RSS

Schlagwort-Archive: Überraschungseier

Karneval im Herbst heißt Halloween


Überall in den Läden wird man nicht nur mit Weihnachtssachen genervt, sondern verstärkt mit irgendwelchen Halloween-Artikeln. Kürbisse ohne Ende kann ich noch verstehen, denn Hokkaido oder Butternut sind schmackhafte Speisekürbisse. Aber dieses ganze andere Gedöns – jetzt rede ich schon wie Jonas – wie Süssigkeiten, Verkleidungen wie an Karneval und die indirekte Aufforderung Halloween zu zelebrieren.
Ich kann mich wirklich beherrschen, denn dieses Fest oder wie man es auch immer nennen will ist einfach nichts für mich. Ich mag Karneval schon nicht, warum muss ich dann noch gezwungen werden, Halloween zu feiern? Ich weiss es nicht, aber die ganzen Konzerne haben sich Halloween dazu auserkoren, um noch mehr Geld zu scheffeln. Denn genau das ist es. Früher war der 31. Oktober nur der Reformationstag. Dann aber kam, wer auch immer es war, auf die „tolle“ Idee, dass wir noch nicht genug Blödsinn hätten, was den Kindern Spass machen könnte und Halloween wurde zum neuesten Ereignis auserkoren. Tja, ein amerikanischer Brauch, den die USA von den Iren übernommen hat, schwappte auch zu uns. Der Höhepunkt des ganzen Halloween-Blödsinns ist bereits vor zwei Jahren erreicht worden. Im letzten Jahr war die Werbung für Halloween recht zurückhaltend, während es in diesem Jahr wieder extrem ist. Jedenfalls in den Läden, wo ich einkaufen gehe. Ich sehe ein grosses Halloween-Sortiment, Süssigkeiten sind in Grabbeltischen aufgebaut und man wird förmlich dazu gezwungen, dieses sinnlose Zeug – ich mag keine Süssigkeiten – zu kaufen.
Ich will nicht ganz so weit gehen wie Jonas, der die Kinder, die an seiner Haustür nennen, als Schmarotzer bezeichnet, aber in gewisser Weise ist es schon eine Art Erpressung. Denn wenn es nichts gibt, stellen diese „Nervensägen“ etwas an. Und das Zeug wegzubekommen ist schlimmer, als wenn man denen etwas gibt. Man muss ja nicht so wie Steve machen, der immer die uralten Süssigkeiten durchguckt und die dann weg gibt.
Aber worauf ich hinauswill: Halloween hat in Deutschland nichts zu suchen. Das mag in den USA, Irland und Grossbritannien Bedeutung haben, aber hier ist es nur eine Idee der ganzen Konzerne, die Süssigkeiten, Accessoires und alles, was man für den Karneval braucht, verkaufen. Denn was haben wir mit Halloween zu tun? Weil wir Kürbisse essen? Wir haben Karneval, wo die Kinder sich verkleiden können. Von Tür zu Tür gehen Kinder in manchen Gegenden am 11. November und kriegen dann ein paar Kleinigkeiten. Aber davon kann die Süssigkeitenindustrie natürlich nicht leben, denn das ist eine minimale Einnahme. Deshalb musste was grösseres her. Und was eignete sich besser als Halloween?
So wurde dieser Blödsinn eingeführt und schlug prompt ein wie eine Bombe. Die blödesten Artikel wurden nun auf einmal verkauft. Am harmlosesten finde ich noch Backmischungen für Halloween. Aber wozu brauche ich Maxi-Eier von Kinder Überraschung? Kann es mir jemand erklären? Vielleicht bin ich auch einfach zu alt dafür, um den Sinn von Halloween zu begreifen. Aber für mich ist das einfach nur Kommerz. Und keiner oder wenige scheinen es zu sehen.
Mal sehen, wie lange ich das noch ertragen muss. Man kann an dem Tag nicht einmal mehr ausgehen, weil man Angst haben muss, das Anwesen sei verwüstet. Ist bei mir hier nicht so schlimm, aber in Leipzig war es schon so, bis Steve sich dann das Haus des Schreckens ausdachte. Seitdem nahm die Masse an Kindern ab, denn sie rannten wirklich schreiend davon, wenn Steve im Gruselkostüm die Tür öffnete. Am Ende kamen kaum noch welche zu uns. Deshalb war Steve auch immer froh, wenn er die uralten Süssigkeiten loswurde.
Nun gut, ich werde es auch in diesem Jahr über mich ergehen lassen, aber es ist schon furchtbar, wenn die ganze Redaktion mit Kürbissen und irgendwelchen Masken und Grimassen geschmückt ist. Als ob karneval nicht schon genug wäre.
Aber alles Kommerz!

