingeschaltet, sondern sogar weniger als die Male zuvor.
Ist es denn zu glauben? Ja, seit ich heute Morgen die Quote sah und einige Berichte las, wusste ich, dass meine Hoffnungen erfüllt wurden. Und ich erinnere gerne an meinen Artikel, wo ich sagte, dass Markus Lanz mit „Wetten, dass..?“ untergehen wird.
Gerade einmal 6,31 Millionen Zuschauer haben sich die Show angetan. Das ist der allerneueste Tiefststand seit Markus Lanz die Moderation übernommen hat. Das Dschungelcamp hingegen konnte sich über mehr als acht Millionen Zuschauer „freuen“. Beide Sendungen liefen für eine kurze Zeit auch parallel. Ob es da noch weniger Zuschauer bei „Wetten, dass..?“ wurden? Das kann ich leider nicht sagen. Dafür frage ich mich, warum das Dschungelcamp reizvoller erscheint als „Wetten, dass..?“.
„Wetten, dass..?“ ist am Ende, man kann es anders gar nicht sagen. Die Zuschauer sehen es sich nicht mehr an, obwohl auf den anderen TV-Sendern nur Konserven liefen. Vielleicht wollte sich die Mehrheit lieber Menderes ansehen? Nein, glaube ich nicht. Ausserdem kam der auch erst fast gegen Ende von „DSDS“. Warum also ist wieder eine Sendung von „Wetten, dass..?“ so katastrophal ausgefallen?
Woran mag es nur liegen? Es bleibt ein einziger Punkt: Markus Lanz. Er ist einfach nicht für eine Show wie „Wetten, dass..?“ geeignet. Denn dazu braucht es Charisma, Spontanität und vor allem Witz. Drei Dinge, die ich ihm abspreche.
Ausserdem muss man noch einmal daran erinnern, dass Markus Lanz nicht die erste Wahl für „Wetten, dass..?“ gewesen ist. Da gab es eine lange Liste mit Namen wie unter anderem Hape Kerkeling oder Jörg Pilawa. Doch sie alle sagten ab und Johannes B. Kerner war zu Sat.1 gegangen, fiel also auch aus. Der ist nun allerdings zum ZDF zurückgekehrt. Was ich damit sagen will? Nun ja, dass die ZDF-Oberen sich in der Sommerpause vielleicht einmal zusammensetzen und überlegen, wie es mit „Wetten, dass..?“ weitergehen soll. Nach dreissig Jahren die Sendung einstellen, weil ein Moderator nicht fähig ist, die Zuschauer von sich zu überzeugen? Nein, das hat „Wetten, dass..?“ wirklich nicht verdient. Es braucht einen Moderator, dem man die Moderation abnimmt, der halbwegs sympathisch ist und sich nicht durchweg an seinen schlauen Kärtchen festhält. Und da hat das ZDF momentan nur noch Johannes B. Kerner.
Aber gut, natürlich kann man auch die Show ganz einstellen, aber dann sollte Markus Lanz ebenfalls „Auf Wiedersehen“ gesagt werden.
Lanz hat übrigens den Rat von Frank Elstner beherzigt und sich mehr auf die Wetten konzentriert. Aber was bringt es, wenn er immer noch der Moderator nichts. Richtig, es ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Brachte also wenig. Die Online-Petition versuchte er in dem Sinne lächerlich zu machen, dass er sagte, wem die Kanalarbeiten in Karlsruhe zu sehr stinken würde, solle doch eine Online-Petition einreichen. Mit diesem „Witz“ sagte er für mich nur, dass er die Online-Petition gegen ihn nicht wirklich ernst nimmt. Aber so kommt er eben rüber. Als würde jegliche Kritik an ihm abperlen wie der Schmutz an einem Lotusblatt.
Dieses Mal soll es Markus Lanz geschafft haben, die Sendung eine Minute vor dem vorgesehenen Ende der Sendung beendet zu haben. Na ja, er hat immer gesagt, dass er nicht überziehen will. Aber das er es noch unterbietet? Da muss die Sendung sehr langweilig gewesen sein. Oder hat Lanz weniger geredet, weil er die Hälfte seiner schlauen Karten verloren hatte? Keine Ahnung, schliesslich boykottiere ich die Sendung.

