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Der Sand wird knapp! – Trotz Wüsten


Klingt komisch? Ja, das mag so sein, dennoch ist es wahr.
Die Wüsten nehmen immer mehr in Besitz, der Rohstoff Sand müsste also im Überfluss vorhanden sein. Doch nein, das ist er nicht.
Denn Sand ist nicht gleich Sand. Mit blossen Auge betracht sieht Sand für uns gleich aus. Aber unter dem Mikroskop betrachtet, sehen wir, dass jedes Sandkorn ein Unikat ist. Eines ist eckiger, das andere rund, während ein drittes in einem dunklen Ton strahlt.
Vielleicht ist uns schon einmal aufgefallen, dass für die Sandfigurenwettbewerbe extra Sand angekarrt wird und nicht der genommen wird, der am Strand zu finden ist. Da müsste uns doch die Frage kommen, warum das so ist. Der Sand, den wir an den meisten Stränden vorfinden, pappt einfach nicht so schön und ist deshalb ungeeignet, um lange genug zu halten. Wir erinnern uns, wie wir als Kind Sandburgen am Strand gebaut haben. Lange hielten sie nie. Die Aussenseite wurde irgendwann trocken und die Sandschicht wurde Stück für Stück abgetragen. Auch konnten wir nie richtig grosse Burgen bauen, weil sie irgendwann zusammenbrachen. Eine Grosse Sandburg war immer damit verbunden, dass wir eine grosse Fläche brauchten für den Untergrund. Der Strandsand ist einfach nicht für grosse Bauwerke geschaffen.
Sand entsteht durch verschiedene Prozesse. Der weisse Sandstrand entsteht durch das Abschleifen von Muschelschalen an Korallen. Dann entsteht er in den Bergen und wird bis ins Tal in viele kleine Teilchen geschliffen. Aus Basalt, der bei Vulkanausbrüchen entsteht, wird Sand.
Jede dieser Sandarten hat andere Eigenschaften, die sich zum bauen oder Aufschütten von künstlichen Inseln eignen.
Aber gerade diese Sandarten werden immer seltener, denn wir verbrauchen sie wie nichts. Schliesslich ist Sand doch unendlich vorhanden. Mitnichten!
Es gibt inzwischen schon eine Art Sandmafia, die illegal Sand vom Meeresboden saugt und den gewinnbringend verkauft. Länder wie Singapur brauchen den Sand, um neue Gebäude bauen zu können. Denn vor allem die Bauindustrie braucht den Sand, nicht nur für Beton.
Wir in Deutschland brauchen nicht fürchten, dass uns der Sand ausgeht, denn wir haben genügend Quellen, die noch eine hundert Jahre ausreichen dürften. Allerdings gibt es auch da Probleme, denn mit dem aufkommenden Naturschutz kann nicht mehr überall Sand abgebaut werden. Ausserdem nimmt die Sandverteilung von Nord nach Süd ab. Das heisst, in Norddeutschland ist der Sand billiger als im Süden. Dort gibt es anstelle von Sand Kies im Überfluss. Auch nützlich, aber nicht für die Bauindustrie.
Was also tun, wenn die Sandquellen nicht mehr verwendet werden dürfen. Richtig, man sucht sich andere Orte, wo Sand im Überfluss vorhanden ist. Ich erwähnte bereits, dass Sand vom Meeresboden abgesaugt wird. Und genauso macht man es. Man holt sich den Sand aus dem Meeresboden und schon ist der wertvolle Rohstoff wieder im Überfluss vorhanden.
Schon mal überlegt, wo überall Sand vorhanden ist? Womit scheuert man den Ofen, wenn die Lasagne mal wieder zu sehr gespritzt hat? Richtig, man verwerndet Scheuermilch. Die Körnung dürfte einem schon aufgefallen sein. Plastik ist es nicht, was man in einigen Peelingcremes vorfindet und schlecht für das Trinkwasser und die Umwelt ist. Nein, es ist Sand, der dafür sorgt, dass der Ofen oder das Backblech oder der Topf wieder glänzt.
Auch in Zahnpasta findet man Sand vor, wenn man eine kauft, die einem vorgaukelt, man würde durch diese Sorte weissere Zähne erhalten. Oder man nehme die Poliercreme beim Zahnarzt, auch da ist Sand drin. Ein Grund, warum ich mir die Zähne nicht polieren lasse. Den Sand habe ich noch Tage später zwischen den Zähnen, obwohl ich putze wie blöde. Nicht zu vergessen von meinem Sandtrauma als Kleinkind. Seitdem ist mir Sand suspekt.
Sand ist ein Produkt, dass wir überall antreffen. Kleinkinder spielen in Sandkästen darin, Spielplätze bestehen aus Sand als Untergrund.
Und dann noch etwas, worauf niemand verzichten kann: Glas.
Fenster, in Autos oder Wohnungen/Wohnhäusern, oder eben Brillengläser. All diese Produkte sind aus Sand gefertigt. Dann die schönen Weihnachtskügeln, die uns immer dann runterfallen, wenn wir sie gerade an den Tannenbaum gehängt haben.
Es gibt so vieles, was aus Glas gefertigt ist. Bei vielen Dingen denken wir gar nicht darüber nach, aber es ist an der Zeit, auch daran zu denken, dass Sand nicht im Überfluss vorhanden ist.
Die Wüsten in Afrika nehmen immer mehr in Besitz, Peking wird jedes Jahr von einer dicken Sandschicht überhäuft und selbst bei uns gibt es Sandstürme.
Und dennoch ist dieser Sand nutzlos. Stattdessen wird nun der Meeresboden ausgebeutet, ohne Rücksicht auf das Leben im Meer. Die Folgen werden wir irgendwann noch zu spüren kriegen. Wann? Nun ja, in einigen Jahrzehnten sicherlich.
Wir müssen anfangen uns darüber klarzuwerden, dass Sand nicht im Überfluss vorhanden ist, trotz Wüsten. Was paradox klingt, erscheint logisch, wenn man sich mit der Beschaffenheit der einzelnen Sorten Sand auseinandersetzt. Wir müssen sorgsam mit unseren Ressourcen umgehen, aber begreifen werden wir das erst, wenn es zu spät ist.

