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Ja, woher muss man die denn kennen? – Rätselraten bei Promi Big Brother


Da ging letzte Woche endlich das langweilige Sommer-Dschungelcamp zu Ende und nun werden wir mit einem weiteren dieser Formate genervt: Promi Big Brother.
Natürlich braucht man es sich nicht ansehen, wenn man nicht will. Ein erster Blick auf den Einzug sollte man werfen, damit man weiss, warum man es garantiert nicht sehen will.
Bei einigen Kandidaten muss der Zuschauer sich wieder einmal fragen, wer das denn überhaupt ist. Oder wie Desirée Nick gestern Nina Kristin fragte, woher man sie kennen würde. Genau die Frage hatte ich mir auch gestellt. Gut, ich habe von einigen Leuten noch nie gehört, die als It-Girls oder ich weiss nicht was bezeichnet werden. Anfangs dachte ich wirklich, dass wäre jemand, der sich nach dem Aufruf vom letzten Jahr gemeldet hätte. Wäre durchaus denkbar gewesen.
Als Michael Ammer erschien, dachte ich erst, dass Roland Kaiser kommen würde und war völlig verwirrt. Aber dann stellte sich heraus, dass ich mich geirrt hatte. Vielleicht hätte ich auch besser meine Kontaktlinsen vorher nicht rausgenommen, dann hätte ich es vielleicht gleich erkannt.
Der Name von Michael Ammer war mir bekannt, aber ich war der Meinung, dass der vor einiger Zeit noch um einige Kilos leichter war, als ich ihn im Fernsehen gesehen hatte.
Mit Roland Kaiser lag ich dann doch nicht so verkehrt, denn seine Ex-Frau Anja Schüte ist ebenfalls eine der Kandidaten. Ihre bekannteste Rolle ist die des „Trotzkopf“. Ich kenne den Film, weshalb ich wusste, wer das ist, aber die Mehrheit der Zuschauer dürfte sich gefragt haben, wer das sein soll. Man hat sie in letzter Zeit nicht oft gesehen. Ich erinnere mich noch an „Forsthaus Falkenau“, aber das ist auch schon Jahre her. Damals spielte noch Christian Wolff die Hauptrolle.
Beim Namen Wilfried Gliem war ich kurz am Überlegen, woher ich den Namen denn kennen würde. Schliesslich sah ich, dass es der kleinere der Wildecker Herzbuben war. Wer sich nun fragt, was er da macht. Ich denke, dass sie so ein paar jüngere Fans gewinnen wollen.
Ist Gliem eigentlich derjenige, der mit Bruce Willis verwandt ist oder ist das sein Kollege? Ich weiss es gerade nicht, aber ich wusste auch nicht, dass Steve Martin Banjo spielt und bereits mehrere erfolgreiche Alben aufgenommen hat. Manches geht dann doch an mir vorbei.
Am Ende wurde Desirée Nick in den Keller gewählt. Gefallen haben wird es ihr nicht. Aber es ist die beste Möglichkeit, um einen der vorderen Plätze zu ergattern. Claudia Effenberg wurde im letzten Jahr nur zweite, weil sie fast die ganze Zeit im Keller gelebt hat. Wenn die im Luxusbereich gewesen wäre, hätte sie garantiert als eine der ersten gehen müssen.
Man wird sehen, wer die diesjährige Staffel gewinnen wird. Desirée Nick dürfte ganz vorne mitspielen. Alle anderen, mal sehen.

Gestern begann nun auch die Erste Bundesliga. Abends trafen Bayern München und der HSV aufeinander. Am Ende hiess es 5:0 für Bayern. Damit endete eine Horrorwoche für den HSV mit einer weiteren Niederlage.
Erst in der Nachspielzeit gegen den Viertligisten Jena in der ersten Runde des DFB-Pokals verloren, dann wurde ein Rucksack mit Gehaltslisten gefunden und schliesslich verlor der HSV gegen Bayern das Auftaktspiel der neuen Bundesligasaison.
Da kann doch alles nur besser werden – oder nicht?
Müssen die Fans des HSV wieder bangen, ob ihr Verein zum allerersten Mal in der Geschichte der Bundesliga absteigen wird? Ein drittes Mal werden sie sich sicherlich nicht retten können. Aber man wird sehen, wie sie sich von der Niederlage erholen werden.
Elefantendame Mala ist weniger am HSV als am FC St. Pauli interessiert. Nachdem sie am Donnerstag bald durch ein starkes Unwetter abgesoffen wäre, hat sie nun in aller Ruhe das nächste Spiel ihres Lieblingsvereins getippt.
St. Pauli wird gegen Greuther Fürth gewinnen. Nachdem sie gegen Mönchengladbach aus dem DFB-Pokal am Montag flogen, können sie sich nun voll und ganz auf die Zweite Liga konzentrieren. Greuther Fürth hingegen kommt seit der Relegation vor zwei Jahren nicht mehr auf die Beine. Auch in diesem Jahr ist es äusserst mau.
Und deshalb werden sie keinen Punkt in Hamburg holen.
Auch die Pusteblume ist derselben Meinung, die auch gesagt hatte, dass St. Pauli gegen Gladbach verlieren würde.
So langsam macht sie sich, aber herausragend wird sie wohl nie sein. Dafür hat Mala einfach viel zuviel Erfahrung vorzuweisen.

 

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Alles nur Schiebung? – Überraschende Entscheidung im Sommer-Dschungelcamp


Heute hat diese Sendung endlich ein Ende. Neun schnarchlangweilige Sendungen, nur um am Ende zu erfahren, wer denn noch einnmal ins Dschungelcamp darf. Bisher haben sich fast immer die Favortien durchgesetzt. Nur bei der dritten Ausgabe fragte man sich, wieso es Barbara Engel wurde und dass gestern Michael Wendler weiter gewählt wurde, war klar. Genauso wie sicher war, dass Gabby sdie erste sein würde, die nicht weiterkommt. Dafür hätte sie sich ein wenig den Zuschauern anders präsidentieren müssen. Nein, nicht mit wenig Haut, sondern einfach mutiger. So mutig wie es eben Wendler tat, der sich auch prompt das Handgelenk brach.. Ob das nun der Grund war, warum er anstelle von Melanie Müller ins heutige Finale gewählt wurde? Denn ein wenig seltsam war es. Wendler war nicht live im Studio, sondern von seinem Zuhause ins Dinslaken zugeschaltet. Ganz nachzuvollziehen war das nicht, schliesslich war es „nur“ das Handgelenk, dass lädiert ist. Wieso also war er nicht im Studio?
Dazu muss ich sagen, dass ich nicht weiss, ob er dazu etwas gesagt hat, denn ich habe mir nicht die ganze Sendung angetan. Denn die ganzen Shows sind dermassen in die Länge gezogen, dass man dabei gut noch wichtigere Dinge erledigen kann und zwischendurch mal reinschaut, nur um wieder wegzuschalten.
Besonders erfolgreich ist die Sommerausgabe auch nicht wirklich. So um die zwei Millionen Zuschauer tun sich das tagtäglich an. Es ist nuhn auch völlig anders als das, was man jedes Jahr im Januar zu sehen bekommt. Da hat man Australien und ein praktisch abgeschlossenes Camp. Die so genannten Promis gehen sich selbst auf den Geist und müssen „leiden“, weil sie ausser <Reis und Bohnen nichts zu essen haben.
Ab und an geht jemand freiwillig und der Zuschauer freut sich, was die dann erzählen, um ihre Aufgabe glaubhaft zu erklären.
Gestern wurde Michael Wendler ins heutige Finale gewählt. Für manche mag es überraschend gewesen sein, aber eigentlich war es von vornherein klar, dass er es werden würde. Denn er hat Einsatz gezeigt und sich dabei sogar "schwer" verletzt. Da ist alles andere egal, dass er im letzten Jahr nach wenigen Tagen einfach aufgegeben hat.
Ich bin inzwischen bei der Vermutung angelangt, dass das damals mit Wendlers freiwilliger Aufgabe auch von RTL geplant war. Zwar machte sich Wendler zur Witzfigur, indem er wieder in den Dschungel zurückwollte. Aber er sorgte bis zum Ende der Staffel immer wieder für Gesprächsstoff. Da kommt man doch irgendwie zu der Annahme, dass das alles geplant war. Aber wie gesagt, dass sind nur Vermutungen.
Wendler war auf einmal eine Art Held. Da konnte niemand mithalten. Egal wie RTL das gedreht haben mag, Wendler wäre immer ins Finale gewählt worden. Da kann Melanie Müller vermuten was sie will oder nicht will. Man sollte ein fairer Verlierer sein, auch wenn man im ersten Augenblick natürlich wütend darüber sein kan, dass man selbst es nicht geworden ist.
Interessant dürfte heute Abend aber wirklich werden, ob Michael Wendler live im Studio auftauchen wird.
Gewinnen wird er die Finalsendung sicherlich nicht. Da muss man sich eher fürchten, dass Sarah Knappik es schaffen wird.
Walter Freiwald dürfte ausser Konkurrenz sein, auch wenn er sicherlich davon überzeugt ist, er sei es, der gewinnen wird.
Vor wenigen Tagen wunderte ich mich, warum im Fernsehen auf einnmal ein Bericht über Angelina Heger lief. Seit gestern weiss ich, dass sie und nicht Tanja Tischewitsch heute neben Sara Kulka und Walter Freiwald auftreten wird. Wollte sie vorab schon mal erneut von sich reden machen. Aber sie glaubt hoffentlich nicht ernsthaft, dass sie nach ihrem blamablen Abgang in der diesjährigen Staffel auch nur den Hauch einer Chance hat, ins nächste Dschungelacmp erneut einzuziehen? Wenn das passieren sollte, dann kann man von Schiebung reden.
Aber wer von den ganzen Finalisten wird es denn nun? Costa Cordalis, Willi Herren, Barbara Engel, INgrid van Bergen, Sarah Knappik, Joey Heindle, Michael Wendler und Brigitte Nielsen stehen bereits fest. Nur wer aus der diesjährigen Staffel noch dabei sein wird, muss noch entschieden werden.
Drei Stunden soll die Sendung heute Abend gehen. Drei Stunden zuviel, meiner Meinung nach. Ich gucke zwischendurch mal rein und werde mich die meiste Zeit über interessanteren Dingen widmen.
Übrigens konnte man von Staffel zu Staffel sehen, wie immer weniger "Stars" ins Dschungelcamp gingen. Nach Brigitte Nielsen kam poraktisch nichts mehr. Es war zwar immer noch ein halbwegs bekannter dabei, aber der Rest war doch nichts.
Ich vermute mal, dass es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Brigitte Nielsen und Ingrid van Bergen geben wird. Ich würde ketztere gerne noch einmal sehen, aber was auch immer entschieden wird, ich habe darauf keinen Einfluss. Sonst wären in den letzten beiden Staffeln einige gar nicht so weit gekommen, wie sie am Ende kamen.
Aber das war von RTL alles dramaturgisch gut gemacht worden, dass der Zuschauer sich praktisch eine eigene Meinung boldete, diese aber eher die Meinung von RTL war. Wer sich mit dieser Sendung aktiv beschäftigt, wird es bestätigen. Das ist keine Schiebung, sondern eine gut gemachte und völlig legale Manipulation, auf die einige der Zuschauer hereinfallen. Andere durchschauen es, interessieren sich aber nicht weiter darum.