Eine Information aus Münster. Ja, es stimmt: Elefantin Ratna ist nicht mehr schwanger, sodass Thura nicht Oma werden wird. Bei einer Spätgebährenden wie Ratna – sie ist 22 – ist so etwas nicht ungewöhnlich. Bei diesem Elefantinnen kann es vorkommen, dass sie in den ersten Monaten einen Abort haben, weil sich die Frucht zu weit hinten eingenistet hat. Soll wohl auch bei Malas Genossin old Rani so gewesen sein. Aber da kann ich das nicht genau bestätigen. Bei Elefantin Hoa ging ja bei der ersten Schwangerschaft alles gut bis auf die Tatsache, dass sie einmal zu fest zugetreten hat, als ihr Jungtier geboren war. Und es war keine Absicht, wie ich noch einmal anmerken muss. Bei Hoa wird es dieses Mal wohl besser werden. Interessant wird, ob sie zur Herde um Thura, Rani und Saida kommen wird. Sind nicht die einfachsten Elefanten, aber bei der Klein-Gruppe um Don Chung und Trinh ist Hoa noch weniger gut aufgehoben. Ja, wie heisst es bei Isis Just: Die Leipziger Herde darf als gescheitert angesehen werden. Das sei keine Herde, sondern ein Zusammenschluss aus Einzelpersönlichkeiten. Ausserdem sei das Modell-Mala dort gescheitert.
Gut, ich plaudere hier wieder interna aus, denn der besagte Thriller ist noch gar nicht erschienen, wo das drin steht.
Ratna mag eine Fehlgeburt gehabt haben, aber wenigstens hat sich ihr Zeitfenster nicht geschlossen. Das ist schon mal was. Ausserdem wird ab Ende Dezember Cornys Jungtier erwartet. Wenn ich den Zeitungsartikel recht verstanden habe, soll sie dann nur in Sichtweite zu den anderen gehalten werden. Hat da die Zeitung was falsch verstanden oder bin nur ich das, der was falsch gelesen hat? Mal abwarten, was sein wird. In Hamburg klappt es doch auch mit den Herdengeburten.

Auch Elefantendame Mala bekommt derzeit Kürbisse ohne Ende. Angeblich habe sie sich schon überlegt, ob sie nicht in einen Hungerstreik treten solle. Aber da noch genügend andere Leckereien gereicht würden, hat sie es sich noch einmal anders überlegt. Sie hat im Grunde nichts gegen Kürbisse, aber zuviel davon, ist ihr einfach zu viel. Kennt man ja, wenn man tagelang das gleiche ist, kann man es irgendwann nicht mehr sehen und ist froh, wenn man etwas anderes vorgesetzt bekommt. Da hat die alte Kuh noch eine gute Auswahl. Heu gibt es, Äpfel gibt es, Möhren, aber leider, leider keine gekochten Kartoffeln. Die hat sie besonders gern.
Nun muss sie mal wieder ein Spiel des FC St. Pauli tippen. Es geht heute gegen den Karlsruher SC, der zu Beginn der Saison nicht schlecht gestartet war und nun ein wenig schwächelt. Mala ist dem Verein in Sympathie verbunden, was auch daran liegen mag, dass ihre liebste Freundin Jenny – wie sie gerne zu sagen pflegt, obwohl beide nie ein Gehege geteilt haben – dort schon seit acht Jahren lebt. Im Karlsruher Zoo natürlich. Elefantendame Mala hat sich zu einer Niederlage entschlossen. St. Pauli würde es heute ruhiger angehen, weil es am Dienstag im DFB-Pokal gegen Dortmund gehen würde. Und da sie dort unbedingt in die nächste Runde einziehen wollen, werden sie heute nicht so sehr auf Sieg aus sein.
Was die alte Kuh wieder alles weiss oder zumindest glaubt zu wissen. Beim DFB-Pokal sagt sie übrigens, dass St. Pauli gegen Dortmund gewinnen würde.
Die Pusteblume hat nun ganz anders getippt. Zum einen glaubt sie an einen Sieg von St. Pauli gegen den KSC – penetranter Linksrüssler, wie Jonas immer sagt -, während sie zum DFB-Pokal sagt, dass St. Pauli gegen Dortmund verlieren würde. Tja, da ist Jonas sehr gespannt, ob seine Pusteblume recht behalten wird. Das letzte Mal lag sie jedenfalls schon mal richtig, als sie sagte, dass St. Pauli verlieren würde.
Ich frage mich momentan ganz bang, wie es mit Werder Bremen weitergehen wird. Gegen Köln verloren sie gestern erneut ein Spiel und sind weiterhin Tabellenletzter. Liegt es nun am Trainer, am Team oder an ich weiss nicht was? Jedenfalls ist Robin Dutt der bisher schlechteste Trainer in der Geschichte Werder Bremens. Das will was heissen, denn es gab eine Zeit Ende des letzten Jahrhunderts – klingt, als ob es schon Ewigkeiten her wäre -, wo Werder regelmässig auf den hinteren Tabellenplätzen in die neue Bundesliga-Saison startete. Das besserte sich dann, aber nun scheint es wieder so weit zu sein. Doch es bleibt die Frage, ob Werder sich wieder berappeln wird. Dutt wird wohl heute Nachmittag gehen müssen und wer kommt dann? Bernd Schuster vielleicht? Warum nicht, in Spanien hat er gute Arbeit geleistet, nur in Deutschland will ihn kein Verein haben.

Jonas hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass sein Heimatzoo einen Fotowettbewerb veranstaltet hatte. Nichts besonderes, denn das gibt es anderswo auch. Nun hat er sich die zwölf Bilder angesehen, die zur Auswahl stehen, um von den Website-Besuchern zum schönsten Motiv gekürt zu werden. Und dabei stiess er auf ein Bild, dass nicht im genannten Aktionszeitraum aufgenommen worden sein kann, sondern spätestens im Herbst 2012. Warum? Nun ja, das abgebildete Alpaka ist seit August 2013 nicht mehr in der Herde aufgetaucht, muss folglich gestorben sein. In dem Monat war es nicht das einzige Alpaka, das verstarb. Auch Jonas‘ Lieblingsalpaka namens Pinta segnete das Zeitliche. Etwa zwei Wochen später soll Carmen – das auf dem Foto abgebildete Alpaka – gestorben sein.
Vielleicht wurde sie auch hinter den Kulissen gehalten und ist nun wieder aufgetaucht, allerdings glaubt Jonas nicht daran, weshalb er vermutet, dass die EXIF-Daten verändert wurden. Möglich ist alles. Ich wollte es nur mal erwähnt haben.