Mit grossen Ärger habe ich mal wieder feststellen müssen, dass die sechste Staffel von „Castle“ auf Sat.1 fortgesetzt wird. Noch wütender bin ich, weil die Uhrzeit eine frechheit ist: Sonntag um 22.15 Uhr. Um die Zeit gucke ich mir nichts mehr an, weil ich am nächsten Tag wieder früh raus muss.
Schon die fünfte Staffel hatte Sat.1 gezeigt, da war es montags gewesen, wo ich auch nie Fernsehen gucke. Dann wurde es wieder auf Kabel eins gezeigt und nun wieder auf Sat.1? Ich verstehe es nicht. Vor allem gucke ich mir so was auf Sat.1 grundsätzlich nicht an. Das ist wie mit CSI, was ich seitdem es auf RTL läuft, mir auch nie mehr angesehen habe. Seitdem gucke ich es nur noch auf DVD. Werde bei Castle wohl auch so verfahren müssen. Wenn es nicht anders geht. Vielleicht wird Castle noch von mehr Leuten als von mir boykottiert. Aber auf Sat.1 gucke ich mir das nicht an!

Elefantendame Mala war letzte Woche mal wieder am toben, weil St. Pauli eine leichtfertige Führung verspielte. Am Ende schossen sie glücklicherweise noch das Ausgleichstor und konnten wenigstens einen Punkt nach Hause nehmen. Damit hatte Mala recht gehabt, als sie für ein Unentschieden gewesen war. Auf Malas Vorhersagen kann man sich verlassen.
Jonas hingegen musste zweimal hinnehmen, dass seine Fussballorakel sich gerirrt hatten. Weder der Schlaubeutel noch die Pusteblume hatten Recht gehabt. So langsam ist er mit seinen Nerven am Ende, was die Pusteblume betrifft. Er überlegt tatsächlich, ob er es nicht noch einmal mit Plattfuss versucht. Das will ich sehen, die war doch bei seinem Test glatt durchgefallen, obwohl sie so intelligent sein soll.
Elefantendame Mala tippt auf ein Unentschieden. Beide Teams gönnen sich nichts, doch wird nichts dabei herauskommen. Das kennen wir von St. Pauli.
Auch der Schlaubeutel hat auf ein Unentschieden getippt, während die Pusteblume für eine Niederlage St. Paulis ist. Vielleicht wird sie nun wieder einmal richtig liegen. Wer weiss, Jonas kann noch hoffen. Ansonsten sucht er sich eben ein anderes Orakel oder er übt, wie er auch ein gutes Ergebnis bekommt.

Eine meiner SD-Karten hat ihren Geist aufgegeben. Nach dem Akkuwechsel der Kamera kam plötzlich die Nachricht, ich müsste die Karte formatieren. Habe ich natürlich nicht gemacht, aber jetzt suche ich nach einem vernünftigen Programm, damit ich meine Bilder retten kann. Sind nur so fünfzig Stück, aber ich finde es wirklich ärgerlich. Mit dieser Marke habe ich schon vor Jahren Probleme gehabt, aber die hatte ich noch in der Packung und sie war unbenutzt. Jetzt ärgere ich mich.

 

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Die unüberlegte Energiewende kostet uns nur Geld


Das kalte Wetter scheint nun endlich vorbei zu sein. Wobei, die Eisheiligen sind noch nicht gewesen, also kann es immer noch zu einer richtigen Kaltfront kommen.
Aber die Heizungen können endlich abgestellt werden, künstliche Wärmeregulierung ist nicht mehr nötig. In diesem Jahr wird sich das schlechte und vor allem kalte Wetter wieder einmal auf unserer Stromrechnung niederschlagen.
Seitdem die Bundesregierung im Jahr 2011 beschlossen hat, dass die Energieerzeugung durch die Kernenergie abgeschafft wird und Deutschland stattdessen auf erneuerbare Energien setzt, kannten die Stromkosten nur noch einen Weg – den nach oben.
Und warum ist das so? Wurde uns nicht gesagt, dass die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien nicht billiger sei als aus konventionellen Quellen? Ja, so wurde es gesagt, doch die Wahrheit ist eine andere.
Doch wieso ist das so? Tja, das liegt daran, dass Deutschland grossartig gesagt hat, wir wollen erneuerbare Energien, sich aber nicht darum gekümmert hat, ob dieser erzeugte Strom auch wirklich abgenommen werden kann.
Es wurde also der zweite Schritt vor dem ersten gemacht.
Halten wir fest: Es wird genügend Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, dieser Strom muss von den Stromanbietern wie Vattenfall, e.on oder RWE abgenommen werden. Dabei ist es egal, ob sie ihn verwenden können oder nicht. Das Geld muss dennoch gezahlt werden.
Genau hier liegt der Haken. Denn der erzeugte Strom kann gar nicht zum Endverbraucher kommen, weil die nötigen Netze fehlen. Nun kann man natürlich sagen, dass der NEtzausbau schnell nachgeholt werden kann. Kleines Problem: Überlandleitungen sind am besten dafür geeignet, doch die will niemand direkt vor sich haben. Ich habe auch mal an einer Überlandleitung gelebt. Da litt ich an Überempfindlichkeiten, das kann man sich nciht vorstellen. Seitdem wir da weg waren, ging’s mir bestens.
Unterirdisch können die Leitungen natürlich auch verlegt werden, allerdings nur mit einer bestimmten Dicke und die Kosten sind natürlich auch wieder höher. Die zweitbeste Lösung.
Momentan ist noch nichts getan worden, um die Netze weiter auszubauen. Stattdessen wird weiterhin Strom erzeugt, der nciht genutzt werden kann. Es wird dafür Geld gezahlt und wir – die Stromabnehmer – sind am Ende die Dummen. Denn auf den Kosten bleiben wir sitzen und nicht die tollen Politiker, die sich in nullkommanix für die Energiewende entschlossen haben. Auch nur, weil alle Angst hatten wegen Japan und dem, was in Fukushima passiert ist. Dazu muss man mal sagen, dass das gar nicht in Deutschland passieren kann, denn wir sind kein Erdbebengebiet wie eben Japan, der Iran oder die USA. Aber es passte so gut ins Konzept, dass sich die Bundesregierung schnell dazu entschloss, auf die erneuerbaren Energien zu setzen. Und dabei dachten sie nicht daran, dass die Stromnetze dafür gar nicht gemacht sind.
Oder nehmen wir doch einmal die Off-Shore-Windparks. Momentan wird doch nicht weitergebaut und funktionieren tun die meisten auch nicht. Ausserdem ist es lächerlich, wie viel MW die Dinger eigentlich produzieren. Die können gerade mal ein Kernkraftwerk ersetzen, mehr auch nicht.