Elefantendame Mala ist diese Woche sehr präsent im deutschen Fernsehen gewesen. Zwar ging es jedes Mal um einen oder mehrere andere Elefanten, aber sie hatte dennoch immer eine wichtige Rolle inne.
Am Mittwoch lief, wie bereits letzte Woche erwähnt, der bald dreissig Jahre alte Tatort "Tod im Elefantenhaus". Hauptrolle hat natürlich Malas ewige Konkurrentin Mogli gehabt, aber wer erkannte in der Gegenüberstellung den Mörder? Ganz recht, dass war Europas klügster Elefant – die einzig wahre Mala.
Am Tag darauf lief auf dem ZDF in der Nachrichtensendung "heute – in Europa" ein Bericht über die drei neuen Elefanten, die dort ihr Rentendasein verbringen werden. Am Ende wurde auch Mala wieder gezeigt. Es war das "Bad der Elefanten", das mal mit Mala oder mal mit Rani stattfindet. Gemeinsam treten sie jedenfalls nicht mehr auf. Ob sie sich nicht mehr allzu gut vertragen? Eigentlich macht old Rani nicht den Eindruck, dass sie Mala als Chefin vom Dienst nicht mehr akzeptiert. Was nun mit Aye Chan May ist, bleibt fraglich. Denn eigentlich soll die im geschützten Kontakt gehalten werden, ist nun allerdings mit bei Mala in der Gruppe und wird in direktem Kontakt gehalten. Theoretisch wäre eine Mischhaltung aus direktem und geschützten Kontakt möglich, ist aber ein wenig kompliziert und zeitintensiv.
Und dann sind da noch die drei neuen Elefantenkühe, die vor kurzem gekommen sind und dort ihren Lebensabend verbringen sollen. Diese werden mit ziemlicher Sicherheit mit Mala und old Rani vergesellschaftet werden, wobei das auch schiefgehen könnte. Aber Mala akzeptiert jeden, der sich ihr unterordnet. Sie handelt nämlich nach der Devise: Wer zuerst da war, der darf herrschen. Daran hat sich Mogli nicht gehalten. Kam später und nahm sich dann heraus, die neue Leitkuh zu werden. Das hat ihr Mala bis heute nicht verziehen, vor allem haben sie das bis heute nie richtig "ausdiskutiert".
Mala lässt erst einmal alles auf sich zukommen, mag es aber gar nicht, wenn man behauptet, sie würde Mützen oder ähnliches verspeisen. Vielleicht greift sie mal danach, aber fressen will sie es nicht. Das würde nur Mogli machen.
Diese Woche musste Mala einige Spiele tippen, denn es steht die erste Runde des DFB-Pokals an.
So tippte sie alle drei Spiele der Hamburger Vereine, die beim DBF-Pokal mitmachen. Der HSV würde gegen Carl Zeiss Jena gewinnen. Alles andere wäre peinlich, fügt sie hinzu. Der Verein Barmbek-Uhlenhorst würde gegen den Absteiger SC Freiburg verlieren und der FC St. Pauli würde gegen Mönchengladbach, wird am Montag auf der ARD übertragen, leider, leider verlieren.
Genauso hat die Pusteblume übrigens auch getippt. Sie ist dieses Mal ein penetranter Rechtsrüssler gewesen. Ob sie sich durch leidige Konkurrenz bedrängt gefühlt hat? Laut Jonas nicht, sie sei allein gewesen. Denn darauf achtet er, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird.
Mala tippte noch zwei weitere Spiele. Einmal das Spiel des Karlsruher SC, für den sie Sympathien hegt. Auch hier sagt sie, dass der KSC gegen Reutlingen gewinnen und in die zweite Runde einziehen wird. Auch Werder wird es schaffen. Das Spiel hat sie wegen ihrer lieben Freundin Bohnenstange getippt, die heimlicher Werder-Fan unter lauter HSV-Fans ist.
Und nun gönnt Mala sich wieder etwas Ruhe. Nächste Woche muss ein weiteres Spiel getippt werden.

 

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Sommer-Dschungelcamp – Zum einschlafen langweilig


Na, auch gestern for dem Fernseher gesessen, sich die Sommerausgabe des Dschungelcamps angesehen und dabei eingerschlafen?
Mir ist das passiert, denn die Show war dermassen langweilig, dass ich kaum meine Augen offenhalten konnte. Ich wachte erst wieder auf, als Costa Cordalis als grosser Sieger der Sendung verkündet wurde.
Nun ist er aber nicht der grosse GEwinner der Sommerausgabe und darf im Januar in den australischen Dschungel. Nein, er steht als erster Finalist fest, der sich am 08. August gegen acht weitere Finalisten messen muss. Erst wenn er dann ebenfalls als Sieger heraustritt, wird er im januar in den australischen Dschungel fahren.. Bis dahin erwarten uns leider noch acht weitere Ausgaben, die sich nicht wirklich von der gestrigen unterscheiden dürfte.
Ich habe mich selten so gelangweilt, dass ich vor dem Fernseher eingeschlafen bin, aber ich muss auch sagen, dass ich von diesem Format nicht wirklich erwartet habe. Es spielt halt nicht im australischen Dschungel, da kann man einfach nichts anderes erwarten.
Und so gab es auch nichts Besonderes zu sehen. Der Höhepunkt der ganzen Sendung war wohl noch die Drohung von Werner Böhm in Richtung des Antreibers Ivan, dass er mit ihm noch eine Rechnung offen hätte. Ansonsten gab es einfach nichts zu sehen. Keine Schaben, Motten oder dergleichen, dafür konnte man sehen, dass Männer keine Toilette brauchen, sondern sich überall erleichtern können. Wollten wir das sehen? Nein, wollten wir nicht.
Interessant wurde es erst bei der letzten Prüfung, die auch im Dschungelcamp in Australien schon mehrmals verwendet wurde. Unter anderem hat dort Norbert Schramm dringestanden.
Immer wenn eine Antwort falsch war, kam eine eklige Ladung von oben. Tapfer liessen die Kandidaten das über sich ergehen – bis auf einen. Der wurde am Ende genauso rausgewählt wie Werner Böhm.
Heute Abend werden sich übrigens Nadja Abd el Farrag, Carsten Spengemann und Willi Herren sich messen. Wer von den dreien es am Ende schaffen wird? Ich habe wirklich keine Ahnung, aber es interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht. Von dieser Sendung kann man sich eine Zusammenfassung ansehen und damit hat es sich.
Wie will eigentlich Michael Wendler mitmachen, wenn er einen gebrochenen Arm hat? Vielleicht wird dieSendung interessant sein, die nächsten Freitag laufen wird. Dann wird Walter Freiwald dabei sein. Aber ansonsten wüsste ich nicht, warum ich mir noch irgendeine Show antun sollte. Es ist einfach langweilig. ADabei war ich gar nicht mit allzu grossen Erwartungen an die Sendung rangegangen. Und dennoch wurde ich enttäuscht. Lässt sich nicht ändern. Seine Zuschauer werden die Sendungen dennoch finden. Und wenn man es sich nur ansieht, weil man endlich mal schnell einschlafen will.

Griechenlands Börse wird voraussichtlich am Montag wieder öffnen. Die Banken haben bereits geöffnet. Was mit dem Athener Zoo ist, weiss ich nicht. Der konnte die Rechnungen für sein Futter nicht bezahlen, weil Auslandszahlungen und Bankzahlungen einfach nicht möglich waren. Das dürfte sich nun wieder ins Positive gekehrt haben. Davon hat man nur nichts gehört.
Die IWF wird sich nicht an einer weiteren Rate für Griechenland beteiligen. Recht so, kann man nur sagen. Allerdings hängt es eher damit zusammen, dass Griechenland das bereits erhaltene Geld nicht an die IWF zurückgezahlt hat. Die erste Zurückzahlung erfolgte, aber danach kam nichts mehr. Deshalb wird es auch kein Geld mehr von der IWF geben.
Dennoch bleibt der Internationale Währungsfond nicht untätig und fordert einen Schuldenerlass für Griechenland. Das ständig von der Pleite bedrohte Land fordert es seit längerem, aber bisher stiess man überall auf Granit. Vor allem von deutscher Seite her ist kein Schuldenerlass erwünscht. Aus diesem Grund wird der Vorschlag des IWF auch nicht besonders gut aufgenommen. Einerseits ist das zu verstehen, nur irgendwie muss Griechenland auch wieder auf die Beine kommen. Ich halte auch nichts von einem Schuldenerlass, denn Griechenland ist ohnehin ein Fass ohne Boden. Ob man nun Schulden erlässt oder neues Geld ins Land pumpt. Am Ende wird es Griechenland doch nicht helfen.