Werbeanzeigen
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Das Problem mit den Daten – Wir wollen uns doch ausspähen lassen


Das Lieblingsthema der Politiker ist und bleibt Prism, die NSA und das ausspionieren von Daten. Besonders die Opposition wettert gegen Merkel & Co.
Gelegenheit dazu haben sie allemal, schliesslich hat Innenminister Friedrich es nicht fertiggebracht, den USA auf die Füsse zu treten. Aber er findet sein Ergebnis fabelhaft. Bloss steht er damit ganz allein auf weiter Flur.
Ein sehr beliebtes Wahlthema, denn unsere Daten sind uns schliesslich heilig. Wieso haben wir so einen Terror wegen Google Streetview gemacht? Richtig, damit ja niemand unser Haus/unsere Wohnung sehen kann. In keinem anderen Land gab es solche Probleme, nur in Deutschland wurde die Unkenntlichmachung gefordert. Bin ich natürlich sofort dabei gewesen, aber das ist was anderes.
Aber wir wollen unsere Daten behalten, sagen wir. Und warum geben wir dann so viel von uns preis? Warum stellen wir Bilder von uns ins Internet, warum breiten wir auf Facebook oder auf unserem Blog unser ganzes Leben aus? Tja, das ist die Frage aller Fragen. Aber im Meckern waren wir schon immer gut, besonders wenn es um die USA geht.
Meine Daten gehören mir, aber solange ich sie freiwillig rausgebe, ist das ganz etwas anderes. Deshalb sind wir so empört, was die USA, Grossbritannien und auch Frankreich getan haben. Allen voran natürlich die NSA. Millionen an Daten haben sie angezapft, ob nun nötig oder nicht. Sie verteidigen sich damit, dass sie potenzielle Terroristen finden wollen. Tja, was aber, wenn diese die ganz normale Post benutzen oder in einer Art Code reden? Dann kommt da doch niemand dahinter.
Und selbst hier in Deutschland werden wir überwacht. Ein bestimmtes Schlüsselwort und der ganze Text wird gescannt. Wissen wir denn wirklich, was hier in Deutschland mit dem Ausspähen von Daten geschieht. Da gibt es Versicherungsvertreter, die sich die Daten ihrer Nachbarn besorgen, um diesen noch eine Versicherung anzudrehen. Ist das legal? Aber danach fragt niemand. Stattdessen regen wir uns lieber über die USA auf. Ist ja auch so schön weit weg.
Genau das sagen sich auch die Politiker und versuchen sich gegenseitig schlecht zu machen, denn im September ist garantiert die nächste Bundestagswahl. Dann wird sich entscheiden: Merkel oder doch Steinbrück? Aber welchen der beiden wollen wir wirklich? Vielleicht doch eher Jürgen Trittin? Ach nein, Politiker, die von Atombomben reden, indem sie Atomkraftwerke erwähnen, sollte man wirklich nicht wählen. – Gut, es ist die Partei, die man wählt, aber es gibt einen Spitzenkandidaten.

Aufruhr in den USA. Was lange befürchtet wurde, ist Relität geworden. Der Todesschütze von Florida ist freigesprochen worden. Mit mehreren Schüssen wurde Tayvon Martin getötet, weil er „verdächtig“ aussah. Bedeutend hierbei ist die Hautfarbe von Täter (weiss) und Opfer (schwarz).
Selbst nach fünf Jahrzehnten herrscht immer noch eine Schneise zwischen schwarz und weiss, werden Afroamerikaner als Bedrohung empfunden. Ich frage mich wirklich, wieso dieses Denken immer noch in den Köpfen von einigen US-Amerikanern herrscht. Schwarze sind genauso Menschen wie weisse. Man sollte nicht einen Menschen nach der Hautfarbe beurteilen, sondern nach seinem Charakter. Aber das haben einige scheinabr noch nicht begriffen, halten an ihrem Vorurteil fest. Und das ist nicht nur bei der Hautfarbe so, sondern gilt auch bei Homosexuellen oder Arabern (ja, die zähle ich jetzt einfach mal dazu, dass sie alle als potenzielle Terroristen angesehen werden).
In was für einer Welt leben wir, dass immer noch nach dem äusseren bewertet wird?
Erinnert mich an einige Hunderassen, die als Kampfhunde eingestuft werden, dabei sind das die liebsten Tiere, doch wenn die Besitzer sie abrichten, dann sind es gefährliche Bestien.
Gut, ein weit entfernter Vergleich, aber so ist es doch. Wenn erst mal ein Vorurteil gebildet wird, ist es schwer, das zu widerlegen.
Die Menschen in den USA protestieren gegen das Urteil, das leider korrekt abgelaufen ist, denn im Bundesstaat Florida kann man sich mit einer Schusswaffe verteidigen, wenn einem jemand verdächtig vorkommt. Verrücktes Gesetz, aber nicht das einzige. So ist das Märchen „Rotkäppchen“ verboten, weil die Hauptfigur ihrer Grossmutter Wein bringt. Genauso sind Überraschungseier verboten, weil Kleinteile verschluckt werden könnten, aber Kleinkinder können bereits mit dem Schiessen beginnen – das ist nicht verboten. Ist das nicht verrückt?