Und noch einmal zum neuen Elefantenbullen in Hamburg. Er hat sich gut eingelebt, wie es scheint, bereits Kontakt aufgenommen zu den Kühen. Ausserdem sind auch zwei – Yashoda und Tochter Kandy – bei ihm auf der Anlage gewesen. Mal sehen, wie er sich machen wird. Werde den neuen Pappsack – so nennt ihn Jonas – bald in seiner neuen Umgebung besuchen, nachdem ich ihn seit 2010 nicht mehr gesehen habe.

Schon die wunderbare Kurzgeschichte Mit List und Tücke von Henrik Quedburg gelesen? Erhältlich ist die Geschichte unter anderem auf neobooks, Weltbild, Thalia, ciando oder apple. Es handelt sich hierbei um Fantasy und geht um einen Zauberer, der seine Zauberkräfte verloren hat. Mit einem magischen Kristall kann er sie zurückerlangen und sich an seinen Feinden rächen, die ihn zuvor verbannt haben. Er sucht nach dem Volk der Zwerge, die diesen Kristall hüten. Auf dem Weg zu ihnen verliert er seine beiden letzten Gefährten und wird auch noch von einer furchtbaren Bestie verfolgt.
Und natürlich darf hierbei auch nicht der Thriller des Jahres vergessen werden. Nein, dabei handelt es sich nicht um Dan Browns neuen Roman. Es handelt sich hierbei um Die Rollen des Seth von Helen Dalibor. In dem Thriller geht es um einen Krug mit geheimen Inhalt, der so brisant ist, dass er bereits mehreren Menschen das Leben gekostet hat. In den Besitz des Kruges ist die Ägyptologin Isis Just gekommen, die nebenbei auf der Suche nach ihren Vorfahren ist. Dabei entdeckt sie, dass der Krug von einem jungen Ägypter namens Masut nach Stellingen gebracht wurde. Im Stellinger Tierpark ist er in der Völkerschau „Am Nil“ zu sehen. Er freundet sich mit einem Elefantentierpfleger an und einem Kaufmannsenkel. Gemeinsam versuchen sie gegen die Bruderschaft des Wahren Horus zu kämpfen, die in den Besitz des Kruges zu gelangen versucht.
Wie nun der Krug in das Eismeer gelangt, wo er schliesslich beim Abriss desselbigen gefunden wird, muss jeder selbst lesen.
Es ist eine gute Geschichte. Zu finden auf Amazon, neobooks, Thalia, buch.de und ciando.

 

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Die Gurke des Bösen


Da habe ich in meinem vorherigen Eintrag in der Überschrift wohl ein wenig übertrieben. Denn natürlich handelt es sich bei EHEC nicht um einen Virus, schliesslich weiss man, dass Escherichia Coli ein Bakterium ist. Aber „Killervirus“ klang nun weit besser als „Killerbakterium“. Aber genug der Panikmache, denn endlich ist der Gefahrenherd gefunden worden, der EHEC auslöst. Es handelt sich um spanische Gurken, die im Hamburger Grossmarkt umgeladen wurden. Dort sollen einige Paletten zu Boden gestürzt sein. Es sollen sich nicht nur um Gurken, sondern auch um andere Gemüsesorten handeln. Aber welche und kommen die auch, wie die Gurken, aus Spanien? Und waren die Verunreinigungen schon dran, als die Gurken aus Spanien kamen. Von den Spaniern wird das bestritten, was natürlich nicht zu verdenken ist.
Begonnen hatte es mit der Panikmache, dass man kein Gemüse aus Norddeutschland mehr essen sollte. Da fehlte nur der Vorsatz, nicht in Norddeutschland angebautes Gemüse, denn das ist nicht betroffen. Diese Nachricht hat aber dafür gesorgt, dass sämtliches norddeutsches Gemüse wieder den Heimweg aus ganz Deutschland antreten durfte, weil es nicht abgenommen wurde. Die Verluste kann man sich vorstellen. Und dann sind es spanische Gurken, wobei TOmaten auch immer noch als potentiell gefährdet gelten. Wenn ich das früher gewusst hätte, hätte ich nicht noch neue Tomaten gekauft und diese gegessen. Noch habe ich nichts, aber bis zum Ausbruch sind es sieben bis 14 Tage. Sprechen wir uns also nächste Woche wieder, um zu sehen, ob es mich nun auch erwischt hat.
Man könnte langsam damit beginnen, um von einer Epidemie zu sprechen. Denn darauf läuft es irgendwie hinaus. Mehr als dreihundert Menschen sind nun schon erkrankt und der genaue Auslöser ist immer noch nicht gefunden worden. Wenigstens hat man herausgefunden, um welchen EHEC-Erreger es sich eigentlich handelt. Und da wird es dann auch schon gruselig, denn es ist ein mutiertes Bakterium.
Regina ist in regelrechte Panik verfallen. Ich darf überhaupt kein einziges Gemüse mehr kaufen – schon gar nicht Gurken. Die kann man abwaschen und zur Not kocht man es eben. Ich will schon seit langem mal Schmorgurke essen. Die Bakterien werden dann gar nicht mehr leben.
Aber wenigstens ein Thema, dass von einem ganz anderem ablenkt. Nämlich der Tatsache, dass nur noch vier Kernkraftwerke am Netz sind und Deutschland nun den mehrheitlichen Strom aus Frankreich und Tschechien bezieht. Von einem Stromexportland, zum Stromimpoteur. So schnell kann es gehen. In Europa schüttelt die MEhrheit nur den Kopf und fragt sich, was Deutschland da eigentlich veranstaltet. Sollte uns nicht Italien als mahnendes Beispiel dienen, dass es ohne Kernkraftwerke nicht geht? Die haben nach Tschernobyl auch auf KKWs verzichtet. Und wohin hat das geführt? Sie mussten teuren Strom aus Frankreich importieren. Deshalb ist Italien jetzt wieder darauf aus, neue KKWs zu bauen. Also, Deutschland scheint isoliert zu stehen mit seinem Vorsprung, alle KKWs links liegen zu lassen und nur noch auf erneuerbare Energien zu setzen.
Wind- und Sonnenenergie werden niemals ausreichen, um Deutschland mit Strom zu versorgen. Wir sind von der SOnne nun mal nicht gerade verwöhnt. Und der Wind wird auch nicht immer so wehen, wie er soll, damit Strom produziert werden kann. Wenn es zu sehr stürmt, dann müssen die Windräder abgeschaltet werden, bei wenig Wind braucht man sie auch nicht anschalten. Ein Teufelskreis. Und die Landschaft verschandeln sie auch noch. Genauso produzieren sie gar nicht genug Strom, um ein KKW wirklich ersetzen zu können.
Aber ich bin immer noch dafür, dass in der Sahara Solarparnelle aufgestellt werden, die Arbeitslosen müssen die dann täglich vom Sandstaubt befreien und wir kriegen mit wunderbaren Unterwasser- und Überlandleitungen dann den Strom aus Afrika. Klingt das nicht wunderbar? Vor allem sind die Arbeitslosen dann auch weg aus der Statistik und in Deutschland würde praktisch Vollbeschäftigung herrschen.
Oder aber CO2-Speicherung. Die ist doch auch wunderbar. Vor allem weiss man gar nicht, was eigentlich alles passieren kann durch diese Speicherung. Aber schnell das mal machen, denn irgendwie muss das CO2 der Kohle- und Gaskraftwerke ja verschwinden. Und in die Luft sollen sie wenn möglich nicht entweichen, denn so erreicht Deutschland seine Klimaziele nicht. Aber diese Ziele werden ohnehin nicht erreicht, wenn Deutschland wirklich nicht mehr auf die Kernkraft setzt, sondern nur noch erneuere Energien bevorzugt. Solange mit den erneuerbaren Energien nur ein niedriger Prozentsatz an Strom produziert wird, ist es aussichtslos, auf Kernkraftwerke zu verzichten.
Aber es scheint so, als ob Frau Dr. Merkel (Physik) sich lieber wie das Fähnlein nach dem Winde dreht, als auf potentielle Wählerstimmen zu verzichten. Nachdem die CDU nun auch noch in Bremen an Stimmen verloren hat, muss sie weiteres Ungemach fürchten. Aber in Bremen haben die Grünen ja vor allem von den Neuwählern, den 16 und 17jährigen die Stimmen bekommen. Die sind noch leicht beeinflussbar. Also nicht alle, aber die meisten schon.