So langsam lichtet sich das Dschungelcamp um die, die man nicht mehr sehen kann oder die man einfach nie gesehen hat.
Als aktuell letzter Kandidat wurde Mola Adebisi von den Zuschauern abgewählt, da er die wenigstens Anrufe bekam. Irgendwie wusste er auch nicht wirklich, ob er nun bleiben sollte oder nicht. Zudem hatte er sich seit seiner grossen „Ohne mich hätte ihr gar keine Stern bekommen“ und „Die Stromschläge taten eh weh“-Aktion ins Abseits gespielt. Regina ist total enttäuscht von ihm. Für sie war er immer sympathisch gewesen und dann so was. Ja, sie wollte erst gar nicht glauben, als ich ihr davon erzählte. Eventuell haben so noch andere gedacht. Keine Ahnung
Ein weiteres Phänomen ist übrigens, dass einige Kandidaten unbedingt rausgewählt werden wollen. Extrem war es vor zwei Jahren, als Vincent Raven und Ailton immer rauswollten, aber die Zuschauer einfach weiter für sie anriefen. Dieses Mal sind es Tanja Schumann, Julian F. M. Stoeckel und Mola Adebisi gewesen. Für Julian F. M. Stoeckel war dann wirklich Schluss. Ich war auch froh darüber, denn wenn ich ihn mal sah, ertrug ich ihn einfach nicht. Leider warte ich immer noch darauf, dass Gabby endlich rausfliegt. Die macht sich einfach nur wichtig, obwohl sie überhaupt nichts leistet. Nicht einmal schmutzig werden will sie, weil sie Angst um ihre Haare hat. Dabei hat sie nicht einmal die verfilzten Locken wie Mola, so dass sie das Zeug recht leicht aus den Haaren bekommt. Das hat die Camp-Kandidaten auch mindestens zwei Sterne gekostet.
Bis gestern recht blass blieb, war Tanja Schumann. Erst seit der Schatzsuche merkt man, dass sie da ist. Gestern machte sie dann ihren Quatsch für den man sie auch kennt. Und sie durfte wieder drin bleiben, obwohl sie erneut ein „Vielleicht“ bekam. Wäre auch echt schade, wenn sie geht. Auch wenn man von ihr nicht viel sieht, so sehe ich sie weitaus lieber als Gabby. Letztere kann ich einfach nicht ertragen. Macht Theater wegen nichts, dann fängt sie zu lästern an. Sie ist mir einfach unsympathisch. Larissa Marolt nervt auch rum, vor allem ist es immer das gleiche, aber die ignoriere ich einfach nur noch, wenn sie kommt.
Gestern hatte sie sich das Handgelenk verstaucht oder geprellt, was mehr wehtut, als wenn etwas gebrochen ist. Da fragten sich auch die meisten, was sie da wieder angestellt hat, dass sie so am durchdrehen ist. Und kein Arzt in Sicht, der sie behandelte, obwohl einer im Camp anwesend war. Nun gut, sie braucht nun einmal die grosse Bühne und Winfried Glatzeder schickte sie dann auch ins Dschungeltelefon, damit sie ärztliche Hilfe bekam. Dass nicht schon früher was passierte, ist ein Wunder, wo Larissa doch bald jeden Tag mindestens ein Dutzend Mal hinzufallen scheint.
Bei Winfried Glatzeder fragt man sich manchmal, ob da nicht Engelchen und Teufelchen in einer Person zu finden sind. Da ist er manchmal ganz verständnisvoll und leitet die anderen an. Dann wiederum kehrt er das Arschloch raus. Nun gut, so mag er vielleicht sein. Es irritiert nur sehr. Dennoch denke ich, dass er es mindestens unter die letzten fünf schaffen wird.
Aber wer nun die Dschungelkrone erringen wird? Ich habe einfach keine Ahnung. Entweder gönnt man es der Hälfte von den noch anwesenden Kandidaten nicht oder kann sich beim Rest nicht entscheiden, wer die Krone bekommen soll. Sage immer noch, dass eine Frau gewinnen wird. So lautet das Gesetz der Serie. Aber wer denn? Tanja Schumann wird wohl morgen spätestens übermorgen gehen. Da bleibt nur noch Melanie Müller.
Am Samstag werden wir dann wissen, wer gewinnen wird und sich Dschungelkönig oder -königin 2014 nennen kann.