Die Fussballwelt trauert um einen Mann, der durch ein einzelnes Spiel in die Geschichte einging: Bert Trautmann.
Kurz vor Kriegsende war Trautmann in britische Gefangenschaft geraten, entschied sich nach seiner Freilassung in England zu bleiben, schliesslich spielte er bereits für einen englischen Club. Irgendwann wurde Manchester City auf ihn aufmerksam, doch als Deutscher war er bei den Fans unbeliebt, wurde als „Traut the Kraut“ bezeichnet. Am Ende war er beliebt und eine wichtige Stütze der Mannschaft.
Unvergessen bleibt das Cup-Finale von 1956. Ein Spieler von Birmangham City traf Trautmann in der Schlussphase im Nacken. Der Keeper blieb liegen, war auch einige Zeit bewusstlos. Die Sanitäter wollten ihn vom Platz nehmen, doch Trautmann weigerte sich seinen Verein im Stich zu lassen. Dazu muss man wissen, dass damals noch nicht gewechselt wurde. Wer verletzungsbedingt ausfiel, konnte nicht durch einen anderen Spieler ersetzt werden. Also blieb Trautmann zwischen den Pfosten stehen und verhalf seinem Verein Manchester City zu einem Sieg. An der Siegerehrung durch die englische Königin nahm er noch teil, dann ging es ins Krankenhaus. Dort die Diagnose: Genickbruch! – Ein Schock.
Noch heute grenzt es an ein Wunder, dass Bert Trautmann das überlebt hat, sogar danach noch weiterspielte. Er muss gute Halsmuskeln besessen haben, sonst wäre es mit ziemlicher Sicherheit tödlich ausgegangen.
Nach seinem Karriereende versuchte er sich kurz als Trainer in der Bundesliga, dann zog es ihn ins Ausland, wo er in Afrika und Asien arbeitete. Man könnte ihn als einen Vorgänger von Holger Obermann bezeichnen.
Berühmt geworden durch ein einziges Spiel, dabei darf man nicht vergessen, dass er ein wirklich guter Torwart war. In der Nationalmannschaft hat er nie gespielt, weil Sepp Herberger keine Legionäre im Team haben wollte. Irgendwie verständlich, aber vielleicht wären wir nach 1954 noch einmal Weltmeister geworden. Wer weiss?
Nun ist Bert Trautmann im spanischen La Llosa mit 89 Jahren gestorben. Die Fussballwelt hat einen weiteren grossartigen Spieler verloren.

Gestern hat die Bundesliga-Saison wieder begonnen – die der zweiten Liga. St. Pauli bestritt am gestrigen Abend sein erstes Spiel und konnte einen Sieg verbuchen. Besiktas Istanbul hatten sie bereits vor einer Woche besiegt. Übermütig sind die nicht geworden, da hat die Warnung von Elefantendame Mala wohl gewirkt. Denn bekanntlich glaubt St. Pauli alles und jeden besiegen zu können, wenn sie einen wichtigen Gegner geschlagen haben.
Mala gab noch einen weiteren Rat: Immer ein Tor mehr als der Gegner schiessen. Wie recht sie hat, das sagte bereits Ernst Happel.
Und pünktlich zum Bundesliga-Start hat sich die Dickhäuterin aus der Sommerpause zurückgemeldet und ist wieder als Rüsselorakel aktiv. Und sogleich bewies sie den richtigen Riecher, als sie auf einen Sieg St. Paulis tippte. Über vierzig Jahre Fussballerfahrung lassen sich bei ihr einfach nicht verleugnen. Wollen wir mal sehen, wie sie sich die Saison über schlagen wird. Und wann die traurigste Kuh Europas endlich wieder lachen wird.

Habe unter der Seite „Lesenswert“ die Zahl der Anbieter überarbeitet. Sind jede Menge neue hinzugekommen. Wer also noch nicht weiss, was er in diesem Sommer lesen soll, kann hier fündig werden. Und im September wird ein neues Abenteuer mit Isis Just und natürlich Elefantendame Mala in einer bedeutenden Nebenrolle erscheinen.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Mut kann auch bestraft werden


Die Angst vor einer Radikalisierung des Islams geht immer noch um in vielen Köpfen. Besonders in den arabischen Ländern, wo es einen Umsturz gegeben hat, wurde mit Sorge gesehen, dass diese sich mehr islamisierten als zuvor. Nur in Libyen scheint es nicht so zu sein. Dort hatten Anfang September Islamisten die Stadt Bengasi eingenommen und den US-Botschafter getötet. Die Bewohner der Stadt liessen sich das nicht länger gefallen und verjagten nun mit allen möglichen Waffen die islamische Miliz aus ihren Quartieren.
Mutig nenne ich das, zugleich stellt sich mir aber auch die Frage, ob daraus nicht ein Straßenkampf hinaufbeschworen wird, wie er immer noch iN Syrien herrscht. Gut, Syrien ist nun ganz etwas anderes, denn dort ist der Präsident immer noch am Ruder, obwohl ihn die Mehrheit (?) der Menschen nicht mehr haben wollen. So gehen dort die Kämpfe täglich weiter und es wird nicht besser.
Den Volkszorn in Libyen kann man verstehen, denn dort haben sich vielerorts Milizen gebildet, da die Regierung nicht vorankommt. Und diese Milizen scheinen meist islamistisch orientiert und gegen den Westen zu sein. Da kann man verstehen, dass die Menschen so was nicht haben wollen. Aber den Mut zu haben, dagegen vorzugehen muss man erst einmal haben. Vor allem weiss man ja nicht, wie diese Milizen sich noch rächen werden. Das ist alles noch offen.