Ich soll noch mal ein wenig Werbung für den Ersatzelefanten von Jenala machen. Am 08. Juni feiert dieser sein 45jähriges Heimatjubiläum. Und da dies sehr wahrscheinlich nicht gefeiert wird, hat sich Jenala eben in den Kopf gesetzt, dass im Namen der Elefantenkuh doch gefeiert wird. Deshalb hat sie ihr mal wieder ihre Stimme geliehen und macht nun Werbung, dass auch viele nach Hamburg in den Tierpark gehen. Am 08. Juni, der Elefant steht im dritten Gehege – Bullengehege – und hört auf den Namen Mala. Nächstes Jahr feiert sie dann ihren fünfzigsten Geburtstag. Der wird aber sehr wahrscheinlich wegen der beiden neugeborenen Jungtiere untergehen. Also, wer am 08. Juni Zeit hat, sollte mal die alte Mala besuchen, wenn er will. Sie freut sich über jede gesunde Leckerei. (Gut so, Jenala? Alles weitere kannst du auf deinem Blog machen.)

 
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Verfasst von - 28. Mai 2011 in Kultur, Real life, Technik

 

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Ein Käfig voller Helden


Was für ein schöner Tag ist heute nur, und dass, obwohl ich wieder arbeiten muss und Freitag ist. Ja, ja, heute scheint nicht nur die Sonne und es ist warm, sondern heute beginnt auch ein neues Quartal: Es ist der 01. April. Und was heisst das genau? Richtig, Leute verulken. Habe ich heute auch schon kräftig getan. Meine Scherze sind eigentlich immer schon gut angekommen, weil sie auch so harmlos klingen.
Lust zum Arbeiten habe ich heute wirklich nicht.
Die FDP ist wirklich so ein Luftnummer-Verein. Bloss keine Wählerstimmen verlieren, denn das könnte ja sonst was bedeuten. Aber darüber habe ich mich ja schon vor ein paar Tagen aufgeregt.
Wie kommt es eigentlich, dass die Bahn plötzlich den Bau von Stuttgart 21 gestoppt hat? Weiss das jemand? Die wollten das doch noch nciht mal machen, als heiner Geissler da vermittelt hat. Irgendwas ist da im Busche und ich weiss nicht, was es ist. Das ist gar nicht gut. Wie lange geben wir der Grünen-Regierung eigentlich? Ich sage mal zwei Jahre und dann gibt es Neuwahlen. Die kriegen ihre grünen Wünsche nicht durchgesetzt. Luftschlösser sind das eben, wie ich immer zu sagen pflege.
Dafür hat sich die Bundesregierung nun was ausgedacht. Wenn sie nämlich nicht nur die sieben kernkraftwerke abstellen, sondern gleich alle. Dann haben wirklich bekanntlich den Strom-Gau, weshalb in den Grossstädten so für vier Stunden etwa immer mal der Strom abgestellt wird. Und damit wir Normalbürger das nicht so sehr zu spüren bekommen, wird verordnet, dass wir so kleine Windräder uns an die Fenster oder auf den Balkon oder aufs Dach setzen. Durch diese kleinen Räder wird dann Strom gewonnen, der in einem Akku gespeichert wird. So können wir dann die stromfreien Stunden überstehen, wenn wir nciht gerade alle Geräte im Eigenheim anstellen. Na ja, ob es was bringt, ist fraglich, aber so wird es kommen. Denn wenn alle KKWs weg vom Netz sind, haben wir nicht mehr so viel Strom und die Industrie braucht ihn. Die haben Vorrang vor normalen Haushalten, weshalb wir dann dumm aus der Wäsche schauen und im Dunklen sitzen. Anleitungen, wie man seinen Hometrainer oder sein eigenes Fahrrad als Stromerzeuger umbaut, sollen auch bald verteilt werden. Damit wird dann auch die Fettleibigkeit der Deutschen bekämpft. Die Krankenkassen schicken Leute in die Häuser und überprüfen, ob auch jeder so ein schönes Gerät hat – vor allem bei den etwas sehr vollschlanken Personen wird das überprüft. Durch diese Massnahme soll dem Speck der Kampf angesagt werden.
Wenn heute Abend Schalke gegen St. Pauli spielen wird, wird es zu einer kleinen Sensation kommen. Lange ist beim DFB diskutiert worden, ob es überhaupt zulässig ist und ob irgendwelche Regeln dagegen sprechen. Selbst bei der UEFA und der FIFA sind sie vorstellig geworden, doch selbst die hatten nach langen Phasen der Überlegung nichts dagegen. Und deshalb wird heute Abend im Tor des FC St. Pauli nicht wie gewohnt Thomas Kessler im Tor stehen, sondern ein grauer Riese namens Mala. Schon lange träumte die Elefantenkuh davon, ihrem Lieblingsverein zur Seite zu stehen und im Abstiegskampf zu helfen. Sie wolle das Tor sauberhalten, so wandte sie sich an den Trainer von St. Pauli. Nachdem sie auch versprach, weder auf den Ball zu treten, keine Trikots oder den Boden zu fressen oder Elefantenködel auf dem Spielfeld zu hinterlassen, bekam sie das okay spielen zu dürfen. Und nachdem nun auch der DFB nichts dagegen hat, werden wir uns heute Abend auf ein schönes Spiel freuen dürfen. Im Tor mit der Nummer 49 wird Mala sein, ihres Zeichens grauer Riese und Elefantenkuh aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck. Auf die Frage, wie sie denn das Tor sauberhalte, sagte Mala nur: „Ich mache alles dicht und wenn ein Ball ankommt, dann puste ich ihn weg oder fange ihn direkt aus der Luft.“
Über die Gage wurde nichts berichtet, es wird aber gemunkelt, dass Mala nach Ende des Spiels zwei grosse Säcke mit Erdnüssen und Obst und Gemüse aus dem Angebot des Tages mit nach Hause nehmen darf. Ob die gage den Weg bis nach Hause schafft oder zuvor bereits in den Magen von Mala wandert, wollte die ballfreudige Elefantenkuh leider nciht verraten.
Falls sich Mala gut anstellen sollte, wird eventuell erwogen, sie auch beim Spiel gegen Bayern einzusetzen. Allerdings muss man Mala dann noch davon überzeugen, dass sie Bayerns Trainer van Gaal nicht das Toupet vom Kopf pusten soll. Aber seien wir erst einmal auf heute Abend gespannt. Sollten sich weitere Abwehrprobleme stellen, hat Mala versprochen, noch einen Artgenossen mitzubringen, der ein grosses Ballgefühl besitzt und seit Wochen täglich übt. Allerdings weiss sie noch nicht, ob ein etwa zweieinhalbjähriger Elefant überhaupt eine Spielerlaubnis bekomme. Zudem müsse ihm erst einmal abgewöhnt werden, mit seinen Stosszähnchen den Gegner in den Hintern zu pieken.
Die Bahnen streiken auch wieder, aber die Vertragsbahnen, nicht die deutsche Bahn. Was mich gefreut hat, denn ich hätte nicht gewusst, wie ich sonst von Berlin nach München zurückgekommen wäre.
Hoffe, ihr habt ein paar Aprilscherze entdecken können. Einen habe ich von Jenala geklaut, aber das wird sie mir verzeihen.
Heute beginnt der Monat, wo ich als Themenüberschrift TV-Serien wähle. Den heutigen Titel habe ich gewählt, weil es sich um die Comedy-Serie handelt, die wahnsinnig komisch war. Und weil mein Beitrag heute auch wahnsinnig komisch ist.

 