Wie ich bereits letzte Woche gesagt habe, hat das kleine Kuhkalb aus Hamburg den Namen Anjuli bekommen. Eine überwältigende Mehrheit hat sich für diesen Namen entschieden. Mehr als 7000 haben für diesen Namen gestimmt, dahinter folgte Nisha, wenn auch weit abgeschlagen, wenn auch nicht so extrem wie die restlichen Namensvorschläge. Gottesgeschenk bedeutet der Name, dazu gibt es noch ein paar Zusatzbezeichnungen wie wissen, schön, glücksbringend oder demütig. Interessant übrigens, dass die letzte Bedeutung an einer Stelle unterschlagen wurde. Demütig klingt da wohl nicht so schön.
Der beste der fünf Vorschläge, wobei alle fünf nicht besonders gewesen sind. Wie sagte Jonas noch einmal? Die 25 anderen Vorschläge waren wahrscheinlich noch schlimmer. Nächstes Mal sollten fünf Namen vorgegeben werden. Dann kann man nur hoffen, dass diese besser sein werden, schliesslich soll der Elefant den Namen auch später mit Würde tragen.
So lange nicht der Name Mala in so einer Liste vorkommt, interessiert sich die Elefantendame nicht weiter dafür, wie ein Elefant heissen soll. Denn ihr Name solle erst wieder vergeben werden, wenn sie gestorben sei. So wünscht sie sich das.
Momentan ist die alte Kuh ganz aufgeregt, denn es sind wieder drei neue Elefantinnen in ihrem belgischen Wohnort angekommen. Sie sind etwa zehn Jahre jünger als sie und haben jahrzehntelang als Zirkuselefanten gearbeitet. Nun sollen sie bei Mala ihren Lebensabend verbringen.
Die ist natürlich ganz gespannt, wie die drei so sein mögen. Falls sie tatsächlich mit ihren vergesellschaftet werden sollte, sollen die drei sie als Chefin akzeptieren und gut ist. Ansonsten findet Mala, dass es langsam ein wenig zuviele von ihrer Art sind. Aber wahrscheinlich hat Mala bloss Angst, dass ihr der Rang abgelaufen wird. Damit hat sie bekanntlich Erfahrung.
Seit letzter Woche tippt Mala wieder die Spiele des FC St. Pauli, weil die Zweite Liga begonnen hat. Vorige Woche hatte sie vorhergesagt, dass St. Pauli gegen Bielefeld nur Unentschieden spielen würde. Genauso kam es. Am Ende stand es 0:0, obwohl St. Pauli durchaus in der ersten Halbzeit gekämpft hatte. Nur so lange man nicht das Runde ins Eckige schiesst, wird das halt nichts mit drei Punkten. Dementsprechend schwarz könnte Mala nun auch bei dem Spiel gegen den Karlsruher SC sehen. In der vergangenen Saison hatte St. Pauli beide Spiele recht hoch verloren. Also wäre es nur logisch, wenn es nichts wird mit einem oder gar keinem Punkt gegen den KSC. Muss St. Pauli nach Malas Meinung wieder einmal mit leeren Händen und ohne einen weiteren Punkt auf dem Konto nach Hause fahren?
Was sagt Mala voraus? Dass St. Pauli gegen Karlsruhe gewinnen wird! Die Pusteblume ist natürlich mit der alten Kuh einer Meinung. Vergangene Woche hatte sie etwas anderes gesagt, einen Sieg St. Paulis gegen Bielefeld vorhergesagt, womit sie daneben gelegen hatte. Sie lässt sich nun einmal nicht davon abbringen, dass St. Pauli drei Punkte holen wird.
So hat sie auch dieses Mal wieder auf einen Sieg St. Paulis getippt. Jonas winkt bereits ab und macht sich darauf gefasst, dass er im Sommer nächsten Jahres ein neues Fussballorakel wird suchen müssen, weil ihn die Pusteblume verlassen wird. Aber momentan ist sie noch fleissig am tippen und sie sagt, dass St. Pauli gegen den KSC gewinnen wird. Bleibt nur die Frage, ob sie damit recht hat.
Übrigens wird am Mittwoch wieder einmal – wie jeden Sommer – der fast dreissig Jahre alte Tatort „Tod im Elefantenhaus“ gezeigt. Dieses Mal wieder auf dem NDR. Mala taucht dort mehrfach im Hintergrund auf, aber erst gegen Ende des Krimis hat sie ihren grossen Auftritt, wenn sie bei der Gegenüberstellung den Mörder erkennt. Eigentlich soll es Mogli sein, doch den Part hat an dieser Stelle Elefantendame Mala übernommen. So sieht man in der wichtigsten Szene des Krimis nicht Mogli, sondern Europas klügsten Elefanten.

 

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Namen – Nichts als Schall und Rauch


An der Grenze zu Syrien kam es zu einem Bombenanschlag in einer türkischen Stadt. Es wurde vermutet, dass die Schuldigen bei der IS zu suchen seien. Nun lässt die Türkei Luftabgriffeauf die IS fliegen. Aber das sind nicht die einzigen Ziele, denn es werden auch Luftangriffe auf die kurdische Partei PKK geflogen. Warum nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen? Die PKK ist der Türkei noch immer ein Dorn im Auge, genauso wie die Kurden. Und wenn es nun gegen die IS geht, wo die Türkei die USA unterstützen, geht es eben auch gegen die PKK. Warum auch nicht? Irgendwie muss man die doch loswerden, wird sich in der Türkei irgendjemand gedacht habe.
Und die USA billigt das. Aber so ist das nun einmal. Wenn man jemanden braucht, dann blendet man aus, was der Bündete Unrechtes tut. Hat sich seit Jahrhunderten nicht geändert. Dass es gerade die USA machen, nun, das ist auch nicht weiter verwunderlich. Es muss nicht immer Russland sein.

Apropos Russland. Dort werden heute Abend die Teilnehmer für die Gruppen der WM-Qualifikation gezogen. Es wird auch wieder einen Auftritt von Joseph Blatter gegben. Ob er dieses Mal nicht nur mit Geld, sondern auch mit Schuhen beworfen wird, ist fraglich. Ich denke nicht, dass es zu irgendeinem Zwischenfall kommen wird, denn Putin wird schon aufpassen, dass nichts passiert. Schliesslich muss sich Russland im rechten Licht zeigen. Und das geht nur, wenn eben nichts bei der Ziehung der WM-Qualifikationsteilnehmer geschieht.
Deutschland befindet sich in Topf 1. Gibraltar wird nicht dabei sein, genauso wenig wie Russland. Ersteres Land nicht, weiles nicht bei der FIFA Mitglied ist. VErwunderlich, da die FIFA doch eigentlich jedes Handtuch als eigenständige Fussballnation anerkennt.Russland ist nicht dabei, weil es der Gastgeber der WM 2018 ist. Wäre ohnehin fraglich, ob sie die Qualifikation überhaupt überstehen würden. Bei der Qualifikation zur EM 2016 in Frankreich stehen sie praktisch vor dem Aus. Der Trainer wurde bereits gewechselt. Ob es das nun bringen wird? Wunder gibt es immer wieder, vor allem in Russland und dort ganz viele Überraschungen.

Vor knapp zwei Wochen bekam die Hamburger Elefantenherde Zuwachs. Das Kuhkalb ist immer noch namenlos, doch Ende nächster Woche wird endlich der Name feststehen, auf den das kleine Elefäntchen hören wird.
Dazu gab es einen Aufruf seinen Namensfovoriten zu schicken, der natürlich asiatisch klingen muss und den auch eine Erwachsene Kuh im Alter mit Würde tragen kann.
Aus den tausenden von Einsendungen wurden dann 30 gezogen und von diesen dreissig wurden dann fünf ausgewählt, die nun zur Wahl stehen.
Als ich die Namenswahl gelesen habe, hatte ich es eigentlich so verstanden, dass aus allen Namenseinsendungen die fünf schönsten gewählt werden und nicht dass aus allen Namenseinsungen 30 gezogen werden und daraus dann fünf Stück ausgewählt werden. Natürlich ist das zweite logischer, weil es weitaus weniger Arbeit macht. Nur ob dann wirklich die besten und schönsten Namen ausgesucht werden, das bleibt fraglich. Denn das sind die fünf Namen, die noch bis 30. Juli acht Uhr zur Auswahl stehen:
Nisha
Mohini
Ishani
Anjuli
Shantiya
Toll finde ich die Namen nun wirklich nicht. Aber seit Darjeeling seinen Namen bekommen hat – wer erinnert sich nicht noch an den bayerischen Namen für einen hamburgischen Elefanten? – muss man sich über gar nichts mehr wundern. Bei Walross Thor konnte der Supergau gerade noch abgewendet werden. Der hatte anfangs den Namen Fiete bekommen. Schrecklich!Schon damals preferierte ich Thor und am Ende wurde es der Name. Nun ist es mir völlig egal, welchen Namen die kleine Elefantenkuh bekommt. Nur sie sind alle nicht besonders.
Führen tut momentan Anjuli, was Gottesgeschenk bedeutet. In Indien ist dieser Name sehr verbreitet und bekommt oft noch eine weitere Bedeutung wie beispielsweise wissend, schön, glücksbringend oder sogar Glücksbringer.
Passend wäre der NAme auch, da der Monat Juli drin vorkommt, wo die Kuh am 13. Juli geboren wurde.
Der Name Nisha steht in der Abstimmung momentan auf Platz zwei. Ich persönlich finde die Namen nicht so toll. Er erinnert mich eher an: „Geh in die Ecke und schäm dich!“. In Wirklichkeit bedeutet Nisha imn Sanskrit Abenddämmerung oder Sonnenuntergang. Zudem ist der Name nicht nur indisch, sondern auch babylonisch und thailändisch. Da bedeutet er Nacht. Alle drei shaben keine passende Bedeutung, die auch ein Elefant im Alter mit Würde tragen kann. Man möchte doch wirklich nicht Abenddämmerung heissen, auch Nacht klingt nicht schön.
Dann gibt es Ishani, was im indischen Frau und im indianischen von den Göttern geschenkt bedeutet. Nur was hat ein asiatischer Elefant mit einem indianischen Namen zu tun? Nichts, ganz recht. Also bleibt nur die indische Bedeutung Frau. Und das es sich bei dem kleinen Elefäntchen um eine Kuh handelt, lässt sich momentan vielleicht noch nicht richtig erkennen, wobei Nina sofort gesagt hat, dass es ein Kuhkalb sei, aber Nina auch auch ziemlich viel Ahnung von grauen Riesen. Und wenn das jetzt noch kleine Kuhkalb erwachsen ist, wird man auf einen Blick erkennen können, dass es weiblich ist und kein Bulle. Da braucht es nicht noch ein Name, der Frau bedeutet. Wobei es auch ein Name der Göttin Kali sein soll. Aber bei Kali muss ich immer an Indiana Jones und die Kinder denken, die im Bergwerk schuften mussten. Der schwächste Film der Reihe. Einzig die Fahrt in der Lore war interessant.
Kommen wir zu Mohini, was die Bezaubernde bedeutet. Natürlich eine schöne Bedeutung, aber wie will man den Namen denn rufen? Vom Klang her ist der Name gar nicht schön. Ausserdem ist ein Elefantenjungtier bezaubernd, aber ein adulter Elefant ist es meist nicht mehr, wobei die viel mehr Charakter haben. Mohini ist auch eine weibliche Inkarnation des indischen Sonnengottes Vishnu.
Als letzter Name bleibt Shantiya übrig. Bei dem Namen war ich ganz überrascht, das er überhaupt ausgewählt wurde, ist die erste Silbe doch mit der altehrwürdigen Shandra gleich. Es sollen keine Dopplungen vorkoemmen, wieso wird dann ein Name ausgewählt, der auf der ersten Silbe mit einem anderen Namen identisch ist? Stimmt es doch, dass Shandra nach Leipzig zu Thura und Saida umziehen soll, um sich um Thuras Jungtier zu kümmern, das 2016 zur Welt kommen soll? Dier Möglichkeit könnte bestehen, denn Thura mag bekanntlich ihre Jungtiere nicht und ob Saida wirklich die Rolle von Shandra übernehmen wird, bleibt fraglich. Aber Shandra wirklich dorthin schicken? Sie hält die Hamburger Herde zusammen. Wenn sie weg ist, wird zwar nicht sofort das Chaos ausbrechen, aber nach eiiniger Zeit wird es so sein. Mogli wird ihren Posten als Leitkuh an Yashoda verlieren und Lai Sinh fühlt sich übergangen und will ihren Rang verteidigen, damit Kandy nicht über ihr steht. Und das Lai Sinh rabiat werden kann, davon kann ihre Tochter Shila ein Lied singen. Denn die bekommt öfters mal von ihrer Mutter mit dem Knie ein paar verpasst, wenn sie wieder angeblich Lai Sinh das Essen wegnimmt. Natürlkich erkennt das Dickerchen auch nicht, dass es dann lieber gehen sollte. Aber das ist Shilas Problem.
Momentan wird nun die Vermutung durch den Namen Shantiya angeheizt, dass Shandra doch noch umziehen soll. Zwar soll sie auch selbst nach dem Posten der Leitkuh gieren, aber noch hält sich Mogli wacker.
Shantiya bedeutet im Sankskrit heiter, geistig oder friedvoll. Das sind die bisher langweiligsten Bedeutungen der ganzen fünf Namen.
Jonas hat so die Vermutung, dass die 25 anderen namen noch schlimmer gewesen seien als diese fünf. Wundern tut ihn allerdings, dass bis auf einen alle Namen aus drei Silben bestehen. Früher hiess es immer, der Name solle möglichst zwei Silben haben, damit er leichter gerufen werden kann.Und gut gerufen werden können von den fünf Namen auch nicht alle. Shantiya ist ein Zungenbrecher, Ishani genauso.
Es wird sehr wahrscheinlich Anjuli werden. Dieser Name hat nicht die schlechteste Bedeutung, aber es hätte auch wirklich bessere Namen gegeben. Wieso gibt es beim nächsten Mal nicht eine Auswahl an Namen und dann können die Leute abstimmen welchen Namen sie am besten finden? Das wäre am einfachsten.