Michael Wendler macht immer noch von sich reden. Einmal als Running Gag während der Sendung, wo seine Figur immer wieder auftaucht und dann aus dem Baumhaus geworfen wird. Und dann war er bei „explosiv“ (nicht dem Nachtjournal) zu sehen, wo er doch tatsächlich den Gag mit dem Hubschrauber aufnahm. Da fragte ich mich, ob er das tatsächlich ernst meinte oder nur witzig sein wollte. Denn wenn ich Wendler momentan was sagen höre, kommt es mir so vor, als habe er den Sinn für die Realität verloren. Wobei, kein Wunder, schliesslich hat sein Begleiter ihm auch mächtig Honig ums Maul geschmiert. Ganz Deutschland wäre überrascht von ihm gewesen. Allerdings nicht im positiven Sinn, wie gesagt wurde, sondern weil Wendler sich so zeigte, wie man es erwartet hatte und sogar noch schlimmer. So vergrault man noch die, die ihm bisher relativ positiv gegenüber gestanden haben.

Elefantendame Mala hat gezeigt, dass sie immer noch den richtigen Riecher besitzt. Sie tippte bei Werder Bremen auf ein Unentschieden gegen Braunschweig – und was war es? Richtig, eine müde Nullnummer, obwohl Werder ein Tor schoss. Dieses wurde leider nicht anerkannt.
Wenn der FC St. Pauli wieder spielt, wird sich Mala als Rüsselorakel zurückmelden. Bis dahin kann sie noch der Frage nachgehen, ob St. Pauli es am Ende der Saison auf den Relegationsplatz schafft und dann eventuell gegen den HSV antreten muss. Wir werden sehen.

 

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Wetten, dass die Sendung heute einen neuen Tiefstwert erreicht?