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Feuer der Vergeltung


Weiss einer, was die FDP da jetzt abzieht? Erst verlieren sie bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg über 5 Prozentpunkte und nun kommen sie damit, dass die alten „bösen“ „Atom“meiler nicht mehr ans Netz sollen, die gerade heruntergefahren worden sind. Will die FDP sich so ihrer Wähler wieder sicher sein? Die sind doch wie das Fähnlein nach dem Winde. Hauptsache mit in der Strömung schwimmen, damit ja keine Wähler mehr abhauen. Was für ein Blödsinn. So eine Partei kann man doch nicht mehr ernst nehmen, oder doch? Ich bin nie FDP-Wähler gewesen, weil die immer irgend etwas hatten, was mir suspekt blieb (Westerwelle). Dennoch halte ich das Verhalten der FDP, dieses Zurückrudern für vollkommen schwachsinnig, denn wer sich bereits für eine andere Partei entschieden hat, weil die FDP nicht überzeugen konnte, wird garantiert nicht zurückkehren.
Aber die Kernenergie-Debatte hält weiter an. Ich habe mich mit meinem Onkel mal wieder darüber unterhalten. Wie gesagt, arbeitet er ja in einem Kernkraftwerk, wo er auch schon die tollsten Geschichten erlebt hat. Aber am Ende stellte sich immer heraus, dass nur der Mensch der grösste Feind der Technik ist und für die Fehler verantwortlich ist, die passieren. Denn wir Menschen sind nicht unfehlbar und machen Fehler. Auch wenn Fehler in einem Kernkraftwerk möglichst nicht geschehen sollten. Und so wie Fehler passieren, sind sie eben in Japan passiert. Die müssen da so was von gepennt haben, ich sage es immer wieder und rede da auch ein wenig nach dem Mund meines Onkels. Die Borsäure müssen sie erst hinzugefügt haben, als der GAU schon gekommen war. Da kann man natürlich dann nicht mehr viel ausrichten, nur noch Schlimmeres verhindern. Und eine teilweise Kernschmelze gibt es auch nicht. Entweder sind alle Brennstäbe betroffen oder gar keiner. Aber nicht im Sinne von, ja der eine Brennstab hat was, aber der andere wiederum nicht und der dritte vielleicht, und so weiter und so fort. Das gibt es nicht. Diese Verschleierung, die da in Japan stattfindet ist das allerletzte. Da sollte man zugeben, was wirklich geschehen ist und nicht nach und nach, wenn nichts mehr zu leugnen ist. Das dort was geschehen ist, hat man ja gesehen. Aber die Hysterie ist nicht zu fassen. Plutonium, das in der Umgebung festgestellt wurde, radioaktiv verseuchtes Wasser in den Turbinen. Es wird immer abstruser und man mag es schon gar nicht mehr hören. Aber das Wasser in den Turbinen kann durchaus radioaktiv belastet sein. Das ist sehr gut möglich und somit auch nicht zu leugnen.
Aber bitte, wenn gefordert wird, dass alle Kernkraftwerke – verzeihung, hierzulande spricht die Mehrheit ja von „Atom“kraftwerken – abgeschaltet werden sollen. Machen wir das doch. Hierzulande kommt ja bekanntlich der Strom aus der Steckdose. Jedenfalls scheint die Mehrzahl der Menschen so zu denken. Denn wenn wir alle KKWs abschalten, dann gibt es dennoch weiterhin Strom, denn der kommt ja aus der Steckdose, wie ich bereits sagte. Aber da wird er nicht mehr rauskommen, sondern alles wird zappenduster werden, wenn alle KKWs heruntergefahren worden sind. Denn die ach so tollen Windenergieanlagen oder die Solarparnele haben so eine geringe MW-Zahl, das die niemals an ein Kernkraftwerk heranreicht. Es müssten schon die ganze Nord- und Ostsee zuplakatiert werden mit diesen hässlichen Bauten, und selbst dann hat man nicht einmal annähernd alle KKWs ersetzt. Aber darüber scheint sich wohl auch wieder niemand Gedanken zu machen. Hauptsache der Strom ist irgendwie Öko. Und wenn wir keinen Strom haben, dann müssen wir zukaufen, aus Frankreich, und wie stellen die ihren Strom her? Richtig, ganz konventionell aus Kernenergie. Bringt also nciht viel, ausser das es Deutschland eine Menge Geld kosten würde.
