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Wenn die Wiederholung zur Wiederholung wird


Da habe ich am Montag noch darüber geschrieben, dass die MS Deutschland umgeflaggt werden soll. Nämlich von deutscher auf maltesische Flagge. Und schon ist das Vergangenheit. Man ist zurückgerudert. War dan wohl doch eine zu grosse Angelegenheit, wenn man sogar noch den Bundespräsidenten damit einbezog.
Verständlich ist übrigens, dass die Crew gegen die Umflaggung war, schliessliche bedeutete die maltesische Flagge auch einen geringeren Verdienst, denn die Löhne sind unter deutscher Flagge höher.
Nun soll die MS Deutschland weiterhin unter deutscher Flagge fahren. Doch dafür wird um die Unterstützung der Bundesregierung gebeten. Wenn sie Geld haben wollen, sollen sie das haben. Deutschland zahlt manchmal die abstrusesten Dinge, da werden sie ja wohl noch Geld auftreiben können, dass dieses Schiff weiterhin unter deutscher Flagge fährt. Schliesslich ist es auch nicht irgendein Schiff, sondern das „Traumschiff“.
Das scheint es wohl was genützt zu haben, dass sich an die Öffentlichkeit gewendet wurde, um bekanntzumachen, was da geplant war. Nun ist die Umflaggung abgewendet und alle können zufrieden sein.

Da habe ich vor einigen Artikeln darüber gesprochen, dass die ARD entweder andauernd eine Serie ausfallen lässt wegen irgendwelcher Sportereignisse und nun fangen sie bei einer anderen Serie schon an, während der Wiederholung, bereits zum zweiten Mal gezeigte Folgen noch einmal zu wiederholen. Folglich die Wiederholung der Wiederholung.
Wovon ich spreche? Von der Krimiserie „Hubert und Staller“. Die beste der „Heiter bis tödlich“-Serien, wie ich finde. Dennoch muss man während man die Folgen wiederholt, doch nicht gleich zum dritten Mal die Folgen innerhalb kürztester Zeit zeigen. Das wird selbst mir zuviel. Und wie wird es erst da den anderen Zuschauern gehen? Oder merken die das gar nicht? Ich weiss es nicht. Vielleicht sind die so abgestumpft, dass sie das gar nicht merken. Hauptsache die Geräusch-Kulisse läuft. Dazu ist das Fernsehen doch meist verkommen, zu einer Geräuschkulisse.
Ich mag’s auch nicht unbedingt, wenn es komplett still ist, aber irgendwie habe ich dazu noch nie den Drang verspürt, deshalb den Fernseher anzuschalten.
Es soll ja einen Raum geben, da drin ist es komplett still. Ein Mensch soll es dort drin nicht länger als 30 Minuten aushalten. Ich habe es nicht ausprobiert, kann mir aber vorstellen, dass das stimmt.