Vor zwei Tagen las ich zum ersten Mal, dass es eine Online-Petition geben würde, dass das ZDF Markus Lanz seine Sendungen wegnehmen soll, um es mal vereinfacht zu sagen. Da dachte ich noch, es würde nur um „Wetten, dass..?“ gehen. Doch nein, es geht vor allem um die Talkshow, die Lanz‘ Namen trägt. Denn eine dieser Sendungen brachte das Fass zum überlaufen.
Zu Gast war Sarah Wagenknecht und ebenjene kam bei Lanz kaum zu Wort. Er stellte eine Frage, sie wollte antworten, sagte ein paar Worte, aber zu mehr kam sie nicht, denn Lanz musste da mal „kurz nachhaken“. Bei was eigentlich? Noch nicht einmal einen sinnvollen Satz als Antwort hatte er gehört und wollte gleich noch mehr wissen? Stand das alles auf seinen hübschen Fragekärtchen ohne die er bekanntlich verloren ist? Denn wie wir wissen, kann er eigenständig nicht wirklich eine Frage stellen, hat er selbst auch öfters gesagt. Vielleicht waren auf seinen Karten so viele Fragen notiert, die er unbedingt stellen musste, dass er gar keine Antwort abwarten konnte, denn er musste alle seine Fragen unterbringen quasi abhaken.
Und das kommt dann eben da raus: Ein unhöflicher Moderator scheinbar ohne Manieren, der niemanden zu Ende reden lässt.
Es ist nicht das erste Mal, dass Markus Lanz das macht. Aber irgendwann ist die Zeit erreicht, wo man die Schnauze voll davon hat, wo man sich fragt, warum so jemand noch weiter eine Talkshow unterhalten darf.
Natürlich sollte ein Moderator auch nicht nur da sitzen und sich alles anhören und gar nicht nachhaken. Das ist auch nicht richtig. Da erinnere ich mich noch an mein allerstes Interview, wo der Interviewende was sagte, ein wenig schwammig blieb, ich mich allerdings damit zufrieden gab. Da sagte mir die Redaktionsleiterin später, dass ich da hätte nachfragen müssen, also hätte nachhaken sollen. Heute bin ich schlauer, vermeide diesen Anfängerfehler, den auch andere gemacht haben. Aber extremes Nachhaken vermeide ich dann doch. Da will doch einer später gar nicht mehr mit einem Reden. Wahrscheinlich eilt dann einem der Ruf des Nachhakers, nicht Ausredenlassers voraus. Wenn man nur seinen Namen sagt, wird man gleich abgewürgt, weil einfach unhöflich.
Interviewen ist eine Kunst für sich, das beherrscht man oder man kann es nicht. Lernen kann man es nicht wirklich, die Grundkenntnisse ja, aber nicht die Finesse. Das ist wie mit dem Spritzen bei Ärzten. Entweder sie beherrschen es oder sie können es nicht. Lernen kann man das nämlich nicht. Also tut es weh oder eben nicht.
Aber bei Lanz weiss man doch, dass er einen nicht Ausreden lässt, dass er sich lieber selbst zur Schau stellt und vor allem ohne seine schlauen Karten hilflos ist. Markus Lanz ist weder spontan noch kann er sofort auf eine Situation eingehen und sie für sich nutzen. Wie er dass mit den Oben-Ohne-Demonstrantinnen gemeistert hat, ist weiterhin schleierhaft. Eventuell war es mit ihm abgesprochen. Man weiss ja nie. Aber das sind nur Vermutungen ins Blaue hinein.
Mir ist es ohnehin seit Jahren schleierhaft, warum Markus Lanz so in Grund und Boden gelobt wird. Ich habe ihn nie als herausragenden Moderator erlebt. Deshalb war ich auch damals so entsetzt, als Lanz tatsächlich der Moderator von „Wetten, dass..?“ wurde. Nun gut, alle anderen potenziellen und weitaus besser geeigneten Moderatoren waren abgesprungen, wie Hape Kerkeling oder Jörg Pilawa. (Letzteren halte ich auch nicht für besonders, aber immer noch besser geeignet als Markus Lanz.)
Bereits vor der ersten Sendung hagelte es Kritik und die schien sich von Sendung zu Sendung zu bestätigen. Schwachsinnige Wetteinlösungen über die sich die Gäste lustig machten oder sich einfach nur fragten, in welcher Sendung sie da eigentlich gelandet seien. Schliesslich blieben die Zuschauer weg, neue Tiefstwerte wurden für „Wetten, dass..?“ erreicht, wie es nicht einmal Wolfgang Lippert geschafft hatte. Und da zählt wirklich nicht die Ausrede, früher gab es weniger Programme. Wolfgang Lippert hat die Sendung Anfang der 90er Jahre moderiert, da gab es beinahe genauso viele Progamme wie heute. Ausserdem sendet heutzutage kein TV-Sender irgendetwas herausragendes, wenn „Wetten, dass..?“ läuft. Immer nur irgendwelche Konserven, die nicht zu ertragen sind, von ein paar sehr alten Tatort-Wiederholungen mal abgesehen. Ansonsten kann man doch nur den Fernseher ausschalten und etwas Vernünftiges lesen. Oder sieht sich einen schönen Film auf DVD an bzw. eine Serie.