Elefantendame Mala ist froh, dass sie heisst, wie sie heisst, auch wenn es nur Kranz bedeutet. Sie mag ihren Namen. Er sei schön kurz, prägnant und sehr melodisch. Erleichtert ist sie, dass in der Namensauswahl nicht ihr Name auftauchte, denn noch immer hegt sie die winzige Hoffnung, eines Tages nach Hause zurückkehren zu können. Da wäre es ganz schlecht, wenn eine Elefantin auch so heissen würde wie sie. Schliesslich sei siedas Original und solange sie lebe, sollte der Name nicht mehr vergeben werden.
Ansonsten kümmert sich Mala nicht weiter darum, was in Hamburg passiert, ausser es betrifft ihren Lieblingsverein, den FC St. Pauli.
Und der hat heute nun sein erstes Spiel in der neuen Saison zu bestreiten. Es geht gegen Arminia Bielefeld, was ich vor einiger Zeit schon einmal erwähnte.
Die Vorbereitungsphase ist für St. Pauli sehr gut verlaufen. Von zehn Testspielen wurden neun gewonnen. Da denkt man, dass es in der Zweiten Liga so weitergehen könnte. Aber wer den FC St. Pauli kennt, wird wissen, dass es häufig nicht so ist. Eher das Gegenteil ist der Fall.
Deshalb ist Mala auch der Meinung, dass St. Pauli nicht über ein Unentschieden hinauskommen wird.
Die Pusteblume hingegen ist von einem Sieg St. Paulis überzeugt. Aber das sie ein penetranter Linksrüssler ist, dürfte bekannt sein. So konnte sie nur für einen Sieg St. Paulis sein. Nach Ende des Spiels werden wir sehen, wer recht hatte.

 

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Ein griechischer Märtyrer in Gewissensnöten


Endlich läuft mal eine Quizsendung im Fernsehen, wo es richtig Spass macht, sich diese anzusehen. Vor allem scheint sie im Quoten-Durchschnitt erfolgreicher zu sein, als es Jörg Pilawa mit seinem Quiz ist. „Wer weiss den sowas?“ mit Kai Pflaume als Moderator und Bernhard Hoecker und Elton als Quizkonkurrenten mit jeweils einem Gast als Teampartner ist eine informative Quizreihe, die nicht drög ist und nie langweilig wird.
Schade nur, dass die Quizreihe nur in der Sommerpause von Jörg Pilawas Quizsendung läuft.

Griechenland brauche nur knapp 60 Milliarden, hiess es noch Ende letzter Woche. Dann wurden es zwanzig Milliarden mehr und schliesslich war man dann bei knapp neunzig Milliarden Euro gelandet. Aber so ist Griechenland, erst einmal klein anfangen und ganz am Ende damit herausrücken, was man wirklich braucht. Die EU beriet weiter über die Hilfen an Griechenland. Es stand immer noch ein Grexit im Raum, aber eigentlich ist die Gruppe zu klein gewesen, die wollte, dass Griechenland die Euro-Zone verlässt. Allen voran Deutschland. Auf der anderen Seite stand Frankreich mit dem Rest. Frankreich ist mal wieder Deutschland gegenüber auf Krawall gebürstet. Übrigens haben wir den Euro ebenfalls Frankreich zu verdanken. Die wollten damit erreichen, dass Deutschland mit der Deutschen Mark nicht das bestimmende Land ist. Hat nicht ganz geklappt, denn trotz des Euro hat Deutschland nichts an seiner Macht eingebüsst.
Aber in der Griechenland-Krise kann sich Deutschland nicht durchsetzen, wobei man da auch sehen muss, dass Merkel zwar Nein sagen mag, am Ende allerdings ja, um nicht den Zusammenhalt in der EU zu gefährden. Da ist Schäuble weitaus ernster zu nehmen. Er wird nicht müde, wenigstens einen vorläufigen Grexit anzusprechen. Aber dadurch wird er zum Buhmann abgestempelt. Dabei ist das kein Egoismus, was er da macht, sondrn er denkt weiter. Denn die Zeche werden wir und unsere Kinder und Kindeskinder zahlen müssen. Griechenland wird damit nicht gerettet sein, weder heute noch morgen oder in einem Jahr oder in fünf Jahren. Es wird Jahrzehnte dauern bis Griechenland sich wirklich von der Krise erholt hat und wieder selbständig wirtschaften kann und dabei GEwinn macht. Und bishin zahlt die EU munter weiter und weiter. Da sind 86 Millarden nicht genug.
Tsipras kann jetzt erst einmal auf Geld hoffen. Und den Griechen stellt er sich als Märtyrer dar, der gegen seinen Willen Bedingungen akzeptieren musste, die er gar nicht wollte – Einsparungen. Aber wie sollte er seinen Landsleuten erklären, dass sie in einem Referendum mit „Nein“ gestimmt hatten, er auch für nein war und am Ende sich doch für „Ja“ entschied?
Man könnte jetzt sagen, dass so Politik funktioniert, aber was da in Griechenland geschieht, ist nur ein schlechtes Theaterstück oder auch ein Kräftemessen.
Der griechische Ministerpräsident steht mit dem Rücken zur Wand. Als Konsequenz hat er erst einmal alle aus dem inneren Kreis entfernt, die bei der Parlamentsabstimmung mit Nein gestimmt hatten. So kann man es auch machen, uwenn man noch ein wenig an der Regierung bleiben will. Doch Tsipras hat unter der Bevölkerung an Glaubhaftigkeit verloren. Er wollte sich bei der EU gross aufspielen und scheiterte grandios, indem er trotz Abstimmung sich den Bedingungen der EU beugen musste.
Deutschland und vor allem Finanzminister Schäuble werden als die Bösen hingestellt, die Griechenland unbedingt den Untergang bringen wollen. Es ist so leicht, jemandem die Schuld zu geben, wenn man nicht mehr weiterweiss und mit dem Rücken zur Wand steht. Schäuble scheint der einzige zu sein, der nicht nur an die Gegenwart denkt, sondern auch an die Zukunft. Und da werden wir uns dumm und dämlich zahlen, damit Griechenland vielleicht irgendwann einmal wieder auf die Beine kommt.
Nun hat Schäuble seinen Rücktritt angeboten und zugegeben, dass er nicht immer mit Bundeskanzlerin Merkel einer Meinung war. Aber er ist für die deutschen Finanzen zuständig und so muss er realistisch bleiben. Merkel hingegen kann etwas fordern und am Ende doch etwas anderes sagen. Denn die eigentlichen Fäden hält sie in der Hand.
Aber es wäre richtig, wenn Griechenland in den Bankrott geht. Damit haben sie auch schon viel Erfahrung gemacht, auch wenn das eher im 19. Jahrhundert war. Lange her, aber dennoch. Aber selbst wenn Griechenland aus dem Euro verschwindet, würde die EU weiter zahlen müssen. Nur wenn Griechenland vollständig aus der EU geht, wären sie auf sich allein gestellt. Und das würde Griechenland nie tun, denn warum wirklich was ändern, wenn man so leicht an Geld kommen kann?

Mala geht wieder mal schön baden und nimmt später ein noch viel schöneres Schlammbad. Die Bundesliga, also die Zweite Liga, beginnt in einer Woche. So langsam muss sich die Elefantendame nun Gedanken machen, wie ihr Lieblingsverein, der FC St. Pauli, beim ersten Spiel abschneiden wird. Wie letzte Woche erwähnt, geht es gegen Arminia Bielefeld. Noch hat Mala keine Lust dazu. Lieber gratuliert sie ihrer ehemaligen Genossin Yashoda aus Hamburg zum erneuten Nachwuchs. Sogleich erinnerte sie sich daran, wie sie damals, als Chamundi geboren war, sich auch um ihn gekümmert hatte. Gemeinsam mit ihm schwelgte sie in Erinnerungen und dabei erzählte Chamundi ihr, dass die Bohnenstange Angst vor ihm und seiner Halbschwester gehabt hatte. Daran erinnerte sich die alte Kuh sogar, auch wenn sie selbst nicht dabei gewesen war. Heute ist die Bohnenstange der Liebling aller Jungtiere, vor allem von Thuras Nachwuchs. Von denen ist allerdings niemand mehr da.
Jonas hat erzählt, dass der kleine Wirbelwind, ein Mädchen bereits seit Donnerstag draussen auf der Elefantenanlage zu sehen ist – bei gutem Wetter. Sie sei sehr quierlig und wie Darjeeling verhedderte auch sie sich im Zaun. Jonas ist sehr stolz darauf, dass Yashoda ihm angeblich ihre Tochter gezeigt hätte Wäre nach vorne gekommen,hätte ihn kurz angeguckt und wäre dann wieder in den hinteren Teil der Elefantenhallegegangen. Jonas fühlt sich gebauchpinselt, wo er die alte Schote doch gar nicht besonders mag. Wahrscheinlich war das alles nur ein Zufall und Jonas hat da wieder mehr reininterpretiert als eigentlich war. Wobei er auch glaubt, dass das wohlgenährte Dickerchen einen Narren an ihm gefressen hätte.

