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Tage des Sturms – Ägypten außer Kontrolle


In Ägypten scheint nach Tagen des Protestes und der Eskalation ein wenig Ruhe eingekehrt zu sein. Vor einigen Tagen sah es noch recht düster aus. Ägypter demonstrierten gegen Präsident Mursi, der die Verfassung zu seinen Gunsten ändern wollte. Mit diesem Ansinnen hätten die Ägypter sich einen neuen Mubarak geschaffen, den sie vor knapp zwei Jahren loswerden wollten.
Doch dieses Mal artete das alles weit mehr aus als damals. Harmlos war es damals schon nicht. Aber jetzt war alles schlimmer. Panzer wurden vor Mursis Amstsitz aufgezogen. Ich will mir gar nicht ausmalen, was da hätte alles passieren können.
Aber dass Mursi sich mehr Macht einräumen würde, war irgendwie vorauszusehen. Bereits die Wahl lief schon seltsam ab. Alle wählbaren Kandidaten hätten betrogen, ausser dem Sieger – Mursi. Da hat einer eine ganz weisse Weste gehabt. Was auch schon wieder verdächtig ist. Aber so ist das nun einmal. Man rückt sich selbst ins beste Licht, während die anderen die Buhmänner sind.
Nun scheint Mursi einzulenken. War der Druck von Aussen zu gross? Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, sonst hätte er doch schon eher „kleinbeigegeben“.
Aber irgendwie lenkt er auch nicht ein. Denn er soll sich mit dem Militär verbündet und eine Art neuer Notstandsgesetze ausgehandelt haben. Das Militär könne nun staatliche Einrichtungen schützen, was sie ja bereits tun, wenn ich mal kurz an die Panzer erinnern darf, und dass sie willkürlich Verhaftungen ausführen können. Dies alles gilt bis die Krise bewältigt ist. Erinnert das nicht an Mubarak? Ja, irgendwie schon, nur das es dieses Mal alles nur noch schlimmer ist. Und die Menschen in Ägypten, die auf den Strassen sind und demonstrieren, werden nicht aufhören. Sie wollen endlich Gerechtigkeit und vor allem eine Demokratie, die diesen Namen auch verdient.
Warten wir jetzt erst einmal ab, wie sich die Situation in Ägypten entwickeln wird. Machen können wir doch eh nichts, bloss zusehen.

Wo ich gerade von Demokratie geschrieben habe. Silvio Berlusconi ist wieder da! Bei der nächsten Parlamentswahl in Italien will er erneut antreten, um zum fünften Mal Ministerpräsident zu werden. Ich kann bloss hoffen, dass die Italiener ihn nicht noch einmal wählen, sondern ihn mit Nichtachtung strafen werden. Habe nur irgendwie nicht das Gefühl, das sie wirklich dazugelernt haben.

Wer mich kennt, der weiss, dass ich von Schnee genauso wenig halte wie Weihnachten. Aber Tatsache ist, dass es geschneit hat, nicht erst heute, nicht erst gestern. Also alles eingepudert zum Weihnachtsfest, wie es scheint.
Am Dienstag gab es von Mon Chérie eine besondere Aktion. Zum Barbara-Tag verteilten sie Kirschzweige auf zwanzig Weihnachtsmärkten in Deutschland. Ich also nichts wie hin zum Weihnachtsmarkt. Denn um 15 Uhr hatte ich sogar mal Zeit dazu. An dem Tag hatte ich einen Interviewtermin, der auf sich warten liess. Jedenfalls hatte ich gerade Zeit und war um kurz nach drei da. Fand den Stand auch auf anhieb. Und was passierte dann? Ich wollte mir so ein Mon Chérie nehmen und durfte es nicht. Kommentar: „Ich sei noch nicht alt genug dafür.“ Nun war ich völlig irritiert. Denn mit 27 Jahren sollte man doch wohl Mon Chérie konsumieren dürfen, wenn man es denn möchte. Man hielt mich für noch nicht volljährig. Das habe ich das letzte Mal vor sieben Jahren erlebt, als ich irgendwelche Pralinen für meine Oma kaufen wollte. Kann man das glauben? Ich weiss ja, dass ich nicht aussehe wie 27, sondern ein paar Jahre jünger, aber doch nicht gleich neun Jahre oder noch mehr.
War das nun mangelnde Alterseinschätzung oder soll ich es als Kompliment aufnehmen? Tendiere hierbei zu ersterem.
Ich durfte dann doch so ein Pralinchen nehmen und bekam einen Kirschzweig.
Das ist mal wieder eine Anekdote, die ich in meinem schlauen Heftchen speichern sollte. Damit ich mich immer daran erinnere und aus all den abbstrusen Situationen ein Buch machen kann. Genug habe ich schon. Aber es geht immer noch was.