Mehr kann man nicht machen.
Die Kritiker wuchsen und wuchsen, bei der Sommerausgabe von „Wetten, dass..?“ war dann der Höhepunkt der Peinlichkeit erreicht. Man fragte sich wirklich, ob die Sendung überhaupt noch haltbar sei. Was aber tat das ZDF? Verkündete, dass 2014 keine Sommerausgabe gezeigt würde, wegen der Fussball-Weltmeisterschaft. Alles fauler Zauber oder eben Augenwischerei, könnte man sagen, denn auch zu EM- oder WM-Zeiten wurde mal eine Sommerausgabe gezeigt. Die lief ja noch nie parallel zur EM oder WM, sondern entweder davor oder eben danach.
Man hoffte immer noch, das Markus Lanz vielleicht selbst ein Einsehen hätte und freiwillig zurücktreten würde von seinem Moderationsposten bei „Wetten, dass..?“. Doch weit gefehlt, denn Lanz kann gar nichts erschüttern, selbst wenn er nur eine Million Zuschauer hätte. Das interessiert ihn nun gar nicht, genauso wenig wie all die Kritiken. Da steht er drüber. Wenn jemand mal die Wochenendausgaben des Dschungelcamps moderiert hat, dann ist man alles gewöhnt.
Ich halte die Online-Petition für eine gute Idee, auch wenn ich nicht glaube, dass das ZDF sich diese zu Herzen nehmen wird. Gegenwärtig haben 170.000 Menschen diese Petition unterzeichnet. Ich gehöre nicht dazu, was nur einzig damit zusammenhängt, dass ich nicht gerne meine Adresse angebe. Ansonsten wäre ich sofort dabei. Ach ja, die Online-Petition läuft noch bis März und es haben nicht nur Deutsche unterzeichnet. Und wenn ich gewusst hätte, dass es so was gibt, hätte ich so was schon längst gemacht. Aber da geht es ja auch wieder um die Adresse. Dann wohl eher nicht, aber ich hätte darauf aufmerksam gemacht, dass es so was gibt.
Gut, ich habe hier vornehmlich von „Wetten, dass..?“ gesprochen, obwohl der Auslöser in Markus Lanz‘ Talkshow gelegen hat. Aber das eine geht nun einmal nicht ohne das andere. Und eine Sendung wie eben „Wetten, dass..?“, die knapp dreissig Jahre erfolgreich war, nun kontinuierlich an Zuschauern verliert, auch wenn es bei der letzten Sendung einen mageren Zugewinn gab, sollte man sich doch wirklich fragen, was der Grund für diesen rasanten Abstieg ist. Sind es die Wetten oder einfach das Konzept oder vielleicht der Moderator?
Ich erinnere mich gut daran, wie viele bereits Markus Lanz als Moderator von „Wetten, dass..?“ kritisierten, als noch nicht einmal die erste Sendung gelaufen war. Nur einer hielt dagegen: Frank Elstner. Er lobte Lanz überschwenglich. Das hat sich nun ein wenig gelegt, nachdem die Zuschauerzahlen auf weniger als sieben Millionen sanken. Da schien Elstner seine Aussage von damals zu revidieren und meinte, dass man in der Sendung den Schwerpunkt mehr auf die Wetten legen sollte.
Für mich heisst das: Weniger Moderation durch Lanz und seine schlauen Karten und mehr interessante Wetten. Denn die sind schliesslich nicht schlechter geworden – bis auf wenige Ausnahmen.
Aber Markus Lanz ist nun einmal nicht zu ertragen. Deshalb boykottiere ich alle Sendungen, die mit ihm laufen. Ich kenne einige, die es auch damit halten, aber anscheinend sind wir alle noch nicht genug.
Heute Abend läuft, passend zur aktuellen Diskussion, ob Markus Lanz noch haltbar als Moderator ist, mal wieder „Wetten, dass..?“. Eine gute Gelegenheit für alle, die nicht so sehr auf Lanz Moderationsqualitäten geachtet haben, dies heute Abend nachzuholen. Deshalb wird „Wetten, dass..?“ sehr wahrscheinlich ein neues Lanz-Hoch an Zuschauern erreichen. Vielleicht so acht oder neun Millionen, mal sehen. An mehr glaube ich nicht. Aber selbst die Zahl ist schon viel zu hoch. Die Sendung sollte boykottiert werden. Guckt lieber was anderes. Auf RTL läuft wieder „Deutschland sucht den Superstar“. Nun gut, keine wirkliche Alternative, aber heute gibt es ein Wiedersehen mit Dauerkandidat Menderes. Und den muss man einfach gesehen haben. Danach geht es dann gleich weiter mit dem Dschungelcamp.
Oder man sieht sich eine Konserve an, auch nicht schlecht. Mag nicht alles so toll sein, aber einiges ist vielversprechend. Oder man liest ein gutes Buch: Wie wäre es mit dem ebook „Die Rollen des Seth“ von Helen Dalibor? Jetzt in der aktuellen Fassung unter anderem bei Amazon erhältlich. Oder eine Kurzgeschichte wie „Mit List und Tücke“ oder aber die ersten Kapitel von „Aneba. Die Rückkehr“.
Nun ja, morgen werden wir schlauer sein, ob „Wetten, dass..?“ völlig untergegangen ist oder einen neuen Höchst-Tiefstwert erreicht hat.