 

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Wenn der Streik zur Grillparty wird


„Ich bin nass, ich klebe, ich schwitze.“

Genau so wie oben im Zitat geht es wohl vielen heute und in den letzten Tagen, die sich draussen bewegen müssen. Man schwitzt in dieser Hitze wer weiss wie. Das mag sich vielleicht draussen noch nicht so stark bmerkbar machen, sondern erst, wenn man irgendwo reingeht. Dort mag es nicht einmal sehr viel kälter sein, aber sofort beginnt das Wasser zu rinnen oder ein Schweissfilm bildet sich auf der Haut, dass man am besten nichts anfässt, was nicht gegen Wasser gefeit ist.
Die Hitze hat uns fest im Griff. Hoch „Annelie“ lässt uns schwitzen und über diese Wüstenhitze stöhnen, denn es ist heisse Saharaluft, die uns so quält. Das schlimme allein ist nicht die Sonne, die vom Himmel knallt, sondern diese drückende Hitze, die einen niederdrückt. Wenn man ein Gebäude verlässt und nach draussen tritt, trifft man auf eine Hitzewand, die einen sofort umschliesst und nicht entkommen lässt. Man kann noch so viel Eis essen, wie man will, doch es wird nicht besser.
In Gebäuden gibt es wenigstens eine Klimaanlage oder wenn es das nicht gibt, steht eventuell in jeder Ecke ein Ventilator, der einem kühle Luft zuweht. Angeblich soll die Luft noch kühler werden, wenn man ine Schale mit Eiswürfeln vor den Ventilator stellt. Das habe ich noch nicht ausprobiert. Momentan reicht mir noch der Ventilator allein. Und ab morgen soll es angeblich auch wieder besser werden.
Am schlimmsten sind die öffentlichen Verkehrsmittel, die keine Klimaanlage oder Air-Condition, wie es heute heisst, haben. Dann wird es noch einmal doppelt so warm, es wird stickig und man fängt richtig zu schwitzen und letztendlich auch zu stinken an. Denn man kann noch so viele Male sein Deo benutzen, sich bald jede Stunde waschen, manch fängt doch irgendwann zu stinken an. Denn der Schweiss ist nicht geruchlos. Chemiker werden wissen, dass er unter anderem aus Buttersäure besteht. Gerade dieser Bestandteil ist auch dafür verantwortlich , dass es so stinkt. Und Naturdeos oder Deos überhaupt ohne Aluminiumsalze, die versagen jetzt reihenweise. Wenn also jemand neben einem hergeht, der stinkt, wie ein Grottenolm auf Kluburlaub, der hat wohl ein Aluminumsalzfreies Deo benutzt. Das muss man wissen, dass die bei so einer Hitze reihenweise versagen. Hat sogar Öko-Test gesagt, dass die keine 24 Stunden-Wirkung haben. Steht allerdings drauf, stimmt aber nicht. Muss man alles erst selbst ausprobieren, um dann zu wissen, was wirklich stimmt.
Nur im Schatten ist es noch einigermassen erträglich oder in Supermärkten, wo die Kühlabteilung noch nicht in Schränken steckt, sondern eine freie Kühlung haben. Da kann man sich hinstellen und erst einmal durchatmen vor der Hitze.
Und nicht nur wir Menschen leiden unter dieser tropischen Hitze, sondern auch dieTiere und Pflanzen. Die Wasserwerke wird es freuen, wie sehr wir nun den Wasserhahn aufdrehen, um unsere Gartenpflanzen zu giessen, die nach Wasser lechzen. Natürlich brauchen wir selbst auch eine Abkühlung. Schwimmbäder sind da keine gute Wahl, denn auf die Idee sind bereits andere gekommen, so dass es möglich sein kann, dass Schwimmbäder wegen Überfüllung auch schliessen. Doch, das ist in den letzten Tagen alles vorgekommen. Und wenn ich ehrlich bin, möchte ich nicht wie ein Hering in der Dose im Schwimmbad im Becken mich bewegen, falls ich mich überhaupt bewegen kann. Möglicherweise brauche ich mir auch keine Gedanken zu machen, unterzugehen, weil ich so eingekesselt bin, dass ich an der Oberfläche gehalten werde.
Da bleibe ich lieber zuhause, mache mir ein kaltes Fussbad und werfe noch jede Menge Eiswürfel ins Wasser, dazu einige in ein Handtuch, das vorher im Eisschrank gelegen hat und ich bin halbwegs gegen die Hitze gewappnet.
Aber wenn möglich, gehe ich gar nicht erst raus. Denn aushalten lässt es sich wirklich nur in einem kühlen Raum. Am besten im Keller, denn da ist es schön kühl, ansonsten müsste ich einen Supermarkt aufsuchen und das würde erstens bedeuten, dass ich nach Draussen müsste und zweites müsste ich nicht nur Geld ausgehen, sondern meinen Einkauf auch noch nach Hause schleppen. Alles zu anstrengend.
Unsere armen elektronischen Geräte sind auch nicht für die Hitze gemacht. Ich hatte gestern Abend nur ganz kurz meinen Computer an und die Lüftung lief von Anfang an auf Hochtouren und das Netzteil war so heiss, dass ich ein Spiegelei darauf hätte braten können.
Und natürlich sind auch wieder einige Klimaanlagen in vereinzelten Zügen komplett ausgefallen. Ich frage mich nur, warum sie im Winter so ausgezeichnet funktionieren, während sie im Sommer ihren Dienst einstellen? Ganz so schlimm wie im vergangenen Jahr ist es nicht, aber selbst ein einziger Zug wäre zuviel.
Und natürlich sollte man trinken, trinken, trinken. Da ist es doch toll, wenn Helene Fischer die Preise für GEtränke gesenkt hat. Zwar kostet ein Wasser immer noch 3,50 Euro, aber das ist immer noch weniger als fünf Euro. Wäre es nicht grossartig, wenn sie es kostenlos zur Verfügung stellen würde? Damit würde sie vielleicht auch diejenigen überraschen, die sie nicht leiden können. Aber so…
Was machen die Zootiere, wenn es so heiss ist? Sie bekommen Eisbomben als Beschäftigung, suhlen sich im Schlamm oder gehen baden. So ein Tiger mag auch mal ein schönes kühles Bad, verschmäht allerdings auch keine Eisbombe, genauso wie Eiobären oder alle anderen Bären. Elefanten gehen entweder baden, aber noch viel lieber suhlen sie sich jetzt im Schlamm. Das kühlt nicht nur schön, sondern schützt auch noch gleich gegen die Sonne. Und so wird man in diesen Tagen Elefanten mit Schlamm auf Kopf und Körper sehen. Eine Elefantin, die das Schlammbad über alles liebt, ist Elefantendame Mala, die selbst dann in den Schlamm eintaucht, wenn es nicht so warm ist. Nun wird sie ihr Bad noch mehr geniessen als zuvor. Aber sie hält sich auch mehr im Schatten auf und bewegt sich so wenig wie nötig. Denn auch ein Elefant von fast 53 Jahren steckt so eine tropische Hitze nicht mehr so gut wie in jungen Jahren.
Und wenn es so heiss ist, da mag man nun wirklich nicht streiken, auch wenn man in der Gewerkschaft Ver.di und bei der Post beschäftigt ist.
Seit einem Monat nun sind die Beschäftigten im Ausstand, wenn man noch Post bekommt, hat man Glück. Zu denen gehöre ich, denn mein Postbote ist BEamter. Allerdings kriege ich auch nicht alles zugestellt. Ich warte nun schon seit über einer Woche auf einen Brief, aber der scheint in irgendeinem Briefzentrum festzuhängen. So lange es keine Urne ist, die nun auch noch verschollen zu sein scheint, ist es egal. Es steht auch nichts Wichtiges drin, also kann ich darüber warten. Aber andere, die kriegen keine Rechnungen, bekommen dann irgendwann mit der Rechnung auch gleich noch eine Mahnung. Da freut mans ich wieder, dass Ver.di zu viel Geld hat und das unbedingt loswerden will.
Wie stellt man sich so einen wochenlangen Streik nun eigentlich vor? Stehen die Streikenden mit Weste, Mütze, Trillerpfeife und Fahne vor dem Eingang des BEtriebs, den sie bestreiken? So ist das Bild, dass uns die Nachrichten liefern. Aber die Wirklichkeit sieht vollkommen anders aus. Und zwar so: Vor einem Briefzentrum sind mehrere Zelte aufgestellt, nicht einmal am Haupteingang, auch nicht an einem Nebeneingang, sondern in Sichtweite des Geländes. Die Zelte oder sagen wir mal Schattenspender, stehen da, weil man daran Parolen anheften kann. Denn die Streikenden selbst haben Besseres zu tun: Kaffeklatsch halten, sich mit Wasser und Limonade in Rausch reden.
Da fehlt nur noch ein Grill, dann wäre die IDylle perfekt.
Aber so stellt man sich das doch vor. Die Streikenden sitzen munter zusammen und plaudern, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Aber das ist keine Ausnahme, ich erinnere mich an frühere Erlebnisse, wo die Streikenden Demonstrationen als gute Sache ansahen, weil sie sich da mal wieder treffen können oder eben nicht arbeiten müssen und trotzdem Geld bekommen. Zugegeben, Streikgeld ist nicht so hoch wie der tägliche Arbeitseinsatz, aber dafür tut man ja auch nichts. Viellicht einmal wild mit der Fahne herumwedeln oder die Trillerpfeife benutzen. Na gut, so eine Demonstration muss auch richtig geplant sein und deshalb gibt der Wortführer über Megaphon weiter, was er hören will, wenn der dies und das sagt. Wenn man solche Vorbereitungen mitbekommt, dann kommt man aus dem Staunen nicht heraus und fragt sich, ob die Demo tatsächlich geklappt hat und das dabei herauskam, was man hören wollte.
Aber so sieht der Streik bei der Post aus: Man sieht herum und unterhält sich. UNd wir ärgern uns, weil wir keine Post bekommen.
Was bloss sein wird, wenn die Post wieder normal zugestellt wird? Wie viele Briefe und Päckchen werden verschollen sein und wird man die Massen an Post überhaupt in den ersten Tagen zustellen können, die liegen geblieben ist? Zudem stellt sich die Frage, ob man deshalb zu Hause bleiben muss, da der Briefkasten sehr wahrsacheinlich die Massen nicht fassen kann, vor allem, wenn man noch Zeitschriften abonniert hat.
Was mich noch interessiert: Wo muss man eigentlich reklamieren, wenn man beispielsweise ein Paket mit Nahrung zubestellt hatte und dies nun seit Wochen in einem Paketzentrum vor sich hin stinkt? Muss man sich da an Ver.di, die Deutsche Post oder den Absender des Pakets wenden? Ich würde es natürlich an die Gerwerkschaft schicken, denn die ist schliesslich dafür verantwortlich, dass die Ware verdorben ist. Aber das ist nur so ein Gedankenspiel und nicht zur Nachahmung empfohlen.