Die Twistheads Star Wars sollen erst ab dem 17. Dezember auf den Markt kommen, doch wie ich gelesen habe, sind sie bereits bei Penny und Lidl erhältlich. Nicht in allen Läden, muss ich dazu sagen. Und ich habe mir auch keine gekauft, so dass ich nicht sagen kann, ob das tatsächlich stimmt. Man kann die neuen Ü-Eier daran erkennen, dass sie einen kleinen Punkt auf der Folie haben, der grün ist.
Die Mädcheneier mit Barbie-Inhalt sind noch nicht zu bekommen. Ich warte eh auf bessere Zeiten, auf Serien, die an die gute alte Zeit erinnern. Da werde ich wohl ewig warten müssen.

Elefantendame Mala hat wieder mal ein Spiel des FC St. Pauli getippt. Das erste Rückrundenspiel der aktuellen Saison bestreiten sie gegen Erzgebirge Aue. Im letzten Jahr hat St. Pauli dort sechs Punkte gelassen, weshalb sie nicht aufgestiegen sind, weil es diese sechs Punkte waren, die ihnen fehlten. Das Hinspiel haben sie gewonnen, wie Mala vorhergesagt hatte. Und wofür hat Mala sich nun entschieden?
St. Pauli wird gegen Aue verlieren. Davon ist die Dickhäuterin mehr als überzeugt. Da es am Sonntag wieder schneien soll, habe Aue bessere Chancen, denn die würden solch ein Wetter kennen.

 

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Mut kann auch bestraft werden


Die Angst vor einer Radikalisierung des Islams geht immer noch um in vielen Köpfen. Besonders in den arabischen Ländern, wo es einen Umsturz gegeben hat, wurde mit Sorge gesehen, dass diese sich mehr islamisierten als zuvor. Nur in Libyen scheint es nicht so zu sein. Dort hatten Anfang September Islamisten die Stadt Bengasi eingenommen und den US-Botschafter getötet. Die Bewohner der Stadt liessen sich das nicht länger gefallen und verjagten nun mit allen möglichen Waffen die islamische Miliz aus ihren Quartieren.
Mutig nenne ich das, zugleich stellt sich mir aber auch die Frage, ob daraus nicht ein Straßenkampf hinaufbeschworen wird, wie er immer noch iN Syrien herrscht. Gut, Syrien ist nun ganz etwas anderes, denn dort ist der Präsident immer noch am Ruder, obwohl ihn die Mehrheit (?) der Menschen nicht mehr haben wollen. So gehen dort die Kämpfe täglich weiter und es wird nicht besser.
Den Volkszorn in Libyen kann man verstehen, denn dort haben sich vielerorts Milizen gebildet, da die Regierung nicht vorankommt. Und diese Milizen scheinen meist islamistisch orientiert und gegen den Westen zu sein. Da kann man verstehen, dass die Menschen so was nicht haben wollen. Aber den Mut zu haben, dagegen vorzugehen muss man erst einmal haben. Vor allem weiss man ja nicht, wie diese Milizen sich noch rächen werden. Das ist alles noch offen.

Das Oktoberfest hat begonnen. Zwei Schläge hat Oberbürgermeister Christian Ude gebraucht, um das erste Bierfass anzustechen. Es ist das letzte Mal gewesen, dass er es gemacht hat. Er wird nun das Rentenalter für Oberbürgermeister erreichen, weshalb er nicht noch für eine weitere Amtszeit kandidieren kann. Dafür will er nun gegen Horst Seehofer bei der nächsten Landtagswahl antreten. Ob man ihm Chancen einräumen kann? Tja, ich weiss nicht. Sympatischer als Seehofer ist er mir allemal. Aber ich vertrete ja nicht die breite Masse.
Zwei Wochen nun Oktoberfest. Ich werde wieder einmal versuchen, mich dort nicht blicken zu lassen. Solche Volksfeste haben mich noch nie interessiert. Eventuell gehe ich auf diese Landwirtsschaftsausstellung. Das ist auch das einzige, was mich in die Nähe der Theresienwiese treiben wird.