Beim neuen Tatort morgen Abend wird es wohl auch nicht besser werden. Am neuen Saarbrücker Ermittler ist von Anfang an gemäkelt worden. Nun wurde die Figur überarbeitet, aber wirklich besser scheint es nicht geworden zu sein. Also auch lieber was lesen als Tatort gucken. Das ZDF ist keine wirkliche Alternative.
Also lesen. Einfach mal auf meine Unterseite „Lesenswert!!!“ klicken.

Und nun noch einmal zum gestrigen Dschungelcamp. Ich finde es immer noch recht langweilig und werde mit den diesjährigen C-/Z-Promis einfach nicht warm. Mag vielleicht auch daran liegen, dass ich die Hälfte von denen nicht kenne, sie nicht zu ertragen sind oder sie einfach blass bleiben.
Nun war von den Zuschauern wieder das neue Dreamteam Larissa Marolt und Mola Adebisi in die letzte frei wählbare Dschungelprüfung gewählt worden. Bei Mola Adebisi war es wohl eine Retourkutsche dafür, dass er sich bei der vorherigen Prüfung wie der grosse Sternenretten aufgespielt hatte. So etwas mag der Zuschauer bekanntlich nicht und straft sofort ab. Also ging es in die nächste Prüfung, die für Larissa nicht wirklich schlimm war, dafür allerdings für Mola Adebisi.
Tja, es ging um ein Spinnenetz, das allerdings nicht aus Spinnenseide, sondern aus einer Art Kupferdraht bestand. Und wie man das von einen Geschicklichkeitsspiel aus der Kindheit kennt, musste diese mit einer Art Ring umfahren werden. Dabei durfte man aber nicht an den Kupferdraht kommen, weil sonst der Kontakt ausgelöst wurde. Meist hatte man dann verloren. Hier bekam Mola Adebisi schönes Zeugs von oben. Für jede erfolgreich gemeisterte Reihe gab es einen Stern. Dazu durfte der Draht nur einmal berührt werden. Einzige Schwierigkeit: Man musste es innerhalb einer bestimmten Zeit meistern und schliesslich auch nur mindestens einmal den Draht berühren. Ach ja, das grösste Hindernis vergass ich ganz: Die schwebende Spinne musste von ausserhalb gesteuert werden. Und da gab es einige Schwierigkeiten.
Am Ende hatte dann Mola Adebisi die Schnauze voll und brach die Prüfung ab. Keine Sterne, nur Wasser und Brot, also Bohnen und Reis für die Camp-Insassen. Man kann ja über Larissa sagen, was man will. Sie hat keine der Prüfungen abgebrochen, dass sie mit null Sternen ins Camp zurückkam. Sie hat so viel gemacht, wie sie schaffte oder wie sie es aushielt. Auch wenn es manchmal etwas fragwürdig war, wie bei den leckeren Getränken, die nur Melanie getrunken hat. Aber Larissa hat nicht aufgegeben. Mola Adebisi hingegen hatte am Tag zuvor das Maul weit aufgerissen, sich als grosser Retter aufgespielt und nun versagte er, weil er mit Melasse, Mehlwürmern, Kakerlaken und wer weiss was überschüttet wurde. Was soll denn Larissa sagen? Sie musste zwei Tage zuvor in eine Art Sanduhr und wurde erst in Sand bis zum Hals eingeschlossen, dann kamen Mehlwürmer, Kakerlaken, Spinnen und Krebschen. Sie war eingeschlossen, die Tierchen konnte sie nicht abschütteln. Mola hingegen konnte sich schütteln, allerdings gab es da noch das Problem, dass er zu Beginn gleich mit Melasse überschüttet worden war. Da klebt alles noch einmal besonders gut.
Schliesslich erwägte er sogar, ob er nicht das Camp verlässt. Was sollte denn das? Eine grosse Runde Mitleid der Zuschauer? Er wusste genau, worauf er sich einliess. Und weil er nun nicht damit zurechtkam, mit den ganzen Tierchen überschüttet worden zu sein, will er gleich in den Sack hauen? Oder hatte er einfach nur Angst um seine Rastalocken? Erbärmlich nenne ich so was. Mola hat sich angeblich so gut auf alles vorbereitet, bloss darauf nicht? Kaum zu glauben. Nein, das ist wirklich seltsam. Will er die grosse Runde Mitleid, um damit Zuschauerstimmen zu erhaschen, damit die ihn weiter „leiden“ sehen? Durchaus möglich, wobei ich so schon glaube, dass er es unter die letzten fünf schaffen wird. Da braucht es nicht die Mitleidstour. Vor allem sollte er aufhören, sich gross aufzuspielen, wenn er im nächsten Moment der grosse Versager ist. Auch wenn er Stromschläge verpasst bekommen hat. Und vielleicht hat es Larissa Marolt wirklich extra gemacht und mit dem Stab die Stange berührt.
Es wird noch interessant werden.
Erste Camp-Insassin, die rausgewählt wurde, ist Corinna Drews gewesen. Bis auf wenige Male ist sie eigentlich gar nicht in Erscheinung getreten. Genauso wie Tanja Schumann oder Marco Angelini. Von Julian F.M. Stoeckel hat man auch nur bei der Herpes-Beulenpest etwas gesehen. Jochen Bendel macht einen auf Camp-Psychologen, kann also drinbleiben, auch wenn man ihn sonst nicht weiter sieht. Und Winfried Glatzeder probiert neue Sachen zum Rauchen aus. Ist auch noch ganz amüsant.
Ich weiss dieses Jahr wirklich nicht, wer gewinnen wird. Eine Frau wird es sehr wahrscheinlich sein. Anfangs sagte ich noch Tanja Schumann, aber die ist weitestgehend blass geblieben. Im letzten Jahr hat auch niemand mit Joey Heindle gerechnet. Aber diese weltfremde und ein wenig dümmliche Art kam bei den Zuschauern an. Denn das war authentisch. Joey Heindle konnte gar nicht irgendeine Rolle spielen.
Vielleicht gewinnt Larissa Marolt wirklich noch die Dschungelkrone. Das dürfte was werden. Aber ich weiss wirklich nicht, wer nächste Woche als Sieger aus dem Camp hervorgeht. Nie war es so unklar wie in diesem Jahr.