Was Neues in Griechenland? Nein, nicht wirklich. Wie ich bereits vorhergesagt hatte Anfang Juni, hat Griechenland seine vier Raten an die IWF nicht zurückgezahlt. Ich will jetzt hier nicht sagen, ich habe recht gehabt, denn Griechenland konnte es nie zurückzahlen. Die allererste Rate wurde zurückgezahlt, weil sie allen nur Sand in die Augen streuen wollten. Sie waren nie imstande die Summe zurückzuzahlen, so muss man es sehen. Und nun sind auch die EU-Hilfen eingestellt worden, weil Griechenland einfach nicht einsehen will, dass sie noch weiter sparen müssen. Natürlich trifft es eher die armen Leute und nicht die, die es verschmerzen könnten. Aber so ist es leider immer gewesen. Die Leidtragenden sind immer die, die ohnehin alles entbehren.
Nun soll morgen ein Referendum entscheiden, ob Griechenland den Eu-Bedingungen zustimmt oder nicht. Anfangs sah es nach einem klaren „Nein“ aus, dass Ministerpräsident Tsipras favorisiert. Nun sieht es allerdings nach einer hauchdünnen Entscheidung aus Niemand kann vorhersagen, was am Ende herauskommen wird. Bloss Finanzminister Varoufakis hat schon mal bekanntgegeben, dass er zurücktreten wird, falls „Ja“ gewinnen sollte.
Also ich werde ihn nicht wirklich vermissen. Nur wier wird dann sein nachfolger werden?
Übrigens finde ich es ein Armutszeugnis der EU, dass sie Griechenland immer noch eine Chance geben. Die haben bis zum 30. Juni kein vernünftiges Angebot machen können, um ihre Misere zu beheben, dann sollte die EU nun auch den letzten Schritt vollziehen und Griechenland aus dem EUro schmeissen. Aber der Schritt wird gescheut. Das ist die beste LÖsung, die es gibt.

Noch mal zurück zu dieser Rekordhitzewelle. Nach der grossen Hitze sollen wieder einige Unwetter kommen.Auch Tornados sind vorhergesagt worden. Dieses Mal allerdings im Westen Deutschlands, nicht im Norden wie vor einem Monat.
Das Tief kommt aus Richtung Belgien. Da dürfte es bei Elefantendame Mala schon ein wenig kühler sein. Darüber dürfte sie sich freuen.

Und ich werde jetzt aufhören, denn ich möchte meinen Computer später auch noch nutzen. Das NEtzteil ist schon wieder so heiss und arbeiten tut er auch nicht gerade schnell.
Wo sind meine Eiswürfel?

 

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Schuld sind nur die anderen – Griechenland kann nichts für seine Misere


Langsam wird die Zeit knapp für Griechenland. Bis zum 30. Juni muss nicht nur das geliehene Geld der IWF zurückgezahlt werden, sondern auch endlich konkrete Plänestehen, wie Griechenland weiter Geld einsparen will, um sich aus der Krise zu stemmen.
Nur hat man das Gefühl, dass weder der griechische Ministerpräsident Tsipras noch der Finanzminister Varoufakis die Situation wirklich ernst nehmen. Sie tun so, als sei Griechenland vollkommen unverschuldet in Not geraten und müsste nun von den anderen EU-Ländern gerettet werden, weil es deren Pflicht sei. Verpflichtungen müsse Griechenland auch nicht eingehen. Und überhaupt: Schulden zurückzahlen? Nein, das braucht das Land nicht. Das hat nun auch eine völlig „unabhängige“ Prüfungskommission festgestellt. Griechenland trägt keinerlei Schuld an der eigenen Misere und müsse deshalb auch keine Schulden zurückzahlen. Ausserdem schuldet Deutschland Griechenland immer noch Geld – Reparationen.
Wenn Deutschland endlich einmal die Güte hätte, die Milliarden zu überweisen, wäre Griechenland auch wieder flüssig. Aber wenn das reichste Land Europas nicht zahlen will, dann kommt man eben auf keinen grünen Zweig.
Gut, das ist ein wenig überspitzt geschildert, aber man kann sich gut vorstellen, dass Ähnliches im Kopf von Tsipras und Varoufakis herumspukt.
Denn wieso geht es mit Griechenland nicht bergauf? Man müsste doch den Ansatz von Besserung erkennen, denn die Krise hat doch nicht erst gestern Griechenland lahmgelegt.
Die Geriechen jedenfalls befürchten schon das Schlimmste und leeren ihre Konten, um nichtnoch ihr Erspartes zu verlieren, wenn die Banken in die Pleite rauschen. Dabei übersehen sie, dass sie mit ihren überstürzten Kontenleerungen diese Pleiten nur anfeuern. Deshalb haben die Banken schon um Unterstützung bei der IWF gebeten, um weiterhin Bargeld zur Verfügung zu haben. Doch wäre es nicht besser, wenn sie das Abheben von Geld auf ein Minimum beschränken würden? Wäre das nicht eine bessere Lösung? Natürlich würde es dann auch die Touristen treffen, die danach auch nur noch das ausgegebene Minimum abheben können. Und wenn Griechenland tatsächlich aus dem Euro fliegt und die Banken zusammenbrechen, dann kann man seine EC-Karte vergessen. Wer also einen Griechenland-Urlaub plant, sollte sich eine Kreditkarte besorgen, falls man die noch nicht hat. Denn damit kann man zahlen, auch wenn sonst nichts mehr geht.
Griechenland steht das Wasser bis zum Halsund was machen sie? Da mit der EU nicht mehr gut zu reden ist, suchen sie sich bessere Geschäftspartner und da kommt das gechasste Russland gerade recht. Vor einiger Zeit schrieb ich, dass Russland durch Griechenland eine Pipeline bis in die Türkei ziehen wolle. Das ist nun besiegelt worden und Griechenland bekommt auf einen Schlag das Geld, was eigentlich erst Jahr für Jahr gezahlt werden sollte. Bei Russland sollte man auch lieber gleich das ganze Bargeld verlangen, denn die Finanzen des Landes sind auch nicht gwrade rosig. Auch nicht erst seit den Sanktionen, aber seitdem ist die Lage noch prekärer geworden. Pleite gehen wird Russland nicht, solange sie Krieg führen kurbelt das die Wirtschaft an, auch wenn es sich irgendwann ins Gegenteil umkehren kann, wenn man den Zustand zu lange anhalten lässt.
Aber Griechenland hat immer noch nicht verstanden, was nun Sache ist. Schuld sind natürlich immer die anderen, vor allem die EU, die ihnen nicht einfach die Schlden erlässt. Ach was, Schulden haben sie ja gar nicht, aber das muss man der EU natürlich erst einmal begreiflich machen. Und so lange wird eben mit denen gespielt. Man macht ein paar Zugeständnisse, streut ihnen Sand in die Augen und am Ende wird doch das gemacht, was man schon die ganze Zeit wollte. Natürlich erst, wenn man das nötige Geld kassiert hat, um wieder flüssig zu sein. Und dann nach mir die Sintflut.

Neben dem ganzen Theater mit Griechenland hat die EU noch Zeit gefunden, sich um andere Probleme zu kümmern. Zweites Lieblingsthema der EU ist Russland. So wurde beschlossen, dass die Sanktionen gegen Russland noch mindestens bis 2016 dauern sollen, wenn nicht sogar darüber hinaus, sollte sich nichts an den russischen „Eroberungsplänen“ ändern. Ich frage mich zwar immer noch, was das bringen soll, denn es ist nichts anderes als ein Kräftemessen – von beiden Seiten.
Vorteil haben weder die EU noch Russland, dafür jede Menge Nachteile. Eigentlich hatte es Russland treffen sollen, aber im Grunde genommen erwachsen den Firmen, die keine Geschäfte mehr mit Russland machen dürfen, weitaus grössere Nachteile. Denn ihre Gewinne gehen zurück, die sie nirgendwo ausgleichen können.
Aber Hauptsache, die Politiker haben ihren Willen bekommen und bieten Putin immer schön eine Angriffsfläche.
Wenn man Russland wirklich treffen will, soll man das anders machen. Putin überall einladen, aber ihn wie Luft behandeln. Das wird ihn vielmehr wurmen als irgendwelche Sanktionen. Genauso hätten sie es auch beim G7-Gipfel in Ellmau machen sollen. Putin wird als Gast eingeladen, aber sprechen will niemand mit ihm, auch lässt sich niemand mit ihm ablichten. Der wäre so sauer gewesen. Aber diese Chance hat man nun verpasst. Aber was nicht ist, kann immer noch werden.

Die erste allein geschriebene Enzyklika von Papst Franziskus wurde am Donnerstag im Vatikan vorgstellt. Sie ist an alle mMenschen guten Willens gerichtet, also nicht nur an Katholiken. Das hat Franziskus so eingeführt, dass er nicht prinzipiell die Katholiken anspricht, sondern eben alle Menschen anzusprechen versucht. Zwar sind auch unter seiner Amtszeit die Katholiken die einzig wahren Christen, aber er betont das nicht so sehr, wie es beispielsweise sein Vorgänger, der emeritierte Papst Benedikt XVI., getan hat.
Und mit diesem päpstlichen Rundschreiben oder Lehrschreiben mit dem Titel „Laudato Si“befasst sich Franziskus mit dem Bewahren der Schöpfung
Das klingt nun so, als würde es um irgendetwas in der Bibel gehen. Das tut es nicht, denn es geht darum, dass wir Menschen verantwortungsvoll mit der Erde umgehen. Natürlich nicht nur mit der Erde, sondern mit allem, was dort auch so kreucht und fleucht. Wir sollen uns auf uns selbst besinnen, aufhören die Erde auszubeuten oder Dinge zu manipulieren, die man nicht verändern sollte.
Interessant an der Enzyklika ist, dass er auch diejenigen angreift, die mit der Bibel argumentieren, aber nur ihren eigenen Vorteil darin sehen, also praktisch die Bibel so auslegen, wie es ihnen gerade passt.
Das Lehrschreiben entspricht dem, was Franziskus seit seinem Amtsantritt anmahnt. Nun hat er es in schriftliche Worte gefasst. Bleibt allein die Frage, ob es mehr als nur ein Echo aufwerfen wird? Einige angesprochene Dinge in dem Rundschreiben sind es wert, darüber nachzudenken, andere Themen sind ein wenig heikel. Dabei darf man auch nicht vergessen, dass die katholische Kirche immer noch recht konservativ ist.
Dennoch ist es eine Enzyklika, die man nicht einfach in die Ecke stellen und verstauben lassen sollte.