Mein Onkel fand ja die Idee, das jeder sein eigenes Fahrrad umbaut, um wenigstens Fernsehen zu können ganz originell. Ich auch, denn wiederhole ich das Beispiel so gerne.
Oder lassen wir doch den Bundestag ein Gesetz verabschieden, dass jeder in seinem Garten eine kleine Winderenergieanlage zum Eigenbedarf bauen muss. Spart dann ja auch Stromkosten, die ohnehin sehr viel teurer werden, wenn erst einmal alle KKWs abgeschaltet worden sind. Aber wollen wir unseren Garten mit so was verschandeln? Diesen Lärm ertragen müssen? Und was ist, wenn mal Windstille herrscht? Ach ja, dann haben wir ja unsere Solarparnele auf dem Dach. Und bei Frost? Alles halb so wild, das wird schon.
Wechseln wir also lieber gleich zu einem Öko-Strom-Anbieter, die momentan wie Pilze aus dem Boden in den Zeitungsanzeigen zu spriessen scheinen.
Tchibo bietet ja angeblich auch Strom an. Der wird aus Wasserkraft in Norwegen gewonnen. Und wie kommt dann der Strom aus Norwegen zu uns und aus der Steckdose? Mit Spiegelsignalen? Telegrafenmasten? Denn bis jetzt gibt es noch keine Leitung aus Norwegen nach Deutschland. Das ist mal geplant gewesen, dann waren die Grünen – wer wohl sonst? – dagegen und jetzt ist immer mal wieder die Rede davon. Oder aber gleich Strom aus der Sahara. Ist das nicht kompletter Blödsinn? Nein, es ist Schwachsinn. Da wird die Sahara mit Windenergie-Geräten vollgestellt oder gleich mit Solarenergieparnelen. Die dürfen dann jeden Tag schön geputzt werden, da ja immer der Sandstaub auf ihnen liegen bleibt. Und bei guter Pflege halten sie auch doppelt so lange wie vermutet. Und ein Gutes hat die Sache auch noch: Es werden in der Wüste Arbeitsplätze geschaffen. Denn die Parnele müssen von Menschenhand geputzt werden. Schicken wir also unsere Hartz IV-Empfänger da hin, damit sie diese monotone Arbeit erledigen. Da schlägt man doch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Erstens bekommen wir sauberen Strom aus der Sahara und zweitens senken wir so auch noch die Arbeitslosenzahlen. Ist das nicht clever? Jawohl, die Idee ist genial!
Aber wie kommt der Strom aus der Sahara zu uns ins heimische Deutschland? Tja, das ist die Frage aller Fragen und noch nicht wirklich beantwortet. Denn Kabel existieren noch gar nicht. Und wenn es sie geben würde, das wäre für Terroristen das gefundene Fressen. Eine kleine Bombe an der richtigen Stelle platziert und der Strom-GAU wäre vorprogrammiert.
Und wo ich gerade von Anschlagszielen von Terroristen spreche. Wenn die bislang kein Flugzeug in ein Kernkraftwerk gejagt haben, dann werden sie es jetzt auch nicht tun. Der Reaktorraum hat meterdicke Wände, da passiert so schnell mal gar nichts.
Ich könnte noch weiter und ewig über das Thema Kernenergie reden. Werde ich auch tun. In jedem meiner Einträge wird ein Kommentar kommen, warum ich Kernenergie wichtig und richtig finde. Vielleicht werde ich da auf verlorenem Posten stehen, aber schliesslich gilt das Prinzip der Meinungsfreiheit, die ja auch in den Grundrechten des Grundgesetzes verankert ist.

Themenwechsel:
Gestern war ich in Berlin und habe mir die wunderbare Tell-Halaf-Ausstellung angesehen. Wenn man sieht, wie die Figuren wieder zusammengesetzt worden, freut sich das Herz. Max von Oppenheim ist damals, 1943, auch nicht verzweifelt, sondern hat immer daran geglaubt, dass die Figuren eines Tages wieder in ihrer vollen Schönheit erstrahlen werden. Und ihren Platz auf der Museumsinsel werden sie auch finden, allerdings erst in 15 Jahren, also 2026. Da werde ich 40 Jahre alt sein. Also denken wir daran noch nicht, sondern erfreuen uns an den Figuren, die noch bis August, wenn ich mich nicht täusche, auf der Museumsinsel begutachtet werden könnnen.
Und ich glaube, ich werde wieder krank. Das kommt davon, wenn man Jenalas Schwester einen Gefallen tut. Aber ich bin auch einfach zu gutmütig.