Das Oktoberfest hat begonnen. Zwei Schläge hat Oberbürgermeister Christian Ude gebraucht, um das erste Bierfass anzustechen. Es ist das letzte Mal gewesen, dass er es gemacht hat. Er wird nun das Rentenalter für Oberbürgermeister erreichen, weshalb er nicht noch für eine weitere Amtszeit kandidieren kann. Dafür will er nun gegen Horst Seehofer bei der nächsten Landtagswahl antreten. Ob man ihm Chancen einräumen kann? Tja, ich weiss nicht. Sympatischer als Seehofer ist er mir allemal. Aber ich vertrete ja nicht die breite Masse.
Zwei Wochen nun Oktoberfest. Ich werde wieder einmal versuchen, mich dort nicht blicken zu lassen. Solche Volksfeste haben mich noch nie interessiert. Eventuell gehe ich auf diese Landwirtsschaftsausstellung. Das ist auch das einzige, was mich in die Nähe der Theresienwiese treiben wird.

So langsam frage ich mich, ob die Kinder in Deutschland so einen schlechten Geschmack haben. Denn wie sonst lässt es sich erklären, dass nur hier diese dämlichen Twistheads „Crazy Connection“ erhältlich sind, während in Österreich eine ganz andere Serie zu haben ist. Und das ist neu, denn sonst gab es in Deutschland und Österreich immer dieselben Serien. In Österreich gab es erst eine weitere Asterix-Serie, nun sind es die Simpsons. Die sind zwar schon vor zwei Jahren in Italien erschienen, aber sind die mir immer noch lieber, als diese Twistheads, die im Übrigen auch die nächste Serien bilden werden: Star Wars.
Was nur für ich wieder für eine neue Happy Hippo-Serie geben, oder den Maulwürfen oder, oder, oder… Doch nein, es kommt nichts, es kommt einfach nichts, immer nur Twistheads, Winx Club und Barbie. Nicht einmal die Weihnachtsserie ist herausragend. Das ist beinahe so etwas wie eine Neuauflage der Weihnachtshelfer, die vor ein paar Jahre erschienen ist. Bloss sind es jetzt keine Wichtel mehr, sondern die Figuren oder Gerätschaften haben neue Köpfe bekommen. Was soll man das dann noch kaufen? Ich weiss es einfach nicht. Nun gut, die Nebenserien sind nicht schlecht. Aber das kann nicht darüber hinwegtrösten, dass die Hauptserien einfach nur Blödsinn sind. Was anderes kann ich dazu wirklich nicht sagen.

St. Pauli scheint an Boden zu verlieren. Am Montag schafften sie nur ein müdes 0:0 gegen Köln, die bis jetzt noch keinen einzigen Sieg für sich verbuchen konnten. Führen oft mit einem Tor und am Ende steht es entweder Unentschieden oder sie haben verloren. Nun ist Köln endgültig im Abstiegskampf angekommen. Platz siebzehn und besser scheint es nicht zu werden.
Elefantendame Mala hatte für das Spiel gegen Köln auf einen Sieg getippt. Damit lag sie falsch, dafür hatte sie aber mit der Prognose fürs gestrige Spiel gegen den FSV Frankfurt wieder Recht. Auf eine Niederlage hatte sie getippt und genauso war es gekommen. St. Pauli verlor mit 2:1 gegen Frankfurt, steht noch im Mittelfeld, aber eher im unteren Teil. Weitere Spiele sollten sie nun nicht mehr verlieren.
Habe übrigens noch ein paar Videos gefunden, wo Mala zu sehen ist. In einem der youtube-Videos bewirft sie sich wieder mit Sand, legt sich aber sogar hin. Ist allerdings von den anderen Elefanten vollkommen getrennt. In einem anderen Video ist sie am Badeteich, wo sie das Vorführungsobjekt ist. Wie es aussieht, scheint sie sogar ihre alten Tricks wieder vorführen zu dürfen, wie Wasser mit dem Rüssel spritzen (zu sehen in „Klein Erna auf dem Jungfernstieg) oder Fragen mit Ja und Nein beantworten (ZDF-Serie „Unsere Hagenbecks“). Und danach wird sie dann von den Besuchern gefüttert und lässt sich auch streicheln. Ist eben eine gutmütige Dickhäuterin. Und wenn es was Schönes zu futtern gibt, ist Mala sowieso glücklich. Denn leckeres Obst und Gemüse geht ihr über alles. Was aber nichts anderes heissen soll, als das sie so die nötige Aufmerksamkeit erlangt, die sie verlangt. Aber mit dem Futter wird wohl aufgepasst, was Mala bekommt, schliesslich hatte die Elefantin Übergewicht als sie ankam und wurde zur Gewichtsreduzierung verdonnert.