Der Herausforderer von Obama scheint ja genauso jemand wie George W. Bush zu sein. Was man da alles gehört und über den gelesen hat. Während seiner Europa-Tour soll er sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben.
Erst will er sich ins rechte Licht rücken, als Ausrichter der Olympischen Winterspiele in Salt Lake City, was dazu führte, dass die Briten ziemlich sauer auf ihn waren.
Dann hat er sich beim israelischen Staat eingeschleimt, wo er Jerusalem als Hauptstadt ansah und den Palästinensern einfach nur vor den Kopf stiess. Kein Wunder, dass die nun sauer auf ihn sind.
Ich will wirklich nicht wissen, was der in Deutschland veranstaltet hätte, wäre er hiergewesen. Aber dazu sind wir wohl zu langweilig oder besser gesagt, zu Obama-hörig.
Es stellt sich bloss die Frage, ob Romney und die US-Amerikaner überhaupt interessiert, was er eigentlich angerichtet hat? Schliesslich ist Europa weit weg von den Vereinigten Staaten, dass seine eigenen Probleme hat.
Ich glaube nicht, dass es überhaupt jemanden interessiert, dass Romney ausserhalb der Vereinigten Staaten war. Eine winzige Minderheit vielleicht, aber mehr auch nicht. Denn die Menschen in den USA haben ihre eigenen Probleme. Seit dem Platzen der Blase haben sich die Lebensumstände dort ziemlich verschlechtert. Die Menschen können froh sein, wenn sie eine Arbeit haben und die Schulbildung ihrer Kinder bezahlen können. Da gucken sie nicht, wo Romney ist und was er da gerade veranstaltet. Hauptsache, er hat ein vernünftiges Konzept, wie er die USA wieder aus dem Dreck ziehen kann.
Ob das Romney hat? Ich bezweifle es. Schliesslich versprechen Politiker viel, damit sie auch garantiert gewählt werden. Was mich an die FDP erinnert, deren Wahlversprechen Steuersenkungen waren. Das klang zwar schön und gut, war aber völlig utopisch. Übrigens auch ein Grund, warum die FDP so schwächelt. Man kann sie nicht mehr ernst nehmen. Und mit Philipp Rösler als Vorsitzenden erst recht nicht. Da war Westerwelle noch besser, obwohl der auch nicht immer ernstzunehmen war.
Im November werden wir wissen, wem die Menschen in den USA vertrauen: Obama oder Romney. Wenn letztgenannter gewinnt, wird das zu einem Fiasko werden und er wahrscheinlich den Untergang einleiten, den Bush begonnen hat. Denn die Verschuldung begann unter Bush, nicht unter Obama. Das sollte man nicht vergessen, wenn wieder Obama heftigst kritisiert wird.

Elefantendame Mala hat sich als Rüsselorakel entschieden, wie St. Pauli am Freitag gegen Erzgebirge Aue spielen wird. Zwar sieht sie immer noch schwarz, dennoch sagt sie, dass St. Pauli gegen Aue Unentschieden spielen wird. Am Freitagabend werden wir wissen, ob sie recht hatte. Wenn man ihre Statistik von der EM sieht, dann könnte man glauben, dass sie richtig liegen wird. Hat ja auch auf jahrzehntelange Fussball-Erfahrung zurückblicken.

 

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Die große EU-Glühlampen-Umwelt-Lüge