So langsam frage ich mich, ob die Kinder in Deutschland so einen schlechten Geschmack haben. Denn wie sonst lässt es sich erklären, dass nur hier diese dämlichen Twistheads „Crazy Connection“ erhältlich sind, während in Österreich eine ganz andere Serie zu haben ist. Und das ist neu, denn sonst gab es in Deutschland und Österreich immer dieselben Serien. In Österreich gab es erst eine weitere Asterix-Serie, nun sind es die Simpsons. Die sind zwar schon vor zwei Jahren in Italien erschienen, aber sind die mir immer noch lieber, als diese Twistheads, die im Übrigen auch die nächste Serien bilden werden: Star Wars.
Was nur für ich wieder für eine neue Happy Hippo-Serie geben, oder den Maulwürfen oder, oder, oder… Doch nein, es kommt nichts, es kommt einfach nichts, immer nur Twistheads, Winx Club und Barbie. Nicht einmal die Weihnachtsserie ist herausragend. Das ist beinahe so etwas wie eine Neuauflage der Weihnachtshelfer, die vor ein paar Jahre erschienen ist. Bloss sind es jetzt keine Wichtel mehr, sondern die Figuren oder Gerätschaften haben neue Köpfe bekommen. Was soll man das dann noch kaufen? Ich weiss es einfach nicht. Nun gut, die Nebenserien sind nicht schlecht. Aber das kann nicht darüber hinwegtrösten, dass die Hauptserien einfach nur Blödsinn sind. Was anderes kann ich dazu wirklich nicht sagen.

St. Pauli scheint an Boden zu verlieren. Am Montag schafften sie nur ein müdes 0:0 gegen Köln, die bis jetzt noch keinen einzigen Sieg für sich verbuchen konnten. Führen oft mit einem Tor und am Ende steht es entweder Unentschieden oder sie haben verloren. Nun ist Köln endgültig im Abstiegskampf angekommen. Platz siebzehn und besser scheint es nicht zu werden.
Elefantendame Mala hatte für das Spiel gegen Köln auf einen Sieg getippt. Damit lag sie falsch, dafür hatte sie aber mit der Prognose fürs gestrige Spiel gegen den FSV Frankfurt wieder Recht. Auf eine Niederlage hatte sie getippt und genauso war es gekommen. St. Pauli verlor mit 2:1 gegen Frankfurt, steht noch im Mittelfeld, aber eher im unteren Teil. Weitere Spiele sollten sie nun nicht mehr verlieren.
Habe übrigens noch ein paar Videos gefunden, wo Mala zu sehen ist. In einem der youtube-Videos bewirft sie sich wieder mit Sand, legt sich aber sogar hin. Ist allerdings von den anderen Elefanten vollkommen getrennt. In einem anderen Video ist sie am Badeteich, wo sie das Vorführungsobjekt ist. Wie es aussieht, scheint sie sogar ihre alten Tricks wieder vorführen zu dürfen, wie Wasser mit dem Rüssel spritzen (zu sehen in „Klein Erna auf dem Jungfernstieg) oder Fragen mit Ja und Nein beantworten (ZDF-Serie „Unsere Hagenbecks“). Und danach wird sie dann von den Besuchern gefüttert und lässt sich auch streicheln. Ist eben eine gutmütige Dickhäuterin. Und wenn es was Schönes zu futtern gibt, ist Mala sowieso glücklich. Denn leckeres Obst und Gemüse geht ihr über alles. Was aber nichts anderes heissen soll, als das sie so die nötige Aufmerksamkeit erlangt, die sie verlangt. Aber mit dem Futter wird wohl aufgepasst, was Mala bekommt, schliesslich hatte die Elefantin Übergewicht als sie ankam und wurde zur Gewichtsreduzierung verdonnert.

Seit gestern wird wieder die vierte Staffel von „Castle“ auf Kabel eins gezeigt. Passend dazu fand ich gestern das Buch „Heat Wave – Hitzewelle“. Ist die deutsche Fassung des Buches, von dem in der zweiten Staffel die Rede ist. Habe mal kurz reingelesen und bin enttäuscht. Mein Fall ist es nicht. Ist ja glücklicherweise nur geliehen, also nicht so schlimm. Wer schreibt die Bücher eigentlich? Nathan Fillion als Rick Castle ist zwar hinten abgebildet, aber er schreibt das nicht, sondern stellt nur die Figur da. Wer also schreibt es nun? Muss ich mal recherchieren.

 

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