Seit gestern wird wieder die vierte Staffel von „Castle“ auf Kabel eins gezeigt. Passend dazu fand ich gestern das Buch „Heat Wave – Hitzewelle“. Ist die deutsche Fassung des Buches, von dem in der zweiten Staffel die Rede ist. Habe mal kurz reingelesen und bin enttäuscht. Mein Fall ist es nicht. Ist ja glücklicherweise nur geliehen, also nicht so schlimm. Wer schreibt die Bücher eigentlich? Nathan Fillion als Rick Castle ist zwar hinten abgebildet, aber er schreibt das nicht, sondern stellt nur die Figur da. Wer also schreibt es nun? Muss ich mal recherchieren.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Kritikpunkt Rosa Ü-Ei – Kostenlose Werbung für Ferrero


Zwei Artikel habe ich nun schon über das rosa Ü-Ei geschrieben. Ich könnte noch mehr schreiben, denn beide Artikel waren recht erfolgreich und verdrängten sogar die Zensus-Artikel von ihren Spitzenplätzen. Doch dies hier, der dritte, wird mein definitiv letzter Artikel über das rosa Ü-Ei sein.
Die Aufregung um das Mädchen-Ei ist ein wenig zurückgegangen, schliesslich ist es nun schon seit knapp über einem Monat auf dem Markt. Und es wird gekauft. Obwohl ich immer beim Einkaufen einige sehe, die sich das rosa Ü-Ei ansehen, mit dem Kopf schütteln, sich sogar darüber lustig machen, wenn sie in Begleitung sind, und greifen höchstens zu den Jungen-Ü-Eiern. Wenn überhaupt noch was gekauft wird, denn bei einem Preis von 69 Cent will die keiner haben. Wobei man sie auch schon für 58 Cent bekommt. Aber wenn ich daran denke, dass ich die früher im Angebot für 35 Cent bekommen habe, dann frage ich mich doch wirklich, wie diese Preisentwicklung weitergehen wird. Angeblich wird mal wieder überlegt, die Mehrwertsteuer von sieben auf 19 Prozent zu erhöhen. Dann werden die Eier doch noch weniger gekauft werden. Wobei die Sammler natürlich weiterkaufen werden, egal wie viel die Sachen nun kosten und egal was für eine Serie da drin ist.
Ich habe ja immer gegen die Winx-Serie gewettert, die ich absolut hässlich finde. Das Ende vom Lied war, dass mir jemand aus der Redaktion ein Viererpack geschenkt hat. Nun bin ich also im Besitz von zwei Winx-Figuren: Bloom und Musa. Mein Fazit: Das sind doch überhaupt keine Hartplastikfiguren mehr. Bei Musa sind die Beine aus Gummi! Was ist da denn noch Hartplastik? Und dann die Gesichter. Absolut hässlich! Aber diese Winx Club-Figuren basieren ja auf irgendeiner Zeichentrick-Serie. Die sehen wohl ähnlich hässlich aus. Und erst einmal die Serie, die im November kommen wird: Barbie. In Frankreich gibt es die bereits. Also kann man sich mal beim eierwiki danach umsehen oder eben bei Ebay. Die sollten mal wieder eine schöne Serie nehmen wie beispielsweise Asterix, die in Österreich läuft oder eben Barbapapa, die es in Frankreich, Belgien, Luxemburg und Dänemark gab. Doch nein, diese kamen nicht bzw. werden nicht kommen. Stattdessen für die Jungs so ein Blödsinn wie diese Twistheads, die nicht nur jetzt drin sind, sondern auch in der Nachfolge-Serie kommen werden. Absolut hässlich. Am schönsten sind doch die Natoons, aber nicht die Jungtiere, die einen schrecklichen Kugelkopf haben. Die Porsche und die historischen bzw. gegenwärtigen Züge sind sehr schön. Aber das ist auch das einzige.
Das Rosa-Ü-Ei ist weiter in der Kritik und damit in fast aller Munde. Was schöneres konnte Ferrero doch gar nicht passieren. Warum? Tja, ganz einfach. Das ist kostenlose Werbung. Denn durch die Kritik wird das Produkt – hier das Ü-Ei – in die Öffentlichkeit gebracht, ohne dass dafür sehr viel Aufwand betrieben werden muss.
Die Menschen werden neugierig gemacht, wollen sich selbst ein Bild machen und kaufen ein paar Ü-Eier. Da müssen nicht viel sein. Und manchmal ist es dann auch so, dass die Menschen gefallen an den Figuren finden und noch mehr kaufen, da sie unbedingt den Satz komplett haben wollen. Also kaufen sie und kaufen sie, bis es dann komplett ist. Habe ich nur bei den Handwerker-Elefanten und den Duften Stinkern gemacht. Aber das waren noch wunderbare Figuren. Wieder ein Hauch von dem, was Ferrero früher gemacht hatte. Aber nun ist der totale Müll ausgebrochen. Und anscheinend bloss in Deutschland. Haben deutsche Kinder so einen schlechten Geschmack oder wieso werden hier die Twistheads ausgegeben? Ist Asterix nicht weitaus besser? Na ja, meine Meinung wird Ferrero garantiert nicht interessieren. Aber ich muss die Sachen ja auch gar nicht kaufen. Was ich auch nicht vorhabe. Das billigste Angebot für die Ü-Eier war bisher 46 Cent das Stück. Wie gesagt, früher kosteten die Eier bloss 35 Cent im Angebot. Heute kann man froh sein, wenn man sie wenigstens für 44 Cent bekommt.
Ich hätte gerne die Porsche, Natoons-Polartiere und die Züge. Aber wer weiss, was ich für einen Müll rausziehen würde, wenn ich mir Ü-Eier kaufen würde. Die Twistheads will ich wirklich nicht und die Winx genauso wenig.
Aber mal sehen, wie sich nun das rosa Ü-Ei verkauft. Für November ist es eingeplant und ich denke, dass das bis April so sein wird. Ob es bleibt, werden wir dann wohl ab August 2013 sehen. Aber bis dahin ist es noch eine lange Zeit.