In knapp einem Monat wird ein noch schärfer es Glühlampenverbot der EU in Kraft treten. Dieses Mal werden alle noch verbliebenen Glühlampen verboten, die ab sieben Watt nicht der Energieeffizienzklasse A entsprechen. Da dies für eigentlich alle Glühlampen zutrifft, ist dies das Aus der von uns über alles geliebten Glühlampe.
Doch warum wird sie eigentlich verboten? Über hundert Jahre hat doch niemanden interessiert, wie viel Energie sie eigentlich verbraucht.
Im Zuge des Kyoto-Protokolls, dem natürlich nicht alle Staaten angehören wie beispielsweise die USA, verpflichteten sich beinahe alle Länder dieser Erde dazu, ihre CO2-Emissionen bis 2020 zu verringern.
Deshalb beschloss die EU – wer auch sonst? -, dass die Glühlampen verschwinden müssen, um sie durch so genannte Energiesparlampen zu ersetzen.
Begründung: Glühlampen verbrauchen zwar nur an die fünf Prozent Energie zum Lichterzeugen, aber die restlichen 95 Prozent setzen sie in Wärme um. Dadurch wird unnötig Strom verbraucht, was natürlich an unserem Geldbeutel nagt. So weit die EU, die natürlich weniger ans Portemonnaie ihrer Mitbürger (Untertanen) denkt, sondern vor allem darauf bedacht ist, weniger CO2-Emissionen zu erzeugen, was durch die Wärmeumwandlung ja geschieht. Denn mit dem Kyoto-Protokoll verpflichteten sich die Länder nicht nur zu Verringerung des CO2, sondern auch zu einer Art Geldstrafe, falls das Ziel nicht erreicht würde. Ein Grund dafür, warum die USA, Indien und China nicht dabei sind. Sie sehen nämlich nicht ein, warum sie für etwas zahlen sollen, was durch die Produktionen der ausländischen Firmen in ihrem Land herrührt (China) oder aber sie wollen ihren wirtschaftlichen Aufschwung nicht gefährdet sehen (Indien).
Und so wird die Glühlampe verboten, was übrigens nicht nur EU-weit geschieht, sondern auch in anderen aussereuropäischen Ländern.
Empfohlen wird uns Verbrauchern die Energiesparlampe, die ja so wunderbar für die Umwelt ist. Selbst Magazine wie „Natur“ – damals noch „Natur & Kosmos“ – lobten die Lampe über den grünen Klee. Doch wenn wir die Lampe uns näher betrachten, dann fällt erstens auf: Das Ding enthält Quecksilber. Und Hg, so das chemische Symbol, ist ein Umweltgift. Also, versucht da die EU den Teufel mit de Beelzebub auszutreiben? Allem Anschein nach ja. Denn was nützt es, wenn die CO2-Emissionen gesenkt werden, da der Stromverbrauch durch die Energiesparlampen sinkt, aber die Umwelt durch das enthaltende Quecksilber geschädigt werden könnte? Und nicht nur das, auch Menschen können durch ausgetreten es Quecksilber, das in die Luft entweicht, gesundheitlich geschädigt werden. Mag draussen vielleicht nicht so schlimm sein, wie in geschlossenen Räumen, SFr scherheitshalber sollte man dafür sorgen, dass Kleinkinder nicht irgendwie an eine Energiesparlampe geraten und damit spielen.
Außerdem wird auch gerne vergessen, dass die Energiesparlampen Elektrosmog erzeugen. Wird gerne heruntergespielt, aber besonders empfindliche Menschen sind davon betroffen und können Energiesparlampen in ihrerer Nähe nicht ertragen. Diese werden dann aufgrund ihrer Symptome gerne als Hypochonder bezeichnet, da der Arzt nichts finden kann, was die Symptome erklärt, meist kann erst ein Spezialist helfen.
Und was sollen nun diese Menschen machen, die keine Energiesparlampen vertragen? Noch schnell loslaufen, um die letzten Reste an Glühlampen zu ergattern oder einfach zur LED-Lampe greifen. Die Dinger gibt es inzwischen auch schon. Sind noch relativ teuer, aber definitiv geßunder und umweltverträglicher als Energiesparlampen.
Ein grosses Manko der Energiesparlampen ist ja ihre relativ kurze Lebensdauer, das sie kurze Benutzungen nicht vertragen, nur langsam hell werden und nicht einmal hell strahlen.
Diese ach so tollen Lampen müssen mindestens zehn Minuten lang brennen, da sonst ihre Lebensdauer erheblich gekürzt wird. Also eben mal schnell was im Zimmer suchen, geht nicht. Zehn Minuten müssen’s mindestens sein. Und dabei braucht die Lampe doch mindestens zehn Minuten, um überhaupt ihrer hellstes Licht abzugeben. Dabei ist das immer noch sehr gelb und dunkel. Tageslicht sieht andere aus.
Mir persönlich ist diese dunkle Helligkeit egal, da ich künstliches Licht nicht gut vertrage. Eine Energiesparlampe reicht da bei mir völlig aus. Vor allem die LED-Lampen sind gar nichts für meine Augen. Da müsste ich bald nur mit Sonnenbrille herumlaufen. Aber so gesehen, gehören LED-Lampen die Zukunft. Zwar noch ziemlich teuer, sind sie weitaus besser als Energiesparlampen, die im Übrigen ja auch nicht gerade billig sind. Aber da soll der Verlust durch den Kauf wieder durch Stromkosteneinsparungen wettgemacht werden. Pah, wer’s glaubt…
Wenn diese Glühlampen-Verbot-Aktion nicht schon seit 2009 ginge, könnte man sagen, dass die EU sich mal wieder schrecklich gelangweilt hat. Aber so, tja, da ist alles angeblich durchdacht. Weg mit der Glühlampe, denn diese belastet die Umwelt. Her mit der Energiesparlampe, die ist zwar noch weniger umweltverträglich und auch gesundheitsschädlich, aber das muss ja nicht jeder wissen, schliesslich spart man mit ihr Energie. Und nur das zählt.
Sehen wir die Glühlampen doch mal im positiven Sinne. Sie sind umweltverträglicher als Energiesparlampen, kostengünstiger und erzeugen keinen Elektrosmog, zudem strahlen sie ein warmes Licht ab. Weiterer Pluspunkt: Im Winter wäre eine Glühlampe doch geradezu ideal. 95 Prozent werden in Wärme umgewandelt. Da kann man doch Heizkosten Daten, was auch wieder gut für die Umwelt und den eigenen Geldbeutel ist. Schliesslich gibt es im Wintermehr dunkle Stunden als im Sommer. Durch die Glühlampennutzung wird Wärme erzeugt, also steigt die Temperatur im Raum, folglich muss nicht mehr so geheizt werden. Wenn das nicht das schlagen de Argument für die Glühlampe ist, dann weiss ich auch nicht, was die EU eigentlich will. Vielleicht die Überalterung stoppen, da durch die Energiesparlampen die Menschen krank werden und eventuell nicht mehr so lange leben? Aber wenn durch die Energiesparlampen ein Haufen Kranker herangezogen wird, dann geht der Schuss eindeutig nach hinten los und das Gesundheitssystem wird noch mehr überlastet als es jetzt schon ist.