Die Bundesliga hat gestern wieder begonnen. Also Zeit für das grosse Rüsselorakel sich auf die Rückrunde einzustimmen. Doch weit gefehlt. Elefantendame Mala macht noch ein wenig Urlaub, denn die Zweite Liga beginnt erst in zwei Wochen. Und bis dahin will Mala noch einmal richtig ausspannen. Sie hat dieses Jahr schliesslich viel zu tun: Die Weltmeisterschaft in Brasilien steht an. Da muss sie alle paar Tage ein Spiel tippen. Nämlich die Spiele von Deutschland, Frankreich und Belgien. Die Schweiz soll ihre Genossin Rani selbst tippen. Also gönnen wir ihr noch die Ruhe und freuen uns bei Beginn der Rückrunde der Zweiten Bundesliga auf ihre Tipps.
Ach ja, bevor ich es vergesse. So ganz untätig war die Dickhäuterin dann doch nicht: Mala hat ein Unentschieden für Werder Bremen vorhergesagt. Das wird wieder eine Blamage werden und Plattfuss wird sich in Grund und Boden schämen. Plattfuss ist eine Artgenossin von Mala und gibt sich offiziell als HSV-Fan aus, damit sie nicht als Werder-Fan enttarnt wird. Aber Mala weiss es genau, kennt die alte Dame schon seit über dreissig Jahren.

Der Winter scheint nun nach einiger Verspätung doch noch zu kommen. Norddeutschland hat er bereits voll im Griff. Dort liegt Schnee und die Temperaturen sollen laut Jonas denen am Nordpol nicht unähnlich sein.
Also doch nichts mit der globalen Erwärmung? Im vergangenen Jahr, kam der Winter auch erst später als erwartet. Dann wurde es so schlimm, dass man sich den Frühling herbeiwünschte, der schliesslich auch kam und den Regen brachte. Also doch die globale Erwärmung. Denn mit Regen ohne Ende müssen wir nun vermehrt mit rechnen. Dafür wird der Schnee weniger werden. Selbst Kunstschnee wird dann nichts nutzen, denn auch dafür muss es kalt genug sein. Sonst kann dieser nicht produziert werden. Deshalb gab es Anfang des Jahres in einigen Orten Schnee, mit der Kanone produziert, und an anderen Stellen gab es eben nichts, weil es dort zu warm war. Tja, Pech kann man dazu nur sagen. Aber jetzt scheint die Kälte und damit der Winter, endlich in Deutschland angekommen zu sein. Nun heisst es wieder die Winterklamotten rauszusuchen, damit man nicht in einer Kältestarre verharrt, wenn man einen Schritt vor die Tür macht. Die Kälte in Norddeutschland soll laut Jonas besonders widerlich sein. Ein harter Wind, feuchte Kälte, die einem durch alle Glieder fährt, dass es gleich noch ein paar Grad weniger sind.

Wer bis hierhin durchgehalten hat, Respekt. Nicht alle schaffen das, weil sie irgendwann nicht mehr interessiert sind.