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Warum das Ü-Ei nichts mehr wert ist


Da wurde früher immer gewettert, dass Mädchen und Jungen in bestimmte Nischen getrieben werden, also wurde davon abgesehen. Jungen wurden nicht mehr in die Technik und Fussball-Ecke gestellt und Mädchen bekamen nicht mehr nur zuckerrosa und Prinzessinnen
Doch das ändert sich gerade wieder. Bei den Schulranzen ist es mir als erstes aufgefallen. Für Jungen blau mit Blauklotz-ähnlichen Dingen und für die Mädchen rosa mit Pferden, Einhörnern oder Disney-Prinzessinnen. Meine Schwester würde bei dieser geringen Auswahl ausflippen. Denn sie ist, was solche geschlechterspezifischen Zuschreibungen betrifft, nun gar nicht auf Rosa, Pferde und Disney-Prinzessinnen geeicht. Sie hasst schlichtweg solche Dinge. Lieber spielt sie Fußball – aber wehe es ist eine Mädchenmannschaft, denn diese können nicht Fußball spielen -, dann spielt sie lieber gar nicht. Technik interessiert sie ungemein. Am liebsten würde sie mal ein Auto auseinandernehmen, nur damit sie genau weiss, wie alles funktioniert. Vielleichtw ich das noch ändern, wenn sie älter ist und dann mitten in der Pubertät steckt. Bloss irgendwie glaube ich daran nicht. Aber man muss sich als Mädchen oder Junge von den ganzen Konsumgütern ja nicht vorschreiben lassen, was man zu kaufen hat.
Doch selbst Ferrero fängt nun damit an und hat sein Überraschungsei in Jungen- und Mädchen-Versionen aufgeteilt. Heute ist Ausgabetag der neuen Serien. Leider muss ich sagen, dass sie mich überhaupt nicht interessieren. In der Junge Version sind so komische Kugelkörper drin, wo man die Köpfe vertauschen kann. Nennt sich crazy Connection. Bei den Mädchen sind Feen drin, der Winx Club, der bis jetzt eigentlich immer nur als Testware drin war. Wen soll das denn begeistern? Da freute ich mich letzte Saison über die Handwerker-Elefanten und die smarten Stinker, doch was nun kommt, kann man wieder einmal vergessen.
Wertgegenstände sind die Figuren sowieso nicht mehr. Zehn Cent pro Figur, mehr sind die einfach nicht wert. Es ist zu eine Werteverfall gekommen, den Ferrero selbst ausgelöst hat. Identische Figuren in den einzelnen europäischen Ländern, einheitliche Beipackzettel, massenaufkommen der Figuren sogar ausserhalb des Ü-Eis. Bei real gab es beispielsweise an zwei Wochenenden pro fünfzig euro-Einkauf eine Sid- oder eine Scrat-Figur von Ice Age 4, die im Kinder Joy waren. Der wert dieser Figuren geht doch gegen Null. Warum sammelt man überhaupt noch? Weil einem die Figure gefallen, ein anderer Argument gibt es nicht mehr. Und diese Saison sieht es äusserst mau aus. Nur blöde Figuren. Wo sind die Happy Hippos geblieben oder Mission Maulwurf, die Zwerge, die Krokos, die dinos? All das gibt es nicht mehr oder kaum noch.
Aber die Figuren selbst haben sich auch verändert. Früher war da wirklich alles handbemalt, heute haben die Figuren doch schon einegegossene Grundfarbe oder sie werden gespritzt. Bemalt ist nur noch wenig. Kinder scheinen darauf auch keinen Wert zu legen, die wollen lieber Figuren oder was zum basteln drin haben. Kein Wunder, das den rchtigen Sammler das nicht mehr wirklich interessiert. Und einen Boykott der Ü-Eier würde es auch nicht geben. Selbst wenn, es würde eh niemand merken. Denn gekauft werden die Eierchen immer, selbst bei unverschämt hohen Preisen.
Ich gucke lieber, ob ich nicht noch irgendwo alte Figuren finde, denn de sahen einfach besser aus. Aber manche Verkäufer wollen dann den Katalgpreis haben und sind massig enttäuscht, wenn man sie für verrückt hält. Denn katalogpreise sind keine Verkaufspreise, sondern nur ungefähre Angaben. Bei ganz alten Figuren mag das eventuell hinkommen, aber ansonsten kann man das vergessen.
Tja, ich sollte aufhören ü-Ei-Figuren zu kaufen, denn sie sind nichts besonderes mehr, einfach nur noch Massenware.

In Syrien spitzt sich die Lage immer mehr zu. Kämpfe ohne Ende, Rebellen gegen Regierungstruppen. Die Welt sieht hilflos zu und was macht die UN? Nichts, so wie sie auch nichts im Bereich um den Virunga-Nationalpark zu machen scheint. Angeblich würden sie nur nmal oder zweimal pro Tag ihr Lager verlassen, um Wasser zu holen. Sich die Umgebung sehen sie sich nicht an, da das zu gefährlich sei. Wenn das stimmt, muss man sich doch fragen, wozu wir die UN eigentlich brauchen? Ist sie so nutzlos wie ihr Vorgänger, der Völkerbund?
Länder blockieren Entscheidungen, wie aktuell Russland oder China, weshalb nichts getan werden kann, um de Kämpfen in Syrien Einhalt zu gebieten. Warum macht da nicht gleich jedes Land, was es will?