 
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Verfasst von - 30. März 2011 in Blog, Kultur, Real life, Technik, Wetter

 

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Und dann gab’s keines mehr


Jetzt ist es also wirklich schon so weit gekommen. In Baden-Württemberg wird es den ersten grünen Ministerpräsidenten geben. Wie konnte das bloss so weit kommen? Ich glaub‘ es immer noch nicht. Denke immer noch, dass ich bald aus einem Alptraum aufwachen werde. Doch anscheinend habe ich mich da getäuscht. Nein, ich will es immer noch nicht wahrhaben. Ich will das einfach nicht. Ein Grüner, der von Dingen redet, die nie in den nächsten Jahren Wirklichkeit werden können, der aber dennoch munter weiter Luftschlösser baut. Ausserdem halte ich den überhaupt nicht für Kompetent. Der soll Lehrer gewesen sein, ist aber schon seit mindestens fünf Jahren im Ruhestand, wie es scheint. Für mich hatte er vom ersten Augenblick schon nicht ganz normal gewirkt.  Aber wenn die Leute ihn haben wollen. Welch ein schrecklicher Gedanke, hoffe nur, dass die Koalition mit der SPD schneller zerbricht als wir denken können.
Und warum wurden die Grünen gewählt? Tja, ganz einfach. Japan und Stuttgart 21 haben es entschieden. Vor allem Japan und die unsägliche Gefahr, dass hier auch so ein Super-GAU stattfinden könnte. Unsere Kernkraftwerke sind sicher. Und wenn ein Klaus Töpfer sagt, dass man Flugzeugabstürze fürchten müsse. Dann frage ich mich, warum so etwas bislang noch nicht passiert ist. Ausserdem glaube ich nicht daran, dass durch einen inszenierten Flugzeugabsturz ein Super-Gau entstehen wird. Ein langsamer Ausstieg aus der Kernenergie, von mir aus, wenn das die Leute unbedingt wollen, dann soll es eben so geschehen. Aber nicht von heute auf morgen. Denn wir können die Energie einfach nicht durch die erneuerbaren auffangen. Wie viel Energie erzeugt denn so ein Windkraftwerk? Ist doch lachhaft. Dann verschandelt es die Landschaft und das Meer. Ausserdem ist es eine Gefahr für Vögel. Soll ich noch weiter machen? Ich habe nun schon so oft davon geschrieben, das ich langsam dessen müde bin.
Ich will die Kernkraftwerke behalten. Schon allein aus Trotz. Hat jemand am Samstag mitbekommen, wer da alles bei diesen Anti-Atom-Kraft-Demos war? Scheintote, um die sechzig/siebzig, die bereits Brokdorf mitgemacht haben. Und dann So Zwanzigjährige Abwärts. Also ungefähr die Enkel der ersten Generation. Mittelalte zwischen dreissig und vierzig habe ich überhaupt nicht gesehen. Aber gar nicht. Und da zieht jetzt nicht die Ausrede, die mussten arbeiten.
Eine Wahl und ihre Folgen. Müssen wir eben mit diesem grünen Alptraum leben. Innerhalb von zwei Wochen wurde diese Wahl entschieden. Und das nur, weil Japan einfach nicht fähig war, die Wahrheit über die Folgen des Erdbebens im Kernkraftwerk in Fukushima zu verbreiten. Das ist einfach nicht zu fassen. Man weiss doch bis heute nicht, was da nun eigentlich wirklich los ist. Hat nun eine Kernschmelze stattgefunden oder nicht? Jetzt wird davon geredet, dass eine teilweise Kernschmelze stattgefunden hat. Wie sollen wir denn das verstehen? In einem Reaktorblock war etwas, in dem anderen nicht und im nächsten eventuell? Die haben da so gepennt und kommen aus ihrem Schlaf einfach nicht raus. Wie kann denn das bloss angehen? Man glaubt es nicht, aber es ist so. In Tokio gehen die inzwischen schon auf die Strasse und demonstrieren. Kann man sich das von einem Land wie Japan überhaupt vorstellen? Demonstrierende Japaner? Nein, irgendwie nicht. Aber dennoch ist es so. Japan ist eine Industrienation, benimmt sich aber schlimmer und hilfloser als ein Dritte Welt Land. Radioaktivität kann inzwischen nicht mehr geleugnet werden, dennoch tun sie es irgendwie immer noch. Verschleiern die genauen Werte, wie hoch denn nun eigentlich die Radioaktivität ist.
Hat jemand das Spiel Deutschland gegen Kasachstan gesehen? Also von Spielfreude und -witz habe ich nicht viel gesehen. Aber auch egal. Was Löw sagt, ist eh nicht ernst zu nehmen. Also mal sehen, wie es nun gegen Australien wird. Ich hoffe mal, dass Australien gewinnen wird. Die sind mir einfach sympathisch. Und ansonsten sind wir eh schon so gut wie bei der EM 2012. Aber erst einmal ist dieses Jahr Frauen-WM hier in Deutschland. Hat schon jemand was davon mitbekommen, ausser diese Werbung mit Steffi Jones?
Gestern einen frechen Elefanten besucht, der sich auch gleich ziemlich freute mich zu sehen. Weiss auch nicht, warum aber sie wollte mich gar nicht gehen lassen. Irgendwie scheinen Elefanten mich zu mögen, was ich von Alpakas nicht gerade behaupten kann. Eines hat mich so wahnsinnig wieder angespuckt. Was für ein freches Biest.
Den heutigen Titel habe ich gewählt. Weil ich das Buch mal wieder gelesen habe. Angeblich bekommt man den Mörder ja nicht raus, aber ich wusste es bereits bei der Mitte des Buches, wer denn nun der Mörder war. Bin eben gut da drin. Jahrelange Krimi-Erfahrung könnte man sagen. Na ja, ich mag Agatha Christie-Krimis. Die sind gar nicht schlecht. Muss mal wieder Blausäure lesen. Der Krimi war auch ganz toll.
 