Vor einer Woche bestritt die deutsche Nationalmannschaft sein EM-Qulifikations-Rückspiel gegen Gibraltar. Die erste Halbzeit war höchst mau gewesen, gerade einmal ein Tor hatte die deutsche Mannschaft zustande gebracht, dazu einen Elfmeter verschossen. Beinahe sah es so aus, alks würde Gibraltar über die Deutschen triumphieren, obwohl es keine Profi-Fussballer sind. Elefantendame Mala war am toben, denn so eine Leistung hatte sie nicht erwartet. Aber in der zweiten Halbzeit, als dann die Tore fielen, war sie zufriedengestellt. Die alte Kuh hatte getippt, dass Deutschland gewinnen würde, dass es aber so schwierig wäre, hätte sie nicht gedacht. Das hatte hingegen die Pusteblume vorausgesehen, die laut Jonas getippt hätte, dass Gibraltar sich ein paar Chancen herausarbeiten würde. Letztendlich hatte sie aber auch auf einen Sieg der deutschen Nationalmannschaft getippt.
Aktuell ist die deutsche Mannschaft zweiter hinter Tabellenführer Polen. Wenn im Oktober das Rückspiel erfolgt, gibt es vielleicht keine zweite Schlacht von Tannenberg 1410 wie noch beim Hinspiel.
Elefantendame Mala kann sich nun endlich erholen, wo die Bundesliga beendet ist und auch keine EM-Qualifikationsspiele mehr anstehen. Natürlich könnte die alte Kuh nun auch die Spiele der U21 oder der Frauen-Nationalmannschaft tippen. Aber dazu hat sie keine Lust. Sie drückt beiden Mannschaften den Rüssel, dass sie gut abschneiden mögen, ist ist aber auch schon alles.
Stattdessen will sie nun der Faulheit frönen, nur unterbrochen von Schlammbädern, Baden, oder fressen. So will sie ihre Tage verbringen. Die fussballfreie Zeit ist auch schnell wieder vorbei.
In zwei Wochen jährt sich zum dritten Mal Malas Abreise.

 

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Wer schweigt, hat nicht unrecht – Glaubt die USA und macht aus Snowden den ewigen Buhmann


Nicht nur Angela Merkel wurde von der NSA, sondern auch der Vatikan. Um die Jahreswende herum, soll dies geschehen sein. Damit waren die USA wohl noch früher als wir von den Rücktrittsplänen vom inzwischen zurückgetretenen Papst Benedikt XVI. Nicht einmal vor der Kirche schreckt die NSA zurück, aber vor Politikern ja auch nicht. Damit hält sich das die Waage.
Warum die NSA in dem grossen Stil abhört, weiss ich immer noch nicht. Ist denen so langweilig, dass sie das machen? Oder sehen sie überall potenzielle Terroristen? Entweder auch bei führenden Politikern? Ich glaube kaum, dass unsere Bundeskanzlerin mit irgendwelchen Leuten aus dem nahen Osten irgendwelche dunklen Geschäfte macht. Oder vielleicht der Vatikan? Na ja, vielleicht wollte die NSA da nur wissen, wo die Vatikanbank ihr ganzes Geld versteckt hat und um wie viel es sich eigentlich handelt. Papst Franziskus hat in diesem Jahr zum ersten Mal eine Bilanz der Vatikanbank herausgegeben.
Immer noch erbost darüber, in welchem Umfang die Bundeskanzlerin ausgespäht wurde, werden Antworten aus den USA und auch von Obama verlangt. Doch da kommt nichts. Irgendwie scheint es immer noch so, als ob Obama bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht gewusst habe, dass Angela Merkel überhaupt ausgespäht wird. Aber was ist mit seinem Vorgänger George W. Bush gewesen? Hat der davon gewusst? Und das finde ich doch komisch, denn schliesslich begann die Überwachung von Merkel bereits 2002. Da war von Obama noch überhaupt nicht die Rede als Präsident. Was also wusste Bush? Würde ich gerne mal wissen.
Jedenfalls mauern die USA, aber da bietet sich Hilfe von unerwarteter Seite – Edward Snowden. Der Mann, der die grosse Spionage der NSA öffentlich machte, und sich gegenwärtig im russischen Asyl befindet, will ins Detail gehen und sagen, was die NSA alles ausgespäht hat. Stein des Anstosses war „der Grüne Ströbele“ (hier muss ich wirklich mal Herrn Deppendorf zitieren), der sich nach Russland auf den Weg gemacht hatte und hatte den US-Whistleblower am Donnerstag getroffen. Dieser gab Ströbele einen Brief mit, an der Aufklärung der Sachverhalte beteiligen wolle.
Nun bleibt nur noch die Frage, wo die Befragung stattfinden wird. In Deutschland oder in Russland? Natürlich könnte er nach Deutschland reisen, bloss ob er hier auch Asyl bekommen wird, ist mehr als fraglich. Ist Snowden hier und bekommt kein Asyl, dann wird er höchstwahrscheinlich an die USA ausgeliefert. Also bleibt er lieber in Russland und eine Bundestags-Delegation reist zu ihm.
Die USA erhöhen nun den Druck auf Russland und behaupten, Snowden verletze die Auflagen Russlands. Denn Putin habe Snowden gesagt, dass er von Russland aus die USA nicht weiter schaden dürfe. Wenn er nun Deutschland Informationen gebe, schade er also den USA. Haben die USA sich nicht vielmehr schon selbst geschadet? Sie haben Deutschland, Merkel und uns einfache Bürger ausgespäht. Aber das ist ja vollkommen harmlos, nicht wahr? Gar nicht der Rede wert. Und dann wollen sie nicht einmal sagen, was sie alles ausgespäht haben. Nur nach und nach erfährt man was. Da bietet sich dann jemand an, diese unangenehme Aufgabe zu übernehmen und was sagt die USA? Diese Person schade ihnen.
Kein Wunder, dass Russland sagt, dass Snowden nicht gegen die Auflagen verstosse. Er versucht bloss zu helfen, das zu tun, wozu sich die USA und die NSA nicht imstande sieht.
Interessant finde ich noch, dass der BND angeblich eng mit dem britischen Geheimdienst GCHQ zusammen gearbeitet haben soll. Bewiesen ist nichts, dementiert wird alles. Nun ja, warum sollte es nciht stimmen. Wenn der eine späht, warum sollte es nicht auch noch der andere tun? Man wäre auch schön blöd, wenn man da nciht mitmachen würde. Man muss sich halt nur geschickt anstellen.
Bin bloss gespannt, wann herauskommt, was die Russen alles ausgespäht haben. Oder haben die sich doppelt abgesichert, dass da niemals etwas an die Öffentlichkeit gelangt?
Google und Yahoo wurden auch ausgespäht. Irgendwie nichts Neues, schliesslich spähen die selbst ihre Kunden aus. So sind viele Nutzerdaten in die Hände der NSA gelangt. Na, da werden sie bei mir ihre helle Freude gehabt haben, was ich da alles für nutzloses Zeug bei Google für meinen Job recherchiert habe. Auf mich selbst werden die wohl kaum selbst gekommen sein. Aber man wird ja auch direkt dazu aufgefordert, Google zu nutzen. Momentan nutze ich bing, aber die sollen ja angeblich freiwillig Daten übermittelt haben. Also überhaupt das Internet noch nutzen? Keine Ahnung, vielleicht ja, vielleicht nein. Ich habe jedenfalls nichts zu verbergen, denn was wirklich wichtig ist, habe ich in einem Computer gelagert, der nicht am Internet hängt.

Der alte Bundestag existiert offiziell nicht mehr, wird aber noch kommissarisch weitergeführt. Also existiert die FDP dort noch, falls sich jemand wundern sollte immer noch von Westerwelle zu hören.
Die Koalitionsverhandlungen verlaufen schleppend. Wenigstens ist man sich endlich beim Mindestlohn einig geworden. Nun sollen auch Praktikanten diesen erhalten. Davon hätte ich vor zwei Jahren wirklich träumen können, obwohl ich nicht für lau gearbeitet habe, aber das, was ich bekam, war gerade mal ein Taschengeld.
Nun hapert es bei der PKW-Maut. Die CSU will sie um jeden Preis, die SPD nicht. Und was will die CDU? Die hat dabei nichts zu vermelden.
Persönlich habe ich nichts gegen die Maut, schliesslich soll ich nicht mehr zahlen, denn mir wird sie durch Zahlung der KFZ-Steuer erlassen bzw. habe ich sie so bezahlt. Dafür müssen aber alle Autos, die nicht in Deutschland gemeldet sind, künftig eine Maut zahlen müssen. Eigentlich nur gerecht, denn in Frankreich, Italien, der Schweiz oder Österreich müssen wir schliesslich auch Maut zahlen. Und diese soll hier in Deutschland in die Reparatur der Autobahnen fliessen. Also nicht für irgendwelchen anderen dämlichen Projekte. Deutschlands Autobahnen haben es nötig. Im Sommer kam es schliesslich schon zu Unfällen, weil Asphalt einfach aufplatzte. Warten wir ab, was daraus wird. Bin bloss gespannt, wer Aussenminister werden wird? Gabriel etwa? Da sagte gestern jemand in der Redaktion, dass der bald ein Zelt brauche, um sich anständig zu kleiden. Ist er nicht der einzige, der das bemerkt hat.

Das Dschungelcamp macht wieder einmal von sich reden. Will man jetzt eigentlich schon davon hören? Eigentlich nicht. Ich sag’s nur mal so. Von den Kandidaten, die momentan bekannt sind, ist Tanja Schumann noch die bekannteste. Den Rest kenne ich nicht und will ich zum Teil auch gar nicht kennen. Nun gut, es wird ohnehin eine Frau gewinnen, so viel steht schon einmal fest.

Isis Justs neuestes Abenteuer von Helen Dalibor ist nun auf allen wichtigen Vertriebskanälen erhältlich. Es handelt sich erst einmal um den Prolog, aber bereits in der nächsten Woche wird das erste Kapitel folgen. Das ebook heisst „Im Zeichen des Denkmals“.