 
 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Ein Nilpferd ist kein Nashorn


Man glaubt es nicht, aber in fünf Wochen ist doch tatsächlich schon wieder Weihnachten. Wie schnell doch die Zeit vergeht. Dieses Jahr wohl noch schneller als die Jahre davor. Jedenfalls kommt es mir selbst so vor. Gerade Neujahr gehabt und nun steht schon wieder Weihnachten vor der Tür. In Weihnachtsstimmung bin ich bei weitem noch nicht, obwohl man schon seit August (Slogan: Jetzt schmeckt es am besten) Weihnachtsnaschkram kaufen kann. Warum denn nicht gleich das ganze Jahr? Irgendwelche Einwände? Ich jedenfalls nicht, denn ich ignoriere es sowieso.
Und da Weihnachten vor der Tür steht, geht nun wieder das leidige Geschenke suchen los. Immer muss man was schenken, damit Freunde und Verwandte nicht beleidigt sind. Hat man aber das falsche gekauft, sind sie auch beleidigt. Was also tun? Weihnachten abschaffen, ja, das wäre eine gute Möglichkeit.
Für Jenala habe ich jedenfalls was gefunden. Da sie ja ein richtiger Elefantenfan ist, habe ich mir gedacht, daß die Heimwerker-Elefanten aus den Überraschungseiern doch genau das richtige wären. Sind zwar nicht so toll wie die Fanny Fanten, aber immer noch besser als der Mist, der in den letzten Jahren da drin war (inklusive Looney Tones, Asterix und Schlümpfe). Habe also gewartet, bis ein Laden die im Angebot hat. Dauerte natürlich etwas, aber freiwillig würde ich nun wirklich nicht 65 Cent zahlen. Da sind mir die 44 Cent, die ich dann zahlen mußte, doch wirklich lieber gewesen. In einer 24er Palette hatte ich dann auch sieben Stück von zehn drin, inklusive Doppelter natürlich. Fehlten noch drei Stück. Wie die aber rausfinden? Durch einen Zufall erfuhr ich, dass die Schüttelmethode out ist und man nun die Ü-Eier auswiegt. Und so habe ich auch immer Erfolg gehabt, leider waren es dann meist nur die, die ich schon hatte. Aber am Ende sind es dann doch alle gewesen, so dass der erste Komplettsatz ist, den ich jemals hatte. Und nun muss ich ihn wieder abgeben. Dann soll es eben so sein. Jedenfalls waren auch noch die Weihnachtseier im Angebot. Dort ist auch die Serie anzufinden, die im Adventskalender ist. Nicht besonders, aber mal sehen. Bei einem Ü-Ei hatte ich jedenfalls schon was drin. Dennoch suche ich bereits die neue Serie: Smarte Stinker – dufte Typen. Allerdings gibt es überall nur die Elefanten. Aber die Viererpacks hingegen gibt es schon. Was also machen? Abwarten? Tja, vielleicht sollte ich das tun.
In den Ü-Eiern sind auch kleine Tiere unter anderen Löwe, Nashorn und Flusspferd.  Jetzt komme ich dazu, warum ich diesen seltsamen Titel gewählt habe. Das kommt daher, dass ich zuerst ein Nilpferd drin hatte. Einige Tage später war dann ein Nashorn drin, ich hielt es aber für ein Nilpferd und packte es weg. Als ich es später wegen einer Variante noch einmal ansah, bemerkte ich dann, dass das Nilpferd einen Höcker auf der Nase hatte. Folglich war es ein Nashorn. Ich hatte es aber zuvor dafür gehalten. Kommt davon, wenn man nur flüchtig einen Blick draufwirft.
Auch wenn ich mich jetzt mal wieder für die U-Eier interessiere, so frage ich mich doch, wo all die schönen Serien von früher sind. Wo sind denn nur die Happy Hippos? Vor zwei Jahren hat es die zuletzt gegeben. Wann kommen sie wieder? Ich will keine Schlümpfe oder Happy Feet, ich will Happy Hippos, Zwerge und Dapsy Dinos. Das waren noch schöne Serien.

Der Papst ist im Benin. Am Flughafen wurde er noch schnell vom neuen Ministerpräsidenten Monti verabschiedet. Ein wirklich kluger Schachzug, denn so sichert er sich die Stimmen der Wähler. Schliesslich alle irgendwie gute katholische Gläubige. Hat Berlusconi das eigentlich irgendwann mal gemacht? Ich kann mich nicht erinnern, aber der hatte ja auch immer was anderes zu tun. Findet nicht bald der Prozess statt, wo er jeden Hans und Franz als Zeugen benannt hat der vor Gericht aussagen soll?

Seit gestern läuft auf dem Ki.Ka. mal wieder Beutolomäus Sack, der einzig‘ wahre Sack des Weihnachtsmanns. Eigentlich bin ich zu alt für so was, könnte man meinen. Aber ich mag diesen sprechenden Sack. Und jetzt habe ich endlich mal die Gelegenheit, die ganzen Folgen aufzunehmen und endlich die Folgen zu sehen, die ich bisher immer verpaßt habe. So langsam kann ich mich auch mit der neuen Beuto-Version anfreunden. Hat lange gedauert, aber nun finde ich ihn ganz in Ordnung.

Die letzte Folge von Castle gesehen? Ich kannte die Folge ja bereits, genauso wie ich die erste Folge der vierten Staffel kenne. Kabel eins hat ein Gewinnspiel, wo man die DVDs von Staffel eins bis drei gewinnen kann. Ist doch mal wieder eine gute Möglichkeit, um für lau an die DVDs zu kommen. Wer will sie schon kaufen?

Habe mal wieder ein paar Neuigkeiten bezüglich des Romans „Die Rollen des Seth“. Ungefähres Erscheinungsdatum ist um den 01. Dezember rum. Wer also bis dahin noch warten mag, wird diese Zeit wohl noch irgendwie überstehen: Die anderen sollen sich in Geduld üben. Wird auch als eBook herauskommen.

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,