 

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Lieber TV-Sender Arte, …


… ich hätte da ein Anliegen.
Bevor gefragt wird, natürlich könnte ich mich auf anderem Wege an Arte wenden. Aber das finde ich langweilig. Zudem kann man andere daran teilnehmen lassen und vielleicht befürworten sie meinen Vorschlag ebenfalls. Eine Stimme hat keine Macht, aber viele schon.
Mein Anliegen, im Grunde trage ich es schon seit einem Monat mit mir herum.
Ich würde gerne im September einen Themenabend über Ivan Mosjoukine (auch Mosschuchin oder Mozzhukhin) – ich bleibe bei der französischen Schreibweise des Namens – haben. Warum, denn dazu muss es schliesslich einen Grund geben. Am 26. September wäre der 125. Geburtstag des franco-russischen Schauspielers. Wenn es nach seinen eigenen Angaben gehen würde, wäre es erst 2015 so weit. Aber was das Geburtsdatum von Mosjoukine betrifft, findet man andauernd was anderes. Auf seinem Grabstein steht 1887, auf seiner Certificat d’identité aus dem Jahr 1936 steht 1893, wie auch auf dem Totenschein. Allgemein gilt 1889 und das nehme ich nun zum Anlass, dass Arte doch bitte einen Themenabend über den Schauspieler im September zeigt.
Genauso gut, hätte man auch den Todestag nehmen können, der sich im nächsten Jahr zum 75. Male jährt. Der findet allerdings schon im September statt und das Programm für Januar steht bereits seit mindestens zwei Monaten fest, wenn nicht noch länger. So ungefähr ein halbes Jahr, wie ich vermute. Im Januar wird „Fantômas“ gezeigt. Eine schöne Reihe von Louis Feuillade. Der Film war eigentlich schon für September angegeben worden, nun ist es der Januar geworden. Das zeigt, dass eine Ankündigung Monate vorher, noch geändert werden kann. Deshalb hege ich die Hoffnung, dass es im September durchaus einen Themenabend über Ivan Mosjoukine geben könnte, denn bis dahin sind es noch knapp neun Monate.
Und warum gerade einen Themenabend über diesen Schauspieler? Es wird immer gesagt, er war einer der ersten männlichen Filmstars Europas. Hat gar nicht so viele Filme in Frankreich und Deutschland gespielt, dennoch ist er im Gedächtnis geblieben. Man erinnere sich an Kean oder an Casanova. Der letztgenannte Film lief 1997 zum aller ersten Mal im deutschen Fernsehen auf Arte.
Was soll an so einem Themenabend eigentlich gezeigt werden? Ein Stummfilm, ein Tonfilm und eine Dokumentation. Alles vorhanden. Nur bei dem Stummfilm würde ich nicht wieder Feu Mathias Pascal sehen wollen. Der Film wurde schon im Dezember 2010 und im Mai 2011 gezeigt. Vielleicht wirklich Casanova, Le Lion des Mogols oder Der geheime Kurier – der dauert auch nur knapp über eine Stunde. Michel Strogoff würde ich preferieren, allerdings dauert der beinahe drei Stunden. Da wäre der ganze Themenabend gelaufen. Als Tonfilm eventuell Sergent X. Davon soll es auch eine deutsche Version geben, aber ob die noch existiert, weiss ich nicht. Ansonsten die französische mit deutschen Untertiteln. Von 1999 gibt es eine russische Dokumentation über Mosjoukines Leben. Dann vielleicht noch ein russischer Stummfilm. Da gibt es einige, die nicht länger als vierzig Minuten dauern.
Natürlich weiss ich, dass es Geld kostet, diese Filme zu zeigen. Aber die Filmfreunde würden sich sicherlich darüber freuen, wenn es einen Themenabend über Ivan Mosjoukine geben würde. In diesem Jahr ist die DVD-Sammlung „French Masterworks“ erschienen, die drei Filme mit Mosjoukine enthält. Weitere Filme gibt es auf DVD, aber hier in Deutschland wird selten was im Fernsehen mit dem Schauspieler gezeigt. Schade eigentlich. Deshalb mein Anliegen. Vielleicht habe ich ja Glück und es wird wirklich einen Themenabend geben. Arte wird doch immer als Kultursender bezeichnet. Wenn es diesen Themenabend geben würde, wäre es für mich wie Weihnachten und Ostern zusammen.

 

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