Auch schon vom Flaggenstreit der MS Deutschland gehört? Das TV-Traumschiff gehörte der Reederei Deilmann, die nach der Insolvenz an einen bayerischen Investor ging. Und diese haben nun entschieden, dass die Deutschland nicht mehr unter deutscher Flagge, sondern unter maltesischer fahren soll, denn das ist billiger.
Das fanden weder Kapitän noch Crew besonders schön. Schliesslich sollte ein Schiff, das Deutschland heisst auch unter deutscher Flagge fahren.
Die Umflaggung sollte bereits in diesem Monat geschehen, da aber die Olympiamannschaft und Bundespräsident Gauck darauf gefahren sind bzw. fahren werden, wird mit der Umglaggung noch gewartet.
Ist das nicht Heuchelei? Da soll dem Bundespräsidenten Sand in die Augen gestreut werden, den Olympioniken ebenfalls und den Fernsehzuschauern am Ende auch. Kann die Deutschland weiterhin das ZDF-Traumschiff bleiben? Meiner Meinung nach nicht. Wolfgag Rademann sollte sich entweder entschliessen, die Serie einzustellen – so schlecht ist die Idee nicht – oder sich ein anderes Schiff zu suchen, das unter deutscher Flagge fährt. Aber gibt es da überhaupt ein Kreuzfahrtschiff? Die fahren doch alle lieber unter maltesischer oder irgendeiner südamerikanischen Flagge, weil es billiger ist.
Boykottiere wir doch einfach die MS Deutschland. Aber das wird höchstens gelingen, wenn das ZDF-Traumschiff und „Kreuzfahrt ins Glück“ dort nicht mehr gedreht wird. Denn dann kommen die Fans der Serie auch nicht mehr aufs Schiff. Ganz einfach, nicht wahr? Wozu sind Kreuzfahrten überhaupt gut? Umweltverträglicher als Flugzeuge sind sie auch nicht.

Elefantendame Mala meldet sich als Rüsselorakel zurück! Am Freitag beginnt die zweite Fussball-Bundesliga und sie wird wieder die Spiele des FC St. Pauli tippen. Im ersten Spiel wird St. Pauli gegen Erzgebirge Aue antreten müssen. Wir erinnern uns: Gegen diesen Verein verloren sie wichtige sechs Punkte, einer der Gründe, warum sie nicht aufgestiegen sind. Jonas sagt ja, sie wollten gar nicht aufsteigen, damit könnte er Recht haben. Dennoch bleibt es Spekulation.
Und was tippt Mala? Momentan hat sie sich noch nict entschieden, sieht aber erst en mal schwarz, wegen der letzten Saison. Spätestens am Freitagvormittag wird sie sich entschieden haben.

 

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