 

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Mein lieber Freund – Nicht einmal Merkel ist vor der NSA sicher


Nun sind nicht nur wir es, die von der NSA abgehört wurden, sondern auch unsere Bundeskanzlerin. Was sich zunächst anhört wie ein schlechter Scherz ist tatsächlich passiert. Angela Merkel ist dafür bekannt, dass sie gerne mit ihrem Handy Kurznachrichten verschickt. Zwar soll das mobile Gerät speziell geschützt sein, aber dazu sollte man es auch nutzen. Denn angeblich nutzt Merkel meist ihr parteiinternes Handy. Kommuniziert damit auch über die CDU hinweg mit anderen. Dieses ist nicht so geschützt, weshalb die NSA die Möglichkeit der Ausspähung besass.
Angeblich soll sie aus dem Gebäude der US-Botschaft abgehört worden sein. Bewiesen ist es nicht und so mehr eine Vermutung.
Dennoch ein starkes Stück, dass die NSA das getan hat. Aber je mehr Daten man hat, desto mehr kann man dann gegen jemanden zusammentragen und schliesslich gegen ihn verwenden. Wer weiss, was die NSA alles erfahren hat. Wahrscheinlich wussten die schon vor uns Bundesbürgern von einer neuen CDU-Idee, bevor wir davon etwas erfuhren.
Natürlich hat sich Merkel gleich beschwert. Ganz weit oben in der Wichtigkeitsliste der USA: Barack Obama. Es sei nicht schön, dass so was gemacht wurde. Tja, was soll denn Obama dazu sagen? Der hat momentan wirklich ganz andere Probleme. Die Staatspleite gerade erfolgreich abgewendet, ist dort immer noch nicht alles eitel Sonnenschein. Denn immer noch fehlt Geld in der Kasse. Das ist wirklich wichtiger, als das kleine Problem mit der NSA, die Merkels Handy abgehört hat.
Im übrigen, hat Merkel nicht selbst Schuld, wenn sie statt ihres abhörsicheren, wirklich nur ihr nicht so stark gesichertes Handy benutzt hat. Im Grunde genommen muss jeder mit einer Abhörung rechnen. Auch dieser Artikel wird sicherlich durch irgendwelche Programme laufen, ob da nicht irgend etwas spezielles steht, was auf irgendwas Schlimmes deuten könnte. Ich habe ja immer schon die speziellen Schlüsselwörter erwähnt, die besondere Aufmerksamkeit erregen. Erwähnen werde ich jetzt mal keines.
Interessanter hingegen finde ich, dass Frankreich die NSA noch unterstützt haben soll, Europa abzuhören. Erst ist es der britische Geheimdienst gewesen, von dem man dann nichts mehr hörte, obwohl er angeblich noch schlimmer als die NSA gewesen sei. Nun auch noch Frankreich. Im übrigen nicht sehr neu, denn schon vor Monaten wurde diese Vermutung laut. Und nun haben sie die USA und die Briten mit Daten beliefert. Ich will gar nicht wissen, was noch alles rauskommt. Werden nicht schon genug Daten über uns gesammelt – ich meine die, die wir nicht freiwillig ausgeben? Aber man muss mit allem rechnen. Am besten durchsuche ich mal meine ganze Wohnung nach Wanzen. Vielleicht finde ich ja welche. Wobei, die Stasi gibt es ja nicht mehr, aber das heisst noch lange nicht, dass Wohnungen und Häuser nicht verwanzt werden. Denn manchmal will jemand einfach zu gerne wissen, was der Nachbar so treibt.
Ja, ja, nun übertreibe ich, aber was wissen wir denn schon, wer alles wirklich unsere Daten hat und was damit gemacht wird?

Der Papst hat sich des Limburger Bischofs angenommen. Seines Amtes enthoben wurde er nicht, wie ich bereits vermutet hatte. Geht indirekt auch gar nicht. Dafür muss er aber seine Amtsgeschäfte ruhen lassen bis die Untersuchungskommission einen bericht geschrieben hat. Was rauskommen wird? Keine Ahnung. Aber ich sag mal so. Die Kosten für den neuen Bischofssitz sind nicht gerade niedrig, aber dafür für die halbe Ewigkeit gebaut. Denn dann muss erst einmal nichts gemacht werden. Woanders explodieren die Kosten für irgendwelche Bauten und niemand fordert, dass der Verantwortliche gehen muss. Es wird gemurrt, mehr auch nicht.
Wir werden sehen, was das rauskommen wird.

Gestern lief der lang erwartete Zweikampf Boris Becker gegen Oliver Pocher. Viel Werbung wurde dafür gemacht, aber genutzt hat es nichts. Der Quotensieger des Tages war ein ZDF-Krimi „Der Alte“. Und ich habe mir die Folge gar nicht angesehen! Das will schon was heissen. Ich habe lieber gelesen. Manchmal muss man das auch machen.
Heute Abend läuft wieder absolut nichts im Fernsehen. Kann ich mir den Wilsberg von letzter Woche ansehen – im Schnelldurchlauf. Soll nicht so besonders gewesen sein. Jedenfalls war die Beschreibung nicht so besonders.
Und wer nicht weiss, was er machen soll, dem empfehle ich ein schönes ebook. Frisch rausgekommen ist das zweite Kapitel von „Aneba. Die Rückkehr“. Noch nur auf bookrix erhältlich, aber schon nächste Woche bei all den anderen Vetriebskanälen. Alle ebooks, die bei Neobooks rausgekommen sind, sind auf Weltbild, Hugendubel und derclub aus unbekannten Gründen nicht mehr erhältlich. Da sollte man zu Thalia.de oder Amazon ausweichen. Ausserdem gibt es auch noch Helen Dalibors Prolog „Im Zeichen des Denkmals“ und natürlich Isis Justs grösstes Abenteuer „Die Rollen des Seth“. Natürlich kann man auch was anderes lesen. Material ist schliesslich genug vorhanden. Und wenn ich mit der Wilsberg-Folge durch bin, gucke ich mir einen alten Stummfilm an: Le brasier ardent.

 

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Entscheidung im Vatikan!?


Wird der Limburger Bischof nun abgesetzt oder nicht? Noch verfügt er über genügend Rückhalt in der römischen Kurie, vor allem beim Präfekten der Glaubenkongregation.
Ich frage mich ohnehin, warum Papst Franziskus noch kein Machtwort gesprochen hat. Er predigt doch immer Demut und Bescheidenheit. Nun gut, er kann sich nicht überall einmischen, wo es Ärger gibt. Aber hier?
Allerdings wird auch von einer Art Verschwörung ausgegangen. Der Limburger Bischof soll zuviel Geld verschwendet haben, allein darum geht es. Die Bischofresidenz wurde für einige Millionen Euro erneuert. Vom Aussen ist davon nicht viel zu sehen. Vor allem fragen sich die Menschen, ob es das überhaupt braucht. Aber wenigstens müssen sie sich keine Sorgen machen, dass sie dafür noch zur Kasse gebeten werden. Es wurde alles aus dem Vermögen des Limburger Bistums bezahlt. Aber wenn das dort mal so aus der Portokasse bezahlt wird, wie hoch ist dann eigentlich der Kontostand?
Beim Vatikan wurde zum ersten Mal einen Bankenbericht der hauseigenen Vatikan-Bank veröffentlicht. Hätte man auch nie gedacht, dass so was mal passieren würde.
Und wie setzt sich das Vermögen eigentlich zusammen? Zwar wird gesagt, die Kirchenangehörigen haben für die Residenz nichts zahlen müssen. Nun gut, dass mag vielleicht stimmen, aber sind es nicht vielleicht Einnahmen aus der Vergangenheit gewesen? Eine Frage, die sicherlich interessant ist.
Nun wurde Strafbefehl gegen Tebartz-van Elst beantragt wegen falscher eidesstattlicher Versicherung. Der Limburger Bischof hatte versichert, dass er nicht Erster Klasse mit dem Flugzeug nach Indien geflogen sei. Wie sich nun herausstellte, war er wohl doch Erster Klasse geflogen.
Wenn Tebartz-van Elst tatsächlich in Limburg abgesetzt werden sollte, bleibt er weiterhin Bischof. Dieses Amt kann ihm nicht genommen werden, nur muss er dann eben irgendwo anders Bischof werden. Vielleicht in Timbuktu oder so, da ist gewiss noch eine Bischofsstelle frei, aber ob da auch so ein reichhaltiges Vermögen vorhanden ist? Keine Ahnung.
Warten wir ab, was sich nun in den nächsten Tagen tun wird. Haltbar scheint der Limburger Bischof nun nicht mehr zu sein.

Deutschland hat mit dem gestrigen Sieg gegen Irland sich für die WM 2014 in Brasilien qualifiziert. Ein frühes Tor in der 12. Minute sorgte erst einmal für Sicherheit. Dann zwei weitere Tore in der zweiten Halbzeit und fertig. Grossartig war das Spiel mal wieder nicht, aber auch nicht so schlecht. Österreich hingegen ist nach einer blöden Niederlage gegen Schweden ausgeschieden und ist wieder nicht bei einer WM dabei. Da habe ich gestern auf dem BR was Lustiges gehört. Katar habe die WM2022 bekommen. So ein klitzekleines Land, wo kaum Menschen leben und die Mannschaft sich nie für die WM qualifiziert. Da hätte man doch auch Österreich als Austrägerland nehmen können. War bei Grünwald, der Freitags-Comedy. Ich fand es jedenfalls lustig.
Da sich nun Österreich nicht qualifiziert hat, ist Marcel Koller seinen Trainerposten dort los, also könnte er nun theoretisch Trainer bei Nürnberg werden.
Belgien und die Schweiz haben sich auch qualifiziert. Schweiz nichts Besonderes, aber Belgien schafft es doch sonst höchstens zur EM. Aber das freut mich. Und Elefantendame Mala hat gleich mit Deutschland, Belgien und der Schweiz zu tun. Wie das kommt? Nun ja, einmal hat sie 46 Jahre in Deutschland gelebt und will wieder zurück, nun lebt sie vorübergehend in Belgien und aus der Schweiz kommt ihre Genossin old Rani.
Mala hatte übrigens einen Sieg vorhergesagt. Was hätte sie auch sonst sagen sollen? Das Rüsselorakel weiss eben, wie der Fussball rollt und das Runde ins Eckige muss.

Heute soll auf der ARD die erste Folge von einer neuen (?) „heiter bis tödlich“-Serie beginnen. Pünktlich um 18.50 Uhr wenn ich nicht falsch geguckt habe. Und dann um 20.15 Uhr ein neuer Heimatkrimi auf dem BR. Und wer sich gar nicht fürs Fernsehen interessiert, kann es ja mal mit Lesen probieren.
Wie wäre es mit dem Buch des Jahres 2013? Die Rollen des Seth von Helen Dalibor. Wohlgemerkt mein Buch des Jahres. Oder ein wenig Fantasy? Dann einfach mal auf den Button „Lesenswert!!!“ klicken.

 
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Verfasst von - 12. Oktober 2013 in Blog

 

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