Ein Kommentar

Verfasst von - 28. März 2011 in Elefant, Fußball, Kultur, Real life, Sport, Tiere, Zoo

 

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Trouble


Japan und kein Ende. Ich kann es wirklich nicht mehr sehen und hören. Inzwischen scheint es halbwegs unter Kontrolle zu sein, aber ob es die Wahrheit ist, wissen wir nicht. Wir wissen doch einfach nicht, was gesagt wird und wie es wirklich um das KKW Fukushima steht. Nur dass die Arbeiter, die dort hingeschickt wurden, Abschiedsbriefe geschrieben haben, denn sie wissen, dass sie dort nicht wieder gesund herauskommen. In einem Umkreis von etwa 40 Kilometern – oder sind es bereits 50 Kilometer? – sind die Menschen evakuiert worden, jedenfalls wurde es gesagt. Aber irgendwie glaube ich nicht daran. Es wurde einfach viel zu viel verschleiert. Mit Hubschraubern wurden die Reaktorgebäude gekühlt, was nicht wirklich etwas brachte. Aber Sand in die Augen streuen ist ja immer schön. Jetzt haben sie gemerkt, dass wohl anscheinend eine Kühlung gar nicht möglich war, weil die Stromleitung überhaupt nicht funktionierte. Wie kann denn so was nur möglich sein? Ich glaube es einfach nicht. Und inzwischen bin ich nicht der einzige, der sagt, dass man nicht glauben könne, das es sich bei Japan um eine Industrienation handle. Nein, das kann man wirklich nicht. Dieses Chaos, das dort herrscht. Man glaubt es nicht.
Aber durch dieses Unglück im KKW ist es nun so weit gekommen, dass hier in Deutschland die Verlängerung der KKWs erst einmal auf Eis gelegt wurde und einige Kernkraftwerke ausgeschaltet wurden und werden. Jetzt hat die Anti-Atomkraft-Bewegung wieder neuen Rückenwind bekommen. Es wird die sofortige Abschaltung aller KKWS (von den Leuten AKWs genannt) gefordert. Natürlich, schalten wir doch sofort alle ab. Dann können wir dann auch den Strom immer jeden Tag um mehrere Stunden abschalten, weil wir die Energie gar nicht mit den Windkraftanlagen und Kohlekraftwerken aufholen können. Wir müssten Strom aus Frankreich beziehen. Und wie produziert Frankreich seinen Strom? Richtig, mit KKWs. Also ein Teufelskreis ohne Ende. Wir werden niemals genug Strom aus Windkraftanlagen und Solarzellen produzieren können, um unabhängig von den KKWs zu sein. Nein, es ist nicht möglich. Und das jetzt von Merkel so gehandelt wird, liegt doch klar auf der Hand. Morgen sind Landtagswahlen, nächste Woche auch und überhaupt ist dieses Jahr ein Super-Wahljahr. Und die CDU befindet sich überall in einem Umfragetief. Also kein Wunder, dass nun den Menschen erst einmal ein „Geschenk“ gemacht werden soll. Wir können nicht auf die KKWs verzichten. Nicht jetzt, nicht von einer Sekunde auf die andere. Und ich bleibe dabei: KKWs sind wichtig, um den Strombedarf in Deutschland aufrecht zu erhalten. Sollen doch die Leute motzen, aber wir sollten nicht die Probe aufs Exempel machen und alle KKWs auf einmal herunterfahren. Dann wird es nämlich zum Strom-GAU kommen. Die Computer bleiben schwarz, die Kühl- und Eisschränke funktionieren nicht mehr. Aber die Menschen haben ihren Willen bekommen. In welcher Zeit leben wir eigentlich? So lange nicht wirklich eine umweltfreundliche Stromproduzierung gefunden wird, müssen wir an den Kernkraftwerken festhalten. Es wird ausserdem bereits gesagt, dass die Windkraftanlagen keine Zukunft haben. Man denke auch nur daran, wie sie die Landschaft verschandeln und Todesurteile für Vögel sind. Denn so toll sind die Anlagen nicht, zudem sind sie auch noch laut.
Bayern hat nun auch die letzten Titelchancen verloren, denn sie sind aus der Champions League herausgeflogen. Und das sang- und klanglos. Gut, Werder Bremen ist das auch schon passiert. Das Hinspiel gewonnen, wenn auch nur knapp und dann das Rückspiel im eigenen Stadion knapp verloren, aber weil Auswärtstore doppelt zählen, waren sie am Ende draussen. Tja, so ist das Fussballleben. Man kann nicht alles haben. Dennoch blöeibt van Gaal bis Ende der Saison Trainer. Allerdings müssen sie sich jetzt unbedingt den dritten Platz der Tabelle sichern, sonst gibt es nur EuroLeague. Und das gebührt einem FC Bayern ja nicht. Das sind ja Tulpen anstelle von Gladiolen, um es mit van Gaal zu sagen.
Schalke hingegen hat Nägel mit Köpfen gemacht und Magath entlassen. Der hatte aber gleich einen neuen Verein parat: Wolfsburg. Der Verein kennt ihn bereits und er kann nun wieder Manager, Sportdirektor und natürlich Trainer sein. So wird ihm garantiert niemand mehr reinreden, welche Spieler er nun kaufen kann und welche nicht und kann sich die Genehmigungen gleich selbst ausstellen. Aber warum hat ihn  Schalke eigentlich entlassen? Sie stehen im DFB.Pokalfinale, sind in der CL weiter. Nur in der Bundesliga läuft es nicht besonders. Verstehe das wer will, nun ist jedenfalls wieder Ralf Rangnick da, der Schalke auch schon einmal trainierte. Wer da wohl zum HSV kommt? Vielleicht bleibt der jetzige Trainer auch, wenn er sich gut anstellt. Man wird es sehen.
Gestern sah ich durch Zufall, dass neue Folgen von „The Closer“ auf Vox gezeigt werden. Die sechste Staffel und somit die vorletzte. Ich werde die Eigenheiten der Figuren vermissen, vor allem von Provenza, den ich einfach nur lustig finde. Und dann natürlich Kyra Sedgwick, als Brenda Leigh Johnson. Wie sie während einer Vernehmung ihre Schublade mit einem ganzen Karton an Süssigkeiten auffüllte, war einfach göttlich. Und dann bot sie den beiden auch noch etwas davon an. Zu komisch. Dann der Kampf mit dem neuen Gebäude, wo sich niemand zurechtfand. Ich freue mich auf die weiteren Folgen, bloss blöd, dass es bereits anfängt, wo auf Kabel 1 noch „Castle“ läuft. Die Folge gestern war ziemlich deppert. Zweihundert Jahre alte Kugeln schön und gut, aber dann ein Club, der im Jahr 1896 (oder war es 1892) lebt. Das war mir dann doch wirklich zu blöd. Wer aufgepasst hat, dem wird aufgefallen sein, dass im Hintergrund ein Stummfilm von Georges Méliès lief: Die Reise zum Mond (La Voyage sur la Lune) von 1902. Das ist der bekannteste Stummfilm von ihm, von dem mindestens jeder einmal wenigstens das Mondgesicht gesehen haben dürfte, wenn man den Stummfilm selbst schon nicht gesehen hat.
Und wer sich diesen Stummfilm mal ansehen will, hier ist er:

 

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